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VEREIN

Ausbildungsnachweis

Ladungssicherung

 

DEUTSCHER

INGENIEURE

VDI 2700a

Frau/Herr

hat an einer Ausbildung zur Ladungssicherung auf Straßenfahrzeugen teilgenommen und die Kenntnis der aufgeführten Ausbildungsinhalte in praktischer Übung nachgewiesen.

Ausbilder

Ort und Datum

Unterschrift und Firmenstempel

Herausgeber:

VDI 2700a

Verein Deutscher Ingenieure e.V. VDI-Gesellschaft Produktion und Logistik (GPL)

1

ICS 03.100.30, 43.080.10

Bearbeitet vom Fachbereich Technische Logistik der VDI-Gesellschaft Produktion und Logistik (GPL)

2. Auflage (Juli 2008) korrigierter Nachdruck 2011-08

© Verein Deutscher Ingenieure e.V., Düsseldorf 2008

Der „Ausbildungsnachweis Ladungssicherung“ (VDI 2700a) ist urheber- rechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb des Urheberrechtsgeset- zes ist ohne Zustimmung des Vereins Deutscher Ingenieure e. V. unzuläs- sig und strafbar. Dies gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Überset- zungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen.

Zu beziehen durch Beuth Verlag GmbH, Berlin

VEREIN

Ausbildungsnachweis

Ladungssicherung

 

DEUTSCHER

INGENIEURE

VDI 2700a

Vorbemerkung Bei dem vorliegenden „Ausbildungsnachweis Ladungssiche- rung“ steht die Sensibilisierung aller am Transport verantwort- lich beteiligten Personen im Hinblick auf die Ladungssicherung im Vordergrund. Die Gefahrenabwendung sowie die ständige Verbesserung des allgemeinen Sicherheitsaspekts beim Straßengüterverkehr sind die primären Ziele der Ladungssicherung. Die Einbindung der Ladungssicherung in Qualitätsmanage- ment-Systeme schafft die Grundlage für eine ständige Verbes- serung der Transportqualität. Die notwendigen Maßnahmen und Vorgehensweisen hierfür sind in der Richtlinie VDI 2700 Blatt 5 „Ladungssicherung auf Straßenfahrzeugen – Qualitäts- management-Systeme“ beschrieben. Art und Umfang der theoretischen Ausbildung und praktischen Übungen sind in Tabelle 1 zu dokumentieren. Der Mindestumfang der Ausbildung für die in Tabelle 1 aufge- führten Inhalte sollte 16 Unterrichtsstunden nicht unterschreiten.

Anmerkung: Als Ausbilder zur Ladungssicherung auf Straßenfahrzeugen können Personen tätig werden, die aufgrund ihrer technischen Ausbildung ausreichende Kenntnisse und Erfahrungen auf dem Gebiet der Ladungs- sicherung in Theorie und Praxis besitzen. Sie müssen mit den staatlichen Vorschriften, Unfallverhütungsvorschriften, Normen, Richtlinien und allgemein anerkannten Regeln der Technik soweit vertraut sein, dass sie Personen in der Ladungssicherung praxisgerecht ausbilden können.

Rechtsbelehrung Bei missbräuchlicher Verwendung dieses Ausbildungsnachwei- ses ist mit zivil- oder strafrechtlicher Verfolgung zu rechnen.

Tabelle 1. Allgemeine Ausbildungsinhalte

Ausbildungsinhalt

Umfang

1. Rechtliche Grundlagen Straßenverkehrsordnung (StVO), Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO), Handelsgesetzbuch (HGB)

 

• Unfallverhütungsvorschrift „Fahrzeuge“ (BGV D 29, früher VBG 12)

• Normen und sonstige anerkannte Regeln der Technik (u.a. Richtlinienreihe VDI 2700 mit ergangenen Gerichtsurteilen)

2. Physikalische Grundlagen

 

• Auswirkungen der Kräfte im Fahrbetrieb

• Massenkräfte, Fliehkraft, Reibkraft, Schwerpunkt, Standfestigkeit

3. Anforderung an das Transportfahrzeug

 

• Belastbarkeit von Stirnwand, Seitenwänden, Zurrpunkten

• Bodenbelastbarkeit/-beschaffenheit

• Lastverteilungsplan

4. Arten der Ladungssicherung

 

• Formschlüssige Sicherung

• Kraftschlüssige Sicherung

• Kombination aus formschlüssiger und kraftschlüssiger Sicherung

5. Ermittlung der erforderlichen Sicherungskräfte

 

• Niederzurren

• Direktzurren, z.B. Diagonalzurren

• Standfestigkeit

• Abstützungen

6. Zurrmittel für die Ladungssicherung

 

• Zurrgurte, Zurrketten, Zurrdrahtseile

• Ablegereife von Zurrmitteln

Tabelle 1. (Fortsetzung)

Ausbildungsinhalt

Umfang

7. Weitere Hilfsmittel zur Ladungssicherung

 

• Sperrbalken

• Keile

• Antirutschmatten

• Staupolster/Füllelement usw.

8. Praktische Übungen (bitte eintragen):

 

Zusatzausbildung siehe Tabelle 2

Foto

Eigenhändige Unterschrift der Inhaberin/des Inhabers

Über die in Tabelle 1 aufgeführten Ausbildungsinhalte hinaus, wur- de die Ladungssicherung bei speziellen Ladungen behandelt. Zu-

treffendes ist durch Unterschrift des Ausbilders

1)

zu bestätigen.

Tabelle 2. Ausbildungsinhalte bezüglich spezieller Ladungen

Ladungsart (Kommentar)

Unterschrift

Langgut

 

Baumstämme

 

Stangen, Rohre, Profile, Holzstangen und -masten, Schnittholz

 

Hallenbinder, Träger, Pfetten, Riegel, Masten

 

Flächiges Gut

 

Tafeln, Matten und Platten

 

Glastafeln und Konstruktionselemente

 

Güter in Rollenform

 

Gewickelte Bänder (Coils) aus Stahl, NE-Metallen, Kunststoff, Gummi Drahtringe (Bunde)

 

Papierrollen

 

Spulen (Kabeltrommeln)

 

Sonstige zylindrische Ladegüter

 

Einzelgüter

 

Ladungssicherung von Stückgütern

 

Fahrzeuge

 

Pkw und leichte Nutzfahrzeuge auf Autotransportern

 

Groß- und Spezialbehälter

 

Schüttgüter

 

Tabelle 2. (Fortsetzung)

Ladungsart (Kommentar)

Unterschrift

Getränketransporte

 

Gefahrgüter (GGVSEB/ADR)

 

Sonstige Ladegüter (bitte eintragen):

 

1)

Falls abweichend vom Erstausbilder, sind die Angaben in der Tabelle 3 ein- zutragen.

Tabelle 3. Weitere Ausbilder

Ausbilder:

Abschnitt:

Ort/Datum

Unterschrift/Firmenstempel

Ausbilder:

Abschnitt:

Ort/Datum

Unterschrift/Firmenstempel

Ausbilder:

Abschnitt:

Ort/Datum

Unterschrift/Firmenstempel

Tabelle 3. (Fortsetzung)

Ausbilder:

Abschnitt:

Ort/Datum

Unterschrift/Firmenstempel

Ausbilder:

Abschnitt:

Ort/Datum

Unterschrift/Firmenstempel

Ausbilder:

Abschnitt:

Ort/Datum

Unterschrift/Firmenstempel

Bemerkungen