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Der Luftfilter Johannes Benzinger

Insekten oder Partikel können den Motor eines Autos zerstören. Davor soll der
Luftfilter schützen.

Ein Luftfilter soll den Motor des Autos vor Verunreinigungen in der
angesaugten Luft schützen. In der Regel befindet sich der Luftfilter in einem
Gehäuse und besteht meist aus einem papierähnlichen Fasergewebe in
Lamellenform, das feinste Schmutzpartikel oder Schwebstoffe abfängt.
Ein Motor saugt bei voller Beanspruchung zwischen 200m3 und 500m3 Luft pro
Stunde ein. Diese muss zuverlässig gefiltert werden, da die Verunreinigungen
im Motor sonst wie Schmirgelpapier wirken und zu einem frühzeitigen
Verschleiß mechanischer Bauteile, wie Kolben oder Zylinder.
Um Schäden zu vermeiden, zählen der Motorluftfilter und die dazu gehörigen
Luftfilterelemente zu wesentlichen Bestandteilen eines Verbrennungsmotors.
Diese sind dafür zuständig, den Motor mit gereinigter Luft zu versorgen, die für
einen einwandfreien Verbrennungsprozess notwendig ist. Der Motorluftfilter
hat bezüglich des Luftmanagements im Fahrzeug außerdem Funktionen wie:

 Filtern der Motorsaugluft


 Verbessern der Luftströmung für eine optimale Verbrennung und
Motorakustik, wie das Dämpfen der Ansauggeräusche
 Schutz von nachgelagerten Motorteilen, beispielsweise eines
Turboladers vor Partikelbeschluss

Außerdem sind Luftfilter ein guter Beitrag zum Umweltschutz, da ein leiser
Motor nicht nur dem Fahrer hilft, sich auf den Verkehr zu konzentrieren. Er
schützt auch die Umwelt vor Lärmbelästigung. Außerdem trägt ein Luftfilter
dazu bei, den Kraftstoffverbrauch und Schadstoffausstoß zu verringern. Denn
wird der Motor optimal mit Luft versorgt, erfolgt eine optimale Kraftstoff-
verbrennung.
Der Vergaser Johannes Benzinger

Unter einem Vergaser versteht man eine spezielle Vorrichtung, die zur
äußeren Gemischbildung bei einem Verbrennungsmotor verwendet wird.
Er hat die Aufgabe, das Benzin und die Luft zu vermischen, so dass ein
brennbares Gemisch entsteht. Er steuert je nach Menge dieses Gemisches,
welches zu den Zylindern geleitet wird, die Drehzahl des Motors und damit
auch dessen Leistung.
SIm Prinzip ist die Bezeichnung so nicht richtig, denn der Kraftstoff verdampft
nicht komplett und wird somit nicht zu Gas. Er wird vielmehr feinst möglich
zerstäubt. Diese Vergaser finden sich heutzutage zumeist nur noch in
Kleinmotoren wie beispielsweise bei Rasenmähern oder Motorsägen. Gerade
im Bereich der Herstellung und des Baus von Autos gibt es den Vergaser seit
dem Jahr 2000 etwa nicht mehr, er wurde vielmehr durch Einspritzanlagen
abgelöst bzw. ersetzt.

Die Grundlagen:
Die beiden allerersten Vergaser
wurden als Oberflächenvergaser
und Bürstenvergasergeplant.
Allerdings nutze man diese beiden
Vergasertypen nicht sehr lange zum
Bau der Verbrennungsmotoren, da
sie sehr gefährlich waren und als
unzuverlässig galten. Im Jahr 1893
wurde der sogenannte Bánki-
Csonka-Motor erfunden, der als
Bestandteil den Vergaser aufwies.

Die Bestandteile eines Vergasers:


Im Grunde besteht ein Vergaser aus folgenden Bestandteilen, die jedoch je
nach Typ anders ausgeführt oder gar anderweitig ersetzt bzw. ergänzt worden
sein können:

 einer Mischkammer
 einem so genannten Steuersystem mit dem dazugehörigen
Drosselsystem für die Verbrennungsluft
 einem so genannten Steuersystem mit dem entsprechenden
Drosselsystem für den Kraftstoff und
einem Regelsystem, das die Zufuhr des Treibstoffes regelt.