Sie sind auf Seite 1von 3

Die Staufer

In diesem Referat geht es um die wichtigsten Staufer, die die deutsche Gesellschaft im
Spätmittelalter verändert haben und die eine die bekanntesten Persönlichkeiten der Deutsche
Geschichte bis heute sind.
Staufer, Adelsgeschlecht und Herrscherdynastie im Deutschen Reich des 11 bis 13.
Jahrhunderts, das sie von 1138 bis 1268 beherrschten. Der Name kommt von der Burg
Hohenstaufen auf der Schwäbischen Alb. Die Staufer stellten schwäbische Herzöge.
Konrad III.
Konrad entstammte dem adligen Geschlecht, das als „Staufer“ bekannt ist; diese
Bezeichnung ist jedoch erst von Historikern des späten 15. Jahrhunderts eingeführt worden.
Im Dezember 1127 wurde Konrad von bayerischen, fränkischen und schwäbischen
Anhängern der Staufer auf der Reichsburg Nürnberg zum König erhoben. Sie entschieden
sich wohl deswegen für Konrad, weil er anders als sein Bruder Friedrich nicht Lothar III.
gehuldigt hatte und ihm daher kein Eidbruch vorgeworfen werden konnte. Nun, die beiden
Stauferbrüder – Friedrich (II.), der „Einäugige“ und Konrad (*1093/°1152) – kämpften
weiterhin um das von ihnen reklamierte Recht, die eigentlichen Nachfolger Heinrichs V. zu
sein. Denn, obwohl der Sachse Lothar (III.) von Süpplinburg – wegen seiner Ergebenheit dem
Papst gegenüber, auch „Pfaffenkönig“ genannt – sein Amt immerhin die nächsten gut zwölf
Jahre (ab 1133 sogar als Kaiser) ausübte, blieben die beiden Brüder – davon unbeeindruckt –
auch weiterhin aufmüpfig und obstinat.
Während Friedrich sich zum Beispiel hartköpfig weigerte, sein Erbe an Lothar (III.) von
Süpplinburg abzutreten, ließ Konrad sich 1127/1128 sogar zum Gegenkönig ausrufen, um
schließlich 1138 in Koblenz, ein Jahr nach dem Tod Lothars (III.), als erster Staufer zum
römisch-deutschen König gewählt zu werden. Für die nächsten gut einhundertdreißig Jahre
(von 1138 bis 1254/1268), wurden nun die staufischen Könige und Kaiser zur bestimmenden
und eindrucksvollen Macht des Mittelalters.

Friedrich I. Barbarossa
Weil der Sohn des Königs Konrad III., Friedrich von Rothenburg, noch minderjährig
war, wurde Friedrich zum Nachfolger bestimmt. Die Umstände dafür sind unklar. Am 9. März
1152 wurde er zum deutschen König gewählt und folgte seinem Onkel Konrad auf den Thron.
Drei Jahre später, am 18. Juni 1155, krönte ihn Papst Hadrian IV. während seines ersten
Italienfeldzugs zum Kaiser des Heiligen Römischen Reiches. Insgesamt unternahm
Barbarossa sechs Feldzüge nach Italien.
Nach seiner Krönung zum Kaiser verschlechterten sich die Beziehungen zum Papst
und endeten in einem heftigen Konflikt. 1176 wurde er bei Legnano (nahe Mailand) vom
papsttreuen Lombardenbund der norditalienischen Städte besiegt.
Der Konflikt mit dem Papst wurde 1177 durch einen Sonderfrieden mit Papst
Alexander III. in Venedig beendet. 1189 unternahm Friedrich den 3. Kreuzzug mit Philip II.
von Frankreich und Richard I. von England. Nach zwei erfolgreichen Schlachten gegen die
Muslime ertrank er am 10. Juni 1190 beim Baden im Fluss Saleph in Anatolien unter nicht
genau geklärten Umständen.

Heinrich VI.
Heinrich VI. wird im November 1165 als zweiter Sohn von Friedrich I. Barbarossa
und Beatrix von Burgund in Nimwegen geboren.
Schon 1169, also als Kind, ist Heinrich zum deutschen König bestimmt worden. Sein
Vater hat diese Wahl durchgesetzt und auch den Herrschaftsanspruch auf Sizilien in die Wege
geleitet: 1186 findet die Vermählung mit der sizilianischen Prinzessin Konstanze statt.
1189 hat er die Regentschaft für seinen Vater übernommen, der sich zum Kreuzzug
entschlossen hat. Im folgenden Jahr, beim plötzlichen Tod des Kaisers, fallen dem Sohn die
ganze Ehre und Last der Regierung zu. Heinrich VI. sieht zwei Ziele klar auf die Augen: die
Kaiserkrone und die Eroberung Siziliens. Der erste wichtiger Erfolg: 1191 vollzieht der Papst
Coelestin III. die Kaiserkrönung. Seine zweite Wünsch erfüllt sich in 1194, als die Krönung
Heinrichs im Normannendom von Palermo stattfindet. Sein Reich erstreckt sich von der
Nordsee bis ins Herz des Mittelmeers. Heinrich VI. stirbt, unerwartet auch er, 1197 in
Messina, während gerade ein neuer Kreuzzug vorbereitet wird.

Friedrich II.
1194: er ist in Mittelitalien, in Jesi geboren
1197: Tod Heinrichs VI. (sein Vater)
1198: Im Mai, wird er zum König von Sizilien erhoben
Tod von Konstanze von Sizilien (sein Mutter) =/ In der Vormundschaft des
Papstes (so wollte seine Mutter)
1208: Friedrich ist 14 Jahre alt und so endet die päpstliche Vormundschaft
1209: Friedrich heiratet Konstanze von Aragon (so wollte der Papst)
Friedrich der II ist König von Sizilien, aber nicht im Heiligen Römischen Reich und
genau das wollte er. Das Problem ist, dass zwei andere Könige gibt, die erhoben sein wollen:
Philipp von Schwaben, ein anderer Staufer, der in 1208 ermordet ist. Der Zweite ist Otto IV.,
ein Welfer, der 1210 von der Papst exkommuniziert wird. So wird Friedrich II 1212 in
Frankfurt zum König gewählt.
25 Juli 1215 wird Friedrich II noch ein weiteres Mal zum König erhoben, diesmal in
Aachen. Im November- die Anerkennung von Seiten des Papstes- der legitime Herrscher über
das Heilige Römiche Reich
1220: Krönung zum Kaiser- hier verspricht er in Kreuzzug aufzubrechen
Seit 1221- Verschiebung des Kreuzzuges
1225: Vertrag von San Germano-verspricht Friedrich II.bis August 1227 mit dem
Kreuzzug zu beginnen, ansonst soll der Papst ihn exkommunizieren
August 1227: Seuche im Heer Friedrichs--- Exkommunikation von Papst Gregor IX.
1228: Kreuzzug
1229: Vertrag von Jaffa: zehnjährigen Waffenstillstand mit dem Sultan Al-Kamil und
die Christen bekommen Zugang zu Jerusalem, Bethleem und Nazareth- Erfolg Friedrich II
Streit mit seinem Sohn Heinrich VII.
Ende des staufisch-welfischen Konfliktes, eine eue Exkommunikation,
Auseinandersetzungen mit dem Papst
1250: Tod in Castel Fiorentino

Konradin
1252: Geburt auf Berg Wolfstein (Enkel vom Kaiser Friedrich II.) ----Konradin wächst
bei seinem Onkel, Herzog Ludwig von Bayern