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Befähigungsprüfung – Masseure – BLOCK – A

BEFÄ HIGUNGSPRÜ FUNG MASSEURE


Schriftlicher Teil
BLOCK – A
1
Befähigungsprüfung – Masseure – BLOCK – A
Bereich Summe der Fragen
Anatomie 73
Pathologie 36
Physiologie 12
Erste Hilfe 10
Physik 9
HTB 9
Hygiene 16
Ernährung 5
APM 11
ML 18
FRZ 11
BGM 11
SM 11
KM 18
2
Befähigungsprüfung – Masseure – BLOCK – A

Anatomie
1. 1) Aufbau einer einfachen Zelle?
2. 2) Was sind Proteine?
3. 3) Einteilung des Stü tzgewebes?
4. 4) Einteilung des Epithelgewebes ?
5. 5) Wo kommt straffes Bindegewebe vor?
6. 6) Einteilung des Muskelgewebes?
7. 7) Welche Eigenschaften hat glatte Muskulatur?
8. 8) Funktioneller Unterschied zwischen Arterien und Venen
9. 9) Wie heißt das Verbindungsgefä ß zwischen dem Darm und der Leber?
10. 10) Was ist die Windkesselfunktion ?
11. 11) Beschreiben Sie den Weg des großen Kreislaufes ?
12. 12) Wohin mü ndet die Vena cava inferior?
13. 13) Welche großen Mundspeicheldrü sen unterscheidet man (lat. + deutsch
)?
14. 14) Synonym Enddarm ?
15. 15) Nennen Sie die exokrinen Drü sen des Verdauungstrakts ?
16. 16) Funktion des Dickdarms ?
17. 17) Wo mü ndet der Ductus choledochus?
18. 18) Welche exokrinen Drü sen kennen Sie und welche Sekrete bilden sie?
19. 19) Beschreiben Sie den Luftweg (lat + deutsch)?
20. 20) Was ist das Diaphragma und welche Funktion hat es?
21. 21) Benennen Sie die Abschnitte des Magens(lat. + deutsch )
22. 22) Aufbau einer einfachen Nervenzelle ?
23. 23) Wie viele Rü ckenmarksnerven besitzt der Mensch?
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Befähigungsprüfung – Masseure – BLOCK – A
24. 24) Benennen Sie mindestens 5 Hirnnerven mit Namen ?
25. 25) Welche Knochenformen kennen Sie?
26. 26) Wie setzt sich der Schultergü rtel zusammen (lat. + deutsch )
27. 27) Erklä ren Sie die Funktion der Patella
28. 28) Welche Knochenverbindung kennen Sie?
29. 29) Wo befindet sich die Epiphysenfuge?
30. 30) Welche Gelenksformen kennen Sie?
31. 31) Benennen Sie mindestens 3 zwei-achsige Gelenke.
32. 32) Welche Bindegewebsfasern gibt es?
33) Welche Bewegungen sind in der Articulatio genus mö glich?

a) Transversalachse: Flexion/Extension
b) bei aktiv gebeugtem Knie: Aussen-/Innenrotation

34) Muskeln der Unterschenkelrü ckseite (lat + deutsch )

a) oberflächliche Schicht:

- M. gastrocnemius (Zwillingswadenmuskel)
- M. soleus (Schollenmuskel) ....Trizeps surae
- M. plantaris (Fussohlenmuskel)

b) tiefe Schicht:

- M. tibialis posterior (hinterer Schienbeinmuskel)


- M. flexor hallucis longus (langer Gosszehenbeuger)
- M. flexor digitorum longus (langer Zehenbeuger)

35) Welche Muskeln bilden die Achillessehne?

-> M. trizeps surae bestehend aus M. gastrocnemius + M. soleus

36) Welche Knochen bilden das obere Sprunggelenk, wie ist das Gelenk
stabilisiert und welche Zusatzeinrichtungen gibt es?

= articulatio talocruralis bildet mit dem USG eine funktionelle Einheit, , da es keine
muskulären Insertionen am Talus gibt, die dämpfend oder stabilisierend sind.

Gelenkskopf: - Sprungbein (Talus)


Gelenkspfanne: - Schienbeinknochen (tibia)
- Wadenbeinknochen (fibula)

Zusatzeinrichtungen:
 vorderes+hinteres Syndesmosenband
=bindegewebsart.Knochenv.
 mediales Seitenband (= Deltaband bestehend aus 4 Teilen)
 laterale Seitenbänder (lig. collaterale laterale)
37) Welche Bä nder der Wirbelsä ule kennen Sie?

a) Wirbelkörperbänder:
- ligamentum longitudinale anterius/posterius

b) Wirbelbogenbänder:
- ligg. flava
- ligg. intertransversaria
- ligg. interspinalia
- lig. supraspinale
- lig. nuchae

c) zw. Kreuz- und Steissbein:


- lig.sacrococcygeae

38) Welche Besonderheiten an der Lendenwirbelsä ule gibt es ?

1. Die Querfortsätze der LWS (= processus costales) sind sehr stark und lang ausgeprägt
(Rippenrudiment), während die eigentlichen Querfortsätze nur mehr schwach
ausgeprägt sind.
2. Die Dornfortsätze sind gerade nach hinten ausgerichtet, daher ist der Wirbelkanal
hier nur durch BG verschlossen und zugänglich für Punktuationen.
3. LWS ist natürlicherweise als Lordose geformt.
4. Rückenmark geht bis 2. LW – danach folgt die „cauda equina“.
5. Oft ist der 5. LW als Variante mit dem Kreuzbein verwachsen.

39) Beschreiben Sie die Bewegungsmö glichkeit der BWS ?

- Vor allem: Rotation!


- Flexion/ Extension
- gering: Lateralflexion (Seitwärtsneigung)

40) Nennen Sie Ursprung, Ansatz und Funktion des Musculus infraspinatus ?
M. infraspinatus (Untergrätenmuskel)

 fossa infraspinata
 Tuberculum majus des humerus
 Aussenrotation

41) Nennen Sie Ursprung, Ansatz und Funktion des Musculus teres minor ?
M. teres minor (kl. Rundmuskel)

 margo lateralis der scapula


 tuberculum majus des humerus
 Aussenrotation
42) Nennen Sie Ursprung, Ansatz und Funktion des Musculus trapezius ?
M. trapezius (Trapezmuskel)

- pars descendens:

 Ursprung: protuberantia occipitalis externa(=Knochenvorwölbung des os


occipitale) bis C7
 Ansatz: clavicula & acromion
 Funktion: - hebt die Schulter
- Zieht Schulter nach oben hinten
- auch: Kopf drehen und neigen(bewegen)

43) Nennen Sie Ursprung, Ansatz und Funktion des Musculus pectoralis minor ?
M. Pectoralis minor (kl. Brustmuskel)

 Ursprung: 3.-5 Rippe


 Ansatz: processus coracoideus
 Funktion: zieht Schulterblatt nach vorne

44) Nennen Sie Ursprung, Ansatz und Funktion des Musculus deltoideus ?
M. deltoideus (dreiecksartiger Muskel)

Dieser Muskel macht alles im Schultergelenk!

- pars clavicularis:

 Clavicula (laterales Drittel)


 Tuberositas deltoidea am humerus
 -Anteversion
-Adduktion
-Innenrotation

45) Nennen Sie Ursprung, Ansatz und Funktion des Musculus triceps brachii
M. triceps brachii (dreiköpfiger Armmuskel)

 - Caput longum: tuberculum infraglenoidale der scapula


- Caput laterale: Hinterfläche des humerus
- Caput mediale: Hinterfläche des humerus
 Olecranon der ulna
 Ellenbogengelenk: Extension
Schultergelenk: Retroversion/ Adduktion des Oberarmes

46) Nennen Sie Ursprung, Ansatz und Funktion des Musculus anconaeus
2. M. anconaeus (Ellenbogenmuskel)

 Humerusoberfläche (lateraler Epicondylus des humerus)


 Olecranon der Ulna
F: Extension
47) Nennen Sie Ursprung, Ansatz und Funktion des Musculus
sternocleidomastoideus
M. sternocleidomastoideus (gr. Kopfwender;lat.: M. zw. Bb&Sb)

 Ursprung: sternum bzw. Schlüsselbein


 Ansatz: processus mastoideus
 Funktion: dreht den Kopf zur Gegenseite; neigt ihn zur gl. Seite

Befähigungsprüfung – Masseure – BLOCK – A


48) Nennen Sie Ursprung, Ansatz und Funktion des Musculus serratus posterior
inferior ?

U: 11. Brust- 3.Lendenwirbel


A: 9.-12. Rippe
F: hilft bei Inspiration

49) Nennen Sie Ursprung, Ansatz und Funktion des Musculus intercostalis externi
und interni?

Externi: von Rippe zu Rippe


U: 1.-11.Rippe
A: immer die folgende Rippe, also 2.-12. Rippe
F: Inspiration

Interni:
U: 2.-12.Rippe
A: 1.-11.Rippe
F: Expiration

50) Nennen Sie Ursprung, Ansatz und Funktion des Musculus quadratus
lumborum?

U: Unterrand 12.Rippe + Darmbein


A: Unterrand 12.Rippe + 1.-4.LW
F: Seitneigung und Senkung der 12. Rippe(Expiration)

51) Nennen Sie Ursprung, Ansatz und Funktion des Musculus obliquus externus
abdominis ?
M. obliquus externus abdominis (äussere schräger Bauchmuskel)

 Rippe 5-12
# Rectusscheide (vorderes Blatt)
F: Seitneigung (Lateralflexion) & Rotation & Bauchpresse
52) Nennen Sie Ursprung, Ansatz und Funktion des Musculus rhomboideus minor
?
M. rhomboideus minor (kl. Rautenmuskel)

 Ursprung: 6. + 7. Halswibelkörper
 Ansatz: margo medialis der scapula
 Funktion: zieht Schulterblatt zusammen und nach oben

53) Nennen Sie Ursprung, Ansatz und Funktion des Musculus pronator teres ?
m. pronator teres

 Caput humerale + caput ulnare


# tuberositas pronataria
F: Ellbogengelenk: Flexion
Unterarmgelenk: Pronation

54) Nennen Sie Ursprung, Ansatz und Funktion des Musculus palmaris longus ?
m. palmaris longus

 Epicondylus medialis des humerus


# Palmaraponeurose
F: Ellbogengelenk: Flexion
Handgelenk: Palmarflexion

55) Nennen Sie Ursprung, Ansatz und Funktion des Musculus peroneus brevis ?
M. peroneus/ fibularis brevis

 Wadenbeinschaft
# 5. Mittelfussknochen (Tuberositas ossis metatarssi V
F: OSG: Plantarflexion
USG: Eversion

56) Nennen Sie Ursprung, Ansatz und Funktion des Musculus flexor pollicis
longus ?
m. flexor policis longus

 Radius Vorderfläche sowie Membrana interossea


# Palmarseite der Endphalanx des Daumen (Endglied Daumen)
F in allen Daumengelenken und im Handgelenk: Flexion

57) Nennen Sie Ursprung, Ansatz & Funktion des Musculus extensor digitorum ?
m. extensor digitorum

 Epicondylus lateralis humeri


# Dorsalaponeurose des 2. – 5. Fingers
F: Handgelenk: Dosalextension
Grund/Mittel/Endgelenk des 2.-5. Fingers: Extension
58) Benennen sie die oberflä chliche ventrale Unterarmmuskelgruppe

1. m. pronator teres

2. m. flexor carpi radialis

3. m. carpi ulnaris

4. m. flexor digitorum superficialis

5. m. palmaris longus

59) Benennen sie die radiale Unterarmmuskelgruppe

1. m. brachioradialis

2. m. extensor carpi radialis longus

3. m. extensor carpi radialis brevis

60) Benennen sie die tiefe dorsale Unterarmmuskelgruppe

1. m. supinator

2. m. abductor policis longus

3. m. extensor pollicis brevis

4. m. extensor pollicis longus

5. m. extensor indicis

61) Nennen Sie Ursprung, Ansatz und Funktion des Musculus glutaeus minimus ?
M. gluteus minimus

 Darmbeinschaufel (facies glutea)


# Trochanter major
F: Abduktion & Aussenrotation (alles ausser Adduktion:Innenr;F.)
62) Nennen Sie Ursprung, Ansatz und Funktion des Musculus piriformis ?
1. M. piriformis (birnenförmiger Muskel)

 Kreuzbein Vorderfläche (Facies pelvica des os sacrum)


# Trochanter major
F: Aussenrotation, Abduktion & Extension im Hüftgelenk

63) Nennen Sie Ursprung, Ansatz und Funktion des Musculus adductor brevis ?
M. adductor brevis

 Schambein
# Linea aspera des Femur
F: gleich wie adductor longus

64) Nennen Sie Ursprung, Ansatz und Funktion des Musculus fibularis (peroneus
) longus
M. peroneus/ fibularis longus (langer Wadenbeinmuskel)

bildet zusammen mit tibialis anterior den „Steigbügel“

 Caput fibulae
# Os cuneiforme mediale & Basis des Os metatarsi I
F: OSG: Plantarflexion
USG: Eversion

65) Nennen Sie Ursprung, Ansatz und Funktion des Musculus tibialis posterior?
M. tibialis posterior (hinterer Schienbeinmuskel)

 Membrana interossea cruris & Tibia/Fibula Rückfläche


# Tuberositas ossis navicularis, os cuneiforme (Keil), Basis Mfk II-IV
F: OSG: Plantarflexion
USG: Inversion
Unterstützt Längs/ Quergewölbe des Fusses

66) Benennen Sie die oberflä chliche und tiefe Wadenmuskulatur

1. M. trizeps surae (3köpfiger Wadenmuskel=Zwillingsw+Schollenm.)

2. M. plantaris ( Fusssohlenmuskel)

1. M. tibialis posterior (hinterer Schienbeinmuskel)

2. M. flexor digitorum longus (langer Zehenbeuger)

3. M. flexor hallucis longus (langer Grosszehenbeuger)

4. M. popliteus (Kniekehlenmuskel)
67) Beschreibe die nervale Versorgung eines Kollektors.

Die nervale Versorgung erfolgt über das sympatische Nervensystem, da dadurch eine
unwillkürliche Regulation gewährleistet ist. Axone bilden mit den glatten Muskelzellen
synaptische Kontakte, sind aber keine direkte und feste Verbindung.
Da durch die Kontraktion der Angione sich der Kontaktabstand verändert spricht man
auch von einer distanzierten Innervation mit Transmittersubstanzen.

68) Was ist der Ductus thoracicus, in welche Abschnitte wird er eingeteilt.

= grösster Lymphstamm im Körper und wird auch als „Milchbrustgang“ bezeichnet


(milchig weisse Lymphe durch Fettsäuren, die aus dem Darm resorbiert und dann in den
D.Th. geleitet werden)

- 40-45cm lang & 2-4 cm Lumen: befördert 2-4 l Lymphe täglich

- hoher Ursprung(10.-12. BW): hier herrscht eine Plexusbildung


- tiefer Ursprung (2.LW): aus der Cysterna Chyli

- nimmt ¾ der Lymphe des Körpers auf und mündet in den linken Venenwinkel

Abschnitte: - pars abdominalis


- pars thoracalis
- pars cervicalis

69) Welche Funktionen hat ein Lymphknoten ?

Wir haben 600-700 L’s - sie sind als Filterstationen zwischen den Lymphkollektoren
geschaltet und haben folg. Funktionen:

1. filtern und unschädlich machen von sämtlichen gefährlichen Substanzen wie:


Viren, Pilze, Bakterien usw.
2. Lympheindickung (ca 50%): Wasser wird wieder dem Blut zugeführt
3. Aktivierung des Immunsystems: Lymphozyten kommen mit Antigenen in Kontakt
und werden so zur Teilung angeregt.
4. Depot für nicht abbaubare Stoffe zB.: Russ, Tinte von Tatooes

70) Wie werden die Nll. axillares superficiales eingeteilt ?

a) Nll. lymphatici axillares laterales


b) Nll. subscapulares
c) Nll. pectorales
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71) Was versteht man unter der maximalen Transportkapazitä t.

Die maximale Transportkapazität ist die maximale Menge an Lymphflüssigkeit, die bei
einem gesunder Mensch in einer bestimmten Zeitspanne abtransportiert werden kann.
Durch angeborene Defekte oder auch Verletzungen kann dieselbe drastisch
herabgesetzt werden, was zu einem Ödem führt.

72) Aus welchen Bereichen wird die Lymphe in die lumbalen Lymphknoten
abdrainiert ?

Nehmen die Lymphe aus:


1. den Nll. iliaci + Nll. sacrales
2. Niere/ Nebenniere
3. Hoden/Ovarien
4. Teil des Colon

73) Benennen sie die drei Hirnlappen.

1. lobus frontalis (Stirnlappen)


2. lobus parietalis (Scheitellappen)
3. lobus occipitalis (Hinterhauptlappen
4. lobus temporalis (Schläfenlappen)

Pathologie
1) Was ist eine Nekrose?

= nennt man in der Medizin den Tod einer Zelle oder eines Zellverbandes durch
Schädigung der Zellstruktur zB. Durch Gifte, Bakterien oder Sauerstoffmangel. Bei
grösseren Arealen nennt man es Gewebetod.

2) Definition Ergü sse?

Wird auch Hydrops genannt und ist eine Flüssigkeitsansammlung in einer vorgeformten
Körperhöhle (=Aszites) oder auch im Gewebe (= Ödem).

3) Unterschied zwischen Exsudat und Transudat?

Bei Ergüssen wird zwischen exsudat und Transsudat unterschieden:

Exsudat = protein- und zellreicher Erguss zB.. bei einer Infektion


Transsudat: protein- & zellarmer, nicht entzündlicher Erguss zB. Rechtsherzinsuffizienz
4) Was sind Varizen?

Sind knotig- erweiterte oberflächliche Venen, verursacht durch genetische Disposition


oder infolge von Venenvorerkrankungen wie zB.: eine TVT. Sie sind auch als
Krampfadern bekannt und betreffen vornehmlich die Beine.

5) Was ist eine Hypotonie?

Bei Hypotonie spricht man von einem zu geringen Blutdruck unterhalb eines Wertes von
100/60 mmHg. Es kann zu Schwondel, Müdigkeit oder Ohrensausen kommen, muss
aber im Gegensatz zu Bluthochdruck nur beim Auftreten von Beschwerden behandelt
werden.

6) Wie weit reicht ein Ulcus ventriculi?

= ein Geschwür der Magenschleimhaut und überschreitet die innere Muskelschicht(


lamina muscularis mucosae) der Schleimaut (tunica mucosa) des Magen- Darmtraktes.
Ursache ist oft eine Gastritis verursact durch das Bakterium heliobakter pylori.

7) Was ist eine Pankreatitis?


= eine entzündliche Erkrankung der Bauchspeicheldrüse, wobei man zwischen einem
akuten und chronischen Verlauf unterscheidet. Sie geht meist mit starken Schmerzen im
Oberbauch, Übelkeit und Erbrechen einher

8) Wie ä ußert sich die Gicht?

Gicht verläuft in Schüben. Akute Symptome sind plötzliche starke Schmerzen in einem
Gelenk und heftige Schmerzen bei Berührung. Das Gelenk zeigt die typischen
Entzündungszeichen(rubor, dolor, calor, functio laesa): es ist gerötet, stark geschwollen
und erwärmt und oft ist der Patient fiebrig. Nach mehreren vorangegangenen Anfällen
entwickelt sich eine chronische Gicht mit Gelenksdeformierung oder Zerstörung des
Gelenkes.

9) Was ist Cholelithiasis?

Bezeichnet das Vorhandensein von Feststoffen in der Gallenblase oder den Gallenwegen
zB.: Gallensteine.
Eine sehr schmerzhafte Form davon ist die Gallenkolik – hier kann der Gallenstein in der
Gallenblase selbst sein oder aber auch ineinen benachbarten Gallenweg gewandert sein.

10) Was ist ein Hypophysenadenom?

= ein äusserst selten auftretender gutartiger Tumor der Hirnanhangdrüse (Vorder- oder
Hinterlappen) mit unbekannter Ursache. Frauen sind häufiger betroffen als Männer
(3:2).
11) Was ist ein Hypoparathyreodismus?

Beim Hypoparathyreodismus handelt es sich um eine durch Unterfunktion der


Schilddrüse verursachte Krankheit, bei der es zu eine mangelnden Ausschüttung von
Parathormon und dadurch zu einem Kalziummangel kommt. Ursache ist häufig eine OP
an der Schilddrüse.

12) Was ist Krupp?

Beim Krupp Syndrom (= Pseudo-Krupp) handelt es sich um eine unspezifische


Entzündung im Kehlkopfbereich mit Schwellung der Schleimhaut, die vor allem bei
älteren Säuglingen und Kleinkindern bis zum 6. Lebensjahr auftritt.
Es ist nicht zu verwechseln mit dem „echten Krupp“ unter dem man eine
Kehlkopfentzündung im Zusammenhang Diphterie versteht.

13) Was ist eine Nephrolithiasis?

Bei der Nephrolithiasis kommt es aufgrund kristaliner Ablagerungen des Urins zu


Steinen in der Niere oder im Nierenbecken.
Die Steine können auch in den Harnleiter wandern- in jedem Fall kommt es zu
krampfartigen Schmerzen und im schlimmsten Fall zu einer Nierenbeckenentzündung.

14) Was ist ein Non-Hodgkin-Lymphom?

Unter diesem Sammelbegriff werden alle bösartigen Tumore des lymphatischen


Systems (maligne Lymphome) zusammengefasst, die kein Morbus Hodgin sind.

15) Was ist Spina bifida?

Die Spina bifida ist eine Fehlbildung der Dornfortsätze bei Embryos, oft im Bereich der
LWS. Sie gehört zu den sogenannten Neurahlrohrdefekten und wird auch oft als
„Wirbelspalt“ oder in ihrer Sonderform als „offener Rücken“ bezeichnet.

16) Was ist eine Meningitis?

Ist eine Entzündung der Hirnhaut und der Rückenmarkshäute, ausgelöst durch Viren,
Bakterien(Pneumokokken, Meningokokken) oder auch aufgrund nichtinfektiöser Reize.
Symptome sind Kopfschmerzen oder Benommenheit und Fieber, wobei die bakterielle
Variante einen medizinischen Notfall darstellt, da lebensbedrohlich.

17) Was ist Osteomalazie?


Ist eine schmerzhafte Knochenerweichung bei Erwachsenen, die durch einen
Vitamin D- Mangel oder Kalzium Mangel ausgelöst wird und die in späterer Folge
mit spontan auftretenden nicht traumabedingten Frakturen einhergeht.
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18) Was ist eine Myositis?

Bezeichnet eine seltene entzündliche Erkrankung der Skelettmuskulatur, die in den


meisten Fällen mit anderen Krankheiten zb.: Polymyositis oder Münchmeyer-Syndrom
einhergeht.
Sie sehr schwer dianostizierbar , macht sich aber oft durch Kraftverlust oder
Muskelschmerzen bemerkbar.

19) Welche benignen mesenchymalen Tumore kennen Sie?

- Fibrome: Bindegewebsgeschwulst
- Lipom: Fettgewebsgeschwulst
- Osteom: Tumor des Knochengewebes
- Chondrom: Tumor des Knorpelgewebes
- Hämangion: Blutgefässtumor
- Myom: Tumor des Muskelgewebes

20) Was bedeutet CTS?

Das ist die Abkürzung Karpaltunnelsyndrom, einer Schädigung des nervus medianus
durch Druck (Überbelastung) bzw. einer genet. Disposition durch einen zu engen
Karpaltunnel.

21) Klinisches Bild einer Trigeminuslä sion?

Der N. Trigeminus ist der stärkste aller Hirnnerven und besteht aus 3 Ästen.Die
Trigeminusläsion geht einher mit wiederholt auftretenden anfallsartigen heftigsten
Schmerzen im Gesichtsfeld, die einige Sekunden bis 2 min dauern.
Sie werden ausgelöst zB.: durch Sprechen oder Kauen Je nach Beteiligung der Äste kann
es auch Hautrötung oder zu motorischen Ausfällen zB.: kein Kauen möglich oder
Schluckbeschwerden kommen. Die Schmerzen zählen zu den stärksten bekannten
Schmerzen , weshalb Patienten oft auch suizidgefärdet sind.

22) Einteilung der Kopf- und Gesichtsschmerzen?

2 Hauptgruppen:
a) symptomatische (sekundäre) KS – „erkennbares Grundleiden“:
zb: Schleudertrauma
Meningitis
durch Zahnerkrankung
Hirnläsionen
Epilept. Anfälle
Bluthochdruck
Tumorerkrankungen
Symptomatische Trigeminusneuralgie
b) idiopatische (primäre) Ks – „ohne erkennbares Grundleiden“:
zb: Migräne mit/ohne Aura
Clusterkopfschmerzen
Anstrengungs und sexuell assoizierte Kopfschmerzen
Spannungskopfschmerzen
Idiopatische Trigeminusneuralgie

23) Ä tiologie der cerebralen Ischä mie?

Der Hirninfarkt entsteht in Folge einer Minderdurchblutung der Gehirns, wobei die
betreffenden Gebiete nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt werden, was zum
Gewebetod führt.
Auslöser sind zB.: Thrombosen, Embolien oder Stenosen einer der grossen
hirnversorgenden Arterien.

24) Definition Lymphö dem?

Ist eine sicht- und tastbare Flüssigkeitsansammlung im Interstitium


(Zellzwischenraum), hervorgerufen durch eine Störung des Lymphabflusses. Wenn nicht
genügend Flüssigkeit oder Eiweiss über die Lymphbahnen abtransportiert wird zB.
Aufgrund einer Verletzung, kommt es zu einem Rückstau und die Flüssigkeit bleibt im
Gewebe und bildet eine Schwellung – das Ödem.

25) Beschreibe das Ö demstadium 1.

- ist reversibel
- nur leichte Schwellung und kleinste Gewebsveränderung
- Ödem ist noch weich – man kann Delle eindrücken
- bei Hochlagerung kommts zum Abschwellen
- Stemmer Zeichen positiv

26) Definition: lymphodynamisches Ö dem?


Man spricht von einem lymphodynamischen Ödem, wenn durch eine Erhöhung der
lymphpflichtigen Last (= Lymphzeitvolumen) die maximale Transportkapazität so weit
überschritten wird, dass der Körper diese Überbelastung trotz Reservevorrichtung der
Lymphbahnen nicht mehr bewältigen kann. Dies passiert zB: aufgrund von vermehrter
Filtration. Flüssigkeit und grossmolekulare Eiweisse bleiben somit im Gewebe und das
Eiweiss zieht immer mehr Wasser an bis ein Ödem entsteht.
Ursachen:
Nierenödem: vermehrte Eiweissausscheidung
Hungerödem: durch Mangelernährung zuwenig Plasmaeiweiss im Blut
Veneninsuffizienz: führt zu erhöhter Filtration
„Herzödem“
27) Was versteht man unter einem primä ren Lymphö dem?

Beim primären Lympödem handelt es sich um einen angeborenen Deffekt der


Lymphbahnen oder Lymphknoten, was eine verminderte Transportkapazität der
Lymphgefässe mit sich bringt. Die Kollektoren sind entweder generell vermindert oder
einzelne Fehlen, oder sie haben eine Fehlfunktion. Probleme könnenallerdings trotz
vorhandener Anlage erst später aufteten.

28) Definition: sekundä res Lymphö dem?

Das sekundäre Lymphödem ist ein erworbenes Ödem mit bekannter Ursache. Es
entsteht aufgrund von Verletzungen, OP’s,, Tumore, Bestrahlung, Lympangitis,
Thrombophlebitis usw. – hat aber dieselbe Auswirkung wie das primäre Lymphödem.

29) Was besagt ein positives „Stemmer“ Zeichen?

Wenn sich an der 2. Oder 3.Zehe keine Hautfalte abheben (oder nur schwer abheben)
lässt, ist dies ein eindeutiges Anzeichen für ein Lymphödem. Die Zehen sind verdickt
und haben ein 4-kantiges Aussehen. Man spricht von einem positiven Stemmerzeichen.

30) Wo treten die ersten Fibrosen bei einem Armö dem auf?

Am Ellenbogen ab dem Stadium II.

31) Was versteht man unter einem malignen Lymphö dem?

Ist die schwerste Form eines sekundären Lymphödems, bei welcher die
Lymphbahnen/knoten von einem Tumor oder den Metastasen blockiert werden zB:
Morbus Hodgin und sich aufgrund der fehlenden Transportkapazität ein Ödem bildet.
Hier verursacht also ein maligner Prozess direkt den Lymphstau.

32) Was versteht man unter einem benignen Lymphö dem?

Sind gutartige, sekundäre Lymphödemformen, die zB: aufgrund von Verletzungen,


Entzündungen der Lymphgefässe, nach OP’s , nach Entfernung von Lymphknoten usw.
entstehen.

33) Was ist eine Lumbo-Ischialgie?

Darunter versteht Rückenschmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule , die über den N.


ischiadicus ins Bein ausstrahlen. Ursache ist oft ein Bandscheibenvorfall/vorwölbung,
der auf den Nerv drückt.
Eine reine, isolierte Nervenwurzelreizung des n. ischiadicus nennt man Ischialgie, da
hier keine Schmerzen im LWS- Bereich auftreten.
34) Was ist Morbus Bechterew?

Ist eine chronisch entzündliche rheumatische Erkrankung mit Schmerzen und


Versteifung/Verknöcherung der Wirbelsäulengelenke. Erste Symptome treten im frühen
Erwachsenenalter auf und beginnen mit der Entzündung der Sehnenansätze und der
Bildung von Ödemen.

35) Was ist Achillodynie?

Ist ein entzündlich bedingtes Schmerzsyndrom der Achillessehne, das vorwiegend durch
mechanische Überbelastung der Achillessehne zb: Laufsport ausgelöst wird. Meist
kommt es zu einer Verdickung der Sehne und zu Druck- oder Bewegungsschmerz.

36) Was wissen Sie ü ber Polymyositis?

Ist eine seltene systemische entzündliche Erkrankung der Skelettmuskulatur mit


unbekannter Ursache und wird zu den Bindegewebserkrankungen gezählt.
Sie zeichnet sich aus durch Muskelschwäche, Entzündungen der Muskeln, Fieber aus
und kann auch mit Hautveränderungen einhergehen (= Dermamyositis).

Physiologie
1) Wodurch wird eine Muskelkontraktion ausgelö st?

Die Muskelfasern eines Skelettmuskels werden durch einen Nervenimpuls ausgelöst,


der infolge dessen die Muskelfasern verkürzt. Im Gegensatz zB. Zur Herzmuskulatur
(deren Muskelfasern durch Gap Junctions miteinander verbunden sind), werden die
Muskelfasern des Skelettmuskels über Motoneurone erregt. Ein Motoneuron bildet mit
mit all seinen von ihm innervierten Muskelfasern eine Motorische Einheit. Wir
unterscheiden bei den ME’s zwischen:
- slow twitch Fasern(Typ1): kontrahieren langsam, sind ermüdungresistent
und rot(Myoglobinkonzentation) zB.: Laufen –
- fast twitch Fasern(Typ 2): kontrahieren schnell, sind rasch ermüdbar und
werden auch als weisse Fasern bezeichnet ZB.: Kraft

2) Welche Filamente bauen einen Muskel auf?

Muskelfilamente eines Skelettmuskels bestehen im wesentlichen aus den


Proteinpolymeren Aktin und Myosin.
Man unterscheidet hier zwischen dicken und dünnen Muskelfilamenten, die
überlappend angeordnet und für die Muskelkontraktion verantwortlich sind:

a) dickes Muskelfilament: Myosinfilament


b) dünnes Muskelfilament: Aktinfilament
Befähigungsprüfung – Masseure – BLOCK – A
3) Wie wirkt der Sympathikus?

Bringt den Körper in einen „fight or flight“ Zustand und führt somit zu einer
Leistungssteigerung. Überwiegt er gerade gegenüber seinem Gegner, dem
Parasympathikus, zB: in Prüfungssituationen, kommt es zu
- Erhöhung der Herzfrequenz
- Erweiterung der Pupillen
- Erweiterung der Bronchien
- Steigerung des Stoffwechsels
- Hemmung der Verdauung und der Harnentleerung
- Steigerung der Hormonabgabe zB. adrenalin

4) Wodurch wird die Grö ße des venö sen Rü ckstromes bestimmt?
= der Rückfluss des venösen Blutes in der rechten Hervorhof.
Entscheidend hiebe ist ein Druckunterschied zwischen rechtem Herzvorhof &
Venengefässystem

1. Muskelpumpe. Muskeln pressen Venen zusammen


2. Inspiration: Atmung führt zu Unterdruck und Sogwirkung
3. anatomische Verbindung von Venen & Arterien als Funktionseinheit
4. Sog des rechten Herzvorhofes ausgelöst durch die Kontraktion der Herzkammern

5) Die Bronchien werden eingeteilt in?

Die Luftröhre teilt sich in 2 Hauptbronchialäste, die sich dann wiederum weiter
verzweigen:

a) rechter Hauptbronchus(bronchus principalis dexter)


- Oberlappenbronchus
- Mittellappenbronchus
- Unterlappenbronchus

b) linker Hauptbronchus(bronchus principalis sinister)


- Oberlappenbronchus
- Unterlappenbronchus

Hauptbronchus -> Lappenbronchien -> Segmentbronchien -> Bronchiolen -> Alveolen

6) Von welchen Faktoren ist die Filtration abhä ngig?

1. Erhöhter Blutkapillardruck zb: durch Wärme


2. erhöhte Permeabilität der Kapillarwand Zb: durch Entzündung
3. Eiweissmangelzustände Zb. Unterernährung „Aszites“ zuwenig Eiweiss im Blut
4. Eiweissgehalt im Gewebe ist erhöht: Eiweiss zieht Wasser an -> ohne Transport Ödem
7) Faktoren die die Diffusion beeinflussen aufzä hlen?

1. Temperatur: je höher desto besser


2. Konzentrationsunterschied der Stoffe: je höher desto besser funzt (Everest schlecht)
3. Teilchengrösse: je kleiner, desto schneller
4. Diffusionsfläche: je grösser die Fläche desto schneller funzt (Kapillare haben 600M2)

8) Definieren Sie die Begriffe tonische und phasische Muskulatur?

Tonisch: sind Skelettmuskeln die eher für die Haltefunktion &


Stabilisierung im Körper zuständig
sind. Sie ermüden langsam, da sie vorwiegend aus Slow twitch
Fasern(rote-Typ1) bestehen und eher zur Ausdauerleistung geeignet sind
ZB.: Pectoralis Major., Lat., Deltoiteus,M. gastroccnemius, M. soleus

Phasisch: sind für die Bewegungsfunktion zuständig und bestehen eher aus
Fast twitch Fasern (weiss). Sie ermüden schnell, da sie auf schnelle
Und kraftvolle Kontraktion ausgelegt sind. ZB: gerader/schräger
Bauchmuskel, tibialis anterior, serratus anterior, Gluteus Maximus

9) Zä hlen Sie die Phasen der Wundheilung auf?

1. Exsudationsphase: Schliessen der Wunde vor Keimen


2. Resorptionsphase: Abtransportieren und Fressen von Fremdstoffen
3. Proliferationsphase: reparieren der Wunde
4. Reperationsphase: Narbengewebe entsteht

10) Aufgabe der motorischen Endplatte?

Ihre Aufgabe ist die (also der Erregung) vom Ende einer Nervenfaser auf eine
Muskelfaser, wodurch der Muskel kontrahieren kann. Sie ist eine chemische Synapse.

11) Was sind Head’sche Zonen?

Sind Hautareale , die sich über den viscero-Cutanen Reflexbogen bei einer Erkrankung
innerer Organe durch Hyperalgesie bemerkbar machen, sofern sie vom selben
Spinalnerv innerviert werden. Zb: linke Schulter_Herzinfarkt

12) Was ist die Hauptfunktion der Niere?

Bildung der Harns (Filtration, Reabsorption, Konzentration) in den Nephronen


(= kleinste funktionelle Einheit der Niere und besteht aus Nierenkörperchen und
Tubulussystem)

sonst: Steuerung des Säure Basenhaushaltes + Hormonproduktion(EPO; Renin)

Erste Hilfe
1. 1) Was dü rfen Sie als Ersthelfer nicht?
2. 2) Inhalt der Rettungskette?
3. 3) Was mü ssen Sie bei einem reglosen Notfallpatienten ü berprü fen um die
Notfalldiagnose stellen zu kö nnen?
4. 4) Wie kontrollieren Sie Atmung und Kreislaufzeichen?
5. 5) Wann spricht man bei einem Notfallpatienten von Atem- und
Kreislaufstillstand?
6. 6) Wie wird die Blutstillung mittels Fingerdruck durchgefü hrt?
7. 7) Woran erkennt man einen Schockzustand?
8. 8) Was ist ein Schock?
9. 9) Welche Ursachen von Schockzustä nden kennen Sie?
10. 10) Woraus besteht die Kontrolle von Atmung und Kreislauf und in
welcher Reihenfolge muss sie erfolgen?
8
Befähigungsprüfung – Masseure – BLOCK – A

Physik
1. 1) Definition des elektrischen Stromes?
2. 2) Zä hlen sie Indikationen der Niederfrequenz – Elektroanwendungen auf!
3. 3) Wie unterscheiden sich Nieder-, Mittel- und Hochfrequenz in Hz?
4. 4) Was ist galvanischer Strom?
5. 5) Was versteht man unter Iontophorese?
6. 6) Indikationen fü r Ultraschall?
7. 7) Welche Kontraindikationen der Hochfrequenz – Elektroanwendung gibt
es?
8. 8) Welche relativen Kontraindikationen der Niederfrequenz –
Elektrotherapie kennen sie?
9. 9) Nennen Sie die Aggregatzustä nde!

HTB
1) Nenne Sie die Faktoren, die bei der HTB - Anwendung genutzt werden!

1. Temperatur: kaltes oder warmes Wasser ausgehend von der Idifferenztemperatur des
Körper.
2. Hydrostat. Druck: Wasserdruck ist besonders hilfreich für Venen und Lymphsystem
3. Auftriebskraft des Wassers: Körper verliert im Wasser so viel an Gewicht, wie die von
im verdrängte Flüssigkeitsmenge wiegt. Bewegungen sind leichter Auszuführen, was
motiviert.
4. Reibungswiderstand des Wassers: ich muss gegen Widerstand angehen zB:
Wassergymnastik
5. zusätzl mechan. Faktoren: zB. Abreibungen, Bürstungen, massieren
6. chem. Wirkfaktoren: Meds oder Kräuter, Salze, Schwefel lagern sich in Haut ein und
werden aufgenommen.
2) Indikationen der HTB?

- Muskelverspannungen
- Infektanfälligkeit
- Durchblutungsstörungen
- Schlafstörungen
- Arthrose
- Rheuma
- Verdauungsstörung

3) Nennen Sie mindestens vier Zusä tze und ihre Wirkungen!

Kamille- beruhigend
Heublume – beruhigend, Hämmorrhoiden
Lavendel- antiseptisch
Rosmarin: belebend
Melisse- beruhigend
Moor- östrogenhältig, gut für Menses Störungen
Fango: stoffwechselanregend, viel Mineralien

4) Verbotene Gebiete in der UWDMA?

Kniekehle
Achsel,
Genitalbereich
Mamma
Kehlkopf
WS

5) In welche Richtung wird der Wasserstrahl gefü hrt?

Richtung Herz

6) Zä hlen Sie vier wichtige Wirkungen der HTB auf!

- Mechanisch
- Biochemisch
- Immunologisch
- Nerval

7) Was passiert bei der Badediurese?

Das anti-diuretische Hormon wird gehemmt und dadurch kommt es zu einer


Vermehrung der Harnausscheidung.
8) Welche Temperaturregulationsmechanismen hat der Kö rper?

Die Regulation der Körpertemperatur wird vom Hypothalamus gesteuert. Er vergleicht


über Thermorezeptoren der Ist Wert mit dem Sollwert und leitet dann Massnahmen zur
Ausgleichung (Wärmeabgabe/Produktion) ein. ZB:
Muskelzittern/Muskelaktion
Langsamere Atmung
Engstellung der Blutgefässe
Gänsehaut
Wärmebildung
Schweissabsonderung
Wärmeabgabe über Luft
Schnellere Atmung
Weitstellung der Blutgefässe

9) Wie wirkt Wä rme?

- öffnet Poren
- -durchblutungsfördernd
- erhöht Herzfrequenz
- Krampflösend
- Stoffwechselanregend
- Erhöht Schweissbildung
- Beruhigt
- schmerzlindernd
9
Befähigungsprüfung – Masseure – BLOCK – A

Hygiene
1. 1) Nennen Sie mindestens 5 Bakterienformen!
2. 2) Was versteht man unter Inkubationszeit?
3. 3) Nennen Sie 4 Entwicklungsbedingungen fü r Bakterien, die das
Wachstum beeinflussen!
4. 4) Welche zwei Ü bertragungswege von der Infektionsquelle in den
Organismus kennen Sie?
5. 5) Was verstehen Sie unter Pathogenitä t?
6. 6) Nennen Sie mindestens 2 Brutstä tten fü r Staphylococcus aureus?
7. 7) Nennen Sie 2 Pilzformen (Erscheinungsformen) die Dermatomycosen
auslö sen kö nnen!
8. 8) Durch welche Pilze kö nnen Soormycosen ausgelö st werden?
9. 9) Nennen Sie drei Ü bertragungswege der Hepatitis B?
10. 10) Wo kö nnen Herpesviren im Kö rper ü berdauern?
11. 11) Wie wird der Warzenvirus (Papillomavirus) ü bertragen?
12. 12) Nennen Sie 5 Schritte zur richtigen Hä ndedesinfektion!
13. 13) Was verstehen Sie unter dem Begriff Eiweißfehler?
14. 14) Erklä ren Sie den Unterschied zwischen Desinfektion und Sterilisation!
15. 15) Nennen Sie mindestens 5 Situationen bei denen Hä ndedesinfektion
unbedingt nö tig ist!
16. 16) Welche Arten der Sterilisation kennen Sie?
10
Befähigungsprüfung – Masseure – BLOCK – A

Ernä hrung
1. 1) Was soll gesunde Nahrung beinhalten?
2. 2) Was teilt man die Vitamine nach ihren chemischen – physikalischen
Eigenschaften ein und wie heißen Sie?
3. 3) Wo kommt Biotin vor und welche Funktion hat es?
4. 4) Nennen Sie die fettlö slichen Vitamine?
5. 5) Welche Eiweißlieferanten kennen Sie
APM
1) Wie viele Meridiane gibt es und wie heißen sie?

Insgesamt 12 Meridiane: He-Dü-Bl-Ni; Lu-Di-Ma-MP; Ks-DE-Gb-Le


Organuhr: Jeder Meridian hat 2h maximale Energieversorgung Herz ab 11)

6 Yin: „Nie krank sein, lebe lustig mit Herz“


Niere
Kreislauf Sexus
Leber
Lunge
Milz Pancreas
Herz

6 Yang:
Dünndarm
Blase
3fach
Gallenblase
Dickdarm
Magen (ist Yang Meridian, der im Yin Gebiet verläuft

2) Welche Fragen mü ssen bei der Anamnese gestellt werden?

1. allgemeiner momentaner psych+phys. Zustand


2. Schmerzen?
Wenn ja: welcher Art, wo, seit wann, chronisch/akut, was verstärkt/lindert,
wann treten sie auf: Tag/Nacht, Ausstrahlung
3. Vorerkrankungen, OP’s, Verletungen,
4. Narben, Piercings Tatooes
5. Lebensgewohnheiten: Alk, Nikotin, Essen, Schlaf
6. Schwanger oder Meds
7. Beruf, Alter
8. vorangegangene APM-Behandlung?
9. ob die nächsten 2 Tage Prüfung, da Ebbe-Flut Effekt

3) Was heißt SAM?

Gemeint ist damit Spannungsausgleichmassage, welche die Wurzelbehandlung in der


APM darstellt, und den Energiefluss innerhalb des Körpers harmonisieren soll.

4) Wann setzen Sie den Probestrich zur Befundung ein?

Den mache ich bei Patienten mit Schmerzen vor jeder SAM-Behandlung, um den
jeweiligen momentanen Energiezustand(Fülle/Leere) zu ermitteln und die Behandlung
darauf abzustimmen.
5) Wie viele Gefä ße kennen Sie in der APM und wie heißen sie?

Insgesamt gibt es acht ausserordentliche Gefässe/Wundermeridiane, wovon aber nur 2


wissenschaftlich erforscht sind und Akkupunkturpunkte besitzen:

Konzeptionsgefäss(Dienergefäss): Mutter aller Yin Meridiane


Gouvereursgefäs(Lenkergefäss): Mutter aller Yang Meridiane

6) Nennen Sie die Merkmale der Fü lle-Zustä nde!

„Dolor, calor, rubor, tumor, fuctio laesa“

- akuter Zustand
- Wärme, Druck verschlimmert
- Haut ist trocken warm
- Blitzartig auftretender Schmerz
- Yang Typen: lautes Wesen, lebhafte Augen, trockener Mund, altiv, lustig

7) Welche Befunderhebungsmö glichkeit setzen Sie ein, wenn der Patient ohne
Schmerzen zu Ihnen kommt?

Möglichkeiten:
1. Anamnesegespräch
2. Energet. Abtastung
2. energet. Abstrahlung

8) Was ist der Ebbe-Flut-Effekt und wie lange dauert er?

Während der ersten 48h nach einer Behandlung kann sich der Zustand des Patienten
wellenartig verschlechtern, aber auch verbessern. Dies passiert da der „innere Arzt“ im
Körper angeregt wurde, um die Energieverhältnisse neu zu ordnen und zu
harmonisieren.

9) Was bewirkt der Probestrich?

Er bewirkt immer eine Energieverlagerung vom gesamten Yang ins Yin und dient mir
zur Befunderhebung über Fülle- und Leerezustand. Da ich hier den unteren Teil des KG
tonisiere, wird auch gleich Energie in alle Yin Meridiane abgegeben (die Mutter gibt die
Energie bereits weiter an die Töchter)
10) Beschreiben Sie mindestens 5 Befunderhebungen auf!

1. Anamnesegespräch: da erfahr ich schon ein wenig


2. Probestrich
3. Befunderhebung über Regenwurm
4. energet. Abtastung
5. energet. Abstrahlung
6. Tonisieren der Nebengefässe
7. Befunderhebung über Kardinal /Tonisierungspunkt

11) Jemand hat einseitige Schmerzen – nach dem Probestrich kann er keine
Aussage machen – welche Befunderhebungsmö glichkeiten machen Sie?

1. Befunderhebung über Regenwurm


2. energet. Abtastung
3. energet. Abstrahlung
4. bei den 3 Umläufen, wenn ich keine SAM mehr mache: Befunderhenung über
Kardinals/Tonisierungspunkt

Befähigungsprüfung – Masseure – BLOCK – A

ML
1. 1) Welche Faktoren hemmen den Lymphfluss?
2. 2) Erklä re die entö dematisierende Wirkung der MLEntö dematisierend:
3. 3) Relative Kontraindikationen?
4. 4) Wann darf man keine Bauchtiefendrainage machen?
5. 5) Wann darf man keine Arbeitskompression durchfü hren?
6. 6) Warum ist die manuelle Lymphdrainage schmerzlindernd ?
7. 7) Warum darf ich bei einer lokalen bakteriellen Entzü ndung keine ML
machen ?
8. 8)Warum ist die cardiale Dekompensation eine absolute Kontraindikation?
9. 9) Was darf ich bei einem Asthma bronchiale Patient nicht machen?
10. 10) Welche Behandlung darf bei Patienten mit cerebralen Erkrankungen
nicht fehlen?
11. 11) Welche Voraussetzungen mü ssen gegeben sei um Lymphdrainage in
Bewegung machen zu dü rfen?
12. 12) Zu welchen Lymphknoten mü ssen sie abdrainieren wenn sie das linke
dorsolaterale Oberarmbü ndel abdrainieren?
13. 13) Zu welchen Lymphknoten mü ssen sie abdrainieren wenn sie den
rechten Unterschenkerarm abdrainieren?
14. 14) Welche Wirkung haben thorakale paravertebrale Soldatengriffe?
15. 15) Welche Prinzipien sollte man bei einer manuellen Lymphdrainage
immer berü cksichtigen?
16. 16) Beschreibe die Griffcharakterristik der ML – Grundgriffe.
17. 17) Welche Informationen sollten Sie einem Armlymphö dempatienten
mitgeben?
18. 18)Welche Informationen sollten Sie einem Beinlymphö dempatienten
mitgeben?
Befähigungsprüfung – Masseure – BLOCK – A

FRZ
1) Worauf ist bei der Behandlung am diabetischen Fuß zu achten?

1. Keine Behandlung bei offenen Füssen, da Infektionsgefahr


2. Patient leidet aufgrund des Diabetes oft an Neuropathien, also
Empfindungsstörungen. Ich muss die Dosierung also anpassen und besonders auch auf
Schwielen, Pilzinfektionen oder Hauteränderungen achten, da der Patient dies oft selbst
nicht bemerkt.

2) Welche Elemente soll eine Befunderhebung bei der FRZ beinhalten?

1. Anamnesegespräch: alle W-Fragen stellen


2. Sichtbefund: Haut/Nagelbeschaffenheit, Schwielen, Pilze
3. Tastbefund: Temperatur, Flüssigkeitsansammlungen

3) Welche Reaktionen kö nnen wä hrend der FRZ auftreten? Wie reagieren Sie?

a) Akustisch-visuelle Reaktionen:
Stöhnen, zusammenzucken, lachen, Gesten, Gebärden, Seufzen
b) vegetative Reaktionen:
Schweissausbruch, Temperaturveränderung, Veränderung Pulsfrequenz,
Veränderung Atemfrequenz, innere Unruhe, Kätegefühl
c) durch Palpationsbefund: Schwellung, Rötung

Reaktion: ich passe die Dosierung den Reaktionen des Patienten an. Habe ich kurzfristig
die Reizschwelle überschritten, mach ich sedierende Griffe. Bei Kältegefühl: sofortiger
Abbruch!

4) Welche Kontraindikationen kennen Sie in der FRZ?

Absolute: relative:
Malignes Tumorgeschehen Psychosen
Mykosen Herzschrittmacher
Verletzungen am Fuss Rheuma am Fuss
Akute Entzündugen durch pathogene Keime Menses
CRPS am Fuss
Offener diabet Fuss
Primäre Beinlymphödeme

5) Was ist der „diagnostische“ Fuß?

Darunter versteht man die Erstbehandlung zur Befunderhebung, bzw. die erste Behandlung
nach einer längeren Pause. Hier arbeitet der Therapeut die belasteten Zonen zunächst heraus,
um sie in der Therapiekartedokumentieren zu können – Dauer der Behandlung wird dadurch
meist verlängert auf ca 60min.
6) Wo befindet sich die Trennlinie der ersten und zweiten Querzone beim
Menschen und am Fuß?

Mensch: gesamter Kopfbereich bis Trennlinie Acromion-Clavicula-Schulter bzw.


Dorsal Acromion- 7.HW- Acromion

Fuss: Zehen 1-5 bis zu den Zehengrundgelenken (ventral+dorsal)

7) Wo ist der dorsale Mensch am Fuß abgebildet?

Ist am Fuss plantar (Sohle)

8) Welche Hinweise auf Zonenbelastung gibt es?

1. akustische visuelle Zeichen: Hornhaut, Schwielen,


Gewebsveränderung,Gesten/Murren
2. Veget. Zeichen: Schwitzen, Pulserhöhung
3. Schmerzäusserung
4. Palpationsbefund: Rötung, schwammig

9) Was tun Sie, wenn es zu einer Ü berreaktion bei der Behandlung kommt?

Ausgleichende & sedierende Griffe einsetzen, Yin Striche, Solar-Plexus Griff

10) Welche Indikationen kennen sie?

Verdauungsbeschwerden
Kopfschmerzen
Muskuläre Überbelastungen, Verrenkungen, Zerrungen
Chron. Schnupfen
Obstipation
Narben

11) Was kö nnen sie mit dem Sicht – und Tastbefund herausfinden?

a) Temperatur der Haut


b) Statik des Fusses: Hornhaut, Schwielen
c) Haut und Nagelbeschaffenheit: Pilze
d) Gewebetonus: Festigkeit, Schwellungen

Zusätzlich erörtert mir der Tastbefund auch Hintergrundsymptomzonen(= Zonen, die


sich zusätzlich zu den akuten Symptomzonen noch als schmerzhaft erweisen und nichs
mit der augenblicklichen Symptomatik des Patienten zu tun haben)
BGM
1) Definition der BGM?

2) Welche Technik wird bei der BGM angewandt?

1. Hauttechnik: eher leichte Strichführung bei belasteten Patienten – nur subcutis


2. Unterhauttechnik: Mittel und Ringfinger reizen hier das Bindegewebe (schneidend)
3. Faszientechnik: Anhakstriche im rechten Winkel zu Muskelfaser
4. Narbentechnik: nie direkt über Narbe arbeiten- um die Narbe rum

3) Wann und wozu werden Ausgleichsstriche gemacht?

Nach jedem Aufbau, um den Aufbau abzuschliessen und auch zur Sedierung bei
Reizüberschreitung und als Abschluss.

4) Welche Spannungsqualitä ten kann die Haut aufweisen?

5) Vorgangsweise bei der BGM?


Folgende Richtlinien müssen befolgt werden:

1. Anamnesegespräch machen: Vorerkrankungen, Schmerzen


2. Befunderhebung durch Tastbefund machen: um Spannungszustände und
Dermographismus zu erheben
3. richtige Technik verwenden: Hau-Unterhaut, Faszien, Narbentechnik
4. immer mit dem GAB beginnen!

6) Indikationen der BGM?


7) Ziel der BGM?
Befähigungsprüfung – Masseure – BLOCK – A
8) Erklä ren Sie den Behandlungsablauf bei Stö rungen der unteren Extremitä t?

9) Was ist eine BGM - Zone?

Eine Zone (Organzone) ist ein umschriebenes Atreal, in dem eine reflektorische
Verbindung zu einem Organ herrscht. Diese Zonen befinden sich am ganzen Körper. Ist
ein organ erkrankt, kommt es zu einer Spannungsvermehrung in dem betroffenen
Hautareal (Hautzone).

1
0) Wodurch kann eine Fehlreaktion wä hrend bzw. nach einer Behandlung
entstehen?
11) Kombinationsmö glichkeiten mit anderen Behandlungsarten?

- - andere reflektor.Massagearten wie Fuzzo


- - Klass. Massage
- - APM: Narbenentstörung
- - kombiniert mit Segment
-

SM
1. 1) Auf welchen anatomischen/physiologischen Grundlagen beruhen die
wissenschaftlichen Fundamente der Segmentmassage?
2. 2) Beispiele fü r subjektive Krankheitszeichen in der Kö rperdecke!
3. 3) Was versteht man unter Head- und Makenzie-Zonen?
4. 4) Indikationen in der Segmentmassage (mind. 4)?
5. 5) Kontraindikationen in der Segmentmassage (mind. 4)?
6. 6) Was wissen Sie ü ber Maximalpunkte in der SM?
7. 7) Welche allgemeinen Richtlinien sind bei der praktischen Durchfü hrung
der Segmentmassage zu beachten?
8. 8) Was besagt das Gesetz der Homolateralitä t?
9. 9) Was besagt das Gesetz der Metamerie?

10) Beschreiben Sie ein Segment?

= Das gesamte Einflussgebiet eines Spinalnervs in sämtlichen von ihm innervierten


Geweben.
(Wir habe 31 paarige Spinalnerven, die aus dem Rückenmark kommen.)
Die Segmente werden weiters unterteilt in:

1. Dermatom: das Einflussgebiet eines Spinalnervs auf die Haut.


2. Myotom: auf Muskel
3. Viscerotom: auf Organ

Segmentierung des Embryos beginnt bereits am 25Tag

1) Welche Reaktionen kö nnen nach einer Ü berdosierung auftreten?


14
Befähigungsprüfung – Masseure – BLOCK – A

Klassische Massage
1) Definition der Klassischen Massage

Unter der klassischen Massage versteht man eine Manipulation der Haut und allen
darunter liegenden Strukturen (Muskeln, Gefässe usw.), die eine lokale und allgemeine
Wirkung auslöst. Sie ist eine Ganzheitsmethode mit Wirkung auf den ganzen Körper.

2) Welche Hilfsmittel benö tigen Sie fü r eine klassische Massage?


1. 3) Was verstehen Sie unter der lokalen Wirkung der klassischen Massage?
2. 4) Nennen Sie die 5 Haupteffekte der klassischen Massage
5) Erklä ren Sie den Begriff Streichung
Die Streichung nennt man auch Effleurage . Es sind grossflächige streichende
Bewegungen und dient der ersten körperlichen Kontaktaufnahme; dem Auftragen des
Öls und auch der Verabschiedung nach der Behandlung. Sie wirkt beruhigend, gibt dem
Kunden Wärme und Vertrauen und wirkt auch positiv auf das Nervensystem.

3. 6) Erklä ren Sie den Begriff Reibung

7) Erklä ren Sie den Begriff Walkung

Die Walkung wird auch Petrisage genannt und eignet sich gut für grosse Muskelpartien.
Dabei verschiebe ich die Muskelfasern S-förmig und dehne sie damit. Es kommt zu einer
Entspannung und besseren Durchblutung bzw. Nährstoffversorgung des Muskels .

4. 8) Erklä ren Sie den Begriff Hackung, Klopfung, Klatschung


5. 9) Nennen Sie die Kontraindikationen der klassischen Massage
6. 10) Worauf mü ssen Sie bei frisch geimpften Menschen aufpassen
7. 11) Was mü ssen Sie bei einer Schwangerschaft beachten?
8. 12) Erklä ren Sie den Sichtbefund von vorne
9. 13) Was ist eine Myogelose?
10. 14) Was ist ein Maximalpunkt?
11. 15) Was ist eine Verklebung?
12. 16) Was ist ein Muskelhartspann?

17) Wovon hä ngt die Wirkung der klassischen Massage ab?

1. Dauer der Massage


2. Periodik der Massage
3. Intensität
4. Reizfläche die eingesetz twird (Daumen mehr Druck)
5. Zusätzliche Faktoren: Alter, Beruf,Geschlecht, Zustand

18) Was verstehen Sie unter der allgemeinen Wirkung der klassischen Massage?

Die Massage wirkt auf den gesamten Organismus des Körpers und ist als daher
Ganzheitsmethode anzusehen.
Sie wirkt auf Haut, Muskeln ,Sehnen; Bänder, Gelenke in Form von:

- Durchblutungssteigerung(Hyperämie
- Flüssigkeitsverschiebung im Gewebe (vasaler Effekt)
- Tonusregulierung der Skelettmuskulatur
- Fernwirkung reflektorisch auf Organe
- Psych. Wirkung:beruhigend
- Abtragen der obersten Hautschicht
- Öffnung der Poren und Schweissdrüsen
- Verdauungsanregung
- BG wird positiv beeinflusst(Crosslinks)
- Beschleunigter Abtransport von Stoffwechselschlaken