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Sklavenvertrag

Dieser Vertrag wird geschlossen zwischen

Mel

- im Folgenden ‘Herrin’ genannt -

und

Philipp

- im Folgenden ‘Sklave’ genannt -


§1
Der Sklave steht seiner Herrin außerhalb seiner Arbeitszeit zur Verfügung.
Alle in diesem Vertrag vereinbarten Regeln und Aufgaben können von
seiner Herrin in dieser Zeit mit sofortiger Wirkung eingefordert werden.

§2

I. Die Herrin kann über den Sklaven nach freiem Ermessen verfügen, oder
dieses Recht zeitweise auf Andere übertragen.
II. Die Herrin wird alle Aktivitäten im Zusammenhang mit Dritten vorher mit
dem Sklaven besprechen und sicherstellen, dass hierbei keine
grundsätzlich festgelegten Grenzen verletzt werden.
III. Die Herrin garantiert, die Anonymität und Unantastbarkeit des Sklaven in
seinem Bekanntenkreis zu wahren und ihn vor Dritten zu beschützen.

§3

I. Alle Aktivitäten der Herrin, die das Leben des Sklaven in Gefahr bringen,
oder einen unheilbaren Schaden verursachen könnten, sind unzulässig
und tabu.
II. Die Herrin garantiert dem Sklaven, keinerlei Handlungen vorzunehmen,
die bleibende Schäden an Geist oder Körper des Sklaven nach sich ziehen
können. Nach Beendigung des Vertrages wird der Sklave ohne deutliche
Kennzeichnung, welcher Art auch immer, aus dieser Beziehung
hervorgehen.

§4

I. Das Eigentum des Sklaven bleibt von diesem Vertrag unberührt.


II. Der Sklave darf seinen erlernten Beruf und sein Hobby als Musiker
ausüben. Keine Vereinbarung in diesem Vertrag darf den beruflichen
Werdegang des Sklaven beeinflussen oder gefährden.

§5

Der Sklave wird sich mit allen Kräften bemühen, seiner Herrin perfekt zu
dienen, gehorsam zu sein und vorausschauend jene Handlungen zu
unternehmen, die seine Herrin von ihm erwartet.

§6

I. Die Herrin kann den Sklaven für Verfehlungen nach ihrem Ermessen
bestrafen. Der Sklave hat nicht das Recht Kritik an der Strafe oder dem
Strafmaß zu üben.
II. Der Sklave hat das Recht zu weinen, zu schreien und zu betteln, aber er
erkennt die Tatsache an, dass diese Gefühlsregungen keinen Einfluss auf
seine Behandlung haben müssen.
III. Außerdem weiß er, dass seine Herrin, wenn sie sich durch seine Laute
gestört fühlt, ihn knebeln, oder ihn auf andere Weise zum Schweigen
bringen kann.
§7

I. Der Sklave darf sich nach seinen Vorstellungen kleiden, so lange er damit
seine Kleidungsregeln nicht verletzt.
II. Ist die Herrin zugegen, bestimmt sie, ob und wie sich der Sklave zu
kleiden hat.

§8

I. Der Sklave darf keinen sexuellen Kontakt zu anderen Männern oder


Frauen haben, es sei denn seine Herrin befiehlt es.
II. Dem Sklaven ist es untersagt, ohne Erlaubnis seiner Herrin zum
Orgasmus zu kommen.
III. Der Sklave hat zu keiner Zeit einen Anspruch auf einen Orgasmus.

§9

I. Der Sklave hat auf alle ihm gestellten Fragen ehrlich und direkt zu
antworten.
II. Der Sklave hat seine Fragen respektvoll zu formulieren, und dann
ehrfürchtig auf die Entscheidung seiner Herrin zu warten.
III. Wenn die Herrin von ihrem Sklaven verlangt, offen über Dinge zu reden,
die ihn belasten oder quälen, so darf der Sklave dies nicht als Erlaubnis
interpretieren, zu winseln oder sich zu beklagen.

§ 10

I. Der Sklave hat ein Vetorecht gegenüber jedem Befehl seiner Herrin, mit
dem er ohne Folgen und rechtmäßig die Befolgung der Befehls verweigern
kann.
II. Dieses Vetorecht gilt ausschließlich für den Fall, dass die Ausführung des
Befehls
1. nach Ansicht des Sklaven gegen das Gesetz verstößt und zu Geld-
oder Haftstrafen führen kann
2. nach Ansicht des Sklaven zu dauerhaften Gesundheitsschädigungen
(auch psychologischer Art) führen kann
3. nach Ansicht des Sklaven einen nicht unerheblichen Einfluss auf
seinen Beruf oder sein Hobby als Musiker nimmt.

§ 11

Herrin und Sklave vereinbaren, dass im Extremfall ein Safeword zur


Begnadigung des Sklaven führt. Das Safewort lautet _____________.