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Nach dem Wohlbefinden fragen

 Wie geht es dir?


 Fühlst du dich gut?

 Geht es dir nicht gut?

 Alles in Ordnung bei dir?

 Geht es Ihnen wieder besser?

 Was ist Ihnen passiert?

 Was haben Sie?

Sein Wohlbefinden mitteilen


+ +/-
Ich bin kerngesund.
Ich bin wohl auf.
Mir geht es schon besser.
Mir geht es (sehr) gut.
Ich bin fast gesund.
Ich fühle mich super.
Geht so.
Ich erfreue mich vollster Gesundheit.
Ich bin in Form. So lala.
Passt schon.
Ich bin topfit.

Verletzungen und Schmerzen beschreiben

Verletzungen
sich etwas brechen Er hat sich das Bein gebrochen.
sich etwas stoßen Ich habe mir den Kopf gestoßen.
sich etwas zerren + Körperteil Sie hat sich die Wade gezerrt.
sich etwas quetschen Sie hat sich den Zeh gequetscht
sich etwas verstauchen Ich habe mir den Fuß verstaucht.
sich schneiden Ich habe mir in den Finger geschnitten.
sich verbrennen + Körperteil Er hat sich die Hände verbrannt.
sich verletzen Ich habe mir die Hand verletzt.

Schmerzen
 „haben“ + Körperteil + „Schmerzen“
Beispiel:
Ich habe Kopfschmerzen.
Ich habe Bauchschmerzen.
Ich habe Zahnschmerzen.
 „weh tun“ / „schmerzen“ + Körperteil
Beispiel:
Mir tut der Bauch weh.
Mir schmerzt der Kopf.

Gewöhnliche Krankheiten

 Ich habe Migräne.


 Ich habe eine Erkältung.
 Ich habe Husten.
 Ich habe Schnupfen.
 Ich habe eine Grippe.
 Ich habe Fieber.
 Ich habe Sodbrennen.
 Ich habe Halsschmerzen.

Medizinische Berufe

 Allgemeinmediziner: meist der Hausarzt, zu dem man bei


gesundheitlichen Beschwerden als Erstes geht. Er stellt bei
Bedarf Überweisungen für Fachärzte aus.
 Augenarzt: zuständig für Augenkrankheiten und für Sehfehler
 Chirurg: führt Operationen im Krankenhaus durch
 Frauenarzt / Gynäkologe: zuständig für Frauenleiden und bei
Schwangerschaft
 Hals-Nasen-Ohrenarzt: zuständig für Krankheiten im Hals-,
Nasen- und Ohrenbereich
 Hautarzt / Dermatologe: zuständig für Hautkrankheiten
 Kinderarzt: zuständig für Kinderkrankheiten
 Physiotherapeut: unterstützt die körperliche Genesung durch
äußerliche Anwendungen (Massagen, Krankengymnastik etc.)
 Psychotherapeut: therapiert seelische Krankheiten
 Zahnarzt: zuständig bei gesundheitlichen Problemen mit den
Zähnen
 Krankenschwester/ Krankenpfleger: unterstützt die Ärzte im
Krankenhaus
 Sanitäter: medizinisches Personal bei Unfällen
 Apotheker: arbeitet in einer Apotheke und verkauft
Medikamente (und mischt z.B. spezielle Cremes); bei einem
Apotheker löst man das Rezept vom Arzt ein.
Beim Arzt
Ärztin: Guten Tag! Was fehlt Ihnen denn?
Patientin: Guten Tag! Ich fühle mich überhaupt nicht gut.
Ärztin: Welche Symptome haben Sie denn beobachtet?
Patientin: Ich habe Kopfschmerzen und Gliederschmerzen. Seit heute morgen habe ich
auch Husten.
Ärztin: Bitte setzen Sie sich auf die Liege, damit ich Sie abhören kann (= mit einem
Stethoskop untersuchen). Öffnen Sie bitte den Mund und sagen Sie „AHHH“. Ich
werde jetzt noch Ihren Blutdruck und Ihre Temperatur messen.
Patientin: Ich habe meine Temperatur gemessen und hatte 39°C Fieber.
Ärztin: Sie haben eine Grippe. Zur Zeit haben wir eine Grippeepidemie. Ich werde Ihnen
einige Medikamente verschreiben (= ein Rezept ausstellen).
Patientin: Aber ich muss morgen arbeiten gehen.
Ärztin: Nein, Sie brauchen ein wenig Ruhe. Hier ist Ihr Rezept und Ihr Krankenschein,
den Sie bei Ihrem Arbeitgeber vorlegen müssen. Lassen Sie sich noch einen Termin
für nächste Woche geben! Gute Besserung!
Patientin: Danke. Auf Wiedersehen!

In Deutschland ist es üblich, zuerst einen


Allgemeinmediziner aufzusuchen, bevor man einen
Facharzt konsultiert. Der Allgemeinmediziner stellt im
Bedarfsfall eine Überweisung aus.

Im Krankenhaus
Patientin: Entschuldigen Sie bitte, Ich möchte gern meinen Mann, Herrn Schmidt besuchen.
Wo liegt er?
Schwester: Einen Moment. Er liegt auf der Chirurgischen Station, Zimmer 12.

Beim Zahnarzt
Zahnärztin: Guten Tag! Nehmen Sie bitte auf dem Stuhl Platz. Haben Sie
irgendwelche Beschwerden oder kommen Sie nur zur Kontrolle?
Patientin: Ich bin nur zur jährlichen Kontrolle hier.
Zahnärztin: Öffnen Sie bitte Ihren Mund! Ich werde Ihnen den Zahnstein entfernen. Rauchen
Sie viel?
Patientin: Ja, sehr viel. Aber Karies habe ich nicht?
Zahnärztin: Doch, Sie haben ein kleines Loch. Ich werde Ihnen eine Zahnfüllung machen.
Möchten Sie eine Betäubungsspritze?
Patientin: Ja, bitte.
Zahnärztin: Ah, ich sehe gerade, dass Ihnen schon ein Zahn gezogen wurde.
Patientin: Ja, dafür wurde mir bereits Zahnersatz vorgeschlagen.

In der Apotheke

 Kann ich bitte Ihr Rezept sehen?


 Beachten Sie bitte die vom Arzt / in
der Packungsbeilage empfohlene Dosierung.
 Bei Nebenwirkungen suchen Sie bitte Ihren Arzt auf.
 Ich kann Ihnen das Medikament nicht ohne Rezept verkaufen,
da es rezeptpflichtig ist.

Notrufnummern für den Notfall

In Deutschland wählen Sie im Notfall immer zuerst


die Notrufnummer 112. Beachten Sie dabei folgende Fragen, die
Sie beantworten sollten:
 Wo geschah es?
 Was geschah?
 Wie viele Personen sind betroffen?
 Welche Art der Erkrankung / Verletzung liegt vor?

 Warten auf Rückfragen!

Falls Sie am Wochenende, an Feiertagen oder nachts einen Arzt


benötigen, finden Sie in den regionalen Tageszeitungen stets eine
Liste der Ärzte, die Bereitschaftsdienst haben. Auch eine Liste der
Apotheken finden Sie dort.
Sozialversicherungen

 Gesetzliche Rentenversicherung
 Gesetzliche Krankenversicherung

 Arbeitslosenversicherung

 Unfallversicherung

 Pflegeversicherung

Das deutsche Gesundheitssystem


Zu den Versicherungsleistungen, die das deutsche
Gesundheitssystem umfasst, gehören die Renten-, Pflege-, Unfall-
und Krankenversicherung. Medizinische Versorgungsleistungen
werden außer in staatlichen Krankenhäusern weitestgehend privat
erbracht.
Im Bereich der Krankenversicherungen gibt es einerseits die
gesetzlichen Krankenkassen und andererseits die Private
Krankenversicherung. In Deutschland muss jeder
krankenversichert sein.
Gesetzliche Krankenkassen nehmen alle versicherungspflichtigen
Personen auf, wohingegen nicht versicherungspflichtige Personen
eher privat krankenversichert sind. Nicht versicherungspflichtige
Personen sind: Arbeitnehmer, deren Jahreseinkommen mehr als
48.600 Euro (Stand: 2009) überschreitet sowie Beamte,
Selbstständige und Freiberufler.
Die Beiträge berechnen sich in der gesetzlichen
Krankenversicherung abhängig vom Einkommen. Der Beitragssatz
liegt bei etwa 15% des Einkommens.
Gesetzlich Krankenversicherte zahlen bei Arztbesuchen eine
Praxisgebühr von 10 Euro pro Quartal und leisten bei
Medikamenten eine Zuzahlung von 5 -10 Euro.
Privatversicherte haben einen erhöhten jährlichen Eigenanteil zu
zahlen und erhalten nach dem Arztbesuch eine Rechnung.