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Stahlmaste für Starkstrom-Freileitungen Berechnung und Beispiele von Wilhelm Taenzer Zweite neubearbeitete Auflage
Stahlmaste für
Starkstrom-Freileitungen
Berechnung und Beispiele
von
Wilhelm Taenzer
Zweite neubearbeitete Auflage
Mit 264 Abbildungen
Springer -Verlag
Be r li n / G ö t t i ng e n
/ He i d e Lb erg
1952
ISBN 978-3-642-53227-6 DOI 10.1007/978-3-642-53226-9 ISBN 978-3-642-53226-9 (eBook) Alle Rechte, insbesondere das der
ISBN 978-3-642-53227-6
DOI 10.1007/978-3-642-53226-9
ISBN 978-3-642-53226-9 (eBook)
Alle Rechte,
insbesondere das der übersetzung in fremde Sprachen, vorbehalten.
Vorwort zur ersten Auflage. In den Anfängen der Überlandzentralen galt der Mastenbau naturgemäß als etwas
Vorwort zur ersten Auflage.
In den Anfängen der Überlandzentralen galt der Mastenbau naturgemäß als etwas Neben-
sächliches im Eisenkonstruktionsfach.
Das wurde bald anders, als mit dem Ausbau der Leitungsnetze die Nachfrage nach
Masten stieg und gleichzeitig die mit hoher elektrischer Spannung betriebenen Verbindungs-
leitungen besondere Anforderungen an die Konstruktion der Maste stellten.
Es kam alles darauf an, daß Mastkonstruktionen geschaffen wurden, die gute Wirtschaft-
lichkeit mit unbedingter Betriebssicherheit der aufgehängten Hochspannungsleitungen ver-
einigten.
Die zu diesem Ziele führenden Grundlagen der Statik und Konstruktion zum erfolgreichen
Mastenbau sind als reife Frucht langjähriger Erfahrung in dieser kleinen Schrift niedergelegt.
Mit dieser Gabe möchte sie dienen: den Elektrizitätsfirmen bei der Projektierung neuer
Leitungsstrecken, den Eisenbaufirmen als brauchbare Handhabe zur Berechnung und Her-
stellung wirtschaftlicher Masttypen und nicht 7.uJetzt den Studierenden als Rüstzeug zum
Studium dieses aussichtsreichen, mit der gesamten Elektrizitätswirtschaft so eng verbundenen
Fachgebietes.
Bad Oeynhausen, im Frühling 1930. Der Verfasser.
Vorwort zur zweiten Auflage.
Seit dem Erscheinen der ersten Auflage sind in der Entwicklung des Freileitungsbaues
zahlreiche Fortschritte erzielt worden. Diese Ergebnisscaus Forschung und technischer Ent-
wicklung sind in der Neuauflage berücksichtigt.
Die Gliederung des vorliegenden Lehrstoffes ist nach der bewährten Form der Erst-
auflage beibehalten worden mit dem Bestreben, daß der Umfang dieser Schrift nicht wesentlich
größer wurde als der der Erstauflage.
Die Berechnungsbeispiele wollen wie bei der Erstauflage dazu dienen, den Berechnungs-
gang für mustergültige Konstruktionen aufzuzeigen, wie auch sonst über Zweck und Ziel
der vorliegenden Arbeit dasselbe gilt, was schon im Vorwort zur ersten Auflage gesagt
worden ist.
Daß diese Schrift ihren Dienst in der Fachwelt in gleicher Weise ausrichte wie die erste
Auflage, ist mein Wunsch und meine Hoffnung.
Bad Oeynhausen, im Sommer 1951. Der Verfasser.
Inhaltsverzeichnis. I. Allgemeine Grundlagen der Berechnung. Seite 1. Übersicht über die VDE- Vorschriften für den
Inhaltsverzeichnis.
I. Allgemeine Grundlagen der Berechnung.
Seite
1. Übersicht über die VDE- Vorschriften für den Bau von Starkstrom-Freileitungen.
1
2.
Auszug aus den "Vorschriften für den Bau von Starkstrom-Freileitungen VDE 0210" .
1
3.
Wirtschaftliche Spannweite.
.
.
.
.
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8
4.
Regeln für günstige l\fastkonstruktionen und :Fundierung
10
5.
Ermittlung der Durchhänge
.
.
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.
.
14
II. Berechnungsbeispiele.
6.
50 kV-Leitung, 200 m Spannweite mit starren Auslegern
26
7.
Stahl-Aluminium-Doppelleitung llO k V, 280 m Spannweite
36
8.
Tragmast mit schwenkbarem Ausleger einer llO kV-Stahl-Aluminium-Leitung mit
Spannweiten von 250 m.
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52
9.
Stahl-Aluminium-Doppelleitung' llO kV, 250 m Spannweite, mit Schwellenfundament 58
10.
Stahl-Aluminium-Leitung 220 kV, 340 m Spannweite
68
11.
Stahl-Aluminiumleitung 220 kV, 340 m Spannweite, breitgespreizter Tragmast .
85
12.
Geschweißter Flachmast in Rahmen-Konstruktion
90
13.
[-Stahlmast für 500 kg Zug, 8,00 + 1,80 und 10,00
+2,00 m lang.
95
I. Allgemeine Grundlagen der Berechnung. 1. Übersicht über die VDE-Vorschriften für den Bau von
I. Allgemeine Grundlagen der Berechnung.
1. Übersicht über die VDE-Vorschriften für den Bau von
Starkstrom-Freileitungen.
Der Berechnung aller Maste sind die jeweils gültigen "Vorschriften für den Bau von
Starkstrom-Freileitungen VDE 0210" zugrunde zu legen. Sie enthalten alle hierfür in Frage
kommenden Bestimmungen.
In diesen "Vorschriften" sind auch die technischen Bestimmungen für Kreuzungen
von Starkstrom-Freileitungen mit den Anlagen der Bahn-, Post- und Wasserstraßen enthalten.
Für die allgemeine Bauausführung dieser Kreuzungen sind besondere "Verwaltungs-
Vorschriften der Bahn-, Post- und Deutsche Wasserstraßen-Verwaltung für Kreuzungen mit
fremden Starkstromanlagen" maßgebend. Sie geben Aufschluß über die erforderlichen Unter-
lagen für die Genehmigung, für Bauausführung, Inbetriebnahme, Unterhaltung u. dgl.
Schließlich sind die "Technische Bestimmungen für Kreuzungen und Näherungen
zwischen Autobahnen und Starkstrom-Freileitungen" zu erwähnen, die sich eng an die
"Vorschriften VDE 0210 anschließen.
Hiermit sind die Grundlagen genannt, die für den Bau von Masten auf freier Strecke
und von Kreuzungsmasten zu beachten sind.
Die Kreuzungsmaste unterscheiden sich von den Streckenmasten hauptsächlich durch
doppelte Aufhängung der Leitungen, geringere Beanspruchung der Leitungen im Kreuzungs-
felde und durch höher bemessene Sicherheit der Mastkonstruktion gegen Verdrehung, worüber
in den Vorschriften genaue Anleitung gegeben ist.
pie "Vorschriften VDE 0210" sind aufgestellt vom "Verband Deutscher Elektrotech-
niker" (VDE), und zwar in freier Gemeinschaftsarbeit der dazu berufenen VDE-Ausschüsse.
Sie werden von Behörden und Gerichten als Rechtsgrundlage anerkannt!.
2. Auszug aus den "Vorschriften für den Bau von
Starkstrom-Freileitungen VDE 0210".
Es sind nachstehend in gedrängter Kürze auszugsweise die "Vorschriften" zusammen-
gestellt, soweit sie unmittelbar von der Berechnung und Ausführung der Maste handeln.
Begriffserklärungen.
§ 3.
Dauerzugfestigkeit der Leitungen ist die größte statische Zugspannung, die eindrähtige Leitungen oder
zu Seilen verwendete Drähte ein Jahr lang aushalten müssen, ehe sie zerreißen.
Höchstzugspannung ist die Zugspannung im tiefsten Punkt der Leitungen, die nach dem bei der Yer-
legung gewählten Durchhang weder bei - 50 mit der der Berechnung zugrunde gelegten Zusatzlast noch bei - 20 c
olme Zusatzlast überschritten wird.
Höchstzug einer Leitung ist Nennquerschnitt X Höchstzugspannung.
Durchhang der Leitung ist der Abstand der :\1itte der Verbindurlgslinie ihrer beiden Aufhängepunkte
von dem senkrecht darunter liegenden Punkt der Leitung.
Istquerschnitt einer Leitung ist ihr tatsächlicher Querschnitt.
::\" enn qu er sc h ni t t ist der zur norrnmäßigen Bezeichnung der Leitung dienende abgerundete IstquersclmitL
Spannweite ist die waagerecht gemessene Entfernung zweier benachbarter Stützpunkte.
Abspannabschnitt ist der zwischen zwei Festpunkten liegende Teil der Freileitung.
1 ETZ Bd.64 (1943)
S.37.
1
Taenzer,
tltahlmaoi,e, ~. Aufl.

2

Allgemeine Grundlagen der Berechnung.

Schutz gegen Berührung. Abstände von Gebäuden.

§ 4.

(Freileitungen für Nennspannungen von

1 kV und darüber.)

mit

von

b) Die Leitungen müssen - außer in unwegsamem Gelände - bei größtem Durchhang nach § 8b) und c)

ihrem tiefsten Punkt mindestens 6 m vom Erdboden entfernt sein und bei Wegkreuzungen mindestens 7 m

der Fahrbahn. Über die Abstände bei Bahn·, Post· und Wasserstraßenkreuzungen siehe § 35a).

e) Die Führung von Leitungen über Gebäude ist im eigentlichen Stadtgebiet tunliehst zu vermeide.f:1; dieses

gilt

bäude mit einer Dachdeckung, die nicht mindestens feuerhemmend entsprechend DIN 4102 ist, dürfen Leitungen

nur hinweggeführt werden, wenn der Abstand vom Dachfirst bis zur untersten Leitung mindestens 12 m beträgt. Die Überquerung von bebautem Gelände ist sonst unter Anwendung der in § 32a) angegebenen Maßnahmen

gestattet, wenn folgende Forderungen erfüllt werden:

(X) Der senkrechte Abstand zwischen den nicht ausgeschwungenen Leitungen und darunterliegenden Ge- bäudeteilen (Dachfirst, Oberkante der Schornsteine u. dgl.) muß mindestens 3 m betragen, und zwar bei Leitungen

mit Kettenisolatoren bei größtem Durchhang auch dann, wenn die unterste Leitung in einem benachbarten Feld

gerissen ist oder, wenn bei normaler Eisbelastung der Eisbehang in beiden Nachbarfeldern abgefallen, im Kreu- zungsfeld dagegen noch vorhanden ist. ß) Bei der Führung seitlich von Gebäuden oder Gebäudeteilen dürfen sich Leitungen, die sich leicht aus- schalten lassen, im ungünstigsten Falle und in unbeschädigtem Zustande festen Gebäudeteilen nicht auf weniger als 3 m nähern können. Alle übrigen Leitungen dürfen sich im ungünstigsten Falle und im unbeschädigten Zu- stande festen Gebäudeteilen nicht auf weniger als 5 m nähern können. In beiden Fällen ist das Ausschwingen der Leitungen zu berücksichtigen. Die unter (X) und ß) angegebenen Abstände sind zu vergrößern, wenn dieses nach den örtlichen Verhältnissen. besonders mit Rücksicht auf die unbehinderte Durchführung von Feuerlöscharbeiten notwendig ersdwint.

d) Der Abstand der Leitungen von Bäumen muß so groß sein, daß für Personen bei der Besorgung der

Bäume keine Gefahr der zufälligen Berührung der Leitungen besteht. Im allgemeinen ist dieser Vorschrift genügt,

besonders für Industriebauten, in denen ·feuergefährliche Stoffe verarbeitet oder gelagert werden. Über Ge·

wenn der Abstand mindestens 2,5 m beträgt.

e) Bei Nennspannungen von mehr als 100 kV sind die unter b), e) und d) angegebenen AhstiiIHle um den

W t

er

U" 150 -100

'

III

.

" M e t ern gemessen,

zu vergro ern.

H"

Ier

b·· eIlst

U

"

d· Ie" X ennspannung III .

KI 1 ovo I t.

Beschaffenheit der Leitungsdrähte und Leitungsseile. Mindestquerschnitte. § 6.

a)

Soweit eindrähtige Leitungen oder Leitungsseile gcnormt sind, sind die jeweils gültigcn Dinofmcn ma ß-

gebend.

c)

Eindrähtige Leitungen aus Stahl und Aluminium nebst seinen Legierungen sind nicht zulässig. (Aus-

nahmen für Fernmeldeleitungen siehe § 11.) Eindrähtige Kupfer- und Bronzeleitungen sind nur bis zu einem Höchstquerschnitt von 16 mm" zulässig.

d) Der zugelassene Mindestquerschnitt beträgt:

für Kupfer und Bronze

 

lO mm"

" Stahl.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

16

" Aluminium und seine Legierungen .

25

" Stahlaluminium naeh den jeweils gültigen Dinormen

16

Bei Leitungen

beträgt. Eindrähtige Leitungen sind nur bis 80 m Spannweite zulässig. (Ausnahme für Fernmeldeleitungen siehe § 11.)

Querschnitt so groß sein, daß die Nennlast mindestens 380 kg

aus anderen Werkstoffen muß dcr

Zulässige Zugspannungen.

§ 7. Durchhang.

§ 8.

(Siehe unter 5.

Ermittlung der Durchhänge. S. 14.)

Anordnung der Leitungen am Gestänge.

§ 9.

a) Die Spannung führenden Leitungen müssen voneinander und von anderen Leitungen des gleichen Spann-

feldes, z:. B. von Erdseilen, einen solchen Abstand erhalten, daß ein Zusammenschlagen oder eine Annäherung bis zum L'berschlag nicht zu befürchten ist. Diese Forderung gilt bei Leitungen gleichen vYerkstoffes, gleichen Quer- schnittes und gleichen Durchhanges als erfüllt, wenn der Abstand in Metern bei Leitungen:

aus Aluminium und seinen Legierungen mindestens Vi + ~n ,

lilO

"

anderen Werkstoffen mindestens 0,75· 1t+156- beträgt.

r

U

Hierbei ist f der Durchhang der Leitungen bei -1-40° in Metern und U n die Nennspannung in Kilovolt.

Auszug aus den "Vorschriften für den Bau von Starkstrom-Freileitungen VDE 0210"_

3

Bei Spannungen von 3 kV aufwärts darf bei Aluminium und seinen Legierungen der Abstand nicht kleiner als 1 m, bei anderen Werkstoffen nicht kleiner als 0,8 m sein. Bei Nennspannungen unter 30 kV und Spannweiten unter 35 m sind in Feldern zwischen Transformator- stationen und dem nächsten Mast sowie bei Mastschaltern an Kreuzungsmasten nach § 32b), Ziffer 3, folgende Mindestabstände der Leitungen voneinander zulässig:

bei Aluminium und seinen Legierungen

0,60m

"

anderen Werkstoffen

.

0,50 "

Leitungen, die keine Spannung gegeneinander haben, dürfen einen geringeren gegenseitigen Abstand er- halten. Bei Leitungen verschiedenen Querschnittes oder verschiedenen Werkstoffes oder ungleicher Durchhänge ist unter Voraussetzung gleichsinniger Ablenkung der Leitungen bei verschiedenen Windstärken festzustellen, ob die nach dem Vorstehenden angenommenen Abstände noch ausreichen; erforderlichenfalls sind sie so weit zu

~" , mindestens aber ein solcher

vergrößern, daß im Falle der größten Annäherung der Leitungen ein Abstand von von 0,20 m gewahrt bleibt.

besonders gefährdeten Gegenden muß in erhöhtem Maße der Gefahr des Zusammen-

schlagens übereinander liegender Leitungen Rechnung getragen werden.

die Leitung gefährdenden Schwingungen zu

rechnen ist, sind geeignete Vorkehrungen zu treffen.

führenden Leitungen müssen von geerdeten Bauteilen einen Mindestabstand in Metern

haben, der bei :Nennspannungen unter 15 kV = beträgt.

100

b) In durch Eislast

c) In

Gegenden,

in

d) Die Spannung

denen na<;hweislich

mit

winderregten,

0,20 und bei Kennspannungen von 15 kV aufwärts =

0,1

+ ~n_

l;)()

Bei Hängeketten muß der Mindestabstand der Leitungen in Metern von geerdeten Leitungen betragen:

bei ruhender Kette

=

U

0,1 + ----,!!-,

J;)O

einer Ablenkung der Kette durch Wind

= -150'

l/~

Hierbei ist ein Winddruck von

125 kg/m 2 auf Kette und

Leitung anzunehmen.

Fernmeldeleitungen am Gestänge von Starkstromleitungen. § 11.

a) Fernmeldeleitungen, die mit Starkstromleitungen am gleichen Gestänge geführt sind, müssen so ein-

gerichtet sein, daß gefährliche Spannungen in ihnen nicht auftreten können, oder sie sind entsprechend der

induzierten Spannung wie Starkstromleitungen zu behandeln. Bezüglich der Gefährdung von Fernmeldeleitungen durch unmittelbare Berührung mit Starkstromleitungen siehe §§ 32 und 36. Fernmeldeleitungen dürfen am gleichen Gestänge nicht oberhalb der Starkstromleitungen verlegt werden. Dieses gitt nicht für selbsttragende Luftkabel. Im übrigen gelten für Fernmeldeleitungen, die mit Starkstromleitungen am gleichen Gestänge geführt sind. §§ 5 bis 9.

b) Bei Spannweiten bis 120 m wird Bronze-, Doppelmetall- und

Stahldraht, dessen Nennlast mindestens

380 kg beträgt, mit einem geringeren

Querschnitt als 10 mm 2 zugelassen.

C. Gestänge.

Äußere Kräfte.

§ 15.

a) Maste, Mastfundierungen und

Querträger sind nach ihrem Verwendungszweck für die höchsten, gleich-

zeitig zu erwartenden äußeren Kräfte zu bemessen. Als solche kommen in Betracht:

1. Eigengewicht der. Maste und Querträger, der Leitungen einschließlich Eisbehang sowie der Isolatoren

u. dgJ.

Bei Isolatorenketten ist eine Eislast von 2,5 kg für

1 m Kettenlänge anzunehmen.

2. Winddruck auf die vorgenannten Bauteile.

(X) Der Winddruck auf die Leitungen und auf Maste bis 40 m Höhe ist mit

125 kg/m 2 senkrecht getroffener

Fläche ohne Eisbehang anzusetzen. Bei.Masten von mehr als 40 m Höhe über Erde ist der Winddruck auf Maste

mit

Querträgern und Isolatoren mit nachstehenden \Verten anzunehmen:

für die oberhalb von

40m liegenden Teile 150 kg/m 2 ,

100 ,.

150

200

"

"

175

200

250

4

Allgemeine Grundlagen der Berechnung.

Bei Bauteilen mit Kreisquerschnitt ist .die Fläche mit 50 % der senkrechten Projektion der wirklich getroffenen Fläche anzusetzen. Doppelmaste, bei denen der Zwischenraum kleiner als der mittlere Durchmesser eines Mastes ist, sind mit 80% zu rechnen, wenn der Wind senkrecht zu der Ebene wirkt, die durch die Längsachse beider Maste geht. Werden ebene Flächen unter einem Winkel vom Wind getroffen, so ergibt sich die Windlast aus dem Pro- dukt des Winddruckes und dem sin" des Einfallwinkels. Bei Leitungen ist mit dem sin zu rechnen. Bei Fachwerk sind die im Windschatten liegenden Teile mit 50% der Vorderfläche in Rechnung zu setzen. Dieses gilt auch für fachwerkartige Querträger.

ist mit einem

ß) In besonders windgefährdeten Gegenden -

namentlich an der Küste und im Gebirge -

den örtlichen Verhältnissen entsprechenden höheren Winddruck auf Maste und Leitungen zu rechnen.

3.

Höchstzug der Leitungen.

4.

Widerstand der Fundierung (siehe §§ 27 bis 29).

b)

Bei Masten, die vorläufig nur teilweise belegt werden, muß dieses bei der Berechnung berücksichtigt

werden.

 

Einteilung der Maste nach dem Verwendungszweck.

§ 16.

a)

Nach dem Verwendungszweck sind zu unterscheiden:

1. Tragmaste, die lediglich zum Tragen der Leitungen dienen und nur in gerader Strecke verwendet werden dürfen;

2. Winkelmaste, die bestimmt sind, die Leitungszüge in Winkelpunkten aufzullehmen;

3. A bs pannmaste, die Festpunkte in der Freileitung schaffen sollen;

4. Endmaste, die zur Aufnahme des gesamten einseitigen Leitungszuges dieneIl ;

5. Kreuzungsmaste, die bei bruchsicherer Kreuzung von Fernmeldpleitungen der Deutschen Post, von

Eisenbahnen des allgemeinen Verkehrs oder von Wasserstraßen aufzustellen sind;

6. Abzweig- und Verteilungsmaste, die zum Abzweigen oder zum Verteilen der Leitungen nach ver-

schiedenen Richtungen dienen.

b) Für einen bestimmten Verwendungszweck berechnete Maste dürfen fürandp]'e Zwecke nur verwendet

werden, wenn sie auch den hierfür geltenden Anforderungen genügen. Bei Masten, die den Unterschied ungleicher Züge in entgegengesetzter Hichtung aufnehmen sollen, ist dieser Belastung Rechnung zu tragen.

Belastungsannahmen. § 17.

a) Soweit nicht außergewöhnliche Verhältnisse eine besondere Ermittlung erfordern, sind für Winddruck

und Leitungszug die nachstehend aufgeführten äußeren Kräfte als wirksam anzunehmen. Als Leitungszug gilt

der Höchstzug der Leitungen.

b) Normalbelastung. Hierfür gelten die in Spalte 2 von Tafel III angeführten Berechnungsgrundlagen (X)

bis y). Diese sind jedoch nicht gleichzeitig anzunehmen, sondern es sind dic Fälle auszuwählen, bei denen in den

einzelnen Bauteilen die größten

Spannungen auftreten.

Bei Masten, die dauernd einer Verdrehungsbelastung unterworfen sind, ist gleichzeitig das Drehmoment

zu berücksichtigen.

c) Belastung bei Leitungsbruch. Stahlgittermaste, Stahlrohrmaste, Eisenbetonmaste und Holzgitter-

maste mit Kettenisolatoren sind ferner unter der Annahme zu berechnen, daß durch den Bruch einer Leitung ein Drehmoment hervorgerufen wird. Dabei ist bei Tragmasten der halbe, bei allen anderen Masten der volle ein- seitige Höchstzug der Leitung anzusetzen, für die sich in den einzelnen Bauteilen die größten Spannungen er- geben. Bei Tragmasten in Gegenden, in denen nachweislich größere Zusatzlasten als die normale [siehe § 8b)] regelmäßig aufzutreten pflegen, ist mit dem vollen Höchstzug der Leitung zu rechnen. Winddruck kann vernaeh' lässigt werden. Der Bruch von Erdseilen, die so beschaffen und verlegt sind, daß sie einer größeren Zusatzlast als die Spannung führenden Leitungen standhalten, kann unberücksichtigt bleiben. Bei dieser Berechnung gelten für Stahlgittermaste die in Tafel IV, Spalte 3, für nahtlose Stahlrohrmaste die in § 24g), für Eisenbetonmaste die in § 25e) und für Holzgittermaste die in § 22b) angegebenen zulässigen Spannungen und erforderlichen Sicherheiten. Wird durch besondere Maßnahmen (Entlastungsklemmen, bewegliche Ausleger, Spannseile od. dgl.) die Verdrehungsbelastung bei Seilbruch vermindert, so kann dieses bei der Berechnung in dem Maße berücksichtigt werden, als die Verminderung nachgewiesen wird. Tragmaste, bei denen durch besondere Maßnahmen die Verdrehungsbelastung bei Seilbruch vermindert wird, sind für ein Drehmoment mit dem halben bzw. vollen nachgewiesenen, verminderten Höchstzug einer Lei- tung zu berechnen. Hierbei darf nur die Verminderung berücksichtigt werden, die durch die besonderen, die Ver- drehung verhütenden Maßnahmen selbst erreicht wird, also z. B. nicht eine Verminderung durch das Ausschwingen der Isolatorenketten.

Über die Berechnungsgrundlagen siehe Spalte 3 in folgender Tafel UI.

Auszug aus den "Vorschriften für den Bau von Starkstrom-Freileitungen VDE 0210 1 ,_

5

d) Berechnungsgrundlagen.

(Tafel IIL)

Mastart

I. Tragmaste.

2

Xormalbelastung nach b)

a) Winddruck senkrecht zur Leitungsrichtung auf

Mast und Kopfausrüstung und gleichzeitig auf die halbe Länge der Leitungen der beiden Spannfclder. ß) Winddruck in der Leitungsrichtung auf Mast und

Kopfausrüstung (Leitungsträger, Isolatoren).

2. Winkelmaste.

y) Kräfte, die in der Höhe und in der Richtung der Leitungen angenommen werden und gleich einem Viertel des 'Senkrechten Winddruckes auf die halbe Länge der Leitungen der beiden Spannfelder zu setzen sind. Diese Kräfte brauchen nur bei Masten von mehr als 10 m Länge berücksichtigt zu werden.

a) Die Mittelkräfte der Leitungszüge und gleichzeitig der Winddruck auf Mast und Kopfausrüstung für Wind in Richtung der Gesamtmittelkraft, minde-

stens aber die Kräfte nach ß) Wie I ß.

y) Die Mittelkräfte der Leitungszüge bei einer Wind- richtung senkrecht zu dem größten Leitungszug und gleichzeitig der Winddruck auf Mast und Kopf- ausrüstung für diese Windrichtung. Diese Bestim- mung gilt nur für Maste, die senkrecht zur Mittel- kraft ein geringeres Widerstandsmoment als in Richtung dieser Kraft haben.

I a.

Abspannmaste

3. a)

Wie

I a.

in gerader

ß) Wie

I ß

4.

Strecke.

Abspannmaste

in Winkel-

punkten.

y) Zwei Drittel der einseitigen Leitungszüge und gleich- zeitig Winddruck auf Mast und Kopfausrüstung senkrecht zur Leitungsrichtung.

Wie

Wie 2 y. Zwei Drittel der einseitigen Leitungszüge und gleich- zeitig Winddruck auf Mast und Kopfausrüstung für eine Windrichtung parallel den größten Leitungs- zügen.

y)

ß)

a)

2 a.

5. Der gesamte einseitige Leitungszug und gleichzeitig der senkrecht zur Leitungsrichtung wirkende Winddruck auf Mast und Kopfausrüstung.

Endmaste.

3

Belastung nach c)

Die Normalbelastungen a, ßund y bleiben unberücksichtigt. Nur die Belastung nach c) kommt in Betracht.

Die Normalbelastungen a bzw. y und die Belastung nach c) sind gleichzeitig an- zunehmen. Bei der Berechnung der Normalbelastung brauchen der Winddruck und die als gerissen gedachte Leitung nicht be- rücksichtigt zu werden.

I Die Normalbelastungen a, ßund y bleiben unberücksichtigt Nur die Belastung nach c) kommt in Betracht.

Die Normalbelastungen a bzw. y sind gleichzeitig, die Normalbelastung y ist nicht gleichzeitig mit der Belastung nach c) anzunehmen. Bei der Berechnung der Normalbelastun- gen brauchen der Winddruck und die als gerissen gedachte Leitung nicht berücksichtigt zu werden.

Normalbelastung und Belastung nach c) sind gleichzeitig anzunehmen_ Bei Berechnung der Normalbelastung brauchen der Winddruck und die .als gerissen gedachte Leitung nicht be- rücksichtigt zu werden.

6. Über die Berechnung der Kreuzungsmaste (siehe § 35g).

Kreuzungs-

maste.

7. Di(l größte Mittelkraft aus den Kräften bei Normal- belastung, die sich aus dem Verwendungszweck des Mastes für die einzelnen Leitungen ergeben, und gleichzeitig Winddruck auf Mast- und Kopfaus- rüstung in Richtung dieser Mittelkraft. Der bei Ermittlung der einzelnen Kräfte bei Normal- belastung vorgeschriebene Winddruck auf Mast und Kopfausrüstung braucht nicht berücksichtigt zu werden.

8. Die Bauwerke müssen die durch den Leitungszug her- vorgerufenen Spannungen aufnehmen können.

Abzweig- und

Verteilungs-

maste.

Als Stütz-

punkte be-

nutzte Bau-

werke.

Normalbelastung und Belastung nach c) sind gleichzeitig anzunehmen.

6

Allgemeine Grundlagen der Berechnung.

e) Die Querträger für Abspannmaste müssen den einseitigen Höchstzug der Leitungen, die Querträger für

Tragmaste die senkrechten Belastungen aufnehmen können. Querträger für die nach c) berechneten Tragmaste sind außerdem unter Zugrundelegung der nach Tafel IV, Spalte 3, zulässigen Spannungen für den halben bzw. vollen einseitigen Höchstzug einer Leitung zu berechnen.

Die

Querträger für die Kreuzungsmaste sind nach § 35g) zu berechnen.

\Vird dieser Zug durch besondere Maßnahmen entsprechend cl, dritter Absatz, vermindert, so kann dieses auch für die Berechnung der Querträger insofern berücksichtigt werden, als der halbe bzw. volle nachgewiesene, verminderte Höchstzug einer Leitung eingesetzt wird.

Besondere Bestimmungen für Abspannmaste.

§ 18.

a) Mindestens alle 3 km muß ein Abspannmast gesetzt werden. An diesem sind die Leitungen so zu be-

festigen, daß ein Durchrutschen ausgeschlossen ist. Winkel- oder Kreuzungsmaste dürfen auch als Abspannmaste verwendet werden, wenn sie diesem Zweck genügen. In Gegenden, in denen außergewöhnlich große Zusatzlasten zu erwarten sind, muß mindestens jeder zehnte Mast ein Abspannmast sein, falls nicht schon durch Verkürzung der Spannweiten oder andere Maßnahmen den zu erwartenden Belastungen Rechnung getragen ist.

Yogelschutz. § 19.

Stützen usw. sind möglichst so auszubilden, daß den Vögeln eine Sitzgelegenheit

in gefahrbringender Xähe der Leitungen nicht gpgeben wird. Diese Bedingung kann als erfüllt gelten, wenn der

einer Spannung führenden Leitung und geerdeten Stahlteilen mindestens 0,3 m

waagerechte Abstand zwischen beträgt.

a) Die Leitungsträger,

Stahlmaste. Allgemeines.

§ 23.

a) Stahlmaste müssen zuverlässig gegen Rost geschützt sein. Dieser Schutz kann bei Teilen, die über der

Erde liegen, u. a. erreicht werden durch Aufbringen eines metallenen oder nichtmetallenen Anstrichmittels oder

durch metallene Überzüge. Wird ein Zinküberzug gewählt, so ist, soweit es die Formgebung zuläßt, die Feuerver- zinkung anzuwenden. Das für die Zinkbäder verwendete Zink darf nur reines Hüttenzink sein. Auf andere Art verzinkte Gegenstände müssen nach der Verzinkung noch mit einem die Schutzwirkung erhöhenden Überzug (z. B. Firnis, Farbe) versehen werden. Eine ~achbclrbeitung der Gewinde von feuerverzinkten Schrauben und Muttern ist nicht zulässig. In der Erde liegende Eisen- und Stahlteile sind mit heißem säurefreien Teer oder einem gleichwertigen kalten oder heißen säurefreien Schutzmittel zu streichen. Von Beton umgebene Eisen- und Stahlteile gelten als gegen Rost geschützt.

b) Vor dem Aufbringen d '!s R03tschutz!s sind Stahlm'Lste sorgfältig zu entrosten.

c) Ist bei quadratischen Gittermasten die :\Iittelkraft aus Leitungszügen und Winddruck einer Mastseite

nicht parallel, so muß sie in zwei zu den l\Iasfseiten parallele Kräfte zerlegt werden . Die Eckstäbe sind für die

arithmetische Summe dieser

d) Bei Gittermasten mit rechteckigen Qu ersc hnitten ist die Berechnung für die Bebstung in Richtung

der längeren und der kürzeren Seite je für sich auszuführen. Eine schräg zu den l\1astseiten liegende Mittelkraft

ist in zwei zu den l\iasteiten pC\ralleie Teilkräfte zu zerlegen. Für jede der beiden Teilkräfte ist die in den Eck- stäben hervorgerufene Stabkraft zu bestimmen . Die arithmetische Summe dieser Stabkräfte ergibt die Kraft,

die die E ckstäbe zu berechnen sind. Die Streben sind für die Teilkraft zu be-

rechnen, die der betreffenden Mastseite p'lrallel läuft. e) Für die Berechnung von Gittermasten nach § 17c) sind folgende Formeln

beiden Teilkräfte, die Streben für die Teilkräfte zu

berechnen .

für

die Streben für die Teilkräfte zu berechnen . für anzu wenden: Jl d =Z ( (1

anzu wenden:

Jld =Z

(

(1

\

1+"2:"

Md

----

2a

Z

2

-

1I 4 =

-

(Abb.l).

Abb. l. Diese Berechnungsart setzt voraus, daß das Verhältnis a : b nicht größer als 2,0 ist und daß waagerechte Aussteifungen in den Querträgerebenen angeordnet sind.

f) Die Abstände für die Anschlußniete der Streben an den Kn otenpunkten sind so klein wie möglich zu

bemeEsen.

g) Für sämtliche Bauteile sind Anschlußniete unter 13 mm Durchmesser des geschlagenen Nietes und für

Flach- und Winkeleisen Stahlstärken unter 4 mm, außerdem Schenkelbreiten unter 35 mm .und Flacheisen unter 30 mm Breite unzulässig, sofern sie durch einen Xiet geschwächt sind.

h) Die größtzulässigen Durchmesser der geschlagenen Xiete und die größtzulässigen Gewindestärken mecha-

nisch beanspruchter Schrauben sind durch die Schenkelbreiten bestimmt und der folgenden Aufstellung zu ent- nehmen:

Mindestschenkelbreiten in mm

35

40

50

60

70

75

80

Kietdurchmesser in rum

13

14

17

20

23

26

29

Zulässige Gewindedurchmcsser

1/2"

1/2"

5/."

3/4"

7/."

1"

PI."

Kleinere Gewindedurchmesser als 1//' sind für mechanisch ht>1nspruchte Schrauben unzulässig. Schraubcn- muttern müssen gegen Lockern gesichert werden, z. B. durrh Körner- oder )leißelschlag.

i) Geschweißte Maste sind zulässig, wenn sie de.l jeweils gültigen Dinormen entsprechen. Außerdem gelten

sinngemäß die Bestimmungen für genietete :\Iaste.

Auszug aus den "Vorschriften für den Bau von Starkstrom-Freileitungen VDE 0210".

Zulässige Spannungen.

§ 24.

(Tafel IV.)

7

a) Die zulässigen Spannungen für die Bauteile aus Stahl ergeben sich aus folgenden Zusammenstellungen:

2 3

 

Xarrnal-

Belastung

bei

Flußstahl 8t 37.1~ (Xorrnalgüte)

nach IHX

!O;,O

 

belastung

(Sp.2

in

Tafel III)

Leit ungsbruch

(Sp.3 in

Tafel IlI)

 

kg!crn'

kg/ern'

Zug- und Biegungsspannung Uzul

_

1600

2200

Zugspannung von gedrehten Schraubenbolzen

1100

1650

Zugspannung von gewöhnlichen (rohen) Schraubenbolzen

1100

1650

Scherspannung der Niete

1600

2200

Scherspannung der eingepaßten

1280

1750

Scherspannung der rohen Schraubenbolzen

1100

1500

Lochleibungsdruck der Niete und der eingepaßten Schraubenbolzen

4000

5500

Lochleibungsdruck der rohen Schraubenbolzen

2500

3400

Bei gedrehten und bei rohen Schrauben ist für die Zugspannung der Kernquerschnitt maßgebend. Bei Bau- gliedern, die auf Zug oder Biegung beansprucht werden, ist die Schwächung des Querschnittes durch Bohrung zu berücksichtigen. Bei Ermittlung der Zugspannung von Streben aus Winkeleisen, die mit nur einem Niet oder mit nur einer Schraube angeschlossen sind, ist nur der Querschnitt des genieteten Schenkels nach Abzug der

.Für die Scherspannung und den Lochleibungsdruck gilt bei

. Nieten und eingepaßten Schraubenbolzen der Bohrungsdurchmesser, bei rohen Schrauben der Schaftdurchmesser. Für Armaturen, Isolatorstützen u. dgl aus St 48 oder St Si sind folgende Spannungen zulässig:

Schwächung durch Bohrung in Rechnung zu setzen

2 3

bei

I;t 48

bei

I;t

Si

 

kg/cm 2

kglem'

Zug- und Biegungsspannung Uzul • • • •

• . •

2080

2400

Zugspannung von gedrehten Schraubenbolzen

1560

1800

Zugspannung von gewöhnlichen (rohen) Schraubenbolzen

1170

1350

Scherspannung der eingepaßten Schraubenbolzen.

.

1660

1920

Scherspannung der rohen Schraubenbolzen

1300

1500

Lochleibungsdruck der eingepaßten Schraubenbolzen

5200

6000

Lochleibungsdruck der rohen

3250

3750

b) Wenn die St!tbenden von Druckstäben gegen seitliches Ausweichen gesichert sind, gilt als freie Knick-

länge 8k im allgemeinen die Länge der Netzlinie des Stabes. Bei sich kreuzenden Stäben, von denen der eine Druck und der andere Zug erhält, ist der Kreuzungspunkt als ein in der Trägerebene und senkrecht dazu fest-

liegender Punkt anzunehmen, falls die sich kreuzenden Stäbe in ihm ordnungsgemäß miteinander verbunden sind. Die Enden der freien Knicklänge sind als gelenkig geführt anzusehen.

c) Die Stabkraft Seines Druckstabes ist mit der Knickzahl w zu multiplizieren; im übrigen ist der Stab

hinsichtlich der zulässigen Spannung wie ein ZlIgstab, jedoch ohne Kietabzug zu berechnen. Daher muß !'lein:

wS

-r

~

Uzul'

6. Fundierung der Maste. Allgemeines. § 27.

a) Die Maste sind derart im Boden zu befestigen, daß bei den in Betracht kommenden Bodenverhältnissen

eine ausreichende Standsicherheit vorhanden ist und unzulässige Bewegungen des Mastes vermieden werden.

Diese Bestimmung gilt als erfüllt, wenn die Bodenbefestigung den folgenden Forderungen entspricht:

e) Gittermaste müssen Betonfundamente, Platten-, Schwellenfüße oder Druckplatten erhalten, die so groß

bemessen sind, daß die Bodenpressung den jeweils zulässigen Wert nicht überschreitet.

d) Für Fundamente, die hart an oder in Böschungen, in Überschwemmungsgebieten stehen oder dem Ein-

fluß des Grundwassers unterliegen, sind Maßnahmen zu treffen, die eine genügende Standsicherheit gewährleisten.

e) Bei Verwendung von Platten-, Schwellen- oder sonstigen Fundamenten, bei denen der untere Mastteil

nicht vollständig mit Beton umgeben ist, sind die in der Erde liegenden Stahlteile gemäß § 23a) und b) gegen Zerstörung zu schützen. Holzschwellen sind gegen Fäulnis wirksam zu schützen.

f) Mastanker

g) Das Überbauen von Fernmeldekabeln und Starkstromkabeln durch Maste und Mastfundamente ist

sind nicht zulässig, weil sie zu Betriebsstörungen und Unfällen Anlaß geben können.

unzulässig.

8

Allgemeine Grundlagen der Berechnung.

Berechnung der Fundierung. § 28.

bei

Rohr- und Betonmaste sowie bei Fundamenten

mit Fußplatten, bei denen die Auskragung der Fußplatte größer ist als ihre Dicke, die inneren Spannungen zu

berücksichtigen.

b) Bei der Berechnung darf das Gewicht des Betons mit höchstens 2000 kgJm 3 , das des bewehrten Betons

mit höchstens 2200 kgJm 3 eingesetzt werden. Das Gewicht des auflastenden Erdreiches ist im Mittel mit 1600 kgJm 3 anzunehmen, wenn nicht örtliche Ermittlungen einen anderen Wert ergeben haben.

außergewöhnlich großen Fundamenten, bei Fundamenten für

a) Die Fundamente sind nach

einem geeigneten, anerkannten

Verfahren zu

berechnen.

Dabei sind

Ausführung der Fundamente. § 29.

a) Der Beton soll aus Normenzement oder diesem gleichwertigen Zement, reinem Salld und reinem Kies

oder Schotter hergestellt werden. Auf einen Raumteil Zement sollen höchstens neun Haumteile sandiger Kies oder vier Raumteile Sand und acht Raumteile Kies oder Schotter kommen. Bei stark sflndhaltigem Kies ist eine fettere Mischung zu wählen. Den Zement teilweise durch eine entsprechend größere Menge Traß zu ersetzen, ist zulässig, wenn dadurch die Güte des Betons nicht beeinträchtigt wird. Die Baustoffe dürfen keine erdigcn Be-

standteile enthalten.

b) Besteht das Fundament aus einer Grundplatte und einem erst nach dem Aufstellen des :\lastes zur Aus-

führung kommenden Oberteil, so darf die Grundplatte bei der Fundamentbercchnung nur dann berücksichtigt werden, wenn sie mit dem Oberteil durch ausreichend bemessene Stahleinlagen (z. B. Ht 37 odrr St 4H) verbunden

wird.

c) Die Richtlinien für die Ausführung von Bauwerken aus Beton im Moor, in :\Ioorwässern und ähnlich

zusammengesetzten Wässern (aufgestellt vom Deutschen Ausschuß für Eisenbeton, Verlag von W. Ernst & Sohn,

Berlin) sind zu beachten.

Bezüglich der weiteren Paragraphen,

Post- und

Sicherheit"

§ 33 und "Bahn-,

wie "Besondere Bestimmungen" § 32, "Erhöhte Wasserstraßen-Kreuzungen" § :~;), wird auf den

Text der "Vorschriften für den Bau von Starkstrom-Freileitungen" VDE 0210 hingewiesen.

3. Wirtschaftliche Spannweite.

Es ist leicht ersichtlich, daß es für jede Leitungsstrecke eine bestimmte Spannweite geben muß, für welche die Anlagekosten am niedrigsten werden. Zu kleine Spannweiten führen zu erheblichen Mehrkosten infolge der hohen Mastanzahl. Ferner erhöht sich die Betriebssicher- heit etwa in demselben Verhältnis, wie die Zahl der Stützpunkte abnimmt. Es ist freilich wünschenswert, daß diejenige Spannweite, welche die geringsten Anlagekosten erfordert, zugleich die größte Betriebssicherheit bietet.

Tabelle 1.

M.ast-

Betriebs-

Bean-

Spann-

bild

spannung

Verlegte Leitungen

spruchung

weite

aO

Nr.

kV

kg/rnrn'

rn

Ausschwingwinkel

ßO
I

-

a

I {3

AusgefÜhrte Strecke

2

3

4

5

6

7

8

20

60

60

110

110

220

220

3 Stahl-Al.

Erdseil

3 Stahl-Al.

50mm 2

35

150 mm 2

8,00

16,00

8,00

20,00

" 8,00

18,00

8,00

"

8,00

"

"

"

20,00

"

1

"

50

150

70

185

50

300

70

6 Stahl-Al. 350

2

6 Stahl-Al.

1

70

1

Erdseil Fe

6 Stahl-Al.

1

Erdseil Fe

6 Stahl-Al.

1

6 Stahl-Al.

Erdseil Fe

1

Erdseil Fe

"

"

"

"

"

22,00

8,50

22,00

8,00

22,00

Erdseile Fe 70

350

Erdseil Fe

180

-

-

.-

245

60°

10'

9 0 20'

6,45

Lüneburg-Uclzen

1935

245

60° 10'

9° 20'

6,45

Lehrtc-Rethen

1935

250

57° 30'

8° 45'

6,57

l\Il'ißl'n-Kirchleng.1938

300

5JO

9° 40'

5,28

Lehrtc-Lüneburg

1935

300

44°

10° 40'

4,13

Harbke-Spandliu

1935

340

44°

lJO 40'

3,77

Lehrtc-HaTbke

1935

Auszug aus den "Vorschriften für den Bau von Starkstrom-Freileitungen VDE 0210"_

9

Um den Einfluß zu übersehen, welchen die Wahl einer kleineren oder größeren Spann- weite auf die Anlagekosten ausübt, sind für verschieden große Spannweiten die Gesamt- kosten durchzurechnen und tabellarisch zusammenzustellen_ Hierbei sind die jeweiligen Preise für Grunderwerb der Mastenstandorte, Maste und Fundamente, Isolatoren, Transport, Montage und Anstrich zu berücksichtigen_ Da diese

Abb . 2.
Abb . 2.
Montage und Anstrich zu berücksichtigen_ Da diese Abb . 2. .- . - -- - -
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L~--,,:~+ti~=f-~
Abb.4.
Abb.5 .
Abb.5 .
bb.7.
bb.7.
Abb.6 .
Abb.6 .
Abb.8.
Abb.8.

von den örtlichen Verhältnissen und der Zeitlage abhängen (z. B. schwankende Löhne und Materialpreise ), so kann zur Ermittlung der wirtschaftlichen Spannweite keine allgemein gültige Formel aufgestellt werden. Die geringsten Anlagekosten können nur durch Rechnungs- versuche (Proberechnungen) der gegebenen Strecke mit den oben genannten Faktoren der gültigen Preise gefunden werden. In nebenstehender Tabelle 1 sind Angaben über den wirtschaftlichen Ausbau ausgeführter

Leitungsstrecken

Wirt-

schaftlichkeit verbinden.

enthalten,

die

insgesamt

eine

hohe

Betriebssicherheit

mit

guter

10

Allgemeine Grundlagen der Berechnung.

4. Regeln für günstige Mastkonstruktionen und Fundierung.

Es ist im Massenbetrieb des Mastenbaues selbstverständlich, alle Maste unter dem Ge- sichtspunkt günstigster Materialausnutzung zu konstruieren. Denn bei der Fabrikation größerer Mengen einer Masttype sind selbst geringe Gewiehtsersparnisse beim einzelnen Mast keineswegs bedeutungslos. Es sind nachstehend die einzelnen Mastgruppen je naeh ihrem Verwendungszweck näher erläutert.

a) Günstige Konstruktion der Maste für Ortsnetze.

Für Ortsnetze und Straßenbahnen werden allgemein die üblichen schmalgebauten Maste aus L - oder [-Stahl gewählt. Die schmale Bauar~ ist erforderlich, weil der Platz für die Standorte meist sehr beschränkt ist. Bis zu 10 m Länge über Erde eignen sich noch vorteilhaft Maste aus [-Stahl. In den Längen über 10 m sind sie jedoch nicht mehr zu gebrauchen, weil sie in diesem Falle in der Leitungsrichtung mit! ihrer normalen Zuglast zu berechnen sind (VDE 0210 § 17, Tafel III 1. y),

Abb.9.
Abb.9.
Abb. 10.
Abb. 10.
Abb. 11.
Abb. 11.

wofür das Widerstandsmoment der x-x-Achse von [ 10 und [12 nieht mehr genügt. Darum werden die Maste über 10 m Länge über Erde aus L-Stahl hergestellt. Sie werden bis zu 10 m Länge 1schüssig und über 10 m mehrschüssig konstruiert. Bei Masten für geringe Zugkräfte können die in einem Punkt zusammentreffenden Diagonalen gemeinsam mit 1 Niet angeschlossen werden (Abb. 9) . Bei stärkeren Masten wird besser jede Diagonale mit 1 Niet angeschlossen (Abb. 10). Mit Rücksicht auf gute Verladung ist es wünschenswert, daß alle Diagonalen auf der Innenseite der Eckstiele an- geschlossen werden. Die Anordnung der Diagonalen zeigt die Abwicklung der 4 Mastwände (Abb. 11); hierbei sind die Eckeisen für die Knicklänge l mit J x zu berechnen.

b) Günstige Konstruktion der Einständermaste für ~eitsp~nnsystem.

Für Starkstrom-Weitspannetze werden breitgebaute Einständermaste gewählt, zumal diese Strecken meist durch Gegenden führen, wo der Platz für die Mastenstandorte nicht beschränkt ist. Sie werden aus L -Stahl konstruiert, und zwar mehrschüssig als Freiträger von möglichst gleichem Biegungswiderstande. Die einzelnen Schußlängen wähle man nach den üblichen Lagerlängen des L-Stahles zu etwa 8· · · 12 m. Die obere Mastbreite wird so groß gewählt, daß die größte aus dem Drehmoment (VDE 0210 § 17, c) sich ergebende Diagonalkraft von höchstens 2 Nieten von je 17···26 mm 0 aufgenommen werden kann. Das ergibt bei einer Beanspruchung der Niete von 2000 kg/mm 2 eine größte Diagonalkraft von n,08··· 21';> t. Hierbei sind im Mastoberteil zur Aufnahme der beiden Nieten meist Knotenbleehe erforderlich, während bei den unteren Mastschüssen die Eckeisenschenkel breit genug sind, um 2 Niete ohne Anordnung von Knotenblechen aufzunehmen. Jedenfalls wählt man zum Anschluß größerer Diagonalkräfte besser 2 kleinere als 1 starken Niet, da bei der Wahl nur eines Nietes die besondere Vorschrift (VDE 0210, § 24, Absatz a) zu beachten ist. Für diejenigen Maste, deren Kopfbreite nach obiger Maßgabe ermittelt ist, und deren Zunahme der Mastbreite mit etwa 40··· 60 mm/m anzunehmen ist, ergibt sich das günstige

Regeln für günstige Mas:konstrukcionen und Fundierung.

II

38··· 30 0 gegen die

Horizontale gelegt werden. Hierbei gilt der größere Wert von 38 0 für die oberen Glieder, während für die unteren der Neigungswinkel allmählich auf 30 0 übergeht. Ob für diese Maste

einfach liegende Diagonalen (Abb. 11) oder doppelt liegende günstiger sind, muß in jedem Einzelfalle durch Proberechnung gefunden werden. Die Doppeldiagonalen werden in ihren Kreuzungspunkten mit je 1 Niet und Futterring als Zwischenlage ver- bunden. Bei der Anordnung von Doppeldiagonalen werden die Eckeisen für die Knicklänge l1 und Biegeachse 'I}-'I} berechnet (Abb. 12). Die Eckeisenstöße werden meist als Schachtelstöße ausgebildet. Für Maste mit starker Breitenzunahme sowie für schwere Maste sind besser

Stumpfstöße geeignet, wobei die Eckeisen stumpf aufeinandergestoßen und mittels L- oder Flachstahl gelascht werden. Bei 3schüssigen Masten wiru allgemein der untere Stoß genietet und der obere geschraubt, damit beim Abb . 12. Transport der obere Mastschuß in die beiden .unteren gesteckt werden kann. Bei 4schüssigen Masten werden der obere und untere Stoß genietet und der mittlere geschraubt, so daß beim Transport die beiden oberen Mastschüsse in die unteren gesteckt werden können. Die genaue Konstruktion der erläuterten Masttypen zeigen die Zeichnungen, die den Berechnungsbeispielen in Abschnitt II beigegeben sind. Die Fundamente werden meist als massive Stufenfundamente ausgebildet. Für Trag- maste, die im trockenen Erdboden stehen, können auch Schwellenfundamente gewählt werden. Hierzu werden praktisch normale Eisenbahnschwellen von 16 X 26 cm Querschnitt und 2,60 m Länge oder in halber 'Länge von 1,30 m verwendet. Bei der Bemessung des Schwellenfußes wähle man die Standsicherheit des Mastes zu 1,30- bis 1,50fach bei etwa

Eckeisenprofil, wenn die Diagonalen unter einem Neigungswinkel von

wenn die Diagonalen unter einem Neigungswinkel von 1,50 bis 1,80 kg/cm 2 Flächendruek auf das Erdreich.

1,50 bis

1,80 kg/cm 2 Flächendruek auf das

Erdreich.

Berechnungsbeispiele für Beton- und Schwellenfundamente siehe Abschnitt Ir. Für Tragmaste mit Schwenkauslegern, die nicht für Verdrehung gerechnet werden, kann die Mastbreite etwas schmaler gehalten werden, als vorstehend bei den Masten für

Verdrehung angegeben ist.

c) Günstige Konstruktion für breitgespreizte Maste für Höchstspannungsleitungen.

Für Strecken von 220 kV-Spannung und darüber eignen sich sehr gut weitgespreizte

Konstruktionen mit aufgeteilten Fundamenten, falls es sich um Strecken handelt, die nicht durch Gegenden mit hochwertigem Kulturboden geführt werden. Die obere Mastbreite wird

günstig zu 1,20

F,ür die Wandglieder werden Doppeldiagonalen angeordnet. Durch ihre Schnittpunkte gehen horizontale Riegel, die gleichzeitig die Knicklänge der Eckeisen innerhalb eines Diagonal- feldes um die Hälfte vermindern. Bei diesen breitgespreizten Konstruktionen ergeben sich Mastbreiten an der Erdober- kante von etwa 5,00 m und mehr, je nach der erforderlichen Masthöhe, so daß nur aufgeteilte Fundamente in Frage kommen. Jedes Einzelfundament ist für die größten auftretenden Zug- und Druckkräfte zu berechnen. Unterhalb der Erdoberkante werden die 4 Einzel- fundamente durch armierte Betonbalken miteinander verbunden, damit die auftretenden Schubkräfte gleichmäßig aufgenommen werden können. Die Riegel werden außer für die axialen Druckkräfte aus der Knickbelastung der Eckeisen für die Biegungsbeanspruchung aus Winddruck auf die beiden Diagonalen und den Riegel selbst bemessen. Die axiale Stabkraft der Riegel beträgt nach VIANELL0 1

· 2,00 m und die Zunahme der Mastbreite zu 160

· 240 mm/m gewählt.

hierin bedeutet:

R = ~

II

~z_

3100

in

'

F = Querschnitt des Eckeisens in cm 2 ,

k z = zulässige Zugbeanspruchung in kg/em 2 , 11 = Unveränderliche.

3100 = Quetschgrenze des Flußeisens,

1 Der Eisenbau 1905, S. 434.

12

Allgemeine Grundlagen der Berechnung.

Das

wird, berechnet sich nach

Gesamtmoment eines prismatischen

VIANELL0 1

Stabes, der auf Druck und

hierin bedeutet:

Md =

MT =

n

=

M

5n -

max = Md - (

;)n-

I

I)

n

+ M r -- I ;

n-

Moment aus Winddruck auf die Diagonale, Moment aus 'Vinddruck auf den Riegel, vorhandene Knicksicherheit des Riegels

Biegung beansprucht

unter der Drucklast R für die Achse I-I und ganze Länge l (Abb. 13 u. 14). .Beanspruchung des Riegels beträgt:

hierin ist:

k

max =

R + M

F

br

max

--ur;-;

Die

größte

Abb. I3.
Abb. I3.

W 1 = Widerstandsmoment des Riegels, bezogen auf die

1 7
1
7

Abb . 14. größte

Verlademaß nicht überschreiten.

Achse I-I. Bei der gro-

ßen Breite dieser Maste können nur je 2 Mastseiten in der Werkstatt vernietet werden, wenn ihre Breite nicht das größte Verlademaß überschreitet.

Sonst sind Stäbe für den Versand zu bündeln und auf Montage zu ver- , Ir schrauben alle oder zu vernieten. Gleichfalls können die Gurtungen der

Querträger nur so weit in der \Vcrkstatt vernietet werden, wie sie das

Die Konstruktion der Maste aus [-Stahl.

Die [ ] -Maste können hergestellt werden mit einer durchlaufenden Diagonalverstrebung aus Flachstahl oder mit waagerecht in bestimmten Abständen angeordneten schmalen Quer- blechen. Diese können auf die Flansche des [-Stahles genietet oder noch besser zwischen den Flanschen geschweißt werden. Die [] -Maste mit Querblechen sind einfacher herzustellen als mit der Diagonal- verstrebung, weshalb meistens die ersteren in der Ausführung bevorzugt werden. Denn sie haben gegenüber den Masten mit Verstrebung ein gefälligeres Aus- sehen, was besonders bei Masten im Stadtgebiet oder auf Bahnhöfen mit elektrischem Fahrbetrieb zu beachten ist. Das Eigengewicht dieser Maste ist etwas höher als das Gewicht der Maste mit Verstrebung, weil die Eckstiele außer Zug- und Druckkräfte auch Biegungskräfte (als Steifrahmen) aufzunehmen haben. Auf S. 90-94 ist ein Berechnungsbeispiel für einen Mast mit Querblechen durchgeführt.

Abb. 1.5.
Abb. 1.5.

Maschinelle Herstellung der Diagonal-Verstrebung für [ ] -Maste.

Die Ermittlung der Abmessungen für die unter gleichem Neigungs- winkel zu biegenden Glieder des Flachstahles gestaltet sich wie folgt:

Die Systemmaße der Längen a, bund d beziehen sich auf die Mittellinie (neutrale Faser) des Flachstahles. Nach Abb. 15 bedeuten:.

(l = ::\e'gungswinkel der EckstieJe;

~

ß =

45 0 + <:): (X;

<:):

a 1 =

I'

d

1

=

=a

Systembre'te des Mastes;

90 0

-

<;: 0: •

Es ist:

sin y

1 --; sinß

sin 4;)0

b 1 =d 1 ---

s.n y

Nachdem b 1 berechnet ist, kann die Systembreite a 2 für das nächste Glied ermittelt werden aus:

a 2

=

a l

-

(bI

-+- 120) 2 tga,

so daß aus a 2 wieder d 2 und b 2 wie beim ersten Gliede gefunden werden. In gleicher Weise können die übrigen Glieder der Verstrebung gerechnet werden. Alle Maße sind in Millimeter einzusetzen.

Regeln für günstige Mastkonstruktionen und Fundierung.

13

Der Flachstahl wird vorgezeichnet, gebohrt und hiernach auf einer Biegepresse kalt gebogen. Die Biegepresse besteht im wesentlichen aus der feststehenden Unterbacke und der darüber senkrecht beweglichen Überbacke (Abb. 16); Die Unterbacke hat 2 Nocken im gleichen Abstand wie die Bohrungen im Flachstahl (etwa 60mm von Mitte zu Mitte Bohrung). Diese Nocken greifen in die Bohrungen des Flachstahles und sichern den Stab beim Biegen gegen etwaige Verschiebung. Die Biegeklötze sind mit Rücksicht auf das Zurückfedern des kalt gebogenen Flachstahles mit etwas größerer Neigung auszuführen, als theoretisch erforderlich ist, so daß nach dem Zurückfedern der Biegung die richtige Neigung erreicht ist. Die Presse kann hydraulisch betrieben werden, oder sie wird als lang- sam laufende Kurbelpresse ausgebildet.

sie wird als lang- sam laufende Kurbelpresse ausgebildet. Die Fundierung. Die Mastfundamente werden zum größten Teil

Die Fundierung.

Die Mastfundamente werden zum größten Teil als abgestufte Blockfundamente aus- geführt. Sie gelten in ihrer massiven Ausführung als die sicherste Fundierungsart. Hierbei wird der Mastfuß vollständig in den Betonblock einbetoniert. Das erfordert ein sorgfältiges Ausrichten des Mastes, weil ein späteres Nachrichten des ganzen Blockes nur mit großer Mühe vorgenommen werden kann. Bei schweren Masten werden zweckmäßig die Eckstiele über dem Austritt aus dem Fundament gestoßen, so daß der Mast später aufgesetzt werden kann. In diesem Falle brauchen nur die Fußeisen einbetoniert zu werden. Sie sind gut auszurichten, damit de'r hochgekippte oder schußweise aufmontierte Mast geradesteht. Für Tragmaste und vielfach auch für Eck- und Abspannmaste für Leitungen bis etwa 100 kV-Spannung werden zweckmäßig Platten- oder Schwellenfundamente vorgesehen, falls das Erdreich der Mastenstandorte von normaler Beschaffenheit ist. In wasserhaItigern Erdreich sind sie nicht zu verwenden. Diese Fundierungsart eignet sich besonders gut in Gegenden, wo das Herbeischaffen des Betonmaterials für Blockfundamente größere Schwierigkeiten bereitet, und schließlich für Maste, die in der Frostperiode gesetzt werden müssen. Die Fundamentgrube muß in trockenem und gewachsenem Erdreich liegen, denn die Standsicherheit des Schwellenmastes wird nur durch die auf den Fußschwellen lagernde Erdauflast gebildet. Als Fußschwellen dienen meist normale Eisenbahnschwellen, während Betonplatten weniger verwendet werden. Alle im Erdboden liegenden Eisenteile des Schwellen- mastes werden wegen Rostgefahr 1··· 2 mm stärker gewählt, als theoretisch erforderlich ist. Der Mastfuß ist mit heißem Teer zu streichen und die Schwellen aus gesundem Eichenholz mit Teeröl zu durchtränken. Der Anstrich der am Erdaustritt liegenden Mastteile ist nach einigen Jahren zu erneuern. Bezüglich des Kostenpunktes kann gesagt werden, daß Schwellenmaste gegenüber Masten mit Betonblockfundament etwa 15··· 18 % billiger werden. Hierbei ist vorausgesetzt, daß das Herbeischaffen des Betonmaterials zur Baustelle nicht besonders schwierig ist, da sonst der Preisunterschied noch größer wird. Berechnungsbeispiele für Beton- und Schwellen- fundamente sind im II. Teil des Buches enthalten. Für Sandböden, wo die Tragfähigkeit erst in größerer Tiefe erreicht wird, sind besondere Tiefgründungen entwickelt worden. Sie bestehen aus eingerammten Stahlpfählen, die viel- fach auch in sumpfigen Gebieten mit Erfolg verwendet wurden. Die Stahlpfähle werden gebildet aus je 2 zusammengeschweißten LARssEN-Bohlen, die mittels Ramme in den Erd- boden getrieben und am oberen Ende durch einen Rahmen fest miteinander verbunden werden. Diese rahmenförmige Verbindung ist sehr wichtig, da hierdurch die Rammpfähle möglichst gering auf Biegung beansprucht werden. In diese Reihe gehören auch die sog. Pilzfundamente und die LORE~z-Pfähle, die gleichfalls als Tiefgründung im Sandboden und sumpfigen Gebieten mit Erfolg ausgeführt wurden.

14

Allgeme ne Grundlagen der Berechnung.

5. Ermittlung der Durchhänge.

Bei der Berechnung der Leitungsdurchhänge sind die Angaben über Höchstzugspar.- nungen, Grenzspannweiten und Festwerte der Leitungswerkstoffe zu beachten, die in §§ 7 und 8 der Vorschriften VDE 0210 festgelegt sind.

Auszug aus den "Vorschriften für den Bau von Starkstrom-Freileitungen" VDE 0210.

Es sind nachstehend auszugsweise aus §§ 7 und 8 die "Vorschriften" zusammengestellt, soweit sie von der Berechnung der Leitungsdurchhänge handeln.

§ 7. Zulässige Zugspannungen.

a) In Gegenden, in denen im allgemeinen keine größere als die normale Zusatzlast (siehe § Sb) zu erwarten

Ist, sind folgende Höchstzugspannungen zulässig bei:

eindrähtigen Kupferleitungen

 

12 kg/mm 2

Seilen

aus

Bronze

B z r

.

24 kg/mm 2

Kupferseilen

.

.

19

SC'ilen

aus

Bronze

B z Il

.

30

   

"

Aluminiumseilen

. Stahlaluminiumseilen,die den ßedingungen

Aldrey-Seilen.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

.

8

12

Seilen aus Bronze Bz III eindrähtigen Leitungen aus anderen Werkstoffen

.

35

der

35%} Dauerzug-

nach §§ 5 und 6a entsprechen, auf den

Seilen aus anderen Werkstoffen

50%

festigkeit.

Gesamtquerschnitt bezogen

II

b) Bei normalen Spannweiten kann die Zugspannung im tiefsten Punkt gleich der Höchstzugspannung nach a)

gesetzt werden_ Da die Sicherheit der Leitungen bei auftretenden ZusatzlastC'n mit wachsender Spannweite abnimmt, ist der Xachweis zu erbringen, daß bei Leitungsseilen die 2fache normale Zusatzlast den WC'rkstoff an den Aufhänge-

punkten höchstens bis zur Dauerzugfestigkeit beansprucht.

c) Die vorstehenden Anforderungen gelten für LC'itungsseile im allgemeinpn als erfüllt, ein besonderer Nac!:-

weis erübrigt sich also, wenn bei den untC'r a) festgelegtcn Höcbstzugspannungen die in der nachstehenden Tabelle 2 angegebenen Grenzspannweiten nicht überschritten werden. Die Grenzspannweiten in Tabelle 2 sind für gleich hohe Aufhängepunkte bC'rechnet. Bei großen Höhen- unterschieden der Aufhängepunkte und sehr großen Spannweiten ist nachzuprüfen, ob die Anforderungen nach b) erfüllt sind.

eindrähtige Leitungpn sind in §§ 6 und

d) In Gegenden, in denen nachweislich größere ZlIsatzlasten als die normale (siehe § Sb) regelmäßig auf-

Die zulässigen

Spannweiten für

11 fpstgelegt.

zutreten pflegen, sind Höchstzugspannungen und Spannweiten so zu wählen, daß bei eindrähtigen Leitungen das 4fache,

bei

Seilen das 2fache

der größeren Zusatzlast den Werkstoff höchstens bis zur Dauerzugfestigkeit beansprucht. Die Höchstzugspannung darf bei der regelmäßig zu erwartenden größeren Zusatzlast nicht größer sein als unter a).

e) Für nicht genormte Seile, die aus mehreren verschiedenen Werkstoffen bestehen, sind die zulässige

Höchsztugspannung, der Elastizitätsmodul und die Wärmedehnungszahl aus den entsprechenden \Verten der verwendeten Werkstoffe zu berechnen. (Siehe ETZ 1924, S. 1143.)

Tabelle 2.

Die nachstehenden

Grenzspannweiten sind nach der Gleichung der Kettenlinie berechnet.

GrcnZ!-ipann weiten

Xenn-

(lUCr-

schnitt

mm 2

Bronze

---~~~~---~

li z I

m

I

lI z II

m

I

lI z l11

~t.ahl mit Priiffesti~kcit in kg:'mm~

Stahl-

Ahlrey aluminium _~_I~_I 1:1 _\_ 1~1l

Kupfer

m

Alu-

minium

m

m

!

m

m

450

-

-

-

340

580

1000

1200

690

-

--

200

500

860

1050

60

490

300

730

SO

660

420

960

110

880

600

'140

II 50

820

190

1120

230

290

360

10

100

190

270

16

160

300

400

2['i

240

470

610

35

3.50

700

890

i)0

540

1000

70

800

95

120

150

185

I

Ermittlung der Dur_hhänge.

§ 8. Durchhang.

15

a) Der Durchhang der Leitungen ist so zu bemessen, daß die nach § 7 zulässige Höchstzugspannung weder

bei _50 mit der der Berechnung zugrunde gelegten Zusatzlast noch bei _20 0 ohne Zusatzlast überschritten wird.

b) Bei der Berechnung des Durchhanges kommt zum Gewicht der Leitung eine Belastung durch Eisbehang,

Rauhreif!, Schnee oder Wind. Für normale Fälle ist diese Zusatzlast mit dem Wert 180· Ydin g für I m Leitungs- länge - in Richtung der Schwerkraft wirkend - anzunehmen. Hierin ist d der Nennwert des Leistungsdurch- messers in Millimetern. Bei Tragketten ist der Durchhang für die senkrechte Stellung der Ketten zu ermitteln.

c) Als größter Durchhang gilt der größere der Werte, die sich für _5° mit Zusatzlast oder für +40 0 ohne

Zusatzlast ergeben.

d) Wcrden Leitungen verschiedenen Querschnittes oder Werkstöffes an einem Gestänge verlegt, so ist bei

der Wahl des Durchhanges auf die größere Gefahr des Zusammenschlagens der Leitungen Rücksicht zu nehmen.

e) Für die Durchhangsberechnung gelten die in Tabelle 3 enthaltenen Festwerte der Leistungswerkstoffe.

Über die Ermittlung der Festwerte für nicht genormte Seile aus mehreren verschiedenen Werkstoffen

siehe § 7e).

Kupfer.

Bronze

Bronze

B z I

B z

JI.

Bronze

B z III.

Aluminium

Aldrey

Werkstorr

Stahl

mit

40

kgjmm 2 verzinkt .

Stahl

mit

70 kgjmm

2 verzinkt.

Stahl

mit

120

kgjmm

2 verzinkt

.

Stahl

mit

150 kgjmm 2 verzinkt

.

Stahlaluminium (nach § 6a) I :(i

Tabelle 3.

Eigen-

gewicht /j

kg/em'

I

Wärme-

dehnungszahl

{)(Ür 10

8,9

.10- 3

1,7

.10- 5

8,9

.10- 3

1,7

.10- 5

8,65· 10-: 1

1,66.10-

5

8,65.10-

3

1,66.10- 5

2,7

.10- 3

2,3

.10- 5

2,7

.10- 3

2,3

.10- 5

7,8

.10-3

1,23.10- 5

7,8

.10- 3

1,1

.10- 5

7,8

.10- 3

1,1

.10- 5

7,8

.10--3

1,1

.10- 5

3,45. 10- 3

1,95. 10- 5

I>ehnungs- Elastische

zahl", em'/kg

I I,:!. 10 6

I

1,:1. 10 6

I

1,3. lÖS

1

1,3. lO6

I

I

I

I

6

0,56.10

I

6

0,60.10

I

---

1,92.10 6

I

1,96.10·

I

2,0· i{j6

I

2,0.10 6

I

0,75.10 6

])auerzug-

restigkeit

kg/mm'

Prürrestigkeit

kg/mm l

30

40

40

50

50

60

62

70

12

18

24

30

32

40

56

70

90

120

HO

150

20

Die Durchhangsbel'echnung.

Für die Durchhangsberechnung gelten aufler den in Tabelle 3 angegebenen Festwerten die Zusatz- und Gesamtlasten in Tabelle 4 bis 7 sowie die Faktoren für die kritische Spann- weite x p in Tabelle 5.

Spannweiten, die

Bei der Berechnung der Durchhänge ist zu beachten, daß bei allen

größer sind als x p , die größte Leitungsbeanspruchung bei - 50 C und Zusatzlast auftritt.

Dagegen bei allen Spannweiten, die kleiner sind als xp' bei -20 0 C ohne Zusatzlast. Daher sind in der Temperaturgleichung t (S. 17) die Werte:

(jg und

t o bei

Spannweiten

>xp

mit

(j~ und

-

50 C,

dagegen

bei

Spannweiten

mit

(j2 und

-20 0 C

einzusetzen. Die Werte für x p ergeben sich durch Multiplikation der in Tabelle 5 bis 7 angegebenen Faktoren mit der jeweils gewählten Höchstzugspannung Po des Leitungsseiles. Hierbei ist Po in kgjem 2 einzusetzen.

16

Allgemeine Grundlagen der Berechnung.

Tabelle 4. Zusatz- und Gesamtlast der Leitungs- Vallseile.

Querschnitt mm'

Nennwert

10

16

25

35

50

50

70

95

120

150

185

240

240

300

Ist,wert

10

15,9

24,2

34

49

48

66

93

117

147

182

228

243

299

Anzahl

der

Drähte

7

7

7

7

7

19

19

19

19

37

37

37

61

61

Seildurch- Zusatzlast

messer

d

mm

4,1

5,1

6,3

7,5

9,0

9,0

10,5

12,5

14,0

15,8

17,5

19,6

20,3

22,5

180 ·Yd

kg/cm'

36,45.10- 3

25,57. 10- 3

18,66.

14,50.10- 3 11,02. 10- 3 11,25.10- 3 8,84.10- 3 6,84.10- 3 5,76.10- 3 4,87.10- 3

4,14.10-

3

3,50. 10-

3

3,34.10- 3

2,8ö' 10- 3

10- 3

Gesamtlast 6,=180· Jld+6 in kg/cm'

Kupfer

und

Bronze Bz 11

und

Bronze BzI

45,35.10- 3

34,47.10- 3

27,56.10-

23,49.10- 3

19,92·10-:<

20,15·10-:<

17,74.10- 3 15,74. 10- 3

14,66·10-:< I

:

I

3

13,77.\0- 3

10- 3

12,40. 10- 3

12,24·10-:<

11,75.10- 3

13,04.

,

!

i

I

I

Bronze B z 11 [

45,10.10-

3

3

34,22.10-

27,31 . 10- 3

3

23,15.10-

19,67'

19,90.

17,49·

15,49.

LO-:<

13,52 ·10""

10- 3

14,41 .

10- 3

10-

10-::

10- 3

3

12,i9.

12,lij.

1l,9!l·1O-::

II,öO· ](j-:<

w-:<

,

 

Aluminium

Stahl verzinkt

und

40 bis

I

Aldrey

150 k~lmm'

i

,

I

!

I

-

-

-

33,37. 10- 3

26,46·10-:<

10-:<

10

3

19,05·10-:<

16,64·10-:<

21,36· 10- 3

II ,ij4 .

10- 3

10- 3

10- 3

10- 3

10- 3

10- 3

9,54·

H,46·

7,Öi.

{j,84.

ti,20·

!i,04· 10-:<

ö,r;;").

10- 3

i

I

I

I

17,20· 10- 3 22,30'

10- 3

13,95. 10- 3

13,72.

18,82'

14,64·

13,56'

10':<

11,94· 10-'::

12,67·

10- 3

10

3

11,30.

1l,14. 10- 3

10- 3

10,65·10-:<

Tabelle 5. Paktoren für die kritische Spannweite

x p

in cm.

Querschnitt mm'

Nennwert

10

16

25

35

50/7

50/19

70

95

I

I

120

150

185

240/37

240/61

300

Istwert

10

15,9

24,2

34

49

48

66

93

117

147

182

228

243

299

Hierin ist:

F

a

k

tor

Kupfer

Bronze B z 1I

Aluminium

und

und

und

Bronze BzI

Bronze B z III

Aldrcy

f

1,76

2,35

3,00

3,61

4,39

4,33

5,10

6,02

6,70

7,46

8,19

9,06

9,29

10,20

1,7

ö

2,33

2,99

3,61

4,38

4,33

5,11

6,03

6,71

7,46

8,21

9,06

9,31

10,24

I

j

I

--

-

4,29

5,36

6,76

6,65

8, II

9,94

1l.35

12,87

14,49

16.31

16.85

18,711

ür die

k

ritische Spannweite x p =

Po

Stahl

verzinkt

---- ---- --------

!70 his 1:)0 kg."mm ~

-!O

kg:/mrn 2

-

-

2,m

2,!iij

3,21

3,92

:3,117

4.ij{j

5,40

(i,O;")

6,71

i,40

11,20

8,43

9,2ij

1;

:' 24 {)

I

I

I

I

I

;i'-=-J: .

(I

--

t)

"

-

.

1,94

2A!)

3,01

3,6H

3,62

4.2H

5.0H

5.67

6,30

6,9(;

i,iO

i,91

H,6H

Po =

(j

=

to = -

Höchstzugspannung in kg/cm 2 ; 1J = Eigengewicht der Leitung in kg/cm

3

5;

1 =

-

20.

Somit ist

x p

=

;

\\'ärmedehnungszahl für

(jo

=

1 0

C;

Eigengewicht und Zusatzlast in kg/cm 3 •

<I"~,)"

in cm.

Po V241J

()

Tabelle 6. Festwerle für Stahl-Alu-Seile nach DIN 48204. (SI.:AI. O~ 1:0.)

Nenn-

querschnitt

mm'

16

25

35

50

70

95

120

150

185

210

240

300

Stahlkern

I

I

mm'

2,55

4,00

5,70

8,00

11,6

15,0

20,9

25,4

31,7

35,8

40,1

49,5

Ist(! uersch n itt

Aluminium-

mantel

mm'

15,3

23,8

34,3

48,3

66,2

90,0

122,6

148,9

183,8

209,1

236,0

294,9

Gesamt-

querschnitt

t,

mm'

17,8

27,8

40,0

56,3

77,8

105,0

143,5

174,3

215,5

244,9

276,1

344,4

Seildurch-

messer d

mm

5,4

6,8

8,1

9,6

1l,6

13,4

15,7

17,3

19,2

20,5

21,7

24,2

I

Zusatzlast

180· Vä-= {lz

kg/m

0,418

0,468

0,512

0,558

0,613

0,659

0,714-

0,748

0,i89

0,815

0,838

0,886

Eigen-

gewicht

y

kglm

i

0,0630

0,0975

0,1405

0,1940

0,2775

0,3725

0,5115

0,6215

0,7690

0,8730

0,9840

1,2230

(icsamtgew icht

yz+Y

kg/m

0,481

0,565

0,652

0,752

0,H91

1,032

1,22ö

1,370

1,55H

1,688

1,1122

2,109

yz+q

6 0 =--

J,

kg/cm 3

I 27,0·10--:1 20,3. 10- 3

Hi,3·1():I

13,3.10- 3

11,4· JO--:I

9,8· W-:I

11,5·10-:1

7,8·10"

7,2·10-"

6.9· JO-;j

6,6·10-:<

(i,I' 10-"

.Faktor für

die kritische

Spannweite

I

xl'

3,14

4,19

5,26

6,50

7,74

9,16

10,85

12,1

13,4

14,2

15,1

16 ~:

Ermittlung der Durchhänge_

17

Tabelle 7_ Festwerte für Stahl-Alu-Seile, Quer8chnittsverhältni8 1 :3.

Nenn-

quer-

schnitt

mm'

Stahlkern

mm'

Istquerschnitt

Aluml-

nlum-

mantel

mm'

Gesamt-

querschnitt

,.

mm'

16

5,4

16,1

21,5

25

8,3

24,9

33,2

35

11,7

35,1

46,8

50

16,7

50,0

66,7

70

23,4

70,1

93,5

95

33,2

94,7

127,9

120

41,9

118,8

160,7

150

52,8

149,4

202,2

185

61,8

185,4

247,2

210

70,2

210,6

280,8

240

79,2

237,6

316,8

I

Sell-

durch-

messer

d

mm

6,3

7,8

9,3

11,1

13,1

14,7

16,5

18,5

20,9

22,3

23,7

Zusatzlast

180 - V6=uz

kg/m