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María Magdalena: “Schweigend redete sie; sie brachte keine Rede hervor, aber sie liess

ihre Frömmigkeit schauen”.

Es gibt ein beredtes Schweigen.

Im Himmel entsteht ein tiefes Stillschweigen, da das siebte Siegel des geheimnisvollen
Buches geöffnet wird (…) wenn der Priester ein neues Blatt umwendet, gleichsam das
letzte Siegel öffnet um das “mysterium fidei” herbeizufühten”…

(Nur das Lamm kann die sieben Siegel öffnen, den Sinn der Weltgeschichte offenbaren
und …

¿Wie kam es zur Kanonstille?

Erst laut, dann gesungen, dann still.

Die Anfänge einer Kanonstille liegen im syrischen Osten, wo bereits im 5. Jh. die Sitte aufkam,
den Priester den Einsetzungsbericht leise sprechen zu lassen. Im lateinischen Westen vollzieht
sich der Übergang zum zunächst gedämpften1 und später dann leisen Vortrag des Kanons ab
dem 8. Jh.

Fortführung der alten Geheimdisziplin (Arkandisziplin) in einer neuen Form.

¿Warum?

 Schutz vor Missdeutungen u. Missbräuchen.

Fisch “Celebrant”, Kinder die Messe spielten…

 Priesterlicher Character des Kanons

Das Volk bleibt schweigend zurück und sendet den Priester.


Mose steigt alleine auf den Berg.
Er liess das Volk zurück und ging auf den Berg, Er allein (Joh 6, 15); auch Mt 6,6
Seelische Entfernung.

“Es ist mit Zuversicht anzu nehmen, daß die Kirche das stille Aussprechen des Kanon hauptsächlich
darum vorschreibe, und von jeher beobachtet habe, weil hier ein Geheimniß vollbracht wird, welches der
Dienst des Priesters allein, ohne jede Mitwirkung der übrigen Gläubigen bewirkt. Das leise oder stille
Aussprechen ist also dem lauten gegenüber eine symbolische Auszeichnung dessen, was dem Priester
eigenthümlich zusteht, es ist der Vorhang, der das Heiligtum von dem Vorhofe scheidet, die Vermengung
der priesterlichen Tätigkeit mit jener des teilnehmenden Volkes, namentlich die Gleichstellung beider
abwehrt.”
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„Der Priester alleine verwandelt Brot und Wein und setzt damit das Kreuzopfer gegenwärtig, das Volk
trägt dazu nichts bei. Darum verläßt der Priester durch die Stille gewissermaßen das Volk, um in das
Allerheiligste einzutreten. Damit gleicht er Christus, der sein Opfer auf Golgatha allein darbrachte:
‚Die Kelter trat ich allein‘ (Is 63, 3). Das Volk soll sich zwar dem Opfer des Priesters anschließen und

1
Das Tridentinum spricht bei der Verteidigung der Kanonstille noch von einer „submissa vox“.
Endgültige Vorschrift wurde der „leise“ (secreto) zu vollziehende Vortrag des Kanons erst mit dem
Missale Romanum Pius V
sowohl Christus als auch sich selbst dem ewigen Vater aufopfern, aber an der Gegenwärtigsetzung des
Kreuzesopfers hat es keinen Anteil“ ( M. Gaudron, Die Messe aller Zeiten, 106).

 Das Geheimnis wahren

 Heiliges Schweigen

Gibt zu erkennen, dass ein die sinnliche Wahrnehmung unerreichbares Geheimnis


begangen wird ist dazu geeignet die nötige Ehrfurcht zu erwecken.

¿Wie sollen wir uns verhalten?

“Tiefstes Schweigen hielt alles umfangen (…) da kam, o Herr aus dem Himmel vom
Königsthron herab Dein allmächtiges Wort” (Ps, 92, 2)

Stille bildet Gemeinschaft vor Gott

„Zum Verdruss mancher Liturgiker habe ich 1978 einmal gesagt, dass keineswegs
immer der ganze Kanon laut gesprochen werden muss. Ich möchte das nach allem
Überlegen hier noch einmal nachdrücklich wiederholen in der Hoffnung, dass sich …
mehr Verständis für diese These finden lässt. Inzwischen haben die deutschen
Liturgiker bei ihren Bemühungen für eine Reform des Missale selbst ausdrücklich
bekundet, das ausgerechnet der Höhepunkt der Eucharistiefeier, das Hochgebet, zu
ihrem eigentlichen Krisenpunkt geworden ist. Man hatte dem seit der Reform zunächst
durch die Erfindung fortwährend neuer Hochgebete zu begegnen gesucht und ist damit
immer noch weiter ins Banale abgesunken. Die Vermehrung der Wörter hilft nicht, das
ist inzwischen allzu offenkundig. Die Liturgiker schlagen nun mancherlei Hilfen vor,
die durchaus Bedenkenswertes enthalten. Aber soweit ich sehen kann, sperren sie sich
nach wie vor gegenüber der Möglichkeit, dass auch Stille, gerade Stille Gemeinschaft
vor Gott bilden kann. Es ist doch kein Zufall, dass man in Jerusalem schon sehr früh
Teile des Kanons still gebetet hat und das im Westen die Kanonstille – zum Teil
belagert von meditativem Gesang – zur Norm geworden war. Wer dies alles nur als
Folge von Missverständnissen abtut, macht es sich zu leicht. Es ist gar nicht wahr, dass
der vollständige, ununterbrochene laute Vortrag des Hochgebetes die Bedingungen für
die Beteiligung aller an diesem zentralen Akt der Eucharistiefeier sei. Mein Vorschlag
von damals war: Zum einen muss liturgische Bildung erreichen, dass die Gläubigen die
wesentliche Bedeutung und die Grundrichtung des Kanons kennen. Zum andere sollten
etwa die ersten Worte der einzelnen Gebete gleichsam als Stichwort für die
versammelte Gemeinde laut gesprochen werden, so dass dann das stille Gebet jedes
Einzelnen die Intonation aufnehmen und das Persönliche ins Gemeinsame, das
Gemeinsame ins Persönliche hineintragen kann. Wer je eine im stillen Kanongebet
geeinte Kirche erlebt hat, der hat erfahren, was wirklich gefülltes Schweigen ist, das
zugleich ein lautes und eindringliches Rufen zu Gott, ein geisterfülltes Beten darstellt.
Hier beten wirklich alle gemeinsam den Kanon, wenn auch in der Bindung an den
besonderen Auftrag des priesterlichen Dienstes. Hier sind alle geeint, von Christus
ergriffen, vom heilige Geist hineingeführt ins gemeinsame Gebet vor dem Vater, das
das wahre Opfer ist – die Gott und Welt versöhnende und einende Liebe“ (J. Ratzinger,
Gesammelte Schriften, 181 f.).

Äußere Rahmenbedingungen (zur aktiven Teilnahme)

„Wenn die wahrhaftige Gemeinschaft, jene Form, welche ihr zutiefst zu eigen ist und
welche ihr angemessen ist, jene der betenden Zwendung zu Gott ist, muß man auch
beachten, was dieser förderlich und was abkömmlich ist. Denn nicht zuletzt hängt diese
auch von äußerlichen Rahmenbedingungen ab. Hierfür scheint mir die Kanonstille
geradezu eine Voraussetzung zu sein. Wenn der gesamte Kanon jedes Mal laut durch
den Priester rezitiert wird, wird das persönliche Gebet, das eigene In-Kontakt-Treten
mit Gott in seinem Keim erstickt. Man hört mehr oder minder aufmerksam zu, aber
man betet nicht wirklich. Gerade wenn die Messe laut rezitiert wird, verkommt der
Anteil des Einzelnen zu einem reinen „Hören der Messe“. Dies war oft eine schwere
Anklage gegen die „alte“ Messe: man „tut“ nichts, man nimmt nicht wirklich
(An)teil, man hört sie ja nur. Doch trifft dieser Vorwurf viel eher auf eine laut
rezitierte Messe zu, weil sie den Einzelnen ja gar nicht erst aktiv in das betende
Geschehen eindringen läßt. Daß es äußerlich still ist, bedeutet nicht, daß die Gläubigen
nichts tun, ist aber eine Voraussetzung dafür das Rechte überhaupt tun zu können“ (M.
Gurtner, Reflexionen, 97 f.).

¿Cómo participar en la Santa Misa?

El tesoro escondido de la santa Misa (descargar libro)

La Misa es el culto perfecto; los frutos dependen del todo de nuestro fervor y devoción.

Los Fieles por el bautismo y el sacerdocio común ofrecen moralmente la Santa Misa.

Santa libertad en la manera de participar, lo que más me acerca a Cristo y me ayuda a


adorar a Dios.

Participar no es entender todo sino adorar, despojarse y llenarse y saber que se renueva
el sacrificio de Gólgota. Él se ofrece por mí y todos los hombres, y yo me ofrezco con
él, para transformarme y para colaborar en la obra de la redención. La mejor
participación es aquella que enciende el mayor grado de amor y entrega en nosotros.

La participación más pasiva en que Dios actúa es la más perfecta. Cf. actuoso Vs.
activo. Lebhaft Vs. Aktiv.

3 Modos de participar:

1) Seguir el Libro.

- Camino recto y seguro para llegar al cielo (descargar)

2) Contemplar con los ojos de la fe a Cristo en la cruz y su pasión. (Más perfecto, suave
y dulce que la primera; así como la meditación y contemplación supera a la oración
vocal) Por eso se rezaba también el Rosario en la Misa: para entrar en el misterio…
3) P.A.R.A – Según las cuatro fines de la Misa.
4. Pedir
3. Agradecer
2. Reparar
1. Adorar
-- Método más perfecto, pero muchas veces conviene acercarse a Dios más bien por la
humanidad de Cristo.

Alfonso María: La Misa Maltratada: meditaciones según la historia de salvación.


(descargar)

La Misa del P. Pio

Te igitur:
Circulo de las manos: el sacerdote reúne todas las oraciones del Pueblo.
Inclinación profunda: el sacerdote toma la cruz a cuestas. Entra en el santo de los
santos.