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Universidad Nacional de Colombia

Sozialwissenschaftliche Fakultät

Landeskunde I

2017

Leitung: Prof. Alfonso Mejia Casas

Erster Weltkrieg

Die Geburt des modernen Krieges

Eingereicht von:

Alejandro Vélez Veloza

5. Semester Germanistik

alvelezve@unal.edu.co

24. Marz 2017

1
Inhaltsverzeichnis

0 Einleitung

1 Erste Woche und Monate des Krieges


1.1 Historisches Umfeld und Ursachen des ersten Krieges
1.2 Der Stellungskrieg
1.3 Die Konsequenzen der neuen Waffen

2 Kriegsverbrechen
2.1 Seeblockade und Aushungerung
2.2 Biologischer Krieg
2.3 Völkermord

3 Kolumbiens Haltung
3.1 Soziales und historisches Umfeld
3.2 Kolumbien in der Kriegszeit
3.3 Konsequenzen von dem Krieg

4 Schlussfolgerung

5 Literaturverzeichnis

2
0 Einleitung

Der erste Krieg ist einer, die dunkelsten Flecke in der Geschichte der Menschheit. Das Auftauchen
von neuen, tödlicheren, massiveren Waffen, der totale Mangel von Kriegskonventionen und Elend
und Tod in einem damals noch nie dagewesenen Maßstab. Dieses Ereignis hat die Geschichte von
Europa ganz verändert und ihre Auswirkungen kann man noch heute erkennen.

In diesem Text geht es unter anderem um die Konsequenzen von die bis dahin unbekannten
Waffen. Sie haben das Gesicht des Krieges für immer verwandelt. Armeen mussten neuen
scharfsinnigen Taktiken entwerfen, und wegen der Kriegsverbrechen musste man neue stringentere
Kriegskonventionen geschrieben werden. Nach Aussage von Ulrich:

Die hohen Anfangsverluste aller Armeen gingen auf den bedenkenlosen, die Wirkung moderner
Artillerie und Maschinengewehre unterschätzenden Einsatz der Männer zurück Ob West- oder Ostfront:
Immer wieder in diesen ersten Monaten des Krieges gingen oder liefen ganze Regimenter in dichten
Schwarmlinien den feindlichen Stellungen entgegen, aus denen ihnen ein Geschosshagel aller Kaliber
entgegenschlug. Soldatische Kriegserfahrungen im industrialisierten Krieg.1

Dieses Zitat beweist ganz klar, wie den großen Krieg extrem anders von den bisherigen Kriegen
war. Die Soldaten waren Kanonenfutter und diese Katastrophe hat fast zehn Millionen Soldaten
Opfer und mehr als sieben Millionen zivilen Opfer verursacht.

In dem Text werden nicht nur über die historischen und soziales Umfeld, der Stellungskrieg und
die Wirkung der neuen Waffen im Krieg gesprochen, aber auch von den schrecklichen Kriegs
Verbrechen, die im ersten Weltkrieg geschehen sind. Es wird auch von Besonderheiten gesprochen,
wie den Gebrauch von Hunde in dem Krieg und die Erschaffung von Panzer und die U-Boote.

Anderes im Text angerissenes Thema ist die Situation in Kolumbien, insbesondere die Dekade von
1910 bis 1920. Das soziale und historische Umfeld in Kolumbien ist sehr interessant und von der
Einstellung der Neutralität kann viel geschrieben werden, im Gegensatz zu dem Volksglauben war
die Haltung von Kolumbien viel mehr als ein neutrales Land. Aber das wird später im Text
gemeinsam mit den Konsequenzen von dem Krieg erklärt. Abschließend werden die
Konsequenzen des Krieges in Kolumbien vorgestellt und einen Überblick über den Zustand der
kolumbianischen Wirtschaft in den folgenden Jahren des Krieges vorgestellt.

1
http://www.bpb.de/geschichte/deutsche-geschichte/ersterweltkrieg/155307/soldatische-kriegserfahrungen-im-
industrialisierten-krieg (Ulrich 06.05.2013)

3
1 Erste Woche und Monate des Krieges

1.1 Historisches Umfeld und Ursachen des ersten Krieges

Ende des neunzehnten Jahrhunderts gab es in Europa ein allgemeines Gefühl, dass ein großer Krieg
sich näherte, deswegen begannen alle Länder ein Wettrüsten. Mit dem Beginn des zweiten
Jahrhunderts verwandelte Deutschland sich und der Reichstag wurde ihre Macht wegen inneren
Konflikte verloren. Fulbrook sagt darüber: „En 1912 el SPD se convirtió en el partido mayoritario
en el Reichstag, pero el SPD y el CPD se negaban a colaborar, lo que según Fulbrook incremento
aún más el poder del ejército y del emperador en los procesos de toma de decisiones.”2

In den vorherigen Jahrzehnten gab es verschiedenen Allianzen, die die Richtung des Krieges
prägten. Deutschland wurde im Jahr 1879 mit Österreich und im Jahr 1882 mit Italien sich alliiert.
Derweil wurde die Triple Entente auch gebildet. Eine Allianz wurde im Jahr 1894 zwischen
Frankreich und Russland durchgeführt und dann hat England zu diesem Pakt sich vereinigt.

Es gibt ein unbestrittenes Ereignis, das der Zünder für den Beginn des ersten Weltkrieges war, das
heißt, die Ermordung von dem Thronfolger in Österreich. Franz Ferdinand wurde von Gavrilo
Princip, ein serbischer Nationalist, am 28. Juni 1914 ermordet. Nichtsdestotrotz gab es andere
Gründe für diesen dunklen Abschnitt Europas Geschichte. Deutschland fühlte sich seit einigen
Jahren von den anderen Ländern eingekreist. Die riesige Flotte und Armee von Deutschland löste
das Angstgefühl und die Beklemmung von den mächtigsten Ländern in Europa aus. Nach dem
Attentat von Sarajewo hat Deutschland Österreich dem Anspruch gestellt, um ein Ultimatum gegen
Serbien vorzugehen. Mit der Kriegserklärung zwischen Österreich und Serbien musste Russland
sich in dem Konflikt einmischen, um Serbien zu beschützen. Da war Deutschland verpflichtet in
dem Krieg Teil zu nehmen, um Österreich zu schützen.

Das war der Beginn des großen Krieges und mit der Zeit haben viele Länder in dem Streit
teilgenommen. Aufgrund des steigenden Nationalismus in Europa und der Allianzen der
Vergangenheit mussten viele Länder, die nichts mit dem Konflikt haben wollten, zum Krieg gehen.
Deutschland hat schnell den Schlieffenplan in Gang gebracht. Mit diesem Plan wollte Deutschland
Frankreich einnehmen, aber zuerst mussten sie durch Belgien besiegen. Belgien verteidigte ihr

2
Fulbrook, 1995. S.199
4
Land vor dem Angriff und obwohl Deutschlands Armee nahezu bis Paris erreicht hat, hat diese
Armee dort stagniert.

Daraus hat den Krieg notorisch verlangsamt und der Bewegungskrieg von den ersten Monaten
wurde sich in einem Stellungskrieg verwandelt. In den Worten von Pleticha „Nach den für
Deutschland erfolgsversprechenden ersten Kriegsmonaten erstarrten im Westen die Fronten im
zermürbenden Stellungskrieg, der keiner der beiden Parteien eine Entscheidung ermöglichte.3

1.2 der Stellungskrieg

Der Beginn des Krieges war ein totales Blutbad. Heeren von beiden Seiten haben traditionelle
veraltete militärische Taktiken eingeführt mit schrecklichen Resultate. Die fehlende Vorbereitung
und die Untertreibung der neuen Waffen haben in ungezählte Tode sowohl Zivilen als Soldaten
verursacht. Nahezu ganz des ersten Jahres des Krieges haben die Armeen einen herkömmlichen
Bewegungskrieg, aber schließlich kam im September 1914 mit dem Schluss der Marne-Schlacht
der Bewegungskrieg zu Ende. Diese war, nach Arnulf Scriba, ein bedeutendes Ereignis und wurde
schnell von beiden Heeren ausgeführt. Er erklärt: „Im jetzt einsetzenden "Stellungskrieg" wurde
an der rund 700 Kilometer langen Frontlinie auf beiden Seiten schließlich ein tiefgestaffeltes,
zumeist dreigliederiges Grabensystem mit Unterständen angelegt.“4

Obgleich der Stellungskrieg nicht neu war, hat man dieses System seit dem ersten Weltkrieg völlig
und nachhaltig im Gefecht angewendet. Nicht alle der Strategien von dem traditionellen Krieg
waren benutzbar, so meist der Armeen mussten wegen des neuen Krieges neuen Strategien
ersinnen. In Bezug auf die Regeln von dem Stellungskrieg könnte man sagen, dass sie waren fast
nicht vorhanden. Hinsichtlich sagt Scriba darüber, dass „es keine Verständigung über eine
Waffenruhe gab, erlagen die im Niemandsland zwischen den Gräben liegenden Soldaten ihren
Verletzungen nach oft qualvollen Stunden und unerhörten Hilfeschreien“5.

1.3 die Konsequenzen der neuen Waffen

Der erste Weltkrieg sah das Auftauchen der neuen tödlicheren Waffen. Es war eine
Revolution, eine Änderung in der Art wie man ein Krieg macht. Neue Waffen wie das
Maschinegewehr und die Stielhandgranade haben den Krieg auf ewig verändern. Keine von diesen

3
Pleticha, 1979
4
https://www.dhm.de/lemo/kapitel/erster-weltkrieg/kriegsverlauf/stellungskrieg.html (Scriba 08.09. 2014)
5
https://www.dhm.de/lemo/kapitel/erster-weltkrieg/kriegsverlauf/stellungskrieg.html (Scriba 08.09. 2014)
5
waren brandneue Erfindungen, aber sie haben im ersten Weltkrieg zum ersten Mal massenhaft
benutzt. Nach Sophie Winter: „Das Zusammenspiel von weitreichender Artillerie,
Maschinengewehrnestern und Stacheldraht hatte ein Vorrücken der Infanterie unmöglich
gemacht.“6. Jetzt war es möglich ein ganzes Bataillon mit dieser tödlichen Verbindung zu töten.

Das Maschinegewehr und der Stacheldraht haben den Beginn von dem Krieg bestimmt, aber nach
diesen kamen andere neue schreckliche Waffen und Erfindungen. Im Jahr 1915 kamen zwei
schreckliche Waffen, der Flammenwerfer und die moderne Handgranaten. zwei echte Erfindungen
von den deutschen Forscher, diese beiden haben mitten des Stellungskrieges gekommen und sie
haben die britischen und französischen Armeen total erschreckt. Nach Aussage von Remarques
massenhaften Sterbens im MG-feuer sowie der tödlichen Wirkung der in den Gräben und Trichtern
benutzten Handgranaten zu vermitteln7

Die erste Dekade des zwanzigsten Jahrhunderts sah die Industrialisierung des Krieges. Plötzlich
wurden Kampfpanzer, Flugzeuge und U-Boote von allen Armeen genutzt. Als Fußsoldaten
verwandelte sich in Kanonenfutter, wurden die Verluste geräuschvoll gestiegen. Obwohl die
damaligen Panzer langsam, laut und ineffektiv waren, wurden sie alle Soldaten erschreckt. Laut
Bönisch waren die Panzer Für deutsche Soldaten ein Psychoschock, denn die Panzer "verbreiteten
durch die Ungewohntheit ihres Anblickes und durch ihre augenscheinliche Unverletzbarkeit
Furcht und Schrecken"8

2 Kriegsverbrechen

2.1 Seeblockade und Aushungerung

Die militärischen Taktiken in dem ersten Weltkrieg waren total unmenschlich. In den vier Jahren,
die der Krieg dauerte, wurden viele Kriegsverbrechen sowohl von den Mittelmächte als auch von
der Triple Entente begangen. Es gab keine Schranke, die Kriegskonventionen waren ungenügend
und niemand wusste die Leistungsfähigkeit der neuen Waffen. Die Kriegsverbrechen waren aber
nicht nur im Schlachtfeld, sondern auch in den Städten und Dörfer.

6
https://www.welt.de/geschichte/article125173128/Die-teuflische-Waffe-des-Grabenkriegs.html (Winter
25.02.2014)
7
Epkenhans, 2015. S.101
8
Bönisch, 2013. S.68
6
Die Seeblockaden waren eine häufige Taktik, Schiffe wurden der Seeweg und die Mole blockiert
und aufgrund des Mangels der Versorgung war die Hungersnot und die Armut eine alltägliche
Aussicht geworden. In Bezug auf die Verbrechen gegen die Zivilbevölkerung sagt Kruse: So zielte
die englische Seeblockade gegen Deutschland nicht zuletzt auf die Aushungerung der Bevölkerung,
während der deutsche Unterseebootkrieg im Gegenzug nicht mehr zwischen Kriegs- und
Handelsschiffen unterschied.9

Das Elend und die Unzufriedenheit bemächtigten sich der Bevölkerung, sobald 1915 rationierte
die Regierung Brod und 1916 Butter, Fleisch, Eier und Kartoffeln. Die Lebensmittelknappheit
konnte man in allen deutschen Städten klar bemerken und die Verteilung des Lebensmittels war so
unbillig, dass die Arme kaum nichts zu essen hatten. Laut Abrams „The only people who profited
from this situation were the black marketeers and, as conditions worsened in the towns, there were
food riots, looting of food shops, and strikes, often by woman and young people.10. Diese Krise war
einer, der größten Gründe für die Niederlage von Deutschland. Ende des Krieges starben ungefähr
700000 Deutsche von Unterernährung.

2.2 Biologischer Krieg

Falls man in dem ersten Weltkrieg denkt, denkt man in dem Giftgas. Am 22. April 1915 hat der
Gesicht des Krieges für immer verändert, Deutschland hat Chlorgas in Ypern, Belgien angewendet.
In diesem ersten Angriff waren wenigstens 1200 gestorben und 3000 wurden verletzt. Diese
Maßnahme war natürlich von der internationalen Gemeinschaft total verabscheut, allerdings hat
die Triple Entente auch Gase benutzt. Die Toten sprechen leider für sich, nach Bönisch steigen sie
zu 20000 Menschen allein an der Westfront und für die Russische zu 50000, außerdem bestätigt
er, dass etwa eine halbe Million Soldaten schwer geschädigt wurden.11

Der psychologische Effekt der Gebrauch des Gases in den Soldaten war tief, viele hatten
schreckliche Tode und haben mit dem Tode für Tage oder Wochen gerungen. Waffen, wie der
Flammenwerfer, das Maschinegewehr und die Gasgranaten haben auf Soldaten einen großen
Eindruck gemacht und die Hoffnungslosigkeit hat das allgemeine Gefühl geworden. Das Gas hat
auch den Alltag der Soldaten beeinflusst, und die hochrangigen Armeeangehörigen waren

9
http://www.bpb.de/geschichte/deutsche-geschichte/ersterweltkrieg/155303/europaeischer-und-globaler-
charakter-des-krieges (Kruse 06.05.2013)
10
Abrams, 1995. S.62
11
Bönisch, 2013. S.68
7
verpflichtet dazu, um die bunt farbigen Uniformen zu verändern. Man hatte den nüchternen
Trenchcoat, ein Symbol der ersten und zweiten Weltkriege, zum ersten Mal hier verwendet.
Friederichs sagt darüber, dass Farbenfrohe Uniformen und blitzende Helme von den
Schlachtfeldern verschwanden – sie waren viel zu auffällig. Mäntel mit vielen Taschen für
Handgranaten und Munition kamen stattdessen in Gebrauch.12

Ein gar nicht seltene Aussicht in dem Krieg waren Hunde, die Gasmaske trugen. Die erste Armee,
die diese Taktik angewendet hat, war die deutsche. Sobald als 1914 hatte die deutsche Armee
tausende Hunde einberufen und aufgestellt, aber in den folgenden Monaten benutzte man diese
Taktik in beiden Seiten, am Ende des Krieges konnte man die Tode dieser Tiere in Tausende
zählen. Die Rolle der Hunde im Krieg waren viele und sie waren ein sehr beliebter Begleiter für
die Soldaten in den Schützengraben. Über die Rolle der Hunde erklärt Sezgin, dass Spürhunde,
Zug- und Packhunde, Patrouillenhunde und Meldehunde an die Front, um Nachrichten,
Lebensmittel, Munition und Stacheldrahtrollen zu transportieren zogen.13

2.3 Völkermord

Der Beginn des Krieges bedeutete für die Zivilbevölkerung Freude und Begeisterung, aber mit der
Zeit waren diese Gefühle zum Leid geworden. Ein wichtiges Ereignis, das ein Symbol für die
Barbarei des ersten Krieges ist, ist der Völkermord an den Armenien. Laut Kruse erlebte einen
Höhepunkt die Gewalt gegen Zivilisten im ersten großen Völkermord des 20. Jahrhunderts, in den
Vernichtungsaktionen gegen das armenische Volk durch die jungtürkische Regierung, der mehr als
eine Million Menschen zum Opfer fielen.14

Zwar der Völkermord an den Armenien der bekannteste Völkermord des ersten Weltkrieges ist,
aber gab es andere ungerechtfertigte Massaker. In Länder, wie Ungarn, Belgien und Frankreich
haben die Deutschen Verbrechen gegen die Zivilbevölkerung begangen. Nur in dem Balkan spricht
man von etwa 30000 zivile Opfer, in Belgien von 5500 und in Frankreich mehr als 6000. Die Zu
Beginn des Krieges war die Gewalt gegen die Zivile besonders aggressiv, nach Aussage von
Kellerhoff starben in den ersten drei Wochen des Ersten Weltkrieges allein im Süden Belgiens

12
http://www.zeit.de/zeit-geschichte/2014/01/erster-weltkrieg-waffen-technologie (Friederichs 05.08.2014)
13
https://www.nzz.ch/feuilleton/buecher/sie-hatten-keine-wahl-1.18418160 (Sezgin 05.11.2014)
14
http://www.bpb.de/geschichte/deutsche-geschichte/ersterweltkrieg/155303/europaeischer-und-globaler-
charakter-des-krieges (Kruse 06.05.2013)
8
deutlich über 2000 Zivilisten bei deutschen Vergeltungsaktionen; Dutzende Dörfer waren
betroffen, mehrere wurden dem Erdboden gleichgemacht15

3 Kolumbiens Haltung

3.1 Soziales und historisches Umfeld

Zwei wichtige Ereignisse haben die erste Dekade des zweiten Jahrhunderts festgelegt, das heißt
die Abtrennung Panamas und der Krieg der tausend Tage. Kolumbien war ein Land, das in einem
starken Bürgerkrieg war, und die Destabilisierung war spürbar. Panama wollte sich von Kolumbien
befreien und die Panama Landenge hat 17 Male versucht, sich von Kolumbien zu trennen.
Schließlich war die Abtrennung erfolgreich, wenn am 3. November 1903 erklärte Panama mit der
Unterstützung von den vereinigten Staaten seine Unabhängigkeit.

Kolumbien versuchte noch einmal Panama zu unterwerfen, dazu hat das Land ihre Armee benutzt,
aber da mischte die USA sich in dem Konflikt ein und aufgrund dieses Eingreifens konnte
Kolumbien nichts machen, Panama hat ihre Unabhängigkeit gewonnen. Die Beziehung zwischen
Kolumbien und die vereinigten Staaten waren in einem historischen Tiefstand und dieser Groll
dauerte fast 30 Jahre, viele Experte vorschlagen diesen Groll als Grund, dass Kolumbien die USA
in dem ersten Weltkrieg nicht unterstützt hat. Ein Beispiel dieser Groll kann man in den Aussagen
von Freiherr finden, wenn er sagt, dass die Beziehungen zu den Vereinigten Staaten litten
erheblich. Später ist das an Kolumbien Unrecht in den Vereinigten Staaten eingesehen worden und
1921 wurde ein Vertrag abgeschlossen16

3.2 Kolumbien in der Kriegszeit

Der erste Weltkrieg war eine Kreuzung für Lateinamerika, fast alle Länder der Welt haben an
diesen Konflikt sich beteiligen, aber hier haben nur Brasilien, Surinam und die britische und
französische Guayana sich mit der Triple Entente alliiert, diese Situation stellte die andere Länder
in einer beschwerlichen Stellung. Sie entschieden sich für die Neutralität, fortan mussten sie ihre
Einstellung verteidigen. 1914 wurde Kolumbien einen neuen Präsident ausgewählt, einer der

15
https://www.welt.de/geschichte/article130950468/Franktireure-werden-bei-der-Festnahme-erschossen.html
(Kellerhoff 07.08.2014)
16
Freiherr, 1959. S.458
9
entscheidend für die Stellung des Lands war. Er hieß José Vicente Concha. Kolumbien hat schnell
ihre Stellung für die Neutralität genommen und Concha war der größte Verteidiger dieser Lage.

Kolumbien musste durch den ganzen Krieg ihre Neutralität verteidigen, das ständige Misstrauen
von beiden Seiten, besonders von der Triple Entente, war immer für Kolumbien ein Kopfschmerz.
Großbritannien, Frankreich und die USA misstrauten Kolumbien wegen der deutschen Präsenz in
dem Land. Aus diesem Grund forderten sie Nachweise der unbestreitbaren Neutralität Kolumbiens
und das hat Spannungen zwischen diese Länder herausgefordet. Laut Darío Mesa bat die englische
Regierung am 7. November 1914 um Washington, dass sie seine Einfluss auf die Regierung von
Bogota zunehmen. Die Spannungen waren so hoch, dass sie eine Drohung gemacht hat. Die
Regierung von England behauptete: “para aseguras una observancia más correcta de las
obligaciones de la neutralidad colombiana, y declarando que en el evento de que Colombia
continuara en su actitud presente, los aliados podrían ser obligados a tomar las medidas necesarias
para sus intereses”17. Kolumbien ertrug diese Ersuchen und musste eine Niederlassung von der
United Fruit Company, die In Cartagena lag und von deutsche Herkunft war, bis des Endes des
Krieges schließen.

Andere Folge des Krieges war der Einfluss von beiden Seiten in der Presse. Die kolumbianische
Presse teilte sich auf und verursachte Misstrauen im Ausland. Die Mehrheit der Zeitungen haben
sich für die Triple Entente Seite gestellt, aber einige, wie die Germania und die Transocean, haben
als Sprecher der deutschen Propaganda funktioniert. Die Entente beunruhigten sich diese
Zeitungen, so sie baten die Regierung von Kolumbien um eine Zensur, aber der Präsident hat diese
Anforderung abgelehnt.

Die Neutralität war eine schwer Initiative zu erfüllen, Concha hatte viele Kritiker sowohl im
Ausland als in Kolumbien und er musste den ganzen Krieg um seine Aussicht kämpfen. Man kann
die gekämpfte Neutralität von Kolumbien von einer Aussage von Concha nach seiner
Präsidentschaft zusammenfassen, er sagte: …mantuve relaciones decentes con todos los pueblos
del mundo; no comprometí a la república en ninguna empresa riesgosa para su salud o su honor, y
devolví el patrimonio moral intacto. A mí no se me puede juzgar por los ladrillos nuevos que puse,
sino por las ruinas tremendas que evité.18

17
Mesa, 1980. S.152
18
Mesa, 1980 S.148
10
3.3 Konsequenzen von dem Krieg

Der Krieg meinte für Lateinamerika, unter anderen, eine industrielle und soziale Revolution, die
Politiker von Kolumbien wussten vorher, dass der Krieg eine Glegenheit für Kolumbien war, um
die nationale Industrie zu entwickeln. Laut Bejarano: “la primera guerra mundial haría ver como
los contratiempos creados por ella en el comercio exterior se revelaban, si se veían positivamente,
como la oportunidad para avanzar en la industrialización nacional sobre las bases creadas por el
desarrollo cafetero”19. Mit diesem Überblick förderte Concha ein Plan, um die Textilindustrie und
die Kaffeeindustrie zu stärken.

Diese Plane fanden aber einige Hindernisse in den Weg und die Mehrheit dieser Hindernisse kamen
von dem Sieg von die Triple Entente. Mit der Ausrede, dass die USA die verbliebenen deutschen
Vermöge dokumentieren wollte, erstellte die USA Militärgeheimdienst in dem ganzen Kontinent,
dann begann ein Feldzug, der den Prestigeverlust und Boykotts des deutschen Unternehmens in
Sudamerika suchte. Dennoch gab es auch eine starke Opposition, Kolumbien hegte noch einen
Groll gegen die USA seit dem Konflikt von der Separation Panamas und viele Bürger protestierten
gegen die das Auftreten von der Amerikaner.

Mit dem ersten Weltkrieg hat die Wirtschaft in Lateinamerika drastisch verändert. Über dieses
Phänomen sagt Thorp die folgende:

Los países latinoamericanos: de manera casi exclusiva, seguían siendo productores y exportadores de
artículos básicos, tuvieron, primero, el cambio de la estructura del comercio y la inversión mundial y,
en segundo lugar, el debilitamiento y el comportamiento irregular de los mercados de productos
básicos.20

Die Investitionen von ausländischen Länder in Lateinamerika hatten auch verändert. Diese
Investitionen, die vorher zumeist von England waren, wurden in andere Hände fallen, fortan waren
die Vereinigte Staaten die größte Investor in Lateinamerika. Die häufigen Unternehmungen waren
Erdöl und öffentlicher Versorgungsbetrieb, aber mit den Jahren kamen die amerikanischen
Banken und machten ein finanzielles Imperium. Die zweite Dekade des Zwanzigern Jahrhunderts
hatten sich durch die Korruption und die unmoralischen Ausführungen ausgezeichnet. Laut Thorp:

19
Bejarano, 1980. S.32
20
Thorp, 1991. S.58
11
Una comisión investigadora del senado comprobó que había 29 representantes de casas financieras
norteamericanas en Colombia solamente, tratando de negociar empréstitos para gobiernos nacionales y
departamentales .La rivalidad carecía de escrúpulos y el uso de sobornos estaba muy extendido.21

4 Schlussfolgerung

Der erste Weltkrieg war ein sehr komplexer Konflikt, der die wirtschaftlichen Weltmächte und
viele andere Länder in der Welt verwickelt. Dieser Krieg hat eine Bedeutung in der menschlichen
Geschichte, die niemand abstreiten kann. Ich halte für wichtig, den ersten Weltkrieg anzusprechen,
weil die Spuren von diesem noch heute gefühlt werden kann, ich bin der Meinung, dass die
wichtigste Folge des Krieges die Auswechselung der globalen Weltmächte war. Dieses Ereignis
wird von Thorp deutlich dargestellt, wenn sie sagt: la decadencia de Gran Bretaña como importante
potencia económica fue acelerada por la guerra (en la que Alemania también fue eliminada), y los
Estados Unidos se vieron empujados a interpretar el papel de principal socio inversionista y
comercial de América Latina.22

Man kann auch von den Konsequenzen, im Besonderen dem Friedensvertrag von Versailles hat
nur den Groll und die Armut zugenommen. Viele Akademischer sind dafür, dass dieser Vertrag
einer der wichtigsten Gründe des zweiten Weltkrieges war. Kellerhof erklärt mit vollem Recht,
dass dieser oktroyierte Frieden den Keim der nächsten Katastrophe in sich barg. (Kellerhof 2009).
Die ungerechten und starken Sanktionen, die die Triple Entente gegen Deutschland verhängte,
haben Deutschland und die Vereinigten Staaten ständig kritisiert. Deutschland hat mit diesem
Vertrag alle seine Kolonien verloren, sowie einen großen Teil seine eigene Territorium. Die
anderen Bedingungen waren die, die Hitler später in seiner Reden benutzt würde, waren die
Verminderung der deutschen Armee (nicht mehr als 100000 Soldaten) und die offizielle
Verkündigung, dass die Deutschen allein schuldig für den Krieg war.

Schließlich kann man über den ersten Weltkrieg sagen, dass diesen Konflikt die Geschichte
nachhaltig beeinflusst hat. Die Perspektive zum Krieg hat für immer verändert und der Mensch
verstand, dass der modernen Krieg die Menschheit vernichten konnten. Viele Aspekte unserer
Gesellschaft haben auch verändert und man musste neue Wirtschaftsmodelle und militärische
Taktiken erfinden. Alle diese Veränderungen haben eine neue Weltmacht positioniert und damit
hat die westliche Kultur zweifellos verändert.

21
Thorp, 1991. S. 58
22
Thorp, 1991. S. 50
12
5 Literaturverzeichnis

Abrams Lynn (1995). Bismarck and the German Empire, 1871-1918. London. Routledge. 61-64
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