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Achtsamkeit(sübung) als ein Gesundheitsverhalten zur

Abstinenz/Rückfallprävention →
Ob ich sie regelmässig in meinen Alltag integriere, hängt von den folgenden Faktoren ab:

Selbstwirksamkeits-
erwartung

Aufrecht-
Initiierung
erhaltung
Handlungsplanung
Handlungsergebnis- Zielsetzung
erwartung (Intention) Bewältigungsplanung
Wiederher-
Planung stellung

Handlung

Risikowahrnehmung Barrieren und Ressourcen

Das Prozessmodell gesundheitlichen Handelns (Health Action Process Approach, HAPA; nach Schwarzer 1992)
Begriffserklärung (anhand Beispiel)
• Handlungsergebniserwartung: «Was kann ich erreichen/gewinnen, wenn ich die
Achtsamkeitsübungen regelmässig mache?»
• Risikowahrnehmung: «Welche negative Konsequenzen werden bei mir weiterhin
bestehen/sich neu entwickeln, wenn ich keine Achtsamkeitsübungen mache?»
• Selbstwirksamkeitserwartung bzgl. Zielsetzung: «Wie gut kann ich mir im Allgemeinen
(trotz Schwierigkeiten) ein Ziel setzen?»
• Zielsetzung/Intention: «Ich möchte/will die Achtsamkeitsübungen regelmässig machen.»
• Handlungsplanung: «Wie oft, wann, wo und welche Achtsamkeitsübungen mache ich?»
• Bewältigungsplanung: «Inwiefern, durch welche Unterstützungen kann ich meine
Achtsamkeitsübungen trotzdem machen, obwohl bestimmte Bedingungen für meinen
Handlungsplan (wie Ort, Zeit, BegleiterIn, etc.) fehlen oder bestimmte Ereignisse (wie
Personen, Wetter, Unfall, etc.) meinen Handlungsplan behindern/stören?»
• Selbstwirksamkeitserwartung bzgl. Initiierung: «Wie gut kann ich im Allgemeinen (trotz
Schwierigkeiten) mit einem Zielverhalten anfangen?»
• Selbstwirksamkeitserwartung bzgl. Aufrechterhaltung: «Wie gut kann ich im Allgemeinen
(trotz Schwierigkeiten) ein Zielverhalten regel-/planmässig und dauerhaft ausüben?»
• Selbstwirksamkeitserwartung bzgl. Wiederherstellung: «Wie gut kann ich im Allgemeinen
(trotz Schwierigkeiten) wieder beginnen, ein Zielverhalten durchzuführen, wenn ich
einmal/eine Zeit lang/nach dem Rückfall damit nachgelassen habe?»