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Inhaltverzeichnis:

1. Einleitung

2

2. Valenztheorie

3

2.1 Angaben

4

2.2 Groβklasen von Angaben

5

3.

Adverbiale Angaben/Freie Umstandsangaben

10

3.1 Ausdrucksformen von Adverbialangaben

11

3.2 Temporalangaben

12

3.3 Kausalangaben

12

3.4 Lokalangaben

13

3.5 Modalangaben

13

4. Beispiele aus dem Roman

14

5. Zusamenfassung

20

6. Literaturverzeichnis

22

1. Einleitung:

Mein Thema in dieser Seminararbeit wird adverbiale Angaben gewesen. Das Thema wird aus zwei Teilen bestehen, aus einem theoretischen und einem praktischen Teil. In dem theoretischen Teil werden Angaben, ihre Gruppen und Untergruppen definiert. Auch wird ihre Funktion in der deutschen Syntax erklärt. In dem praktischen Teil wird anhand der Beispiele aus dem Buch „ Das Parfum“ von Patrick Süskind gezeigt werden, welche adverbiale Angaben am meisten und welche weniger gegeben werden.

2. Valenztheorie

Im Vordergrund der Valenztheorie steht die Valenz des Verbs. Die Verbvalenz wird zum Ausgangspunkt der Dependenzgrammatikgemacht. So genannte Valenzwörterbücher listen Verben mit ihrer jeweiligen Valenz auf. Von der semantischen Bedeutung eines Verbs hängt seine Valenz ab (bzw. umgekehrt). Zugleich hängt von der Valenz des Verbs entscheidend die Syntax des Satzes ab. Vergleicht man die Anzahl und Art der Wertigkeit aller Verben, ergibt sich eine begrenzte Anzahl an Satzbauplänen. (http://de.wikipedia.org/wiki/Valenz_(Linguistik)) Nach Helbig/Buscha (1996: 620) ist Valenz die Fähigkeit der Verben verstanden, bestimmte Leerstellen im Satz zu eröffnen, die besetzt werden müssen bzw. besetzt werden können. Sie werden besetzt durch obligatorische Aktanten (die im Stellenplan des Verbs enthalten und in der Regel nicht weglaßbar sind) oder fakultative Aktanten (die auch im Stellenplan des Verbs enthalten, aber unter bestimmten Kontextbedingungen weglaßbar sind). Außer den obl. und fak. Aktanten treten im Satz freie Angaben auf, die von der Valenz des Verbs nicht determiniert sind und deshalb in den Satzmodellen nicht enthalten sind. Sie sind syntaktisch beliebig auftretende Erweiterungen der Grundstrukturen:

Peter arbeitet oft/manchmal/fleißig/gern. Die Abgrenzung zwischen obl. Valenz, fak. Valenz und freien Angaben erfolgt auf folgende Weise:

(1) Er legt das Buch auf den Tisch. (= obl. Aktant) (2) Er steigt in die Straßenbahn ein. (= fak. Aktant) (3) Er arbeitet in Dresden. (= freie Angabe) In dieser Grammatik geht es darum, dass der Unterschied zwischen obl. und fak. Valenz einerseits und freier Angabe andererseits ist ein tieferer Unterschied, da er die syntaktische Klassifizierung der Verben betrifft und vom Kontext unabhängig ist. Freie Angaben sind reduzierte Sätze (eigene Prädikationen im logischen Sinne) und können auf vollständige Sätze zurückgeführt werden; obl. und fak. Aktanten sind dagegen Besetzungen von Leerstellen des Verbs (Argumente des Prädikats) und nicht auf Sätze zurückführbar:

(1) Er legt das Buch, als er auf dem Tisch war. (2) Er steigt ein, als die Straßenbahn da war. (3) Er arbeitete, als er in Dresden war.

Der Unterschied zwischen obl. und fak. Valenz ist oberflächlicherer Natur und vom Kontext abhängig (von der Vorerwähntheit, vom Kontrast u. a.). Die obl. Aktanten einerseits werden von den fak. Aktanten und den freien Angaben andererseits durch den Eliminierungstest (die Weglaßprobe) geschieden. Ein Glied ist dann obligatorisch, wenn bei seiner Eliminierung der Satz ungrammatisch wird; sonst ist es fakultativ oder frei:

(l) Er legt das Buch. (2) Er steigt ein. (3) Er ißt. In einigen Fällen sind auch obl. Aktanten weglaßbar:

(4) Das Huhn legt Das Huhn legt Eier. Diese scheinbar fak. Aktanten werden zu den obl. Aktanten gerechnet, weil es sich um eine elliptische Reduzierung handelt, bei der unabhängig vom Kontext auch in der reduzierten Struktur nur eine bestimmte Leerstellenbesetzung möglich ist; bei anderer Leerstellenbesetzung wird der Satz ungrammatisch. In der DUDEN-Grammatik geht es darum, dass eine Ergänzung eine Phrase die, im Valenzrahmen eines Wortes (zum Beispiel eines Verbs) vorangelegt ist. Eine Angabe ist eine Phrase, die ein Wort, eine Phrase oder unter Umständen auch den gesamten Satz modifiziert. Sie ist in Valenz der zugehörigen Wörter nicht vorangelegt.

2.1 Angaben

Nach Engel (1996: 216) kann jeder Satz und ebenso jedes satzartige Konstrukt (wie z.B. Nebensätze) kann durch Elemente erweitert werden, die nicht vom Verb ausgewählt werden, sondern frei hinzufügbar sind. Diese Elemente heiβen Satzangaben oder kurz Angaben. Sie hängen zwar wie die Ergänzungen vom Verb ab, sind aber nicht valenzbedingt, also nicht subklassenspezifisch. Meine Nichte ist immer gerne zu uns gekommen. Va ist V (sub, dir) gekommen

Esub

A

A

Edir

meine Nichte

immer

gerne

zu uns.

Dass Satzangaben dem Verb frei hinzufügbar sind, bedeutet auf der anderen Seite, dass sie grundsätzlich fakultativ sind. Es gibt keine obligatorische Satzangaben. Er unterscheidt vier Groβenklassen von Angaben:

1. verbbezogene oder modifizierende (modifikative) Angaben:

Ihr habt immer pünktlich gearbeitet.

2. satzbezogene oder situierende (situative) Angaben:

Man hat gestern nach ihr gefragt.

3. negative Angaben:

Wir haben uns nicht in ihr getäuscht.

4. äuβerungsbezogene oder existimatorischen Angaben:

Das ist offenkundig ein Irrtum.

2.2 Groβenklassen von Angaben

1. Modifizierende Angaben

Nach Engel (1996: 216) beziehen sich diese Angaben immer auf das Hauptverb. Ich habe es gerne getan. Marion hatte freiwillig teilgenommen. Als Ausdrucksformen kommen neben gerne vor allem unflektierte Adjektive sowie Präpositionalphrasen, wie-Phrasen u.a. als deren Entsprechungen vor:

Er stimmte freudig zu. Er stimmte mit groβer Freude zu. Sie führte die Aufträge wie ihre Vorgängerin aus. Sie führte den Aufträge, als ob das schon hundertmal gemacht hätte.

2. Situierende Angaben

Engel (1996: 217) sagt, dass es sich hier um die wichtigste, reichstgegliederte und am häufigsten vorkommende Groβklassen von Angaben handelt. Alle situierenden Angaben haben die Funktion, den im Satz beschriebenen Sachverhalt in verschiedenartige (temporale, lokale, kausale usw.) Zusammenhänge einzuordnen. Die Untergruppen von situierenden

Angaben sind: temporale, lokale, kausale, konditionale, konsekutive, konzessive, finale, instrumentale, restriktive und komitative Angaben. Ausdrucksformen der situierenden Angaben sind Adverbien, Präpositionalphrasen, akkusativische Nominalphrasen, Adjektive (Adjektivphrasen) und Nebensätze.

a. Temporalangaben

Nach Engel (2009: 156-157) dienen diese Angaben dazu, ein Geschehen in der Zeit zu

verankern. In den Jahrhunderten vor der christlichen Zeitwende lebten in unserem Land verschiedene keltische Gemeinschaften.

b. Lokalangaben

Nach Engel (1996: 220) situieren sie einen Sachverhalt im Raum. Dort haben wir früher noch Kartoffeln angebaut.

c. Kausalangaben

Engel (1996: 220) behauptet, dass sie einen Grund / eine Ursache nennen und charakterisieren damit den Sachverhalt, der im Satz beschrieben wird, als dessen Folge oder Auswirkung.

Deshalb/darum müssen wir den nächsten Regen abwarten.

d. Konditionalangaben

Nach Engel (1996: 220) nennen diese Angaben eine Bedingung für den im Satz beschriebenen Sachverhalt. Dann hätte sie noch eine Chance. Wenn sie die Arbeit umschreibt, dann hätte sie noch eine Chance.

e. Konsekutivangaben

Engel (1996: 221) behauptet, dass sie eine Folge eines weiteren, im Satz beschriebenen

Sachverhalts nennen. Beispiele sind nur Nebensätze:

Er schob den Ärmel zurück, so dass Meusebach die Narbe sah.

f. Konzessivangaben

Engel (1996: 221) sagt, dass sie einen „unzureichenden Gegengrund“ angeben, eine

Bedingung, die eigentlich ein Geschehen verhindern sollte, sich aber als nicht stark genug erweist/erweisen hat. Trotzdem/dennoch ging er ohne Schirm weg. Obwohl es regnete, ging er ohne Schirm weg.

g. Finalangaben

Engel (1996: 221) sagt, dass sie Ziel oder Zweck eines Sachverhaltes angeben. Dafür tat er alles. Sie gab ihre Stellung auf, um für die Mutter zu sorgen.

h. Instrumentalangaben

Nach Engel (1996: 222) geben sie das Mittel zu Erreichung eines Zieles an. Instrumentalangaben werden erfragt durch womit, wodurch. Damit wird sie es nie schaffen.

i. Restriktivangaben

Nach Engel (1996: 222) nennen sie eine einschränkende Bedingung für ein Geschehen, legen

den Geltungsrahmen für ein Sachverhalt fest. Restriktivangaben sind gewöhnlich betont und stehen immer am Satzanfang. Insofern ist er ein glücklicher Mensch. Beruflich bin ich jetzt ganz zufrieden. j. Komitativangaben Nach Engel (1996:223 ) nennen sie zu einem Sachverhalt einen begleitenden oder fehlenden oder stellvertretenden Umstand. Sie ging mit ihrem Gast ins Theater. Er fuhr ohne Mantel zur Arbeit.

3. Negative Angaben

In der Engel. Deutsche Grammatik (1996: 223) geht es darum, dass diese Angaben Sachverhalte oder Teile derselben negieren. Sie stehen im Satz hinter den Satz und vor den verbbezogenen Angaben. Zu ihnen gehört in erster Linie der Negator nicht ferner Konkurenzformen wie keinesfalls, keineswegs verstärkte Formen wie durchaus nicht und

Negationsangaben mit situativer Komponente wie niemals, niergends usw. Nicht ist weder vorfeld-noch nachfeldfähig und hat auch im Mittelfeld eine relativ feste Position. Du hast es wohl nicht so gemeint. Ich möchte es nicht dreimal sagen.

4. Existimatorische Angaben

Engel (1996: 223-224) sagt, dass diese Elemente eine Einschätzung des Sachverhaltes durch

den Sprecher wiedergeben. Sie sind primär auf die ganze Äuβerung zu beziehen. Er teilt die Angaben in:

a. kautive Angaben

Nach Engel (1996: 224) sind sie auf einen einzelnen Ausdruck hin orientiert und relativieren dessen Bedeutung. Als Ausdrucksformen kommen hier vor: Gradpartikeln (fast, geradezu, gewissermaβen, sozusagen, teilweise u.a.), das unflektierte Adjektv einfach und Ausdrücke (im Allgemeinem, in gewisser Weise, ich möchte sagen). Gewissermaβen geht es um eine alte Bekannte. Sie ist einfach bezaubernd.

b. selektive Angaben

Nach Engel (1996: 224) heben diese Elemente einen Ausdruck auf bestimmte Art hervor und setzen damit den verbalisierten Sachverhalt in Beziehung zu anderen möglichen

Sachverhalten. Hierzu gehören die Gradpartikeln: allein, bereit, besonders, eben, gerade, inbesondere, sogar, sowie die unflektierten Adjektive: ausgerechnet, vornehmlich und Ausdrücke wie vor allem. Du müβtest besonders achtgeben. Vor allem muβ man auf Pünktlichkeit achten.

c. ordinative Angaben

Engel (2009: 155) sagt, dass auch sie Sachverhalte zueinander in Beziehung setzen, meist indem sie einen Teilausdruck hervorheben. In dieser Untergruppe gibt es ebenfalls unterschiedliche Ausdrucksformen so allerding, anderseits, freilich, jedenfalls, mindestens, nämlich, schlieβlich und andere. Sie will nämlich noch einmal hinfahren. Schlieβlich haben zwei Drittel dafür gestimmt.

d. judikative Angaben

Nach Engel (2009: 155) bewerten sie einen Sachverhalt und kommen nur in Mitteilungsäuβerungen vor. Hier handelt sich groβteils um Partikeln auf weise wie ärgerlicher-, bezeichnender-, erstaunlicher-, interessanter-, seltsamer-, verständlicherweise.

Ich habe ärgerlicherweise schon vorher davon gewusst. Es kommen interessanterweise immer noch Anfargen.

e. verifikative Angaben

Engel (1996: 227) sagt, dass diese Elemente den Realitätsgrad eines Sachverhaltes

modifizieren. Engel (2009: 155) behauptet, dass unter den mannigfaltigen Ausdrucksformen sich finden: angeblich, eigentlich, nachweislich, offensichtlich, vermutlich, wirklich und viele andere. Sie wird es vermutlich nicht zugeben. Hanna sollte wirklich davon erfahren.

f. Abtönungsangaben

Nach Engel (2009: 156) geht es um eine geschlossene Liste von 27 Partikeln. Sie drücken

eine Einstellung zum beschriebenen Sachverhalt aus. Sie sind alle weder erfragbar noch negierbar noch vorfeldfähig; die meisten sind unbetont. Im Einzelnen:

aber, also, auch, bitte, bloβ, denn, doch, durchaus, eben, eigentlich, einfach, etwa, gleich, halt, ja, lediglich, mal, nämlich, nicht (kein Negator!), noch, nun mal, nur, ruhig, schnell, schon, vielleicht, wohl. Komm ruhig rein! Das war vielleicht ein Durcheinander!

3. Adverbiale Angaben/Freie Umstandsangaben

In der Grammatik „ Syntax der deutschen Gegenwartsparceh“ von E.Zilić (2002: 107) geht es darum, dass viel häufiger als Umstandsergänzungen freie Umstandsangaben vorkommen. Sie werden vom Verb nicht gefordet, können also immer hinzugefügt oder weggelassen werden. Die freie Umstandsangaben sind also freie Satzglieder. Zilić (2002: 107-108) teilt die Adverbialangaben in:

1. Temporalangaben/Zeitangaben

Ihre Tochter besucht sie jedes Wochenende.

2. Lokalangaben/Raumangaben

Peter schickt ein Paket nach Ilidža.

3. Modalangaben/Artangaben

Sie schlug den Nagel mit dem Hammer in die Wand.

4. Kausalangaben/Begründungsangaben Sie werden in Untergruppen geteilt:

a) Kausalangabe im engeren Sinne:

Wir konnten gestern wegen des Regens den Ausflug auf den Igman nicht machen

b) Konditionalangaben:

Mit etwas Aufmerksamkeit könnte er die Situation meistern. Konzessivangabe:

Trotz des Regens ging ich spazieren. Ungeachtet der Warnung spielen die Kinder an dieser gefährlichen Stelle weiter.

c) Konsekutivangabe:

Zu meinem Schrecken habe ich ich gesehen, dass ich viele Fehler gemacht habe.

d) Finalangabe:

Die Familie fährt zur Erholung ins Gebirge.

3.1

Ausdrucksformen von Adverbialangaben

Die Ausdrucksformen von Adverbialangaben teilt sie in 7 Gruppen:

1. Adverbien:

hier, dort, gestern, heute, sehr

2. adverbialer Genitiv und adverbialet Akkusativ:

des Weges kommen, ruhigen Schrittes gehen, den ganzen Tag, eine Woche, nächstes Jahr, vorigen Montag

3. unflektiertes (adverbial gebrauchtes) Adjektiv:

laut sprechen, schnell arbeiten

4. Präpositionalphrasen:

in Sarajevo, im letzten Winter, am Sonntag, ohne Pause, aus Eifersucht

5. Infinitivkonstruktion:

Ich gehe in die Stadt, um einzukaufen. Er geht vorbei, ohne zu grüβen.

Die Kinder blieben noch länger in der Disco, anstatt nach Hause zu gehen.

6. Partizipialkonstruktionen:

Vor Schmerz schreiend, lief er ins Haus. Am Walde angelangt, ruhte sie /sich/ auf einer Bank aus.

7. Nebensatz/Gliedsatz:

Wir wären viel früher da gewesen, wenn es nicht so stark geregnet hätte.

3.2 Temporalangaben (A temp )

Nach Engel (1996: 217-220) situieren sie einen Sacverhalt in der Zeit. Früher war er ein Offizier. Er teilt temporale Angaben in:

a. Angabe der Jahreszahl

Als Satzangabe wird die Jahreszahl entweder allein oder mit dem Zusatz im Jahr(e)

genannt.

1946 (neunzehnhundertsechsundvierzig) war er noch im Frankreich. Im Jahre 1815 (achtzehnhundertfünfzehn) fand der Wiener Kongress stadt.

b. Datumsangaben

Engel (1996: 218) behauptet, dass in der Regel Angaben von Tagen (auch Festtagen) durc

die Präposition an eingeleitet werden:

an seinem Geburtstag, an Weinachten, am ersten Tag des Jahres, am 3. August, am 1. Mai

c. Relativezeitangaben

Engel (1996: 219) sagt, dass Angaben bestimmter Zeitpunkte oder Zeiträume präzisiert werden können, indem sie zu anderen (bekannten) Zeitpunkten oder Zeiträumen in Beziehung gesetzt werden.

z.B:

in zwei Wochen, in einem Jahr, vor zwei Tagen, nach drei Wochen, zwei Tage davor

d. Angabe von Zeiträumen

Nach Engel (1996: 219) werden Zeiträume durch zeitliche erstreckung ausgedrückt. Wird dabei der Abschluβ des Zeitraums ins Auge gefaβt, so werden die Präposition während:

Wir hatten während der drei Wochen ständig gefroren.

e. Angabe der Uhrzeit

Engel (1996: 220) sagt, dass volle Stunden mit oder ohne Nomen Uhr als Kardinalzahlen genannt werden:

Es ist 7 (sieben) Uhr. um acht (Uhr) gegen neun (Uhr)

3.3 Kausalangaben (A kaus )

für einen bestimten

Sachverhalt nennen. Sie werden durch folgende Elemente erfragt: warum, weshalb, aus

Als Kausalangaben fungieren: darum, deshalb, aus diesem

Grund, weil-Sätze Darum hat er die Prüfung nicht bestanden. Deshalb hat er die Prüfung nicht bestanden. Engel (2009: 157) sagt, dass sie ein Geschehen als Grund für ein anderes Geschehen an. Wie früher ich gesagt habe, teilt Zilić (2002: 107) Kausalangaben in folgende Untergruppen:

Petrović

(1995:

126)

sagt,

dass

Kausalangaben

die

Ursachen

welchem Grund, wieso

a) Kausalangabe im engeren Sinne

b) Konditionalangaben

c) Konzessivangabe

d) Konsekutivangabe

e) Finalangabe

3.4 Lokalangaben (A loc )

„Lokale Angabe können entweder mit einem Adverb oder mit einer Präposition beantwortet werden. Lokale Angabe dürfen nicht mit Verben mit bestimmten Ergänzungen (Situativ-, Akkusativ- und Direktiv- sowie Direktiv-Ergänzung) verwechselt werden, die ebenfalls auf die Frage „wo“ und „woher“ eine Antwort geben. Die lokale Angabe gibt Informationen zum Ort. (wo? wohin?)(http://www.mein-deutschbuch.de/grammatik/sätze/angaben.pdf) Nach Engel (2009: 157) ordnen Lokalangaben ein Geschehen im Raume ein. Es sind relative und absolute Bestimmungen möglich:

Dort drüben feiern sie heute. Neben der Kirche ist ein schlimmer unfall passiert. Vor Alaska haben wir Wale beobachtet.

3.5 Modalangaben (A mod )

„Modale Angaben können entweder mit einem Adj./Adverb oder mit einer Präposition (mit, durch) beantwortet weden. Die Modalangaben geben Informationen zur Art und Weise (wie? Auf welche Weise?) (http://www.mein-deutschbuch.de/grammatik/sätze/angaben.pdf) Engel und Petrović nennen diese Angaben modifizierende Angaben. Engel (2009: 158) sagt dass, es sich um relativ häufig verwendete Angaben handelt. Sie haben die Aufgabe das vom zentralen Verb bezeichnete Geschehen näher zu bestimmen. Sie stehen entweder im Vorfeld oder im rechten Teil des Mittelfeldes; dort, unmittelbar vor dem infiniten Verb, ist ihre Stellung ziemlich fest. Schnell habt ihr das gemacht. Ihr habt das ziemlich schnell gemacht. Daniela war gerne mitgekommen.

4. Beispiele aus dem Roman „Das Parfum“ von Patrick Süskind

4.1 Temporalangaben:

1.

Im achtzehnten Jahrhundert lebte in Frankreich ein Mann, [

].

(von Süskind, 1985: 5)

2.

Einige Wochen später stand die Amme Jeanne Bussie mit einem Henkelkorb vor der Pforte des Klosters von Saint-Merri und sagte dem öffnenden Pater Terrier, [ ].(von Süskind, 1985: 11)

3.

Nimm jetzt das Kind mit nach Hause. (von Süskind, 1985: 13)

 

4.

Aber sie hatte ihn noch nie mit Worten bezeichnet. (von Süskind, 1985: 16)

 

5.

Aber ich war einmal in einem groβen Hotel in der Rue Saint-Honoré und habe zugesehn,

[

].

(von Süskind, 1985: 18)

 

6.

Das Kind schlief noch immer fest. [

].

(von Süskind, 1985: 22)

 

7.

Da wir Madame Gaillars an dieser Stelle der Geschichte verlassen und ihr auch später

nicht mehr wiederbegegnen werden, [

].

(von Süskind, 1985: 38)

 

8.

Nach einem Jahr dieser mehr tierischen als menschlichen Existenz bekam er den

Milzbrand, [

].

(von Süskind, 1985: 42)

 

9.

In dieser Nacht erschien ihm sein Verschlag wie ein Palast und seine Bretterpritsche wie ein Himmelbett. (von Süskind, 1985: 57)

10.

Zu jener Zeit gab es in Paris ein gutes Dutzend Parfumeure. (von Süskind, 1985: 59)

11.

Er arbeitete zwei Stunden lang ununterbrochen. (von Süskind, 1985: 82)

 

12.

Er hatte die Häuser vor ein paar Tagen bei Grimal bestellt, [

].

(von Süskind, 1985: 88)

13.

[

],

sagte er und deutete wieder ins Dunkle. (von Süskind, 1985: 98)

 

14.

Du sollst die Gelegenheit bekommen, jetzt, sofort, deine Behauptung zu beweisen. [ (von Süskind, 1985: 100)

15.

Am nächsten Morgen ging er schnurstracks zu Grimal. (von Süskind, 1985: 112)

16.

[

],

als er spät nachts abermals in die Tour d'Argent umziehen wollte, [

].

(von Süskind,

1985: 113)

 

17.

Am ersten Abend noch muβte Grenouille einen groβen Ballon „Nuit Napolitaine“

ansetzen, [

].

(von Süskind, 1985: 114)

 

18.

Vor wenigen Tagen noch hätte Chénier solche Reden seines Meisters als Anzeichen eines

beginnenden Alterwahnsinns gedeutet. (von Süskind, 1985:116)

 

19.

Er hatte ihm noch nie die Hand gegeben. (von Süskind, 1985: 140)

 

20.

Zum ersten Mal konnte er fast frei atmen. (von Süskind, 1985: 147)

21.

Als die Sonne aufging, stand er immer noch am gleichen Fleck und hielt Nase in die Luft. (von Süskind, 1985: 153)

22. Sieben Jahre lang hatte er sie nicht vom Leib genommen. (von Süskind, 1985: 173)

23. Zwei Stunden später saβen sie im Wagen. (von Süskind, 1985: 180)

24. [

],

lieβ er Grenouille sofort in den Keller seines Palais verbringen, [

].

(von Süskind,

 

1985: 180)

25. Zwei Stunden später saβen sie im Wagen. (von Süskind, 1985:180)

 

26. [

],

lieβ er Grenouille sofort in den Keller seines Palais verbringen, [

].

(von Süskind,

1985: 180)

27. Bis dato hatte er auch noch nie in einen Spiegel gesehn. (von Süskind, 1985: 184)

28. Wenn er jetzt hinunter auf die Straβe ginge, [

].

(von Süskind, 1985: 185)

29.

Und plötzlich wuβte er, [

].

(von Süskind, 1985: 185)

 

30.

Als er die Straβe betrat, bekam er plötzlich Angst, [

].

(von Süskind, 1985: 194)

31.

Am Ende des Vortrags erhob sich die ganze Versammlung und brach in frenetischen Jubel aus. (von Süskind, 1985: 204)

32.

Er blieb noch einige Wochen in Montpellier. (von Süskind, 1985: 204)

 

33.

Anfang März packte er seine Sachen und zog davon, (von Süskind, 1985: 205)

34.

Nach einiger Zeit beruhigte e sich wieder, [

].

(von Süskind, 1985: 206)

 

35.

In allen Städten suchte er immer zuerst die Viertel der Gerber auf. (von Süskind, 1985:

211)

 

36.

Und dann wurde

die Pomade wieder aus dem Keller geholt, [

].

(von Süskind, 1985:

224)

 

37.

Im April mazerierten sie Ginster und Orangeblüte, [

].

(von Süskind, 1985: 226)

38.

Als er nachts in der Kabane lag, [

].

(von Süskind, 1985: 242)

 

39.

Grenouille war dieses Kunststück einmal in perfekter Weise beim Tuberosenöl gelungen,

[

].

(von Süskind, 1985: 245)

40.

Im Mai desselben Jahres fand man in einem Rosenfeld, [

].

(von Süskind, 1985: 246)

41.

[

],

und dieser war schon vor langer Zeit nach Paris abgereist. (von Süskind, 1985: 249)

42.

Im vergangenen Jahr, zur Zeit der Morde, waren solch fatale Anfechtungen noch nicht über ihn gekommen. (von Süskind, 1985: 255-256)

43.

Aber dann, eines Tages im März, saβ Richis im Salon und sah, [

].

(von Süskind, 1985:

257)

 

44.

In der gleichen Nacht wachte er aus einem entsetzlichen Traum auf, [ 1985: 257)

].

(von Süskind,

45. Im August und Septembar hatte Richis einige der ermordeten Mädchen gesehn. (von Süskind, 1985: 258)

46. Mitten in der Nacht erwachte das Haus in der Rue Droite zu emsigem Leben. (von Süskind, 1985: 262)

47. Gegen Mittag war er mit seinen Jonquillen fertig. (von Süskind, 1985: 268)

48. Wenig später war er auf gleicher Höhe mit ihnen. (von Süskind, 1985: 270)

49. Eine halbe Stunde später schlug die Magd in der Küche Feuer. (von Süskind, 1985: 280)

50. In den folgenden zwei Tagen kamen viele Menschen, [

51. Um vier begann sich die Tribüne zu füllen. (von Süskind, 1985: 297)

].

(von Süskind, 1985: 292)

4.2 Lokalangaben:

1.

Seine Geschichte soll hier erzählt werden. (von Süskind, 1985: 5)

 

2.

Alle vorhergehenden hatte sie hier an der Fischbude absolviert, [ 1985: 8)

].

(von Süskind,

3.

Nimm jetzt das Kind mit nach Hause. (von Süskind, 1985: 13)

 

4.

Zu jener Zeit gab es in Paris ein gutes Dutzend Parfumeure. (von Süskind, 1985: 59)

5.

Man saβ und arbeitete sehr gut an diesem Tisch. (von Süskind, 1985: 91)

6.

[

],

trank er dort zwei weitere Flaschen Wein, [

].

(von Süskind, 1985: 113)

7.

Es hätte in Paris ja auch die notwendigen Mengen frischer Pflanzen kaum gegeben

[

].

(von Süskind, 1985: 133)

 

8.

Er fiel erschöpft in einen Sessel am anderen Ende des Zimmers und starrte, [ (von Süskind, 1985: 136).

9.

Drauβen tagte es schon. (von Süskind, 1985:137)

 

10.

In der Stadt selbst dagegen machte er Sensation. (von Süskind, 1985: 176)

11.

In seinem Vortrag bezeichnete ihn Taillade-Espinasse als den lebenden Beweis für die Richtigkeit der letalen Erdfluidumtheorie. (von Süskind, 1985: 181)

12.

Dort schloβ er ihn im Beisein einiger ausgewählter Doktoren der medizinischen

Fakultät in den Vitalluftventilationsapparat, [

].

(von Süskind, 1985: 182)

13.

Was wir hier der Verständlichkeit halber in ordentlicher indirekter Rede

wiedergegeben, [

].

(von Süskind, 1985: 188)

14.

Das Duftwesen hatte alte Tradition in Montpellier, [

].

(von Süskind, 1985: 189)

15.

Er aβ in einem Gasthof am oberen Ender der Stadt, an der Place aux Aires. (von

Süskind, 1985: 211)

16.

In allen Städten suchte er immer zuerst die Viertel der Gerber auf. (von Süskind, 1985: 211)

17. Nicht weit von der Porte des Fénéants, in der Rue de la Louve, entdeckte

Grenouille ein kleines Parfumeuratelier und fragte nach Arbeit. (von Süskind, 1985:

219)

18. Er verbrachte seine Zeit im Atelier. (von Süskind, 1985: 231) [

19. In Wirklichkeit aber experimentierte er mit ganz anderen Düften. (von Süskind, 1985: 231)

20. Drüben vor dem Schlachthaus lockte er ihn mit einem Stück Fleisch von seiner

Mutter weg bis in die Werkstatt, [

].

(von Süskind, 1985: 236)

21. In der Küche flammten die Feuer auf, [

22. Im Haus brannte kein Licht mehr. (von Süskind, 1985: 274)

23. In den Küchen wurde schon gebacken und gebraten, [

].

(von Süskind, 1985: 262)

].

(von Süskind, 1985: 294)

4.3 Modalangaben:

1. Rasch zog Terrier seine Finger aus dem Korb. (von Süskind, 1985: 14)

2. „Das meine ich nicht“, sagte die Amme unwirsch und schob den Korb von sich. (von Süskind, 1985: 15)

(von Süskind,

3. Terier stellte den Henkelkorb vorsichtig auf den Boden zurück, [ 1985: 15)

4. Pater Terrier hob langsam den gesenkten Kopf und fuhr sich ein paarmal mit dem

].

Finger über die Glatze, [

].

(von Süskind, 1985: 16)

5. Da wir Madame Gaillars an dieser Stelle der Geschichte verlassen und ihr auch

später nicht mehr wiederbegegnern werden, [

].

(von Süskind, 1985: 38)

6. Grenouille stand stumm im Schatten des Pavillon de Flore, [

49)

].

(von Süskind, 1985:

7. Man saβ und arbeitete sehr gut an diesen Tisch. (von Süskind, 1985: 91)

8. Das war nicht bittend gesagt, [

9. Und er deutet mit dem Finger ins Dunkle. (von Süskind, 1985: 92)

].

(von Süskind, 1985: 92)

10. er wirdete Baldini streng, [

[

],

].

(von Süskind, 1985: 98)

11. ich mache es auf meine Art. (von Süskind, 1985: 103)

[

],

12. Klein und blaβ saβ der groβe Baldini auf dem Hocker, [

13. Am nächsten Morgen ging er schnurstracks zu Grimal. (von Süskind, 1985: 112)

].

(von Süskind, 1985:109)

14.

Es hätte in Paris ja auch die notwendigen Mengen frischer Pflanzen kaum gegeben

15.

[

],

hob mit spitzen Fingern das Lanken hoch, [

].

(von Süskind, 1985: 133)

 

16.

Baldini richtete sich langsam auf. (von Süskind, 1985: 137)

 

17.

Er schlief nur sehr fest und träumte tief und zog seine Säfte in sich zurück. (von Süskind, 1985: 137)

18.

Zum ersten Mal konnte er fast frei atmen, ohne dabei immer lauernd riechen zu müssen. (von Süskind, 1985: 147)

19.

Nebenher trank er ohne Pause von den edlen Düften. (von Süskind, 1985: 166)

 

20.

Kaum hatte er die praktischen Arbeiten an der Milcheuterblume beendet, [

].

(von

Süskind, 1985: 178)

 

21.

Heftig applaudierte das gelehrte Publikum dem Referenten und defilierte dann am

Podest vorbei, [

].

(von Süskind, 1985: 182)

 

22.

Er öffnete blinzelnd die Augen und sah, [

].

(von Süskind, 1985: 186)

 

23.

Er beobachtete mit gröβer Genugtuung die Wirkung eines ganz anderen Fluidums,

[

].

(von Süskind, 1985: 203)

 

24.

Immer häufiger geschah es, [

].

(von Süskind, 1985: 227)

 

25.

Grenouille stand ganz still. (von Süskind, 1985: 241)

26.

Grenouille kam rasch voran. (von Süskind, 1985: 269)

27.

Dann ging er selbst zu Bett. (von Süskind, 1985: 271)

28.

[

],

schlief er sofort ein, [

].

(von Süskind, 1985: 271)

29.

Mit professioneller Bedächtigkeit ging Grenouille ans Werk. (von Süskind, 1985:

272)

 

30.

Leise schwang er sich auf die Brüstung des Fensters und stieg die Leiter ab. (von Süskind, 1985: 280)

31.

Vorsichtig schob er den Schlüssel ins Loch und drehte den Riegel, [

].

(von Süskind,

1985: 281)

 

32.

Grenouille nahm den Spruch ohne Regung entgegen. (von Süskind, 1985: 291)

 

33.

[

],

blieb von den Menschen ohne Echo. (von Süskind, 1985: 306)

 

4.4 Kausalangaben:

a. Kausalangaben im engeren Sinne:

1.

1. [

1985: 251)

],

weil er ihn für den berüchtigten Mädchenmörder hielt. (von Süskind,

2. Nach dem Essen spielten sie einige Partien L'hombre, die er alle verlor, weil

er statt in seine Karten immerfort in ihr Gesciht schaute, um sich an ihrer Schönheit zu ergötzen. (von Süskind, 1985: 271)

3. Aus dem gleichen Grund durfte ihm auch kein Essen zugeschoben werden. (von Süskind, 1985: 292)

b. Konditionalangaben:

4. Infolgedessen ist er für den Teufel uninteressant. (von Süskind, 1985: 14)

5.

[

249)

],

deshalb war es besser, vor ihnen auf der Hut zu sein. (von Süskind, 1985:

6. Unterdessen wurde der Cours für die Hinrichtung vorbereitet. (von Süskind,

1985: 292)

c. Konzessivangaben:

7. Trotzdem kam in der Menge nicht Ubruhe oder Unmut auf, im Gegenteil. (von

Süskind, 1985: 298)

d. Finalangaben:

8. Die Leute liefen zu Hunderten zusammen, um ihn zu begaffen. (von Süskind,

9.

1985: 177)

[

1985: 197)

],

und nahm es auf den Arm, damit es besser sehen könne. (von Süskind,

5. Zusammenfassung

Obwohl ich für diese Seminararbeit Engels „Deutsche Grammatik“ und „Syntax der deutschen Gegenwartssprache“, Duden-Grammatik, Helbig/Buscha und Zilić „Syntax der deutschen Gegenwartssprache“ benutzt, entscheide ich nur für Zilić Unterteilung der Adverbialangaben. Sie teilt die Adverbialangaben in 4 Gruppen: lokale Angaben, modale Angaben, temporale Angaben und kausale Angaben. Kausalangaben teilt sie in 5 Untergruppen (Kausalangaben im engeren Sinne, Konditionalangaben, Konzessivangabe, Konsekutivangabe und Finalangabe). Engel in „Syntax der deutschen Gegenwartssprache“ teilt die Angaben in: existimatorischen (negative Angaben, kautive Angaben, selektive Angaben, ordinative Angaben, judikative Angaben, verifikative Angaben und Abtönungsangaben), situativen Angaben (Temporalangaben, Lokalangaben, Kausalangaben im engeren Sinne, Konditionalangaben, Konsekutivangaben, Konzessivangaben, Finalangaben, Instrumentalangaben, Restriktivangaben, Komitativangaben) und modifikative Angaben. Nach Zilić sind modifikative Angaben modale Angaben. Kausalangaben im engeren Sinne, Konditionalangaben, Konsekutivangaben, Konzessivangaben, und Finalangaben sind nach Zilić Untergruppen von Kausalangaben. Petrović teilt Angaben auch wie Engel. Nach meiner Seminararbeit kam ich zu dem Schluss, dass Adverbialangaben sehr verbreitet in deutschen Syntax sind. Sie kommen viel häufiger als Umstandsergänzungen. Sie sind nicht obligatorisch in der Satz, sie sind fakultativ. In der Tabelle können wir sehen, dass Temporalangaben an erster Stelle stehen. Sie sind im Deutschen sehr wichtig. Sie stehen meist vor allen anderen Angaben. An zweiter Stelle sind Modalagaben. An dritter Stelle sind Lokalangaben. Am wenigsten gibt es Kausalangaben.

Adverbiale Angaben

Häufigkeit im Zahlen

Temporalangaben

51

Modalangaben

33

Lokalangaben

23

Kausalangaben:

9

1. Kausalangaben im engeren Sinne

3

2. Konditionalangaben

3

3 .Konzessivangaben

1

4. Konsekutivangaben

0

5. Finalangaben

2

Insgesammt

116

6. Literaturverzeichnis

Primärliteratur:

1. Süskind, Patrick (1994): Das Parfum, Diogenes Taschenbuch, Diogenes Verlag Ag

Zürich

Sekundärliteratur:

2. DUDEN (2009): Die Grammatik, Dudenverlag, Manheim/Leipzig/Wien/Zürich

3. Engel, Ulrich (1996): Deutsche Grammatik, Julius Groos Verlag, Heidelberg

4. Engel, Ulrich (2009): Syntax der deutschen Gegenwartssprache, Schmidt, Erich Verlag; völlig neu bearbeitete Auflage.

5. Zilić, Erminka (2002):Syntax der deutschen Gegenwartssprache, Dom štampe, Zenica

Internetquellen:

6. http://www.mein-deutschbuch.de/grammatik/sätze/angaben.pdf