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Pneumonie 3 Synkope 7

Asthma 3 Epilepsie 2
Migräne 2
pAVK 3 Apoplex 3
TVT 3 Diskusprolaps 6
Herzinsuffizienz 2
MI 3 Prostata 4
Gicht 2
Angina tonsillaris 5 M. Hodgkin 4
Ösophagus 3
Ulcus 8 Gonarthrose 2
Refluxkrankheit ? 1 Patella luxation 1
Hämorrhoiden 2 Sprunggelenk 3
Appendizitis 4 Unfall 1
Hepatitis 1 Karpaltunnelsyndrom 1
KolonCa M. Crohn 1
Kindesmissbrauch 2
Cholelithiasis 5
Urolithiasis 3
Akute Pankreatitis 1

DM 4
Hyperthyreose 3
Hypokaliämie 3
Fälle Hannover FS alle die Fälle von Hannover bis zum 22. Februar 2019

Synkope (hypoglykämie)
Herr Lampe wird in Begleitung seiner Frau mit dem Rettungsdienst in die Notfallambulanz
gebracht. Die Frau des. Patienten habe ihren Mann aufs Klo bewusstlos aufgefunden und
sofort einen Notarzt angerufen. Die Synkope würde 2-3 Minuten angedauern, dann kam der
Patient zu sich. Die Frau habe ihm gleich ein Glas Apfelsaft zum Trinken gegeben, nachdem ihm
etwas besser ginge. Dann kam Notarzt und habe sofort seinen Blutzucker-Wert gemessen, der
bei 46 mg/dl lag.
Vor dem Sturzereignis habe der Patient Nervosität, Zittrigkeit, Heißhunger und kalten
Schweißausbruch gehabt. Gleiche Beschwerdesymptomatik habe der Pat. vorher gehabt, aber
zur Synkope käme bisher nicht.
Vegetative Anamnese war unauffällig bis auf oben genannte Beschwerden und auch Herzrasen
in Ruhe, das beim Patienten eine Weile bestünde (V.a. autonome Neuropathie). Das
Vorhandensein von Faszikulationen und Aura wurde vom Pat. verneint.
Vorerkrankungen : DM Typ 2, A. Hypertonie, Hyperlipidämie
Pat. wurde noch nie operiert worden. Der Impfstatus sei komplett.
Medikamentenanamnese
 Metformin 1g 1-0-0-1
 Lantus (Insulin Glargin) 0-0-0-15 I.E.
 Ramipril 5mg 1-0-0-0
 Simvastatin 20mg 0-0-1-0
Suchtanamnese : Pat sei Raucher - 40py; trinke 2-3 Gläser Wein am Wochenende; habe
Haschisch in nder Jugendzeit ausprobiert.
(Dann wollte ich das Anamnesegespräch frühzeitig beenden, aber der Patient -Prüfer half mir
und hat hinzugefügt: " Meine Mutter meint, dass es vom Diabetes kommt" :) .
Familienanamnese. In der Familie und nahen Verwandschaft des Patienten seien keine
verebbaren Erkrankungen bekannt. Der Vater des PAt. leide A. Hypertonie, die Mutter an DM
Typ 2.
Der Pat sei Rentner, betreibt aber aktuel einen Getränkeladen; ist verheitratet , wohne mit seiner
Frau; habe 2 Kinder; als Haustier habe einen Vogel. Keinen Auslandsaufenthalt vor Kurzem.
Therapie
- Anpassung der Basalinsulindosis
- Glukagonstimulationstest
- ggf. Einsetzen von anderen oralen Antidiabetika, die eigene Insulinproduktion nicht erhöhen
bzw. glukoseabhängig stumulieren: SGLT2-Inhibitor, GLP1-Analoga
- Schulung des Patienen (Aufklärung zur Vermeidung zukünftiger Sturzeregnisse)
Fragen des Patienten: welche Folgeschäden kann Diabetes mit sich führen (Nephropathie,
Autonome und periphere Neuropathie, Retinopathie, Angiopathie).
Prüfers: Was ist HbA1C; was zeigt er uns; wenn ein Pat. ein HbA1C von 5,6 hat, ist das gut
oder schlecht (schlimm, weil er soll dann oft Hypoglykämien haben, d.h. schlechte Einstellung).
Dann kam ein Artikel von einer Zeitung über Meniskus-Op. Ich musste es vorlesen, meine
Meinung dazu äußern und andere Therapieoptionen vorschlagen.

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Fälle Hannover FS alle die Fälle von Hannover bis zum 22. Februar 2019

Synkope
Herr Haltstein ist ein 61 jährige Pat. , der sich wegen heute morgen aufgetretener Ohnmacht in
unserer Notaufnahme vorstellte. Er erzähle, als er auf dem Weg zur Toilette war, habe er das
Bewusstsein verloren. Seine Frau habe er gefunden und sie habe ihn zu uns gebracht. Er
klagte über eine Verletzung am Kopf außerdem fühle er sich nach den Anfall schwindlig. Die
Fragen nach Neurologische Ausfälle sowie Kardiologische Beschwerden z.B Brustschmerzen,
Tachykardie, Extrasystole, palpitation wurde verneint.

Als Vorerkrankungen unter Arterieller Hypertonie leide er, die Medikamentös eingestellt wurde.
Darüber hinaus habe er KHK und Sodbrennen (ich habe vergessen nach Belastbarkeit des Pat
zu fragen!) In Bezug auf Medikationen nehme er folgende Medikamente regelmäßig ein:
Bisoprolol 1-0-1 Ass, Ramipril 1-0-1

Vegetative Anamnese war bis auf Obstipation, die der Pat dagegen Abführmittel nehme ein,
unauffällig! Arbeitet als Wissenschaftler, verheiratet und wohnt mit seiner Frau.
Familienanamnese: Vater Leberkrebs Mutter, arterielle Hypertrophie, DM, an Apoplex gestorben
ist. Eltern sind gestorben!

Synkope
Herr XX, 61-jähriger Patient, stellte sich bei uns in der Ambulanz vor aufgrund vor einigen
Stunden aufgetretener Synkope.
Der Patient gibt an, er sei auf der Toilette nach einer starken Belastung im Garten gewesen
danach habe er plötzlich das Bewusstsein verloren und sei er auf dem Boden gestürzt ( Aber
ohne Verletzungen). Laut seiner Frau sei er schnell wieder zu sich gekommen.
Des Weiteren klagte der Patient vor der Synkope über Palpitationen, Hyperhidrose, Tremor
und Vertigo. Außerdem teilt er mit, dass er sofort einen Apfelsaft getrunken habe und die
Symptome seien danach weg gewesen.
Er berichtet, dass ähnliche vorherige Synkopen bei ihm in den letzten Jahren aufgetreten
seien.
Der Patient erwähnt, dass er an einer belastungsabhängigen Dyspnoe seit 3 Jahren leide.
Die vegetative Anamnese sei unauffällig bis auf eine Obstipation, er nehme dagegen Laxative
b.B.
An Vorerkrankungen leide der Patient an Diabetes mellitus seit 10 Jahren, arterieller Hypertonie
seit 5 Jahren und Hypercholesterinämie seit 3 Jahren. Wichtig zu erwähnen, dass BZ nicht gut
eingestellt sei.
Der Patient habe auch vor 3 Jahren an Myokardinfarkt gelitten. Der sei damals mittels Stent-
Anlage durch einen Herzkatheter therapiert worden. ( Die Stenose war in der linken
Koronararterie ). In Bezug auf Medikationen nehme der Patient die folgende: Metformin 1000 mg
1-0-1 - Insulin-Sprizen 16 IE abends (nur seit 3 Tagen, Aber vorher 12 IE ) - Enalapril 1-0-0
- Simvastatin 20 mg 1-0-0 - ASS 100 mg 1-0-0
Keine Allergien seien bekannt. Er sei Raucher ( 40 PY ) und trinke Alkohol gelegentlich. Von
Beruf sei er Bäcker. Er ist verheiratet und habe 2 Kinder (unauffällig).
In der Famielienanamnese fanden sich Myokardinfarkt beim Vater ( daran gestorben ) und
Diabetes mellitus, arterielle Hypertonie und Adipositas bei der Mutter. Er habe keine
Geschwister.
Ich gehe von einem Verdacht auf Hypoglykämie aus.
Als Differenzialdiagnosen kommen die folgenden in Betracht:TIA und Vorhofflimmern.
Körperliche Untersuchung - Labor: BB, BSG, CRP, BZ, Hba1c - EKG - ECHO
Therapie:
Stationäre Aufnahme
- Glukose, - Diabetologisches Konzil

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Fälle Hannover FS alle die Fälle von Hannover bis zum 22. Februar 2019

Synkope aufgrund der Hypoglykämie


Ein 61 jähriger Patient Herr Lampe ist mit dem Rettungswagen gebracht worden, weil er vor zwei
Stunden im Badezimmer zusammengebracht ist, als er auf die Toilette gehen wollte.
Laut seiner Frau war er bewusstlos für kurze Zeit.
Er hatte keine Kopfschmerzen,× Emesis , × Nausea , × Verletzungen , × Vertigo und keine
anderen Beschwerden. Er war zu Ort, Zeit und Person orientiert.
Als Vorerkrankungen gab er an , dass er seit 10 Jahre an diabetes mellitus Type 2 leidet,
die in der letzten fünf Jahren mit Metformin* und Insulin behandelt wurden.
Früher wurde ihm nur Metformin* verabreicht.
Er hat arterielle Hypertonie seit10jahren ,Er nimmt dagegen Enalapril tab 1.0.0 ein.
Er hatte vor drei Jahren einen Myokardinfarkt . Die Allergie gegen Pollen ist bei ihm bekannt.
Er raucht ca 20 Zigaretten pro Tag seit er 15 Jahre alt ist. Er trinkt täglich ein Flasche Bier ,seit
er 25 Jahre alt ist.
Die Mutter hatte Diabetes mellitus und Adipositas,und sie ist an einer Apoplexie gestorben.
Ich gehe vom Verdacht auf einer Synkope aufgrund der hypoglykämie bei einem Diabetiker
aus
was vermuten Sie? Ist das möglich,dass ich einen Herzinfarkt habe?

Synkope
Herr XX, der am 12.01.1957 geboren ist, stellte sich wegen am heute Morgen aufgetretener
Synkope vor. Außerdem sei er wegen der Synkope auf dem Boden gestürzt und der linke
Frontalbereich sei verletzt worden. Keine Hämorrhagie sei in dem betroffenen Bereich
vorhanden. Während der Synkope habe es bei ihm keine Urin- und Stuhlinkontinenz sowie
Tremor gegeben. Vor der Synkope habe er sich unwohl gefühlt und Vertigo gehabt. Ähnliche
Beschwerden habe er 2 mal gehabt und zwar zweimalige Synkope bei der Gartenarbeit.
Er sei 1,78 m groß und 79 kg schwer. Der AZ und EZ ist normal. Das Gewicht sei in den letzten
6 Monaten konstant geblieben. Miktionsstörungen und Schlafstörungen wurden verneint.
Darüber Hinaus klagte er über Pyrozis und Obstipation. Die Konsistenz seines Fäzes sei hart
und die Farbe braun. Eine Hämatochezie und Meläna wurde verneint. Die restliche
Vegetativeanamnese ist unauffällig.

An Vorerkrankungen seien aHT seit 5 Jahren, Karpaltunnelsyndrom seit 2 Jahren, Koronare


Herz Krankheit (KHK= Herzkranzgefäßverengung) seit 5 Jahren und VHF seit 4 Jahren bekannt.
Er nehme regelmäßig Ramipril 5 mg 1-0-0/ Bisoprolol 2,5 mg 1-0-1/ Aspirin 100 mg 1-0-0 /
Pantoprazol b.B ein. Keine Operation sei bei ihm durchgeführt worden. Er habe die
Grundimpfungen und die Impfungen gegen Hep A/B, FSME.

Allergien gegen Nickel, Nüsse, Senf seien bekannt und er habe Heuschnupfen (Allergische
Rhinitis). Unverträglichkeit habe er keine. Mit 30 habe er mit dem Rauchen aufgehört und zwar
zuvor 15 Jahre 15 Zigaretten täglich geraucht. Täglich trinke er 1 Glas Wein. Drogenkonsum
wurde verneint. Vom November bis März sei er in Afrika gewesen. Er arbeite als Dozent an
der Universität Osnabrück, sei verheiratet, lebe mit seiner Ehefrau, habe zwei gesunde Kinder.
Sein Vater sei an einem Pankreas Karzinom gestorben. Bei seiner Mutter gebe es aHT und DM.

Ich gehe von einer betabloker verursachte arterielle Hypotonie aus.


Differenzialdiagnostisch kommen Herzinfarkt, Epilepsie, VHF bedingte Synkope,
Subarachnoidale Hämorrhagie, Hirntumoren in Betrach.
Maßnahme Körperliche Untersuchung (insbesondere neurologisch) Blutentnahme (gBB, CRP,
BSG, Elektrolyten, Troponin, CK-MB, D-Dimere, …….) EKG MRT (Kranial)

Ich habe MRT, EKG und auch EEG aufgeklärt.

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Fälle Hannover FS alle die Fälle von Hannover bis zum 22. Februar 2019

Synkope
Herr XX 61 jähriger Dozent stellt sich in Begleitung seiner Frau wegen heute morgen plötzlichen
Sturz bei der Bartrasur in die Toilette vor . Die Frage nach Prodomi vor dem Sturz ( Vertigo ,
Nausea , Emesis , kalt Schweiz.... ) wurden verneint ! Laut seiner Frau, die Bewusstlosigkeit hat
einige Minuten gedauert, dann ihr Mann ist spontan zu sich wieder gekommen! Ferner klagt der
patient nachdem Sturz über Nausea, Vertigo, und Cephalgie (2-3 auf der Schmezskala im Stirn
Bereich - Regio frontalis) . Der Patient sei gerade aufgestanden und sei auf die Toiletten wie
jeden Tag gegangen ( hier der Patient war nicht sehr hilfreich, ich habe gefragt haben vorher
etwas gegessen: ja ich habe etwas getrunken! Ich : ich meine bevor dem Sturz! : ah ich war
beim rasieren! Ich : ja dann waren Sie nüchtern! : ja klar !) Was haben sie getrunken? (Saft,
Wasser... Hypoglykämie) Wie viel Flüssigkeiten trinken Sie täglich? (Hypovolämie)
Die Frage nach (Enuresis /Einnässen, Zungenbiss) wurden verneint .
Außerdem habe er wahrscheinlich auf dem kopf gelandet und ist mit einer Schwellung im
rechten Stirnbereich (ohne Blutung) gekommen
.Dem Patienten zufolge, seien 2 derartige Episoden vor 2-3 Wochen schon aufgefallen
In Vegetativanamnese fanden sich:
-Palpitationen (seit 5 Jahren schon , war deswegen in Krankenhaus wo ein Diagnose von VHF
wurde gestellt und mittels Bisoprolol 2,5 mg 2× behandelt aber trotz er klagt immer und
gelegentliche Palpitationen!!!!

-Obstipation und Sodbrennen seit langem .


Als Vorerkrankungen sei außer VHF eine aHT bekannt , er nimmt Ramipril 5mg 1-0-1 dagegen.
ASS 100 mg .
FA : Vater mit 77j an Leberkarzinom (Hepatozelluläres Karzinom) verstorben
Mutter : aHT , DM2
SA : Dozent (Wissenschaftler), vereiheitet, hat zwei gesunde Töchter .
was habe ich ? Ich denke an einer Herzrhythmusstörung, ich denke , dass Ihre Medikamente
sind nicht ganz in Ordnung. Prüfer: Eine Hypovolämie kann auch sein
Was werden Sie machen ? Köp. , Labor , ... CT , Echokardio =was ist das ?
Soll ich lang hier bleiben? Weil meine Studenten warten auf mich , ich habe eine Vorlesung
heute ?

Synkope wegen Hypoglykämie


Hr. Lampe, 61 J., stellt sich vor wegen Synopse bei der Miktion vor paar Stunden. Es habe
einige Minuten gedauert, war Unaufmerksam auf seiner Umgebung aber von der Frau teilweise
ansprechbar. Einige Stunden vor der Ereignisse sei ihm zittrig und schwach an den Beinen
gewesen mit Schweißausbruch und Verwirrtheit. Er habe den ganzen Tag außer ein halben
Apfel nichts gegessen, hart in der Bäckerei und auf dem Garten gearbeitet. Dyspnoe,
palpitation seien nicht vorhanden. Nach dem Trinken ein Glas Apfelsaft sei ihm wieder relativ gut
gewesen. Es bestünde auch pruritus und pruritus anal seit paar Jahren.
Vorerkrankungen. DM Typ 2 seit 15 Jahren. metformin und Lantus, dessen dosis am Freitag
vom Hausarzt von 8 auf 16 IE erhöht wurde. A. Hypertonie unter Enalapril. MI vor paar Jahren,
keine Stent sei implantiert wurden, aktuell unter ass 100 mg. Hyperlypoprotänemie unter
simvastatin Nikotinabusus, 40 PY. Täglich ein Glas Wein. Mutter hat DM Typ 2 und a. H.
ater ist an MI verstorben. Bäcker von Beruf, verheiratet mit 2 Erwachsenen Kinder.
Verdachtsdiagnose : hypoglykämie
DD: MI, arrhythmien (wegen stattgehabten MI) Schlaganfall.
Labor : BZ, hba1c, kreativ, BB, Leber Werte, ck, ckmb, troponin.
EKG, Langzeit EKG, Langzeit Blutdruck, echokardiographie, Blutzuckertagesprofil,
Patientenschulung

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Fälle Hannover FS alle die Fälle von Hannover bis zum 22. Februar 2019

Epilepsie
Herr Steinbach 43 jahre alt stellt sich zu uns in die Notaufnahme wegen Ohnmachtanfall vor.
Er berichtet, er habe bei der Arbeit nach einen Konflikt das Bewusstsein verloren und dann
mit dem Rettungsdienst zu uns eingeliefert. Außerdem klagt er über Krämpfen, Adynamie
(Antriblosigkeit), Amnesie und Urininkontinenz. Die fragen nach: Fieber, nächtliche
Hyperdrose (Nachtschweiß), Parästhesie (Kribbeln), Hypästhesie, Taubheitsgefühl), Zungebiss,
Seh- und Sprachstörungen wurden verneint
An vorenekrankungen leidet der patient an Hyperlipidämie behandelt mit Simvastatin 40 mg 1-0-
0. Gastritis behandelt mit PPI bei bedarf. Lumbalgie (Hexenschuss). Behandelt mit Ibuprofen
bei Bedarf. Bei den Patienten ist eine Insektenstichallergie bekannt.
Nikotinkonsum von 15 PY. Alkoholkonsum. (gelegentlich).
Die mutter leidet an AHT, DM TYP 2 (nicht insulinpflichtig), und Dyslipidämie. Der Vater wohnt
im Pflegeheim. Er habe einen Apoplex gehabt vor 3 jahren. Der patient ist Kindererzieher, ist
verheiratet und hat 2 Kinder. Ein Sohn mit 10 jahre alt, und eine Tochter mit 12 jahre alt.

Fragen über Epilepsie.


Babinsky-Zeichen, alle Reflexe, tiefe und oberflächliche Sensibilität.
Gastroskopie Aufklärung.

Epilepsie
Frau A. S ist eine 45-jährige Patientin, die sich bei uns wegen eines plötzlichen
Bewusstseinsverlust bei der Arbeit vorgestellt hat. Die Fragen nach Prodromi und Zungenbiss
wurden verneint. Ihre Kollegen hätten ihr erzählt nachdem sie zu sich gekommen sei dass das
mit Muskelkrämpfen begleitet geworden sei. Außerdem berichtete die Patientin über
Urinabgang. Alle anderen Symptome wurden verneint bis auf Pyrosis. An Vorerkrankungen
leide die Patientin an Hypercholestrinämie, Ulcus ventriculi (wurde behandelt) und Psoriasis. Z.n.
2 Mal Sectio caesarea. Des Weiteren nehmen sie folgende Medikamente ein : Simvastatin ,
Pantoprazol, Ibuprofen b.B. Sie reagiere allergisch auf Wespenstich (Wespenstichallergie).
Sie sei Ex-Raucherin (20 Zig./tag für 16 Jahre ) und trinke gelegentlich Alkohol (eine kleine
Flasche Bier ) Die Mutter der Patientin leide an Hypercholestrinämie und DM typ 2 Der Vater
habe an einem Hirninfarkt gelitten. Der Sohn habe Neurodermitis. Sie sei Erzieherin von
Beruf in Hannover, verheiratet und habe 2 Kinder.

Was habe ich? Was werden sie machen (körperliche Untersuchung, CT)
Was ist ct? ich wollte ihr CT erklären weil ich darüber sprechen kann aber sie hat gesagt nein ich
weiß was das ist
Was werden sie noch machen? EEG. Was st das ?
ist das schmerzhaft ?

Die Fragen des Prüfers. Was könnte es sein? Was machen Sie? Wie behandeln Sie?
Was müssen Sie schon jetzt der Patientin sagen? Auslöser vermeiden ( Stress)
und was ist mit Autofahren? Auch vermeiden (Gefahr von Anfall während sie fährt )

Dann hat er über EKG gefragt


Gibt es nur einen Typ von AV Block ?

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Fälle Hannover FS alle die Fälle von Hannover bis zum 22. Februar 2019

Migräne Attacke mit Aura


Herr ..... stellt sich wegen seit 2 Tagen bestehender, rechtsseitiger, progredienter,
pulsierender Kopfschmerzen mit Ausstrahlung in den Nacken vor. Des Weitern berichtete er,
dass die Schmerzen Sich mit stressiger Situation, lauten Geräuschen verschlechtern und in der
Dunkelheit verbessern würden.
Begleitend sind dem Patient folgende Symptome aufgefallen:
Nausea, zweimaliges Erbrechen insomnia und Sehstörung
Dysphasie, Dysarthrie, Epileptische Fälle, Parästhesien und Fieber wurden verneint.
Der habe die gleichen Beschwerden zuvor gehabt und habe diesmal Migränemittel (
Paracetamol und anderes Mittel, dessen Name er nicht weiß) dagegen eingenommen, die hätten
aber kaum Linderung der Symptome gebracht.
vegetativen Anamnese bestehe eine Diarrhö, wegen der Laktoseiktoleranz und eine
Abgeschlagenheit.
An Vorerkrankungen habe er eine Lungenembolie vor einem Jahr und sei 2 Wochen im
Krankenhaus geblieben.
Er sei vor 10 Jahren an Appendix operiert worden, die laut der Patient komplikationslos verlaufen
sei.
Er habe in seiner Kindheit impfen lassen.
In Bezug auf Medikamente nehme er Marcumar 1-0-0 oder 1/2 -0-0 (je nach Quicktest)
Und paracetamol und andere Migränemittel, deren Namen und Dose anamnestisch nicht
bekannt sind.
Er habe Laktoseintoleranz
Der Patient sei Nichtraucher und trinke Abends 1-2 Glas Rotwein.
Drogenabhängig bzw Probieren wurden verneint.
In der familienanamnese fanden sich ein M. Alzheimer beim im Pflegeheim gewohnten Vater und
ein Hirntumor bei der Mutter, die daran im Alter von 59 verstorben ist.
Der ist geschieden, hat 4 Kinder, die gesund sind, und immobilienmakler.
Die Arbeit ist sehr stressig
Aufgrund der genannten Syptomatik gehe von einem Verdacht auf eine neue migränattake mit
Aura.
Alternativ kommen Meningitis, Intrakraniellehämmorrhage , Hirntumor in Betracht.
Sollte siec die Verdachtdiagnose zutreffen würde ich so ihn behandeln.
Ausführliche neurologische Untersuchung , MRT zum Ausschluss Hirntumor und Hämmorrhage.
Allgemein: Stressvermeidung von Alkohol. regelmäßiges Schlafrhythmus und regelmäßige
Mahlzeit . Bei leichter Attacke: Ibuprofen 800 mg 1-0-1
Paracetamol 1g 1-1-1
Bei Schwer Attacke: pethidin und 5-HT agonist (Triptane)

Ich sollte CT und MRT dem Patiemt aufklären. Der Patient hat immer gefragt , ob er auch ein
Hirntumor wie seine Mutter hat oder nicht.

Warum machen Sie CT nicht MRT, sein Nachbar hat ihm gesagt, dass der CT mit Strahlen
funktioniert.

Migräne
Pulsierend Kopf schmerzen linke seite, Übelkeit mit Erbrechen, erhöhte Empfindlichkeit für Licht
und Lärm, Gesichtsfeldausfällen (Skotome)

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Fälle Hannover FS alle die Fälle von Hannover bis zum 22. Februar 2019

Apoplex
Herr Karl Mittenkamp, 62-jähriger Patient (geb. 01.04.1956), wurde zu uns in Begleitung seines
Nachbarn gebracht, weil er seit 2 Stunden plötzlich aufgetretene (nach dem Aufwachen)
linksseitige Hemiparese mit Hypästhesie und Parästhesie bemerkt habe. Das Weiteren
berichtete der Pat., dass die Beschwerden von Cefalgie(4/10 VAS), Nausea (ohne Emesis) ,
Vertigo sowie Sprechstörung ( Dysarthrie- nach Fazialisparese nicht gefragt) (der Patient hat
alles selber erzählt ) begleitet seien. Dann hat er sofort gesagt : Ich habe Angst, weil mein Vater
an Gehirntumor gestorben ist. VA: Einschlafstörungen Vorgeschichte: aHT seit 10 J., DM seit
5J., Hyperlipidämie, OP: Carotis-stenose –op Vor 6J.(eine Op wegen Halsschlagaderverengung
hat er gesagt)- Nach welcher Seite habe ich nicht gefragt. Abszess im Achselhöhle li. vor 2J
Die Medikamentenanamnese ergab eine Einname von: Ramipril 5 mg 1-0-1-0 Allglikol (orale
Antidiabetika, falsch geschrieben etwa gegen DM) 5 mg 1-0-0-0 Atoris 40 mg 0-0-1-0 Ibuprofen
600 mg bei Bedarf bei bewegungsabhängigem Schulterschmerz. Allergien gegen Birkenpollen
und braunes Pflaster
Er rauche 1/2 Packung pro tag (früher 1,5 Packung) seit 15. Lebensjahr. Er trinke 1Glas Bier
gelegentlich. In der Familienanamnese fanden sich Depression und TVT ( sie trägt
Kompressionsstrümpfe) bei der Mutter. Der Vater sei vor 5J. wegen Hirntumor gestorben
Keine Geschwistern. Geschieden, aber wohnt mit Lebenspartnerin, hat 2 gesunde Kinder
SA: er ist als Versicherungskaufmann tätig.

Der Pat hat nach VD gefragt, habe ich ihm gesagt, dass wir seinen BZ messen müssen,
vielleicht er hat eine Unterzuckerung, die diese Symptome imitieren kann.
Der Pat. hat gefragt, was Sie weiter machen werden und ob er auf einer speziellen Station
aufgenommen werden soll? Ich habe geantwortet : Ja, auf Stroke Unit und Bei Ihnen wird CT
durchgeführt.

Apoplex
Ich habe heute die FSP abgelegt und "kaum" bestanden.
Mein Fall war ein 62-jähriger Patient (105 kg ,171 cm) der sich bei uns seit heute Morgen wegen
Kraftlos und Parasthesie im linken arm und bein vorgestellt hat. Er berichtete dass er die
rechte Augenlid nicht öffnen und die rechte Mundlippe nicht bewegen könnte.
Er habe Schwindel und kopfschmerzen (5/10 auf einer Schmerzskala) Diese war die erste mal er
habe diese Beshwerde.
An Vorerkrankungen leide er an Bluthochdruck , Zuckerkrankheit, erhöhte Blutfette und
schmerzen im rechten Schulter.
Er wurde wegen Halschlagaderverengung und wegen ein Eiteransammlung in Achselhole
operiert.
Die vegetative Anamnese war unauffällig bis auf Durchfall.
Die Medikamentenanamnese ergab eine Einname von: Enalapril, Iboprufen, ein medikammente
gegen DM und ein medikamment gegen Blutfett
Er rauche 1/2 Packung pro tag (früher 1 Packung) seit mehr als 40 Jahren. Er trinke 1 Bier
täglich Treibe kein Sport.
In der Familienanamnese fanden sich Depression bei der Mutter. Sein Vater sei gestorben
wegen Hirntumor.
Er sei allergisch gegen Birkenpollen.
VD: Schlaganfall DD: TIA, Anuerysma, Trauma (ich habe über Unfall nicht gefragt)

Aber die Anamnese war echt schwer, die Schauspieler hat mir immer unterbrochen und viele
Fragen gestellt.

z.B niemeand sagt Pyrosis, es ist immer Sodbrennen.

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Fälle Hannover FS alle die Fälle von Hannover bis zum 22. Februar 2019

Apoplex
52j Patientin kommt wegen seit 2 Stunden plötzlich aufgetretener halbseitiger Lähmung mit
Taubheitsgefühl, Kopfschmerzen und Sprachstörung (die Patientin hat alles selber erzählt )
dann hat sie sofort gesagt : Ich habe Angst weil mein Vater an Gehirntumor gestorben ist. Bei
der Vegetativen Anamnese klagt sie über Durchfälle (aber die haben nichts mit den Haupt
Beschwerden zu tun)
Vorgeschichte: Diabetes Mellitus, ArterielleHypertonie , Z.n. Carotis-stenose –op
(Halsschlagader-OP hat sie gesagt), Abszess im Achselhöhle
Allergien, Familienanamnese, Sozialanamnese: nichts besonders

Die Patientin hat gefragt : kann eine Unterzuckerung sein, Muss ich ein MRT machen, was kann
das sein

OberArzt Aufklärung: va Apoplex : wie macht man neurologische Untersuchung, was muss man
sofort ausschließen ( Intrazerebraleblutung) , was macht man weiter (EKG:
Herzrhythmusstörung ausschließen), Entzundungsparameter sind sie wichtig (ja DD Meningitis ,
was findet man bei Untersuchung in diesem Fall) , Ist Durchfall ein Hauptsymptome (Nein ,was
macht man dann: kolo empfehlen)

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Fälle Hannover FS alle die Fälle von Hannover bis zum 22. Februar 2019

Diskusprolaps LWS
Herr Neuhausen,ein 53 Jähriger Patient ,der sich bei uns wegen seit gestern stechende
Schmerzen im Lendenbereich (Regio lumbalis) vorgestellt hat. Der Patient berichtete ,dass
die Schmerzen im Oberschenkel und Wade bestrahlen würden und im Intensität zugenommen
hätten bis 8 von 10 auf einer Schmerzskala. Des weiteren erzählte er ,dass die Schmerzen von
Taubheitsgefühl und Kribbeln begleitet seien. Die vegetative Anamnese war unauffällig bis auf
Einschlafstörung und manchmal Obstipation. An Vorerkrankungen leide er an: AHT ,Anämie,DM.
In Bezug auf die Medikation nehme er folgende Medikamente ein: Ramipril 5 mg 1-0-0
Simvastatin 20 mg 1-0-1 Insulipflicht Eisentablette
Der Patient sei allergisch gegen Nickel und Pollen. Er rauche 10 Zigaretten täglich seit 35 Jahren
und trinke gelegentlich Alkohol In der Familienanamnese fanden sich : Der Vater habe vor 4
Jahren an Prostatakarzinom verstorben und die Mutter habe vor 3 Jahren ein Apoplex. Der
Patient sei Lehrer von Beruf,geschieden und habe 3 Kinder.
Differenzialdiagnostisch kommen: Spinalkanalstenose und Metastasentumor in Betracht.

Diskusprolaps LWS
Frau xx 53 Jahre alt, 172 cm 74 kg, die sich mit seit gestern plötzlich neu aufgetretenen
Lendenschmerzen vorstellte. Nach Aussage der Patientin seien die Schmerzen aufgetreten
nach sie etwas schweres in der Arbeit aufgehoben habe. Die Schmerzen seien stark (7/10),
hätten in die äußere Seite des linken Beines ausgestrahlt und seien Hypasthäsie und
Parasthäsie begleitet. Außerdem hätten sie sich beim sitzen verschlechtert und beim Liegen
und nach Einnahme von ibuprofen ein bisschen verbessert. Aktuelle Defäkation- und
Miktionsbeschwerden wurden verneint. Die vegetative Anamnese war unauffällig bis auf eine
Obstipation, Menorrhagie und Dysmenorrhoe seit Jahren. An vorerkrankungen leide sie an DM
Typ 1 seit sie 13 Jahre alt war, AHT seit 8 Jahren, hypercholesterinämie und Eisenmangel.
Vor 10 Jahren wurde sie nach einem re. Radiusfraktur operiert, sectio cesarea (habe nicht
gefragt wann, und habe auch vergessen das bei vorOp zu schreiben). Vor 18 Jahren hatte sie
Meningitis und wurde mit Abx behandelt.
Die medikamentenanamnese ergab eine regelmäßige Einnahme der folgenden >Medikamenten:
Lantus 28IE 001, Humalog 1IE 111, Ramipril 5mg 101, Atorvastain 10mg 001, Eisentablette
101
-Allergien: Pollen (rote Augen, rhinorrhoe), Nickel (Hautausschlag)
Familienanamnese: Vater Prostatakarzinom (daran gestorben), Mutter schlaganfall, Demenz
Kinder gesund >Sozialanamnese: Geschieden, Wohnt mit Partner , 3 Kinder , Tierpflegerin,
Vegetarierin Kein Sport (macht viel bei der Arbeit) >Genussmittel Rauchen 10 Zigarette pro Tag
seit sie 18 war (17.5py), Alkohol selten 1-2 Gläser am wochenende Keine sonstige Drogen
>Therapie : bettruhe, keine Belastung, iboprufen, wenn nach 6 Wochen nicht verbessert können
wir dann eine OP besprechen.
Patientin gefragt: Was habe ich? Was ist ein Bandscheibenvorfall? Was werden Sie jetzt
machen? Wie werden Sie mich behandeln? Was ist MRT und CT?

Lantus: insulin langsam


Humalog: insulin schnell
Spiriva: COPD
Tilidin: Opioide
Lorano: Loratadin, Antihistaminikum

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Fälle Hannover FS alle die Fälle von Hannover bis zum 22. Februar 2019

Diskusprolaps HWS
Herr × ist ein 51 jähriger Patient;der sich wegen seit dem Vorabend anhaltender, ziehender,
starker Nackenschmerzen mit Ausstrahlung in die rechte Schulter und rechte Arm bis zum
Fingeren in unserer Klinik vorstellte. Der Patient gab eine Schmerz_Intensität von 9/10 an. Des
weitern erklärte der Patient,dass die Beschwerden ;nachdem er eine schwere Sache gehoben
habe;aufgetreten seien. Aufnachfrage erwähnte der Patient,dass er die gleiche Beschwerden
vor 4 Wochen gehaben habe. Aufgrund der Schmerzen sei der Patient beim Haustarzt
gewesen,der das Medikament mit Ibo_hyxal verschrieben hätte.Aber der Patient berichtete,dass
das Medikament in diesem Zusammenhang unwirksam gewesen sei.Im Verlauf der Zeit sei es
zur Exazerbation der Schmerzen gekommen.
Er erzählte;dass die Schmerzen von Taubheitsgefühl begleitet seien.
Vorerkrankungen: Hyperlipidämie Skynopie. Obstipation Z.n.Appendektomie vor 10 Jahren.
Z.n Cholysktomie im Kindheit. Medikamente und Allergie: Er nehme regelmäßig Blutfettsenker
sowie Spray ein. Er ist allergisch gegen Hausstaub und Haartiere. Die vegetative Anamnese:
Gewichtsverhalten ist konstant. Miktion ist unauffälig Der Patient berichtete von Nikotinabusus
und zwar mit 1/2 Sch/Tag;seit 20 Jahren.Zudem berichtet er von Alkoholabusus mit 2
Bierflashen täglich. Famielinanamnese: Die Mutter ist an Pankereaskarzinom gestorben.

Diskusprolaps HWS Syndrom


Ein 51 jähriger Pat. stellte sich wegen vor 4 Wochen aufgetretener, ziehende und stechende
Zervikobrachialgie vor. Als der Pat. die Bücher in die Regal hingelegt habe, seien die
Schmerzen plötzlich aufgetreten. Die Schmerzen würden vom mittleren Bereich der HWS bis
in die rechten Schulter und Scapula ausstrahlen und sich beim Husten verschlimmern. Der
Pat. habe auf einer Schmerzskale Werte von 8-9 angegeben.
Darüber hinaus seien folgende zusätzliche Symptome aufgefallen:
Husten mit schleimigem Sputum, manchmal wechselte er mit grüngelblichem Auswurf
Belastungsabhängige Dyspnoe bzw. beim Treppensteigen in den 2. Stock
Als Vorerkrankungen seien Hypercholesterinämie, chronische Bronchitis , Obstipation bekannt.
Bezug auf der Dauermedikation nehme der Pat. Lorano 1x1, eine Statin ( der Name vergessen)
ein sowie inhaliere mit Spiriva 1 Hub täglich. Aufgrund der aktuellen Beschwerden nehme er
Ibuprofen 800 mg 1x2 von Empfehlung seiner Hausärztin und Tilidin 1x2 von seiner Frau ein,
die gut geholfen hätten. Herr K. reagiere allergisch auf Hausstaub.
Es wurde vor 12 Jahren Appendektomie , vor 10 Jahren Cholecystoektomie wegen
Cholezystolithiasis durchgeführt.
In der Familien Anamnese fanden sich ein Pankreaskarzinom bei der Mutter.

Diskusprolaps HWS Syndrom


Herr XY ist ein 51-jähriger Patient, der sich wegen seit 4 Wochen bestehenden ziehenden
Nackenschmerzen vorgestellt hat. Die Schmerzen seien plötzlich aufgetreten als der Patient
etwas Schweres aufgehoben habe. Sie seien 6 von 10 auf der Schmerzskala und wurden in
den rechten Arm und Hand ausstrahlen. Diese Schmerzen seien von Paresthäsie,
Kopfschmerzen und Schmerzen zwichen den Scapulae begleitet. Die Einnahme von
Ibuprofen habe dem Patienten nicht geholfen.
An Vorerkrankungen leide der Patient seit Jahren an art. Hypertonie und Hypercholestrinämie
und sei auf Hausstaub allergisch.
Desweiteren berichtet der Patient über eine Appendektomie in der Kinderzeit, Arthroskopie des
rechten Knies vor 20 J wegen Meniskuseinriss und eine Cholezystektomie vor 10 J.
Die Vegetativeanamnese sei unauffällig bis auf Schlafstörungen wegen der Schmerzen und
Opstipation seit Jahren. Der patient sei ein starker Raucher (45 py) und trinke 1 bis 2 Liter Wein
täglich. Pankreaskarzinom bei der Mutter (daran gestorben). Der Patient sei
Verwaltungsangestellter verheiratet und lebe mit seiner Ehefrau.

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Fälle Hannover FS alle die Fälle von Hannover bis zum 22. Februar 2019

Diskusprolaps HWS BSW Syndrom


Frau Xx 51 Jahre alt, die sich wegen seit 4 Wochen progredienter ziehender Hals und
Rückenschmerzen vorstellte. Die schmerzen sind nach der Hebung einer Kiste aufgetreten
und sind schlimmer geworden. Sie berichte auch über Schmerzen und Taubheitsgefühl in der
linke Arme. Die hatte selbst Ibuprofen 800 mg eingenommen für 4 Wochen bis 6mal täglich,
deswegen hatte sie auch Magenschmerzen.
Die vegetative Anamnese sei unauffällig bis auf Schlafstörungen wegen der schmerzen.
Die Patientin leide an chronische Bronchitis, Heuschnupfen, Hypercholesterinämie.
Z.n. Appendektomie als Kind und Cholezystektomie vor 10 Jahren.
Allergisch gegen Erdnuss mit Atemnot und auch gegen Staub.
Medikamente Sortis (Atorvastatin) 1 mal abends, Salbutamol b.B, Spiriva Spray 1 mal täglich.
Die Mutter sei an Pankreaskarzinom gestorben am 55 Jahre. Die Vater sei gesund, ein Sohn
hatte Neurodermitis.
Sie arbeite im Büro und sei verheiratet und lebe mit ihrem Mann.

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Fälle Hannover FS alle die Fälle von Hannover bis zum 22. Februar 2019

pAVK Schaufensterkrankheit
Herr Hinkelmann, 69, stellt sich wegen seit einem Monat bestehender belastungsabhängiger
dumpfer Wadenschmerzen vor. Die Schmerzen treten auf, wenn er 90-100 Meter läuft,
klingen ab wenn er stehenbleibt. Er hat keine Beschwerden bei Ruhe oder beim Schlafen.
Eine Belastungsdyspnö oder pektanginöse Beschwerden werden verneint. An Vorerkrankungen
sind koronare Herzerkrankung, Diabetes mellitus, chronische Niereninsuffizienz,
Hypercholesterinämie und arterielle Hypertonie bekannt. An Medikamenten nehme er
regelmäßig Ramipril, ASS, Simvastatin ein. Sein Diabetes sei diätetisch eingestellt, für die
Nieren müsse er viel trinken. Vor 5 Jahren wurde eine PTCA mit Stentimplantation durchgeführt.
Er sei als Kind wegen Phimose (Vorhautverengung) operiert worden (Präputiumsplastik oder
Zirkumzision). Er beschrieb eine Laktoseintoleranz. Es bestehen ein Nikotinabusus von ca. 80
packyears und ein Alkoholkonsum von 1 Flasche Wein am Tag. Sein Vater ist an Apoplex und
seine Mutter ist an Myokardinfarkt gestorben. Er habe als Tischler gearbeitet und ist jetzt in
Rente. Herr Hinkelmann ist verwitwet und wohnt alleine in Hannover. Die anamnestische
Angaben sprechen für eine periphere arterielle Verschlusskrankheit. Es sollen eine komplette
körperliche Untersuchung, eine Duplexsonographie der unteren Extremitäten und eine
Angiographie erfolgen. Therapeutisch können Medikamente oder Angioplastie eingesetzt
werden.

pAVK Schaufensterkrankheit
Herr Gunter Jäger, 72, kam gestern in unserer Notaufnahme wegen seit 6 Monaten
bestehender belastungsabhängiger Schmerzen in der unteren Extremität rechts, besonders
Oberschenkel ventral. Darüber hinaus gab er an, dass sich die Schmerzen über einen
Zeitraum von 2 Jahren entwickelt hätten, jedoch hätten sie sich in den letzten 6 Monaten
ziemlich verstärkt. Der Patient berichtete, dass er nach einer Gehstrecke von 200 m sowie
auch nach Treppensteigen (eine Etage) Schmerzen spüren würde und müsse denn immer
aufhalten, bis die Schmerzen wieder weg seien. Die Fragen nach Calor, rubor und tumor
(Schwellung) und Sensibilitätsstörungen am rechten Bein wurden verneint.
Bei der vegetativen Anamnese sei alles unauffällig bis auf einen am Morgen aufgetretenen
chronisch- produktiven Husten und sei dem Patienten nun nebensächlich. Keine
Gewichtsveränderungen (adipös mit 98 Kg schwer und 1.83 groß).
DM-II sei bei Herrn Jäger diagnostiziert und mit regelmäßiger Einnahme von Tabletten
behandelt. Zusätzlich spritze er sich Insulin seit 6 Monaten. An einer Arteriellen Hypertonie leide
er seit langem und bekomme eine Mehrfachmedikation. Die Medikamentennamen seien ihm
nicht erinnerlich. Straker Nikotinabusus 50 bis 60 Pack/Year. 2 bis 3 Flaschen Bier am Tag. Kein
Drogenabusus. Herr Jäger wurde noch nie operiert. (in der Jugend ein Armbruch rechts mit
Gips behandelt). In der Familienanamnese sei der Vater an einem Myokardinfarkt gestorben
(am Leben an DM und A. Hypertonie gelitten). Die Mutter sei an einem „Unterleib Karzinom“
Unterlieb = Uterus gestorben (am Leben an Asthma leiden) Herr Jäger sei seit 8 Jahren
Rentner (früher sei er für ca. 40 Jahre Straßenarbeiter gewesen). Er sei verheiratet und wohne
mit seiner Frau zusammen. Er habe eine Tochter im Erwachsenenalter und sie lebe entfernt.
Verdachtsdiagnose Ich gehe von einem Verdacht auf einer Schaufensterkrankheit (Periphere
Arterielle Verschlusskrankheit) aus.

Die körperliche Untersuchung (Sensibilität, Temperatur der Extremität, Pulsstatus,....)


Labor BB und CRP (auch LDL, HDL und TG) Dopplersonografie CT-Angiografie oder MRT
Anforderungen von den Vorbefunden und Medikamenten des Patienten. (vom Hausarzt)
Therapie Lebensstils-Umstellung (Rauchen aufhören Acetylsalicylsäure ASS Thrombolyse
Und je nach Krankheitsstadium operative Behandlung (Stent oder Bypass)

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Fälle Hannover FS alle die Fälle von Hannover bis zum 22. Februar 2019

pAVK
Petra Hinkelmann, 51 J. ; 1,61 m ; 75 kg, stellt sich vor wegen seit «Ostern letztes Jahr»
langsam aufgetretener Schmerzen in der rechten Wade. Die Schmerzen treten nur bei Belastung
auf (beim Treppensteigen und Laufen). Die schmerzfreie Gehstrecke entspricht 100 m. Sie kann
kaum 10 Stufen hinaufgehen. Seit 2 Monaten sind die Schmerzen schlimmer geworden. Die
Schmerzen sind schlimmer beim Treppensteigen als beim Laufen. Die Haut des betroffenen
Beines ist blass und «hart». Die Fragen nach Rubor, Tumor, Sensibilitätsstörungen sowie
Parese/Paralyse wurden verneint.
In der Vorgeschichte hatte sie Rückenschmerzen. Bei ihr wurde ein Röntgenbild gemacht und
ein anderes bildgebende Verfahren (MRT) verordnet. Die Patientin wollte nicht «in der Röhre»,
weil sie an «Platzangst » leidet. Mit Hilfe von Krankengymnastik und einer Abhilfe auf dem Stuhl
bei der Arbeit, hat sie aktuell keine Rückenschmerzen mehr. Sie weiß nicht, ob sie einen
Bandscheibenvorfall bzw. Bandscheibenvorwölbung hatte oder hat.
Bei den Vorerkrankungen sind bekannt:
 Diabetes mellitus Typ 2. Behandelt mit Diät. Sie ernährt sich nicht gesund. Sie trinkt viel
Kaffee und hat «regelmäßige Verdauung ».
 aHT (Ihr Blutdruckmessgerät ist kaputt und vielleicht wird sie ein anderes einkaufen. Ihre
letzte RR-Werte waren 150 – 160. Vermutlich systolisch)
 «erhöhte Nierenwerte» Sie weiß nicht was sie genau hat.
 Erhöhte Blutfettwerte. Nach nachfrage: Hypercholesterinämie.
Vor 5 Jahren wurden diese Erkrankungen festgestellt infolge «einer Herzkrankheit», nach
nachfrage : sie hatte eine «Vorstufe eines Herzinfarktes ». Damals wurde ein « Stent »
implantiert. (Sie hat Stent gesagt und nicht Gefäßstütze). Laut ihrer Hausärztin (Dr. Holga Klein)
hat sie ein «erhohtes Schlaganfallrisiko ».
Medikation :
 Ramipril 12,5 mg
 Simvahexal 30 mg
Allergien : Laktoseintoleranz (Sie hat das so gesagt)
Raucherin seit 30 J. 30 Zig/d. Alle rauchen bei ihrer Arbeit. Deswegen kann sie nicht mit dem
Rauchen aufhören.
geschieden und «auf der Suche », 2 Mädchen (sie hat nicht eine gute Beziehung mit ihrer
Töchter, weil sie «mehr Vaters-Töchter » sind). Sie arbeitet als Schreibkraft in der Klinik in der
Psychiatrie (sie meinte die Klinik, wo wir waren während der FSP...) und hat eine «niedrige
Fehlerquote ».
Vater : an einem HI verstorben (mit 75 J.) ; Mutter : an einem Schlaganfall vestorben (mit 71 J.)

TVT
Herr...55 jähriger Pat ,der sich wegen seit 3 Tagen bestehender Beinödem sowie
Spannungsgefühl im rechten unterschenkel vorgestellt hat.
Desweiteren teilt er mit dass er letzte Woche von ca 10bis 11 Stunden in Bezug der Arbeit
nach Hongkong geflogen sei.
Ihm sei geringe Verbesserung beim hochlagerung des Beines aufgefallen .
Als Begleitsymptome klagt er über belastungabhängige Dyspnoe unter mittlere Belastung.
Thorakaleschmerzen würden verneint.
Vor Erkrankung :DM typ I unter Insulinpumpe, Art.Hypertonie , Varizenstripping 2015.
Positive Famielieanamnese Nikotin,Alkoholabusus
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Fälle Hannover FS alle die Fälle von Hannover bis zum 22. Februar 2019

TVT
Patient: Klüver, Herrmann. Alt:52 . Größe:176. Gewicht 76 kg
Herr Klüver ist ein 52 Järiger Pt, der sich wegen seit drei Tagen starken zunehmenden
drückenden Schmerzen in die rechte Sura ohne Austrahlung aufgestellt hat. Er
berichtet,dass die Scmerzen plötzlich nach längeren Flug (15 Stünden) aufgetreten seien.
Des weiteren klagt er über Dolor,Calor,Tumor an ganzen rechten Unterschenkel.
Darüberhinaus teilt er mit ,dass die Beschwerden im Lauf der Zeit immer schlimmer geworden
seien. Zusätzlich gibt er an,dass die Schmerzen dauerhaft seien.Die Frage nach ähnlichen
vorherigen Symptome würde verneint. Die Vegitativeanamnese sei unauffällig.
Als Vorerkrankungen seien DM Typ 1 ,Arterielle Hypertonus bekannt. Der Pt sei vor Zwei
Jahren wegen Varikose an die beiden Beinen operiert worden.
Der Pt nimmt regelmäßig die folgende Medikamente ein: Ramipril 10 mg 1-0-0 Insulinpumpe.

Allergien;Es sei Allergie bei ihm bekannt. Genussmittel:Er raucht seit...ca...Zigaretten pro Tag.
Trinkt jede Abend ein Glass Wein. Sozialanamnese. Er sei verheiratet,hat Zwei Kinder im
Erwachsenenalter. Er lebt mit seiner Frau Zusammen. Er ist Verkäufer von Beruf.
Familienanamnese: Der Vater sei an Kolonkarzinom gestorben. DM Typ2 ist bei der Mutter

TVT
Pat: Herr ..... Alter:55 Gewicht:95 große:185 Herr..... ein 55 Jähriger pat in reduziertem AZ und
unauffälligem EZ stellt sich mit bestehende Schmerzen der linken Wade seit 3 Tagen vor.
T: BD: HF: AF:
Der pat berichtet, dass die Schmerzen plötzlich und stark aufgetreten seien.
Die Schmerzen seien nicht lageabhängig und ohne Ausstrahlung.
Der pat sagte,dass die Schmerzen mit Verlauf der Zeit schlimmer geworden seien.
Der pat erwähnte,dass die Schmerzen auf der Skala 6/10 seien.
Des weiteren klagt der pat über Rubor, Dolor, Calor der linken Wade.
Die Fragen nach ähnlichen vorherigen Beschwerden wurde verneint.
Dyspnoe, tachypnoe und arthralgie werden verneint.
Der pat teilte mit,dass er Ibuprofen 800 3 mal eingenommen habe, aber die Tabletten ihm nicht
geholfen hätten. Die Vegetative Anamnese sei unauffällig.
Der pat habe keine Fieber, keine Schüttelfröst, und leide nicht unter übel oder Schweiß.
Schlaf, Appetit, Miktion, Defäktion seien unauffällig. Er rauche 30 Zigaretten seit 30 Jahre.
Ein regelmäßiger Alkoholkonsum wird verneint. Drogenkonsum wird verneint.
Vorerkrankungen: Der pat leide an DM, Hypertonie, und er sei einmal wegen Varikosis rechten
Wade operiert worden.
Medikamente und Allergien:Keine Allergie bekannt. Der pat nehme die folgende Medikamente
ein -ASS 100 1-0-0 -Enalapril 10 1-0-0 -Insulin
Familienanamnese: In der Familienanamnese fand sich DM, Hypertonie, und sie war daran
gestorben. Kinder und Geschwister seien gesund.
Sozialanamnese: Der pat sei verheiratet und habe 2 Kinder. Er sei ein Arbeiter in einer Firma-
Baumaschine. Der pat habe gute Kontakte zu der Familie, Freunden und Nachbarn.

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Fälle Hannover FS alle die Fälle von Hannover bis zum 22. Februar 2019

Herzinsuffizienz
George Westmann 65-jähriger Patient. der sich bei uns wegen seit 6 Wochen bestehender
zunehmender Dyspnoe vorgestellt habe. Des Weiteren berichtete der Patient, dass die Dyspnoe
nach der körperlichen Belastung aufgetreten sei. Ferner gibt er an, dass er innerhalb der letzten
3 Wochen nächtliche Beinenödeme bemerkt habe.
Darüber hinaus seien demPatient folgenden Begleitsymptome aufgefallen: Nykturie Orthopnoe,
Gewichtszunahme von circa 3 Kg innerhalb der letzten Woche. Husten wurde verneint.
- An Vorerkrankungen leide die Patientin an arterieller Hypertonie seit circa 15 Jahren,
Hypercholesterinämie seit 10 Jahren und Herzrhythmusstörungen.
Zudem sei er mit 35 Jahren am Diskusprolaps und mit 45 Jahren am Prostata operiert worden.
- In Bezug auf die Medikation nehme die Patienten Bisoprolol 5 mg, Ramipril
5 mg, Marcumar (und eine Statins Medikament habe ich vergessen) regelmäßig Ein.
- Der Patient sei gegen Penicillin und Katzenhaare allergisch.
- Vor 2 Jahren habe er mit dem Rauchen aufgehört, aber früher habe er für 40 Jahre 20
Zigaretten pro Tag geraucht. Alkoholkonsum wurde verneint.
- Zudem sei er verwitwet, habe drei Kinder, lebe aber momentan alleine. Damals Gärtner
- In der Familie fanden sich folgende Erkrankungen: Die Mutter leide an Mammakarzinom und
sei daran gestorben. Der Vater habe an arterieller Hypertonie gelitten und lebe noch.

Der Oberarzt hat über die Therapie (Diuretika, Digoxin) gefragt.


ist das Links oder Rechtsherzinsuffizienz (meistens rechts, weil die Lungen und Beine
zusammen getroffen bei Links nur Lungen sind getroffen)
Wie kann man die Therapieverlauf kontrollieren (Gewicht jeden Tag messen)

rechts Herzinsuffizienz
Herr XY 65 jährige Patient, kam zu uns wegen seit 2 Monaten bestehender, langsam
aufgetretener, progredienter belastungsabhängiger Dyspnoe, die von Orthopnoe und bds. untere
Extremitäten Ödem begleitet sei.
Die Vegetative Anamnese ergab Inappetenz, nächtliche Hyperhidrose Nykturie (3-4 mal) und
Schlafstörung.
An Vorerkrankungen ergab
-seit Jahren an aHT und nehme Ramipril 5mg 1-0-0, HCT 12,5mg 1-0-0
- seit... an Hyperlipidämie und nehme Simvastatin 40mg
-seit ... an VHF und nehme Marcumar nach wurde vom Hausarzt regelmäßig kontrolliert
-seit ... an BPH
Operationen seien durchgeführt worden und zwar:
-vor 8 Jahren Knie-TEP wegen Gonarthrose
-vor paar Jahren wegen Prostata
-vor 3 Wochen wegen Karpaltunnelsyndrom.
Bei der Familienanamnese fanden sich Apoplex beim Vater (daran gestorben), die Mutter im
Altersheim und sie ist Pflegebedürftig. er hat 3 Erwachsene Kinder einer von denen ist
Schwerbehindert.

was habe ich? was werden Sie machen? soll ich hier bleiben? wer kümmert sich um mein
behindertes Kind? ( seine andere beiden Kinder wohnen in einer andren Stadt).
-wie wird der Pt. körperlich untersucht? er hat dann gefragt was untersuchen Sie bei jeder?.
-was machen Sie noch?
-ich wurde gefragt über eine Apparative Untersuchung, über die gerade gestritten wird, ob die
als Routinemäßig genehmigt wird? transösophageale Echokardiographie
-wie wird die Operation wegen BPH durchgeführt? transurethrale Prostataresektion
-wie wird den Pt. behandelt (Stichworter)?

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Fälle Hannover FS alle die Fälle von Hannover bis zum 22. Februar 2019

MI
ein 51 jährige Patient, der sich wegen starke linksseitige thorakale Schmerzen bei uns vorstellte.
Er berichtet dass er seit Langem diese Schmerzen habe. Er fügt hinzu dass die Schmerzen in
letzter 3 Wochen Intensität zugenommen haben. Er erzählt dass er gestern mit seinem
Nachbarn gestritten habe. Danach habe er diese Schmerzen bekommen. Er erklärt dass die
Schmerzen Belastungsabhängig und Stressbedingt seien.

Darüber hinaus seien dem Patienten folgende Begleitssymptome aufgefallen:


Starke Schweißausbruch und Nausea.
Normalerweise hören die Schmerzen selber wieder auf aber dieses mal die Schmerzen seien
immer noch da.
An der Vorerkrankungen leide er Diabetes Mellitus Typ 2 und Arterielle Hypertonie.
Außerdem leide er an gelegentlich belastungsabhängige Schulterschmerzen.
In der Medikamente-Anamnese fanden sich Gebrauch von Metformin und Ramipril.

In der Familienanamnese fanden sich folgende wichtige Erkrankungen:


Vater sei an Herzinfarktus verstorben. Großmutter sei an Darmkrebs verstorben.
Nikotinabusus: 20 py Alkohol trinke er nicht.
Allergie: Heuschnupfen (allergische Rhinitis) im Frühling.

MI
Herr May 68 jähriger Patient,der sich wegen seit heute Morgen bestehender zunehmender
retrosternaler Thorakalschmerzen vorgestellt hat.
Außerdem berichtete der Pat. ,dass die Schmerzen in den Hals und Mandibular sowie die linke
obere Extremität ausgestrahlen hätten.
Weiterhin erwähnte er,dass die Schmerzen von Nausea und kalten Schweiß (hyperhidrosis)
begleitet seien.
Zudem sagte er., dass er seit 6 Wochen an leicht Thorakalschmerzen leide ,die nur bei der
Belastung aufgetreten seien und sich in Ruhe verbessert hätten.
Veg. Anamnese war unauffällig bis auf Diarrhoe( ab und zu ). koloskopie sei durchgeführt
worden und sei unauffällig gewesen.
Vorerkrankungen:
 Diabetes mellitus seit 15 Jahre
 Art. Hypertonie seit 10 Jahren
 Hypercholesterinämie seit 10 Jahren
 Adipositas
er sei vor 40 Jahren an Bandeinriss in der re. Arm operiert geworden
Noxen: seltener Alkoholkonsum. Nikotinabusus 55 py
Medikamente:
 Ramipril 5 mg 1 0 0
 Metformin 1 0 0(die Dosis ist anamnestisch nicht bekannt).
 Atorvastatin 20 mg 0 0 1
 HCT 12.5 1 0 0
 Idioum ab und zu gegen Diarrhö
er sei verheiratet aber wohne alleine und habe 2 erwachsene Kinder, die gesund seien.
Die Eltern leben noch. Der Vater erleide Herzrythmusstörung. Die Mutter habe
Niereninsuffizienz (Dialysepflichtig). Er habe 3 Brüder. Einer leide an Psoriasis
(Schuppenflechte)

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Fälle Hannover FS alle die Fälle von Hannover bis zum 22. Februar 2019

Angina Pectoris (KHK)


Frau Elisabeth 68 jahre Alt kam mit retrosternalen Schmerzen,mit Austrahlung in den Unterkiefer
und in den linken Arm.
Außerdem sagte sie dass,die Schmerzen sich in Ruhe verbessern hätten.
Zudem klagt Sie über Reizhusten,Obstipation und Durchfall,Nausea,Schlafstörungen.

Als Vorerkrankungen sind HTA,DM,und Hypercholesterinämie bekannt.

Die Patient nimmt regelmaßig Ramipril,Metoprolol,Metformin,Atorvastatin und HCT ein.

Allergie gegen Aspirin und braunes Pflaster sind bei ihr bekannt.

Die Patientin raucht 15 Zigaretten pro Tag seit 50 Jahren und trinkt gelegentlich Alkohol.

Bei der Mutter ist eine Nierenerkrankung bekannt und ist dialysepflichtig, beim Vatter ist eine
Herzrhythmusstörung bekannt und er hat in der letzten Zeit einen Herzchrittmacher bekommen.
Die Patientin ist verheiratet und wohnt momentan allein.Die Patientin hat 2 Kinder,die sind
gesund.

Ich musste die Patientin über Koronarangiographie aufklären und ich habe natürlich viele Fragen
dazu

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Fälle Hannover FS alle die Fälle von Hannover bis zum 22. Februar 2019

das Asthma
Patient - Herr XX, 45J, 80kg 177cm
Luftnot, die immer heufiger morgens beim Spazierengehen (mit seinem Hund) im Wald/Park
auftritt, begleitet von Husten > Auswurf - zähflissig, durchsichtlich. Die Beschwerden lassen
nach, wenn er den Wald verlässt und sich erholt. Keine Brustenge. Die vegetative Anamnese
abgesen von Gewichtszunahme unauffällig (vor 10 Jahren Schwierigkeiten beim Wasserlassen
wegen Harnröhrenentzündung, Zystitis).
Vorerkrankungen: Heuschnupfen (der Pat. hat deswegen vom Hausarzt einen Spray bekommen
aber er benutzt es nicht - der mag keine Medikamente). Blinddarmentfernung im Kindesalter.
Seine Eltern waren gegen Impfen und er ist gegen keine Kinderkrankheit geimpft.
Infolgedessen hat er Keuchhusten, Masern, Mumps, Windpocken gehabt. Vor 10 Jahren
wurde ein Verdacht auf TBC festgestellt, die Hauttest war positiv aber Rö-Thorax war
unauffällig - weiter ist es nicht abgeklärt worden weil er keine Beschwerden damit hatte. Der
Patient ist Schwul Homosexuell- lebt mit seinem Freund - HIV , HBV, HBC und andere sexuell
übertragbare Krankheiten wurden verneint - er lässt sich regelmäßig darauf testen. Der
Patient ist seit Kindesalter schwerhörig und benutzt Hörgeräte beiderseits. Er denke das es im
Zusammenhang mit MUMPS steht.
Medikation : ---- Allergien - gegen Gräser. Noxen : 5 Zigaretten pro Woche, Alkohol gelegentlich,
Marihuana jedes Wochenende, Kokain gelegentlich, LSD und Ecstasy habe er früher benutzt.
Familienanamnese: Mutter – Nesselsucht (Urtikaria) Blutchuchdruck ; Vater - spielsüchtig,
Großeltern leben noch und beide haben Zuckerkrankheit ( Tabletten ) Keine Kinder
Sozialanamnese: Maskenbildner (er arbeitet mit Schminke) im Theater . Wohne im Haus mit
seinem Freund. Kein Blutspender ( er darf es nicht sein)

das Asthma bronchiale


Herr Engel Nico ist ein 24-jähriger Patient,der sich bei uns wegen plötzlich einsetzende Dyspnoe
vorgestellt hat. Ich mache sehr kurz. Beim Spaziergang sei Dyspnoe aufgetreten . Er sagte
auch,dass Husten mit kleinem Sputum habe. Sputum sei dickflüssig und schwierig abzuhusten.
Er hatte vor einem Jahr diese Symptome. er war damals beim Hausarzt und er hat ihm
Antibiotika verschriebt.
Keine Allergie,keine Unverträglichkeit, er war nicht im Ausland . Gegen Heuschnupfen nehme er
Antihistaminika und Cetirizine und NaseSpray bei Bedarf ein. Vater ist ein Spielsuchter . Die
Mutter leider an HTA und hat Exantheme , Nesselsucht. Nicht verheiratet. Wohnt mit seiner
Freundin in WG. Maskenbildner von Beruf.

Asthma
Herr xy, 24 Jahre alt, stellte sich wegen Atemnot,die heute morgen aufgetreten war, vor. Er war
mit seinem Hund im Wald spazieren gegangen und dabei habe er bemerkt, dass er kaum luft
kriegt. Das war von Schwieriegkeiten beim Husten begleitet und sie haben nach kürzen Zeit
nachgelassen. Fieber und thorakale Schmerzen wurden verneint.
Er berichtete, er habe diese Beschwerden seit Frühjahr (Frühling) und jetzt ist sie schlimmer
geworden. Er habe nichs dagegen eingenommen und war nicht beim Hausarzt.
Vegatative Anamnese ist bis auf die o.g. beschwerden unauffällig. Trinkt und raucht gelegentlich.
Vorerkrankung: heuschnupfen und husten als er kind war die spontant rückläufig. Keine O.ps
Familien Anamnese: Mutter leidet an Hautausschlag (Urticaria) und art. hypertonie. Vater ist
gesund aber er verschwendet sein Geld unter den Tisch... (ich habe das nicht verstanden und
nicht kommentiert. die Prüferin hat mich gestoppt und mir gesagt ich muss fragen wenn ich
etwas nicht verstehe und ob ich das verstanden habe) ich habe gefragt was macht der Vater und
er hat mir gesagt, dass sein vater verschwendet sein Geld in Wetten (Spielsucht).

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Fälle Hannover FS alle die Fälle von Hannover bis zum 22. Februar 2019

Pneumonie
Es handlet sich um Herr XY , 58 jahre alt. Er hat sich vorgestellt mit Fieber und produktivem
Husten. Der Husten sei seit einer Woche aufgetreten und sei von gelbem Auswurf begleitet.
Desweitern klagt er über Rippenschmerzen bei dem Husten (Pleuritis?). Die Fieber sei zu
Hause gemessen (39) und seit 2 Tagen aufgetreten. Seine Frau habe ihm gegeben : ACC
(1.1.1) und Codeine (1.1.1). Er habe diese Medikamente für 2 Tagen und sie haben ihm
teilweise geholfen. VA: unauffällig Noxen : 0 als Vorerkrankungen leide er an : Diabetes mellitus
seit 5 Jahren ( Metformin), AHT seit 15 Jahren (Sartan) Prostatakarzinom : er wurde vor 6
Monaten operiert und zurzeit werde er mit Radiotherapie behandlet. Familenanamnese : Mutter
gestorben an Pankreaskarzinom
Sozialanamnese : verheiratet , angestellter , keine Kinder, wohnt im ersten Etage.
Whärend der Anamnese hat mir der Patient unterbrochen und einen Artikel gegeben. Er hat
gefragt worüber der Artikel spricht. (Rückruf des Sartans: Diese Substanz ist bei Tieren
carcinogen, kann Krebs verursachen).
Röntgen Thorax aufgeklärt

Pneumonie
Herr X ,ein 60 Jähriger Patient stellte sich wegen seit heute morgen bestehendeFieber bis 39
Grad vor. Er klagte auch über ein trockene Husten seit 1 Woche. Seit 3 Tage sei Husten mit
gelb-grün Sputum.
Außerdem klagte der Patient über Dyspnoe, Appetitlosigkeit, Abgeschlagenheit, Insomnia wegen
Husten, Transpiration. Das sei kein Obstipation, Diarrhö, Nykturie. Gewicht sei konstant
Der Patient werde vom Hausarzt zur Abklärung von Beschwerden überwiesen. Der Hausarzt
habe ACC 600 1-0-0 und Parakodin Tropf. ernennt, aber die nicht geholfen habe.
Die Vegetative Anamnese sei unauffällig bis auf einen Alkoholabusus von ein Glas Wein pro
Tag. Nikotin und Drogenkonsum wurden verneint.
An Vorerkrankungen leide er an Arterielle Hypertonie, ProstataCa. (mit Strahlen behandeln sei)
Er nehme Ramipril und HCT regelmäßig ein. Herr X wurde wegen Appendizitis und
Karpaltunnelsyndrom operiert.
Allergien auf Penicillin sei bekannt.
In der Familienanamnese fanden sich PankreasCa. bei der Mutter(sie war daran gestorben), der
Vater und Geschwister seien gesund
Herr X. arbeite in Architektsbüro. Er sei verheiratet und habe 2 Kinder, die seien gesund
Er lebe zusamen mit seiner Ehefrau.Ich gebe von einem Verdacht auf Pneumonie

Pneumonie
Herr P.S. 61 J. 185 cm, 80 kg stelle sich vor wegen seit 8 Tagen bestehendes Hustens mit
gelbgrünlichem Sputum. Des weiteren klagt er über Kopfschmerzen, Dyspnoe, Dysphagie, seit
paar Tagen bestehendes Fieber bis 39.5 grad. Er fügte hinzu, dass die Beschwerden mit der
Zeit zugenommen habe
Vegetative Anamnese war unauffällig bis auf Insomnia wegen relevanten Beschwerden.
An Vorerkrankungen sind ein Podagra bekannt behandelt mit Allopurinol 1-0-0, eine
Onychomykosis behandelt mit Nagellack und eine Lumbalgie behandelt mit Voltaren salbe.
Der Patient wurde wegen Appendizitis in Kindheit und Narbenhernie, Nabelhernie? (Eine
Narbenhernie ist eine im Bereich von Operationsnarben auftretende Hernie der Bauchdecke.)
vor 3 Jahren operiert sowie eine Fraktur des linken Radius mit Gips behandelt wurde.
Nikotinkonsum wurde bejaht 1 Schachtel am Tag seit ca. 25 Jahren(25 py) Er trinke 1-2 Bier bis
3 mal pro Woche sowie habe in der Jugend "Joint" geraucht. In der Familieanamnese findet sich
eine Demenz bei der Mutter, die im Altenheim lebe.
Der Vater ist mit 68 an einen Lungenkarzinom gestorben. Herr S. sei Witwer, habe 2 Kinder und
lebe mit neuer Freundin und sei Mauer von Beruf.

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Fälle Hannover FS alle die Fälle von Hannover bis zum 22. Februar 2019

der Diabetes mellitus


Herr Xx, 60 J., stellt sich vor mit seit 4-6 Wochen bestehender Müdigkeit und Antriebslosigkeit.
Die Beschwerden hätten langsam begonnen und sich im laufe der Zeit verstärkt.
Außerdem berichtet er über Polydipsie, Polyurie und Nykturie.
Der patient verneint Dysurie, Flankschmerzen, thorakale Schmerzen, Orthopnö und Beinödem.
Er klagte zudem über ein Gewichtszunahme von 10 Kilos innerhalb von einem Jahr.
Die vegetative Anamnese ergab eine aufgrund der aktuellen Beschwerden Schlafstörungen und
Schlafapnö.
Seit einigen Wochen habe er Belastungsdyspnoe beim Treppensteigen (bis zum ersten Stock).
Wichtig zu erwähnen ist, dass die aktuellen Beschwerden seine Arbeit beeinträchtigen.
Bei den Vorerkrankungen sind bekannt eine aHT seit 10 Jahren behandelt mit Ramipril (10mg
1-0-0) und HCT (25 mg 1-0-0) und eine Gicht behandelt mit Allopurinol (300 mg 1-0-0).
Darüber hinaus wurde er vor 4 Jahren wegen einer hypertensiven Krise stat. behandelt.
Keine Voroperationen seien bei ihm bekannt.
Keine Allergien seien bekannt Noxen: Nikotinabusus: seit 10 Jahren, 10 Zig. tgl. (davor; 1 packet
für 30 Jahren) C2-Konsum und Drogen: kein Sport: kein
Familienanamnese Vater: mit 75 an Myokardinfarkt gestorben, davor DM Typ 2, aHT und
Adipositas. Mutter: DM II, Adipositas 2 Brüdern: gesund Soziale Anamnese Verheiratet, hat eine
Tochter (Psoriasis) und gesunden Sohn, arbeitet als Angestellter bei der Stadt.
Aufgrund der Symptomatik habe ich den Verdacht auf Diabetes mellitus Typ 2.
Als Differenzialdiagnoses kommen im Betracht: Herzinsuffizienz Diabetes Insipidus
Zur weiteren Abklärung sind die folgenden Maßnahmen durchzuführen:
- körperliche Untersuchung - Labor: BB, BZ, HbA1C, Harnstoff, Kreatin, Urinuntersuchung und
pro-BNP. - EKG und ECHO
Sollte sich die Diagnose erhärten, werde ich die folgende Therapie in Erwägung ziehen:
- Lebensstiländerung – Gewichtsnormalisierung – Nikotinkarenz - oral Antidiabetika
- endocronologisches Konsil
Fragen des Patienten: Er äußert Angst, dass er seine Arbeit verloren würde, daher habe ich ihn
beruhigt, dass wir werden unser bestes machen, damit sie weiter arbeiten können.
Was habe ich denn?: Sie Zuckerkrankheit wie Ihre Eltern habe, allerdings dass bleibt einen
Verdacht und den müssen wir bestätigen.
muss ich auch Insulin spritzen wie meine Mutter? ich erklärte dass zuerst werden wir Ihnen
helfen dass Sie Ihr Lebensstil ändern können, und keine Medikamente nehmen müssen. dann
gucken wir nachher wie ist Ihr Blutzucker darauf reagieren würde.

DMT2
Herr Biekmann, 60 J., stellt sich vor mit seit einem halben Jahr Depression.
Er klaggt über Nykturie,Polyurie und Polydypsie.
Außerdem erzählt er über Sodbrennen seit 3 Monaten.
Er habe Schwierigkeiten durchzuschlafen wegen Nykturie.
Die Frage nach Parese,Pärathese,Kraft verlust oder Taubheitsgefühl wurden verneint.
Die Frage nach Kopfschmerzen, Augen Probleme wurde verneint
Er fügt hinzu dass er Ohrensausen gehabt habe
Die Vegetative Anamnese sei unauffallig bis auf Gewicht zunahme von 10 kg innerhalb ein Jahr.
Der Hausarzt habe Verdacht auf Diabetes Mellitus
Bei den Vorerkrankungen sind bekannt eine arterielle Hypertonie behandelt mit Ramipril (1.0.0)
und HCT ( 0.0.1) und eine Gicht behandelt mit Allopurinol.
Der patient wurde 2000 appendektomiert und Knie operation.
Heuschnupfen sei bei ihm bekannt dagegen er nimmt Antiallergische medikament nicht bekannt
Famillialanamnese : Vater. KHk DM ,Mutter. DM

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Fälle Hannover FS alle die Fälle von Hannover bis zum 22. Februar 2019

DMT2
Herr Diekmann, 60 J., stellt sich vor mit seit 4 Wochen bestehender Polyurie, Nykturie und
Polydipsie.
Der Patient berichtete, dass er ca. 5 bis 6 mal nachts auf die Toilette gehen würde und 4
Liter Wasser pro Tag trinke.
Des weiteren klagt der Patient über Abgeschlagenheit, Leistungsknick
(=Leistungsminderung), Konzentrationsstörungen und Schlafstörungen wegen der oben
gennante Beschwerden.
Darüber hinaus sagte der Patient, dass er in den letzten 6 Wochen 10 Kg zugenommen habe
und seitdem ständig nachts schnarche. Er fügte hinzu, dass eine Belastungsdyspnoe in der
letzten Wochen aufgetreten sei. Die vegetative Anamnese war unauffällig bis auf eine
Obstipation, die mit einem Präparat behandelt wird.
An Vorerkrankungen leide er an arterieller Hypertonie seit 6 Jahren und Arthritis urica.
Vor 3 Wochen sei er wegen einer hypertensive Krise im Krankenhaus gewesen.
Die Medikamenteanamnese ergab eine Einnahme von:
Ramipril 25 mg 1-0-0, HTC 12,5 mg 1-0-0, Allopurinol 300 mg 1-0-0
Bei ihm seien keine Allergien oder Voroperationen bekannt.
Ferner erwähnte der Patient einen Nikotinabusus mit 20 py und einen Alkoholkonsum von 1 Glas
Sekt (Champagne) gelegentlich.
In der Familienanamnese fanden sich eine arterielle Hypertonie bei dem Vater, der vor 10
Jahren an Myokardinfarkt gestorben sei, und Diabetes Mellitus bei der Mutter.
Die Geschwister seien gesund.
Die Sozialanamnese ergab, dass der Patient verheiratet und Besitzer einer Firma sei und zwei
gesunde Kinder habe.
Laboruntersuchung: Blutbild, Differenzialblutbild, HbA1c, Nüchternzucker, posprandialer Zucker,
Nierenfunktionswerte (Kreatinin, Harnsäure, GFR).
Urinuntersuchung (Albumin( Eiweiß) im Harn, Zucker im Harn)
Augenärztliches Konsil

Medikamentöse Therapie mit oralen Antidiabetika oder Insulin.


Diätetische Maßnahmen( Verzichten auf Kohlenhydrate) und Schulung des Patienten.
Die körperliche Bewegung und die Gewichtsabnahme spielen eine zentrale Rolle!
Der Patient während der Anamnese hat gefragt: Was habe ich? Ist es lebensgefährlich? Muss
ich Medikamente nehmen?

DM
61-jähriger Patient, der sich bei uns wegen seit sechs Monaten bestehender Leistungsknick
und Müdigkeit vorgestellt hat. Er habe Polyurie und Polydipsie. Zudem berichtete er, dass er 3-
5 Mal in der Nacht in die Toilette müsse. Infektanfälligkeit und Pruritus wurden von dem Patenten
verneint.

An den Vorerkrankungen leide der Patient an einer arterielle Hypertonie und Arthritis urica, die
medikamentös eingestellt seien. Seien bei ihm keine Voroperationen bekannt.

In Bezug auf Medikamenten nehme er Ramipril, HCT und Allopurinol ein.


Er rauche seit Langem( 10 PY). Keinen Kontakt mit Drogen sowie keine Allergien bekannt seien.

In der Familienanamnese fanden sich folgende Erkrankungen: Vater sei an MI gestorben und
hätte Diabetes. Mutter lebe noch und sei gesund bis auf Adiposität.
Die Sozialanamnese ergab, dass er ein verheirateter Verwaltungsangestellte sei.

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Fälle Hannover FS alle die Fälle von Hannover bis zum 22. Februar 2019

Hyperthyreose
Herr x ist ein 59-jähriger Patient, der sich wegen seit ungefähr 4 Monaten Gewichtsabnahme
von 5 Kilogramm trotz gute Appetit vorgestellte. Die Beschwerden seien mit Tachykardie,
Nervosität, Haarausfall, Schwitzen, Warmgefühl, Schlafstörungen und Diarrhö begleitet.
Des weiteren berichtete er, dass die Beschwerden mit Verlauf sich verschlechtert hätten.
Außerdem klagte Herr x über Schluckbeschwerden.
Die vegatative Anamnese sei unauffällig bis auf Schnupfen und Schlafstörungen.
An Vorerkrankungen leide er an Hyperlipidämie und Lumboischalgie sowie chronische Sinusitis
(Nasennebenhöhlenentzündung).
Vor 2 Jahren sei eine H-TEP re. durchgeführt. Der Patient teilt mit, dass vor 20 Jahren seine
Gallenblase entfernt wurde.
Die Medikamentenname ergab die Einnahme von Simvastatin, Ibuprofen b.B, und Omeprazol als
Magenschütz. Mutter gestorben wegen Mammakarzinom ; Vater gestorben wegen Glioblastom
Raucht nicht und trinkt Alkohol gelegentlich Verwitwet mit 3 Kinder und lebt alleine
Blumenhändler von Beruf
Erklärung sie haben mir, Sonographie, Szintigrafie und Thyroidektomie kurz erklären. Also die
Patient hat mir gefragt etwas über Geheimpflichtigkeit und HIV Untersuchung ich habe das
nicht verstanden und viel Mal nach fragen aber am Ende habe ich es nicht geschrieben, im Arzt
Arzt Gespräch er hat mir noch einmal gefragt und wenn ich gesagt habe, dass ich es nicht
verstanden habe, er sagte, ich muss immer nach fragen!!!

Hyperthyreose
Herr Georg Marsmann, 59 j.a., am 01.02.1959, 168 cm, jetzt 73 kg
Beschwerden: seit 3-4 Monaten Unruhe, Nervosität, Hyposomnie, Tremor und
Wärmegefühl in den Hände, Tachykardie, erhöhte Stuhlfrequenz, aber kein Durchfall,
Gewichtsverlust von 7 kg in 3-4 Monaten Allergien: Erdnüsse Noxen: Nichtraucher, 1 Glas Wein
tgl. nach dem Versterben von seiner Frau (sie ist an MI vor 1 J gestorben), Haschisch als er 17
J.a. war.
VorErkr: Ischias (Hexenschuss oder Kreuzschmerzen), Hypercholesterinämie, Sinusitis,
VorMed: Voltaren, Omeprazol 40mg 0-0-1, Simvastatin 0-0-1, Nasenspray
VorOP's: Cholezystolitiasis mit CHE, Coxarthrose, li. Handfraktur mit Metal als er Ausbilder war,
FA: Mutter ist an Mamma-Ca gestorben als er 7 J.a. war, Vater ist an Glioblastom vor 10 J.
gestorben.
Sozial: Blumenhändler, aber Elektriker von Beruf, Witwer, allein, 3 Kinder.
Fragen von Patienten: V.a., Maßnahmen und Krankenhausaufenthaltsperiode.

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Fälle Hannover FS alle die Fälle von Hannover bis zum 22. Februar 2019

Hyperthyreose „asymptomatischer bösartiger Tumor“


Patient (59 J) stellte sich bei uns wegen seit 3 Monate aufgetretenen Gewichtverlust (-10 kg),
Herzrasen, nassen Handflächen vor. Des Weiteren antwortete der Patient, dass er keine
Schmerzen und kein Geschwulst habe, er habe nicht bemerkt, ob ein bestimmter Auslöser für
oben genannte Beschwerden sei. Laut seinen Mitarbeitern ist er in letzter Zeit sehr nervös.
Begleitsymptome: Einschlafstörungen, Nachtschweiß, er müsse öfter seine große Notdurft
verrichten (bis 2-3 Mal pro Tag), in der Nacht müsse er nicht auf die Toilette und sein Stuhl sei
laut dem Patient unauffällig.
Herr P. habe auch gesagt, dass er hinter dem linken Ohr Dermatitis habe, die mit der Salbe
behandelt wurde. Fieber wurde verneint.
Vorerkrankungen: Der Patient leide an Hypercholesterinämie, die mit Simvastatin 0-0-1
behandelt wurde
Voroperationen: Cholezystektomie vor … Jahren, Hüft-TEP vor … Jahren, dabei wurde eine
Metallkonstruktion benutzt

Der Patient reagiere gegen Katzenhaare und Pollen allergisch. Er habe vor … Jahren mit dem
Rauchen aufgehört, aber vorher habe … Jahren geraucht, trinke 1-2 Gläser Wein 2-3 Mal pro
Monat.
Die anamnestischen Angaben deuten am ehesten auf einen asymptomatischen bösartigen
Tumor??? hin. Differenzialdiagnostisch kommen Hyperthyreose, Hodgkin Lymphom, Leukämie,
Darmkrebs, Diabetes Mellitus in Betracht.
Zur weiteren Abklärung empfehle ich folgende Maßnahmen: körperliche Untersuchung,
Labordiagnostik (BB, CRP, Cholestaseparameter, Glukose, Leberfunktionswerte, Elektrolyte,
Nierenfunktionswerte, abhängig vom Befund Onkomarker, Urinstatus, Stuhlprobe), Abdomen-,
Nierensonographie, Röntgen-Thorax in 2 Ebenen, EKG.

Patient hat mich nach Diagnose gefragt, ich habe ihm über 3 Schritte erzählt…
Muss er heute operiert werden? Nein, es ist kein Notfall, er muss zuerst ausführlich untersucht
werden.
Aufklärung - Pleura Drainage (für Patienten)

Z.b. wenn es eine Hyperthyreose ist, was für Untersuchungen will ich machen?
Wenn es Krebs ist, was muss ich machen?
Was bedeutet Szintigrafie?
Kalten und heißen Knoten?
Onkomarker? Wo will ich die Metastasen suchen?
Aufklärung - Pleura Drainage (für Patienten)

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Fälle Hannover FS alle die Fälle von Hannover bis zum 22. Februar 2019

Hypokaliämie „Reizdarmsyndrom“
Aufgenommen wurde Herr …………. (64 J.) , Bürokaufmann, der sich wegen seit 4 Monaten
dauernde Obstipation (Verstopfung ) vorstellte. Er berichtete, dass er während der Defäkation
Schmerz habe. Außerdem habe er gleichzeitig aufgetretende Meteorismus ( Blähungen ),
keinen Abdominallschmerz, kein Diarrhoe (Durchfall), keine Blutung im Fäzes ( Stuhl ). Danach
erwähnte er, dass er seit 2 J ungefähr 10 kg zugenommen habe. Abgesehen davon habe er
Wadenkrämpfe, Nykturie ( 3-4 mal pro Nacht ***) und trockenen Husten ( wegen gestern
aufgetretener Erkältung, meinte er )
VE: / + Medikamente
-Hashimoto thyreoiditis seit 4 J. ( L-Thyroxin 75 mcg 1-0-0 )
-Hypertonie seit 5 J. (Furosemid 40 mg 1-0-0 *** Wahrend des Gesprächs hat er gesagt, dass
er meinte, die Auslösung seines Übergewichts zu viel Wasser im Körper sein soll, und
deswegen habe er entscheidet einfach, diese Furasemid 2 mal / d einzunehmen. Dafür brauchte
er eine Aufklärung, und wurde gerne von mir gemacht . )
-Hypercholesterinämie seit ?? ( Simvastatin 10 mg 1-0-0 )
-Hämorrhoiden…
OP: - Kreuzband op. Vor 4 Jahre , sei jetzt gut, problemlos
Allergie: gegen ASS ist bekannt
Noxen: Ex-Raucher , 40 p/y , seit einem Jahr rauche er nicht mehr.
Er trinke selten , einmal pro Woche ein Glass Alkohol
Familienanamne: Vater sei an Herzinsufizzienz gestorben und Mutter sei an Kolon CA
gestorben. Deswegen hatte der Pt Angst vor Krebs und stellte mir viele Fragen dafür, und ich
habe auch eine Aufklärungsgespräch für Koloskopie gemacht. Geschwister habe er nicht.
Sozialanamnese:
Nachdem seine Frau vor 3 J. an Pneumonie ( + MS habe sie ) gestorben ist, lebe er alleine. Er
habe einen gesunden Sohn und keine Haustiere.
Die häufigste und potenziell lebensgefährliche Nebenwirkung von Furosemid ist die
Hypokaliämie.

Hypokaliämie wegen Diuretikum


ein 41 jähriger Patient der wegen eine Verstopfung kommt. Der Patient teilte mit dass er diese
Verstopfung seit 4 Monaten hat .keine begleite Symptome: keine Bauchschmerzen,kein Fieber
,keine Blutung, kein Gewicht Abnahme,keine Appetitloisigkeit. Der patient leidet an keine
chronische Krankheiten .Er ist ein Bodybilder in einem Fitnessstudium er nimmt selber:
Furosemid, Cortison, Testosteron, Magnesium er raucht gelegentlich und er konsumiert
Kokain und Ecstasy (MDMA). Der vater ist an einen Myokardinfrarkt gestorben. Keine
besondere Krankheiten in der Familie.

Muskelschwäche, Obstipation, Muskeleigenreflexe, Paresen, Polyurie


Lähmungen der glatten Muskulatur (Obstipation, Blasenlähmung, paralytischer Ileus),
Herzrhythmusstörungen, EKG-Veränderungen
Kaliumreiche Ernährung (Bananen, Obstsäfte). Parenteral Kaliumchlorid.

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Fälle Hannover FS alle die Fälle von Hannover bis zum 22. Februar 2019

Hypokaliämie „Kolonkarzinom“
Frau G. Paulsen. , 64J, 98kg 167cm 10kg zugenommen innerhalb 4 Monaten : ich habe sofort
gefragt warum (nach dem Tod von Ehemann viel gegessen) Verstopfung seit 4 Monaten,
Blähung Vollgefühl (Patientin: Angst an Krebs zu leiden, wie ihre Mutter) Stuhl/4 Tage
Konsistenz dünn hart/starr Keine Blutung Riecht normal, Farbe normal Schmerzhafte
Stuhlentleerung (Hämorrhoiden seit jahren als Vorerkrankung) Wegen der aktuelle Beschwerden
hat sie keine Medikamente eingenommen Keine bauchschmerzen Sie trinkt nur ein halb Liter
wasser täglich
Sie isst fettige Speisen, kein Obst und Gemüse Sie hat Wadenkrämpfe und jetzt keine
Beinödem (sie nimmt furosemide, meine reaktion war : Haben Sie herzschwäche? NEIN.
Warum nehmen Sie dieses Medikament? Nur wegen Beinödem und manchmal nehme ich
zwei Tabletten !)
(Ich habe vergessen nach wasser lassen und Schlafstörungen zu fragen) die Prüfer haben keine
Bemerkung über das gemacht hhh. Noxen : - Rauchen vor 1 und 1/2 Jahr aufgehört, früher
40PY - Alkoholkonsum gelegentlich 1 2 Likörchen Wochenende, Likör
Sport/Drogen kein Allergie Aspirin: Nesselsucht (Urtikaria, frau Paulsen, Das ist eine
wichtige Information für die Behandlung, danke, ich muss notizen machen)
Vorerkrankungen :
-Hämorrhoiden seit Jahren, Salbe bei Bedarf, sie war beim Arzt und es war abgeklärt (ich habe
die Eingriffe nicht verstanden , so im Arzt arzt Gespräch habe ich gesagt ich werde den Arzt
kontaktieren und nach Patientin Akte fragen um diese Eingriffe zu erklären die Oberärztin
hat sehr positiv reagiert "gute idee frau dr" 😝😝😝 -entzündung und ünterfunktion der
Schilddrüse 20. Lebensjahr –Aht –Hypercholisterinämie Medikamente: - furosemide 40mg, 1 0 0
manchmal 2
- amlodipin 5mg 1 0 0 - Simvastatin 20mg 1 0 0 - L-Thyroxin 75mg 1 0 0 Op: Vor 7j. Kreuzband
op re. Familienanamnese : Mutter : an Darmkrebs verstorben, 72 Vater : an Herzschwäche
gestorben 70 Keine Geschwister 1 Sohn, 2 Enkelin Sozialanamnese : Bürokauffrau,
Verkäuferin oder etwas anderes ! Aber sie hat erklärt sie nimmt jezt "Altersteilzeit". Ich habe
das niemals gehört so ich habe die Patientin gebeten ob sie diese Konzept erklären könnte und
für mich buchstabieren 😂😂😂
- verwitwet, (Shüttellähmung, Parkinson) - wohnt alleine in hannover, ihr Sohn wohnt in der
Nähe

Frage der Patientin : -was machen sie für mich jetzt? ( körperliche Untersuchung, labor,
bauchultraschall Darmspiegelung..) -Was ist ein Darmspiegelung? (Schlauch mit kamera, durch
After verschoben, innenwand beurteilen, veränderungen bestätigen, probe entnehmen, nüchtern
müssen, wasser mit Zusatz trinken..) -Muss ich wach bleiben? (Eingriff unangenehm, wir geben
Beruhigung und Schlafmittel) Könnten sie mit dieser Untersuchung krebs bestätigen? (Ja stimmt,
nach Labor Untersuchungen unter ein Mikroskop, aber sie müssen kein Angst zu haben ihre
beschwerden können viele andere ursachen haben....)

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Fälle Hannover FS alle die Fälle von Hannover bis zum 22. Februar 2019

Kolonkarzinom ? Morbus Crohn ?


Herr Müller peter kam zu uns wegen eines seit 2 bis 3 Tagen ungewolten Gewichtsverlusts
von 2kg, der von dauerenden krampfartigen diffusen Abdominalschmerzen, Diarrhö bis 5
mal täglich und Vomitus begleitet sei. Desweiteren berichtete er, dass die Schmerzen
wellenförmig seien und eine Schmerzattacke 1/2 -1Stunde andauere. Zudem sagt er, dass
die Schmerzintensität 6-7/10 sei. ferner gab er an, dass die o.g Beschwerden zum
ersten Mal aufgetreten seien. Er sagte, der HA habe ihm Amodem (Imodium ?) gegen Diarrhö
verschrieben und er habe es immer dabei auch beim Reisen. Die Frage nach Fieber wurde
verneint. An Vorerkrankungen leide er - seit 10 J. an AHT und nehme dagegen Beta-Blocker (er
sagte: BELOC-ZOK) 1.0.0 90mg - seit 10 Jahren an BPH und nehme dagegen Tamsulosin
(Alpha-Rezeptorenblocker) ...(hier habe ich sofort gefragt nach Schwierigkeiten beim Starten
und ob der Urinstrahl unterbrochen ist) - vor 5J. an Zystitis, die mit Antibiotika behandelt worden
sei, damals sei eine Penicillinallergie festgestellt worden (Exanthem und Tränenfluss
(Epiphora, Tränenträufeln) . Der Pat. sei nicht Raucher, trinke aber regelmäßig 1-2Gläser Wein
täglich und habe bei der Ausbildung als Schreiner (Holzverarbeitungsberuf) Cannabis
ausprobiert. Die Familienanamnese ergab ein Colon-Ca bei der Mutter, woran sie auch
gestorben sei. Er sei Verheiratet und habe 2 erwachsene gesunde Kinder.

er hatte angst vor krebs, ich habe ihn berühigen usw.


CT( hier habe ich CT selber und einfach aufgeklärt)
ich habe zum Pat. vergessen Coloskopie zu sagen, er sagte wollen Sie nicht reingucken
ich sagte genau das ist sehr wichtig aber ich würde erstmal CT machen um einen entzündlichen
Schub einer Darmausstülpung auszuschließen, da es ein durchbruchgefahr besteht, er hat so
gelächelt und war damit einverstanden
Arzt-Arzt Gesprech er hat viel auf der Anamnese gefragt besonders die Fragen die vom Pat.
verneint wurden wie z.B. Reise, blut bei Diarrhö usw. (er wollte wissen, ob ich den Pat. gut
verstanden habe,weil wir normalerweise diese Fragen nicht schreiben)
Dann wass sollen Sie den Pat. über Koloskopie aufklären welche Komplikationen warum ist eine
Perforation gefährlich

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Fälle Hannover FS alle die Fälle von Hannover bis zum 22. Februar 2019

Cholelithiasis
Herr Müller, 51 sich wegen Oberbauchschmerzen vorgestellt hat. der Pat. erzählt , dass er diese
Schmerzen seit 3 Stunden in Magengrube (Epigastrium) habe die Schmerzen seien Stark,
anhaltend, mit Ausstrahlung in den Rücken. Außerdem teilt er mit , dass er früher ähnliche
Beschwerden gehabt habe er habe keine Medikamente dagegen eingenommen Begleitung
Symptome: Übelkeit , Pyrosis der pat. hat Angst dass er (wie sein Vater) Krebs hat. Vegetative
Anamnese: kein Fieber Obstipation nicht Raucher , trinke gelegentlich Alkohol Heuschnupfen
Vorerkrankungen: Hypertonie (Enalapril) Hyperlipidämie (Simvastatin) Migräne, Diskusprolaps
(Ibuprofen) Pyrosis (Pantoprazol) der Vater sei an Leberkarzinom gestorben bei der Mutter seien
Hypertonie, Diabetes mellitus bekannt Sozialanamnese: der Pat. sei verheiratet , habe zwei
Kinder , wohne mit der Familie und arbeite als Architekt Therapie: medikamentös: Spasmolytika
oder Analgetika (außer Morphinen)- NSAR Aufklärung : Sonografie , ERCP

Cholelithiasis
Frau Müller ist die 51 Jähr. Patientin,die sich wegen seit heute plötzlich bestehenden re.
Oberbauchschmerzen in unserem Haus angemeldet hat. Frau Müller klagt über krampfartige
Schmerzen, die sich in re. Schulter ausstrahlen.Die Schmerzen sei Nahrungsabhängig.
Übelkeit. Kein Ikterus,kein Erbrechen. Kein Brustschmerz oder Engegefühl im Brust. Die Pat.
habe gegen Schmerzen keine Medikamente eingenommen und sei beim HA nicht gewesen.

VA :Frau Müller ist in gutem AZ und normalem EZ.Bewusstseinslage ist normal.Aktuell Gewicht
ist 68 kg bei 173 sm.Gewicht ist konstant.Appetitlosigkeit wegen bestehenden
Beschwerden.Kein VollgefühlObstipation-Stuhlgang jede 2 Tage.Stuhlkonsistenz sei
geformt,weich und Stuhlfarbe sei unauffällig. Miktion sei Beschwerdefrei,unauffällig.
Keine Regelblutung - Z.n. Hysterektomie Alkoholkonsum - 2-3 Gl. Wein tgl. Nikotin- und
Drogenkonsum wurde verneint. Allergie ist gegen Heuschnupfen.Keine Unverträglichkeit.
FA : Die Mutter leidet an AHT , DM. Der Vater sei an Leberkrebs gestorben. 2 Kinder - alle
Gesund.Kein Geschwister.
VE/VOP : Aht Hypercholesterinämie Rückenschmerzen Z.n. Autounfall Z.n. Handgelenk
Fraktur re. Z.n. Hysterektomie SA: Verheirtet,2 Kinder, wohnen Zusammen.
Zufriedenheit am Arbeitsplatz (Berufstätigkeit habe ich nicht verstanden,deswegen nicht
geschrieben), Kein Stress. Regelm. Medikamente : Enalapril 1-0-0; HCT 0-0-1; Simvastatin 1-0-
0; Ibuprofen 1-0-1 D:

Die Patientin hat nach Palpation gefragt (Was bedeutet das und was machen wir dabei). Dann
Sie hatte Angst von Schmerzen,dass ich als mein Vater an Krebs sterbe.

Cholelithiasis mit Cholestase. Cholestatischer "posthepatischer" Ikterus


Frau hat Ikterus seit 3 Tagen, Übelkeit, Müdigkeit, Schlafenstörungen, kein Fieber, aber was
wichtig ist dass, sie KEINE BAUCHSCHMERZEN und kein Erbrechen hat!!! Der Stuhl war hell
und schmierig (Steatorrhö, fett), der Urin war dunkler als früher. Als Vorerkrankungen, sie hat
Brustkrebs "seit 3 Jahren" und Migräne und rezidivierende Otitis media (Mittelohrentzündung)
und Kreuzschmerzen. Als Medikamente, sie nimmt Ibuprofen und Pantoprazol und ein
Medikament gegen Migräne "habe ich den Namen vergessen" und eine Spritze jede 3 Monaten
gegen Krebs.
Ex-Raucherin. Rauch-Stopp vor 3 J. Sie hat einen Nikotinabusus für 30 Jahren "1,5 Schachtel
pro Tag".
Trinkt gelegentlich Alkohol. Hat Tierhaareallergie.

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Fälle Hannover FS alle die Fälle von Hannover bis zum 22. Februar 2019

Cholezystitis
Patient 52 Jahre alt hat bei uns wegen seit 2 Stunden einsetzenden krampfartigen Schmerzen
im Epigastrium vorgestellt. Des weiterin berichtet er , dass die Schmerzen nach fettigem
Essen aufgetretten seien und in den rechten Oberbauch strahlen würden. Zudem sei Ihm
übel.Außerdem erhählt er , dass er Pyrosis habe.
Nicht Raucher
Er trinke Alkohol gelegentlich
An Vorerkrankungen leide er an arterielle Hypertonie, Hypercholestrinämie, Diskus Prolaps.
Er sei wegen Radius Fraktur operiert worden In der Familie fanden sich folgende Erkrankungen
Vater an Leberkrebs gestorben ,Mutter gesund ,Keine Geschwister
Er sei verheiratet und habe 2 kinder
Sohn sei operiert wegen rechte Hodenhochstand. Orchidopexie wegen Hodendystopie.
Tochter habe Psoriasis (Schuppenflechte),Er lebe mit Familie ,Er sei Verkäufer

Cholezystolithiasis
Frau Müller ist 68 jahrige patientin Sie klagt über seit Morgen plötzlich aufgetretene kolikartige
epigastrische schmerzen . Sie gibt an dass die schmerzen in rechten oberbauch am intensivsten
seien sie tauchen nach fettreichem Frühstück auf und in die schulter ausstrahlen seien und
von Nausea begleiten würden. Die Vegetative Anamnese war unauffälig. Vor Erkrankungen
Hypertonie Hypercholestrinämie Migräne. Vor Medikamente Enalapril 5 mg 1-0-0 Hct 12.5mg 1-
0-0 Ass 100mg 1-0-0 Statin ,medikament wegen Sodbrennen Ibuprofen 800mg wegen
Rückenschmez ohne Magenschutz.
ich habe zu ihr gesagt dass sie sich beim Hausarzt vorstellen sollte und Magenschutz
einnehmen/dass war positive.
Allergie:Heuschnupfen
Vor Operationen Sei sei wegen Unterarmbruch vor 2 Jahre mit plattenosteosynthese operiert
worden. Hysterektomie vor 10 Jahre. Familien Anamnese Der vater sei an kolonkarzinom
gestorben. Der Mutter lebe noch und leide unter H ypertonie und Diabetes Mellitus. Genussmittel
:sie sei keine raucherin und trenke ein Glass Wein jede 2 Tage . Sozialanamnese:
Kindergärtnerin von Beruf /kein stress /sie when mit ihrem Mann und habe 2 kinder.

Urolithiasis
Ein 64-jähriger Patient, der sich wegen seit frühem Morgen bestehender krampfartiger
Schmerzen in der rechten Leiste vorgestellt hat. Die Schmerzen seien von Flanken in die rechte
Leiste gewandert und in die Genitalien ausgestrahlt.
Außerdem gab der Patient die Schmerzstärke mit einer 7 auf der Schmerzskala an. Der Patient
habe seit heute Morgen Oligurie und Hämaturie bemerkt, zusätzlich habe er das
Restharngefühl erwähnt.
An Vorerkrankungen leide der Patient an Hypertonie und Hyperurikämie.
Vor 10 Jahren sei der Patient wegen Pyelonephritis 10 Tage stationär behandelt worden und
während des Aufenthalts war eine Kontrastmittelallergie festgestellt worden.
An Medikamente kann ich mich leider nicht mehr erinnern: Ramipiril, Salbutamol, Simvastatin
Der Patient rauche 3-4 Zigarillos pro Tag. (Was ist das genau >> Die sind kleine Zigaretten).
Was habe ich ? Was möchten Sie machen ?
Im Arzt-Arzt Gespräch hat der Oberarzt mich über den Patienten und die Diagnose (Urolithiasis
– Ureterolithiasis) gefragt. Der Oberarzt wollte unbedingt hören, dass der Patient eine
Kontrastmittelallergie hat!
Welche Differentialdiagnosen kommen in Frage? Welche Behandlung würden Sie empfehlen ?
Was ist ESWL? Erklären Sie es für den Patienten? Was sind Stoßwellen? (Schallwellen, die
nicht gefährlich sind) Welche Nebenwirkungen und Komplikationen können vorkommen ?
Wichtig: Was ist Schweigepflicht? Wie erklären Sie es den Patienten?

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Fälle Hannover FS alle die Fälle von Hannover bis zum 22. Februar 2019

Urolithiasis
Wanz Schwarz, 64 J., stellt sich vor mit seit 2 Stunden aufgetretenen Bauchschmerzen im
rechten Unterbauch. Des weiteren berichtete der Pat., dass die Schmerzen kolikartig seien
und in die Blasenrichtung ausstrahlen hätten. Ferner gibt der Pat. an, dass die Schmerzen
plötzlich aufgetreten würden und in die In die Intensität bis 8 von 10 auf einer Schmerzskala
seien. Darüberhinaus seien dem Pat. folgende Begleitsymptomen aufgefallen: Nausea,
Pollakisurie und Algurie. Als Vor Erkrankungen: Arterieller Hypertonie ,Gicht, BPH
Der Pat. sei gegen Gluten und Kontrastmittel allergisch. In Bezug auf die Medikamente nehme
der Pat. Diltiazem, Sumatriptan. Zu dem sei der Pat. Verheiratet aber momentan lebe er allein.
Er habe 3 Kinder und 4 Enkeln. Er sei Versicherungsvertreter vom Beruf.

Nephrolithiasis
Er ist 176 cm Größe und er wiegt 72 kg. Herr Schwarz ist ein 64 jähriger Patient, der sich wegen
seit 3 Stunden plötzlich aufgetretener kolikartiger rechtseitiger Flankenschmerzen vorgestellt
hat. Der Patient berichtet, dass die Schmerzen wenige Minute dauern mit Austrahlung in die
Leiste. Dafür habe er keine Medikamente eingenommen ,da die Schmerzen hätten spontan
nachgelassen. Zudem klagt er gleichzeitig über Dysurie, Pollakisurie. Darüberhinaus sei ihm
türbiger Urin aufgefallen (Pyurie!!). Fieber,schüttelfrost habe er verneint. Die vegetative
Anamnese ergab sich bis auf NikOtinabusus , Alkoholkonsum , Appetitlosigkeit wegen der
Schmerzen keine Auffälligkeiten. An Vorerkrankungen sei Asthma bronchiale, wofür er
Symbicort zweimal täglich inhaliere, und mit DIltiazem behandelte kontrolierte arterielle
Hypertonie. In der Kindheit wurde Nierenbeckenentzündung (Pyelonephritis) festgestellt. In
der Jugend sei er für zwei Tage auf neurologische Intensivstation nach Stürzereignisse und
folgender Gehirnerschütterung (Commotio Cerebri) eingewiesen. Allergie gegen Gluten
(Zöliakie?!) wurde vor 10 Jahren festgestellt. "Ich hab über chronische Durchfälle gefragt aber
keine" Er sei gegen Kinderlähmung (poliomyelitis) geimpft und er habe nie Bluttransfusion
erhalten. In der Famielenanamnese fand sich Depression bei Mutter und MI beim Bruder.
Versicherungsvertreter und er müsse stundenlange im Setzen vor dem Pc arbeiten. Er sei
geschieden und habe 3 erwachsene gesunde Kinder und wohne derzeit allein.
Anlage von Doppel J zur Ureterrerweierung und dadurch fallen die Obere Steine.(hier hat die
Chefärztin über D.j gefragt,aber hab ich nicht verstanden was sie bedeutet hat!!).
Aufklärung: Zystoskopie.

akute Pankreatitis
Herr G. Müller , 51 Jahre, der sich wegen seit 4 Stunden krampfartige epigastriche post-
prandiale Schmerzen vorgestellt hat. Die Schmerzen seien Stark (8-9 /10) mit Gürtelförmige
Austrahlung und plötzlicher Beginn. Vorherige gleiche Episode wurden verneint. Des weiteren
klagt der Patient über Übelkeit. Fieber, Erbrechen, Ikterus, Hämatemesis oder
Stuhlveränderungen (Farbe, Frequenz) wurden verneint. Vorerkrankungen: aHT, Hyperlipidemie,
Migräne, chronische Rückenschmerzen. Ramipril 1-0-1, HCT ( Diuretika) 1-0-0, Ibuprofen ( 2-3
x/d) nur b.B. gegen Rückenschmerzen Tabletten gegen Migräne.
Allergie: allergische Rhinitis (bei Jugendalter, jetzt hat er nicht Beschwerden)
Noxen: Trinkt 1-2 Glas Wein am WE
Familienanamnese: Vater an Leberkarzinom vor 4 J verstorben Mutter: aHT, DM2 Sozial A:
Beamter von Beruf, verheiratet, 2 Kinder, lebt mit seiner Familie.
Erklärungen über CT und ÖGD er hat mir mehrmals unterbrochen wegen Schmerzen (ich habe
ihm Schmerzmittel angeboten), er hatte auch Angst , Krebs zu haben und sterben wie sein Vater
(Beruhigung)
Arzt-Arzt Gespräch: Pankreatitis Ätiologien? Welche Enzyme ist specifisch? Besser Vor CT was
müssen wir machen denn das ist teuer und Bestrahlend? (Sonografie). EKG Auffälligkeiten bei
HinterwandMI? Ulkus und ÖGD Komplikationen? .

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Fälle Hannover FS alle die Fälle von Hannover bis zum 22. Februar 2019

Hämorrhoiden
Frau ---, Heinz und sie war 82 Jahre alt. Sie stellte sich mit seit 3 Monaten bestehender
Hämatochezie und stechenden und ziehenden Schmerzen im anorektalen Bereich in
unserer Ambulant vor. Des Weiteren berichtete die Pat., dass sie heute Morgen nach Däfakation
ein großes Menge Blutauflagerung auf die Toilette gesehen habe. Ferner erwähnte die
Patientin seit 25 J andauernde Obstipation. In Bezug auf der Intensität der Schmerzen wird als
7 - 8 auf einer Skala 1 bis 10 verordnet. Außerdem wurde bei Ihnen vorher keine Koloskopie
sowie keine Gastroskopie wegen dieser Beschwerden durchgeführt. Sie habe eine Apotheke
wegen dieser Beschwerden aufgesucht und sie habe dagegen Salbe aufgetragt und Zäpchen
eingenommen. Sie haetten teilweise geholfen.
In der Vorgeschichte bestehen einen Ileus (Darmverschluss) OP vor 5 Jahren (allerdings wurde
keine bestimmte Ursache der Ileus ihr gemeldet) und durch OP behandelte Talusfraktur (Bruch
des Sprungbeines) vor 40 Jahren. Außerdem wurde bei ihr eine Belastungs EKG wegen einer
Dyspnö durchgeführt und eine KHK ähnliche Diagnose mittels Belastung EKG festgestellt.
Trotzdem berichtete sie, dass keine weiteren Untersuchungen wie Koronarangiographie damals
durchgefürt und eine Therapie mit ASS 100 mg einmal pro Tag begonnen wurden.
Vegetativanamnese sei unauffällig bis auf seit 25 J bestehende Obstipation. Bei ihr besteht
Gravida=7 Para=4 Medikamente: ASS 100mg 1-0-0 ein Hausmittel gegen Obstipation bei
Bedarf Sie sei allergisch gegen Hausstaub
Famillienanamnestisch sind eine Schlaganfall bei der Mutter und Cholezystolithiasis sowie eine
für Thrombose praedisposierende Krankheit (wahrscheinlich eine Polisitemia vera?), die sie sich
nicht benennen konnte, bekannt. Sie habe keine Geschwister.
Sie sei eine verrentete Tanzlehrerin. Ihr Ehemann sei vor 3 Jahren an Herzinfarkt verstorben.
Sie lebe alleine aber sie habe gute Beziehungen mit ihren 4 Kinder, die alle berufstätig seien.

Hämorrhoiden
Herr Heinz ist ein 69-Jahrige Patient, der sich wegen einer Blutbeimischung im Stuhl
vorgestellt hat. Der Patient erzählt, dass er seit 2 Wochen die Blutflecken nach der Stuhlgang
bemerkt habe. Die Frage nach Schmerzen während Defekation wurde vereint. Außerdem sagte
er, dass er seit mehreren Jahren ab und zu an Obstipation gelitten habe. Deswegen nahme er
pflanzliche Medikamente ein, die er in der Apotheke kaufe und die ihm gut hilfen. Die Frage nach
anderen Beschwerden wurde vereint. Die vegetative Anamnese sie unaffallig. Der Patient
nahme Aspirin 100 mg 1-0-0 regelmäßig ein. Warum konnte er nicht sagen, weil nicht wusste.
Einmal wurde er beim Hausarzt untersucht und irgendwelche autoimmune Krankheit
nachgewiesen wurde, aber was genau, wusste der Patient auch nicht.
Er sei einmal in Vergangenheit wegen der Sprunggelenkverletzung operiert worden.
Er sei allergisch gegen Hausstaub. Der Patient rauche nicht. Trinke gelegentlich (1-2 Mal pro
Woche) Alkohol (1-2 Glas Wine).
In der Familienanamnese fanden sich Schlaganfall bei der Mutter, sie war daran gestorben. Der
Vater war auch gestorben, aber ich erinnere mich nicht woran.
Der Patient sei verwitwet, wohne allein, hat einen Hund.
.

Obere gastrointestinale Blutung


Frau Keller, 50 J., kam in Begleitung von ihrem Ehemann, wegen seit 2 Wochen bestehenden
Epigastral Schmerzen. Vorgestern hatte sie Teerstuhl und gestern Blut erbrochen.
Die Schmerzen haben plötzlich begonnen und strahlen in andere Körperregionen nicht aus. Auf
eine Skala von 0-10 sind die Schmerzen auf 7. Pat rauche seit 30 J 1-2 Schachtel am Tag und
trinke seit ein paar Jahren 1 Flasche wein am Tag. Wegen den Rückenschmerzen nehme sie
seit 5 Jahren Ibuprofen 2-3 Tabletten am Tag. Medikamente - Beloc 1-0-1-0 + Statinen.
Diagnose - Obere gastrointestinale Blutung.

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Fälle Hannover FS alle die Fälle von Hannover bis zum 22. Februar 2019

Refluxkrankheit?
Herr xx (58 Jahre alt) stellte sich in unserer ZNA Ambulanz wegen seit heute Schlucken
Beschwerden vor.
Der Pat berichtete, dass bei ein „Brunch“ viel fettiges Essen gegessen zu haben und dann seien
Dysphagie und Dyspepsie aufgetreten. Ferner gibt der Pat an, dass er schon vor 4 Wochen
deswegen beim Hausarzt war, der Pantoprazol 40mg 0-0-1 (ohne Verbesserung die
Symptomatik) verschreiben hat und nach 2 Wochen die Dosierung bis 20mg reduziert. Der
Hausarzt führte ein EKG und Belastung-EKG durch, die unauffällig waren (um Herzinfarkt oder
KHK auszuschließen).

Begleitsymptome: Sodbrennen, Probleme einzuschlafen, epigastral Schmerzen.

Vegetative Anamnese: 3 kg Gewicht zugenommen, Husten mit Auswurf (seit 3 Monate) mit
Luftnot, sehr weiche Stuhl (ohne andere Auffälligkeiten).

Vorerkrankungen: PaVk vor 2 Jahren, US rechts amputiert wegen Nekrose und OS recht 2
STENTS sind implantiert worden.
Asthma in Behandlung mit Salbutamol Spray 1-0-0 und bei Bedarf (der HA sagte es kommt auch
manchmal mit Auswurf, aber der Pat glaubt ihm nicht)

Medikamente: Die o.g. Medikation, Citarizin 10mg 1-0-0.

Operationen: STENTS OS rechts und Amputation US rechts bis zum Knie (2017).

Noxen: Raucht 20 Zigaretten pro Tag seit 40 Jahren, Kokain 2-Mal pro Monat seit 18 Jahren
(beim „Arbeit Partys“ und 3 Schnaps Alkohol jeder Nacht um seiner „Einschlafproblemen“ zu
verbessern seit 10 Jahren.

Allergien: Haselnuss und Pollen.

Familienanamnese: Der Vater ist an Pankreaskarzinom verstorben, die Mutter ist gesund. Ein
Onkel der an Lungenkarzinom leidet.

Sozialanamnese: Verheiratet aber wohnt zurzeit getrennt, 3 gesunde Kinder, Moderator bei
einer Fernsehen Sendung, hat Angst seine Arbeit zu verlieren, weil er keine US mehr hat.

VD: Refluxkrankheit
DD: Gastritis, Hiatus Hernie, Magenkarzinom, Akalasie.

Der Pat wollte ein VD hören, hat nach einem Schlauch mit Kamera gefragt (also ich habe ÖGD
erklärt, ganz oberflächlich), er fragte über Erbrechen oder Husten bei der Untersuchung
(habe ich über Beruhigungsmittel erklärt).

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Fälle Hannover FS alle die Fälle von Hannover bis zum 22. Februar 2019

Ulcus ventriculi
Herr x, 56 jährige Pat., kam heute zu uns wegen seit heute nach Mittagsessen aufgetretener
Schmerzen im Epigastrium .Laut des Pat. seien die Schmerzen danach in Oberbauch re.
gewandert.
Des Weiteren sagte der Pat. , dass die Schmerzen 9 von 10 stark auf schmerzskale seien.
Des weiteren gab der Pat. an, dass er Ibuprofen Tab. gegen die Schmerzen eingenommen,
was ihm nich geholfen habe. Ferner kalgte der pat über Nausea.
Außerdem berichtete der Pat. , dass Bewegung die Schmerzen verstärkt und die Ruhe sie lindert
Er leide an Sodbrennen und Obstipation seit langem Erbrechen, Fieber, Herzrazen sowie
Dyspnoe würden durch Herr X verneint. Außer Appetitslosigkeit wegen Schmerzen war die
Vegetative Anamnese unauffällig. Als Vorerkrankungen Leide Herr X an arterielle Hypertonie
seit 20 J, die mit Enalapril 5mg und HCT 12.5mg Einmal täglich behandelt werde.
Er habe Hyperchlosterinämie, die mit Simvastatin 20 mg Einmal nachts behandelt werde.
Er wurde mit Diskus Prolaps LWS vor 5 Jahren diagnostiziert . die mit Spritzen sowie Ibuprofen
bei Bedarf 400 oder 800 mg behandelt werde.
Neben den o. g Medikamente nehme der Pat. regelmäßig ein: Aluminium Pulver gegen
Sodbrennen. Als Allergie habe er Heuschnupfen. Er rauche nicht und trinke nur ein Glas Wein
am Wochenende. Drogen wurden verneint. Er Arbeit als Angestellter bei Sozialamt und
berichtete vom Viel Stress bei Arbeit. Er sei Verheiratet , habe zwei gesunde Kinder und wohnt
mit der Familie. Der Vater sei an Leberkrebs gestorben und die Mutter leide an DM und
arterielle Hypertonie. V. D : ulkus ventrukuli D. D : Hinterwand Myokardinfarkt , Ulkus Duodeni,
Akute Cholezystits , Akute Pankreatitis
Aufklärungen : Gastroskopie, Herzkatheter

Ulcus ventriculi
Herr Müller ist ein 51-jähriger Patient, der sich wegen seit heute Morgen bestehender kolikartiger
epigastrischer Schmerzen vorstellte. Der Patient erzählte, dass die Schmerzen nach dem
Frühstück schlechter geworden seien. Normalerweise trinke er nur Kaffee, aber heute habe er "
American Breakfast" mit 2 Eiern, 2 Toast und Bratkartoffeln gegessen. Weiter fügte er hinzu,
dass die Schmerzen in den rechten Oberbauch ausgestrahlt hätten. Vor dem Gespräch seien die
eher dumpf geworden. Der Patient berichtete über Rückenschmerzen und Migräne mit Aura und
Heuschnupfen. Darüber hinaus klagte er über Sodbrennen, das ab und zu, nachdem er eine
Schokolade esse oder Wein trinke, aufgetreten sei.
Die vegetative Anamnese sei unauffälig bis auf Übelkeit und Obstipation. An Vorerkrankungen
seien aHT, Hypercholesterinämie bekannt. Ihm wurde vor 5 Jahren wegen eines
Fahrradunfalles Osteosynthese mit 2 Schrauben am Radiusköpfchen platziert.
Die Medikamentenanamnese ergab die Einnahme von : Ramipril 5 mg 1-0-0, HCT 12,5 mg 0-0-
1, Ibuprofen ( habe er heute wegen Rücken- und Oberbauchschmerzen eingenommen) und
irgendwelche Pillen gegen Sodbrennen.
Keine Allergien, keine Unverträglichkeiten.
Der Patient rauche nicht, trinke gelegentlich Rotwein am Wochenende.
In der Familienanamnese fanden sich beim Vater Leber-Ca, er sei dran gestorben. Die Mutter
lebe noch und leide an Diabetes Mellitus und aHT.
Herr Müller arbeite im Sozialamt und finde seine Arbeit stressig, sei verheiratet und habe 2
Kinder . Die anamnestischen Angaben deuten am ehesten auf Ulcus ventrikuli hin.

Als Therapie-Plan habe ich nur PPI und die Hp-Eradikation geschrieben, weil wegen Der Zeit
nicht geschafft habe. Einige andere Sachen habe ich vergessen, wie Vorop, Rückenschmerzen.
Aber die Prüfer haben das nicht akzeptiert.
Während des Gesprächs hat der Patient aufgrung der Schmerzen auf Fragen nicht antworten
können, deswegen habe ich ihm Novalgin 1g gegeben:)

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Fälle Hannover FS alle die Fälle von Hannover bis zum 22. Februar 2019

Ulcus ventriculi
Der Patient 50J., bestehende zunehmende Schmerzen im Epigastrium seit 2 Wochen, Meläna
seit 2 Tagen, Hämatemesis heute.
Nikotinabusus anderthalb Schachtel seit 30 Jahren ca.45py, Alkokolkonsum 5 Bier täglich.
Vorerkrankungen :
Arterielle Hypertonie ;Hypercholestrinämie ;Lumbago
Z.n Meniskus operation als er 18 jahr alt war (Bänderriss hat er gesagt)
Medikation:
Beloc 1-0-1; Simvastatin 1-0-0;Ibuprofen wegen Rückenschmerzen Lumbago.
Die Mutter habe an Schlaganfall gelitten und sei daran gestorben, Vater sei gesund,Der Bruder
hätte Myokarinfarkt vor einem Monat.
Aufklären: Gastroskopie am Ende der Anamnese.

Beloc: Metoprolol

Ulcus ventriculi
Herr xx ist ein 50-jähriger Patient , der sich wegen gestern Abend aufgetretenes Hämathemesis
mit ungefähr 100 ml im Rahmen der Emesis vorstellte.
Der Patient berichtet, dass es sei plötzlich aufgetreten und kurz danach klagt er über
tachykardie mit 104 Radialis Puls sowie Palpitationen.
Des weiteren gab der P. an, Meläna 4 mal in der letzten 2 Tagen zu haben.
Darüber hinaus seien kolikartigen Epigastralgien seit 2 Wochen sowie Sodbrennen bis zum
Halsbereich aufgetreten.
Die Schmerzen haben sich im Laufe der Zeit und Postprandial verschlechtert.
An VE leide der Patient an AHT seit 10 J und nehme dagegen Besoprolol 1.0.0, sowie Diskus
Prolaps seit 3 J un nehme dagegen Diclofenac 800 mg bei Bedarf und habe vorher Aspirin 500
mg (aber nicht mehr) eingenommen.
An VO sei ein Kreuzbandplastik nach einer Kreuzbandriss vor 20 J bekannt (der Patient war
Fußballspieler). Allrg und medik unvertrig wurden verneint.
Noxen: der Patient ist Raucher seit 35 Jahren mit Nikotin Konsum von 70 PY.
Er trinkt Alkohol abends mit 2 Gläser Wein.
Er hat vor 18 Jahren gekifft ( nur ein Monat im Urlaub)
Die VA war außer die o.g.Symtp unauffällig bis auf Hyposomnie seit gestern. Der Patient
berichtet ,dass er fast jeden 2 Tagen scharfes Essen isst.
SA: Der P. Ist verheiratet hat 4 Töchter und arbeitet in einer Firma ,die Holz verkauft( er klagt
über Stress in Arbeit)
FA: Der Patient kenne nicht ihren Vater
Die Mutter: Apoplex vor 2 Jahren und wohnt in Altenheim. Ein Bruder: ACS vor 5 Jahren.
Eine Schwester: Psoriasis.

Patient Frage: was habe ich? Ich muss arbeiten wann soll ich entlassen werde? Ist das
schlimm? Was ist Magen Spiegelung?

Ulcus
Herr Keller, 50 Jahre alt Jahr, stellte sich wegen seit 2 Wochen bestehender zunehmender
Krampfartiger Oberbauchschmerzen vor. Fruher waren die Schmezen Nahrungsabhängig.
Zudem klagt er seit gestern über einmalig Hämatemsis und Melena.
Begleitsymptome wie Nausea, Sodbrennen und Abgeschiedenheit seien Vorhanden.
Er sei Raucher 60 PJ, tgl. 4 Flaschen Bier, seit schon lange nehme er Ibu 800 aufgrund
bekennten Rückenschmerzen. An Vorerkrankungen : Arterielle Hypertonie. FA:Mutter
apoplex/Bruder MI; Vormedikationen: BB : Statin : Ibuprofen

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Fälle Hannover FS alle die Fälle von Hannover bis zum 22. Februar 2019

Ulcus doudeni mit nekrotische Pankreatitis als Folge durch Penetration


Der Patient Herr klaus keller,50Ja,1,75M ,79Kg hat 2 Mal Hämatemesis gestern abend und
heute morgen, Dyspepsie seit Wochen zeigt sich wie Völlegefühl aus, hypochondriumdolor und
strahlen die Schmerzen in den Rücken aus und haben einen Grad auf 4 von 10 auf
Schmerzskala, postprandiale Verbesserung, vertigo seit 14 Tagen beim Aufstehen,
morgendlicher Husten Z.n Rauchen, pyrozis seit wochen,, der Patient nimmt scharfes o
,,Gewichtsabnahme von 4 Kg in letzten 6 Monaten. Hypophagie, Xerostomie, xeropharingie,
foetor ex ore, dysphagie, und Globusgefühl wurden verneint
Die Restvegetativeanamnese ist unauffällig, ich habe über alles gefragt: cor und pulmo,
neurologisch, miktion, defäktio,, pyrexie, febris uldunaris, usw
Allergie: Zöliakie, regelmäßig durchgeimpft, auslandsaufenthalt wurde verneint
V.E: aht seit 8 Jahren medikamentös mit b-blocker gut eingestellt letzte werte 130/72
Hypertrigleceridämie seit 3 Monaten durch Simvastatin gut eingestellt. Knie-Op vor 32 Jahren
wegen hinterer Kreuzbandriss und war komplikationsfrei
Raucher seit 33Jahren 58 p/y Alkoholkonsum:1..2Gläser Rotwein täglich Drogen: 1..2mal
mariguana vor 30 Jahren ausprobiert treibt keinen Sport
F.A: mutter AHT ,Hyperlipidämie,,MI durch Koro behandelt wurde Bruder:....
Sozialanamnese: verheiratet, 4kinder sind gesund, unternehmer und die arbeit ist ihm stressig
kann man laser magengeschwür behandeln?? Ich habe vergesen nach Fatigue,schlafstörung
und hämatoptoe zu fragen und ich werde das in der Station machen Hb9,5 lipase 300
Was sind die komplikationen von ulcus?
Welcher Band ist mehr betreffend beim ruptur?
Was ist der Unterschied zwischen perforation und penetration?
Hat der Patient anämie? Ja
Bluttransfusion bei Hb unter 8
Warum hat er vertigo beim Aufstehen?

Ulcus doudeni
Billen keller, 53J, 1,79M,95Kg), stellt sich vor wegen seit heute morgen brennenden
retrosternalen Schmerzen. Die Schmerzen sind begleitet von morgendlichem produktivem
Husten mit grün-gelb Sputum seit 4 wochen und haben eine Intensität von 7/10. Die schmerzen
seien durch Milch-trinken und Maloxan verbessert und durch Essen und Schokolade verstärket .
V.E Asthma salbu 2 Hübe b.B .
V.O Radius-Fraktur (Plattenosteosynthese), Septumplastik (Nasenseptumdeviation wegen
Kokainabusus) Nasenscheidewand, Nasenscheidewandverkrümmung, Botox- und
Hyaluronsäure-Injektionen alle drei Monate.
V.a rezidivierende Diarrhö .
Haustarzt, EKG-Belastung (normal).
Moderator, Mutter verstorben bei der Geburt, Vater an Pankreaskarzinom verstorben, 3 kinder
Raucher mit 40 py, trinkt Alkohol gelegentlich, Kokainabusus
Allergie: Zitrusfrüchte, „ceftrozin“. Cetirizin? Ceftriaxon? Cefazolin?
Sozialanamnese: zum dritten Mal verheiratet, 3 Kinder (gesund), TV-Moderator, Stress bei
der Arbeit.
Patient fragte: was habe ich ? Was sollen wir jetzt machen ? ÖGD Aufklärung .

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Fälle Hannover FS alle die Fälle von Hannover bis zum 22. Februar 2019

Angina tonsillaris
Werner Neumann ist ein 45-jähriger Patient, der sich wegen vor 5 Tagen plötzlich aufgetretenen
Halsschmerzen beim Schlucken sowie Druckgefühl in dieser Region vorstellte.
Die Schmerzen seien brennend ohne Ausstrahlung. Der Patient fügt hinzu, dass diese beim
Schlucken von fester Nahrung und Flüssigkeiten auftreten würden.
Darüber hinaus gibt er an, dass sich die Schmerzen im Laufe der Zeit verstärkt hätten und
aktuell 6 von 10 Punkten auf einer Schmerzskala seien.
Des Weiteren klagt der Patient über einen seit 1-2 Wochen bestehenden trockenen Husten und
zweitägige Fieber bis 39,4 Grad sowie Schüttelfrost.
Laut seiner Frau habe er seit Langem Foetor ex ore.
Die Fragen nach Hautveränderungen sowie Ödem in der Halsregion wurden verneint.
Er sei gegen eine Parotitis epidemica geimpft.
Der Patient teilt mit, dass er vor 3 Wochen in Texel gewesen sei.
Die vegetative Anamnese sie unauffällig bis auf eine Abgeschlagenheit, eine Insomnie wegen
Halsschmerzen. Gewicht sei konstant.
Ähnlichen Beschwerden seien vorher nicht aufgetreten.
Aufgrund der aktuellen Beschwerden habe die Patientin keinen Hausarzt besucht. Er habe letzte
2-3 Tage Paracetamol 2-3 Mal täglich eingenommen, der ihm nicht geholfen habe.
An Vorerkrankungen leide der Patient an einem Morbus Crohn seit 12 Jahren, Diabetes mellitus
Typ 1 seit Kindheit.
Der Patient habe heute Morgen einen Blutzuckerspiegel 407 mg/dl gehabt.
Die Medikamentenanamnese ergab eine Einnahme von Insulin mittels einer Insulinpumpe,
Imurek (Azathioprin) 50 mg 1-1-1.
Beim Patienten seien mehrfache Laparotomien wegen eines Morbus Crohn bekannt, eine von
denen mit einer Kolonresektion durchgeführt worden sei.
Er sei auf Penicillin und Erdnüsse allergisch. Die allergische Reaktion sehe als Exanthem aus.
Die Patientin rauche seit 20 Jahren 10-20 Zigaretten pro Tag. Alkoholabusus und
Drogenkonsum wurden verneint. Die Mutter leide an arterieller Hypertonie. Der Vater habe
Diabetes mellitus Typ 1. Die Patientin sei verheiratet, wohne mit seiner Familie zusammen. Er
habe zwei Kinder, einer von denen momentan die gleichen Halsschmerzen habe. Er arbeite als
Autoverkäufer. Die anamnestischen Angaben deuten am ehesten auf eine akute Angina
tonsillaris hin. Als Differenzialdiagnose kommen im Betracht:
1) Akute Pharyngitis 2) Mononucleosis infectiosa 3) Diphtherie
4) Angina agranulocytica 5) Peritonsillarabszess 6) Tonsillenkarzinom
7) Morbus Hodgkin
Zur weiteren Abklärung sollten die folgenden Maβnahmen durchgeführt werden:
1) Körperliche Untersuchung mit Inspektion der Mundhöhle, Messung von Vitalparametern
2) Labor: Blutbild, BSG, CRP, Antistreptolysin – Titer, serologischer Nachweis von EBV-
Antikörpern
3) Rachenabstrich, Streptokokken-Schnelltest, Bakteriologische Kultur, PCR (insbes. EBV,
Diphterie-Toxigen), aktueller BZ, Blutzuckertagesprofil, HbA1C
4) Röntgenaufnahme Thorax
5) Abdomensonographie
Sollte sich der Verdacht auf eine akute Angina tonsillaris erhärten, würde ich die folgende
Therapie durchführen: 1) Bettruhe 2) Ausreichende Flüssigkeitzufuhr 3) Antibiotikum – Makrolide
4) Rachenspülungen und Gurgeln mit Desinfizientien ( 5) NSAP (Diclofenac, Ibuprofen, ASS)
6) NOPA (Novalgin) 7) Magenschutz mit PPI 8. Insulintherapie
Die Fragen vom Patienten: Was ist das? Was planen Sie, weiter zu machen? Meine Nachbarin
hat mir gesagt, dass es Mononucleosis infectiosa ist. Was bedeutet das? Was bedeutet ein
Rachenabstrich?

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Fälle Hannover FS alle die Fälle von Hannover bis zum 22. Februar 2019

Angina tonsillaris
Herr Neumann, ein 45-jähriger Patient, klagt über Dysphagie, die seit 3-4 Tagen bei festem
Nahrungsmittel und auch Flüssigkeiten aufgetreten und im Laufe der Zeit immer schlimmer
geworden sei. Ferner teilt er mit, dass die Beschwerden von Fieber (39 zuHause gemessen)
und Schüttelfrost begleitet seien. Desweiteren leide er unter Vermehrte Müdigkeit und
Inappetenz in den letzten Tagen aber keine Gewichtänderungen seien bei ihm bekannt.
Ihm sei keine Vergrößerung der Schilddrüse aufgefallen.
Die Frage nach früheren ähnlichen Beschwerden wurde verneint.
Die vegetative Anamnese ergab u.a. einen seit längerem bestehenden trockenen Husten,
zudemfolge leide er unter Durchschlafstörungen.
An Vorerkrankungen leide er an Diabetes Mellitus typ 2 seit Jahren, der medikamentös
behandelt sei (der letzte HbA1c Wert sei 7,4) aber in letzter Woche beträgt der Zucker ca. 400.
Außerdem leide er an eine chronische autoimmune Darmerkrankung, die vor einigen Jahren mit
Kolonoskopie diagnostiziert sei und sich mit Diarrhö (ohne Blutung) zeige ( M. Crohn?). Dagegen
nehme er Tabletten (Präparatname: n.n.)
Zudem leide er an Psoriasis, behandelt mit Salben b.B.
Vor 2 Jahren sei er wegen Commotio cerebri nach einem Verkehrsunfall stationär nur zur
Beobachtung aufgenommen. Weitere Beschwerden habe er nicht gehabt.
(er wusste keine Namen der Medikamente und ich hab gesagt ich werde Ihren Hausarzt
kontaktieren)

allergie: gegen Erdnüssen (zeigt sich mit einem komischen Gefühl im Mund)
gegen Penicillin (zeigt sich mit Dispnoe)

Genussmittel und Drogen:


Raucher, seit 10 J, halb bis ein Schachtel pro Tag ( hmmmm ich hab gesagt haben Sie schon
an einem Schulungsprogramm teilgenommen? die Prüfer waren bisschen überrascht und ich
hab gesagt Sie haben Zuckerkrankheit und Sie sollten nicht zu viel rauchen oder?! Alkohol:
keine Drogen: Keine

Familienanamnese: verheiratet, 2 Kinder,gesund


Mutter hatte Ovarialkarzinom, behandelt mit OP und Chemo, ausgeheilt
Vater leidet an Diabetes Mellitus typ 2, und hatte MI mit 50

Sozialanamnese: Autoverkäufer, kein Stress im Leben

V.a. : Tonsillitis
DD: infektiöse Munonucleosis, Struma, Ösophaguskarzinom

Maßnahmen: KU, labor wie BB, entzündungsparameter, BZ, BGA (um Diabetische
Ketoazidose auszuschließen), TSH und nierenwerte...

im AAG haben wir über diagnose, Odynophagie und Dysphagie, wie wir andere Diagnosen
ausschließen können, manche Untersuchungen wie z.B. SD untersuchung oder Lymphknoten
gesprochen, normal werte der HbA1c, ist 7,4 akzeptabel? RF bei Pt. und metabolisches
Syndrom, allerwichtigste Labor, und...

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Fälle Hannover FS alle die Fälle von Hannover bis zum 22. Februar 2019

Angina Tonsillaris
Herr Werner Neumann ist ein 45- jähriger Patient, der sich bei uns wegen seit 6 Tagen
bestehender, zunehmender, Halsschmerzen (Odynophagie) Schluckbeschwerden (Dysphagie)
ohne Ausstrahlung vorstellte. Er teil mit, dass die Schmerzen langsam begonnen haben und in
Lauf der Zeit seien die Beschwerden schlimmer geworden. Darüber hinaus fügte er hinzu, dass
die Schluckbeschwerden (Dysphagie) sich beim fester Nahrung sowie Flüssigkeiten
verschlimmert. Beim Schmerzscore habe der Patient einen Wert von 4 angegeben.
Des Weiteren klagte er seit 4 Wochen über anhaltendem, nächtlichem Husten ohne Sputum.
Ferner seien folgende Begleitsymptome wie zervikale Lymphadenopathie, Pyrexie (39 Grad
Celsius), Tachykardie sowie Schüttelfrost aufgefallen.
Wegen der aktuellen Beschwerden habe er vor 3 Tagen seinen Hausarzt angerufen, der ihm
Paracetamol 500 mg (bis 2 mal /Tag) verschrieben habe und Laut des Patienten habe das
Medikament kaum Wirkung. Die Fragen nach Dyspnoe, Orthopnoe Thorakalschmerzen,
Zyanose, Ödem, Miktion Störung, sowie Gewichtsveränderung wurden verneint. Die vegetative
Anamnese sei unauffällig bis auf Insomnie(Durchschlafstörung) wegen der Tussis, bekannte
intermittierende Diarrhö sowie Inappetenz. Erwähnenswert ist, dass der Patient heute morgen
die Glykämie gemessen habe (400 mg/dl). Die Vorerkrankungen des Patienten sind: Diabetes
mellitus Typ 2 seit 10 Jahren, Morbus Crohn seit 5 Jahren, Z.n Karpaltunnelsyndrom re.
Operation Vor 2 Jahren komplikationlos verlaufen, Z.n Autounfall - Commotio cerebri (Aufenthalt
im Krankenhaus vor 4 Jahren)

Die Medikamentenanamnese ergab eine Einnahme von:


Metformin k.a 1-0-0, Azathioprin 1-1-1, Paracetamol 500 mg b. B
Er sei gegen alle Kinderkrankheiten geimpft. Es besteht eine Erdnussallergie sowie
Penicillinallergie (Die allergische Reaktion äußerte sich durch Parästhesie im Mund sowie
Exanthem). Nikotinabusus wurde mit 10 Zigaretten täglich seit 15 Jahren (7,5 PJ)bejaht. Er ist
verheiratet, hat 2 Kinder, die gesund sind ),wohnt mit seiner Familie in einem Haus. Er ist
Autoverkäufer von Beruf (kein Stress bei der Arbeit). Der Vater des Patienten leidet an Arterielle
Hypertonie und bei ihm wurde ein PTCA mit Stentimplantation durchgeführt. Er hat eine
Schwester, die an DM Typ 2 leidet.

Hat das Medikament den Patienten geholfen? Warum hat er Diarrhö? Der Patient ist Raucher
und hat Morbus Crohn, was werde Sie in diesem Fall empfehlen?
Wie würden Sie den Patienten erklären: Was ist eine diabetische Ketoacidose? Wie macht man
eine Koloskopie? Was können wir bei M. Crohn sehen?

1.Fachbegriffe für Halsvenenstauung: Hepatojugulärer Reflux


2. In Labor was sind die Entzündungsparameter? CRP, BSG.
3.Was sind Granulozyten? Häufigsten Zellart der Leukozyten (weiße Blutkörperchen).
4.Was bedeutet Splenomegalie? Vergrößerung der Milz
5.Mononucleosis infectiosa: Erreger Symptome? EBV, Epstein Barr Virus.
6. Was ist Azathioprin? Immunsuppressiva
7. Untersuchung bei Angina tonsillaris: starke Rötung und Schwellung der Tonsillen
(Himbeerzunge bei Scharlach oder Scarlatina)
was sind diese Stippchen gelb-weißliche Beläge? Eiter.

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Fälle Hannover FS alle die Fälle von Hannover bis zum 22. Februar 2019

Angina Tonsillaris
Peter Schneider ist ein 61- jähriger Patient der sich bei uns wegen seit 1 Woche bestehender,
zunehmender, intermitierender, brennender Halsschmerzen (Odynophagie) ohne Ausstrahlung
vorstellte. Er berichtete, dass die Schmerzen langsam aufgetreten seien und in Verlauf der Zeit
an Intensität zugenommen hätten, bis zum 7/10 auf der Schmerzskala. Darüber hinaus fügte er
hinzu, dass die Beschwerden sich beim Schlucken verschlimmern würden.

Ferner seien folgende Begleitsymptone aufgefallen: Husten mit gelblichem Sputum und
atemabhängiger Dyspnoe siet 1 Woche, Artralgie, schmerzhafte Lymphknoten, Schüttelfrost
und Fieber, dessen bis zum 39 Grad messen würde.

Gegen die aktuellen Beschwerden habe er Ibuprofen 400 mg eingenommen. Es wurde kein
ärztliche Kollege kontaktiert. Zyanose, Hautveränderungen, Dysphagye, nächtliche
Hyperhydrose sowie Gewichtsreduktion wurden verneint. Die Vegetative Anamnese sei
unauffälig, bis auf eine Schlafstörung wegen der Schmerzen und Inappetenz.

An Vorerkrankungen leide er an: Arthritis urica seit 10 Jahren, chronische Lumbalgie,


Chronische Pyrosis (deswegen wurde eine ÖGD vom Hausarzt empfohlen aber der Patient habe
dass nicht gemacht), Chronische Bronchitis (Wahrscheinlich COPD weil der Patient viel raucht
aber eine Spitometrie wurde noch nicht empfohlen). Z.n Claviculafraktur (= Klavikulafraktur)
Operation (Plattenosteosyntheses) re. Vor 2 Jahren ohne Komplikationen, Z.n Hernia ingunalis
(Leistenbruch) re. Operation vor 3 Jahren ohne Komplikationen.

Als Medikation nehme er ein: Colchicin 1 Tab 0-0-1, Omeprazol 1 tab 1-0-0, inhalation, und
Ibuprofen 400 mg wegen Lumbalgie bis zum 4 mal täglich. Die genaue Dosis von Medikamenten
kenne der Patient nicht und habe keine Medikamenteliste dabei.

Er habe als Kind and Mumps gelitten und war gegen Kinderkrankheiten geimpft.
Er sei gegen Pollen und Penicillin allergisch (exanthem und pruritus),
Rauche 20 Zigaretten täglich seit 30 Jahren und Trinke 2 Flaschen Bier am Wochenende und
gelegentlich in der Wochenende wenn es Fußball gibt.
Er sei geschieden, habe 2 kinder (16 und 10 Jahre alt), eines von denen die gleiche Symptome
hat. Er habe keine Ausbildung gelernt und habe früher in Baumarkt gearbeitet aber seit Januar
sei er arbeitslos.
Der Vater sei mit 70 Jahren an Lungenkarzinom gestorben weil er auch viel geraucht habe und
die Mutter sei dement und wohne in Altenheim.

Würden sie dem Patienten die Impfung gegen Influenza empfehlen? Und warum? = ja, wegen
des Alters und weil er Raucher ist.
Wie würden sie die Respiratorische Symptome erklären? Weil er eine Exacebation von COPD
hat und mann sollte in diesem Fall auch Pneumonie ausschließen.
Welche sind die Komplikationen von Streptokokken Pyogenes (der häufigste bakterielle Erreger
von Angina tonsillaris ist Streptokokken Pyogenes). = endocarditis, rheumatisches Fiber und
glomerulonephritis.
Was ist die Ursache von glomerulonephritis?

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Fälle Hannover FS alle die Fälle von Hannover bis zum 22. Februar 2019

Angina Tonsillaris
Herr Peter Schneider, 51 jähriger Pat. stellte sich bei uns aufgrund seit 4 Tagen bestehender,
progredienter, scharfe, stechender und manchmal dumpfer Halsschmerzen sowie
Odynophagie vor. Der pat. zufolge seien die schmerzen von einer Cephalgie, verstopfter Nase
begleitend. Die Schmerzintensität sei für die Halsschmerzen 3-4 und für Odynophagie 6-7 auf
die Schmerzskala. Die schluckbeschwerden würden bei Nahrungsnahme von Speisen wie
kartoffelpurre verstärkt (ich fragte nach, ob die odynophagie bei fester Nahrung oder
Flüssigkeiten bestehend und der Pat. hat geantwortet nicht bei fester sondern..... Was ich oben
geschrieben habe). Der Pat. hat geschildert, dass er seit 8 Tagen an Abgeschlagenheit leide und
sei deswegen ins Bett gelegt. Außerdem erwähnt er" die Schmerzen würden nicht ausstrahlen ".
Zudem erklärte er, dass er vor ein paar Jahren derartigen Beschwerden 2 Mals gehabt habe.
Des weiteren klagte er über Heiserkeit raue Stimme sowie Produktiven Husten. Darüber hinaus
sei das Sputum zäher, schleimig und gelb verfärbt. Zusätzlich habe er Fieber (39 aurikulär
zuhause von seiner Frau gemessen). Er fügte hinzu, dass er Anorexie sowie hyposomnie wegen
dieser Beschwerden habe. Die Fragen nach Dyspnoe, komischer Mundgeschmack, Beins
Ödeme, Gewichtsverlust, Miktions-Defäkationstörungen, Auslandsaufenthalt wurden verneint.
Wegen der verstopften Nase könne der Pat. das Vorhandensein von Foeter ex ore nicht
einschätzen. Er sei durchgeimpft.
An Vorerkr. leide er an den folgenden :
-Arthritis urica seit 10 Jahren, -Gastritis Attacke seit 3 Jahren (2-3 Attacke), -Nephrolithiasis
(Während einer Kontrastmittelaufnahme sei den Stein allein raus gegangen),, -
Rückenschmerzen seit 10 Jahren
An Med. nehme er: Pantozol 1.0.0, Ibuprofen 400mg bei Bedarf
Zyloric (Allopurinol) gegen Arthritis Urica.
Vorop. : Klavikularfraktur vor 10 Jahren, laproskopich behandelte Inguinalhernie vor 30 Jahren
Allergie : Penicillin /Exanthem
Drogenkonsum wurde verneint
F. A: Vater an Bronchialkarzinom mit dem Alter 80 gestorben, Mutter lebe noch, aber leide an
HRS (Herzrhythmusstörung) und sei Vorkalt ?
2 kinder, beide noch bei Ihm, ein habe seit gestern die gleiche Beschwerden gekriegt.
S. A: Er sei geschieden, lebe aber mit einer Freundin und die 2 kindern
Er sei zurzeit arbeitslos, zuvor habe er in der Lagerarbeit gearbeitet. (Lagerarbeiter)

Könnte es ein Virus sein ? Was habe ich? Was für Untersuchungen werden sie mir machen?
Können Sie bei dem Anschauen meines Blutes die Ursache erkennen?
Werden Sie mich stationär Aufnehmen?
Ich hab Sorge, wenn ich hier bleibe, wer um mein Kind kümmert

Was ist Ihre VD?, Was sind die diagnostische Maßnahmen?, Was für Medikamente würden Sie
dem Pat. Verschrieben? ich würde ihm Makrolide wegen seiner Penicillinallergie verschrieben
Was bedeutet Schweigepflicht?, Was bedeutet ACS? Was versteht man darunter? Wie werden
Sie einen MI diagnosieren?, Was bedeutet EZK?
RR 270/150 was bedeutet das? Wie werden Sie den Pat. in diesem Fall behandeln? Was
bedeutet RR?
Der Pat. Hat Codein+ACC morgen eingenommen, ist diese eine sinnvolle Kombination? Wann
würden Sie den Pat. Codein geben morgen, Nachmittag, Nacht? Warum? Was ist antipyretisch?
Er hat mir ein Artikel gegeben und fordert mich an den Artikel zu erklären (Cholezystektomie die
Studie zufolge kann in Fällen von Sphinkter Odi Verletzungen zur Pankreatitis führen) Er
möchtet alles auf Ugs erklärt werden.
Würden Sie den Pat. Krankmelden? (der pat. ist arbeitslos, also braucht keine Krankmeldung)

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Fälle Hannover FS alle die Fälle von Hannover bis zum 22. Februar 2019

Ösophagus karzinom
Die Patientin hatte Schmerzen beim Schlucken, welche seit 3-4 Woche bestehen und
zunehmend sind. Sie hatte auch in diesem Zeitraum 5kg an Gewicht verloren.
Familienanamnese: Mutter hat Magenkrebs. Sozialanemnese: Alleinstehende Frau, die alles
selbst macht.

Dysphagie, am ehesten Ösophaguskarzinom


Der Patient war 61 Jahre alt mit progredienter Dysphagie seit 6 Wochen, bei fester Nahrung
und im Verlauf auch bei flüssiger Nahrung. Er berichtete über, dass wie ein Kloß im Hals
(Fremdkörpergefühl im Rachen?) und manchmal als ein unangenehmes Gefühl im Hals Bereich
und später retrosternaler Bereich habe.
Vegetative Anamnese : Inappetenz, Gewicht Abnahme von 6kg innerhalb 6 Wochen,
nächtliche Hyperhidrose, depressive Stimmung, Meläna (mann muss seit wann fragen, weil
wegen Eisentabletten auftreten kann).
Vorerkrankungen: AHT, VHF, Obstipation.
Operation: Appendektomie in der Kindheit, Herzchrittmacher seit 4 Jahren.
Vormedikation Ramipril, Eisentabletten, Marcumar, pflanzliche Tabletten gegen Obstaption
(dosis und wie oft) Allergie gegen Erdnüsse, Nickel (Hautausschläge und Juckreiz)
Familienanamnese: Magenkarzinom bei der Mutter vor 5 Jahren und sei operiert wörden.
AHT und Parkinson (Schüttellähmung) beim Vater. Keine Geschwister. Er arbeite als
Verkäufer
Er sei Verwitwet und seiner Ehefrau sei seit vielen Jahren gestorben. Er habe 2 erwachsene
Kinder, die gesund sind und ein Kind ist Pflegekind. Der Patient habe deutlich gesprochen ,
aber du muss fragen, wenn du etwas nicht gut verstanden hast. Er hat mich mehr Mals
unterbrochen und viele Fragen gestellt. ÖGDscopie habe ich zum Pt. aufgeklärt, eine Frage über
Krankenhaus Aufenthalt. Er hat Angst von Krebs wie seine Mutter und ich habe ihm beruhigt.

Ösophaguskarzinom
Eine 57-jährige Patientin - Frau Müller - stellt sich vor, da sie seit einigen Monaten
Gewichtsabnahme um 10 kg sowie Dysphagie habe. Diese Beschwerden gehen mit
Hyperhidrose einher. Zusätzlich kammen Meläna und Obstipation seit einigen Wochen herzu.
Inappetenz und Dyspnoe gibt sie nicht an. Die vegetative Anamnese ist unauffählig.
• Vorerkrankungen: herzrythmusstörungen, Anämie
• Voroperationen: Herzschrittmacher
• Medikamente: Marcumar 0 - 0 - ½ Ramipril 1–0–0 Eisentabletten 1 – 0 – 1
• Familienanamnese: Mutter: Magenkarzinom, ist vor 6 Jahren operiert worden Vater: koronare
Bypass, Parkinson
• Nikotinabusus: 20 Zig/d seit 40 Jahren Alkohol: 2-3 Fl. Bier / d Allergie: Pencillin
• Verwitwet 2 Kinder Lebt allein

Die Patientin hat nach der Magenspiegelung gefragt. Ich habe die aufgeklärt . Sie hat viele
Fragen gestellt, wie kann man die Proben entnehmen?
Was macht man wenn es Blutung gibt? Wie bestehen die weitere Behandlung bei Magen- und
Speiseröhredurchbruch?.....

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Fälle Hannover FS alle die Fälle von Hannover bis zum 22. Februar 2019

Appendizitis
Frau X, 39-jährige Patientin, stellte sich heute Morgen mit stechenden periumbillikalen
Schmerzen mit Wanderung in die rechte Seite; in unserer Notaufnahme vor. Die Patientin gab
weiterhin an, dass die Schmerzen seit gestern Abend plötzlich aufgetreten seien und in Laufe
der Zeit zugenommen hätten. Die Schmerzen seien auf die Schmerzskala 1-10 ungefähr 6. Die
Patientin fügte noch hinzu, dass sie einmal erbrochen habe (Restnahrung) und es gebessert
habe. Darüber hinaus berichtete Frau X über Schüttelfrost, Fieber (sie habe es nicht
gemessen), Übelkeit, chronischer Husten und Obstipation seit Jahren lang. Die Probleme mit
den Lungen, der Leber, dem Herz, der Nieren wurden auf Nachfrage verneint.
Das Nikotinkonsum mit 40 py und gelegentliches C2-Konsum sind bekannt.
Die Erdbeereallergie mit Halsschwellung ist bekannt.
Die Patientin nehme folgende Medikamenten ein:
 Ramipril 5 mg 0-0-1
 L-Thyroxin einen Tag 75 microg und anderen Tag 100 microg 0-0-1
 Spiriva ein Hub 1-0-1
 Orales Kontrazeptivum (der Name erinnere ich nicht) 21 Tagen 0-0-1 und dann 7
Tagen Pause um abzubluten.
In der Vorgeschichte sind a. Hypertonie seit 3 Jahren, Hypothyreose und chronische Bronchitis
bekannt. Frau X sei wegen Cholezystitis vor 5 Jahren, wegen Tonsillitis mit 14 und wegen
Extrauteringravidität in Tuba uterina (li) vor 3 Jahren operiert worden.
In der Familie sind bei der Schwester MammaCa und bei der Mutter Apoplex bekannt. Den Vater
kenne sie nicht.
Frau X sei Hundetrainerin, geschieden aber wohne mit anderem Lebenspartner, habe 2 Kinder.
Aufgrund der Anamnese ergibt sich ein Verdacht auf Appendizitis.

Danach hat sie noch über mögliche Ursache ihrer Bauchschmerzen gefragt, ob noch eine
Eileiterschwangerschaft sein könnte. Ich habe gesagt, dass es sehr unwahrscheinlich ist, weil sie
noch Pillen einnimmt. Aber die Oberärztin hat gesagt, dass die Schwangerschaft sein könnte.

Appendizitis
Frau Schmidt ist eine 42-jähriger patientin, die sich wegen seit gestern bestehender starker
unterbauch Schmerzen rechts vorstellt. Die Schmerzen seien plötzlich aufgetreten. Sie
werden als drückend geschrieben, bei der Schmerzskala bei 6 eingestuft . Die Schmerzen
strahlen nicht in andere körperregionen aus.Um diese Schmerzen zu vermindern habe die
Patientin warme Flasche auf dem Bauch gelegt und habe Paracetamol eingenommen aber das
hat nicht angeschlagen. Die Schmerzen seien in der Laufe der Zeit schlimmer geworden. Die
Darüber hinaus klagt die Patientin über Fieber 38.1 Appetitlösigkeit Chronische Obstipation
Schlafstörung Kein Allergien Miktions- sowie Defäkationstörungen werden verneint.
Als Vorerkrankungen nennt die Patientin arterielle Hypertonie Hypothyreose 100 und 75 in
täglich wechsel COPD extrauterine Gravidität Tonsillektomie Cholezystektomie
Familienanamnese Mutter: Apoplex mit Aphasie und residuel Hemiparese
Schwester: Mammakarzinom vor 2 Monaten festgestellt (OP+ Bestrahlung)

Appendizitis
Mädchen 16 jährige Patientin, die sich wegen seit heute morgen aufgetretene stechenden
Oberbauchschmerzen mit Wanderung in rechten Unterbauch bei uns vorstellte. sie gab an,
dass sie Nausea habe und einmal gebrochen habe. Des weiteren berichtet sie, dass sie sich
fiebrig fühle. sie leide seit 6 Jahren an DM Typ 1 und Blutzucker war heute 300mg/dl.
Tonsillektomie mit 8 J. Vegetative Anamnese : sie habe seit heute morgen Appetitlosigkeit und
Verstopfung . Allergien seien nicht bekannt. Medikation: Insulinpumpe die Patientin rauche nur
am Wochenende. Familienanamnese : Vater habe Arterielle Hypertonie , Mutter sei gesund

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Fälle Hannover FS alle die Fälle von Hannover bis zum 22. Februar 2019

Appendizitis
Frau Schmidt, Irene 42 Jahre alt, 12.07.19xx 1,67 m und 57 Kg Allergie: Penicillin
Noxen: Raucherin mit einem Nikotinabusus von 20 PY
Familieanamnese: Mutter: vor 2 Jahren Apoplex , Residuen: Dysphasie und Hemiparese
Vater: sie kenne nicht Junge Schwester: vor 1 Jahr, Mammakarzinom (wurde operiert)
Sozialanamnese: Hausfrau, ein gesunder Sohn, wohne mit der Familiezusammen
Frau Schmidt, 42 Jahre alt, stellt sich in der Notaufnahme wegen seit Vortag Morgen plötzlich
aufgetretener, postprandialer, progredienter, abdomineller Schmerzen.

Des weiteren gibt sie an, dass die Schmerzen am Anfang im Epigastrium lokalisieren würden
und im Lauf der Zeit sich im rechten Unterbauch verlagert hätten.
Sie erwähnt, dass sie Schmerzen dumpf seien und momentan auf Schmerzskala von 7 von 10
eingestuft werden.
Darüber hinaus teilt Frau Schmidt mit, dass sie seit Vortag Abend auch Nausea, Inappetenz und
Warmgefühl habe. Sie habe ihre Körpertemperatur nicht gemessen. Heute Morgen nach dem
Frühstück (Müsli) habe sie einmal erbrochen. Das Erbrochenes sei unverdaute Nahrung.
Nach dem Emesis hätten sich die Beschwerden nicht verbessert. Es sei ihr nicht gelungen, den
Schmerzen mit warmer Flasche zu linden. Sie fühle sich schwach und habe Angst.
Ferner klagt sie auch über eine seit langem bestehend, chronische morgendliche Husten sowie
Obstipation (3 mal / Wo). Die Fragen nach Dyspnö, Hämoptyse, Hämatochezie,
Gewichtsveränderung wurden verneint.
Vegetative Anamnese bis auf o.g. Symptomen sowie eine schmerzbedingte Insomnie sei
unauffällig.
Sie nehme Pille ein, und habe einen regelmäßigen Monatszyklus.
An Vorerkrankungen seien ein bestehende chronische Husten (COPD) (seit 10 Jahren), eine
Obstipation (seit 5 Jahren), sowie aHT (seit 10 Jahren) bekannt. Vor 5 Jahren habe sie auch an
Hashimoto-Thyreoiditis gelitten.

Im Alter von 14 Jahren erfolgte Frau Schmidt eine Tonsillektomie. Vor 10 Jahren sei sie wegen
Extrauteringravidität (links, Tuba uterina Salpingektomie). Vor 2 Jahren erfolgte sie eine
laparoskopische Cholezystektomie.
Sie nehme regelmäßig Ramipril 5 mg 1-0-0, Levothyroxin 100 mcg 1-0-0 ein.

Hepatitis
Seit 2 Tagen Ikterus mit Pruritus, keine Bauchschmerzen, kein Fieber, Übelkeit ab und zu.
Heller Stuhl (acholischer Stuhl), und dunkler Urin, Urin wie Bier (Cholurie)
Reise nach Brasilien, unsicherer Sex (ungeschützter Sexualkontakt). Verdacht auf HIV
Infektion (schriftliche Einverständnis = permission écrite)
VorErk- Migräne, gelegentlich Rückenschmerzen
VorMed- Maxalt (Rizatriptan) b.B Ibuprofen b. B, Pantoprazol b. B
Vor OP- Hodentumor (Hodenkrebs) Orchiektomie re., in der Jugend, er habe 2 Kinder
Allergie- Katzenhaar- Atemnot
Nichtraucher, gelegentlicher Alkoholkonsum.
Der Vater- Altersheim, pflegebedürftig, Schüttellähmung (M. Parkinson)
Die Mutter- An Eierstocktumor (Ovarialkarzinom) gestorben
Erzieher in Kinderheim (Kinder ohne Eltern...) - viel Strees
Gesetzlich verheiratet aber lebe nicht mit der Frau seit langer Zeit ( hohe Anwaltskosten), hat 2
Kinder
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Fälle Hannover FS alle die Fälle von Hannover bis zum 22. Februar 2019

Morbus Hodgkin
Herr xx ist ein 76-jähriger Patient , der sich wegen seit 6 Wochen bestehender progredienter
schmerzloser (indolenter) zervikaler inguinaler Lymphadenopathien vorgestellt hat.
Des Weiteren klagte der Pat. über nächtliche Hyperhidrose , Fatigue , Pruritus .
Die Beschwerden würden mit der Zeit verschlimmert. (progredient)
Die vegetative Anamnese zeigt folgende B- Symptome :
Gewichtsverlust von ca. 4 kg innerhalb von 3 Wochen
Fieber (39.4)
Inappetenz
Insomnie wegen Nykturie (3-4)mal pro Nacht
An Vorerkrankungen leider der Patient an die Folgenden :
 Hyperlipidämie seit langer Zeit
 Benigne Prostatahyperplasie seit 7Jahren
 Diskusprolaps seit 10 Jahren
 Er habe 2 mal unter Divertikulitis erlitten
 Vor 7 Jahren sei der Patient am Brachium wegen eines Brachialfraktur operiert
Er sei allergisch gegen Erdbeeren
Er nehme zurzeit die folgenden Medikamente ein
 Omeprazol 40mg (0.0.1)
 Ibuprofen 400mg (1.0.0)
 Ass (nur für ein Mal
 Simvastatin 10mg (1.0.0)
 Antibiutikum (früher gegen Divertikulitis)
Die Familienanamnese zeigt die Folgenden
 die Mutter habe Apoplex gehabt
 Der Vater sei an Colonkarzinom gestorben
 Die Schwester leide an MS
Der Patient sei geschieden und habe keine kinder, Wohne in Seniorenheim, Sei Aushilfe von
Beruf gewesen

Was habe ich, Ist es Krebs, Was werden Sie machen, Muss ich im Krankenhaus bleiben, Was ist
Ct. Er hat etwas über FNP gelesen und bestellte, dass ich es ihm erkläre

Morbus Hodgkin
Ein 74 jähriger Patient mit Lymphknotenschwellung sowie Gewichtsverlust trotz der guten
Appetit .
Er habe auch über nächtliche Hyperhydrose , Obstipation , pyrexie , Knotenschwellung im
Inguinalbereich . (inguinale)
Vorerkrankung Radiusfraktur, Commotio cerebri (Gehirnerschütterung), divertikulose ,
Onychomykose

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Fälle Hannover FS alle die Fälle von Hannover bis zum 22. Februar 2019

Morbus Hodgkin
Die Patientin war 70 J, klagte über eine vergrößerte Drüse (so sagte die Patientin) im
Halsbereich seit 4 - 6 Wochen. Als Begleitsymptome bestanden, Fieber mit Temp. bis auf 39,
ungewollter Gewichtverlust von 9 K über 2 - 3 Monaten, Nachtschweiß, Obstipation.
Vorerkrankungen:
 2012 Divertikulitis, stationäre behandelt wurde, Koloskopie.
 2015 wiederholter Attack von Divertikulitis, stationäre behandelt wurde. Aufgrund der
Divertikulose leidet die Patientin oft unter Obstipation.
 2013 Unterarmfraktur, operativ behandelt wurde.
 Diskusprolaps, konservativ behandelt wurde. Eine Operation wurde empholen, aber die
Patientin hat abgelehnt.
 Hypercholesterinämie
Medikamente:
 Statin tb oral 0-0-1
 Ibuprofen tb oral fast täglich
 Pantazol 40 mg tb oral 0-0-1
Allergie: Erdbeern
Ledig keine kinder
Multiple Sklerose bei der Schwester
Kolonkarzinom bei der Mutter

Morbus Hodgkin
Fall. Frau xy, 83 Jahre alt, stellte sich wegen Fieber ,und Schwellungen in der Nacken vor.
Sie berichtete, dass sie diese Beschwerden seit Februar habe. Sie berichtet, dass sie 10
Killogram seit Ostern (Pâques, April) abgenommen habe.
Vegetative Anamnese war unauffällig.

Sie raucht seit 60 Jahren 20 Zigaretten per Tag.


Vorerkrankung: Uteruskarzinom die operativ behandelt wurde.Sie leide an Divertikulitis in der
Dickdarm.
Familien Anamnese: Mutter lebt noch und sei 108 Jahre alt !!! Vater sei gestorben an
Herzinfarkt.

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Fälle Hannover FS alle die Fälle von Hannover bis zum 22. Februar 2019

Arthritis urica - Gicht


Herr X ist ein 50 jähriger Pat., der sich wegen seit heute morgen bestehender Schmerzen in
rechten Großzehe vorgestellt hat . Der Pat.berichtete , dass die Schmerzen stechend seien
ohne Ausstrahlung. Ferner sind dem Pat. Calor, Rubor, Tumoer als begleitende Symptome
aufgefallen. Die Schmerzen seien sehr stark ,er könne auf dem Fuß nicht auftreten . Es gebe
die Alkoholkonsum in der vorherigen Nacht als Auslöser der Schmerzen ( der patien hat das
nicht als Auslöser gesagt, aber ich habe so geschrieben und gesagt ,dann fragt der Prüfer
danach und ich habe gesagt ja der Alkoholkonsum löst einen Gichtanfall aus ).
Die Frage nach dem Trauma wurde nicht geklärt, weil er unter Alkoholeinfluss stand. Er habe
ähnliche beschwerde vor einem Jahr gehabt, aber die Schmerzen sei leichter gewesen und er
sie deswegen nicht zum Arzt gegangen.
Die Vegetative Anamnase sei unauffällig bis auf
- produktiver Husten v.a früh morgen und der Konsistenz des Auswurfs sei dick und habe
gelbgrün Farbe.
- Einschlafstörung, er müsste 5 bis 6 Flasche Bier trinken ,um schlafen zu können .
Er leide an aHTN seit X ( ich habe danach nicht gefragt)
Er wurde vor 5 Jahre wegen gebrochenen Unterkiefer im Autounfall operiert.
Er nehme gegen aHTN votom (?) 20 mg 1.0.0 ein.
( Restliche schreibe ich als Punkte im Anamnasebogen)
Allargie: nicht bekannt
Alkoholkonsum 5-6 Flasche Bier täglich
Nikotinkonsum 70Py
Drogenkonsum (Haschish) in der Jugend.
F.A: Mutter >>gesund
Vater >> MI vor 3 Jahre
S.A: verheiratet, lebt mit seiner Famile , Haustier (ein Hund) , LKW-Fahrer.

 BB, CRP , BSG, RF, Harnsäure, Harnstoff, Elktrolyte


Thereapeutische Sofortmaßnahmen sind:  Purienarme Ernährung .
 Schmerzmittel (paracetamol und  Alkohol und Nikotinkarenz.
Ibuprofen)  Urikostatika
 PPI
 (Allopurinol)

Gichtanfall
50 J., stellt sich vor mit seit gestern bestehenden Schmerzen im rechten Vorfuß.
Die Schmerzen hätten ihn vom Schlaf geweckt. Seien progressiv im Verlauf. Bei Berührung
auslösbar. Stärke 9. Der Patient habe am Vortag seinen 50. Geburtstag gefeiert und viel
Alkohol getrunken.
Er könnte nicht mehr auf den Fuß auftreten und sei mir Krücken in die Notaufnahme
gekommen. Sein Fuß sei gerötet, überwärmt und geschwollen. Kein Trauma. Im Rahmen der
Vorerkrankungen berichtete der Partient von einer art. Hypertonie die er mit Volon 4mg
behandele. Vor 15 Jahren erlitt er einen Verkehrsunfall und wurde stationär aufgrund eines
Schädelhirntraumas behandelt. Er habe sich das rechte Unterkiefer gebrochen und bekam eine
titanplatte eingesetzt die bis heute noch nicht entfernt sei.
Risikofaktoren: Adipositas, Alkohol und Nikotinabusus, Verzehr von rotem Fleisch. Onkel vs
Gicht. Familienanamnese: Vater 71J art. HTN, MI vor 3J Mutter 70J Adipositas, art. HTN Pat. Ist
Lkw- Fahrer von Beruf. Lebt in einer bestehenden Ehegemeinschaft, kinderlos.

Können Sie Ihre Decke erträgen?

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Fälle Hannover FS alle die Fälle von Hannover bis zum 22. Februar 2019

Prostatakarzinom
Herr Fehrer, der am 22.09.1948 geboren ist, stellte sich heute wegen seit 4 Monaten
bestehender Algurie und seit 2 Tagen bestehender Makrohämaturie vor. Die
Schmerzintensität sei 6 von 10 und der Schmerzcharaktar sei ziehend.
Die Frage nach abdominellen Schmerzen, Flanken- und Leistenschmerzen sowie Dorsalgie
wurde verneint. Des Weiteren gab er an, dass die Schmerzen durch Trinken stärker gewesen
seien. Ähnliche Beschwerden habe er zuvor nie gehabt . Auf Nachfrage gab er an, keinen
abgeschwächten und unterbrochenen Harnstrahl gehabt zu haben. Letzte Kontrol beim
Urologen habe vor einem Jahr erfolgt.
Der P. sei 1,80 m groß und 78 kg schwer. Der AZ ist leicht reduziert und der EZ normal. Keine
Gewichtsveränderung und nächtliche Hyperhidrosis seien bei ihm vorhanden. Körpertemperatur
und Appetit seien normal.Vegetative Anamnese sei unauffällig bis auf eine Dyssomnie , dagegen
er abends Wein trinke.
An Vorerkrankungen seien aHT seit 5 Jahren und Karotisstenose re. bekannt.
Er nehme regelmäßig Ramipril 1 tbl. 1-0-0 und ASS 100mg 1-0-0 als Prophylaxe bei bekannter
Karotisstenose .
Im Jahr 1960 sei eine Appendektomie durchgeführt worden und Vor 11 J sei er wegen
Oberschenkelhalsfraktur li. und vor 10 J wegen Coxarthrose re. operiert worden. Diese seien
mittels TEP versorgt worden.
Er habe die Grundimpfungen und die Impfungen gegen Tollwut und Hep. A/B
Keine Allergien seien bei ihm bekannt und er habe keine Unverträglichkeiten.
Er sei Exraucher ( der habe seitdem 16. Lebensjahr bis zum 61 LJ. über 3 Schachtel pro Tag
geraucht = Nikotinabusus : 135 Packungsjahr ) , trinke ein Glas Wein täglich. Drogenkonsum
wurde verneint.
Er sei Rentner , der früher den Lehrer ausgeübt habe, sei verwitwet und alleinlebend , habe 3
Töchter . Seine Mutter sei an Mesenterialinfarkt gestorben. Sein Vater habe unter BPH und
aHT gelitten und sei an Apoplex gestorben.
Seine Frau sei an einer Lungenarterienembolie gestorben.
Die anamnestischen Angaben deuten a.e auf ein Prostatakarzinom hin.
Als DD kommen BPH , Urothelkarzinom , Nierenzellkarzinom , urogenitale Tbc und bakterielle
Prostatitis in Betracht. Procedere: -KU , insb. DRU -Blutentnahme ( gr BB, CRP , Elyte , Krea ,
Transaminasen , PSA ) - Urinstatus -Transrektale Sonographie -Sono des Abdomens
-Zystoskopie
Was habe ich ? Könnte es sein ,dass ich Krebs habe ? (obwohl mein VD ProstataCA war, habe
ich zuerst gesagt, dass er unter BPH leiden könnte , aber in seinem Fall könnte es natürlich
vorkommen, dass bösartige Erkrankung der Vorsteherdrüse bestehen könnte, weil bei ihm
bedeutende Risikofaktoren für ein Krebs vorhanden sind (wegen seines Alters und starkes
Rauchkonsums.)
Aufklärungen der DRU , Zystoskopie,.Er hat nach PSA gefragt. ( Ich habe gehört, dass PSA als
Tumormarker bezeichnet. Was ist PSA ,warum muss man PSA-Wert bestimmen ? Damit können
Sie eine Diagnose von Krebs stellen ?

Prostatahyperplasie
Der Patient 70J., Nykturie, ziehende Schmerzen im Intimbereich seit 6 Monaten, seit 10
Jahren abgeschwächter und unterbrochener Urinstrahl. Mit 13J. Appendektomie, 2007 -
Fahrradunfall und Endoprothese von Hüftgelenk rechts, 2008 Endoprothese von Hüftgelenk links
wegen Arthrose.
Nikotinabusus 120py, Alkokolkonsum 1 Glas Wein täglich. Keine andere Vorerkrankungen.
Medikation: Aspirin wegen jetzigen Beschwerden.
3 Kinder- gesund, Mutter - Schilddrüsenkrebs, Vater - Darmnekrose.
Aufklären: Zystoskopie, Sonografie, Laborwerte bei Prostatahyperplasie.

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Fälle Hannover FS alle die Fälle von Hannover bis zum 22. Februar 2019

Prostatahyperplasie
Herr Ferer ( 70 J. )stellte sich wegen seit 6 Monaten zunehmende , rezidievierende Dysurie
(schmerzhafte Wasserlassen) vor . Die Beschwereden hätten langsam begonnen . Keine
Hämaturie (blutiges Urin) . Kein Fieber , kein Schüttelfrost . Die Schmerzen würden in den
Hoden sowie die Leiste ausstrahlen.
Kein Ikterus , keine Schwierigkeiten beim Stuhlgang. Keine Bauchschmerzen keine Dysphagie.
Famielenanamnese : Vater sei an einer Darmkrankheit gestorben. Mesenterialinfarkt
Schilddrüsenkarzinom bei der Mutter.
Vegatative Anamnese : der nikutinkonsum wurde seit 9 Jahren eingestellt . Davor habe er viel
geraucht ( 120 pj ) 60 Zig. /40 jahre. Er trinke ein Glas Wein täglich . Vor langem nehme er
Hashish. Gewichtsabnahme wurde verneint.
Vorerkrankungen : es sei keine relevantin Vorerkrankungen bekannt. 2 Cox - Prothese , links
nach einer Femur - Fraktur . 1960 sei eine Appendektomie erfolgt .
Er nimmt keine Medikamente ein. Bei ihm sei Nickel-Allergie bekannt.
Er ist Rentner , 3 kinder , verwitwet.

Ultraschall- Aufklärung , er hat gefragt was habe ich und was machen sie mit mir .
Ich habe eine Zusammenfassung gemacht und sie haben gesagt das war gut und ich habe
davon Punkte gesammelt.
VD : Prostatahyperplasie
DD : Prostatkarzinoma, Harnweginfektion , Nephrolithiasis , Bladerkarinom

Prostata (nicht bestanden)


Herr Fehrer 70 J. stellte sich bei uns wegen seit 6 Monaten bestehende ziehende zunehmende
Algurie, Dysurie ohne Hämaturie. Darüber hinaus berichtete er, dass die Schmerzen nur
Ziehenden seien ohne Ausstrahlung in die anderer Körperteil. Die Fragen nach
Bauchschmerzen, Rückenschmerzen, Flankenschmerzen werden verneint.
Obstipation seit langem zeit und Gewichtsverlust von ca. 6 kg innerhalb ein Jahr. Er leide unter
DM Typ 2, deshalb nehme er regelmäßig Metformin 500 mg 1.0.0
Herr Fehrer sei Rentner vorher arbeitet er als Reiterlehrer. Er sei verheiratet. seiner Ehefrau ist
an MI vor 2 Jahren gestorben.
Er lebe allein mit seinem Hund und habe 3 Kinder.
Die F.A fanden sich Darminfarkt (Mesenterialinfarkt) bei Vater und daran gestorben. Die Mutter
sei an Apoplex gestorben.
Er sei Ex-Raucher Rauch-Stopp vor 9 Jahren mit Rauchen aufgehört. Vorher habe er 60
Zigaretten /d für 40 Jahren d.h. 120 py. Herr Fehrer trinke 1 groß Glas Wein/d.
VorOPs
Appendektomie als er Kind war.
2007 hat er Hüft-TEP re. Wegen Unfall.
Hüft-TEP li. wegen Arthrose.

Was ist Hämaturie. (Macrohämaturie, sichtbar Blut).


Wie können wir KU machen?DRU. was können wir bei der DRU beurteilen?
Wie heißt Blasentumor auf Fachbegriffe? Urothelkarzinom
in Zystoskopie was können wir machen?
Was ist U-Status? Urinstatus
Behandlung von Blasentumor? Bei nicht invasiven Formen: lokale Resektion. Beim invasiven
Karzinom: die Zystektomie mit folgender Radiatio oder Chemotherapie.
Wie können wir das machen? Transurethrale Blasenresektion. TUR-B
Behandlung von Prostatakarzinom? Transurethrale Prostataresektion (TUR-P)
Bei HWI wie ist die Behandlung? Antibiotika.

3
Fälle Hannover FS alle die Fälle von Hannover bis zum 22. Februar 2019

Fahrradunfall
Verletzung in dem linken Handgelenk (distale Radiusfraktur) und der linken Seite des Brustkorbs
(Rippenkontussion, Rippenserienfraktur, Rippenfraktur). Dyspnoe und Brustschmerz beim
Atmen. (Kompressionschmerzen, Pneumothorax, Hautemphysem)
Trauma und Arbeitsunfall waren die Hauptsache.

Gonarthrose (Knieosteoarthritis)
Herr Rölf ist ein 68-jähriger Patient, der sich wegen seit 2 Jahren bestehenden in der letzten
Zeit zunehmenden, dumpfen Knieschmerzen links, vorgestellt hat. Die Schmerzen seien
belastungsabhängig und auch manchmal in Ruhe, aber ohne Ausstrahlung. Die Schmerzen
seien nach 100 m Gehstrecke schlimmer geworden. Zur Schmerzlinderung nehme der Patient
Ibuprofen 400 mg (2-3 mal pro Tag) ein. Die Fragen nach Erythem, lokaler Temperatur,
Steifigkeit und Ödem wurden verneint. Die vegetative Anamnese sei unauffällig, bis auf eine
Insomnie wegen der Schlafapnoe und eine Gewichtszunahme von 7 Kg innerhalb von 3
Jahren, sowie Nykturie(2-3 mal). Herr Rölf sei Hypertoniker und leide an Hypothyreose und
Schlaf-Apnoe-Syndrom. Er sei zweimal operiert worden und zwar: -Arthroskopie in 2000
nach Rechtsknieverletzung
-Blasenkarzinom in 2009 Allergien oder Unverträglichkeitsreaktioen seien bei ihm unbekannt.
Medikamente: Ass 100mg 1-0-0 , L-Thyroxin 75mcg 1-0-0 ,Amlodipine 25mg 1-0-0
,Bisoprolol 5mg 1-0-0 Votum 40 0-0-1 ,Diclofenac Salbe 1-0-1 Insgesamt 10
Medikammente) Der Patient sei Raucher, er rauche 30 Zigaretten täglich seit 50 Jahren(75 py)
und trinke eine 1/2 Flasche Schnaps regelmäßig. Die Frage nach Drogenabhängigkeit wurde
verneint. Er sei Rentner, früher habe er als Apotheker gearbeitet. Er sei verheiratet und habe
zwei gesunde Kinder. Die Mutter sei mit 94 an Apoplexie und der Vater sei an Magenkarzinom
mit 74 gestorben.
DD: PAVK,septische Arthritis, rheumatische Arthritis, Knochenmetastasen
Votum: Sartan, Angiotensin-II-Rezeptor-Subtyp-1-Antagonisten

Gonarthrose
Edith Kühner, 68 Jahre alt (01.05.1960), 92 Kilo schwer und 1,69 cm groß.
Frau K. stellte sich wegen zunehmenden drückenden Schmerzen im linken Knie vor. Die
Schmerzen haben erstmals vor 2 Jahren angefangen und bis zum heutigen Tag an Intensität
zugenommen. Initial seien die Schmerzen nur bei Belastung aufgetreten. Zur Zeit träten die
Schmerzen auch in Ruhe auf. Die aktuelle Schmerzintensität sei als eine 7-8 von 10 auf einer
Schmerzskala einzuschätzen.
Frau K. äußert, dass die Schmerzen besonders abends unerträglich seien.
Die Rötungen, Schwellungen, T° oder ähnliche Hautveränderungen wurden von der Patientin
verneint. Nach Angaben der Patientin würden die Schmerzen vom Hauptpunkt (Knie) in beide
(proximal und distal) Richtungen ausstrahlen.
Des Weiteren gab die Patientin an, dass die Schmerzen bei der Bein-Hochlagerung und nach
einer Kälteexposition sistieren würden.
Wegen der aktuellen Schmerzen habe die Patientin schon mehrmals einen Hausarzt besucht,
der nach Angabe der Patientin, „nur Ibuprofen verschrieben“ habe.
Laut ihrem Mann: Schlafapnoe-syndrom, weswegen sie bei Ärzten untersucht und zu einer
Somnographie überwiesen worden ist
An Vorerkrankungen leide die Patientin an Folgendes :
- Arterielle Hypertonie seit 10 Jahren
- Hyperthyreose seit 7 Jahren
- Diabetes Mellitus-2 seit 5 Jahren
- Schlafapnoe-Syndrom seit kurzem
- Depression (seit sie Ihre Arbeit verloren habe

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Fälle Hannover FS alle die Fälle von Hannover bis zum 22. Februar 2019

- in 2000 Menisk-OP wegen Meniskrisse, ohne hinterlassene Komplikationen


In Bezug auf die Medikation nehme die Patientin folgende Medikamente ein:
 Mittel gegen art.Hypertonie 1-0-0
 Diuretika 1-0-0
 Euthyroxin 75 1-0-0
 Metformin 1-0-0
 Ibuprofen bei Bedarf bis 3 Mal am Tag (wegen aktuellen Beschwerden)
In der vegetativen Anamnese ergaben sich weitere Auffälligkeiten: Nikotin- (75 (!!)PY, d.h. 1 ½
Packung am Tag seit 50 jahren) und Alkoholabusus (seit 3 Jahren eine ½ Flasche (oder eher
Glas, weil die Oberärztin mich darüber verwundert nachgefragt hatte ob die Patientin tatsächlich
eine Flasche genannt habe) von Schnaps täglich. Außerdem merke die Patientin, dass sie in
den letzten Jahren langsam an Gewicht zunehme (seit ihrem 50 Lebensalter).
Schlafstörungen, Fieber, Defäkations-/ Miktionsstörungen wurden verneint.
Die Familienanamnese ergab folgendes: Mutter sei an Magenkrebs verstorben; Vater sei an
Apoplex verstorben
Sozialanamnese: Die Patientin sei glücklich verheiratet, habe 2 Kinder (Junge und Mädchen)
und lebe mit ihrem Mann zusammen. Die Kinder seien inzwischen schon erwachsen und würden
getrennt leben. Die häusliche Situation ist zufriedenstellend. Frau K. habe als Apothekerin in
ihrer eigenen Apotheke (also selbständig) gearbeitet. Sie arbeitet seit 3 Jahren nicht mehr und
musste Ihre Apotheke schließen (oder ähnliches, die Zeit war sehr knapp, weswegen ich leider
nicht tiefer in dieses Thema gehen konnte), was sie sehr unfair fand und aus diesem Grund
schwermütig sei.
Folgende DD kommen in Betracht:
 Rheumatoide Artritis
 Phlebothrombose (gab seriöse Prädispositionen bei Patientin)
 pAVK (auch gleiche Prädispositionen)
 Bursitis
 Muskelfaserriss
Zur weiteren Abklärung sind folgende Untersuchungen erforderlich:
 Labor: BSG, CRP, Gerinnungswerte (INR, Quickwerte, pTT), Leberwerte
(Alkoholabusus), BZ, Schilddrüsewerte, D-Dimere
 Röntgen-Genu
 Duplex-Dopplersonographie
 Phlebogrphie (als DD)
Als Therapie sind folgende Maßnahmen zu empfehlen:
 Allgemeine: Gewichtsabnahme, Krankengymnastik
 Physikalisch. Kryotherapie
 Ibuprofen in kombination mit PPI (Omeprazol)
 Bei schwerem Verlauf: GK als intraartikuläre Injektionen
 Ultima Ratio: Endoprothese ; Arthrodese

Karpaltunnelsyndrom
Die Patientin ist 54 Jahr alt, die sich wegen seit 3 Monaten, zunehmender, langsam
aufgetretener Parasthäsie in ersten 3 Finger, in ihrer beiden Hände vorgestellt habe. Der
Patientin zufolge würden die Parasthäsie weder ausstrahlen noch wandern. Zudem berechtet
sie, dass die Parasthäsie im lauf der Zeit verschlimmern würden. Außerhalb klärt sie, dass die
Parasthäsie Belastungabhängig seien. Die vegetative Anamnese würde verneint. An VE leide sie
an DM II seit .... und Hypertonie seit ..... Sie sei an linken Clavicula und re. Ulna operiert
worden. Sie nehme regelmäßig die folgende Medikamente ein: Amphotorsin ; L thyroxin

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Sprunggelenksfraktur, distale Fibulafraktur


HerrS., 39 J, 182 cm 74 kg, stellt sich vor mit seit gestern besteheden starken Schmerzen im
rechten Sprunggelenk mit einer Intensität von 8 und außerdem Livedo und Schwellung
dabei. Die Schmerzen seien so stark, dass er auf Bein nicht auftreten könne und aktive und
passive Bewegungen kaum möglich seien. Des weiteren berichtete der Patient, dass er gestern
beim Fußballspielen das rechten Bein umgeknickt habe. Zu Hause habe er Kühlung mit Eis
versucht, das habe aber nicht geholfen und die Schmerzen seien noch schlimmer geworden.
Vegetative Anamnese ist unauffällig, der Patient ernähre sich vegetarisch. An
Vorerkrankungen seien bekannt: eine Hypothyreose seit 7 Jahren mit L-Thiroxin eingestellt, TVT
seit 14 Jahren mit Heparin subcutan nur im Krankenhaus bei irgendwelchen OP, sonst keine
Prophylaxe. Mit seinem 19.Jahr wurde er wegen Hodenkarzinom operiert, danach eine
Chemotherapie bekomme. Seitdem gilt er als geheilt. Außerdem habe er vor einem Jahr eine
Meniskusresektion rechts gehabt. Der Patient hat Pollenallergie (allergische Rhinitis, Konjuktivitis
und Asthma), deswegen nehme er Berodual und Cetirizin (Antihistaminika) b. B. (nur
während der blühenden Jahreszeit, Frühling). Ex-Raucher mit 6 PY, Rauch-Stopp vor 9
Monaten. In der Familienanamnese finden sich eine insulinpflichtige Diabetes mellitus Typ1 beim
Bruder, Adipositas bei der Mutter, der Vatter sei mit 51 Jahren an MI gestorben. Der Patient sei
ledig, wohne alleine, habe keine Kinder. Er sei Tauchlehrer.

Ich musste Röntgen und Operationsrisiko aufklären.


wieder über Operationsrisikos mit Fokus TVT
Sie haben nur gefragt, was noch das sein könnte, wenn keine Fraktur festgestellt würde.

Sprunggelenk
Herr X Y, ein 39-jähriger Pat. stellte sich wegen, seit gestern Abend, plötzlich aufgetreter
Schmerzen im rechten Sprunggelenk vor.
Der Patient berichtete, dass er mit seinem rechten Fuß beim Joggen in eine Kuhle getreten
sei, und dadurch den rechten Sprunggelenk umgeknickt habe.
Außerdem, erzählte er, dass die Schmerzen in den rechten Unterschenkel ausgestrahlt seien
und dass sie in Intensität zugenommen hätten. Der Pat fügte hinzu, dass das Sprunggelenk
geschwollen und blau geworden sei und dass die Mobilität des Gelenks eingeschränkt sei.
Des Weiteren, erwähnte der Pat, dass er Ibuprofen 400 mg gestern Abend eingenommen habe,
jedoch habe es nicht geholfen.
Die vegetative Anamnese war unauffällig.
Vorerkrankungen:
 Hodenkarzinom vor 19 Jahren – Orchiektomie wurde durchgeführt + Chemotherapie
 Thrombose im linken US im 25. LJ – mit Heparin und Marcumar für 9 Monate behandelt
 Hypothyreose infolge einer Hashimoto-Thyreoiditis –lebenslang L-Thyroxin
 Asthma Bronchiale seit dem 15. - dafür nehme er Berodual Spray und Cetirizin.
Vormedikation:
 L-Thyroxin im Wechsel 75 μg / 100 μg
 Berodual 1 Hub 1-0-1
 Cetirizin (Die Dosis konnte nicht gennant werden.)
Allergien: Pollen, Gräser
Genussmittel: vor 12 Jahren habe der Pat regelmäßig geraucht, nun rauche er selten.
Alkohol trinke er gelegentlich, und nur Wein. Drogenkonsum wurde verneint.
Der Pat. sei Bankkaufmann von Beruf. Er sitze viel in seinem Büro. Der Pat sei nicht
verheiratet, und habe keine Kinder.
Er habe einen Bruder. Der Bruder leide an DM typ 1.
Die Mutter lebe noch, und sei wegen MammaCa operiert.
Der Vater sei mit 73 an Myokardinfarkt gestorben.
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Fälle Hannover FS alle die Fälle von Hannover bis zum 22. Februar 2019

Sprunggelenk
Herr Schröder 39 jahre alt hat den rechten Bein umgeknickt beim Laufen. Hat Schwellung und
Rötung bemerkt. Die Beschwerden sind schlimmer im Laufe der Zeit geworden. Er konnte auf
dem Bein nicht auftreten. Die Fragen nach neurologischer Anfälligkeiten wurden verneint. Hat
vesucht den Bein hoch zu halten und ASS 3 tableten eingenomen aber das hat nicht
geholfen.Vegetative anamese unauffällig bis auf eine insomnie.
Vorgeschichte: TVT rechts seit 3 Jahren (nach Meniskus op)
Hypothyreose seit 10 jahren
Alergisches asthma
Z.n. Orchiektomie vor 20 Jahren
Medikamente L thyroxin 75 mcg
Ein spray gegen asthma
Familienanamnese: Vater MI mit 59 gestorben, Mutter gesund, Bruder DM 1
Ledig, bank angestellter, wechselst die Frauen zu oft also keine feste Beziehung.

Patellaluxation
Frau XY ist eine 19-Jährige Pat., die sich wegen seit gestern bestehender starker Schmerzen
im rechten Knie vorstellte. Des weiteren berichtete die Pat , dass die Schmerzen bei einem
Fußballspiel aufgetreten seien und 6-7/10 auf einer Schmerzskala. Die Schmerzen seien
stärker bei Belastung und würden sich in Ruhe und bei Hochlagerung lindern. Ferner gibt die
Pat. an, dass sie diese Beschwerden schon vielmals seit 6 Jahren gehabt hätte. Darüber
hinaus seien der Pat. folgende Begleitssymptome aufgefallen: Schwellung und
Funktionseinschränkung. An Vorerkrankungen leide die Pat. an Anämie. Sie sei an Appendix
(vor 7 J) und an Tonsillitis (vor 6 J) op. worden. In Bezug auf die Medikation nehme die Pat.
Pantoprazol 1-0-0 (wegen Pyrosis) , Ferrum (Eisentabletten) Tbl 1-0-0 Ibuprofen bei Bedarf und
die Pille.. Sie leide an Laktoseintoleranz. Sie rauche seit 5 J 1 Sch/tgl und trinke Alkohol am
Wochenenden. Mutter leide an DM (seit langem) und HT Vater sei gesund Sie sei Azubi
(Auszubildende), ledig, habe keine Kinder und wohne in einer WG. Die Regelblutung sei
regelmäßig aber sie blutet etwas viel.
Was denken Sie, was habe ich? Was werden Sie mir tun? Muss ich hier bleiben? Meine
Freundin hatte eine Untersuchung, in der Sie in einer Röhre liegen musste, muss ich das auch?
(MRT) Ich habe Angst, wird es dort Lärm?
Die Fragen vom Oberarzt: Was ist Ihre VD, welche Untersuchungen würden Sie durchführen?
Was können Sie bei KU sehen? Was ist die
Fachbegriffe für Schwellung? Was können wir in BB sehen? Was sind die
Entzündungsparameter? Was ist CRP und BSG? Welche Strukturen können wir bei MRT am
besten sehen? Weichteilgewebe, Bindegewebe (incl. Gefäßen und Nerven), Muskeln und
Fettgewebe. Was machen wir für Knochen? CT. Wie funktioniert eigentlich MRT? Welche
Therapie empfehlen Sie dieser Pat.? Was ist NSAR? Wie wirken sie? Warum geben wir PPI
Prophylaxie bei NSAR Gabe? Warum hat die Pat. Eisenmangel? Was ist Laktoseintoleranz?
Was ist das Leitsymptom bei LI?

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Kindesmissbrauch
Der 3-Monate Säugling… wurde ins KH in Begleitung seiner Mutter gebracht, weil er vom
Wickeltisch vor 3 Stunden runtergefallen sei.
Die Mutter des Kindes gab an, dass der Vater auf das Kind aufpassen sollte während sie
Alkohol mit einer Freundin in einem anderen Zimmer getrunken habe. Dann habe sie
plötzlich den Schrei des Kindes gehört.
Bei uns hat der Pat. ein rechtseitiges Hämatom an der Stirn ohne weitere körperliche
Verletzungen. Laut der Mutter habe er 3-Mal das Bewusstsein verloren und sei er Momentan
ruhiger als normal. Der Patient habe nicht erbrochen oder geblutet.
Vorerkrankungen: eine Frühgeburt (in der 34. Schwangerschaftswoche).
Neugeborenenikterus (dafür sei er für 3 Wochen im KH geblieben um Blaulicht-Fototherapie
zu bekommen) Fußfehlstellung (Fußdeformität)
Lippen- und Ohrenabnormalitäten, 2.3 Kg gewicht bei der Geburt... (fetales
Alkoholsyndrom)
Vormedikationen: Eisentropfen und Vitamine. Sozialanamnese: Die Mutter ist Hausfrau. Der
Vater arbeitet als Maler. Der Patient hat eine Schwester und einen Bruder. Familienanamnese:
Die Schwester des Patienten leide an Asthma bronchiale. Allergie: anamnestisch ist eine
Unverträglichkeit gegen der Eisentropfen (Bauchschmerzen) bekannt. Während der
Schwangerschaft habe Die Mutter geraucht und Alkohol getrunken und habe keine
Medikamente eingenommen.
*Ich sollte im Brief erwähnen, dass vermutlich ein Verdacht auf Kindesmissbrauch besteht.

Kindesmissbrauch
Ein Saugling mit einem Comotio cerebri, der Vater war alkoholiker
Vorerkrankungen.: Encephalopathie, Talus valgus
Mutter.: alkoholiker , drogenabhängig

 Sonographie der Innere Organe


 Rö des gesamten Skeletts
 Konsil: Radiologie, Unfallchirurgie, HNO, Ophtalmologie, Dermatologie, Rechtsmedizin
(Analyse von Verletzungen)

Das Schütteltrauma-Syndrom
 Vorstellungszeitpunkt  Subduralhämatom
 Irritabilität  Retinale Hämorrhagien
 Somnolenz  Multiple Fraktur