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Was ist Systems Engineering?

Systems  Engineering  ist  die  Kunst  und  Wissenschaft,  ein  betriebsfähiges  System  zu  entwicklen,  welches  unter 
gegebenen Randbedingungen die an es gestellten Anforderungen erfüllt. 

System Engineering is the art and science of developing an operable system capable of meeting requirements with 
imposed constrains.  

Was versteht man unter den Begriff Produktlebenszyklus? 

Es wird Systemlebenszyklus meist als product lifecycle erwähnt.  

Produktlebenszyklus ist das Prozess um ein Produkt die die Kunden brauchen, zu entwerfen bis es zu verkaufen.  

Es enthält die folgende Phasen: Entwicklungsphase, Konstruktionsphase, Betriebsphase und Entsorgungsphase.  

Es enthält die Anforderungen von Kunden, die durch Marktanalyse gefragt werden. 

 
Nenne 4 Ziele von Systems Engineering. 

‐ Die Prinzipien, Methoden und Werkzeuge um ein System zu entwerfen und erstellen 
‐ Ein System durch Modellierung und Simulation zu untersuchen, um sein Verhalten zu verstehen. 
‐ Optimierung 
‐ Steigerung der Qualität eines Produktes 
‐ Kostensenkung 

Was ist ein System und wie unterschied es man von Produkt? 

Ein  System  ist  die  Zusammenfassung  von  technischen‐organisatorischen  Mitteln  zur  autonomen  Erfüllung  eines 
Aufgabenkomplexes. 

Ein System kann aus Produkten, Prozessen, Personen, Organisationen, und/oder Einrichtungen bestehen. 

Ein Produkt ist ein System, das für Gewinn verkauft wird 

Welche sind die Begriffe von Systemgrenze und Umwelt? 

Eine  Systemgrenze  ist  eine(  mehr  oder  weniger)  beliebig  (a  voluntad)  oder  absichtlich  (intencional)  ausgewählte 
Grenze zwischen einem System und seiner Umwelt.  

  Eine angemessene Systemgrenze festzulegen ist eine der wichtigsten Aufgaben eines System‐Ingenieurs. 

Umwelt    umfasst  alle  die  Systemen  von  mein  Aufgaben,  enthält  die  externe  Beziehungen  von  jeder  Subsystem 
meiner System.  
Geben Sie einige Beispiele für Systemgrenze an? 

Die Systemgrenze erlaubt man eine Maschine in verschiede Use Cases zu teilen.  

Z.B. in einer ATM Maschine kann man Grenze zwischen jeden Funktionalität haben, wie: Geldauszahlen, Kontostand, 
Geldeinzahlen, Überweisungen, usw. 

Warum benötige ich eine exakte Systemgrenzdefinition? 

Es verringert die Komplexität eines Suprasystems durch Auflösung in kleinere interagierende Systemen.  

Nenne die 4 Systemansichten und geben Sie eine kleine Begriffe für jede. 

Umgebungssicht    vernachlässigt  die  internen  Relationen  des  Systems,  sondern  stellt  die  wichtigen 
Elemente/Systeme in der Umwelt und ihre Schnittstellen mit dem System dar. ( The environmental aspect neglects the 
internal  relations  of  the  system,  but  represents  the  important  elements  /  systems  in  the  environment  and  their 
interfaces with the system.) 

Blackbox‐sicht wird für eine Außenansicht des Systems auf seine Relationen mit der Umwelt abstrahiert, während 
seine interne Struktur und Prozesse unsichtbar bleiben.  ( Relationen des Systems mit der Umwelt abstrahiert ( Inputs 
and Outputs), aber interne Struktur und Prozesse bleibt unsichtbar) 

Systemhierarchie‐sicht    erlaubt  den  organisierten  Umgang  (  manipulación)  mit  Komplexität.  Zuerst  grobe 
Strukturierung (level A), dann schrittweise Analyse (level B) und Strukturierung in feineren Level (level C).  

Struktursicht    Schematisches  Blockdiagram,  das  die  Subsysteme  des  Systems  und  ihre  Beziehungen  zu  einander 
darstellt, um das Verhalten des Systems zu erklären.  

Nenne die 2 Arten von Systemklassifizierung. 

Nach Typklassen  z.B. Fahrzeuge, Apparate. 

Nach Eigenschaften  z.B. offen vs geschlossen, nach komplex oder einfeach, nach dynamisch oder statisch.  

Warum die Entstehung von Systems Engineering? 

Suche nach einer Wissenschaft, die alle die Probleme (wie Organisation, Steigung der Technik Niveau, Spezialisierung 
der Ingenieurdisziplinen, usw.) lösen kann.  

Vervollständigen Sie das Diagramm von „Systementwicklungsprozess“ 

 
 

 
Entwicklungsfall gegeben => Vorgehensmodell auswählen und begründen ( Prinzipen ) 

Top – Down  Standard bei Neuentwicklung da keine existierenden Bauteile 

Botton – Up  bestehende Bauteile existierender System sollen wiederverwendet werden 

Entwickeln  mit  Varianten    ermöglich  die  Auswahl  einer  „besten“  Lösung    und  eine  breitere  Diskussion.  Breites 
Spektrum an Lösungen (wenn unbekannt, welche Art von Lösung am besten geeignet ist) 

Projekt Phasen  wie V‐Modell oder Wasserfallmodell 

Entwicklungsschleifen ( bucles) 

Wie läuft das Produktlebenszyklus nach ESA (European Space Agency) Definition  

 
0: Mission Analysis, Needs Identified  MDR: Mission Definition Review 
A: Feasibility (System Analysis)  PRR: Preliminary Requirements Review 
B: Preliminary Definition (System Definition) – SRR: System Requirements Review  PDR: Preliminary Design Review 
C: Detailed Definition (System Design)  CDR: Critical Design Review 
D: Production/ Ground Qualification Testing (System Production) – QR: Qualification Review AR: Acceptance 
Review 
E: Utilization ‐ ORR: Operational Readiness Review – FRR: Flight Readiness Review 
F: Disposal  
Inzwischen jeder Phase werden Dokumente oder Reviews generiert, die sind Inputs für die nächsten Phasen.  

 
Vervollständigen sie das Diagramm von Projektkosten in den Phasen, Kosten über Projektdauer 

 
Das Graph entspricht der „10er Regel“ der Fehlerkosten, die besagt die Kosten der Fehlervermeidung in jeder Phase 
um den Faktor 10 steigen.  

Was sind Meilensteine? 

Kleine Meilensteine sind Zwischenziele eines Projektes, die in Reviews verifiziert werden.  

Große Meilensteine erlaubt die Beendigung einer Phase. 

An denen wird die Qualität der bisherigen Arbeit evaluiert.  

Wie läuft das Wasserfallmodell und welche Probleme gibt es? 

Klassische Modell bewegt in nur in eine Richtung, die Variante dieses Modells hat Rücksprung.  

Die Probleme sind: 

‐ Anforderungen als erster Schritt spezifiziert und könne später nicht geändert werden. 
‐ In der Praxis ist es unrealistisch zu achten, dass die nächste Phase des Projektes nicht schon angedacht wird.  

Erklären das V‐Modell. 

 
Jeder Phase ist ein Mikroprozess. Verifikation: gegen die Anforderungen nachschauen 
Welche sind die 4 Grundlagen für den Systementwicklungsprozess? 

‐ Betrachtung (contemplación) des Systems von Ganzen zum Detail 
‐ Suche und Auswahl von Alternativen 
‐ Entwicklung in einem Makroprozess basierend auf Phasen 
‐ Der Mikroprozess der Entwicklungsschleifen 

Diese  Prinzipien  sind  eng  (cercanamente)  miteinander  verwoben  (entrelazados)  und  ermöglichen  gemeinsam  eine 
elementare Systematik in der Entwicklung.  

Was ist Requirements Engineering und Wozu gibt es? 

Ist  der  Prozess  des  Systematischen  Aufnehmens,  Organisieren  und  Dokumentierens  von  Anforderungen  an  ein 
komplexes  System,  wobei  eine  Verständigung  (acuerdo)  zwischen  Kunde  und  Produktentwicklung  geschaffen  und 
aufrechterhalten (mantener) wird.  

Technisches Argument ein weitgehendes Verständnis des Problem haben. 

Empirisches Argument  Budget und Deadlines 

Ökonomisches Argument  Defizite früher erkannt und billiger zu lösen.  

Wie unterscheiden sich Anforderungen nach Status und Priorität der Anforderungen gibt es? (Art der Ermittlung) 

Status:  

‐ Anwendbar  (aplicable)    Anforderungen  müssen  erfüllt  werden.  Änderungen  der  Anforderungen  müssen 
vom Kunden freigegeben und dokumentiert. 
‐ Draft    Erste  Version  der  Anforderung.  Gültigkeit  von  denen  muss  durch  den  Kunden  überprüft  werden. 
Änderung jerderzeit möglich 

Priorität: 

‐ 1 Must have Mindestanforderung 
‐ 2  should have 
‐ 3  nice to have 

Was ist ein Use Case? 

Ist  eine  Menge  von  Prozeduren,  die  explizit  die  Ausführungsschritte  beschreiben,  mit  denen  das  System  bedient 
(operado) wird und die Situationen, auf die das System reagieren muss.  

Nenne 5 Quellen von Anforderungen. 

‐ Interviews  
‐ Begleitung am Arbeitsplatz (Use Cases) 
‐ Analyse ähnlicher oder existierende Systeme 
‐ Workshops 
‐ Prototypen 

Wie kann man Anforderungen Unterscheiden? 

Explizite Anforderungen  von Priorität 1, 2 oder 3 

Externe Anforderungen oder Randbedingungen  nicht beeinflussbare äußere Faktoren. Legal, ökologisch, Kulturell, 
usw. 

Use Case Anforderungen  

 
Wie unterteil man wie in der Informatik die Anforderungen? 

Funktionale Anforderungen  Was soll das System leisten? 

Beschreiben eine Aufgabe des Nutzers, die das System unterstützen soll und werden meist mit Verben beschreiben 

‐ Aufgaben 
‐ Beziehungen zwischen Funktionen 

Nichtfunktionale Anforderungen  Wie gut soll das System seine Leistung erbringen? 

Beschreiben Attribute des Systems und werden als negative Anforderungen oder Einschränkung geschrieben. 

‐ Performanz 

Was ist QFD? 

Quality  Function  Deployment:  ist  eine  Methode,  die  Ziele  und  technischen  Lösungen  für  alle  Bereiche  und  für  die 
Dokumentation  des  Prozesses  einheitlich  (uniforme),  nachvollziehbar(comprensible)  und  methodisch  zu 
kommunizieren.  

House of Quality ist eine erweiterte QFD bezogen nur auf Kundenanforderungen und Produktcharakteristika. 

Zusammenfassung von Requirements Engineering ( Anforderungserhebung) 

Requirements Engineering ist ein Teilprozess des Systems Engineering.  

Er wird vor allem (aber nicht vor allem) in der Phase A der Systementwicklung betrieben (operado). 

Als  Aufgabe  dieses  Prozesses  werden  Anforderungen  vom  Kunden  erhoben  (recaudar)  und  mit  technischen 
Voraussetzungen (requisito) abgeglichen.  

Darüber  hinaus  werden  Verifikations  und  Testbedingungen  angelegt,  an  denen  der  Grad  der  Erfüllung  der 
Anforderungen des fertigen Systems gemessen werden kann.  

Die erfassten Anforderungen dienen als Grundlage des weiteren Systementwicklungsprozesses. 

 
Vervollständigen Sie den Designauswahlzyklus und erklären ein bisschen von jeder Teil.  

 
Der Designauswahlzyklus ist eine Folge von Schritten, die während unterschiedlicher Entwicklungsphasen durchlaufen 
werden. 

Situationsanalyse: Gewinnung und Auswertung von Information über derzeitige Fakten, insbesondere über die Stärken 
und Schwächen von Systemen.  

Hauptidee in der Situationsanalyse: Ansicht  Abgrenzung  Darstellung , von Problemen 

Zielformulierung:  Die  zu  formulierenden  Fragen  sind  die  Antworten  auf  die  Frage:  Was  soll  erreicht/vermieden 
werden? 

Die formulierten Zielen sollen das Grundsätzliche einer Lösung sein, und so: Wegweiser für Lösungsmöglichkeiten sein, 
spätere Lösungssuche steuern, usw. 

Es geht um Was nicht um Wie? 

Was soll mit meiner Lösung erreicht/vermieden werden? Was ist auf dem Lösungsweg zu erreichten? 

 
Synthese Analyse: ist der zentrale kreative Teil. Hier soll Lösungsvarianten erbringen werden. 

  Kreativitätstechniken: 

o Intuitives Vorgehen: Brainstorming 
o Verknüpfendes Vorgehen: Analogien (Anwenden von Lösungen aus anderen Bereichen zur Generation 
weiterer Lösungen) 
o Kombinatorisches  Vorgehen:  Morphologie  (Beschreibung  und  Kombination  von  Ausprägungen 
charakteristischer Parameter für das Problem) 
o Lösungsfindesysteme: Algorithmen  

Bewertung: die Aufgabe, Entscheidung vorzubereiten 

‐ Bewertungskriterien  bestimmen,  auf  die  Lösungen  anwenden  und  so  möglichst  objektive  Bewertungen 
erreichen.  

 
Entscheidung: soll mit dem Entschluss verbunden sein, um nächste Variante im Detail zu planen, mit der Realisierung 
zu beginnen oder evtl. das Projekt abzubrechen.  

 
 

 
Wie lauten die Prinzipien beim Design? 

‐ Minimierung von Schnittstellen  Grenze zwischen Subsystemen wenige und einfach werden 
‐ Minimale Präjudizierung (Optionality)  Lösung mit wenigsten Einschränken und meisten Möglichkeiten für 
Weiterentwicklungen. 
‐ Modularität 
‐ Änderbarkeit der Lösung  

Nenne Bewertungskriterien 

‐ Formale Aspekte (Erfüllung der Requirements )  
‐ Integrierbarkeit 
‐ Funktionen 
‐ Konsequenzen 

Was ist eine Metrik? 

Quantitative Bewertung von qualitativen Kriterien. Is a calculation rule, that specifies how a quantitative criterion can 
be used to arrive to a numerical evaluation of this criterium. 

Was ist eine Nutzwertanalyse und welche Ziele hat es? 

Es ist eine quantitative Bewertungsmethode in der Designauswahlzyklus. 

Ziel  Ermittlung (determination) einer Reihenfolge von verschieden Lösungsalternativen. 

Wann benutz man Nutzwertanalyse nach Zangemeister oder Nach Ghandforoush (Multi‐Kriterium‐Modell) ? 

Nach Zangemeister  Rangfolgebildung von Alternativen, wenn sich diese nur anhand von messbarer oder finanzieller 
Kriterien beurteilen lassen. 

Nach Ghandforoush (Multi‐Kriterium‐Modell)  Verarbeitung von objektiven und subjektiven Kriterien mit möglicher 
Gewichtung untereinander 

Zusammenfassung  

Der  Designauswahlzyklus  ist  ein  Modell  des  Mikroprozesses,  der  während  jeder  Phasen  eines  Vorgehensmodelles 
durchgeführt wird, um sukzessive das Design festzulegen. Der Zyklus besteht aus 5 Teilschritten: 

Situationsanalyse, Zielformulierung, Syntheseanalyse, Bewertung und Entscheidung.  

Was sind Vorgehensmodelle? 

Vorgehensmodelle sind Makroprozesse, die in der Praxis zeigen die bewährte Wege auf, um ein gewünschtes Ziel zu 
erreichen.  

Welche Strategien von Vorgehensmodelle gibt es? 

 
 
 

Welche Vor und Nachteile haben Wasserfallmodells, und wann ist anwendbar? 

Vor: 

‐ Fortschritt des Projekts einfach darstellbar 
‐ Ausführung der Anforderungen und des Entwurfs strikt vor der Implementierung. 

Nach: 

‐ Reaktion auf Änderung von Anforderungen ist schwierig 
‐ Abschätzung von Kosten und Zeit (pro Phase) ist praktisch kompliziert 

Anwendung 

‐ Komplexen, aber gut verstandenen Projekten 
‐ Unerfahrenen Mitarbeitern  
‐ Geringer Wahrscheinlichkeit für Änderung der Anforderungen. 

 
Welche Vor und Nachteile haben V‐Modells, und wann ist anwendbar? 

Vor: 

‐ Klar Top‐down und Bottom‐up Trennung 
‐ Parallele Trennung von Subsysteme nach dem Entwurf 
‐ Phasen um Testen des Systems 

 Nach: 

‐ Relativ Lange Iterationen  
‐ Schnelles Feedback nicht möglich 
‐ Keine Rücksprung 

Anwendung: 

‐ Komplexen Systemen, unabhängige Erstellung von Subsysteme 
‐ Teilentwicklungen an Subkontraktoren 

Was ist ein Prototyp? 

Ist eine vorläufige Bauform, Gebilde oder Exemplar eines Systems, das als Modell für spätere Entwicklungsschritte 
oder für die finale, komplette Version des Systems dient.  

Was ist das Spiralmodell in Prototyping und welche vor und nachteile und Anwendungen hat es? 

Iteratives Vorgehensmodell, das zyklisch die Phasen der Systementwicklung wiederholt. 

Vor: 

‐ Geringe Risiken trotz fehlendem (despite lack) Verständnis für Anforderungen  
‐ Kunde sieht von Mal zu Mal das Produkt und kann Änderungen einbringen 
‐ Entwicklung von Produkt zu Produkt  

Nach: 

‐ Entwickler müssen  Risiken identifizieren können, um die  Entscheidung über  erneute  Iterationen  treffen zu 


können 
‐ Anzahl von Iterationen und somit Zeitplan ist nicht von Anfang an festlegbar 

Anwendungen bei  

‐ Großen, aufwendigen und komplexen Projekten mit geringem Verständnis der Anforderungen. 
‐ Projekten mit großem Risiko 
‐ Notwendigkeit, Kunden den Fortschritt nahe zu bringen 

Was ist Concurrent Engineering und Warum soll man es benutzen? 

Systematischer Ansatz (enfoque) für einen Entwicklungsprozess,  bei dem die beteiligten Personen gemeinsam und 
simultan ein Produkt entwickeln. 

Warum  um die Kommunikationslücken zwischen Designer und Nutzer zu überwinden (superar). 

Geeignet  für  sehr  Komplexe  Projekten.  Erfahrenen  Entwickler,  möglicherweise  verteilten  Projekten  und  vielen 
involvierten Entwicklungspruppen.  

Vorteile:  

‐ Kürze Entwicklungszeit durch Parallelisierung der Aufgaben.  

Nachteile: 

‐ Möglicher Verlust des Investments durch späte Änderungen. 
Was ist ein Modell? 

Ist eine mehr oder weniger gute Abbildung der Realität 

Ist eine vereinfachte Nachbildung eines existierenden oder gedachten Systems. Es wird genutzt, um eine bestimmte 
Aufgabe zu lösen.  

Was ist Modellierung? 

Sind die Schritte um von der Realität zum Modell zu gehen.  

Nach Stachowiak 

1. Abbildung  Was sind die Merkmale aller Eigenschaften des Systems? 
Ein Modell ist immer ein Abbild von etwas, eine Repräsentation natürlicher oder künstlicher Originale 
2. Verkürzung  Reduktion auf die wesentlichen Merkmale  
Ein Modell erfasst nur die Attribute die dem Modellschaffer/Modellnutzer relevant erscheinen 
3. Pragmatismus  Modell einfach wie möglich aber nicht einfacher 
 

Wie klassifizieren die Modelle? 

Nach Zweck: 

‐ Gestaltungsmodelle  wie CAD 
‐ Prognosemodelle  Automodelle für numerische Prüfstände 
‐ Erklärungsmodelle  Atommodell 
‐ Schulungsmodell (Training)  Flugsimulator 
‐ Optimierungsmodelle  Zeitpläne 

Nach Domänen 

‐ Maschinenbau: CAD, FEM 
‐ Elektrotechnik: Schaltpläne 
‐ Informatik: Graphen, Zustandsdiagramme 

Vorgehensweise 

 
Wicht ist hier, dass man sich auf die, für die Modellierung wichtigsten, Details konzentriert.  
Erklären Sie die Begriffe Standpunkt (Viwepoint) und Ansicht (View) 

Standpunkt  (Viewpoint)    Betrachtungsweise  (modo  de  ver)  eines  Systems  unter  bestimmten  Interessen  oder 
Problemstellungen.   

  Die werden von Zielgruppen mit ihren speziellen Interessen am Produkt eingenommen.  

Bei der Kaffeemaschine z.B.  

Systemnutzer  interessiert für die Bedienung (operación) und für geringe Wartung 

Marketing  Kosten 

Monteur  Montage und Fertigung von Einzelteilen 

Ansicht (View)  konkrete Darstellung oder Projektion eines Systems aus der Perspektive eines Standpunktes 

Systemnutzer  Bedienungsanleitung (manual) 

Marketing  Kostenmodell 

Monteur  daten, Fertigungszeichnung 

Welche sind die 6 Standard Views bei der Modellierung? 

Verhaltensansicht: Wie soll sich das System verhalten? 

Zielansicht: Was erwarte ich von dem System? 

Managementansicht: Was ist wichtig für Management? ( z.B. Kostenplan) 

Strukturansicht: Aus welchen Komponenten besteht das System 

Datenansicht: Welche Daten liefert das System? 

Leistungsansicht: Was leistet das System? 

 
Welche von die 6 Ansichten sind die wichtigste für die Ingenieure? 

 
Strukturansicht  Struktur Diagramm 

Verhaltensansicht  Zustand Diagramm 

Welche Methoden gibst es zur Darstellung von Systemverhalten? 

1. Zustandsautomat  stm Diagramm 
2. Funktionsbaum 
3. Input‐Output  Objekte fließen von einer Funktion in eine andere und verändern sich dadurch.  
4. FFBD  Functional Flow Block Diagram ( formalisierte Input Output Darstellung mit Zeit des Dauers) 
5. EFFBD  Enhanced Functional Flow Block Diagram ( FFBD + Objektfluss) 

Was ist DSM?  

Es ist eine Modellierungsmethode.  

DSM bedeutet, Design Structure Matrix, und es ist eine zweidimensionale Matrix, welche die Verknüpfungen (vinculos) 
zwischen Aktivitäten oder Objekten formal darstellt. 

 
 
Es existieren Algorithmen zum Clustern. 

Wie stellt man eine Aufgaben‐basierte DSM auf? 

1. Auswahl eines Projektes, Prozess oder Sub‐prozess, die modelliert werden soll 
2. Identifizieren aller Tasks, die bearbeitet werden müssen 
3. Aufstellung der Matrix mit der nominellen Reihenfolge der Tasks 
4. Eintragen der zugehörigen Verknüpfungs‐Symbole in die Matrix 
5. Tasks so umstellen, dass sich eine Blockdiagonalform ergibt 
6. Identifizieren des optimalen Workflows 
7. Markieren der ungeplanten Iterationen und identifizieren des Critical Path 

Was ist OOM und was ist Objekt? 

OOM  Objektorientierte Modellierungsmethoden 

Ein Objekt ist eine Abstraktion eines Gegenstandes oder unserer Vorstellung. Es wird durch Zustand, Verhalten und 
Identität charakterisiert.  

Ein  Objekt  enthält  Attribute,  die  beschreiben  die  Eigenschaften  des  Objektes,  und  Methoden,  die  beschreiben  die 
Funktionalität des Objektes.  

Eigenschaften eines Objektes die von andere Objekten unterschied, nenn man Identität. 

Erkläre Klasse 

Eine Klasse ist die Zusammenfassung der typischen Merkmale ( Attribute) und Methoden gleichartiger Gegenstände.  

Zusammenfassung von Objekten mit ähnlicher Attributen. 

Welche Modelleigenschaften soll ein Modell haben, damit es als objektorientierte Modell: 

1. Abstraktion  reduction of an object to the details necessary for a system vision of its structure and behavior.  
2. Modularität  Eigenschaft, ein Objekt in mehrere zusammen gekoppelte Module (Subsysteme) aufteilen zu 
können.  
3. Kapselung    Information  einer  Klasse  oder  Objekts  gegenüber  Informations‐Zugriffen  von  außen  wird 
versteckt.  
4. Hierarchie    Anordnung  von  Eigenschaften  in  verschiedene  Abstraktionsebenen,  wobei  höhere 
Abstraktionsebene allgemeinere Eigenschaften haben.  

1 ‐3 Objekt basierte Modell und 1‐4 Objekt orientierte Modell 

Welche Arten von Hierarchie kann man unterscheiden? 

Vererbungs‐Hierarchie  Objekte/Klassen – Eigenschaften können an andere Objekte/Klasse vererbt werden.  

Struktur‐Hierarchie  Subeinheiten sind Teile einer höheren Einheit.  

‐ Struktur – Komposition  Zerlegung eines Objektes in kleinere Subobjekte. Ein Objekt darf dabei ein Teil nur 
eines Oberobjektes sein und kann nicht ohne dieses existieren.  

  Beispiel. Buch Seiten, Buchdeckel, Buchrücken 

‐ Struktur – Aggregation  Bei der Aggregation kann ein Subsystem mehreren Objekten zugeordnet sein und 
kann auch ohne das Oberobjekt existieren.  

Was ist UML? 

Unified Modeling Language 

Ist eine Modellierungssprache für Software und andere Systeme 

Ist keine Methode, sondern ein Satz von Notationen einer allgemeinen Sprachen zur Softwareentwicklung. UML 
enthält keine Empfehlungen zur Vorgehensweise bei Entwicklungsprozessen.  

Was ist SysML? 

Systems Modeling Language 

Diagrammen basierende grafische Modellierungssprache, die folgendes ausdrücken kann: 

  Semantik: Bedeutung einer Sprachdarstellung 

  Notation: Darstellung der Bedeutung 

Eine Sprache, keine Methode oder Werkzeug 

Für Systeme, welche Hardware, Software, Daten Abläufe und Einrichtungen enthalten. 

Unterstützt die Spezifikation, Analyse, Design, Verifizierung und Validierung. 

Wie teilen die SysML Diagramme? 

 
Welche Eigenschaften haben die Blöcken in SysML? 

‐ Beschreiben die Struktur eines Systems 
‐ Besitzen Informationen des Bausteins (Attribut) 
‐ Referenzieren andere Blöcke, mit denen sie verbunden sind (Assoziation) 
‐ Beschreiben Operationen (Funktionen) 

Ein Block besteht aus mehreren Kompartments, hier aus den Kompartments values and parts 

Value ist Eigenschaft des Blockes 

Part ist ein Block mit einer bestimmten Rolle. 

In ibd wird die interne Struktur eines Blockes beschreiben.  

 
Notationen der Relationen in bdds 

 
 

 
Aktivitätsdiagramm (activity diagram) act 

Das  Aktivitätsdiagramm  zeigt  das  Verhalten  in  Form  eines  Kontroll‐und  Objektflussmodells.  Visualisierung  einer 
Aktivität.  

 
Diese  Diagramme  beschreiben  Abläufe,  welche  aus  mehreren  elementaren  Aktionen  bestehen.  Ein  Ablauf  kann 
parallelisiert und synchronisiert sowie auf Basis von Bedingungen geteilt und wieder zusammengeführt werden.  

 
 

 
 
Geben Sie ein Beispiel von Internet Block Diagramm 

 
 

 
Welche sind oft genannte Gründe für Projektüberschreitungen? 

‐ Unrealistischer Zeitplan, schlecht kalkuliertes Budget 
‐ Unrealistische Finanzierung 
‐ Komplexität 
‐ Politik 

Die Charakteristische Sichtweise ist: „Probleme kommen von außen“  Das ist nicht ganze Wahrheit 

Warum ist es wichtig eine Systemdynamische Sichtweise zu haben? 

Weil dir Probleme der Projekteffizienz (Kosten und Dauer) sind hochgradig dynamische Probleme 

Aber, die Tools und Modelle die man behandelt nur statisch behandelt.  

Wichtige Systemdynamische Konzepte: 

‐ Beobachtung des dynamischen Verhaltens eines Systems 
‐ Systemstruktur bedingt dessen dynamisches Verhalten 
‐ Konzentration auf interne Dynamik 

Erkläre die Begriffe Produktivität und Qualität 

Produktivität  Maß für die verrichtete (realizado) Arbeit pro Stunde, ungeachtet (sin tener en cuenta) der 
Qualität/Funktionstüchtigkeit  

Qualität  Maß, das angibt wie groß der Anteil (cuota) der verrichteten Arbeit, der den geforderten 
Qualitätsmerkmalen entspricht, ist und keine Nacharbeit erfordert.  

Welche zwei Arten von Nacharbeit gibt es? 

Geplante Nacharbeit:  

‐ Entsteht durch einen hohen Qualitätsanspruch 
‐ Schwer kalkulierbar 
‐ Mit guter Designmethoden, Werkzeuge und Koordination geschätzt werden 

Ungeplante Nacharbeit: 

‐ Durch Fehler und unvorhersehbare Ereignisse (acontecimientos imprevistos) 
‐ Anzahl und Ausmaß ungeplanter Nacharbeit ist unvorhersehbar. 

Die Ungeplante Nacharbeit führt zur Systemdynamik 

Was sind Genetische Algorithmen (GAs) und welche Anwendungsgebiete (areas de aplicación) haben die? 

Sind Meta‐heuristische Methoden, sind Optimierungsverfahren, die die natürliche Evolution imitieren. 

‐ Numerische Optimierung 
‐ Entwicklung widerstandsminimaler Körper 
‐ Robotik 
‐ Neuronale Netze 

Um was besteht ein GA? 

Komponenten: 

‐ Datenstruktur: Chromosom 
‐ Fitnessfunktion (Zielfunktion): ordnet jedem Chromosom einen Fitnesswert zu, anhand dessen man gute von 
schlechten Lösungen unterscheidet. 

 
 

Mechanismen: 

‐ Selektion: Chromosomen mit hohem Fitnesswert sollen eine hohe Wahrscheinlichkeit haben, neue, noch 
fittere Chromosome zu erzeugen (survival of the fittest) 
‐ Rekombination: Idee ist neue interessante Regionen im globalen Suchraum zu entdecken  
‐ Mutation: Die in der Rekombination entdeckten Regionen sollen intensiv untersucht werden 

Projektmanagement 

Ist die Gesamtheit von Führungs‐Aufgaben, ‐Organisation, ‐Techniken und ‐Mitteln für die Abwicklung (terminación) 
eines Projektes.  

Projekt  temporäre Unternehmung, um ein einzigartiges Produkt oder Dienst zu erstellen. 

 
 

Welche Aufgaben hat das Projektmanagement in einem Projekt? 

Aufgabe des Projektmanagements  effektive und effizienter Nutzung der verfügbaren Ressourcen die Projektziele 
innerhalb der Laufzeit, des Budgets (Kosten, Personal) und der Anforderungen zu erfüllen. 

 
Was ist eine WBS und welche Arten gibt es? 

Work Breakdown Structure  is a deliverable‐oriented breakdown of a project into smaller components 

Objekt‐/Aufgaben‐/Phasen‐orientierte Projekt WBS. 

Wozu benötige ich Metriken um Projektmanagement? 

Metrik  quantitatives  Maß für  den Grad einer Eigenschaft, das eine Komponente oder ein Prozess eines System 


besitzt.  

Um den Projektfortschritt und den Gesamtzustand zu beobachten. 

Was sind Reviews und wann werden sie in einem Projekt eingesetzt? 

In Reviews wird das Ergebnis einer Projektphase (oder ein Meilenstein in der Phase) von unabhängigen Experten 
bewertet, bevor das Projekt in die nächste Phase eintreten kann. Und die werden in Art von Dokumente in einem 
Projekt Eingesetzt. 

Beschreiben Sie den Zusammenhang und die Unterschiede zwischen Lastenheft und Pflichtenheft. 

Lastenheft  ist  vom  Auftraggeber  (cliente)  festgelegte  Gesamtheit  der  Forderungen  in  abstrakter  Form  (ohne  eine 
Lösung  vorzugreifen).  Das  Pflichtenheft  umfasst  die  vom  Auftragnehmer  (contratista)  erarbeiteten 
Realisierungsvorgaben aufgrund des Lastenheftes (mit Lösung) 

Was sind Vorgangsknoten – und Ereignisknoten – Netzpläne und wodurch unterscheiden sie sich? 

   
Netzplantechnik  sind  auf  Ablaufstrukturen  basierende  Verfahren  zur 
Analyse/Beschreibung/Planung/Steuerung/Überwachung  von  Abläufen,  wobei  Zeit/Kosten/Ressourcen  usw. 
berücksichtigt werden können. 

Vorgangsknoten: Pfeildiagramm von Vorgang zu Vorgang (proceso) 

Ereignisknoten: Pfeildiagramm von Ereignis/Zustand zu E/Z, wobei der Pfeil ein Vorgang ist. 

Was ist ein kritischer Weg und wie wird er in CPM / CCM und in PERT jeweils Bestimmt? 

Kritischer Weg  Derjenige Weg in einem Netzplan, der für die Gesamtdauer des Projektes (bzw. Des Netzplanes) 
maßgebend ist. Ist der die mehr Zeit braucht. 

Bei CPM  Critical Path Method 

  FZi=SZi 

  FZj‐FZi=SZj‐SZi=Dij 

 
Bei PERT  Projekt Evaluation and Review Technik 

 
 

 
Was ist das Stochastiche an PERT? 

Die Dauer wird mit einer Wahrscheinlichkeit angegeben (Opti‐/Pessimistische Dauer ist min/max, Mittlere/Häufigste 

Dauer liegt mittig) 

Welchen Bezug (referencia) hat das Kostenmanagement zum Termin‐/Zeit management? 

   
 

 
Auf welche Arten kann man eine Expertenschätzung der Kosten vornehmen? 

Bottom‐Up (Aufwand zur Herstellung aller Elemente abschätzen), Analogien (ähnliche Projekte) 

Woher stammt das Wissen, das in den unterschiedlichen Kostenschätzungsmethoden genutzt wird? 

Erfahrungswissen von Experten 

Wofür wird Konfigurationsmanagement in einem Projekt benötigt? Nennen Sie mindestens vier Ziele des 
Konfigurationsmanagements. 

Management  Prozess,  der  die  Konformität  der  Performances  eines  Produkts  oder  seines  Subsystems  sowie  der 
funktionalen und physikalischen Attribute der KE ( Konfigurationseinheit) mit der Anforderungen, dem Produktdesign 
und den operativen Informationen im gesamten Lebenszyklus des Produktes dokumentier und sicherstellt.  

‐ Systematische Entwicklung eines Systems, Subsystems oder einer Konfigurationseinheit 
‐ Sichert Konsistenz zwischen Produkt und Dokumentation 
‐ Änderungen können kontrolliert und dokumentiert werden 
‐ Schnittstellen sind definiert und werden verstanden 

Wie unterscheidet sich das Konfigurationsmanagement vom Änderungsmanagement? 

Änderungsmanagement ist die Erfassung, Bewertung, Entscheidung, Dokumentation und Steuerung der Umsetzung 
von  Änderungen  im  Projekt  gegenüber  der  bisher  gültigen  Planung.  Es  ist  ein  integraler  Bestandteil  des 
Konfigurationsmanagements.