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SCHÄFERS KLAGELIED

Gedicht von J. W. v. Goethe


FRANZ SCHUBERT

Alemán Español

Da droben auf jenem Berge, Allí arriba, sobre esa montaña,


Da steh' ich tausendmal Me detengo mil veces
An meinem Stabe gebogen Apoyado sobre mi cayado,
Und schaue hinab in das Tal. Contemplando el valle.

Dann folg' ich der weidenden Herde, Luego diviso los rebaños que pastan,
Mein Hündchen bewahret mir sie. Que mi perro vigila por mí.
Ich bin herunter gekommen He bajado hasta aquí
Und weiß doch selber nicht wie. Y no sé como he llegado.

Da stehet von schönen Blumen Toda la pradera está repleta


Die ganze Wiese so voll. De flores hermosas.
Ich breche sie, ohne zu wissen, Las cojo sin saber
Wem ich sie geben soll. A quién se las daré.

Und Regen, Sturm und Gewitter De la lluvia, la tormenta y la tempestad


Verpaß' ich unter dem Baum. Me abrigo bajo el árbol.
Die Türe dort bleibet verschlossen Las puertas siguen cerradas;
Doch alles ist leider ein Traum. Porque todo no es más que un sueño.

Es stehet ein Regenbogen ¡Ahora se levanta un arco iris


Wohl über jenem Haus! Sobre esta casa!
Sie aber ist weggezogen, Pero ella ya ha partido
Und weit in das Land hinaus. Muy lejos de estas tierras.

Hinaus in das Land und weiter, Muy lejos de estas tierras y más allá,
Vielleicht gar über die See. Quizás incluso allende el mar.
Vorüber, ihr Schafe, vorüber! ¡Vamos, ovejas, vamos!
Dem Schäfer ist gar so weh. Vuestro pastor está desconsolado.
DER WANDERER
“Der Unglückliche”
Gedicht von Werner
FRANZ SCHUBERT

Alemán Español

Ich komme vom Gebirge her, De la montaña vengo,


es dampft das Tal, es braust das Meer, el valle humea y ruge el mar,
ich wandle still, bin wenig froh, camino silencioso, poco alegre,
und immer fragt der Seufzer, wo? y mis suspiros preguntan: ¿dónde?

Die Sonne dünkt mich hier so kalt, El Sol parece aquí tan frío,
die Blüte welk, das Leben alt, las flores marchitas, la vida vacia,
und was sie reden, leerer Schall, y lo que dicen, vacía concha,
ich bin ein Fremdling überall. soy un extraño en por doquier.

Wo bist du, mein geliebtes Land, ¿En dónde estás, amada tierra,
gesucht, geahnt, und nie gekannt? buscada, anhelada y nunca hallada?

Das Land, das Land so hoffnungsgrün, Esa tierra, esa tierra tan esperanzadora,
das Land, wo meine Rosen blühn; esa tierra donde florecen mis rosas,
wo meine Freunde wandelnd gehn, donde se pasean mis amigos,
wo meine Toten auferstehn, donde mis muertos resucitan,
das Land, das meine Sprache spricht, esa tierra que habla mi lenguaje,
o Land, wo bist du? oh tierra, ¿en dónde estás?

Ich wandle still, bin wenig froh, Camino silencioso, poco alegre,
und immer fragt der Seufzer, wo? y mis suspiros preguntan: ¿dónde?

Im Geisterhauch tönt's mir zurück, Y una voz fantasmal tras de mí dice:


"Dort, wo du nicht bist, dort ist das Glück." “Allí, donde tu no estás, allí está la felicidad”.