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GESCHÄFTSBERICHT 2000

G ESCHÄFTSBERICHT SOLON AG 2000

AN UNSERE AKTIONÄRE
UND GESCHÄFTSFREUNDE
Sehr geehrte Damen und Herren,

Unser Unternehmen stand im Jahr 2000 ganz Der Veränderungsprozeß unseres Unter-
im Zeichen des Wandels. nehmens ist noch nicht abgeschlossen und wird
im Jahr 2001 konsequent weiterverfolgt und im-
Veränderungen waren prägend für unsere plementiert.
gesamte Branche im Jahr 2000. Die Bestätigung
des Energieeinspeisegesetzes durch den euro- Ein deutliches Zeichen haben wir mit unserem
päischen Gerichtshof war ein wichtiger Meilen- neuen Finanzvorstand, Herrn Harald Rothschedl
stein auf diesem Weg und erzeugte einen spür- gesetzt.
baren Aufwind auf dem Solarmarkt.
Meinen neuen Kollegen heiße ich herzlich
Auch die SOLON AG für Solartechnik hat sich willkommen.
im letzten Geschäftsjahr auf den Weg zu einem
fundamentalen Wandel begeben: das dynami- Ich freue mich darauf, mit seiner tat-
sche Start-up-Unternehmen entwickelt sich zu kräftigen und fundierten Unterstützung unsere
einem Konzern mit klaren, professionellen Gesellschaft dorthin zu führen, wo sie hin-
Strukturen fort und fand eine eindeutige Ein- gehört: An die Spitze der Unternehmen, die
ordnung am Markt. Lösungen hervorbringen, die den großen
Wandel ermöglichen werden, den Wandel zur
Wir haben uns im letzten Geschäftsjahr von nachhaltigen Energieversorgung mit der
einem Teil unserer Gründungsgeschichte verab- Energiequelle, die wir alle im Herzen haben,
schiedet: Die Mitbegründerin der SOLON AG der Sonne.
und nun ehemalige Kollegin, Frau Birgit Flore,
wird sich neuen beruflichen Herausforderungen
stellen und verließ das Unternehmen Anfang
des Jahres 2001. Ich möchte ihr für Ihren Einsatz
und ihre Leistungen danken und wünsche ihr für
ihre Zukunft alles Gute. Berlin, den 16.05.2001
Alexander Voigt
Vorstandssprecher

S EITE 1 V O R W O R T D E S V O R S TA N D E S
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Vorwort des Vorstandes Seite 1

Lagebericht und Konzernlagebericht Seite 3

1. Geschäftstätigkeit Seite 3

2. Geschäftsverlauf sowie Lage der Gesellschaft und des Konzerns Seite 3

3. Risikomanagement Seite 10

4. Voraussichtliche Entwicklung und Risiken der zukünftigen Entwicklung Seite 10

5. Fazit und Ausblick der SOLON AG Seite 11

Bericht des Aufsichtsrates Seite 13

Bilanz der SOLON AG Seite 14

Gewinn- und Verlustrechnung der SOLON AG Seite 16

Bilanz Konzern Seite 18

Gewinn- und Verlustrechnung Konzern Seite 20

Anhang und Konzernanhang Seite 21

Anlagenspiegel SOLON AG Seite 28

Anlagenspiegel Konzern Seite 30

Impressum Seite 32

I N H A LT S EITE 2
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LAGEBERICHT UND KONZERNLAGEBERICHT


für den Jahresabschluß und den Konzernabschluß 01.01. bis 31.12.2000

Der Lagebericht der SOLON AG für Solar- 2. Geschäftsverlauf sowie Lage der
technik und der Konzernlagebericht werden im Gesellschaft und des Konzerns
folgenden zusammen erläutert. Wenn nicht
gesondert vermerkt, gelten die Angaben für die 2.1. Entwicklung der Branche
SOLON AG.
Das Geschäftsjahr 2000 war in einem expan- Im Jahr 2000 hat in Deutschland, initiiert
siven Markt ein Jahr der strategischen Weichen- durch die Förderprogramme der Bundes-
stellung in Richtung Zukunft. Die operativen regierung, eine deutliche Marktbelebung auf
Herausforderungen bei dem Ausbau der Pro- das 3-fache des Vorjahresniveaus stattgefunden.
duktion und der Etablierung der Vertriebswege Weltweit wurden nach einer hausinternen
führten zu erheblichen Verlusten. Schätzung photovoltaische Zellen und Module
mit einer Ausgangsleistung von knapp 280 MW
1. Geschäftstätigkeit neu produziert. Der höchste Ausstoß an Solar-
zellen und -modulen wurde in industriellen
Der bisherige Schwerpunkt der Geschäfts- Produktionsstätten in Japan (rd. 117 MW) und
tätigkeit der SOLON AG für Solartechnik, die den USA (rd. 79 MW) erzielt. Führende Pro-
Herstellung von photovoltaischen Spezial- duzenten von PV-Modulen waren im Jahr 2000
Modulen und deren Einbau in kompletten die japanischen Hersteller Sharp und Kyocera
Anlagen zur Solarstromerzeugung, wurde in sowie der britische Konzern BP Solar. Auf die
2000 erweitert durch den Ausbau der Pro- drei Unternehmen kamen Marktanteile von
duktion von photovoltaischen Standard- jeweils rd. 35-40 MW. In Europa wurden laut
Modulen. der amerikanischen Fachzeitschrift PV-News
Das erstmalig in den Konzernabschluß einbe- Solarkomponenten mit rd. 58 MW hergestellt.
zogene verbundene Unternehmen Advanced Dabei entfielen auf die in Deutschland produ-
Solar Products AG (ASP), Schweiz, ergänzt den zierten Module eine geschätzte Leistung von rd.
Leistungsumfang in dem Bereich Produktion von 10-15 MW.
Systemelektronik für Solaranlagen.
Es wird der Zeitraum vom 01.01.2000 bis
31.12.2000 betrachtet und ein Ausblick zum
Geschäftsjahr 2001 gegeben.

S EITE 3 LAGEBERICHT UND KONZERNLAGEBERICHT


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2.2. Umsatzentwicklung

Die Gesamtleistung des SOLON-Konzerns Zum Umsatzwachstum des Konzerns hat ins-
stieg im Berichtszeitraum 2000 auf TDM 30.386 besondere der Ausbau der Standard-Modul-
(geplant TDM 31.251). Im Vergleich zum produktion beigetragen. Die ab Mitte des Jahres
Vorjahreszeitraum konnte die Firmengruppe, aufgenommene Produktion von Standard-
bereinigt um Veränderungen im Konsolidie- modulen führte zu einer erheblichen Leistungs-
rungskreis, ein Wachstum i. H. v. TDM 9.679 steigerung.
(insgesamt um 15.140) erzielen. Dies entspricht Die erstmalig in den Konsolidierungskreis auf-
einer Steigerung der Konzern-Gesamtleistung genommene ASP erzielte eine Gesamtleistung
um 63,5 % (100,7%). von TDM 5.461.

UMSÄTZE NACH BEREICHEN:

Umsatzerlöse SOLON AG 2000 1999


TDM TDM
PV- Anlagenbau 4.921 3.330
PV Module an verbundene Unternehmen 3.704 2.562
PV- Module u. PV- Komponenten 5.408 500
Systemtechnik 16 248
übrige 1.529 230
Summe 15.578 6.870

Umsatzerlöse Konzern 2000


TDM
PV- Anlagenbau 7.535
PV- Module u. PV- Komponenten 13.407
Thermie Anlagenbau 1.511
Systemtechnik 4.985
übrige 1.599
Summe 29.037

2.3. Produktion und Investitionen

Im Berichtszeitraum wurde die Kapazität der Einige der für die Produktionserweiterung
Modulproduktion durch Investitionen i. H. v. ca. angeschafften Maschinen konnten nicht wie vor-
TDM 800 auf insgesamt rd. 3,75 MW (Vorjahr gesehen in Betrieb genommen werden. Eine
2,5 MW) ausgebaut. Maschine im Wert von TDM 285 mußte
Die produzierte Leistung der insgesamt drei völlig abgeschrieben werden.
Produktionslinien betrug rd. 1,65 MW (Vorjahr In der Folge kam es wiederholt zu reparatur-
0,3 MW). Im Rahmen der Aufträge wurden bedingten Ausfallzeiten, die das Tempo der
mehr als 14.400 Solarmodule hergestellt. Dabei geplanten Expansion deutlich hemmten.
wurden u.a. verschiedene Standardmodule im
Wert von insgesamt TDM 8.572 produziert. Trotz
der deutlichen Steigerung blieb die Produktions-
leistung hinter den Erwartungen zurück.

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2.4. Ergebnis

Das Geschäftsjahr 2000 verlief für den Die Energiebiss GmbH konnte ihr Ergebnis mit
SOLON-Konzern insgesamt unbefriedigend. TDM - 454 gegenüber dem Vorjahr TDM - 1.183
Trotz der Steigerung der Gesamtleistung wurde deutlich verbessern. Der Verlust im Geschäfts-
lediglich eine Verbesserung des Konzernergeb- jahr entstand restrukturierungsbedingt sowie
nisses auf TDM - 6.502 gegenüber dem Vorjahr durch teilweise fehlende Lieferfähigkeit.
TDM -7.060 erreicht. Zu den Verlusten hat ins-
besondere die SOLON AG mit TDM 5.618 (vor 2.5. Konsequenzen der Ertragsentwicklung
Verlustübernahmen) beigetragen. Bei der
SOLON AG wurde das Ergebnis belastet durch: 2.5.1. Strategische Fokussierung

• maschinelle und personelle Schwierigkeiten Die SOLON AG beabsichtigt in den nächsten


bei der Ausweitung der Standard-Modul- Jahren neben der Produktion von Photovoltaik-
produktion, modulen, der Herstellung von Systemkompo-
• unverändert hohe learning costs bei der nenten und der Errichtung von Anlagen zur
Herstellung von Spezial- Modulen, solaren Stromerzeugung eine Erweiterung ihrer
• deutlich höhere Materialeinsatzkosten als Geschäftstätigkeit in Richtung Solarthermie
geplant; Preissteigerungen, die aufgrund des anzustreben. Durch den Geschäftsaufbau der
sich belebenden Marktes und durch die Bereiche Thermischer Anlagenbau und Handel
Dollarpreisentwicklung entstanden, konnten mit solaren Heiz- und Kühlsystemen soll in die
aufgrund von Lieferverträgen teilweise nicht weitere Entwicklung des Unternehmens inve-
weitergegeben werden, stiert werden. Damit wird die SOLON Gruppe
• den Einstieg in neue Vertriebswege für die folgende Geschäftsbereiche abdecken:
Standardprodukte,
• unverändert zu hohe Strukturkosten für den • Produktion von Modulen der Photovoltaik
Geschäftsumfang, (Standard- und Spezialmodule) entsprechend
• standortbedingte Kosten, den Anforderungen der Kunden
• Verzögerungen bei 2 Großbaustellen, • Handel mit Standard- und Spezialmodulen
• Anlaufkosten für neue Produkte, • Produktion von Systemkomponenten und
• eine Vertragsstrafe für die Beendigung eines Wechselrichtern
Abnahmevertrages • Handel mit Systemkomponenten und
• höhere Refinanzierungskosten. Wechselrichtern
• Gebäudeintegrierte Anlagen der Photovoltaik
Bei den Konzerntöchtern blieb insbesondere • Handel mit solarthermischen Anlagen
die ASP AG, die zwar ein positives Ergebnis i. H. v. • Solarthermische Systeme und Anlagen.
TDM 42 erzielte, deutlich hinter den Plan-
ansätzen zurück. Hier wirkten ein sich verschär- Mit der Ergänzung und Zuspitzung der
fender Wettbewerb sowie eine sehr vorsichtige Produktpalette wird die Abhängigkeit von ein-
Bewertung des Vorratsvermögens rohertrags- zelnen Förderprogrammen und Marktsegments-
mindernd aus. entwicklungen reduziert.

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2.5.2. Operative Ergebnisverbesserung

Mit einer Reihe von Maßnahmen wird in


2001 eine Ergebnisverbesserung erreicht wer-
den können:

• höhere Preise bei Lieferverträgen,


• Konzept für Standortwechsel,
• Erhöhung der Maschinenzuverlässigkeit
durch Wartungs- und Serviceverträge,
• Übernahme von Aufträgen, bei denen der
Großteil der Materialien vom Auftraggeber
gestellt wird,
• Mitarbeiterschulung in Richtung Qualität.

2.6. Beteiligungen

Energiebiss GmbH, ASP AG, SolarWerk GmbH, SSI,


Berlin Schweiz Berlin Marokko
Konzernzugehörigkeit seit 22.12.1998 01.01.2000 28.06.1999 02.06.1998

Gesellschaftsanteile
bei der SOLON AG 100% 100% 100% 100%

Geschäftstätigkeit Vertrieb von thermischen Entwicklungs- und Produktionsbetrieb Handel mit PV-Modulen
und photovoltaischen Produktionsbetrieb - stellte standardisierte und PV-Kleinanlagen
Solaranlagen, für Systemelektronik, und individuelle
Handel mit deren Herstellung von Solarmodule im
Komponenten Sinus-Wechselrichtern Kundenauftrag her,
seit 01.07.2000
ohne Geschäftstätigkeit

Gesamtleistung TDM 11. 332 TDM 5. 460 TDM 984 TDM 271
(Vorjahr) (TDM 7. 510) (TDM 4. 979) (TDM 1. 083) (TDM 398)

Ergebnis, vor Ergebnisüber-


nahme sofern vereinbart TDM - 454 TDM 42 TDM - 202 TDM 54
(Vorjahr) (TDM -1.183) (TDM 146) (TDM - 227) (TDM -210)

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2.7. Finanzierung

2.7.1. Entwicklung der Eigenmittel

Die SOLON AG hatte am 31. Dezember 2000 Im Berichtszeitraum waren rd. 66 % der
insgesamt 3.368.750 Stückaktien mit einem nennwertlosen Stückaktien fest gebunden,
Nennwert von jeweils 5,00 DM am Kapitalmarkt rd. 34 % am Kapitalmarkt frei handelbar.
plaziert. Daraus ergab sich ein Grundkapital der Das Grundkapital erhöhte sich gegenüber
Gesellschaft i. H. v. TDM 16.844. Die SOLON- dem Vorjahr aufgrund von zwei Maßnahmen:
Aktie schloß am 29. Dezember 2000 im Frank- Mit dem Erwerb der ASP AG am 21.03.2000
furter Parketthandel mit 8,25 € (entspricht durch die Ausnutzung des in der Haupt-
16,16 DM). Die Marktkapitalisierung der Aktien- versammlung 1999 Genehmigten Kapitals II in
gesellschaft betrug damit zum Jahresabschluß Höhe von 612.500 Stück Aktien hat sich das
TDM 54.440. Grundkapital der SOLON AG durch Sacheinlage
auf TDM 15.313 (3.062.500 Stück Aktien)
erhöht.
Zur Erhöhung der Produktion sowie zum wei-
teren Ausbau des externen Wachstums führte
die SOLON AG in der ersten Septemberhälfte
des Berichtszeitraums eine Kapitalerhöhung
über 306.250 neue Aktien durch.
Kurse in €
Die Stückaktien wurden mit einem Bezugs-
20 recht für Alt-Aktionäre zu einem Ausgabepreis
18 i. H. v. € 9,90 angeboten. In Verbindung mit der
16 anschließenden Privatplazierung zum Bestpreis
14
konnten alle Aktien am Kapitalmarkt plaziert
12
werden. Dabei erzielte die SOLON AG einen
10
Liquiditätszufluß zufluß von insgesamt rd.
8
8 Mio. DM.
Unter Berücksichtigung der Kapitalrücklage bei
6
AG und Konzern i. H. v. TDM 9.081 und des
4
Bilanzverlustes von TDM 15.096 bei der SOLON
2
AG und TDM 15.662 bei dem Konzern wurde
Jan. Feb. März April Mai Juni Juli Aug. Sept. Okt Nov. Dez. 2000 das Eigenkapital zum Stichtag 31.12.2000 für die
SOLON AG mit TDM 10.828 sowie für den
Kursverlauf der SOLON Aktie im Jahr 2000 SOLON- Konzern mit TDM 10.343 ausgewiesen.

S EITE 7 LAGEBERICHT UND KONZERNLAGEBERICHT


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2.7.2. Finanzierungsbilanz

Das lang- und mittelfristig gebundene Ver-


mögen der SOLON AG i. H. v. TDM 11.691 ist bis
auf TDM 489 durch langfristig zur Verfügung
stehendes Kapital i. H. v. TDM 11.202 gedeckt.

FINANZIERUNGSBILANZ AG

31.12.2000 31.12.1999 Veränderung


TDM in % der TDM in % der TDM in %
Bilanzsumme Bilanzsumme

Eigenkapital 10.828 44,8 5.797 44,4 5.031 86,8


lang- und mittelfristiges Fremdkapital 374 1,6 207 1,6 167 80,7
langfristig zur Verfügung stehendes Kapital 11.202 46,4 6.004 46,0 5.198 86,6
abzüglich lang- und mittelfristig gebundenes Vermögen -11.691 - 48,4 - 6.299 - 48,2 - 5.392 - 85,6
Überdeckung/ Unterdeckung (-) - 489 - 2,0 - 295 - 2,3 -194

Beim Konzern steht dem lang- und mittel-


fristig gebundenen Vermögen ein langfristig zur
Verfügung stehendes Kapital i. H. v. TDM 10.805
gegenüber.

FINANZIERUNGSBILANZ KONZERN

31.12.2000 31.12.1999 Veränderung


TDM in % der TDM in % der TDM in %
Bilanzsumme Bilanzsumme

Eigenkapital 10.353 40,1 5.586 35,1 4.766 85,3


lang- und mittelfristiges Fremdkapital 452 1,7 291 1,8 161 55,3
langfristig zur Verfügung stehendes Kapital 10.805 41,8 5.878 36,9 4.927 83,9
abzüglich lang- und mittelfristig gebundenes Vermögen - 7.811 - 30,2 - 6.278 - 39,4 - 1.533 24,4
Überdeckung / Unterdeckung (-) 2.994 11,6 - 400 - 2,5 3.394

2.7.3. Stichtagsbezogene Liquidität

Die operative Liquidität des Konzerns wurde


gesichert durch eingeräumte Kontokorrent- bzw.
Avallinien mit Stand 31.12.2000 über insgesamt
TDM 13.300.
Die Bar- und Avalinanspruchnahme bei den
Kreditinstituten betrug zum Bilanzstichtag
insgesamt TDM 10.118.

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2.7.4. Finanzierungsrechnung

KAPITALFLUSSRECHNUNG FÜR SOLON AG UND KONZERN

AG Konzern
2000 1999 2000 1999
TDM TDM TDM TDM
Jahresfehlbetrag - 6.213 - 6.950 - 6.502 - 7.060
Abschreibungen auf Anlagevermögen 581 485 1.088 927
Veränderung der langfristigen Rückstellungen 178 126 178 139
Verluste aus dem Abgang von Anlagevermögen 292 5 409 5
Cash - flow nach DVFA/SG - 5.162 - 6.334 - 4.827 - 5.989
Veränderung der Vorräte - 3.650 - 218 - 5.036 - 1.879
Veränderung der Forderungen und Abgrenzungsposten - 2.035 - 1.200 - 2.997 - 1.578
Veränderung der kurzfristigen Rückstellungen 445 474 609 435
Veränderung der Verbindlichkeiten ohne kurzfristige Finanzschuld 2.057 1.726 1.597 2.441
Mittelabfluß aus laufender Geschäftstätigkeit - 8.345 - 5.552 - 10.654 - 6.570
Investitionen - 6.495 - 2.704 - 3.085 - 2.600
Investitionszuschüsse 0 0 65 26
Rückfluß langfristig ausgereichte Darlehen 240 206 0 0
Mittelabfluß aus Investitionstätigkeit - 6.255 - 2.498 - 3.020 - 2.574
Eigenkapitalzuführungen 11.244 0 11.244 0
Einzahlungen aus dem Abgang von Anlagevermögen 2 11 2 11
Veränderung der Fianzschulden 0 0 0 0
Mittelzufluß aus der Finanzierungstätigkeit 11.246 11 11.246 11
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds - 3.354 - 8.039 - 2.428 - 9.133
Finanzmittelfond am Jahresanfang - 2.817 5.222 - 4.334 4.799
Eigenkapitaldiffernez aus Währungsumrechnung 0 0 81 0
Differenzen aus Änderungen des Konsolidierungskreises 0 0 - 54 0
Finanzmittelfonds am Jahresende - 6.171 - 2.817 - 6.735 - 4.334

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2.8. Vorgänge von besonderer Bedeutung Zur Sicherung dieser Finanzierung beschloß
nach dem Schluß des Geschäftsjahres daraufhin der Vorstand mit Zustimmung des
Aufsichtsrates am 13.04.01 unter teilweiser
Am 21.02.2001 hat das Gründungs-Vorstands- Ausnutzung des in der Hauptversammlung 2000
mitglied Dipl. Wirt.- Päd. Birgit Flore ihren Rück- genehmigten Kapitals, das Grundkapital gegen
tritt erklärt. Frau Flore war für Finanzen, Personal Bareinlage um TDM 1.650 auf TDM 18.494
und Organisation zuständig. durch Ausgabe von 330.000 neuen, auf den
Auf Beschluß des Aufsichtsrates vom 28.03.01 Inhaber lautende Stückaktien zum Ausgabe-
wurde Harald Rothschedl mit Wirkung vom betrag von € 6,05 pro Aktie zu erhöhen. Durch
01.05.01 zum Finanzvorstand bestellt. diese Kapitalerhöhung wird der Gesellschaft im
Vom Aufsichtsrat wurde im Februar 2001 ein Mai 2001 TDM 3.905 neues Geld zugeführt.
Beratungsunternehmen beauftragt, Vorschläge
für die Verbesserung der Wirtschaftlichkeit und 4.2. Geschäfts- und Marktentwicklung
Liquidität zu entwickeln. Im Ergebnis wurde ein
Unternehmenskonzept und ein Businessplan für Für die SOLON AG und den SOLON-Konzern
die weitere Unternehmensentwicklung festgelegt. steht das Jahr 2001 im Zeichen der Konzentration
Am 13.03.2001 hat der Europäische Gerichts- auf nachfrage- und deckungsbeitragsstarke
hof in einem Urteil festgestellt, daß das Energie- Geschäftsfelder. Dabei sieht die SOLON AG u. a.
einspeisegesetz mit seiner Förderung der Solar- die Entwicklung eines massenmarktfähigen
energie nicht gegen EU-Recht verstößt. Damit ist Produktangebotes im Bereich Solarthermie als
zwei Jahre nach Verabschiedung des Gesetzes Schlüsselfaktor für das unternehmerische
endlich ein hohes Maß an Planungssicherheit Wachstum. Parallel wird die weitere Kostenopti-
erreicht. mierung in den fokussierten Bereichen den
Unter teilweiser Ausnutzung des in der Haupt- Handlungsspielraum für den Ausbau des Ge-
versammlung 2000 Genehmigten Kapitals wurde schäftes erhöhen.
aufgrund eines Beschlusses des Vorstandes der
SOLON AG unter Ausschluß des Bezugsrechtes 4.2.1. Ausrichtung im Großkundengeschäft
der Aktionäre am 13.04.01 das Grundkapital
gegen Bareinlage um TDM 1.650 auf TDM Die Projektabteilung der SOLON AG geht in
18.494 erhöht. den gezielten Ausbau des Geschäftes auf
nationaler und internationaler Ebene. Dabei wird
3. Risikomanagement das Systemgeschäft in Deutschland durch ein
umfassendes Angebot der Projektentwicklung
Das mit Beginn des Geschäftsjahres 1999 ein- erweitert. Die Erfahrungen aus dem Geschäft
geführte Überwachungssystem zur frühzeitigen mit Ausschreibungen ermöglichen den Projekt-
Erkennung und der daraus folgenden Korrektur ingenieuren nun die eigenständige Entwicklung
von Risiken wurde im Geschäftsjahr 2000 kon- zukünftiger Großaufträge. Auf europäischer
sequent fortgeführt und weiter ausgebaut. Ebene steht die weitergehende Anwendung der
Die Identifizierung von Risiken hat u. a. zu den Erfahrungen im Bereich gebäudeintegrierter
oben dargestellten Maßnahmen geführt. Solaranlagen im Blickpunkt.

4. Voraussichtliche Entwicklung und Risiken 4.2.2. Ausrichtung im Endkundengeschäft


der zukünftigen Entwicklung
Der Vorstand der SOLON AG sieht auf Grund
4.1. Ergebnisentwicklung 2001 der Entwicklung beim 100.000-Dächer-Pro-
gramm in den kommenden 2-3 Jahren eine ver-
Die Ertragsplanung für das Geschäftsjahr stärkte Planungssicherheit für das Geschäft mit
2001 weist für die SOLON AG unter Berück- Standardanlagen. So kann auch für das laufende
sichtigung des erwarteten Ergebnisses der Geschäftsjahr mit einer größeren Auftrags-
Energiebiss GmbH bei einer gegenüber dem stabilität seitens privater Kunden gerechnet wer-
Vorjahr nochmals deutlich auf TDM 52.161 den. Die vorliegenden Zahlen zur kreditbasierten
gestiegenen Gesamtleistung ein Jahresergebnis Förderung der Solartechnik in 2000 durch die
von TDM - 4.115 aus. Daraufhin zeichnete sich KfW sehen eine Kreditvergabe und somit eine
bereits im ersten Quartal des neuen Jahres ab, Beauftragung für rd. 65 MW neu zu installie-
daß zur Verlustfinanzierung die zur Verfügung render Leistung vor. Als industrieller Zulieferer
stehende Liquidität nicht ausreichen würde. von Standardmodulen wird die SOLON AG in
diesem Segment weiterhin partizipieren.

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4.2.3. Marktentwicklung Photovoltaik Die Entwicklung des Geschäftsbereiches


Thermie weist die für einen neuen Geschäfts-
Die Photovoltaik wird, von einem geringen zweig üblichen Risiken auf, denen durch eine
Ausgangsniveau kommend, einen festen Anteil vorsichtige Planung Rechnung getragen wurde.
an der Stromerzeugung in Deutschland besitzen. Die Ertragsplanung basiert auf einer 85 %-igen
In den kommenden zehn Jahren wird der Anteil Auslastung der Produktionskapazitäten. Ma-
laut der AG Energiebilanzen von derzeit 0,1 % schinenausfallzeiten über das geplante Niveau
auf rd. 0,6 % steigen. In den kommenden hinaus können kurzfristig zu einem verringerten
20 Jahren wird mit einem Anstieg auf 2,6 % Ausstoß führen. Die Ergebnisbelastung daraus
gerechnet. Zugleich wird der Anteil der regene- schätzen wir gering ein.
rativen Energiequellen am Strommix in den kom-
menden zehn Jahren von derzeit 10 % auf Auch wenn wir der Ansicht sind, daß wir den
schätzungsweise 13 % anwachsen. Risiken der zukünftigen Entwicklung durch
In den darauffolgenden zehn Jahren ist in geeignete Maßnahmen begegnet sind und gute
Deutschland jedoch nur mit einem geringen Folge- Aussichten haben, die Chancen der zukünftigen
wachstum von rd. 1% auszugehen. SOLON Entwicklung zu nutzen, verbleibt ein nicht uner-
sieht den Einsatz der Photovoltaik zur Stromer- hebliches Restrisiko, das für junge, stark schwan-
zeugung in Deutschland auf einem positiven Weg. kende Märkte typisch ist.
Durch die Markteinführungsprogramme zur
Förderung Erneuerbarer Energien hat die 5. Fazit und Ausblick der SOLON AG
Bundesregierung ihrerseits eine weitgehende
Unterstützung geleistet. Damit erhalten regene- Insgesamt sieht der Vorstand der SOLON AG
rative Energien und die Solartechnik im beson- die Entwicklung der Solarbranche als äußerst
deren eine nachhaltige Chance zur Marktdurch- erfolgversprechend an. Mit den Vorleistungen
dringung. Insgesamt kann von einem weiterhin aus den vorangegangenen Geschäftsjahren
starken Wachstum in den kommenden zwei bis haben die SOLON AG und ihre Partner gute
drei Jahren ausgegangen werden. Die SOLON AG Chancen, in dem sich abzeichnenden Markt-
geht für den deutschen Markt im Jahr 2001 mit aufschwung eine führende Position als Solar-
einer neu installierten Leistung von rd. 50 % modul- Produzent, als Großanlagen-Anbieter
bzw. 40-60 MW aus. Für den internationalen sowie als Vertriebspartner für Solartechnik einzu-
Markt rechnet das Unternehmen mit einem An- nehmen. SOLON wird als solares Systemhaus ein
stieg von rd. 10 % auf insgesamt 250 - 270 MW starker Partner und eine starke Marke für den
weltweit. Einsatz der Solartechnik in Deutschland und über
die Grenzen hinaus sein.
4.2.4. Marktentwicklung Solarthermie
Berlin, den 30.04.2001
Die SOLON AG beabsichtigt in den nächsten
Geschäftsjahren, neben dem erfolgversprechen- Der Vorstand
den Ausbau der Photovoltaik, das Geschäftsfeld
Solarthermie zu erschließen. Dazu werden die
bestehenden Ressourcen gebündelt und unter
neuer Leitung zu einem eigenständigen Profit-
Center aufgestellt. Mit weitergehenden Akti-
vitäten beabsichtigt die SOLON AG in den kom-
menden Jahren eine führende Position bei der
wirtschaftlich lukrativen Versorgung von
Gebäuden mit solarer Wärme einzunehmen.
Erste Investitionen zum Aufbau des Geschäftes
wurden bereits im Jahr 2000 getätigt. Die
Maßnahmen zur Umsetzung der Strategie wer-
den im Laufe des Geschäftsjahres 2001 fortge-
führt.

4.3. Risiken der zukünftigen Entwicklung

Die Finanzplanung weist unter Berücksichti-


gung der Kapitalerhöhung im April 2001 eine
gesicherte Liquidität aus. Unvorhergesehene
Zahlungsverzögerungen oder Verluste können
hier zu Liquiditätsengpässen führen, denen die
SOLON AG durch zusätzliche Kapitalmaß-
nahmen begegnen würde.

S EITE 11 LAGEBERICHT UND KONZERNLAGEBERICHT


G ESCHÄFTSBERICHT SOLON AG 2000

B E R I C H T D E S A U F S I C H T S R AT E S
über den Jahresabschluß des Geschäftsjahres vom 01.01. bis 31.12.2000

Verwendung des Bilanzverlusts vom 15.bis zum


26.Mai 2000 geprüft.
Nach dem abschließenden Ergebnis unserer
Prüfung haben wir keine Einwendungen zu
erheben. Wir billigen den vom Vorstand aufge-
stellten Jahresabschluß. Dieser ist damit fest-
gestellt.
Dem Vorschlag des Vorstandes über die
Verwendung des Bilanzverlustes schließen wir
uns an.
Der Vorstand hat dem Aufsichtsrat ferner den
Konzernabschluß nebst Konzernlagebericht
sowie den mit dem uneingeschränkten
Bestätigungsvermerk versehenen Prüfungs-
bericht der Konzernabschlußprüfer vorgelegt.
Der Aufsichtsrat hat von diesen Vorlagen
Kenntnis genommen.

Während der Berichtszeit fanden die folgen-


den Wechsel im Aufsichtsrat statt:

Das Aufsichtsratsmitglied Peter Schüring hat


am 06.03.2000 sein Amt als Mitglied des Auf-
sichtsrates niedergelegt, um vom 06.03.2000
bis 05.05.2000 kommissarisch die Funktion des
Vorstandsvorsitzenden der Gesellschaft zu über-
nehmen. Ferner hat das Aufsichtsratsmitglied
Während der Berichtszeit hat uns der Vor- Dr. Guido R. Sandler am 05.05.2000 sein Amt
stand über die Lage der Gesellschaft und die als Mitglied des Aufsichtsrates schriftlich nieder-
wesentlichen Geschäftsvorgänge regelmäßig gelegt. Der Aufsichtsrat dankt den beiden
mündlich und schriftlich unterrichtet. Der Herren für ihre intensive und kritische Tätigkeit
Aufsichtsrat hat die Berichte des Vorstandes in und ihren steten Einsatz für die Interessen der
seinen Sitzungen behandelt. Die Entwicklung Gesellschaft. Darüber hinaus hat Herr Gert
des Unternehmens wurde gemeinsam mit dem Behrens den Vorsitz des Aufsichtsrates am
Vorstand laufend erörtert. Auch die zweite 05.05.2000 niedergelegt. Herr Behrens bleibt
Führungsebene der Gesellschaft wurde fallweise Mitglied des Aufsichtsrates. Zum neuen
in die Besprechungen eingebunden. Gegen- Vorsitzenden des Aufsichtsrates ist Herr Immo
stand der Beratungen waren in der Berichtszeit Ströher gewählt worden. In der Hauptver-
insbesondere die vom Vorstand geplanten sammlung der Gesellschaft am 26.07.2000
Investitionen und die Maßnahmen zur Ver- wurden Herr Dr. Peter Grauer und Herr Reiner
besserung der Ertragslage der Gesellschaft. Lemoine zu neuen Mitgliedern des Aufsichts-
Der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluß rates gewählt.
für das Geschäftsjahr 2000 ist unter Einbe-
ziehung der Buchführung und des Lageberichts Darmstadt, den 26.05.2001
der Gesellschaft von der Firma PwC Deutsche
Revision AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
geprüft worden. Diese hat den uneingeschränk-
ten Bestätigungsvermerk erteilt.
Der Bericht der Wirtschaftsprüfer lag uns vor.
Wir haben unsererseits den Jahresabschluß Immo Ströher
und den Vorschlag des Vorstandes für die Vorsitzender des Aufsichtsrates

S EITE 13 B E R I C H T D E S A U F S I C H T S R AT E S
G ESCHÄFTSBERICHT SOLON AG 2000

BILANZ SOLON AG ZUM 31.12.2000

AKTIVA

31. 12. 2000 31. 12. 1999


DM DM
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände, Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte ... 77.855,00 107.090,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 505.347,00 539.463,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.572.592,00 1.248.735,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 614.553,00 639.387,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 335.733,03 645.261,44
3.028.225,03 3.072.846,44
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 5.731.279,09 2.668.779,09
2. Ausleihungen an verbundenen Unternehmen 2.707.245,09 314.500,00
3. Anteile an Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 6.258,66 6.258,66
4. Sonstige Ausleihungen 128.000,00 129.716,95
8.572.782,84 3.119.254,70
11.678.862,87 6.299.191,14
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 5.160.544,63 1.705.311,29
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 1.443.444,43 2.247.033,17
3. Fertige Erzeugnisse 1.456.174,98 340.959,27
4. Geleistete Anzahlungen 6.500,00 123.430,28
8.066.664,04 4.416.734,01
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.521.776,70 896.049,72
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.058.120,57 511.053,33
3. Forderungen gegen Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 35.696,00 6.119,00
4. Sonstige Vermögensgegenstände 735.963,01 896.199,16
4.351.556,28 2.309.421,21
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 58.828,51 14.112,40
12.477.048,83 6.740.267,62
C. Rechnungsabgrenzungsposten 12.185,76 19.031,61
24.168.097,46 13.058.490,37

BILANZ SOLON AG S EITE 14


G ESCHÄFTSBERICHT SOLON AG 2000

PASSIVA

31. 12. 2000 31. 12. 1999


DM DM
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 16.843.750,00 12.250.000,00
II. Zur Durchführung der beschlossenen Kapitaleinlage geleistete Einlage 0,00 0,00
III. Kapitalrücklage 9.080.719,46 2.429.750,00
IV. Bilanzverlust -15.095.963,71 -8.882.754,58
10.828.505,75 5.796.995,42
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 1.402.577,02 780.554,46

C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 6.230.226,21 2.830.618,46
2. Erhaltene Anzahlungen 0,00 0,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.856.367,33 3.111.311,31
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 392.986,20 314.962,73
5. Sonstige Verbindlichkeiten 457.434,95 224.047,99
11.937.014,69 6.480.940,49

24.168.097,46 13.058.490,37

S EITE 15 BILANZ SOLON AG


G ESCHÄFTSBERICHT SOLON AG 2000

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG SOLON AG


für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2000

2000 1999
DM DM DM DM
1. Umsatzerlöse 15.577.574,78 6.869.520,35
2. Bestandsveränderungen an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 1.742.924,77 2.694.406,80
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0,00 57.926,43
Gesamtleistung 17.320.499,55 9.621.853,58
4. Sonstige betriebliche Erträge 601.000,06 1.187.583,63
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie für bezogene Waren 12.288.981,57 7.230.805,86
b) Aufwendungen für bezogenen Leistungen 1.692.302,39 13.981.283,96 1.027.390,39 8.258.196,25
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 3.810.114,10 2.742.155,65
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 680.562,06 4.490.676,16 597.637,70 3.339.793,35
auf immaterielle Vermögensgegenstände
7. Abschreibungen des Anlagevermögens und Sachanlagen 581.025,25 484.693,58
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 5.294.926,05 4.024.467,76
9. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 0,00 22.905,98
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 127.803,15 47.197,51
11. Abschreibungen auf Finanzanlagen 40.000,00 0,00
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 502.211,07 259.161,28
13. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages
übernommene Verluste sowie Aufwendungen aus Verlustübernahme 656.354,88 1.463.210,16
14. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit - 7.497.174,61 -6.949.981,68
15. außerordentliche Erträge 1.320.840,47 0,00
16. Sonstige Steuern 36.874,99 290,00
17. Jahresfehlbetrag - 6.213.209,13 - 6.950.271,68
18. Verlustvortrag aus dem Vorjahr - 8.882.754,58 - 1.932.482,90
19. Bilanzverlust - 15.095.963,71 - 8.882.754,58

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG AG S EITE 16


G ESCHÄFTSBERICHT SOLON AG 2000

BILANZ KONZERN ZUM 31.12.2000

AKTIVA

31. 12. 2000 31. 12. 1999


DM DM
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte
sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 116.427,47 135.984,00
2. Geschäfts- und Firmenwert 3.983.569,57 2.496.095,64
4.099.997,04 2.632.079,64
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 505.347,00 539.463,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.723.367,08 1.386.647,31
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.000.410,95 938.601,71
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 335.733,03 645.261,44
3.564.858,06 3.509.973,46
III. Finanzanlagen
1. Anteile an Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 6.258,66 6.258,66
2. Sonstige Ausleihungen 128.000,00 129.716,95
134.258,66 135.975,61
7.799.113,76 6.278.028,71

B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 5.746.483,65 2.113.885,55
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 1.443.444,43 2.947.420,56
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 4.274.431,82 1.380.329,70
4. Geleistete Anzahlungen 154.095,41 142.164,56
11.618.455,31 6.583.800,37
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.770.738,22 1.878.942,44
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 35.696,00 6.119,00
3. Sonstige Vermögensgegenstände 1.162.654,30 1.099.134,81
5.969.088,52 2.984.196,25
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 399.350,11 47.835,04
17.986.893,94 9.615.831,66
C. Rechnungsabgrenzungsposten 45.418,63 32.503,73
25.831.426,33 15.926.364,10

BILANZ KONZERN S EITE 18


G ESCHÄFTSBERICHT SOLON AG 2000

PASSIVA

31. 12. 2000 31. 12. 1999


DM DM
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 16.843.750,00 12.250.000,00
II. Kapitalrücklage 9.080.719,46 2.429.750,00
III. Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung 80.263,97 0,00
IV. Bilanzverlust -15.661.636,55 -9.106.454,45
10.343.096,88 5.573.295,55
B. Sonderposten für Investitionszuschüsse 18.613,00 25.470,00

C. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 1.614.448,81 827.187,38

D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 7.203.091,43 4.454.276,38
2. Erhaltene Anzahlungen 8.620,69 4.433,70
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5.978.947,72 4.310.166,33
4. Sonstige Verbindlichkeiten 630.681,13 731.534,76
13.821.340,97 9.500.411,17
E. Rechnungsabgrenzungsposten 33.926,67 0,00

25.831.426,33 15.926.364,10

S EITE 19 BILANZ KONZERN


G ESCHÄFTSBERICHT SOLON AG 2000

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG KONZERN


für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2000

2000 1999
DM DM DM DM
1. Umsatzerlöse 29.037.074,75 11.810.189,75
2. Bestandsveränderungen an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 1.348.580,25 3.378.361,79
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0,00 57.926,43
4. Gesamtleistung 30.385.655,00 15.246.477,97
5. Sonstige betriebliche Erträge 758.682,05 1.570.619,41
6. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie für bezogene Waren 18.574.178,86 10.951.185,39
b) Aufwendungen für bezogenen Leistungen 4.616.402,05 23.190.580,91 1.842.145,56 12.793.330,95
7. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 6.084.531,53 4.348.762,34
und Aufwendungen für Altersversorgung und
b) Soziale Abgaben für Unterstützung 1.057.782,22 7.142.313,75 878.923,24 5.227.685,58
auf immaterielle Vermögensgegenstände
8. Abschreibungen des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.087.763,58 926.970,08
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 6.871.677,20 4.782.008,55
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 20.088,53 47.297,66
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 642.024,72 326.383,99
12. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit - 7.769.934,58 - 7.191.984,11
13. Sonstige Steuern 73.687,00 3.493,33
14. Außerordentliche Erträge 1.341.329,56 135.709,01
15. Jahresfehlbetrag - 6.502.292,02 - 7.059.768,43
1)
16. Verlustvortrag aus dem Vorjahr - 9.159.344,53 - 2.046.686,02
17. Bilanzverlust - 15.661.636,55 - 9.106.454,45
1) davon aus Anpassung Erstkonsolidierung DM 52.890,08.

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG KONZERN S EITE 20


G ESCHÄFTSBERICHT SOLON AG 2000

ANHANG UND KONZERNANHANG

Der Jahresabschluß und der Konzernabschluß 1.4. Konsolidierungsgrundsätze


werden im folgenden zusammen erläutert.
Wenn nicht gesondert vermerkt, gelten die Die Kapitalkonsolidierung erfolgte als Voll-
Angaben für beide Abschlüsse. konsolidierung nach der Buchwertmethode zum
Zeitpunkt des Erwerbs der Anteile, die Zu-
1. Allgemeine Angaben ordnung der aktivischen Unterschiedsbeträge
zum Geschäfts- und Firmenwert. Schulden-,
1.1. Rechtliche Verhältnisse Aufwands- und Ertragskonsolidierung erfolgten
nach den gesetzlichen Vorschriften. Zwischen-
• Firma: SOLON AG für Solartechnik ergebnisse wurden, soweit angefallen, elimi-
• Sitz: Berlin niert. Bei den ausländischen Tochtergesell-
• Gründung: am 27.11.1996 in Berlin schaften wurde die Fremdwährungsumrechnung
• Handelsregister Eintragung am 18.01.1997 nach der modifizierten Stichtagsmethode vorge-
Charlottenburg HRB 61293 nommen.
• Handwerksrolle Eintragung am 11.11.1997
für: Elektroinstallateur 2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
• Gegenstand des Unternehmens:
Herstellung, Handel und Betrieb von Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Systemen der regenerativen und sind grundsätzlich unverändert gegenüber dem
rationellen Energiewandlung; Vorjahr. Es gibt keine Abweichungen bei den
industrielle Serienherstellung und Vertrieb Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im
photovoltaischer Module; Konzern.
Beteiligung an Unternehmen mit gleichem Die Gesellschaften des Konzerns haben das
oder ähnlichem Gegenstand Anlagevermögen mit den Anschaffungs- oder
• Geschäftsjahr: Kalenderjahr Herstellungskosten inklusive der notwendigen
Anschaffungsnebenkosten bewertet.
1.2. Gliederung und Ausweis Bei Vermögensgegenständen des beweglichen
Anlagevermögens, bei denen die Bewertungs-
In Aufbau und Gliederung folgen Bilanz und erleichterung des § 6 Abs. 2 EStG (geringwertige
Gewinn- und Verlustrechnung den gesetzlichen Wirtschaftsgüter) vorlagen, haben die Gesell-
Regelvorschriften. schaften diese in Anspruch genommen. Ab-
Der Gewinn- und Verlustrechnung liegt das schreibungen auf Zugänge des aktivierten
Gesamtkostenverfahren zugrunde. Anlagevermögens wurden pro rata temporis
vorgenommen.
1.3. Konsolidierungskreis Steuerliche Sonderabschreibungen wurden
nicht in Anspruch genommen.
Zum Konsolidierungskreis gehören außer der Der Ansatz der Beteiligungen erfolgte zu
SOLON AG die Unternehmen: Anschaffungskosten.
Bei den Wertansätzen für Ausleihungen an
• ENERGIEBISS Solartechnik GmbH Montage verbundene Unternehmen und für sonstige
und Vertrieb, Berlin zu 100 %, Ausleihungen liegen die Anschaffungskosten
• SOLON Solar Industries s.a.r.l. mit Sitz in zugrunde.
Casablanca, Marokko zu 100 %,
• SolarWerk - Gesellschaft für Energietechnik Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind grund-
mbH, Teltow zu 100 % ab dem Kauf am sätzlich zu Anschaffungskosten bewertet; das
28.06.1999, Niederstwertprinzip wird beachtet.
• ASP Advanced Solar Products AG, Wald- Die unfertigen Erzeugnisse, die unfertigen
Laupen / Zürich, Schweiz zu 100 % durch Leistungen und die fertigen Erzeugnisse sind zu
den Kauf am 22.03.2000 mit Wirkung vom Herstellungseinzelkosten einschließlich eines
01.01.2000. angemessenen Gemeinkostenzuschlages an-
gesetzt.

S EITE 21 ANHANG UND KONZERNANHANG


G ESCHÄFTSBERICHT SOLON AG 2000

Forderungen wurden mit dem Nennbetrag, Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen


soweit erforderlich, unter teilweiser Berücksich- bei der SOLON AG betreffen Darlehen zu markt-
tigung von Einzel- und Pauschalwertberichti- üblichen Konditionen für die ENERGIEBISS GmbH
gungen angesetzt. Unter den aktiven Rechnungs- und die SOLON Solar Industries s.a.r.l., Marokko.
abgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Die sonstigen Ausleihungen beinhalten Dar-
Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Auf- lehen zu marktüblichen Konditionen.
wendungen für eine bestimmte Zeit nach Die Vorräte erhöhten sich im Vergleich zum
diesem Tag darstellen. Die übrigen Aktiva sind 31.12.1999 um TDM 3.650. Im Vorratsbestand
zu Nennwerten bilanziert. der SOLON AG sind auch unfertige Leistungen in
Sonstige Rückstellungen werden in Höhe des Höhe von TDM 5.295 enthalten, von denen TDM
Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kauf- 3.852 bereits erhaltene Anzahlungen abgesetzt
männischer Beurteilung notwendig ist. wurden.
Verbindlichkeiten wurden mit dem Rück- Die Forderungen gegen verbundene Unter-
zahlungsbetrag ausgewiesen. Bei Verbindlich- nehmen stammen aus dem Lieferungs- und
keiten in Fremdwährung erfolgte die Umrech- Leistungsverkehr.
nung mit der modifizierten Stichtagsmethode. Die Sonstigen Vermögensgegenstände betreffen
überwiegend Umsatzsteuererstattungsansprüche.
3. Erläuterungen zur Bilanz In der Bilanz zum 31.12.2000 weist die
Gesellschaft ein Eigenkapital von TDM 10.828
Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus (Grundkapital TDM 16.844, Kapitalrücklage
dem Anlagespiegel der SOLON AG (Anlage zum TDM 9.080, Verlustvortrag TDM 8.883 und
Anhang, Seite 28 / 29), der des Konzerns aus Jahresfehlbetrag TDM 6.213) aus.
dem Konzernanlagespiegel (Anlage zum Anhang,
Seite 30 / 31) zu ersehen. Die Sonstigen Rückstellungen dienen den zu
erwartenden Belastungen für nicht genommenen
Die Zugänge entsprechen überwiegend den Urlaub, Prüfungs- und Beratungskosten sowie
planmäßigen Investitionen in das Sachanlage- Gewährleistungen.
vermögen und betreffen Einbauten in fremde Sonstige finanzielle Verpflichtungen (gemäß
Grundstücke, technische Anlagen und Ma- § 285 Nr. 3 HGB) bestehen für die SOLON AG
schinen sowie Betriebs- und Geschäftsaus- aus Mietverträgen für Gewerberäume in Berlin-
stattung. Kreuzberg und in Berlin-Treptow. Die Miet-
Bei den Anteilen an Unternehmen, mit denen verträge haben unterschiedliche Laufzeiten (von
ein Beteiligungsverhältnis besteht, handelt es drei Monate bis zu drei Jahre zum 31.12.2003).
sich um Anteile der SOLON AG an der am Die jährliche Verpflichtung daraus beträgt zur
31.08.1999 gegründeten Soline GmbH. Die Zeit TDM 693, für 1-5 Jahre TDM 1.594.
Beteiligung beträgt 12,8 % des Stammkapitals Das Bestellobligo aus Maschinenbestellungen
von 25.000 Euro. beträgt TDM 160.

DIE VERBINDLICHKEITEN BEI DER SOLON AG SIND WIE FOLGT STRUKTURIERT :

Verbindlichkeiten in TDM Gesamtbetrag Restlaufzeit Restlaufzeit


bis ein Jahr ein bis fünf Jahre
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 6.230 (2.831) 6.230 (2.831) 0 (0)
Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung 4.856 (3.111) 4.856 (3.111) 0 (0)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 393 (315) 393 (315) 0 (0)
Sonstige Verbindlichkeiten 458 (224) 438 (194) 19 (30)
- davon aus Steuern 64 (0) 64 (0) 0 (0)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 128 (85) 128 (85) 0 (0)
Gesamtbetrag 11.937 (6.481) 11.918 (6.451) 19 (30)
Die in Klammern aufgeführten Beträge entsprechen dem Stand zum 31. 12. 1999.

ANHANG UND KONZERNANHANG S EITE 22


G ESCHÄFTSBERICHT SOLON AG 2000

DIE VERBINDLICHKEITEN DES KONZERNS SIND WIE FOLGT STRUKTURIERT :

Verbindlichkeiten in TDM Gesamtbetrag Restlaufzeit Restlaufzeit


bis ein Jahr ein bis fünf Jahre
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 7.203 (4.454) 7.134 (4.382) 69 (72)
Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung 5.979 (4.310) 5.979 (4.310) 0 (0)
Erhaltene Anzahlungen 9 (5) 9 (5) 0 (0)
Sonstige Verbindlichkeiten 630 (732) 611 (702) 19 (30)
- davon aus Steuern 96 (0) 96 (0) 0 (0)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 149 (85) 149 (85) 0 (0)
Gesamtbetrag 13.821 (9.501) 13.773 (9.399) 88 (102)
Die in Klammern aufgeführten Beträge entsprechen dem Stand zum 31. 12. 1999.

Ferner bestehen Abnahmeverpflichtungen: Die Avalkreditinanspruchnahme des Konzerns


zum 31.12.2000 betrug bei der Commerzbank
• für elektronische Bauteile mit der BEK TDM 2.806; bei der HypoVereinsbank AG wurde
Systemtechnik Baugruppen und elektronische der Avalkredit mit einem Betrag von TDM 30 in
Komponenten GmbH & Co. über die Anspruch genommen. Besichert wird der
Fertigung von Komponenten von SOLON- Avalkredit der Commerzbank AG durch eine
Wechselrichtern. Die sich daraus ergebende 80%-ige Ausfallbürgschaft des Landes Berlin,
Restverpflichtung für 2001 liegt in der durch Sicherungsübereignung des Rohstoff- und
Größenordnung von zur Zeit ca. TDM 190 Warenlagers der SOLON AG, durch nachrangige
• Zelliefervertrag vom 01.12.2000 mit der Sicherungsübereignung des Rohstoff- und
TESSAG; Volumen TDM 7.800 Warenlagers der ENERGIEBISS, durch eine
• Zelliefervertrag vom 26.09.2000 mit Globalzession der gegenwärtigen und zukünf-
Sunways AG, Volumen TDM 9.200. tigen Forderungen, durch eine nachrangige
Globalzession der Forderungen der ENERGIEBISS,
Weiterhin verpflichtet sich die SOLON AG im durch Abtretung etwaiger Erlöse aus der
Rahmen einer Vereinbarung, die ENERGIEBISS Verwertung von dem Unternehmen zustehen-
GmbH finanziell so auszustatten, daß sie jeder- den Patent- oder sonstigen Schutz- bzw.
zeit in der Lage ist, ihren Verpflichtungen nach- Lizenzrechten sowie durch selbstschuldnerische
zukommen. Bürgschaften der drei Gründungsvorstände.
Gegenüber der SolarWerk GmbH wurde Daneben wird der Avalkredit der HypoVereins-
ebenfalls eine Patronatserklärung abgegeben. bank AG besichert durch einen Abtretungs-
Zum Zeitpunkt des Jahresabschlusses stand vertrag der Forderungen sämtlicher über die
zum einen ein Avalkredit von der Commerz- HypoVereinsbank AG laufenden Projekte.
bank AG, Filiale Berlin-Mitte, in Höhe von
TDM 4.000, zum anderen ein projektbezo-
gener Kontokorrent- und Avalkredit in Höhe
von TDM 5.000 der HypoVereinsbank AG,
Niederlassung Berlin sowie zusätzlich ein Aval-
kredit in Höhe von TDM 1.000 der Hypo-
Vereinsbank AG, Niederlassung Berlin, dem
Konzern zur Verfügung.

S EITE 23 ANHANG UND KONZERNANHANG


G ESCHÄFTSBERICHT SOLON AG 2000

4. Erläuterungen zur Gewinn- und


Verlustrechnung

Die im Geschäftsjahr vom Konzern erzielte be-


triebliche Gesamtleistung teilt sich in Geschäfts-
sparten wie folgt auf:

2000 1999
TDM % TDM %
PV - Anlagenbau 7.123 23,43 8.682 56,94
TH - Anlagenbau 1.511 4,97 2.443 16,03
Standard- Modulproduktion 6.106 20,09 0 0,00
Handel 7.912 26,30 4.063 26,65
Systemelektronik 5.732 18,86 0 0,00
Sonstiges 2.012 6,62 58 0,38
Gesamtleistung Konzern 30.386 100,00 15.246 100,00

In der betrieblichen Gesamtleistung des


Konzerns sind positive Bestandsveränderungen
an fertigen und unfertigen Erzeugnissen und
unfertigen Leistungen von TDM 1.349 enthalten.
Der Handel beinhaltet den Handel mit gruppen-
intern gefertigten Modulen.
Die im Geschäftsjahr von der SOLON AG
erzielte betriebliche Gesamtleistung teilt sich in
Geschäftssparten wie folgt auf:

2000 1999
TDM TDM
PV - Anlagenbau 5.209 6.458
Standard- Modulproduktion 10.082 0
Handel 362 3.105
Andere aktivierte Eigenleistungen 0 58
Sonstige Umsätze 1.667 0
Gesamtleistung SOLON AG 17.320 9.621

Die Sonstigen betrieblichen Erträge des Konzerns


enthalten unter anderem TDM 246 Lohnzu-
schüsse.
Bei der SOLON AG ergibt sich nach
Verrechnung des Materialeinsatzes und des
Personalaufwandes ein negatives Betriebs-
ergebnis von TDM 1.152.
Die außerordentlichen Erträge i.H.v. TDM 1.321
resultieren aus einer Vertragsstrafe, die die
Energy Valley AG im Zusammenhang mit dem
Erwerb der ASP AG zahlen mußte.
Unter Einbeziehung der übrigen Aufwands-
und Ertragsposten ergibt sich ein Fehlbetrag für
den Zeitraum vom 01.01. bis 31.12.2000 von
TDM 6.213.
Damit ermittelt sich der Bilanzverlust der
SOLON AG wie folgt: Verlustvortrag aus dem Vorjahr TDM 8.883
Jahresfehlbetrag 2000 TDM 6.213
Bilanzverlust TDM 15.096

ANHANG UND KONZERNANHANG S EITE 24


G ESCHÄFTSBERICHT SOLON AG 2000

5. Sonstige Angaben • Mitglied des Aufsichtsrates der NEWS AG,


Lohmar und Berlin
Den Mitgliedern des Vorstands und den Mit-
gliedern des Aufsichtsrats wurden aus Mitteln Herr Dr. Peter Grauer ist zugleich Präsident des
der Gesellschaft weder Darlehen noch Zuschüsse Verwaltungsrates der Energy Valley AG,
gewährt. St. Niklausen.
Die Mitglieder des Vorstands erhielten im
Zeitraum 01.01. bis 31.12.2000 Bezüge in Höhe Herr Dipl. Ing. Clemens Triebel ist Mitglied des
von TDM 473 zuzüglich TDM 6 Sachbezüge und Beirates der Unternehmensvereinigung Solar-
TDM 98 Aufwandsentschädigungen. Die Vergü- wirtschaft (UVS), Berlin.
tung der Mitglieder des Aufsichtsrates betrug
TDM 30. Grundkapital
Im Jahresdurchschnitt waren ohne die Mit-
glieder des Vorstands 85 Mitarbeiterinnen und Nach der Ausgabe neuer Aktien zum Erwerb
Mitarbeiter beschäftigt. der ASP AG sowie der Eintragung der am
29.06.99 beschlossenen Kapitalerhöhung am
Organe der Gesellschaft 25.08.00 beträgt das Grundkapital der
SOLON AG TDM 16.844.
Vorstand
In der Hauptversammlung vom 26.07.2000
• Alexander Voigt, Vorstandssprecher wurde der Vorstand satzungsmäßig ermächtigt,
• Harald Rothschedl, Finanzvorstand ab mit Zustimmung des Aufsichtsrates das Grund-
1.5.2001 kapital der Gesellschaft bis zum 30.06.2005
• Dipl. Kfm. Gerd-Michael Hasenbein durch Ausgabe neuer Stückaktien gegen Sach-
(Vorstandsvorsitzender), bis 06.03.2000, oder Bareinlagen einmalig oder mehrmals um
abgelöst von Unternehmer Peter Schüring, insgesamt bis zu TDM 7.656 zu erhöhen (geneh-
Berlin, bis 05.05.2000 migtes Kapital).
• Dipl. Wi. Päd. Birgit Flore, Finanz- und
Personalvorstand, bis 21.02.2001 Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung
• Dipl. Ing. Reiner Lemoine, des Aufsichtsrates über den Ausschluß des
Produktionsvorstand, bis 05.05.2000 Bezugsrechtes der Aktionäre zu entscheiden und
die weiteren Einzelheiten der jeweiligen Kapital-
Aufsichtsrat erhöhung, sowie die Bedingungen der Aktien-
ausgabe festzulegen. Die Regelungen zu den
• Unternehmer Immo Ströher, Darmstadt Beschlüssen über genehmigtes Kapital vom
(Vorsitzender ab 10.05.00) 29.06.1999 wurden im Hinblick auf die
• Steuerberater Gert Behrens, Berlin Neuregelung aufgehoben.
(Vorsitzender bis zum 05.05.00)
• Unternehmer Peter Schüring, Berlin Der Vorstand wurde weiterhin ermächtigt, mit
(Stellvertretender Vorsitzender), bis 06.03.2000 Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum
• Unternehmer Dipl. Ing. Reiner Lemoine, Berlin 30.06.2005 Options- und / oder Wandelschuld-
(ab 26.07.2000) verschreibungen im Gesamtnennbetrag von bis
• Unternehmer Dr. Peter Grauer, Luzern (ab zu € 50.000.000 mit Wandelrechten auf neue
26.07.2000) Stückaktien bis zu TDM 6.125 und einer Laufzeit
• Ingenieur Johannes Große Boymann, Berlin von längstens 10 Jahren zu begeben.
• Ingenieur Clemens Triebel, Berlin
• Unternehmer Dr. Guido G. R. Sandler, Berlin, Schließlich faßte die Hauptversammlung den
bis 05.05.2000 Beschluß über die Implementierung und Aus-
gestaltung eines Stock Option Programms 2000.
Herr Ströher ist zugleich Mitglied des Auf- So sollen nunmehr entsprechend der Geschäfts-
sichtsratres der Q-Cells AG, Berlin. politik der Gesellschaft bis zu 306.250 Aktien-
optionen an derzeitige und künftige Mitglieder
Herr Behrens ist zugleich in den folgenden Kon- des Vorstandes und Mitarbeiter der Gesellschaft
trollgremien tätig: oder zukünftig verbundener Unternehmen unter
bestimmten Bedingungen ausgegeben werden.
• Aufsichtsratsvorsitzender der Da.v.i.d. AG,
Berlin Die im Rahmen des Stock Option Programms
• Aufsichtsratsvorsitzender der Luisenstadt 2000 ausgegebenen Bezugsrechte können
Bewohnergenossenschaft e. G., Berlin grundsätzlich binnen 10 Jahren nach ihrer Aus-
• Mitglied des Aufsichtsrates der Bewohner- gabe verübt werden.
genossenschaft FriedrichsHeim e. G., Berlin

S EITE 25 ANHANG UND KONZERNANHANG


G ESCHÄFTSBERICHT SOLON AG 2000

Aktien

Bei den Aktien handelt es sich um nennwert-


lose Stückaktien, die auf den Inhaber lauten.
Mehrstimmrechtsaktien bestehen nicht.
Das zum 31.12.00 ausgewiesene Grund-
kapital ist eingeteilt in 3.368.750 nennwertlose
Stückaktien.
Die Aktien werden seit dem 22.10.98 unter
der WKN 724630 im geregelten Freiverkehr an
den Börsen Berlin, Frankfurt, Hamburg und
München gehandelt.

Aktionäre

Kein Aktionär hat Aktien für Rechnung der


Gesellschaft übernommen. Die Gesellschaft
besitzt keine eigenen Aktien.
In der Hauptversammlung vom 26.07.2000
wurde die Gesellschaft bis zum 30.12.2001
ermächtigt, eigene Aktien bis zu zehn vom
Hundert des Grundkapital zu erwerben und der
Vorstand, die eigenen Aktien mit Zustimmung
des Aufsichtsrates ohne weiteren Hauptver-
sammlungsbeschluß einzuziehen.

Entwicklung des Eigenkapitals

ENTWICKLUNG UND ZUSAMMENSETZUNG DES EIGENKAPITALS ZUM 31.12.2000

AG Konzern
TDM TDM

Gezeichnetes Kapital
(Grundkapital)
Stand 01.01. 12.250 12.250
Erhöhung Gezeichnetes Kapital in 2000 4.594 4.594
Stand 31.12. 16.844 16.844
Kapitalrücklage
Stand 01.01. 2.430 2.430
Einstellung Agio aus Barkapitalerhöhung 6.651 6.651
Stand 31.12. 9.081 9.081
Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung
Stand 01.01. 0 0
Zugang 2000 0 80
Stand 31.12. 0 80
Bilanzverlust
Stand 01.01. 8.883 9.107
Veränderung Anpassung Erstkonsolidierung 0 53
Jahresfehlbetrag 2000 6.213 6.502
Stand 31.12. 15.096 15.662
Eigenkapital 31.12. 10.829 10.343

Berlin, den 30.04.2001


Der Vorstand

ANHANG UND KONZERNANHANG S EITE 26


G ESCHÄFTSBERICHT SOLON AG 2000

ANLAGENSPIEGEL SOLON AG PER 31.12.2000

Anschaffungs- und Herstellungskosten


01.01.2000 Zugänge Umbuchungen Abgänge 31.12.2000
DM DM DM DM DM
Anlagevermögen

I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 156.549,37 14.361,10 0,00 3.017,00 167.893,47
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücks- 650.798,18 33.869,47 0,00 0,00 684.667,65
gleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten
auf fremden Grundstücken
2. Technische Anlagen und 1.482.994,32 267.492,55 282.906,14 0,00 2.033.393,01
Maschinen
3. Andere Anlagen, Betrieb 855.008,94 297.569,68 -69.848,00 29.604,49 1.053.126,13
und Geschäftsausstattung
4. Geleistete Anzahlungen und 645.261,44 188.696,27 -213.058,14 285.166,54 335.733,03
Anlagen im Bau
3.634.062,88 787.627,97 0,00 314.771,03 4.106.919,82
3.790.612,25 801.989,07 0,00 317.788,03 4.274.813,29
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2.668.779,09 3.062.500,00 0,00 0,00 5.731.279,09
2. Ausleihungen an verbundene 314.500,00 2.667.245,09 0,00 234.500,00 2.747.245,09
Unternehmen
3. Anteile an Unternehmen, mit denen 6.258,66 0,00 0,00 0,00 6.258,66
ein Beteiligungsverhältnis besteht
4. sonstige Ausleihungen 129.716,95 4.149,47 0,00 5.866,42 128.000,00
3.119.254,70 5.733.894,56 0,00 240.366,42 8.612.782,84
6.909.866,95 6.535.883,63 0,00 558.154,45 12.887.596,13

ANLAGENSPIEGEL SOLON AG S EITE 28


G ESCHÄFTSBERICHT SOLON AG 2000

Abschreibungen Buchwerte
01.01.2000 Zugänge Umbuchungen Abgänge 31.12.2000 31.12.2000 31.12.1999
DM DM DM DM DM

49.459,37 40.767,66 0,00 188,56 90.038,47 77.855,00 107.090,00

111.335,18 67.985,47 0,00 0,00 179.320,65 505.347,00 539.463,00

234.259,32 223.049,69 3.492,00 0,00 460.801,01 1.572.592,00 1.248.735,00

215.621,94 249.222,43 -3.492,00 22.779,24 438.573,13 614.553,00 639.387,00

0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 335.733,03 645.261,44

561.216,44 540.257,59 0,00 22.779,24 1.078.694,79 3.028.225,03 3.072.846,44


610.675,81 581.025,25 0,00 22.967,80 1.168.733,26 3.106.080,03 3.179.936,44

0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 5.731.279,09 2.668.779,09


0,00 40.000,00 0,00 0,00 40.000,00 2.707.245,09 314.500,00

0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 6.258,66 6.258,66

0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 128.000,00 129.716,95


0,00 40.000,00 0,00 0,00 40.000,00 8.572.782,84 3.119.254,70
610.675,81 621.025,25 0,00 22.967,80 1.208.733,26 11.678.862,87 6.299.191,14

S EITE 29 ANLAGENSPIEGEL SOLON AG


G ESCHÄFTSBERICHT SOLON AG 2000

ANLAGENSPIEGEL KONZERN PER 31.12.2000

Anschaffungs- und Herstellungskosten


31.12.1999 Zugänge Umbuchungen Abgänge 31.12.2000
DM DM DM DM DM
Anlagevermögen

I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte
1. und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 190.861,20 30.752,43 0,00 3.017,00 218.596,63
2. Geschäfts- und Firmenwert 2.862.987,28 1.784.749,80 0,00 0,00 4.647.737,08
3.053.848,48 1.815.502,23 0,00 3.017,00 4.866.333,71
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücks- 650.798,18 33.869,47 0,00 0,00 684.667,65
gleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten
auf fremden Grundstücken
2. Technische Anlagen und 1.664.468,86 413.409,92 262.026,26 4.694,00 2.335.211,04
Maschinen
3. Andere Anlagen, Betrieb 1.279.220,53 1.210.588,51 -48.968,12 189.058,20 2.251.782,72
und Geschäftsausstattung
4. Geleistete Anzahlungen und 645.261,44 188.696,27 -213.058,14 285.166,54 335.733,03
Anlagen im Bau
4.239.749,01 1.846.564,17 0,00 478.918,74 5.607.394,44
III. Finanzanlagen
1. Anteile an Unternehmen, mit denen 6.258,66 0,00 0,00 0,00 6.258,66
ein Beteiligungsverhältnis besteht
2. sonstige Ausleihungen 129.716,95 4.149,47 0,00 5.866,42 128.000,00
135.975,61 4.149,47 0,00 5.866,42 134.258,66
7.429.573,10 3.666.215,87 0,00 487.802,16 10.607.986,81
1) davon erfolgsneutral aus Erweiterung des Konsolidierungskreises DM 92.278,02
2) dto. DM 553.927,87
3) dto. Summe DM 646.205,89

ANLAGENSPIEGEL KONZERN S EITE 30


G ESCHÄFTSBERICHT SOLON AG 2000

Abschreibungen Buchwerte
31.12.1999 Zugänge Umbuchungen Abgänge 31.12.2000 31.12.2000 31.12.1999
DM DM DM DM DM DM DM

54.877,20 47.480,52 0,00 188,56 102.169,16 116.427,47 135.984,00


366.891,64 297.275,87 0,00 0,00 664.167,51 3.983.569,57 2.496.095,64
421.768,84 344.756,39 0,00 188,56 766.336,67 4.099.997,04 2.632.079,64

111.335,18 67.985,47 0,00 0,00 179.320,65 505.347,00 539.463,00

1)
277.821,55 341.480,29 -7.457,88 0,00 611.843,96 1.723.367,08 1.386.647,31

340.618,82 979.747,32 2) 7.457,88 76.452,25 1.251.371,77 1.000.410,95 938.601,71

0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 335.733,03 645.261,44

729.775,55 1.389.213,08 3) 0,00 76.452,25 2.042.536,38 3.564.858,06 3.509.973,46

0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 6.258,66 6.258,66

0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 128.000,00 129.716,95


0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 134.258,66 135.975,61
3)
1.151.544,39 1.733.969,47 0,00 76.640,81 2.808.873,05 7.799.113,76 6.278.028,71

S EITE 31 ANLAGENSPIEGEL KONZERN


G ESCHÄFTSBERICHT SOLON AG 2000

IMPRESSUM

Herausgeber:
SOLON AG für Solartechnik

Redaktion und Gestaltung:


SOLON AG für Solartechnik

Fotonachweis:

Seite 1,3 unten,5,6,7


Portraits und Bilder aus der Produktion der
SOLON AG
Fotograf: Norbert Michalke

Seite 2
Sonnensegel Steinzeichen Steinbergen
Fotograf: Sven Lehmann

Seite 3 (Ausschnitt), Seite 17


Badeinsel Steinhude
Fotograf: Gerhardt Zwickert

Seite 27
Klinisch Molekularbiologisches Institut der
Universität Erlangen
Fotograf: Wolfram Murr

Seite 11, 12
Photovoltaiklamellen Paul-Löbe-Haus, Berlin
Fotograf: Wolgang Reithebuch

IMPRESSUM S EITE 32
SOLON AG für Solartechnik
Schlesische Straße 27
D-10997 Berlin
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Fax: + 49 (0) 30 / 61 07 09 - 99
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