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Leitlinenreport zur S2k-Leitlinie 174/001: Varianten der Geschlechtsentwicklung aktueller Stand: 07/2016

publiziert bei:
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AWMF-Register Nr.

174/001

Klasse:

S2k

Leitlinienreport zur S2k Leitlinie: Varianten der Geschlechtsentwicklung

Version 1.0 (Juli 2016)

Autoren des Leitlinienreports

Prof. Dr. Susanne Krege (Koordination, DGU), Dr. biol. hum. Anja Moss (Leitlinienkoordinatorin der DGKED, AWMF-Leitlinien-Beraterin)

Herausgeber

Deutsche Gesellschaft für Urologie (DGU) e.V. Deutsche Gesellschaft für Kinderchirurgie (DGKCH) e.V. Deutsche Gesellschaft für Kinderendokrinologie und –diabetologie (DGKED) e.V.

Kontakt

Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. DGU Hauptstadtbüro Berlin Kuno-Fischer-Str. 8

14057 Berlin

http://www.urologenportal.de

Tel.: 030 8145 8027 1 E-Mail: schmidt@dgu.de

Geschäftsstelle der DGKCH e.V. Langenbeck-Virchow-Haus Luisenstraße 58/59

10117 Berlin

http://www.dgkch.de Tel.: (030) 28 00 43 60 Fax: (030) 28 00 43 69 E-Mail: info@dgkch.de

58/59 10117 Berlin http://www.dgkch.de Tel.: (030) 28 00 43 60 Fax: (030) 28 00 43 69
58/59 10117 Berlin http://www.dgkch.de Tel.: (030) 28 00 43 60 Fax: (030) 28 00 43 69

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Leitlinenreport zur S2k-Leitlinie 174/001: Varianten der Geschlechtsentwicklung aktueller Stand: 07/2016

Geschäftsstelle der DGKED e.V. Chausseestraße 128-129 10115 Berlin http://www.paediatrische-endokrinologie.de/ Tel.: 030 / 28 04 68 04 Fax: 030 / 28 04 68 06 E-Mail: w.seel@dgked.de

Inhaltsverzeichnis

/ 28 04 68 06 E-Mail: w.seel@dgked.de Inhaltsverzeichnis Einleitung 3 1. Geltungsbereich und Zweck 3

Einleitung

3

1. Geltungsbereich und Zweck

3

Begründung für die Auswahl des Leitlinienthemas

3

Zielorientierung der Leitlinie

3

Patientenzielgruppe

4

Versorgungsbereich

4

Anwenderzielgruppe/Adressaten

4

2. Zusammensetzung der Leitliniengruppe

4

Repräsentativität der Leitliniengruppe: Beteiligte Berufsgruppen

4

Repräsentativität der Leitliniengruppe: Beteiligung von Patienten

5

3. Methodologische Exaktheit

6

Recherche, Auswahl und Bewertung wissenschaftlicher Belege (Evidenzbasierung)

6

Verwendung existierender Leitlinien zum Thema

6

Literaturrecherche

6

Formulierung der Empfehlungen und strukturierte Konsensfindung

6

Formale Konsensfindung

- Verfahren und Durchführung

7

4. Externe Begutachtung und

Verabschiedung

9

5. Redaktionelle Unabhängigkeit

9

6. Verbreitung und Implementierung

9

7. Gültigkeitsdauer und Aktualisierungsverfahren

10

Literatur

11

Anhang

12

2

Leitlinenreport zur S2k-Leitlinie 174/001: Varianten der Geschlechtsentwicklung aktueller Stand: 07/2016

Einleitung

Medizinisch gesehen werden unter Varianten der Geschlechtsentwicklung (im Englischen disorders of sexual differentiation, DSD) Diagnosen zusammengefaßt, bei denen die Geschlechtschromosomen, die Gonaden oder das Genitale inkongruent sind. Dies führt bei einem Teil der Kinder zu einem nicht komplett männlich oder weiblich ausgebildeten äußeren Genitale bei Geburt. Je nach zugrundeliegender Ursache können damit Störungen einhergehen, die der unmittelbaren medizinischen Behandlung bedürfen wie z.B. der Cortisonmangel beim Adrenogenitalen Syndrom. Von ebenso wichtiger Bedeutung ist aber der psychische Stress, dem zum einen die Eltern bei Geburt eines Kindes mit DSD unterliegen und zum anderen die Betroffenen selbst, wenn sie erkennen, dass sie nicht dem in der Gesellschaft immer noch tradierten eindeutigen Menschbild von Mann oder Frau entsprechen Die Leitlinie berücksichtigt beide Aspekte in gleicher Weise. Über allem steht die Interdisziplinarität, die alle beteiligten Berufsgruppen umfasst. Bedarf es bzgl. der Diagnostik der Zusammenarbeit von pädiatrischen Endokrinologen, Genetikern, Radiologen sowie Kinderchirurgen, - urologen und –gynäkologen, so stehen bei der Betreuung der Eltern und Betroffenen anfangs Psychologen, Ethiker und Selbsthilfegruppen im Mittelpunkt, im weiteren Verlauf dann für die Betroffenen auch Peer-Gruppen und ggf. Sexualtherapeuten. Ob eine betroffene Person im weiteren einer Behandlung bedarf, z.B. Hormontherapie oder operative Maßnahmen, entscheidet sich individuell. Der Aspekt der eigenen Entscheidung der betroffenen Person für oder gegen eine Maßnahme wird in der Leitlinie immer wieder hervorgehoben, um die bisherige Vorstellung und Umsetzung früher angleichender Maßnahmen an das männliche oder weibliche Geschlecht aus den Köpfen der Behandler auszulöschen. Unter den beteiligten Selbsthilfeorganisationen bestand hinsichtlich angleichender operativer Maßnahmen im frühen Kindesalter keine Einigkeit, weswegen Stellungnahmen der einzelnen Gruppen angefügt wurden.

1. Geltungsbereich und Zweck

Begründung für die Auswahl des Leitlinienthemas

Varianten der Geschlechtsentwicklung sind selten. So hat das Adrenogenitale Syndrom eine Inzidenz von 1:45000, und stellt unter den DSD-Diagnosen die häufigste dar. Insofern ist der Kenntnisstand unter den beteiligten Fachgruppen oftmals gering, was mit dieser Leitlinie verbessert werden soll.

Zielorientierung der Leitlinie

Diese Leitlinie soll Ärzten und anderen beteiligten Fachgruppen eine Hilfestellung im Umgang mit Kindern und Heranwachsenden mit DSD geben sowie einen Leitfaden zur Diagnostik und möglichen Therapie bieten.

3

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Patientenzielgruppe

Kinder und Jugendliche mit Varianten der Geschlechtsentwicklung und deren Eltern.

Versorgungsbereich

Pädiatrische Endokrinologie, Kinder- und Jugendärzte, Kinderchirurgen, -urologen und – gynäkologen, Kinderpsychologen und –psychiater. Die Leitlinie dient des Weiteren zur Information für u.a. Allgemeinmediziner und Hebammen.

Anwenderzielgruppe/Adressaten

Die folgenden Empfehlungen richten sich an alle Betroffenen und alle Berufsgruppen, die mit der Betreuung und Therapie von Varianten der Geschlechtsentwicklung befasst sind. Weitere Adressaten dieser Leitlinie sind übergeordnete Organisationen (z.B. Krankenkassen, Rentenversicherung, Sozialrichter, Einrichtungen der ärztlichen Selbstverwaltung) und die interessierte Fachöffentlichkeit.

2. Zusammensetzung der Leitliniengruppe

Repräsentativität der Leitliniengruppe: Beteiligte Berufsgruppen

Als Koordinatorinnen der Leitlinienüberarbeitung wurden Frau Prof. Dr. S. Krege (Essen, DGU), Frau Prof. Dr. F. Eckoldt (Jena, DGKCH) und Frau Prof. Dr. A. Richter-Unruh (Münster, DGKED) benannt.

Zwischen Februar und April 2013 wurden die relevanten zu beteiligenden Fachgesellschaften mit der Bitte um Mitarbeit bei der Leitlinienüberarbeitung bzw. Benennung eines offiziellen Mandatsträgers über die Geschäftsstelle der DGKED angeschrieben. Die Leitliniengruppe setzte sich wie folgt zusammen:

Tabelle 1:

Name

Vorname

Titel

Ort

Gesellschaft

Status

Eckoldt

Felicitas

Prof. Dr.

Jena

DGKCH

K

Felderhoff-Müser

Ursula

Prof. Dr.

Essen

GNPI

M

Hiort

Olaf

Prof. Dr.

Lübeck

DGKJ

M

Köhler

Birgit

Dr.

Berlin

DGKED

E

Krege

Susanne

Prof. Dr.

Essen

DGU

K

Leuschner

Ivo

Prof. Dr.

Kiel

DGP

M

Mentzel

Hans-Joachim

Prof. Dr.

Jena

GPR

M

Meyenburg

Bernd

Dr.

Frankfurt am Main

dgkjp

M

Oppelt

Patricia G.

PD Dr.

Erlangen

DGGG

M

Richter-Appelt

Hertha

Prof. Dr.

Hamburg

DGfS

M

Richter-Unruh

Annette

Prof. Dr.

Münster

DGKED

K, M

4

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Schweizer

Katinka

Dr. phil.

Hamburg

DGfS

E

Stalla

Günter

Prof. Dr.

München

DGE

M

Stein

Raimund

Prof. Dr.

Mannheim

DGU

M

Strauß

Bernhard

Prof. Dr.

Jena

DGPs

M

       

Psychotherapeuten-

 

Werner-Rosen

Knut

Dr.

Berlin-Schönefeld

kammer Berlin

M

Wieacker

Peter

Prof. Dr.

Münster

GfH

M

Wiesemann

Claudia

Prof. Dr.

Göttingen

AEM

M

Wünsch

Lutz

PD Dr.

Lübeck

DGKCH

M

M = Mandatsträger* / K = Koordinator* / E = Expertengruppe

Als AWMF-Leitlinienberaterin stand Frau Dr. biol. hum. Anja Moß aus Ulm für die methodische Betreuung zur Verfügung.

Beteiligte Fachgesellschaften:

Deutsche Gesellschaft für Urologie (DGU), Deutsche Gesellschaft für Kinderchirurgie (DGKCH), Deutsche Gesellschaft für Kinderendokrinologie und –diabetologie (DGKED), Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ), Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (DGKJP), Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG), Gesellschaft für Neonatologie und pädiatrische Intensivmedizin (GNPI), Deutsche Gesellschaft für Humangenetik (GfH), Deutsche Gesellschaft für Sexualforschung (DGfS), Akademie für Ethik in der Medizin (AEM), Gesellschaft für Pädiatrische Radiologie (GPR), Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE), Deutsche Gesellschaft für Pathologie (DGP), Psychotherapeutenkammer Berlin, Deutsche Gesellschaft für Psychologie (DGPs).

Repräsentativität der Leitliniengruppe: Beteiligung von Patienten

Im Rahmen der Leitlinienüberarbeitung wurden folgende Patientenvertretungen aktiv in den Prozess einbezogen:

Name

Vorname

Titel

Ort

Organisation

Status

Durant

Uschi

 

Kötz

AGS-Eltern und Patienten

M

Janssen-Schmidchen

Gerda

 

Emden

Eltern-SHG XY-Frauen

M

Lauche

Romy

Dr. rer. medic.

Essen

Intersex. Menschen e.V.

M

Sudhoff

Regine

 

Kötz

AGS-Eltern und Patienten

S

Veith

Lucie

 

Neu Wulmstorf

Intersex. Menschen e.V.

S

M = Mandatsträger* / S = Stellvertreter*

Die Vertreterinnen waren an allen Konsensusprozessen beteiligt und stimmberechtigt.

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Beteiligte Patientenvertretungen:

Intersexuelle Menschen e.V., Bundesverband; Eltern-SHG XY-Frauen, Intersexuelle Menschen e.V.; AGS-Eltern- und Patienteninitiative e.V.

3. Methodologische Exaktheit

Bei der Überarbeitung dieser Leitlinie wurde sorgfältig darauf geachtet, die nationalen methodischen Vorgaben für Leitlinien einzuhalten (AWMF-Regelwerk). Als Basis dienten nationale und internationale Qualitätskriterien für gute Leitlinien, wie sie u.a. von dem Scottish Intercollegiate Guidelines Network [1] oder vom Ärztlichen Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) und der Leitlinienkommission der Arbeitsgemeinschaft der wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) gemeinsam erarbeiteten „Deutschen Leitlinien-Bewertungs-Instruments“ [2] aufgestellt wurden.

Am 30.07.2012 wurde die Leitlinie zur Überarbeitung bei der AWMF angemeldet. Die Koordinatorinnen (Krege, Eckoldt, Richter-Unruh) erstellten in Zusammenarbeit mit der Leitlinien-Kerngruppe (Köhler, Leuschner, Mentzel, Richter-Appelt, Stein, Werner-Rosen, Wieacker, Wünsch) einen ersten Entwurf, welcher im November 2013 den Mitgliedern der gesamten Leitliniengruppe per Mail zur Kommentierung geschickt wurde. Die bis Januar 2014 eingegangenen Kommentare wurden aufgenommen und nach Relevanz in das Leitlinienmanuskript integriert. Das überarbeitete Manuskript wurde erneut an die Leitliniengruppe zur Kommentierung gesendet. Dieser Prozess vollzog sich so lange, bis im Januar 2015 eine Manuskript-Version für das strukturierte Konsensverfahren vorlag.

Recherche, Auswahl und Bewertung wissenschaftlicher Belege (Evidenzbasierung)

Verwendung existierender Leitlinien zum Thema

Beim

berücksichtigt.

Leitlinien-Erstellungsprozess

wurde

die

vorhandene

Leitlinie

Nr.

027-022

Literaturrecherche

Relevante Literatur wurde für die jeweiligen Abschnitte der Leitlinie von den entsprechenden Fachvertretern, z.B. Radiologen für die radiologische Diagnostik oder Genetiker für die genetischen Untersuchungen etc., eingebracht.

Formulierung der Empfehlungen und strukturierte Konsensfindung

In der vorliegenden Leitlinie sind die Kernaussagen/Empfehlungen kursiv und fett- gedruckt hervorgehoben und unter Angabe der Konsensstärke dargestellt. Die Empfehlungsstärke wird rein sprachlich ausgedrückt. Die Kernaussagen sind als handlungsleitende Empfehlungen formuliert. Zusätzlich werden Stellungnahmen der Patientenvertretungen dargelegt.

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Formale Konsensfindung - Verfahren und Durchführung Die Verabschiedung der Empfehlungen erfolgte im Rahmen einer Konsensuskonferenz unter Verwendung eines formalen Konsensusverfahrens. Alle Empfehlungen wurden zusätzlich schriftlich durch die Leitlinienautoren in mehreren Delphi-Verfahren und einer Telefonkonferenz konsentiert.

Der im Januar 2015 erstellte Manuskriptentwurf wurde als Arbeitsvorlage für das strukturierte Konsensverfahren verwendet. Die Diskussion und Abstimmung der Empfehlungen erfolgte im Nominalen Gruppenprozess am 31. Januar 2015 in Mainz.

Folgende Vertreter/innen waren anwesend:

Name

Vorname

Titel

Gesellschaft / Organisation

Hiort

Olaf

Prof. Dr.

DGKJ

Janssen-Schmidchen

Gerda

 

Eltern-SHG XY-Frauen, Intersexuelle Menschen e.V.

Köhler

Birgit

Dr.

DGKED

Krege

Susanne

Prof. Dr.

DGU

Richter-Unruh

Annette

PD Dr.

DGKED

Stein

Raimund

Prof. Dr.

DGU

Sudhoff

Regine

 

AGS-Eltern und Patienten

Veith

Lucie

 

Intersexuelle Menschen e.V., Bundesverband

Werner-Rosen

Knut

Dipl.-Psych.

Psychotherapeutenkammer Berlin

Wünsch

Lutz

PD Dr.

DGKCH

Von den nicht anwesenden Mandatsträgern haben einige ihre Kommentare im Vorfeld zur Diskussion geschickt.

Durchführung des Nominalen Gruppenprozesses (NGP):

Die Moderation erfolgte durch Frau Dr. Anja Moß (AWMF-Leitlinienberaterin). Die Teilnehmer wurden in die Technik des Nominalen Gruppenprozesses eingewiesen. Die Arbeitsvorlage mit den abzustimmenden Empfehlungen wurde im Vorfeld des Konsenstreffens an die Leitliniengruppe verschickt.

Ablauf des NGP:

o

stille Durchsicht des Leitlinienmanuskripts und Gelegenheit zu Notizen zu den Schlüsselempfehlungen (schon im Vorfeld)

o

Registrierung der Stellungnahmen und Alternativvorschläge zu allen Empfehlungen im Einzel-Umlaufverfahren durch die Moderatorin, dabei Rednerbeiträge nur zur Klarstellung

o

Vorherabstimmung aller genannten Alternativen

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o

Diskussion der Punkte, für die im ersten Durchgang kein „Konsens“ erzielt werden konnte

o

Endgültige Abstimmung

Gemäß dem Regelwerk der AWMF wurde die Konsensusstärke wie folgt definiert:

Tabelle 1: Definition der Konsensusstärke

Starker Konsens

> 95 % der Teilnehmer

Konsens

> 75-95 % der Teilnehmer

Mehrheitliche Zustimmung

> 50-75 % der Teilnehmer

Kein Konsens

< 50 % der Teilnehmer

Durchführung des Delphi-Verfahrens:

Im Nachgang des Nominalen Gruppenprozesses wurden die Empfehlungen sowie das Leitlinienmanuskript zur Überarbeitung an die Kerngruppe verschickt (Februar/März 2015). Im Mai 2015 erfolgte der Versand an die gesamte Leitliniengruppe zur Konsentierung der im NGP diskutierten Alternativvorschläge sowie der Empfehlungen, die aus zeitlichen Gründen in der Konsensuskonferenz nicht abgestimmt werden konnten. Aufgrund der geringen Teilnehmerzahl in Mainz wurde festgelegt, in diesem 1. Delphi-Verfahren erneut über alle Empfehlungen abzustimmen. Alle 23 Personen haben fristgerecht ihre Angaben eingereicht. Aufgrund der Vielzahl an eingegangenen Anmerkungen und Änderungsvorschlägen – insbesondere von Seiten der Patientenvertretungen, nahm die Überarbeitung der Empfehlungen durch die Koordinatorinnen mehrere Monate in Anspruch. Da es sich um ein sehr kritisches Leitlinienthema handelt mit großem öffentlichem Interesse, wurden die Anmerkungen der Patientenvertretungen vornehmlich berücksichtigt. Ende Oktober 2015 konnte dann das Ergebnis des 1. Delphi-Verfahrens der gesamten Leitliniengruppe mitgeteilt werden mit Aufforderung zur erneuten Abstimmung der überarbeiteten Empfehlungen (2. Delphi-Verfahren). Außer einem Experten, haben alle Beteiligten ihre Angaben zum 2. Delphi-Verfahren fristgerecht abgegeben. Das Ergebnis wurde der gesamten Leitliniengruppe mitgeteilt. Da auch nach dem 2. Delphi-Verfahren für einige Empfehlungen weiterhin kein Konsens erreicht werden konnte, wurde am 07.12.2015 zur Diskussion und Klärung eine Telefonkonferenz einberufen. Das Ergebnis wurde protokolliert und für die 3. Delphi- Runde Mitte Dezember 2015 aufgearbeitet. Von 23 Personen haben n=20 ihre Angaben fristgerecht eingereicht. Die eingegangenen Anmerkungen wurden je nach Relevanz in die Leitlinie eingearbeitet. Zusätzlich wurden Statements der Patientenvertretungen formuliert und eingefügt. Das

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Manuskript wurde im Februar 2016 an die gesamte Leitliniengruppe zur finalen Freigabe geschickt. Im Anschluss erfolgte die redaktionelle Überarbeitung.

4. Externe Begutachtung und Verabschiedung

Die finale Version dieser S2k-Leitlinie wurde den Vorständen der beteiligten Fachgesellschaften und Organisationen zur Kommentierung bzw. finalen Verabschiedung am 11. Mai 2016 zugeschickt. Die eingegangenen Kommentare bzw. Änderungswünsche wurden gesammelt und im Konsens mit der Leitliniengruppe wurden Änderungen im Leitlinientext vorgenommen. Die Kommentierenden wurden über den Umgang mit eingegangenen Kommentaren informiert. Die finale Version der Leitlinie wurde im Juli 2016 erstellt.

5. Redaktionelle Unabhängigkeit

Eine Finanzierung der Leitlinie ist nicht erfolgt. Alle Beteiligten arbeiteten ehrenamtlich und erhielten lediglich die Reisekosten durch die beteiligten Fachgesellschaften oder Arbeitgeber ersetzt.

Alle Mitglieder der Leitliniengruppe haben schriftlich potenzielle Interessenkonflikte dargelegt. Die Einholung erfolgte mit dem tabellarischen Formblatt der AWMF. Die Bewertung etwaiger Interessenskonflikte wurde von den Koordinatorinnen (s.o.) durchgeführt. Die Koordinatorinnen selber haben sich gegenseitig bewertet. Bei keinem Mitglied ergab sich hier eine Konfliktsituation (siehe Tabelle 2). Die formale Konsensbildung und die interdisziplinäre Erstellung, sowie die finale Begutachtung durch die Vorstände der beteiligten Fachgesellschaften und Organisationen bilden Elemente, die das Risiko von Verzerrungen (auch aufgrund von Interessenkonflikten einzelner Personen) reduzieren können.

6. Verbreitung und Implementierung

Die finale Leitlinienversion wird auf den Internetseiten der DGU, DGKCH, DGKED sowie der beteiligten Fachgesellschaften/Organisationen publiziert. Die Leitlinie soll auf den nächsten Jahrestagungen der federführenden Fachgesellschaften vorgestellt werden. Eine Publikation von Leitlinieninhalten in Fachzeitschriften ist geplant. Die Erstellung unterstützender Materialien zur Anwendung der Leitlinie wie z.B. eine Kurzversion oder eine Patientenversion wird angestrebt.

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7. Gültigkeitsdauer und Aktualisierungsverfahren

Die aktuelle Leitlinie soll ab Datum der Veröffentlichung (Juli 2016) maximal 5 Jahre gültig sein. Die Koordination der Überarbeitung unterliegt federführend der DGU, vertreten durch Frau Prof. Dr. S. Krege, der DGKCH, vertreten durch Frau Prof. Dr. F. Eckoldt, und der DGKED, vertreten durch Frau Prof. Dr. A. Richter-Unruh. Ergeben sich im Gültigkeitszeitraum neue Erkenntnisse, die die Therapieempfehlungen dieser Leitlinie maßgeblich verändern, werden kurzfristig entsprechende Informationen durch die Koordinatorinnen erstellt und über die Homepages der DGU, DGKCH und DGKED veröffentlicht.

Kommentare und Änderungsvorschläge zur Leitlinie bitte an:

Prof. Dr. med. Susanne Krege

Direktorin der Klinik für Urologie, Kinderurologie und urologische Onkologie Kliniken Essen-Mitte, Huyssens-Stiftung Henricistr. 92

45136 Essen

Tel. 0049-201-17429003 Fax 0049-201-17429000 E-Mail: s.krege@kliniken-essen-mitte.de

Koordination der Leitlinienentwicklung

Frau Dr. Anja Moß AWMF-Leitlinienberaterin, DGKED-Leitliniensekretariat Sektion Pädiatrische Endokrinologie und Diabetologie, Interdisziplinäre Adipositasambulanz

Universitätsklinik für Kinder- und Jugendmedizin, Universität Ulm Eythstraße 24

89075 Ulm

E-Mail: anja.moss@uniklinik-ulm.de

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Literatur

1. Scottish Intercollegiate Guidelines Network (SIGN). SIGN Guidelines. An introduction to SIGN methodology for the development of evidence-based clinical guidelines. Edinburgh: SIGN; 1999 (SIGN Publications; 39).

2. Ärztliches Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ). Deutsches Leitlinien- Bewertungs-Instrument (DELBI). 2005.

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Anhang

Tabelle 2: Interessenskonflikterklärungen der „DSD“-Leitliniengruppe

aktueller Stand: 07/2016

Leitlinienkoordinatoren: Prof. Dr. S. Krege, Prof. Dr. F. Eckoldt, Prof. Dr. A. Richter-Unruh Leitlinie: Varianten der Geschlechtsentwicklung Registernr: 174-001

 

Die Erklärung betrifft finanzielle und kommerzielle (materielle) sowie psychologische und soziale (immaterielle) Aspekte sowie Interessen der Mitglieder selbst und/oder ihrer persönlichen/ professionellen Partner innerhalb der letzten 3 Jahre.

 

Krege

Eckoldt

Richter-

Felderhoff-

Hiort

Janssen-

Köhler

Lauche

Unruh

Müser

Schmidchen

1

Berater- bzw. Gutachtertätigkeit oder bezahlte Mitarbeit in einem wissenschaftlichen Beirat eines Unternehmens der Gesundheitswirtschaft (z.B. Arzneimittelindustrie, Medizinproduktindustrie), eines kommerziell orientierten Auftragsinstituts oder einer Versicherung

nein

nein

ja

nein

ja

nein

nein

nein

2

Honorare für Vortrags- und Schulungstätigkeiten oder bezahlte Autoren- oder Co-Autorenschaften im Auftrag eines Unternehmens der Gesundheitswirtschaft, eines kommerziell orientierten Auftragsinstituts oder einer Versicherung

nein

nein

nein

ja

nein

nein

nein

nein

3

Finanzielle Zuwendungen (Drittmittel) für Forschungsvorhaben oder direkte Finanzierung von Mitarbeitern der Einrichtung von Seiten eines Unternehmens der Gesundheitswirtschaft, eines

ja

nein

nein

nein

ja

nein

nein

nein

12

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aktueller Stand: 07/2016

 

kommerziell orientierten Auftragsinstituts oder einer Versicherung

               

4

Eigentümerinteresse an Arzneimitteln/Medizinprodukten (z. B. Patent, Urheberrecht, Verkaufslizenz)

nein

nein

nein

nein

nein

nein

nein

nein

5

Besitz von Geschäftsanteilen, Aktien, Fonds mit Beteiligung von Unternehmen der Gesundheitswirtschaft

nein

nein

nein

nein

ja

nein

nein

nein

6

Persönliche Beziehungen zu einem Vertretungsberechtigten eines Unternehmens Gesundheitswirtschaft

nein

nein

nein

nein

nein

nein

nein

nein

7

Mitglied von in Zusammenhang mit der Leitlinienentwicklung relevanten Fachgesellschaften/Berufsverbände n, Mandatsträger im Rahmen der Leitlinienentwicklung

DGU

DGKCH

DGKED,

GNPI,

DGKJ

Eltern-SHG

DGKJ,

Intersexuell

DGKJ

DGKJ

XY-Frauen

DGKED,

e

AG Kinder-

Menschen

Jugendgyn.

e.V.

8

Politische, akademische (z.B. Zugehörigkeit zu bestimmten „Schulen“), wissenschaftliche oder persönliche Interessen, die mögliche Konflikte begründen könnten

nein

nein

nein

nein

nein

nein

nein

nein

9

Gegenwärtiger Arbeitgeber, relevante frühere Arbeitgeber der letzten 3 Jahre

Universität

Universität

Universität

Universität

Universität

Van Grieken,

Charité

Kliniken

Essen

Jena

Münster

Essen

Lübeck

Emden

Berlin

Essen-Mitte

10

Ergeben sich aus allen oben aufgeführten Punkten nach Ihrer Meinung für Sie oder die ganze Leitliniengruppe bedeutsame Interessenskonflikte?

nein

nein

nein

nein

nein

nein

nein

nein

13

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aktueller Stand: 07/2016

Leitlinienkoordinatoren: Prof. Dr. S. Krege, Prof. Dr. F. Eckoldt, Prof. Dr. A. Richter-Unruh Leitlinie: Varianten der Geschlechtsentwicklung Registernr: 174-001

 

Die Erklärung betrifft finanzielle und kommerzielle (materielle) sowie psychologische und soziale (immaterielle) Aspekte sowie Interessen der Mitglieder selbst und/oder ihrer persönlichen/ professionellen Partner innerhalb der letzten 3 Jahre.

 

Leuschner

Mentzel

Meyenburg

Oppelt

Richter-

Schweizer

Stalla

Stein

Appelt

1

Berater- bzw. Gutachtertätigkeit oder bezahlte Mitarbeit in einem wissenschaftlichen Beirat eines Unternehmens der Gesundheitswirtschaft (z.B. Arzneimittelindustrie, Medizinproduktindustrie), eines kommerziell orientierten Auftragsinstituts oder einer Versicherung

nein

ja

nein

nein

nein

nein

ja

nein

2

Honorare für Vortrags- und Schulungstätigkeiten oder bezahlte Autoren- oder Co-Autorenschaften im Auftrag eines Unternehmens der Gesundheitswirtschaft, eines kommerziell orientierten Auftragsinstituts oder einer Versicherung

nein

ja

nein

ja

nein

nein

ja

ja

3

Finanzielle Zuwendungen (Drittmittel) für Forschungsvorhaben oder direkte Finanzierung von Mitarbeitern der Einrichtung von Seiten eines Unternehmens der Gesundheitswirtschaft, eines kommerziell orientierten Auftragsinstituts oder einer Versicherung

nein

ja

nein

nein

nein

nein

ja

nein

14

Leitlinenreport zur S2k-Leitlinie 174/001: Varianten der Geschlechtsentwicklung

aktueller Stand: 07/2016

4

Eigentümerinteresse an Arzneimitteln/Medizinprodukten (z. B. Patent, Urheberrecht, Verkaufslizenz)

nein

nein

nein

nein

nein

nein

nein

nein

5

Besitz von Geschäftsanteilen, Aktien, Fonds mit Beteiligung von Unternehmen der Gesundheitswirtschaft

nein

nein

nein

nein

nein

nein

nein

nein

6

Persönliche Beziehungen zu einem Vertretungsberechtigten eines Unternehmens Gesundheitswirtschaft

nein

nein

nein

nein

nein

nein

nein

nein

7

Mitglied von in Zusammenhang mit der Leitlinienentwicklung relevanten Fachgesellschaften/Berufsverbände n, Mandatsträger im Rahmen der Leitlinienentwicklung

DGP

GPR, DRG

DGKJP

DGGG

DGfS

DGfS, DGMP

DGE

DGU,

(AG

Arbeitskreis

Kinderradiol

Kinderurolo

ogie)

gie,

 

EAU/ESPU

8

Politische, akademische (z.B. Zugehörigkeit zu bestimmten „Schulen“), wissenschaftliche oder persönliche Interessen, die mögliche Konflikte begründen könnten

nein

nein

nein

nein

nein

nein

nein

nein

9

Gegenwärtiger Arbeitgeber,

Universität

Universität

Universität

Universität

UKE

UKE

Max-Planck

Universität

Kiel

Jena

Frankfurt/

Erlangen

Hamburg

Hamburg

Institut

Mainz

relevante frühere Arbeitgeber der letzten 3 Jahre

Main

München

10

Ergeben sich aus allen oben aufgeführten Punkten nach Ihrer Meinung für Sie oder die ganze Leitliniengruppe bedeutsame Interessenskonflikte?

nein

nein

nein

nein

nein

nein

nein

nein

15

Leitlinenreport zur S2k-Leitlinie 174/001: Varianten der Geschlechtsentwicklung

aktueller Stand: 07/2016

Leitlinienkoordinatoren: Prof. Dr. S. Krege, Prof. Dr. F. Eckoldt, Prof. Dr. A. Richter-Unruh Leitlinie: Varianten der Geschlechtsentwicklung Registernr: 174-001

 

Die Erklärung betrifft finanzielle und kommerzielle (materielle) sowie psychologische und soziale (immaterielle) Aspekte sowie Interessen der Mitglieder selbst und/oder ihrer persönlichen/ professionellen Partner innerhalb der letzten 3 Jahre.

 

Strauß

Veith

Werner-

Wieacker

Wiesemann

Wünsch

AGS-Eltern und

 

Rosen

Patienteninitiative

1

Berater- bzw. Gutachtertätigkeit oder bezahlte Mitarbeit in einem wissenschaftlichen Beirat eines Unternehmens der Gesundheitswirtschaft (z.B. Arzneimittelindustrie, Medizinproduktindustrie), eines kommerziell orientierten Auftragsinstituts oder einer Versicherung

nein

nein

nein

nein

nein

nein

nein

 

2

Honorare für Vortrags- und Schulungstätigkeiten oder bezahlte Autoren- oder Co-Autorenschaften im Auftrag eines Unternehmens der Gesundheitswirtschaft, eines kommerziell orientierten Auftragsinstituts oder einer Versicherung

nein

nein

nein

nein

nein

nein

nein

 

3

Finanzielle Zuwendungen (Drittmittel) für Forschungsvorhaben oder direkte Finanzierung von Mitarbeitern der Einrichtung von Seiten eines Unternehmens der Gesundheitswirtschaft, eines kommerziell orientierten Auftragsinstituts oder einer Versicherung

nein

nein

nein

nein

nein

nein

nein

 

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Leitlinenreport zur S2k-Leitlinie 174/001: Varianten der Geschlechtsentwicklung

aktueller Stand: 07/2016

4

Eigentümerinteresse an Arzneimitteln/Medizinprodukten (z. B. Patent, Urheberrecht, Verkaufslizenz)

nein

nein

nein

nein

nein

nein

nein

5

Besitz von Geschäftsanteilen, Aktien, Fonds mit Beteiligung von Unternehmen der Gesundheitswirtschaft

nein

nein

nein

nein

nein

nein

nein

6

Persönliche Beziehungen zu einem Vertretungsberechtigten eines Unternehmens Gesundheitswirtschaft

nein

nein

nein

nein

nein

nein

nein

7

Mitglied von in Zusammenhang mit der Leitlinienentwicklung relevanten Fachgesellschaften/Berufsverbände n, Mandatsträger im Rahmen der Leitlinienentwicklung

DGPs

Intersexuell

Psycho-

GfH

AEM

DGKCH,

AGS-Eltern- und

e

therapeuten

ESPU

Patienteninitiative

Menschen

kammer

e.V.

e.V.

Berlin

8

Politische, akademische (z.B. Zugehörigkeit zu bestimmten „Schulen“), wissenschaftliche oder persönliche Interessen, die mögliche Konflikte begründen könnten

nein

nein

nein

nein

nein

nein

nein

9

Gegenwärtiger Arbeitgeber,

Universität

Gemeinde

Freiberufler

Universität

Universität

Universität

-

Jena

Neu

Münster

Göttingen

Lübeck

relevante frühere Arbeitgeber der letzten 3 Jahre

Wulmstorf

10

Ergeben sich aus allen oben aufgeführten Punkten nach Ihrer Meinung für Sie oder die ganze Leitliniengruppe bedeutsame Interessenskonflikte?

nein

nein

nein

nein

nein

nein

nein

Die Originale der Formblätter sind beim Koordinator hinterlegt.

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Leitlinenreport zur S2k-Leitlinie 174/001: Varianten der Geschlechtsentwicklung

aktueller Stand: 07/2016

Erstellungsdatum:

07/2016

Überarbeitung von:

Nächste Überprüfung geplant:

07/2021

Die "Leitlinien" der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften sind systematisch entwickelte Hilfen für Ärzte zur Entscheidungsfindung in spezifischen Situationen. Sie beruhen auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und in der Praxis bewährten Verfahren und sorgen für mehr Sicherheit in der Medizin, sollen aber auch ökonomische Aspekte berücksichtigen. Die "Leitlinien" sind für Ärzte rechtlich nicht bindend und haben daher weder haftungsbegründende noch haftungsbefreiende Wirkung.

Die AWMF erfasst und publiziert die Leitlinien der Fachgesellschaften mit größtmöglicher Sorgfalt - dennoch kann die AWMF für die Richtigkeit des Inhalts keine Verantwortung übernehmen. Insbesondere bei Dosierungsangaben sind stets die Angaben der Hersteller zu beachten!

© Deutsche Gesellschaft für Kinderendokrinologie und -diabetologie

Autorisiert für elektronische Publikation: AWMF online

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