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fassadensystem

FASSADENSYSTEM REHAU-Polytec
REHAU-POLYTEC 50
50 sS
TECHNISCHE INFORMATIONEN

www.rehau.com Bau
www.rehau.com Bau
Automotive
Automotive
Industrie
Industrie
REHAU-Polytec 50 s

Profilkonstruktion und technische Daten

Ansichtbreite 50 mm
Bautiefe der Profile 71 - 134 mm
Füllungsdicken 6 - 40 mm
Max. Füllungsgewichte bis 180 kg
Wärmedurchgang Uf = 0.88 - 1.3 W/m²K
Flächenträgheitsmomente Ix bis 221 cm4 (Stahlprofil)
Schlagregendichtheit (EN 12154 / ENV 13050) RE 1950
Widerstandsfähigkeit bei Windlast (EN 13116) zul. Last ± 2.0 kN/m² (erhöhte Last ± 3.0 kN/m²)
Luftdurchlässigkeit (EN 12152) AE
Stoßfestigkeit (EN 14019) E5 / I5
Luftschalldämmung (EN ISO 140-3) RW,P bis 43 dB (SSK 4)

Einsatzbereich

Vorhangfassade Warmfassade als Pfosten-Riegel-Konstruktion


Gerade Grundrisse
Polygonale Grundrisse außenrund, Riegelanschluss 0 - 45°
innenrund, Pfostenanschluss 0 - (-5°)
Vertikal, geneigte Fassaden außengeneigt, bis 15° aus der Senkrechten
innengeneigt, bis 30° aus der Senkrechten

Ausfachungen / Füllungen

Verglasungen Einfachglas, Mehrscheibenisolierglas


opake Ausfachungen Paneele mit variablen Oberflächen
Öffnungselemente Fenster und Türen der REHAU-Systeme,
Aluminiumtüren, Automatik-Schiebetüren

Farben

Außenseite pressblank, anodische Oxydation (Eloxal),


Pulverbeschichtung (RAL-Farbkarte, DB- Metallic)
Raumseite PVC-Extrusionsprofile standardmäßig weiß (ähnlich RAL 9016),
Lackierung mit REHAU-Acryl II (REHAU Farbkarte)

 © REHAU 04.2008
Bautiefe Riegel: 164 mm
Ansichtsbreite 50 mm
statischer Querschnitt: PVC - hart, Stahl/verzinkt
REHAU-Polytec 50 s Material /
Oberfläche
Deckleiste: Aluminium/pulverbeschichtet/eloxiert
Druckleiste: Aluminium/pressblank
Isolator:
Art: durchgehend
Material: PVC - hart
Einlagen: Polyethylen-Schaum mit Bemessungswert der
Wärmeleitfähigkeit λ = 0,042 W/m⋅K
Thermische Ver
Trennung /
Metalloberflächen im Dämmzonenbereich:
Die
Dämmzone Druckleiste: pressblank / unbehandelt Nac
Dicke: 32 mm gan
Füllung Einbautiefe 13,5 mm
Wärmedurchgangsprüfung Gül
-- Die
Besonderheiten
geb
Nachweis sch
und
Wärmedurchgangskoeffizient

Prüfbericht 422 32122/3 Wärmedurchgangskoeffizient stan


Die
2 durc
Uf = 0,90 W/(m ⋅ K)
Auftraggeber Grundlagen
REHAU AG + Co.
EN ISO 10077-2 : 2003-10
Verwaltung Erlangen Wärmetechnisches Verhalten
Ytterbium 4 von Fenstern, Türen und
Abschlüssen - Berechnung des
Wärmedurchgangs-
mög
91058 Erlangen-Eltersdorf
koeffizienten - Teil 2: Numeri-
sches Verfahren für Rahmen weit
bes
Darstellung

Der berechnete Wärmedurchgangskoeffizient berücksichtigt


Produkt Kunststoffprofil, Profilkombination: Riegel 50

Bezeichnung REHAU-Polytec 50
der
Bautiefe Riegel: 164 mm
nicht den Einfluss der Verschraubung. Dieser ist nach den
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Ansichtsbreite 50 mm

anerkannten Regeln für das Profil zu ermitteln und auf das


statischer Querschnitt: PVC - hart, Stahl/verzinkt
164

Deckleiste: Aluminium/pulverbeschichtet/eloxiert
Material /
Oberfläche Druckleiste: Aluminium/pressblank Ver
Isolator: 13.5

Ergebnis aufzuschlagen.
32

Art: durchgehend
Material: PVC - hart
Einlagen: Polyethylen-Schaum mit Bemessungswert der
Es g
Thermische
Trennung /
Wärmeleitfähigkeit λ = 0,042 W/m⋅K
Metalloberflächen im Dämmzonenbereich:
Verwendungshinweise „Be
Ben
Dieser Prüfbericht dient zum
Dämmzone Druckleiste: pressblank / unbehandelt Nachweis des Wärmedurch-
Dicke: 32 mm gangskoeffizienten Uf .
Füllung

Besonderheiten
Einbautiefe 13,5 mm
--
Gültigkeit
Die genannten Daten und Er-
Prü
gebnisse beziehen sich aus-

Das
schließlich auf den geprüften
und beschriebenen Gegen-
Wärmedurchgangskoeffizient stand.

Kur
Die Ermittlung des Wärme-

Uf = 0,90 W/(m2 ⋅ K) durchgangskoeffizienten er-


möglicht keine Aussage über

wer
weitere leistungs- und qualitäts-
bestimmende Eigenschaften
Der berechnete Wärmedurchgangskoeffizient berücksichtigt der vorliegenden Konstruktion.
nicht den Einfluss der Verschraubung. Dieser ist nach den
anerkannten Regeln für das Profil zu ermitteln und auf das
Ergebnis aufzuschlagen.
Veröffentlichungshinweise
Es gilt das ift-Merkblatt
ift Rosenheim
30. November 2006
„Bedingungen und Hinweise zur
Benutzung von ift-
Prüfdokumentationen“.
Das Deckblatt kann als
Kurzfassung verwendet
werden.
Inh
ift Rosenheim
30. November 2006
Inhalt
Der Nachweis umfasst
Der
insgesamt 5 Seiten
1 Gegenstand
2 Durchführung
insg
Norbert Sack, Dipl.-Phys. Konrad Huber, Dipl.-Ing. (FH) 3 Einzelergebnisse

1 G
Prüfstellenleiter Bauphysik Prüfingenieur
ift Zentrum Glas, Baustoffe & Bauphysik ift Zentrum Glas, Baustoffe & Bauphysik
06-08 / 680

2 D
Norbert Sack, Dipl.-Phys. Konrad Huber, Dipl.-Ing. (FH) 3 E
Prüfstellenleiter Bauphysik Prüfingenieur
ift Zentrum Glas, Baustoffe & Bauphysik ift Zentrum Glas, Baustoffe & Bauphysik
06-08 / 680

Isothermen-Verlauf

Argumente für das Fassadensystem REHAU-Polytec 50 S

– Wärmedurchgangskoeffizient Uf = 0.88 - 1.3 W/m²K


– Systemprüfung v. ift-Rosenheim
– sehr gute Wind- und Schlagregendichtheit durch überlappende Stossverbindungen
– hohe statische Werte bei geringen Bautiefen
– schnelle Verfügbarkeit durch optimierten Profileinsatz und Fertigungsaufwand
– Mehrfeldbelüftung der Glasfälze
– innere Verglasungsdichtung umlaufend mit gleicher Ansichtbreite
– verschiedene Aufrastprofile zur Bautiefengestaltung
– Schutzfolie auf den sichtbaren PVC-Oberfläche

04.2008 © REHAU 
REHAU-Polytec 50 s

Anwendung Das Fassadensystem REHAU-Polytec 50S ist eine Warmfassade in


Pfosten-Riegel bauweise und trennt Innen- und Außenklima durch
Witterungs- und Wärmeschutz.

Das Fassadensystem kann als vorgehängte Fassade, vor den Zwi-


Kopfpunkt (Loslager) schendecken durchlaufend, oder zwischen die Geschosse montiert
werden. Der Einsatzbereich ist beschränkt auf vertikale Konstruktionen
und solche, die bis zu 15° nach außen und 30° nach innen aus der
Vertikalen abweichen.

Die vertikalen Pfosten werden über Befestigungskonsolen am Bau-


körper angebunden. Sie nehmen Wind-, Verkehrs- und Eigenlasten
auf, über die Loslager werden Profildilatationen und Baukörperbewe-
gungen ausgeglichen.

Pfostenstoß
Bef. Zwischendecke

Kopfpunkt (Loslager)
Pfostenstoß
Bef. Zwischendecke

Fußpunkt (Festlager)
Fußpunkt (Festlager)

Schema: Fassade über mehrere Geschoße Schema: eingeschossige Fassade

 © REHAU 04.2008
REHAU-Polytec 50 s

Konstruktionsprinzip

Aufbau von Außen:

– Aluminium Deckleistenprofile
– Aluminium Druckleistenprofile mit Dichtungen
– Füllung / Verglasung (Dämmebene)
– Statik- und PVC-Profile mit Verglasungsdichtungen

Merkmale der Fassadenkonstruktion

Stahl- Rechteckrohrprofile steifen die Konstruktion aus und sorgen


für notwendigen Widerstand gegen Winddruck-/sogkräfte,
Verkehrs- und Eigenlasten.

Die PVC-Profile sind konstruktiver Bestandteil zur Aufnahme von


Dicht- und Zusatzprofilen. Sie sorgen durch Ummantelung der
Statikprofile für eine warme Oberfläche.

PVC- Isolator dichtet durch Ebenenversatz den Riegelstoß und


gewährleistet die sichere Glasfalzentwässerung. Durch seine
unterschiedliche Raumform werden Klinkfräsungen am Riegelprofil
überflüssig.

Schaumisolator mindert den Wärmedurchgang des Fassadenprofils


und verbessert den Uf-Wert.

Verglasungsdichtungen nehmen Füllungen auf und sorgen für


Wind- und Schlagregendichtheit.

Druckleistenverschraubung

Druck- und Deckleisten bilden den wetterseitigen Abschluß und Pfostenschnitt


gewährleisten den notwendigen Anpressdruck. Die Raumformen
sind variierbar.

04.2008 © REHAU 
REHAU-Polytec 50 s

Prinzip des Dampfdruckausgleich

Um eine dauerhafte Funktion der Isolierverglasung und insbesondere


des Scheibenrandverbundes sicherzustellen, muss dieser trocken sein
bzw. abtrocknen können.
Diese Möglichkeit bietet das Drainagesystem innerhalb des Profilsy-
stems und damit den Dampfdruckausgleich.
Die Glasfalzentfeuchtung erfolgt über den PVC-Isolator des Riegels in
die Drainagenut des senkrechten Pfosten.
Durch Formstücke, die die Druckleistenprofile durchdringen, wird
Feuchtigkeit aus dem System abgeführt und die Belüftung sicherge-
stellt.

Entfeuchtung
Belüftung

 © REHAU 04.2008
REHAU-Polytec 50 s

Montage, P-R-Fassade

„Steck-Montage“

Bei der „Steck-Montage“ werden die Riegelprofile auf die am Pfosten


montierten Verbinder gesteckt.
Dies bedeutet, auf den ersten montierten Pfosten mit befestigten
Stoßverbindern, werden die Riegel sowie weitere Pfosten nacheinan-
der aufgeschoben und fixiert.

„Schiebe-Montage“

Bei der „Schiebe-Montage“ werden 2-teilige Verbinder eingesetzt.


Bei der Montage werden alle Pfosten im Achsmaß gestellt, danach
werden die Riegel von der Außenseite in die Verbinderführung gescho-
ben und fixiert.
Da das exakte Achsmaß eingehalten werden muss, ist es sinnvoll
bereits bei der Pfostenmontage jeweils den obersten und untersten
Riegel einzusetzen.

Einsatzelemente

04.2008 © REHAU 
REHAU-Polytec 50 s

Pfostenprofil

120x40

80x40

50x40

 © REHAU 04.2008
REHAU-Polytec 50 s

Riegelprofil

120x40
80x40
50x40

04.2008 © REHAU 
REHAU-Polytec 50 s

Pfostenprofil, polygonal - konkav/konvex

10 © REHAU 04.2008
REHAU-Polytec 50 s

Referenzen

Verwaltungsgebäude Raumedic, Münchberg (D) Tagesstätte Lebenshilfe, Schwabach (D)

Centrium Apartments, Woking (UK) Apartments East Hill, London (UK)

Apartments, Jekatarinenburg (RUS) Verwaltungsgebäude Donenergo, Rostow a. Don (RUS)

Verwaltungsgebäude Reform, Steyr (A) Autohaus Volvo, Jekatarinenburg (RUS)

04.2008 © REHAU 11
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© REHAU 701602 04.2008