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FA - E r g ä n z u n g

600-W-MOSFET-Endstufe

als Ergänzung zum Beitrag [1]

–bei300W:>35dBc

–bei200W:>40dBc

Treiberstufe

–Ausgangsleistung:6W

DieSchaltungder600-W-Endstufewurde Wesentliche Entwicklungsziele für die –IMA3 bei6W: >50dBc

aufderGrundlagedergewonnenenErfah- 600-W-Endstufewaren:

rungen mit der 300-W-Endstufe ent-

wickelt.ImFolgendenwerdendiewich- Allgemeine Parameter

tigstenEckpunktezusammengefasstund –Gesamtverstärkung:>33dB

fürdeninteressiertenNachbauernachvoll- –Stufenanzahl:zwei

ziehbardargestellt.

–Verstärkung:>12dB

–Ausführung:Gegentakt-A-Verstärker

mitzweiMRF426

–Betriebsspannung:24V

–Ruhestrom: ca.1,2A

–Frequenzbereich:1,8MHzbis50MHz,

korrigiertdurchfrequenzabhängigeGe-

genkopplung zur Kompensation des Endstufenfrequenzgangs

Endstufe

–Leistung:>600W

–Verstärkung:>22dB

–Ausführung: Gegentakt-AB-Verstärker

mitvierIXZH10N50LA/B

–Frequenzbereich:1,8MHzbis50MHz

Treiberstufe

DieTreiberstufewurdealsGegentakt-A-

VerstärkermitzweiMRF426entwickelt.

Die Schaltungsdetails ähneln sehr stark

derTreiberstufeausder300-W-Endstufe

undstellenpraktischeinesymmetrische

–IMA3bei600W:>30dBc

–IMA3bei600W:>30dBc Bild 1: Frequenzgang und Eingangsanpassung der

Bild 1:

Frequenzgang und Eingangsanpassung der MRF426-Treiber- stufe; die Verstär- kung beträgt 12,2 dB bei 1,9 MHz und 14,1 dB bei 50 MHz (Ablesewert der ro- ten S21-Kennlinie +20 dB).

Bild 2: Schaltplan der 600-W-Endstufe (Teil 1)
Bild 2:
Schaltplan der
600-W-Endstufe
(Teil 1)

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Anordnungdar.DieEingangsanpassung wird durch einen 2,25:1-Transformator

InBild2istSchaltungsteil1undinBild3

Schaltungsteil2der600-W-Endstufezu

aufeinemKernBN43-202vorgenommen,

dieFrequenzkompensationerfolgtmithil-

federKondensatorenC64undC65.

DieseMaßnahmeistunbedingterforder-

lich,wennmandieEndstufeauchfürdas

6-m-Bandnutzenmöchte.

R3undR4sowieC18undC19bildenei-

nenweiterenTeilderEingangsanpassung.

Bild1zeigtdieerreichteEingangsanpas-

sungunddenFrequenzgang.DasSWV filareSpeisedrosseleinzusetzen.Dieshät- DierichtigeAuslegungderAnpassnetz-

teaberfürdasLeiterplattenlayouteinige werkeunddererforderlichenKompensa-

bei50MHz.FürdieTreiberstufewurde Nachteilemitsichgebracht.

tonsmaßnahmenhatwesentlichenEinfluss

wieder eine frequenzabhängige Gegen- Der Ausgangstransformator Tr2 besteht aufdieBandbeiteunddieerreichbareAus- kopplung,bestehendausC22,L3,R7und auseinem4:1-Übertrageraufeinem43er gangsleistung. C23,L4undR9realisiert.Denerzielten DoppellochkernindenAbmessungen28

Frequenzgangbis55MHzzeigtdie rote mm¥20mm¥9mm.DieSekundärwick-

S21LinieimBild1.DerVerstärkungsan- lung habe ich aus einem Koaxialkabel-

beträgt s =1,16bei1,9MHzund s =1,34

6WAusgangsleistungerreichtwurde.Aus

Bild4istersichtlich,dassderbetreffende

dasgesteckteZielvonIMA3>50dBcbei

sehen. NachBestückungundInbetriebnahmeder Treiberstufewurdezunächstüberprüft,ob

Treiberstufewurdezunächstüberprüft,ob Bild 4: IMA3 der Treiberstufe von 53 dBc bei 6 W

Bild 4: IMA3 der Treiberstufe von 53 dBc bei 6 W Treiberleistung im 80-m-band

Wertbei53dBcliegt.

600-W-Endstufe

Dimensionierung des Eingangsanpassnetzwerkes

stiegvonetwa2dBisterforderlich,um Schirmgeflechterstellt,indaszweiWick- BeiderEntwicklungdesEingangsanpass- denRückgangderVerstärkunginderEnd- lungenTeflonisoliertenDrahteseingezo- netzwerksmusstegegenüberder300-W-

Varianteinsbesonderewegenderinsge-

samt1200pFgroßenEingangskapazität

DiesebeidenWicklungenwerdenprimär-

werdenmiteinemRuhestromvon1,2A seitiginReihegeschaltet,dieMittelan- derMOSFETsproSeite,einandererWeg

beschrittenwerden.Aus[2]lässtsichent-

ZuführungderBetriebsspannungerfolgt T1undT2übernehmenüberdiePTT-Ein- nehmen,dassdasT-GliedzurAnpassung

übergetrennteSpeisedrosselnL5undL6. gangswiderständeR11undR12dasEin- der300-W-VariantedurchVereinfachung

Esistauchmöglich,einegemeinsame,bi- schaltendesRuhestromesvonje1,2A.

und24VBetriebsspannungbetrieben.Die zapfungwirdgeerdet.

stufezukompensieren. DiebeidenTreibertransistoren MRF426

genwurden.

einesDoppel-π-Gliedesentstandenist.

Bild 3: Schaltplan der 600-W-Endstufe (Teil 2)

Bild 3: Schaltplan der 600-W-Endstufe (Teil 2)

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Bild 5: Geeignetes Eingangsanpassnetzwerk aus [1]

Bild 5: Geeignetes Eingangsanpassnetzwerk aus [1]

n z u n g Bild 5: Geeignetes Eingangsanpassnetzwerk aus [1] Bild 6: Mit RFSim99 ermit-
n z u n g Bild 5: Geeignetes Eingangsanpassnetzwerk aus [1] Bild 6: Mit RFSim99 ermit-
n z u n g Bild 5: Geeignetes Eingangsanpassnetzwerk aus [1] Bild 6: Mit RFSim99 ermit-

Bild 6:

Mit RFSim99 ermit- teltes Anpassnetz- werk für die 600-W- Endstufe bei einer Leitungsimpedanz von 5 Ω und einer Grenzfrequenz von

53 MHz.

Bild 7:

Frequenzgang und Verlauf der Reflexi- onsdämpfungs des mit RFSim99 berech- neten Eingangsan- passnetzwerkes

Bild 8:

Eingangsanpassung

in Abhängigkeit von der Frequenz; Sollwert: 10 Ω bis

50 MHz

Bild5zeigtdaszugrundeliegendeModell

aus[2](siehedortFig.5).

EinDoppel-π-Gliedermöglicht fürdie

KapazitätinderMittegegenüberderEin-

gangs-undAusgangskapazitätetwadop-

peltsogroßeWerte.Dieskannmansich beiderAnpassungzunutzemachen. X c der

beiden parallel geschalteten MOSFETs

beträgtbei53MHzetwa2,5Ω.Mitdem

Programm R F S i m 9 9 kannfüreineLei- tungsimpedanzdesDoppel-π-Gliedesvon 5Ω(etwaderdoppelteWertdes X c von

1200pF)diedargestellteAnpassungschal-

tungermitteltwerden.

Bild7zeigtdenerzielbarenFrequenzver-

lauf(roteKurve)unddenVerlaufderer-

Reflexionsdämpfungswerte

(blaueKurve).

ManerhältdurchdieSchaltungsmaßnah-

me,dieGate-Kapazitätenderzweiparallel

geschaltetenMOSFETsindieMittedes

Doppel-π-Gliedeszulegen,andenEin-

undAusgängenderAnpassungsschaltung einen nahezu doppelten Impedanzwert

von 5 Ω. Der gesamte Eingangswider- stand der MOSFET-Gegentaktendstufe

beträgtdann10Ω.InderSchaltungwer-

dendiezweiAnpassnetzwerke(Doppel-

π-Glieder)mitdenvierWiderständenR13

bisR16abgeschlossen.Diesemüssenins-

gesamt6Waufnehmenkönnen.Deshalb

istjederWiderstandein2-W-Typ.Mitei-

nem4:1-TrafoerreichtmandanneineEin-

gangsimpedanzvoninsgesamt40Ω.Da-

mit „sieht“ der Treiberverstärker einen Lastwiderstand von etwa 40 Ω. Jeder

MRF426wiederum„sieht“einenLastwi-

derstandvon20Ω.Damitwirdklar,war-

um die gesamte Dimensionierung der TreibervorstufedemTreiberverstärkerder 300-W-Endstufe(dort:R L =16,4Ω)ähn-

lichist. Bild 8 zeigt die mit den beiden Doppel-π- GliedernerreichteEingangsanpassungder Endstufe. Bei einem 4:1-Transformator mit einer Sekundärimpedanz von 10 Ω mussdiesersehrsorgfältigausgeführtund kompensiert werden. Der Punkt 9 (50 MHz)imSmith-Diagrammlässtsichmit

einemzusätzlichenTrimmervon220pF

aufderSekundärseitedesTransfomators

Tr2abgleichen.Manerreichtdurchdiesen

FeinabgleichfürdenWertderEingangs-

impedanzbei50MHzebenfallsetwa10Ω

auf der reellen Achse des Smith-Dia- gramms.

Festlegung der Impedanzwerte

BeieinervorgegebenenBetriebsspannung

von120Vbis130Vsolldieentnehmbare

Leistung600Wbetragen.Dabeisollendie

imdurchgesteuertenZustandderTransi-

storenverbleibendenRestspannungendie Kniespannungsschwelle von etwa 25 V

nichtunterschreiten.

zielbaren

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FA - E r g ä n z u n g Bild 9: Gefundenes Aus- gangsanpassungs-

Bild 9:

Gefundenes Aus-

gangsanpassungs-

netzwerk für zwei parallel geschaltete IXYS-MOSFETS für eine Impedanz von 12,5 Ω bei einer Fre- quenzobergrenze von 55 MHz

Bild 10:
Bild 10:

Schaltungsanordnung zum Vorabgleich der Ausgangskompensationsnetzwerke

zum Vorabgleich der Ausgangskompensationsnetzwerke Bild 11: Abgeglichenes 12,5 Ω Ausgangskompen-

Bild 11:

Abgeglichenes 12,5 Ω

Ausgangskompen-

sationsfilter für die Drain-Kapazitäten

NachderFormel

P=(U B -U rest ) 2 /R A

(dieZahl2imNennerentfälltwegendes

SpartrafoeffektesderSpeisedrossel)ergibt dies für 600WAusgangsleistung einen ArbeitswiderstandR A von ungefähr 33 Ω. GewähltwurdefürR A ein Wert von 25 Ω, umnochReservenzuhaben.

Theoretischkönnendamitbei125VBe-

triebsspannung795Werzeugtwerden.Je-

desMOSFET-Pärchen„sieht“danneinen

Lastwiderstandvon12,5Ωundjederein-

zelneTransistor(halberStromproBauteil

entsprichtdoppeltemWiderstandswert)25

Ω.DamitherrschendanndiegleichenVer-

hältnisse wie in derAusgangsstufe des

300-W-Verstärkers.

EsergebensichfolgendeWickelvorschrif-

ten:

TR3:Speisedrossel,etwa10µHproWick-

lung(7Wdg.auf2¥T016-52Kernen)

TR4:25-Ω-Guanella-Übertrager1:1mitet-

wa25µH(vierWindungenaufzwei

43erKernen)

TR5:Spartransformator 1:2,25 mit einer

Gesamtinduktivitätvonetwa30µH

aufder50ΩAusgangsseite(trifilar

auf 8 Stück T98-52-Kernen ge-

wickelt).DieAusgangstransformato-

rensindinBild14gutzuerkennen.

Kompensation der Drain- Ausgangskapazitäten

Dadie600-W-Endstufeauchim6-m-Band

betriebenwerdensoll,musstendiegegenü-

berder300-W-Endstufevorhandenen,dop-

peltsogroßenAusgangskapazitätenderje-

weilszweiparallelgeschaltetenMOSFETs

inHöhevon220pFkompensiertwerden.

EineAnregungdazufandsichin[5].

JederAusgangszweigsiehteinenLastwi-

derstandvon12,5Ω.DamitistdieImpe-

danz des Anpassnetzwerkes festgelegt. MitdemProgramm RFS im9 9 wurdedas

Anpassnetzwerkermittelt.Bild9zeigtdie

gefundenenWerte. Die Eingangskapazität desAnpassungs- netzwerkes wird durch die Drain-Aus- gangskapaziäten gebildet und die Aus- gangskapaziätdurchdieARCO-Trimmer

C51undC52.DerVorabgleicherfolgtmit

einem Netzwerktester nach der Anord-

nunggemäßBild10.

DazuwerdendieDrain-Kapazitätendurch jeweils einen 220-pF-Kondensator pro

Seitenachgebildet.Bild11zeigtdaser-

reichteErgebnis.DerEndabgleicherfolgt

beiderGesamtinbetriebnahme.Dabeiist besondersaufeinegleichmäßigabfallende

Flankeoberhalbvon55MHzzuachten,

wieesimBild12auchersichtlichist.Ist

hiereinKnickzusehen,dannhabenbeide

TiefpässeabweichendeGrenzfrequenzen,

dieeszukorrigierengilt.

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FA - E r g ä n z u n g Das erste Test- muster der

Das erste Test- muster der breit- bandigen 600-W- Endstufe mit zwei MRF426 in der Vor- stufe und vier IXZH10N50LA/B in der Endstufe

Bild 12:

Frequenzgang der auf der Testplatine aufgebauten 600-W- Endstufe; die Ver- stärkung beträgt 34 dB.

Der2,2-kΩ-NTCWiderstandwirdineine

5-mm-Bohrung der Kupferplatte einge- klebt.DieseBohrungbefindetsichlinks

aufderKupferplatine(Bild14).

InBild14isteinerstesTestmusterzuse-

hen,welchesichgegenwärtignochinBe-

triebhabe.DieBilder15bis16zeigendie

fertiggestellte600-W-EndstufeundBild

17einenGrößenvergleichzwischen300-

W-und600-W-Endstufe.

17einenGrößenvergleichzwischen300- W-und600-W-Endstufe. ■ Schaltnetzteil für 125 V und 1,3 kW

Schaltnetzteil für 125 V und 1,3 kW

DieBauteileL11undL12werdenaus1,5

mm-CuAg-Drahtaufeinem7,5mmBoh- Bild 14:

rer mit jeweils 3 Windungen gefertigt.

Durch Auseinanderziehen und Zusam- mendrückenerfolgtderEndabgleich.

Bild12zeigtdenerreichtenFrequenzgang

der600-W-Endstufe,derhiernochaufei-

nerTestplatineaufgebautwordenwar.

Bias-Versorgung und Temperaturkompensationsschaltung

DieBIAS-Versorgungerfolgtjeweilsfür OperationsverstärkerOP1eingesetzt.Die- DasaufeinerEigenentwicklungbasieren-

jedenMOSFETseparatanalogzur300- seristeinSMD-TypundimLayoutund de120V/800W-Schaltnetzteilfürdie300-

W-Endstufenvariante. Zur Temperatur- Bestückungsplan in der linken oberen W-EndstufekonntezumTestder600-W-

Endstufewegenmangelnder Leistungs-

kompensationderGate-Spannungsversor- Eckesichtbar(Bild13).

gung wurde abweichend davon nur ein NTC-WiderstandinVerbindungmitdem

abweichend davon nur ein NTC-WiderstandinVerbindungmitdem Bild 13: Layout und Bestückungsplan der 600-W-PA nach dem

Bild 13: Layout und Bestückungsplan der 600-W-PA nach dem Korrekturlauf

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FA - E r g ä n z u n g Bild 15: Blick in das

Bild 15:

Blick in das Innere der fertig gestellten Endstufe. Auch hier wurden diverse Zu- satzbaugruppen ana- log zur 300-W-End- stufe integriert.

Zu- satzbaugruppen ana- log zur 300-W-End- stufe integriert. Bild 16: Gesamte Teststation für die 600-W-Endstufe,

Bild 16: Gesamte Teststation für die 600-W-Endstufe, einschließlich 1,2-kW-Schaltnetzteil, und HP SDR-Transceiver

1,2-kW-Schaltnetzteil, und HP SDR-Transceiver Bild 17: Größenvergleich zwischen 300-W- und

Bild 17:

Größenvergleich

zwischen 300-W-

und 600-W-Endstufe

fähigkeitnichtmehrherangezogenwer-

den.AufderSuchenacheinerpreiswerten

Alternativebinichaufdie624-W-Schalt-

netzteile(48V/13A)von Mea n Well ge-

stoßen,diezueinemmoderatenPreisbei

[6]erhältlichsind.Icherwarbzunächstein

48-V-NetzteilunduntersuchtedieModifi-

kationsmöglichkeiten.EinBlickindasIn-

nere(Bild18)zeigteineaufgeräumtebau-

gruppemitPFC-undLüftersteuerung.

Die verwendeten Schaltungsprinzipien

schnell ermittelt werden

(CM6800 als Schalt-und PFC-Regler).

Zunächst wurde das Schaltnetzteil voll- ständigdemontiertunduntersucht,obdie

eingesetztenGleichrichterdiodenüberei-

negenügendhoheSperrspannungverfü-

konnten

gen,wasglücklicherweisederFallwar.

BeidenLade-Elektrolytkondensatorenje-

dochwurdenlediglichzwei63-V-Typen

zu je 470 µF entdeckt und gegen 680

µF/100-V-Typenausgetauscht.Insgesamt

musstenfolgendeModifikationendurch-

geführtwerden:

1.Diebeiden63-V-Elkoswerdengegen

100-V-Elkosgetauscht.

2.ZumEinstellwiderstandfürdieSpan-

nung liegt ein 1,8-kΩ-Widerstand in

Reihe,dergegeneinen1,2-kΩ-Wider-

standausgetauschtwurde.

3.DaderÜberspannungsschutzbereitsab

57Vanspringt,wurdezudenbeiden

Überspannungs-Z-Dioden eine dritte

10-V-Z-DiodeinReihegeschaltet.

NachdiesenModifikationenließsichdie

Ausgangsspannungbisauf65Vhochre-

geln.Natürlichkannmandannkeine13A

mehrentnehmen.Bei65Vlassensichje-

dochnoch10AAusgangsstromerzielen.

Damitstandendannmaximal130VAus-

gangsspannungund10AAusgangsstrom

zurVerfügung.

NacherfolgreicherModifikationdeser-

stenNetzteils,wurdeeinzweitesNetzteil erworben,diesesebenfallsmodifiziertund mit dem anderen Netzteil in Reihe ge- schaltet. Eine Sequenzerschaltung ge-

Netzteil in Reihe ge- schaltet. Eine Sequenzerschaltung ge- Bild 18: Geöffnetes und bereits modifiziertes

Bild 18: Geöffnetes und bereits modifiziertes 624-W-Schaltnetzteil:

bei 65 V lassen sich noch bis zu 10 A Ausgangsstrom entnehmen.

65 V lassen sich noch bis zu 10 A Ausgangsstrom entnehmen. Bild 19: Fertiggestelltes Schaltnetzteil für

Bild 19: Fertiggestelltes Schaltnetzteil für die 600-W-Endstufe; links das Netzteil für die 24-V-Stromversorgung der Treiberstufe

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währleisteteindefiniertesEinschaltender

Netzteile.Eingangs-undAusgangsspan-

nungenwurdenmitzusätzlichenFiltern

versehen.Bild19zeigtdasfertiggestellte

Netzteilfür die600-W-Endstufe. Dieses Stromversorgungskonzept ist

grundsätzlichauchfürdie300-W-Endstu-

fe geeignet, jedoch sind in diesem Fall Module mit geringerer Leistung ausrei- chend.

Zusatzbaugruppen

FürdenBetriebderEndstufensindeinige

Zusatzbaugruppenerforderlich,diebereits

imzweitenTeildesBeitragzur300-W-

Endstufeerwähntwurden.

DazugehörteinDiplex-Ausgangsfilterfür die Bänder 160 bis 10 Meter, welches

nach[7]aufgebautwurde.Darüberhinaus

habeichdieEndstufemiteinemRicht-

kopplerundeinerSchaltungzurPEP-und

SWV-Anzeigenach[8]vervollständigt.

EinSequenzerstelltdieoptimaleRelais-

schaltfolge und ein schaltbares Dämp-

fungsglieddiegewünschtenPegelverhält-

nissesicher.ZurAntennenanpassungdient

eineKombinationausRollspuleundDreh-

kondensator.

eineKombinationausRollspuleundDreh- kondensator. Literatur [1]Möller,R.,DJ1MR:300-W-MOSFET-Endstufe

Literatur

[1]Möller,R.,DJ1MR:300-W-MOSFET-Endstufe

selbstgebaut.FUNKAMATEUR61(2012)H.7,

S.734–737,H.8,S.840–843

[2]PhilipsSemiconductors,Awidebandlinearpower

amplifier(1.6-28MHz)for300WPEPwith2MOS

transistorsBLF177ApplicationNoteNC08703

[3]IXYSRFCorporation,datasheet

IXZH10N50LA/BRFPowerMOSFET

[4]MotorolaInc.,datasheetMRF426-RFPOWER

TRANSISTORNPNSILICON

[5]PhilipsSemiconductors,RFtransmittingtransi-

storandpoweramplifierfundamentals,Power

amplifierdesign

[6]ReicheltElektronik,GmbH&Co.KG,Elektro-

nikring 1, 26452 Sande, Tel. (0 44 22) 9 55-3 33;

www.reichelt.de

[7]Sabin,W.E.,W0IYH:DiplexerFiltersforanHF

MOSFETPowerAmplifier.QEX19(1999)H.7/8,

S.20–26

[8]Hisch,J.,DJ7AW:LeistungistnichtgleichLeis-

tung.CQDL76(2004)H.10,S.712–715

Bild 20:

Montierte Front-

platte mit PEP- und

SWV-Anzeige-

instrument

Bild 21:

Endstufe von vorn; die Diplexfilter und der Richtkoppler be- finden sich unterhalb der Abdeckung.

Bild 22:

Montiertes Diplex- filter mit Richtkopp- ler, SWV- und PEP- Wattmeter

Bild 23:

Einfaches Ober- wellenfilter für die

300-W-Endstufe

23: Einfaches Ober- wellenfilter für die 300-W-Endstufe © Box 73Amateurfunkservice GmbH 2012 www.funkamateur.de
23: Einfaches Ober- wellenfilter für die 300-W-Endstufe © Box 73Amateurfunkservice GmbH 2012 www.funkamateur.de
23: Einfaches Ober- wellenfilter für die 300-W-Endstufe © Box 73Amateurfunkservice GmbH 2012 www.funkamateur.de
23: Einfaches Ober- wellenfilter für die 300-W-Endstufe © Box 73Amateurfunkservice GmbH 2012 www.funkamateur.de