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Prepaid Karte Kündigen - Wie geht das?

Grundlegender Ablauf
Wenn eine Prepaid Karte nicht mehr gebraucht wird, könnte man sie einfach nicht mehr aufladen, für den Fall der Fälle
zur Seite legen und einfach nicht mehr nutzen. Trotzdem ist es sinnvoller, auch eine Prepaid-Karte zu kündigen, zum
Beispiel um einer möglichen Nichtnutzungspauschale vorzubeugen. Wenn die Handynummer zu einem neuen
Mobilfunkanbieter mitgenommen werden soll ist eine Kündigung des Prepaid-Vertrages sogar zwingend erforderlich.

Ablauf der Kündigung


Hier finden Sie einen schematischen Ablauf der Kündigung einer Prepaid Karte mit Rufnummermitnahme und Bestellung
eines neuen Tarifs. Wollen Sie einfach nur Ihre Prepaid Karte kündigen dann reicht einfach ein Kündigungsschreiben an
Ihren Anbieter. Musterkündigungsschreiben finden Sie weiter unten.

Warum muss ich kündigen?


Eine Prepaid-Karte ist ein schriftlicher Vertrag zwischen Mobilfunkanbieter und Handynutzer. Somit muss auch ein
Prepaid-Vertrag schriftlich gekündigt werden, indem das Kündigungsschreiben an das jeweilige Kundencenter verschickt
wird. Hierzu genügt ein formloses Schreiben mit Angabe der Telefonnummer, der hinterlegten Adresse und idealerweise
auch der Kundennummer. Da für Prepaid-Tarif typischerweise weder Laufzeit noch Kündigungsfrist vorgesehen sind,
kann eigentlich zu jedem Zeitpunkt und ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist gekündigt werden.

Außerdem gibt es sogenannte Nichtnutzungspauschalen, wird eine Karte z.B. 3 Monate nicht genutzt (kein eingehender
oder ausgehender Anruf oder SMS) so wird ab dem 4. Monat 1 € pro Monat vom Prepaid Guthaben abgezogen.

Kündigung OHNE Rufnummermitnahme


Hier finden Sie eine Kündigungsvorlage für die Kündigung einen Prepaid Karte OHNE Mitnahme der Rufnummer
(Rufnummerportierung) zum kostenlosen Download. Eine Vorlage MIT Rufnummerportierung finden Sie weiter unten.

Checkliste Kündigung:
Name, Anschrift und Geburtsdatum muss zum Zeitpunkt der Portierung beim aktuellen und neuen Anbieter identisch sein,
sonst wird die Portierung abgelehnt
Es muss eine Verzichtserklärung für das Restguthabens ODER das Restguthaben zurückfordern werden, geben Sie dazu ihre
Bankverbindung an
Alten und neue Anbieter über den Portierungswunsch informieren

Kündigung MIT Rufnummermitnahme


Hier finden Sie eine Kündigungsvorlage für die Kündigung einen Prepaid Karte MIT Mitnahme der Rufnummer
(Rufnummerportierung) zum kostenlosen Download.

Checkliste Rufnummerportierung:
Name, Anschrift und Geburtsdatum muss zum Zeitpunkt der Portierung beim aktuellen und neuen Anbieter identisch sein,
sonst wird die Portierung abgelehnt
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Gebühr für Rufnummerportierung muss mit Guthaben gedeckt sein, bei Bedarf vorher noch aufladen
Es muss eine Verzichtserklärung für das Restguthabens ODER das Restguthaben zurückfordern werden, geben Sie dazu ihre
Bankverbindung an
Alten und neue Anbieter über den Portierungswunsch informieren
Sofortige Rufnummermitnahme ODER Rufnummermitnahme nach Vertragslaufzeitende (Es kann eine Ersatzrufnummer zur
Verfügung gestellt werden)

Portierung auch nachträglich möglich


Im nächsten Schritt muss auch beim neuen Mobilfunkanbieter die Rufnummernportierung beantragt werden, was aber
meist komfortabel während des Bestellvorgangs eines neuen Prepaid- oder Postpaid-Vertrages möglich ist. Die
Rufnummernportierung funktioniert aber natürlich nur, wenn der neue Vertrag auf die gleiche Person läuft wie der alte.
Was dabei kaum jemand weiß: Die Rufnummernmitnahme kann bereits 120 Tage vor und bis zu 30 Tage nach
dem Anbieterwechsel beantrag werden. Auch wer also bereits mit seinem neuen Anbieter telefoniert und die
Portierung vergessen hat, kann die Rufnummernmitnahme unter Umständen noch nachträglich durchführen lassen.

Sofortige Rufnummermitnahme
Wechseln Sie ohne lange Wartezeiten direkt zum neuen Anbieter
Ihr derzeitiges Vertragsverhältnis bleibt bestehen
Informieren Sie ihren alten Mpbilfunkprovider über Ihren vorzeitigen Wechselwunsch, da er sonst die Portierung
ablehnen kann
Auf Wunsch kann Ihr Provider auch eine Ersatzrufnummer zur Verfügung stellen

Rufnummermitnahme nach Vertragslaufzeitende


Erst bei erlöschen der alten Vertragsbedingung wird die Rufnummer zum neuen Provider Portiert
Auf eine fristgerechte Kündigung muss geachtet werden
Sie können die Rufnummerportierung bis zu 30 Tagen nach beendigung des Vertrages noch beantragen

Kosten für die Rufnummermitnahme


Für die Kündigung selbst werden natürlich keine Gebühren fällig, aber wenn die Prepaid-Nummer zu einem anderen
Mobilfunkanbieter mitgenommen werden soll wird hierfür meist schon eine Gebühr erhoben – und dieser Betrag muss
dann zum Zeitpunkt der Kündigung mindestens noch auf der Karte als Guthaben verfügbar sein.

Restguthaben zurückfordern
Wenn über alle möglicherweise anfallenden Gebühren hinaus noch Restguthaben auf der Prepaid-Karte vorhanden ist,
dann kann man im Kündigungsschreiben auch die Rückzahlung des Restbetrages einfordern. Wichtig ist hierbei, die
Bankverbindung anzugeben, auf die das Restguthaben überwiesen werden soll. Manche Prepaid-Anbieter verlangen in
diesem Fall auch die SIM-Karte zurück, damit nicht noch Guthaben verbraucht werden kann. Daher empfiehlt es sich,
dem Kündigungsschreiben die Prepaid-Karte gleich beizulegen.

Besitzerwechsel der Prepaid-Karte


Für das Umschreiben der Prepaid-Karte auf einen neuen Besitzer ist keine vorherige Kündigung nötig. Viele Prepaid-
Anbieter stellen auch hierfür ganz unkompliziert ein Formular im Internet zur Verfügung. Allerdings sollte man sich
vorab bei seinem Prepaid-Anbieter genau über den Ablauf und mögliche Gebühren informieren. Manche
Mobilfunkanbieter erlauben den Besitzerwechsel von Prepaid-Karten zum Beispiel nur innerhalb der Familie.