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"Busgesteuerte Video-Haussprechanlage"

Kurs Nr.: SH5001-1J, Version 1.0

Autor: Wolfgang Meyer, DrKoernerConsult

Lucas-Nülle GmbH · Siemensstraße 2 · D-50170 Kerpen (Sindorf) · Tel.: +49 2273


567-0
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LUCAS-NÜLLE Lehr- und Messgeräte GmbH


Siemensstraße 2 D-50170 Kerpen
EIT9

Projektaufgabe 1
Begriffe und Bezeichnungen 3
Systembeschreibung 5
Einzelgeräte 6
TP 1: Audio-Sprechanlage für eine Wohnung 11
1.2 Planung 12
1.3 Durchführung 15
1.4 Abschluss 19
TP 2: Audio-Sprechanlage für zwei Wohnungen 21
2.2 Planung 22
2.3 Durchführung 23
2.4 Abschluss 26
TP 3: Video-Sprechanlage für zwei Wohnungen 27
3.2 Planung 28
3.3 Durchführung 30
3.4 Abschluss 33
TP 4: Anlagenprogrammierung mittels PC 35
4.2 Durchführung 37
4.3 Software 39
4.4 Projektverwaltung 40
Projekt einrichten 42
Anlage übernehmen 45
Geräte lokalisieren 48
Projekt fortsetzen 51
Türstation konfigurieren 56
Telefone konfigurieren 59
Projekt synchronisieren 63
5. Weitere Projektvorschläge 67
6. Technische Informationen 68
Copyright 71
EIT9
EIT9
Projektaufgabe

Ein Zweifamilienhaus soll mit einer Haussprechanlage


ausgerüstet werden.

Auf Wunsch des Kunden erfolgt der Ausbau stufenweise,


beginnend mit nur einer Audio-Sprechstelle und erweitert bis
zur Video-Sprechanlage.

Sie als fachkundiger Techniker planen die Betriebsmittel,


setzen die Schaltungen um, programmieren die Anlage und
weisen den Kunden ein.

Didaktisches Konzept
Der Kurs "Busgesteuerte Video-Haussprechanlage" bildet einen Rahmen für eine
handlungsorientierte Ausbildung zum Thema "Kommunikationssysteme in Wohn-
und Zweckbauten planen und realisieren" (Lernfeld 9a).

Der Schwerpunkt liegt in der richtigen Auswahl der benötigten Komponenten, ihrer
Verschaltung und Programmierung.

Den Handlungsrahmen für die Ausbildungsteams bildet ein Zweifamilienhaus,


dessen erste Wohnung vom Besitzer genutzt und die zweite von ihm vermietet wird.

Durch eine Gliederung in Teilprojekte werden über einen schrittweisen Aufbau der
Anlage einerseits die technischen Anforderungen stufenweise erhöht und
andererseits verschiedene Varianten von Konfigurationsmöglichkeiten und -
verfahren praktiziert. An einigen Stellen werden Anregungen für zusätzliche
Aufgabenstellungen gegeben, die mit dem Trainingssystem erprobt werden können,
aber über das vorgestellte Szenarium hinausgehen.

1
EIT9
Projektaufgabe

Folgende Teilprojekte (TP) sind zu realisieren:

z TP 1: Audio-Sprechanlage für eine Wohnung


z TP 2: Audio-Sprechanlage für zwei Wohnungen
z TP 3: Video-Sprechanlage für zwei Wohnungen
z TP 4: Anlagenprogrammierung mittels PC

2
EIT9
Begriffe und Bezeichnungen

Die nachfolgenden Aufgaben stützen sich stark auf die Handbücher und
Produktinformationen des Herstellers. Deshalb finden Sie hier ein Glossar mit
wichtigen allgemeinen und Siedle-spezifischen Begriffen.

Wir empfehlen, dieses Glossar vor der ersten Bearbeitung kurz zu sichten und
später bei Bedarf gezielt zu nutzen.

Hinweis:
Bei den Buchstabenkürzeln für die Siedle-Komponenten hat der Hersteller, soweit
möglich, die Anfangsbuchstaben der deutschen Langbezeichnungen verwendet.
Das erleichtert die richtige Zuordnung.

Glossar
Adresse: Eindeutige Kennung eines Bus-Teilnehmers.

Bus: System zur Datenübertragung zwischen mehreren Teilnehmern über einen


gemeinsamen Übertragungsweg.

Etagenruftaster (ETR): Ruftaste an der Wohnungstür.

Freisprechtelefon: Telefon mit fest eingebautem Mikrofon und Lautsprecher sowie


mindestens einer Taste zur Türöffnung.

Haustelefon (auch: Wohntelefon): Telefon mit beweglichem Hörer sowie


mindestens einer Taste zur Türöffnung.

Internes Gespräch: Sprechverbindung zwischen Haustelefonen untereinander.

Lichtkontakt: Steuerkontakt, der für eine definierte Zeit schließt und zum
Einschalten einer Beleuchtung (z. B. über Fernschalter) genutzt werden kann.

Lichttaste: Taste an Telefon und Türstation, mit der der Lichtkontakt aktiviert wird.

Nebenstelle: Telefonanschluss an einer Telefonanlage.

Rufabschaltung (auch: Stummschaltung): Abschalten des akustischen Rufsignals.

Ruftaste (auch: Klingeltaste): Taste zur Anforderung einer Türöffnung.

Siedle In-Home-Bus: Kommunikationssystem der Fa. Siedle mit zwei Adern.

Siedle-In-Home: Audio: Siedle-In-Home Bus mit auschließlicher Tonübertragung.

Siedle-In-Home: Video: Siedle-In-Home Bus mit Ton- und Videoübertragung.

3
EIT9
Begriffe und Bezeichnungen

Siedle Vario-Bus: Kommunikationssystem der Fa. Siedle mit vier Adern.

Stamm: Vom Bus-Netzgerät ausgehende Busleitung, an der mehrere Bus-


Teilnehmer angeschlossen sind. Stämme können zusammengeschlossen werden,
sie gehören dann zum selben Strang.

Strang: Busbereich, in dem alle angeschlossenen Teilnehmer dasselbe


Trägermedium nutzen.

Teilnehmer: Komponente in einem Bussystem, die als Sender und/oder Empfänger


über eine eindeutige Adresse am Datenaustausch beteiligt ist. Busgeräte können
aus mehreren Teilnehmern bestehen.

Telefonanlage: Vermittlungsstelle zur Nutzung mehrerer Telefone für die interne


und externe Kommunikation.

Türgespräch: Sprechverbindung zwischen Telefon und Türstation.

Türlautsprecher: Lautsprecher der Türstation.

Türöffnerkontakt: Steuerkontakt, der für eine definierte Zeit schließt und zum
Aktivieren eines Türöffners genutzt werden kann.

Türöffnertaste: Telefontaste, mit der der Türöffnerkontakt aktiviert wird.

Türruf: Betätigung einer Ruftaste an der Türstation.

Türstation (auch: Türsprechanlage): Zusammenfassung von Lautsprecher,


Ruftasten, ggf. auch Lichttaste zur Montage am Eingangsbereich.

4
EIT9
Systembeschreibung

Die Komponenten des Trainingssystems enthalten ein oder mehrere Elemente des
Siedle-Programms, diverse Zusatzteile und natürlich Anschlußmöglichkeiten.

Die Kontakte der Elemente sind verschaltet - teilweise zur internen Verdrahtung,
hauptsächlich jedoch zur äußeren Verkabelung über Steckbuchsen und
Messleitungen. Parallel zu den Steckbuchsen sind die Anschlüsse auch auf die
Klemmleisten gelegt, so dass die Anlage auch als Kabelverdrahtung realisiert
werden kann. Dazu enthält jede Steckbuchsenbezeichnung neben dem
Anschlussnamen auch in Klammern die dazugehörige Klemmennummer.

Nachfolgend werden die Komponenten des Trainingssystems und ihre Bestandteile


vorgestellt. Detailliertere Angaben zu den Siedle-Bausteinen finden Sie im Anhang
unter "Technische Informationen".

Als Übungsobjekt dient ein Experimentiersystem, das die grundlegenden Bausteine


einer Haussprechanlage bereitstellt.

Stellvertretend für die Gruppe der busgesteuerten Haussprechanlagen wurde das


"In-Home-Bus"-System der Firma Siedle ausgewählt. Durch sein hohes Maß an
Erweiter- und Programmierbarkeit stellt das System eine universelle und
zukunftsträchtige Grundlage für viele Einsatzfälle dar.

5
EIT9
Systembeschreibung

Türstation Audio / Video (Modul CO3209-4A)

1 Blindmodul (BM 611-0)


2 Bus-Kameramodul Color (BCMC 650-0), alternative Ergänzung (CO3209-4F)
3 Bus-Tastenmodul 4-fach (BTM 650-04)
4 Bus-Türlautsprechermodul (BTLM 650-04)
5 Türöffner-Signalleuchte (Tö)
6 Lichtkontakt-Signalleuchte (Li)
7 Klemmleiste für BCMC, BTLM, BTM, Tö, Li, DRM

6
EIT9
Systembeschreibung

Versorgungs- und Steuereinheit (Modul CO3209-4B)

1 Transformator (TR 603-0)


2 Bus-Video-Netzgerät (BVNG 650-0)
3 Zubehör-Bus-Versorgung (ZBVG 650-0)
4 Ein-/Ausschalter Trainingssystem
5 Klemmleiste für TR, BVNG

7
EIT9
Systembeschreibung

Audio Hausstation Standard (Modul CO3209-4C)

1 Bus-Audio-Auskopplung (BAA 650-0)


2 Bus-Telefon Standard (BTS 850-2)
3 Etagenruftaste (ERT)
4 Klemmleiste für BAA, BTS, ERT

Audio Hausstation Comfort (Modul CO3209-4D)

1 Bus-Audio-Auskopplung (BAA 650-0)


2 Bus-Telefon Comfort (BTC 850-2)
3 Etagenruftaste (ERT)
4 Klemmleiste für BAA, BTC, ERT

8
EIT9
Systembeschreibung

Video Hausstation Standard (Modul CO3209-4E)

1 Bus-Video-Verteiler-Unsymmetrisch
(BVVU 650-0)
2 Bus-Telefon Standard mit Farbmonitor
(BTSV 850-2)
3 RC-Glied
4 Etagenruftaste (ERT)
5 Klemmleiste für BVVU
6 Klemmleiste für BTSV, ERT

Programmiereinheit mit USB- und TK-Schnittstelle (Modul


CO3209-4G)

1 Programmier-Interface (PRI 602-01 USB)


2 DoorCom Analog (DCA 650-02)
3 Klemmleiste für PRI, DCA

9
EIT9
Systembeschreibung

Ergänzungen
Einige Siedle-Komponenten sind nicht bei jedem Gebrauch des zugehörigen
Trainingsmoduls im Einsatz. Sie werden bei Bedarf verwendet.

z Bus-Kameramodul Color (BCMC 650-0)

Diese Komponente wird in der Türstation nur in den Teilprojekten 3 und 4


eingesetzt.

z Blindmodul (BM 611-0)

Diese Komponente wird im Austausch mit dem Bus-Kameramodul verwendet.

z Zubehör-Bus-Versorgung (ZBVG 650-0)

Diese Komponente wird im Bus-Video-Netzgerät nur im Teilprojekt 4


eingesetzt.

z Siedle-Vario-Schlüssel

Der Spezialschlüssel dient zum Entriegeln der Funktionsmodule im


Montagerahmen der Türstation.

10
EIT9
TP 1: Audio-Sprechanlage für eine Wohnung

Das Teilprojekt 1 beinhaltet die Realisierung einer Audiosprechanlage mit einem


Haustelefon.

Inhaltliche Schwerpunkte:

z Grundlagen des Siedle-In-Home-Bus


z Audiosprechanlage mit einem Standard-Haustelefon
z Manuelle Grundprogrammierung (Teach-In)

1.1 Analyse
Die Kundenanfrage führte zu einem Vor-Ort-Termin. Dabei ergab sich folgende
Situation:

z Objekt ist ein Wohnhaus mit zwei Etagen.


z Jede Etage enthält eine abgeschlossene Wohnung.
z Der Zugang erfolgt über die gemeinsame Haustür in einen Treppenflur, dort
befinden sich räumlich übereinander die Eingangstüren zu den Wohnungen.
z Der Hausbesitzer (Kunde) bewohnt die untere Etage.

Der Kunde möchte das Haus mit einer Haussprechanlage für beide Wohnungen
ausrüsten. Im ausgebauten Zustand soll die Anlage neben dem Sprechkontakt auch
ein Videobild vom Haustüreingang liefern.

Der Ausbau soll aus Kostengründen stufenweise geschehen. Da die zweite


Wohnung noch nicht bezogen ist, genügt vorerst eine Anlage mit einem Audio-
Telefon.

Nach der Unterbreitung Ihres Angebots erhalten Sie vom Kunden den Auftrag, eine
entsprechende erweiterungsfähige Anlage zu planen und zu realisieren.

11
EIT9
TP 1: Audio-Sprechanlage für eine Wohnung

Ihr Meister schlägt für die Umsetzung des Auftrags eine Busgesteuerte
Haussprechanlage der "Siedle-In-Home-Bus"-Systemfamilie vor.

Systemkenntnisse
Machen Sie sich anhand des "Planungshandbuch Siedle-In-Home-Bus" mit dem
System vertraut.

Siehe "Allgemein" in Planungshandbuch Siedle-In-Home-Bus, S. 3 ff.

Beantworten Sie zur Vorbereitung der Planung folgende Fragen:

Wieviel parallele Adern werden für die Funktion einer Siedle-In-Home-Bus-


Anlage unbedingt gebraucht?

2 4 6 8
Adernzahl: n
j
k
l
m j
k
l
m
n j
k
l
m
n j
k
l
m
n

Wählen Sie aus.

Welche maximalen Kabellängen in Meter sind bei einem Einstrangsystem


zulässig?

Von Bus-Netzgerät zu Bus-Türstation: ______ m


Tragen Sie die
Von Bus-Netzgerät zu Bus-Telefon: ______ m
Zahlenwerte ein.
Von Bus-Telefon zu Etagenruftaste: ______ m

Welcher Aderdurchmesser in Millimeter wird für die Leitung empfohlen?

Tragen Sie den


Aderdurchmesser: ______ mm
Zahlenwert ein.

12
EIT9
TP 1: Audio-Sprechanlage für eine Wohnung

Wieviel Teilnehmer können an ein Einstrangsystem angeschlossen werden?

8 15 16 31 32
Anzahl Teilnehmer maximal: j
k
l
m
n j
k
l
m
n j
k
l
m
n j
k
l
m
n j
k
l
m
n

Wählen Sie aus.

Was ist mit "Teilnehmer" gemeint?

j
k
l
m
n die verwendeten Busadressen
j
k
l
m
n die angeschlossenen Haustelefone Wählen Sie
j die angeschlossenen Türstationen
k
l
m
n aus.
j alle angeschlossenen Geräte
k
l
m
n

Projektierung
Der Kundenauftrag kann mit einem "Siedle-In-Home-Bus: Audio" Einstrangsystem
realisiert werden. Da die Anlage jedoch später auch Video-Komponenten enthalten
soll, wird statt eines einfachen Bus-Netzgeräts gleich das Bus-Video-Netzgerät
eingesetzt.

Ermitteln Sie mit Hilfe des "Planungshandbuch Siedle-In-Home-Bus" die


notwendigen Komponenten und Leitungen.

Siehe "Siedle-In-Home-Bus: Audio; Einstrangsystem" in Planungshandbuch


Siedle-In-Home-Bus, S. 8 - 9.

Die untenstehende Liste führt alle im Trainingssystem vorhandenen


Komponenten auf.

Planen Sie eine einfache Audio-Sprechanlage für eine Wohnung.


Markieren Sie dazu die notwendigen Komponenten.

13
EIT9
TP 1: Audio-Sprechanlage für eine Wohnung

c
d
e
f
g BAA 650-0: Bus-Audio-Auskopplung
c
d
e
f
g BCMC 650-0: Bus-Kameramodul Color
c
d
e
f
g BTC 850-02: Bus-Telefon Comfort
c
d
e
f
g BTLM 650-04: Bus-Türlautsprechermodul
c
d
e
f
g BTM 650-04: Bus-Tastenmodul 4-fach
c
d
e
f
g BTS 850-02: Bus-Telefon Standard
c
d
e
f
g BTSV 850-02: Bus-Telefon Standard mit Farbmonitor Klicken Sie die
entsprechenden
c
d
e
f
g BVNG 650-0: Bus-Video-Netzgerät Kästchen an.
c
d
e
f
g BVVU 650-0: Bus-Video-Verteiler-Unsymmetrisch
c
d
e
f
g DCA 650-2: DoorCom Analog
c
d
e
f
g PRI 602-01 USB: Programmier-Interface
c
d
e
f
g TR 603-0: Transformator
c
d
e
f
g ZBVG 650-0: Zubehör-Bus-Versorgung
c
d
e
f
g RC-Abschlussglied

Die Ausführung des Auftrags wird mit dem Trainingssystem erfolgen. Die
folgende Liste führt dazu alle vorhandenen Experimentiermodule auf.

Markieren Sie die notwendigen Module, die für die geplante Audio-
Sprechanlage für eine Wohnung notwendig sind.

c
d
e
f
g Türstation Audio / Video (Modul CO3209-4A)
c
d
e
f
g Versorgungs- und Steuereinheit (Modul CO3209-4B)
c
d
e
f
g Audio Hausstation Standard (Modul CO3209-4C) Klicken Sie die
c
d
e
f
g Audio Hausstation Comfort (Modul CO3209-4D) entsprechenden
Kästchen an.
c
d
e
f
g Video Hausstation Standard (Modul CO3209-4E)
c
d
e
f
g Programmiereinheit mit USB- und TK-Schnittstelle
(Modul CO3209-4G)

14
EIT9
TP 1: Audio-Sprechanlage für eine Wohnung

Der Kunde hat Angebot angenommen und Ihnen den Auftrag erteilt, die Anlage zu
errichten.

Sie realisieren die Aufgabe in zwei Schritten:

z Aufbau und Inbetriebnahme der Grundschaltung ohne Zusatztransformator


z Einbeziehung des 12-V-Zusatztransformators

Schaltungsaufbau

Die Abbildung zeigt den Versuchsaufbau der Grundschaltung.

z Montieren Sie die Komponenten im Experimentierrahmen.


z Stellen Sie die Netzstromversorgung her.
z Setzen Sie das Bus-Netzgerät in den Auslieferungszustand zurück (wenn das
Gerät vorher schon benutzt wurde).

Hinweis:
Dazu muss der transparente Gehäusedeckel des BVNG 650-0 geöffnet werden.

Siehe "Auslieferungszustand herstellen" in Systemhandbuch In-Home-Bus:


Audio, Kap. 8, S. 75.
Gehäusedeckel öffnen siehe Produktinformation Zubehör-Bus-Versorgung
ZBVG 650-0, S. 2.

15
EIT9
TP 1: Audio-Sprechanlage für eine Wohnung

z Schalten Sie die Stromversorgung des Bus-Netzgerätes aus.


z Verschalten Sie die Komponenten zu einer Audio-Sprechanlage mit einem
Haustelefon.

In Betrieb nehmen
Schalten Sie die Anlage ein.

Die Anlage läuft hoch und initialisiert dabei die Bus-Teilnehmer. LED1 signalisiert
diesen Zustand durch symmetrisches Blinken (Hell-/Dunkelphasen gleich lang) mit
1,67 Hz.

Beim Erreichen des normalen Arbeitszustandes der Anlage (Betriebszustand)


wechselt die Anzeige von LED1. Jetzt blitzt LED1 immer mit ca. 1 Hz kurz auf.

Programmieren
Programmieren Sie das Haustelefon auf Ruftaste 1 der Türstation.

Die Zuordnung der Ruftasten erfolgt immer in der Reihenfolge

1. Programmiermodus der Anlage am Bus-Netzgerät aktivieren.


2. Programmiermodus der Türstation aktivieren.
3. Aktuelles Haustelefon aktivieren.
4. Entsprechende Ruftaste an Türstation zuordnen.
(Schritte 3 und 4 können bei Bedarf für weitere Telefone wiederholt werden.)
5. Programmiermodus der Anlage am Bus-Netzgerät beenden.

Details siehe "Türruf programmieren" in Systemhandbuch In-Home-Bus:


Audio, Kap. 6, S. 46.

16
EIT9
TP 1: Audio-Sprechanlage für eine Wohnung

Erproben
Im Folgenden wird die Grundfunktion der Haussprechanlage erprobt.

Jemand möchte einen Hausbewohner besuchen.


Welcher Ablauf findet dabei statt?

Markieren Sie bei jedem Schritt (von links nach rechts) die dazugehörige
Handlung.
1. Schritt 2. Schritt 3. Schritt 4. Schritt 5. Schritt
Betätigen des
j
k
l
m
n j
k
l
m
n j
k
l
m
n j
k
l
m
n j
k
l
m
n
Türöffners
Türruf von der
j
k
l
m
n j
k
l
m
n j
k
l
m
n j
k
l
m
n j
k
l
m
n
Etagenruftaste
Einschalten des
j
k
l
m
n j
k
l
m
n j
k
l
m
n j
k
l
m
n j
k
l
m
n
Flurlichts
Türruf von der
j
k
l
m
n j
k
l
m
n j
k
l
m
n j
k
l
m
n j
k
l
m
n
Türstation
Rückfrage über
j
k
l
m
n j
k
l
m
n j
k
l
m
n j
k
l
m
n j
k
l
m
n
das Haustelefon

In jeder Spalte darf nur eine Auswahl aktiv sein.

17
EIT9
TP 1: Audio-Sprechanlage für eine Wohnung

Grundschaltung erweitern
Für den Türöffner und das Schalten des Lichts stellt das Bus-(Video-)Netzgerät
lediglich geschaltete Kontakte zur Verfügung (Anschlusswerte beachten!), deren
Klacken bei der Erprobung zu hören war. Bei der bisherigen Schaltung muß deshalb
ein Türöffner über eine Fremdspannungsquelle betrieben werden.

Der Transformator TR 603-0 kann diese Aufgabe übernehmen. Außerdem liefert er


die Spannung für die Beleuchtung der Türstation. Im Trainingssystem wird sie auch
dazu genutzt, die Funktion der Schaltkontakte mittels Lampen zu demonstrieren.

Die Abbildung zeigt die erweiterte Grundschaltung.

z Ergänzen Sie Ihre Schaltung entsprechend


z Wiederholen Sie die Erprobung.

18
EIT9
TP 1: Audio-Sprechanlage für eine Wohnung

Übergeben Sie die Anlage dem Kunden und weisen Sie ihn in Bedienung und
Anpassungsmöglichkeiten ein.

Führen Sie nachfolgende Anpassungen mit dem Kunden gemeinsam durch:

Anpassen
z Ändern Sie die Klingeltonlautstärke und die Klingeltonmelodie für den Türruf.
z Ändern Sie dasselbe auch für den Etagenruf des Haustelefons.
z Schalten Sie die Klingel des Haustelefons stumm.

Vollziehen Sie damit den in der Erprobung praktizierten Nutzungsablauf.

Details siehe Bedienungsanleitung Bus-Telefon Standard BTS 850-02,


S. 2 - 3.

19
EIT9
TP 1: Audio-Sprechanlage für eine Wohnung

20
EIT9
TP 2: Audio-Sprechanlage für zwei Wohnungen

Das Teilprojekt 2 beinhaltet die Realisierung einer Audiosprechanlage mit zwei


Haustelefonen.

Inhaltliche Schwerpunkte:

z Audiosprechanlage mit Comfort Haustelefon


z Plug+Play Programmierung

Die zweite Wohnung ist bezogen. Sie benötigt jetzt ebenfalls ein Haustelefon.

2.1 Analyse
Der Kunde wünscht deshalb folgende Änderungen an der Sprechanlage:

z Als zweites Audio-Haustelefon soll ein besser ausgestattetes vom Typ


"Comfort" eingesetzt werden.
z Das Standard-Telefon in seiner Wohnung wird gegen das neue Comfort-
Telefon ausgetauscht.
z Das vorhandene Standard-Telefon kommt in die obere Wohnung.
z Die Zuordnung der Ruftasten wird verändert - Taste 1 für die obere und Taste
2 für die untere Wohnung.
z Zwischen den Haustelefonen sollen interne Gespräche möglich sein.

21
EIT9
TP 2: Audio-Sprechanlage für zwei Wohnungen

Planen Sie die Erweiterung der bestehenden Anlage um einen zweiten


Wohnungsanschluss.

Siehe auch Planungshandbuch Siedle-In-Home-Bus, S. 7 - 11.

Die bestehende Anlage soll um ein weiteres Audio-Telefon ergänzt werden.

Kennzeichnen Sie die für diese Erweiterung notwendigen Komponenten.

c
d
e
f
g BAA 650-0: Bus-Audio-Auskopplung
c
d
e
f
g BTC 850-02: Bus-Telefon Comfort
c
d
e
f
g BTSV 850-02: Bus-Telefon Standard mit Farbmonitor Klicken Sie die
entsprechenden
c
d
e
f
g BVVU 650-0: Bus-Video-Verteiler-Unsymmetrisch Kästchen an.
c
d
e
f
g ZBVG 650-0: Zubehör-Bus-Versorgung
c
d
e
f
g RC-Abschlussglied

Das Trainingssystem muss entsprechend ergänzt werden.

Markieren Sie die zusätzlichen Trainingssystem-Module, die für die Realisierung


der Audio-Sprechanlage für zwei Wohnungen notwendig sind.

c
d
e
f
g Audio Hausstation Comfort (Modul CO3209-4D)
Klicken Sie die
c Video Hausstation Standard (Modul CO3209-4E)
d
e
f
g
entsprechenden
c Programmiereinheit mit USB- und TK-Schnittstelle
d
e
f
g Kästchen an.
(Modul CO3209-4G)

Auch hier unterbreiten Sie dem Kunden ein Angebot über die zu erbringenden
Leistungen.

22
EIT9
TP 2: Audio-Sprechanlage für zwei Wohnungen

Der Kunde hat das Angebot angenommen und Ihnen den Auftrag erteilt, die Anlage
zu erweitern.

Schaltungsaufbau

Die Abbildung zeigt den erweiterten Versuchsaufbau.

z Ergänzen Sie die Komponenten im Experimentierrahmen.


z Setzen Sie das Bus-Netzgerät in den Auslieferungszustand zurück.

Hinweis:
Dazu müssen Sie zeitweise die vorhandenen Bus-Anschlüsse Ta/Tb auftrennen.

Siehe "Auslieferungszustand herstellen" in Systemhandbuch In-Home-Bus:


Audio, Kap. 8, S. 75.

z Schalten Sie die Stromversorgung des Bus-Netzgerätes aus.


z Entfernen Sie die Gehäuse der Bus-Telefone von ihren Grundplatten.

"Gehäusedeckel öffnen" siehe Produktinformationen Bus-Telefon Standard


BTS 850-02 und Bus-Telefon Comfort BTC 850-02, jeweils S. 2.

z Verschalten Sie die Komponenten zu einer Audio-Sprechanlage mit zwei


Haustelefonen.
23
EIT9
TP 2: Audio-Sprechanlage für zwei Wohnungen

In Betrieb nehmen
Schalten Sie die Anlage ein.

Die Anlage läuft hoch. Wenn sie den normalen Betriebszustand erreicht hat, kann
mit der Programmierung begonnen werden.

Programmieren

Ruftastenzuordnung
Programmieren Sie die Haustelefone wie folgt:

z Ruftaste 1 der Türstation auf Bus-Telefon Standard BTS 850-02


z Ruftaste 2 der Türstation auf Bus-Telefon Comfort BTC 850-02.

Die Zuordnung der Ruftasten soll im Plug+Play-Verfahren erfolgen. Dabei werden


die Ruftasten automatisch der Reihe nach (hier: von 1 bis 4) jeweils den Telefonen
zugeordnet, in der deren Gehäuse auf die dazugehörige Grundplatte einrasten.

Für die Plug+Play-Programmierung gilt folgende Reihenfolge:

1. Plug+Play-Modus der Anlage am Bus-Netzgerät aktivieren.


2. Mit aufgelegtem Hörer das Gehäuse des Telefons für Ruftaste 1 schließen
(einrasten) und Quittungssignal (Klingelton, blinkende Stummschaltetaste)
abwarten.
3. Schritt 2 mit Telefon für nächste Ruftaste wiederholen.
(Schritt 3 kann bei Bedarf für weitere Telefone wiederholt werden.)
4. Plug+Play-Modus der Anlage am Bus-Netzgerät beenden.

Details siehe "Programmierung Plug+Play, Vorgehensweise-Beispiel" in


Systemhandbuch In-Home-Bus: Audio, Kap. 6, S. 63.
"Gehäusedeckel schließen" siehe Produktinformationen Bus-Telefon
Standard BTS 850-02, S. 2 und Bus-Telefon Comfort BTC 850-02, S. 4.

Rücksetzen Plug+Play
Im Bedarfsfall kann die Plug+Play-Programmierung rückgesetzt werden.

Details siehe "Reset Plug+Play" in Systemhandbuch In-Home-Bus: Audio,


Kap. 6, S. 60.

24
EIT9
TP 2: Audio-Sprechanlage für zwei Wohnungen

Internruf
Programmieren Sie einen Internruf zwischen den beiden Haustelefonen.

Legen Sie die Ruffunktion für das jeweils andere Telefon auf folgende Tasten:

z beim Bus-Telefon Comfort BTC 850-02 auf die Taste unterhalb der Licht-
Taste,
z beim Bus-Telefon Standard BTS 850-02 auf die Licht-Taste selbst.

Details siehe "Internruf programmieren" in Systemhandbuch In-Home-Bus:


Audio, Kap. 6, S. 50.
Achtung: Entgegen den Angaben bei Bild 2 und 4 ist der
Programmiermodus jeweils erst nach Ausführung der Anweisungen von Bild
3 bzw. 5 zu hören.

Erproben
Erproben Sie die ordnungsgemäße Funktion der Anlage.

z Führen Sie den schon in Teilprojekt 1 praktizierten Ablauf von Türruf bis
Etagenruf für beide Wohnungen aus.
z Stellen Sie interne Gesprächsverbindungen zwischen den Telefonen her.

25
EIT9
TP 2: Audio-Sprechanlage für zwei Wohnungen

Übergeben Sie die Anlage dem Kunden und weisen Sie ihn in Bedienung und
Anpassungsmöglichkeiten ein.

z Demonstrieren Sie die Zuordnung der Ruftasten und Wohnungstelefone.

z Stellen Sie mit dem Kunden wechselweise interne Gesprächsverbindungen


her.

z Erläutern Sie die Gründe und Folgen der Umprogrammierung der Lichttaste
am Bus-Telefon BTS 850-02.

z Erklären Sie andere Anpassungen anhand der Bedienungsanleitung des Bus-


Telefons BTC 850-02.

Details siehe Bedienungsanleitung Bus-Telefon Standard BTC 850-02,


S. 2 - 3.

26
EIT9
TP 3: Video-Sprechanlage für zwei Wohnungen

Das Teilprojekt 3 beinhaltet die Realisierung einer Videosprechanlage mit zwei


Haustelefonen.

Inhaltliche Schwerpunkte:

z Kombinierte Audio/Videosprechanlage
z Ruftastenzuordnung ohne Wohnungszugang

3.1 Analyse
Der Kunde hat sich entschlossen, die Haussprechanlage auf Videobetrieb aufrüsten
zu lassen. Dabei soll jedoch nur in der unteren Wohnung ein Telefon mit Monitor
zum Einsatz kommen.

Folgende Änderungen sind notwendig:

z Die Türstation ist mit einem Kameramodul zu ergänzen.


z Das Bus-Telefon Comfort in der unteren Wohnung wird gegen ein Bus-Telefon
Standard mit Farbmonitor ausgetauscht.
z Zwischen den Haustelefonen sollen weiterhin interne Gespräche möglich sein.

27
EIT9
TP 3: Video-Sprechanlage für zwei Wohnungen

Planen Sie die Umstellung der bestehenden Anlage mit zwei Wohnungen auf
gemischten Audio/Video-Betrieb.

Ermitteln Sie mit Hilfe des "Planungshandbuch Siedle-In-Home-Bus" die


notwendigen Komponenten.

Siehe dazu "Siedle-In-Home-Bus: Video" in Planungshandbuch Siedle-In-


Home-Bus, S. 12 - 15.

Die erforderlichen Komponenten hängen davon ab, ob der Monitor-Bus von Telefon
zu Telefon durchgeschleift oder per Stichleitung an die Telefone herangeführt wird .

Die untenstehende Liste führt alle im Trainingssystem vorhandenen


Komponenten auf.

Planen Sie eine kombinierte Audio/Video-Sprechanlage für zwei Wohnungen


entsprechend den Vorgaben.
Markieren Sie dazu die notwendigen Komponenten.

c
d
e
f
g BAA 650-0: Bus-Audio-Auskopplung
c
d
e
f
g BCMC 650-0: Bus-Kameramodul Color
c
d
e
f
g BTC 850-02: Bus-Telefon Comfort
c
d
e
f
g BTLM 650-04: Bus-Türlautsprechermodul
c
d
e
f
g BTM 650-04: Bus-Tastenmodul 4-fach
c
d
e
f
g BTS 850-02: Bus-Telefon Standard
c
d
e
f
g BTSV 850-02: Bus-Telefon Standard mit Farbmonitor Klicken Sie die
entsprechenden
c
d
e
f
g BVNG 650-0: Bus-Video-Netzgerät Kästchen an.
c
d
e
f
g BVVU 650-0: Bus-Video-Verteiler-Unsymmetrisch
c
d
e
f
g DCA 650-2: DoorCom Analog
c
d
e
f
g PRI 602-01 USB: Programmier-Interface
c TR 603-0: Transformator
d
e
f
g
c ZBVG 650-0: Zubehör-Bus-Versorgung
d
e
f
g
c RC-Abschlussglied
d
e
f
g

28
EIT9
TP 3: Video-Sprechanlage für zwei Wohnungen

Das Trainingssystem muss entsprechend der Aufgabe zusammengestellt


werden. Die folgende Liste führt alle vorhandenen Experimentiermodule auf.

Markieren Sie die notwendigen Module, die für die geplante Audio/Video-
Sprechanlage für zwei Wohnungen notwendig sind.

c
d
e
f
g Türstation Audio / Video (Modul CO3209-4A)
c
d
e
f
g Versorgungs- und Steuereinheit (Modul CO3209-4B)
c
d
e
f
g Audio Hausstation Standard (Modul CO3209-4C) Klicken Sie die
c
d
e
f
g Audio Hausstation Comfort (Modul CO3209-4D) entsprechenden
Kästchen an.
c
d
e
f
g Video Hausstation Standard (Modul CO3209-4E)
c
d
e
f
g Programmiereinheit mit USB- und TK-Schnittstelle
(Modul CO3209-4G)

Der Kunde erhält ein Angebot über die zu erbringenden Leistungen.

29
EIT9
TP 3: Video-Sprechanlage für zwei Wohnungen

Der Kunde hat das Angebot angenommen und Ihnen den Auftrag erteilt, die Anlage
für den Videobetrieb zu umzurüsten.

Schaltungsaufbau

Die Abbildung zeigt den Versuchsaufbau (Monitorzweig durchgeschleift).

Anpassungen und Besonderheiten


Damit das Bus-Kamera-Modul zum Einsatz kommen kann, muss es erst in die
Türstation eingefügt werden. Dies erfolgt im Austausch gegen ein Blindmodul.

Dazu wird das Blindmodul mit dem Siedle-Vario-Schlüssel entriegelt und danach
entnommen. Anschließend verbindet man das Bus-Kamera-Modul mit der
Busanschluss-Buchse und rastet es in der Türstation ein.

Audio-Telefone müssen im Video-System über eine Bus-Audio-Auskopplung


angeschlossen werden, da dieser Bus jetzt neben Audio- auch Videosignale
überträgt.

Alle unbenutzten Enden des Monitorzweigs müssen mit RC-Gliedern


abgeschlossen werden.

30
EIT9
TP 3: Video-Sprechanlage für zwei Wohnungen

In Betrieb nehmen
z Stellen Sie die Komponenten im Experimentierrahmen zusammen.
z Stellen Sie die Netzstromversorgung her.
z Setzen Sie das Bus-Netzgerät in den Auslieferungszustand zurück.

Hinweis:
Dazu müssen Sie zeitweise die vorhandenen Bus-Anschlüsse Ta/Tb (Kamera- und
Monitor-Bus) auftrennen.

Details siehe "Auslieferungszustand herstellen" in Systemhandbuch In-


Home-Bus: Video, Kap. 8, S. 97.

z Schalten Sie die Stromversorgung des Bus-Netzgerätes aus.


z Verschalten Sie die Komponenten zu einer kombinierten Audio/Video-
Sprechanlage mit zwei Haustelefonen.

Programmieren
Übergeben Sie die Anlage dem Kunden und weisen Sie ihn in Bedienung und
Anpassungsmöglichkeiten ein.

z Demonstrieren Sie die Zuordnung der Ruftasten und Wohnungstelefone.


z Stellen Sie mit dem Kunden wechselweise interne Gesprächsverbindungen
her.
z Demonstrieren Sie die Funktion der Monitor-Taste am Bus-Telefon BTSV 850-
02.
z Erklären Sie die Monitoreinstellungen am Bus-Telefon BTSV 850-02.

Details siehe Bedienungsanleitung Bus-Telefon Standard mit Farbmonitor


BTSV 850-02, S. 2 - 3.

Der Monitorzweig kann bei kleineren Anlagen direkt von Bus-Telefon zu Bus-
Telefon durchgeschleift werden. Sind die Anlagen größer bzw. haben sie eine
Struktur aus Stammleitungen mit Abzweigen, sind Bus-Video-Verteiler erforderlich.

Eine entscheidende Größe sind die auftretenden Dämpfungen. Sind sie zu groß,
müssen die Leitungswege verkürzt oder die Verluste durch Zusatzkomponenten
ausgeglichen werden.

31
EIT9
TP 3: Video-Sprechanlage für zwei Wohnungen

Genauere Angaben und Beispielrechnungen befinden sich im "Planungshandbuch


Siedle-In-Home-Bus".

Siehe dazu "Reichweite, Dämpfungswerte" in Planungshandbuch Siedle-In-


Home-Bus, S. 18 - 21.

Die Abbildung zeigt die Versuchsschaltung unter Verwendung eines Bus-Video-


Verteilers.

z Ändern Sie den Schaltungsaufbau am Trainingssystem entsprechend


z Überprüfen Sie, ob der Schaltungswechsel die Funktion der Anlage verändert
hat.

32
EIT9
TP 3: Video-Sprechanlage für zwei Wohnungen

Übergeben Sie die Anlage dem Kunden und weisen Sie ihn in Bedienung und
Anpassungsmöglichkeiten ein.

z Demonstrieren Sie die Zuordnung der Ruftasten und Wohnungstelefone.

z Stellen Sie mit dem Kunden wechselweise interne Gesprächsverbindungen


her.

z Demonstrieren Sie die Funktion der Monitor-Taste am Bus-Telefon BTSV 850-


02.

z Erklären Sie die Monitoreinstellungen am Bus-Telefon BTSV 850-02.

Details siehe Bedienungsanleitung Bus-Telefon Standard mit Farbmonitor


BTSV 850-02.

33
EIT9
TP 3: Video-Sprechanlage für zwei Wohnungen

34
EIT9
TP 4: Anlagenprogrammierung mittels PC

Das Teilprojekt 4 beinhaltet die Programmierung einer In-Home-Anlage mittels


eines Windows-PC. Ausgangspunkt ist die Anlagen-Konfiguration im Ergebnis von
Teilprojekt 3.

Inhaltliche Schwerpunkte
z Notwendige Hardware
z Einlesen und Zurückschreiben der Konfiguration
z Manuell nicht programmierbare Funktionen

Vorteile der Software


Um wirklich alle Funktionen einer In-Home-Anlage auszuschöpfen, benötigt man die
dazugehörige Programmier-Software für Windows-PCs.

Aber auch für Standardaufgaben ist die Software eine große Hilfe:

z Alle Einstellungen können ohne Platzwechsel von einer Person vorgenommen


werden.
z Die Anlagen-Konfiguration kann bereits in der Firma komplett vorbereitet
werden.
z Die aktuelle Konfiguration kann für spätere Servicearbeiten abgespeichert
werden.

4.1 Schnittstellen
Für die Verbindung zum PC muss die Anlage mit einer USB-Schnittstelle
ausgerüstet werden. Dazu werden folgende Siedle-Komponenten benötigt:

z Programmier-Interface (PRI 602-01 USB)


z Zubehör-Bus-Versorgung (ZBVG 650-0)

Programmier-Interface (PRI 602-01 USB)


Diese Komponente im Schalttafelgehäuse dient der USB-Verbindung eines
Windows-PC mit dem Siedle-In-Home-Bus. Das Programmier-Interface wird bei
kleinen Anlagen mobil über Westernstecker (LAN-Kabel) an das Bus-Video-
Netzgerät (BVNG 650-0) angeschlossen.

Details siehe Produktinformation Programmier-Interface PRI 602-01 USB,


S. 2 - 4.

35
EIT9
TP 4: Anlagenprogrammierung mittels PC

Zubehör-Bus-Versorgung (ZBVG 650-0)


Die Komponente ist ein Zubehör-Platine für das Bus-Video-Netzgerät (BVNG 650-
0). Ihre 8-polige Westernbuchse dient dem Anschluss des Programmier-Interfaces
(PRI 602-01 USB).

Zur Installation der Platine muss der transparente Gehäusedeckel des BVNG 650-0
geöffnet werden. Dann wird sie unter Nutzung der Führungsschienen in den
Schacht unterhalb von Status-LEDs und Adressschalter eingeschoben.

Wird der Gehäusedeckel des BVNG 650-0 danach wieder geschlossen, muss die
Abdeckung für die Westernbuchse ausgebrochen sein.

Details siehe Produktinformation Zubehör-Bus-Versorgung ZBVG 650-0,


S. 2 - 3.

36
EIT9
TP 4: Anlagenprogrammierung mittels PC

Schaltungsaufbau
Das Programmier-Interface befindet sich auf dem Trainingsmodul
"Programmiereinheit mit USB- und TK-Schnittstelle" (Modul CO3209-4G).

37
EIT9
TP 4: Anlagenprogrammierung mittels PC

Die Abbildung zeigt den erweiterten Versuchsaufbau.

z Ergänzen Sie die Komponenten im Experimentierrahmen.


z Stellen Sie die Verbindung zwischen Bus-Video-Netzgerät und Programmier-
Interface her.

Achtung:
Die USB-Verbindung zum PC darf erst hergestellt werden, wenn die Programmier-
Software auf dem PC fertig installiert wurde.

38
EIT9
TP 4: Anlagenprogrammierung mittels PC

Das Programm
Die Software wird unter der Bezeichnung

z Bus-Programmier-Software BPS 650-0 V2.xx

im Produktkatalog geführt. Sie ist Bestandteil des Lieferumfangs des Siedle-Moduls


Programmier-Interface (PRI 602-01 USB).

Die Software wird ständig gepflegt und der weiteren technischen Entwicklung
angepasst. Hervorzuheben ist auch ihre sehr ausführliche Online-Hilfe, die eine
umfassende Informationsquelle über alle Systemkomponenten bildet. Es wird
empfohlen, regelmäßig auf der Website nach Aktualisierungen zu sehen.

Die weiteren Schritte setzen ein vollständig installiertes Programm voraus. Die
Installation wird hier nicht behandelt; bitte folgen Sie dazu den entsprechenden
Herstellerangaben.

Programmstart
Nach einer Standard-Installation kann man das Programm starten über

z das Icon auf dem Desktop

oder

z Start > Programme > Siedle > BPS650 > BPS650

Das Programm kennt zwei Zustände, die auch in der Windows-Taskleiste


symbolisiert werden:

z Verbunden

z Getrennt

39
EIT9
TP 4: Anlagenprogrammierung mittels PC

Verwalten
Das Programm speichert die Daten einer Anlage in einem "Projekt". Die
vorhandenen Geräte werden dabei in einem Gerätebaum dargestellt, alle
Konfigurationsdaten sind über die jeweilige Gerätemaske ersichtlich. Alle Daten
können in der Projektdatei abgelegt werden.

Neben der Programmierfunktion hat die Software auch Managementfunktionen.


Geräte können z. B. mit hilfreichen Namen und weiteren Angaben versehen
werden, die allesamt einer höheren Arbeitsqualität dienen. Diese zusätzlichen
Daten werden nicht in die Anlage übertragen, sondern ausschließlich in der
Projektdatei gespeichert.

Über die Projektdateien sind Konfigurationen auch leicht auf andere Anlagen
übertragbar. Beim Einspeichern vor Ort muss natürlich die Geräteausrüstung der
Anlage mit dem aktuellen Projekt übereinstimmen.

Programmierarten
Bei der Programmierung einer Anlage spricht man vom Online- und vom Offline-
Modus.

z Online Modus:
Die Konfiguration wird vor Ort an der Anlage eingelesen, gegebenenfalls im
PC modifiziert und danach in die Anlage zurückgeschrieben.
z Offline Modus:
Die Konfiguration wird außerhalb einer Anlage vorbereitet und erst später vor
Ort in die Anlage übertragen.

Im Folgenden wird die Programmierung im Online-Modus praktiziert.


Ausgangspunkt ist ein leeres Projekt.

Um überhaupt Daten von der Sprechanlage einlesen oder an sie übertragen zu


können, muss das Programm eine Verbindung zur Anlage besitzen.

Verbindungseinstellungen
Die Verbindungseinstellungen finden Sie im Programmmenü unter

z Verbindung > Verbindungsdialog...

40
EIT9
TP 4: Anlagenprogrammierung mittels PC

Verbinden und Trennen


Zum Auf- und Abbau einer Verbindung zur Anlage nutzen Sie den sich
umschaltenden Button in der Symbolleiste des Programms:

z Die Verbindung zwischen PC und Anlage wird hergestellt.

z Die Verbindung zwischen PC und Anlage wird beendet.

41
EIT9
TP 4: Anlagenprogrammierung mittels PC

Projekt anlegen
Eine neue Anlage soll mit dem PC programmiert werden.

z Starten Sie das Programm.

Das Programmfenster zeigt ein leeres Standardprojekt.

z Speichern Sie das neue Projekt unter einem aussagekräftigen Dateinamen.

42
EIT9
TP 4: Anlagenprogrammierung mittels PC

Das Programmfenster zeigt links den Gerätebaum und rechts die Datenfelder und
Konfigurationsschalter des ausgewählten Strukturelements.

z Geben Sie die Projektinformationen (Name, Beschreibung) ein,


ggf. auch die Kunden- und Serviceinformationen.

43
EIT9
TP 4: Anlagenprogrammierung mittels PC

z Speichern Sie das Projekt.

44
EIT9
TP 4: Anlagenprogrammierung mittels PC

System übernehmen
Die Geräte der Anlage sollen in das aktuelle Projekt übernommen werden,
einschließlich ihrer Konfiguration.

z Stellen Sie die Verbindung zur Anlage her.

z Klicken Sie auf den Button "Suchen".

Das Dialogfenster "In-Home Geräte suchen" erscheint.

z Klicken Sie auf den Button "Alles suchen und hinzufügen".

z Bestätigen Sie die Nachfrage, ob die Konfiguration der Geräte ebenfalls


erfasst werden soll.

45
EIT9
TP 4: Anlagenprogrammierung mittels PC

Die Übertragung beginnt. Das Programm durchsucht die Anlage und sammelt die
Rückmeldungen. Wechselnde Statusfenster zeigen dabei, welche Schritte gerade
durchlaufen werden.

46
EIT9
TP 4: Anlagenprogrammierung mittels PC

Als Ergebnis wird der Gerätebaum angezeigt. Zur Identifikation dienen vorerst die
Gerätetypen und die aktuellen Busadressen.

Wird ein Gerät ausgewählt, erscheint dessen Konfigurationsmaske.

z Speichern Sie das Projekt.

47
EIT9
TP 4: Anlagenprogrammierung mittels PC

Bezeichnungen zuordnen
Beim Einlesen der Anlage erhalten die Geräte als Namen ihre Typbezeichnung und
die Busadresse. Das ist für die weitere Programmierung und den Service
fehlerträchtig.

Die Geräte müssen deshalb lokalisiert werden.

z Rufen Sie die Geräte BTLM, BTS 850 und BTSV 850 auf.
Überprüfen Sie den jeweiligen Standort und tragen Sie Namen und
Beschreibungen ein.

Wichtiger Hinweis:
Bei Systemen in der Praxis benötigt man dafür technische Unterstützung. Die
Online-Hilfe des Programms gibt unter dem Titel "In-Home-Geräte lokalisieren" eine
Anleitung zur Gerätezuordnung unter realen Bedingungen.

Bus-Türlautsprechermodul BTLM:

Bus-Telefon Standard BTS:

48
EIT9
TP 4: Anlagenprogrammierung mittels PC

Bus-Telefon Standard mit Farbmonitor BTSV:

z Speichern Sie das Projekt.

Bus-Adressen einsehen
Insbesondere bei der Fehlersuche braucht man eine Übersicht über die den
Geräten zugeordneten Busadressen.

Die Adressen des Strangs werden vom Bus-Video-Netzgerät verwaltet.

49
EIT9
TP 4: Anlagenprogrammierung mittels PC

z Rufen Sie die Adressübersicht auf.

50
EIT9
TP 4: Anlagenprogrammierung mittels PC

Projekt öffnen
Sie möchten die Arbeit an einem bestehenden Projekt fortsetzen.

z Starten Sie das Programm.

z Öffnen Sie das zu bearbeitende Projekt.

Das Projekt wird angezeigt.

Wenn es seit der letzten Programmierung zwischenzeitlich Änderungen an der


Struktur oder der Konfiguration der Geräte gab, muss die Anlage neu ausgelesen
werden.

z Stellen Sie die Verbindung zur Anlage her.

z Klicken Sie auf den Button "Lesen".

Das Dialogfenster "Konfigurationsdaten lesen" erscheint.

51
EIT9
TP 4: Anlagenprogrammierung mittels PC

z Klicken Sie auf den Button "Alle markieren".

52
EIT9
TP 4: Anlagenprogrammierung mittels PC

z Klicken Sie auf den Button "Konfiguration lesen".

Die Übertragung beginnt.

53
EIT9
TP 4: Anlagenprogrammierung mittels PC

Die erfolgreiche Übertragung wird gemeldet.

54
EIT9
TP 4: Anlagenprogrammierung mittels PC

z Speichern Sie das Projekt.

55
EIT9
TP 4: Anlagenprogrammierung mittels PC

Ruftasten zuordnen
Das Bus-Tastenmodul BTM ist kein eigenständiges In-Home-Bus-Gerät, sondern
wird als Komponente des Bus-Türlautsprechermoduls BTLM verwaltet.

Die Angabe "Reihen" und "Spalten" bezieht sich auf komplette Tastenmodule, nicht
auf die einzelnen Tasten innerhalb des Moduls.

z Machen Sie einen Doppelklick auf das Symbol des Bus-Tastenmoduls.

Der Bearbeitungsdialog erscheint.

56
EIT9
TP 4: Anlagenprogrammierung mittels PC

Hier erfolgt die Zuordnung der Ruftasten zu den Bus-Telefonen.

z Speichern Sie das Projekt nach Änderungen.

Tastenquittierung einschalten
Per Software ist es möglich, für die Türstation eine akustische Rückmeldung beim
Drücken der Ruftasten einzuschalten.

57
EIT9
TP 4: Anlagenprogrammierung mittels PC

z Aktivieren Sie die Checkbox für die Tastenquittierung.

z Speichern Sie das Projekt.

58
EIT9
TP 4: Anlagenprogrammierung mittels PC

Doppelte Tastenbelegung nutzen


Die Tasten der Bustelefone besitzen zwei Belegungsebenen - Einfaches und
Zweifaches Drücken.

Im Grundzustand gibt es bestimmte Standardbelegungen der Tasten. Diese können


verändert werden. Die manuelle Programmierung hat aber nur Zugriff auf die erste
Ebene (Funktion A). Die zweite Ebene (Funktion B) ist ausschließlich per Software
umprogrammierbar.

In Teilprojekt 3 hat dies dazu geführt, dass wegen der Einrichtung der internen
Verbindung der Telefone die Grundfunktion der Licht-Taste aufgegeben werden
musste.

Bus-Telefon Standard BTS:

Bus-Telefon Standard mit Farbmonitor BTSV:

59
EIT9
TP 4: Anlagenprogrammierung mittels PC

Diesen Mangel können wir jetzt beheben.

Ändern Sie die Belegung bei beiden Telefonen wie folgt:

z Legen Sie den "Internruf" für das jeweils andere Telefon auf die Funktion B
der Rufabschaltungs-Taste.

z Schalten Sie die Funktion A der Licht-Taste wieder auf "Lokale Funktion:
Lichtrelais des BNG/BSG".

60
EIT9
TP 4: Anlagenprogrammierung mittels PC

z Speichern Sie das Projekt.

Rufton einstellen
Die Ruftoneinstellungen (Lautstärke, Melodien der unterschiedlichen Rufe) befinden
sich unter dem Reiter "zusätzliche Funktionen".

61
EIT9
TP 4: Anlagenprogrammierung mittels PC

z Speichern Sie das Projekt nach Änderungen.

62
EIT9
TP 4: Anlagenprogrammierung mittels PC

Änderungskontrolle
Das Programm überwacht, ob die Projekteinstellungen gegenüber denen der
Anlage verändert wurden. Es zeigt bei jedem Gerät an zwei Stellen an, wenn die
Einstellungen von Programm und wirklichem Gerät nicht mehr übereinstimmen:

z mit einer leeren Checkbox "Konfiguration aktuell" in der Konfigurationsmaske

z mit einem rot umrandeten Geräte-Symbol im Gerätebaum

Die Abbildung zeigt die entsprechenden Stellen, rechts für das ausgewählte
BTS 850.

Aus Demonstrationsgründen wurden die Konfigurationsänderungen für Modul


BTLM 650 schon vorher in die Anlage übertragen, es gilt also als aktuell.

Achtung:
Das Programm vergleicht immer mit dem Zustand beim letzten Einlesen.
Nachträgliche Änderungen direkt an der Anlage bleiben ihm bis zum nächsten
Lesen unbekannt.

Konfiguration schreiben
Damit die in der Software getroffenen Einstellungen wirksam werden können,
müssen diese in die Anlage übertragen werden - die Anlage wird synchronisiert.

z Speichern Sie den Projektzustand. (Sicherheitshalber!)

z Klicken Sie auf den Button "Schreiben".

63
EIT9
TP 4: Anlagenprogrammierung mittels PC

Der Geräte-Auswahldialog erscheint.

Standardmäßig sind alle Geräte mit nicht mehr aktueller Konfiguration zur
Synchronisation vorgemerkt.

Sie können die Auswahl verändern. Das Programm zeigt dabei die jeweils
notwendige Übertragungszeit an.

z Klicken Sie auf den Button "Konfiguration schreiben".

Die Datenübertragung beginnt. Statusmeldungen zeigen die Vorgänge


einschließlich der noch verbleibenden Zeit.

64
EIT9
TP 4: Anlagenprogrammierung mittels PC

Die erfolgreiche Übertragung wird gemeldet.

65
EIT9
TP 4: Anlagenprogrammierung mittels PC

z Quittieren Sie die Meldung und schließen Sie das Fenster.

z Speichern Sie das Projekt.

66
EIT9
5. Weitere Projektvorschläge

Über die bis hierher beschriebenen Aufgaben hinaus können mit dem
Trainingssystem noch andere Übungsszenarien ausgeführt werden:

z Die Verschaltung der Komponenten unter wirklichkeitsnaheren Bedingungen


mittels Kabel und Klemmen.

z Die Konfiguration von Leistungsmerkmalen, die außerhalb des für die


Teilprojekte 1 bis 4 angenommenen Szenarios liegen.

Verschaltung mit Kabel und Klemmen


Die Anschlusszuordnungen der Klemmen auf den Klemmleisten stehen in
Klammern hinter den Bezeichnungen der Steckbuchsen.

Weitere Aufgaben
z Aufbau einer Anlage mit drei Haustelefonen.

z Programmierung einer "Türmatik".


Das ist nur für ein Comfort-Telefon möglich.

z Anschluss einer Telefonanlage mittels DoorCom Analog (DCA 650-02).


Das erfordert eine Telefonanlage mit freier Analog-Nebenstelle.

Eine Übersicht über die programmierbaren Funktionen sowie ihr Zugang in den
Programmierverfahren finden Sie in den Systemhandbüchern.

Siehe "Programmieren Übersicht Funktionen" in Systemhandbuch In-Home-


Bus: Audio, Kap. 6, S. 38 ff. und Systemhandbuch In-Home-Bus: Video,
Kap. 7, S. 58 ff.

67
EIT9
6. Technische Informationen

Hier finden Sie eine Aufstellung der verwendeten Siedle-Module sowie Links zu
Herstellerdokumentationen und -software. Zusätzlich finden Sie die
Dokumentataionen auf der dem Handbuch beiliegenden CD.

Türstation
Bus-Türlautsprecher-Modul (BTLM 650-04)
Enthält Lautsprecher, Mikrofon, Lichttaster und Beleuchtung

Bus-Türlautsprecher-Modul (BTLM 650-04)


Enthält Lautsprecher, Mikrofon, Lichttaster und Beleuchtung

Bus-Tasten-Modul 4-fach (BTM 650-04)


Enthält Namensschildtasche, 4 Ruftasten, 4 Namensschilder und Beleuchtung

Bus-Kamera-Modul Farbe (BCMC 650-0)


Kamera mit integrierter Heizung, Infrarotbeleuchtung

Blind-Modul (BM 611-0)


Abdeckung von Leerfeldern/Reservierungen

Vario-Schlüssel (Nr. 15599)


Zum Öffnen von Türstationen der Baureihe Vario 611

Siedle-Vario Montageanleitung
Montage von Türstationen der Baureihe Vario 611

Telefone
Bus-Telefon Standard (BTS 850-2)
Haustelefon mit 3 Tasten (Türöffner, Licht, Rufabschaltung)

Bus-Telefon Comfort (BTC 850-2)


Haustelefon mit 8 Tasten (Türöffner, Licht, Rufabschaltung und 5 weitere)

Bus-Telefon Standard mit Farbmonitor (BTSV 850-2)


Haustelefon mit 4 Tasten (Türöffner, Licht, Rufabschaltung, Bild)

68
EIT9
6. Technische Informationen

Zentrale
Bus-Video-Netzgerät (BVNG 650-0)
Versorgung und Organisation der In-Home-Bus-Teilnehmer

Transformator (TR 603-0)


12 V AC / 1,3 A zur Versorgung von Zusatzkomponenten

Schnittstellen
Bus-Audio-Auskopplung (BAA 650-0)
Für den Anschluss reiner Audio-Komponenten an den In-Home-Bus

Bus-Video-Verteiler-Unsymmetrisch (BVVU 650-0)


Zum Einkoppeln eines Bus-Video-Senders

Zubehör-Bus-Versorgung (ZBVG 650-0)


Steckkarte für Einbau in BVNG 650-0; mit 8-poliger Western-Buchse für den
Anschluss des PRI 602-0 USB.

Programmier-Interface (PRI 602-01 USB)


Ermöglicht Windows-PC über die USB-Schnittstelle Zugriff auf In-Home-Bus; mit 8-
poliger Western-Buchse für den Anschluss des ZBVG 650-0

DoorCom Analog (DCA 650-02)


Für den Anschluss einer TK-Anlage an den In-Home-Bus

Software
BPS 650-0 Bus-Programmier-Software V2.6.1
(neueste Version:
http://www.siedle.com/App/WebObjects/XSeMIPS.woa/cms/page/locale.deDE/pid.221
-650-0-Bus-Programmiersoftware.html)
Anlagen-Programmier-Software für Windows-PC

PRI 602-0 USB-Treiber für Win2k, Win XP und Vista


USB-Treiber für Modul PRI 602-0 USB

Online-Hilfe der BPS 650-0 (aus V2.6.1)


Windows-Hilfe-Datei; Teil des Programmpakets

69
EIT9
6. Technische Informationen

Handbücher
Planungshandbuch Siedle In-Home-Bus
Ausgabe 2008

Systemhandbuch In-Home-Bus: Audio


Ausgabe 2009

Systemhandbuch In-Home-Bus: Video


Ausgabe 2009

70
EIT9
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Herzlichen Glückwunsch!
Sie haben den Kurs "Busgesteuerte Video-Haussprechanlage" beendet.

Der vorliegende Kurs "Busgesteuerte Video-Haussprechanlage" ist


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16

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