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Die numerischen Grundlagen

CAD-integrierter CFD
White Paper

Februar 2014

Autoren:
Dr. A Sobachkin,
Dr. G. Dumnov,
(Mentor Graphics
Corporation, Mechanical
Analysis Division, Russland)
Dr. A Sobachkin,
Engineering Manager
THEMA
CAD/CAE-Integration: Vernetzung und Integration der Analyse
im Konstruktionsprozess

ÜBERSICHT
SOLIDWORKS Flow Simulation ist eine neue Klasse CFD-Analysesoftware (Computational
Fluid Dynamics, numerische Strömungsmechanik), die (als sog. konstruktionsbegleitende
CFD) vollständig in die mechanische Konstruktionsumgebung für alle allgemeinen
Konstruktionsanwendungen integriert ist.
Jede CFD-Software beinhaltet die Repräsentation durch Navier-Stokes-Gleichungen,
Turbulenzmodellen und Modellen physikalischer Phänomene. CFD-Codes sind seit den
80er Jahren des 20. Jahrhunderts wesentlich komplexer geworden, insbesondere im Bereich
der physikalischen Modellierung, wobei der Schwerpunkt weniger auf der Handhabung
der geometrischen Komplexität liegt. Gleichzeitig haben sich mechanische CAD-Systeme,
mit denen es möglich ist, relativ leicht komplexe Geometrien zu konstruieren, in fast allen
Branchen zu einem wesentlichen Pfeiler des Produktentwicklungsprozesses entwickelt.
1999 brachte SOLIDWORKS mit der ersten Version von FloWorks zum ersten Mal eine CFD-
Simulationsfunktion in einem MCAD-System auf den Markt, die direkt mit einer nativen
CAD-Geometrie als Ausgangspunkt für den CFD-Prozess arbeitete, ohne dass Änderungen
vorzunehmen waren. Mittlerweile werden verschiedene CAD-integrierte und CAD-bezogene
Werkzeuge angeboten. Diese Werkzeuge setzen im Vergleich zum herkömmlichen CFD-
Ansatz andere Technologien zur numerischen Simulation ein, wie zum Beispiel die
Vernetzung, Gleichungslöser und die Wandbehandlung; allerdings wurde bisher nur wenig
über ihre Funktionsweise veröffentlicht. Dieses Dokument bietet einen umfassenden Einblick
in die numerischen Grundlagen von SOLIDWORKS Flow Simulation (ehemals FloWorks).
Untermauert wird die Idee durch die Auswahl der kartesischen Vernetzungstechnologie und
deren Einfluss auf die Behandlung der Geometrie, insbesondere die Übergänge von Feststoff-
Fluid und Feststoff-Feststoff, sowie die Wandbehandlung zur Erfassung der Entwicklung
der Grenzschicht und die Berechnung von Oberflächenreibung und Wärmefluss. Eine
besondere Herausforderung stellt die Behandlung von dünnen Wänden und mehrschichtigen
Schalenkörpern dar.
Abschließend erläutern wir die Erweiterung von rechtwinkligen Vernetzungs- und
Grenzschichtmodellen durch eine Reihe physikalischer Modelle wie Überschall- und
Hyperschallströmungen, die Verbrennung vorgemischter und nicht vorgemischter Gase
sowie Siede-, Kavitations- und Kondensationsvorgänge. Wir gehen außerdem kurz auf
Strahlungsmodelle mit spektralen Eigenschaften ein.

Schlüsselworte
CAE, CFD, EFD, SOLIDWORKS Flow Simulation, CAD-integriert, Vernetzung,
Vernetzungstechnologie, numerische Schemata, Solver-Technologie, Konstruktionsanalyse,
Engineering Fluid Dynamics, Multiphysik.

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1. EINFÜHRUNG
In der modernen Konstruktionspraxis werden von Ingenieuren in den verschiedensten
Branchen PLM-Konzepte (Product Lifecycle Management) zur einheitlichen
Verwendung und Pflege von 3D-Produktdaten während des Lebenszyklus und für
alle Konstruktionsänderungen eines Produkts eingesetzt. Das PLM-Konzept beruht
auf der Verfügbarkeit qualitativ hochwertiger, vollständiger, detaillierter und präziser
3D-Produktmodelldaten im Rahmen eines zentralen mechanischen CAD-Systems. Die
3D-Produktmodelldaten sind somit Grundlage und Ausgangspunkt für alle modernen
virtuellen Prototypen und physikalischen Simulationen. Die Simulation von Fluidströmen
mithilfe der numerischen Strömungsmechanik (CFD) in CAD-integrierten Kontexten
wie diesen ist aus offensichtlichen Gründen eine sehr attraktive Methode, da sie den
Konstruktionsprozess nicht nur beschleunigen, sondern auch planbarer und zuverlässiger
machen kann. Dies ist von wesentlicher Bedeutung in Anbetracht der stets komplexer
werdenden Konstruktionen und der Abhängigkeit von externen Entwicklungspartnern.
In diesem Zusammenhang ist zu beachten, dass alle großen CAD-Systeme vor geraumer
Zeit entwickelt und als Konstruktionswerkzeuge verbessert wurden. Der Bedarf an
integriertem CAE (insbesondere CFD) wurde erst später erkannt. CAE- und CFD-Werkzeuge
blicken auf eine lange Geschichte zurück und wurden in dieser Zeit für ihre jeweiligen
Aufgaben verbessert. Dies erklärt, warum CFD für längere Zeit als eigenständiges Werkzeug
weiterentwickelt wurde und der Kontakt mit CAD-Werkzeugen auf einfachen Datenaustausch
beschränkt blieb. Da CFD jedoch in der Konstruktionsphase verwendet wird und als
Grundlage für alle PLM-Roadmaps dient, steigt der Bedarf an der vollständigen Integration
von CFD in CAD rasant. Ende der 90er Jahre wurde mit FloWorks (heute SOLIDWORKS
Flow Simulation) das erste vollständig integrierte CFD-Produkt als Zusatzanwendung für
SOLIDWORKS entwickelt.
SOLIDWORKS Flow Simulation beruht auf zwei Hauptprinzipien:
• direkte Verwendung von nativem CAD als Quelle der Geometriedaten,
• Kombination der ausführlichen 3D-CFD-Modellierung mit vereinfachten Verfahren in
Bereichen unzureichender Netzauflösung.
SOLIDWORKS Flow Simulation wird im CAD-System SOLIDWORKS ausgeführt und umfasst
die folgenden Technologien:
• CAD-Datenverwaltung (Projektdatenverwaltung)
• Vernetzung
• CFD-Solver
• Modellierungstechnologien für die Konstruktion
• Ergebnisbetrachtung

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2. SOLIDWORKS Flow Simulation – Behandlung von Randschichten
CAD beschreibt das Festkörpermodell. CFD bezieht sich hauptsächlich auf den
Strömungsbereich (Lösungsbereich abzüglich Festkörpermodell). Bei herkömmlichen
CFD‑Codes wird der Strömungsbereich durch Boolesche Subtraktion des Festkörpermodells
innerhalb des CAD-Systems und anschließende Vernetzung des invertierten Festkörpers
mithilfe des CFD-Werkzeugs erstellt. Netzgeneratoren beruhen in traditionellen
CFD‑Werkzeugen in der Regel auf körperangepassten Algorithmen. Ausführliche
Bewertungen der Grundtypen der Vernetzung können in verschiedenen Publikationen
nachgelesen werden (z. B. Weatherill & Hassan, 1994, Filipiak, 1996 und Parry & Tatchell,
2008). Diese Dokumente zeigen, dass körperangepasste Netze häufig zur Lösung
branchenspezifischer Probleme eingesetzt wurden. Als allgemeine Regel gilt, dass für
komplizierte Geometrien unstrukturierte Netze verwendet werden, die durch ungleichmäßig
verteilte Knoten gebildet werden (siehe Abb. 1). Bei weniger komplexen Netzgeometrien
können oft strukturierte Netze verwendet werden (siehe Abb. 2). Es besteht auch die
Möglichkeit, diese beiden Vernetzungsstrategien zu kombinieren, wobei strukturierte Netze
in Subbereichen wie in der Nähe von Wänden gebildet werden und unstrukturierte Netze in
allen anderen Bereichen (siehe Abb. 3). Diese Netze können als teilweise strukturiert oder
teilweise unstrukturiert bezeichnet werden.
CAD-Systeme wurden ursprünglich ausschließlich zum Zweck der Konstruktion entwickelt
und nicht für die numerische Simulation. Körperangepasste Netze reagieren in der
Regel hochsensibel auf die CAD-Geometrie (bei Simulationsverfahren, weniger bei der
Konstruktion). Der erste Schritt für die Erstellung dieser Netze ist im Allgemeinen die
Erstellung der Knoten auf der Festkörperoberfläche. Anschließend wird die Oberfläche
mithilfe der Delaunay-Triangulation vernetzt. Auf Basis der Oberflächentriangulation
wird dann das räumliche Netz erstellt. Häufig handelt es sich um ein Netz mit Tetraeder-
Elementen, die das Delaunay-Kriterium erfüllen (z. B. Delaunay, 1934, Lawson,
1977, Watson 1981, Baker, 1989 und Weatherill & Hassan, 1994). In vielen Fällen
muss der Benutzer aufgrund von Fehlern in der Oberflächendarstellung eingreifen
und Zweideutigkeiten auflösen, um die Fehler in der CAD-Geometrie zu beheben.
Außerdem werden in manchen Situationen durch die übermäßige Verfeinerung der
Oberfläche extrem viele kleine Dreiecke gebildet. Sie können in Bereichen auftreten,
die für die Strömungssimulation unbedeutend sind, da der Vernetzungsalgorithmus auf
Geometrieeigenschaften (kleine Radien, kleine Spitzen, Materialverbindungen usw.) reagiert
und Korrekturmaßnahmen vom Benutzer erforderlich macht.

Abbildung 1: Unstrukturiertes Abbildung 2: Strukturiertes Körpernetz mit Rippen


körperangepasstes Netz

Abbildung 3: Kombination eines strukturierten Abbildung 4: Strukturiertes kartesisches


kartesischen Netzes und eines unstrukturierten eingetauchtes Körpernetz
körperangepassten Netzes in der Nähe der Wand

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Einen alternativen Ansatz bietet die Verwendung eines Netzes eines eingetauchten Körpers
wie in Abb. 4. Bei diesem Ansatz wird das Netz unabhängig von der Geometrie erstellt,
und die Zellen können die Begrenzung zwischen Festkörper- und Fluidbereichen beliebig
überschneiden. Dadurch kann ein kartesisches Netz verwendet werden, das in der Regel
kein körperangepasstes Netz sein kann. Ein solches Netz kann als eine Gruppe von Quadern
(rechteckige Zellen) definiert werden, die aneinander und an die externe Begrenzung der
Berechnungsdomäne angrenzen und entlang der kartesischen Koordinaten ausgerichtet
sind. Quader, die von der Oberfläche geschnitten werden („Schnitt-Zellen“), werden in
Abhängigkeit von den Randbedingungen behandelt, die auf der Oberfläche definiert sind.
Dieser Vorgang wird an späterer Stelle beschrieben. Beachten Sie, dass der Ansatz des
eingetauchten Körpernetzes bei Tetraeder- und anderen Elementen angewendet werden
kann (siehe Löhner et al., 2004). Es werden jedoch kartesische Netze bevorzugt, da sie eine
präzise Annäherung und einfache Implementierung ermöglichen.
Kartesische Netze bieten die folgenden Vorteile:
• Einfachheit, Schnelligkeit und Stabilität des Vernetzungsalgorithmus, insbesondere im
Zusammenhang mit nativen CAD-Daten,
• Minimierung lokaler Abschneidefehler,
• Robustheit des Gleichungslösers.
Die SOLIDWORKS Flow Simulation-Technologie beruht auf der Verwendung von kartesischen
Netzen, und die Vernetzungstechnologie ist eines der wichtigsten Elemente CAD-integrierter
CFD, da sie die Verbindung von CAD- und CFD-Werkzeugen ermöglicht.
Als Ergebnis der Verwendung kartesischer Netze entstehen Zellen, die sich vollständig in
Festkörpern (Festkörperzellen) oder im Fluid (Fluidzellen) befinden oder die eingetauchte
Begrenzung schneiden (hier als partielle Zellen bezeichnet). Im einfachsten Fall besteht
die partielle Zelle aus zwei Teilvolumen (CV): einem Fluid-Volumen und einem Festkörper-
Volumen (siehe Abb. 5).

Für Strömungsdurchlass
geöffneter Bereich
CVFluid

CVFestkörper

Abbildung 5: Einfachste Form einer partiellen Zelle mit zwei Teilvolumen im Inneren.

Jedes Teilvolumen ist dann vollständig fest oder vollständig fluid. Alle erforderlichen
geometrischen Parameter des Teilvolumens, wie das Volumen und die Koordinaten der
Zellenmitte, werden berechnet. Die Bereiche und die Richtung des Normalenvektors werden
für die Flächen berechnet, die das Steuervolumen begrenzen. Alle diese Daten werden direkt
dem nativen CAD-Modell entnommen. Darüber hinaus können durch die Verwendung des
nativen CAD-Modells alle Aspekte der Geometrie innerhalb der partiellen Zelle bestimmt
werden (z. B. feste Kanten) – siehe Abb. 6. Diese Technologie der Vereinigung von CAD/
CFD berücksichtigt die Punkte C1 und C2 auf der festen Kante, um die beiden Facetten
A1-C1-C2-A2 und B1-C1-C2-B2 in der Netzdarstellung zu beschreiben, die genau den beiden
Facetten im CAD-Modell entsprechen.

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Abbildung 6: Darstellung der CAD-Geometrie (links) in der partiellen Zelle (rechts) mit zwei Facetten und fester Kante in einer Zelle.

Diese Technologie ermöglicht selbst bei relativ groben Netzen eine gute Auflösung der
Geometriefeatures (siehe Abb. 7).
CAD Netzdarstellung ohne Netzdarstellung mit
Auflösung der Kanten in Auflösung der Kanten in
partiellen Zellen partiellen Zellen

Abbildung 7: Netzdarstellung einer CAD-Geometrie mit Auflösung von festen Kanten in partiellen Zellen.

Es ist eine beliebige Anzahl an Teilvolumen in einer Zelle möglich, beispielsweise drei bei
einer dünnen Wand oder auch mehr, wie dargestellt in Abb. 8.

Fluid 1 Fluid 1

Fluid 2 Fluid 2

Abbildung 8–9: Partielle Zelle mit drei Teilvolumen (Fluid-Festkörper-Fluid) bei einer dünnen festen Wand und partielle Zelle mit
sieben Teilvolumen bei einer dünnen festen Wand, die fünf Layer mit verschiedenen Materialeigenschaften enthält.

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Mehrere Layer von Teilvolumen sind nicht nur für die Modellierung des Fließverhaltens
von wesentlicher Bedeutung, sondern auch für Wärmetransferphänomene, wie bei der
Berechnung des Kontaktwiderstands und der Jouleschen Wärme in einem Festkörper (eine
vollständig verkoppelte Multiphysikanwendung). Die Teilvolumen von Festkörpern und
Fluiden können in jeder Zelle viele Male gewechselt werden, wie dargestellt in Abb. 10.

Abbildung 10: Mehrere Teilvolumen (Festkörper-Fluid-Festkörper-Fluid-… usw.) für partielle Zellen.

Für die Vernetzung wird die rechteckige Berechnungsdomäne in eine Reihe rechteckiger
Zellen (Quader) unterteilt, die mithilfe des Schnittpunkts der Ebenen parallel zu den
Achsen des Koordinatensystems geformt werden. Das Netz kann (durch Teilung der
einzelnen Quader in acht geometrisch ähnliche Quader) unter Anwendung verschiedener
Anpassungskriterien verfeinert werden, die für jeden Festkörper (Krümmung, enge Kanäle,
kleine Features usw.) definiert und automatisch anhand von Gradienten in der Lösung
bestimmt werden können.

Abbildung 11: SOLIDWORKS Flow Simulation-Netz nach Verfeinerung.

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Durch die Verfeinerung werden Zellen mit verschiedenen Verfeinerungsgraden gebildet.
Dabei ist zu beachten, dass der Unterschied des Verfeinerungsgrads bei angrenzenden Zellen
in der EFD-Technologie nie größer als 1 ist. Weitere Informationen hierzu bietet Abb. 11.
Die Verfeinerungen sind wichtig für die Darstellung von Features der CAD-Geometrie, wie
Oberflächen mit kleinen Krümmungen, kleine Features, enge Kanäle usw. Darüber hinaus
ermöglicht eine Vernetzungstechnologie wie diese die Implementierung effizienter und
robuster automatischer Werkzeuge für die Vernetzung. Als Eingabedaten sind die Größe des
geometrischen Objekts (kann automatisch aus dem CAD-Werkzeug übernommen werden),
die Größe des kleinsten darzustellenden Features und einige allgemeine Informationen zur
Aufgabe (interne oder externe Strömung, zu verwendende physikalische Modelle usw.)
ausreichend. Es ist auch möglich, eine zusätzliche Verfeinerung während der Berechnung
zu aktivieren, mit dem Ziel das Netz besser auf Singularitäten in der Lösung, wie z. B.
Stoßwellen, einzustellen.

3. PHYSIKALISCHE MODELLE
Mithilfe der kartesischen Vernetzung von SOLIDWORKS Flow Simulation können
konjugierte Multiphysikberechnungen vorgenommen werden, indem ein Berechnungsnetz
mit Fluidzellen, Festkörperzellen und partiellen Zellen (mit mehreren Teilvolumen)
verwendet wird:
• Fluidströmungsanalyse für Fluidbereiche,
• Berechnung der Wärmeübertragung und des elektrischen Stroms in Festkörperbereichen.
Die Fluidströmungsanalyse und die Wärmeleitung können auch separat behandelt werden.
Zusätzlich können alle Berechnungen mit verschiedenen Strahlungsmodellen gekoppelt
werden. Die native CAD-Geometrie liefert für all diese physikalischen Phänomene die
ursprünglichen geometrischen Daten.

1. Fluidbereiche
SOLIDWORKS Flow Simulation löst in Fluidbereichen die Navier-Stokes-Gleichungen, die
Gesetze der Massen-, Impuls- und Energieerhaltung für Strömungen ausdrücken:

Für die Berechnung von komprimierbaren Hochgeschwindigkeitsströmungen und


Strömungen mit Stoßwellen wird die folgende Energiegleichung verwendet:

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Die Gleichungen werden durch Fluidstatus-Gleichungen ergänzt, die die Fluide definieren,
sowie durch empirische Abhängigkeiten der Fluiddichte, -viskosität und Wärmeleitfähigkeit
von der Temperatur. Unelastische, nicht Newtonsche Fluide werden mit der Abhängigkeit
ihrer dynamischen Viskosität von der Geschwindigkeit der Scherströmung und der
Temperatur untersucht.
Spezialmodelle werden für die Beschreibung von realen Gasen, Volumenkondensation und
-verdampfung, Kavitation und poröse Medien verwendet.
SOLIDWORKS Flow Simulation berücksichtigt laminare und turbulente Strömungen.
Laminare Strömungen finden bei niedrigen Werten der Reynoldszahl statt, die als Produkt
aus Geschwindigkeit und Länge, geteilt durch die kinematische Viskosität definiert wird.
Überschreitet die Reynoldszahl einen bestimmten kritischen Wert, geht die Strömung sauber
in eine turbulente Strömung über. Zur Voraussage turbulenter Strömungen werden Favre-
gemittelte Navier-Stokes-Gleichungen verwendet, die zeitlich gemittelte Auswirkungen
der Strömungsturbulenz auf die Strömungsparameter berücksichtigen, während die
weitreichenden, zeitabhängigen Phänomene direkt einkalkuliert werden. So werden
zusätzliche Bedingungen namens Reynolds-Spannungen in die Gleichungen eingeführt,
für die zusätzliche Informationen bereitgestellt werden müssen. Zum Schließen dieses
Gleichungssystems verwendet SOLIDWORKS Flow Simulation Transportgleichungen in der
Form des k-ε-Modells für die turbulente kinetische Energie und die Dissipationsrate.
Das modifizierte k-ε-Turbulenzmodell beschreibt mit den von Lam und Bremhorst (1981)
vorgeschlagenen Dämpfungsfunktionen laminare, turbulente und Übergangsströmungen
homogener Fluide, auf die die folgenden Gesetze der Turbulenzerhaltung zutreffen:

Wobei gilt: Cμ =0,09, Cε1 = 1,44, Cε2 =1,92, σk =1, σε =1,3, σВ =0,9, CВ =1 if PВ >0, CВ =0 if PВ <0.
Die turbulente Viskosität wird wie folgt ermittelt:

Die Dämpfungsfunktion fμ von Lam und Bremhorst wird wie folgt bestimmt:

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Es gilt:

y ist der Abstand vom Punkt zur Wand, und die Dämpfungsfunktionen f1 und f2 von Lam
und Bremhorst werden wie folgt bestimmt:

Mithilfe der Dämpfungsfunktionen fμ , f1 , f2 von Lam und Bremhorst werden die turbulente
Viskosität und die Turbulenzenergie verringert und die Dissipationsrate der Turbulenz erhöht,
wenn die auf der Durchschnittsgeschwindigkeit der Schwankungen und dem Abstand von
der Wand beruhende Reynoldszahl Rу zu klein wird.
Bei fμ =1, f1 =1, f2 =1 wird wieder zum ursprünglichen k-ε-Modell zurückgekehrt.
Der Wärmefluss wird wie folgt definiert:

σc=0,9 bezeichnet die Konstante, Pr die Prandtl-Zahl und h die Enthalpie.


Eine spezielle numerische Aufgabe wird schließlich auf Basis der Definition der Geometrie-,
Begrenzungs- und Ausgangsbedingungen erzeugt. Alle Daten für diese Bedingungen werden
direkt im nativen CAD-Modell definiert.

2. Festkörperbereiche
SOLIDWORKS Flow Simulation berechnet zwei Arten physikalischer Phänomene in
Festkörperbereichen: Wärmeleitung und elektrischen Gleichstrom, wobei die entstehende
Joulesche Wärme eine Wärmequelle der Energiegleichung ist.
Die Wärmeübertragung in Festkörpern und Fluiden, einschließlich Energieaustausch
zwischen ihnen (konjugierte Wärmeübertragung), ist ein wesentliches und implizites
Element von CAD-integrierter CFD-Software. Die Wärmeübertragung in Fluiden wird
durch die Energiegleichung (3–4) beschrieben, wobei der Wärmefluss durch (14)
definiert ist. Das Phänomen der Wärmeleitung in festen Medien wird durch die folgende
Gleichung beschrieben:

e bezeichnet die spezifische innere Energie, e = c·T, c die spezifische Wärme, Qh die
spezifische Wärmeabgabe (oder Wärmeaufnahme) pro Volumeneinheit und λi die
Eigenwerte des Wärmeleitfähigkeitstensors. Es wird davon ausgegangen, dass der
Wärmeleitfähigkeitstensor im untersuchten Koordinatensystem diagonal verläuft. Für
ein isotropes Medium gilt: λ1 = λ2 = λ3 = λ. Bei anliegendem elektrischen Strom kann Qh
die spezifische Joulesche-Wärmeabgabe Qj enthalten. Sie ist definiert als Qj = r·j2, wobei r
den elektrischen Widerstand angibt und j die elektrische Stromdichte. Der Vektor der
elektrischen Stromdichte:

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wird durch das elektrische Potenzial φ[V] aus der stationären Laplace-Gleichung bestimmt:

rii ist hierbei der temperaturabhängige elektrische Widerstand in der


Koordinatenrichtung i-th.
Die Laplace-Gleichung wird numerisch in Unterdomänen gelöst, die elektrisch leitfähige
Materialien enthalten. Dielektrische Festkörper und Fluidbereiche in diesen Unterdomänen
werden automatisch ausgeschlossen. Der gesamte elektrische Strom einer Oberfläche I[A]
oder des elektrischen Potenzials φ[V] kann vom Benutzer als Randbedingung für das Problem
bestimmt werden.
Eine Oberfläche zwischen zwei elektrisch leitfähigen Festkörpern in der Unterdomäne wird
entweder als Nullwiderstand (Standard) betrachtet, oder der Benutzer kann auf ihr einen
elektrischen Kontaktwiderstand festlegen. Der Widerstandswert wird entweder explizit
zugewiesen oder anhand des vorliegenden Materials und seiner Dicke berechnet. Ein auf der
Oberfläche angegebener Kontaktwiderstand bedeutet, dass der die Oberfläche durchfließende
Strom die entsprechende Joulesche Wärme erzeugt, durch die eine wie im Folgenden
beschriebene Oberflächen-Wärmequelle entsteht.
Wenn ein Festkörper aus mehreren miteinander verbundenen Festkörpermaterialien besteht,
werden die thermischen Kontaktwiderstände zwischen ihnen bei der Berechnung der
Wärmeleitung berücksichtigt. In der Folge kommt es zu einem Festkörpertemperaturschritt
auf den Kontaktoberflächen. Ein sehr dünner Layer eines anderen Materials zwischen
den Festkörpern bzw. auf einem Festkörper, der mit einem Fluid verbunden ist, kann
bei der gleichen Berechnung der Wärmeleitung in Festkörpern (z. B. als thermischer
Kontaktwiderstand) berücksichtigt werden, wird jedoch von der Wärmeleitfähigkeit und der
Layer-Dicke des Materials bestimmt.
Der Energieaustausch zwischen dem Fluid und dem festen Medium wird über den
Wärmefluss in senkrechter Richtung zur Schnittstelle von Festkörper und Fluid berechnet,
wobei die Oberflächentemperatur des Festkörpers, die Eigenschaften der Grenzschicht des
Fluids und bei Bedarf der Wärmeaustausch durch die Strahlung berücksichtigt werden.

3. Strahlung zwischen Festkörperoberflächen und in transparenten Festkörpern


Strahlung ist ein komplexes Phänomen. Aus diesem Grund gibt es zahlreiche vereinfachte
Strahlungsmodelle. Alle haben Vorteile, Nachteile und Einschränkungen. SOLIDWORKS Flow
Simulation bietet zwei Modelle:
1. Ray-Tracing, auch als DTRM (Discrete-Transfer-Radiation-Modell) bezeichnet.
2. Diskrete-Ordinaten-Methode (oder DO).
Das Ray-Tracing-Modell betrachtet die Wärmestrahlung von den Festkörperoberflächen
(sowohl emittiert als auch reflektiert) als diffus (außer beim Symmetrie- und Spiegel-
Strahlungsoberflächentyp), d. h., sie gehorchen dem Lambertschen Gesetz, nach
dem die Strahlungsintensität pro Einheitsbereich und pro Einheitsraumwinkel in allen
Richtungen gleich ist. Die Sonnenstrahlung wird unabhängig von der Wärmestrahlung
von Oberflächen absorbiert und reflektiert. Die thermische Strahlung durchdringt einen
als strahlungstransparent angegebenen Festkörper ohne Absorption. Ein Festkörper kann
als nur für Sonnenstrahlung transparent oder als transparent für thermische Strahlung
von allen Quellen außer der Sonnenstrahlung oder als transparent für beide Arten von
Strahlung (thermisch und solar) angegeben werden. Brechung kann für diese Option auch
berücksichtigt werden. Thermische Strahlung wird von Fluiden weder emittiert noch
absorbiert (d. h., sie sind für thermische Strahlung transparent) und betrifft daher nur
Festkörperoberflächen. Strahlungsfestkörperoberflächen, die nicht als schwarze oder weiße
Körper definiert sind, gelten als ideale graue Körper, d. h., sie haben ein kontinuierliches
Emissionsspektrum ähnlich dem eines schwarzen Körpers, weshalb ihr monochromatischer
Emissionsgrad unabhängig von der Emissionswellenlänge ist. Bei bestimmten Materialien
mit bestimmten Oberflächenbedingungen kann der Emissionsgrad eines grauen Körpers von
der Oberflächentemperatur abhängen. Die spektrale Abhängigkeit wird bei dem Ray-Tracing-
Modell nicht berücksichtigt.
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Das Diskrete-Ordinaten-Modell ist komplizierter. Der gesamte direktionale Raum 4π wird
an jeder Stelle innerhalb des Strömungsraums in eine festgelegte Anzahl an gleichen
Raumwinkeln aufgeteilt. Die Gleichung für die Strahlung lautet:

Strahlung absorbierende (halbtransparente) Festkörper absorbieren thermische Strahlung


und geben thermische Strahlung gemäß dem angegebenen Absorbierungskoeffizienten
des festen Materials ab. Streuung wird nicht berücksichtigt. Die Oberflächen
lichtundurchlässiger Festkörper absorbieren die anfängliche thermische Strahlung gemäß
den angegebenen Emissionskoeffizienten. Die restliche einfallende Strahlung wird gemäß
dem angegebenen Spiegelungskoeffizient glänzend oder diffusiv oder sowohl glänzend
als auch diffusiv reflektiert. Die Strahlung wird gemäß den angegebenen Brechungsindizes
des Festkörpers und des angrenzenden Mediums (ein weiterer Strahlung absorbierender
Festkörper oder ein transparenter Festkörper bzw. ein transparentes Fluid mit einem
Brechungsindex von 1) gebrochen. Für das Strahlungsspektrum wird angenommen,
dass es aus verschiedenen Bändern besteht, deren Grenzen vom Benutzer angegeben
werden. Für die Strahlungsquellen, -oberflächen und -materialien gelten für jedes Band
konstante Eigenschaften.
Infolge der Strahlungsberechnungen werden die entsprechenden Wärmeflüsse in partiellen
Zellen für Begrenzungen zwischen Fluiden und Festkörpern oder in Festkörperzellen in den
halbtransparenten Festkörpern berücksichtigt.

4. Grenzschichtbehandlung
Nicht körperangepasste kartesische Netze sind optimal für die Verwaltung nativer CAD-
Daten und bilden somit die Grundlage für die CAD-CFD-Verbindung. Das Hauptproblem
von kartesischen eingetauchten Körpernetzen besteht in der Auflösung der Grenzschichten
von groben Netzen. SOLIDWORKS Flow Simulation bietet für dieses Problem den
nachfolgend erläuterten originellen Ansatz, der in Verbindung mit der kartesischen
Vernetzungstechnologie von SOLIDWORKS Flow Simulation ein wesentliches Element der
CAD-CFD-Verbindung von SOLIDWORKS Flow Simulation darstellt.
Bei Betrachtung von Zellen in der Nähe von Wänden wird deutlich, dass das Netz zwischen
der Begrenzung von Festkörpern und Fluiden in einer beliebigen nativen CAD-Geometrie zu
grob für die genaue Lösung der Navier-Stokes-Gleichungen in der Grenzschicht mit hohen
Gradienten ist. Aus diesem Grund wird für die Berechnung der Oberflächenreibung und des
Wärmeflusses der Wand, der Prandtl-Ansatz für Grenzschichten verwendet. Die Idee für
diesen Ansatz beruht auf Ähnlichkeiten zum traditionellen Wandfunktionsansatz von CFD-
Systemen. Für die Wandbehandlung wird in der SOLIDWORKS Flow Simulation-Technologie
ein neuer und origineller zweistufiger Wandfunktionsansatz (2SWF) angewendet, bei dem
mithilfe zweier Methoden die Berechnung der Grenzschicht mit der Lösung des Durchflusses
verknüpft wird:
1. Die Behandlung einer „dünnen“ Grenzschicht, die angewendet wird, wenn die Anzahl
der Zellen in der gesamten Grenzschicht nicht für eine direkte oder vereinfachte
Bestimmung des Strömungs- und thermischen Profils ausreicht.
2. Ein Ansatz für eine „dicke“ Grenzschicht, der angewendet wird, wenn die Anzahl der
Zellen in der gesamten Grenzschicht die für die genaue Darstellung der Grenzschicht
erforderliche Anzahl übertrifft.
3. Bei mittleren Grenzschichten wird eine Mischung aus beiden Ansätzen angewendet,
wobei ein reibungsloser Übergang zwischen den beiden Modellen bei der Verfeinerung
des Netzes bzw. bei der Austragung der Grenzschicht auf einer Oberfläche
sichergestellt wird.

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Abbildung 12: Machzahl-Strömungsfeld mit „dünner“, „mittlerer“ und „dicker“ viskoser Grenzschicht.

Die Grenzschichtbehandlung von SOLIDWORKS Flow Simulation wurde von Balakine et al.
(2004) verifiziert. Die Behandlungen werden nachfolgend erläutert.

1. Der Ansatz für dünne Grenzschichten


Bei dem Ansatz für dünne Grenzschichten werden die entlang der Normale zur Wand
(d. h. entlang der Normale zur Körperoberflächenordinate) bereits integrierten Prandtl-
Grenzschichtgleichungen von 0 (auf der Wand) zur Dicke der Grenzschicht δ entlang von
Fluidstromlinien gelöst, die die Wände bedecken. Wenn die Grenzschicht laminar ist, werden
diese Gleichungen mithilfe der Methode aufeinanderfolgender Annäherungen auf Basis der
Testfunktionstechnologie von Shvets (Ginzburg, 1970) gelöst. Wenn es sich um turbulente
oder Übergangsgrenzschichten handelt, wird eine Generalisierung dieser Methode auf Basis
der Van-Driest-Hypothese zur Kombination von Längen in turbulenten Grenzschichten
(Van Driest, 1956) angewendet.
Der Einfluss der Rauheit (äquivalente Sandkornrauheit) und der Turbulenz der externen
Strömung der Grenzschicht werden durch halbempirische Koeffizienten modelliert, mit
denen die Scherspannung der Wand und der Wärmefluss vom Fluid zur Wand korrigiert
werden. Die Fluid-Komprimierbarkeit, die Dissipation der turbulenten kinetischen Energie
und verschiedene Körperkräfte werden durch entsprechende empirische und halbempirische
Modelle ebenfalls berücksichtigt.
SOLIDWORKS Flow Simulation ermittelt anhand der Berechnung der Grenzschicht die Dicke
der Grenzschicht δ, die Scherspannung der Wand τew und den Wärmefluss vom Fluid zur
Wand qew, die als Randbedingungen für die Navier-Stokes-Gleichungen verwendet werden:

Die Randbedingungen für k und ε werden anhand der Bedingung des Gleichgewichts der
Turbulenz in der Berechnungsnetzzelle in der Nähe der Wand bestimmt:

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2. Der Ansatz für dicke Grenzschichten
Wenn die Anzahl der Zellen in der gesamten Grenzschicht ausreicht (mehr als ~10), erfolgt
die Simulation der laminaren Grenzschichten mithilfe der Navier-Stokes-Gleichungen als
Teil der Berechnung der Kernströmung. Für turbulente Grenzschichten wird der bekannte
Wandfunktionsansatz geändert. Anstelle des klassischen Ansatzes mit logarithmischem
Geschwindigkeitsprofil verwendet SOLIDWORKS Flow Simulation das vollständige Profil wie
von Van Driest (1956) vorgeschlagen:

к = 0,4054 bezeichnet die Kármánsche Konstante und Av = 26 den Van-Driest-Koeffizient.


Alle anderen Annahmen ähneln denen des klassischen Wandfunktionsansatzes.

5. Numerische Methoden und Berechnungsbeispiele


Der Fluidbereich stellt aus Sicht der algorithmischen Komplexität und des
Rechnungsaufwands die größte Herausforderung für die Berechnung dar. Da ein beliebiges
CAD-System als Quelle für die geometrischen Daten verwendet wird, ist besonders auf die
Robustheit und Effizienz der numerischen Methoden zu achten.
SOLIDWORKS Flow Simulation verwendet für die Modellierung von Fluidströmen zwei
verschiedene Solver und zugehörige numerische Algorithmen. Der erste Solver ist optimal
für inkompressible Strömungen und Strömungen mit einer Machzahl von weniger als 3,0.
Zeitimplizite Annäherungen der Kontinuitäts- und Konvektions-/Diffusionsgleichungen
(für Impuls, Temperatur usw.) werden zusammen mit einem operatorteilenden Verfahren
verwendet (siehe Glowinski und Tallec, 1989, Marchuk, 1982, Samarskii, 1989, Patankar,
1980). Dieses Verfahren wird verwendet, um das Problem der Entkopplung von Druck
und Geschwindigkeit effizient zu lösen. Durch Befolgen des SIMPLE-artigen Ansatzes
(Patankar, 1980) wird eine einzelne Druckgleichung des elliptischen Typs durch algebraische
Transformationen der ursprünglich abgeleiteten diskreten Gleichungen für Masse und Impuls
und Berücksichtigung der Randbedingungen für Geschwindigkeit abgeleitet.
Zur Lösung der asymmetrischen Systeme linearer Gleichungen, die durch die Annäherungen
von Impuls-, Temperatur- und Prozessgleichungen entstehen, wird das vorkonditionierte,
verallgemeinerte Konjugierte-Gradienten-Verfahren von Saad (1996) angewendet. Für die
Bestimmung der Vorkonditionierung wird die ILU-Zerlegung verwendet.
Zur Lösung des symmetrischen algebraischen Problems der Druckkorrektur wird eine
originelle, zweifach vorkonditionierte iterative Vorgehensweise angewendet. Diese beruht auf
dem speziellen Mehrgitterverfahren von Hackbusch (1985).
Das nachfolgende Beispiel bezieht sich auf die Verwendung des ersten Solver-Typs. Es
handelt sich um eine externe Strömung um den Kampfjet F-16 (Machzahl entspricht 0,6 und
0,85). Bei der Geometrie handelt es sich um ein natives CAD-Modell des Flugzeugs mit
Außentanks und externer Bewaffnung. Die Einlass- und Auslassströmung der Motordüse
werden dabei berücksichtigt.
Die Berechnungen wurden mit etwa 200.000 Zellen vorgenommen – ein Zeichen der
Effizienz der SOLIDWORKS Flow Simulation-Technologie. Die Ergebnisse der Berechnung
werden mit den Testdaten von Nguyen, Luat T. et al. (1979) verglichen.

Die numerischen Grundlagen CAD-integrierter CFD 13


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Abbildung 13: Berechnung für Kampfjet F-16.

Dieser Solver wird durch eine breite Palette an physikalischen Modellen von SOLIDWORKS
Flow Simulation ergänzt, wie zum Beispiel durch Gravitations- und Strahlungsmodelle,
Modelle für reale Eigenschaften von verschiedenen Fluid-Medien usw. Die nachfolgenden
Beispiele dienen zur Veranschaulichung dieser Funktionen.
Die Verwendung einer EFD-Technologieplattform als CAD-CFD-Verbindungstechnologie
bietet zusätzliche Vorteile für die Auflösung spezieller Strömungen in dedizierten Elementen
komplexer Modelle, deren Zellanzahl nicht für eine vollständige 3D-Modellierung ausreicht.
Die SOLIDWORKS Flow Simulation-Technologieplattform ermöglicht direkten Zugriff auf
native CAD-Daten und kann dadurch erkennen, wo sich Strömungsdurchlässe wie Rohre
oder schmale Kanäle bilden können, da diese Informationen im CAD-System vorhanden
sind. In diesen Fällen wird die 3D-Navier-Stokes-Gleichungsmodellierung innerhalb dieser
Strömungsdurchlässe durch analytische oder empirische Daten ersetzt. Abb. 14 zeigt diesen
Ansatz für die Strömung in einem Kühlkörper mit Stiftlamellen.

Abbildung 14: SOLIDWORKS Flow Simulation Berechnung mithilfe der Technologie für „schmale Kanäle“.

Die numerischen Grundlagen CAD-integrierter CFD 14


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In diesem Beispiel wird die zuvor erläuterte Technologie für schmale Kanäle verwendet. Die
Anzahl der Zellen des gesamten Kanals beträgt 1–2. Die Ergebnisse der SOLIDWORKS Flow
Simulation-Berechnung für ein sehr grobes Netz (mit insgesamt 3.900 Zellen) und ein relativ
feines Netz (mit insgesamt 180.000 Zellen) und ein Vergleich mit Versuchsdaten von Jonsson
und Palm (1998) sind in Tabelle 1 angezeigt.

Strömungs­
ge­schwindig­ 0,9 m/s 1,3 m/s 1,6 m/s 1,9 m/s
keit
Rtexp, K/W 3,72 3,20 2,91 2,69
Anzahl der
3.900 180.000 3.900 180.000 3.900 180.000 3.900 180.000
Zellen
Rtcalc, K/W 3,714 3,77 3,213 3,22 2,969 2,93 2,78 2,70
б, % 0,2 1,3 0,4 0,6 2 0,7 3,3 0,3

Tabelle 1: Ergebnisse der SOLIDWORKS Flow Simulation-Berechnung mit Ansatz für „schmale Kanäle“ (3.900 Zellen), vollständigem
3D-Ansatz (180.000 Zellen) und experimentellem Unterschied.

Die Berechnung einer Klimaanlage, das Freon R22 als Fluid verwendet, zeigt die Vorteile
dieses Ansatzes für ein wesentlich komplizierteres Modell auf (siehe Abb. 15).

Abbildung 15: Simulation des Betriebs einer Klimaanlage.

In diesem Fall werden der Wärmeaustausch im Festkörper und die Phasenwechsel des
Kältemittels Freon berücksichtigt.

Die numerischen Grundlagen CAD-integrierter CFD 15


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Der zweite, zuvor vorgestellte Solver von SOLIDWORKS Flow Simulation wird für die
Berechnung von Strömungen in Fluiden mit Kavitationen verwendet. Für diesen Solver wird
ein numerischer Ansatz verfolgt, der grundsätzlich neu für CFD ist (siehe Alexandikova et al.,
2011). Das Phänomen der Kavitation erzeugt zahlreiche numerische Schwierigkeiten durch
die Variation von Dichte, Schallgeschwindigkeit und Zeitskala. Die Schallgeschwindigkeit
kann von Tausenden Metern pro Sekunde im Bereich der Flüssigkeitsströmung auf zehn oder
weniger im Bereich der Dampfströmung sinken. Dadurch können Überschallströmungen
mit hoher Machzahl und manchmal auch Erschütterungen entstehen. Kavitationsprobleme
werden durch große Unterschiede im Bereich der Machzahl charakterisiert, die in einer
Berechnungsdomäne von beinahe null bis zu mehr als zehn reichen kann. Aus diesem Grund
muss bei der Entwicklung eines numerischen Verfahrens zur Simulation von Strömungen
mit Kavitationen die Tatsache berücksichtigt werden, dass Bereiche mit inkompressiblen
und stark kompressiblen Strömungen gleichzeitig in einer Berechnungsdomäne vorhanden
sein können.
Es gibt derzeit zwei Ansätze für die Berechnung kompressibler Strömungen mit beliebiger
Geschwindigkeit. Beim ersten Ansatz werden Dichte-basierte Verfahren angewendet, die
ursprünglich zur Simulation von kompressiblen Hochgeschwindigkeitsströmungen entwickelt
wurde. Diese Verfahren werden durch Einführung künstlicher Kompressibilität oder unter
Verwendung von Methoden zur Vorkonditionierung (Kunz et al., 2000, Lee et al., 2006,
2007) für niedrige Machzahlen angepasst.
Beim zweiten Ansatz werden Druck-basierte Verfahren angewendet, die ursprünglich
für inkompressible Strömungen entwickelt wurde. In der Regel handelt es sich dabei um
Gleichungslöser (oder Verfahren zur Druckkorrektur) der SIMPLE-Reihe, die für kompressible
Hochgeschwindigkeitsströmungen angepasst werden (van der Heul et al., 2000).
Der Ansatz von SOLIDWORKS Flow Simulation unterscheidet sich von beiden zuvor
erläuterten Ansätzen. Auf den ersten Blick scheint es nahe zu liegen, den Druck-basierten
Ansatz in Bereichen mit inkompressibler Strömung anzuwenden und den Dichte-basierten
Ansatz in Bereichen mit kompressibler Hochgeschwindigkeitsströmung. Es ist jedoch nicht
ganz einfach, diese beiden Ansätze miteinander zu verknüpfen. Wir schlagen deshalb die
Kombination dieser Ansätze auf Basis der folgenden einfachen Idee vor. Vermischen Sie
mithilfe des finiten Volumenverfahrens die Näherungswerte für Durchflüsse und Druck, die
durch die Druck-basierten und Dichte-basierten Ansätze auf den Flächen der Steuervolumen
ermittelt werden. Anschließend werden diese vermischten Näherungswerte mithilfe eines
SIMPLE-artigen Gleichungslösers ersetzt. Durch Verwaltung des Mischverhältnisses der
Näherungswerte für Durchflüsse und Druck lässt sich entweder das ursprüngliche SIMPLE-
artige, halbimplizite Teilungsschema ermitteln oder das explizite Dichte-basierte Schema
oder eine Mischung aus diesen Ansätzen.

Abbildung 16: Berechnung der Kavitation in einer Zentrifugalpumpe.

Abbildung 16 zeigt ein Strömungsbeispiel mit Kavitation in einer Zentrifugalpumpe, für


das der Hybridsolver verwendet wurde. Die Ergebnisse der SOLIDWORKS Flow Simulation-
Berechnung werden mit Versuchsdaten von Hofman et al. (2001) verglichen.

Die numerischen Grundlagen CAD-integrierter CFD 16


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6. Schlussfolgerungen
Gemäß aktuellen Trends auf dem weltweiten CAE-Markt lässt sich ein deutlicher Anstieg
des Marktanteils von CFD-Berechnungen bei der Lösung aktueller Konstruktionsprobleme
erkennen. SOLIDWORKS Flow Simulation ist auf diesem Markt ein innovatives Beispiel für die
Adaptation von moderner CAE-Technologie (Strömungsmechanik und Wärmeübertragung)
zur täglichen Unterstützung von Konstrukteuren.
EFD (Engineering Fluid Dynamics) bietet die folgenden Technologien: Verwaltung mit CAD-
Daten, kartesische Vernetzung, eine Reihe von CFD-Solvern, Modellierungstechnologien
für die Konstruktion und Ergebnisverarbeitung. Die Plattform schlägt somit eine Brücke
zwischen CAD und CFD.
Die EFD-Technologie beruht auf den folgenden Hauptprinzipien:
• Kartesische Vernetzungstechnologie, direkte Bearbeitung beliebiger, komplexer, nativer
CAD-Geometrie,
• Technologie zur Grenzschichtbehandlung, die die Berechnung von Fluidströmungen
auf relativ groben kartesischen Netzen ermöglicht. Diese Technologie basiert auf einem
vollständig skalierbaren Wandfunktionsansatz zur Definition von Oberflächenreibung und
Wärmeflüssen auf festen Wänden.
• Modellierungsmethoden, die angewendet werden, wenn das Berechnungsnetz nicht
fein genug für eine 3D-Modellierung ist
Das Dokument enthält Berechnungsbeispiele, für die die folgenden CFD-Solver in
SOLIDWORKS Flow Simulation verwendet wurden: ein impliziter Solver für inkompressible
und geringfügig kompressible Strömungen und ein Hybridsolver für Flüssigkeitsströmungen
mit Kavitation. Die Beispiele veranschaulichen die hohe Simulationseffizienz und
Genauigkeit der EFD-Technologie. Die hohe Leistungsfähigkeit bei relativ groben Netzen,
die CAD-Integration und das hohe Maß an Automatisierung und Benutzerfreundlichkeit
hinsichtlich der Erstellung von Modellen, Vernetzung und Auflösung machen SOLIDWORKS
Flow Simulation zu einem effektiven CFD-Analysewerkzeug zur Unterstützung der
technischen Konstruktion.

Die numerischen Grundlagen CAD-integrierter CFD 17


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