Sie sind auf Seite 1von 10

MECHANIK

Der Begriff "Energie" oder von ihm abgeleitete Begriffe kommen in unserer Sprache sehr häufig vor und weisen schon auf die große Bedeutung
dieses Begriffes hin. Hier nur einige Beispiele:

Heizenergie, Energiekrise, Energiereservoir, kriminelle Energie, Energiesparen, Kernenergie, energiegeladen, Energiequelle, Energieverlust,
Energieriegel. . . .

Der griechische Ursprung des Wortes "Energie" ist "energeia" und bedeutet soviel wie "wirkende Kraft" oder "das Treibende". Bei nahezu allen
Vorgängen,  welche  in  unserer  Umwelt  oder  in  der  Technik  ablaufen  ist  Energie  im  Spiel.  In  diesem  Abschnitt  soll  es  darum  gehen,  dich  mit
diesem Begriff vertraut zu machen. Dabei sind wir in einer ähnlichen Lage, als in der 7. Klasse der Kraftbegriff eingeführt wurde: Wir konnten
nicht genau sagen, was Kraft ist, aber wir konnten die Wirkungen einer Kraft beschreiben. Der berühmte  Nobelpreisträger R. Feynman  sagt: "It is
important to realize that in physics today, we have no knowledge of what energy is . . ." (es ist wichtig zu realisieren, dass wir in der heutigen
Physik nicht wissen, was Energie ist . . . . ).

Energie ist notwendig, dass Vorgänge überhaupt ablaufen. Man könnte Energie als "Treibstoff" für den jeden Ablauf bezeichnen, wobei Energie
nicht mit dem Benzin im Tank eines Autos verwechselt werden darf. Hier einige Beispiele, was Energie alles bewirken kann:

"Energie bewegt unsere "Energie betreibt einen "Energie kühlt unser Energie hält uns am


"Energie brät ein Huhn"
Autos" Fernsehapparat" Gefriergut" Leben

Wie die obigen Beispiele zeigen, kann Energie in verschiedenen Formen auftreten. In der folgenden Grafik werden verschiedene Energieformen
aufgelistet und jeweils Beispiele angedeutet, wo sie eine Rolle spielen.

Processing math: 0%
Hinweis: Prof. Harald Lesch beschäftigt sich in der Sendereihe alpha­centauri des bayerischen Rundfunks in einem sehr interessanten Video mit
der Frage: "Was ist Energie?".

Weiterführende Artikel

>

Das Wichtigste auf einen Blick


Die potentielle Energie E_{\rm{pot}} ist proportional zu seiner Höhe über einem definierten Nullniveau.
Die potentielle Energie E_{\rm{pot}} eines Körpers in fester Höhe h ist proportional zu seiner Gewichtskraft F_g.
Für die Änderung der potentiellen Energie gilt: \Delta E_{\rm{pot}} = F_g \cdot \Delta h =m \cdot g\cdot \Delta h
Die Einheit der potentiellen Energie ist Joule: \left[ E_{\rm{kin}} \right] =1\,\rm{J}

Zusammenführen der Erkenntnisse
Die  Ergebnisse  (1)  und  (2)  kannst  du  zu  einer  Proportionalität  zusammenfassen:  \Delta  E_h  \sim  F_g  \cdot  \Delta  h  Durch  Einführen  einer
Proportionalitätskonstanten  C  kannst  du  die  folgende  Gleichung  gewinnen:  \Delta  E_h  =  C  \cdot  F_g  \cdot  \Delta  h  Die  Einheiten  der
physikalischen Größen auf der linken und rechten Gleichungsseite wurden so gewählt, dass die Proportionalitätskonstante C gerade den Wert 1
hat.

Potentielle Energie (Höhenenergie, Lageenergie)

Somit gilt für die Änderung der potentiellen Energie (Höhenenergie, Lageenergie) beim Anheben um \Delta h:

\Delta E_{\rm{pot}} = F_g \cdot \Delta h   oder   \Delta E_{\rm{pot}} = m \cdot g \cdot \Delta h

Für die Einheit der Energie ergibt sich aus dieser Formel:

\left[ E_{\rm{pot}} \right] = 1\,\rm{N \cdot m}   bzw.    \left[ E_{\rm{pot}} \right] = 1\,\rm{kg \cdot \frac{m^2}{s^2}} .

In Erinnerung an den berühmten englischen Forscher James Joule wird die Energieeinheit auch als 1\,\rm{J} für Joule geschrieben:\left[
E_{\rm{pot}} \right] = 1\,\rm{N \cdot m}=1\,\rm{J}

Processing math: 0%
Mathematische Hilfen
Um Aufgaben zur potentiellen Energie zu lösen musst du häufig die Gleichung E_{\rm{pot}} = m \cdot g \cdot h nach einer Größe, die unbekannt
ist, auflösen. Wie du das machen kannst zeigen wir dir in der folgenden Animation.

Weiterführende Artikel

>

Das Wichtigste auf einen Blick


Die kinetische Energie E_{\rm{kin}} eines Körpers hängt von seiner Masse m und seiner Geschwindigkeit v ab.
Die kinetische Energie E_{\rm{kin}} ist proportional zur Masse m und proportional zum Quadrat der Geschwindigkeit, also v^2.
Für die kinetische Energie eines Körpers gilt: E_{\rm{kin}}=\frac{1}{2}\cdot m\cdot v^2.
Die Einheit der kinetischen Energie ist Joule: \left[ E_{\rm{kin}} \right] =1\,\rm{J}

Ermitteln eines formelmäßigen Zusammenhangs


Nun soll der genaue formelmäßige (in der Fachsprache: quantitative) Zusammenhang zwischen kinetischer Energie E_{\rm{kin}}, Masse m und
Geschwindigkeit  v  eines  Körpers  herausgefunden  werden.  Dies  gelingt  durch  Verwendung  der  Formel  für  die  potentielle  Energie  und  des
Energieerhaltungssatzes.

Du  wählst  einen  Versuch  aus,  bei  dem  durch  einen  möglichst  reibungsfreien  Vorgang  potentielle  Energie  in  kinetische  Energie  umgewandelt
wird:

Da die kinetische Energie eines Körpers von zwei Größen anhängt, sind dabei zwei Messreihen notwendig, Die folgende Animation in Abb. 2
zeigt, wie du eine (sehr kleine) Messreihe zum Einfluss der Geschwindigkeit aufnehmen kannst.

Zusammenführen der Erkenntnisse


Aus  den  beiden  Beziehungen  (1)  und  (2)  folgt  E_{kin}  \sim  m  \cdot  v^2  \quad  \Rightarrow  \quad  E_{kin}  =  C  \cdot  m  \cdot  v^2  Eine  genaue
Auswertung der entsprechenden Experimente ergibt, dass der Proportionalitätsfaktor C den Wert \frac{1}{2} hat.

Kinetische Energie (Bewegungsenergie)

Somit  gilt  für  die  kinetische  Energie  (Bewegungsenergie)  E_{\rm{kin}}  eines  Körpers  mit  der  Masse  m  und  der  Geschwindingkeit  v:
E_{kin}  =  \frac{1}{2}  \cdot  m  \cdot  v^2  Die  Einheit  der  kinetischen  Energie  entspricht  der  Einheit  der  potentiellen  Energie,  also  \left[
E_{\rm{kin}}  \right]=1\,\rm{J}.  Die  Einheit  ergibt  sich  dabei  auch  aus  der  Formel  für  die  kinetische  Energie\left[  E_{\rm{kin}}  \right]  =
1\,\rm{kg \cdot \frac{m^2}{s^2}}=1\,\rm{J}

Alternative Experimente zur Herleitung


Alternativ  zum  Experiment  mit  dem  Fadenpendel  kann  auch  ein  Waagen  auf  einer  schiefen  Ebene  (siehe  "Newton­Wagen")  oder  auf  einer
Luftkissenbahn (siehe "Energieerhaltungssatz Feder")  genutzt  werden.  Ein  weiteres  Experiment  mit  ausführliche  Beschreibung  der  Durchführung
findest du z.B. unter "Abhängigkeit der kinetischen Energie von der Geschwindigkeit".

Mathematische Hilfen

Um Aufgaben zur kinetischen Energie zu lösen musst du häufig die Gleichung E_{\rm{kin}} = \frac{1}{2} \cdot m \cdot v^2 nach einer Größe, die
unbekannt ist, auflösen. Wie du das machen kannst zeigen wir dir in den folgenden Animationen.

Weiterführende Artikel

 Grundwissen

Energieerhaltung

Potentielle Energie

>
Processing math: 0%
Das Wichtigste auf einen Blick
Spannenergie kann in einem elastischen Körpern wie einer Feder oder einem Gummiseil gespeichert sein.
Die Spannenergie E_{\rm{Spann}} hängt von der Dehnung bzw. Stauchung s der Feder und der Federhärte D  ab.
Für die Spannenergie gilt: E_{\rm{Spann}}=\frac{1}{2}\cdot D\cdot s^2.

Ermitteln des formelmäßigen Zusammenhangs


Nun  soll  der  genaue  formelmäßige  (in  der  Fachsprache:  quantitative)  Zusammenhang  zwischen  Spannenergie  E_{\rm{spann}},  Federhärte  D
und der Dehnung bzw. Stauchung s der Feder herausgefunden werden. Dies gelingt durch Verwendung der  Formel für die potentielle Energie und
des Energieerhaltungssatzes.

Du wählst dazu einen Versuch wie in Abb. 2 aus, bei dem Spannenergie möglichst reibungsfrei in potentielle Energie umgewandelt wird.

Da  die  Spannenergie  von  zwei  Größen  abhängt,  musst  du  auch  zwei  Messreihen  aufnehmen,  in  der  du  jeweils  eine  Größe  variierst  und  alle
anderen Größen konstant hältst.

Einfluss der Federhärte D


Nun veränderst du Federhärte D durch die Nutzung verschiedener Federn, aber dehnst diese jeweils um die gleiche Strecke s. Es zeigt sich: m
\cdot  g  \cdot  h  \sim  D  \quad  \Rightarrow  \quad  E_{pot}  \sim  D  Mit  dem  Energiesatz  (1)  folgt:\bbox[lightgreen,12px,border:2px  solid  grey]
{E_{\rm{Spann}} \sim D \qquad \text{(3)}}

Zusammenführen der Erkenntnisse


Aus (2) und (3) folgt: E_{\rm{Spann}} \sim D \cdot s^2\quad\Rightarrow\quad E_{\rm{Spann}} =C\cdot D \cdot s^2 Eine genaue Auswertung der
entsprechenden Experimente ergibt, dass der Proportionalitätsfaktor C wiederum den Wert \frac{1}{2} hat.

Spannenergie

Somit gilt für die Spannenergie E_{\rm{Spann}} einer Feder mit der Federhärte D und der Dehnung s:

E_{\rm{Spann}} = \frac{1}{2} \cdot D \cdot s^2

Die Einheit der Spannenergie entspricht der Einheit der potentiellen Energie, also [E_{\rm{Spann}}]=1\,\rm{J}.

Hinweis: Wenn du die genaue Durchführung eines ähnlichen Versuchs betrachten willst, so gehe zur Seite "Energieerhaltungssatz Feder".

Mathematische Hilfen

Um Aufgaben zur Spannenergie zu lösen musst du häufig die Gleichung E_{\rm{Spann}} = \frac{1}{2} \cdot D \cdot s^2 nach einer Größe, die
unbekannt ist, auflösen. Wie du das machen kannst zeigen wir dir in der folgenden Animation.

Weiterführende Artikel

>

Das Wichtigste auf einen Blick


Energie kann zwischen verschiedenen Energieformen umgewandelt werden, z.B. von potentieller in kinetische Energie.
Bei einer Umwandlung geht jedoch zumeist ein kleiner Teil nicht in die gewünschte Energieform über und steht anschließend nicht mehr für
weitere Umwandlungen zur Verfügung.
Finden mehrere Energieumwandlungen hintereinander statt, so werden diese häufig in einem Energieflussdiagrammen dargestellt.

Energieumwandlungen im Energieflussdiagramm

Processing math: 0%
Abb. 2
  Grundstruktur eines Energieflussdiagramms
 
Der prinzipielle Aufbau eines Energieflussdiagramms ist in Abb. 2 dargestellt. Gelegentlich werden Energieflussdiagramm auch so gezeichnet,
dass die Dicke der Pfeile den Anteilen der entsprechend umgewandelten Energien entspricht. Ein dicker Pfeil bedeutet entsprechend, dass ein
großer Teil der Energie in diese Energieform umgewandelt wird, ein dünner Pfeil, dass nur wenig Energie in diese Form umgewandelt wird.

Verständnisaufgabe

Fülle das Energieflussdiagramm aus der Animation in Abb. 3 sinnvoll aus.

Lösung einblenden

Weiterführende Artikel

>

Das Wichtigste auf einen Blick


In einem reibungsfreien System bleibt die Gesamtenergie gleich, wenn es von außen nicht beeinflusst wird.
Mathematische kannst du die Energieerhaltung ausdrücken als E_{\rm{ges}}=E_{\rm{kin}}+E_{\rm{pot}}+E_{\rm{spann}}=\rm{konstant}.
Dabei können sich die einzelnen Anteile der drei Energieformen fortlaufend ändern, wie z.B. bei einem Skater in der Halfpipe.
Zwei Energieformen in der Halfpipe
Bei der Bewegung des Skaters in der Halfpipe sieht man, dass zwei mechanische Energieformen abwechselnd ineinander umgewandelt werden:
Ganz links besitzt der Skater im Vergleich zu tiefer gelegenen Punkten der Bahn ein Maximum an Lageenergie (potentielle Energie), da er die
größte Höhe über dem Nullniveau (h = 0) hat. Da seine Geschwindigkeit Null ist, besitzt er dort keine Bewegungsenergie (kinetische Energie).
Auf dem Weg zum tiefsten Punkt der Halfpipe (h = 0) verliert er an Lageenergie, da die Höhe laufend abnimmt und gewinnt an kinetischer
Energie (v nimmt zu).
Im tiefsten Punkt ist seine Bewegungsenergie maximal, während seine Lageenergie Null ist.
Auf dem Weg nach ganz rechts gewinnt der Skater wieder an Lageenergie (h wächst) und verliert an Bewegungsenergie (v sinkt).
Ganz rechts besitzt der Skater im Vergleich zu tiefer gelegenen Punkten der Bahn ein Maximum an Lageenergie (potentielle Energie), da er
die größte Höhe über dem Nullniveau (h = 0) hat. Weil seine Geschwindigkeit Null ist, hat er dort keine Bewegungsenergie (kinetische
Energie).

Gleiche Höhen vorher und nachher


Wenn  wir  die  Reibung  durch  die  Luft  und  die  Reibung  in  den  Rollen  vernachlässigen,  erreicht  der  Skater  ohne  eigenes  Zutun  ganz  links  und
ganz rechts stets die gleiche Höhe. Der Skater besitzt also links und rechts stets die gleiche Lageenergie, da diese von der Höhe abhängt. In der
Mitte hat der Skater stets die gleiche Maximalgeschwindigkeit. Der Skater als am tiefsten Punkt stets die gleiche Bewegungsenergie. Zwischen
diesen ausgezeichneten Punkten besitzt der Skater sowohl Lageenergie als auch Bewegungsenergie.

Die Gesamtenergie bleibt gleich


Bei  fehlender  Reibung  würde  sich  die  Bewegung  des  Skaters  ständig  wiederholen.  Es  liegt  also  eine  gewisse  Konstanz  in  dem  Vorgang.  Die
momentane Höhe und Geschwindigkeit des Skaters ändern sich jedoch ständig. Diejenige Größe, die sich bei dem betrachteten Vorgang nicht
ändert, ist die Gesamtenergie  des  Skaters.  Die  Gesamtenergie  des  Skaters  setzt  sich  hier  aus  der  Lageenergie  und  der  Bewegungsenergie
zusammen. Diese Tatsache formuliert man im sogenannten Energieerhaltungssatz der Mechanik.

Energieerhaltungssatz der Mechanik (Energiesatz)

In  einem  reibungsfreien,  mechanischen  System  ist  die  Gesamtenergie  zu  jeder  Zeit  gleich,  wenn  es  von  außen  nicht  beeinflusst  wird.
Dabei  kann  die  Gesamtenergie  auf  unterschiedliche  mechanische  Energieformen  verteilt  sein.  Dieses  Prinzip  nennt  man
Energieerhaltung.

Mathematisch ausgedrückt gilt:E_{\rm{ges}}=E_{\rm{kin}}+E_{\rm{pot}}+E_{\rm{spann}}=\rm{konstant}

Der Ausdruck E_{\rm{spann}} im Energiesatz bezeichnet dabei die Spannenergie. Diese muss z.B. bei einem Trampolinspringer berücksichtigt
werden, wenn die Federn des Trampolins gespannt sind und so in den Federn Energie gespeichert ist.

Energieerhaltung beim Skater in der Halfpipe


Die  folgende  Animation  zeigt  wiederum  den  Skater.  Zusätzlich  zur  obigen  Darstellung  sind  die  potentielle  und  kinetische  Energie  in  einem
Balkendiagramm qualitativ dargestellt. Der rechte Balken deutet an, dass die Summe dieser beiden Energieformen eine Konstante ist.
Processing math: 0%
Grenzen des Energiesatzes
Das  obige  Beispiel  stellt  eine  Idealisierung  dar.  In  der  Praxis  wird  die  mechanische  Energie  des  Skaters  durch  Reibung  mit  der  Zeit  immer
weniger. Dafür erwärmen sich die Lager der Rollen, die Bahn usw. Man sagt: die mechanische Energie geht mit der Zeit in thermische Energie
über. 
Weiter gilt der Energiesatz nur dann, wenn keine Beeinflussung des betrachteten Systems von außen passiert. Man sagt auch das System muss
abgeschlossen sein.

Allgemeingültigkeit des Energiesatzes


Der Energieerhaltungssatz gilt nicht nur für mechanische Energien sondern ganz allgemein. Bis heute ist kein Vorgang in der Natur bekannt, der
den Energieerhaltungssatz verletzt.

Ergänzendes Material zum Thema bei Welt der Physik
> Mit Isaac Newton in der Achterbahn

Weiterführende Artikel

>

Das Wichtigste auf einen Blick


Der Betrag der verrichteten Arbeit W entspricht dem Betrag \Delta E, um den sich die Energie eines Systems bei einem Vorgang verändert.
Allgemein gilt für die Arbeit W=E_{\rm{nachher}}­E_{\rm{vorher}}.
Wenn eine konstante Kraft mit dem Betrag F_{\rm{s}} längs eines Weges s wirkt, so wird die Arbeit W=F_{\rm{s}}\cdot s verrichtet.
Wichtige Typen der Arbeit sind: Hubarbeit, Beschleunigungsarbeit, Spannarbeit und Reibarbeit. 
Arbeit als Änderung der Energie eines Systems
Entsprechend  dem  Energieerhaltungssatz  bleibt  die  Energie  eines  abgeschlossenen  Systems  erhalten.  Wird  dem  System  jedoch  von  außen
Energie  zugeführt  oder  gibt  das  System  Energie  ab,  so  ändert  sich  die  Gesamtenergie  des  Systems.  Aus  physikalischer  Sicht  wird  Arbeit
verrichtet. Die Arbeit wird mit dem Formelzeichen W für das englische "work" bezeichnet. Der Betrag der verrichteten Arbeit entspricht dabei der
Betragsänderung der Energie des Systems: \left| W \right| = \left| {\Delta E} \right|.

Beispiel: Hebst du ein Buch vom Boden auf und legst es auf einen Tisch, so hast du am System aus Buch und Tisch Arbeit verrichtet, da die
Höhenenergie des Buches nun größer ist. Deine verrichtete Arbeit W berechnest du mithilfe von W=\Delta E=E_{\rm{nachher}}­E_{\rm{vorher}}.

Das Vorzeichen der Arbeit

Wird am System Arbeit verrichtet, so ist der Wert der Arbeit W positiv ( W>0 ), da die Energie des Systems zunimmt, also \Delta E positiv ist.

Verrichtet das System Arbeit, so ist W < 0, da die Energie des Systems abnimmt, also \Delta E negativ ist.

Die physikalische Einheit der Arbeit ist gleich der Einheit der Energie, nämlich das Joule: [W] = 1\rm{J}.

Mögliche Modellvorstellung: Geld auf einem Konto ist "potentielle Energie". Wird von dem Konto Geld auf ein anderes Konto überwiesen, so
entspricht die Änderung des Kontostandes der Energieänderung und der Betrag der Überweisung entspricht die Arbeit.

Die physikalische Arbeit

Es  wird  physikalische  Arbeit  W  verrichtet,  wenn  eine  Kraft  \vec  F  längs  eines  Weges  s  wirkt.  Es  gilt  W=F_{\rm{s}}\cdot  s\;\rm{mit}\;
[\rm{W}] = 1 Nm = 1 J Dabei ist s der zurückgelegte Weg und F_\rm{s} der Betrag der Kraft in Bewegungsrichtung.

Hinweise zur Arbeit mit der Formel

Wirkt  die  Kraft  \vec  F  nicht  längs  des  Weges  s,  so  ist  für  die  Arbeitsberechnung  nur  die  Kraftkomponente  \vec  F_\rm{s}  in  Wegrichtung
einzusetzen.

Wirkt die Kraft \vec F senkrecht zur Wegrichtung, so wird keine Arbeit verrichtet und es gilt W=0

Ändert sich der Betrag \vec F der Kraft längs des Weges s, so ist obige Formel nicht anwendbar.

Verschiedene Typen der Arbeit und ihre Berechnung

Processing math: 0%
Weiterführende Artikel

>

Energien und Arbeiten kommen sowohl in der Mechanik, der Wärmelehre und ­ wie du später sehen wirst ­ auch in der Elektrizitätslehre vor.
Damit ist verständlich, dass es für Arbeit und Energie mehrere verschiedene Einheiten gibt. Diese Seite soll dir zeigen, welcher Zusammenhang
zwischen den verschiedenen Einheiten besteht.

Einheiten von Arbeit und Energie

  mechanische Arbeit: kinetische Energie potentielle Energie Spannenergie

Formel W = F \cdot s  {E_{kin}} = \frac{1}{2}m \cdot  E_\text{pot} = m \cdot g \cdot h  {E_{spann}} = \frac{1}{2}D \cdot {s^2}


{v^2}

Einheit [W] = 1\, \rm{N} \cdot 1\, \left[ {{E_{kin}}} \right] = \left[ {{E_{pot}}} \right] = 1\,\rm{kg} \left[ {{E_{spann}}} \right] =


\rm{m} = 1\, \rm{J}  1\rm{\frac{{kg \cdot {m^2}}} \cdot \rm{\frac{m}{s^2}} \cdot \rm{m} 1\,\rm{\frac{N}{m}} \cdot \rm{m^2} =
{{{s^2}}}} = 1\,\rm{\frac{kg \cdot m^2}{s^2}} 1\,\rm{N} \cdot \rm{m}

Da sämtliche Arbeits­ und Energieeinheiten gleichwertig sind, folgt hieraus die erste wichtige Beziehung für die Umwandlung von Arbeits­
Energie­Einheiten:

1\,\rm{J} = 1\,\rm{N} \cdot \rm{m} = 1\,\rm{\frac{kg
\cdot m^2}{s^2}}
Weitere Energieeinheiten

Bei der Angabe von Energien ­ gerade im Bereich der Elektrizität ­ verwendet man häufig die Einheit 1 kWh (Kilowattstunde). Es gilt:

1\,\rm{kWh} = 3{,}6\cdot 10^6\,\rm{J}
Wie es zu dieser Umrechnung kommt wird weiter unten gezeigt.

Eine inzwischen veraltete Energieeinheit ist die Kilocalorie (1 kcal). Im Volksmund spricht man oft nur von "Kalorien". Man verwendet diese
Einheit heute immer noch zur Beschreibung des Brennwertes von Nahrungsmitteln. Es gilt:

1\,\rm{kcal} = 4{,}186\cdot 10^3\,\rm{J}
Einheiten der Leistung

Formel für die Leistung: P = \frac{W}{t} Einheit für die Leistung: \left[ P \right] = 1\,\rm{\frac{J}{s}}

Meist wird in der Literatur als Leistungseinheit das Watt (W) verwendet. Es gilt:

1\,\rm{\frac{J}{s}} = 1\,\rm{W} \Rightarrow 1\,\rm{J}
= 1\,\rm{Ws}
Eine veraltete Leistungseinheit ist die Pferdestärke (PS). Sie wird oft noch für die Angabe der Motorleistung eines Autos angegeben. Es gilt:

1\,\rm{PS} = 0{,}735\,\rm{kW}
Hinweis: Mit der Festlegung des Watt verstehst Du jetzt auch die Umrechnung der Kilowattstunden:

1\,\rm{kWh}=1\cdot 10^3\,\rm{Wh}=1\cdot 10^3\cdot 3600\,\rm{Ws}=3{,}6\cdot 10^6\,\rm{J}

Verständnisaufgabe

Ein Sprinter mit der Masse m=80\,\rm{kg} läuft die 100m­Strecke mit der Durchschnittsgeschwindigkeit von 36\,\rm{km/h}.

Wie groß ist seine Durchschnittsgeschwindigkeit in \rm{m/s}?

Welche durchschnittliche Leistung (in Watt) erbringt der Läufer bei der Beschleunigung auf die Geschwindigkeit 36\,\rm{km/h}, die er in
einer Sekunde nach dem Start erreicht?

Lösung einblenden

Aus welcher Höhe müsste ein Auto mit m=1{,}0\,\rm{t} herunterfallen, damit es kurz vor dem Auftreffen am Boden die gleiche kinetische
Energie hat, wie wenn es mit 60\,\rm{km/h} auf ebener Straße dahinfahren würde?
Processing math: 0%
Lösung einblenden

Der biologische Wirkungsgrad des Menschen ist ca. 25%, d.h. er kann etwa ein Viertel der durch die Nahrung aufgenommenen Energie
in mechanische Energie umsetzen. Ein Radrennfahrer bringt in einem Rennen die Dauerleistung von 400 W auf.

Gib die Leistung des Radfahrers in PS an.

Wie viele  Kilokalorien muss er in der Stunde aufnehmen, damit er diese Leistung  erbringen  kann?  Wie  viel  Schokolade  muss  er  dazu
essen, wenn der Brennwert von 100g Schokolade ungefähr 530 kcal ist?

Lösung einblenden

Weiterführende Artikel

>

Das Wichtigste auf einen Blick


Durch Einsatz eines Kraftwandlers muss man oft weniger Kraft aufbringen, diese aber dann entlang eines längeren Weges.
Das Produkt aus Kraft (entlang des Weges) und Weg ändert sich nicht beim Einsatz eines Kraftwandlers.
Physikalische Arbeit kann nicht "gespart" werden.

Ein Kraftwandler reduziert die aufzubringende Kraft


Wenn  die  anzuhebende  Kiste  sehr  schwer  ist,  kannst  du  die  Kiste  nicht  mehr  direkt  anheben.  Du  brauchst  ein  Hilfsmittel,  dass  die
aufzubringende Kraft {\vec{F_a}} reduziert. 
So  ein  Hilfsmittel  kann  z.B.  eine  schiefe  Ebene,  ein  Flaschenzug  oder  ein  Hebel  sein.  In  der  Physik  bezeichnet  man  diese  Gegenstände  als
Kraftwandler. Alle drei Kraftwandlern verringern den Kraftbetrag {\vec{F_a}}, den du aufbringen musst:
Je  geringer  die  Neigung  (Steilheit)  der  schiefen  Ebene  ist,  desto  geringer  ist  die  Kraft,  die  du  aufbringen  musst  um  die  Kiste  nach  oben  zu
ziehen oder zu schieben.
Je größer die Anzahl der tragenden Seile bzw. losen Rollen eines Flaschenzug ist, desto kleiner ist die Kraft, mit der du am Seil ziehen musst.
Je länger dein Hebelarm zum Anheben der Kiste ist, desto kleiner ist die Kraft, die du hierfür benötigst.

Kraft entlang eines längeren Weges nötig


Zwar verringert sich bei allen drei Kraftwandlern die notwendige Kraft {\vec {F_a}}, allerdings verlängert sich im Gegenzug im gleichen Maße bei
allen drei Kraftwandlern der Weg \Delta s, entlang dem du die Kraft {\vec {F_a}} aufbringen musst.
Je geringer die Neigung (Steilheit) der schiefen Ebene ist, desto länger ist der Weg, den du Kiste auf der scheifen Ebene nach oben schieben
bzw. ziehen musst, bis die Kiste die Höhe h_1 erreicht hat.
Je größer die Anzahl der tragenden Seile bzw. losen Rollen eines Flaschenzug ist, desto länger musst du am Seil ziehen bzw. desto mehr Seil
muss durch deine Hände gehen, bis die Kiste die Höhe h_1 erreicht hat.
Je länger dein Hebelarm zum Anheben der Kiste ist, desto weiter musst du den Hebel bewegen, um die Kiste auf die Höhe h_1 zu bringen.

Produkt aus Kraft und Strecke bleibt gleich


Bringst du beide Aspekte zusammen, also die Verringerung der nötigen Kraft und die Verlängerung des Weges in gleichem Maße, führt dies zur
sogenannten "Goldenen Regel der Mechanik":

Goldene Regel der Mechanik

Das Produkt aus Kraft (entlang des Weges) und Weg ändert sich durch Einsatz eines Kraftwandlers nicht.

Stets gilt: {F_g} \cdot \Delta h = {F_s} \cdot \Delta s

Die Goldene Regel der Mechanik drückt den Energieerhaltungssatz für klassische Beispiele aus der Mechanik aus. Die Regel gilt daher auch nur
für ideale, also reibungsfreie Kraftwandler.

Da das Produkt aus Kraft F_s (entlang des Weges) und Weg \Delta s gerade die physikalische Arbeit W sind, kannst du auch sagen:
"Physikalische Arbeit kann nicht gespart werden, denn was man an Kraft spart, musst man an Weg zusetzen".

Abb.  4  zeigt,  dass  auch  beim  Hebel  die  Kraft,  die  du  zum  Anheben  der  Kiste  aufbringen  musst,  zwar  geringer  ist  als  beim  direkten  Anheben,
dafür aber der Weg, entlang dem due die Kraft aufbringen musst, entsprechend länger ist. Auch hier gilt entsprechend der Goldenen Regel der
Mechanik betragsmäßig:F_{\rm{g}}\cdot \Delta h=F_{\rm{s}}\cdot \Delta s
Processing math: 0%
Mit  den  drei  vorgestellten  Kraftwandlern  wurde  das  Gleiche  erreicht,  wie  durch  direktes  Anheben:  Der  Schwerpunkt  eines  Körpers  der
Gewichtskraft {F _g} wurde um die Strecke \Delta h angehoben. Mit den Kraftwandler konntest du zwar erreichen, dass du eine geringere Kraft
{F _s} längs des Weges \Delta s aufzuwenden hattest, dafür musstest du diese aber über eine längere Strecke aufbringen. Das Produkt aus Weg
und Kraft entlang des Weges blieb dabei allerdings stets gleich, du hast immer die gleiche Arbeit verrichtet.

Weiterführende Artikel

 Weiterführend

Kraftwandler

 Versuche/Erarbeiten

Arbeit an der schiefen Ebene

>

Das Wichtigste auf einen Blick


Die Leistung ist der Quotient aus der verrichteten Arbeit und der dafür benötigten Zeit
Die Leistung berechnest du mit der Formel P = \frac{{W}}{{\Delta t}}
Die Einheit der Leistung ist Watt: \left[ P \right] = 1\frac{\rm{J}}{\rm{s}} = 1\rm{W}

Formeln zur Leistung


Als Symbol schreibt man für die Leistung den Buchstaben P:\bbox[lightgreen,12px,border:2px solid grey]{P = \frac{{W}}{{\Delta t}}=\frac{{\Delta
E}}{{\Delta t}}}

Der Buchstabe P steht dabei für Power, das englische Wort für Leistung.

Die  Einheit  der  Leistung  P  ist  Watt:\left[  P  \right]  =  1\frac{\rm{J}}{\rm{s}}  =  1\rm{W}Dabei  erinnert  die  Leistungseinheit  Watt  erinnert  an  den
Erfinder der Dampfmaschine James Watt (1736 ­ 1819). 
Achtung: Verwechsle die Einheitenbezeichnung \rm{W} für Watt nicht mit dem Formelzeichen W für die Arbeit.

Leistung bei konstanter Kraft


Verrichtet eine konstante Kraft F Arbeit an einem Körper und bewegt sich dieser dabei mit konstanter Geschwindigkeit v, so gilt auch:P = \frac{{F
\cdot s}}{{\Delta t}} \Rightarrow P = F \cdot v

Verständnisaufgabe

Aufgabe 1: Hubleistung

Ein  50\,{\rm{kg}}  schwerer  Junge  möchte  seine  Leistungsfähigkeit  testen.  Dazu  rennt  er  so  schnell  er  kann  vom
Erdgeschoss in den 15\,{\rm{m}} darüber liegenden vierten Stock seines Schulgebäudes und stoppt als benötigte Zeit
25\,{\rm{s}}. Berechne die "Hubleistung", die der Junge dabei aufbringt.

Lösung einblenden

Aufgabe 2: Mechanische Leistung

Ein  Auto  fährt  bei  einer  gesamten  Fahrwiderstandskraft  von  1200\,{\rm{N}}  eine  Geschwindigkeit  von
72\,\frac{{{\rm{km}}}}{{\rm{h}}}. Berechne die mechanische Leistung, die der Motor des Autos aufbringt. 
Tipp: Rechne die Geschwindigkeit zunächst in die Einheit \rm{\frac{m}{s}} um.

Lösung einblenden

Weiterführende Artikel

>
Processing math: 0%
Das Wichtigste auf einen Blick
Der Wirkungsgrad gibt an, welcher Anteil der zugeführten Energie bei einer Umwandlung in die gewünschte Energieform umgewandelt wird.
Für den Wirkungsgrad gilt \eta=\frac{\Delta E_{\rm{nutz}}}{\Delta E_{\rm{zu}}}.
Der Wirkungsgrad kann auch entsprechend über die Leistung ermittelt werden: \eta=\frac{P_{\rm{nutz}}}{P_{\rm{zu}}}

Maximaler Wirkungsgrad
Aus  dem  Energieerhaltungssatz  folgt,  dass  der  Betrag  der  Nutzenergie  nie  größer  sein  kann  als  der  Betrag  der  zugeführten  Energie.  Dies
bedeutet, dass der Wirkungsgrad eines Energiewandlers nicht größer als 1 sein kann. Man sagt auch: Der Wirkungsgrad kann nicht größer als
100% sein.

In der Praxis treten bei jedem realen Energiewandler Verluste z.B. durch Reibung auf. \Delta E_{\rm{nutz}} ist also kleiner als \Delta E_{\rm{zu}}.
Somit ist der Wirkungsgrad \eta < 1 bzw. kleiner als 100%. Daher kann auch in der Praxis kein Perpetuum mobile gebaut werden.

Informationen über typische Größenordnungen der Wirkungsgrade z.B. von Motoren und Generatoren findest du im Ausblick.

Definition über die Leistung


Da für die Energie und die Leistung der Zusammenhang \Delta E = P \cdot \Delta t gilt, kannst du den Wirkungsgrad \eta auch als Verhältnis der
entsprechenden  Leistungen  schreiben:\eta  =  \frac{{\Delta  {E_{\rm{nutz}}}}}{{\Delta  {E_{\rm{zu}}}}}  =  \frac{{{P_{\rm{nutz}}}  \cdot  \Delta  t}}
{{{P_{\rm{zu}}} \cdot \Delta t}} \Rightarrow \eta = \frac{{{P_{\rm{nutz}}}}}{{{P_{\rm{zu}}}}}

Gesamtwirkungsgrad bei mehreren Umwandlungen hintereinander


Finden  in  einem  Energiewandler  mehrere  Energieumwandlungen  hintereinander  statt,  so
berechnest  du  den  Gesamtwirkungsgrad  indem  du  die  Wirkungsgrade  der  einzelnen
Umwandlungen miteinander multiplizierst.

Im Elektromotor einer Bohrmaschine gehen 30% der zugeführten elektrischen Energie verloren
(Wärme­  und  Reibungsverluste).  Im  Getriebe  gehen  10%  der  vom  Motor  zugeführten
mechanischen Energie aufgrund der Reibung verloren. Somit ist der Wirkungsgrad des Motors
\eta_{\rm{Motor}}=70\%=0{,}7 und der des Getriebes\eta_{\rm{Getriebe}}=90\%=0{,}9. 
Für  den  Gesamtwirkungsgrad  des  Schlagbohrers  gilt  dann:\eta_{\rm{Bohrer}}=
\eta_{\rm{Motor}}\cdot  \eta_{\rm{Getriebe}}  \Rightarrow  \eta_{\rm{Bohrer}}=  0{,}70\cdot
0{,}90=0{,}63=63\%  63  %  der  zugeführten  elektrischen  Energie  werden  also  in  mechanische
Drehenergie des Bohrkopfes umgesetzt.

Abb. 2
  Wirkungsgrad einer Bohrmaschine

Robert Bosch GmbH 

Weiterführende Artikel

 Weiterführend

Perpetuum Mobile

Verschiedene Wirkungsgrade

>

Processing math: 0%