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Die Kosmische Ordnung

Der Weg zum Überschreiten technologischer Begrenzungen

> Der Maya-Faktor <

von José Argüelles


Sonderausgabe mit allen Graphiken
der englischen Original-Version
In seinem epochalen Werk erklärt Jose Argüelles, daß die Geschichte der Menschheit von dem Gro-
ßen Zyklus geprägt wurde, der dem Maya-Kalender zufolge von 3113 vor Christus bis 2012 nach
Christus dauert. Dieser Große Zyklus besitzt nach seiner Auffassung die Gestalt eines riesigen Strahls,
der die Galaxie durchschneidet und dessen Lichtkegel Erde und Sonne durchwandern. Wir erfahren,
daß die Perioden irdischer Geschichte sich nach diesen »galaktischen Epochen« richten, die bereits
von den Maya mathematisch und symbolisch erfaßt wurden. Argüelles begreift uns Menschen als mit
den notwendigen Kräften begabt, um uns auf direktem - sinnlichem und biomagnetischem - Wege mit
der Energie-Information dieses Strahls in Verbindung zu setzen. Da die Astro-Physik heute bereits von
»Dichte-Wellen« spricht, die durch den leeren Raum jagen und die Evolution beeinflussen, nimmt die
synchronistische Bedeutung des Maya-Kalenders durch Argüelles wahrhaft prophetische Züge an.
Der Forscher aus Leidenschaft plädiert für eine tiefgreifende Bewußtseinsverlagerung, bei der wir
lernen, Zeit und Evolution aus einer neuen, multidimensionalen Perspektive zu betrachten.

Autor
Dr. phil. Jose Argüelles ist Künstler, Dichter, visionärer Historiker, Autor und Mitautor einer Reihe
wichtiger Werke. Er gehört zur Stammfakultät der Union Graduate School und koordiniert dort das
Programm für Kreative Künste. Er wohnt und arbeitet in Boulder, Colorado.

Gewidmet meinem Lehrer,


dem unvergleichlichen C. T. Mutpo

Dieser Text ist eine spezielle deutsche Version der ursprünglichen englischen Ausgabe.,des "Maya-
Faktors". Besondere Aufmerksamkeit wurde den graphischen Informationen geschenkt. Außerdem sind
wieder die ursprünglichen Kapitelabschnitte gewählt, die in der deutschen Ausgabe im Goldmann-
Verlag um einen gekürzt wurden. Da die Goldmann Ausgabe vergriffen ist und von diesem Verlag
vorläufig auch nicht neu verlegt wird, haben wir diese Version als Studienunterlage geschaffen, um
den Galaktischen Code der Erde und der Menschheit basisgerecht studieren zu können.
Das Studium dieser wissenschaftlichen Literatur des Maya-Faktors ist eine elementare Vorausset-
zung, um ein Verstehen der vier-dimensionalen ZEIT und ihrer gesetzmäßigen Auswirkungen zu er-
möglichen.

&
Deutsch-sprachige Transformatoren
Überbringer des Maya-Wissens

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Der Maya-Faktor
Der Weg zum Überschreiten technologischer Begrenzungen

Inhaltsverzeichnis
Vorwort 5
von Brian Swimme

Einführung 9
Das Geheimnis der Maya: Sie transzendierten die Wissenschaft .

1. Meine 33-Jahre Suche nach den Maya 15

2. Die Maya: Adepten der Harmonie . 30

3. Die galaktischen Herrscher und die Zahlen des Schicksals 45

4. Der Webstuhl der Maya - Das enthüllte Harmonikalische Modul 56

5. Die Geschichte & das Sonnensystem - Die galaktische Perspektive 65

6. Das Ende des Zyklus: Synchronisation mit dem All 79

7. Technologie und Transformation 91

8. Das kommende Sonnenzeitalter 109

9. Kleine Fibel des resonatorischen Paradigmas 126

10. Das Maya-System der harmonikalischen Zahlen 129

Anhang A: 131
Die symbolische Bedeutung der Zahlen 1-13 und der zwanzig HeiligenZeichen

Anhang B.: 133


Der 52-Jahre-Zyklus und die tägliche Kalenderrunde

Sonderausgabe mit allen Graphiken


der englischen Original-Version

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Vorwort
von Brian Swimme
Drittens, daß jeder Mensch das Potential besitzt,
U nter Sinologen kursiert eine unverbürgte Le-
gende über die ersten Gelehrten des Westens -
eine Gruppe von Jesuiten -, die sich im siebzehnten
unmittelbar - auf extrasensorischem, sinnlichem und
elektromagnetischem Wege - mit der Energie/Informa-
Jahrhundert an das Studium des I Ging wagten. Man tion dieses Strahls in Verbindung zu treten und, da die-
stürzte sich mit viel Schwung und großen Hoffnungen ser Strahl unmittelbar vom Herzen der Galaxie aus-
auf das Projekt, erlernte die Sprache, entzifferte die Be- geht, auf diesem Wege seinen eigenen wahren Geist,
deutungen, erwog hin und her. Dann kam die Kata- seinen höheren Geist, seinen tiefsten Geist wachrufen
strophe: Die hochintelligenten jungen Männer wur- kann.
den einer nach dem andern verrückt. Die Schwierig- Zweifellos werden viele meinen, Dr. Argüelles sei
keit, der Weisheit des I Ging mit den Kategorien west- nun auch den Gang jener Jesuiten gegangen, die im I
lichen Denkens beizukommen, hatte die eifrig bemüh- Ging versanken, werden sagen, Dr. Argüelles hätte sich
ten jungen Leute einfach überfordert. Am Ende sah selbst bis zum Wahnsinn, zur Manie, zur Hoffnungs-
sich die Societas Jesu gezwungen, jedes weitere Studi- losigkeit seinen privaten Phantasmagorien ausgeliefert.
um dieser exotischen chinesischen Schrift zu verbie- Er ist sich gewiß bewußt,~ wie schockierend seine
ten. Schlußfolgerungen sind. Gleich zu Beginn warnt er uns
aufrichtig: »Für mich hieß das, daß ich einen Sprung
Sollte diese Geschichte vielleicht auch nicht den hi-
wagen, mich sozusagen in den Abgrund stürzen muß-
storischen Tatsachen entsprechen, so wirft sie doch ein
te, in geistige Bereiche hinein, die - gemessen an den
vielsagendes Licht auf die vorliegende Studie von Dr.
kulturell gültigen Normen - für ausgestorben oder tabu
Josè Argüelles. Denn auch er hat sich mit ganzem Her- gelten.«
zen auf etwas geworfen, was sich für den westlichen
Geist wie eine hermetisch versiegelte Wissenschaft aus- Fest steht aber auch, daß seine Arbeit die untrügli-
nimmt: das System des Tzolkin der Maya. Sein ganzes chen Kriterien jeder neuen Vision von der Wirklich-
Leben lang hat Dr. Argüelles nun schon dies Rätsel keit an den Tag legt: viel Schlamm und viel Extrava-
umkreist; jetzt tritt er mit seiner persönlichen Lesart gantes . . . was an sich schon die Lektüre dieses Buches
des Tzolkin an die Öffentlichkeit - und es ist in der Tat zur Herausforderung macht, einmal abgesehen von der
eine gewagte Lesart. Da wird von uns erwartet - neben kosmologischen Tragweite seiner Behauptungen.
vielen anderen gleichermaßen »unverschämten« Be-
Dies vorausgeschickt, will ich aber dem Leser gleich
hauptungen -, folgende Punkte ernsthaft in Betracht
verraten, warum ich der Meinung bin, die Vision des
zu ziehen:
Dr. Argüelles habe profunden Wert. Ich bin nämlich
Erstens, daß die Menschheitsgeschichte zum wesent- überzeugt, daß jede Vision von Wesen und Form des
lichen Teil durch einen galaktischen Strahl geformt Universums, die uns keinen Schock versetzt, heute
wird, den sowohl Erde wie Sonne während der vergan- wertlos für uns ist. Wir dürfen nicht vergessen, daß ja
genen 5000 Jahre durchwandert haben, und daß wir wir es sind, wir, die westlichen Vernunftmenschen, die
sehr wahrscheinlich mit einem Augenblick der Trans- rationalen, demokratischen, weltlichen, christlich-jü-
formation rechnen müssen, sobald wir am Ende dieses dischen Zivilisationsanbeter, die den ganzen Planeten
Strahls angelangt sind, was im Jahre 2012 n. Chr. der Erde mit unseren Atomwaffen zur Geisel gemacht ha-
Fall sein soll. ben. Wir modernen Industriebürger sind es, die den
Ökotod aussäen, der inzwischen alle Kontinente erfaßt
Zweitens, daß die Handlungen und Weltanschau- hat.
ungen ganzer Kulturen von der jeweiligen Beschaffen-
Nennt man heute ein Weltbild »vernünftig«, sagt
heit galaktischer »Gezeiten« bestimmt werden, deren
man damit, daß es in unsere moderne Weltanschau-
Code von den Maya sowohl mathematisch wie sym-
ung paßt, die diesen weltweiten Terror angezettelt hat
bolisch festgehalten wurde.

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und ihn auch nach wie vor stützt. Wir brauchen keine Zeit darauf gestoßen, daß wir in vielerlei Hinsicht durch
»vernünftigen« Weltbilder mehr. Wir brauchen die un- Strahlen beeinflußt werden, die durch die Galaxie schie-
verschämt wildesten Visionen des Universums, die wir ßen - und das an sich ist schon sensationell genug. Die
nur auftreiben können. Die Vision des Dr. Argüelles gegenwärtige Astrophysik beschreibt diese Strahlen als
wird genau diesen Anforderungen gerecht. Dichte-Wellen, die durch die Galaxie jagen und die
galaktische Evolution beeinflussen. Zum Beispiel war
Aber seine Vision ist nicht nur wild. Mit dem un- die Geburt der Sonne das Resultat eines solchen Strahls.
trüglichen Gespür des Genies weiß Dr. Argüelles ge- Die Dichte-Welle kam vorbei, brachte einen Riesen-
nau, daß westliche Wissenschaft und westliche Gesell- stern zum Glühen, der daraufhin explodierte und so
schaft nur dann hoffen können, jemals wieder ins Lot unsere Sonne gebar.
zu kommen, wenn sie die Kosmologie der Urvölker,
vor allem die der Maya, assimilieren. Warum kommt Ja, jegliche Sternenbildung geht in erster Linie auf
den Kosmologien der Urvölker diese entscheidende Be- die Aktivität dieser Strahlen zurück, die unsere Galaxie
deutung zu? Weil sie alle bei der gleichen Überzeugung durchkreuzen. Wir können uns jetzt daranmachen, die
ansetzen: daß die Erde, die Sonne, die Galaxie, das Theorie einer »Galaxie als Organismus« auszuformu-
Universum, kurz alles überall von Leben und Intelli- lieren, d.h. als Organismus, der in eigener Regie seine
genz erfüllt ist. Evolution betreibt. Wir Astrophysiker sprechen von
einer »eigenorganisierenden Dynamik« der Galaxie.
Was wir brauchen, ist Bescheidenheit. Wir, die wir Oder wir sprechen, auch dies ist ein mehr
von der modernen Weltanschauung geprägt sind - der organismischer Standpunkt - von der »Entfaltung« der
gleichen, die den Rahmen für Militarismus, Konsum- Galaxie, wobei die Geburt von Sternen hier als Teil der
wahn, männlichen Chauvinismus und Anthropozentrik Epigenese der Galaxie gesehen wird. Die Sonne wird
liefert-, haben es dringend nötig, uns unsere tödlichen bei dieser Betrachtungsweise von einer Dynamik be-
Fehler einzugestehen. Wir gingen einst von der An- lebt, die von einem galaktischen Mittelpunkt aus gere-
nahme aus, das Universum sei tot, ein Raum ohne gelt wird - so, wie etwa das Auge eines Frosches von
Gefühl, ohne Intelligenz, ohne inneren Plan. Werden einer Dynamik belebt wird, die vom Mittelpunkt sei-
wir den Mut aufbringen können, dies tödliche Miß- nes eigenen Organismus ausgeht.
verständnis abzuschütteln? Werden wir weise genug
sein, uns den Maya und ihrer Wissenschaft zuzuwen- Die offensichtliche Frage ist nun, wie weit dieser
den und die Wahrheit über das Universum zu lernen? galaktische Dynamismus bei der Entwicklung der Son-
ne und der Evolution ihres Planetensystems eine Rolle
Im verbleibenden Teil dieser Einführung möchte ich spielt. Anders gefragt: Beschränkt sich die Dynamik
mich ausführlicher mit den drei »unverschämten« Be- der Galaxie nur auf die Ingangsetzung der Sonne und
hauptungen des Dr. Argüelles auseinandersetzen. Da überläßt sie und die Erde daraufhin sich selbst? Oder
mein eigenes Fach das der mathematischen Physik ist, ist der galaktische Strahl unmittelbar an der Evolution
spiegeln meine Gedankengänge freilich den Rahmen von Leben beteiligt?
der zeitgenössischen Wissenschaft wider. Doch muß
ich hier ausdrücklich betonen, daß ich nicht vorhabe, Hier sind zwei Kommentare angebracht. Erstens läßt
die Vision der Maya in die Kategorien moderner Wis- sich eindeutig feststellen, daß die Galaxie unentwegt
senschaftlichkeit zu zwängen. Die Kosmologie der Maya an der Evolution der Erde und allen Lebens auf ihr
läßt sich gar nicht in die Kategorien der modernen beteiligt ist. Die galaktischen Dichte-Strahlen sind über
Wissenschaft übertragen. Es ist aber zur Zeit eine post- den gesamten Zeitraum hinweg, den die Sonne exi-
moderne Wissenschaft im Entstehen begriffen - eine stiert- 4,55 Milliarden Jahre -, durch die Galaxie ge-
wissenschaftliche Orientierung, die versucht, die Welt- wandert, und jedesmal, wenn sie die Sonne passieren,
bilder der Urvölker mit der Weltanschauung der mo- verändern sie deren Dynamik und damit die Strahlungs-
dernen Wissenschaft zu vereinbaren. Und was ich hier energie, in die die Erde getaucht ist. Ich trage keinen
sage, kommt aus dem Standpunkt genau dieser ganz- Zweifel daran, daß die Evolutionsbiologen in dem
heitlichen, allgemeinmenschlichen, post-modernen Maße, wie sie hierüber nachzudenken beginnen, zu
Wissenschaft. exakten Formulierungen gelangen werden, wie die
Entwicklung des Lebens auf der Erde von dieser Dy-
Erstens also der galaktische Strahl, den wir den Maya namik geprägt worden ist. Wir werden uns zunehmend
zufolge durchwandern. Gleich vorweg möchte ich an- klarer darüber werden, daß die Form etwa des Blattes
merken, daß in der modernen Wissenschaft nie von einer Ulme nicht nur auf die natürliche Selektion un-
einem solchen Strahl die Rede war, wie ihn die Maya serer Erde, sondern auf das gesamtgalaktische Gesche-
beschreiben. Doch sind Physiker vor nicht allzu langer hen zurückzuführen ist.

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Zweitens müssen wir zugeben, daß es für die mo- auskennt, der kann auch ihr Eintreten voraussagen und
derne Wissenschaft ganz einfach unmöglich war, die sich entsprechend - und um so effektiver - verhalten.
Existenz eines galaktischen Strahls, so wie ihn die Maya Diese Art Orientierung an der Weltharmonie war ein
beschreiben, wahrzunehmen. Die moderne Wissen- gemeinsamer Zug fast aller Urvölker, obwohl vielleicht
schaft konzentrierte sich auf das Materielle und dessen kein Volk so nuanciert zu Werke ging wie die Maya.
Positionswandel. Alle Eigenschaften - Farbe, Geruch, Überdies kennt die antike und mittelalterliche religiö-
Emotion, Gefühl, Intuition - wurden als zweitrangig se Überlieferung des Westens einen ähnlichen Zeit-
betrachtet und außer acht gelassen. Mit anderen Wor- begriff, demzufolge jeder Zeitpunkt oder jede Ära ihr
ten: Wir haben uns a priori auf einen Bewußtseins- spezifisches Attribut hatte, ganz wie es der Thron des
modus beschränkt, der niemals zur Wahrnehmung des Allmächtigen vorschrieb. Wer um die Eigenschaft des
galaktischen Strahls der Maya führen konnte. Zeitpunktes Bescheid wußte, der war in der Lage, das
numinöse Walten bis ins Tiefste zu erforschen.
Gleichzeitig muß aber auch anerkannt werden, wie
schwierig es im Grunde für die moderne Wissenschaft Ich selbst finde meinen Zugang zu diesem Konzept
war, das zu leisten, was sie geleistet hat. Zum Beispiel der »galaktischen Zeitenfolge«, indem ich mir die zwan-
ist die empirische Feststellung, daß die Sonne über- zig Milliarden Jahre kosmischer Geschichte anschaue.
haupt einen Anfang hat, eine Leistung, zu der ein sehr Wenn wir betrachten, was wir gesichert von diesem
hoher Bewußtseinsgrad gehört. Man denke nur, wie Geschehen wissen, dann sehen wir, daß jede Ära ihre
exotisch das Bewußtsein werden mußte, um tatsäch- besondere Eigenschaft besitzt, ihren »unverwechselba-
lich erkennen zu können, daß die Kontinente sich be- ren Moment«, ihre spezifische Kreativität.
wegen! Um das Echo des uranfänglichen Feuerballs
hören zu können, mit dem vor zwanzig Milliarden Jah- So war zum Beispiel eine halbe Million Jahre nach
ren die Zeit einsetzte! Wenn wir die spezifische Einsetzen des kosmischen Epos die Zeit reif für die
Bewußtseinsentwicklung der modernen Wissenschaft Bildung der Wasserstoffatome. Wir müssen hier beto-
voll zu schätzen wissen, können wir auch anfangen, ihre nen, daß dieser kreative Akt nur konsequent aus der
blinden Flecken zu verzeihen und uns für andere Eigenschaft des Kosmos als Makrophase zu erklären
Bewußtseinsmodi zu öffnen, die sich im Verfolgen an- ist. Vor diesem Zeitpunkt waren noch keine Wasserstoff-
derer kultureller Ziele entwickelten. atome entstanden, und auch nach diesem Zeitpunkt
entstanden keine. Aber zu genau diesem einen Zeit-
Die Maya waren als Volk von einem anderen kultu- punkt konnten Wasserstoffatome zu Quintillionen ins
rellen Ziel berauscht, und das erforderte eine völlig Dasein springen - und taten es auch. Es gibt für alle
andere Bewußtseinsentwicklung. Während die moder- Zeitabschnitte des kosmischen Epos Dutzende solcher
nen Wissenschaftler in der Lage sind, die physikali- Beispiele; aber bleiben wir besser beim Auftauchen der
schen Auswirkungen der durch die Galaxie schießen- Wasserstoffatome, um klarzustellen, daß zu jeder kos-
den Dichte-Strahlen empirisch nachzuweisen, konn- mischen Periode von vornherein eine spezifische Akti-
ten die Maya auf dem subjektiven Erfahrungswege vität gehört.
Strahlen mit anderen Auswirkungen aufdecken - Strah-
len, die nicht Geburten und Funktionen von Sternen Vor dem Auftauchen des Wasserstoffs hatte sich zwar
beeinflußten, sondern Geburten und Funktionen von schon die Möglichkeit ergeben, daß sich hin und wie-
Gedanken, Visionen, Überzeugungen. Wahrscheinlich der ein individuelles Wasserstoffatom bildete. Aber hier-
aber - und ich persönlich bin davon überzeugt - haben zu war eine ungeheure Verausgabung an Energie erfor-
sowohl die modernen Wissenschaftler als auch die Maya derlich. Und das Atom schmolz schnell im
die gleichen Strahlen im Auge gehabt. Die modernen Urschmelztiegel dahin. Mühelose und überfließende
Wissenschaftler haben einen Bewußtseinsmodus ent- Kreativität hängt einerseits von einer vorgegebenen
wickelt, der sie in die Lage versetzte, die physikalischen Dringlichkeit ab, die da will, daß Wasserstoff entsteht,
Auswirkungen dieser Strahlen zu artikulieren, während andererseits aber auch vom jeweiligen Zustand des
die Maya ein Bewußtsein entwickelten, das sie in die Universums. Erst als sich, um mit Dr. Argüelles zu spre-
Lage versetzte, die übersinnlichen Auswirkungen die- chen, »Augenblicksbedürfnis mit universellem Zweck
ser Strahlen zu artikulieren. verbündete«, konnte der zündende Funke übersprin-
gen. Als der Zustand des Universums sich in die richti-
Zweitens: die galaktische Zeitenfolge. Die Maya ge Ausgangsposition gebracht hatte, um Wasserstoff-
lehrten, nach Darstellung von Dr. Argüelles, daß zu atome ins Dasein zu laden, regneten sie zuhauf. Das
jeder Ära eine bestimmte Eigenschaft gehöre, die durch Vorhandensein einer solchen kosmischen und galakti-
bestimmte Handlungstendenzen hervorstechen, und schen Zeitenfolge ist in den zwanzig Milliarden Jahren
daß all dies im Code des Tzolkin vorgeprägt sei. Wer dieser Existenz überall nachzuweisen.
sich daher in dem galaktischen Code der Zeitenfolge

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Hier taucht für das westliche Denken sofort die Fra- Die Schöpfungsgeschichte der post-modernen Wis-
ge auf: Mag sein, daß es vorbestimmte Zeiten für die senschaft bietet einen neuen Ausgangspunkt: das Uni-
Geburt von Atomen oder von Galaxien oder primiti- versum als einziges, vielgestaltiges Energie-Ereignis.
ven Zellen gibt. Aber für meine eigenen Gedanken? Und somit sind menschliches Bewußtsein und mensch-
Für die menschliche Kultur? Soll das alles etwa auch licher Körper und Eulen-Bewußtsein und Eulen-Kör-
unter dem Einfluß einer galaktischen Vorsehung ste- per allesamt Blüten eines einzigen bedeutsamen kos-
hen? Damit sind wir bei der Diskussion des dritten mischen Vorgangs. Von einem solchen holistischen
Punktes. Standpunkt aus können wir zu ahnen beginnen, in-
wiefern unsere Gedanken, unsere Knochen und unsere
Drittens: die persönliche Interaktion mit dem ga- Institutionen (und die Gedanken, die Knochen und
laktischen Geist. Nun ja, was können wir schon zu die- die Institutionen der Eule) alle miteinander Stoff vom
ser Vorstellung einer galaktischen Intelligenz und Ab- Webstuhl der gleichen fundamentalen heiligen Dyna-
sicht sagen? mik sind.
Ich habe diesen Punkt bis zuletzt aufgespart, weil Für den, der die Dinge aus dieser Perspektive sieht,
wir es hier mit den tiefsten Verdrängungsschichten un- stammen »Gefühle« nicht aus seinem transzendenta-
serer westlichen Psyche zu tun haben. Die Maya glaub- len menschlichen Hirn, sondern werden »übertragen«,
ten, mit dem Geist der Sonne in Verbindung zu ste- genauso wie Photonen übertragen werden. Das bestä-
hen, der für sie Geist und Herz der Galaxie verkörper- tigt schon die allergewöhnlichste Erfahrung. Ein
te. Sie hatten das Gefühl, die Galaxie habe »Absich- Mensch, der in der Präsenz einer gewaltigen Granit-
ten«. Moderne Wissenschaftler nahmen dies zur Kennt- klippe steht, wird von allen möglichen Gefühlen er-
nis und warfen die Maya in den Mülleimer zu den füllt sein - Gefühle, die der Fels dem Menschen über-
Ammenmärchen. Aber indem wir ihre Weisheit ver- mittelt hat. Man stelle sich also einen Maya vor, der
werfen, beweisen wir nur, welch gefährliche Schlagsei- vor der Sonne steht, eingetaucht in ihr Licht. Was geht
te unsere seelische Verfassung hat. vor sich? Und was können wir darüber aussagen? Die-
Unsere intellektuellen Vorfahren im Europa des ses Geschehen ist, wie jedes andere auch, gleicherma-
17.Jahrhunderts konnten sich vor ein brüllendes Tier ßen physisch und psychisch. Wir können in der Spra-
hinstellen und davon überzeugt sein, daß das Tier kei- che der Quantenphysik sagen, daß ein elektrodynami-
ne Gefühle habe. Befragt, wie sie so kaltblütig sein scher Austausch zwischen den Photonen der Sonne
könnten, erklärten sie, diese Tiere wären einfach nur und den menschlichen Elektronen stattfindet. Oder wir
beschädigte Maschinen und wie eben alle beschädig- können von den Gefühlen und Intuitionen sprechen,
ten Maschinen machten sie einen so unerträglichen die sich »innen« abspielen. Eine Gesamtbeschreibung
Lärm. dieses Geschehnisses erfordert, daß beide Pole zusam-
mengenommen werden. Die Sonne erhitzt sowohl die
Wir, die Nachfahren dieser Menschen, haben eben- Haut, wie sie auch den Geist entzündet. Die Sonne
so verzerrte Wahrnehmungen. Wie sonst ist es erklär- schenkt sowohl ihre Wärme, wie sie auch ihr inneres
bar, daß wir apathisch mitansehen, wie heute die ganze Gefühl mitteilt. Die Sonne vermittelt einerseits ther-
lebendige Welt rund um den Globus vor Schmerz auf- monukleare Energie, andererseits projiziert sie ihre
heult? Ich erinnere deshalb daran, weil ich Hoffnung Vorstellungen und Forderungen.
habe. Denn wenn uns erst einmal die Wahrheit däm-
mert - daß die Sensibilität von uns modernen Men- Man kann sich kaum all der faszinierenden Gedan-
schen in all den 50000 Jahren der Existenz des homo ken erwehren, die den Leser bei der Lektüre dieses
sapiens noch nie so deformiert war wie jetzt-, dann Buches von Dr. Argüelles bestürmen . . . Springen Sie
werden wir uns sputen, unser volles Spektrum mensch- nur selbst hinein und prüfen Sie alles genau - und
licher Wahrnehmungen auf psychischem Gebiet wach- mögen Sie, wenn Sie wieder auftauchen, von einer neu-
zurütteln. Erst dann werden wir unsere Attacke auf das en Kraft beseelt sein, entschlossen, das Ihre zum Wohl
Leben einstellen. Erst dann werden wir ein ekstatisches und zur kreativen Freude der planetarischen Gemein-
Leben führen . . . ganz so wie es die Maya taten. schaft unserer Erde beizutragen!

Unsere Schwierigkeit rührt daher, daß wir den kul- Brian Swimme,
turellen Fehler machen zu meinen, Wasserstoffatome, Holy Names College,
Sterne und dergleichen seien rein »physikalischer Na- Oakland
tur« - wir dagegen und unser Seelenleben seien tran-
szendenter Natur, also völlig vom übrigen Universum
zu trennen.

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Einführung
Das Geheimnis der Maya
Sie transzendierten die Wissenschaft

S eit Rationalismus und Industrielle Revolution


im achtzehnten Jahrhundert ihren Triumphzug
antraten, ist die Binsenwahrheit, die moderne Wissen-
seltsame Winde. Im Mondenlicht der Gefilde jenseits
der wissenschaftlichen Rationalität dürfen wir uns ge-
trost die Frage stellen: Und wenn die Art, wie wir die
schaft sei der Gipfel menschlicher Leistung schlecht- Dinge heute handhaben, nun doch nicht die beste und
hin, zur Institution avanciert. Der Wissenschaftsglaube weiseste ist?
ist der Eckstein der Lehre vom materiellen, vom tech-
nischen Fortschritt. Der bloße Gedanke, es könne je Wie, wenn wir am Ende doch nicht die intelligen-
eine Wissenschaft gegeben haben, die der heutigen teste Zivilisation sind, die die Erde je sah? Sollte es
überlegen war - der wir doch schließlich alle Wohlta- Völker gegeben haben, die wacher, weiser, fortgeschrit-
ten unserer weltweiten industriellen Zivilisation ver- tener waren als wir, Völker, die wir in unserer Selbstge-
danken-, war bislang praktisch undenkbar. Aber wir fälligkeit übersehen hätten? Könnte es eine Wissenschaft
sind an den Punkt gelangt, wo das rational Undenkba- gegeben haben, die der unsrigen überlegen ist und die
re vielleicht die einzige uns noch verbleibende Lösung sowohl auf diesem wie auf anderen Planeten schon prak-
ist, uns den einzig sicheren Ausweg weisen kann aus tiziert wurde? Warum sind wir uns so sicher, daß der
dem vernichtenden Ansturm von nuklearem Militaris- wissenschaftliche Materialismus die beste Methode ist,
mus und einer Umweltvergiftung, die den Fortbestand um einem Kosmos seine Geheimnisse zu entreißen,
des Planeten bedroht. dessen unermeßliche Weite und Rätselhaftigkeit das
Fassungsvermögen des rationalen Verstandes unendlich
Verbarrikadiert und eifrig auf Absicherung bedacht, übersteigen?
bewachen die Kräfte des wissenschaftlichen Materia-
lismus mit Argusaugen das Portal ihrer heiligen Hal- Mit anderen Worten: Was das Gespenst von der Kri-
len und haben nur ein einziges Ziel im Sinn: den My- se des technischen Fortschritts heraufbeschwört, ist
thos von der stets fortschreitenden Herrschaft der Tech- nichts anderes als eine Paradigma-Verschiebung, ein
nik aufrechtzuerhalten. Und so wurden denn UFOs Erdrutsch in unserem Weltbild von wahrhaft radika-
und andere paranormale Erscheinungen wie beispiels- len Ausmaßen. Solch ein geistiger Erdrutsch liegt schon
weise die rational nicht zu erklärenden Mars-Phäno- seit geraumer Zeit in der Luft. Angekündigt wurde er
mene, die 1976 entdeckt wurden, schnell als »streng durch die Pionierforschung in der Quantenphysik, doch
geheim« klassifiziert und dem Auge der Öffentlichkeit mußte erst ein Erfahrungsschock dazukommen, damit
entzogen. Doch als am Morgen des 28. Januar 1986 - die Sache konkret wurde.
nur vier Tage, nachdem Voyager 2 ihren triumphalen Seit Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts haben die
Flug am Uranus vorbei vollendet und eine Flut von sensibleren Köpfe unter den Wissenschaftlern versucht,
verwirrenden Daten zur Erde gesendet hatte- die Raum- sich zunächst selber Klarheit darüber zu verschaffen,
fähre Challenger direkt vor dem Auge der Fernsehka- wie irrational das Verhalten ist, das eine Welt an den
meras und der Öffentlichkeit explodierte, da wurde, Tag legt, die doch angeblich wissenschaftlich objektiv
in diesem grauenerregenden Feuerball, dem Mythos zu beobachten sucht - und sie haben die Öffentlichkeit
vom Triumph der Technik ein empfindliches Leck ge- vorgewarnt. Obwohl ihre Botschaft bei Kriegstreibern
schlagen. und Technokraten auf taube Ohren stieß, gelang es den
Durch diesen Spalt des Zweifels und der Verwund- Popularisierern einer »neuen Wissenschaft« - Fritjof
barkeit, jäh aufgerissen durch die schicksalhafte Missi- Capra, Isaac Bentov und Gary Zukov - durch bewun-
on der Challenger-Fähre, blickt heute wohl so man- dernswerte Bemühungen wenigstens einer kritisch den-
cher intelligente Zeitgenosse und fragt sich kritisch wie kenden Minderheit klarzumachen, daß es eine gewisse
nie zuvor, was es denn mit der Technik und der »Un- Ähnlichkeit zwischen der Quantenphysik und der öst-
fehlbarkeit« der modernen Wissenschaft letztlich auf lichen Mystik gibt. In seinem Schlußwort von The
sich habe. Durch diesen Spalt in der Wand des techno- Dancing Wu Li Masters (1979) wagt sich Zukov sogar
logischen Überlegenheits-Mythos wehen inzwischen bis an die Grenzen des Undenkbaren und erklärt, uns

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stehe das »Ende der Wissenschaft« bevor. Doch selbst heit« in den Augen der Maya-Wissenschaft nicht als
er kann nicht auf die gewohnte Vorstellung vom »rast- Maß für Überlegenheit oder Fortschritt. Sofern der
losen Bemühen und der ständig fortschreitenden Ent- Begriff der Zeit überhaupt für die Maya existiert, dann
wicklung der immer umfassender und brauchbarer wer- als Kreislauf, von dessen gemeinsamer Quelle Zukunft
denden physikalischen Theorien« verzichten. und Vergangenheit ausgehen und sich stets im gegen-
wärtigen Augenblick treffen und vereinigen. Man kann
Das wirkliche »Ende der Wissenschaft«, die langer- die Wissenschaft der Maya, ebenso wie das I Ging, so-
wartete, radikale Paradigma-Verschiebung jedoch setzt wohl prä- wie post-wissenschaftlich nennen. Merkwür-
den Verzicht auf die Vorstellung vom nicht enden wol- dig nun, daß sich die Maya ausgerechnet zum Zeit-
lenden Fortschritt selber voraus. Oder zumindest ei- punkt der Krise des Technischen Zeitalters, im Mo-
nen vorübergehenden Verzicht - wenigstens lange ge- ment der Paradigma-Verschiebung, unserem Bewußt-
nug, bis überprüft ist, ob es etwa auch nicht-physikali- sein aufdrängen! Wer waren - oder sind die Maya? Wo
sche oder nicht-materialistische Wissenschaften gibt, kamen sie her? Was waren ihre Leistungen? Warum
die den Begriff des Fortschritts (und Nicht-Fortschritts) taten sie, was sie taten, warum ließen sie ihre Zivilisati-
als solchen transzendieren. Natürlich könnte der My- on im Stich, als sie just auf dem Höhepunkt war? Wo-
thos vom wissenschaftlichen Fortschritt keinen ärgeren hin gingen sie, und warum?
Schlag erleiden, als entdecken zu müssen, daß es schon
vor dem Beginn des Fortschrittsmythos eine Während asiatische Formen des Denkens und Han-
fortgeschrittenere Wissenschaft gab; ausgeübt von ei- delns - Yoga, Meditation, Selbstverteidigungskünste -
nem Volk, welches sich nach modernem Urteil noch seit einem halben Jahrhundert mehr und mehr zum
in der »Steinzeit« befand. Gezielt denke ich an ein allgemeinen Erscheinungsbild gehören, unaufhörlich
Gedankensystem, das von allen Protagonisten der »neu- unsere Kultur revolutionieren und sogar einen spürba-
en Wissenschaft« übersehen wurde, ein Gedanken- ren Einfluß auf unsere Wissenschaft ausüben, sind uns
system, das ein altes Volk einmal pflegte und das von die Maya nach wie vor rätselhaft und unzugänglich.
ihm als Wissenschaft praktiziert wurde: das Volk na-
mens Maya. Trotzdem wird für uns, denken wir an die Maya in
Mittelamerika, gleichzeitig auch ein seltsam asiatisches
Die greifbarste Parallele zu dem System der Maya- Echo wach - aus Richtung Indien. Schließlich ist maya
Wissenschaft ist für die Vorreiter der neuen Wissen- ein Schlüsselwort der hinduistischen Philosophie und
schaft im I Ging zu finden, einem Vermächtnis Chi- bedeutet »Ursprung der Welt« und »Welt der Illusi-
nas. Aber selbst das I Ging haben diese »neuen Wissen- on«. Das Wort maya in Sanskrit ist außerdem mit Be-
schaftler« noch nicht voll begriffen. Noch immer bleibt griffen verwandt, die »groß«, »Maß«, »Geist«, »Magie«
nämlich ihrem unverändert von der Fortschrittslehre und »Mutter« bedeuten. Es überrascht nicht, wenn wir
getrübten Blick dessen wahres Wesen verborgen: Es ist erfahren, daß Buddhas Mutter »Maya« hieß. Und im
die kodierte Form einer Wissenschaft, die nicht auf klassischen Epos der vedischen Zeit, im Mahabharata,
Atomphysik, sondern auf holonomer Resonanz beruht. steht zu lesen, daß ein berühmter Astrologe, der auch
Astronom, Magier und Architekt war, den Namen
Martin Schönbergers Buch The I Ching and the »Maya« trug und daß auch ein großer Stamm seefah-
Genetic Code: The Hidden Key to Life (1973), Robert render Nomaden so hieß. Aber nicht nur im alten In-
Wilsons The Illuminati Papers (1980) sowie mein Earth dien, der Heimat der hohen Metaphysik und des spiri-
Ascending (1984) sind hier als einige dieser Versuche tuellen Forschungsdranges, stoßen wir auf das Wort
zu nennen, die im I Ging ein Beispiel für ein System Maya, sondern auch weiter westlich. Der Schatzmei-
sehen, welches umfassender ist als das der heutigen Wis- ster Tutenchamuns, des berühmten Knabenkönigs
senschaft. In Schönbergers Worten ist das I Ging ». . . Ägyptens, hieß Maya. Und in der ägyptischen Philo-
eine Weltformel höchsten Ranges, ein Spiegel der Wirk- sophie finden wir den Begriff mayet für »universelle
lichkeit... die Antwort auf Heisenbergs Suche nach den Weltordnung«. In der griechischen Mythologie befin-
anonymen Grundformen und komplementär-polaren det sich unter den sieben Plejaden, Töchtern des Atlas
Entsprechungen einer durchgehend einheitlichen Na- und der Pleione und Schwestern der Hyaden, auch eine
tur<«. Maia, gleichnamig mit dem hellsten Stern in der Kon-
Ebenso wie das I Ging eine systematisierte Welt- stellation der Plejaden. Und schließlich wissen wir, daß
ordnung enthält, enthält die Maya-Wissenschaft ein unser Monat Mai von einer römischen Göttin stammt
System holonomer Resonanz, das sich ebenso auf die Maia, die Große, Göttin des Frühlings, Tochter des
Zukunft wie auf die Vergangenheit erstreckt. Tatsäch- Faunus und Frau des Vulkans.
lich taugen die Begriffe »Zukunft« und »Vergangen-

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Aber um auf die Maya Mittelamerikas zurückzu- Aber lassen wir die Frage nach den Ursprüngen fürs
kommen: Deren Name, so weiß man, geht auf das Wort erste beiseite und wenden wir uns den kulturellen Er-
mayab zurück, eine Bezeichnung für die Halbinsel rungenschaften der Maya zu; denn hier befinden wir
Yukatan, das Kerngebiet der Lebenszone und Heimat uns auf sicherem Boden. Ohne jede Frage repräsentie-
der Maya. Bleibt also die Frage: Wer waren die Maya? ren die Maya eine der großen zivilisatorischen Blüten
Wie kommt es, daß der Name, der mit dieser des Planeten Erde. Verstreut über die Dschungel der
mittelamerikanischen Zivilisation verknüpft ist, auch Halbinsel Yukatan und das Hochland des heutigen
an vielen anderen Plätzen unserer Welt auftaucht? Rei- Guatemala, finden sich unglaubliche Mengen alter
ner Zufall? Wo kamen die Maya her? Städte und Tempelstätten. Hochragende Stufenpyra-
Der gängigen anthropologischen Lehrmeinung zu- miden, elegant angelegte Plätze und Zeremonienfelder
folge gehörte die Gruppe der Maya zu der großen Schar strotzen von erstklassigen Bildhauer- und Steinmetz-
von Amerindern, die die Bering-Straße von Asien her- arbeiten, über und über mit hieroglyphischen Inschrif-
kommend durchquerten, und zwar erst vor etwa 12000 ten bedeckt.
Jahren, im Laufe der letzten Eiszeit. Sie ließen sich im Vieles fällt uns an den großartigen Ruinen der Maya
heutigen Zentralamerika nieder. Wenn wir späte Maya-
auf - am meisten aber ihre Abgeschiedenheit. Selbst im
Texte lesen, wie z. B. das Popul Vuh, Das Buch der Bü-
Vergleich zu der eng verwandten mexikanischen
cher von Chilam Balam oder Die Annalen der Catchiquels,
Hochlandzivilisation ist der Kunststil der Maya ein-
dann vermitteln diese uns den deutlichen Eindruck,
malig. Abgesondert in ihren mittelamerikanischen
daß die Maya in der Tat von weither kamen: »Von der
Dschungeln, wirken die Maya auf uns ebenso unnah-
anderen Seite des Meeres her kamen wir an den Ort,
der Tulan heißt, wo wir gezeugt und geboren wurden bar wie unzugänglich. Aber angesichts ihrer Pyrami-
von unseren Müttern und unseren Vätern...« den, die über das Laubdach des Urwalds hinausragen,
(Cakchiquels). Nun, ganz so unkompliziert ist die Sa- und angesichts ihrer komplizierten Hieroglyphen fra-
che wohl doch nicht, denn an anderer Stelle im glei- gen wir uns auch voller Staunen, wie es kommt, daß
chen Buch entnehmen wir einem etwas verworrenen die Maya erst so spät in der Geschichte der Erde auf-
Text, daß es vier Tulans gab. traten. Fast dreitausend Jahre nach dem Höhepunkt
des Pyramidenbaus Ägyptens, mit dessen Zivilisation
»Von vier (Orten) kamen die Menschen nach Tulan; sie zu Recht einen Vergleich herausfordern, platzten
im Osten ist ein Tulan; ein zweites in Xibalbay (der die Maya ins Erdgeschehen.
Unterwelt); ein drittes im Westen, wo wir selber her-
kommen, vom Westen, und noch eins dort, wo Gott Und noch dramatischer als das relativ späte Auftau-
ist (oben, im Himmel). Und so gab es vier Tulans.« chen der Maya Zivilisation ist die Plötzlichkeit, mit
der sie im Stich gelassen wurde. Schon 830 n. Chr.,
Bei näherer Betrachtung dieser Passage ergibt sich, nach etwa 500 bis 600 Jahren blühenden Lebens, wur-
daß der Ursprungsort oder Ursprungshergang, wie er den die Hauptstädte dem Urwald und der Zeit preis-
von den Maya in diesem späten Text beschrieben wird, gegeben. Von allen Rätseln, die uns die Maya aufge-
mandalische, himmelsorientierte und kosmische Züge ben, scheint dies das größte zu sein. Trotz aller ange-
trägt. Die Vier Tulans symbolisieren die Sonnenbahn
strengten Hypothesen - innere Revolution, Trocken-
(Ost und West) sowie eine Oberwelt und eine Unter-
heit oder Pest seien die Ursache für das Aussterben der
welt. Darüber hinaus zeigt sich beim Studium der al-
großen Zentren gewesen - gibt es doch für keine dieser
ten Geschichte und Mythologie Mexikos und der Maya
Theorien Beweise. Nach wie vor bleibt die Wahrschein-
ganz allgemein, daß Tulan (oder Tollan) nicht nur eine
lichkeit bestehen, so verblüffend das auch für unsere
Ortsbezeichnung, sondern auch ein archetypisches
Denkgewohnheiten sein mag, daß die Maya ihre Zivi-
Codewort ist. Sollte »Tulan« etwa in erster Linie nicht
einen geographischen Ort, sondern einen Entstehungs- lisation bewußt zum Zeitpunkt ihres Höhepunktes im
vorgang bezeichnen - und zwar den Moment des Über- Stich ließen. Wenn dem so ist, müssen wir fragen, war-
gangs aus einer »Welt« in eine andere? In diesem Punkt, um.
nämlich was das Wandern zwischen Welten betrifft, Aufs engste verknüpft mit dem geheimnisvollen
ähneln sich die Ursprungserinnerungen der Maya und Aussterben der Hauptzentren um 830 n. Chr. ist das
die der Hopi, deren gegenwärtige Welt für sie die vier- Rätsel der Bedeutung nicht nur der Hieroglyphen, son-
te ist. Aber was sind das für »Welten« ? Sind damit dern auch der kalendarischen, mathematischen und
vielleicht frühere Stadien auf diesem Planeten gemeint?
astronomischen Daten, die von den Maya auf uns ge-
Oder ist von kosmischen Wanderungen die Rede, die
kommen sind. Selbst wenn die Maya nichts anderes als
sich gleichzeitig auf unserem Planeten und/oder an-
nur ihre Architektur und ihre Kunstwerke hinterlassen
derswo abspielten?

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hätten, zählte
ihre Zivilisation
immer noch zu
den höchsten,
die die Mensch-
heit je hervorge-
bracht hat: Sie hät-
ten ihren Platz neben Ägyp-
tern und Griechen, der Gupta-Dyna-
stie in Indien, den Tempeln Javas, der T’ang-
Dynastie Chinas und der klassischen Heian-Dynastie
Japans. Doch ragen ihre wissenschaftlichen Leistungen
ebenso hoch heraus wie die harmonische Ebenmäßig-
keit ihrer Kunst, ja sind vielleicht sogar noch höher
einzuschätzen; jedenfalls versetzen sie uns zunehmend
in Erstaunen.
Normalerweise meint man, wenn von den wissen-
schaftlichen Errungenschaften der Maya die Rede ist,
ihre kalendarischen Berechnungen. Die Maya errech-
neten für die Sonnenumlaufbahn der Erde bis auf eine
Tausendstel-Dezimalstelle genau die von der moder-
nen Wissenschaft kalkulierte Zahl. Und zwar, so wird
wieder und wieder unterstrichen, taten sie dies ohne
unsere Präzisionsinstrumente. Zudem besaßen sie be-
reits Kalender für die Zyklen der Mond- und Sonnen-
finsternisse. Mehr noch: Sie arbeiteten mit Kalendern,
die synodische Kreisläufe verzeichneten sowie Synchro- Die Archäologen freilich sehen in dem Kalender
nisationen der Zyklen von Merkur, Venus, Mars, Jupiter nichts als einen Kalender - ein Mittel, Zeit aufzuzeich-
und Saturn. Und auf einigen ihrer Monumente sind nen. Aber die Frage, warum soviel Zeit darauf verwen-
Aufzeichnungen von Daten und/oder Ereignissen zu det wird, die Zeit aufzuzeichnen, bleibt unbeantwor-
finden, die bis zu 400 000 000 Jahre zurückliegen. All tet. Der Verdacht keimt auf, daß der Kalender mehr ist
dies taten sie mit einem einmaligen, unglaublich ein- als ein Kalender. Ist das Zahlensystem mit seiner ex-
fachen und zugleich flexiblen Zahlensystem, das in quisiten Ausgewogenheit vielleicht auch ein Mittel zur
Zwanzigern (statt Zehnern) zählte und mit nur drei Aufzeichnung harmonikalischer Kalibrationen, diente
Wertsymbolen auskam. Warum, und zu welchem also nicht nur der Raum-Zeit-Orientierung, sondern
Zweck? auch der Gewichtung von Resonanzqualitäten des Seins
und der Erfahrung, für deren wirkliche Beschaffenheit
Welcher Zusammenhang besteht zwischen dem
uns unsere materialistische Sehweise blind macht?
Kalenderwissen der Maya, dem Geheimnis ihres Ur-
sprungs und dem Rätsel des Aussterbens ihrer wichtig- Gewiß, kaum einer der Autoren aus der voluminö-
sten Städte um 830 n. Chr.? Und wo gingen die Maya sen Literatur, die inzwischen über die Maya und ihre
830 n. Chr. hin? Sicher, einige blieben, aber dennoch bestechend präzisen intellektuellen Leistungen vorliegt,
erweckt dieser klare Bruch vor dem Wiedereinsetzen sieht das Thema anders als unter der Prämisse, die Zi-
der Maya-Zivilisation im späten zehnten Jahrhundert vilisation der Maya sei eine abgeschlossene Sache und
den Eindruck, als handelte es sich um einen bewußten bei weitem nicht so fortgeschritten gewesen wie die
und vorsätzlichen Abbruch. Nicht nur ist die Kluft unsere. Der eingefleischte fortschrittsgläubige Stand-
zwischen dem sogenannten Neuen Reich der Maya und punkt, demzufolge die Maya-Zivilisation ein Strom
den Maya vor 830 n. Chr. sehr tief, sondern bis zum unter vielen war, der sich vergeblich gegen widrige
Zeitpunkt der Ankunft der Spanier scheinen alle frü- Naturgegebenheiten auf das moderne Niveau von
heren Erkenntnisse der Maya wie weggewischt. Und Materialismus und Wissenschaft zubemühte, färbt als
dennoch blieb der Kalender. Als Indizienbeweis? - Für Grundeinstellung praktisch alles, was über die Maya
wen? gesagt wird. Und eben darum könnte alles, was über
die Maya gesagt wird, grundfalsch sein.

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Nach vielen Jahren des Studiums und der Vertie- Bei den Vorbereitungen zu der vorliegenden Arbeit
fung in das Mysterium der Maya bin ich zu dem zwin- ließ ich mich von zwei Leitfäden lenken: Ich studierte
genden Schluß gelangt, daß die Maya nicht mit der das Phänomen eines in meinen Augen galaktischen
Elle zu messen sind, die wir bisher zu ihrer Wertung Schlüsselcodes und folgte andererseits der intuitiven
und Beurteilung angelegt haben. Und nachdem ich Erkenntnis, daß ein dramatischer Bruch mit dem ge-
mich lange Zeit intuitiv mit dem Gefühl getragen hat- genwärtigen Paradigma wissenschaftlicher Erkenntnis
te, daß der Sinn des Lebens in den Augen der Maya ein absolut geboten ist, falls wir nicht nur überleben, son-
sehr anderer gewesen sein muß, als wir es uns mit un- dern auch eine möglichst positive und segensreiche
serem materialistischen Weltbild überhaupt vorstellen Transformation erleben sollen. Nach so viel Aufschub
können, kam ich erst kürzlich zu dem weiteren Schluß, und Vernachlässigung ist es jetzt an der Zeit, den Maya-
daß die Maya - zumindest die Maya, deren Zivilisati- Faktor zu prüfen.
on auf dem Höhepunkt 830 n. Chr. abrupt zum Still-
stand kam - nicht nur klüger waren als wir, sondern Der Gedanke, dieses Buch zu schreiben, kam mir
daß sogar ihre Wissenschaft der unseren weit voraus sehr plötzlich. Dennoch erkannte ich bei näherem Hin-
war. Vielleicht fällt es darum kaum ins Gewicht, daß sehen, daß mich der Stoff schon seit mehr als dreißig
sie keine Metallwerkzeuge oder arbeitssparenden Mit- Jahren beschäftigt. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt - in
tel wie etwa das Rad besaßen (auch Zug- und Lasttiere meinem Leben wie im Leben des Planeten- scheint es
kannten sie nicht). mir wichtig, auf eine klare, zusammenhängende und
ehrliche Weise auszusprechen, was wahr ist. Wege zur
Eben weil sie so vieles mit so wenigem fertigbrach- Wahrheit gibt es viele; hier nun gesellen sich zu den
ten, können uns die Maya jetzt, zum Zeitpunkt der Wegen der Erkenntnis, der direkten Intuition, der Er-
technologischen Krise und der Paradigma-Verschie- fahrung und der Offenbarung auch die der wissen-
bung, etwas sehr Wichtiges lehren. Ja, die Maya besit- schaftlichen Kleinarbeit, der Forschung, ergänzt durch
zen vielleicht nicht nur das »neue« Paradigma, sondern Tests und Kontrollen. All diese Faktoren spielen bei
auch die wissenschaftlichen Kenntnisse, mit denen sich der folgenden Darstellung des Maya Faktors eine Rol-
dieses Paradigma in die Praxis umsetzen läßt. Sollte es le. Vor allem aber sehe ich es als meine Pflicht an, den
sich so verhalten, dann ist es vielleicht auch wiederum Leser so einfach und direkt wie möglich mit dem Maya-
kein Zufall, daß die Maya als letzte der alten Zivilisa- Code, dem Harmonikalischen Modul, vertraut zu
tionen auf diesem Planeten zur Blüte gelangten. Eben- machen.
sowenig wird es Zufall sein, daß die Maya die einzigen
unter den alten Hochkulturen sind, die bis heute un- Mehr als nur ein Kalender, erinnert die Harmonie-
beachtet blieben und noch immer nicht im »Licht« des formel der Maya zum gegenwärtigen Zeitpunkt an die
modernen Denkens untersucht und begriffen wurden. symbolische Deutung des Hexagramms 49 im I Ging:
Mag sein, daß die Zeit erst gerade jetzt reif geworden
GO / DIE UMWÄLZUNG (DIE MAUSERUNG)
ist für eine »Wiederentdeckung« der Maya.
oben Dui, das Heitere, der See
Bei all diesen Betrachtungen vermag ich inzwischen unten Li, das Haftende, das Feuer

die spirituelle Präsenz der Maya zu spüren - zu verneh- So bringt der überlegene Mensch Ordnung
in den Kalender und klärt die Jahreszeiten.
men, wie diese unheimlichen Wissenden, diese Einge-
(zitiert nach Richard Wilhelm)
weihten in die Geheimnisse dessen, was wir »Zeit« nen-
nen, diese Meister der Synchronizität, diese Maya-Prä-
senzen leise vor sich hin lachen . . . Natürlich: Jetzt ist In dem Wunsch also, Ordnung in den Kalender (Ka-
ihre Zeit da! Es ist alles schon vorbestimmt, vorgese- lender im Sinne der Maya - kosmische Raumfahrer,
hen, geplant. Hinweise wurden zur Genüge hinterlas- die sie waren) zu bringen und klarzustellen, daß wir an
sen. galaktischen Gezeiten teilhaben, wird dieses Buch hier
vorgelegt. In diesem Wissen gewappnet und bestärkt,
Was fehlte, war lediglich die richtige geistige Dis-
dürfte es uns jetzt vielleicht gelingen, mit der Erde wie-
position, sich die Hinweise genauer anzuschauen. Die der ins reine zu kommen und endlich unsere törichte
Krise unserer Zeit eröffnet überhaupt erst die Mög-
und inzwischen höchst gefährliche Vernarrtheit in die
lichkeit, die Hinweise zu lesen und die richtigen Schlüs- Mär von Fortschritt und technologischer Überlegen-
se aus ihnen zu ziehen - Schlüsse, die vor allem darauf
heit aufzugeben. Dies und nichts anderes will Der Maya
hinauslaufen, daß wir das Steuer unseres Planeten vom Faktor beisteuern.
Vernichtungskurs herumreißen und Kurs auf Transfor-
mation halten müssen.

Seite 13
Seite 14
Meine 33-Jahre 1
Suche nach den Maya
O bwohl ich in diesem Buch von Dingen schrei-
be, die im kulturellen oder transzendental-
kosmischen Abseits zu liegen scheinen, wäre die An-
wir nicht südlicher kamen als Cuernavaca, gleich hin-
ter Mexico City, machte mir der Besuch des National-
museums für Anthropologie dennoch genügend Ein-
nahme falsch, die Maya seien unzugänglich. Wie ich
druck, um tiefe und uralte Ahnungen zu wecken. Aber
mein eigenes Leben hindurch selbst erfahren konnte,
was war schon das Museum mit all seiner phantasti-
mutet uns die Erlebniswelt der Maya mit ihren Schät-
schen Fülle an Kunstwerken - wie etwa der große
zen an künstlerischem und wissenschaftlichem Aus-
Kalenderstein der Azteken - im Vergleich zu dem Er-
druck gar nicht so fremd und andersartig an, ist sie
lebnis der großen Pyramidenstadt Teotihuacan, dem
uns vielmehr auf eine merkwürdige, ja beklemmende
»Ort, wo die Götter die Erde berühren« !
Weise vertraut - so vertraut wie die zahllosen, über die
ganze zivilisierte Welt verstreuten lexikalischen Entspre- Als ich die Pyramide der Sonne erklomm und zum
chungen und Lehnbedeutungen des Wortes Maya. Gebirge hinüberschaute, das von den Schatten der Wol-
Gleichzeitig ist die Maya-Erfahrung - oder der »Maya- ken besprenkelt war - damals war der Himmel Mexi-
Faktor«, wie ich mir angewöhnt habe zu sagen - ganz kos immer noch klar und blau -, da stieg in mir ein
ohne Frage unermeßlich, von einer Tragweite, die den tiefes Gefühl auf, ein Verlangen zu wissen.
Horizont unserer Vorstellungskraft weit übersteigt.
Ich wußte, daß das, wonach ich dürstete, nicht nur
Ich bin jetzt siebenundvierzig Jahre alt, und drei- ein Wissen über Dinge war, sondern daß, was mich da
unddreißig Jahre davon habe ich gebraucht, um voll- so stark und unwiderstehlich in seinen Bann zog, ein
ständig zu erkennen, daß der Maya-Faktor trotz aller Wissen war, das aus dem Innern der Dinge kommt.
Unermeßlichkeit uns freundlich gesinnt, zugänglich Wie ich die Stufen langsam hinunterstieg, von Ehr-
und kommunizierbar ist. Um auch anderen den Zu- furcht und Staunen über die harmonische Monumen-
gang zu dieser Welt zu erleichtern, möchte ich gern talität der Stadt Teotihuacan erfüllt, legte ich vor mir
kurz berichten, wie ich selbst auf den Maya-Faktor ge- selbst ein Gelübde ab: Eines Tages würde ich wissen,
stoßen bin. was hier geschehen war, ganz gleich was es sein mochte
. . . und ich würde es nicht nur als Außenseiter oder
Um am Anfang zu beginnen: Ich wurde in Mexiko
Archäologe erfahren, sondern als wahrhaft Wissender,
gezeugt und verbrachte, obwohl in den Staaten gebo-
als Seher.
ren, meine ersten fünf Jahre in Mexiko. Der Umstand,
daß die Wohnung meiner Eltern in der Calle Tula 100, Es muß noch im gleichen Herbst gewesen sein, daß
Mexico City, lag, wollte mir später wie ein seltsamer sich das nächste Glied in der Kette ergab. Ich arbeitete
Zufall erscheinen, denn der Name Tula ist die in der Stadtbibliothek von Rochester, Minnesota, wo
toltekische Form für Tulan oder Tollan - die Maya- ich Bücher einordnete - ein Job, der mir enorm viel
Bezeichnung für »Ursprungsort«. Freude machte, weil ich dadurch Gelegenheit hatte,
lauter neue und verschiedene Ideen kennenzulernen.
Es geschah im Jahre 1953, dem gleichen schicksal-
Von all den Büchern, die mich reizten und meinen
haften Jahr, in dem der genetische Code und die Van
Verstand über seine Grenzen hinauslockten, sind vor
Allen’schen Strahlungsgürtel - das Magnetfeld der Erde
allem zwei zu nennen: P.D. Ouspenskys Tertium Organ-
- entdeckt wurden, daß ich den Maya zum ersten Mal
um und Sylvanus Griswold Morleys Die alten Maya.
begegnete. In jenem Sommer hatte mein Vater mei-
nen Zwillingsbruder und mich nach Mexiko mitge- Das erstere, voll von schwindelerregenden Beschrei-
nommen. Die ideale Gelegenheit für einen Vierzehn- bungen zahlloser möglicher Parallelwelten zu der un-
jährigen wie mich: Ich war, seit ich mit fünf Jahren seren, versetzte meine Vorstellungskraft im Handum-
Mexiko verlassen hatte, nie wieder dort gewesen, fand drehen in einen Zustand heiterer Transzendenz - oder
aber in Mexico City noch immer die koloniale Haupt- war es Erinnerung? Aus irgendeinem Grunde versetzte
stadt meiner Kindheitserinnerungen wieder. Obwohl

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Morleys Buch mich in eben diesen Zustand. Oder, Grund für mein Unbehagen klar zu nennen. Ich konn-
genauer gesagt, gab mir Morleys Buch nicht nur den te mich noch so sehr in die Mathematik, die astrono-
Blick frei auf eine Kulturerfahrung von erhabensten Di- mischen und kalendarischen Weisheiten vertiefen, die
mensionen, sondern bot mir auch ein regelrechtes Dreh- Leute wie Morley und seine Kollegen entschlüsselt hat-
buch irdischer Greifbarkeit, das die kosmischen Erfah- ten - immer blieb doch ein Schleier, den keine meiner
rungen, von denen bei Ouspensky in Tertium Organ- Erfahrungen zu durchdringen vermochte. An dieser
um die Rede war, sozusagen auf den Teppich herunter- Schwelle geriet ich immer ins Träumen und Phantasie-
holte. ren. Und eine Phantasie kehrte wieder und wieder zu-
rück: Eines Tages würde ich von einer Reise in die hei-
Jedenfalls machte das Buch von Morley einen un- ßen Urwaldgebiete Mesoamerikas zurückkehren, frei-
auslöschlichen Eindruck auf mich. Die Photos der le- lich nicht als der, der ich einmal gewesen war, sondern
benden Maya, die seltsamen anthropologischen Be- Resultat irgendwelcher kathartischer und trans-
schreibungen der Maya im Vergleich zu den anderen figurierender Erlebnisse - als Träger von Wissen, als Se-
Mitgliedern der mongoloiden Rasse, die Abbildungen her. Diese Tagträumerei, die mich ständig verfolgte, war
uralter Tempelgrundrisse und Reproduktionen von es, was mich veranlaßte, mich den Maya an die Fersen
Steinmetzarbeiten von außerordentlicher Feinheit, zu heften.
Harmonie und Rätselhaftigkeit, all das nahm mich
völlig gefangen. Aber nichts faszinierte mich mehr als Während meiner Collegejahre, und vor allem als
die numerischen und mathematischen Systeme der Doktorand, blieben die Maya ein ferner Lockruf. Ob-
Maya. Schnell erlernte ich das System: Ein Punkt stand wohl ich Kunstgeschichte im Spezialfach studierte, bot
für 1 oder eine Zwanzigereinheit oder - je nach Positi- die Universität von Chicago keine Seminare in
on - ein Vielfaches von zwanzig; ein Strich stand für präkolumbianischer Kunst an. Nichtsdestoweniger
fünf oder ein Vielfaches von fünf mal zwanzig; und spürte ich jede nur mögliche Quelle auf: in der Uni-
eine Muschel-Glyphe für Null oder Ende. Es war alles versitätsbibliothek, im Art Institute of Chicago und im
so phantastisch einfach - und lief wie geschmiert. Field Museum. Während ich einerseits die Fertigkei-
ten und Disziplinen, die ich erlernte, auf dem Gebiet
Und dann gab es die Namen der verschiedenen der formalen Kunstgeschichte erproben konnte, trieb
Positions-Werte: Kin die Einer; Vinal - die 20er; Tun - ich meine eigenen Studien über die Maya und
die 400er; Katun - die 8000er; und Baktun - die präkolumbianische Kunst im allgemeinen voran.
160000er. Lange Stunden studierte ich voller Bewun-
derung die meisterhafte Intelligenz, die das System ver- Im großen und ganzen war das ein befriedigender
riet - und fragte mich wieder und wieder nach dem Weg. Ich war auf diese Weise frei, mich in dasjenige
wahren Zweck dieses Rätsels. Morley offenbar wußte Gebiet der Kunstgeschichte zu vertiefen, das mir wirk-
ihn nicht. So groß auch seine Hochachtung vor den lich am meisten am Herzen lag.
Überresten der Maya war, so beurteilte er - wie übri-
gens fast alle Archäologen, was ich aber erst später ent- Und doch wurde mir, je mehr ich studierte, beob-
deckte - die Maya dennoch nach den Maßstäben der achtete, erwog, immer klarer, daß irgend etwas nicht
materiellen Technologie. Für Morley waren die Maya stimmte. Niemand schien das Wesentliche zu erken-
noch in der Steinzeit. Keine Metallurgie, keine Räder! nen. Die Archäologen behandelten die Maya-Zivilisa-
Und trotzdem war es ihnen zu seinem großen Erstau- tion alle so, als wäre sie eine gelungene, rätselhafte Ver-
nen gelungen, ohne diese materiellen Hilfsmittel eine irrung des Steinzeitalters. Ich hegte den Verdacht, daß
Wissenschaft und eine Architektur von so wohlpropor- der Grund, warum die Archäologen die Maya über-
tionierter Harmonie hervorzubringen, die sich mit den haupt studierten, der war, vor lauter Verstandesdünkel
größten Zivilisationen der Alten Welt vergleichen kann! am Wesentlichen vorbeigehen zu dürfen, um dann den
Maya die Schuld dafür in die Schuhe zu schieben, daß
Für Morley - er schrieb 1947 - blieben die Maya man ihnen nicht auf die Schliche kam!
eine »nicht einzuordnende Ausnahme...: Kaum eine
Kultur, wenn überhaupt irgendeine, hat sich mit so ver- Abgesehen von Morley ist der vielleicht prominen-
gleichbar primitiven Mitteln so sehr auf intellektuelle teste archäologische Maya-Spezialist und -Deuter ein
Perfektionierung konzentriert.« Mann namens J. E. S. Thompson. Dieser hatte in
bewunderswerter Kleinarbeit zwei monumentale Bän-
Meine Verärgerung über Morleys Vorbehalte wur- de herausgegeben: Maya Hieroglyphic Writing und A
de noch dadurch verschlimmert, daß ich mir durchaus Catalog of Mayan Hieroglyphs, und darüber hinaus all-
meines eigenen Mangels an Erfahrung und Kenntnis- gemeinere Texte verfaßt wie The Rise and Fall of Mayan
sen bewußt war, der mich hinderte, den eigentlichen Civilization. Doch mehr als irgendein anderer stellte

Seite 16
Thompson die Maya so dar, als wären sie eine Art wei- erkannte allmählich, daß die Schwierigkeit, mit den
ser Idioten, die sich aus Gott weiß für welchen Grün- Maya und der altmexikanischen Zivilisation ganz all-
den durch abstruse astronomische und mathematische gemein ins Reine zu kommen, mit der Problematik
Fähigkeiten auszeichneten - nahezu wie vom Teufel unserer eigenen Zivilisation identisch war. Was immer
besessen, aber ohne rationalen Sinn und Verstand! Noch es sein mochte, was im Jahre 1953 begonnen hatte -
mehr als Morley maß Thompson die Maya an der Elle jetzt ging es erst recht an die Wurzeln. Außer
der zivilisatorischen Werte der europäischen Renais- Teotihuacan besuchte ich nun auch die Stätten Tula
sance. Thompsons Erörterungen über die Kunst der und Xochicalco auf dem alten mexikanischen Hoch-
Maya verraten eine etwas irritierte Herablassung. Weil land. Gewappnet mit neuem Wissen, drang meine In-
Archäologen wie Thompson nicht zu ergründen ver- tuition nun tiefer in die stummen Steine ein. Und vor
mögen, was das Geheimnis der Maya ausmacht, un- allem in Xochicalco verdichteten sich dann meine Vor-
terstellen sie im allgemeinen das Schlimmste und pro- ahnungen - oder waren es Erinnerungen? auf geradezu
jizieren sich dabei linkisch nur selbst, mitsamt ihren beunruhigende Weise.
modernen Klischees, auf ein fremdes und fatales Sy-
stem. So zieht es Thompson vor - angesichts des zwei- Xochicalco liegt hoch und schwer zugänglich in der
fellos rätselhaftesten Zugs der Maya-Zivilisation, näm- Bergwildnis der Provinz Guerrero. Sein einfaches Ar-
lich ihres plötzlichen Verlöschens im neunten Jahrhun- rangement harmonischer Bauten wird durch eine ein-
dert-, eine Sklavenrevolte gegen despotische Herrscher zigartige Präsenz beherrscht: Quetzalcoatl, die Gefie-
zu diagnostizieren. Obwohl es, wie Morley demgegen- derte Schlange. Xochicalco, das auf das neunte und
über feststellt, schwerfällt zu glauben, »daß eine so fest zehnte Jahrhundert zurückgeht, bedeutet »Ort des
verankerte Zivilisation abrupt gestürzt werden kann... Blumenhauses« und stellt eine Verschmelzung des me-
Sollte sich über die Jahrhunderte hin Unzufriedenheit xikanischen Hochland-Stiles mit dem der klassischen
angestaut haben, so hinterließ sie jedenfalls keine Spu- Maya dar. Hierhin, nach Xochicalco, hatte sich einst
ren, an denen sie zu erkennen wäre.« die Elite der Maya und Teotihuacans zurückgezogen,
um sich nach dem »abrupten« Untergang der klassi-
Während mir diese nagenden Gedanken im Som- schen Phase der Maya und Mexikaner wieder zu sam-
mer 1964 im Kopf herumgingen, bereitete ich meine meln. Hier war es auch gewesen, wo der »historische«
nächste Reise nach Mexiko vor. Meine romantische Fas- Quetzalcoatl, 1 Reed, im Jahre 947 n. Chr. geboren
zination von der Landschaft erreichte einen nie gekann- wurde. Das Mysterium wurde für mich nur noch rät-
ten Höhepunkt. Da ich mit dem Auto reiste, wie schon selhafter - und doch hatte gleichzeitig eine neue Etap-
vor über zehn Jahren mit meinem Vater, hatte ich Zeit pe der Entwirrung begonnen.
genug, mir die endlosen Weiten von Gebirge und Him-
mel zu betrachten. Für mich hatte das Land etwas My- Das Mysterium war das Mysterium Quetzalcoatls,
stisches, Lebendiges, ungeheure Geheimnisse Bergen- der Gefiederten Schlange, die von den Maya Kukulkan
des. Meine Offenheit gegenüber dem Geheimnis von genannt wurde - »Ort, wo die Schlange wohnt«. Aus
Land und Geographie wurde ergänzt durch die Ent- der Lektüre von Sejournes Synthese alles dessen, was
deckung, daß es Leute gab, die die Dinge auch aus ei- bisher über Quetzalcoatl geschrieben worden war, wur-
nem anderen Blickwinkel betrachteten als dem der be- de mir klar, daß Quetzalcoatl nicht nur ein Gott war,
sessen materialistischen Archäologen. Hier ist vor al- sondern eine Vielzahl von Göttern; nicht nur ein
lem die Schriftstellerin Laurette Sejourne zu nennen. Mensch, sondern viele Menschen; nicht nur eine Reli-
gion, sondern ein ganzer Komplex von Mythen! kurz,
Ihr Buch Brennendes Wasser: Philosophie und Religi- eine geistige Struktur. Ebenso klar war, daß diese Kon-
on im Alten Mexiko kannte ich bereits. Es nahm sich stellation aus Federn, diese multiple Präsenz praktisch
im Vergleich zu den Schriften der Archäologen wie ein jeden Aspekt der alten mexikanischen Zivilisation, ja
frischer Luftzug aus, denn Sejourne nahm die geisti- auch der Maya, geprägt hatte. Nicht nur die Künste,
gen und spirituellen Einstellungen der Alten ernst. In sondern auch die Astronomie und der Kalender waren
Mexiko City traf ich zufällig auf ihre Studie “Das Uni- von Quetzalcoatl beherrscht, der wiederum in enger
versum Quetzalcoatls”. In der Einführung zu diesem Verbindung stand mit dem Morgen- und Abendstern,
Buch schrieb der berühmte Religionshistoriker Mircea dem Planeten Venus.
Eliade über Sejournes Ansatz, für sie sei »eine Kultur
eine organische Einheit, die folglich nicht von ihren Durch seine astronomischen und astrologischen As-
peripheren Aspekten her, sondern aus ihrem Zentrum soziationen, aber auch durch seine Rolle als religiöse
heraus studiert werden muß«. Diese Perspektive fand Gestalt vom Kaliber eines Moses oder Christus Jesus
in allem, was ich selber fühlte, tiefen Widerhall. Ich kam Quetzalcoatl zu höchsten prophetischen Ehren.

Seite 17
Es geschah nämlich, daß die Prophezeiung des geartete Praktiken und kontemplative Akte, in die sich
Quetzalcoatl, 1 Reed des zehnten Jahrhunderts, ver- die Anhänger Quetzalcoatl Kukulkans hineinsteiger-
mutlicher Gründer der Stadt Tula und Wiederbeleber ten - was konnte mich oder jeden anderen, dem es eben-
von Chichen Itza auf Yukatan, er werde am Tage 1 Reed falls ernst war, denn daran hindern, selbst in diese Be-
im Jahre 1 Reed wiederkehren, sich durch die Ankunft wußtseinszustände einzutreten? Hatten nicht R. M.
von Cortes bewahrheitete, der just an diesem Tage - Burke, William James und Aldous Huxley Argumente
nach christlichem Kalender am Karfreitag 1519 - in von hinreichender Überzeugungskraft erbracht, daß
Mexiko landete. Allein dieser Umstand scheint genügt mystische Geisteszustände einheitlicher Natur sind,
zu haben, den ohnehin schon nervösen Montezuma unbeschadet von Ort und Zeit? Und war es nicht der
II., Kaiser des unglücklichen Aztekenreiches, endgül- Zweck mystischer Praktiken, den Menschen in solche
tig aus der Fassung zu bringen. Zustände der Einheit zu versetzen? Sejourne zufolge
war die Religion Quetzalcoatls, als durchgehendes Leit-
Zwar werden in unserem Kulturkreis nur die aller- motiv aller alten mexikanischen Zivilisationen, ein Pro-
wenigsten - außer vielleicht die Leser von D.H. zeß, der zur mystischen Vereinigung führte. Nach Be-
Lawrences Roman Die Gefiederte Schlange - je von trachtung der so harmonischen Kunstgegenstände die-
Quetzalcoatl gehört haben, ich jedenfalls gelangte durch ser alten Zivilisationen war kein Zweifel mehr in mir,
diese prophetischen Zusammenhänge zu der Überzeu- daß es genau um diese Dinge ging.
gung, daß Quetzalcoatl mehr als nur eine
mesoamerikanische Lokalangelegenheit war. Vielmehr Ende 1966 ließ ich mich auf ein Experiment ein,
sah ich in ihm eine unsichtbare und immanente Kraft, das weitgehend von Überlegungen dieser Art ausgelöst
die unter dem mythischen Fortschrittsschleier fortwirkt wurde; nicht zuletzt auch durch die Überzeugung, daß,
und ihn transzendiert. Gestärkt durch diese Intuition, wenn es die Kunst war, die mystischen Erfahrungen
kehrte ich aus Mexiko heim, auch diesmal wieder mit am ehesten schöpferisch Ausdruck gab, man sich viel-
der nur noch stärker gewordenen Ahnung meiner per- leicht auch durch die Kunst wieder in den Geisteszu-
sönlichen Mission. stand versetzen konnte, der die alten Zivilisationen der
Maya und Teotihuacans hervorgebracht hatte. Jeden-
Als ich mein eigentliches Studium der Kunstge- falls zählten die Fresken von Teotihuacan sowie die ke-
schichte 1965 abgeschlossen hatte, war ich inzwischen ramischen und hieroglyphischen Arbeiten der Maya zu
zu einer eher intuitiven Überzeugung über die Maya den Inspirationsquellen jenes Gemäldezyklus, den ich
und die alten Zivilisationen von Anahuac, »Ort zwi- nun fieberhaft ausführte. Die Leuchtkraft der Farben,
schen den Wassern« - so hießen Mexiko und Mittel- die Fähigkeit, sich durch verdichtete Symbolstrukturen
amerika in der Eingeborenensprache Nahuatl -, gelangt. mitzuteilen, der Gesamtentwurf, der vielerlei Zeichen
Mochten die Archäologen die Steine ausgraben, die und Formen zu einer einzigen geometrischen und zu-
Daten katalogisieren und ihren Funden Namen geben gleich wabernd-vibrierenden Aussage verwob - all das
wie »Gott D« oder »rituelles Objekt«, was aber sagte waren genau die Dinge, die mich an der Kunst der Maya
dies aus über die Lebendigkeit der alten Zivilisationen?! und Mexikos so beflügelten.
Für mich war klar, daß man in seinem Inneren auch
eine intuitive Geistesverfassung ent-
wickeln mußte, um in dieselben gei-
stigen Zustände eindringen zu kön-
nen, aus denen die Artefakte her-
vorgegangen waren. Und außer-
dem waren die Kunstgegenstän-
de nur der Niederschlag - die
Wirklichkeit war in der geistig-
emotionalen Verfassung selbst
zu finden, deren Ausdruck die
Kunstgegenstände waren.
Und mehr noch: Wenn
es denn Zeit transzendie-
rende und mystische Zu-
stände waren, hervorge-
rufen durch wie immer

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Das Ergebnis dieses Experimentes war eine Serie von
Während es einerseits die alten Maler Mexikos und
großen, freistehenden Paneelen, die Humphry
der Maya waren, die mich durch ihre Sicht der Dinge
Osmond, Schöpfer des Wortes »psychedelisch«, der sie
beim Malen dieser Tore der Wahrnehmung leiteten, so
1968 sah, Die Tore der Wahrnehmung taufte. Für mich
verdankte ich andererseits dem Studium des I Ging die
war der Schaffensprozeß an sich bei diesen Gemälden
Wahrnehmung der Ur-Struktur der Veränderung - die
das Bedeutsamste; denn sie hatten mir in der Tat Gele-
sich in der primären Struktur jedes einzelnen der acht
genheit gegeben, in jene Bereiche vorzudringen, wo ich
Paneele wiederholte. Die Paneele waren in drei Teile
mit Tlacuilo, Maler aus grauer Vorzeit, Präger von Ar-
chetypen, Zwiesprache hielt. Mein Herz ging auf, und geteilt. Während oberes und unteres Drittel einander
Erinnerungen überfluteten mein ganzes Sein. Ich kann strukturell spiegelten, stellte das mittlere Feld die Zone
nicht sagen, ob es sich um Erinnerungen aus vergange- der Veränderung oder Transformation dar. Diese trans-
nen Leben handelte oder nicht, aber tief in mir stellte formative Struktur besaß überdies völlige Symmetrie.
sich die Gewißheit ein, daß es kollektive Erinnerun- Viele Jahre später entdeckte ich, daß sich die Grund-
gen aus dem Geistesstrom der Alten waren. struktur meiner Tore der Wahrnehmung mit der »Bi-
nären Drillings-Konfiguration« deckte - d. h. mit dem
Schlüsselsymbol, das der Matrix des Heiligen Kalen-
Der gute Maler ist weise, Gott ist in seinem Herzen.
ders der Maya zugrunde liegt und Codeschlüssel zu
Er spricht mit seinem eigenen Herzen.
meinem Buch Earth Ascending (Erdenaufgang, Anm.
Er verleibt den Dingen Göttlichkeit.
d. Ü.) ist.
Nahuatl-Spruch

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Nachdem ich mich so auf einen visionären Weg be- ne Gedanken nicht nur mit den Ungerechtigkeiten in
geben hatte, war ich, als ich 1968 Mexiko erneut be- der Welt, sondern auch mit dem Zerrbild, das allent-
suchte, besser vorbereitet auf das, was mich diesmal halben über die nicht-westliche oder Dritte Welt ver-
erwartete. Abgesehen vom Besuch im neuen Museum breitet war. Diese Sorge begann meine kunst-
für Anthropologie, war für mich diesmal der Höhe- geschichtliche Lehre zu beeinflussen, und in Davis, wo
punkt der Reise der Abstecher nach Monte Alban, der ich an der Universität von Kalifornien lehrte, beteilig-
Zitadelle der Zapoteken oder »Wolkenmenschen«, hoch te ich mich an den allerersten Bemühungen, ein India-
oben in den Bergen von Oaxaca gelegen. Monte Alban, nisches College zu gründen - die »Dagniawida
dessen Ursprünge mindestens bis ins 6. Jahrhundert Quetzalcoatl Universität«.
vor Christus zurückreichen, steht für eine Verschmel-
zung von Einflüssen Mexikos und der Maya zu einem Bei der Gelegenheit lernte ich zwei aufsässige In-
eigenen, einmaligen Kulturstil. Hier befinden sich die dianer kennen, Tony Shearer und Sun Bear. Tony war
Skulpturen der Danzantes, der Tänzer: ekstatische, intensiv mit den Prophezeiungen Quetzalcoatls und
tierköpfige Schamanenpriester, deren Körper mit Hie- dem Heiligen Kalender beschäftigt, über den er in ei-
roglyphen bedeckt sind. Doch gleich neben ihnen fin- nem Buch mit dem Titel Lord of the Dawn (Herr der
den wir die Kürzel des mathematischen Systems der Morgendämmerung, Anm. d. Ü.) geschrieben hatte.
Maya, die Zeichen des Heiligen Kalenders in Stein ge- Ein späteres Buch von ihm, Beneath the Moon and Under
hauen. Hier befindet sich auch, gelegen auf dem gro- the Sun (Unter Mond und Sonne, Anm. d. Ü.), be-
ßen Platz, dem zeremoniellen Zentrum auf der Spitze schreibt ebenfalls den Heiligen Kalender und enthält
des Hügels, das merkwürdig gewinkelte Observatori- jenes Symbol, das ich später einmal die Binäre Dril-
um. Während ich dort herumkletterte und über die lings-Konfiguration nennen sollte, das magische Mu-
Identität der Tänzer und die Bedeutung von Kalender- ster der 52 Felder im Herzen der Matrix des Heiligen
zeichen nachsann, empfing ich subtile Signale von Prä- Kalenders mit seinen 260 Feldern. Durch Tony ange-
senzen - Sternenwesen, Wächtern . . . Wer waren sie? spornt, vertiefte ich mich noch mehr in das Studium
des Heiligen Kalenders oder Tzolkins, wie er inzwischen
Nicht weit von Monte Alban, in der kleinen Stadt genannt wird. Tony war es auch, der mich auf das Jahr
Teotitlan del Valle, werden noch heute uralte Zeremo- 1987 hinwies, das in den Prophezeiungen über die
nien abgehalten, werden noch heute Wandbehänge von Wiederkehr Quetzalcoatls eine wichtige Rolle spielt.
feinster geometrisch-symbolischer Machart gewoben.
Ein Ladenbesitzer, mit dem ich feilschte und der Eng- Sun Bears Bemühungen, den Bären-Stamm zu grün-
lisch sprach (sein Bruder, der Weber, sprach nur den, und sein klarer Aufruf zu einer Rückkehr zum
Zapotekisch), versetzte mich in Erstaunen. Als seine Land und zum traditionellen Lebensstil inspirierte mich
besten Stücke zog er zwei Webereien hervor, die eine in enorm; damals war ich damit beschäftigt, das erste
den Grundfarben Rot und Schwarz, die zweite in Blau Whole Earth Festival in Davis zu organisieren. Das war
und Orange. Das Design dieser Webereien war inso- Earth Day 1970 - der Beginn der Ökologie-Bewegung.
fern interessant, als es nur aus einer einzigen Linie be- Diese Beschäftigungen und Bemühungen dauerten an,
stand. Sie wand und knickte sich spiralenförmig so,
daß sie den Teppich nicht nur in zwei gleiche Teile,
sondern auch in ein achtteiliges Mandala gliederte
Während ich ehrfurchtsvoll darauf starrte, zwinkerte
der Eigentümer mir zu und sagte: »Sehen Sie, die alten
Mexikaner wußten auch über Yin und Yang Bescheid.«
Aufgrund der lebendigeren Spannung zwischen den
beiden Komplementärfarben Blau und Orange kaufte
ich dieses Stück, und als ich zur Feier des Handels ein
Bier mit dem Eigentümer trank, hatte ich das Gefühl,
wieder einen Schnittpunkt von Zeitzonen gestreift zu
haben.
Doch wir hatten 1968 - Jahr der Aufstände und der
Gewalt überall. Als wir aus Mexico City hinausfuhren,
hörten wir im Radio die Nachrichten über den Auf-
ruhr in Tlaltelolco, bei dem 400 Studenten getötet
worden waren. Mehr und mehr beschäftigten sich mei-

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während ich am Evergreen State College lehrte. Dort seres Planeten. Gab es zu irgendwelchen grauen Vor-
war es auch, wo ich im Winter 1972 Thomas Banyaca zeiten eine Kongruenz und Synchronizität propheti-
traf, den Sprecher der traditionellen Hopi, der von den scher Traditionen zwischen Reichen wie Shambhala und
Hopi-Prophezeiungen sprach. Ich werde nie vergessen, Tollan? Bestand irgendeine Verbindung zwischen der
wie Thomas sagte: »Nur die spirituellen Menschen Wiederkehr der »Krieger Shambhalas« und der Wie-
werden den Übergang von der Vierten Welt zur kom- derkehr Quetzalcoatls?
menden Fünften überleben. «
Während ich mich mit der Vision der Shambhala-
Mein Studium der Philosophie Mexikos und der Tollan-Stiftung einerseits überfordert hatte und nicht
Maya beeinflußte stark den Leitfaden meines Buches vermochte, etwas Praktisches in ihr zu bewerkstelligen,
The Transformative Vision (Die Transformative Vision, fand ich doch andererseits in den buddhistischen Leh-
Anm. d. Ü.) im Jahre 1975. Es ist im wesentlichen ren Tibets einen wichtigen geistigen Orientierungs-
eine Kritik der westlichen Zivilisation, und als Meta- punkt. Voller Eifer stürzte ich mich auf die Meditations-
pher für die Zweiteilung des Gehirns in eine rechte techniken, die mir mein Lehrer Chögyam Turngpa
und linke Hemisphäre sprach ich darin von der mo- Rinpoche erschloß, und entdeckte in den Vairayana-
dernen »Tyrannei der linken Hirnhälfte«. Im übrigen Lehren ein riesiges Orientierungsfeld für meine anhal-
berief ich mich auf den »Großen Zyklus« der Maya, tenden Nachforschungen über alle Maya-Belange. Vor
den Zyklus der 5125 Jahre, der 3113 v. Chr. begann allem die Lehre, daß es keine andere Realität gibt als
und im Jahre 2012 n. Chr. endet, sowie auf die hin- das reine Bewußtsein, schien mir ein höchst wertvoller
duistische Lehre von den vier Zeitaltern, den Yugas, Hinweis für weitere Untersuchungen des Maya-Kalen-
und schließlich auf Yeats’ System von den Kegeln und ders, seiner Ursprünge und besonders seiner philoso-
Farben. Doch wurde in der einzigen Kritik, die mein phischen oder wissenschaftlichen Grundlagen. Genau
Buch in einem Kunstmagazin des Establishments fand, wie die buddhistische (und hinduistische) Kosmologie
mein Ansatz deshalb verrissen, weil ich die Frechheit spricht auch diejenige der Maya davon, daß das Uni-
besaß, die Renaissance und die westliche Zivilisation versum durch zahllose Zeit- und Daseins Zyklen ge-
aus der Perspektive so »fremdartiger« Kosmologien wie kennzeichnet ist. Allenfalls ist die Kosmologie der Maya
die der Hindus oder der Maya zu beurteilen. nur noch bei der Berechnung dieser Zyklen präziser.
Jedenfalls führte die nähere Betrachtung dieser riesi-
Im Sommer 1974, während ich am Naropa Institu- gen und allumfassenden Zyklen unweigerlich zu der
te einen Kurs über uramerikanische und prä-kolum- Erwägung, daß wir nicht allein sind, daß es unbegrenzte
bianische Kunst abhielt, stellte ich eine Große Lesart andere Weltsysteme gibt, höher entwickelt als unser
des Heiligen Kalenders her, wobei ich mich des eigenes System. Und wenn es denn Aufgabe des Men-
Zeichensystems der Maya bediente. Eine ähnliche Ver- schen ist, mehr Wissen und Kommunikation zu ent-
sion dieses Kalenders erscheint als Karte 9 in Earth falten, wie sollte dies anders vonstatten gehen als durch
Ascending. Was mir an dieser Version des Heiligen Ka- die Entwicklung des Geistes, durch Klärung und Aus-
lenders auffiel, war der rhythmische Effekt der zwan- dehnung unseres Bewußtseins?
zigfachen Wiederholung der Zeichen von eins bis drei-
zehn. Hier dämmerte mir zum ersten Mal, daß der Mitte der siebziger Jahre erschienen zwei weitere Bü-
Kalender vielleicht mehr als nur ein Kalender sein cher, die meine kosmologischen Betrachtungen über
mochte. War er eine Art Code? die Maya und ihren Kalender anspornten: Time and
Reality in the Thought of the Maya (Zeit und Wirklich-
Um diese Zeit, Mitte der siebziger Jahre - ich wohnte keit im Denken der Maya, Anm. d. Ü.) von dem me-
damals in Berkeley-, kam es zu einem kurzlebigen Er- xikanischen Philosophen Miguel Leon-Portilla und
ziehungsprojekt, das sich die Shambhala-Tollan-Stif- Mexico Mystique (Geheimnisvolles Mexiko, Anm. d.Ü.)
tung nannte. Der Name Shambhala bezog sich auf das von Frank Waters. Obschon Leon-Portillas Studie sich
mystisch-mythische Reich in Zentralasien, das in den von der Poesie der Maya-Phantasiewelt sehr beeindruckt
Lehren und prophetischen Schriften des Tibetischen zeigt und Parallelen zieht zwischen dem Gedanken-
Buddhismus eine so zentrale Rolle spielt, während Toll- system der Maya und dem chinesischen Taoismus, ge-
an (Tullan) für die mythische Herkunft und Quelle lingt es ihr nicht, zu der eigentlichen Wissenschaft hin-
der Weisheitslehren der Maya und alten Mexikaner ter dem Kalender und der »Zeit-Besessenheit der Maya«
stand. Meine Intuition sagte mir, daß es eine bislang zu dringen. Der Vorzug von Frank Waters’ Studie hin-
noch dunkle Verbindung zwischen diesen beiden le- gegen liegt darin, daß er die prophetischen Traditio-
gendären Bereichen gab, eine Verbindung nicht so sehr nen der Maya und alten Mexikaner in einen einiger-
auf irdischer Ebene als vielmehr im »Ätherkörper« un- maßen zeitgenössischen Betrachtungsrahmen stellt. Vor

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allem lenkt er sein Augenmerk auf das Enddatum des niederhängend bis an die Knie, in einfache weiße Rök-
Großen Zyklus, das er auf den 24. Dezember 2011 ke gehüllt, ist es den Lacandon Maya gelungen, ein
festsetzt. Zu diesem Zeitpunkt soll ein entscheidender unberührtes Volk zu bleiben, ein Volk, das ein seßhaf-
Schritt im planetarischen Bewußtsein vollzogen wer- tes und einfaches Leben in den Dschungelniederungen
den - »der Antritt des Sechsten Bewußtseins-Zeitalters führt, wo sie den Kalender pflegen und ein reiches
«. Traumleben führen. Ohne viel Geheimnisse preiszu-
geben, kommen sie nach San Cristobal, um Handel zu
1976 reiste ich erneut nach Mexiko. Diesmal wagte treiben; dann ziehen sie sich wieder in ihre Gefilde zu-
ich mich endlich auf Maya-Boden und besuchte die rück.
Ruinenstadt Palenque. Als ich mit meiner Familie in
Palenque ankam, entlud sich der Himmel in einem tro- Ihr Anblick beeindruckte mich. Was für eine Rolle
pischen Gewitter. Wir hasteten die neun Etagen der spielen die heutigen Lacandons, diese Nachkommen
»Pyramide der Inschriften« hinauf und fanden Zuflucht der alten Astronomen, in dem großen Drama der Welt?
in dem Tempel oben auf dem Dach. Beim Blick aus Vielleicht die - wie der Film Chac suggeriert-, einfach
dem Tempel wurden wir von einem doppelten Regen- nur Hüter der Vision zu sein, jener ihnen seit Urzeiten
bogen begrüßt, der nicht weit von uns aus dem »Tem- anvertrauten Wellenlänge, ohne die die Welt schon frü-
pel der Winde« hervorzuquellen schien. her auseinandergefallen wäre, als sie es jetzt zu tun
droht? Welche Dinge spielen sich auf der Ebene der
Nun, die Magie von Palenque steht außer Frage - Eingeborenenpsyche ab, die wir niemals sehen oder er-
doppelter Regenbogen hin oder her. Hier war es, wo fahren, die aber eine notwendige, stabilisierende Ver-
1947 das Grabmal des Herrschers Pacal Votan entdeckt bindung zur Erde unterhält?
wurde, das einzige Pyramiden-Grabmal im ägyptischen
Stil in ganz Mexiko. Es gibt nichts in Palenque, das Eines Sonntags nahmen wir ein Taxi und fuhren
nicht harmonisch wäre. Die Bas-Reliefs »Belaubtes von San Cristobal in ein vorgelagertes Dorf. In der al-
Kreuz« und »Sonnenkreuz« haben nicht ihresgleichen, ten Kirche, die nur dem Anschein nach eine Kirche
ebenso wie der Grabstein des Pacal Votan-Sarkophags. war, hielten die Indios ihren Gottesdienst. Der Geruch
Aber was mich am meisten fesselte, waren die Über- des Kopal-Weihrauchs war üppig und penetrant. Die
bleibsel der Fresken im Tempel der Winde. Ja, ich hat- Stimmen mit ihrem Singsang erreichten bisweilen eine
te sie schon irgendwo einmal gesehen. Auf den Chaus- merkwürdige Harmonie und fielen danach in eine sanf-
seen meiner Inspiration hatte es von ihnen gewimmelt
- damals, als ich herging und die Tore der Wahrneh-
mung malte, etwa zehn Jahre war es her . . .
Das Mysterium Palenque verdichtet sich vor allem
im Pyramidengrabmal Pacal Votans, dessen Toten-
kammer mit den Symbolen der »Neun Herrscher der
Nacht« oder auch »Neun Herrscher der Zeit, ge-
schmückt ist. Überall hat man hier das Gefühl der
Entgrenzung, der menschlichen Wortlosigkeit. Gleich-
zeitig spült die Symphonie des Dschungels in breiten
Wogen die Crescendos der Insektenekstasen herein.
Auch in Palenque stellt sich die für alle großen klas-
sischen Maya-Zentren typische Frage: Warum wurde
Palenque verlassen? Wohin gingen die Priester, die
Astronomen, die Handwerker? Welches Wissen nah-
men sie mit, und warum?
Nicht weiter als hundert Meilen von Palenque ent-
fernt, aber hoch in den Sierras von Chiapas gelegen,
unweit der Grenze Guatemalas, liegt die Stadt San
Cristobal. Einst ein wichtiger Kolonialknotenpunkt,
wirkt San Cristobal heute heruntergekommen und ab-
gelegen. Doch hin und wieder sieht man sie auf der
Straße, die Lacandon Maya. Ihr langes schwarzes Haar

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te Kakophonie zurück. Draußen reichten die jefes, die Dieser Mythos paßt vollkommen auf die Maya. Ihre
örtlichen Anführer, einen Stab mit Silberspitze im Krei- Absicht war es, ein Wissenssystem zu erstellen und zu
se herum und schlichteten Streitfragen zwischen ihren kodifizieren und, nach Beendigung der Kodifizierung
Anhängern. Vertieft in diese Szenen fragte ich mich: in Stein und Text, weiterzuziehen. Eine Zivilisation, so
Wer spricht für diese Leute? Oder sprechen sie viel- wie wir sie kennen - eine Fabrik zur Produktion von
leicht von der Erde und zur Erde, und ist dies nicht das Vernichtungswaffen und, als Abfallprodukt, eine Pa-
einzige, worauf es überhaupt ankommt? lette von animalischen Bedürfnisbefriedigungen-, wür-
de ihren Zwecken und ihrem Wissenssystem absolut
Die offenbare Kluft zwischen den heutigen Maya nicht entsprechen. Ein weiterer Faktor tritt ins Bild:
und den Erbauern der alten Städte läßt sich wohl nicht Da das Wissens- und Forschungssystem der Maya sich
mit unseren Kriterien materiellen Fortschritts beurtei- so sehr mit Zeit-Zyklen befaßte - »Zeit« verstanden als•
len. In diesem Zusammenhang möchte ich an den qualitativer Träger von wechselnden Phasen kosmischer
Hopi-Mythos von Palat-Kwapi erinnern - der geheim- oder galaktischer Bewußtseinszustände-, sahen sie eine
nisvollen Roten Stadt des Südens. In dieser Geschichte Periode wachsender Dunkelheit am Horizont herauf-
von den Wanderungen zu den heißen Ländern im Sü- ziehen und wußten darum auch, daß es an der Zeit
den ist die Rede vom Bau der vierstöckigen Tempel- war, die Koffer zu packen und zu gehen. Und wer, wenn
stadt Palat-Kwapi, und der einzige Zweck, zu dem sie man sieht, in welchem Zustand die Welt sich heute
erbaut wird, ist der Erwerb und die Festigung eines befindet, wollte behaupten, sie hätten sich damit ge-
Wissenssystems. Der Auftrag lautet, daß die Erbauer irrt?
die Stadt nach Fertigstellung verlassen, sie als Denk-
mal des Wissens zurücklassen sollen. Die Einwohner So jedenfalls sahen meine Überlegungen aus, als ich
vergessen aber ihren Auftrag und werden mit der Zeit gegen Ende der siebziger Jahre in mein eigenes Höllen-
dekadent. Doch aufgerüttelt durch eine Stammesfehde reich abstieg, in Alkoholkrise und Nervenzusammen-
erinnern sich die Menschen plötzlich wieder an ihre bruch. Als ich daraus 1981 wieder auftauchte und Um-
Mission und verlassen am Ende die geheimnisvolle Rote schau hielt, schien mir die globale Krise der sechziger
Stadt des Südens. Jahre mittlerweile endemisch geworden - in einem

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Maße, daß sie bereits für selbstverständlich gehalten allen Ausprägungen ihrer Evolution spiegelt, nicht zu-
wurde. Meine eigenen Nachforschungen hatten mich letzt in dem, was wir Zivilisation nennen. Planet Art,
zu einer Betrachtungsweise geführt, die mich die Erde Erd-Kunst, definiert sich als das Gesamt aller Wechsel-
als einen ganzheitlichen Organismus sehen ließ. Doch beziehungen zwischen dem Leben der Erde im großen
sagte mir mein inneres Gefühl, daß die moderne Zivi- und den Formen, mit denen einzelne oder Gruppen
lisation mit aller Wucht auf einen Punkt zudränge, wo auf dieses größere Leben antworten. Und innerhalb
entweder das Göttliche einschreiten müsse oder unser dieses Großzusammenhanges, so ahnte ich dunkel,
Untergang besiegelt sei. Für mich hieß das, einen spielten die Maya die Rolle von Lotsen oder Kartogra-
Sprung zu wagen, mich sozusagen in offenen Abgrund phen auf den Gewässern der galaktischen Synchroni-
zu stürzen, in geistige Bereiche hinein, die - gemessen sation. Die Ägypter ihrerseits hatten dreitausend Jahre
an den damals kulturell gültigen Normen für ausge- vor den Maya verantwortlich dafür gezeichnet, die Erde
storben oder tabu galten. im Ozean des galaktischen Lebens zu verankern und
ihren Kurs festzulegen, indem sie die Cheops-Pyrami-
Zum ersten Mal seit fast einem Jahrzehnt griff ich de errichteten.
wieder zur visuellen Form als hauptsächlichem Medi-
um für das, was es für mich zu lernen galt. Durch eine Daß ich in derart erweiterten Bahnen zu denken,
Reihe von Collagen und Gemälden in Sumi-Tinte auf wahrzunehmen und zu empfinden begann, führte mich
großen Gold- und Silber-Paneelen - genannt Planet Art zu einer erstaunlichen Abfolge von Entdeckungen, Be-
Series (Erd-Kunst-Reihe, Anm. d. Ü.) - sah ich mich gegnungen und Zufällen. Im Herbst 1981- ich war eben
in eine Phase gesteigerter Erd-Einstimmung geraten. erst der Tänzerin und Visionärin Lloydine Burris be-
Die Zeit war gekommen, das Konzept eines planetari- gegnet und hatte mich in sie verliebt - schrieb ich ein
schen Geistes oder planetarischen Bewußtseins ernster Science-Fiction-Dokument; ich nannte es The Planet
zu nehmen. Durch meine Studien der Kunstgeschich- Art Chronisles - The Mating of the Fifth Ring (Die
te und meine eigenen persönlichen Nachforschungen Annalen der Erd-Kunst - Das Schmieden des Fünften
war in mir die Überzeugung gereift, daß die Erde nicht Ringes, Anm. d. Ü.). Die konkrete Erzählperspektive
nur lebendig ist, sondern daß sich ihr Lebensgesetz, dieser phantasievollen Erdkunst-Geschichte, die irgend-
vom Allgemeinen zum Besonderen fortschreitend, in wo in vager Zukunft spielt, war im Sternensystem

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Arkturus angesiedelt. Der Wert dieser bisher unveröf- Maya-Rätsels? Wenn das stimmte, dann hatte ich den
fentlichten Arbeit mag dahingestellt bleiben, aber mir Beweis, daß Informationsübertragungen zwischen ver-
erschien es überaus wichtig, ein Bewußtsein zu entwik- schiedenen Orten des Weltalls nicht von Raum-Zeit-
keln, von dem her ich mir unsere planetarischen Ange- Variablen abhingen, sondern vielmehr auf einem Echo-
legenheiten einmal von oben besah - vielleicht ließ sich prinzip, einer Art »resonatorischer Streuung« beruh-
ja in all der Konfusion unserer Tagespresse und dem ten.
atomaren Terror doch noch ein Sinnzusammenhang
ausfindig machen. Diese Perspektive, so stellte sich spä- Die Existenz von Leben und Intelligenz in anderen
ter heraus, war für mich eine wesentliche Vorausset- Welten wurde für mich noch erheblich plausibler, als
zung für ein tieferes Eindringen in das Mysterium der ich Ende 1983 zwei Männer kennenlernte: Paul Shay
Maya. Sollte das System der Maya ein Schlüsselcode vom Forschungsinstitut der Universität Stamford und
sein, der, in Abstimmung mit einem hochentwickelten Richard Hoagland. Hoagland war naturwissenschaft-
Wissens Hauptquartier im Weltall, auf die spezifischen licher Autor, hatte früher für die NASA gearbeitet und
Bedürfnisse unseres Planeten zugeschnitten war? war 1976 an dem Projekt der »Viking«-Sonden zum
Mars beteiligt gewesen. Im Gegensatz zu seinen Kolle-
Von hier aus führte die Richtung meines Denkens gen hatte er sich nicht mit der Art und Weise abfinden
geradewegs zu Earth Ascending (Erdenaufgang, Anm. wollen, wie damals die NASA mit der Entdeckung ge-
d.Ü.), einem Kompendium von Codices und Matrices. wisser Phänomene auf dem Mars umgegangen war. Da
Zunächst als Text über Geomantik oder »Erd-Deutung« war z. B. jenes riesige »Gesicht« gewesen, das in die
gedacht, war der eigentliche Ausgangspunkt für dieses Hochebene eines Tafelberges gehauen zu sein schien.
Buch die Deckungsgleichheit gewesen, die Martin Als ich die computerveredelten Photos betrachtete, mit
Schönberger zwischen dem I Ging und den 64 Grund- denen Hoagland arbeitete, fiel ich aus allen Wolken.
elementen der DNS, des genetischen Codes, entdeckt Etwas wie eine Erinnerung wurde in mir wach, nur
bzw. wissenschaftlich oder philosophisch vertieft hat- unermeßlicher, tiefer und unendlich viel bedrängen-
te. Mich selber brachte die gleichzeitig gemachte Ent- der als irgendeine Erinnerung, die ich bis dahin ge-
deckung, daß jede der Reihen in Ben Franklins Magi- kannt hatte. Mein erster Eindruck sagte mir, daß alle
schem Quadrat von acht Waagerechten und Senkrech- Zivilisation, alles entwickelte Leben, zunächst auf dem
ten eine Summe von 260 ergibt, auf den Gedanken, Mars entstanden war und daß diese Zivilisation ein
einen Bezug zwischen der Matrix des Heiligen Kalen- schicksalhaftes, tragisches Ende gefunden hatte. Im sel-
ders der Maya, dem aus 260 Einheiten bestehenden ben Augenblick, als ich diese Tatsache erkannte - ein-
Tzolkin, und dem I Ging herzustellen. Was folgte, war fach beim Betrachten der Photos -, erkannte ich zu-
die überwältigende Erfindungsflut von Diagrammen gleich auch, daß das Wissen um dieses Ereignis irgend-
und Matrices in Earth Assending, in denen die »binäre wie noch im Bewußtseins-Umfeld der Erde vorhanden
Drillings-Konfiguration«, das Kernmuster des Heili- und aktiv war.
gen Kalenders der Maya, die eigentliche Hauptrolle als
Schlüsselcode spielte. Am Weihnachtsmorgen 1983 machte ich aus heite-
rem Himmel eine überwältigende Entdeckung. Als ich
Ich weiß, viele Leser würden mit den Diagrammen meiner Familie meine »Neuigkeiten vom Mars« mit-
von Earth Assending nichts anfangen können, schließ- teilen wollte, fand ich zu meiner großen Freude ein
lich ging mir selbst deren volle Bedeutung erst nach Photo von dem Mars-Gesicht in einem Buch mit dem
der Veröffentlichung 1984 auf. Was ich langsam zu be- Titel The New Solar System (Das Neue Sonnensystem,
greifen begann, war, daß diese Diagramme - nicht an- Anm. d.0.), das ich schon seit Jahren besaß, ohne ihm
ders als das Maya-System selbst - Eingebungen von weiter Beachtung geschenkt zu haben. Dann griff ich -
weither waren. Nun, bis in die frühen achtziger Jahre die Umschläge sahen sich irgendwie ähnlich nach dem
hinein hatte es mich wenig gekümmert, was wohl an Buch von Lucy Lippard, Overlay: The Influence of
UFOs oder an der Existenz einer außerirdischen Intel- Primitive Art on Contemporary Art (Palimpseste: Der
ligenz dran sein mochte. Aber nachdem ich meine Er- Einfluß Primitiver Kunst auf die Moderne Kunst, Anm.
fahrungen mit diesem »channeling« - den Eingebun- d. Ü.), das ich am Tag vor meiner Begegnung mit
gen des Materials zu Earth Assending gemacht hatte, Hoagland in Los Angeles gekauft hatte, eigentlich um
tat sich mir eine ganz neue Möglichkeit auf. War mein es zu verschenken. Zufällig schlug ich das Buch auf
Science-Fiction-Versuch, der Earth Assending voraus- Seite 144 auf, und wie ein Blitz fielen meine Augen auf
gegangen war, mit seiner arkturischen Erzählperspektive ein Photo in der oberen linken Ecke: ein beklemmend
etwa ein Fingerzeig gewesen, sowohl was die Herkunft vertrautes Gesicht, das Modell zu einer Skulptur von
dieser Informationsflut betraf als auch zur Lösung des Isamu Noguchi aus dem Jahre 1947 (also 29 Jahre vor

Seite 25
der
»Viking«-
Mission!) mit
dem Titel: The
Sculpture to be seen from
Mars - Die Skulptur, die vom Mars
aus zu sehen ist.
Hatte mich schon die NASA-Information auf die
Existenz von Leben in anderen Welten gestoßen, so stieß rung der wiederholten Grenzübergänge - drei Über-
mich die Entdeckung von Noguchis Arbeit - die, wäre gänge aus früheren Welten bis in unsere gegenwärtige
sie ausgeführt worden, von gleicher Größe gewesen wäre vierte Welt, während der Übergang zur fünften Welt
wie das Gesicht auf dem Mars - mit beängstigender unmittelbar bevorsteht.
Präzision auf die Erkenntnis, daß es eine Datenüber-
tragung durch das Prinzip der »resonatorischen Diffu- Das Bild von der Erde, das in Earth Shaman ent-
sion« gibt- ein Vorgang, den ich damals zunächst wickelt wird, ist das der »Kristall-Erde«; diese Meta-
»Radiogenese« nannte, um die universelle Übertragung pher ist hauptsächlich meiner Begegnung mit dem
von Daten durch (oder als) Licht bzw. strahlende En- Häuptling der Chirokesen-Indianer, dem bemerkens-
ergie zu umschreiben. werten Dhyani Ywahoo zu verdanken, den ich im Früh-
ling 1984 kennenlernte. Er war es, der nach einem Blick
Und natürlich kamen neue Fragen auf: Was ist die auf Lloydine und mich erklärte: »Ihr seid euch geistig
Beziehung zwischen Wissen und Erinnerung? Kann die sehr nahe - ihr solltet mit Kristallen arbeiten.« Das ta-
Zukunft auch unsere Vergangenheit sein? Könnte das, ten wir umgehend; seither haben wir herausgefunden,
was sich heute auf unserem Planeten abspielt, gewis- daß Kristalle die präzisesten Instrumente zur persönli-
sermaßen die Neuinszenierung eines Theaterstückes chen Einstimmung und zum Empfang von Informa-
sein, das schon in anderen Welten gegeben wurde? Und tionen sind. Meiner Intuition folgend, daß die Erde
wenn dem so ist, wie können wir vermeiden, in den kristalliner Natur sei, fand ich diese Möglichkeit durch
Graben endgültigen Verlöschens zu fallen? sowjetische Forschungsarbeiten sowie durch die Kar-
In einem Gedicht mit dem Titel Earth Shaman (Erd- tographen Elizabeth Hagens und William Becker be-
Schamane), Ende 1984 entstanden, versuchte ich mich stätigt. Irgendwie schien mir das Bild von der Erde als
mit diesen Fragen auseinander zusetzen und gleichzei- Kristall mit der Vorstellung übereinzustimmen, daß es
tig eine Geschichte der Erde zu schreiben, worin die eine galaktische Datenübertragung durch das Prinzip
Erde als bewußter Organismus behandelt wird. Als der »resonatorischen Diffusion« gibt - ein Schlüssel zur
mythischen Rahmen wählte ich die Hopi-Überliefe- Enträtselung des Ursprungs und Wesens der Maya-
Matrix.

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Anfang 1985 trat ein Maya namens Humbatz Men Die Begegnung mit Terence McKenna, dem Autor
in Kontakt zu mir. Er hatte meinen Namen von Toby des faszinierenden Buches Invisible Landscape (Unsicht-
Campion bekommen; Campion ist Mitglied einer Or- bare Landschaft, Anm. d.Ü.), trug vieles zu meinem
ganisation, die sich »Die Universelle Große Bruder- Verstehen des Maya-Faktors bei, denn auch er war
schaft« nennt und deren Tätigkeitsfeld sich vor allem durch seine Arbeit mit dem I Ging in den Bannkreis
auf Mexiko und Südamerika erstreckt. Im Laufe einer der Maya geraten. Vor allem hatten ihn seine Dezimal-
ganzen Reihe von urkomischen nächtlichen Telefona- Kalenderberechnungen zu dem Schluß geführt, daß wir
ten in elementarstem Spanisch brachte ich aus Humbatz uns in einem zeitlichen »End«-Zyklus befinden, des-
heraus, daß es seiner Meinung nach 17 solcher sen 67jährige Spanne sich vom Hiroschima-Jahr 1945
Maya»Kalender« gab. Die meisten Archäologen gehen bis zum Zeitpunkt der Maya-Synchronisation im Jah-
nur von ca. einem halben Dutzend dieser Kalender aus. re A. D. 2012 erstreckt, dem Endjahr des sogenannten
Humbatz war auch Verfasser eines kleinen Textes mit Großen Zyklus, der im Jahre 3113 v. Chr. begann.
dem Titel Tzol ‘Ek - Maya-Astrologie. Durch Ausdau-
Im Sommer 1985 war ich mir sicher, daß der Code
er und Magie schaffte es Humbatz Men schließlich im
des Großen Zyklus zugleich ein Schlüssel zur Enträtse-
März 1985, in Boulder aufzutauchen, wo er uns eine
lung unserer eigenen Geschichte und unseres gegen-
Demonstration davon gab, was er »die Astrologie der wärtigen Dilemmas darstellt. Und so stürzte ich mich
Maya« nannte. denn mit erneutem Eifer in den Maya-Faktor.
Der Schlüssel zu allem, was Humbatz uns mitteilte In Vorbereitung meiner bisher letzten Mexikoreise
und was ihm selber durch mündliche Überlieferung fing ich an, intensiv an den Maya-Hieroglyphen zu ar-
zugekommen war, lag in einer abschließenden Seiten- beiten. Vor allem vertiefte ich mich in die zwanzig Hei-
bemerkung, die er bei dieser Darbietung machte. ligen Zeichen, die Schlüsselglyphen des Heiligen Ka-
»Unser Sonnensystem«, erklärte Humbatz, »ist das lenders. Zuvor hatte ich mich mit R.A. Schwaller de
siebente, das die Maya aufgezeichnet haben.« Ohne Fra- Lubicz’s Analogie-Studien zur ägyptischen Symbologie
ge war meine Begegnung mit Humbatz das einschnei- beschäftigt, was mir nun als Einstieg in meine neuerli-
dendste Ereignis in der langen Geschichte meiner Ar- chen Studien der Maya-Glyphen sehr zustatten kam.
beit am Maya-Stoff. Weitere Diskussionen mit Dhyani Mich in die Glyphen zu versenken, Zeichnungen von
Ywahoo sowie die Begegnung mit Harley Swiftdeer ihnen anzufertigen und sie immer neu zu ordnen, war
bekräftigten nur, daß mir Humbatz den bisher wich- für mich eine regelrechte Offenbarung. Ich sah mich
tigsten Fingerzeig zur Entschlüsselung des wahren darin bestätigt, daß der Maya-Faktor keineswegs etwas
Wesens des Mayasystems gegeben hatte. Es stimmte: Totes oder Vergangenes war, sondern ein lebendiges Sy-
Die Datenübertragung der Maya kam von weither. Aber stem.
wie, und zu welchem Zweck? Im Dezember 1985 befanden wir - Lloydine und
Doch erst im April 1985, nach einem Treffen der ich - uns wieder auf der Halbinsel Yukatan, und zwar
Ojai Foundation, einem neo-schamanistischen Rat mit in Coba, der weitgehend unausgegrabenen und riesi-
dem Namen Rat des Quetzalcoatl, kristallisierte sich gen Ruinenstadt. Coba ist das nördlichstgelegene von
für mich endgültig die Präsenz jenes Phänomens her- den Zentren der Klassischen Maya-Kultur aus der Zeit
aus, das ich heute den »Maya-Faktor« nenne. Verein- vor 830 v. Chr. Es hat mit seinen ca. 6500
facht gesagt, ist der Maya-Faktor der bislang übersehe- unausgegrabenen Bauwerken eine Präsenz, die es gera-
ne Faktor bei der Wertung menschlicher Geschichte, dezu zum Inbegriff des Maya-Mysteriums macht. Noch
vor allem bei der Beurteilung allen naturwissenschaft- ganz vom Dschungel überwuchert, wirken die hoch-
lichen Wissens. Wenn wir ihn uns noch einmal an- stufigen Pyramiden und Festplätze wie die Veranke-
schauen, wird deutlich, daß der Maya-Faktor die Prä- rungen eines Drehpunktes, um den sich ein riesiges
senz eines galaktischen Meßgerätes darstellt, mit des- Netz von geraden, flachen Chausseensacbeob genannt
sen Hilfe wir unseren jeweiligen Standpunkt gegenüber - spannt, markiert und begrenzt durch große
der galaktischen Intelligenz-Gemeinschaft genau be- hieroglyphenbedeckte Stelen. Diese Stelen sind zum
stimmen können. Schauen wir noch schärfer hin, ja Teil mit Daten beschriftet - oder sind es
mikroskopisch genau, dann bedeutet der Maya-Faktor harmonikalische Bezifferungen? - und sprechen von Er-
die Erkenntnis, daß uns nur noch sechsundzwanzig eignissen aus unvorstellbaren Vorzeiten oder anderen
Jahre von einer entscheidenden galaktischen Synchro- Welten.
nisation trennen. Entweder wir legen jetzt sofort einen Coba war für uns Ausgangs- und Endpunkt einer
neuen Gang ein, oder wir verpassen die Chance. Pilgerreise, die einen Monat dauerte und am 10.Janu-
ar zu Ende ging. Zwischendurch machten wir kurze

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Abstecher in das vom Erdbeben heimgesuchte Mexico ter und Inkas) aufging. Tatsächlich ist die Sonne nicht
City sowie nach Teotihuacan und ins vulkanische Hoch- nur buchstäblich Quelle und Erhalterin des Lebens,
land der Patzcuaro- und Chapala-Seen. Auf der Rück- sondern sie vermittelt auch Daten, die sie von anderen
fahrt von Yukatan erkundeten wir gemeinsam mit un- Sternensystemen bekommt und die dann weitersendet.
seren Freunden von der »Cristaux«-Gruppe - Francis
Huxley, Adele Getty, Colleen Kelly und Robert Ott - Die sogenannte Sonnenanbetung, wie man sie den
das Landesinnere der Halbinsel, was uns auch für län- alten Maya zuschreibt, ist in Wirklichkeit die Aner-
gere Zeit nach Uxmal, Chichen Itza und zu den fanta- kennung und Bestätigung der Tatsache, daß durch die
stischen Höhlenruinen von Loltun und Balankanche Sonne, oder genauer gesagt durch die Zyklen der binä-
führte; danach kehrten wir wieder zur karibischen Kü- ren Sonnenfleckenbewegung, buchstäblich höheres
ste und nach Coba zurück. Wissen, ja Weisheit übertragen wird. Der Tzolkin oder
Heilige Kalender ist ein Instrument, mit dem die Maya
Die Besuche in Uxmal und Chichen Itza verhalfen diese Informationen, dank ihrer Kenntnis der
mir zu einer besseren Einordnung dessen, was ich in- Sonnenfleckenzyklen, auffangen. Der Tzolkin ist gleich-
zwischen »das spätere oder zweite Reich Kukulkan- zeitig auch die Daten-Matrix, die, durch Vermittlung
Quetzalcoatls« nenne. Kukulkan, der um 987 n. Chr., der Sonnenflecken, von mindestens zwei Sternen-
im Alter von vierzig Jahren, in Yukatan auftauchte, er- systemen gespeist wird, wodurch ein binäres
weckte die Hauptstädte Uxmal und Chichen Itza zu Kommunikationsfeld entsteht. Was die Quellen dieser
neuem Leben und gründete die Stadt Mayapan, ehe er Informationsdaten betrifft, so scheint sicher zu sein,
im Jahre 999 wieder »davonging«. Ungefähr ein Jahr daß das Sternbild der Pleiaden die eine Quelle und die
vor meinem Besuch dort hatte ich Gelegenheit gehabt, andere wahrscheinlich Arkturus ist.
Gerald Red Elk, den Medizinmann der Lakota, über
die Beziehung, ja Identität zwischen Christus und Der letzte Abend auf Yukatan wurde unter einfa-
Quetzalcoatl sprechen zu hören. Nun saß ich in der chem Strohdach in Hängematten zugebracht, in einem
alten Tempelstätte Chichen Itza, versunken in die Be- Gasthaus namens Chac Mool, wo die Wellen der Kari-
trachtung des so vollendet proportionierten Kukulkan- bik endlos angerollt kommen und sich einladend am
Tempels und der unzähligen symbolischen Darstellun- zeitlosen Strand brechen. Nachts breiten die Sterne ih-
gen, die sich auf Kukulkan beziehen, und mir kam der ren Baldachin unendlicher Erinnerung am Himmel aus.
Gedanke, daß Kukulkan-Quetzalcoatl, der im Jahre 999 Lange schaute ich hinauf in die unentwirrbar sich kreu-
die Ankunft von Cortes und die kommende Herrschaft zenden Muster geometrischer Sternbilder, und in mei-
des Christentums über Mexiko prophezeit hatte, nie- nem Inneren wallte eine unglaubliche Befriedigung auf.
mand anders war als eine Inkarnation von Christus. Im Geräusch des Windes, im Geräusch der Brandung,
im Anblick der strahlenden Majestät der Sterne mach-
Jetzt, im ersten Frühlicht meiner Erkenntnis, daß te sich ein tiefes und wundersames Wissen breit und
die Maya interplanetarische Navigatoren und Karto- durchdrang mich bis in jede einzelne Zelle meines
graphen der größeren psychischen Kraftfelder von Erde, Körpers. Die Maya kehrten zurück! - wenn auch nicht
Sonnensystem und umgebender Galaxie waren, kamen in der Gestalt, wie wir sie uns vielleicht vorstellen mö-
mir dergleichen Gedanken oder Ahnungen wie die von gen. Letztlich transzendiert ihr Wesen, wie auch das
der Identität Kukulkans mit Christus kaum mehr ver- unsrige, jede körperliche Form. Und eben weil dies so
messen vor. Meine Entdeckung des Maya-Philosophen ist, kann ihre Rückkehr in uns stattfinden, durch uns -
Domingo Paredez, dessen synthetisierendes Buch jetzt.
Mayan Parapsychology ich mit eifrigem Interesse las,
tat ein übriges, um mein wachsendes Verständnis der Wir wachten auf und begrüßten den Morgen in
Maya als Wesen mit hochentwickelten psychischen, Chac Mool. Nackt in der überschäumenden Brandung
aber auch intellektuellen und spirituellen Kräften flügge schwimmend, blickte ich hoch: Der Himmel, von rosa-
zu machen. Blieb nur die Frage: Wo kamen sie her? orangefarbenen Wolken entflammt, kündete den kom-
Oder zumindest: Wo kamen ihre Informationen her, menden Tag an. Wir nahmen Abschied von Freunden
und wie wurden sie hierher vermittelt? und Bekannten und fuhren die Küste entlang, hinauf
nach Cancun, zum Flughafen, und zurück in die Spät-
Je mehr sich unsere Tour wieder der Karibik näher- industrielle Welt. Diesmal kehrte ich als ich selbst zu-
te, desto deutlicher artikulierten sich in mir meine In- rück, mehr denn je, und dennoch ein anderer. Der
tuitionen über den Maya-Faktor. Wieder war es in Coba Maya-Faktor war wiederentdeckt. Wer weiß, vielleicht
- ich stand auf der Spitze der großen Pyramide, der würde der Erdzyklus doch noch seinen Schicksalstermin
Nohoch Mul -, wo mir die ganze Tragweite des mit dem Weltall einhalten können.
Sonnenkultes der Maya (wie übrigens auch der Ägyp-

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Die Maya 2
Adepten der Harmonie
Maya-Kalender und der christlichen Zeitrechnung vor;
B egünstigt vom Glück, reifte mein persönlicher
Weg zum Maya-Faktor durch Interessen heran,
die während meiner kunsthistorischen Studien aufkeim-
sie trägt den umständlichen Namen Goodman -
Martinez Hernandez - Thompson. Aus dieser Konkor-
ten und mich allmählich zu erstaunlichen Betrachtun- danz ging hervor, daß man von verschiedener Seite den
gen und schwindelerregenden Erkenntnissen über die »Beginn« des »Großen Zyklus« der Maya nach christli-
Beschaffenheit unseres Weltalls hinführten. Daß die cher Zeitrechnung zwischen den 6. und 13. August 3113
Maya überhaupt bekannt sind, ist allein den Kunstaus- v. Chr. ansiedelte. In der Zeitrechnung der Maya wird
stellungen und archäologischen Fachbüchern zu verdan- dieses Datum folgendermaßen geschrieben: 13.0.0.0.0.
ken: Sie haben ihnen einen Platz in unserer Phantasie Das gleiche Datum - 13.0.0.0.0. - wird sich am 21. De-
gesichert. Erst vor wenigen Jahren lenkte die National zember des Jahres 2012 n. Chr. Wiederholen.
Geographic Society die Aufmerksamkeit einer breiten
Damit ist folgendes ausgesagt: Zwischen
Öffentlichkeit auf die Maya und widmete ihnen eine
dem ersten Datum 13.0.0.0.0. und seiner Wie-
ganze Nummer ihrer Monatszeitschrift, voller
derkehr werden dreizehn Zyklen von jeweils
Hochglanzphotos von ihren mysteriösen Ruinen und
knapp unter 400 Jahren verstrichen sein. Die-
Steinmetzarbeiten im Dschungel von Mittelamerika.
se Zyklen (genaue Dauer: etwas über 397 Jah-
Aber man darf natürlich auch nicht vergessen, daß die
re) werden von den Maya Baktuns genannt.
Moderne erst seit etwas über 140 Jahren Kenntnis von
Da sich der Koeffizient 13 im Datum
den Maya hat.
13.0.0.0.0. auf die Vollendung eines Groß-
Als das künstlerisch-archäologische Zweiergespann Zyklus von dreizehn Baktuns bezieht, ist der
John Stephens und Frederick Catherwood in den vierzi- erste Baktun im neuen Groß-Zyklus eigent-
ger Jahren des 19. Jahrhunderts mit mehreren hervorra- lich Baktun 0, der zweite Zyklus dann Baktun 1 usw.
gend illustrierten Büchern an die Öffentlichkeit trat, Folglich würde das Datum, das dem Jahre 2993 v. Chr.
worin es seine Reisen durch Yukatan und Mittelamerika entspricht, so geschrieben: 0.1.0.0.0. Das, was man die
dokumentierte, löste dies geradezu eine Sensation aus. Klassische Maya-Zivilisation nennt, spielt sich haupt-
Es kam regelrecht der Entdeckung einer »verlorenen« sächlich im zehnten Zyklus ab, im Baktun 9 also, d. h.
Zivilisation gleich, mit all dem romantischen und phan- zwischen 435 und 830 n. Chr., weshalb die meisten der
tastischen Rankenwerk, das derartige Vorstellungen entzifferten Daten, wenn wir sie nach unserem Zeichen-
wuchern lassen. Schriftstellernde Forscher, typisch für system schreiben, etwa so aussehen: 9.13.10.0 = 702 n.
das 19.Jahrhundert, förderten nicht nur eine Reihe von Chr. Aber hiervon wird später ausführlicher die Rede
Fakten zutage, die von archäologischem Interesse wa- sein.
ren, sondern stellten auch kühne Zusammenhänge her,
Im Jahre 1935 faßt Sylvanus Griswold Morley, der
beispielsweise zwischen den Maya und den alten Ägyp-
vielleicht einfühlsamste unter den wissenschaftlichen Ar-
tern, oder gar mit Atlantis. Zu diesen Leuten zählten
chäologen, in seiner ansonsten etwas trockenen Studie
Charles Brasseur de Beaubourg, Lord Kingsborough und
Guidebook to the Ruins of Quirigua (Führer durch die
Auguste Le Plongeon. Andere Schriftsteller wie James
Ruinen von Quirigua, Anm. d. Ü.) sein Urteil über die
Churchward und Lewis Spence schlachteten daraufhin
Maya folgendermaßen zusammen - und seine Worte
weidlich die atlantisch-lemurische Fährte aus, die sie in
verkörpern den bis heute wohl aufgeklärtesten Stand-
den Ruinen und hieroglyphischen Schriftzeichen der
punkt:
Maya aufzuspüren meinten.
Rechnen wir die materiellen Leistungen der alten
Gleichzeitig hatten sich gegen Ende des neunzehn-
Maya auf den Gebieten der Architektur, Bildbauerei,
ten Jahrhunderts »rein« wissenschaftliche Archäologen
Keramik, Steinmetzkunst, Federarbeit, Baumwollweberei
wie Alfred P. Maudslay, Ernest Willem Förstemann und
und -färberei zu ihren anderen, abstrakt-intellektuellen
Herbert J. Spinden mehr des mathematischen und astro-
Leistungen hinzu - als da sind: die Erfindung der
nomischen Systems der Maya angenommen. 1927 lag
Positionsmathematik mitsamt der dazu erforderlichen
dann schließlich eine vergleichende Chronologie der

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Null, sodann die Erstellung einer ausgeklügelten Chro- Dennoch bleibt, trotz dieser »Fortschritte« in der Ar-
nologie mit fixem Anfangspunkt, eine Zeitrechnung, die chäologie, die wahre Geschichte der Maya bis heute ein
unserem eigenen Gregorianischen Kalender an Genau- Buch mit sieben Siegeln. An Stätten wie Quirigua und
igkeit gleichkommt, sowie schließlich ein astronomisches Copan fühlt sich unser Verstand durch Relief-Glyphen
Wissen, das dem der alten Ägypter und Babylonier über- von erstaunlicher Präzision und Eleganz, deren überwäl-
legen ist - und betrachten wir dann dies Gesamtbild im tigende Fülle und ästhetische Ordnung atemberaubend
Lichte ihrer uns bekannten kulturellen Begrenztheit, die ist, zu der Frage herausgefordert: Sind sie wirklich so
sie auf eine Stufe stellt mit den Völkern des frühen Neo- unzugänglich?
lithikums in der Alten Welt, dann können wir, ohne
triftigen Einspruch befürchten zu müssen, die Maya als Aber bei unseren Überlegungen über die klassischen
das intelligenteste Urvolk auf Erden rühmen. Maya müssen wir noch andere Fakten berücksichtigen.
Obwohl es in der spätklassischen Phase Abbildungen
So hoch diese Einschätzung auch sein mag, so bleibt gibt, die offenbar Gefangene zeigen, kommen im ge-
doch weiterhin unterstellt, daß die Maya trotz all ihrer samten Skulpturenschatz praktisch keine Kriegsszenen
geistigen Brillanz sowohl Steinzeitvolk als auch Urvolk vor. Und als die Maya gegen Ende des achten Baktuns
waren. Was aber wird mit diesen Begriffen tatsächlich (200-400 n. Chr.) anfingen, ihre astronomisch-zeremo-
ausgesagt? Neolithikum - also spätere Steinzeit - und niellen Zentren in Stein zu errichten, da war das System
Urbevölkerung - also vor unserer Zeitrechnung und vor der Hieroglyphen und der Mathematik bereits vollen-
jeglicher Zivilisation: Da wird also Maß genommen nach det, perfektioniert bis ins kleinste Detail. Wenig weist
der Elle des Fortschritts. Durch die Verwendung dieser auf eine langsame Entwicklung, auf ein Stadium von
Begriffe wird unser Denken in Bahnen gelenkt, aus de- trial and error, von »Versuch und Irrtum« hin. Es ist ein
nen sich zwangsläufig ergibt, daß diese Leute, wie hoch System aus Zahlensymbolik, Mathematik und astrono-
auch ihre Glanzleistungen einzuschätzen sein mögen, mischen Kalkulationen, begleitet von einem hochent-
dennoch hoffnungslos der Vergangenheit angehören, also wickelten hieroglyphischen Code.
nichts weiter sind als eine Anomalie.
Zu alledem denke man sich den abrupten Abbruch
Trotzdem, die Frage ist oft gestellt worden: Was soll- aller Bautätigkeiten und insbesondere aller Datenauf-
ten die Maya wohl, wenn sie Urvolk und Steinzeitvolk zeichnungen ab dem Jahre 830 n. Chr. hinzu, und das
waren, also praktisch ohne Kenntnis der Metalle oder Mysterium der Maya ist komplett.
des Rades auskamen, mit einem mathematischen Sy-
stem von so ausgefeilter Gediegenheit anfangen? War- Fassen wir also zusammen, was uns allgemein über
um hatten sie eine so starke intellektuelle Neigung? Und die Maya bekannt ist: Irgendwann vor über zweitau-
geht man der Sache noch mehr auf den Grund, dann send Jahren begann in Mittelamerika das Volk namens
sieht man, daß die Blütezeit der klassischen Maya, die Maya, Spuren oder Hinweise auf seine Existenz zu hin-
in die Zeit zwischen 435 und 830 n. Chr. fällt, also in terlassen. In der weiteren Umgebung- d.h. auf dem Ge-
die »finstere« Zeit des europäischen Mittelalters, gar nicht biet Mexikos und Mittelamerikas, das die Archäologen
so weit zurückliegt, zumindest zeitlich. Nach allgemei- Mesoamerika nennen - war den Maya eine geheimnis-
nem Ermessen liegt aber die spätere Steinzeit überall sonst volle Völkergruppe vorausgegangen: die Olmeken, die
auf der Welt etwa sechs bis zwölftausend Jahre zurück. entlang der Küstenlinie des Golfes von Mexiko siedel-
Etwas stimmt also nicht . . . Liegt es an den Maya - oder ten und deren Ursprünge über 4000 Jahre zurückreichen,
an der Elle, mit der wir sie messen? und die Zapoteken auf dem Hochland von Oaxaca in
Südmexiko, deren Hauptzentrum, Monte Alban, schon
Seit Morley im Jahre 1935 die Quintessenz des gän- 600 v. Chr. gegründet wurde.
gigen archäologischen Urteils zusammenfaßte, hat es eine
Reihe von spektakulären Entdeckungen in der Maya- Zeitlich fiel mit dem Aufstieg der Maya in Mittel-
Archäologie gegeben, wie beispielsweise die Wandbil- amerika die Blütezeit der großen Pyramiden-Metropole
der von Bonampak, die 1946 aufgefunden wurden, und Teotihuacan zusammen, gelegen in Zentralmexiko, un-
des Pyramidengrabmals von Palenque, das 1952 ausge- mittelbar nordöstlich des heutigen Mexico City. Aber
graben wurde. Insgesamt hat eine allmähliche Differen- obwohl die Maya einiges mit ihren mexikanischen Hoch-
zierung in der Maya-Archäologie stattgefunden, wozu land-Nachbarn gemein hatten - so beispielsweise die
auch die neue Disziplin der Archäoastronomie zu rech- landwirtschaftliche Basis mit so kollektiven Kultur-
nen ist. Außerdem hat sich der Einsatz von Computern merkmalen wie dem 260tägigen Heiligen Kalender und
bahnbrechend bei der Entzifferung der Hieroglyphen das rituelle Ballspiel -, blieben sie in ihrem Urwaldge-
ausgewirkt, wenn auch hauptsächlich erst bei der Iden- biet dennoch künstlerisch und intellektuell isoliert.
tifizierung der Namen von vermutlich »dynastischen« Die Maya-Zivilisation beginnt dann um 300 n. Chr.
Führern, wie Pacal Votan von Palenque. an einem Ort namens Uaxactun im Herzen des Peten,

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einer Urwaldregion, und breitet sich von dort nach Tikal, Kukulkan 1 Reed (947 bis 999 n. Chr.) ist das kulturel-
Palenque, Copan und Quirigua aus. Um das Jahr 500 le Verbindungsglied. Obwohl es zu großen architekto-
n.Chr. sehen wir sie dann voll in Bewegung. Während nischen Leistungen kommt, deren Zeugnisse beispiels-
der nächsten drei Jahrhunderte - etwa deckungsgleich weise in Uxmal und Chichen Itza anzutreffen sind, ent-
mit Baktun 9 - bauten die Maya ihre Tempel, die so stehen jetzt aber keine von den großen Monumenten
harmonisch proportionierten Stufenpyramiden, und hin- mit ihren endlosen in Stein gemeißelten historischen und
terließen eine große Anzahl steinerner Denkmäler, Stelen astronomischen Daten. Statt dessen ist eine Kurzschrift-
genannt, auf denen sie alle fünf, zehn oder zwanzig Jah- Version des chronologischen Systems entwickelt wor-
re bestimmte Daten mit zusätzlichen Informationen fest- den, und Aufzeichnungen nehmen vielfach die Form
hielten. Dann, beim Übergang von Baktun 9 auf Baktun hieroglyphischer Manuskripte an, Codices genannt, von
10, kam es im Jahre 830 n.Chr. zum abrupten Verfall denen aber nur drei überliefert sind. Kriege und Men-
bzw. Verschwinden der klassischen Maya. schenopfer greifen um sich, und eine nie dagewesene
politische Allianz, die Liga von Mayapan, hat die nahe-
Am Ende des zehnten Jahrhunderts n. Chr., als der zu autonome, apolitische Ära der klassischen Maya ab-
Vorhang über den Maya, oder vielmehr den Nachkom- gelöst.
men der Maya, wieder aufgeht, haben wir eine völlig
veränderte Szene vor uns. Nord-Yukatan ist jetzt Haupt- Im Jahre 1441 n. Chr., nachdem Mayapan aufgrund
quartier. Zwischen den Maya und ihren mexikanischen interner Auseinandersetzungen untergegangen ist, en-
Nachbarn, den Tolteken, ist es zu einer Vermischung det die spätere Maya-Ära. Als die Spanier schließlich im
gekommen. Die religiöse Herrschaft des Quetzalcoatl/ Jahre 1527 mit aller Macht in Yukatan einbrechen - wie

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es der Maya-Prophet Ah Xupan im 12. Jahrhundert vor- verstehen, was sie euch hier zurückließen? Könntet ihr
ausgesagt hatte-, befinden sich die Nachkommen der eure Augen ohne Scheuklappen öffnen, ihr würdet das
Maya in einem Zustand der Uneinigkeit. 1697 haben Geschenk, das euch erwartet, sehen und erkennen.«
Intoleranz und Grausamkeit der neuen christlichen
Eindeutig legten die klassischen Maya mehr Wert auf
Machthaber, verschlimmert durch die Pocken und an-
ihr Bedürfnis, die Zyklen des Planeten Erde mit Hilfe
dere Krankheiten, die Maya als kulturelle oder politi-
eines einmaligen mathematischen Systems nachzuzeich-
sche Größe ausradiert. Trotz dieser verheerenden Schick-
nen, als sich etwa um territoriale Ansprüche oder Kriegs-
salsschläge sind die Maya aber, zumindest kulturell, bis
führung zu kümmern. Der Zweck dieser ausgeklügelten
auf den heutigen Tag eine definierbare Gruppe geblie-
Datenverarbeitung scheint gewesen zu sein, eine Ver-
ben. Und hier und da haben es einzelne Weise vermocht,
bindung zwischen einerseits den Zyklen der Erde, oder
als Hüter des Wissens die ältesten Traditionen am Le-
auch der anderen Planeten unseres Sonnensystems, und
ben zu erhalten - vor allem jenen Code, dessen Kombi-
andererseits der harmonikalischen Matrix eines überge-
nation der Wahrheitsfindung direkt zu den Sternen führt.
ordneten Hauptprogramms herzustellen. Diese Matrix,
Wenn wir ihre Geschichte betrachten und wenn wir die die harmonikalischen Zyklen der Planeten unseres
an uns Revue passieren lassen, was von den Maya übrig- Sonnensystems regelte, war galaktischer Natur, denn sie
geblieben ist, wird eine Tatsache völlig klar: Nicht nur gewährte eine größere, umfassendere Perspektive, als das
die Spanier hatten keine Ahnung von einer zeitlichen in unserem Sonnensystem von innen her möglich war.
Kluft zwischen den klassischen Maya des neunten
Nähert man sich den Maya unter solchen Gesichts-
Baktuns und den späteren Maya der Liga von Maya-
punkten - freilich ein in jeder Beziehung sehr ungewöhn-
pan, sondern auch die Texte und Manuskripte der spä-
licher Ansatz-, dann ist impliziert, daß die klassischen
teren Maya selbst- Popul Vuh, die Bücher von Chilam
Maya von einer ganz bestimmten Mission erfüllt waren.
Balam und die Annalen der Catchiquels - liefern uns
Jeder, der eine Mission zu erfüllen hat, hat auch eine
fast keine Informationen über ihre Vorfahren, die klas-
Botschaft - was eine Binsenwahrheit ist, die man nicht
sischen Maya. Nicht nur die Christen haben alles, was
zu erwähnen brauchte, wenn die materialistisch einge-
man ihnen über die Maya berichtete, verwirrt oder falsch
stellten Archäologen ihr die nötige Aufmerksamkeit
verstanden, sondern auch die späteren Maya selbst schei-
schenken würden.
nen ihre Texte absichtlich verwirrt zu haben. Warum?
Daß die Kultur der klassischen Maya eine Zivilisati-
Als Stephens und Catherwood vor 150 Jahren in die
on mit Errungenschaften ohnegleichen ist, einzigartig
Urwaldzentren der klassischen Maya vordrangen, da stie-
vor allem darin, daß sie sich in ihrer Hochblüte selber
ßen sie in der Tat auf eine »verschollene« Zivilisation,
ein Ende setzte, hat sie allein ihrer Mission zu verdan-
wenn auch nur eine für unser Bewußtsein verschollene.
ken. Und diese, so scheint es, bestand darin, die Erde
Alles in allem bewegt sich das, was die Archäologie bis-
und ihr Sonnensystem mit einer größeren galaktischen
her über die klassischen Maya vorgetragen hat, im Rah-
Gemeinschaft zu synchronisieren. Das ist der Sinn der
men der vorgegebenen Kategorien der wissenschaftlich-
Daten und der sie begleitenden Hieroglyphen. Sobald
materialistischen Einstellung.
dieser Zweck erfüllt war - und nichts anderes war Ursa-
Was aber tatsächlich in den Urwaldniederungen des che und Absicht der so hektischen Aktivität von Baktun
Peten verborgen liegt, unterscheidet sich grundsätzlich 9 -, verabschiedeten sich die Maya.
von dem, was die Archäologie beschreibt. Wie ein Stern-
Jedenfalls bis auf eine kleine Schar.
bild, das dem mittelamerikanischen Dschungel aufge-
prägt wurde, lugt das Netz der verschiedenen Zentren Einige blieben zurück als Hüter und Aufseher; sie
der klassischen Ära durch das Labyrinth der Zeit. All kannten die Sprache des Zuvuya, die kryptische Spra-
die Pyramidentempel und riesigen Plätze, übersät mit che des codierten Wissens um die Bedeutungen der ver-
großen Steinmonumenten voll feinziselierter und kom- schiedenen Zeitzyklen. Dieser Schlüssel - der Code, der
plexer Hieroglyphen-Reliefs, stellen nichts anderes dar von den klassischen oder sagen wir besser galaktischen
als eine einzige Operation der wissenschaftlichen Da- Maya hinterlassen wurde, damit ihre Pläne und ihre Wis-
tenverarbeitung, so präzise wie die Welt nur irgendeine senschaft nicht verlorengingen - liegt beschlossen in dem
gesehen hat. täuschend einfachen Tzolkin, einem aus dreizehn Zah-
len und zwanzig Symbolen bestehenden System. Tat-
Ja, als Ganzes betrachtet liefert das Geflecht der Zen-
sächlich liegt im Tzolkin, der harmonikalischen Matrix,
tren der Maya-Klassik von Baktun 9 so etwas wie eine
alles verschlüsselt vor uns, was wir über den Maya-Fak-
kosmische Visitenkarte ab. »Ach, ihr Irdischen«, schei-
tor wissen müssen. Aber wie geschah dies im einzelnen?
nen die Monumente uns zuzusingen, »die, die uns bau-
Wie kamen die Maya hierher? Was heißt Galaktische
ten, waren ebenso hier wie ihr, Erdbewohner, und schie-
Synchronisation , und was hat das alles mit uns heute
nen irdisch zu sein wie ihr. Könnt ihr nicht sehen, nicht
zu tun?

Seite 33
In Antwort auf diese Fragen können wir immerhin zieht sich auf das Prinzip von Rhythmus, Periodizität
soviel sagen: Was die Maya-Wisenschaft unterscheidet, und Form und erklärt die verschiedenen qualitativen Be-
ist dies, daß sie als ein System operiert, das auf einen grenzungen, die sich die Energie im Laufe ihrer verschie-
galaktischen Rahmen abgestimmt ist. Eine Wissenschaft, denen Formverwandlungen selbst auferlegt.
die innerhalb eines galaktischen Bezugsrahmens
operiertz, läßt sich nicht von dem trennen, was wir My- Kuxan Suum, buchstäblich »die Straße zum Him-
thos, Kunst oder Religion nennen. Denn als umfassen- mel, die zur Nabelschnur des Universums führt«, defi-
de Weltanschauung wirkt der galaktische Bezugsrahmen niert die unsichtbaren galaktischen Lebensschnüre oder-
der Maya synthetisierend, nicht separierend. In dieser stränge, durch die sowohl das Individuum als auch un-
Hinsicht stellen die Maya nicht nur eine Herausforde- ser Planet - über die Sonne - mit Hunab Ku, dem galak-
rung an unsere Wissenschaft dar, sondern sie spielen auch tischen Herzen, verbunden ist. Diese Fäden oder Strän-
mit unseren Mythen und geben, wie noch zu zeigen sein ge sind mit der leuchtenden, vom Solarplexus ausge-
wird, unserer Geschichte eine Bedeutung und eine Di- henden »Nabelschnur« identisch, von der uns der Seher
mension zurück, die uns und unser Schicksal den uner- Don Juan in Carlos Castanedas Büchern über die Weis-
forschlichen Absichten des Sternenfirmaments überant- heit der Yaqui berichtet. Folgt man den noch erhalte-
wortet - Absichten freilich, von denen sich die Zinnsol- nen Schriften der Maya - Popul Vuh und Annalen der
daten-Strategen unserer modernen Raumfahrtrüstung Catchiquels -, bildeten die Yaquis den ersten Stamm der
nicht träumen lassen. Maya, der sich von den übrigen Klans nach ihrem ge-
meinsamen Eintritt in diese Welt trennte. Die Absicht
Wir haben uns die Maya aus der Perspektive der Ar- der Yaqui war es, wenigstens einige wenige von den ur-
chäologie und materialistischen modernen Wissenschaft sprünglichen Lehren der Maya in verhältnismäßig rei-
angeschaut- betrachten wir sie uns nun vom umfassen- nem Zustand und an einem unzugänglichen Ort aufzu-
den galaktischen Standpunkt her, aus der Perspektive bewahren.
des Maya-Faktors. Zwei Maya-
Ausdrücke, Hunab Ku und
Kuxan Suum, spielen
hier eine zentrale
Rolle, denn sie er-
schließen uns eine ga-
laktische Sehweise,
die Wissenschaft und
Mythos in sich ver-
eint.
Hunab Ku wird
normalerweise mit
»Der Eine, der Bewe-
gung und Maß ver-
leiht« übersetzt. Es ist
das Prinzip des Le-
bens jenseits der Son-
ne. Insofern ist
Hunab Ku der Name
für das »galaktische
Herz«, nicht nur als
metaphorischer Aus-
druck, sondern als
konkrete Beschrei-
bung seiner Aufgabe
und Tätigkeit ge-
meint. »Bewegung«
entspricht der Ener-
gie, dem Prinzip allen
Lebens und der allen
Phänomenen innewohnen-
den Bewußtheit. »Maß« be-

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Jedenfalls wird mit diesen Strängen oder auch Kuxan sen Prozeß galaktischer Tiefenschärfe und Datenüber-
Suum eine Art Resonanzschneise umschrieben, die wie tragung eine moderne Bezeichnung finden sollen, dann
ein Walkie-talkie einen ständig offenen muß es heißen:
Kommunikationskanal, eine kosmische Lebenslinie her-
stellt. Durch Kuxan Suum unterhält jeder von uns solch Prinzip der harmonikalischen Resonanz.
eine Verbindung, die sich vom Solarplexus über die re- Aber »Resonanz« - was ist das? Alle führen das Wort
flektierende Membrane des Erdumfeldes bis zur Sonne im Munde Elektriker, Physiker, Musiker und Heiler. Aber
- und letztlich zum galaktischen Herzen erstreckt. Könnte was ist Resonanz eigentlich? Re-sonanz bedeutet die Ei-
diese Lebenslinie vielleicht etwas mit dem ersten Auf- genschaft des »Wider-Tönens«, des Widerhalls. Re-
tauchen der Maya auf unserem Planeten zu tun haben? sonieren heißt widerhallen. Widerhall impliziert Geben
Und wenn dem so ist, wie mag sich das alles abgespielt und Nehmen - entsprechend der Definition aller Kom-
haben? munikation, die immer synchron ist und zwischen min-
destens zwei Agierenden stattfindet. Jegliche Kommu-
Teleskop und Walkie-talkie zugleich, läßt sich der nikation setzt einen Informationsaustausch voraus. Die
Resonanzkanal des Kuxan Suum auch als eine Abfolge Leute reden viel vom »Informationszeitalter«, aber was
von Schwingungs- oder Resonanzlinsen beschreiben: Am ist Information? Aus dem Blickwinkel der
einen Ende der Abfolge befindet sich die Linse des resonatorischen Harmonielehre betrachtet, ist Informa-
Hunab Ku, des Zentrums der Galaxie, des galaktischen tion das Form-Vehikel für Energie, die zwischen zwei
Herzens. Am anderen Ende befindet sich die Linse des Agierenden oder Teilnehmern fließt. Als »Wider-Tönen«
individuellen Menschen. Tatsächlich enthält der indivi- ist Resonanz Information.
duelle Mensch als »kosmischer Resonator« drei Linsen.
Nicht also ihr Inhalt macht das Wesen von Informa-
Die erste entspricht dem Stammhirn oder autono- tion aus, sondern ihre Eigenschaft des Resonierens. Ge-
men System; die zweite entspricht dem Säugetierhirn nau deswegen ist das Fühlen oder Spüren von Dingen
oder Neo-Kortex; und die dritte entspricht dem über- so wichtig. Spürt man die Resonanz einer eintreffenden
geordneten Geist, der den einzelnen mit dem größeren Information, so wird dadurch zugleich ein
planetarischen Körper verbindet. Letztere Linse ist es, »resonatorisches« Umfeld erzeugt. Wenn wir versuchen,
die tatsächlich vom Solarplexus ausgeht. Erfahrungen begrifflich zu fassen, ehe wir tatsächlich von
der Resonanz der Erfahrung erfaßt und durchdrungen
Durch die Ausrichtung dieser drei Linsen wird eine worden sind, dann ist dieses Umfeld abgeschaltet oder
vierte Linse auf die richtige Tiefenschärfe eingestellt, die gar unterbrochen. Wenn die Leitung unterbrochen wird,
dem Solargeist entspricht, dem Bewußtsein der Sonne bedeutet dies, daß der Kuxan Suum am Solarplexus ver-
und des Solarsystems. Eine fünfte Linse wird von der dunkelt wird. Mit anderen Worten: Wir haben aufge-
Sonne selbst gestellt. Und dann gibt es schließlich noch hört zu fühlen, und unsere Resonanzfähigkeit ist erstickt!
zwei weitere Linsen, die die Verbindung zwischen Son-
Wenn man von Resonanz spricht, spricht man eben-
ne und dem galaktischen Herz Hunab Ku herstellen.
falls von Frequenzen und Tönen. »Frequenz« bezieht sich
Eine der beiden Linsen hat die Funktion der Weiterlei-
auf die Häufigkeit von Schwingungen. Wie jedermann
tung galaktischer Informationen von einem Sternen-
weiß, gibt es schnellere und langsamere Abfolgen von
system zum anderen, während die andere, Hunab Ku
Schwingungen, während jede Art Schwingung eine
am nächsten gelegene, Träger des allgemeinen galakti- Wellenpulsation ist. Eine Frequenz, die nur einen einzi-
schen Informationskerns ist - der harmonikalischen gen Wellenablauf oder auch Takt lang vorhält, wird zu
Matrix. Auf diese Weise wird jegliche Information durch einem Ton. Ein Ton ist somit jede beliebige in Gang
die Kuxan Suum, die galaktischen Lebensstränge, arti- gesetzte Frequenz, deren Höhe bestimmt, welches von
kuliert. Und je nachdem, welche der acht Linsen akti- unseren Sinnesorganen betroffen sein wird. Anders aus-
viert wird, geraten verschiedene Seins- und Wissens- gedrückt: Auch Berührung hat ihre Töne«. Parfum ist
ebenen schwerpunktmäBig in Schwingung. ein »Ton« des Sinnfeldes »Geruch«; selbst unser Geist
nimmt seine hochfrequenten »Bedeutungs-Töne« wahr.
Der Maya-Faktor schärft unseren Blick durch dieses
galaktische Fernrohr vibrierender Linsen und läßt uns, Harmonie ist, auf sämtliche Sinnesfelder bezogen,
statt einer atomisierten Welt von Zeit und Raum, Ent- die Synchronisation von zwei oder mehr Tönen. Die
fernung und Getrenntheit, eine Welt der Zusammen- Geschicklichkeit im Synchronisieren von Tönen und
hänge und Einheit erkennen, eine resonatorische Ma- Synthetisieren von Sinnesfeldern ist ebenso eine Kunst
trix, innerhalb derer die Übermittlung von Information wie eine Wissenschaft. Die Ausübung dieser Wissenschaft
wirklich »postwendend« stattfindet. Wenn wir für die- eröffnet Möglichkeiten, wie man sie sich vom materia-
listischen Standpunkt aus einfach nicht vorstellen kann,

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der etwa glauben machen will, »Fliegen« sei die Fortbe- Um die Maya und ihre wissenschaftliche Grundlage
wegung eines physischen Körpers zwischen zwei Punk- als eine Alternative zu unserem gegenwärtigen Chaos
ten durch die Luft. Aber was ist »Fliegen« für die Sinnes- begreifen zu können, müssen wir noch genauer auf die
felder eines Passagiers im Inneren des Flugzeugs? Das Beschreibung einer solchen Zivilisation eingehen. Wor-
Rütteln und Schütteln der Düsenantriebe, der Geruch in zum Beispiel mögen die Ziele und Zwecke einer Zi-
von Flugbenzin und eine Mikrowellen-Mahlzeit! Wie, vilisation bestehen, die auf dem Prinzip der
wenn sich herausstellen würde, daß »Fliegen« vielmehr harmonikalischen Resonanz beruht? Könnte es etwas
die Fähigkeit ist, Bewußtsein als eine Resonanz zu iden- anderes sein als das Ziel, das System der Erde mit dem
tifizieren und sich auf die Frequenzen verschiedener der Sonne in Resonanz zu bringen, wobei die Erde in
Realitätsebenen zu schwingen?
In der Tat, Harmonie ist eine
Wissenschaft. Diejenigen, die die-
se Wissenschaft ausüben, sind die
wahren Künstler, Adepten der
Harmonie, denn sie sind es, die
das Prinzip der harmonikalischen
Resonanz vermitteln, und zwar
nicht als Ideologie, sondern als ge-
lebte Wirklichkeit. Ins Galakti-
sche ausgeweitet, erfaßt dies Prin-
zip die Gesamtheit des Alls als
Feld, das durch resonatorische
Linsen oder Scheiben aktiviert
wird. Durch das richtige Einstim-
men oder »Anschlagen« dieser
Linsen können Obertöne erzeugt
werden, die zu höheren oder tie-
feren Ebenen klingender Aktivi-
tät vordringen. Durch ein solches
Anstimmen von Tönen und
Obertönen werden Informatio-
nen von bestimmten Ebenen oder
Oktaven zu anderen Ebenen oder
Oktaven hingetragen - vergleich-
bar etwa mit der Beobachtung,
daß sich das Anreißen einer
Harfensaite auf der Oberfläche ei-
ner mit Wasser gefüllten Schale als
Kräuselbewegung auswirkt.
Wenn dieses Weltbild pytha- TZOLKIN als Harmonikalischer Modul im Zeichnsystem der Maya
goreisch klingt und an Sphären-
musik erinnert, dann nur zu
Recht! Doch ist der Unterschied zwischen den der Rolle des Nesthäkchens einer größeren galaktischen
Pythagoreern und den Maya der, daß die Maya mit höch- Familie zu sehen wäre? Wie nimmt sich dies neben den
ster Wahrscheinlichkeit den Beweis erbracht haben, daß Zielen unserer gegenwärtigen Zivilisation aus? Wer kann
es sich hier nicht bloß um eine Philosophie handelt, son- sagen, was die Ziele unserer Zivilisation sind? Haben
dern um das Fundament einer ganzen Zivilisation. Solch diese Ziele überhaupt etwas mit dem Planeten Erde zu
eine Zivilisation, die auf dem Prinzip der tun, geschweige denn mit dem Sonnensystem?
harmonikalischen Resonanz beruht, unterscheidet sich
natürlich ihrem Wesen und Zweck nach von einer Zivi- Eben weil sie vom Prinzip der harmonikalischen Re-
lisation wie der unseren, die auf den Erwerb von mate- sonanz ausgeht, darf man von einer Zivilisation wie der
riellen Gütern und die Verteidigung von Gebietsansprü- der Maya behaupten, sie sei »von galaktischen Informa-
chen aus ist. tionen gesättigt«. Mit anderen Worten ist hier eine

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Informationsfrequenz nach zwei Richtungen hin tätig, Sonne gleichzeitig eines planetarischen Körpers bedür-
eine Wellenbewegung, die hin- und herpendelt: vom fen, auf dem sie galaktische Informationen, die sie sel-
individuellen zum kollektiven bzw. planetarischen Geist, ber vom galaktischen Herzen und/oder von höher-
weiter dann vom planetarischen Geist, via Sonne, zum entwickelten Sternensystemen empfängt, gezielt spei-
galaktischen Herzen und wieder zurück. Wenn die Maya chern kann.
»galaktische Agenten« sind, dient dann ihr
Durchdrungensein von galaktischem Wissen nur der Genau in so einer Situation kommt der Maya-Fak-
Ausbreitung und Verteilung von Information? Ist dar- tor ins Spiel: Seine Rolle ist es, die Synchronisation ga-
unter auch ein Vorgang zu verstehen, den wir heute mit laktischer Information mit den beidseitigen Bedürfnis-
»Raumfahrt« umschreiben würden? Oder gibt es etwa sen von Erde und Sonne zu gewährleisten. Gleich »ga-
aus der Perspektive der harmonikalischen Resonanz und laktischen Ameisen« wären dann die Maya und ihre Zi-
des wechselseitigen galaktischen Informationsflusses vilisation die Synchronisierer eines Augenblicks-
überhaupt keinen Unterschied zwischen der Verbreitung bedürfnisses - hier vertreten durch die Intelligenz der
von Information und Raumfahrt? Erde oder der Sonne - mit universellem Zweck: endgül-
tiger, bewußter Eintritt in die galaktische Liga.
Ich glaube, daß wir an diesem Punkt eine wichtige
Unterscheidung treffen müssen. Im Gegensatz zur west- Malen wir uns für einen Moment folgendes Bild aus:
lichen Wissenschaft, die auf der objektiven Erforschung Stellen wir uns die Galaxie als einen riesigen Organis-
der Materie basiert, gründet die Wissenschaft der Maya mus vor, ausgestattet mit einer Ordnung und einem
auf dem subjektiven Bewußtsein als Fundament des Bewußtsein, die alle menschliche Vorstellungskraft über-
Universums. Das Universum ist Bewußtsein, und die steigen. Wie ein riesiger Körper besteht sie aus einem
verschiedenen Bewußtseinsqualitäten lassen sich durch Komplex von Gliedern - Sternensystemen -, deren jedes
einfache, ungebrochene Zahlenrelationen beschreiben. von Hunab Ku, dem galaktischen Herzen, koordiniert
Für die Wissenschaft der Maya besteht das, was wir wird. Durch Energie- und Informationskreisläufe, die
Materie nennen, aus verschiedenen Tönen, die als sich simultan im Uhrzeigersinn und gegen den Uhrzei-
harmonikalisches Frequenzkonglomerat zusammenhal- gersinn drehen, schickt das intensiv pulsierende galakti-
ten, das für den Tastsinn erfahrbar ist. Wie alle anderen sche Herz eine ständige Abfolge von Signalen aus, die
resonatorischen Erfahrungen auch, kann die Materie wir einmal »Radiosendungen« nennen wollen. Tatsäch-
durch ungebrochene Zahlenrelationen ausgedrückt wer- lich stellen diese Radiosendungen eine Resonanz-Ma-
den. Wie jeder Mathematiker weiß, ist »Zahl« an sich trix dar, ein riesiges galaktisches Feld intelligenter Ener-
eine rein geistige Struktur. gie, deren Urpuls eines ewigen Ein und Aus die Grund-
lage für vier universalen Wellenfunktionen bildet:
Eine weitere Konsequenz ihrer Perspektive ist die Uni-
versalität von Bewußtsein. Da das Universum subjekti- 1. eine übermittelnde oder informationelle Funktion,
ver statt objektiver Natur ist, gibt es tatsächlich nur Be- 2. eine Strahlungs- oder elektromagnetische Funktion,
wußtsein, intelligente Energie - sei es nun als ein Stück 3. eine anziehende oder Schwerkraft-Funktion und
Quarz, als Ameise, als Mensch oder als etwas Außerirdi- 4. eine rezeptive oder psychoaktive Funktion.
sches. Alles lebt. Es gibt nichts ohne Gefühl. Das Feld
der Wirklichkeit ist gesättigt von Sinn und Zweck. Der einzige Zweck dieser ständigen Ausstrahlung in-
telligenter Welleninformationen, den Hunab Ku, Herz
So betrachtet, entspricht die Form der Dinge der je-
der Galaxie und kosmischer Strahlungsquelle, verfolgt,
weiligen Gestalt, die das Bewußtsein in den verschie-
ist der, die generelle Ausrichtung aller Glieder-
densten Zusammensetzungen resonatorischer Frequen-
organismen, der Sternensysteme, auf eine höhere Fre-
zen annimmt. Eine »Zusammensetzung resonatorischer
quenz zu bewirken. Gegenstand einer solchen »höheren
Frequenzen« kann auch als die Synchronisation zweier
Ausrichtung« sind vor allem die lokalen Intelligenzen,
oder mehrerer tonaler Bandbreiten definiert werden, bei
deren Kapazität noch begrenzt ist; sie sollen die Fähig-
der sich Augenblicksbedürfnis und universeller Zweck
keit lernen, durch eine ständig verfeinerte Einstellung
treffen. Die Umwelt mag »Ameise« benötigen, um die
der Linsen des Kuxan Suum bis zur Schwelle der Wahr-
spezifische Aufgabe zu erfüllen, die Erde zu lockern;
nehmung des Ganzen vorzudringen, um dann den ih-
»Ameise« ist dann diejenige tonale Bandbreite, auf der
nen gebührenden Platz darin einzunehmen. Mit örtli-
das Augenblicksbedürfnis sich mit dem universellen
cher Intelligenz ist der lokale Geist eines Planeten oder
Zweck trifft, die Erde zu lockern. Auf ähnliche Weise
das Bewußtseinsumfeld gemeint, das aus dem reflekto-
mag die Erde zu einem bestimmten Zeitpunkt in ihrer
rischen Umfeld eines oder mehrerer Planeten innerhalb
Evolution einer synchronisierten Intelligenz bedürfen,
eines beliebigen Sternensystems besteht. Danach - so-
um sie in eine bewußtere Beziehung zur Sonne und zur
bald ein lokales System seine Zuordnung zum Ganzen
Galaxie insgesamt zu bringen. Oder vielmehr mag die
erkannt und verwirklicht hat - entspricht es dem Plan

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des Ganzen, daß der gleiche Vorgang auch an andere hört ebenfalls zur Verantwortung eines »Maya«. Diesen
Gliedsysteme weitergegeben wird, in denen die Schwel- Code nennen wir, wie sich zeigen wird, den
le der Wahrnehmung des Ganzen noch nicht erreicht harmonikalischen Modul, auch Tzolkin genannt - die
wurde. Auf diese Weise entwickelt sich langsam die Ge- denkbar einfachste mathematische Matrix, die der denk-
meinschaft der galaktischen Intelligenz. bar größten Menge von harmonikalischen Transforma-
tionen, Transmissionen und Transduktionen gerecht
Erkenntnis des Ganzen setzt eine direkte, bewußte wird, eine regelrechte Periodentabelle galaktischer Fre-
Kommunikation mit dem galaktischen Herzen voraus, quenzen.
via den lokalen Stern. Sie setzt ebenfalls eine ständige
Aktivierung der galaktischen Walkie-talkie-Lebens- Und so durchstreifen die Maya, die Adepten der Har-
schnur, des Kuxan Suum, voraus. Die Fähigkeit, eine monie, unermüdlich das All, reisen furchtlos auf den
direkte Kommunikation aufrechtzuerhalten und die Bahnen des Kuxan Suum und durchforschen das Welt-
Erkenntnis das immer weiter voranzutreiben und zu er- all nach Sternensystemen, die vielleicht kurz vor der
weitern, kommt der bewußten Erlangung der Harmo- Schwelle der Reife stehen, das Ganze erkennen und sich
nie gleich. Der Vorgang mag damit enden, daß die ge- ihm einordnen zu können. Ist ein System dann ausge-
samte Galaxie in eine unvorstellbare Phase kundschaftet, erfaßt und als reif befunden worden, den
harmonikalischer Synchronisation einmündet. Schritt zur Erkenntnis der Harmonie zu vollziehen, füh-
ren die Maya einige letzte helfende Eingriffe durch.
Bei dem hier beschriebenen Prozeß gelangen natür- Natürlich wächst mit zunehmender Zahl an lokalen
lich die einen lokalen Systeme früher zu einer Ausrich- Systemen, die zur harmonikalischen Synchronisation
tung am Ganzen, die anderen Systeme später. Nennen gelangt sind, auch der Standard koordinierter Hilfestel-
wir dieienige Intelligenz, die dieses Stadium erreicht, ein- lung für weniger entwickelte Systeme. Und ebenso stark,
mal »Maya« - Adepten der Harmonie. Erkennen heißt, wie die Maya sich bei der Erfüllung des kategorischen
unmittelbar durch Bewußtsein zu wissen. Imperativs, die Harmonie weiterzureichen, auf einen
Ein Erkennender, ein Adept der Harmonie, ein Maya einheitlich-galaktischen Informationscode verlassen,
zu sein, wäre dann gleichbedeutend mit dem direkten stützen sie sich auch auf einen galaktischen Ehrenko-
Wissen von den harmonikalischen Frequenzen der ver- dex. Warum?
schiedensten Ebenen oder Zustände des Seins, also ge- Wie jedermann weiß, ist es kein Zeichen von Intelli-
wissermaßen mit der Fähigkeit, sich auf die Eigenschaf- genz, einen anderen zu einer bestimmten Handlung oder
ten einer spezifischen Seinsebene oder Gestalt einzustim- Erkenntnis zwingen oder nötigen zu wollen. Und erst
men, ja sogar in sie hineinzuschlüpfen. recht wenn das Ziel des Spiels darin besteht, eine über-
Dank der Erlangung solchen Wissens würde zu den legene, intelligente Harmonisierung herbeizuführen,
Kräften der Maya u.a. auch die der »resonatorischen muß es so gespielt werden, daß man der lokalen Intelli-
Transduktion« gehören. Aufgrund ihrer unmittelbaren genz die Spielregeln auf eine Weise beibringt oder zeigt,
Kenntnis der harmonikalischen Gesetzmäßigkeiten und daß diese ihre eigenen Schlüsse ziehen kann. Mit ande-
Frequenzveränderungen bestünde ihre Fähigkeit zur ren Worten beruht der galaktische Ehrenkodex darauf,
»resonatorischen Transduktion« darin, dies Wissen auch mit allen nur möglichen Mitteln Harmonie zu erzeugen
praktisch anzuwenden und sich direkt von dem einen oder zu demonstrieren. Immer die harmonikalischen Ge-
Seinszustand in den anderen zu begeben - und konse- setzmäßigkeiten berücksichtigend, bei gleichzeitiger Ein-
quenterweise auch von dem einen Sternensystem zum fühlung in die lokale Intelligenz, dürfte das Hauptge-
anderen. Denn selbstverständlich führt die einmal er- bot dieses Ehrenkodex sein, nichts zu tun, was die Vor-
reichte Einordnung ins Ganze und damit die Erlangung stellung von Dualität oder Getrenntheit fördern könn-
der »Mayaschaft« - die Erkenntnis der Harmonie - zu te. Eine Schlüsselformulierung in dieser Hinsicht lau-
dem kategorischen Imperativ, eine derartige Erkenntnis tet: »In lake’ch« - Ich bin ein zweites Du.
an andere lokale Sternensysteme weiterzugeben. Auf diese Geübt in resonatorischer Transduktion - dem wel-
Weise spinnt sich die "Galaktische Matrix“die Urin- len-harmonikalischen Mittel, einen bestimmten Seins-
formation, allmählich zu einem ganzen Netz sich selbst zustand in einen anderen überzuführen, zu vermitteln
erkennender Intelligenzen aus. und zu verwandeln - und geschickt in der Ausnutzung
Darüber hinaus müßte, damit alle Systeme die glei- des Kuxan Suum, würden die Maya die idealen Mittels-
che Ebene harmonikalischer Koordination erreichen personen zwischen Hunab Ku, dem galaktischen Her-
können, das dazugehörige Wissen, die »Information«, zen, und der Intelligenzbildung innerhalb eines lokalen
in einem denkbar einfachen Code systematisiert wer- Sternensystems abgeben. Aber während man sich noch
den, so daß sie allen zugänglich gemacht werden kann. einigermaßen leicht vorstellen kann, wie auf dem Wege
Diesen Code zu systematisieren und weiterzureichen ge- von Kuxan Suum Daten übertragen werden - etwa so,

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wie die Wellenübertragung auf einem aus Blechbüchsen wandlung von Schall - ein Gefäß für Information - zu
selbstgebastelten Walkie-talkie funktioniert-, bleibt die emotionaler Energie - ein anderes Gefäß für Informati-
Raumfahrerei der Maya ein Rätsel. Dem Maya-Faktor on.
zufolge ist Raumfahrt Information - Information, die
durch das Prinzip harmonikalischer Resonanz übertra- Alle Energie besitzt transduktive Welleneigenschaften.
gen wird. Wir sind Information. Das Universum ist In- Jede Welleneigenschaft kann auf resonatorischem Wege
formation. Information ist - wie Zahlen - letztlich eine übertragen werden, und zwar in Form von Frequenz-
resonatorische Beschaffenheit von Bewußtsein. Obertönen. Ein zusammenhängender Zyklus von Fre-
quenzen ist eine Oktave, und jeder Ton, der in gleich
Information ist Energie, die sich nach der Struktur welcher Oktave angeschlagen wird, kann seine Obertö-
des Empfängers richtet, für den sie bestimmt ist. Daß ne zu neuen Oktaven erzeugen. Fügt man zu dieser Tat-
Information eine Gefäßform hat, die sie einschränkt, ver- sache noch hinzu, daß jede Welleneigenschaft durch ein
deckt nicht die Tatsache, daß dem Gefäß eine Energie- spezifisches Medium - beispielsweise Quarzkristall - von
qualität innewohnt. Wir hören Musik - »Schallwellen, einer Form in die andere »traduziert«, d.h. überführt wer-
die durch den Raum geschickt werden« -, und irgendwo den kann, dann hat man die Grundprinzipien beisam-
in unserem Inneren erfahren wir eine Gefühlsaufladung. men, auf denen die harmonikalische Resonanz beruht.
Eine Transduktion hat stattgefunden, nämlich die Um-

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Wie die Wissenschaft eben erst zu entdecken beginnt, Synchronisations-Code gesendet, würde über den loka-
besitzt der DNS-Code - der genetische Code, der Le- len Stern ausgeschickt, in unserem Beispiel via die Son-
bens-Code - eine wellenartige Infrastruktur. Das heißt, ne, die die Maya Kin nannten. Da der Zyklus von Kin,
es gibt zwischen den Zellen des Körpers ein universelles unserer Sonne, etwas weniger als 23 Jahre dauert, unter-
Kommunikationssystem, das mit Geschwindigkeiten teilt in zwei Pulsationen von durchschnittlich je 11,3
operiert, die zwischen Schall- und Lichtgeschwindigkeit Jahren, müßte sich die Intelligenz-Sonde zunächst mit
liegen. Wie wir ebenfalls wissen, entspricht der DNS- diesem solaren Zyklus zeitlich abstimmen.
Code einer Formel aus ganzen Zahlen, und zwar aus
einer binären Progression bis zum 6. Grade (also: 2, 4, Nebenbei bemerkt, zeitigt die 11,3jahrige Pulsation
8, 16, 32, 64), woraus sich 64 sechsteilige »Code-Wör- ein Phänomen, das man Heliopause nennt: Es handelt
ter« bzw. Code-Einheiten ergeben. sich um eine Fluktuation innerhalb der kaum noch zu
erkennenden Blase, die den Heliokosmos umschließt-
Eine Wissenschaft, die auf dem Prinzip der also innerhalb der Gesamtheit des elektromagnetischen
harmonikalischen Resonanz beruht, könnte die Ganz- Gravitationsfeldes der Sonne, einschließlich der
zahlmathematik dieser Code-Einheiten in Wellen- Umlaußahnen aller Planeten des Sonnensystems.
strukturen von verschiedenen Frequenzen übersetzen und
die Information mit Hilfe des Kuxan Suum in Sobald dann das Informationsfeld der Sonne mit dem
resonatorischer Transduktion übermitteln. Wie Sternen- Informationsfluß der entwickelteren Systeme synchro-
Springer könnten die Maya mit Höchstgeschwindigkeit nisiert wäre, könnte die eigentliche, heikle Daten-Über-
durch den galaktischen Äther sausen und sich selber als tragung erfolgen, mit anderen Worten die genetische
Daten des DNS-Codes von einem Sternensystem zum Imprägnierung des planetarischen Zielfeldes. Wie ein
anderen »übertragen«. unsichtbarer, mit dem Sonnenzyklus synchronisierter
Strahl würde die genetische Datenwelle, entsprechend
Doch müßte dabei der Blick auf die Gesamt- codiert mit den spezifischen Frequenzen und Eigenschaf-
perspektive des Systems gewahrt bleiben, müßte bei der ten des Zielplaneten, sich augenblicklich, ja explosions-
Übertragung genetischer oder anderer Daten von einem artig manifestieren: Wieder einmal wären die Maya, die
entwickelteren zu einem weniger entwickelten System galaktischen Lotsen und Adepten der Harmonie, in ein
der Instanzenweg durch die Befehlshierarchie eingehal- neues System hineingeplatzt. Wie sähe das aus? In wel-
ten werden. Grundsätzlich führt dieser hierarchische Weg cher Form würde sich so etwas in Wirklichkeit abspie-
von Hunab Ku, dem galaktischen Herzen, zum lokalen len?
Stern und von diesem zur reflexiven Intelligenz, dem
planetarischen Geist oder Bewußtsein. Sobald ein spe- Am Anfang des verständlichsten der überlieferten
zifisches planetarisches Bewußtsein sich am Ganzen aus- Mayatexte, Popul Vuh: Buch der Gemeinschaft oder der
gerichtet hat, d. h. via Eltern-Stern und galaktischen Gemeinen Dinge, finden wir, obwohl der Text erst nach
Mittelpunkt, könnte anschließend durch ein paar Mo- der spanischen Eroberung verfaßt wurde, einige auf-
difikationen des universellen Codes, des schlußreiche Hinweise.
harmonikalischen Moduls, die Kommunikation mit ei- Hier nun beginnen wir mit der Offenbarung, der Ver-
nem anderen Sternensystem hergestellt werden. kündigung und der Erzählung all dessen, was verborgen
Wichtig ist festzuhalten, daß die Daten, die von ei- war; die Offenbarung . . . und zugleich die Verkündigung,
nem System zum anderen kommuniziert werden, den die Erzählung sowohl von der Großmutter als auch dem
Lokalstern des Empfängersystems passieren müssen, Großvater. . . werden wir ans Licht bringen, denn jetzt
denn nur dieser Stern - in unserem Fall die Sonne - kann kann das Popul Vuh... nicht mehr gesehen werden, worin
für Kuxan Suum die Mittlerrolle übernehmen zwischen klar zu sehen war, daß von der anderen Seite des Meeres...
Hunab Ku, dem galaktischen Herzen, und dem Plane- Das ursprüngliche Buch, vor langer Zeit geschrieben, hat
ten, der im Begriff ist, den evolutionären Schritt in die existiert, aber sein Anblick ist dem Sucher und dem Den-
reflexive Intelligenz zu tun. Wie würde sich nun kon- ker verborgen.Groß waren die Beschreibungen und der
kret eine solche Datenübertragung abspielen, wenn da- Bericht all dessen, wie der ganze Himmel und die Erde
bei die Sonne die Rolle des Hauptvermittlers spielte? gebildet wurde, wie sie gebildet wurde und in vier Teile
geteilt wurde, wie sie aufgeteilt wurde, und wie der Him-
Gehen wir davon aus, daß die Auskundschaftung und mel aufgeteilt wurde. Und wie das Maßband gebracht
Erfassung des lokalen Systems zu dem Ergebnis geführt wurde, und es an Himmel und Erde angelegt wurde, an
hat, daß dieses System jetzt entwickelt genug ist und die vier Winkel, an die vier Ecken, so wie es vom Schöpfer
sich an der Schwelle zur Ausrichtung aufs Ganze befin- und Macher berichtet wird, Mutter und Vater des Lebens,
det, dann würden nunmehr die richtigen Code-Daten aller geschaffenen Dinge, von ihm, der Atem und Gedanke
bereitgestellt. Eine Intelligenz-Sonde, als schenkt, von ihr, die Kindern die Geburt schenkt, von ihm,

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der über das Glück der Menschen wacht, das Glück der te des Meeres« beschrieben wird. Ist diese »andere Seite
Menschenrasse, ihm, dem Weisen, der über das Gute me- des Meeres« ein tatsächlicher Ozean? Oder haben wir es
ditiert, das im Himmel, auf der Erde, in den Seen und im mit einer Metapher für das Meer der Galaxie zu tun?
Meer ist. Zweitens die mandalische Form der Beschreibung - so-
wohl im Fall der vier Tulans als auch der Vierteilung
Ähnlich heißt es in einem anderen Text, den Anna- von Himmel und Erde. Was wird hier tatsächlich be-
len der Catchiquels: schrieben? Ist das Maßband, mit welchem das Verhält-
. . . von der anderen Seite des Meeres kamen wir, einem nis zwischen den vier Erdwinkeln oder Himmelsrich-
Ort namens Tulan... Von vier Orten kamen die Menschen tungen vom Mittelpunkt aus vermessen wird, zugleich
nach Tulan. Im Osten ist ein Tulan; ein zweites in Xibalbay; eine Anspielung auf Kuxan Suum?
wieder eines im Westen, woher wir selbst kamen, und wie- Drittens dann die Erwähnung der dreizehn Klans der
der eines dort, wo Gott ist. Somit gab es vier Tulans . . . Krieger und der sieben Stämme. Diese Zahlen sind
Und als wir aufbrachen, gelangten wir an die Tore Tulans. Schlüsselzahlen der Maya-Matrix. Die Dreizehn, die
Nur eine Fledermaus hütete die Tore Tulans . . . Dann Symbolzahl für die allen Dingen innewohnende Bewe-
erhielten wir von unseren Müttern und Vätern den Befehl gung, ergibt, mit zwanzig multipliziert, 260 - die
zu kommen, wir, die dreizehn Klans der sieben Stämme, harmonikalische Zahl des Tzolkin bzw. der galaktischen
die dreizehn Klans von Kriegern . . . Matrix. Sieben ist die Zahl des mystischen Herzens. Sie-
Eine Reihe von Dingen fällt uns in diesen kryptischen ben weniger sechs ergibt eins, die Zahl der Einheit. Sie-
Beschreibungen sofort auf. Erstens, daß diese Beschrei- ben plus sechs ergibt dreizehn, die himmlische
bungen eine Ursprungsgeschichte darstellen, eine An- Harmonikalzahl der Bewegung und Ganzheit. Sieben
kunft aus einem Anderswo, das hier als »die andere Sei- plus dreizehn ergibt zwanzig, den Faktor, der mit drei-
zehn zusammen den
harmonikalischen Modul er-
zeugt. Die Zahlen, die sich an den
vier Eckpunkten des Tzolkin bzw.
der harmonikalischen Matrix be-
finden, sind: eins am Anfang,
dreizehn am Ende und jeweils
sieben an den beiden dazwischen-
liegenden Ecken.
Haben wir es bei diesen
Ursprungsberichten etwa in
Wirklichkeit mit der Code-Spra-
che der Zuvuya zu tun? Wird uns
hier die Ankunft auf der Erde via
den Kuxan Suum beschrieben? Ist
das viereckige Mandala oder vier-
fache Tulan eine Darstellung der
ursprünglichen Harmonieformel,
mit deren Hilfe genetische und
andersartige Daten unversehrt
übermittelt werden konnten? Ste-
hen die dreizehn Klans und sie-
ben Stämme für Codeausdrücke,
die an die galaktische Matrix er-
innern sollen? Repräsentieren die
Großmutter und der Großvater,
deren Wohnsitz in anderen Tex-
ten der Maya und Mexikaner im
dreizehnten und damit höchsten
Himmel angesiedelt wird, etwa
die wohlwollende und intelligen-
te Befehlsinstanz des Systems, aus

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dem die Maya oder zumindest der Informationsstrom netarischen Zyklen unseres Sonnensystems mit dem ga-
der Maya ursprünglich herstammen? laktischen Rahmensystem der harmonikalischen Matrix
zu korrelieren, dürften die Hauptakteure wieder dort-
Sollte der Kuxan Suum, gleich einem resonatorischen hin zurückgekehrt sein, woher sie gekommen waren -
galaktischen Walkie-talkie, der vermittelnde Träger ge- via die vermittelnden Linsen des Kuxan Suum. Vielleicht
wesen sein, der nötig war, um die Maya als hochfrequente läßt das Rätsel der Maya sich so erklären.
Synchronisations-Pioniere von einem System außerhalb
des unsrigen auf unseren Planeten, die Erde, zu kata- Vor dem Hintergrund dieses »Drehbuchs« wird ein
pultieren? Jedenfalls würde dies auch gewisse Ähnlich- bestimmtes Skulpturengenre plausibel, das die Maya in
keiten zum Sipapu der Hopi aufklären. Der Sipapu wird Quirigua und auch in Palenque hinterlassen haben. In
als der Tunnel oder Durchgang beschrieben, der die ver- diesem Genre werden menschliche oder menschenähn-
schiedenen Welten miteinander verbindet. Er ist der liche Gestalten in Stellungen abgebildet, bei der die Füße
Lebensstrang, der nicht nur die Verbindung zum galak- leicht auseinander und nach außen gekehrt sind, so als
tischen Herzen, zu anderen Sternensystemen und Pla- würden diese Figuren fliegen oder dahintreiben, auf- oder
neten herstellt, sondern auch verschiedene Welt-Perioden niedersteigen, die Existenz betreten oder verlassen. Die
miteinander verknüpft. So ist der Sipapu am Ende einer berühmteste unter diesen Darstellungen ist die Gestalt
Weltperiode gleichzeitig Wegweiser und Weg zum Be- auf der Grabplatte von Pacal Votan in Palenque, bei der
ginn der nächsten Weltepoche. man den Eindruck hat, als würde der Lebensbaum aus
dem Unterleib oder Solarplexus der Hauptfigur aufstei-
Wäre diese Hypothese von einer Route gen. Ist dieser Lebensbaum in Wirklichkeit Kuxan Suum?
resonatorischer Übertragung zwischen galaktischen
Sternensystemen richtig, dann müß-
te der Zeitpunkt, zu dem sich der
Maya-Datenstrom auf unseren Plane-
ten ergoß, schon etwa 3000 Jahre zu-
rückliegen, wenn nicht noch weiter.
In der Absicht, Daten über die Erde
in Beziehung zur Sonne, zum Mond
und zum übrigen Solarsystem zu sam-
meln, begannen die Maya damals,
ihre Beobachtungen anzustellen, eig-
neten sie sich gewisse Dinge an, nah-
men Beziehungen auf, paßten sich an
und hielten dabei ständig Tuchfüh-
lung mit dem zentralen Hauptquar-
tier.
Und als es dann an der Zeit war,
ihre Visitenkarte zu hinterlassen - die
glanzvollen Höhepunkte der klassi-
schen Maya-Zivilisation-, gingen sie
mit Präzision, Kunstverstand und vol-
lem Einsatz zu Werke. Da sie durch
den Kuxan Suum nach wie vor mit
dem galaktischen Herzen Hunab Ku
in Verbindung standen, konnte das
mathematische System in seiner be-
reits voll entwickelten Form »eintref-
fen«. Gemäß ihren Beobachtungen
und nach gewissen Modifikationen
für das neue planetarische System
dürften sie nunmehr die zwanzig
Schlüssel-Hieroglyphen erdgerecht
codiert haben. Und danach dann,
nach Erfüllung des Auftrags, die pla-

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Weit faszinierender sind aber die beiden Figuren in vom Altar »Zoomorph P« befindet sich die Skulptur ei-
Quirigua, der Stadt, die ohne Zweifel das intellektuell ner kontemplativen Gestalt, die sitzend ein Szepter hält.
brillanteste Zentrum der Maya war. Interessant auch die Alle bildlichen Darstellungen in Quirigua sind von ei-
Tatsache, daß Quirigua seinen Höhepunkt an künstle- ner Fülle von Hieroglyphen begleitet. Die Figur in
rischen und intellektuellen Leistungen erst erreichte, als Palenque wird in der Grabkammer durch einen schmük-
Baktun 9 in seine letzte Phase eintrat, also zwischen 790 kenden Fries eingerahmt - Darstellungen von den Neun
und 830 n.Chr. Herren der Zeit oder der Unterwelt. Was soll das hei-
ßen? Sind diese abgebildeten Formen gerade im Begriff,
Eine Figur auf dem massiven Stein-Altar »Zoomorph sich entweder zu manifestieren oder sich wieder im
Off in Quirigua besitzt einen phantastisch-grotesken Schwingungsfeld des Kuxan Suum aufzulösen?
Kopf und eine phänomenale Kopfbedeckung, hat aber
im übrigen menschliche Form. Mit ihrer rechten Hand Nach üblichen Maßstäben mag dies nun alles sehr
umfaßt sie eine Art Klinke oder Griff. Hinter der Figur spekulativ und wild hypothetisch klingen. Was aber die
befindet sich eine große organische Umrahmung, be- harmonikalische Matrix betrifft, also den 13 x 20-Mo-
stehend aus drei ovalen oder kreisförmigen Scheiben, in dul bzw. Tzolkin, so befinden wir uns auf festem Bo-
die wiederum kleinere Kreisformen geschnitten sind. Vor den.
allem die Stellung der Beine, des Armes und des seitlich
gewandten Kopfes geben dieser Gestalt den Anschein Richten wir also jetzt unsere Aufmerksamkeit auf dies
des Fliegens oder Schwebens. eine, ebenso faszinierende wie in seiner Stimmigkeit ein-
malige Beweisstück; es wird uns noch tiefer in das galak-
In einer anderen, verwandten Figur des gleichfalls tische Geheimnis der Maya, der Adepten der Harmonie,
massiven Stein-Altars »Zoomorph P« sind nur die Füße eindringen lassen. Vielleicht fällt es uns durch ein besse-
und unteren Beine als menschlich erkennbar. Der übri- res Verständnis des Tzolkin leichter, der Absicht der
ge Körper, der fast zu sitzen scheint, ver- Maya auf die Spur zu kommen, die
schwindet in einem Laby- sie auf unsere Erde führte.
rinth von seltsamen, aber
organischen Gebil-
den. Gegenüber

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Die galaktischen Herscher 3
und die Zahlen des Schicksals

W enn wir zum ersten Mal mit den Maya kon


frontiert werden, dann spüren wir wohl ihren
Reichtum, doch ihre Götter, ihre Mythen, ihre Glaubens-
Bedeutung. Also was soll man nun mit ihnen anfangen,
fragen wir uns, was wollen diese Maya-Zahlen besagen?
vorstellungen entziehen sich uns. Während die Mythen Wie soll uns dieses Arrangement von dreizehn Zahlen,
und Geschichten zwar überall präsent sind, zwischen zwanzigmal hintereinandergereiht, etwas über universel-
Urwaldlianen hervorlugen und uns zuzwinkern, halbver- le Resonanz erzählen können?
deckt von prächtigen Blüten, die aus behauenem Gestein Natürlich ist der Tzolkin nur ein Code. Auch das Al-
hervorwachsen, sind es dennoch die Zahlen, die sich un- phabet, mit dem wir schreiben, ist ein Code. Aber wie
serer Aufmerksamkeit mehr als alles andere aufdrängen. wir sehr wohl wissen, codifiziert das Alphabet eine Spra-
Wie wir schon sahen, wird bei dem Bericht von der che und verfügt derienige, der diese Sprache mit Hilfe
»Ursprungszeit« großer Wert auf Zahlen gelegt. Zahlen des Alphabets zu schreiben vermag, mit diesen 26 Buch-
sind es auch, die sprechen, wenn wir die verworrenen Texte staben über eine ungeheure Macht und kann zumindest
der Propheten von Chilam Balam lesen, die einen Anflug von der Weisheit und der Intelligenz des
alles in Zahlen ausdrücken, wenn sie in Universums vermitteln. Und auf eben dieselbe Weise kann
Trance gehen: die 1, die 13, die 7, die 9, die Kenntnis der Code-Sprache des Tzolkin, des
die 4. Leben die Zahlen etwa? Sind sie harmonikalischen Moduls der Maya, Kanäle der Erkennt-
Wesenheiten, ätherisch und ungreifbar? nis und der Kommunikation von gleicher, wenn nicht
Nehmen sie geistige Räume ein, von deren größerer Tragweite erschließen, wie sie uns das Alphabet
Existenz wir uns, eingeklemmt zwischen eröffnet. Denn die Zahl ist, nicht anders als jedes Zeichen-
unsere materialistischen Kopfhörer, nicht symbol, eine Verdichtung von Obertönen und
träumen lassen? Bedeutungsebenen. Und jede einzelne Zahl ist ein
Wir reiben uns die Augen: Mit klarem resonierendes Feld für sich. Aus diesem Grund genügen
Kopf ist es kaum zu glauben, daß sich die schon dreizehn Zahlen, um den gesamten Komplex zu
ganze Weltgeschichte mit Zahlen erzählen umschreiben, den wir die galaktische Existenz nennen -
lassen soll. Genauer gesagt: mit dreizehn Zahlen und zwan- dreizehn Zahlen, von denen jede zwanzig verschiedene
zig Symbolen . . . Und selbst diese zwanzig Symbole - Positionen einnehmen kann; was also 260 Variable er-
sind sie nicht auch nur wieder Zahlen, verkleidet in gibt.
kryptische Formen, die Hieroglyphen? Nicht genug da- Um die Funktionsweise und die Fülle der tatsächli-
mit: Wie soll die ganze Geschichte - Wissenschaft, My- chen und symbolischen Anwendungsmöglichkeiten der
thos, galaktisches Maß und göttliche Strategie - in einer 13 x 20-Matrix der Maya besser nachvollziehen und ein-
Matrix enthalten sein, die ganze 13 x 20 Einheiten mißt? schätzen zu können, tut man gut daran, ein Gespür für
Von den Archäologen wird sie Tzolkin genannt - was die magische Kraft, die die Maya den »Zahlen« zuschrei-
buchstäblich heißt: »Zählen der Tage« oder eigentlich das ben, in sich zu entwickeln. Diese Zahlen, vor allem die
Zählen der Kin (Sonne, Tag, harmonikalische Grundein- 13, die 7, die 4 und die 9, aber auch die 20, prägen den
heit) -, doch ist uns der ursprüngliche Name der 13 x 20- Geist der Maya in einem solchen Maß, daß man sich vor
Matrix unbekannt. Man nennt den Tzolkin auch »Heili- allem eines klarmachen muß: Jede einzelne Zahl steht für
ger Kalender«; jedenfalls scheint man ihn als eine bizarre eine Unmenge von Eigenschaften, und die Summe dieser
numerologische Anomalie zu betrachten. Aber muß nicht Eigenschaften, ebenso wie die Summe dieser Zahlen, ist
auch das I Ging Männer wie Leibniz, Hegel oder Jung ihnen Symbol für das, was wir »die Welt« oder vielmehr
ähnlich befremdet haben, als sie erstmalig darauf stießen? »das Universum« nennen.
Eines wissen wir: daß der Tzolkin - ich nenne ihn den Heute sind wir gemeinhin der Ansicht, Zahlen zeig-
»Harmonikalischen Modul« - mit der Umwandlungsta- ten Mengen an, zum Beispiel 7 Äpfel oder 13 Apfelsinen.
belle namens Buk Xok identisch ist. Aber wenn wir uns Aber Quantifizierung ist nur eine von vielen möglichen
die Umwandlungstabelle anschauen, dann entzieht sich Funktionen der Zahl. Um sich Zahlen auch als Symbole
uns, so charmant verspielt sie auch sein mag, ihre tiefere harmonikalischer Qualitäten vorstellen zu können, hilft

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die Analogie zur Musik. Man kann sagen, daß jeder mu- titativer Einheiten zu zählen, ganz gleich, ob das nun Tage
sikalische Ton einer Zahl entspricht - und umgekehrt. oder Minuten, Jahre oder Stunden sind. Für sie aber sind
Das C könnte als 1 dargestellt werden, das D als 2 und so aus ihrer Perspektive Tage tatsächlich Töne - Kin genannt
weiter. Innerhalb einer Oktavenspanne gäbe es dann eine - und werden durch entsprechende Zahlen dargestellt.
Zahlen- oder Tonreihe von genau sieben: do, re, mi, fa, Abfolgen von Tagen (Kin) erzeugen harmonikalische Zy-
so, la, ti - und der achte Ton wäre dann wieder das hohe klen - Vinals, Tuns, Katuns, Baktuns usw.: Mehrere sol-
C, do. cher harmonikalischer Zyklen, als größere Aggregate ver-
standen, bilden die harmonikalischen Frequenzen oder
Jeder Ton einer bestimmten Oktave hat seine Obertö- Kalibrationen einer größeren organischen Einheit, wie
ne sowohl in höheren als auch unteren Oktaven. Die beispielsweise das harmonikalische Grundmuster des Pla-
Möglichkeiten von Ton-Sequenzen, von Dur- oder Moll- neten Erde in Bezug zur Sonne und via Sonne zur Gala-
Modulationen, von Schwingungsvariationen, von Sprün- xie.
gen zwischen den Oktaven, von harmonischen Synchro-
nisierungen zweier oder mehrerer Töne sind geradezu Um aber die musikalische Analogie noch weiter zu
endlos. Und doch hatten wir anfangs nur eine kleine Ton- verfolgen: Jeder Tag stellt zwar einen bestimmten Ton oder
reihe zur Verfügung. Diese Analogie führt vor Augen, daß eine bestimmte Zahl dar, hat aber auch noch seine Ober-
Zahlen, wenn sie nicht nur für mentale, sondern auch für töne. Stimmt man sich also richtig auf ihn ein, dann kann
sensorische und symbolische Eigenschaften stehen, sehr die spezifische Qualität eines Tages zu Erfahrungen in
lebendige Größen sind und vielfache Obertöne an Tiefe anderen Oktaven, in anderen Daseinsdimensionen füh-
und Bedeutung besitzen und daß sie in der Tat die ge- ren.
samte Bandbreite universeller Möglichkeiten auszudrük-
ken vermögen. Die Analogie zur Musik zeigt auch, daß Obwohl diese Anschauungsweise eine gewisse Ähn-
schon eine sehr beschränkte Bandbreite von Zahlen aus- lichkeit zur Astrologie zeigt, ist hier doch etwas anderes
reicht, um all diese Zwecke zu erfüllen. gemeint, denn die Zahlen sind innerhalb einer galakti-
schen Harmonielehre zu verstehen und sind nicht, jeden-
Für den Maya-Faktor ist die qualitative, falls nicht nur, auf planetarische Zyklen abgestimmt. Folg-
harmonikalische Funktion der Zahl zentral. So ist zum lich verbirgt sich hinter dem, was die Gelehrten immer
Beispiel für die Maya das, was wir Zeit nennen, eine Funk- als die »Maya-Besessenheit der Zeit« apostrophieren, et-
tion des Prinzips harmonikalischer Resonanz, während was ganz anderes. Vielmehr dienen die Zahlensequenzen,
für uns das Maß der Zeit darin besteht, eine Folge quan- die die Monumente der Klassischen Maya wie Arabesken

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schmücken, vor allem dem Zweck, die Kalibrationen ei- wechselseitig auf jede andere Zahl bezieht und ihr Feed-
ner galaktischen Harmonieordnung festzuhalten, unter back gibt. Mit »Kreislauf« ist hier ein Energiestrom ge-
besonderer Berücksichtigung der solaren und irdischen meint, dessen Ursprung und Ende eins sind.
Zeitzyklen. Wir werden weiter unten auf die Tragweite
dieser Behauptung zurückkommen. Als Riesenkreislauf läßt sich die Galaxie durch eine
ganze Reihe von Energieströmen darstellen, von denen
Für die Maya liegt die Bedeutung der Zahlen also jeder einzelne radiale Pulse aussendet, die sich durch die
weder in ihrer linearen Beziehung zueinander - daß zehn Ziffern einer Primärzahl-Reihe darstellen lassen. Wie bei
etwa größer als neun ist noch in der Mengenbestimmung, jedem Kreislauf hat jeder der pulsierenden Energieströme
die sich aus einer beliebigen Zahlensumme ergeben mag, einen gemeinsamen Ziel- und Ursprungspunkt: den ga-
sondern in den Qualitäten, die sich aus den Gegenüber- laktischen Kern, Hunab Ku. Der Kreislauf, um den es
stellungen, Umwandlungen und Obertönen einer be- sich hier handelt, wird von den Maya Zuvuya genannt,
stimmten Zahlenabfolge ergeben. Mit anderen Worten: der Strom, durch den alles entsteht und in den alles mün-
Die Bedeutung der Zahlen für die Darstellung det, der gleichzeitig vorwärts und rückwärts fließt, der
harmonikalischer Ordnungen ist nicht im linearen oder Quelle zu.
progressiven Quantifizieren zu suchen, sondern in ihrer
radial-reziproken Funktion. Aber was meinen wir damit, Wenn wir weiterhin davon ausgehen, daß diese
wenn wir sagen, Zahlen hätten eine radial-reziproke Be- Mutations-Matrix der 260 Einheiten gleichbedeutend ist
deutung? mit der Ursprungsmatrix, die zentrifugal aus dem galak-
tischen Herzen, Hunab Ku, hinaus- und zugleich zentri-
Mit »radial« wird ein dynamisches Strahlenfeld be- petal in es zurückgeschleudert wird, dann dürfen wir auch
zeichnet oder auch sprühende Eigenschaften, wie etwa annehmen, daß diese pulsierende Matrix als galaktische
bei explodierenden Silvesterraketen. Grundgedanke ist, Konstante in allen weitverstreuten Sternensystemen der
daß jede der dreizehn Zahlen radial ist, daß sie sozusagen Galaxie auf die eine oder andere Weise Einfluß nimmt
ihre Eigenschaften gleichzeitig in alle Richtungen aus- auf alle Aspekte galaktischer Vorgänge, ja daß sie deren
strahlt, was bedeutet, daß alle Zahlen in allen enthalten Basis bildet. Die Zahlen und die Richtungspositionen er-
sind und sich wechselseitig durchdringen. Mit »reziprok« fassen wohlgemerkt das Gesamtspektrum der tonalen
wird ausgedrückt, daß jede Zahl sich innerhalb eines ge- harmonikalischen Verhältnisse, mit allen resonatorischen
schlossenen Kreislaufs Obertönen und Umwandlungsmöglichkeiten. Kurz, der
Tzolkin ist die Tastatur oder auch die Schlüsselt-
abelle für universell gültige periodische
Frequenzen.
Und so wie die galaktische Ur-
Matrix, der Tzolkin, in seinem
Kern radial und simultan ist,
bleibt die radiale und simul-
tane Reinheit der Matrix
auch überall sonst erhalten,
wie groß die Entfernung
ihres Einflusses auch
scheinen mag. Somit ist
zum Beispiel das, was wir
Zeit nennen, in Wirklich-
keit die simultane Ein-
und Auswärtsbewegung
des galaktischen Herzens
- nach dem Muster eines
galaktischen Propellers,
dargestellt durch Zahlen-
reihen, die, einander ge-
genläufig zugeordnet, vor-
wärts und rückwärts lau-
fen. Kein Wunder, daß
wir, solange wir an einer
eindimensional fortlau-
fenden Zeitvorstellung

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festhalten, von der Galaxie und dem Universum nur die ein Dampfer durch den galaktischen Synchronisierungs-
Hälfte wahrnehmen. Strahl fährt. Nach der Maya-Harmonielehre hat dieser
Strahl einen Durchmesser von 5200 Tun.
Um diesen generellen Überblick über den qualitati-
ven Wert der Zahl im Maya-Weltbild abzurunden, soll- Ausgestattet mit einer entwaffnend einfachen und
ten wir nicht die Oberton-Funktion der Zahl aus den zugleich hochflexiblen Zahlensystematik, verfolgten die
Augen verlieren. Diese Funktion, mathematisch Maya mit ihrer Landung auf unserem Planeten den
Fraktalprinzip genannt, bezeichnet die Fähigkeit einer Zweck, dafür zu sorgen, daß die galaktische Harmonie-
Zahl, proportional konstant zu bleiben. 2 bleibt im Ver- ordnung, die uns Menschen - bei unserem evolutionären
hältnis zu 10 das gleiche, was 20 im Verhältnis zu 100 Entwicklungsstand innerhalb der Galaxie - noch nicht
und 200 zu 1000 ist. Obwohl sich die Quantität der Zahl wahrnehmbar war, vor Augen geführt und aufgezeichnet
verändert, bleibt die Proportion innerhalb dieser Reihe würde. Natürlich waren die Maya wohl nicht die ersten
gleich. Aus der Proportion läßt sich zudem das Ganze unter den galaktischen Herrschern, die Informationen von
rekonstruieren. Im Maya-Code fällt das ständige Auftau- außerhalb unseres Sonnensystems auf unsere Erde brach-
chen bestimmter Zahlen auf, die sich auf spezifische ho- ten. Die Fakten deuten darauf hin, daß zum Zeitpunkt
lographische Proportionen oder Fraktalpositionen bezie- unseres Eintretens in den gegenwärtigen harmonikalischen
hen; so die Zahlen 26, 260 usw. oder 52, 520 usw. Gera- Strahl, also um das Jahr 3113 v.Chr., verschiedene andere
de durch solche Fraktalbeziehungen können diese Zah- zumindest schon eine Aussaat auf unserem Planeten hin-
len auf verschiedenen Oktaven widerhallen und so den terlassen hatten. Aber dank ihres Stellenwerts im Rah-
sinnlichen und geistigen Sphären höhere informationelle men der Geschichte der irdischen Zivilisation liegt der
Bereiche zutragen, die sie durch zellulare Assimilation bedeutsamste Beitrag der Maya darin, die jüngste Welle
dekodieren können. galaktischer Herrscher gewesen zu sein und uns die ga-
laktische Datenbank in ihrer Gesamtheit überbracht zu
Wir sehen also, daß der Zweck der Maya-Mathema- haben.
tik darin bestand, die galaktische Konstante - den Tzolkin
- zu verstehen und aufzuzeichnen, sozusagen live, wäh- Die klassischen Maya demonstrierten uns mit großer
rend er durch seine endlosen Fraktalharmonien saust und Geschicklichkeit und Leichtigkeit, welche Korrelationen
seine Oberton-Verwandlungsspiele treibt. Nur in zweiter zwischen unseren jährlichen Zyklen und dem galaktischen
Linie haben die klassischen Zahlenaufzeichnungen der Harmoniesystem bestehen. Dies wird uns ziemlich schnell
Maya etwas mit Kalendern zu tun. Denn was wir in den
großen Steinmonumenten und einigen der überlieferten
Kodices bzw. illustrierten Manuskripte vor uns haben, ist
in Wirklichkeit das geniale Geschick der Maya, spezifi-
sche Beziehungen zwischen der galaktischen Harmonie-
ordnung und den Jahreszyklen von Erde, Mond und an-
deren Planeten des Sonnensystems aufzuzeichnen.
Nur aus diesem Grund errichteten die Maya an Or-
ten wie Copan, Quirigua und Tikal in regelmäBigen Ab-
ständen von fünf, zehn und zwanzig Jahren ihre »Zeit-
Male«. Dies geschah nicht zur Verherrlichung bestimm-
ter Ereignisse, sondern vielmehr zur Erinnerung an
harmonikalische Zahlen-Jahreszahlen, die ein faktorales
Äquivalent von fünf, zehn oder zwanzig Jahren darstel-
len.
Diese harmonikalischen Kalibrationen stellen Messun-
gen eines galaktischen Grundmusters oder
Synchronisierungs-Strahls dar. Um uns dies vorstellen zu
können, denken wir uns einen Strahl, der vom galakti-
schen Herzen ausgeht. Wie beim Strahl eines Leuchtturms
ist der Kegel um so breiter, je größer die Entfernung ist.
Nehmen wir an, ein kleines Schiff passiert weit draußen
auf See diesen Lichtkegel. Obwohl sich sowohl Schiff wie
Strahl bewegen, wird es einen Augenblick geben, wo das
Schiff tatsächlich in den Lichtkegel eingetaucht ist. Ge-
nauso verhält es sich mit dem Raumschiff Erde, das wie

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einleuchten, wenn wir uns den Maya nicht überlegen sem Zeichensystem entspricht ein Punkt einer Einheit,
dünken. ein Balken fünf Einheiten und eine stilisierte Muschel
einer Null. Und mit diesen drei Symbolen brachten die
Um zu einem besseren Verständnis zu gelangen, wol- Maya wahre mathematische Wunder zuwege.
len wir das im vorigen Kapitel skizzierte Drehbuch noch
etwas weiter ausmalen. Bei näherer Betrachtung des gegenwärtigen Großen
Zyklus von 3113 v.Chr. bis 2012 n.Chr. sehen wir, daß
In Monte Alban, im Oaxaca-Hochland von Süd- seine genaue Halbzeit 6.10.0.0.0., also im siebenten und
mexiko, stoßen wir auf ein seltsames Phänomen. Es fin- damit mittleren der dreizehn Baktun-Zyklen des Großen
det sich dort, unter frühesten Ruinen und von den Ar- Zyklus - dem Datum 550 v. Chr. entspricht. Und ziem-
chäologen auf eine Periode zwischen 500 und 600 v. Chr. lich genau zu diesem Zeitpunkt entstanden auch die
datiert, eine erstaunliche Gruppe von Reliefs. Tierköpfe Danzantes-Skulpturen von Monte Alban.
schmücken diese menschlichen Figuren, deren Leib mit
einem vertikalen Band glyphischer Darstellungen bedeckt Die Niederschrift von Maya-Kalibrationen geht vom
ist, und gleich neben ihnen finden sich die nach allge- Anfangsdatum (13. August 3113 v. Chr. nach unserer
meiner Auffassung ersten Beispiele jenes Maya-Zeichen- Zeitrechnung) aus und benutzt die sogenannte Lang-
systems von Balken und Punkten eingemeißelt, das sonst zählung, eine fünfstellige Zahl, z. B. 6.10.0.0.0. Die erste
nur mit den mathematischen »Texten« einer sehr viel spä- Zahl, 6., gibt die Anzahl der Baktuns wieder, die seit dem
teren Maya-Epoche in Verbindung gebracht wird. In die- Anfangsdatum verstrichen sind; die zweite Position zeigt

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die laufende Katun-Zahl, die drite Position den Tun, die Während sich einerseits führende galaktische Maya-
vierte den Vinal und die fünfte den Kin. Gesandte der Hochkultur der Olmeken anpaßten - über-
liefert als die »Neun Herrscher der Zeit« -, siedelten an-
In Kin bzw. Tagen ausgedrückt, sind seit dem Beginn dere ihre dreizehn Kriegerklans und sieben Stämme im
des Großen Zyklus zum Stichdatum 6.10.0.0.0. 936000 Hochland von Guatemala und in den Urwaldniederungen
Kin bzw. Tage verstrichen. Wie bei allen Schlüsseldaten des Peten an, im heutigen Honduras und Guatemala.
der Maya ist 9 der Hauptfaktor der Zahl 936000 bzw. Inzwischen wuchs, nachdem die Saat der galaktischen
der harmonikalischen Fraktalzahl 936. Als Symbolzahl Harmonieordnung in Gestalt des 260tägigen Heiligen
der Wiederkehr und Vollständigkeit ist 9 auch die Zahl Kalenders gesät und zur Erinnerung daran Monte Alban
der mythischen Herrscher der Zeit und symbolisiert da- gegründet worden war, in Zentralmexiko ein großes Zen-
mit auch die ursprünglichen galaktischen Maya-Herr- trum heran - Teotihuacan.
scher. Das Halbzeit-Datum, 6.10.0.0.0., zu welchem
Zeitpunkt die Skulpturen von Monte Alban ausgeführt Teotihuacan entwickelte sich im dritten Jahrhundert
wurden, weist auf das »Kommen der Neun Herrscher der v. Chr. zu einem wichtigen Knotenpunkt sowohl sakraler
Zeit« hin, kündigt also das Eintreffen der galaktischen als auch profaner Aktivitäten und war bald das größte
Maße auf Erden an. und weitläufigste zeremonielle Zentrum in ganz
Mesoamerika. Tatsächlich geschah die Gründung
Ob diese erste galaktische Welle in Gestalt der »Neun Teotihuacans - des Orts, wo die Görter die Erde berüh-
Herrscher der Zeit« nun tatsächlich in oder um 550 v. ren - im Gedenken sowohl des ursprünglichen Tollan oder
Chr. eintraf oder ob das Datum der genauen Halbzeit Tulan oder Herkunftsortes als auch derjenigen Stelle, wo
des Großen Zyklus nur gewählt wurde, um ihrer schon man einst diese Welt betreten hatte. Uberragt von der
weiter zurückliegenden Ankunft zu gedenken, muß da- Sonnen-Pyramide, deren Grundmaße fast identisch sind
hingestellt bleiben. Es genügt die Feststellung, daß die mit der Cheops-Pyramide von Gizeh in Ägypten, gelang-
Skulpturen von Monte Alban ein Denkmal der ersten te Teotihuacan zu nie dagewesenem Glanz und galt als
Welle galaktischer Maya in Mesoamerika darstellen. die Stadt des Überflusses und der künstlerischen Vollen-
Wenn wir uns die mesoamerikanische Kulturszene um dung. Die spirituelle Intensität der künstlerischen Vision
550 v. Chr. anschauen, dann haben wir den Höhepunkt von Teotihuacan fand ihren Niederschlag im Namen der
der ersten Stufe einer Hochzivilisation in diesem Erdteil Menschen, die hier lebten: Tolteken - die »Baumeister,
vor uns - der Zivilisation der Olmeken. Der Name Künstler, Seher«.
Olmeken bedeutet buchstäblich »Gummimenschen«; die Teotihuacan wurde auch zum ersten großen Zentrum
Olmeken waren es nämlich, die der Überlieferung nach der Religion Quetzalcoatls, der Gefiederten Schlange. Als
das ritualistische Ballspiel und die Benutzung des Gum- Ursprungsheld der Kultur wird Quetzalcoatl mit dem
miballs erfanden. Ihr zivilisatorischer Aufstieg begann um Himmel, den Sternen, dem Meer, dem Wasser, dem Über-
1500 v. Chr. Charakteristisch für die Olmeken sind ihre fluß und der Pflege sämtlicher zivilisatorischer Künste und
kraftvollen Stein- und Jade-Skulpturen: helmbewehrte Wissenschaften in Zusammenhang gebracht. Als Reprä-
Jaguare oder katzengesichtige Wesen. Es scheint gesichert, sentant der Vereinigung von Himmel und Erde taucht
daß die religiösen Wurzeln der Olmeken auf eine spät- das Bild der Gefiederten Schlange, aber auch des Gefie-
neolithische Schamanenkultur zurückgehen, deren my- derten Jaguars, überall in Teotihuacan auf - auf kerami-
thische Gottheit der naqual oder Jaguargeist war. Zu den schem Geschirr, auf Wandgemälden und auf den großen
Ritualen der Olmeken gehörte u.a. auch das Einnehmen Skulpturen in der Zitadelle Quetzalcoatls. Und hier, in
des Halluzinogens Psilocybin, eines Pilzes, den die Ein- der Zitadelle Quetzalcoatls, stoßen wir auch wieder auf
geborenen teonanavatl, »Fleisch der Götter«, nannten. die Symbolbedeutung der Zahl 13: Zwölf Tempel auf
Nehmen wir einmal an, daß sich einige Maya nach niedrigem Fundament rahmen einen dreizehnten, den,
ihrer Inkarnation in Mesoamerika - woran die Legende der Quetzalcoatl selbst repräsentiert.
vom vierfachen Tulan erinnert - mit den hochentwickel- Zwischen dem dritten und vierten Jahrhundert n. Chr.,
ten Jaguar-Priestern der Olmeken anfreundeten und sie also gegen Ende des achten Baktuns, hatte sich der Ein-
unterwanderten. Das Wort für Oberpriester, mit dem man fluß von Teotihuacan über ganz Mittelamerika ausge-
den Maya in späteren Zeiten huldigte, lautete Balam-Ja- dehnt. Wo immer sich heute Darstellungen von
guar oder Jaguar-Priester. Durch diese Unterwanderun- Quetzalcoatl finden, belegt dies die Anwesenheit der
gen gelang es den Maya, ihr Zeichensystem von Balken toltekischen Seher. Und in den Urwäldern des Peten stie-
und Punkt einzuführen, und damit den »Heiligen Kalen- ßen die toltekischen Seher auf die Stämme der Maya. Tikal
der«: die endlose Verwandlungsmatrix der dreizehn Zah- war der Ort, wo sich die Heirat zwischen Teotihuacan
len und der zwanzig Richtungspositionen, letztere zum und der Präsenz der Maya vollzog. Beflügelt vom spiritu-
spezifischen Gebrauch auf unserem Planeten als Zwanzig ellen Glanz Quetzalcoatls, den die Maya Kukulkan nann-
Heilige Hieroglyphenzeichen, zugeschnitten. ten, begannen die Maya ihren kulturellen Aufstieg.

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Nun begannen auch Priester von Tikal, Pyramiden zu Natürlich war der Zeitpunkt kein Geheimnis. In der
bauen, und sie gingen noch energischer ans Werk als ihre Abfolge der harmonikalischen Fraktalzahlen ist die große
Kollegen in Teotihuacan. Während die Pyramiden von Maya-Zahl für Synthese, wie sie im Dresdener Codex fest-
Teotihuacan fünf Ebenen zählten, zogen die Pyramiden gehalten und von Ernst Förstemann wiederentdeckt wur-
von Tikal neun Ebenen vor - zur Erinnerung an die er- de, die Zahl 13 66560 - eine phänomenale Zahl, dividier-
sten galaktischen Meister, die Neun Herrscher der Zeit. bar oder faktorisierbar mit den Schlüsselzahlen sämtli-
Dann kam das Ende des achten und der Beginn des neun- cher harmonikalischer Zyklen.
ten Baktun, einsetzend mit dem Jahr 435 n. Chr. bzw.
mit dem Datum 9.0.0.0.0., das die harmonikalische Zahl Als Summe der Tage bzw. Kin, die seit dem Jahre 3113
1296 repräsentiert (denn nun sind 1296000 Tage bzw. v.Chr. verstrichen sind, entspricht 1366560 einem Da-
Kin seit 3113 v. Chr. verstrichen). In allen Maya-Zentren tum im Jahr 631 n. Chr. Während im Jahr 631 n. Chr.
weit und breit wußte man: Jetzt war die Zeit gekommen, bzw. 1366560 Kin ein Zeitraum von 3796 Tun-Zyklen
sich auf die zweite galaktische Welle vorzubereiten. Baktun (bzw. 3796 Maya-Jahren von je 360 fagen) verstrichen
9, der zehnte Zyklus, war eine Phase maximaler Synchro- ist, sind im Jahre 683 n. Chr. 3796 Sonnenjahre verstri-
nisation. Jetzt kam die so heikle und wichtige Periode, in chen - gerechnet vom gleichen Ausgangsdatum. Interes-
der es galt, die harmonikalischen Korrelationen zwischen sant ist nun, daß diese beiden Daten - 631 und 683 - der
dem galaktischen Strahl und den jährlichen Zyklen der gleichen harmonikalischen Zahl 3796 entsprechen, er-
Erde, der Sonne, des Mondes und der anderen Planeten steres Datum als Anzahl von Tun, letzteres als Anzahl von
des Sonnensystems aufzuzeichnen. Sonnenjahren. Ebenfalls von höchster Bedeutung ist, daß
die Spanne von 52 Jahren zwischen diesen beiden Daten
So kam es, daß die Maya, spirituell vom Geist der der irdischen Lebensspanne von Pacal Votan entspricht.
Kukulkan-Religion gepackt und angefeuert, eingedenk
ihrer galaktischen Mission, mit unerhörtem Eifer zu bauen Wenn in der harmonikalischen Ordnung der Maya
und aufzuzeichnen begannen. Das kreative Fieber ergriff also irgendeine galaktisch bedeutende Phase vorherbe-
nicht nur Tikal, sondern auch Copan, Quirigua, Palenque stimmt war, so muß diese ungefähr in der 52jährigen
und zahlreiche andere Zentren. Alles mußte vorbereitet Kalenderperiode von 631 bis 683 liegen oder, in
sein, denn genau zum vorbestimmten Zeitpunkt - mit harmonikalischen Zahlen ausgedrückt, zwischen 1366560
anderen Worten, genau zur richtigen harmonikalischen und 1385540. Und genau dies sind die Daten der
Kalibration - sollte die zweite galaktische Welle eingelei- avatarischen Inkarnation von Pacal Votan in Palenque.
tet werden. Sein »Grabmal« - das einzige seiner Art in ganz

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Mesoamerika und das einzige, das mit dem Grabmal in mutlich selbst gegründet. Durch mehrere Besuche in sei-
der Cheops-Pyramide von Gizeh zu vergleichen ist - wird nem »Heimatland« - wo immer er hergekommen war -
mit 683 n. Chr. datiert. Es liegt im Inneren des neun- entdeckte Pacal Votan einen Turm, der aber später zer-
stöckigen »Tempels der Inschriften« von Palenque. Die stört wurde, weil es zu einer Sprachverwirrung unter sei-
Totenkammer, wo sich das Grabmal befindet, ist mit Re- nen Erbauern kam. Vermittels eines unterirdischen Gan-
liefdarstellungen von den Neun Herrschern der Zeit ge- ges konnte sich Pacal Votan jedoch von diesem Turm aus
schmückt. Das Grabmal Pacal Votans, das erst 1952 ent- zum »Felsen des Himmels« zurückziehen.
deckt wurde, ist in jüngerer Zeit zu einem der gefeiertsten
und sensationellsten Wunder der geheimnisumwobenen Was sollen wir von dieser~Geschichte halten? Valum
Maya avanciert. Das Relief auf der Grabplatte, das wir Chivim bezieht sich auf eine der galaktischen Raumsta-
bereits am Ende des vorigen Kapitels erwähnten, ist ver- tionen der Maya, vielleicht im Sternbild der Pleiaden,
schieden interpretiert worden, so etwa als Astronaut in vielleicht im Arkturus gelegen. Diese Raumstationen hat-
einer Raumkapsel oder auch als dynastischer König, dar- ten natürlich die Mission der Maya überwacht, seit die
gestellt im Augenblick, da sein Leichnam im Rachen des erste Welle galaktischer Herrscher, unter ihnen die Neun
Erdmonsters versinkt. Herrscher der Zeit, eine erste Aussaat auf dem Planeten
Erde vorgenommen hatte. Der galaktische Herrscher Pacal
Hier nun die Legende von Pacal Votan, dem galakti- Votan, dem seine Oberen aufgetragen hatten, den Beginn
schen Herrscher, der von sich erklärte, eine Schlange, ein der Endphase des Maya-Projekts »Planet Erde« zu beauf-
Eingeweihter, im Besitze des Wissens zu sein. Auf Befehl sichtigen, wäre dann auch identisch mit dem Galaktischen
seiner Oberen war Pacal Votan aufgetragen worden, sein Gesandten 136656, eine Zahl, die dem harmonikalischen
»Heimatland«, das geheimnisvolle Valum Chivim, zu ver- Datum (in unserer Zeitrechnung 631 n. Chr.) entspricht,
lassen und sich nach Yukatan zu begeben, dem Land der an dem Pacal Votans Inkarnation bzw. Manifestation auf
Maya auf Erden. Pacal Votan verließ daraufhin Valum unserem Planeten stattfand. Numerologisch betrachtet
Chivim und begab sich mit Hilfe der »Wohnung der drei- ergibt die Summe von 13 6656, wie alle Faktoren von 9,
zehn Schlangen« nach Valum Votan am Usuamacinta- ebenfalls 9 (1 + 3 + 6 + 6 + 5 + 6 = 27 = 2 + 7 = 9).
Fluß, unweit Palenque. Letztere Stadt hat Pacal Votan ver-

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Pacal Votans Reise mit Hilfe der »Wohnung der drei- Der Hinweis schließlich auf den unterirdischen Gang,
zehn Schlangen« spielt auf die intergalaktische Beförde- der zum »Felsen des Himmels« führt, verweist auf das
rung auf dem Kuxan Suum an. Da der Kuxan Suum der Grabmal selbst, das im »Tempel der Inschriften« liegt.
galaktische Lebensstrang ist, bietet es sich an, ihn als Das Grabmal setzt nur dem Namen nach einen Schluß-
Schlange oder mehrere Schlangenformen darzustellen. 13, punkt hinter die 52jährige Spanne von Pacal Votans irdi-
die Zahl der Bewegung, ist außerdem die Zahl des höch- scher Manifestation im Jahre 683 n. Chr. (bzw. am
sten, erlauchtesten aller Himmel oder Seinsebenen, einer harmonikalischen Datum 13 85 54). Vom Tempel auf
Ebene, die jenseits von unserem Sonnensystem liegt und dem Dach der Pyramide, die 52 Fuß hoch ist, führt eine
der zentralen Informationsquelle, dem galaktischen Her- Treppe 26 Stufen hinunter, macht dann eine scharfe Wen-
zen Hunab Ku, am nächsten ist. Gemeißelte Schlangen- dung und führt weitere 22 Stufen abwärts bis in die Kam-
wesen, die sich mitten in einem Verwandlungsprozeß be- mer hinein. Die 26 Stufen sind ein Hinweis auf die Zahl
finden - ähnlich denen in Quirigua -, schmücken den 26 (13 x 2), Fraktalzahl der galaktischen Konstante 260.
Tempel der Inschriften in Palenque und berichten auf Die 22 Stufen beziehen sich auf die Zahl, die sich aus der
anschauliche Weise, wie Pacal Votan, galaktischer Agent Addition von 13 - vgl. die Wohnung der dreizehn Schlan-
136656, vermittels des Kuxan Suum befördert wurde. gen bzw. die dreizehn Gottheiten der höheren Himmel
Unter seiner »Ankunft« in Valum Votan nahe dem (Oxlahuntitu) - und 9 - vgl. die Neun Herrscher der Zeit
heutigen Palenque dürfte zu verstehen sein, daß hier der (Bolontiku), die Neun Gottheiten oder Ersten Galakti-
Ort der Ankunft und/oder der Geburt Pacal Votans im schen Herrscher, Vorläufer Pacal Votans und seiner Mis-
Jahre 631 n.Chr. am harmonikalischen Datum 13 66 560 sion auf dem Planeten Erde, ergibt. Die Gesamtsumme
bezeichnet wird. Der Zeitpunkt dieser »Ankunft« fiele der Stufen, 48, entspricht 6 Oktaven (8 x 6).
auch mit der erwarteten nächsten Avatar-Inkarnation
Tatsächlich liefert uns die Symbolik der Neun Herr-
Kukulkans zusammen. Pacal Votan dürfte also auch diese
scher (im Inneren der Krypta) und des »Lebensbaumes«
Rolle übernommen haben. In so einer Rolle lag es nahe,
(auf der Deckplatte des Sarkophags) die Lösung des Rät-
eine Stadt zu gründen, entsprechend dem mythischen
sels: Pacal Votan, Galaktischer Gesandter 136656, ist in
Tollan: Xibalanque, in moderner Form auch Palenque ge-
Wirklichkeit in die Sternenferne seiner »Heimat« Valum
nannt. Im Popul Vuh erscheint ein mythisches Xibalba,
Ort der Unterwelt oder auch der Welt der Manifestation Chivim »zurückgekehrt«, war also nur dem Anschein nach
und der heroischen Sterblichkeitsprüfung; dieses Xibalba sterblich. Dort angekommen, konnte er berichten, daß
dürfte Xibalanque entsprechen. Das wäre ein Hinweis die irdischen Maya nunmehr bereit waren, von ihren ga-
darauf, daß der Gesandte 13 66 56 hier seine »sterbliche« laktischen Verwandten spezifische Zahlen in Empfang zu
Form annahm und daß man zum Zeichen und zur Erin- nehmen und Ernst zu machen mit der harmonikalischen
nerung daran das unterweltliche »Grab« im neunstöcki- Ausrichtung des Planeten Erde auf seiner Reise durch den
gen Tempel der Inschriften errichtete. galaktischen Synchronisations-Strahl mit dem Durchmes-
ser 5200 Tun, angetreten am 13 .August des Jahres 3113
Nach der Gründung von Palenque, und nach wie vor v. Chr. Interessanterweise führt ein »Sprachrohr« von der
im Vollbesitz seiner Kräfte, stand Pacal Votan mit Valum Krypta hinauf zum Tempel auf dem Dach der »Pyramide
Chivim in Kommunikation - wenn er nicht gar mit Hilfe der Inschriften«.
des Kuxan Suum Reisen dorthin unternahm. In Palenque
gibt es noch einen anderen Bau, der einmalig in der Maya- Ein Fingerzeig, daß die Ankunft Pacal Votans im Jah-
Architektur dasteht, nämlich den sogenannten »Turm der re 631 eindeutig als Manifestation von Kukulkan/
Winde«, auch »Sternwarte« genannt. Der »Pyramide der Quetzalcoatl zu verstehen war, lag in der Vollendung des
Inschriften« genau gegenüber, dürfte dieser Bau jenem 36. Venus-Groß-Zyklus, gerechnet ab 3113 v. Chr., dem
»Turm« entsprechen, auf den Pacal Votan in der Legende Anfangsdatum. Der nächste bedeutende Avatar
stieß. Da das Grabmal Pacal Votans das einzige ist, das Quetzalcoatls, 1 Reed Quetzalcoatl, lebte ebenfalls 52
sich mit dem Grab in der ägyptischen Cheops-Pyramide Jahre, von 947 bis 999 n. Chr.
vergleichen läßt, ist es äußerst wichtig, festzuhalten, daß
dieser Turm, der der Pyramide mit dem Grabmal direkt Betrachten wir die Harmonie der Zahlen, die die
gegenübersteht, architektonisch eine starke Ähnlichkeit Lebensmission des Galaktischen Herrschers Pacal Votan,
mit der Königskammer in der Cheops-Pyramide aufweist. Gesandter 13 6656, begleiten, dann lernen wir die Ein-
Turm wie Königskammer besitzen vier Ebenen, die sich maligkeit seines Grabmals zu schätzen; in der Tat läßt es
hoch über das Fundament bzw. den Sockel erheben. Je- sich nur mit der Königskammer der ägyptischen Che-
denfalls symbolisiert der Turm das höhere Streben, das ops-Pyramide vergleichen. Wenn aber die Cheops-Pyra-
alles Sterbliche einschließt, während die »Verwirrung«, mide, deren Bau vermutlich im Jahre 2623 v.Chr. be-
die sich um ihn entspann, unser Versagen ist, unsere in- gann, den Anfangspunkt des harmonikalischen Spektrums
newohnende Todlosigkeit oder Unsterblichkeit zu begrei- unseres gegenwärtigen Zivilisationszyklus markiert, was
fen. hat es dann zu bedeuten, daß das Erscheinen Pacal Votans,

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gefeiert durch sein Pyramiden-Mausoleum, fast ganz am nanz, die teils Ton, teils Vision ist. Jetzt materialisieren
anderen Ende desselben Zyklus steht? Ist der Gedanke sich vor den Augen aller die leuchtenden galaktischen
allzuweit hergeholt, daß es zwischen diesen beiden Mo- Kokons. Anfangs schweben die Kokons über den galakti-
numenten der »Bestattung« eine Beziehung gibt? schen Herrschern, legen sich dann langsam um sie.. . das
schwirrende Summen wird immer stärker und verschmilzt
Mit dem Fortgang Pacal Votans im Jahre 683 n.Chr. mit der endlosen Symphonie des allgegenwärtigen Ur-
und der Vollendung des »Tempels der Inschriften« im walds Anfangs unmerklich, dann immer mehr, so wie in
Jahre 692 n. Chr. traf nun die zweite Welle galaktischer einem Traum die Bilder wechseln und verschwimmen,
Maya ein, und es begann ein Zyklus von sieben Katuns: verblassen die vibrierenden Kokons und verschwinden.
692-830 n. Chr. (140 Tuns) bzw. sieben Generationen, Atemlose Stille liegt über der kleinen Versammlung, und
die von einem unvorstellbaren, unvergleichlichen ein wenig später geht sie auseinander, mit dem Ausdruck
Harmonisierungswerk geprägt waren, auf dem Gebiet der feierlicher Bedeutung und großer Hingabe.
Architektur, der Kunst und vor allem im Bereich der
methodischen Aufzeichnung präziser
harmonikalischer Kalibrationen. Dieser Pro-
zeß griff von Palenque aus über, zunächst
wieder nach Tikal und von da nach
Süden, vor allem nach Copan, und
schließlich bis nach Quirigua. Im Jah-
re 810 n.Chr. oder 9.19.0.0.0.- mit
der Einweihung des Großen Tempels
von Quirigua - war die Arbeit getan.
Die »zoomorphischen« Skulptu-
ren der späten Phase von Quirigua,
gipfelnd im großen »Zoomorph P«,
volle zehn Meter breit, entstanden zur
Erinnerung an die Rückkehr der
Maya in ihre Heimat in den Sternen.
Tatsächlich sind diese »Zoomorphe«
als Darstellungen einer Art »galakti-
scher Kokons« zu verstehen. Sie zei-
gen doppelköpfige »Transformations-
apparate«: auf der einen Seite Schlan-
ge, auf der anderen Seite ätherisches
Wesen; so erklärt sich die Transfor-
mation von einer galaktischen Form
zur anderen. So wird auch plausibel,
warum gerade aus dem Rachen eines
dieser »Monster« eine menschliche
Form, oft in Meditationsposition dar-
gestellt, zum Vorschein kommt.
Könnten wir uns in das Quirigua
des Jahres 810 n. Chr. zurückverset-
zen, so würden wir vielleicht auf eine
Ansammlung von Menschen stoßen,
wartend auf dem Hof vor dem gro-
ßen Tempel, den man heute »Struk-
tur 1« nennt. Die letzten der galakti-
schen Herrscher, vielleicht sieben an
der Zahl, allesamt ausgestattet mit
einem großen Quarz-Kristall, sitzen
auf dem grasbewachsenen Platz tief
in Meditation versenkt. Plötzlich wer-
den sie von einer summenden
Schwingung eingehüllt - einer Reso-

Seite 54
Als sich der zehnte Zyklus - Baktun 9 - seinem Ende Unangefochten durch die nun kommende Zeit der
näherte, im Jahre 830 n. Chr., waren die galaktischen Dunkelheit, die aus den Neun Herrschern der Zeit
Herrscher bereits fort. Die Parole war ausgegeben: »Zieht perverserweise furchterregende Mächte der Nacht machen
euch zurück, nehmt das geheime Buch der Sieben Gene- und die Erinnerung an die galaktischen Herrscher als kin-
rationen mit und zieht euch zurück.« Jetzt kam mit Sie- dischen Traum abtun wird, blieben jedoch die Zahlen des
benmeilenstiefeln die Zeit der Finsternis heran. Die Städte Schicksals - die dreizehn Ziffern und die zwanzig Zei-
wurden schleunigst verlassen. chen - erhalten. Diese Zahlen sollten als Fährten, als Hin-
weise überdauern, und so sollte noch eine dritte Phase
Dann kam die erste Welle von Eindringlingen, dann des Maya-Projektes seine Vollendung finden. Irgendwann,
eine andere nach ihnen und schließlich noch eine, bis in einer damals noch weit entfernten Zeit, da Heere mit
Pest und Seuche dem Land den Rest gaben. Die Metallen aufeinanderprallen und durch Chemie das Feu-
harmonikalischen Tabellen hatten eine Periode zunehmen- er der Sonne entfesselt werden sollte, würde das Wunder
der Verdichtung vorausgesagt; vom Standpunkt der der Maya erneut aufblühen, sein Geheimnis preisgeben
resonatorischen Harmonie ist »Dichte« die Unfähigkeit, und den Weg zurück weisen zu den Ordnungen der Ster-
die harmonikalischen Frequenzen und deren Obertöne ne.
mit dem ganzen Körper wahrzunehmen. Mit anderen
Worten: Am Horizont zieht die Ära des Materialismus
herauf, eines Glaubenssystems, das auf einer übermächti-
gen Todesangst basiert.

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Der "Webstuhl" der Maya
Das enthüllte Harmonikalische Modul
4
Lassen wir zunächst die Abreise der galaktischen Herr- iden Projektionen selbstgestrickter Philosophen zu spre-
scher gegen Ende des 9.Baktuns auf sich beruhen und chen oder über Science-Fiction-Phantastereien zu lächeln.
schauen wir, was sie zurückließen. Ihre Leistung - ihre Auf dem Forum ernsthafter intellektueller Diskussion je-
eigentliche Visitenkarte - bestand aus einer Reihe von denfalls haben solche Vermutungen offenbar nichts zu
Monumenten, mit deren Hilfe sie auf sehr präzise Art suchen.
und Weise die Korrelationen zwischen der
harmonikalischen Ordnung der Galaxie und den Kalen- Und dennoch ist da eine kleine, hartnäckige Stimme,
dern der Erde und Sonne festgestellt hatten. Unser ge- die immerzu sagt: »Warum nicht?« Schließlich hat das
genwärtiger Zyklus von 5125 Jahren (3113 v. Chr. bis Universum riesige Ausmaße, und wer wagt zu behaup-
2012 n. Chr.) ist eine präzise Kalibration des galaktischen ten, wir besäßen alle Schlüssel zu allen Geheimnissen?
Fraktals 5200 Tun im Durchmesser. Dieser 5200-Tun- Und wenn es in der Geschichte der Zivilisation, soweit
Zyklus (bzw. 1872000 Kin bzw. 260 Katun bzw. 13 wir sie kennen, ein Geheimnis gibt, das uns bis heute
Baktun) verfolgt in Wirklichkeit den Zweck, gleich einer keine Ruhe gibt, dann ist es das Geheimnis der Maya.
Linse einen Strahl weiterzuleiten, durch den bestimmte Der bedeutendste Maya-Gelehrte, J. Eric S. Thompson,
Daten aus galaktischen Quellen via Sonne mit der Erde drückt dies in seinem monumentalen Werk Die Hiero-
synchronisiert werden. glyphen-Texte der Maya so aus: »Man staunt über den
souveränen Umgang mit unvorstellbaren Größenordnun-
Natürlich hinterließen die galaktischen Herrscher bei gen, der aus den überlieferten Zahlensymbolen spricht.
ihrem Abschied eindeutige Lehren und Anweisungen,
Lehren, an denen die prophetischen Traditionen der spä-
teren Maya auch weiterhin festhielten. Da sie im Zuvuya-
Code verfaßt sind, helfen uns diese Lehren und die in
ihnen enthaltenen Beschreibungen der Katun-Zyklen al-
lerdings ohne gründliche Einarbeitung nicht viel weiter.
Ja, sie haben eher noch mehr Verwirrung unter all den
Gelehrten gestiftet, die dem Geheimnis der klassischen
Maya auf die Spur zu kommen suchen. Andererseits war
es keineswegs die Absicht der galaktischen Herrscher, daß
man sich ihrer erinnere. Vielmehr bestand ihre Absicht
darin, ein Vermächtnis, den Tzolkin, zu hinterlassen, weil
dieser eines Tages bei der Rückgewinnung der galakti-
schen Daten von Nutzen sein würde. Und die Rückge-
winnung dieser Daten kann nur ein Ziel haben: Hilfe-
stellung zu geben bei der Ausrichtung auf das Ganze, da-
mit ein bewußtes Handeln im Rahmen der galaktischen
Intelligenz möglich werde.
Freilich, die Vorstellung, die Maya könnten nicht nur
schlauer als wir gewesen sein, sondern hätten zudem noch
die Mission auf Erden erfüllt, uns Bewohnern dieses Pla-
neten bei der Koordination mit einem weit größeren ga-
laktischen Projekt auf die Sprünge zu helfen, mag in den
Augen unserer fortschrittlichen Weltanschauung gerade-
zu lachhaft - wahlweise grauenhaft - erscheinen. Schon
die Vermutung von Zusammenhängen, die eine überge-
ordnete Strategie oder Absicht durchblicken lassen, irri-
tiert unsere winzigen Egos. Da ist es leichter, von parano-

Seite 56
Es dürfte kaum ein anderes Volk auf vergleichbarer mate- Die außerirdische Herkunft der Maya mag hier für
rieller Entwicklungsstufe gegeben haben, das so riesige einen Moment dahingestellt bleiben; ich darf Sie aber
Zahlenvorstellungen besaß - und ein entsprechendes Vo- inzwischen daran erinnern, daß ich, wenn ich hier mit
kabular, sie auch zu handhaben.« Das Staunen mag ver- dem Maya-Faktor vor die breite Öffentlichkeit trete, zwei-
gehen bzw. ins Unermeßliche steigen, wenn wir einräu- erlei im Sinn habe. Ich möchte uns erstens die Augen für
men, daß durchaus sein kann, was nicht sein darf: näm- die Möglichkeit einer galaktischen Mission der Maya öff-
lich daß die Maya und ihr »System« galaktischen Ur- nen - und für die Tragweite, die das für uns zum gegen-
sprungs waren. wärtigen historischen Zeitpunkt haben kann; zweitens

Seite 57
möchte ich, in so einfacher und praktischer Sprache wie Das I Ging basiert auf einer Reihe binärer mathema-
möglich, den »Harmonikalischen Modul« der Maya, den tischer Variationen, wie dies auch im harmonikalischen
Tzolkin, vorstellen. Denn während sich die Archäologen Zahlensystem der Maya der Fall ist, das auf einer, wie ich
und Astronomen, die Kunsthistoriker und Mathemati- es nenne, »reinen« Progression von 2, 4, 8, 16, 32, 64
ker über die Bedeutung der behauenen Steine und Tempel- usw. beruht. Zwar wird uns das I Ging immer als die
städte der klassischen Maya den Kopf zerbrechen, liegt Summe der Kombinationsmöglichkeiten von acht Sym-
der Schlüssel zu dem ganzen Komplex, die 13 x 20er- bolen bzw. Trigrammen von je drei Linien (entweder ge-
Matrix des Harmonikalischen Moduls, in Wirklichkeit brochen oder ungebrochen) erklärt, doch ergeben sich
gebrauchsfreundlich und griffbereit vor uns. durch die Verdoppelung der Trigramme bei diesen
Verwandlungsprozessen 64 komplexere symbolische
Wie ich schon im vorigen Kapitel andeutete, hat der Möglichkeiten von jeweils sechs Zeilen, Hexagramme
Tzolkin bzw. Harmonikalische Modul eine starke Ähn- genannt. Dagegen basiert der Tzolkin auf den Variations-
lichkeit, im Sinne einer Analogie, mit dem I Ging. Wie möglichkeiten der dreizehn Zahlen und zwanzig Symbo-
das I Ging scheint der Tzolkin zunächst ein archaisches le bzw. Heiligen Zeichen, was insgesamt eine Summe von
Relikt in kodierter Sprache aus einer früheren Epoche zu 260 Mutationen ergibt. Der gleichsame Nenner ist der,
sein. Doch noch ehe das I Ging den Händen der Philolo- daß jede dieser 260 Mutationen sich aus einer der drei-
gen und Archäologen entwunden war, erkannten Philo- zehn Zahlen, einem der zwanzig Zeichen und einer der
sophen und Psychologen bereits, daß das I Ging keines- vier Himmelsrichtungs-Angaben zusammensetzt.
wegs archaisch, sondern zeitlos ist und daher auch uns
Heutigen nützen kann. Über seine neuerliche Populari- Und schließlich verfolgt das I Ging ebenso wie der
tät als Orakelbuch hinaus hat sich das I Ging durch seine Tzolkin als System den Zweck, Mitteilungen zu offenba-
Entsprechungen mit dem genetischen Code (vgl. ren, die sich auf einen tieferen oder größeren Sinnzusam-
Schönberger, 1973) wie auch durch zahlreiche mathema- menhang beziehen. Während das I Ging haargenau mit
tisch-historische Querverbindungen (vgl. Argüelles, Earth dem genetischen Code synchronisiert ist, ist der Tzolkin
Assending, 1984) als ebenso zeitlos wie zeitgemäß erwie- mit dem galaktischen Code synchronisiert. Während der
sen. genetische Code Informationen im Operationsbereich

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sämtlicher Lebenszyklen regelt - also einschließlich aller
Pflanzen- und Tierformen-, regelt der galaktische Code
Informationen im Operationsbereich des Lichtzyklus.
Der Lichtzyklus definiert sich als die Summe
resonatorischer Frequenzbereiche strahlender Energie,
durch die, etwa in Form von Strom-, Hitze-, Licht- und
Radiowellen, alle Phänomene, organische wie anorgani-
sche, mit den nötigen Informationen für ihre selbst-
generativen Funktionen versorgt werden. Die beiden
Codes durchdringen einander offenbar wechselseitig und
komplementär.

Wenn wir von einem galaktischen Code sprechen, der


dem genetischen Code analog ist, was meinen wir damit
wirklich? Wenn wir vom genetischen Code sprechen,
können wir uns auf die nachweislichen Auswirkungen
seiner Operationsweise berufen, ob es sich nun um die
Bildung von Plankton-Kolonien im Meer oder um die
Differenzierung von Funktionen in dem so komplexen
Organismus »Mensch« handelt. Aber wenn wir vom ga-
laktischen Code sprechen, von Lichtzyklen und strahlen-
der Energie - wie manifestieren sich diese, und zwar so,
daß man sie auch nachweisen kann? Und was sind das
für Datenübertragungen, die ein galaktischer Code re-
gelt?

Betrachten wir einmal, ohne uns in haarspalterische


Einzelheiten zu verlieren, das Wesen des Lebens selbst.
Selbst wenn wir noch so viel wissen über die molekulare die an die Molekularstruktur erinnert. Und diese strah-
und chemische Zusammensetzung jener Nukleinsäuren, lende, vibratorische Infrastruktur (der Lichtkörper) nun
die die Bausteine des Lebens - die 64 Nukleide oder Code- ist es, die dem Strahlungsenergie-Spektrum entspricht,
Variationen - bilden, wo und was wäre all dies ohne Licht? das vom Tzolkin-Code, vom Harmonikalischen Modul
In einem Wort: Der genetische Code erfaßt nur die eine der Maya, geregelt wird.
Hälfte des Gesamtbildes. Erst das Licht - strahlende En-
ergie - liefert die andere Hälfte. Und in der Tat, wenn wir Wenn wir strahlende Energie bis an ihre Quelle ver-
entscheiden müßten, welche Hälfte wichtiger ist, welche folgen, kehren wir zu Hunab Ku, dem galaktischen Her-
zuerst kommt, Licht oder Leben, dann müßten wir sa- zen, zurück. Der Code entspringt dem Hunab Ku und
gen: das Licht. Wenn wir die einfachsten Erscheinungen wird in Pulsschlägen spiralförmig und gleichzeitig im
beobachten - Blumen, die sich im Laufe ihres Tageszyklus Uhrzeigersinn und gegen den Uhrzeigersinn ausgesendet;
öffnen und schließen -, dann sehen wir, daß das Leben er regelt die autotransmittorische und
als solches nicht nur vom Licht abhängig ist, sondern re- autotransformatorische Kapazität der strahlenden Ener-
gelrecht nach dem Licht strebt. gie. In seiner Erscheinungsform als Tzolkin stellt der
harmonikalische Modul der Maya den galaktischen Code
Wir wissen, daß Licht - also strahlende Energie in all aller strahlenden Energie dar - die Urquelle, die den Le-
ihren Variationen - die ganze Palette beherrscht, von der bens-Code DNS prägt und speist. Er findet sein Spiegel-
Radiowelle bis zur kosmischen UKW-Strahlung. In ein- bild im I Ging, seinem symbolischen Pendant. Mit ande-
fachen Worten ausgedrückt, ist strahlende Energie eine ren Worten: Der Tzolkin verhält sich zum I Ging so, wie
Bandbreite von Wellenfunktionen, u.a. auch Elektrizität, Licht sich zu Leben verhält.
die sowohl Informationen überträgt als auch Energie ver-
wandelt. Die Fähigkeit, Informationen weiterleiten zu Mir ist klar, daß ich mit dieser Diskussion des geneti-
können,Transmission - und Energie transformieren zu schen und galaktischen Codes vielleicht einen Stabhoch-
können - Transformation - ist ein Wesenszug strahlender sprung von Ihrer Glaubens- und Vorstellungskraft ver-
Energie an sich und wird, wie DNS, von einem Code lange. Aber wenn wir uns daran erinnern, wie lange es
geregelt. Man erinnere sich auch, daß DNS (Desoxyribo- dauerte, bis selbst die Identität des I Ging mit den 64
Nuklein-Säure) eine vibratorische Infrastruktur besitzt, DNS-Nukleiden entdeckt wurde, dürfen wir uns getrost

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Während nun die möglichen Kombinationen der drei-
zehn Zahlen und zwanzig Positionen (bzw. Heiligen Sym-
bole) die Summe von 260 Einheiten ergeben, aus denen
die ganze Matrix besteht, ergibt sich aus den 52 (13 x 4)
Möglichkeiten der Himmelsrichtungs-Positionen genau
das Muster, das die Matrix »im Innersten zusammenhält«.
Schaut man sich dieses Muster sorgfältig an, dann ent-
deckt man, daß es rechts wie links von der siebten - my-
stischen - Senkrechten, der Mittelachse, jeweils aus 26
Feldern, insgesamt also 52 Einheiten besteht.

In Earth Assending nenne ich die 52 Felder dieses


Verwebungs-Musters - in Anspielung an seine streng geo-
metrische Symmetrie - die »binäre Drillings-Konfigura-
tion«. Obwohl ich gerne zugebe, daß meine heutige Be-
schreibung auch nicht gerade die Vorstellungskraft beflü-
gelt, definiere ich dieses Muster gern so: »Die primäre
resonatorische Struktur, die allen Vorgängen und Syste-
men gemein ist. Sie ist die sichtbare Form des kosmi-
schen Codes. «Um seiner hohen Aufgabe - die dreizehn
Zahlen und zwanzig Symbole miteinander zu verweben -
mit einem angemessenen Namen gerecht zu werden, nen-
ne ich diese Muster der 52 Felder den »Webstuhl der
Maya«. Ein Webstuhl ist ein Instrument, auf dem man
mindestens zwei verschiedene »Fäden« verweben kann.
Obwohl wir mit dem Wort »Maya« hier auf das Volk der
Maya Bezug nehmen, die uns den Tzolkin als Orientie-
rungshilfe und Werkzeug hinterließen, ist es aber auch
einmal den Tzolkin metaphorisch oder als symbolisches eine Anspielung auf jene »Maya« in der Philosophie der
Modell vornehmen und nachprüfen, welche Lehren wir Hindus, die besagt, daß die Welt Illusion sei, eine Welt
daraus ziehen könnten! des Scheins der sichtbaren Phänomene.

Als Meßinstrument jenes Codes, der die Funktions- Gewoben wird auf dem Webstuhl der Maya die Ma-
weisen der gesamten Palette strahlender Energie regelt, trix der Möglichkeiten, aus denen unsere empirische Welt
besteht die vordergründigste Aufgabe des Tzolkin darin, besteht. Diese Web-Matrix ist ein Teppich aus 260 Fel-
aufgrund seiner begrenzten Zahl von Komponenten die dern oder Symbolen, die unseren Sinnen und unserem
Reduktion auf eine leicht einprägsame Reihe von Kon- Verstand die informationelle Tastatur liefern, die wir brau-
stanten zu leisten. Diese Konstanten - ein zusammenhän- chen, um uns mit der uns umgebenden größeren Welt in
gendes System von Zahlen und Symbolen - haben nur Beziehung zu setzen und mit ihr zu kooperieren. Wäh-
einen einzigen, allgegenwärtigen Zweck: uns die Wieder- rend einerseits die Welt im großen ganzen durch diese
260 Symbole als zyklische Symbolkombination definiert
gewinnung galaktischer Daten zu ermöglichen und uns
wird, wird andererseits auch unsere innere Fähigkeit durch
in den Zustand galaktischer Eingestimmtheit zu verset-
sie geregelt, jene Welt im großen ganzen als wesensgleich
zen.
mit der Welt zu erkennen, die wir empirisch wahrneh-
Das also ist, aufs bloße Gerippe des Wesentlichen re- men.
duziert, der Tzolkin - die galaktische Konstante: dreizehn Aber was sind das für Fäden, die da auf dem Web-
Zahlen, zwanzig Symbole und vier rotierende stuhl der Maya gewebt werden? Die senkrechten Fäden
Himmelsrichtungs-Angaben, immer wieder zum Anfang werden durch die 13 Zahlen gebildet, die waagrechten
zurückkehrend, in ewiger Wiederholung, in endlosem Fäden durch die zwanzig Symbole. Wofür stehen sie? Wie
Pulsieren. ich schon angedeutet habe, stehen die dreizehn »Zahlen«
für primäre Formen strahlender Energie; wir können sie
Der Tzolkin oder Harmonikalische Modul stellt sich
Radio-Pulse nennen. Die zwanzig Symbole stehen fiir das
uns somit als die vollendete Metapher für den sich im-
Gesamtspektrum an möglichen Frequenzen, die sich je-
merzu selbst erzeugenden und selbst erneuernden galak-
dem dieser RadioPulse zur eigenen Transformation oder
tischen Kreislauf dar. Entwicklung anbieten. Kombiniert mit zwanzig

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Himmelsrichtungs-Positionen, erzeugt jede dieser drei- sind, sondern absolut lebensnotwendig für uns als ganz-
zehn Zahlen einen Symbolteppich bzw. ein strahlendes heitlich existierende Wesen. In unserem Tiefschlaf, unse-
Pulsations-Raster, das ganz bestimmte Daten enthält. Die rer Ahnungslosigkeit von der Macht der Symbole, geraten
260 symbolischen Pulse, die auf dem Webstuhl der Maya uns unsere Träume zu Alpträumen, und so leben wir als
hin- und herschießen, erzeugen das gesamte resonatorische Geiseln einer Welt, die in Wirklichkeit eine Sonnenfin-
Feld, was wir als »Wirklichkeit« erfahren. sternis symbolischer Erkenntnis ist. Wie wir wissen, leben
wir nicht von Brot allein. Auch wenn wir vielleicht das
Aber bleiben wir noch ein wenig bei der Bedeutung Gefühl haben, daß »Spiritualität« ein vager Begriff und
von Symbolen. Was ist ein Symbol? Ein Symbol ist eine »Transzendenz« eine abseitige Bestrebung ist, die Tatsache
resonatorische Struktur, Widerhall einer spezifischen Be- bleibt: Unserem eigenen Glauben an die Trennung von
schaffenheit strahlender Energie, die 7 in unseren Sinnen Wissenschaft, Spiritualität und Kunst haben wir es zuzu-
Gestalt annimmt. Wie bekannt, gehört zu unseren sinnli- schreiben, daß wir nicht zur vollen Erkenntnis der Sym-
chen Fähigkeiten auch die, Formen zu empfangen. Mit bole und symbolischen Wissens gelangen.
anderen Worten: Die Sinnesorgane fungieren als Empfän-
ger von Schwingungen. Wie Radarstationen besonderer Als resonatorische Strukturen erschaffen die Symbole
Art empfangen die Sinne ebenfalls ununterbrochen eine buchstäblich unseren Lichtkörper; sie arbeiten mit ihm,
Flut von resonatorischen Wellenlängen, die insgesamt un- prägen ihn. Der Lichtkörper ist die elektro-resonatorische
ser Universum ausmachen. Aufgabe des Verstandes ist es, Code-Bank der Galaxie und speist die genetische Code-
all die Symbole oder resonatorischen
Strukturen, die unsere Sinneswahrneh-
mung registriert, zu ordnen und zu in-
terpretieren. Bei seinen Deutungsver-
suchen wird unser Verstand aber auch
noch durch lauter innere konditionierte
Reflexe an der Nase herumgeführt.
Plato und Jung nannten die
resonatorischen Strukturen »Archety-
pen«, Form-Konstanten. Diese Kon-
stanten existieren in einem
Bewußtseinsfeld jenseits von Zeit und
Individualität - ja, definieren es gera-
dezu. Vom Maya-Faktor her gesehen
bilden diese Formkonstanten genau
den Stoff, der auf dem Webstuhl der
Maya gewoben wird, wobei allerdings
der Webstuhl der Maya ein auf magi-
sche Weise selbstgeschaffenes Werkzeug
ist - entstanden aus dem Stoff, den es
webt. Selbstgeschaffen und selbst-
schaffend, verwebt der Webstuhl der
Maya die Symbole zu jenem ganzen
Gobelin den wit durch unseren Ver-
stand und unsere Sinne als unseren
Verstand und unsere Sinne wahrneh-
men. Die Welt ist nicht nur metapho-
risch, sondern ganz konkret ein
Symbolgewebe, und durch Symbole
schaffen wir uns auch das Gewebe un-
seres Weltbildes.
Wenn wir begreifen, daß Symbole
tatsächlich resonatorische Strukturen,
vibratorische Formfelder sind und daß
wir selber bis in den Kern
resonatorischer Natur sind, dann kön-
nen wir auch erkennen, daß Symbole
nicht Spinnweb und Mondenschein

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Bank. Er ist der Stoff, aus dem Phantasie, Einsicht und resonatorischen Strukturen, den Symbolteppich unserer
alles wahre Erkennen gemacht sind - und mehr als das. Wirklichkeit ausmachen, beruht die angeborene galakti-
Obwohl die Basis unseres Lichtkörpers der vibratorischen sche Code-Bank.
Infrastruktur des DNS-Codes entspricht, kann er aber nur
aktiviert werden, wenn ein bewußter Umgang mit Sym- Insgesamt gesehen läßt sich der Tzolkin, die 260er-Scha-
bolen vorhanden ist. Auch darf dieser symbolimprägnierte blone, auch als holoscanner bezeichnen - als ein Meßgerät,
Lichtkörper nicht als losgelöst von unserem sogenannten mit dem sich das Ganze überblicken, prüfen und registrie-
physischen Körper betrachtet werden. Vielmehr unterstützt ren läßt. So ein Werkzeug macht es uns nicht nur möglich,
und durchdringt der resonatorische Lichtkörper alle unse- das Ganze ins Auge zu fassen, sondern verschafft uns in
re Funktionen. Nicht also als bloße poetische Anwand- seiner Eigenschaft als fraktaler oder holographischer Split-
lung treffen wir hier die Feststellung, daß wir Menschen, ter vom galaktischen »Urfelsen« auch Zugang zu einer Viel-
ebensowenig wie eine Blume ohne Licht und Wasser, nicht zahl von Seins- und Bewußtseinsbereichen. Mit diesem her-
ohne Symbole leben können. ausfordernden Gedanken wollen wir uns jetzt dem
Harmonikalischen Modul zuwenden und einmal genauer
Wenn die dreizehn Zahlen das Licht sind, das Geist prüfen, inwiefern er uns einen holoscan, einen Gesamt-
und Körper zum Leben erweckt, dann sind die zwanzig überblick gewährt über unseren Synchronisations-Strahl,
Himmelsrichtungs-Positionen das Wasser, das diesem Geist dessen Durchmesser von 5200 Tun unser Planet nun bald
und Körper Nahrung gibt. Auf demWechselspiel von drei- durchquert haben wird.
zehn Zahlen und zwanzig Symbolen, die die

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Die Geschichte & das Sonnensystem
Die Galaktische Perspektive
5
D ie Matrix der Maya bzw. der Tzolkin bzw. der
Harmonikalische Modul enthält den Code der
harmonikalischen Ordnung des Weltalls und prägt alle
Sobald das irdische Licht-Programm imprägniert wor-
den ist und es seine Tätigkeit aufgenommen hat, werden
auch die genetischen Daten ins planetarische Umfeld ein-
Systeme darin durch eine gemeinsame, alles regelnde Re- gegeben. Auf unserem Planeten ist die genetische Imprä-
sonanz, die wir »Lichtkörper« nennen. gnation Aufgabe der unteren Strahlungshülle, die ihrer-
So wie jeder lebende Organismus einen Lichtkörper - seits nun, muß man sich vorstellen, vom Lichtprogramm
die DNS-Infrastruktur - besitzt und wie selbst die Spezi- der oberen Strahlungshülle befruchtet wird. Die beiden
es als Ganzes einen eigenen, kollektiven Lichtkörper hat, Strahlungshüllen bilden eine Art vibratorischen Webstuhl,
so wird auch der Planet Erde als bewußter Organismus der anstelle von Stoffen Resonanzen webt. Die Resonanz,
durch einen sich entwickelnden Lichtkörper bestimmt. die aus der Verwebung der unteren - genetischen - und
der oberen - galaktischen - Prägung entsteht, erzeugt das
Wie der Lichtkörper individueller oder kollektiver komplette Memory-Programm der Erde, hier die Psi-Bank
Organismen ist der planetarische Lichtkörper die bewußt genannt.
entfaltete resonatorische Struktur, die alles regelt und da-
für sorgt, daß sich seine evolutionäre Bestimmung erfüllt. Diese Psi-Bank ist in der interaktiven Membrane zwi-
Nur darf man nicht übersehen, daß der planetarische schen den beiden Strahlungsmänteln angesiedelt und
Lichtkörper, wiewohl eingebettet ins Gedächtnis-Pro- bringt nun morphogenetische Felder hervor, wie Rupert
gramm des Planeten, nur durch einen bewußten, koope- Sheldrake sie nennt - sekundäre, memorygesättigte
rativen Einsatz aktiviert werden kann. Wie noch zu zei- Schwingungsfelder, von deren Tätigkeit das Fortbestehen
gen sein wird, liegt der Schlüssel zu dieser bewußten Ent- der verschiedenen organischen Lebensformen abhängt.
faltung des planetarischen Lichtkörpers in der Wissen- Was wir hier beschreiben, ist die Intelligenz-Struktur
schaft, die sich Geomantik - »Erd-Akkupunktur« - nennt. unseres Planeten. Dabei verstehen wir diesen als einen
Als strahlende Datenbank des Erdprogramms ist der lebendigen Organismus und führen damit lediglich die
galaktische 260er-Code als diejenige Instanz anzusehen, Gaia-Hypothese von James Lovelock weiter aus - näm-
die den elektromagnetischen Äther der äußeren Erdhülle lich den Gedanken, daß die Erde in der Tat eine bewuß-
- der oberen von zwei erdumspannenden strahlenden te, sich entwickelnde Wesenheit sei. Natürlich waren bzw.
Hüllen - uranfänglich imprägniert hat. Ich sage uranfäng- sind sich alle prähistorischen - mit anderen Worten prä-
lich, weil das Herz des Alls, Hunab Ku, gleich einem star- technologischen Völker dieser Tatsache bewußt. Über lan-
ken Radiosender, anfangs- und endlos den strahlenden ge Strecken der uns bekannten Geschichte hin wurde der
Licht-Code generiert. Glaube, daß die Erde heilig sei, von allen Völkern geteilt.

Der Informationsfluß zwischen einem planetarischen Während wir einerseits sagen können, daß die Vereh-
Körper wie der Erde und dem galaktischen Herzen wird rung der Erde als lebendiger Organismus von altersher
durch eine spezifische Funktion der Sonne unterhalten und überall gemeinsamer Glaube war, heißt das lange noch
und gesichert, nämlich deren binäre Sonnenflecken-Tä- nicht, daß alle Völker, die diesen Glauben teilten, ihr
tigkeit. Sonne wie Erde operieren mit der gleichen galak- Wissen auch miteinander austauschten oder einen so kom-
tischen Datenbank. Wann immer ein stellarer Körper wie pletten Überblick über die Erde besaßen wie wir Heuti-
zum Beispiel unsere Sonne ihren evolutionären Werde- gen dank unserer schwerfälligen, aber global einheitlichen
gang antritt, wird er mit dem galaktischen 260er-Code Raumfahrt-Technik. Sehen wir einmal von allen Argu-
imprägniert. Sobald ein Planet wie der unsrige einen be- menten ab, die dafür sprechen, daß es einst eine weltwei-
stimmten Punkt resonatorischer Aktivation erreicht hat, te Wissenschaft gab, die gleichermaßen den Erbauern von
imprägniert der galaktische Informationsstrom, übertra- Stonehenge, der Cheops-Pyramide und den Pyramiden
gen durch die Sonnenflecken, unsere äußere elektroma- von Teotihuacan bekannt war - eines zumindest behaup-
gnetische Hülle mit den Grundelementen des spezifisch ten wir: daß es so etwas wie ein »universelles« Wissen gab,
irdischen Memory-Programms. und zwar kraft einer kollektiven Resonanz.

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Vor dem Hintergrund des Gesagten machen wir den 6000 Jahre später haben die ersten Ackerbauversuche
Leser jetzt mit dem Harmoniesystem der Maya in Ge- angefangen und zeitigen in den Flußtälern Indiens, des
stalt des Großen Zyklus, des Galaktischen Mittleren Ostens und Nordafrikas die ersten Erfolge.
Synchronisations-Strahls, bekannt. Zu diesem Zwecke Galaktische Daten, übertragen durch die Sonne, imprä-
gehen wir 5000 Jahre zurück und sehen uns an, in wel- gnieren das mentale Feld der Ackerbauvölker. Vage Erin-
cher Situation sich einerseits die Erde, andererseits die nerungen an frühere Zyklen, andere Zeiten, andere
galaktischen Raumfahrer namens Maya befanden. Fan- Daseinsebenen vermischen sich mit einer Anbetung der
gen wir mit der Erde an. Sonne. Eine Reifezeit des Denkens und Fühlens bahnt
sich an. Ein nächster Zivilisationszyklus steht unmittel-
Im Anschluß an die letzte Eiszeit vor über 12000 Jah-
bar bevor.
ren begann für unseren Planeten ein neuer Lebenszyklus,
ein neues Sonnenzeitalter. Hier und da finden sich Über- Gleichzeitig bleibt nichts von dem, was sich auf dem
reste eines früheren Zyklus. Dies scheint vor allem für Planeten Erde ereignet, den Außenposten der Maya zwi-
Südamerika zuzutreffen. Diese Außenposten früherer schen den Sternen verborgen. Alle wissen Bescheid: Wie-
Zyklen blieben im Verborgenen und ließen sich, still- der einmal schickt ein Planet sich an, seinen Lichtkörper
schweigend auf Beobachterposten verharrend, nicht auf zu aktivieren. Durch den kollektiven Einsatz der größe-
den neuen Zyklus ein. ren Gemeinschaft galaktischer Intelligenz wird nun der

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Galaktische Synchronisations-Strahl, via Sonne und pla- Einheiten (bestehend aus dreizehn Baktuns a zwanzig
netarisches Sonnensystem, gezielt auf die dritte solare Pla- Katuns) nicht von dem Raster des Heiligen Kalenders bzw.
netenbahn gerichtet - die Umlaufbahn der Erde. Genau Tzolkin unterscheiden, der 260 Tage enthält. Mit ande-
im richtigen Augenblick wird, entzündet durch eine kol- ren Worten: Tzolkin und Großer Zyklus stehen in einem
lektive geistige Intensität, von der man sich auf der Erde Fraktalverhältnis zueinander. Und wie könnte es auch
keine Vorstellung machen kann, ein Strahl mit 5200 Tun anders sein, da sie ja alle beide Fraktale der
Durchmesser ins All geschickt. Der Große Zyklus beginnt. harmonikalischen 260er-Matrix des Weltalls sind.
Die Gelehrten streiten sich über den genauen Zeit- In der schematischen Darstellung des
punkt, zu dem der Große Zyklus der Maya einsetzt. Ei- Harmonikalischen Moduls der Maya (in seinem Aspekt
nige sagen, es war der 13. August, andere sagen der 11. als Großer Zyklus) stellen die senkrechten Säulen von links
August, wieder andere der 6. August des Jahres 3113 vor nach rechts die dreizehn Baktuns dar. Jede dieser
Christus. Das Datum 6.August ist freilich deshalb inter- Senkrechtsäulen ist von oben nach unten in zwanzig in-
essant, weil dies auch der Tag im Jahr ist, den die Chine- formationelle Felder unterteilt, wobei jedes dieser Felder
sen als den mittleren Punkt zwischen der Sommerson- für einen Katun-Zyklus steht. Zählt man nun, von links
nenwende und der herbstlichen Tagundnachtgleiche fei- oben angefangen, hintereinander alle dreizehn Säulen von
ern. Es ist auch das historische Datum des Abwurfs der oben nach unten durch, dann ergibt sich auch hier wie-
Atombombe auf Hiroschima. Wie dem auch sei - es liegt der ein System von Zyklen, nämlich zwanzig Zyklen von
heute ziemlich genau 5100 Jahre zurück, daß unser Pla- je dreizehn Katuns: Denn die Abfolge von dreizehn in-
net in den Galaktischen Synchronisations-Strahl eintrat. formationellen Feldern wird zwanzigmal hintereinander
Und wir haben nur noch etwa 26 Jahre Zeit - gerechnet wiederholt. Es gibt also dreizehn Baktuns von je zwanzig
vom Augenblick der Niederschrift dieses Buches -, bis Katuns und zwanzig Unterzyklen von je dreizehn Katuns;
der Planet den Strahl wieder verläßt. und auch für diese in sich identischen zwanzig Subzyklen
von je dreizehn Katuns hatten die Maya einen Namen:
Was aber hat dieser Strahl zu bedeuten? Wie sollen Ahau-Zyklen.
wir ihn beschreiben? Was »synchronisiert« er, und wie?
Der Maya-Terminologie zufolge hat dieser Strahl, der Fassen wir also zusammen. Der Große Zyklus besteht
Große Zyklus, einen Durchmesser von 5200 Tun. In Kin aus: 1 872 000 Kin bzw. Tagen, 5200 Tun von je 360 Kin
oder Tagen ausgedrückt, besteht jeder Tun aus 360 Kin bzw. Tagen (d. h. jeder Tun ist etwas kürzer als einJahr);
bzw. Tagen; das sind also fünf Tage weniger als das 260 Katuns von je 7200 Kin bzw. Tagen (d. h. jeder Katun
ungefähg Sonnenjahr. Mathematisch genau dauert das ist etwas kürzer als zwanzig Jahre); zwanzig Ahau Zyklen
Sonnenjahr 365,2422 Tage. Somit wären 5200 Tuns also von je dreizehn Katuns bzw. 93600 Tagen (260 Tun bzw.
5125 ungefähre Sonnenjahre bzw. 1872000 Tage. etwa 256 Jahre pro Ahau-Zyklus); dreizehn Baktuns von
je 144000 Kin bzw. Tagen (400 Tun oder etwas länger als
Wie wir schon hervorhoben, war es das Hauptanlie- 394 Jahre pro Baktun).
gen der Maya, eine meßbare Korrelation zwischen dem
Kalender, der die Umlaufheit der Erde um die Sonne fest- Die Haupteinheit, an der wir uns hier orientieren
müssen ist der Baktun. In Anbetracht der Tatsache, daß
hält, mit dem tatsächlichen galaktischen Harmoniesystem
ein Tun um fünf Tage kürzer ist als das ungefähre Son-
herzustellen. Der Zyklus hat einen Durchmesser von 5200
nenjahr, läuft die Formel 400 Tun = 20 Katun = 1 Baktun
Tun, ein Fraktal des 52-Schlüssels, des Webstuhls der
auf etwas mehr als 394 ungefähre Sonnenjahre hinaus.
Maya, der das galaktische Harmoniesystem synthetisiert.
Mit anderen Worten: Auch der Große Zyklus bzw. Ga-
Als Fraktalzahl kann dieser 5200-Tun-Durchmesser des
laktische Synchronisations-Strahl richtet sich, insofern er
Großen Zyklus in 260 Einheiten von je 20 Tun zerlegt
in dreizehn Baktuns aufgeteilt ist, nach der galaktischen
werden, Katuns genannt, sowie in 13 Einheiten von je
Schlüsselreihe 1-13. Anhand dieser Abfolge von dreizehn
400 Tun, Baktuns genannt. Im Harmonikalischen Mo-
Baktuns, im Harmonikalischen Modul der Maya darge-
dul zählt ein Tun 360 Kin, ein Katun 7200 Kin und ein
stellt als die dreizehn Senkrechtsäulen im Planquadrat,
Baktun 144000 Kin.
können wir nun beginnen, den Kalender des Großen
Wichtig ist nun, sich an die multidimensionale Be- Zyklus zu erstellen, wobei wir ihn nach unserer Zeitrech-
deutung der Maya-Zahlen zu erinnern. Ihre Übersetzung nung auf die Periode von 3113 v. Chr. bis 2012 n. Chr.
in Tage oder Jahre heißt nicht, daß sie nicht auch für projizieren.
andere Operationen und Werte stehen. Wenn hier Ge- Zunächst wollen wir die dreizehn Baktun-Zyklen in
schichte als harmonikalische Wellenfrequenz von 5200 ihrer Reihenfolge auflisten. Dabei ist anzumerken, daß
Tun beschrieben wird, dann ist das nur eine Scheibe ei- der erste Baktun als Baktun 0 gerechnet wird, der zweite
nes multidimensionalen galaktischen Hologramms. als Baktun 1 usw., was bedeutet, daß ein Zyklus nicht
Wie wir ebenfalls festhielten, läßt sich die schemati- eher gerechnet wird, als bis sein Zeitraum eine Runde
sche Darstellung des Großen Zyklus als Raster von 260 zurückliegt.

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Betrachten wir jede einzelne der Baktun-Säulen im setze (Codices) und Metallverarbeitung im Zweistrom-
Raster des Moduls, dann müssen wir besonders auf die land Mesopotamien. Sargon und das erste Babylonische
schwarzen Felder achten, die zum Webstuhl der Maya Reich. Beginn der Kriegsführung mit Kampfwagen. Ter-
gehören; sie tauchen in jedem Zyklus auf. Die Felder, die ritorialer Imperialismus. Ära der legendären Kaiser in
zum Webstuhl der Maya gehören (insgesamt 52), reprä- China. Entwicklung der minoischen Kultur auf Kreta.
sentieren nämlich die Epochen, in denen ein gesteigerter
Baktun 3. Baktun des Heiligen Berges.
Einfluß aus dem Weltall einsetzt.
1930-1536 v. Chr. 3.0.0.0.0

1. Baktun der Sternen-Saat Das Mittlere und Neue Reich in Ägypten. Die Verle-
gung der Mitte auf den Heiligen Berg des Westens im Tal
2. Baktun der Pyramide der Könige markiert die Entscheidung der Ägypter, die
3. Baktun des Rades dynastische Herrschaft zu verewigen. Damit wird das
Prinzip des defensiven Territorialismus zur Norm zivili-
4. Baktun des Heiligen Berges sierten Lebens. Wellen von Eroberungen - Hethiter, Ari-
5. Baktun des Hauses von Shang er. Zerstörung der Minoer und der Indus-Zivilisation.

6. Baktun des Kaiserlichen Siegels Baktun 4. Baktun des Hauses von Shang.
1536-1141 v. Chr. 4.0.0.0.0
7. Baktun der Geistigen Lehre
Errichtung der Shang-Dynastie in China. Verkündigung
8. Baktun des Gesalbten
der YinYang-Doktrin. Fortschritt in der Bronze-Verarbei-
9. Baktun der Herren von Rot und Schwarz tung und der Chinesischen Zivilisation. Beginn der
vedischen Zivilisation in Indien. Auftauchen der Chavin-
10. Baktun der Maya Zivilisation in den Anden und der Olmeken in
11. Baktun der Kreuzzüge Mesoamerika. Echnaton in Ägypten. Abraham und Moses
in Israel. Konsolidierung der Hethiter in Mesopotamien.
12. Baktun des Verborgenen Saatkorns
Baktun 5. Baktun des Kaiserlichen Siegels.
13. Baktun der Transformation der Materie
141-747 v. Chr. 5.0.0.0.0

Babylonisch-Assyrische Reiche. Eisenwaffen und


Die genauen Bezeichnungen der dreizehn Baktun- Kriegsmaschinen. Aufstieg von Mykene im Mittelmeer-
Zyklen beziehen sich auf das entscheidende Ereignis oder raum, Vernichtung Trojas. Chou-Dynastie in China, Ent-
den wichtigsten Charakterzug einer jeweiligen Epoche. stehung des I Ging. Ausbreitung der Olmeken-Kultur über
ganz Mesoamerika. Das Pferd im Kriegseinsatz. Das Prin-
Baktun 0 (= 13). Baktun der Sternen-Saat. zip militärischer Reichsherrschaft und der dynastischen
3113-2718 v. Chr. 13.0.0.0.0 Thronfolge wird zur Norm zivilisierten Lebens auf Er-
den.
Eintritt der Erde in den Galaktischen Strahl der Syn-
chronisation. »Sternen-Botschaften« werden von der Ga- Baktun 6. Baktun der Geistigen Lehre.
laktischen Liga unter den Völkern der Erde ausgesät.
747-353 v. Chr. 6.0.0.0.0
Konsolidierung Ober- und Unterägyptens im Jahre 3100
v.Chr.; Ausbreitung der Sumerer im Jahre 3000 v. Chr.; Periode der ersten Welle galaktischer Maya in
Stonehenge im Jahre 2800 v. Chr. begonnen. Mesoamerika. Persisches Reich. Entstehung des philoso-
phisch-individualistischen Denkens, im Unterschied zu
Baktun 1. Baktun der Pyramide. früheren kollektiven Formen der Philosophie. Pythago-
2718-2324 v. Chr. 1.0.0.0.0 ras, Sokrates, Plato, Aristoteles in Griechenland; sechs
Vedanta-Schulen, Mahavira und Buddha in Indien, Lao-
Der Bau und die Inbetriebnahme der Cheopspyrami-
tse, Konfuzius und Tschuangtse in China. Errichtung von
de in Gizeh, Ägypten, zwischen 2700 und 2600 v. Chr.
Monte Alban, Mexiko. Beginn des Kalendersystems der
markieren die Verankerung des irdischen Lichtkörpers.
Maya.
Die sumerische Zivilisation blüht; Akkad und Ur; Ent-
wicklung der Bronze. Anfang von Harappa, Indus Zivili- Baktun 7. Baktun des Gesalbten.
sation. Beginn der seßhaften Landwirtschaft in China,
Mesoamerika und den Anden. 353 v. Chr.-41 n. Chr. 7.0.0.0.0
Hellenistische Zivilisation, Alexander der Große; Auf-
Baktun 2. Baktun des Rades. stieg von Rom, Beginn des Römischen Reiches. Kelten in
2324-1930 v. Chr. 2.0.0.0.0 Europa, fortgeschrittene Eisenverarbeitung; Konsolidie-
rung der zerstrittenen Staaten Chinas durch Ch’in Huang
Volle Einführung des Rades. Beginn einer Transport-
Ti, Anfänge der Han-Dynastie, Große Chinesische Mauer.
Technologie und zyklischen Denkens. Geschriebene Ge-
Der Buddhismus breitet sich als kosmopolitische Religi-

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on von Indien nach Zentralasien aus. Jesus Christus. duismus in Indien; der Buddhismus breitet sich in Tibet,
Gnostische Religionen des Mittleren Ostens. Zerstreu- Korea, Japan aus; T’ang-Dynastie in China; Aufstieg der
ung der Olmeken und Beginn von Teotihuacan. Königreiche Südostasiens - Indonesien (Borobadur, Java);
Blütezeit von Tiahuanaco in den Anden; polynesische
Baktun 8. Baktun der Herren von Rot und Zivilisation in Ozeanien; frühe Blüte der nigerianischen
Schwarz. 41-435 n. Chr. 8.0.0.0.0 Zivilisation.
Vollendung des Pyramidenzentrums von Teotihuacan.
Baktun 10. Baktun der Kreuzzüge.
Konsolidierung der mesoamerikanischen Kulturhoheit.
Die Herren von Rot und Schwarz, erste Lehren 830-1224 n. Chr. 10.0.0.0.0
Quetzalcoatls; Moche, Nazca und Tiahuanaco in den Zusammenbruch der Zivilisationen der Klassischen
Anden; Osterinsel; Auftauchen westafrikanischer König- Maya und Mesoamerikas; 1 Reed Quetzalcoatl und Auf-
reiche; Ausdehnung und Zusammenbruch des Römischen stieg der Tolteken; die Chan-Chan- und Chima-Zivilisa-
Reiches; Aufstieg des Christentums; Zusammenbruch der tionen in den Anden; Aufstieg der I’fe in Nigeria; Blüte
Han-Dynastie; der Buddhismus breitet sich in China und und Ausbreitung des Islam und Konfrontation mit der
Südostasien aus. christlichen Zivilisation in den Kreuzzügen; Aufstieg der
tibetischen Zivilisation; Sung-Dynastie in China, Schieß-
Baktun 9. Baktun der Maya. pulver und Druckerpresse; Khmer-Dynastie in Südost-
435-830 n. Chr. 9.0.0.0.0 asien; Groß-Zimbabwe in Ostafrika.
Zweiter galaktischer Besuch der Maya, Pacal Votan
Baktun 11. Baktun des Verborgenen Saatkorns.
von Palenque und Blüte der Kulturhoheit der Maya;
Mohammed und Aufstieg des Islam; das Römisch-Christ- 1224-1618 n. Chr. 11.0.0.0.0
liche Reich in Westeuropa und das Byzantinisch-Ortho- Ausbreitung des Islam nach Indien, Mittel- und Süd-
dox-Christliche Reich in Osteuropa; Aufstieg des Hin- ostasien, Westafrika; Abkapselung Tibets; Aufstieg der

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Türken, der Mongolen, Eroberung Chinas; Abkapselung on eines Lichtkörpers verstehen, muß man zunächst die
Japans; Aufstieg von Zimbabwe in Ostafrika, von I’fe und Rolle unseres Planeten innerhalb jenes
Benin in Westafrika; Gipfel der christlichen Zivilisation größeren~Organismus erkennen, dessen aktives Mitglied
in Westeuropa, Aufstieg der russisch-orthodoxen Zivili- er ist - des Sonnensystems. Unserem Verständnis nach
sation in Osteuropa; Reformation und Spaltung der christ- besteht das Sonnensystem aus einem zentralen Stern - der
lichen Kirche; Ausbreitung und Sieg der europäischen Sonne - und einer Familie von mindestens zehn Plane-
Zivilisation über die Inkas und Azteken; Beginn der eu- ten. Dieses Sonnensystem ist ein in sich geschlossenes
ropäischen Kolonisierung, Verdunkelung des Heiligen System, dessen-subtile Hülle oder »morphisches Feld«
Weltbildes (das Verborgene Saatkorn). Heliokosmos genannt wird. 11,3 Jahre lang (4e Zahl liegt
etwas über 11,3) »atmet der Heliokosmos aus«, und die
Baktun 12. Baktun der Transformation der Mate- folgenden 11,3 Jahre lang »atmet er ein«. Diese 11,3-
rie. 1 Jahreszyklen des Ein- und Ausatmens nennt man die
618-2012 n. Chr. 12.0.0.0.0 Heliopause; der Gesamtablauf einer Heliopause erstreckt
Aufstieg und Triumph des wissenschaftlichen Mate- sich folglich über einen Zeitraum von etwa 23 Jahren.
rialismus; Europa erobert allmählich die ganze Welt; In- Sechzehn Zyklen von je 260 Tagen ergeben nun aber 11,3
dustrielle Revolution, demokratische Revolutionen in Jahre, während 11,3 Zyklen von je dreiundzwanzig Jah-
Amerika und Europa; Kolonisierung Afrikas, Lateiname- ren etwa 260 Jahre ergeben.
rikas, Asiens; Industrialisierung Japans; Karl Marx und
Der registrierbare Zeitraum einer solaren Ein- und
der Aufstieg des Kommunismus; kommunistische Revo-
Ausatmung - der Heliopause - entspricht genau der Akti-
lutionen in Rußland und China; Erster und Zweiter Welt-
vität der binären Sonnenfleckenbewegung. Bei der
krieg; Atombombe und Atomzeitalter; Aufstieg der Drit-
Sonnenfleckentätigkeit gehen zwei pulsierende » Flecken«
ten Welt (Islam, Mexiko und Indien); weltweiter Terro-
- der eine negativ, der andere positiv - von Ausgangspunk-
rismus und Zusammenbruch der technischen Zivilisati-
ten jeweils 30 Grad über und unter dem Sonnenäquator
on; Läuterung der Erde und letzte Phase irdischer Rege-
aufeinander zu. Ungefähr alle 11,3 Jahre begegnen sich
neration; Informationszeitalter und Kristall-Solar-Tech-
diese Flecken am Äquator, stoßen einander wieder ab und
nologie; Galaktische Synchronisation.
beginnen erneut denselben Vorgang, sobald sie wieder bei
Was uns bei diesem zusammenfassenden Überblick 30 Grad nördlich bzw. südlich vom Sonnenäquator an-
der Hauptzüge und Aktivitäten der dreizehn Baktun-Zy- gekommen sind. Genau wie bei der Heliopause spielt sich
klen vor allem auffällt, ist die ständige Beschleunigung die gesamte Sonnenfleckenbewegung in knapp weniger
und Potenzierung des aktiven Handelns, das schließlich als 23 Jahren ab. Mit anderen Worten weist das
zu einer großen Welle heranschwillt und seinen Höhe- morphische Feld der Sonne einen Atmungsrhythmus von
punkt im dreizehnten Zyklus - Baktun 12, dem Baktun etwa 23 Jahren auf.Die Sonnenflecken, deren Tätigkeit
der Transformation der Materie - erreicht. Der Name des bedeutende Störungen der irdischen Radiowellen und des
letzten Baktuns gibt, zusammen mit dem Namen des er- bio-elektromagnetischen Feldes im allgemeinen herauf-
sten Baktuns (Baktun der SternenSaat), den entscheiden- beschwört, sind also eindeutig mit dem solaren Atmungs-
den Hinweis. Was zunächst als Geschichtsprozeß erscheint prozeß verknüpft. Wenn wir das Sonnensystem einmal
- »Großer Zyklus« -, ist in Wirklichkeit ein planetarischer als einen kolossalen Organismus betrachten, in dessen
Prozeß, eine Phase der Bewußtwerdung der Erde, die Körper, dem Heliokosmos, die Umlaufbahnen der Pla-
Konstruktionsphase des Lichtkörpers der Erde. neten mit eingeschlossen sind, dann fragt sich, welche
Rolle dann die Planeten innerhalb dieses Solarkörpers spie-
Bei diesem totalen planetarischen Einsatz spielen die len und welche Auswirkungen der solare Atmungsprozeß
Menschen die Rolle von atmosphärisch sensibilisierten auf die Planeten hat.
»Instrumenten«, die unter galaktischer Ägide bei einem
Prozeß eingesetzt werden, durch den das »Materie-Feld« Bei unseren Uberlegungen zu diesen Fragen müssen
der Erde transformiert werden soll. Zweck dieses wir noch eine weitere wichtige Variable in Betracht zie-
Transformationsprozesses ist es, das gesamte planetarische hen. Wenn nämlich unser Planet ein sich bewußt entwik-
Feld auf eine höhere, harmonischere Ebene resonatorischer kelnder, lebender Organismus ist, muß das dann nicht
Schwingung anzuheben. Auf diese Weise wird der plane- erst recht für die Sonne gelten, die er umkreist? Man muß
tarische Lichtkörner. die bewußt artikulierte ätherische nicht erst lange überlegen, um zu dem Schluß zu kom-
Erdhülle, hergestellt. Dies ist unter a—nderem damit men, daß es sich fraglos genauso verhalten muß: Auch
gemeint, wenn wir hier den Großen Zyklus auch einen die Sonne besitzt eine Intelligenz - nur ist diese unermeß-
Galaktischen Synchronisations-Strahl mit 5200 Tun lich viel größer und für uns praktisch nicht nachvollzieh-
Durchmesser nennen. bar. Und doch verfügte n unsere Vorfahren in Ägypten
und Mexiko, Peru und Mesopotamien über ein gewisses
Um besser begreifen zu können, daß wir hier unter Wissen davon, und nur auf dies Wissen ist ihre sogenannte
»Geschichte« die galaktisch synchronisierte Konstrukti- »Sonnenanbetung« zurückzuführen.

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Nun ergeben sich aber aus der Aktivität der Heliopause Evolution, ist folglich der, die verschiedenen planetari-
und der binären Sonnenflecken einige Hinweise auf die schen Zentren zu einer höheren, intelligenteren Ausrich-
Beschaffenheit des Energieprozesses der solaren Intelli- tung auf den solaren Mittelpunkt- und den solaren Mit-
genz. Unter Einbeziehung des akkumulierten Wissens der telpunkt auf den galaktischen Mittelpunkt - hinzufüh-
Antike und der Moderne können wir folgende Beschrei- ren. Wenn der Große Sonnenkörper neue Ebenen bewuß-
bung des intelligenten Solar-Organismus treffen: ter Integration erreicht hat, läßt sich das daran erkennen,
daß die Frequenzen der planetarischen Umlaufbahnen
Der Körper des Sonnensystems wird durch einen zen-
immer harmonischer werden, in Resonanz auf die zuneh-
tralen Stern koordiniert, der pausenlos galaktische Daten
mend harmonischer werdende Frequenz der Sonne selbst.
empfängt und weiterleitet, und zwar durch die zyklischen
Pulsbewegungen seiner binären Rezeptoren/Transmit- Nehmen wir ebenfalls an, daß ein Stern im Laufe der
toren. Er artikuliert sich in Form von verschiedenen nicht Entwicklung dieses bewußteren, intelligenteren
wahrnehmbaren Wellen, die auf die jeweiligen Umlauf- Koordinationsniveaus eine Phase erreicht, wo die Hilfe-
bahnen der zehn Planeten abgestimmt sind. Wie Kepler stellung anderer, höherentwickelter Sternensysteme benö-
intuitiv erkannte, stehen die planetarischen Umlaufbah- tigt und auch gewährt wird, dann müssen wir uns diese
nen in einer harmonikalischen Beziehung zueinander. Kooperation seitens anderer Sternensysteme in Gestalt
Dies führte zu der Entdeckung des Asteroiden-Gürtels, eines resonatorischen Frequenz-Synchronisationsstrahles
der zwischen Mars und Jupiter kreist, sowie zur Entdek- vorstellen, der auf die kreisenden Harmonikalischen
kung von Uranus, der jenseits von Saturn kreist, und spä- Gyroskope - d.h. den betreffenden Planeten selbst - ge-
terhin von Neptun und Pluto, mit ihren Umlaufbahnen richtet wird.
jenseits von Uranus. Bei dieser Beschreibung des solaren
Feldes kommt es aber vor allem auf den Gesamtkomplex Die Aussendung eines solchen resonatorischen Fre-
harmonikalischer Wellenmuster an, der durch die plane- quenz-Synchronisationsstrahles würde selbstverständlich
tarischen Umlaufbahnen um die Sonne entsteht. Was ist in Abstimmung mit dem galaktischen Harmoniesystem
aber von den Planeten selber zu sagen? vonstatten gehen und als Minimalfraktal den allgemein-
gültigen galaktischen Rhythmus widerspiegeln. Wie wir
Ist die Sonne die zentrale koordinierende Intelligenz schon sahen, hat dieser galaktische Harmonisierungsstrahl
im solaren Feld, so stellen die Planeten Harmonikalische einen Durchmesser von 5200 Tun oder 260 Katun und
Gyroskope dar, deren Aufgabe es ist, die spezifische
enthält sämtliche mathematischen Verhältnisse, die die
resonatorische Frequenz zu stabilisieren, die zur Umlauf-
radiativen und genenetischen Eigenschaften universellen
bahn des jeweiligen Planeten gehört. Hiermit haben wir
Lebens regeln. Aus Gründen, die umso deutlicher her-
übrigens die exakte Erklärung, warum die Erde sich um
vortreten werden, je mehr sich diese Perspektive solarer
ihre eigene Achse dreht.
Intelligenz und galaktischer Gemeinschaft entfaltet, hat
die Aussendung dieses Strahles, der der Erdzeit von 3113
v. Chr. bis 2012 n. Chr. entspricht, eine ganz entschei-
Obwohl der Heliokosmos, also der Gesamtkörper des dende Rolle bei der Transformation irdischer Energie ge-
Sonnensystems, ein auto-regulatives System ist, stellt er spielt.
innerhalb des größeren galaktischen Umfeldes gleichzei-
tig auch wieder ein Tochtersystem dar. Insofern besteht Stellen wir im Moment lediglich fest, daß, jedenfalls
eine Einatmung darin, daß er kosmische Kräfte galakti- für die Dauer dieses Harmonisierungsstrahls, die
sche Frequenzen - aufnimmt, die entweder vom galakti- resonatorische Harmoniefrequenz des dritten kreisenden
schen Herzen direkt und/oder via andere Intelligente Gyroskops, also des Planeten Erde, eine entscheidende
Sternensysteme ausgesandt werden. Seine Ausatmung Rolle bei der Bewerkstelligung einer Phase koordinierter
besteht darin, die umgewandelten Energie- bzw. Intelligenz spielt, wohl, weil es dem Solar-System nur
Informations-Ströme wieder an das galaktische Herz durch eine synchronisierte Erde möglich wird, vollends
Hunab Ku zurückzugeben. Die Planeten - kreisende in die Gemeinschaft der galaktischen lntelligenz einzu-
Harmonikalische Gyroskope - assistieren bei der Regu- treten.
lierung der Energie/Informationsströme zum galaktischen
Kern und wieder zurück. Die Einatmung~ stellt den so- Im Kontext der morphogenetischen Felder betrach-
laren Strom dar, die Ausatmung dagegen den lunaren, tet, kann der Große Zyklus auch als galaktisch aktivier-
galaktischen Strom. Wie wir noch sehen werden, besteht tes Feld mit resonatorischer Zielrichtung bezeichnet wer-
ein Zusammenhang zwischen der Ein- und Ausatmung den, unterteilt in dreizehn zyklische Unterfelder. Als
des Sonnensystems, den zehn Planet-Gyroskopen und den resonatorisches Gesamtfeld hat der Große Zyklus die
zwanzig Heiligen Zeichen. Aufgabe, das »Abheben« der Erde zu ermöglichen d. h.
die Konstruktion und Inbetriebnahme des irdischen
Der Hauptzweck des solaren Evolutionsprozesses ins-
Lichtkörpers. Durch menschliche Mithilfe wird bewirkt,
gesamt, also einschließlich unserer eigenen planetarischen
daß die Materie umgewandelt wird, und ~ durch das ko-

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ordinierende Eingreifen höherer Intelligenzen aus dem gerecht konstruiert ist, die Kapazität, eine bestimmte
Weltall kommt es zur Transzendierung der Spezies und Resonanz wachzurufen, ganz gleich wo und wann. Auf
damit, als letztes Resultat, zu einem wahrhaft planetari- diese Art und Weise können spezifische archetypische
schen Bewußtsein; Nur durch ein solches Zustandekom- Resonanzen, die in einem bestimmten Baktun aktiviert
men planetarischer Intelligenz (symbolisiert durch das werden, auf ein anderes oder mehrere andere übergrei-
Zeichen MEN) läßt sich das Ziel, die bewußte Reso- fen. Diese Situation wird noch dadurch komplexer« daß
nanz mit der zentralen solaren Intelligenz (symbolisiert der Mensch unter dem Einfluß egoistischer oder territo-
durch das Zeichen AHAU) erreichen. rialer Trieb-Imperative dazu neigt, den Sinn der Symbo-
le zu verzerren.
Damit diese abstrakte Information mehr Sinn und
praktische Bedeutung gewinnt, wollen wir jetzt zu den Als deutlich abgrenzbares Feld morphischer Resonanz
dreizehn Baktun-Zyklen, der harmonikalischen Ober- erklärt der Baktun also, wie Zyklen überhaupt ineinan-
ton-Wellenlänge »Geschichte«, zurückkehren. Betrach- der übergehen können. Mit »zyklischer Übergang ist hier
ten wir diese dreizehn Zyklen als eine Landschaft der Punkt gemeint, wo ein Zyklus endet und ein neuer
morphischer Resonanz, unterteilt in sieben Berge und beginnt. Alle 394 Jahre kommt es im morphogenetischen
sechs Täler. Jeder dieser Berge und Täler ist ein in sich Bezirk des Baktun zu einer Pause oder einem Bruch. Wäh-
geschlossenes Feld morphischer Resonanz, und dennoch rend dieser Unterbrechung oder zyklischen Pause wer-
steigern sie sich gemeinsam zu einem einzigen, an Wucht den gewisse symbolische Modi oder kognitive Tenden-
immer mehr zunehmenden Wellenkamm, einem Höhe- zen über den Haufen geworfen, und eine neue Imprä-
punkt, der sich gegen Ende des dreizehnten Zyklus ein- gnation durch die Psi-Bank findet statt. Natürlich gibt
stellt. Der Zweck dieses »Crescendos der Materie« gegen es auch kleinere zyklische Abschnitte, wo das gleiche pas-
Ende des dreizehnten Zyklus, des Zyklus der Transfor- siert, vor allem bei den »Generationen« der Katun-Zy-
mation der Materie, ist der, eine zunehmende Infusion klen mit ihrer Dauer von etwas über 19 Jahren. Aber die
harmonikalischer Frequenzen zu ermöglichen. Bedenken Baktun-Zyklen sind vor allem deshalb so bedeutend, weil
wir, daß die Erde ein harmonikalisches Gyroskop ist, sich ihre Dauer weit über ein einzelnes Menschenleben
dann wird plausibel, wieso diese gesteigerte hinaus erstreckt.
harmonikalische Resonanz, bewirkt durch eine nie da-
gewesene Verschmelzung menschlichen Bewußtseins, Wir sehen also, wenn wir auf die Landschaft des Ga-
früher oder später eine helfende Rolle bei der laktischen Synchronisations-Strahles schauen, ein lang-
Katapultierung des Heliokosmos in die Gemeinschaft der sames, 5125 Jahre wahrendes Anschwellen von dreizehn
galaktischen Intelligenz spielen wird. aufeinanderfolgenden morphogenetischen Feldern, von
denen jedes in seiner archetypischen Eigentümlichkeit
Bei näherer Betrachtung dieser dreizehn Baktun-Zy-
in zwanzig kleinere Katun-Zyklen unterteilt ist. Obwohl
klen des Synchronisations-Zyklus, verstanden als drei-
die Übergänge zwischen den Feldern nicht unbedingt
zehn morphische Unterfelder, erwecken Anfang und
durch irgendwelche herausragenden Vorkommnisse mar-
Ende der Zyklen unsere besondere Aufmerksamkeit. Die
kiert sind, können wir ohne weiteres in jedem einzelnen
Übergangspunkte zwischen den Unterzyklen sind, so-
dieser Unterfelder eine entscheidende Charakter-
viel wissen wir über morphogenetische Felder, von ent-
veränderung ausmachen. Wie schon angedeutet, gehen
scheidender Wichtigkeit. Denn während das Innenfeld
diese Charakterveränderungen auf die (im allgemeinen
das Memory-Programm einer Spezies birgt, werden die
unbewußte) Verwerfung bestimmter symbolisch-kogni-
Programmveränderungen immer an den Randzonen, also
tiver Eigentümlichkeiten zurück sowie auf die Imprä-
in Augenblicken des Ubergangs von Zyklus zu Zyklus,
gnierung mit neuen Daten, woraus sich dann insgesamt
vorgenommen. Entsprechend sind die Programm-
die spezifische Eigenschaft des neuen morphischen
veränderungen um so subtiler, je kleiner ein Zyklus ist.
Unterfeldes ergibt. Ein Übergang zwischen Zyklen ist
Je größer ein Zyklus, desto größer der Programmwech-
also gleichzeitig gekennzeichnet durch einen Daten-
sel. Im menschlichen Organismus werden diese Verän-
transfer und eine Neuimprägnierung, die den Gesamt-
derungen als Machtverschiebungen zwischen bestimm-
charakter des Memory-Programms des nächsten morpho-
ten archetypischen Leitmustern erfahren.
genetischen Feldes prägen und reflektieren.
Auf diese Weise besitzt jeder Baktun-Zyklus eine spe-
Zyklische Veränderungen sind wichtig, weil sie das
zifische morphische Resonanz, beherrscht von einem spe-
Mittel sind, um der gesamten Spezies bzw. dem ganzen
zifischen Archetypus oder archetypischen Symbol-
Planeten kreative Impulse zu geben. Jedesmal wenn eine
komplex. So gesehen, können Symbole auch als Erzeu-
Veränderung des morphischen Feldes bevorsteht, geht
ger von resonatorischen Kapazitäten betrachtet werden.
dem Übergang eine morphogenetische Subduktion vor-
Mit anderen Worten enthält ein Symbol, wenn es fach-
aus. Eine Subduktion ist ein plötzlicher Abwärtssog der

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Energie, auf den etwas später das Aufwallen oder die Ent- folgenden Ära, die 2012 n.Ch. beginnt.
ladung neuer Energie im neuen morphischen Unterfeld
Bei dieser allgemeinen Beschreibung der dreizehn
folgt. Diese Subduktion wird gewöhnlich durch ein Er-
Unterzyklen des Großen Zyklus (bzw. Galaktischen
eignis ausgelöst, das die Dinge, die da kommen sollen,
Synchronisations-Strahls von 5200 Tun Durchmesser)
bereits ahnen läßt. So stellt beispielsweise die Errichtung werden die Rhythmen der menschlichen Geschichte nicht
von Stonehenge mit all seinen astronomischen und nur zu morphischen Resonanzen eines umfassenderen
geodetischen Proportionen ein typisches Beispiel für ein planetarisch-evolutionären Prozesses, sondern spielt auch
Subduktions-Ereignis dar, insofern Stonehenge gegen der Planet Erde selber eine wichtige Rolle im Drama der
Ende des ersten Baktuns, des Baktuns der Sternen-Saat, größeren morphogenetischen Harmonie-Ordnung des
die Schatten des nächsten Baktuns, des Baktuns der Py- Sonnensystems. Obwohl man von einem gewissen Stand-
ramide, vorauswirft. punkt aus sagen könnte, daß das menschliche Element
hier doch nur Werkzeug galaktischer Absichten sei, so ist
Jedenfalls ist das, was für uns heute wirklich wesent- diese Werkzeug-Rolle doch zwangsläufig intelligenter
lich ist, die Subduktion vor Abschluß des gesamten Zy- Natur und ausdrücklich gewollt. Und wenn wir jetzt, zum
klus. Mögen die Veränderungen zwischen den Baktuns Zeitpunkt, da die harmonikalischen Kalibrationen des
noch so einschneidend sein - die Subduktion und Ver- Großen Zyklus kurz vor dem Höhepunkt stehen, vieles
änderung, die durch den Abschluß des gesamten großen von dem, was wir geleistet haben, unter Schmerzen über
Zyklus ausgelöst wird, muß im Vergleich dazu unerhör- Bord werfen müssen um dorthin zu gelangen, wo wir in
te Ausmaße haben. Diese Veränderung - sie hat bereits Wahrheit schon sind, dann wird sich unseren Augen am
einesetzt - wird signalisiert durch eine Verschiebung der Ende auch die unbewußt ausgetragene Frucht all unserer
resonatorischen Frequenz; diese Verschiebung kündigt Wehen offenbaren: der Lichtkörper unseres Planeten - der
das Ende des Großen Zyklus an bzw. des Galaktischen Mantel Gaias, den die Erde tragen wird wie ein strahlen-
Synchronisations-Strahls von 5200 Tun Durchmesser
des Gewand, von Pol zu magnetischem Pol.
und gibt eine Vorahnung von dem Glanz unserer galak-
tischen, solaren und planetarischen Wirklichkeit nach-

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Das Ende des Zyklus
Synchronisation mit dem All
6
I m Moment, wo diese Zeilen geschrieben werden,
ist der Morgen noch nicht angebrochen. Heute ist -
nach Rechnung des gegenwärtigen Kalenders, der die
Zeitrahmen, der inzwischen die ganze Welt einfaßt, ver-
wirklicht zu werden scheint! Weit und breit nichts als
bewaffnete Lager, unvorstellbare weltzerstörerische Feuer-
Geburt eines bestimmten Menschen, Jesus Chri- kräfte, entfesselt durch unser Eindringen in das Atom -
stus, zum Stichtag nimmt - der 20.Juni des Jah- Ergebnis eines Projekts, das von den brillantesten Wis-
res 1986. Nach dem Maya-Kalender, dessen senschaftlern des zwanzigsten Jahrhunderts begonnen und
Zählung am 13. August des Jahres 3113 y v.Chr. anfangs begeistert vorangetrieben wurde! In der Tat: Wir
beginnt, wird der heutige Tag so geschrieben: stehen an einem Zeitpunkt, wo die Entwicklung der
10 BEN, 9 KAYEB, 12.18.14.18.9 - mit ande- Menschheit und des Planeten eine Krise erreicht hat, die
ren Worten: Wir befinden uns in Baktun 12, an Armageddon erinnert.
Katun 18, Jahr 14, Vinal 18, am Tag 9. Oder
wir könnten auch sagen, daß heute Kin 1862599 Wir stecken so bis über beide Ohren in der Ausweglo-
ist- so viele Tage sind seit Anfang des Großen sigkeit dieses Skripts, daß es in der öffentlichen Vorstel-
Zyklus verstrichen. Weniger als 10000 Kin trennen uns lung praktisch nichts mehr gibt, was sich ihm entzieht.
also nur noch vom Ende des Großen Zyklus. Populäre Kino- oder Video-Visionen von der Zukunft
zeichnen entweder eine post-nukleare Kriegsverheerung
Ganz gleich aber, wie wir ihn zerlegen: Der Große oder eine übertechnisierte Gesellschaft, die so reglemen-
Zyklus bzw. Große Synchronisations-Strahl mit dem tiert ist, daß sie einem Wirklichkeit gewordenen Alptraum
Durchmesser von 5200 Tun bzw. dreizehn Baktun, den gleicht. Selbst Filme über die Zukunft der Raumschif-
unser Planet Erde zur Zeit durchquert, nähert sich un- fahrt stehen im Zeichen kolossaler galaktischer Kriegs-
mittelbar seinem Ende. Wie wir im vorigen Kapitel an- visionen - » Krieg der Sterne« ! In der Phantasie der Welt-
deuteten, werden bei dieser Reise die höher entwickelten öffentlichkeit, und erst recht der Weltführer, fehlt es bis-
DNS-Lebensformen der Erde einer ständigen Beschleu- lang an jeder wahrhaft inspirierenden Alternative zu der
nigung ausgesetzt, die komischerweise die Beschleunigung Horrorperspektive, eingesperrt leben zu müssen in einem
von Atompartikeln in unseren riesigen Atom- bewaffneten, weltweiten Atomkraftwerk. Armageddon, so
Zertrümmerungsanlagen nachzuäffen scheint. Dieser Pro- scheint es, soll um jeden Preis stattfinden.
zeß der Beschleunigung und letztlich Synchronisation ist
es, der uns hier als spezifische harmonikalische Wellen- Wenn wir uns die Quelle anschauen, aus der das
länge der Geschichte interessiert. Dieser spezifisch histo- Armageddon-Skript stammt, die Apokalypse des Johan-
rische Oberton ist ein winziges, aber exquisit proportio- nes, sehen wir auf der einen Seite, daß es dort unerbitt-
niertes Fraktal des galaktischen Evolutionsprozesses. In- lich selbstgerecht zugeht- eine einzige Schwarzweißmale-
sofern bedeutet das Ende des Zyklus im Jahre 2012 n. rei zwischen Verdammten und Geretteten; andererseits
Chr. (Kin 1 872 000, 13.0.0.0.0) nichts Geringeres als haben wir hier einen Text vor uns, wie er visionärer nicht
den entscheidenden qualitativen Sprung in der Evoluti- sein kann. Das Merkwürdigste aber ist, daß der Zahlen-
on des Lichts und des Lebens der Erde oder auch des symbolismus in der Johannesapokalypse einen tiefen, an
radiogenetischen Prozesses, den unser Planet verkörpert. die Maya erinnernden Oberton anschlägt. Von zentraler
Wichtigkeit ist die Tatsache, daß Christus dort
Wenn wir aber im Kontext eines morphogenetischen
Feldes, dessen Kalender bewußt oder unbewußt von der der dreizehnte in einer Gruppe von zwölf Aposteln
Präsenz und Vision der historischen Gestalt Jesus Chri- ist. Außerdem taucht in immer neuen Variationen die Zahl
stus beherrscht wird, vom Ende des Großen Zyklus spre- Sieben auf und gibt der gesamten Johannesoffenbarung
chen, dann beschwören wir damit automatisch das Ge- ihren mystischen Anstrich. Und schließlich gibt es da die
spenst vom Jüngsten Gericht, von Armageddon herauf, Auserwählten, 144000 an der Zahl genauso viele, wie es
der Wiederkunft Christi, der ein schrecklicher Welten- Tage bzw. Kin in einem Baktun gibt.
brand vorausgeht, das nahe Ende verkündigend. Wenn wir uns daran erinnern, daß ein Baktun viele
Und wer wollte bestreiten, daß genau dies das Dreh- Bedeutungsdimensionen innerhalb der harmonikalischen
buch ist, das in unserem durch Christus abgesteckten Ordnung hat und daß wir uns gegenwärtig im zwölften

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Baktun bzw. dreizehnten Zyklus befinden, dann können tischen Synchronisations-Strahl darin bestand, die Ent-
wir nicht umhin, uns zu fragen, ob es nicht vielleicht eine wicklung von Leben und Bewußtsein auf unserem Plane-
unterschwellige Verbindung zwischen der christlichen ten zu beschleunigen - im Brennpunkt der menschlichen
Johannesapokalypse und dem Maya-Faktor gibt, eine Ver- Spezies-, dann kann keine Periode für diesen Prozeß cha-
bindung, von der die herrschenden orthodoxen Kreise rakteristischer sein als Baktun 12. Schauen wir also ge-
des westlichen NeoChristentums keine Ahnung haben - nauer hin und prüfen wir, was wir dazulernen können.
oder sie verschweigen sie. Sind das Neue Jerusalem, der
Neue Himmel und die Neue Erde vielleicht nichts ande- Baktun 12, der 13. Zyklus, trägt den Namen »Baktun
res als unser Eintritt in die unvorstellbare Dimension ei- der Transformation der Materie«; er ist einerseits geprägt
nes neuen Zyklus, des Zeitkreislaufs nach der galaktischen durch die Entstehung einer Struktur von unglaublicher
Synchronisation im Jahre 2012 n. Chr., im Jahre 13 Komplexität - der globalen Industriellen Zivilisation;
.0.0.0.0 des Maya-Kalenders? Wenn es einen bezeichnen- gleichzeitig zeichnet er sich aber auch durch eine inne-
den Unterschied zwischen dem orthodoxchristlichen bzw. wohnende Bewegung aus, die so eindeutig auf Synchro-
neo-christlichen (d.h. wissenschaftlichen) Standpunkt und nisation zustrebt, daß es all unsere Vorstellungen über-
dem Maya-Faktor gibt, dann den, wie man über »Anfang steigt. Wenn wir uns den gesamten Harmonikalischen
und Ende« denkt. Der geläufige Denkrahmen, das geläu- Modul der dreizehn Baktuns und 260 Katuns ansehen
fige Paradigma, ist dermaßen von der Vorstellung eines und uns vergegenwärtigen, daß wir bereits am Ende von
großen Knalleffekts am Anfang und eines entsprechend Katun 259 stehen, scheint es kaum vorstellbar, daß die
großen Knalleffekts am Ende geprägt, daß uns der Ge- Welt in etwa 25 Jahren die nötige Reife für eine Lebens-
danke, die Ordnung der Dinge könnte vielleicht zykli- ordnung und Zivilisation haben soll, die alles in den Schat-
scher Natur sein, nahezu unvorstellbar ist. Zwar glauben ten stellen wird, was heute existiert. Doch wenn wir Schritt
viele, wenn nicht gar alle außerwestlichen Weltanschau- für Schritt dem Veränderungsprozeß nachgehen, der den
ungen nachdrücklich an ein zyklisches Weltbild (womit Baktun 12 bisher gekennzeichnet hat, werden wir erken-
natürlich jede endgültige Verdammnis entfällt!); was der nen, daß genau der nächste Schritt, nämlich der Schritt
Maya-Faktor aber ihnen allen voraus hat, ist der Umstand, in die Transformation, die nötige Voraussetzung für die
daß er es uns gestattet, den gegenwärtigen Augenblick galaktische Synchronisation schaffen wird.
mit größter Exaktheit in die harmonikalischen Berech- Stecken wir zunächst den Rahmen von Baktun 12 ab,
nungen eines größeren, die ganze Geschichte umfassen- dieses an Chaos so reichen morphogenetischen Feldes,
den Zyklus einordnen zu können, dessen Ende unmittel- das sich von 1618 bis 2012 n.Chr. erstreckt. Baktun 12
bar bevorsteht... auch wenn dies Ende ganz offenbar kein hat nicht nur seinen ganz eigenen, unverkennbaren
Ende, sondern eine Einladung darstellt, zu einer höheren Wellenverlauf, sondern verkörpert in sich auch den Kul-
Wirkungsebene aufzusteigen. minationspunkt, den Wellenkamm des gesamten Zyklus
Nutzen wir die Gelegenheit und setzen wir einmal an der 13 Baktuns, des Großen Zyklus selbst. Da der kriti-
die Stelle der heute immer akuter werdenden mythischen sche Brechungspunkt einer Wellenbewegung erst gegen
Armageddon-Endzeit die Lesart, die uns der Große Zy- Ende von deren Gesamtverlauf als kulminierender Sub-
klus zu bieten hat. Vom Standpunkt des Maya-Faktors ist Zyklus eintritt, zeichnet sich Baktun 12 durch eine sich
die Krisenzeit von Armageddon deckungsgleich mit dem ständig verdoppelnde Potenzierung aus. Eben darum heißt
Wellenkamm nicht nur des dreizehnten Zyklus, Baktun er ja auch der »Baktun der Transformation der Materie«.
12, sondern der gesamten Obertonwelle »•Gieschichte« Alles, was sich seit dem Beginn der Reise im Jahre 3113 v.
überhaupt. Kein Wunder, daß wir in großen Zeiten le- Chr. abgespielt hat, führt auf diesen Kulminationszyklus
ben. Wenn der Zweck unserer »Fahrt« durch den Galak- der Transformation und endgültigen Synchronisierung

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hin. tion die äußere morphogenetische Hülle entsteht, die das
herrschende Paradigma des wissenschaftlichen Materia-
Aus einer schematischen Aufstellung von Baktun 12,
lismus prägt, ist die kontrapunktische Tendenz für das
Katun für Katun, dürfte sich deutlich ergeben, wie die
neue Paradigma verantwortlich, das jetzt aus dieser Span-
Wechselwirkungen zwischen dem wissenschaftlichen Ma-
nung erwächst - nämlich das Paradigma eines
terialismus, der Industriellen Revolution und einer sich
resonatorischen Einheitsfeldes planetarischen Bewußt-
über die ganze Welt verbreitenden materialistischen, be-
seins.
sitzergreifenden Lebenseinstellung folgerichtig zu dem
kritischen gegenwärtigen Zustand führen. Gleichfalls Dieses neue und krönende irdische Paradigma wird
dürfte deutlich daraus hervorgehen, bis zu welch einem sich bis zum Jahr 1992 vollends entpuppt haben.
fortgeschrittenen, nicht mehr rückgängig zu machenden
Grad die Transformation bereits stattgefunden hat. Die Ja, man muß sich beim Gesamtblick auf den Baktun
Verwandlung ist nahezu komplett - nur noch der letzte 12 vor Augen halten, daß dieser Baktun eine genaue Spie-
Schritt fehlt: die Synchronisation des gesamten Feldes gelung des ersten Baktuns ist, da hier wie dort die An-
globaler Resonanz. Wenn hier ein solcher historischer fangs- und End-Katuns innerhalb des Baktuns - 7 IMIX
Abriß vorgestellt wird, dann ist dies als Beitrag zu dieser (1618-1638) und 13 AHAU (1992-2012) galaktische
Synchronisation zu verstehen. Aktivierungs-Katuns sind.

Die innere Spannungssteigerung im Geschichtsverlauf Mit anderen Worten liegt zwischen den beiden An-
seit 1618 läßt sich um so besser verfolgen, je deutlicher fangs- und EndKatuns ein durch nichts gestörter Zeit-
man die typische Gegenläufigkeit von Baktun 12 im Auge raum (1638-1992), der ungehindert und mit vollem Elan
behält. Denn betrachtet man den Baktun insgesamt als sich auf die materielle Verwandlung konzentrieren kann
kreativen Steigerungsprozeß eines spezifischen morpho- - mündend in dem offenbar katastrophalen Materialis-
genetischen Feldes und überdies als Höhepunkt der ge- mus und dynamischen Chaos einer weltweiten
samten Obertonwelle, die wir »Geschichte« nennen, dann IndustrieZivilisation.
sehen wir diesen Gesamtablauf vom dialektischen Und doch kommt es haargenau am Gärungspunkt der
Wechselspiel zweier Tendenzen gefärbt. Die erste ist der Materie - von 1987 bis 1992, im kritischen Moment ma-
alchimistische Drang, die Materie zu verwandeln; wir terialistischer Überreife zur plötzlichen Selbstoffenbarung
können ihn durch alle aufeinanderfolgenden Phasen ver- der eigentlichen und krönenden Intention des gesamten
folgen. Er schlägt sich beispielsweise nieder in der wis- historischen Zyklus.
senschaftlichen Revolution, der Industriellen Revolution
und der demokratischen Gesellschaftsrevolution und gip- Um zu begreifen, wie es so unvermittelt zu einem sol-
felt endlich in der Ausnutzung nuklearer Kräfte. Diese chen klimaktischen Augenblick kommt, der das morpho-
Tendenz ist für den Ablauf der zwanzig Katuns, die den genetische Feld des wissenschaftlichen Materialismus
Baktun der Transformation der Materie ausmachen, ins- mitsamt seiner Manifestation, der weltweiten industriel-
gesamt charakteristisch. len Zivilisation, verschlingen wird, nehmen wir uns jetzt
Zyklus 13, Baktun 12, im einzelnen vor, und zwar Katun
Als dialektischer Kontrapunkt wird diese offensichtli- für Katun. Dabei werden wir sehen, daß uns das kom-
che Transformation der materiellen Ebene durch die pla- mende Paradigma in seiner Natürlichkeit immer über-
netarische Intention nach Vereinigung, nach Bildung ei- zeugender und das jetzt noch vorherrschende in seiner
nes kohärenten irdischen Bewußtseinsfeldes überdeckt. Überholtheit immer durchschaubarer entgegentreten.
Dieser zweite Prozeß kommt in den AHAUZyklen MEN
und LAMAT zum Ausdruck; in ihm wurzeln alle Bestre- Doch ist nicht nur dieser eine Baktun durch die bei-
bungen nach weltumfassender Ausdehnung und Kom- den genannten Tendenzen geprägt, sondern die ganzen
munikation - Romantik, Raumforschung, Drang nach 5200 Tun bzw. 5125 Jahre des Synchronisierungs-
einem vereinten Weltbewußtsein. Triebfeder ist die bren- prozesses, den die Erde in Form einer fortschreitenden
nende Einsicht in die unausweichliche Notwendigkeit galaktischen Beschleunigung durchläuft. Wir werden se-
einer Synchronisation. hen, daß uns die Reise in viel unergründlichere und zu-
gleich viel leichter zugängliche Bereiche führen wird, als
Die Spannung zwischen diesen beiden Tendenzen - wir sie uns je durch unsere Radioteleskope erschließen
dem Drang nach materieller Transformation und dem könnten. Beginnen wir also mit dem Epos der zwanzig
Streben nach einem planetarischen, harmonikalisch ab- Katuns von Baktun 12.
gestimmten Bewußtsein - bildet in der Tat das Crescendo
der Geschichtsentwicklung der gesamten 5125 Jahre.
Während durch die Tendenz zu materieller Transforma-

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sitz ausgerichtete Protestantismus überall seinen Einfluß
geltend macht, beginnt der zweite KatunZyklus mit der
Zyklus 13, Baktun 12: selbstauferlegten Isolation der Japaner, die soeben erst ei-
nige europäische Ideen aufgenommen haben und sich von
Die Transformation der Materie nun an in einer zweihundertjährigen Inkubationszeit dar-
auf vorbereiten, plötzlich als eine der führenden Indu-
Katun 0: 7 IMIX. Stufe 7. MEN-Zyklus. 1618-1638 n. Chr.
striemächte der Welt auf den Plan zu treten. In China
Katun 0 stellt den 7. Katun des MEN-Zyklus dar - sorgen der Sturz der berühmten Ming-Dynastie (1644)
»Den Geist der Erde ganz einsammeln«. Diese siebente und der Aufstieg der mandschurischen Ching-Dynastie -
Stufe schließt die Entwicklungsphase des überlappenden der letzten großen chinesischen Kaiser-Dynastie - dafür,
AHAU-Zyklus ab. Der MEN-AHAUZyklus, der im Jah- daß die chinesische Zivilisation noch lange über den Be-
re 1499 n. Chr. begann, bereitete die Bühne für Baktun ginn der Industriellen Revolution hinaus traditions-
12 vor. Die Periode von 1499 bis 1618 n.Chr. entspricht verhaftet bleibt.
natürlich der turbulenten Zeit der europäischen Renais-
In Konkurrenz zur irokesischen Völker-Liga vermag
sance - die beginnende Eroberung der ganzen Erde, der
sich der protestantische Brückenkopf in Nordamerika
erste Impuls zum wissenschaftlichen Materialismus, die
weiter zu festigen, während in Südamerika unter der
grassierende Alchimie, die Spaltung der christlichen Kir-
Zwangsherrschaft Spaniens und Portugals bereits eine re-
che und die endgültige Transformation des »mittelalterli-
gelrechte Kolonialkultur zu sprießen beginnt. Die gesamte
chen« Geistes in Gestalt eines dialektischen Übergangs
»Neue Welt« wird ironischerweise vom westafrikanischen
von einem Paradigma spiritueller Hierarchie zu einem
Reich Benin gespeist, das dem europäischen Sklavenhan-
Paradigma des weltlichen Materialismus. Zwar kommt
del in die Hände spielt. Mit der Mogul-Dynastie Indiens
dieser Vorgang am deutlichsten im christlichen Schisma
und dem Otomanischen Reich im Mittleren Osten er-
zum Ausdruck, macht sich tatsächlich aber überall auf
reicht das islamische Mittelalter letzte Höhepunkte. In
der Erde bemerkbar. Hieraus erklärt sich auch die deka-
Europa werden die atomistischen Grundsätze und die
dente Aufnahmebereitschaft, die es den europäischen
Dichotomie von Geist und Materie, auf denen der wis-
Mächten so leicht machte, sich langsam und rücksichts-
senschaftliche Materialismus fußt, durch die Schriften von
los des ganzen Erdballs zu bemächtigen.
Thomas Hobbes bestärkt. Sein Leviatban (1651) geht von
Als galaktischer Aktivierungs-Katun repräsentiert 7 der natürlichen Selbstsucht des Menschen aus und liefert
IMIX die mächtige Mobilisation sämtlicher Energien, die damit dem Kapitalismus die notwendige Rechtfertigung;
als Katalysatoren die wissenschaftlich-materialistische sein Werk De Corpore (1655) beschreibt ein leeres Uni-
Weltanschauung vorbereiten. Beherrscht von der solar- versum, durch welches sich blinde Partikel bewegen. Im
neptunischen Kraft, zeitigt dieser Katun Höhepunkte wie Musikalischen spiegelt die Entwicklung der Kunst der
Rene Descartes’ Meditationen (1618), Keplers Harmonisa Fuge das neue Weltbild mit seiner geometrischen Ord-
Mundi (1619), Francis Bacons Novum Organum (1620) nung und seinen mathematisch berechenbaren Partikeln
und New Atlantis (1627), Galileo Galileis Diskurs über wider.
die zwei Welten (1632) und schließlich das epochema- Katun 2: 9 AKBAL. Stufe 9. MEN-Zyklus. 1659-1677 n.C.
chende Werk Diskurs über Methode (1638) von
Descartes. Innerhalb von einer Zeitspanne von zwanzig Sir Isaac Newton drückt mit seinem Genie dem neu-
Jahren kristallisieren sich die Schlüsselthesen und Begrif- en morphogenetischen Feld das endgültige Siegel auf. Von
fe einer revolutionären wissenschaftlichen Methode her- 1664 bis 1666 erforscht Newton das Gesetz der Schwer-
aus und werden systematisiert. Dieses tiefgreifende Er- kraft - ohne das ein materialistisches Paradigma undenk-
eignis in der Welt der Ideen wird auf soziologischer Seite bar gewesen wäre. 1666 folgt seine Arbeit über Farben-
vom Triumph eines anti-hierarchischen, weltzugewandten lehre und Optik, und 1671 erfindet er das Spiegeltele-
Protestantismus begleitet, der geradezu Wegbereiter des skop. Die krönende Weihe des neuen morphogenetischen
wissenschaftlichen Materialismus wird. Der Dreißigjäh- Feldes findet 1675 statt, als die Sternwarte von Green-
rige Krieg beginnt 1618, die Mayflower setzt 1620 nach wich eingerichtet wird - und mit ihr die bis heute gültige
Amerika über, Frankreich und England bauen koloniale Einteilung des Erdballes in Zeitzonen, Längen- und Brei-
Handelsgesellschaften aus. Und damit alles seine Ord- tengrade.
nung hat, wird im Jahre 1632 der Rechenschieber erfun- Im gleichen Jahr berechnet Römer die Lichtgeschwin-
den und im Jahre 1637, von Blaise Pascal, die Additions- digkeit und erfinden sowohl Newton als auch Leibniz,
maschine. ausgehend von der Koordinaten-Geometrie, die moder-
Katun 1: 8 IK. Stufe 8. MEN-Zyklus. 1638-1658 n. Chr. ne Integral- und Differentialrechnung. Leibniz ist als er-
ster europäischer Denker vom I Ging und dessen binärer
Jetzt wo das Fundament der wissenschaftlichen Revo- Mathematik beeindruckt; ein aus China zurückgekehrter
lution steht, wo der aufs Weltliche, auf Erwerb und Be- jesuitischer Missionar macht ihn damit bekannt.

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Während die Briten ihre Vormacht zur See weiter über nach ihm benannte Komet alle 76 Jahre wiederkehrt. (Das
Amerika und Indien ausbauen, betreten mehrere bemer- Jahr 1781 - in welchem der Komet das nächste Mal er-
kenswerte Herrscher die Weltbühne, darunter Kaiser Kang scheinen wird- bringt die Entdeckung des Uranus, des
Hsi von China (1662-1722) und LudwigXIV. von Frank- ersten »modernen« Planeten, s. u.)
reich (1661-1714). Versailles wird zum großartigsten Sym-
Katun 5: 12 CIMI. Stufe 12. MEN-Zyklus. 1717-1736 n.C.
bol des neuen weltlichen Rationalismus, während Kang
Hsi mit aller Macht die Eigenart der chinesischen Kultur Die Macht der britischen Krone über Indien nimmt
durch Ausbau der Verbotenen Stadt Beijing zu bewahren zu, als im Jahre 1717 den Mogulkaisern wichtige Handels-
sucht. konzessionen abgezwun.gen werden; gleichzeitig ermög-
Katun 3: 10 KAN. Stufe 10. MEN-Zyklus. 1677-1697 n.C. lichen neu entwickelte Seidenwebstühle und der Beginn
des Kohlenbergbaus die Einleitung der Industriellen Re-
Im Westen triumphiert der Realismus in der Hoch- volution. Im Jahre 1720 greift der Einfluß der
blüte niederländischer Malerei als visuelle Norm der neuen ManchuDynastie Chinas auf Tibet über, das jedoch wei-
Klasse Europas, der protestantischen Kaufleute. In Tokyo terhin vom Wind der Veränderung, der die übrige Welt
kommt die isolationistische Edo-Dynastie Japans in Be- ergriffen hat, verschont bleibt. Tibet bleibt bis zu seinem
wegung und fördert ihrerseits eine neue Handelsklasse. Zusammenbruch im Jahre 1959 das einzige wichtige hier-
In Rußland sucht Peter der Große die russischen Interes- archische Zentrum, das sich noch an den Prinzipien des
sen mehr in Einklang mit den expansionistischen Kolo- vorhergegangenen morphogenetischen Feldes orientiert.
nialmächten Westeuropas zu bringen. Als Höhepunkt
erscheint Isaac Newtons Schrift Principia Mathematica Zur Bestätigung und Differenzierung der neuen wis-
im Jahre 1687; er legt darin dogmatisch die dem neuen senschaftlichen Weltsicht treten die ersten Denker der
wissenschaftlichen Paradigma zugrunde liegenden Prin- Aufklärung - Männer wie Voltaire oder Benjamin Frank-
zipien fest: Die Wissenschaft muß sich auf »beobachtbare lin - auf den Plan. Dies ist das Zeitalter der philosophi-
Regelmäßigkeiten« berufen können, die für das ganze Uni- schen Offenbarung und des künstlerischen Ausdrucks der
versum gelten, da dieses wie ein Uhrwerk funktioniert. triumphierenden weltlich-rationalistischen Weltanschau-
Hauptpfeiler dieser mechanistischen Weltanschauung sind ung. Der Sieg des Rationalismus hindert Franklin nicht,
die Bewegungs- und Schwerkraftgesetze. 1696 führen 1733 zum ersten Großmeister des Freimaurer-Ordens in
diese Prinzipien bereits zur Geburt der ersten Dampfma- Nordamerika zu avancieren.
schine. Katun 6: 13 MANIK. Gipfelstadium. 13. MEN Zyklus.
1736-1756 n. Chr.
In den neuenglischen Kolonien Nordamerikas bilden
die Hexenprozesse von Salem das protestantische Gegen- Durch die volle Entfaltung des Kohlebergbaus, der
stück zur spanischen Inquisition. Beide Exzesse stärken Verhüttung schmelzbarer Metalle zur Stahlherstellung
die männlich orientierte und rationalistische Grundein- sowie der Textilverarbeitung steigt das England Newtons
stellung von Puritaner/Conquistador, die für das neue zum ersten Basislager der industriellen Weltzivilisation
morphogenetische Feld des wissenschaftlichen Materia- auf. Dieser Umstand, untermauert durch Englands un-
lismus richtungweisend ist. gebrochene Seemacht und militärische Hegemonie, sorgt
dafür, daß die Industrie zum Grundfaktor der sich ent-
Katun 4: 11 CHICCHAN. Stufe 11. MEN-Zyklus.
1697-1717 n. Chr. wickelnden Erdzivilisation gemacht wird - was anderer-
seits aber erst die Voraussetzung schafft für die Entwick-
Die streng mathematischen Prinzipien des wissen- lung eines wahrhaft erdumspannenden Geistes- und Be-
schaftlichen Materialismus sind nun ausgearbeitet und wußtseinszustandes. Diese Entwicklung wird begleitet
verkündet worden, und der Erdball wird rapide von ei- durch eine weltweite Verstädterung, die gerade jetzt ein-
ner standardisierten Zeit, vereinheitlichten Maßen und setzt, da sich immer mehr traditionsverhaftete Landbe-
zupackenden materiellen Bedürfnissen vereinnahmt. In wohner von ihren Wurzeln losreißen und dann in den
diesem Katun findet ein enormer Ausbau des britischen Slums der industriellen Großstädte niederlassen.
Sklavenhandels mit Benin in Westafrika statt. In Indien
entsteht die SikhReligion, ein Amalgam aus hinduisti- In Frankreich bringt eine Gruppe von Philosophen,
schen und mohammedanischen Einflüssen. 1697 ist auch die sich »Enzyklopädisten« nennen, die erste Ausgabe der
das Jahr der endgültigen Niederlage und Unterwerfung Großen Enzyklopädie heraus, die zum Prototyp aller
der letzten feudalistischen Maya in Mittelamerika. Die modernen rationalistischen Nachschlagewerke wird. Doch
Anwendung der Prinzipien des industriellen Materialis- das Erdbeben von Lissabon im Jahre 1755 ist für den
mus führt zum ersten Eisenverhüttungswerk (1711), optimistischen Geist der Rationalisten ein Schlag vor den
bahnbrechend für die Entwicklung zur Schwerindustrie. Kopf: Denn die Erde, ausgeschlossen von den Lebens-
bezirken des Rationalismus, kann nur irrationale Effekte
Auf die Veröffentlichung von Newtons Werk Opticks erzielen.
im Jahre 1704 folgt 1705 der Nachweis Halleys, daß der

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Tokio neue Ausdrucksformen, die das Staunen und die
seherische Dimension der neuen WeltOrdnung vermit-
Ende des 19. AHAU-Zyklus - teln. In Deutschland geben Komponisten wie Beethoven
Beginn des 20. AHAU-Zyklus. und Dichter wie Goethe und Novalis das Signal zur be-
ginnenden Romantik, die mit ihrer Kunst dem Industrie-
»Das Ganze mit Sternensaat - Harmonie besäen« zeitalter seinen Spiegel vorhält.
Katun 7: 1 LAMAT. Stufe 1. LAMAT-Zyklus. 1756-1776 Ende des solaren Inhalations-Zyklus
n. Chr.
Beginn des solaren Exhalations-Zyklus
Nachdem der Boden für eine vereinigte globale Zivi-
lisation bestellt ist, fängt jetzt mit allem Nachdruck der Katun 9: 3 OC. Stufe 3. LAMAT-Zyklus. 1796-1815 n.C.
zwanzigste und letzte AHAUZyklus innerhalb des 5125
Während in Nordamerika die neue demokratische Ge-
jährigen Großen Zyklus an. Das zeigt sich nicht nur durch
sellschaft Fuß faßt und sich im Zusammenspiel von Ban-
Fortschritte auf technischem Gebiet - Watts Dampfma-
kier und Unternehmer eine neue Ökonomie entwickelt-
schine und die Entdeckung des Kohlendioxyds -, son-
die der Hamiltonier- greift die Idee der Unabhängigkeits-
dern noch entscheidender in der ökonomischen und po-
kriege auf die Kolonialgebiete Südamerikas über. Um das
litischen Arena. Die neue Technologie und Weltanschau-
Jahr 1811 finden die lateinamerikanischen
ung erfordern Regierungsformen, die ihnen gewachsen
Unabhängigkeitskriege statt, angefacht von den demo-
sind. So wird zu diesem Zeitpunkt sowohl der kapitali-
kratischen Befreiern Hidalgo, Marti und Bolivar. Unge-
stische Gedanke des Laissez-faire geboren wie auch die
rührt durch den Grundgedanken dieser Kriege folgen die
demokratische Staatsform des Industriezeitalters, das mit
Vereinigten Staaten von Amerika ihrem neo-imperialisti-
seinen ganz neuen soziopolitischen Strukturen die Agrar-
schen Ausdehnungsdrang über den ganzen Kontinent;
Monarchie verdrängt. Als Vorhut entwickelt die Lunar
1803 wird das Louisiana-Territorium erworben. Der Krieg
Soviety in England zusammen mit den Freimaurern und
von 1812 zwischen den USA und Großbritannien be-
Freidenkern in Amerika und Europa Pioniermethoden,
weist, daß man fortan mit Amerika als militärischer Macht
um die Verbreitung der neuen Gedanken und Techniken
zu rechnen hat. In Europa steigt aus der Französischen
voranzutreiben. In Anlehnung an die irokesische Völker-
Revolution der Stern Napoleons auf, des ersten der gro-
Liga erklären die Amerikaner ihre Unabhängigkeit, und
ßen Egoisten der Moderne, und beschert Europa in einer
mit ihrer Revolution beginnt nun die nächste kritische
Reihe von verheerenden Kriegen seine Befreiungsvision.
Phase im Transformationsprozeß der menschlichen Ge-
sellschaft und der materiellen Grundlage der Erde selbst. An wissenschaftlichen und technologischen Verbesse-
Katun 8: 2 MULUK. Stufe 2. LAMAT-Zyklus.
rungen ist aus dieser Zeit die Erfindung der Impfung im
1776-1796 n. Chr. Jahre 1796 zu nennen sowie die Entdeckung des Astero-
iden-Gürtels (1801/02). Die Dampflokomotive entsteht
Abschließend mit der Verfassung von 1787 liefert die im Jahre 1804 und leitet damit die erste neue Transport-
amerikanische Revolution das Modell für den Umsturz form des Industriezeitalters ein. Als neues Mittel graphi-
des alten Regimes und die Forderung nach demokrati- scher Schnell-Vervielfältigung im Rahmen des neuen
scher Macht. 1789 folgt Frankreich und stürzt als erstes Mediums Zeitung wird die Lithographie erfunden. Die
Land eine althergebrachte Monarchie. In England er- romantische Nachtschwärmerei - die Nocturne als Aus-
scheint imJahre 1788 erstmalig die Times und setzt da- druck der mächtigen Ruhe der Nacht - drückt sich in der
mit die Norm für die künftige Kommunikation in der zeitgenössischen Malerei, Dichtung und Musik aus. Ihr
neuen industriellen Welt. Erscheinen fällt folgerichtig auf einen Zeitpunkt, wo der
1783 steigen die ersten Heißluftballons, und die galaktische Energiekreislauf des Baktuns in seine lunare
1780er Jahre erleben eine nie dagewesene Hausse in der Exhalationsphase eintritt, die zehn Katuns währt.
Baumwoll-Industrie. Lavoisier schafft im Jahre 1789 die Katun 10: 4 CHUEN. Stufe 4. LAMAT-Zyklus.
kritische, rationale Grundlage der modernen Chemie. 1815-1835 n. Chr.
Krönende Leistung der Ära ist die Entdeckung des Ura-
Die romantische Gesinnung, die durch die gegensätz-
nus, des ersten »modernen« Planeten, durch Herschel im
lichen Kräfte von Volksrevolution und Ekel gegen die un-
Jahre 1781. Einer der symbolischen Aspekte des Uranus
aufhaltsame Flut materiellen Fortschritts entfacht wird,
ist, daß er die Bereiche Elektrizität und Revolution be-
läßt Individualität und Mystik in Widerspruch geraten.
herrscht. Und schließlich schreibt Hutton 1795 seine
Der Konflikt wird, vorgelebt durch Genies wie Goya,
Theorie der Erde und leitet damit die moderne Wissen-
Blake, Beethoven und Goethe, zur stilistischen Norm. In
schaft der Geologie ein.
Japan, das sein eigenes weltlich-merkantiles Gesellschafts-
Gleichzeitig entwickeln Künstler wie William Blake drama inszeniert, spiegelt sich der gleiche Trend in den
in England und die japanischen Holzschnitt-Künstler in Werken von Hiroshige und Hokusai. Zu diesem Zeit-

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punkt ist die Industrielle Revolution bereits eine vollen- pan jetzt einen beschleunigten industriellen Entwicklungs-
dete Tatsache. Die neuen Industriestädte, die sich in Eng- kurs einschlägt.
land ausbreiten, die Nostalgie nach dem Mittelalter, die
romantische Begeisterung für den griechischen Befrei- 1855 werden die ersten synthetischen Kunststoffe und
ungskampf, die Volkserhebung von 1830 in Frankreich Zelluloid hergestellt, gefolgt von Bessemer-Birne, Dyna-
und die Entwicklung industrieller Architektur- all diese mit, Schreibmaschine, abschließenden Experimenten mit
Faktoren beschäftigen die Phantasie romantischer Künst- Elektrizität und der Theorie des Elektromagnetismus. Die
ler. Gleichsam in Vorausahnung der Bedürfnisse einer materialistische Wissenschaft feiert mit Darwins Ursprung
neuen urbanisierten Gesellschaft macht die wissenschaft- der Arten (1859) und Mendels Genetik-Theorie (1865)
liche Forschung auf dem Gebiet der Elektrizität Riesen- Triumphe. Dem Aufstieg und der Verbreitung des Impe-
fortschritte; Ampere und Ohm entwickeln die Theorie rialismus in Rußland entspricht auf nordamerikanischer
des elektrischen Stroms; erste Pioniere schaffen die Grund- Seite der Bürgerkrieg, der sich schließlich als Hebel ent-
lagen für die Photographie. puppt, ganz Amerika für die Industrialisierung zu erschlie-
ßen. Fertigstellung des europäischen Eisenbahnnetzes im
Katun 11: 5 EB. Stufe 5. LAMAT-Zyklus. 1835-1855 n.C. Jahre 1870; Französisch-Preußischer Krieg im Jahre 1870/
71; Rückwirkung der Photographie auf die zeitgenössi-
Das sozio-ökonomische Fundament für eine weltwei-
sche Malerei; Impressionismus und gesteigerte individu-
te industrielle Ordnung ist nun geschaffen. Die jetzige
elle Experimentierfreudigkeit der einzelnen Künstler.
Stufe bietet das Bild eines hektischen Schritts nach vorn,
in einem ohnehin schon sehr weit gediehenen Materialis- Katun 13: 7 IX. Stufe 7. LAMAT-Zyklus. 1874-1894 n.C.
mus - die imperialistischen Bestrebungen Europas, die
Konkretisierung der amerikanischen Doktrin, die USA Hier treten wir in die mystische siebente Stufe des
erfülle mit der Unterwerfung des Kontinents nur den LAMAT-Zyklus ein; ihr entspricht IX, das Zeichen des
Willen Gottes, und der amerikanisch-mexikanische Krieg Hexers, und nunmehr beginnen tiefere, unsichtbare Kräfte
sind Beispiele. Das große chinesische Reich wird endlich die Dialektik des morphogenetischen Feldes subtil um-
für die europäische Ausbeutung erschlossen, und trotz zugestalten. Diese Ära ist durch das Aufdämmern der
der Rebellion von Taipeh behält Europa durch konzer- »modernistischen« Kultur gekennzeichnet. Die großen
tierte Aktionen die Oberhand. Die Beschleunigung öf- Genies auf dem Gebiet der Elektrizität, Tesla und Edi-
fentlicher Kommunikation wird durch die Entwicklung son, ermöglichen die technische Anwendung der Elektri-
des Morse-Codes und des Telegraphen sowie die begin- zität - Glühbirne, Telephon, Grammophon. Beginn mo-
nende Photographie sichergestellt. Der Begriff »Massen- torisierter Fortbewegung und Erfindung des Maschinen-
medien« entsteht. gewehrs im Jahre 1885, Fortschritte in der Stahl-
verarbeitung und Bau der Brooklyn-Bridge, der Freiheits-
Die Entdeckung Neptuns, des Planeten des kollekti- statue und des Eiffelturms: das alles ist die eine Seite -
ven Unbewußten, fällt in das Jahr 1844; in Persien ent- kontrapunktisch dazu entstehen aber auch die Lehren
steht die Ba’hai-Religion; und in Europa verkündet die Ramakrishnas und Madame Blavatskys. Die Weltausstel-
Philosophie von Karl Marx eine Vision, deren Potential lung in Chicago und der Weltrat der Religionen im Jahre
darin liegt, nicht imperialistisch, wohl aber weltumspan- 1893 bilden weitere Schrittsteine auf dem Weg zu einem
nend zu sein. Die Revolutionen von 1848 sind Zeichen weltweiten Bewußtsein. Gleichzeitig führen Arbeiter-
von Spannungen, die einerseits auf die rapide Ausbrei- widerstand, Streiks, die Philosophien des Anarchismus
tung neuer technischer Mittel - Nähmaschine, Zement, und Terrorismus und die endgültige Niederlage des nord-
Anästhesie- und andererseits auf das Unvermögen zurück- amerikanischen Indianers (nach dem Aufkommen der
zuführen sind, diese Entwicklungen durch angemessene Geister-Tanz-Religion) dazu, daß sich die industriellen
soziale Planung zu kompensieren.1851 wird in London Mächte noch tiefer in ihren Stellungsgräben verschanzen
die erste Weltausstellung für technische Errungenschaf- und mehr und mehr eine Politik des Zwangs und der
ten eröffnet; Foucault beweist die Drehung der Erde. kolonialen Unterdrückung anstreben.
Katun 12: 6 BEN. Stufe 6. LAMAT-Zyklus. Katun 14: 8 MEN. Stufe 8. LAMAT-Zyklus.
1855-1874 n. Chr. 1894-1914 n. Chr.

In diesem Zeitraum erreichen all die Grundsätze und Hier haben wir die volle Entfaltung der modernisti-
Gesetze, die im ersten Katun des Baktuns verankert wur- schen Kultur: Wolkenkratzer, Kino, Röntgenstrahlen,
den, eine nie dagewesene Ebene an materieller Macht und Flugzeuge, Autos; zudem die Theorie der Atomstrahlen,
Ausdehnung. Unter Königin Viktoria übernimmt Eng- der Elektronen und Protonen, die Relativitätstheorie und
land die Regierung Indiens, und im gleichen Jahr, 1858, Quantentheorie, die Theorie der Verschiebung der Erd-
wird China vollends zur Schachfigur europäischer Inter- teile, die Psychoanalyse- alles Elemente, die auf einen
essen. 1864 öffnet Japan dem Westen seine Tore, und unerhört beschleunigten Veränderungskurs hindeuten
schon 1867 stellt die Meiji-Restauration sicher, daß Ja- und, wie sich herausstellen wird, die Voraussetzungen für

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eine nicht-materialistische Weltanschauung schaffen. Der dauernde Depression des Weltkapitalismus werden künst-
chinesisch-japanische Krieg von 1894 bis 1895, gefolgt lich dadurch übertüncht, daß man sich einer Kriegswirt-
vom japanisch-russischen Krieg im Jahre 1906, sichert schaft von nie dagewesenen Ausmaßen zuwendet. Ob-
die industrielle und militärische Vorherrschaft Japans im wohl die faschistischen Revisionisten die Katalysatoren
asiatischen Teil des Pazifiks. 1911 versucht Sun Yat Sen, des Zweiten Weltkrieges waren, ließ der sich jedoch mit-
China zu rehabilitieren und zu »modernisieren«. samt seinem Resultat, der Atombombe, vorhersehen. Ein-
stein selbst hatte 1939 Präsident Roosevelt als erster zum
Der schließliche Zusammenbruch des Benin-Reiches Bau der Atombombe ermuntert; und im gleichen Jahr
in Westafrika besiegelt im Jahre 1890 die afrikanische Ab- wurde das Radar erfunden.
hängigkeit von den Mächten Europas; jetzt bleibt nur
noch das stagnierende Ottomanische Reich als letzte Die Entwicklung des Plutoniums, des ersten künstli-
Nachhut einer nicht-industrialisierten, nicht-kolonisier- chen Elements (1940), gefolgt von der ersten Kernreakti-
ten Weltzivilisation. Dennoch - trotz ständiger Fortschritte on (1942), dem ManhattanProjekt (1944) und der De-
auf der materiellen und wissenschaftlichen Ebene - trei- tonation der ersten Atombombe (1945) das sind die ent-
ben die widersprüchlichen Kräfte innerhalb des morpho- scheidenden Schritte bei der Schicksalsbesiegelung des
genetischen Feldes die Erde in den Ersten Weltkrieg, »der Planeten Erde.
allem Krieg ein Ende setzen« sollte.
Nach den Bombenabwürfen auf Hiroschima und
Katun 15: 9 CIB. Stufe 9. LAMAT-Zyklus. 1914-1933 n.C. Nagasaki und dem Ende des Zweiten Weltkrieges nimmt
die militärische Forschung in der Wirtschaft der beiden
Die verheerenden Auswirkungen des Ersten Weltkrie-
mächtigsten Staaten, USA und UdSSR, den ersten Rang
ges, die bolschewikische Revolution in Rußland, die dar-
ein. Gleichzeitig beginnt die U. S. Air Force (1947) mit
auf antwortende Erstarkung konservativ-faschistischer
ihrer Blau-Buch-Studie und der Untersuchung der UFOs.
Mächte in Europa und schließlich die Weltwirtschafts-
Im gleichen Jahr wird Großbritannien Atommacht, ge-
krise von 1929, werden von den Anfängen der Kernphy-
folgt 1948 von Rußland. Die USA antworten darauf mit
sik und Kerntechnologie begleitet (u. a. Geigerzähler und
der Entwicklung der H-Bombe, und das Wettrüsten be-
Zyklotron). 1927 entsteht die Theorie vom »Großen
ginnt. Diesem Trend zu einem globalen Krieg soll ande-
Knall«, 1932 folgt die Entdeckung des Neutrons. Auf tech-
rerseits die Gründung der UNO entgegenwirken, einer
nologischem Gebiet erhält die Massenkommunikation
weltweiten Organisation, deren Möglichkeiten noch im-
enormen Auftrieb durch die Erfindung des Radios und
mer nicht voll ausgeschöpft werden. In aller Welt wird
des Tonfilms. In dieser Periode zeigt sich deutlich, daß
das Radio allmählich durch das Fernsehen (1948) abge-
die industrielle Zivilisation weltweit am Scheideweg steht.
löst. Das entspricht genau der Konsumphilosophie der
Die zunehmende ökonomische Krise wirft ernste Fragen
westlichen Industrieländer, derzufolge eine besitz-
über die rücksichtslose Industrialisierung auf. In Indien
orientierte Geistes- und Wirtschaftsstruktur sich nur
wird durch Gandhi eine Vision artikuliert, die den Indu-
durch Bedürfnisbefriedigung stabilisieren läßt.
strialismus in Frage stellt und über ihn hinausgeht; welt-
weit verbreiten Rörich und seine Pax-Cultura-Bewegung Katun 17: 11 ETZNAB. Stufe 11. LAMAT-Zyklus.
ähnliche Ideen. 1953-1973 n. Chr.

Die Entdeckullg des Pluto (1930/1), Herrschers der Vor dem Hintergrund eines atombetriebenen Kalten
Unterwelt und der Transformation, zeigt an, daß der Ma- Krieges wird diese Ära durch folgenschwere Entdeckun-
terialismus in noch tiefere Schichten vordringt- bis sich gen wie die der Gen-Struktur DNS (1953), der Van
am Ende die Materie selbst transformiert. Komplemen- Allen’schen Strahlungsgürtel (1958) und der tektonischen
tär wird die Krise der industriellen Kultur durch erste Erdplatten (1964) eingeleitet. Die neuen Informations-
Impulse in Richtung eines ganzheitlichen Weltbildes er- technologien entstehen; 1955 wird der Computer einge-
gänzt: Jan Smuts’ Holismus (1924), Buckminster Fullers führt, 1957 beginnt mit dem Sputnik das Raumfahrt-
synergetische Philosophie, Walter Russells synthetisierende Zeitalter, gefolgt vom ersten bemannten Raumflug (1961),
Wellengesetze in The Universal One (1927) und Carl der ersten Landung auf dem Mond (1969) und den er-
Custav Jungs umfassende Psychologie des Unbewußten sten Erdsatelliten und Raumsonden (1971). In Antwort
geben dieser Tendenz Ausdruck. auf diese Ereignisse stellt Teilhard de Chardin 1955 seine
Theorie vor, die Erde sei von einer geistigen Hülle, der
Katun 16: 10 CABAN. Stufe 10. LAMAT-Zyklus. Nus-Sphäre, umgeben; 1966 folgt Oliver Reiser mit sei-
1933-1953 n. Chr.
nem Konzept eines PSI-Erdmantels.
Es besteht kein Zweifel, daß die Ereignisse dieses
In der Zwischenzeit gerät, angeführt durch japanische
Katuns die einschneidendsten Momente des gesamten
Technologie, die weltweite industrielle Zivilisation in
Baktuns darstellen und das Schicksal seiner restlichen Jahre
Gärung. Asiatische Philosophien - Zen, Hinduismus und
besiegeln. Der ökonomische Zusammenbruch und die
tibetischer Buddhismus - breiten sich im Westen aus. Die

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elektronische Pop-Kultur entsteht und wird über gert sich die Großwelle » Geschichte« zu ihrem Höhe-
Rock’n’Roll (1956) und schließlich die Musik der Bea- punkt. Unter Maximalgeschwindigkeit und
tles (1964) zu einem weltumspannenden Phänomen. Der unvorhersagbaren Entropien vollzieht sich eine immer
Krieg in Vietnam, eine massenhafte Anti-Kriegsbewegung, größere Kreise ziehende Synchronisation.
die Bürgerrechtsbewegung, der Aufstieg der Mächte der
Ende des lunar-galaktischen Exhalations-Zyklus
Dritten Welt und die weite Verbreitung psychedelischer
und anderer Drogen tragen ebenfalls zu der weltweiten (10 Katuns) - Beginn des solaren Inhalations Zyklus
Auflösung traditioneller Strukturen im industriellen Feld
Katun 19: 13 AHAU. Stufe 13. LAMAT-Zyklus.
bei. Studentenaufstände in Europa, Mexiko und Ländern 1992-2012 n. Chr.
des Ostblocks finden in den Unruhen der Kulturrevolu-
tion Chinas ihre Entsprechung. Dieser Katun ist der 260. Katun des Großen Zyklus,
ist der 52. und letzte galaktische Aktivations-Zyklus, ist
Die jetzt entstehende Ökologie-Bewegung der siebzi- schließlich der erste galaktische Aktivations-Zyklus seit
ger Jahre signalisiert die erste Volks-Initiative gegen die der Geburt der materialistischen Wissenschafts-
Verschlechterung der Umwelt durch industriellen Miß- philosophie (1618-1638). Er bringt die endgültige Trans-
brauch. Auf der anderen Seite findet 1971 der bisher formation und Umkehrung des gesamten Feldes. Eine
gigantischste unterirdische H-Bombentest statt: Vor der nicht-materialistische, an den ökologischen Harmonie-
Insel Amchitka im Aleuten-Archipel (nördlicher Pazifik) gesetzen orientierte Technologie entsteht, seit langem vor-
explodieren umgerechnet zehn Milliarden Tonnen TNT bereitet durch Denker wie Tesla, Fuller und Russell. Sie
zwei Kilometer unter dem Meeresspiegel (sog. Amchitka- ergänzt und unterstützt die neue, dezentralisierte
Test). Mediarchie und Informationsgesellschaft. Hierin - und
Katun 18; 12 CAUAC. Stufe 12. LAMAT-Zyklus. in der Erkenntnis, daß es eine resonatorische Beziehung
1973-1992 n. Chr. zwischen solaren und psychischen Kräftefeldern gibt, was
unser Verständnis von Gesundheit und Krankheit ent-
Beginn der Ölpolitik (OPEC), ausgelöst durch stän- scheidend beeinflußt- liegt der wesentliche aufklärerische
dige Kriege im Mittleren Osten; das Überhandnehmen Beitrag dieser Ära.
des internationalen Terrorismus und die Verbarrikadie-
rung der Supermächte hinter einer atomaren MAD-Poli- Die weltweite Mobilisierung sozialer Kräfte zur Ent-
tik (d. h. VERRÜCKT-Politik; MAD geht auf die An- militarisierung und Entindustrialisierung erreicht schließ-
fangsbuchstaben von Mutual Assured Deterrence zurück: lich, trotz Verzögerungen durch den Widerstand
Gegenseitig Zugesicherte Abschreckung, Anm. d. Ü.) sind reaktionärer Elemente wie den Aufstieg Chinas, gegen
Vorboten des endgültigen Schachmatts und Zusammen- Ende des Zyklus im Jahre 2012 ihr Ziel. Zu diesem Zeit-
bruchs einer Weltwirtschaft, die auf Petrochemie und punkt steigt der Synchronisationsprozeß des gesamten
Rüstung angewiesen ist. Neben den entropischen Zerset- Großen Zyklus zu neuen Gipfeln auf, und die vereinigte
zungserscheinungen der weltweiten Industriekultur läuft menschliche Gesellschaft vollzieht eine nie dagewesene
die Raumforschung weiter (1975 Sonde zur Venus, 1976 Wende zur galaktischen Ausrichtung.
zum Mars, 1981 zum Jupiter, 1986 zum Uranus, 1989
Das Ende des Zyklus ist geprägt durch eine festliche
zum Neptun geplant, 1992 zum Pluto geplant) und ent-
Stimmung, eine Synchronisation mythischen Ausmaßes
wickelt sich ein weltweites HighTech-Kommunikations-
und einen Ton spiritueller Erneuerung, wie er in der hi-
system.
storischen Phase bisher unbekannt war. Zum Zeichen der
Mit schweren seismischen und vulkanischen Auswir- Wiederkehr der Maya legt der Maya-Faktor letzte Hand
kungen verschiebt sich in den siebziger und achtziger Jah- an, und unser Planet erreicht die bewußte Artikulation
ren die tektonische Platte des Pazifiks. seines Lichtkörpers. Damit tritt er in seine nächste evolu-
tionäre Phase ein und sichert sich einen Platz als neues
Als Einleitung der Endphase nicht nur dieses Baktuns, Mitglied der galaktischen Gemeinschaft.
sondern des gesamten Synchronisations-Strahls von 5200
Tun findet in diesem Zeitraum die entscheidende Wende 0.1. IMIX. Galaktische Synchronisation
Synchronisation mit dem Weltall. 2012 n. Chr.
statt: Sie gipfelt in den chaotischen und unwiderruflich
transformativen Ereignissen weltweit zwischen 1987 und Wenn wir hier von der galaktischen Synchronisation,
1992 - Verlagerung der resonatorischen Frequenz im Jah- der Synchronisation mit dem All sprechen, heißt das, daß
re 1987. Vahrend einerseits Regierungen stürzen oder neu wir hier all unsere diesbezüglichen Phantasien und wil-
geordnet werden, bildet sich das resonatorische Feld-Pa- desten Träume beiseite lassen müssen - all die ETs, UFOs,
radigma mit einem entsprechenden einheitlichen globa- ALFs und »Masters of the Universe«. Womit wir es hier
len Kommunikationsnetz heraus, das auf der Basis zu tun haben, sind nicht etwa fremde Wesenheiten, son-
bioregionaler Kommandostellen operiert. Während die- dern Emanationen des Seins selbst. Und das Sein ist in
ser Periode - dem Wirbelsturm der Transformation - stei- seinem Wesenskern Licht, strahlende Energie. Aus dem

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Licht kommen wir, und zum Licht werden wir Ereignisse seit 1945 mit aller Macht die Umwelt beein-
zurüchkehren. Die ganze Zeit hindurch, die wir unser flußt haben - und zwar so stark, daß dadurch eine disso-
historisches Garn spannen, nahmen wir an der allmähli- nante Wellenschwankung ausgelöst wurde, die sich auf
chen Entfaltung eines größeren Seins teil. Aber aufgrund die Drehbewegungen der Erde insgesamt auswirkt. Wenn
der spezifischen Beschaffenheit des 5125 Jahre (bzw. 5200 dieser Dissonanz nicht Einhalt geboten werden kann,
Tun) dauernden Prozesses innerhalb des galaktischen dann wird, ähnlich wie bei einer unkontrollierten Kern-
Synchronisations-Strahls, der uns gefangen hielt, verlo- reaktion, am Ende eine Schleuderbewegung daraus, die
ren wir diese Tatsache aus den Augen. die Drehung der Erde und damit ihre Gestalt selbst zer-
stören wird. Die Erde könnte in kleine Stücke zerrissen
Jetzt, nachdem sich unser Planet durch seine immer werden, dem Asteroiden-Gürtel nicht unähnlich.
schneller werdenden Phasen, die dreizehn Zyklen dieses
Strahls, hindurchgewirbelt hat, ist er auf einer höheren Um der zunehmenden Frequenz-Dissonanz entgegen-
Stufe bewußter Synchronisation seiner verschiedensten zusteuern, werden vom Kristallkern der Erde Korrektur-
Elemente angelangt. Möglich wurde dies durch äußerst Frequenzen ausgesandt, bis sich eine neue Resonanz-
komplexe DNS-Formen. Diese lösten einen künstlichen harmonie von etwas höherer Frequenz eingestellt hat, die
Sprung aus - die plötzliche Ausbreitung der Zivilisation. die Dissonanz ausgleicht und eine neue Resonanzstabilität
Dahinter stand aber letztlich nur der eine Zweck, die auf anderer Ebene herstellt. Sollte diese neue Resonanz-
Materie zu beschleunigen und zu transformieren. Das ist ebene zustande kommen können, bevor solche destrukti-
der Grund, warum dem dreizehnten Zyklus, Baktun 12, ven Einflüsse das planetarische Feld noch mehr aus dem
also dem Zeitraum von 1618 bis 2012 n. Chr., eine so Gleichgewicht bringen - sei es in Form von noch mehr
kritische Bedeutung zukommt. Kohlendioxyd oder weiteren Atom-Tests -, wird unser
Planet den 5200-Tun-Strahl seiner Synchronisation bald
Kaum war dies Ziel, die entscheidende Transformati- erfolgreich hinter sich haben.
on der Materie, am 16. Juli 1945 erreicht, wurden zwei
Grundprozesse in Gang gesetzt. Einerseits fand ein enor- Wir wir beobachten können, wird die Beschleunigung
mer materialistischer Machtzuwachs statt, durch den sich der DNS durch diesen Strahl bis zum letztmöglichen Au-
die industriellen Gesellschaften den Fortbestand ihrer genblick ausgespielt, ehe es zur entscheidenden Synchro-
weltweiten Vorrangstellung sichern wollten; der andere nisation kommt. Diese Synchronisation tritt erst am Punkt
Prozeß bestand in einer dissonanten Beschleunigung des maximaler Geschwindigkeit und dissonanter Entropie ein.
irdischen Resonanzfeldes, die ein breites Spektrum an Sie erfordert aber als Interface die DNS-Infrastruktur, und
Auswirkungen zur Folge hatte: von UFO-Sichtungen und zwar in deren Funktion als vibratorisches, stabilisieren-
zunehmender extrasensorischer Wahrnehmung bis hin zu des Medium - eine Rolle, die der DNS innerhalb des
Verschiebungen der tektonischen Erdplatten und Terro- Selbstverwaltungs- und Selbstheilungsprogramms der
rismus. Erde als vibratorischem Gesamtfeld zufällt.
Die Ursache für die starken subjektiven Einwirkun- Wenn wir hier feststellen, daß die DNS-Infrastruktur
gen, die die menschliche Psyche heute erlebt, ist in all eine Rolle als Interface für die vibratorische Selbstregelung
den Einflüssen der Radioaktivität und elektromagneti- der Erde zu spielen hat, dann heißt das mit anderen Wor-
schen Verpestung zu suchen, die sich auf die Infrastruk- ten, daß hier die geläuterten spirituellen Absichten einer
tur der DNS niederschlagen, mit der Konsequenz, daß großen Zahl von synchronisierten Menschen aufgefor-
das menschliche Verhalten immer unberechenbarer wird dert sind - Menschen, die begriffen haben, daß zum jetzi-
und der Entropie verfällt. Aber diese Anfälligkeit der DNS, gen Zeitpunkt ihre Verantwortung gegenüber dem Pla-
die sich gesellschaftlich im zersetzenden Verhalten der neten Erde wichtiger ist als alle übrigen Loyalitäten oder
Menschen bemerkbar macht, aber auch im Zuwachs der privaten Prioritäten. Sie aufzurufen ist nur angemessen
Krebsanfälligkeit und im Entstehen neuer Krankheiten angesichts eines solchen planetarischen Mysteriums, ei-
wie Aids -, ist nur ein Spiegel für das, was sich augen- nes solchen rituellen Übergangsmoments, bei dem nie
blicklich im größeren Organismus unserer Gastgeberin, geahnte Kräftefelder zu strahlender Manifestation
der Erde, abspielt. synergisiert werden.
Der resonatorische Körper der Erde, die vibratorische Um uns einen noch besseren Begriff von dem
Infrastruktur, die buchstäblich den sinnlich wahrnehm- kathartischen Augenblick zu machen, der unsere Gesamt-
baren Erdkörper zusammenhält, befindet sich in einem existenz auf dem Planeten Erde erfassen wird, wollen wir
Zustand höchsten »Fiebers«. Wir nennen es uns jetzt einige Gedanken zum Thema Technologie und
»resonatorische Dissonanz«. Erinnern wir uns, daß die Transformation machen. Denn wenn es Absicht des Maya-
Planeten als Gyroskope funktionieren, die die spezifische Faktors ist, uns auf den Weg zu bringen, der über alle
Wellenfrequenz ihrer jeweiligen Umlaufbahn gewährlei- Technologie hinausführt, dann gehört zu dieser Absicht
sten, und sofort werden wir erkennen, daß bestimmte auch, uns sicher durch das Auge des Hurrikans zu gelei-

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ten, durch jenen kritischen Moment der Transformation transzendiert, heißt, die Rückreise anzutreten auf dem
der Materie, auf den alle Technologie abzielte. Durch das Zuvuya der Zeitlosigkeit, dessen harmonikalische Wel-
Auge des Hurrikans zu gehen heißt aber, sich auf die Ebene len konzentrisch von Anfanglosigkeit zu Endlosigkeit
der Gegendrehung einzulassen, die alles Geschichtliche pulsieren - einzige Quelle, Immer-Jetzt des Seins.

Seite 90
Technologie & 7
Transformation
Maskull: ». . . nur eins versteh ich nicht. « Panawe: » noch ein einziges Feedback empfangen, nämlich die be-
Und das wäre?« grenzten Frequenzen der von uns selbst ausgeklügelten
künstlichen Verbesserungen? Wie, wenn der Preis für Zi-
Maskull: » Wie kommt es, daß die Leute 1gier nichts vilisation in einem Shut-down der Sinne bestünde, der
von Werkzeugen und Künsten wissen und keine Zivilisa- unsere Fähigkeit zur Aufnahme frischer Informationen
tion haben, es aber trotzdem schaffen, sich sozial zu ver- entscheidend verkümmern ließe?
halten und ein weises Denken an den Tag zu legen?«
Diese Ausgangssituation würde noch verschlimmert,
Panawe: »Meinst du vielleicht, Liebe und Weisheit wenn wir durch ein verlockendes Umfeld künstlicher
wären das Ergebnis von Werkzeugen? Aber ich sehe schon, Reize zusätzlich dazu abgerichtet würden, auch keine neu-
wie du darauf kommst. Ihr in eurer Welt habt nicht so en sensorischen Daten mehr würdigen zu können. Dann
viele Sinnesorgane, und um den Mangel wettzumachen, ließe sich die Misere, in der sich der kollektive menschli-
mußtet ihr den Beistand der Steine und Metalle suchen. che Organismus heute befände, mit der eines Tieres im
Das ist keineswegs ein Zeichen von Überlegenheit. « Käfig vergleichen, das an den giftigen Ausdünstungen
seiner eigenen Ausscheidungen erstickt. Tatsächlich
Dieser Dialog zwischen dem Erdenbürger Maskull und
scheint diese Theorie angesichts der realen Lage der Welt
dem Arkturus-Bewohner Panawe stammt aus John
zur Zeit wirklich zuzutreffen.
Lindsays Science-FictionRoman Voyage from Arcturus
und wirft in wenigen Worten die ganze Streitfrage von Solche Überlegungen beantworten aber noch nicht die
Wesen und Zweck der Technik auf, wobei Technik im Frage, was Technologie wirklich ist. Wenn sie für uns und
üblichen Sinne verstanden wird als die Fortsetzung von den Planeten Erde die Umwelt, die uns beherbergt - eine
Körper und Sinnesorganen auf rein materieller Ebene. so große potentielle Gefahr darstellt, warum haben wir
Das, was wir »Geschichte« oder geschichtliche Entwick- dann überhaupt erst die Technik entwickelt?
lung nennen, ist praktisch gleichbedeutend mit der Ge-
schichte der Technik. Das gleiche läßt sich von der »Zivi- Um diese Frage beantworten zu können, stelle man
lisation« sagen. Wir neigen dazu, die Verbesserung krea- sich eine ganz einfache Gleichung vor:
türlichen Wohlbehagens durch irgendeine technische Er- Prä-historisch = Prä-technologisch
findung als Beweis für zivilisiertes Leben zu betrachten.
Definiert man die Dinge so, geht man von einem frag- Historisch = Technologisch
würdigen und unterschwelligen Materialismus aus. Was
aber ist der Zusammenhang zwischen technischem Fort- Post-historisch = Post-technologisch
schritt und echter Kreativität oder gar Spiritualität? Bei dieser Gleichung entspricht der Maya-Faktor nicht
Zum einen führt uns diese Art Beweisführung zu dem nur erschöpfend dem mittleren Satz, sondern erklärt auch
unhaltbaren Standpunkt, unsere verstädterte Auto- und die Beziehung zwischen dem ersten und dem dritten Satz,
Fernseh-Existenz sei der des Ureinwohners im australi- d. h. den Zuständen vor und nach der Geschichte bzw.
schen Busch überlegen, der sich mit Ocker und Zinno- Technologie.
ber bemalt und zeitlose Resonanzen auf die noch leben- Vom Standpunkt des Maya-Faktors aus ist »Geschich-
digen Felsen anstimmt. Es ist natürlich ketzerisch, den te« - also das sprunghafte Ansteigen von Kommunikati-
Gedanken laut auszusprechen, die sensorische Wachheit on in Form von materieller Technologie - nichts anderes
des Eingeborenen sei dem technischen Komfort des zwan- als Inhalt und Funktion des galaktischen
zigsten Jahrhunderts vorzuziehen - der in der Tat nichts Synchronisations-Strahls mit dem Durchmesser von 5200
anderes ist als ein Verschluß unserer Sinne und eine Ver- Tun bzw. 5125 Jahren. Tatsächlich könnte man definie-
engung unserer Lebenswahrnehmungen. Könnte der ren, daß die Technik, so wie wir sie jetzt kennen und ver-
Haken des technischen Fortschritts nicht tatsächlich der stehen, buchstäblich ein Werkzeug des Synchronisations-
sein, daß wir uns eine Umwelt schaffen, in der wir nur Strahls ist.

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Der technische Fortschritt ist also ein direkter Maß- schen Imperativs, der dann von dem Strahl aufgegriffen
stab, an dem sich die Beschleunigung und Synchronisati- und mit Macht vorangetrieben wurde. Vom selben Au-
on der DNS bis zur endgültigen Kristallisation des Licht- genblick an, da wir in den Strahl eintraten, wurde alles,
körpers der Erde ablesen läßt. Mit anderen Worten wird was zur materiellen Verbesserung beitragen konnte - Ar-
jede Beschleunigung im Einsatz von Technologie und ihres beitsteilung, gesellschaftliche Schichtung, territoriale Aus-
Feedbacks zugleich auch, und genau im gleichen Maße, dehnung etc. -, als vorrangige Triebfeder für die Evoluti-
von einer Beschleunigung der DNS-Infrastruktur beglei- on bestärkt. Das Naturverständnis, dem die Historie letzt-
tet. Diese Beschleunigung der DNS-Infrastruktur verläuft lich Vorschub leistete, ist alles andere als symbiotisch; viel-
wiederum parallel zur Aktivierung des irdischen Licht- mehr ist es geprägt von der Dualität Herr-und-Sklave.
körpers; doch bleibt dieser Vorgang unsichtbar, bis der
Beschleunigungsprozeß praktisch beendet ist. In dem Maße, wie sich die technischen Neuerungen
im Laufe der 5125 Jahre des Zyklus steigern, breitet sich
Die Beschleunigung steigert sich während der ersten der Menschheitsorganismus mit seinen riesigen künstli-
zwölf BaktunZyklen erst langsam, dann immer mehr und chen Kommunikations- und Gesellschaftssystemen in ei-
erreicht im 259. Katun ihren Höhepunkt. Zur Synchro- nem immer enger werdenden Netz über die Erdoberflä-
nisation kommt es erst im 260. Katun, im letzten Zyklus. che aus. Über mehrere Jahrtausende hin definierte sich
Ein Anhaltspunkt für den exponentiellen Höhepunkt des Zivilisation durch die Eroberung neuer Territorien, nicht
Beschleunigungsvorgangs ist die Bevölkerungsexplosion. durch den Vergleich mit den technologisch weniger ent-
Die Geburt des fünfmilliardensten Erdenbürgers wurde wickelten Barbarenvölkern, die in ihren Randzonen sie-
am 7.Juli 1986 gefeiert - knapp zwölf Jahre nach der Ge- delten.
burt des viermilliardensten Menschen!
Mit dem Einsetzen der weltweiten industriellen Zivi-
Vor Eintritt in den Synchronisations-Strahl, also im lisation vernebelten sich die Horizonte allmählich. Und
prä-historischen Zustand, verharrte der menschliche Or- doch liegt das Ziel gleich jenseits der selbstzerstörerischen,
ganismus noch in einer symbiotischen Beziehung zur künstlichen Herrlichkeit der industriellen Weltzivilisation:
Umwelt. Abgesehen von Feuer und Steinbearbeitung bil- das Einmünden der ständig schneller werdenden Verän-
dete die Landwirtschaft den Hauptfaktor des technologi- derung in ein synchronisiertes Ganzes.

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Vorausgesetzt, wir haben das Durchhaltevermögen bis Eine weitere Differenz zwischen der technologischen
zum kritischen Wendepunkt der Synchronisation, fallen Mittelphase und der Vor- und Nach-Phase liegt in der
also nicht schon vorher der Umweltzerstörung- also Unterscheidung zwischen Mythos und Historie, verstan-
Armageddon - zum Opfer, dann werden wir in den 260. den als qualitative Bewußtseinszustände. Mythos definiert
Katun (1992-2012) eintreten. Dieser Katun, der vom er- die Fähigkeit zur simultanen, multidimensionalen Reso-
habenen dreizehnten Pulsations-Strahl beherrscht wird nanz, die Sein mit Sein verschmilzt, während Historie
und unter dem AHAU-Zeichen (Präsenz des Sonnen-Gei- die Tendenz zum Begrenzen, Messen und Materialisieren
stes) steht, wird den Aufstieg zur post-historischen und in einer eindimensionalen Richtung darstellt, die Sein von
damit post-technologischen Existenz einleiten, wo der Sein trennt.
Menschheitsorganismus zu seiner symbiotischen Harmo-
Aus der Perspektive des Mythos sind die Sonnenstrah-
nie mit der Natur »zurückkehrt«.
len, die schräg durch das Laub des Waldes fallen, gleich
Unter keinen Umständen darf diese Rückkehr als ein lebenspendenden Fingern, mit denen der frühe Morgen
Im-Stich-Lassen der Zivilisation mißverstanden werden unseren wartenden Zellen ihr tägliches Stück Sonne
- sofern wir unter Zivilisation den Verfeinerungsprozeß bringt. Eine dankende Antwort an das Licht, in Form
menschlicher Spiritualität verstehen. Vielmehr müssen wir eines rituellen Gesangs und Rauchopfers aus einem Ring
darin einen Übergang zu einer höheren existentiellen von Steinen, wodurch die Seelen der Vorfahren und die
Entwicklungsstufe sehen. Damit mir hier keine neuro- großen Weltenlenker herbeigerufen werden, rundet die
mantische Phantasterei unterstellt wird, werfen wir noch mythische Erfahrung ab. Vom Standpunkt des histori-
einmal einen Blick auf die Beziehung zwischen der Ober- schen Bewußtseins dagegen sagt uns das schräg durch die
Bäume einfallende Licht- mag der eine oder andere sich
ton-Frequenz »Geschichte« und der galaktischen Harmo-
auch geheimnisvoll berührt fühlen -, daß ein neuer Tag
nie-Ordnung und denken dabei an das Grundpostulat
angebrochen ist, sagt uns, ob wir, je nach Interesse und
des Maya-Faktors: Das Leben verhält sich zum Licht ge-
Bedürfnis, Mantel und Hut brauchen werden oder ob es
nauso wie die DNS mit ihren 64 Nukleiden zum Tzolkin
ein Tag zum Sonnenbaden werden wird. Mit anderen
mit seinen 260 Einheiten.
Worten konstruiert sich das mythische Bewußtsein aus

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der Erfahrung ein Sakrament oder Ritual, durch das die gerichteten Aspekt des historischen Bewußtseins in Wirk-
Verbindung zwischen Licht und höheren Mächten, letz- lichkeit nur der Feedback-Effekt des DNS-Impulses, Tech-
ten Endes Lichtmächten, bestätigt wird. Die historische nologie hervorzubringen. Insofern ist das historische Be-
Einstellung dagegen holt sich aus der Erfahrung bestimm- wußtsein nur Begleiterscheinung eines umfassenderen
te Informationen für praktische Entscheidungen, die das Vorgangs, bei dem wir über die Brücke der Technologie
kreatürliche Wohlbehagen zum Ziel haben. Jedoch ver- von der einen natürlichen Symbiose zur anderen, von dem
birgt sich in diesem auf das natürliche Wohlbehagen aus- einen Lichtreich zum anderen geführt werden.

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Um zu einer noch tieferen Ebene des Verstehens vor- schleifen künstlicher Abhängigkeit zu durchbrechen. Ist
dringen zu können, wollen wir hier eine weitere Glei- ein einzelner Mensch in einer solchen Unendlichschleife
chung einführen: Mythos = DNS x Licht. In dieser Glei- versackt, wird dies als neurotisches, süchtiges Verhalten
chung steht Mythos bzw. der mythische Zustand für die definiert; geht aber ein ganzer kollektiver Organismus in
Selbsterhaltungsfähigkeit der DNS, sich Licht unmittel- solchen Unendlichschleifen unter, muß man von Para-
bar zunutze zu machen, d. h. das gesamte Spektrum strah- digma-Paralyse sprechen. Hierin besteht das Drama un-
lender Energie für ihre Zwecke dienstbar zu machen. Im serer Zeit, die Begleitspannung der sich vollziehenden
mythischen Zustand ist die psychische Resonanz zwischen Transformation von Beschleunigung zu Synchronisation.
einem Organismus und strahlender Energie daher unmit- Zum Glück aber leistet die Erde bei diesem heiklen Pro-
telbar und sorgt somit sowohl für eine primäre Lebenser- zeß Hilfestellung.
haltung wie auch für eine primäre Wirklichkeit. Voraus-
setzung - und gleichzeitig Verstärkung - für diese Reso- Die gefährliche Spannung, die wir heute in unserem
morphogenetischen Feld erleben, beruht auf den inneren
nanz ist eine höhere Aufnahmebereitschaft der Sinne für
Widersprüchen eines Paradigmas, das durch seine eige-
wechselseitige Strahlungsvorgänge. Die Erfahrung der Sin-
nen Überzeugungen gelähmt wird. Während vordergrün-
ne - Augen, Ohren, Nase, Zunge, Körper- beruht nicht
dig noch eine weiße, männliche, neo-protestantische Prie-
nur auf primären Funktionen, sondern ist auch auf Nu-
sterschaft herrscht und ihre wissenschaftliche »Objekti-
ancen eingestimmt, die gleichzeitig Informationen liefern
vität« durch weltumspannende politische Machtspiele ver-
und den Genuß vermehren. In diesem Zustand werden
teidigt, spiegelt in Wirklichkeit diese Paradigma-Paralyse
künstliche Auslöser von Genuß zu Hindernissen für die
die Dissonanz der beginnenden planetarischen Verschie-
ungetrübte Reinheit sinnlicher Erfahrung an sich.
bung wider. Die technologischen Auswucherungen der
Geschichte bzw. der historische Zustand stellt dem- DNS-Intensivierung, die wir Geschichte nennen und die
gegenüber die Fähigkeit der DNS dar, eine Gegendreh- jetzt auf ihren Höhepunkt zurast, eben jenen sensorischen
Bewegung zu machen, die ihr erlaubt, ihr Potential im Shut-down, Vorbote von Armageddon, finden nämlich
Verhältnis zu ihrem gesamten GastgeberKörper, d. h. ih- ihr Pendant darin, daß die Erde ihr eigenes Feld verschiebt.
rem Planeten, in unserem Fall zur Erde, künstlich bis zum Wir sind nicht die alleinigen Urheber unserer Erfahrung,
äußersten zu steigern. Dies erklärt, warum ausgerechnet sondern vielmehr Spieler auf einem galaktisch amplifi-
die Auswucherung »Technik«, d. h. die künstliche Ver- zierten Feld, auf dem die Erde selber Hauptdarsteller ist.
längerung der Sinnesorgane, die Erfüllung der Intentio- Als harmonikalisches Gyroskop, das die dritte solare
nen des größeren DNS-Kreislaufs ermöglicht. Planetenbahn stabilisiert, hat sich die Erde um ihre eige-
nen unsichtbaren, aber mächtigen Beziehungen innerhalb
Natürlich wird die höhere Intention des DNS-Kreis-
des plasmischen Feldes namens Sonnensystem zu küm-
laufs von den Einzelzellen innerhalb des größeren Orga-
mern. Galaktischen Harmoniegesetzen gehorchend, rich-
nismus »Menschheit« nur schwach wahrgenommen, wenn
ten sich die unsichtbaren Verschiebungen der Erde nach
überhaupt. Die Folge davon ist, daß die individuellen
den Verschiebungen anderer planetarischer Körper, allen
Glieder der Spezies dazu neigen, sich ausschließlich auf
voran der Sonne selbst. Genauso, wie die DNS unter dem
solches sensorisches Feedback zu verlassen, ja danach süch-
Einfluß des S200-TunSynchronisations-Strahls, den wir
tig zu werden, das von diesen künstlichen technischen
gegenwärtig durchlaufen, ständig beschleunigt wurde,
Auswucherungen und Umweltbedingungen verursacht wird auch die Erde als resonatorisches Gesamtfeld in Mit-
wird. Kein Wunder, daß es die Natur heutzutage, wo wir leidenschaft gezogen.
am anderen Ende der Geschichte stehen, kaum mit dem
Fernsehen aufnehmen kann. Im Ersten Weltkrieg sangen In derselben Zeit nämlich, in der das menschliche
die Yankees ein Lied; darin hieß es: »Was ist die Farm DNS-Paket seine Fähigkeit unter Beweis stellte, seine
jetzt noch für sie? Sie waren einmal in Pariii! « Umwelt gemäß eingebildeten Bedürfnissen umzugestal-
ten, machte die Erde eine parallele Erfahrung; nur daß
Die historische Intensivierung der DNS - die Phase, niemand davon etwas gemerkt hat. Während die gläubi-
die der 5200Tun-Strahl vermißt, beschleunigt und syn- gen Vertreter des geltenden Paradigmas ihr eigenes mate-
chronisiert - ist nur eine Übergangsphase. Ist das Ziel erst riell begrenztes und mechanistisch eingeengtes Verständ-
erreicht- die total technisierte Beziehung zum Gastgeber- nis vom Wesen der Dinge intensivieren konnten, hat sich
Körper -, dann kommt es zu einem Shutdown der senso- der resonatorische Reifeprozeß der Erde der Aufmerksam-
rischen Empfänger, einem Ertrinken der Sinne in ihren keit des herrschenden Geistes mehr und mehr entzogen.
eigenen künstlichen Feedback-Unendlichschleifen. Wenn Aber das fällt kaum ins Gewicht, denn alle Glied-
nun der Kreislauf geschlossen werden soll, kommt ein organismen der Erde haben an der Herstellung des pla-
tiefes Bedürfnis auf, die Sinnesfelder wieder für ihre eige- netarischen Lichtkörpers mitgewirkt, ob sie es wissen oder
nen natürlichen Fähigkeiten wachzurütteln. Wie jeder nicht. Auf der galaktischen Reise Gaias - vom Tag ihres
weiß, ist es keine einfache Sache, solche Unendlich- Anfangs, als die Sonne sie kreiselnd in Gang setzte, bis

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hin zum strahlend bewußten Lichtkörper - stellt die ben nicht die geringste Ahnung, wie nahe wir dem Mo-
Durchquerung der 5200 Tun des synchronisierenden ment sind, wo das genetische Spielbrett unserer kleinen
Strahls den krönenden Augenblick ihrer bisherigen Exi- Wirklichkeit zum erleuchteten Bauplan galaktischer
stenz dar. Und wir Menschen in unserer Nebenrolle ha- Geschicke werden wird.

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Ein Abriß dessen, was sich zugetragen hat: Langsam, Stücken zusammengenäht wurde: Er nannte sie
über Äonen hin, hat der Erdkern, in dem sich der eisen- Dodecahedron, d. h. einen Körper aus zwölf aneinander-
kristalline Leitstein befindet, der die Erde als gefügten Fünfecken. Die Eckpunkte zwischen den zwölf
harmonikalisches Gyroskop austariert, die resonatorischen fünfeckigen Stücken bilden die Struktur des
Frequenzen ausgestrahlt, die die Erde auf ihrer Umlauf- resonatorischen Körpers der Erde, sobald die Frequenz-
bahn halten. Diese resonatorischen Frequenzen haben eine Emissionen die Erdoberfläche erreichen.
bestimmte Gestalt oder Form, denn die Form richtet sich
nach der Frequenz. Darum konnte Plato die Erde mit Indem die Resonanz des Erdkerns ständig zur Ober-
einem Lederball vergleichen, der aus zwölf verschiedenen fläche und über sie hinausstrahlt, entsteht ein ätherischer

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geomagnetischer Raster, der die Grundlage des planetari- Veränderungen auf der Erde und in der Atmosphäre so-
schen Lichtkörpers bildet. Gelenkt durch die Wellenlän- wie durch Fluktuationen, die durch solar-galaktische Ein-
gen ihrer jeweiligen DNS-Infrastruktur, neigen Tiere und flüsse auf das elektromagnetische Feld des Planeten Erde
Menschen in ihrem Siedlungs- und Migrationsverhalten entstehen. Trotz all dieser Behinderungen bildet aber die-
dazu, sich den Linien und Knotenpunkten dieses Rasters ser ständig pulsierende Raster, der an den Polen veran-
anzupassen. Dieser Raster ist natürlich inzwischen ver- kert ist und der auch hin und wieder durch (für uns)
zerrt und umgeformt worden, zum Beispiel durch tekto- unvorhersehbare und unsichtbare Verschiebungen im
nische Kontinentalplatten-Verschiebungen, verschiedene galaktischen Programm amplifiziert wird, nach wie vor

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die Infrastruktur des plane-
tarischen Lichtkörpers.

Nun erhielt jedoch, genau wie


die DNS mit dem Eintritt des
Planeten in den
Synchronisations-Strahl einen
Impuls zur Gegendrehung er-
hielt, auch der resonatorische
Erdkern einen Impuls, der dafür
sorgte, daß seine Frequenzen wie
durch einen Wagenheber zu im-
mer größerer Intensität hoch-
gehebelt wurden. Die neuralgi-
schen Nahtstellen des terrestri-
schen Rasters, der die
resonatorische Struktur des
Kerns simuliert, wurden hyper-
aktiv - ganz wie auch die immer aufgeregter werdende gung, die unseren Kurs von der »Historie« fort und auf
vibratorische Aktivität der menschlichen DNS-Infrastruk- die PostHistorie zurückwenden wird: Signale wie atoma-
tur. Die Rastlosigkeit des Organismus »Menschheit«, die re Radioaktivität, atmosphärische Gleichgewichtsstörun-
sich in Schiffahrtswegen, Seidenstraßen, Reichsmauern, gen durch industrielle Einflüsse und unser wahlloses
Eisenbahnstrecken, Autobahnen, Fluglinien und Radar Bombardiertwerden mit elektromagnetischen Impulsen.
zum Ausdruck brachte, verstärkte das ständige Pulsieren
des Rasters bis hin zur Verwischung. An den Raster- Dreht man eine sogenannte »Arche« (eine physikali-
schnittpunkten entstanden Tempel, Zikkurats, Pyrami- sche Spezialanfertigung in Form eines einfachen Schiffs-
den, Kathedralen, Pagoden, Moscheen, Paläste, Parla- bauches) im Uhrzeigersinn, dann dreht sie sich weiter,
mentsgebäude, Flughäfen und Kraftwerke - letztlich aber bis sie stehenbleibt. Dreht man sie aber entgegen dem
ohne bewußte Wahrnehmung des unsichtbaren Erdnetzes. Uhrzeigersinn, kommt sie langsam und torkelnd zum
Stillstand und fängt dann an, sich im Uhrzeigersinn zu
Als letzter Auswuchs an Künstlichkeit kam dann die drehen. Der Durchlauf der Erde durch den
weltweite industrielle Revolution auf Hochtouren, und Synchronisations-Strahl ist einer Drehung gegen den
die resonatorische Frequenz des Erdkerns verstärkte sich Uhrzeigersinn analog. Kurz bevor die Gegendreh-
in einem nie dagewesenen Maße. Doch ist diese Frequenz- bewegung zum Stillstand kommt, nimmt das Torkeln zu,
verstärkung nur die Ankündigung einer unmittelbar be- kommt es zu einem Erschütterungseffekt, und dann - nach
vorstehenden Stabilisierung auf einer höheren Frequenz, kurzer Pause - beginnt die harmonischer verlaufende Be-
bewirkt durch eine Bewegungsumkehr, die unmittelbar wegung im Uhrzeigersinn.
vor dem Austritt aus dem Synchronisations-Strahl ein-
setzt. In der Tat sind wir bereits durch erste Feedback- Wir nähern uns also dem Zeitpunkt, wo Technologie
Signale benachrichtigt worden, uns auf diese Umkehr in zu Transformation wird. Dies wird zunächst als Krise er-
die Gegenrichtung vorzubereiten - eben die Drehbewe- lebt, eine Krise, für die sich die Machthaber des herr-

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schenden Paradigmas blind stellen. Obwohl die gegen- heit und ihrer künstlichen sensorischen Intelligenzsonden
wärtigen wissenschaftlich-materialistischen Machthaber ins »Weltall« - hat die innere Auflösung unseres geistigen
glauben, die Welt nach ihrem Willen und Wunsch ge- Hauses eingesetzt. In diesem Zusammenhang darf daran
formt zu haben, sind sie im Grunde nur Marionetten, erinnert werden, daß der Begriff der »Paradigma-Verschie-
deren Rolle ihnen durch die spezifische Obertonwelle bung« erstmalig 1964 durch Thomas Kuhn eingeführt
vorgeschrieben wird, die unsere jetzige Ära bestimmt. Das, wurde.
was diese Leute für die Welt halten - die gängige Weltan-
schauung, die von herrschenden Institutionen der augen- Im Kontext dieser Entwicklung also ist das Crescen-
blicklichen Weltordnung gehegt und gepflegt wird -, do der Gegendrehbewegung der Erdresonanz zu verste-
macht unser zeitgenössisches Paradigma aus. hen. Angekündigt wurde uns dieser kommende Höhe-
punkt erstmalig 1945 mit der Detonation von Kernwaf-
Der Glaube an dieses Paradigma bzw. die wissenschaft- fen. Als Mitglied der solar-galaktischen Ordnung antwor-
lich-materialistische Weltanschauung läßt sich als ein »gei- tete die Erde auf dies Signal zunächst durch das Auftau-
stiges Haus« bezeichnen. Wir wir schon im fünften Kapi- chen von UFO Erscheinungen, die man nach 1947 nicht
tel sahen, wurde der Grundstein zu unserem gegenwärti- länger ignorieren konnte. Ohne die parapsychologische
gen geistigen Haus im siebzehnten Jahrhundert gelegt, Gültigkeit der vielen Zeugnisse seitens derienigen Men-
während des ersten Katuns des 12. Baktuns. Um 1756 schen in Frage zu stellen, die Begegnungen der Dritten
herum begann man dann, die Mauern dieses geistigen Art gehabt haben, wollen wir UFOs hier aber als Unified
Hauses zu errichten den technischen Fortschrittsglauben Field Organisers (Einheitsfeld-Ordner, Anm. d. Ü.) defi-
und die industrielle Demokratie. Zwischen 1874 und nieren - als intelligente Freisetzungen einer galaktisch pro-
1953 wurde dem heutigen geistigen Haus sein elektro- grammierten, psychisch aktiven, strahlenden Energie, die
magnetisches Dach aufgesetzt. Und zwischen 1953 und von dem resonatorischen Äther-Körper der Erde gleich-
dem jetzigen Moment - nach dem Vorstoß der Mensch- zeitig ausgeschickt und angezogen werden. Wir bezeich-

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nen sie hier deshalb als »Einheitsfeld-Ordner«, weil sie Radio und Mikrowellen-Verstrahlung in eine Phase er-
Manifestationen des resonatorischen Einheitsfeldes der höhter Dissonanz. Der Äther- bzw. Lichtkörper der Erde,
Erde sind, das ja von vornherein mit dem galaktischen herausgefordert durch diese »Bombardierung«, verstärk-
Harmoniesystem übereinstimmt. Da dieses Feld sich tat- te seine Signale mit Hilfe des morphogenetischen Feldes.
sächlich in solar-galaktischer Resonanz befindet, operie- Als Konsequenz solcher Signale lebte ein neues Interesse
ren die UFOs in Verbindung mit diesem Feld. Ja, ihre an parapsychischen Phänomenen, UFOs, psychedelischen
»Operationen« sind nichts anderes als Funktionen des Drogen und außerirdischer Kommunikation auf, und die
resonatorischen Harmoniesystems selbst. Auf diese Wei- Umweltbewegung kam ins Rollen.
se lassen sich auch die plötzlichen Richtungsänderungen
erklären, die man den UFOs nachsagt - nämlich als Ver- Das sich aulösende geistige Haus dagegen suchte die
lagerungen während ihrer gesetzmäßigen Koordination Herausforderung durch Raumforschung zu parieren, d.
von Obertonwellen. h. durch die Ausdehnung des materialistisch-einverleiben-
den Paradigmas ins Weltall hinein. Die große Ära der
Nach der Entdeckung der DNS und der ersten Beob- Weltraumforschung - die »Eroberung des Alls« begann
achtung von Strahlungsgürteln im Jahre 1953 sowie der mit der Mondlandung am 17.Juli 1969, gefolgt von Son-
endgültigen Bestätigung der tektonischen Erdplatten im den zum Merkur, zur Venus, zum Mars, Jupiter, Saturn
Jahre 1964 hatte die innere Auflösung des gegenwärtigen und schließlich, am 24.Januar 1986, zum Uranus. Diese
geistigen Hauses begonnen. All diese Entdeckungen - Sonden erbrachten in der Hauptsache zwei bisher unge-
DNS, Strahlungsgürtel, Erdplatten - waren für die be- löste Rätsel. Eines davon war die Entdeckung des offizi-
ginnende Erkenntnis notwendig, daß ein neues Paradig- ell unterdrückten sogenannten »Mars-Gesichtes« am
ma am Horizont heraufzog: das geistige Haus der 25.Juli 1976; das andere waren die merkwürdigen Züge
resonatorisch vereinigten Erde. In der Zwischenzeit zeig- des Uranus: die erstaunlich regelmäßigen Markierungen
ten sich, gleichsam als Begleitmotiv der Ära massiver Kern- auf dem UranusMond Miranda, seine auf die Sonne ge-
waffen-Tests, weiterhin UFOs, und das elektromagneti- richtete Polarachse, schließlich sein unglaublich intensi-
sche Gesamtfeld der Erde geriet durch Radar, Fernsehen, ves und unstabiles elektromagnetisches Feld.

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Obgleich diese Befunde Rätsel aufgaben, die nicht in päische Raumrakete »Ariane« kurz nach dem Start. Und
das geltende Paradigma paßten und den Begriffshorizont das alles in einem Zeitraum zwischen Ende Januar und
des herrschenden geistigen Hauses sprengten, wurde die Mitte Mai 1986. Was ging vor?
Raumfahrttechnik insgesamt auch weiterhin als der Gip-
fel wissenschaftlicher Leistung gepriesen. Insofern war es In Resonanz mit den sich verschiebenden tektonischen
besonders auffallend, daß am 28.Januar 1986, nur vier Erdplatten und überfordert durch elektromagnetische
Tage nach dem »Voyager«-Flug zum Uranus, die Raum- Dissonanz, hatte das Dach des gegenwärtigen geistigen
fähre »Challenger« etwa 73 Sekunden nach dem Start ex- Hauses buchstäblich einzustürzen begonnen. So wie Kin-
plodierte. Während man noch über die genauen Ursa- der mit genüßlicher Konzentration Fliegen aus der Luft
chen des »technischen Versagens« bei der »Challenger«- schnappen, so wurden die Raumsonden aus ihren Flug-
Katastrophe Nachforschungen anstellte, explodierten auch bahnen weggeschnappt - aber wodurch? Die Antwort:
alle drei folgenden Raumfahrt-Raketen der NASA un- durch unberechenbare Dissonanzwellen-Reflexe, ausge-
mittelbar nach dem Start. Als ob damit das Maß noch löst durch das unbewußte Bestreben der Menschen, sich
nicht voll gewesen wäre, explodierte obendrein die euro- des elektromagnetischen Felds zu bemächtigen und es voll-
zustopfen.

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Die Kern-Katastrophe von Tschernobyl vom 25. auf Zukunft zurück, bereit, uns beim Ausspielen des letzten
den 26.April 1986 und die Belästigung der brasilianischen Katuns des Großen Zyklus Hilfestellung zu leisten? Wenn
Luftwaffe durch dreizehn UFOs am 23. Mai 1986 waren der Tzolkin ein Schlüssel ist, eine Visitenkarte, die der
zwei weitere Signale des resonatorischen Feldes, sowohl Kosmos auf dem Planeten der Humanoiden abgab, gibt
für die Schranken und das Scheitern der Technik als auch es dann nicht vielleicht noch andere Schlüssel, irgendwo
für die plötzliche Auflösung des gegenwärtigen geistigen anders in unserem Sonnensystem?
Hauses.
Die beiden wichtigsten Planeten, auf die mit der so
Der resonatorische Kern der Erde, eingestimmt auf bedeutenden Zahl 13 66560, der alles-umfassenden
die galaktische Harmonieordnung, drückt sich durch die harmonikalischen Zahl der Maya, hingewiesen wird, sind
Sprache von Ereignissen aus, deren Ursprünge und Aus- Venus und Mars. Wahrend unsere Raumsonden nachge-
wirkungen sich dem modernen Bewußtsein entziehen. wiesen haben, ist die Venus, die so eng mit Quetzalcoatl
Kukulkan in Verbindung steht, eine dichte, neblige, wol-
Aber wo, so mögen wir fragen, bleiben bei alledem
kige Atmosphäre besitzt, zu dick, um bis auf den Grund
die Maya?
zu sehen, hat uns zumindest der Mars einen deutlichen
Nun, vergessen wir nicht, daß all diese Schlußfolge- Schlüssel geliefert- das »Marsgesicht«, ein massives,
rungen auf das Dekodieren eines multiplen humanoides Gesicht, das himmelwärts blickt, eineinhalb
resonatorischen Systems zurückgehen, das die Maya zu- Kilometer lang. Die Tatsache, daß das Gesicht direkt in
rückließen - des Tzolkin, des Harmonikalischen Moduls den Himmel aufschaut, ist unheimlich und hinterläßt den
der Maya. Ja, wo sind die Maya, wenn die Welt sagt: »Rien unwillkürlichen Eindruck, daß es genau für Wesen ge-
ne va plus?« Was sind das für Prophezeiungen, die sich an dacht war, die, wie wir Menschen, sich eines Tages, im
dies Zahlensystem knüpfen und die sich, wie wir schon Hochgefühl der eigenen Natureroberung und ausgestat-
im fünften Kapitel sahen, so sauber mit den Zahlen der tet mit raketenbetriebenen Spionagemitteln, ins Weltall
Apokalypse decken? Gibt es eine Wiederkehr der Maya, verirren würden.
eine Wiederauferstehung der Maya? Hat Kukulkan/
Quetzalcoatl/Pacal Votan vor, einmal nachzuschauen, wie Obwohl das Gesicht erst am 25. Juli 1976 entdeckt
damals alles weiterging, nachdem er mit seinen galakti- wurde, ging ihm ein noch viel unheimlicherer Hinweis
schen Kohorten alle harmonikalischen Kalibrationen aus- voraus - offenbar wurde er uns auf dem Maya-Zuvuya
geführt hatte - dort drunten auf dem Planeten Erde, dem der Zeit-Trickspiele zugespielt-, ein Hinweis in Gestalt
dritten harmonikalischen Gyroskop, vom örtlichen Stern, eines unausgeführten Planes zu einer Monumental-
der Sonne, aus gerechnet? skulptur: ein Gesicht, das zum Himmel aufblickt und
den Titel tragen sollte: »Die Skulptur, die vom Mars aus
Kosmische Surfer waren und sind die alten Maya -
zu sehen ist«. Wäre sie nämlich ausgeführt worden, hätte
wir dürfen uns nicht anmaßen, ihre vollen Fähigkeiten
sie einen Durchmesser von eineinhalb Kilometern gehabt.
auf dem Gebiet der »interdimensionalen Fortbewegung«
Unheimlich vor allem deshalb, weil Isamu Noguchi, der
zu kennen, noch können wir sagen, wo sie sich aufhalten.
amerikanische Künstler, diese Skulptur im Jahre 1947,
Wohl wahr, daß die Schamanen des Hochlands von Gua-
im Jahre des UFO, 29 Jahre vor der »Viking«-Sonde, ent-
temala, die »Hüter des Tages«, wie sie sich nennen, die
Tradition aufrechterhalten, jenes Wissen, daß das »Blit- worfen hatte.
zen im Blut« mit dem harmonikalischen Fluß galaktischer Diese Zufälle oder vielmehr Synchronizitäten der tief-
Weisheit verbunden ist. Wahr ist auch, daß einige von sten Sorte, die sich bei der Betrachtung des »Marsgesichts«
ihnen, wie Humbatz Men und Domingo Paredez, diese und Noguchis »Skulptur, die vom Mars aus zu sehen ist«
Weisheit für uns übersetzen, während wieder andere sich aufdrängen, sind viel zu ungeheuerlich, als daß unser ra-
um die Medizinmänner beider Amerikas scharen, um den
tionaler Verstand sie begreifen könnte, viel zu unfaßbar,
letzten Berichten von den Wanderungen zwischen den
als daß man sie auf dem kleinen Kleiderhaken des wis-
Welten zu lauschen. Aber das sind letzte Überlebende,
senschaftlichen Materialismus aufhängen könnte, viel zu
die edlen Wenigen, die die Flamme der unbegreiflichen
unergründlich, als daß sie sich im flachen Netz der Lehre
Zeitlosigkeit in ihren Herzen nicht verlöschen lassen.
von der »NichtVorherrschaft der Humanoiden im Uni-
Wo sind sie, die wir »Galaktische Herrscher« tauften? versum« einfangen ließen.
Was können wir über sie sagen, nachdem sie am Ende
von Baktun 9 auf und davon gingen? Oder sind ihre Betrachtet man sie aber im Kontext des resonatorischen
Präsenzen bereits unter uns, jetzt, da die Schicksalstage Codes der Maya - Meister des Lichtes und der galakti-
unerbittlich heranrücken? Kehren die Maya, während wir schen Raumfahrt, Synchronisatoren jenes Frequenz-
uns vorwärtsbewegen, auf dem Gegen-Zuvuya aus der Fraktals, das Moleküle mobilisiert und Planeten konstru-
iert, dann sind das »Marsgesicht«, die »Skulptur, die vom

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Mars aus zu sehen ist« und wohl auch die winkelförmi- bewußt aktivieren (galaktische Aktivierung). Den Geset-
gen und ovalen Markierungen auf dem Uranus-Mond zen harmonikalischer Frequenzen gehorchend, sucht sich
Miranda allesamt wie aus einem Guß: Knotenpunkte in die galaktische Energie natürlich nur Strukturen, die sie
einem resonatorischen intergalaktischen Netz, das sich resonatorisch erwidern. Diese Strukturen entsprechen bio-
jedoch nur durch eine spezifische Geisteshaltung aktivie- elektrischen Impulsen, die die Verbindungen zwischen den
ren läßt, die weise genug ist, das alte Paradigma aufzuge- Sinnesfeldern und den tatsächlichen Verhaltensweisen her-
ben und das neue bedingungslos zu akzeptieren. stellen. Die Impulse passen sich den primären »geometri-
schen« Strukturen an, die uns die direkte Umgebung ver-
Pacal Votan und die Statthalter-Linie der Quetzalcoatls mittelt - sei es nun in der Form von Wolken, die das blo-
haben all dies vorausgesehen. Mag sein, daß sie sich da- ße Auge wahrnimmt, oder der unheimlichen Pulsschläge
mals von einem auf den andern Moment freimachten und eines »Quasar«, die nur mit Hilfe eines Radioteleskops
durch chromosom-molekulare Fortbewegung zu jenen registrierbar sind.
fernsten Regionen der Galaxie begaben, aus denen sie
gekommen waren - trotzdem: Die Weisen der Maya tra- Sobald das Übernehmen der eigenen Verantwortung
fen auch Vorsorge für eine Rückkehr. Wann? Nun, ganz als menschliche Bewohner dieses Planeten kritische Mas-
gewiß irgendwann während des letzten der 52 Katuns se erreicht hat, wird der Moment des archetypischen
galaktischer Aktivierung, also zwischen 1992 und 2012 Dammbruchs ausgelöst, werden die Ketten des alten Pa-
n. Chr., dem Katun, der im Zeichen 13 AHAU steht, der radigmas gesprengt, wird einer kritischen Masse von
höchsten Zahl plus dem Zeichen der Sonnenherrschaft. Menschen in einem einzigen Moment »resonatorischer
Aber selbst zum augenblicklichen Zeitpunkt ist ihre Rück- Taufe« das neue Paradigma eingeprägt. Dann werden die
kunft nicht weit, denn bald haben wir den Punkt erreicht, Vergangenheit, das Vergessene, ja sogar das erst Kommen-
wo sich die Welle, die durch die christliche Galionsfigur de bewußt werden. Die »Wiederkehr ist in Wirklichkeit
Cortes im Jahre 1519 ausgelöst wurde, brechen wird. eine Bewußtwerdung alles dessen, was latent vorhanden
war, gleichzeitig aber auch ein Zuwachs an Erkenntnis.
Leitmotiv dieser Rückkehr-Erinnerungen ist das The-
ma der »Wiederkehr« selbst, und zwar nicht einfach nur Wir werden erkennen, daß Ereignisse, die das alte Para-
digma einfach nicht anerkennen wollte, sich in unseren
der Wiederkehr Christi oder Quetzalcoatls, sondern der
Wiederkehr aller Götter und Göttinnen, Helden und Köpfen zu Gestalten der Angst umgeprägt hatten. Im
Heldinnen, die jemals die Phantasie der Menschen be- Augenblick der harmonikalischen Konvergenz , wo wir
völkert haben. Denn Mythos ist nicht weniger real als alles mit frischen Augen sehen, wird diese Angst wie weg-
Geschichte. Und das, was man Vorstellung nennt, ist eine geblasen sein.Denn im Bewußtsein ist Licht. Genau dies
Funktion jener resonatorischen Struktur, die wir Geist ist mit der Wiederkehr Quetzalcoatls gemeint. Für ande-
nennen. Verdanken wir nicht ein und demselben Geist re wird dieser Augenblick die Form einer Vision anneh-
unsere Wissenschaft ebensosehr wie unsere Mythen? Denn men, und sie werden sehen, wie sich die Räder der gefie-
auf dem Zuvuya der Maya sind mentale Ereignisse, Erin- derten Regenbogenschlange in der Luft drehen werden -
nerungen und tatsächliche Ereignisse allesamt nur Kno- 144 000 an der Zahl, wie es die Zuvuya-Prophezeiung
tenpunkte im gleichen Schaltnetz. Was die einen »heilige voraussagt. In den natürlichen Lauf, den die Dinge heute
Geometrie« und andere »Tiefenpsychologie« nennen nehmen, wird sich ein neuer Eifer mischen; ein neuer
mögen, wird alles dadurch vereint, daß es seine Daten Funke wird wach in jenem Unglücksraben, dem
aus resonatorischen Strukturen bezieht. In dieser Hin- »Menscher« des zwanzigsten Jahrhunderts«. In Antwort
sicht zählen Plato und Pythagoras, Goethe und Jung zu auf diesen Funken wird uns ein Zeichen entgegenrollen,
den Maya, ebenso wie alle anderen, die bereit sind, die und aus der Matrix wird sich eine »Kampagne für die
Lehre der Harmonie zu akzeptieren, gleich in welcher Erde« lösen - die Gelegenheit zur menschlichen Selbster-
Form sie ihnen auch übermittelt wurde. lösung.

Die Rückkehr der Maya ist die Wiederbefruchtung Diese »Kampagne für die Erde« ist der geplante oder
des planetarischen Feldes mit archetypischen, vorgesehene Weg des Übergangs vom jetzigen geistigen
harmonikalischen Erfahrungen aus dem planetarischen Haus ins nächste. Bis 1992 wird der Plan, der am Tag der
Ganzen. Diese Wiederbefruchtung wird ausgelöst durch Harmonikalischen Konvergenz initiiert wurde, die Welt
einen internen Dammbruch, durch das Über-die-Ufer- stabilisiert haben, obwohl bei weitem nicht alle Gefahren
Treten lange unterdrückter psychischer Energien. Und gebannt sein werden. Wie ein Gyroskop, das vorüberge-
dann halten sich, wie wir von neuem lernen werden, alle hend ins Torkeln geraten ist und sich dann wieder fängt,
Archetypen in den Wolken verborgen, nicht nur als Poe- wird nun die Erde, wieder ganz im Geleise, ihre ellipti-
sie, sondern als tatsächliche Speicher resonatorischer En- sche Wellenbahn um die Sonne ziehen. Die Erde, inspi-
ergie. Diese archetypische Energie ist die Energie, mit der riert und illuminiert, wird sich als mobilisiertes Bewußt-
uns das Weltall Impulse gibt, die uns mehr unbewußt als sein in Resonanz mit sich selbst und mit allem befinden,

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was innerhalb der Membranenwände ihres Heliokosmos Opfer zu bringen. Alles echte Kriegertum hat sich seit je
existiert, und nur noch ein einziger Schritt der Synchro- in den Dienst des Lichts gestellt.
nisation wird sie vom Eintritt in die Galaktische Allianz
trennen. Während einerseits die Arthur-Runde ein Echo auf
die Dreizehn der Maya ist, ist andererseits das mystische
Die »Kampagne für die Erde« wird die erste Wendung Königreich Shambhala in Zentralasien ein Echo auf die
zurück zum evolutionären Hauptstrom sein - von dessen Neun Herrscher des galaktischen Schicksals, von den
gerader Linie die spätindustrielle Zivilisation erstaunlich Maya auch die Neun Herren der Zeit genannt, die in
weit abgekommen war. Sie wird von archetypischen Ge- Tibet die Neun Großen Lha heißen. Das Königreich
stalten angespornt werden - Menschen, die jetzt jene Ein- Shambhala selber ist der neunte und damit wichtigste Ort
drücke ausagieren werden, die ihnen durch galaktische in einem Tal, das von acht großen Bergen umgeben ist.
Frequenzen am Tag der Harmonikalischen Konvergenz Seine Bewohner hatten einst inspiriert durch die Lehren
aufs neue eingegeben wurden. Nicht genug damit, wer- ihrer Könige, die Lehren vom Kalachakra Tantra, vom
den auch viele Menschen feststellen, daß sie allesamt ja Rad der Zeit - den Zustand kollektiver Erleuchtung er-
nur Variationen ein und derselben Eingebung ausagie- langt und waren danach auf Erden unsichtbar geworden.
ren. Endlich wieder wird die Erde von einer gemeinsa-
men Erinnerung beherrscht sein. Unter den wiedergekehr- Doch unterrichten uns hinterlassene Schriften, daß
ten archetypischen Erinnerungen und Eingebungen wer- eine Rückkehr versprochen ist, um die Welt von der Gei-
ßel der »Drei Herrscher des Materialismus« zu befreien.
den die Mythen um König Arthur und das Königreich
Shambhala eine zentrale Rolle spielen. Um das Reich von Diese Rückkehr soll in Form einer Freisetzung des kol-
lektiven Archetyps mit dem Namen »Krieger von
Avalon wiederherstellen zu können, verlangt die archety-
Schambhala« geschehen. Zweck der Rückkehr ist die Er-
pische Resonanz nach einem Kreis, einem Runden Tisch,
richtung des Königreichs Shambhala auf Erden. Worin
um den Zwölf Ritter und Ein König sitzen womit auch
unterscheidet sich dies dann aber von der Wiederkehr
hier wieder die magische Dreizehn auftaucht. Avalon ist
Avalons oder von den Verpflichtungen, die Christus in
die Erde, und das »Königreich « symbolisiert unsere be-
bezug auf den Einlaß ins Reich Gottes einging, oder von
wußte, resonatorische Verantwortung für diese schöne
der Rückkehr Quetzalcoatls, um eine neue Herrschaft der
Erde. Wie ein der Kriegerschaft verschriebener Klan wer-
dreizehn Himmel einzurichten? Jede archetypische Va-
den die Ritter vom Runden Tisch wiedergeboren wer-
riation ist eine Perle der Erkenntnis, aufgefädelt auf dem
den: Die Zugehörigkeit wird sich durch die Bereitschaft
Zuvuya der Maya. Als multiple Resonanz schließt jeder
zum Ausdruck bringen, im Namen der Erde (oder anders
Mythos die Tore zu einer Wirklichkeit auf, die zutieft inter-
gesagt: im Namen des Lichtes) »mobilzumachen« und
dimensional ist.

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Das kommende 8
Sonnenzeitalter

M it Hilfe des laufenden Synchronisations-Strahls


von 5200 Tun Durchmesser, auch Großer Zy-
klus genannt, haben wir unser Augenmerk auf den Hö-
Charakteristisch für diese fortgeschrittene Verfassung
der Menschen ist ihr geschickter und gewitzter Einsatz
des physischen Körpers ihres »Raumanzuges« der dritten
hepunkt einer Evolutionsperiode gerichtet, in der ein ge- Dimension -, mit dessen Hilfe sie sich die Erde auf phy-
wisser Planet an das Netz eines technologisch ausgerich- sikalischer Ebene gefügig machen und unterwerfen.
teten Bewußtseins angeschlossen wird - vermittels einer CHICCHAN und OC befinden sich beim Einsatz die-
Spezies namens Menschheit. Nun ist aber nach Maya- ses Raumanzuges in eifrigster Interaktion. Der Lichtkörper
Maßstab ein Zyklus von 5200 Tun ein relativ kurzer. Auch bzw. das »ätherische Double« - die Ägypter nennen es
laufen wir leicht Gefahr, da wir uns offenbar mitten im KA- ist die elektromagnetische Sonde der vierten Dimen-
dramatischen Geschehen befinden, den Standpunkt, von sion, die den physischen Körper der dritten Dimension
dem aus wir alles beurteilen, für den einzig möglichen zu instrumentarisch ausstattet. Er ist praktisch ein Kanal für
halten; was überdies keineswegs die beste Voraussetzung MEN. Schließlich gibt es dann noch AHAU, den Sonnen-
ist, um mit der Situation fertigzuwerden. geist, der rein elektromagnetisch ist bzw. der fünften Di-
mension angehört und keine Zeit kennt. Er wird vom
Wie wir gesehen haben, anerkennt die Maya-Wissen- galaktischen Zuvuya gespeist und leitet interdimensionale
schaft verschiedene koexistierende Seinsebenen, verschie- Daten an den Planeten weiter. Auf unserem Planeten ist
dene koexistierende Bewußtseinsdimensionen, die ge- das Reich der Sonnenherrscher oder Lotsen im ätheri-
meinsam, einander wechselweise beeinflussend, bestimmte schen Körper der Erde angesiedelt und resonatorisch so-
Entwicklungsphasen durchlaufen, und zwar in deutlich wohl mit dem elektromagnetischen Feld der Erde als auch
unterscheidbaren evolutionären Zyklen. Diese mit ihrem interdimensionalen gyroskopischen Kontroll-
Bewußtseinsdimensionen sind: erstens CHICCHAN - das punkt, d. h. mit dem Kristallkern der Erde im Einklang.
Reptilgehirn oder autonome limbische System (die me-
tabolische, vegetative Körperhülle); zweitens OC - die Zu Beginn des gegenwärtigen evolutionären Zyklus -
emotional-begriffliche, strategisch und horizontal operie- also vor rund 26.000 Jahren, am Höhepunkt der letzten
rende Intelligenz; drittens MEN - der höhere Geist, die Eiszeit - wurden die Sonnenherrscher, die AHAU KINES,
analog und vertikal vorgehende Intelligenz, die sich im begleitet von allen guten Wünschen der Galaktischen Liga,
resonatorischen Einklang mit dem evolutionären Ziel des mit einem evolutionären Saatgut-Paket losgeschickt. Ihre
Planeten befindet; und schließlich viertens AHAU - der Aufgabe war es, das Feld für die Phasen des gegenwärti-
Sonnengeist, der Geist des Lichts, in dessen Reich die gen Zyklus zu bestellen. Die einzelnen »Körner« dieser
evolutionären Lotsen des Planeten wohnen, von den Maya »Saat« sind die rein elektromagnetischen Formen der Ar-
AHAU KINES genannt, die Sonnenherrscher. chetypen des evolutionären Zyklus. Immer wenn die Syn-
chronisation der Bedürfnisse der dritten oder vierten Di-
Das Auftauchen des Menschengeschlechts - Homo sa- mension - des physikalischen oder ätherischen Körpers -
piens - markiert im evolutionären Zyklus eines Sternen- eine bestimmte Stufe oder Entwicklungsebene erreicht hat,
systems eine ganz spezifische Entwicklungsstufe, nämlich keimt sofort die nächstfolgende archetypische Form ak-
die, auf der die gezielte Integration dieser vier tiv auf.
Bewulßtseinsebenen konkret möglich wird, und zwar auf
gesamtplanetarischer Ebene. Die Stufe Homo sapiens hat Der mythische Name des planetarischen Reiches der
eine Dauer von 26 000 Tun bzw. fünf großen Zyklen von fünften Dimension, in dem die Sonnenherrscher, die
je 5200 Tun. Der 26 000-Tun-Zyklus ist etwa mit dem AHAU KINES, die Hüter der Archetypen des evolutio-
sogenannten platonischen Großjahr zu vergleichen. Un- nären Zyklus, zu Hause sind, ist Königreich Schambhala.
ser 5200-Tun-Zyklus nun, um den sich dieses Buch im Direktes Bindeglied zur Galaktischen Liga, ausgerichtet
wesentlichen dreht, bildet nur die fünfte bzw. letzte Pha- am magnetischen Nordpol unseres Planeten und einge-
se des gegenwärtigen evolutionären Zyklus. Was wir heu- stimmt vor allem auf Orion und Arkturus, ist das König-
te erleben, ist der Gipfelpunkt in der Evolution unserer reich Schambhala während einer gewissen Phase des ge-
spezifischen Spezies: die allerletzten 26 Jahre eines Zy- genwärtigen Zeitzyklus in konkreter Form in die dritte
klus, der etwa 26 000 Jahre andauerte! und vierte Dimension eingedrungen.

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Diese Manifestation fand in der Zeit unmittelbar nach In der Zwischenzeit - vor, während und nach diesem
der Geburt des Gautama Buddha statt (den die Königin Zwischenspiel blieben die AHAU KINES, die Herrscher
Maya genau am Scheitelpunkt des Großen Zyklus, der Sonne, ständig auf ihrem Posten und hielten die Oh-
6.10.0.0.0 gebar). Damals bat der König Suchandra von ren gespitzt. Ihrem Einfluß - der sich von Zeit zu Zeit
Schambhala den Buddha um die Lehren des Rades der durch das Aufblühen jener elektromagnetischen Samen-
Zeit, Kalachakra. Diese Lehren brachte Suchandra mit körner, der Archetypen, geltend macht - ist es zu verdan-
nach Schambhala zurück, wo sie unter der Herrschaft von ken, daß das menschliche Verantwortungsgefühl mit der
sieben großen Dharma Königen aufblühten. Nach der Zeit reifer wurde, Lenkung und Richtung annahm; dies
Herrschaft des siebten Königs - in Wirklichkeit einer geschah durch die Religion der Sonne, den großen welt-
Königin, Visvamati - kehrte das Reich in die inter- weiten Sonnenkult. Tatsächlich war, besonders in den
dimensionale Sphäre zurück, wo es bis heute ausharrt, Anfangsstadien des jetzigen und letzten 5200-Tun-Zyklus,
schwanger mit spirituellen Kriegern, die nur darauf war- der weltweite Sonnenkult der wirksamste Hebel zur Mo-
ten, auf die materialistischen Wüsten der jetzigen Welt bilisierung von gesellschaftlicher Energie. Vor allem ge-
niederzuregnen. langte der Kult des Sonnengottes RA genau zu dem Zeit-

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punkt zu höchster allgemeiner Geltung, als unser gegen- zerstörung geführt hat. Erst wenn wir begriffen haben,
wärtiger Zyklus begann: im Jahre 3113 v. Chr. Zum hei- daß das tödliche Fasziniertsein von unserer eigenen tech-
ligen Andenken wurde der Kult RAs in der dreizehnten nischen Genialität die Abkehr von den Kräften des Lich-
Kammer der Cheops-Pyramide verewigt; wie ein Strahl tes bedeutet und geradezu einer Mißachtung unseres ei-
reinen Lichts sollte er den Zyklus durchbohren und in genen Potentials als Mit-Schöpfer des Universums gleich-
der Menschheit die ständige Erinnerung an ihr wahres kommt, können wir die Konsequenzen unserer Unwis-
evolutionäres Ziel wachhalten. senheit noch abwenden. Denn die Wahrheit ist, daß wir
auf Firlefanz fliegen und nicht bereit sind, uns die Kraft
Der weltweite Sonnenkult stellte seine Kraft durch die einzugestehen, die in unserem eigenen inneren Schaltnetz
ungeheuren Anfangsenergien unter Beweis, die er für den schlummert, jenem bio-elektromagnetischen Schaltnetz,
gegenwärtigen zivilisatorischen Zyklus zu mobilisieren das über die Sonnenherrscher, die AHAU KINES, un-
vermochte - ganz gleich ob in Ägypten, Mesopotamien, mittelbar an die Sonne angeschlossen ist. Abgeschnitten
Indien, China, Mexiko oder Peru. Als jedoch die Energie von den Lotsen der fünften Dimension, blind sogar für
immer mehr in Richtung Technik auszuwuchern begann die Existenz des Lichtkörpers der vierten Dimension -
und sich in immer übertriebenere materialistische Begriffe unserer »Seele« -, identifiziert sich die materialistische
und Formen umsetzte, erlosch allmählich die Macht des Menschheit einzig und allein mit ihrer körperlichen Hülle
weltweiten Sonnenkultes. Mit nachlassendem Einfluß der dritten Dimension und zieht ihre Schattenbahnen
begannen die Menschenwesen sich immer mehr auf ihre durch eine selbstverschuldete Finsternis.
»Raumanzug«-Körper der dritten Dimension zurückzu-
ziehen und sich immer weniger auf ihre »Doubles«, ihre Mythisch gesehen ist diese faustische Entwicklung zur
Licht- oder ätherischen Körper zu verlassen. Als Folge weltweiten Industrialisierung als die Abkehr vom Licht
davon versiegten der Kontakt und die Kommunikation zu bezeichnen, die Abkehr von unserem Leitstern, unse-
mit den AHAU KINES, den großen Sonnenherren und rem inneren »Seelenlicht«. Wir ziehen die Jagd nach dem
Lotsen. Das Auftauchen der großen Lehrer oder Avatare, unmittelbaren Machtgewinn vor, den uns das oberfläch-
am prominentesten vertreten durch den Buddha, Chri- liche Schalten und Walten mit unseren materiellen Mit-
stus und den Avatar beider Amerika, Quetzalcoatl, hatte teln einbringt. In Wirklichkeit aber ist diese Abkehr eine
den Zweck, noch einmal an ein höheres evolutionäres Ziel Kapitulation vor der Macht der Finsternis, die die alten
zu erinnern. Mexikaner Tezcatlipoca, den Dunklen Herrn der Zeit,
nannten. Es war Tezcatlipoca, der Gauner-Gegenspieler
Doch wie wir schon sahen, war das Licht des weltwei- Quetzalcoatls, der, als Cortes verkleidet, im Jahre 1519
ten Sonnenkultes gegen Ende des zwölften Zyklus, Baktun n. Chr. in Mexiko landete und damit den Startschuß zu
11, bereits so weit abgeschwächt, daß der geistige Schat- unserem gegenwärtigen 468 jährigen »Höllen«-Zyklus
ten Materie, der durch die Verdunkelung der Sonnen- abgab. Ermutigt durch das Beispiel von Männern wie
religion geworfen wurde, nunmehr den plausibelsten Cortes und unterstützt und begünstigt durch die rohe
Ansatzpunkt für die neue Wissenschaft bot. Und so wur- Macht, die gewisse Leute unter uns aus ihrer technischen
de denn - im Fieberanfall einer schattengezeugten wis- Überlegenheit zogen, haben wir getan, was wir konnten,
senschaftlichen »Erkenntnis« - die Wissenschaft des me- um eine ganze Zivilisation zu errichten - in Unwissenheit
chanistischen Materialismus geboren. Zum Zeitpunkt der der Prinzipien des Lichts und der solaren Herrschaft.
spanischen Eroberung der Maya im Jahre 1697 n. Chr.
war die Sonnenfinsternis komplett, und in der Undurch- Es ist nicht von ungefähr, daß Ludwig XIV., einer der
dringlichkeit ihrer Nacht entschwand das Prinzip der so- letzten wahrhaft uneingeschränkten Monarchen Europas
laren Herrschaft über die Geschäfte der Menschen voll- vor dem Triumph der Industriellen Revolution, der »Son-
ends der menschlichen Erinnerung. Dies böse Nachspiel nenkönig« hieß. Kaum lag der extravagante Ludwig XIV.
der Sonnenfinsternis trägt heute den Namen: Zeitalter in seinem Grab, begann im alten Albion König Arthurs
des Materialismus. Es gebar - als technologisch extremsten bereits der Kohlebergbau. Und als die Zeit gekommen
Auswuchs - die weltweite Industriezivilisation. war, der totalen Herrschaft des faustischen Menschen über
die Natur den letzten Gütestempel aufzudrücken, und
Die weltweite Industrialisierung, Triumph der Verliebt- wir künstlich die Kräfte des Atoms entfesselten, da war es
heit des Menschen in seine eigene materialistische ebensowenig von ungefähr, daß wir uns ausgerechnet
Erfindungsfreude, zeitigte das wunderliche Ergebnis, daß durch die Atomkraft, der wir das Leben der Sonne zu-
der moderne Mensch stockblind für die Tatsache gewor- schreiben, in Form der A-Bombe den Riegel vorschoben.
den ist, daß die Sonne eine Intelligenz ist, die wir bei Aber wozu? Hiroschima, Nagasaki und Tschernobyl sind
jeder Handlung in Rechnung zu stellen haben. Der Rauch, stumme Zeugen dafür, wie weit unser Gedächtnis-
der aus den düsteren Fabrikschloten des Satans quillt, hat schwund, unsere Mißachtung der Sonne und der wahren
buchstäblich wie im übertragenen Sinne einen Gedächt- Grundlagen kosmischer Ordnung gediehen sind: Denn
nisschwund ausgelöst, dem unser solares Erbe zum Op- immer noch stapeln sich mehr und mehr Atomwaffen,
fer gefallen ist und der uns jetzt bis an den Rand der Selbst-

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jede einzelne eine tödliche Projektion unseres solaren blin- tromagnetisches Feld von unglaublicher Intensität erzeu-
den Flecks. gen kann, ohne dabei seine Ruhe oder seine resonatorische
Balance zu verlieren.
Doch der Moment der Transformation der Technik
steht unmittelbar vor der Tür, nur noch fünf Jahre tren- Alle Elemente des Schaltnetzes, die die körperliche
nen uns vom Eintritt in den letzten der 260 Katuns des Hülle der dritten Dimension mit dem Lichtkörper der
5200-Tun-Synchronisations-Strahls. Immer noch können vierten Dimension verbinden und ihn gleichzeitig einbe-
wir zum Leben erwachen und für das Geschenk der Son- ziehen, sind uns bekannt. Zunächst ist da das sensorische
ne empfänglich werden! Schließlich wird der 260.Katun Radar - die fünf Sinne und das »Denken«; dann gibt es
des Harmonikalischen Moduls von 13 AHAU beherrscht. die Neuralkanäle: Sie leiten die elektrischen Impulse von
Die Dreizehn, Symbol der allen Dingen innewohnenden den Sinnesorganen zum Zentralcomputer, dem Hirn, zur
Bewegung, ist der mächtigste unter den galaktischen Puls- Verarbeitung weiter, und schließlich gibt es dann noch
Strahlen. Im strahlenden Licht von AHAU, Zeichen der die psychophysischen Zentren, die mit dem Drüsensystem
Sonnenherrschaft, des Sonnenbewußtseins und Krone der zusammenhängen, auch Chakren genannt: Sie bilden ein
Zwanzig Zeichen, können wir uns darauf gefaßt machen, Netz subtiler Energieströme. Das Schaltnetz wird durch
daß der 260. Katun eine Ära spiritueller Regeneration diejenigen feinen Energieströme vervollständigt, die auf
sein wird und das Kommen eines weltweiten Goldenen resonatorischem Wege vom Chakrasystem direkt über
Zeitalters ankündigt. Wirklich, wir verfügen jetzt, trotz Kuxan Suum - die galaktische Nabelschnur - in die Haupt-
des entmenschlichenden Materialismus unserer Zeit, über strömungen des elektromagnetischen Ozeans einmünden;
das nötige Wissen und das richtige Timing, um im 13- letztere wiederum verbinden uns mit der Ebene der sola-
AHAU-Katun, in der Zeit von 1992 bis 2012, die Trans- ren Herrscher und Lotsen und von da aus mit der Sonne
formation zum Neuen Zeitalter der Sonne zu bewerkstel- und dem galaktischen Herzen.
ligen - ein Sonnenzeitalter, welches das goldene
Die informationsträchtigen Ströme der höheren - der
Sonnenzeitalter der Ägypter oder der gar nicht so lange
fünften, sechsten und siebten - Dimensionen des elektro-
zurückliegenden Klassischen Maya weit in den Schatten
magnetischen Ozeans, die an unserem Solarplexus ein-
stellt. Denn diesmal haben wir es mit einem wahrhaft
und ausfließen, können aber auch über den Scheitel des
weltweiten Goldenen Zeitalter zu tun, das uns den be-
Kopfes, die Kehle, das Herz, die Geschlechtsorgane, die
wußten Zutritt zur Galaktischen Freiheit ermöglicht.
Handflächen und Fußsohlen Einlaß finden. Wie wir se-
Dem Maya-Faktor zufolge leben wir am Grund eines hen, hat also unsere Hülle der dritten Dimension, unser
elektromagnetischen Ozeans. Das, was wir auf physikali- physischer Körper wie es sich für jeden vernünftigen Raum-
scher Ebene Erde nennen, ist in Wirklichkeit der Meeres- anzug eben gehört - seine Anschlüsse; sie sind es, die dem
grund, während wir wie Tintenfische oder halbblinde Lichtkörper der vierten Dimension, der mit dem physi-
Meeresbewohner umherschwärmen, unseren so wichti- schen Körper koexistiert, als elektromagnetische Atem-
gen Beschäftigungen nachgehen und uns nur schwach ventile dienen.
bewußt sind, am Grunde eines riesigen multi- Die AH KINES - »Kriegsdiener der Sonne« - sind Men-
dimensionalen elektromagnetischen Ozeans herumzu- schen, die zur völligen Erkenntnis des traumstofflichen
schwimmen. Wie komisch müssen wir denen vorkom- Lichtkörpers innerhalb ihres physischen Körpers gelangt
men, die durch die Strömungsschichten hoch über uns sind und auch - da sie das Schaltnetz des menschlichen
tauchen und schwimmen, und was wissen wir gar über Organismus kennen - Gebrauch von ihrem Lichtkörper
jene Wesen, die über der Wasseroberfläche zu Hause sind? machen, um die elektromagnetischen Gewässer zu befah-
Und was sehen sie? ren, die wir das Weltall nennen. Durch Einschaltung ih-
Um aber überhaupt auf dem undurchdringlichen, res sensorischen Radars und geschickte Nutzung des Kuxan
wenn auch empfindlichen, Boden des elektromagneti- Suum, der galaktischen Nabelschnur, die vom Solarple-
schen Meeres leben, ja überleben zu können, müssen wir xus ausgeht, sind die AH KINES, die Erleuchteten der
selber ebenfalls bio-elektromagnetisch gepolt sein. Und Vergangenheit und Gegenwart, in der Lage, sich zu
wirklich, mit Hilfe unseres äußerst feinen sensorischen Informationsträgern der Sterne zu machen, d. h. galakti-
Radars vermögen wir weitaus mehr Nahrung und Len- sche Daten direkt auf den irdischen Meeresboden des gro-
kung aus dem elektromagnetischen Feld zu ziehen, als ßen elektromagnetischen Ozeans zu übermitteln. So sprin-
wir uns augenblicklich gestatten. So wie es jetzt steht, gen sie von Zuvuya zu Zuvuya und sehen ewig nach dem
haben wir allerdings unsere gesamten elektromagnetischen Rechten. Da wir aber alle das gleiche Schaltnetz besitzen,
Kräfte anderen anvertraut - den privaten oder staatlichen können auch wir, was die sagenhaften AH KINES ver-
schlechtverwalteten Dienstleistungsgesellschaften, denen mögen. Jeder von uns hat die Fähigkeit, sobald er zur post-
wir auch noch bezahlen müssen, was eigentlich uns ge- historischen Einfachheit zurückgekehrt ist, die wechseln-
hört. Nicholas Tesla hat in seinem Labor in Colorado den Ströme der Galaxie unmittelbar zu kanalisieren und
Springs nachgewiesen, daß ein einziger Mensch ein elek- unserer jeweiligen Lage anzupassen.

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Damit dies geschehen kann, brauchen wir nur eines Wenn wir uns die Tzolkin-Matrix als Schaltplan un-
zu tun: unseren Standpunkt umzukehren und nicht dem seres Lichtkörpers näher ansehen, können wir augenblick-
physischen Körper, sondern dem Lichtkörper den Vor- lich im »Webstuhl der Maya« die beiden elektrischen Strö-
rang zu geben. Unser auto-kinetischer physischer Körper me - ein positiver, ein negativer - identifizieren, die ja
ist, gleich den Blättern am Baum, eine äußere Entspre- universell für alle bi-polaren Ströme in allen elektroma-
chung dessen, was wir innerlich erlangt haben. Unser gnetischen Feldern gelten. Im physischen Körper, der ih-
Lichtkörper ist - mit allem, was dazugehört: sensorisches nen als bioelektromagnetische Batterie dient, kreuzen sich
Radarsystem, neuralgisches Kanalnetz, zentraler Compu- die universellen elektrischen Ströme in endlosen Pulsa-
ter, Chakra- und Subtilnervensystem und die anderen tionen. Dieser Vorgang spielt sich auf Mikro-Ebene bei
Strahlungsstränge höchster Frequenz, das eigentliche »Ske- jeder nervösen Entladung und jeder wechselweisen Über-
lett« unseres physischen Körpers. Die Funktionsweise kreuzung ab. Letzten Endes ist das, was wir »Informati-
unseres Lichtkörpers ist erstaunlich einfach und richtet on« nennen, nichts anderes als die »mentale« Verarbei-
sich nach der gleichen 260-Puls-Matrix wie die Sonne - tung solcher Entladungen. Das spielt sich auch auf der
dem Harmonikalischen Modul der Maya. Makro-Ebene ab, und der physische Gesamtkomplex, den
jeder Organismus darstellt, kann als eine einzige

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biomagnetische Batterie betrachtet werden, in der die das unmittelbare Ergebnis unserer Sucht nach all den
beiden universalen Energiströme mit Macht aufeinander- Feedback-Effekten unseres verheerenden technologischen
treffen. Die dreizehn vertikalen Säulen der Umfeldes, denen wir schutzlos ausgeliefert sind. Also darf
harmonikalischen Matrix symbolisieren die dreizehn man die Heilung dieser Krankheiten der industriellen
Hauptgelenke des Körpers; nach gleichem Muster sind Spätzeit nicht in Pharmazeutika oder chemotherapeuti-
auch die hauptsächlichen Neuralkanäle angeordnet, die scher Behandlung suchen, sondern in einer radikalen
von Füßen und Händen zum Hirn verlaufen, wobei der Umorientierung, die Hand in Hand gehen muß mit der
Mittelsäule eine Verbindungs- und Vermittlungsfunktion Entwicklung einer bio-elektromagnetischen Medizin -
zukommt. Diese Mittelsäule, die mystische siebente Säu- einer Medizin, die die Macht des Geistes genauso als
le, steht sowohl für die Nacken- und Wirbelsäule wie auch Schlüsselfaktor von Heilungsprozessen anerkennt wie die
für die Mittelachse der Chakras. Beiderseits der Mittel- Realität des Lichtkörpers und die wiederhergestellte, na-
säule symbolisieren die beiden nächsten Säulen die Schul- türliche, organische, uns allen angeborene Resonanz.
tern, dann folgen die Ellenbogen, dann die Handgelen-
ke; das vierte Säulenpaar nach beiden Seiten hin vertritt Den Fingerzeig, wie dies zu bewerkstelligen sei, erhal-
die Hüften, das fünfte die Knie und das letzte Paar, das ten wir wiederum von der harmonikalischen Matrix, dem
sechste, die Fußenkel. An den Gelenken nämlich befin- 260-Einheiten-Tzolkin. Im gleichen Sinne, wie uns der
den sich die Schlüsselpunkte, durch die die subtilen Tzolkin den Bauplan des individuellen Lichtkörpers ver-
Energieströme in den Körper eintreten, die den Fluß der rät, beschreibt er uns auch die spezifischen Verlaufsmuster
Neuralkanäle zu den Handflächen und Fußsohlen regu- der solaren Energie- und Intelligenz-Ströme, mit ande-
lieren. Hände und Füße entsprechen wiederum den zwan- ren Worten des kontinuierlichen Flusses der pan-kreati-
zig Heiligen Zeichen auf numerischer Ebene: Zusammen ven, spirituellen Energie an sich. Auch dies wissen seit eh
ergeben sie die zwanzig »Digitalzahlen« zehn Finger plus und je die AH KINES, die Erleuchteten; deshalb üben
zehn Fußzehen. sie auch die Heilkunst aus und sind darin ebenso bewan-
dert wie in den kreativen Künsten resonatorischen Aus-
Die Sinnesorgane werden ebenfalls durch diese drei- drucks - Musik und Gesang, Farbe und Form -, deren
zehn Säulen symbolisiert. Die mittlere ist der Zentral- Harmoniegesetze allesamt von den subtilen und überall
kanal - der höhere Geist, der sich dem Universum öffnet: hindringenden Frequenzen der Sonne bestimmt oder zu-
unbegrenzt, fließend und offen. Dann folgt zu beiden mindest vermittelt werden. Und da letztlich all unsere
Seiten zunächst das Säulenpaar, das den lokal begrenzten Sinne vom sonnenbetriebenen elektromagnetischen Feld
Geist symbolisiert, anschließend die Sinne: die Säulen- geprägt sind, können wir heliotrope Oktaven in Gerü-
paare des Sehens, des Hörens, des Riechens, des chen finden und solare Sonnenflecken-Frequenzen in
Schmeckens und schließlich des Tastsinns. Unmittelbar dem, was wir schmecken. All dies ist im buchstäblichen,
längs der beiden Seiten des Zentralkanals gruppieren sich nicht nur im übertragenen Sinn gesagt, denn die bio-elek-
die neurozerebralen Radarempfänger der Sinnesorgane, tromagnetische Batterie des individuellen menschlichen
symbolisiert durch je zehn Felder des Webstuhls der Maya. Organismus ist unmittelbar durch seine Sinnesorgane an
Die 26 galaktischen Aktivierungspunkte auf jedem Flü- die planetarischen und solaren elektromagnetischen Bat-
gel, die die beiden Ströme des Webstuhls der Maya aus- terien angeschlossen.
machen, ergeben zusammen die 52 Harmonisierungs-
punkte, die auch für die Akkupressur-Massage des Jin Shin Dies ist beileibe kein neuer Gedanke. Die größten Vi-
Jyutsu maßgeblich sind. Allerdings gehen unsere gegen- sionäre der Ära des wissenschaftlichen Materialismus hiel-
wärtigen Massagetechniken und intuitiven Heilmetho- ten große Stücke auf den Gebrauch der Sinne und such-
den in ihrem Verständnis nicht tief genug; darum kön- ten durch sie zur Erkenntnis des Lichtkörpers zu gelan-
nen sie die Möglichkeiten der »bioelektromagnetischen gen. Zu Beginn des dreizehnten Baktuns, im Jahre 1627,
Medizin«, wie sie zu Recht genannt werden sollte, auch spricht Francis Bacon in seinem Neuen Atlantis von den
nicht voll ausschöpfen. »Schatzgräbern des Lichtes« und beschreibt eine Welt, die
von »Sicht-Häusern«, »Klang-Häusern«, »Duft-Häusern«
Aufgrund der Tatsache, daß der Schaltkreis des Licht- und »Geschmacks-Häusern« erfüllt ist, in denen die Sin-
körpers nach der Schablone des Harmonikalischen Mo- ne zu verfeinerten Synthesen erzogen und entfaltet wer-
duls konstruiert ist, und im Hinblick darauf, daß der den. Beaufsichtigt werden all diese Vorgänge von den
Lichtkörper das eigentliche Skelett des physischen Kör- »Händlern des Lichts«, wie Bacon sie nennt- niemand
pers ausmacht, können wir die Behauptung aufstellen, anders als unsere AH KINES. Bacon, der über die indu-
daß die Krankheiten und Seuchen, die uns heimsuchen, strielle Stufe der Zivilisation hinauszuschauen vermochte,
wie Krebs oder Aids, nicht zellularen Ursprungs sind, erkennt hier in der Einheit der Sinne die unerläßliche
sondern vielmehr direkt auf extreme Blockierungen in Grundlage für eine wohlwollende und von Harmonie-
unserem kollektiven bio-elektromagnetischen Feld zu- gesetzen bestimmte Weltordnung, das »Neue Atlantis«, wie
rückgeführt werden müssen. Diese Blockierungen sind er es nennt, das von der »Salomonischen Gesellschaft«
beherrscht wird.

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Und auch Blake spricht davon, daß der jetzigen indu- gegenzusteuern, die sich durch ein allzu langes Befolgen
striellen Hölle nur durch »eine Verbesserung der sinnli- der materiell ausgerichteten Gesetzmäßigkeiten der
chen Freuden« abzuhelfen sei. »Nur«, so fährt Blake in Schwerkraft eingeschliffen haben. Das Gesetz der Schwe-
seiner denkwürdigen Schrift Himmel und Hölle fort, »erst relosigkeit ist so real wie das Gesetz der Schwerkraft und
müssen wir mit der Vorstellung aufräumen, der Körper beruht vor allem darauf, daß man sich freimacht von der
des Menschen sei von seiner Seele getrennt.« Und genau so liebgewordenen eigenen Wichtichtigkeit. Denn am
diese Vorstellung - daß der Körper etwas von der Seele Ende haben die das Nachsehen, die nicht über sich selbst
Getrenntes sei, verdinglicht zu dem Glauben, daß der hinauskönnen. Sie werden sich nicht in der unendlichen
Mensch etwas von der Natur Getrenntes sei und über ihr Lichtflut tummeln; denn sie geben dem Licht keine Chan-
stehe - ist die Ursache der primären Blockierung, unter ce, durch den allzu schmalen Spalt ihrer Selbstsucht in
der der kollektive Lichtkörper im gegenwärtigen geisti- die Neuralhöhle des sinnlichen Körpers einzudringen.
gen Hause zu leiden hat. Hier liegt die wahre Wurzel all
der Seuchen und Schrecken, die uns quälen, von Krebs Bei diesem Prozeß spielt es eine entscheidende Rolle,
und Aids bis zur - Angst vor der endgültigen Vernich- daß wir lernen, unsere Gedanken genau im Auge zu be-
tung und dem nuklearen Winter. halten, denn gerade sie produzieren ja den ewigen Strom
falscher Projektionen über unser eigentliches Wesen. Der
Die Steigerung sinnlicher Freuden ist untrennbar an Schlüssel zur Kontrolle der Gedanken liegt in der mysti-
unsere Fähigkeit geknüpft, unsere eigene elektromagne- schen Senkrechtsäule, die für den »höheren Geist« steht.
tische Potenz zu erkennen. Durch das Schaltnetz des Licht- Diese Mittelsäule ist ein leerer, offener Kanal, völlig ohne
körpers können wir uns direkt an das solare Kraftwerk Blockierungen. Solange der persönliche Verstand - er wird
anschließen. Die elektromagnetischen Pulsationen, die durch die zwei Säulen rechts und links von der mysti-
von unserem sensorischen Radarsystem aufgefangen, von schen Mittelsäule symbolisiert - selbst auch offen, leer
unseren Neuralkanälen weitergeleitet, von unserem und frei bleibt und den höheren Geist unterstützt, solan-
Chakrasystem verfeinert und von unseren höheren pla- ge erhalten wir uns unsere Bewußtheit, handeln wir mit
netarischen Lotsen - den Archivaren der Archetypen - in natürlicher Unbefangenheit, bewegen wir uns in einem
Sinngebung umgesetzt werden, sind mit den Pulsationen Reich ohne Herrscher. Wie Kinder, die mit der Weisheit
des solaren Körpers, der Sonne, unseres »Bezirks-Sterns«, des Weltalls ausgestattet sind, kanalisieren und empfan-
völlig identisch. gen wir unser solar-galaktisches Erbgut.
Der Schlüssel zu unserem Aufblühen in dieser End- Und aus dieser offenen, leeren Geistesverfassung her-
phase unseres evolutionären Zyklus ist einfach: Wir müs- aus wird die neue Technologie gezeugt. Jetzt können wir
sen in Resonanz sein. Mehr noch: Nur indem wir in Re- hergehen und eine Umwelt errichten, die dem Lichtkörper
sonanz bleiben, läßt sich die solarpsychische Frequenz, angemessen ist, wobei uns unser physischer Körper als
die uns unsere terrestrische elektromagnetische Batterie eine Art elektrisch aufgeladene Batterie oder Stimmgabel
vermittelt, aufrechterhalten. Nur so erhält unser Licht- zu Diensten steht. Solarzellen, durch Kristalle amplifi-
körper seine Nahrung, nur so kommen wir an das Wis- ziert und ausgerichtet, fangen das elektromagnetische Feld
sen und die Energie heran, die wir zu unserer persönli- auf. Die aufgefangene Energie wird zu thermischer oder
chen Erhaltung brauchen. Wer hier sagt, wir klopften kinetischen Zwecken umgeleitet, kann aber auch als Quel-
damit an die Tore der Magie, beweist damit nur seinen le für höhere sinnliche Bereicherungen dienen. Die Ener-
mangelnden Glauben an das wahre Leistungspotential gie wird durch Einstellung auf psychische Frequenzen
unserer persönlichen Ausstattung - des sensorischen Kör- reguliert. Auf diese Weise wird sich der Traum von
pers. All das, was uns die Schamanen und Weisen, die Nicholas Teslas »freier Energie« verwirkliche.
Yogis und spirituellen Meister vorgemacht haben, ist letzt-
lich das evolutionäre Geburtsrecht eines jeden Menschen. Wie Tesla beobachtet hat, funktioniert die Resonanz
der Erde wie die Oszillationen einer riesigen elektroma-
Aber noch sind wir konditionierte Wesen, gefangen gnetischen Batterie. Die Hauptmerkmale dieser »Batte-
im Netz unserer eigenen Unwissenheit. Aus diesem Grund rie« sind die beiden Hüllen der Ionosphäre: die untere,
müssen die neuen Wissenschaftler, die »synästhetischen lunare Hülle und die obere, solare Hülle, 90 bzw. 105
Ingenieure«, Häuser der Sicht und des Klangs, Häuser Kilometer über dem irdischen Meeresboden des elektro-
des Geruchs und des Geschmacks errichten, damit der magnetischen Ozeans gelegen. Die Strömungen der Io-
Organismus »Mensch«, viel zu lange schon seinem na- nosphäre regulieren in unmittelbarer Resonanz mit den
türlichen Geburtsrecht auf Sinnlichkeit entwöhnt, wie- solaren und lunaren Frequenzfeldern den Wind und die
der anfängt zu lernen, den elektromagnetischen Ozean atmosphärischen Strömungen der untersten Schichten des
zu befahren. Im Schaltnetz des Lichtkörpers werden wir elektromagnetischen Ozeans. Mit Oszillationen von cir-
all die resonatorischen Gesetze der Schwerelosigkeit vor- ca 7,8 Zyklen pro Sekunde befindet sich die Ionosphäre
finden, die wir brauchen, um der bleiernen Wirkung in Resonanz mit dem menschlichen Hirn, welches, so-
unserer eingefahrenen neuralgischen Gewohnheiten bald es ebenfalls mit circa 7,8 Zyklen pro Sekunde oszil-

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liert, in einen Zustand von Samadhi bzw. meditativer Ver- nen der Strahlungsenergie erinnert: Wesenheiten wie
senkung gerät. Diese neural-ionosphärische Einheits- Donnervögel, unsichtbare Schutzgeister und Geistwesen
frequenz ist ein entscheidender Schlüssel zu der neuen aller Art.
Technologie.
Unser Körper resoniert mit der gleichen Frequenz wie
Weit oberhalb der Ionosphäre liegen die zwei näch- die Ionosphäre, und auch er hat sein »Blitzen im Blut«
sten Komponenten der elektromagnetischen Batterie der und besteht aus zwei polar entgegengesetzten Strömen
Erde, nämlich die Strahlungsgürtel - der untere, positiv und zwei entsprechenden Generatoren. Reguliert werden
aufgeladene, ist der lunar-galaktische Protonen-Gürtel, die beiden Pole durch die Sexualorgane und die Zirbel-
und der obere, negativ aufgeladene, ist der solare Elektro- drüse, und wenn sie sich in Resonanz befinden, sind sie
nen-Gürtel. Diese beiden Gürtel vermitteln, gleich einer in der Lage, Entladungen auszulösen, die auf individuel-
zellularen Membrane die größeren elektromagnetischen ler, organismischer Ebene den Polarlichtern entsprechen.
Ströme, die die Erde mit der Sonne und den anderen Sy- Werden diese Entladungen bewußt erzielt- d. h. in Reso-
stemen der galaktischen Zentrale Hunab Ku verknüpfen. nanz mit dem elektromagnetischen Feld, wie dies mit Hilfe
von solaren Zellen und Kristallen geschieht-, dann kann
In polarer Resonanz den äußeren Strahlungsgürteln die freigesetzte Energie zu einem »Aufleuchten« unserer
zugeordnet ist der Gedächtnis-Mantel der Erde: die PSI- persönlichen Aura führen. Wenn wir uns dergleichen
Bank, das globale Gehirn, die Nus-Sphäre, das Reich der Entladungen beispielsweise zum Zwecke der Hitzeer-
Archetypen des evolutionären Gesamtzyklus, das mysti- zeugung oder zur Befriedigung kinetischer Bedürfnisse
sche Königreich Shambhala. Ähnlich wie bei der wech- zunutze machen, können wir auf unser Bedürfnis nach
selseitigen Durchdringung des höheren kollektiven Gei- mechanischen Apparaten verzichten und uns gleichzeitig
stes (dargestellt durch das Zeichen MEN) und des sola- einen Genuß gönnen, von dem unsere gegenwärtige Kul-
ren Geistes (Symbol AHAU) ist auch das Funktionieren tur gemeinhin nichts weiß. Auf diese Weise können wir
des planetarischen Gehirns und Gedächtnisfeldes unbe- anfangen, unsere Sinnes-Häuser zu errichten. Sie sind
dingt darauf angewiesen, daß die irdische Vermittlung zugleich Tempel des Solarkörpers, innen wie außen - ge-
der elektromagnetischen Energie des riesigen galaktischen mäß dem Wort von Sir Thomas Browne, der einmal vor
Ozeans richtig funktioniert. langer Zeit, als die heutige Wissenschaft noch in den Kin-
Wenn wir begriffen haben, daß Energie und Informa- derschuhen steckte, aussprach: »Wir leben gleichsam von
tion nicht zweierlei sind, dann haben wir einen Riesen- einer unsichtbaren Sonne, die in uns brennt. «
schritt in Richtung Licht getan.Die großen Ströme kos- Wenn wir aus dieser Einstellung heraus unsere Häu-
mischer Strahlung, die sich in das planetarische Feld der ser der Sinne errichten, dann werden wir zu der Erkennt-
Erde ergießen, sind nichts anderes als eine Unzahl von nis kommen, daß die Sonne unser höherer Geist ist, dann
Informationen. Diese Energie wird kodiert von der Ge- wird das neue Sonnenzeitalter anbrechen. Eine neue Welt-
dächtnis-Bank unseres Planeten und befindet sich in Re- anschauung wird geboren sein, ein strukturiertes Gewe-
sonanz mit der interdimensionalen Kammer des Kristall- be, zusammengesetzt aus lauter resonatorischen Feldern
kerns der Erde; entladen mag sie sich etwa durch Akte größeren oder kleineren Ausmaßes. Ausgehend von un-
kreativen Rituals oder ekstatisch-mystischer Vereinigung. serem Verständnis, daß Energie und Information nichts
Die Kraft, die durch solche Akte der Vereinigung herauf- als Transduktionen universaler Konstanten sind, konzer-
beschworen wird - die Kraft der Poesie, des Tanzes oder tiert durch einen einfachen Operationsplan
der Musik -, ist buchstäblich die gleiche Kraft, die auch harmonikalischer Frequenzen, werden wir eine Technik
Himmelserscheinungen wie Regenbogen hervorruft. Wir schaffen, die einerseits auf der ganzen Erde eingesetzt wird,
sind in Wahrheit aus dem Stoff, aus dem die Sterne sind. andererseits aber ganz der Regie des einzelnen überlassen
Auf terrestrischer Ebene kommt es häufig zu »natürli- bleibt. Wir werden Gruppenzellen bilden, deren Zusam-
chen« Entladungen der elektromagnetischen Batterie: Das menhalt durch Techniken kunstvoll gestalteter sensori-
Polarlicht und die Aurora Australis, beide durch den Ein- scher Verschmelzung gewährleistet wird; wir werden wie
fluß der Strahlungsgürtel und eines der beiden magneti- nie zuvor die Fertigkeit erlernen, uns frei durch ein Welt-
schen Pole der Erde generiert, sind hier vor allem als Bei- all zu bewegen, das ebenso abwechslungsreiche Dimen-
spiele solcher Entladungen zu nennen, sowohl ihrer sionen wie nie gekannte Empfindungen für uns parat hält.
Schönheit wegen als auch als Beweis einer überwältigen- Sobald wir die Neuen Maya sind, sobald wir endlich
den Energie. Blitze, vom Wechselspiel zwischen Ionosphä- unsere verkrampfte Weltanschauung abgestreift, die
re, Strömungen der oberen Erdatmosphäre und Schwelle von Historie zu Post-Historie überschritten und
geomagnetischen Pulsationen erzeugt, sind weitere Ma- die neue Imprägnation empfangen haben, wird nieman-
nifestationen der Gewalt, die in der elektromagnetischen dem die Kenntnis vorenthalten werden, wie man - er oder
Batterie der Erde steckt. Im Zusammenhang mit diesen sie - sich des eigenen Lichtkörpers bedient. Denn still-
Phänomenen sei auch an verschiedene andere Emanatio- schweigend gilt die Prämisse, daß die volle Nutzung der

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elektromagnetischen Batterie der Erde davon abhängt, daß die Resonanz des großen Ganzen maximal steigern kön-
alle - bis auf den letzten Einzelorganismus auf Erden - nen, bevor sie an die Zellgruppen weitergeleitet werden.
daran angeschlossen sind. Im gleichen Maße, wie das In-
dividuum kollektiver wird, wird das Kollektiv individu- Im Zentrum jeder lokalen Kommune wird sich ein
eller werden. Je mehr Individuen ihre Bewußtheit in die Sonnentempel befinden, ein einfacher und doch elegan-
elektromagnetische Batterie der Erde einfließen lassen, ter Bau für die Meditation und zum »Auftanken« von
desto mehr Individuen werden bei ihren täglichen Ope- Energie. Unmittelbar im Anschluß an den Sonnentempel
rationen den Segen solarer Erkenntnis und Intelligenz werden die Häuser der Energie und Information liegen:
erfahren. Auf diese Weise kann die totale Synchronisati- Solar-kristallene Lichtdächer bilden einen Ring um ein
on, auf die uns der 5200-Tun-Strahl vorbereitet, in größ- mit Computern ausgestattetes Nervenzentrum, das gleich-
ter Schnelligkeit vonstatten gehen, kann die galaktische zeitig Bildungszentrum ist und die lokale bio-elektroma-
Eingliederung der Erde im Jahre 2012 n.Chr. (13.0.0.0.0) gnetische Spore mit allen anderen Zellgruppen auf der
Wirklichkeit werden. Die Aufforderung, großherzig alle Erde verbindet. Hier und da ragen zwischen Gärten, wo
Individuen einzuschließen und sie mit ihrer vollen bio- Techniken intensiver Landwirtschaft und leichter Indu-
elektromagnetischen Höchstleistung in Gruppen zusam- strie praktiziert werden, die strahlend schönen Bauten der
menzuschließen, die wiederum allesamt an die elektro- Häuser der Sinne auf. Und hieran anschließend, orga-
magnetische Batterie der Erde angeschlossen sind, diese nisch sich ausbreitend wie ein Strahlennetz, kommen die
Aufforderung kommt direkt von der Sonne selbst - von Häusergruppen der Wohnbezirke.
AHAU KINICH; die Ägypter nannten ihn RA oder den Der äußeren Form nach spiegeln die Häuser der Sin-
Obersten Sonnenherrscher. Wundern wir uns daher nicht, ne das Strahlmuster des Lichtkörpers wider, werden aber
wenn wir nach dem Jahre 1992 entdecken, daß die Abge-
von Klima zu Klima variieren, was zu einem großen stili-
sandten der Sonne, die neuen bio-regionalen AH KINES,
stischen Abwechslungsreichtum auf der global einheitli-
unter uns ihre Stellungen beziehen, um uns zu helfen,
chen Grundlage sachlicher Zweckdienlichkeit führt. In
das Himmelreich auf Erden einzurichten. So werden wir
diesen Häusern der Sinne wird sensorische Bereicherung
denn gut auf das Ende des evolutionären Zyklus von 26
- wie wir sie uns heute etwa von Stereo-Kopfhörern und
000 Tun vorbereitet sein. Und so wie einst Menes den
Großkinos versprechen mit einer intensiven, totalen per-
Beginn des Großen Zyklus mit der Vereinigung von Ober-
sönlichen Beteiligung einhergehen, die sich aus der Hin-
und Unterägypten besiegelte, wird dessen triumphales
gabe ans Ritual und aus der rückhaltlosen Vertiefung ins
Ende durch die elektromagnetische Vereinigung von
Sinnliche erklärt. Das, was in diesen Häusern geschieht,
Nord- und Südpol der Erde besiegelt werden.
wird die Hauptschlagader sein, die uns mit der elektro-
Nachdem ich mich oben mit den allgemein wissen- magnetischen Batterie des Planeten verbindet. Statt je-
schaftlichen Aspekten des Neuen Sonnenzeitalters befaßt den Morgen um neun Uhr am Arbeitsplatz anzutreten,
habe, wollen wir nun auch einen Blick auf den spirituell- werden wir uns tagtäglich an die festliche Aufgabe ma-
kreativen Lebensstil werfen, der sich durch die Anwen- chen, die rituell-sensorische Verbindung mit den solaren
dung der neuen psycho-solaren, resonatorischen Techno- und galaktischen Wellenlängen herzustellen. Durch sen-
logie entfalten wird. Denn ohne spirituelle und kreative sorische Verschmelzung - d. h. die Kombination der ver-
Grundlagen wird das neue Solarzeitalter scheitern und schiedenen Sinne in der Erfahrung der Synästhesie - wer-
zu einer weiteren Form von mißbrauchter Cleverness ver- den wir eine synergetische Steigerung von Energie und
kommen. Die menschliche Lebensweise wird sich bis 1992 Freude erreichen.
in kleinen Zellen - bioelektromagnetischen Sporen - or-
Die Muße, uns dies leisten zu können, wird sich auf
ganisiert haben und mit der Zeit immer mehr an den Stil
ganz natürliche Weise einstellen. Denn inzwischen wer-
der ausgedehnten Sippe erinnern, der für die prähistori-
den wir uns einer überflüssigen militärischen Wirtschaft
sche Phase typisch war. Die Kleinfamilie dagegen, die so
entledigt haben, ebenso wie wir auf die Herstellung un-
typisch war für die industrielle Spätzeit, wird mehr und
nötiger, ja toxischer Verbrauchsgüter, produziert ohne
mehr versiegen und sich auflösen. Auf der einen Seite wird
viel Wert auf individuelle Ungebrochenheit gelegt wer- Rücksicht auf die Existenz des Lichtkörpers, verzichtet
haben. Wir werden uns so einfach wie möglich von den
den, auf der anderen Seite aber auch auf individuelle und
kollektive Teilnahme an den neuen Bereichen, die sich Produkten unserer unmittelbaren Umgebung ernähren
durch die Häuser der Sinne entfalten. Jede dieser Zellen und allen überschüssigen Reichtum in die Forschung, die
wird wie ein menschlicher Körper im Großen sein, denn Erziehung und künstlerische Produktion stecken, wie es
ein und derselbe Schaltkreis aktiviert jetzt den Lichtkörper sich für die Errichtung eines gesunden kollektiven Orga-
des einzelnen, der Gruppenzelle und des Planeten Erde. nismus gehört, der sich in resonatorischer Übereinstim-
Eine ganz besondere Aufgabe der neuen Wissenschaft wird mung mit der Sonne und via Sonne mit dem galaktischen
darin bestehen, Hilfsdienste bei der genauen Lokalisie- Herzen Hunab Ku befindet.
rung all der Punkte auf unserem Planeten zu leisten, die

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Außer der Steigerung der sinnlichen Freuden wird es gefühl in ihren Bann ziehen. Als resonatorische Weltraum-
in gleichem Maße zu einer Verbesserung unserer Fähig- fahrer werden wir den Großen aus unseren Mythen be-
keiten kommen, parapsychologische oder, wie man heu- gegnen, und die Traum-Zeit wird uns in ihre ganze fein-
te sagt, paranormale Kräfte einzusetzen. Jeder Mensch gesponnene Pracht einhüllen. Techniken und Einsichten,
wird ganz konkret zu einem channel - einem Medium - entwickelt aus den großen mystischen Traditionen, wer-
werden; und das, was wir heute unter parapsychologi- den uns mehr beschäftigen als alles andere, und an der
schen Wahrnehmungen oder channeling verstehen, wird Schwelle, wo wir früher in Todesangst dahinsanken, wer-
sich im Vergleich zu unserem tatsächlichen Potential wie den wir jene Dauer des Seins wiederentdecken, die aus
Kinderspiele ausnehmen. Statt mühselig abgedroschene uns allen ein gleiches Ganzes macht.
past lives-Archetypen aus der Versenkung hochzuholen,
die sich in einer gekünstelten Geisterstimme kundtun, Auf diesem Weg zu unserem universalen Dasein kön-
werden wir die Sterne direkt »empfangen«. Wir werden nen wir die Kraft dessen, was wir heute Musik, Gesang
sehen, daß es sehr viel mehr Spaß und Abenteuer bringt, und Klangharmonie nennen, nicht hoch genug veran-
gemeinsam auf interdimensionale Kreuzfahrten zu gehen, schlagen. Aus kollektiven Klang-Häusern der Sinne -
zumal solche Abenteuer auch unser Hineinwachsen in die radio-sonischen Tempeln - werden sich Obertonreihen
kollektive Synchronisation des Erd-Lichtkörpers fördern. erheben, die uns das Himmelreich auf Erden offenbaren.
Nun, da unsere so lang schon vernachlässigten Sinnes- Wenn wir begriffen haben, daß »Raumfahrt« nur eine
felder als Nahrung für den Lichtkörper erschlossen sind, Funktion höherer Obertonfrequenzen ist, in die wir kol-
lektiv eingestimmt sind, werden wir gleichzeitig immer
werden wir endlich erkennen, daß auch die UFOs nichts
tiefere Schichten der Erinnerung bloßlegen können. Als
weiter sind als Phänomene einer Zwischendimension -
primäre Resonanzfrequenz wird sich »Erinnerung« als
irdisch hervorgebrachte, galaktisch programmierte elek-
dasjenige Strahlungsmuster entpuppen, das alle Ebenen
tromagnetische Zellen, die uns die Erde selbst zu unserer
des Daseins und Bewußtseins miteinander verknüpft.
Erziehung schickt.
Durch dieses Wissen - zum Klingen gebracht als tönen-
Gleich den Maya, unseren Vorgängern, werden wir der Widerhall kollektiver Synchronisation - wird sich der
begreifen, daß der Weg zu den Sternen durch die Sinne Palast universeller Erinnerung auftun. Sternenfelder wer-
führt und daß der richtige Einsatz unseres Gehirns als den verschmelzen, und die Brecher der kosmischen Schöp-
selbsttätiger Kontrollmechanismus uns dabei helfen wird, fung werden über das Bewußtsein der Menschheit hin-
zu anderen Ebenen oder Dimensionen des Daseins über- wegrollen.
zuwechseln.
Dann, wenn wir wieder durch unsere Sinne leben, wird
Diese Daseinsebenen oder -dimensionen, die im Au- uns endlich jene kollektive Traum-Zeit bewußt, die die
genblick nur von den UFOs frequentiert werden, sind Eingeborenen so verehren. Reitend auf den pulsierenden
universell zugänglich und sind somit der gemeinsame Bo- Wellenlängen unserer Neuralschaltnetze werden wir wie-
den, auf dem sich Intelligenzen aus verschiedenen Sekto- der mit den anderen Reichen in Kommunion treten: dem
ren der Galaxie begegnen können. Wie eine Spore mit Mineralreich, dem Pflanzenreich, dem Tierrich und den
vielen Stockwerken nimmt sich der eine große zentrale Höheren Ordnungen des elektromagnetischen Ozeans.
Kanal aus; er verkörpert das Modell zu unserem »neuen« Unser Leben wird, wieder eingegliedert in den Kontext
galaktischen Heim und ist zugleich das »Verkehrsmittel«, einer größeren, natürlichen Hierarchie, die naturhafte
mit dem wir uns auf die verschiedenen Ebenen des elek- Widerstandskraft des Schamanen mit der Sinnenfreude
tromagnetischen Ozeans begeben können; denn um die- des mittelalterlichen Hoflebens vereinen, und aus allem
se eine Achse sind die verschiedenen Daseinsebenen grup- wird eine innewohnende Bio-Luminiszenz strahlen, von
piert: die individuelle, die kollektive, die planetarische, der die heutige Elektrizität nur ein schwacher Abklatsch
die solare, die stellare Ebene - bis hin zur Code-Matrix ist. Die Menschheit wird wieder ein Königreich sein,
und zum galaktischen Kern. aber eines, das im Dienste der Sonne steht und dessen
Grenzen die Grenzen des Planeten Erde sind.
Im gleichen Maße, wie immer mehr Menschen ler-
nen, durch die geschickte Ausnutzung resonatorischer Gestraft und weise geworden durch unser historisches
Oberton-Frequenzen die galaktische Mittelachse zu be- Intermezzo mit der Maschine und dem Gespenst nuklea-
fahren, werden wir mit einem umfassenderen Leben ver- rer Experimente, wird der höchste ethische Wert im Neuen
schmelzen. Durch den direkten psycho-sensorischen Kon- Reich der Adel des Geistes sein. Der demokratische Wert
takt mit Perspektiven, die realer und unvorstellbarer sind der Individualität wird jedoch keineswegs verschollen sein.
als alles, was wir durch unsere Radioteleskope erahnen Vielmehr wird sich ein neuer Stellenwert der Indivi-
können, sterben all die alten Werte eines natürlichen To- dualität im Rahmen der galaktischen Hierarchie durch-
des, die uns heute noch angstlich an Orte und Namen setzen. Das Beispiel der Krieger-Schamanen, die als erste
binden. Je mehr wir an deren Stelle die Bedeutungsfülle von der Historie zur Post-Historie übersetzten, wird sich
erfahren, desto tiefer werden uns Selbstlosigkeit und Mit- als das allgemeine Lebensideal verbreiten.

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Chroniken von lyrischer Schönheit und epischen Aus- In der nun folgenden Generation wird sich das Ge-
maßen werden sich aus der tagtäglichen kollektiven Ein- sicht der Gesellschaft drastisch verändern, da das Bedürf-
stimmung wie von selbst entfalten. Und der geschäftige nis nach Krieg gegenstandslos geworden ist und die Bür-
Informations- und Warenaustausch, den die Kaufleute des ger des Planeten Erde durch die »Kampagne für die Erde«
Lichts auf dem Marktplatz treiben werden, wird ständig wachgerüttelt wurden für höhere Aufgaben. Je näher das
durch Theater, Tanz und Gesang belebt sein. Jahr 2012 heranrückt, desto mehr wird die Erde in ein
nie gekanntes Summen und Vibrieren geraten. In der
Und sollte noch jemand fragen, wie denn das alles zu abschließenden Fünfjahres-Phase, von 2007 bis 2012,
verwalten und zu regulieren sei, dann dürfen wir nicht wird eine letzte riesen Anstrengungung unternommen,
den gemeinen Menschenverstand und die gewöhnliche und die galaktischen Synchronisations-Crews beziehen an
menschliche Einsicht unterschätzen, die durchaus ihre sämtlichen Raster-Knotenpunkten des planetarischen
Rolle spielen werden - unter Einfluß und Anleitung eines Lichtkörpers ihre Bereitschaftsstellungen.
Rates für Solare und Irdische Angelegenheiten. Der
Operationsradius dieses Rates, dessen wichtigste Funkti- Unter Einsatz von spezifischen harmonikalischen
on darin bestehen wird, die Übereinstimmung der terre- Datenkombinationen, die den Lichtkörper auf individu-
strischen elektromagnetischen Batterie mit den solaren eller, planetarischer und solarer Ebene mit galaktischen
Frequenzen und Pulsationen zu überwachen (damit die Frequenzen synchronisieren, sorgen psychisch-solare
harmonikalische Resonanz des größeren Ganzen gewahrt Navigations-Teams und Synchronisations-Crews dafür,
bleibt), wird sich zwangsläufig auf alle anderen Aktivitä- daß kein einziges Individuum von der Einstimmung aus-
ten und Geschäfte auf dem Planeten Erde erstrecken. geschlossen bleibt. Lehrer- und Rehabilitations-Kollegi-

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en sind in den letzten Gefängnissen und Anstalten rund Doch wir werden ihn kennenlernen. Wie Kleinkin-
um die Uhr im Einsatz. ÄrzteTeams der bio-elektroma- dern auf einem riesigen neuen Spielplatz wird sich uns
gnetischen Medizin kümmern sich darum, daß in den vor unseren eigenen Augen die höchste und erhabenste
Bio-Regionen jeder Bewohner bis auf den letzten Mann Vision auftun. Jegliche Absicht wird sich zu neuen Licht-
auf die Matrix des planetarischen Lichtkörpers einge- ebenen der Spontaneität erhoben haben. Überall werden
stimmt wird. Eingewiesen durch Monitor-Signale, die die Stimmen der Galaktischen Allianz ertönen: Häupt-
ihnen die Galaktische Allianz schickt, geben Spezialein- linge, Vorfahren, große Bodhisattwas und Heilige, wie-
heiten des Rates für Solare und Irdische Angelegenheiten dergekehrte Maya, unsere eigenen, tiefsten Selbst-
letzte Kommandos an die Crews der Synchronisations- Wesenheiten, unser Kosmischer Spiegel, das Eine Kleid
operation durch . . . von Zeit und Raum. Und wie aus einem Munde wird es
rufen und wie von einem Ohr gehört werden: »Das Aben-
Dann ist es soweit. Der einmalige Augenblick, der Au- teuer beginnt! «
genblick der endgültigen Synchronisation der Erde, ist
gekommen: die Stunde 13.0.0.0.0 des Strahls, die Voll- Nun, es wird Leute geben, die werden sagen, daß ich
endung nicht nur des Großen Zyklus, sondern auch des mir da ein Phantasiegewebe zusammengesponnen habe,
evolutionären Interims von Homo sapiens. Unter festli- ein utopisches Märchen, das in so kurzer Zeit gar nicht
chen Vorbereitungen und ehrfurchtgebietenden galakti- zu realisieren sei. Aber ich habe nur mit dem »gespon-
schen und solaren Zeichen, parapsychisch wahrgenom- nen«, was uns die Maya zurückließen - und was überdies
men, wird das Menschengeschlecht, in neuerlichem Ein- in allen großen Lehren von der Unermeßlichkeit des Gei-
klang mit dem Tierreich und anderen Reichen, den ihm stes nachzulesen steht. Aus Schambhala gibt es Prophe-
zustehenden Platz in dem großen elektromagnetischen zeiungen, daß mit dem endgültigen der spirituellen
Ozean einnehmen und sich dem einen, ungebrochenen Kampfheere, die ausgeschickt wurden, den Zeit-Zyktus
Kreislauf einfügen. Solare und galaktische Obertonwellen zu beenden, und mit der Niederlage der drei Herren des
werden das planetarische Feld der Erde überschwemmen. Materialismus« ein Goldenes Zeitalter von fünfhundert
Endlich ist die Erde reif geworden, ihre Rolle in der in- Jahren einziehen wird. Mögen sich also die Krieger-Scha-
terplanetarischen Zivilisation zu übernehmen. manen in aller Welt - während das letzte Baktun-Fraktal,
dieser letzte faustische Akt, seinen düsteren Lauf nimmt
Und plötzlich, wie wenn ein Hebel herumgeworfen und gleichzeitig die Befreiung der Erde aus selbstverschul-
wird, jagt eine ungeheure Volt-Dosis durch dieses end- deter Knechtschaft immer näher rückt-, mögen sie sich
gültig synchronisierte und vereinheitlichte Schaltnetz ein Herz fassen. Denn nur durch die offenen Tore des
namens Menschheit; ja die Erde selbst wird illuminiert Herzens kehrt die Zukunft in all ihrem Glanz zurück.
sein. Ein Stromstoß, beide Pole aufladend, wird über den
Himmel jagen und Nord- und Südlichter in einem einzi-
gen blendenden Blitz verschmelzen. Wie ein schillernder
Regenbogen wird diese polumspannende Energie die An- In Demut den Kindern zum Geschenk. Ich schließe
tipoden der Erde verbinden, und augenblicklich wird dies mit dem Ehren-Kennwort der Maya: In Lake’ch: Ich bin
Ereignis als äußeres Anzeichen der Vereinigung des kol- ein anderes Du.
lektiven Geistes der Menschheit begriffen werden. In die- Vollendet am 6. Oktober 1986 - 1 Imix, 12 Zotz, im
sem Augenblick der Erkenntnis werden wir kollektiv in Östlichen Jahr 7 Muluc Boulder, Colorado, Zentral-Rok-
einen Evolutionsbereich hineinkatapultiert werden, den ky-Mountains, Nordamerika.
wir uns im Moment nicht vorstellen können.

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Seite 125
Die kleine Fibel des
resonatorischen Paradigmas
9
O bwohl ihnen oft nachgesagt wird, sie seien gera
dezu von der Zeit besessen gewesen, gibt es im
Weltbild der Maya tatsächlich kein spezifisches Wort für
Tin Kinantah. Eigenschaft der geistigen Übertragungs-
energie, eine höhere, solar-verbundene Energie, die ge-
wisse Arten parapsychischer oder paranormaler Phä-
Zeit, auch keine Wörter für Raum oder Materie. Aber nomene erklärt.
gerade aus diesem Grund eignet sich das Weltbild der
Kinich Ahau. Herr der Sonne. Galaktischer Oberauf-
Maya außerordentlich gut zu einem resonatorischen Pa-
seher, der erleuchtete Sonnengeist oder Geist des Lich-
radigma, das sich nach einer Matrix richtet - im Gegen-
tes.
satz zu unserem jetzigen Paradigma, das atomistisch denkt
und in Messungen von Raum, Zeit und Materie veran- Ahau Kines (auch Ah Kin, Ah Kines). Herren der Son-
kert ist. ne. Priester der Sonne. Auguren der Harmonie, Seher.
Baaxten. Fähigkeit, Energie zu projizieren, aber auch
Das folgende Glossar zentraler Begriffe wurde von Do- die Auswirkung projizierter Energie.
mingo Martinez’ Parapsicologia Maya (1981) inspiriert
Pax. Kosmische Pause oder Unterbrechung. Die Macht
und lehnt sich leicht daran an. Es ist als Fibel des
der Musik.
resonatorischen Paradigmas gedacht und soll den Sucher
in die Lage versetzen, sich ernsthaft mit einem Pixan. Was sich in einer konkreten Form manifestiert
Wirklichkeitsbild auseinanderzusetzen, das sich zwar deut- »Geist«.
lich von dem unterscheidet, welches zur Zeit die Welt Tin uila luun tul pixan. Eine Seele, einen Geist sehen.
beherrscht, wohl aber mit dem Weltbild der Post- Das Manifestierte erkennen.
Quantenphysik übereinstimmt, einem Paradigma, wel- Kuxan Suum. Straße zum Himmel, die zur Nabelschnur
ches wie das der Maya auf harmonikalischen Wellen- des Universums führt. Unsichtbare, galaktische Lebens-
gesetzen und resonatorischen Feldern beruht. Ich habe blutbahnen, die von KIN, der Sonne, weitergeleitet wer-
die Begriffe, soweit dies möglich war, so angeordnet, daß den.
sich diese dynamische, nicht-materialistische Perspektive Caan. Himmel.
als eine zusammenhängende Kosmologie entfaltet.
Can. Schlange, Energie, vier. Vierfache Energiewellen-
Im Anschluß an das Glossar wird in einigen wenigen Funktion: Schwerkraft, elektromagnetische Kraft, star-
Absätzen die Bedeutung des Tzolkin erläutert, indem er ke Kraft und schwache Kraft (die beiden letzteren bil-
in einen »holonomischen« Zusammenhang gestellt wird den gemeinsam das biopsychische Feld bzw. PSI). (Im
- mit anderen Worten nach den Gesetzmäßigkeiten ganz- chinesischen I Ging entsprechen die vier Energiewellen-
heitlicher Systeme (Holonomie) beurteilt wird. Funktionen der Reihe nach dem Jungen Yin, dem Jun-
gen Yang, dem Alten Yang und dem Alten Yin.)
Nac. Gegenteil von CAN: Grenze, Formprinzip.
Glossar der Schlüsselbegriffe der Maya
Cannac. Prinzip, daß es keine Form ohne Geist (und
Hunab Ku. Der Eine Spender von Bewegung und Maß. umgekehrt) gibt. Die Komplementärbeziehung zwischen
Das Prinzip intelligenter Energie, die das gesamte Uni- Energie und Form. Auch: das zu Lernende.
versum, ob belebt oder unbelebt, prägt und belebt. Tumen. Ursache und Wirkung. Prinzip kausaler Ver-
Huyub Caan (Humcaan). Herz des Himmels. Himmli- knüpfung.
scher Erbauer, kosmisches Planungsprinzip. Cuxtal. Zur Oxydation gelangen (CAXUM). Lebenser-
Kin. Die Sonne. Hauptvermittler HUNAB KUs für unser zeugendes Prinzip.
Sonnensystem. Tag. Harmonikalische Grundeinheit Canil Cuxtal. Schlange des Lebens. Energie, die zur
oder Welleneigenschaft. Oxydation gelangt bzw. eine Form annimmt, die die En-
Kinan. Sonnenkraft. Höhere spirituelle Energie. Sonnen- ergie in Schranken verweist. Von daher: Leid als primä-
geist oder auch das universell verfügbare Medium zur re Lebenseigenschaft.
Kanalisierung höherer parapsychischer Energie auf un- Winclil. Menschliches Wesen. WINK - Knolle, Wurzel.
serem Planeten. LIL - pulsierend; von daher: menschlich. Kosmisch pul-

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sierende Wurzel oder Resonanzkörper. Akkupunktur.
Ci’zin. Strahlung, Strahl, Psyche. Spezifische Energie- Hup Kiix. Mit Nadeln durchstechen. Xich. Nerv. Elek-
projektion, Persönlichkeit. trisches Schaltnetz.
Et P’iz. Unser Maß. Karma-Gesetz, Ausgleich. Zuvuya, Zuyuya. Kreislauf, durch den alle Wesen zu
K’Ochil. Das, womit wir geboren werden, womit wir ster- sich selbst zurückkehren. Dreizehnter oder höchster
ben. Karmischer Bodensatz, der das individuelle Schick- Himmel. Irdischer Eintrittspunkt. Sprache der KATUNS,
sal bestimmt. Grammatik der Harmonie.
Yacunah. Liebe, gleichzeitig Leiden. Unentrinnbarer Tzolkin. Zählung von Tagen. Heiliger Kalender. Kos-
Stechschmerz der Existenz. mische Matrix. Harmonikalischer Universal-Modul, der
In Lak’Ech. Ich bin ein zweites Du. Prinzip universeller jeder möglichen Verwandlungsform von HUNAB KU -
Liebe und Mitgefühl. des Einen Spenders von Bewegung und Maß - gerecht
wird.
Chan. Eigenschaft der Intelligenz. Intellekt.
Chicchan. Reptil. Instinkthafter Geist. Primärintelligenz. Bewegung - d. h. das lebensspendende Prinzip von En-
Chanes. Die ersten Kinder der Sonne. Galaktische Bo- ergie - wird durch die Zahl Dreizehn symbolisiert,
ten. OXLAHUN. Jede Zahl von eins bis dreizehn wird als
die Puls-Emanation einer spezifischen Energiequalität
Itzaes. Die ersten Kinder des Wassers. Die Atlanter.
angesehen, die den Möglichkeiten des Seins ihre inne-
Hob, Hool. Kopf, Gedanke. Geist oder geistige Fähig-
wohnende Struktur und Bedeutung verleiht. Da die Zahl
keit.
13 alle vorausgehenden zwölf Zahlen einschließt, sym-
Nenhool. Spiegel des Geistes. Alles ist Abbild seiner bolisiert sie die allen Dingen innewohnende Kraft und
selbst. Prinzip des NAQUAL oder Lichtkörpers, des spi- Bewegung. Sie ist die Zahl des höchsten Himmels, die
rituellen Doubles. Quelle galaktischer Daten.
Panche Be. Die Wurzel der Wahrheit suchen. Natürli-
cher Pfad der Existenz. Maß - d. h. das formgebende Prinzip von Energie - wird
durch CAN, die Zahl Vier, symbolisiert. Dieser Zahl
Men. Glauben, erschaffen, handeln. Höhere geistige
Kraft, die PIXAN, die spirituelle Energie, zum Ausdruck werden die vier primären Wellenfunktionen beigemes-
bringt und von K1NAN, dem höheren Solargeist, ver- sen: Schwerkraft - Anziehung; Elektromagnetik - Strah-
mittelt wird. lung; starke Kraft - (übersinnliche) Aussendung; und
schwache Kraft- (übersinnlicher) Empfang.
H’Menes. Zauberer, Magier, Heiler. Die, die in MEN
bewandert sind. Die 4, Symbol für Maß, multipliziert mit der 5. Symbol
H’Pulyahes. Fußvolk des Bösen. Mißbraucher der En- der Grundstruktur der Matrix (ein Punkt in der Mitte, vier
ergie. Punkte an den Ecken), ergibt 20. Der TZOLKIN - der
Dzac. Arznei, Gift. Harmonikalische UniversalModul - ist im Grunde eine
Ol, Olal. Belebtheit. Wille, Eigenschaft des Geistes Matrix, die sich aus den verschiedenen Kombinationen
(PIXAN), die sich in belebten Ausdrucksformen zeigt. der zwei Schlüsselzahlen Dreizehn und Zwanzig (4 x
5) ergibt. Somit besteht der TZOLKIN, die Matrix aller
Ol Uolah. Geist des Willens, ausgeübt in Übereinstim-
möglichen Pulsationen, aus 260 Kombinationen.
mung mit dem Gesetz von Ursache (TUMEN) und Wir-
kung (ET P’IZ). Die dreizehn senkrechten Säulen des TZOLKIN sym-
Luk’an Tumen Can. Träger der Schlange. Die Einge- bolisieren das Prinzip der Bewegung; die zwanzig hori-
weihten. Tucu’t. Denken, verehren. zontalen Säulen symbolisieren das Prinzip des Maßes,
Than. Wassertropfen. Macht des Wortes. verstanden als fünf rotierende Sequenzen von je vier
Hel, Gel. Ei, Null, Ausgangspunkt der Transformation. Stellungen oder Matrix-Positionen.
Canhel. Die sich selbst transformierende Schlange. Dra- Obwohl der Tzolkin im allgemeinen als der 260tägige
che. Gesamtheit der vierfachen Energie, manifestiert Heilige Kalender betrachtet wird, wobei sich die Zahlen
als sich selbst verwandelndes Energiewesen. Eins bis Dreizehn zwanzigmal wiederholen (als Sequenz
Che, Te. Baum. Te-Otl. Baumgeist. Göttliche Energie. der zwanzig Heiligen Zeichen), stellt er in Wirklichkeit
Yax. Grün. Macht der Erneuerung. sehr viel mehr dar. Weil er die Harmonikalische Univer-
Yaxkin. Der Mittelpunkt. Quellenlose Quelle. Ort der sal-Matrix ist, ist er ebenfalls der Modul für die PSI-
Erneuerung. BANK, des »Memory«-Feldes der Erde.
Yaxche. Ur-Baum. Achse des Alls. Mystische Säule. Acht dieser5 Module machen die PSI-BANK aus, vier
Mensch als channel, d. h. durchlässiges Medium.
pro Polarfeld, wobei 4 wiederum Symbolzahl für Maß
Baal Che. Baum-Ding, d. h. Tier, Tiermacht. Tok’Zah. ist. Sechzehn Tzolkin (als Anzahl von Tagen verstan-

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den) entsprechen 11,3 Jahren: Das ist die durchschnitt- Chr.) steht, der gleichfalls der 52. Katun des Mystischen
liche Halbzeit der binären Sonnenflecken-Zyklen (also Körpers ist. Dieser Katun ist es, in dem sich der
vom Beginn der Bewegung bis zur Kehrtwende am dreizehnte Pulsations-Strahl manifestiert und der von
Sonnenäquator gerechnet). 11,3 multipliziert mit 23 - dem zwanzigsten Zeichen, AHAU (Sonnengeist), be-
d.h. der durchschnittlichen Gesamtdauer eines binären herrscht wird. Ob der Mystische Körper vollendet und
Sonnenflecken-Zyklus - ergibt 260, die Anzahl von Ein- KINAN (die Höhere Geistige Kraft) auf dem Planeten
heiten im Tzolkin, dem Harmonikalischen Erde Einzug halten wird, hängt ganz entscheidend da-
UniversalModul. von ab, ob wir das Hologramm der Zeit ebenso wie die
resonatorischen Strukturen und Erinnerungsmuster im
Als Großkalender betrachtet, beschreibt der Tzolkin den allgemeinen verstanden haben.
GROSSEN ZYKLUS DER MAYA oder das Hologramm
der Zeit. Dieser Zyklus, der 5125 Erdjahren entspricht, Es ist nicht schwer, das Hologramm der Zeit und die
beginnt mit dem Erdjahr 3113 v. Chr. und dauert bis resonatorischen Strukturen im Sinne des Tzolkin zu ver-
zum Jahr 2012 n. Chr., nach unserem gegenwärtigen stehen. Als Harmonikalischer Universal-Modul steht uns
Kalender gerechnet. Er besteht aus 13 Baktun-Zyklen der Tzolkin nicht ferner als unsere genetische Zusam-
von je zwanzig Katuns; jeder Baktun umfaßt eine Dau- mensetzung und die Funktionen unseres eigenen Kör-
er von 394 Jahren. Er besteht außerdem aus zwanzig pers - WINCLIL, die kosmische vibratorische Wurzel.
AHAU-Zyklen von je dreizehn Katuns, mit einer Dauer
von 256 Jahren pro Zyklus. Da jeder der acht Moduln der Tzolkin-Psi-Bank-Matrix
in acht gleiche Teile aufgeteilt werden kann, sind alle
Wenn wir vom Großen Zyklus sprechen, sollten wir das 64 (8 x 8) SchöpfungsEinheiten des DNS-Feldes, d h.
Wort »Kalender« mit Vorsicht betrachten. »Hologramm der Datenbank der irdischen Genetik, im Gesamt der
der Zeit« wäre der Weltanschauung der Maya sehr viel Psi-Bank-Matrix untergebracht. Darüber hinaus ent-
angemessener. Mit anderen Worten sollte der Große spricht die Dreizehn, die Zahl der Bewegung, den drei-
Zyklus - parallel zu der Betrachtungsweise des Tzolkin zehn Hauptgelenken des Körpers: Schultern, Ellenbo-
als Harmonikalischer Universal-Modul aller Kombinati- gen, Handgelenke, Hüften, Knie, Fußenkel und - korre-
onsmöglichkeiten von Bewegung und Maß - als das Ho- spondierend zur mystischen Säule - Hals und Wirbel-
logramm aller zivilisatorischen Möglichkeiten angese- säule. Der Vier, Zahl des Maßes, entsprechen die bei-
hen werden, das es uns ermöglicht, die den Arme und Beine, während der Zwanzig (4 x 5) die
harmonikalischen Kalibrationen vorzunehmen, die den zwanzig Digitalien entsprechen - zehn Finger und zehn
irdischen Evolutionsprozeß im Kontext des galaktischen Zehen. Den 52 Einheiten der BINÄREN DRILLINGS-
Programms untersuchen. Der Zweck des Hologramms KONFIGURATION entsprechen die 52 Meridien-Punk-
der Zeit ist es, durch eine sich manifestierende Intelli- te - 26 auf jeder Körperhälfte.
genz den MYSTISCHEN KÖRPER DES PLANETEN
ERDE herzustellen. Dieser mystische Körper der Erde Da die Codestruktur der 64 DNS-Nukleide mit der binä-
ist die BINÄRE DRILLINGS-KONFIGURATION DER 52 ren CodeSprache des I Ging identisch ist, besteht eine
EINHEITEN oder auch der WEBSTUHL DER MAYA, enge Beziehung zwischen dem achtteiligen Tzolkin/Psi-
der im Tzolkin, dem Harmonikalischen Universal-Mo- Bank-Schlüssel und dem I Ging als Lebenskodex. Der
dul, enthalten ist und ihm seine einzigartige Struktur Grund für diese Verbindung ist darin zu suchen, daß
verleiht. der Tzolkin der aus sich existierende Harmonikalische
UniversalModul ist und somit die Matrix-Vorgaben so-
Da das Hologramm der Zeit, der 5125 jährige Große wohl für die DNS wie für das I Ging enthält. Diese Sy-
Zyklus, mit dem Schlüssel-Modul des irdischen steme - Tzolkin, DNS und I Ging sind allesamt
»Memory«-Feldes, der Psi-Bank, identisch ist, läßt sich erinnerungs-erzeugende Matrizen, deren Codes als ein-
das Hologramm der Zeit auch als ein spezifisches fache Zahlenrelationen erscheinen. Die Erinnerungs-
Experimentierfeld betrachten, auf dem gewisse univer- muster aufzuschlüsseln, die in diesen Codes beschlos-
selle Erinnerungsmuster durchgespielt werden. Das ge- sen liegen, ist zum jetzigen Zeitpunkt in der Geschichte
schickte Ausspielen dieser Erinnerungsmuster führt zur der Menschheit unsere dringendste Aufgabe. Gelingt
erfolgreichen Konstruktion des Mystischen Körpers der es der menschlichen Intelligenz, diesen Codes auf den
Erde. Dieser Mystische Körper ist der Aspekt KINAN, Grund zu kommen, dann hat sie vielleicht bis 1992 - bis
der Sonnengeist oder die Höhere Geistige Kraft, nun- zum Zeitpunkt des Eintritts in den 260. Katun und der
mehr vereint mit einem seiner Kinder- in unserem Falle Manifestation des dreizehnten Pulsationsstrahles im
mit dem Planeten Erde. Zeichen AHAU - auch begriffen, wie der Bauplan
KINANs, des Mystischen Körpers der Erde, beschaffen
Besonders sollte man festhalten, daß dieser unser Pla- ist.
net nach der Zeitrechnung des Großen Zyklus vor sei-
nem unmittelbaren Eintritt in den 260. Katun (1992 n.

Seite 128
Das harmonikalische
Zahlensystem der Maya
10
dem Dezimalsystem, dem Zehnersystem, das heute allge-
mein in Gebrauch ist, völlig fehlt. Im Dezimalsystem

D as Zahlensystem der Maya basiert auf einer bi


nären, exponentiell fortschreitenden Zahlenrei-
he mit 20 als Grundzahl. Das gesamte System infinitesi-
bleibt die Grundzahl 1, egal wie oft sie mit sich selbst
multipliziert wird, immer = 1, während im Zwanziger-
system die 2, mit sich selbst multipliziert, die oben de-
maler binärer harmonikalischer Progressionen wird allein monstrierte unendliche binäre Progression ergibt.
durch drei Zeichen notiert:
Meist wird angenommen, daß die Maya dieses System
1. ein Punkt, der für einzelne Einheiten steht;
dazu benutzten, um Epochen oder Zeitzyklen aufzuzeich-
2. ein Balken, der für fünf Einheiten steht; nen. Aber weil das System eine harmonikalische binäre
3. eine spezifische Muschelform, die für Null steht oder
Progression von universeller Geltung ist, können sich die
eine Position oder einen Schlußpunkt bezeichnet. Zeichen auch auf das binäre ObertonWellensystem be-
ziehen, durch welches sich die Phänomene im Raum
»Binär« (vgl. die Vorsilbe bi = zwei) heißt dieses Sy- manifestieren. Mit anderen Worten bestimmen die glei-
stem deshalb, weil numerologisch gesehen 20 den Grund- chen harmonikalischen Gesetze sowohl die Periodizität
wert 2 hat. Und weil es ein Zwanziger-System ist, d.h. 20 von Bewegungen in der Zeit wie die Periodizität von
sein Basis-Faktor ist, operiert die Mathematik der Maya Manifestationen im Raum. Und diese harmonikalischen
mit der universell gültigen binären Progression. Wenn sich Gesetzmäßigkeiten werden wiederum von ein und der-
eine Einheit (ein Punkt) also in der ersten Position befin- selben - da universellen - binären Progression bestimmt.
det, steht sie für 1; in der zweiten Position steht dann ein Somit sind letzten Endes die Harmoniegesetze des Rau-
Punkt für 20; in der dritten dann für 20 x 20, also 400, mes von den Harmoniegesetzen der Zeit nicht zu unter-
und so weiter. Für die ersten dreizehn Positionen ent- scheiden.
spricht der Zahlenwert eines Punktes je nach Position also
der folgenden Zahlenprogression: Um nun dieses System auch bei der Berechnung von
zeitlichen Grundzyklen auf dem Planeten Erde anwen-
1. Position 1 x 20 = den zu können, modifizierten es die Maya so, daß es den
2. Position 20 x 20 = jährlichen Umlaufbahnen unseres Planeten um die Son-
3. Position 400 x 20 = ne genauer entsprach.
4. Position 8000 x 20 =
In der modifizierten Fassung für die Berechnung irdi-
5. Position 160000 x 20 =
scher Zeitzyklen ist also folgende Progression maßgebend:
6. Position 3 200 000 x 20 =
7. Position 64 000 000 x 20 = 1:20:360:7200:144000:2880000 usw., wobei die
8. Position 1280000000 x 20 = Grundeinheit 1 = 1 Tag darstellt.
9. Position 25 600 000 000 x 20 =
10. Position 512 000 000 000 x 20 =
Diese Progression entspricht nun bezeichnenderweise
der harmonikalischen Frequenzreihe des Lichtes (144 =
11. Position 10240000000000 x 20 =
harmonikalische Frequenz des Lichts, 72 = deren halbe
12. Position 204 800 000 000 000 x 20 =
Sinuskurve, 288 = harmonikalische Frequenz des Polar-
13. Position 4 096 000 000 000 000 x 20 =
lichts. Die harmonikalische Frequenz 288 ist, nebenbei
Obwohl wir bei dieser Progressionstabelle auch die bemerkt, die harmonikalische Lichtfrequenz der Erde, 144
Nullen mit dargestellt haben, genügt es beim Umgang für jeden Pol).
mit dem harmonikalischen System, nur mit der Grund-
Da die modifizierte Zahlenreihe, mit der die Maya
zahl zu arbeiten, denn in Wirklichkeit bezieht sie sich auf
die Zeit berechnen und bei der die dritte Position (400)
eine Frequenz, die sich in jeder beliebigen Oktave zum
durch 360 ersetzt wird, mit der Progression der
Ausdruck bringen kann. Durch die universelle binäre Pro-
harmonikalischen Frequenz von Licht identisch ist, ge-
gression, die ihm zugrunde liegt, gewinnt des System der
winnen die sogenannten kalendarischen Zahlenangaben,
Maya eine harmonikalisch-exponentielle Dynamik, die
die so reichlich auf den Artefakten der Maya anzutreffen

Seite 129
sind, eine neue Bedeutung. Diese Berechnungen können Ausgangssystem ist die absolute universale binäre Progres-
so nämlich zugleich als kalendarische Zählungen (ange- sion 2 - 4 - 8 - 16 - 32 - 64 usw. ad infinitum, wobei
fangen beim Stichtag 13. August 3113 v. Chr. bzw. daran zu erinnern ist, daß diese Progression auch die
0.0.0.0.0) und als Kalibrationen der harmonikalischen Grundzahlen für die Oktave (8), die Eigenschaften der
Frequenzen des Lichts gelesen werden. Kristallsymmetrie (32) und die DNS-Code-Einheiten (64)
enthält. Das modifizierte System ist eine Variation des
Während die universelle binäre Progression Zweier- Grundsystems und enthält die relative, an der Erdzeit
werte enthält, die Oktave inbegriffen, schließt die Pro- orientierte Progression 1 - 20 - 360 - 7200 - 144000. Sie
gression der harmonikalischen Frequenz von Licht auch wird für kalendarische Berechnungen gebraucht, ent-
Dreier-, Neuner- und Achterwerte ein, wobei die 8 und spricht aber zugleich der Progression der
die 9 die Hauptfaktoren der harmonikalischen Licht- harmonikalischen Frequenzen des Lichts.
frequenz sind, z. B. 72 = 8 x 9, 144 = 8 x 9 x 2, 360 (die
Anzahl von Graden in einem Kreis) = 40 (5 x 8) x 9. Das mathematische System der Maya war und ist noch
heute das klarste und effizienteste System, um die univer-
Neben der 20 (4 x 5) ist die 13 die zweite Schlüssel- sellen Wellengesetzmäßigkeiten zu beschreiben, die die
zahl, wenn nicht gar die Schlüsselzahl im Manifestationen aller Raum-ZeitMatrizen beherrschen.
harmonikalischen Zahlensystem der Maya. Als primäre Das System setzt ein einheitliches Feld voraus, ausgedrückt
Zahl ist 13 der Koeffizient bzw. die Konstante im in harmonikalischen binären Progressionen, das dank ih-
harmonikalischen System. Damit ist sie die Grundein- rer grundsätzlich harmonikalischen Natur zugleich auch
heit, die den Heiligen Kalender, den Tzolkin der 260 Ein- das Resonanzfeld der einheitlichen Zeit-Raum-Matrix be-
heiten, beherrscht, der sich aus den beiden Koeffizienten schreiben. Und da die binäre Progression universell gül-
des Systems, 13 und 20, ergibt. Der augenblicklich lau- tig ist, haben auch die auf ihr fußenden mathematischen
fende Erd-Zeitzyklus wird auch als ein Zyklus von drei- Berechnungen und Zeichensysteme universelle Gültigkeit.
zehn Baktuns berechnet. Die fünfte Position wird Baktun
genannt. Ein Baktun umschreibt einen Zeitraum von Selbst wenn das harmonikalische Zeichensystem der
knapp 400 Jahren. Somit umfaßt ein Zyklus von drei- Maya tatsächlich auf dieser Erde entstanden sein sollte,
zehn Baktuns einen Zeitraum von knapp 5200 Jahren. ist es doch nur dann zu erklären, wenn die Fähigkeit vor-
Auf der Tabelle der modifizierten Zeitzählung erhält der handen war, in eine rein geistige Resonanz zur Ordnung
Baktun den Wert von 144 000 Einheiten - was gleichzei- des Universums zu treten. Weil es eine reine, universell
tig der Zahlenwert der harmonikalischen Frequenz von gültige Harmonielehre darstellt, ist dieses System aber
Licht ist. Die Sequenz der jetzt laufenden dreizehn auch das ideale Medium für eine universelle Datenüber-
harmonikalischen Licht- bzw. Baktun-Zyklen, die im Jahre tragung, die mit resonatorischen Kräften von mindestens
3113 v. Chr. begann, endet am 21. Dezember 2012 n. Lichtgeschwindigkeit operiert. Eine vollständige Erkennt-
Chr. nis über das harmonikalische Frequenzsystem, wie es
durch die harmonikalischen Aufzeichnungen der Maya
Die Identität der harmonikalischen Lichtfrequenzen dargestellt wurde, würde die Tore zu einer Wirklichkeits-
mit Zeiträumen ist bei dieser Untersuchung der ordnung auftun, die rein resonatorischer Natur und da-
harmonikalischen Progressionen der Maya von besonde- mit nicht-materiell ist- und so jenseits der Sackgassen un-
rem Interesse. Eine irdische Zeitsequenz von dreizehn- serer gegenwärtigen materiellenKultur, daß wir angesichts
solcher harmonikalischer Frequenzen - der Große Zyklus ihrer Einfachheit nur staunen würden.
von dreizehn Baktuns - gibt uns den Zeitraum an, den
eine spezifische Manifestation braucht, um all ihre mög- Xaman vom Norden auf der rechten Seite weiß und rein wie
lichen Permutationen zu durchlaufen, ehe sie um eine der Mond in seiner leuchtenden Fülle
Oktave angehoben wird. Dies bedeutet, daß wir im lau-
Nohol vom Süden auf der linken Seite gelb wie das glän-
fenden Erdplan zu Beginn des kommenden Jahrhunderts
zende Licht der Sonne das Felder in Brand steckt
um eine Oktave höher steigen werden. Auf der Solar-Ton-
leiter, die auf einer Abfolge der Grundzahlen 1-16 in ih- Likin vom Osten wo die Sonne aufzugehen scheint rot wie
rer Wellenform beruht, ist der 13. Ton der einzige, der das Blut mächtiger als das große eine Meer der Erde
eine deutlich hörbare ObertonMatrix, d. h. eine dimen- Chikin vom Westen wo die Sonne unterzugehen scheint
sionale Lücke kreiert. 13 ist die Sonnenzahl, oder viel- schwarz wie die Weisheit noch majestätischer als die Nacht
mehr die wichtigste Lichtdaten-Welle, und somit Medi-
Yaxkin Mitte des Himmels Zenith der Sonne Öffnung durch
um von Verlagerungen zwischen verschiedenen Dimen-
die das All-Seiende sein Blei-Lot fallenläßt welches die Erde
sionen. unten mit dem Himmel droben verknüpft obgleich unsichtbar
und unwirklich nichts ist fort der Kompaß der Erde war hier
Um zusammenzufassen: Das, was man gemeinhin die vor der Erdeselbst bevor die Sonne war von dem Ort viel
Mathematik der Maya nennt, ist in Wirklichkeit ein dop- weiter jenseits sprach der Kompaß spricht noch heute die
peltes System, das mit einer binären Progression auf der Sprache des Lichts
Grundlage eines Systems von 20 Zeichen arbeitet. Das Mystische Säule 225-40 N Herbst Platte Erde 40 AH

Seite 130
Anhang A
Die symbolische Bedeutung der Zahlen 1-13
und der 20 heiligen Zeichen
10
W enn wir die Zahlen als »Pulsationsstrahlen«, d.h.
die radiativresonatorische Funktion einer je-
den Zahl betrachten, dann ergeben sich aus ihrem gleich-
Hier also die Bedeutung der Zeichen und
ihre Zuordnung zu den Himmelsrichtungen:

zeitigen Strahlungs- und Pulsationsvermögen folgende Be- 1. IMIX: Quelle des Lebens, Drache, Urgewässer, Blut,
deutungen: Gesäugtwerden, Mutterbrust,
Mutterenergie, Gebärkraft. OSTEN
1. Der Pulsationsstrahl der Einheit 2. IK: Geist, Atem, Wind, Kosmische Energie, Inspirati-
2. Der Pulsationsstrahl der Polarität on, Vitalprinzip, Atemsystem. NORDEN
3. Der Pulsationsstrahl des Rhythmus 3. AKBAL: Haus, umfangende Dunkelheit, Nacht, Kör-
4. Der Pulsationsstrahl des Maßes per, Ort des Mysteriums, Herz und innere Organe.
WESTEN
5. Der Pulsationsstrahl des Mittelpunktes
4. KAN: Saat, Gedanke, ordnende Kraft des Wachs-
6. Der Pulsationsstrahl des Organischen Gleichgewichts
tums, Zeugungssprinzip, Sex und Reproduktion.
7. Der Pulsationsstrahl der Mystischen Kraft SÜDEN
8. Der Pulsationsstrahl der Harmonikalischen Resonanz
5. CHICCHAN: Schlange, Nervensystem, Stammhirn,
9. Der Pulsationsstrahl der Zyklischen Periodizität Koordination und Erreichung autonomer Funktionen.
10. Der Pulsationsstrahl der Manifestation OSTEN
11. Der Pulsationsstrahl der Dissonanten Struktur 6. CIMI: Tod, Offenbarung, Erkenntnis der Sterblichkeit
12. Der Pulsationsstrahl der Komplexen Stabilität des physischen Körpers. NORDEN
13. Der Pulsationsstrahl der Universellen Bewegung 7. MANIK: Hand, Zugreifen, Einschließen, Wissen um
die Macht der Vollendung, Erkenntnis der Endlichkeit
physischen Daseins. WESTEN
Wie die Zahlen 1 bis 13 sind auch die zwanzig Heili-
gen Zeichen reziprok. Sie bauen aufeinander auf und ver- Entwicklung des höheren Seins -
weisen in ihrer Bedeutung aufeinander. Andererseits er- Keimstadium
gibt sich eine gewisse Bedeutung auch aus ihrer wechsel-
8. LAMAT: Stern, Harmonie, die Oktave, intuitive Er-
seitigen Beziehung innerhalb der Reihenfolge, in der sie
kenntnis des Plans des höheren Lebens, Liebe,
regelmäßig erscheinen. Meine erstmalige Darstellung der Sternensaat. SÜDEN
Heiligen Zeichen folgt mit ihrer eher kosmologischen
9. MULUC: Regentropfen, kosmisches Samenkorn auf
Deutung der Zeichen dem prophetischen Text Das Buch
dem Weg erwachenden Bewußtseins, Prinzip der
von Chilam Balam. Kommunikation und Ausdehnung höheren Lebens.
OSTEN
In dieser Darstellung beschreiben die Zeichen einen
Entwicklungsprozeß, den Weg des Lebens selbst. Die er- 10. OC: Hund, Kleinhirn, Gefühlsleben, Führer und der
sten sieben Zeichen stellen den Zyklus des unteren bzw. Loyalität, stärkender Glaube auf der spirituellen Reise,
NORDEN
physischen Körpers dar, während die restlichen dreizehn
Zeichen die Evolution des höheren, geistigen Körpers be- 11. CHUEN: Affe, Künstler, Gaukler, Prinzip der intelli-
schreiben. Allerdings darf man nicht glauben, daß die genten Ko-Kreation des höheren Lebens. WESTEN
Evolution, die durch die späteren dreizehn Zeichen be- 12. EB: Mensch als Gefährt, das zum Höheren Geist
schrieben wird, in irgendeiner Weise die Evolution er- vordringen kann. SÜDEN
setzt, die in den ersten sieben Zeichen beschrieben wird. 13. BEN: Himmelsgänger, Säulen des Himmels und der
Alles ist kongruent und durchdringt sich gegenseitig. Die Erde, Hoffnung auf die Vereinigung von Himmel und
zweite Ebene der dreizehn Zeichen ist wiederum in zwei Erde, Prinzip des Wachstums des Höheren Geistes
»Reed«. OSTEN
Stufen unterteilt. Die erste Stufe besteht aus sieben Zei-
chen und umfaßt die Zeichen 8 bis 14 und die zweite 14. IX: Der Zauberer, der Jaguar, Katzenenergie, der
Stufe aus den sechs Zeichen von 15 bis 20. Nacht Seher, Erlangung magischer Kräfte, höchste
Ebene individueller Bewußtseinsentwicklung. NORDEN

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Entwicklung des höheren Seins -
Erfüllungsstufe 18. ETZNAB: Saal der Spiegel, rituelles Muster der
15. MEN: Adler, höherer kollektiver Geist, planetarisches »Nicht« Zeit«, ritueller Schlag, rituelles Messer,
Wissen und Bewußtsein. WESTEN Schwert der Weisheit und Reinigung. NORDEN

16. CIB: Kosmische Kraft, Fähigkeit, mit dem Galakti- 19. CAUAC: Sturm, Gewitterwolke und Gewitterwesen,
schen Kern Kontakt aufzunehmen und in Kommunion Transformation, die der endgültigen Erleuchtung vor-
zu sein SÜDEN ausgeht. ,WESTEN

17. CABAN: Erde, Erdkraft, Synchronizität, Kraft intel- 20. AHAU: Sonnengeist, Sonnenherrscher, Meister-
ligenter Synchronisation. OSTEN schaft, Erkenntnis des Galaktischen
Ganzes im Auge zu haben, Fähigkeit zur Erfassung und
Zeugung des Ganzen Zyklus. SÜDEN

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Anhang B
Der 52-jährige Zyklus und
11
die tägliche Kalenderrunde

D er Tzolkin, verstanden als der Heilige Kalender


von 260 Tagen, ergibt in Verbindung mit dem
ungefähren Sonnenkalender von 365 Tagen, auch Haab
ren Worten ist der 26.Juli immer 0 POP. Der erste Tag
eines Vinal ist immer 0, der letzte immer 19.

genannt, einen Zyklus von 52 Jahren. Damit ist gesagt, Die 18 Vinal plus Vayeb werden mitsamt ihren
daß Tag 1 des Heiligen Kalenders und Tag 1 des Sonnen- Glyphen unten aufgeführt. Aus diesen Informationen läßt
kalenders nur alle 18980 Tage deckungsgleich sind, also sich, verbunden mit den Planeten/Tageszeichen-Konkor-
alle 52 Jahre. Während sich die 260 Tage endlos wieder- danzen, die im Anschluß angeführt werden, ohne weite-
holen, gliedert sich der 365tägige Haab in 18 Vinal von res ein Tagesbuch bzw. Kalender erstellen. Zieht man dann
je 20 Tagen plus einer 5tägigen VAYEB bzw. die Informationen des vierten Kapitels hinzu, kann man
»Entrümpelungs-Periode« jeweils vor Beginn des nach- anfangen, sich eine praktische, tägliche Maya-»Astrolo-
folgenden Jahres. Auf diese Weise sind in jedem traditio- gie« zu erarbeiten.
nellen MayaDatum immer ein Datum des 260tägigen
Kalenders und ein HaabDatum enthalten, z. B.: 2 IK 13
ZOTZ,13 AHAU 1 POP usw. Konkordanz der 20 Tageszeichen
mit den Planeten
Die Zahl 52 (13 x 4, 26 x 2) ist ein Fünftel des
Harmonikalischen Moduls (260 Einheiten) und eindeu- IMIX - Solarer Neptun CHUEN - Galaktische Venus
tig eine Schlüsselzahl der Maya. Sie erscheint auch auf IK - Solarer Uranus EB - Galaktische Erde
dem Großen Siegel der Vereinigten Staaten von Amerika AKBAL - Solarer Saturn BEN - Galaktischer Mars
(13 Pfeile, 13 Sterne, 13 Streifen, 13 Ölzweige). 52 ist KAN - Solarer Jupiter IX - Galaktischer A-Gürtel
natürlich eine Fraktalzahl der 5200 Tuns des Großen CHICCHAN - Solarer A-Gürtel MEN - Galaktischer Jupiter
Zyklus, woraus sich ergibt, daß ungefähr einhundert 52- CIMI - Solarer Mars CIB - Galaktischer Saturn
Jahreszyklen einen Großen Zyklus ergeben. Bei den Maya MANIK - Solare Erde CABAN - Galaktischer Uranus
der späteren Zeit, vor allem den Azteken, gelangte der LAMAT- Solare Venus EDZNAB - Galaktischer Neptun
52-Jahres-Zyklus zu erstrangiger Bedeutung. Zur Zeit der MULUC - Solarer Merkur CAUAC - Galaktischer Pluto
europäischen Eroberung wurde das Anfangsdatum eines OC - Galaktischer Merkur AHAU- Solarer Pluto
52jährigen Zyklus als der Tag 1 Reed im Jahre 1 Reed
notiert zufällig genau das Datum, an dem Cortes in Me-
xiko landete. An diesem Tag endeten dreizehn 52jährige
Himmelszyklen und begannen neun 52jährige Höllen- Liste derJahre von 1986 bis 2012
zyklen, die am 16. August 3987 zu Ende gingen. nach Christus

Es spricht für die Eleganz der 52jährigen Zyklen und 1986: 7 MULUC 2000: 8 CAUAC
der Koordination des 260tägigen Tzolkin mit dem 365tä- 1987: 8 IX 2001: 9 KAN
gigen Sonnenjahr Haab, daß der Anfangspunkt jeder der 1988: 9 CAUAC 2002: 10 MULUC
52 ungefähren Sonnenjahre in diesem Zyklus nur je auf 1989: 10 KAN 2003: 11 IX
eines von vier Heiligen Zeichen fallen kann, und zwar in 1990: 11 MULUC 2004: 12 CAUAC
einer Reihenfolge, die an die Rotation der Himmelsrich- 1991: 12 IX 2005: 13 KAN
tungen gegen den Uhrzeigersinn erinnert. Es sind dies 13 AHAU Katun 2006: 1 MULUC
die Zeichen (in dieser Reihenfolge): MULUC (Osten); 1992: 13 CAUAC 2007: 2 IX
IX (Norden); CAUAC (Westen) und KAN (Süden). Das 1993: 1 KAN 2008: 3 CAUAC
Maya-Jahr beginnt zur Zeit jeden 26.Juli. So schreibt sich 1994: 2 MULUC 2009: 4 KAN
z.B. der 26.Juli 1986 als Maya-Datum: 7 MULUC; der 1995: 3 IX 2010: 5 MULUC
26. Juli 1987: 8 IX; der 26. Juli 1988: 9 CAUAC usw. In 1996: 4 CAUAC 2011: 6 IX
Schaltjahren gibt es sechs statt fünf Vayeb. Die Vayeb fal- 1997: 5 KAN 2012: 7 CAUAC
len immer auf die tünt bzw. sechs Tage vor dem Datum 0 1998: 6MULUC Galaktische
POP. Der erste Tag des Haab ist immer 0 POP, mit ande- 1999: 7 IX Synchronisation

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