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18.12.

2006 Grundlagen der Entwicklungspsychologie und Psychische Grundfunktionen

Grundlagen der Entwicklungspsychologie

- Vgl. Folien
- Entwicklung in Phasen
o – z.B. Adoleszenz, Klimakterium, etc.
ƒ Æ Grosses Risiko für Probleme

Psychische Grundfunktionen

- Vgl. Folien
- Extrem wichtig für Entwicklungspsychologie Æ im Falle einer Einschränkung ist das Individuum
stark beeinträchtigt
- Die neurowissenschafltiche Forschung der letzten 20 Jahre hat gezeigt, dass Psyche und Gehirn
direkt zusammenhängen Æ psychische Faktoren von aussen führen zu morphologischen
Veränderungen im Gehirn
- Entwicklung von Dendriten hängt massgeblich davon ab, ob und welche Stimulationen von
Aussen auf das Individuum treffen Æ z.B. sieht das neuronale System von Heimkindern völlig
anders aus (viel weniger Verknüpfungen) als z.B. bei Kindern, die in geordneten
Familienverhältnissen aufgewachsen sind
o Auswirkungen davon zeigen sich z.B. bei einem Hirnschlag Æ Die Fähigkei von
Neuronen, ihnen eigendlich fremde Aufgaben anzueignen (neuronale Plastizität) ist im
Kindes- und Jugnedalter am grössten; im Alter wird sie immer langsamer, kommt jedoch
nie zum Stehen.
- Bewusstseinszustände:
o Wach – Schläfrig – Somnolenz – Sopor – Koma
- Wahrnehmungen werden in der Grosshirnrinde zu Auffassungen verarbeitet Æ z.B. Viele Leute in
einem Raum schreiben, während einer spricht = Wahrnehmung; Schlussfolgerung „Das ist eine
Vorlesung“ = Auffassung
o Störungen können z.B. Halluzinationen, Verfolgungswahn, etc. sein
- Grundprinzipien des Lernens:
o Klassische Konditionierung
ƒ z.B. Pawlofscher Hund
• Blitzlicht als neutraler Stimulus zusammen mit Flieschgabe auslösen
o Æ Speichelfluss wird als konditionierte Reaktion auf Blitz ausgelöst
• Elektroschock als neutraler Stimulus zusammen mit Fleischgabe ausösen
o Æ Speichelfluss und Pfote heben wird zusammen mit Blitz
ausgelöst
o Instrumentellen Konditionierung
ƒ Erwünschtes Verhalten wird belohnt, unerwünschtes bestraft
ƒ Z.B. Rauchen und Alkoholkonsum wird ebenfalls durch instrumentelle
Konditionierung gefördert (momentaner Kick ist wichtiger als späte Bestrafung)
o Modelllernen
ƒ „Soziales Lernen“
ƒ Zu lernendes wird einfach abgeschaut Æ wichtig für befurliche Fähigkeiten
- Î Alle drei Prinzipien passieren während des ganzen Lebens