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Allplan

Christine Degenhart Allplan Tutorial, Referenz, Systemkomponenten An imprint of Pearson Education München • Boston

Christine Degenhart

Allplan

Christine Degenhart Allplan Tutorial, Referenz, Systemkomponenten An imprint of Pearson Education München • Boston

Tutorial, Referenz, Systemkomponenten

Degenhart Allplan Tutorial, Referenz, Systemkomponenten An imprint of Pearson Education München • Boston •

An imprint of Pearson Education

München Boston San Francisco Harlow, England Don Mills, Ontario Sydney Mexico City Madrid Amsterdam

Bibliografische Information Der Deutschen Bibliothek

Die Deutsche Bibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über <http://dnb.ddb.de> abrufbar.

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Fast alle Hardware- und Softwarebezeichnungen, die in diesem Buch erwähnt werden, sind gleichzeitig auch eingetragene Warenzeichen oder sollten als solche betrachtet werden.

Umwelthinweis:

Dieses Buch wurde auf chlorfrei gebleichtem Papier gedruckt.

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ISBN 3-8273-2030-5

© 2004 Addison Wesley Verlag, ein Imprint der Pearson Education Deutschland GmbH Martin-Kollar-Straße 10–12, D-81829 München/Germany Alle Rechte vorbehalten

Lektorat: Irmgard Wagner, Planegg, Irmwagner@t-online.de Korrektorat: Andrea Stumpf, München Herstellung: Philipp Burkart, pburkart@pearson.de Satz: reemers publishing services gmbh, Krefeld – gesetzt aus der Sabon Umschlaggestaltung: Hommer Grafik-Design, Haar bei München Titelfotos: Ulrich Schwarz, Berlin Titelzeichnung: Stephan Braunfels Architekten, München, Berlin, www.braunfels-architekten.de Druck und Verarbeitung: Bercker Graphischer Betrieb, Kevelaer

Printed in Germany

Inhaltsverzeichnis

 

Vorwort

9

1

Einleitung

11

1.1 Die Arbeit mit diesem Buch

11

1.2 Die Verwendung der CD

11

 

1.2.1 Allplan 2003: Systemvoraussetzungen

12

1.2.2 Installation und Demo-Projekt

13

 

1.3

Erste Schritte im Programm

14

I

Referenzteil

19

2

Basiswissen

21

2.1 Die Programmstruktur

21

 

2.1.1 Allplan

21

2.1.2 Allmenu

21

2.1.3 ProjectPilot

23

 

2.2 Programmoberfläche

24

 

2.2.1 Benutzeroberfläche

24

2.2.2 Rund um die Zeichenfläche

25

2.2.3 CAD Navigator – Modulbereitstellung

32

 

2.3 Verwaltung im Netzwerk – Der Workgroupmanager

33

 

2.3.1 Allgemeine Funktionen

33

2.3.2 Funktionen für den Benutzer ohne Administratorrechte

35

2.3.3 Funktionen für den Systemadministrator

36

 

2.4 Ihr „roter Faden“ durch Allplan

37

2.5 Maus und Tastatur

39

 

2.5.1 Maustasten

39

2.5.2 Tastaturkürzel

43

 

2.6 Die Einrichtung der Bildschirmdarstellung

44

 

2.6.1 Projektionen

44

2.6.2 Fenstertechnik

45

2.6.3 Persönliche Benutzeroberfläche

46

 

2.7 Grundeinstellungen

51

 

2.7.1 Übersicht über die Bildschirmdarstellung

51

2.7.2 Prioritäten der Bildschirmdarstellung von Elementen

55

2.7.3 Bezugsmaßstab

55

2.7.4 Bildschirmeinstellungen

56

2.7.5 Stifte, Linien und Farben

58

2.7.6 Schraffuren, Muster und Fillings

59

 

2.8 Projektorganisation

65

 

2.8.1 Projektstruktur

66

2.8.2 Projektorganisation mit Teilbildern

67

2.8.3 Projektorganisation mit Layern

68

6

Inhaltsverzeichnis

 

2.9 Standards und Bibliotheken

79

2.9.1 Büro- und Projektstandard

79

2.9.2 Pfade im Programm

80

2.9.3 Verwenden von Standards und Katalogen

81

2.10 Übergeordnete Funktionen

85

2.10.1 Aufrufen / Beenden von Funktionen

85

2.10.2 Korrigieren von Fehlern

86

2.10.3 Speichern

86

2.10.4 Drucken

87

2.10.5 Verwenden der Zwischenablage

87

2.10.6 Verwenden von Assistenten

89

2.11 Präzises Konstruieren

91

2.11.1 Eingabe von Längen und Koordinaten

91

2.11.2 Die Punkteingabe 2003

99

2.12 Der Umgang mit Architekturelementen

100

2.12.1 Unterscheidung von 3-D-Elementen und Architekturelementen 100

2.12.2 Erzeugen von Architekturelementen

100

2.12.3 Parameter und Attribute einstellen

102

2.12.4 Materialdefinition von Architekturelementen

108

2.12.5 Materialkataloge

109

2.12.6 Höhendefinition von Architekturelementen Ebenentechnik

110

3

Die Module und deren Funktionen

117

3.1 Allgemeine Module

118

3.1.1 Konstruktion

119

3.1.2 Erweiterte Konstruktion

124

3.1.3 Text

126

3.1.4 Maßlinie

128

3.1.5 Zoom-Fenster

130

3.1.6 Schnittstellen

131

3.1.7 Planschnitt

132

3.1.8 Planzusammenstellung / Plotten

133

3.2 Zusätzliche Module

136

3.2.1 Modellieren 3D

136

3.2.2 Listenerstellung

139

3.2.3 Makros

140

3.2.4 Intelligente Verlegungen

142

3.2.5 Assoziative Ansichten

143

3.2.6 Objektmanager

144

3.3 Architektur

145

3.3.1 Architektur allgemein

147

3.3.2 Wände, Öffnungen, Bauteile

149

3.3.3 Räume, Flächen, Mengen

152

3.3.4 Treppenkonstruktion

155

3.3.5 Dachmodellierung

157

Inhaltsverzeichnis

7

3.3.7 DIN 277 Flächen im Hochbau

159

3.3.8 DIN 276 Kosten im Hochbau

161

3.3.9 Fertighausplanung

162

3.4 Visualisierung

162

3.4.1 Kolorieren

162

3.4.2 Schattenberechnung

164

3.4.3 Animation

165

3.4.4 Bestand Scan

167

3.5 Module für angrenzende Disziplinen

170

3.5.1 Modul Geo

170

3.5.2 Module für den Ingenieurbau

172

3.5.3 Modul Produkte, Hersteller

172

II Tutorial

173

4 Grundlagen der Gebäudeplanung

175

4.1 Gebäudemodell Projekt anlegen

175

4.2 Gebäudemodell Wände und Öffnungen

180

4.3 Gebäudemodell Decken und Bauteile

206

4.4 Gebäudemodell Treppe

215

4.5 Gebäudemodell Makros modellieren

226

4.6 Bemaßung, Beschriftung, Planerstellung

234

4.7 Gebäudemodell Räume und Berechnungen

267

4.8 Gebäudemodell Geschosse anlegen

281

4.8.1 Obergeschoss

282

4.8.2 Kellergeschoss

291

4.9 Gebäudemodell Dach

292

4.9.1 Satteldach

292

4.9.2 Das Dach Varianten

305

4.10 Schnitte und Ansichten

309

4.10.1 Schnitte

309

4.10.2 Ansichten

319

4.11 Gebäudemodell Modellieren 3D

323

4.12 Planergänzung durch eingescannte Bilder

330

4.13 Planzusammenstellung

338

5 Vertiefung der Gebäudeplanung

347

5.1 Modellieren 3D und Animation

347

5.1.1 Modellieren 3D Schnittkörper

347

5.1.2 Tonnendach Modellieren 3D

360

5.1.3 2-D-Konstruktion & 3-D-Modellieren

373

5.2 Weitere Architekturelemente

388

5.2.1

Kreiswand

389

5.3 Mit einem Modell durch alle Planungsphasen

397

5.3.1 Archivieren eines Projektstands

397

5.3.2 Datenarchivierung und -sicherung

399

8

Inhaltsverzeichnis

5.3.4 Modifizierung von Architekturelementen

404

5.3.5 Auswertung von Projektdaten

406

5.3.6 Datenaustausch

407

5.3.7 Erstellen von Plotdateien

412

5.3.8 Ausgabe von Plotdateien und Archiven

413

5.3.9 Der Einstieg in den Entwurf zurück zur ersten Planungsphase

414

III Verwandte Programme und mehr

417

6 Durchgängige Planung

419

6.1 Planlayout mit PlanDesign

419

6.1.1 Datenmix Vekoren, Pixel, Texte und Tabellen

419

6.1.2 Skizzieren

420

6.1.3 Weiterbearbeitung der Daten

421

6.2 Visualisierung mit CINEMA 4D

422

6.2.1 Anwendungsbereiche von CINEMA 4D

422

6.2.2 Datenübertragung von Allplan nach CINEMA 4D

423

6.2.3 Neuerungen im Programm

427

6.3 AVA und Kostenkontrolle mit Allright

427

6.3.1 Ermittlung von Mengen und deren Übergabe

427

6.3.2 Mengenermittlung mit Bauteilbezug

428

6.3.3 Mengenermittlung mit Raumbezug

429

6.3.4 Zusätzliche Auswertungen der Mengenermittlung mit

Allright und Allplan

430

7 Noch Fragen?

433

7.1 Besondere Bauteile clever konstruieren

433

7.2 Organisation und Datenmanagement

436

7.3 Zeitsparende Arbeitsmethoden

439

8 Allplan 2004

443

8.1 Check In/Out für Rechner und Projekte

443

8.2 Freie Hintergrundfarbe

444

8.3 Pixelflächen mit Transparenz

444

8.4 Füllflächen mit Farbübergang und Transparenz

445

8.5 Tiefenstaffelung von Elementen

446

8.6 In Place Editing

446

8.7 Sonderzeichen

447

8.8 Direktes Arbeiten im Animationsfenster

448

8.9 Erweiterte Wandeigenschaften

448

8.10 Fenstermodellierer

449

Stichwortverzeichnis

451

Vorwort

Ein digitales Gebäudemodell als Grundlage für eine durchgängige Bauplanung, an dem Archi- tekten, Fachplaner und Gebäudeverwalter während sämtlicher Leistungsphasen gleicherma- ßen arbeiten können das klingt nach Zukunftsmusik. Sicher wird dieses zentrale Datenmodell, auf das alle an der Planung und Bewirtschaftung eines Gebäudes Beteiligten zugreifen können, schon aufgrund der zu verwaltenden Datenmengen noch etwas auf sich warten lassen. Die Vision bleibt, denn bei gutem Datenmanagement würde damit eine quali- tätvolle Arbeit ohne Redundanzen und mit fließenden Übergängen zwischen den Bearbei- tungsphasen möglich werden. Dies würde ein sehr strukturiertes Arbeiten voraussetzen wo bleibt dabei aber der Spielraum für Kreativität, der leichte Einstieg in den Entwurf, ohne zwin- gende Angaben zu Dimensionen und Koordinaten machen zu müssen? Idealerweise sollte ein digitales Planungswerkzeug genau das bieten entwerferische Spielwiese und Profiwerkzeug für eine wirtschaftliche Bauplanung in einem Produkt.

Die Bauplanungssoftware Allplan der Nemetschek AG kommt diesem Wunsch über weite Strecken entgegen; die Einsatzmöglichkeiten reichen von der Formulierung des ersten Ent- wurfsgedankens über die Visualisierung und Ausführungsplanung bis hin zum Facility Management. Die Entwicklung eines Gebäudemodells, das über die Planungsphasen hinweg Bestand hat, ist damit für den Architekten durchaus realisierbar, was eine partielle Bearbei- tung natürlich nicht ausschließt: Je nach Planungsauftrag und -umfang kann mit Allplan sehr wirtschaftlich auch auf Kurzstrecken, zum Beispiel in Wettbewerben, gearbeitet werden. Das Programm eröffnet teils überraschende Bearbeitungstiefen und lässt dabei stets Varianten offen.

In das vorliegende Buch ist meine langjährige Erfahrung im Einsatz von Allplan in meinem Architekturbüro und in Seminaren der Fachhochschule eingegangen. Auf dieser Grundlage erläutert es detailliert Struktur und Möglichkeiten des Programms und bietet anhand konkre- ter Beispiele die Möglichkeit, seine Handhabung in kurzen Sequenzen praxisnah zu trainieren.

Mein besonderer Dank gilt meiner Kollegin Dagmar Schreiner, die mit großem Engagement maßgeblich zur Entstehung dieses Buches beigetragen hat, sowie Kathrin Rohrmüller für ihre flexible und zuverlässige Hilfe.

Auf dem Titel ist die Pinakothek der Moderne in München zu sehen. Hierfür wurde uns freundlicherweise von Stephan Braunfels Architekten Zeichnungen überlassen; die Fotos stam- men von Ulrich Schwarz, Berlin. Wir bedanken uns bei den Architekten und dem Fotografen.

Frau Irmgard Wagner, zuständige Lektorin des Verlags Addison-Wesley, hat das Projekt in dankenswerter Weise sehr konstruktiv begleitet. Herrn Sven Elbl von der Nemetschek AG gilt ebenfalls Dank für seine kompetente und stets prompte Unterstützung.

Christine Degenhart

www.degenhart-architektur.de

Rosenheim, September 2003

1 Einleitung

1.1 Die Arbeit mit diesem Buch

Trainingscampund Nachschlagewerk dieses Buch wurde so konzipiert, dass Sie sich zum einen sukzessive in das Programm einarbeiten können, zum anderen soll Ihnen für die tägliche Arbeit mit Allplan ein Ad-hoc-Ratgeber zur Verfügung stehen.

Der erste Teil, der Referenzteil, startet mit einem sehr kleinen praktischen Beispiel, das ohne Vorkenntnisse und beinahe ohne die Verwendung von Befehlen auskommt. Nach diesem Hineinschnuppernin das Programm folgt das Kapitel Basis, in dem grundlegend Arbeits- weise und Strukturen des Programms erklärt sind, illustriert mit Stegreifübungen. Im anschlie- ßenden Manualfinden Sie die Allplan-Funktionen, gegliedert nach Modulen und jeweils mit einer kurzen Erklärung versehen. Auch dieser Teil des Buches soll dazu beitragen, Ihnen sowohl die Strukturen als auch Details des Systems näher zu bringen.

Teil zwei, Tutorial, bietet Ihnen die Möglichkeit, an einem übersichtlichen Beispiel nahezu alle Funktionen zu testen, die Allplan zu bieten hat. Das Tutorial ist zweigeteilt: zuerst die Grundlagenvermittlung mit der Konstruktion eines Gebäudemodells, dann die Vertiefung so die bewährte Strategie. Sollten Sie weder Zeit noch Muße haben, den gesamten Entwicklungs- prozess des Modells nachzuvollziehen, besteht die Möglichkeit, ganz rasch mit Hilfe der CD quer einzusteigen und auf Basis der mitgelieferten Daten ein Einzelthema zu bearbeiten. Im Vertiefungsteil wird das noch einfacher, denn dieser ist so konzipiert, dass kleine, abgeschlos- sene Einzelbeispiele überwiegen.

Den Abschluss bildet Teil drei, Rund um Allplan und mehr

mit einem Ausblick auf the-

matisch angrenzende Programme, die aus der Nemetschek-Produktfamilie stammen, mit einem Frage-und-Antwort-Spiel, das Sie mit Lösungen zu teils alltäglichen, teils spitzfindigen Fragen unterstützt, und schließlich mit der Vorstellung der wichtigsten Neuerungen in Pro- grammversion Allplan 2004.

,

1.2 Die Verwendung der CD

Um Ihnen mit den Lektionen auch die direkte Arbeit im Programm zu ermöglichen, liegt die- sem Buch eine Testversion von Allplan bei. Wenn Sie diese installieren, stehen Ihnen passend zu den einzelnen Schritten der Lektionen Daten der Schritt-für-Schritt-Anleitung zum direkten Nachvollziehen zur Verfügung.

Die beigelegte Allplan-Demo-CD ist ab der Installation 30 Tage lauffähig und umfasst alle verfügbaren Module. Abweichend von der Vollversion bestehen folgende Einschränkungen:

Eine Installation ist nur möglich, wenn noch keine Allplan Version 2003 installiert ist.

Die zulässige Datenmenge ist begrenzt.

Es lassen sich z.B. DXF- oder DWG-Dateien nicht exportieren.

12

1 Einleitung

Die Zwischenablage lässt sich nicht verwenden.

Es ist weder die Möglichkeit zur Druckvorschau noch die zum Ausdrucken des Bild- schirminhalts gegeben.

Die Pläne tragen den Vermerk Allplan Demoversion.

Während der Installation werden Sie zur Eingabe eines Installationscodes aufgefordert. Diesen Code erhalten Sie kostenfrei direkt vom Hersteller der Nemetschek AG. Hierzu können Sie sich vor Installation unter http://www.nemetschek.de/buch-degenhart als Nutzer der Demo- CD anmelden.

Sollte bis zu Ihrer Anmeldung im Internet bereits eine aktuellere Demo-CD verfügbar sein, so erhalten Sie diese zusammen mit Ihrem Freischaltcode kostenfrei durch die Nemetschek AG zugesandt.

Bitte nehmen Sie sich einige Minuten Zeit und lesen Sie die beigefügten Informationen vor Installationsbeginn.

1.2.1 Allplan 2003: Systemvoraussetzungen

Hardwarevoraussetzungen

Mindestausstattung

INTEL Pentium III oder kompatibel

128 MB RAM (ohne Displayliste)

600 MB freier Festplattenplatz

CD-ROM Laufwerk (für die Installation)

Grafikkarte 8 MB, Auflösung 1024 x 768

19-Zoll-Monitor 1024 x 768

Netzkarte (für Netzwerkbetrieb)

3-Tasten-Maus

Empfohlene Ausstattung

INTEL Pentium 4 ab 2 GHz oder kompatibel

512 MB RAM (256 MB RAM ohne Displayliste)

10 GB freier Festplattenplatz + 400 MB auf Systemlaufwerk

CD-ROM- oder DVD-Laufwerk (für die Installation)

Eine parallele oder USB-Schnittstelle

CAD-Grafikkarte mit OpenGL-Unterstützung

21-Zoll-Monitor 1600 x 1200 bzw. 18" TFT

PCI-Netzkarte (für Netzwerkbetrieb)

4-Tasten-Maus mit Radtaste

SCSI-Datensicherungslaufwerk oder CD-RW-Laufwerk

1.2 Die Verwendung der CD

13

Softwarevoraussetzungen

Windows ME

Windows NT 4.0, Service Pack 6a (keinne USB-Unterstützung)

Windows 2000, Service Pack 3

Windows XP, Service Pack 1

Weitere Voraussetzungen

Das Betriebssystem muss lauffähig und korrekt installiert sein.

Alle Peripheriegeräte müssen angeschlossen, korrekt konfiguriert und die entsprechenden Treiber vorhanden sein.

Jeder Arbeitsplatz muss mit einem Internet Explorer 4.01 oder aktueller ausgestattet sein.

Empfehlung

Für die professionelle CAD-Arbeit empfehlen wir das Betriebssystem Windows 2000 bzw. Windows XP.

1.2.2 Installation und Demo-Projekt

Installationsanleitung in Kürze

Empfohlen wird die Installation als lokaler Administrator.

Danach sollte ein Neustart (Reboot) des Computers und der erste Allplan-Start als lokaler Administrator erfolgen.

Das Setup-Programm startet normalerweise automatisch. Falls nicht, klicken Sie in der Taskleiste auf START, wählen die Option AUSFÜHREN und geben den Laufwerksnamen des CD-ROM-Laufwerks an, gefolgt vom Pfadnamen und von setup. Geben Sie zum Beispiel

D:\setup ein.

Während der Installation werden Sie zur Eingabe eines Installationscodes aufgefordert. Den Code für Ihre Allplan-Demoversion erhalten Sie vor der Installation kostenfrei unter:

http://www.nemetschek.de/ buch-degenhart

Achten Sie bitte bei der Eingabe des Codes auf die genaue Zeichenfolge.

Deinstallationsanleitung in Kürze

Das Programm kann über das Icon Uninstall-CAD in der Programmgruppe Nemetschek/ Allplan 2003 deinstalliert werden.

Zusätzliche Hinweise

Während des Einsatzes der Allplan 2003 Demoversion führt ein Verändern der Systemzeit am Rechner zur sofortigen, irreversiblen Beendigung der 30-Tage-Testzeit.

Während des Einsatzes der Allplan 2003 Demoversion führt ein Verändern der System- komponenten des Rechners, wie Netzkarte, Festplatte etc., zur sofortigen, irreversiblen Beendigung der 30-Tage-Testzeit.

14

1 Einleitung

Bei einer bestehenden Installation von Allplan 2003 können Sie das auf der CD mitgelie- ferte Beispielprojekt aus dem Stammverzeichnis der CD einspielen. Der Einspielvorgang ist in der Datei README.TXT detailliert beschrieben.

Bei einer bestehenden Installation von Allplan 2003 ist es möglich, dass nicht alle verwen- deten Makros vorhanden sind.

1.3 Erste Schritte im Programm

Allplan ist ein CAD-Programm, das den unterschiedlichsten Anforderungen, wie sie sich im Laufe sämtlicher Planungsphasen ergeben können, mit teilweise sehr umfangreichen Funk- tionen gerecht wird. Dennoch ist es möglich, ganz ohne Vorkenntnisse und in nur wenigen Arbeitsgängen erste Bauteile zu erstellen und das Ergebnis in einer perspektivischen Darstel- lung sogleich anzusehen. Unternehmen Sie die ersten Schritte im Programm und sehen Sie in der folgenden Übung, wie Sie ganz unkompliziert eine kleine Raumsituation schaffen und sich diese in einer Animation zeigen lassen können.

und sich diese in einer Animation zeigen lassen k ö nnen. Abbildung 1.1: Erstes Übungsbeispiel 1.
und sich diese in einer Animation zeigen lassen k ö nnen. Abbildung 1.1: Erstes Übungsbeispiel 1.

Abbildung 1.1: Erstes Übungsbeispiel

1. Starten Sie das Programm. Sie sehen die weiße Zeichenfläche mit der voreingestellten Anordnung der Symbolleisten.

Um sicherzugehen, dass die richtige Bildschirmdarstellung eingestellt ist, wählen Sie über die Menüleiste unter ANSICHT/STANDARDKONFIGURATIONEN die Option ARCHI-

TEKTURKONFIGURATION.

die Option A RCHI - TEKTURKONFIGURATION . 2. Klicken Sie mit der linken Maustaste auf das

2. Klicken Sie mit der linken Maustaste auf das Symbol WAND, das sich links am Bildschirm- rand befindet.

3. Die Funktion ist aktiv Sie können sofort mit dem Konstruieren beginnen. Klicken Sie mit der linken Maustaste auf eine beliebige Stelle der Zeichenfläche. Dieser Punkt wird damit als Wandanfangspunkt definiert, hier beginnt also das erste Bauteil.

1.3 Erste Schritte im Programm

15

4. Wenn Sie jetzt die Maus bewegen, werden Sie feststellen, dass die Wand am Fadenkreuz hängt. Klicken Sie nun einige Male auf die Zeichenfläche, um den Verlauf einer abgewin- kelten Wand es könnte zum Beispiel die Stellwand eines Messestands sein zu definieren.

die Stellwand eines Messestands sein – zu definieren. Abbildung 1.2: Eine Wand wird Punkt f ü

Abbildung 1.2: Eine Wand wird Punkt für Punkt konstruiert

5. Haben Sie einige Wandpunkte abgesetzt, etwa wie in Abbildung 1.2 zu sehen, drücken Sie zweimal auf (Esc) , damit wird die Funktion beendet.

6. Damit ist eine kleine Raumecke gebaut. Um etwas Leben in diese erste Konstruktion zu bringen, setzen Sie als Nächstes einige Figuren, die als Symbole bereitstehen, auf der Zei- chenfläche ab.

Das Einlesen von Symbolen ist ganz einfach. Klicken Sie auf die Funktion DATEN AUS KATALOG LESEN, die sich am oberen Rand Ihres Bildschirms befindet.

7. Es öffnet sich ein Dialogfenster, in dem Sie aus verschiedenen Katalogdateien, unter denen die Symbole abgelegt sind, wählen können.

unter denen die Symbole abgelegt sind, w ä hlen k ö nnen. Abbildung 1.3: Dialogfenster K
unter denen die Symbole abgelegt sind, w ä hlen k ö nnen. Abbildung 1.3: Dialogfenster K

Abbildung 1.3: Dialogfenster KATALOG-AUSWAHL

16

1 Einleitung

Aktivieren Sie unter DATENART die Option SYMBOLE und wählen Sie unter PFAD den Kata- log ARCHITEKTUR 3D. In diesem Katalog befinden sich verschiedene dreidimensionale Objekte, die sowohl im Grundriss als auch in der räumlichen Darstellung angezeigt werden.

8. Bestätigen Sie mit OK. Daraufhin öffnet sich ein weiteres Dialogfenster, in dem alle verfüg- baren Symbole dieses Katalogs aufgelistet sind.

verf ü g- baren Symbole dieses Katalogs aufgelistet sind. Abbildung 1.4: Dialogfenster S YMBOLAUSGABE Klicken Sie

Abbildung 1.4: Dialogfenster SYMBOLAUSGABE

Klicken Sie unter DATEI auf PERSONEN und wählen Sie unter EINTRAG ein beliebiges Sym- bol aus. Die Vorschau des aktivierten, blau unterlegten Symbolnamens erscheint jeweils auf der rechten Seite im umrandeten Vorschaufenster.

1.3 Erste Schritte im Programm

17

10. Das gewünschte Symbol hängt nun am Fadenkreuz und wird per Mausklick auf dem Grundriss abgesetzt.

Nach dem Absetzen des ersten Symbols öffnet sich erneut das Fenster SYMBOLAUSGABE. Entweder wählen Sie jetzt ein weiteres Symbol aus, das Sie einsetzen möchten, oder Sie beenden die Funktion mit einem Klick auf ABBRECHEN.

Sie beenden die Funktion mit einem Klick auf A BBRECHEN . Abbildung 1.5: Platzierung der Symbole

Abbildung 1.5: Platzierung der Symbole im Grundriss

11. Um eine räumliche Vorstellung von der Konstruktion mit den Figuren zu bekommen, drü- cken Sie auf (F4). Der Grundriss wird ausgeblendet, und das Animationsfenster öffnet sich. Wände und Symbole werden im Modell dargestellt.

sich. W ä nde und Symbole werden im Modell dargestellt. Abbildung 1.6: Animation der Bauteile aus

Abbildung 1.6: Animation der Bauteile aus der Einstiegsübung

18

1 Einleitung

12. Nutzen Sie die Funktionen in der Schaltfläche am Bildschirmrand, um das Ergebnis zu ver- größern oder zu verkleinern oder um es von verschiedenen Seiten zu betrachten.

oder um es von verschiedenen Seiten zu betrachten. Abbildung 1.7: Schaltfl ä che am Bildschirmrand des

Abbildung 1.7: Schaltfläche am Bildschirmrand des Animationsfensters

Sie sehen, nur wenige Schritte genügen, und Sie haben bereits erste Erfolge in Allplan erzielt. Steigen Sie jetzt etwas tiefer in die Materie ein und nehmen Sie sich ein wenig Zeit, das Programm Schritt für Schritt kennen zu lernen.

Teil I

Referenzteil

Teil I Referenzteil Der nun folgende Referenzteil ist zweigeteilt: Das erste Kapitel vermittelt Basiswissen zu Pro-

Der nun folgende Referenzteil ist zweigeteilt: Das erste Kapitel vermittelt Basiswissen zu Pro- grammstruktur, Benutzeroberfläche und grundlegenden Bedienmerkmalen. Deren Kenntnisse sollen hinführen zu einem systematischen, ergonomischen Arbeiten mit dem Programm. Dies wird begleitet von kurzen Übungsbeispielen.

Das zweite Kapitel ist als Nachschlagewerk zu verwenden. Zum Kennenlernen der Programm- module erhalten Neueinsteiger einen Überblick zu deren Inhalten. Da die Funktionen im ein- zelnen beschrieben werden, kann auch während der Bearbeitung der Übungaufgaben des Tutorials in diesem Kapitel nachgelesen werden, was die Werkzeuge leisten können, und ob verwandte Funktionen zur Verfügung stehen.

2 Basiswissen

2.1 Die Programmstruktur

2.1.1 Allplan

Allplan ist das CAD-Programm der Nemetschek AG und speziell auf sämtliche Anforderun- gen im Bauwesen ausgerichtet. Innerhalb des Programms stehen unterschiedliche fachspezifi- sche CAD-Pakete zur Verfügung. Diese reichen vom einfachen 2-D-CAD bis zur professionellen 3-D-Konstruktion. Darüber hinaus ist Allplan im Bereich der Präsentation sehr gut einsetzbar, auch in Kombination mit Programmen wie CINEMA 4D und über die Datenanbindung zu den Nemetschek-Produkten Allright und Plandesign.

mit Programmen wie CINEMA 4D und ü ber die Datenanbindung zu den Nemetschek-Produkten Allright und Plandesign.

2.1.2

Allmenu

Allmenu ist ein separater Programmteil von Allplan. Es dient hauptsächlich zum Datenaus- tausch und zur Datensicherung, aber auch zur Wandlung von Daten nach oder von früheren Versionen. Gestartet wird das Programm, indem Sie in der Programmgruppe Nemetschek auf Allmenu doppelklicken.

ü heren Versionen. Gestartet wird das Programm, indem Sie in der Programmgruppe Nemetschek auf Allmenu doppelklicken.
indem Sie in der Programmgruppe Nemetschek auf Allmenu doppelklicken. Abbildung 2.1: Programmoberfl ä che von Allmenu

Abbildung 2.1: Programmoberfläche von Allmenu

22

2 Basiswissen

In der Menüleiste von Allmenu befinden sich wie Sie es von anderen Windows-anwendun- gen sicher schon kennen sämtliche Funktionen des Programms. Die folgenden Erläuterungen sollen Ihnen einen ersten Überblick über die Möglichkeiten von Allmenu verschaffen.

Allbib

Das Menü ALLBIB beinhaltet alle erforderlichen Funktionen zum Wandeln von Daten aus oder nach anderen Versionen von Allplan sowie zum Datenimport und -export über den so genann- ten EXTERNEN PFAD. Dieser EXTERNE PFAD stellt für die Datenverwaltung einen Zwischen- speicher dar, der den Datenaustausch zwischen verschiedenen Programmversionen bzw. das Einlesen externer Daten ermöglicht.

Mit ALLBIB können außerdem sämtliche Daten, die sich im EXTERNEN PFAD befinden, mit einem einzigen Schritt gesichert werden.

Schnittstellen

Über den Menüpunkt SCHNITTSTELLEN können fremde Dateiformate, wie DWG oder DXF, importiert und exportiert werden.

Dienstprogramme

Der Punkt DIENSTPROGRAMME beinhaltet den Service verschiedener Lizenzdienste sowie die Möglichkeit, speziell ausgewählte Daten zu löschen.

Workgroupmanager

Hier befinden sich Informationen über Zugangsberechtigungen, Benutzernamen, angeschlos- sene Rechner im Netzwerk und sämtliche Projekte. Darüber hinaus bietet dieser Menüpunkt für den Netzwerkadministrator einige Funktionen zur Benutzereinrichtung sowie zur Netz- werkbetreuung.

Datensicherung

Mit der Option DATENSICHERUNG haben Sie die Möglichkeit, verschiedene Arten der Daten- sicherung durchzuführen, und Daten für andere Benutzer bereitzustellen.

Konfiguration

Hier können Sie sämtliche Sicherungsgeräte konfigurieren sowie Ausgabekanäle, Treiber, Plotter und Drucker auswählen.

Service

Unter dem Menüpunkt SERVICE finden Sie eine Reihe von Dienstprogrammen, die im Falle von Problemen bei der Fehlersuche helfen können.

Information

Dieser Punkt beinhaltet sämtliche Informationen hinsichtlich Speicherkapazität Ihrer Fest- platte, Systemdatum und -zeit, die technischen Daten der installierten Allplan-Version sowie Ihre Nemetschek-Kundennummer.

2.1 Die Programmstruktur

23

Hilfe

Hier befinden sich die Hilfesysteme von Allmenu und Allplan sowie eine Übersicht über die Neuerungen in der aktuellen Programmversion.

2.1.3

ProjectPilot

Der ProjectPilot ist ein umfangreiches Datenverwaltungsprogramm, das speziell für die Struk- tur von Allplan entwickelt wurde. Mit dessen Hilfe können sämtliche Allplan-Daten kopiert, verschoben, umbenannt oder gelöscht werden.

Die Benutzeroberfläche des ProjectPilot ist eng verwandt mit der des Windows-Explorers. Daher werden Ihnen schon einige Dinge vertraut sein, wie etwa das Arbeiten mit dem Kon- textmenü oder die Handhabung der Dateien mit Drag&Drop.

Der ProjectPilot ist zwar wie Allemenu ein separater Programmteil, kann jedoch nur innerhalb von Allplan gestartet werden. Klicken Sie dafür in der Menüleiste auf DATEI/ PROJECPILOT/

VERWALTUNG

der Men ü leiste auf D ATEI / P ROJEC P ILOT / V ERWALTUNG Abbildung
der Men ü leiste auf D ATEI / P ROJEC P ILOT / V ERWALTUNG Abbildung

Abbildung 2.2: Benutzeroberfläche des ProjectPilot

Abbildung 2.2: Benutzeroberfl ä che des ProjectPilot W ä hrend der ProjectPilot ge ö ffnet ist,

Während der ProjectPilot geöffnet ist, können in Allplan keine Eingaben vorgenom- men werden.

24

2 Basiswissen

2.2

2.2.1

Programmoberfläche

Benutzeroberfläche

Beim ersten Start von Allplan wird die Benutzeroberfläche in der ARCHITEKTURKONFIGURA- TION angezeigt. Sie können in der Menüleiste unter ANSICHT/STANDARDKONFIGURATIONEN noch zwischen einigen anderen Konfigurationen wählen oder aber Ihre ganz persönliche Oberfläche zusammenstellen; mehr dazu im Abschnitt 2.5.3. Vorerst soll allerdings die Grundeinstellung genügen.

dazu im Abschnitt 2.5.3. Vorerst soll allerdings die Grundeinstellung gen ü gen. Abbildung 2.3: Architekturkonfiguration

Abbildung 2.3: Architekturkonfiguration

2.2 Programmoberfläche

25

2.2.2 Rund um die Zeichenfläche

Fadenkreuz

Sämtliche Mausbewegungen werden durch das Fadenkreuz auf der Zeichenoberfläche darge- stellt. In der Symbolleiste STANDARD können unter OPTIONEN/OPTIONEN ALLGEMEIN diverse Modifikationen zu dessen Darstellung vorgenommen werden.

Modifikationen zu dessen Darstellung vorgenommen werden. Abbildung 2.4: Dialogfeld F ADENKREUZDARSTELLUNG Je nach

Abbildung 2.4: Dialogfeld FADENKREUZDARSTELLUNG

Je nach Bedarf kann die Neigung des Fadenkreuzes, der so genannte Systemwinkel, während der Konstruktion verändert werden. Dieser Systemwinkel ist eine Bezugsgröße, auf ihn bezie- hen sich bei der Konstruktion sämtliche Längen- und Winkeleingaben.

der Konstruktion s ä mtliche L ä ngen- und Winkeleingaben. Abbildung 2.5: Symbolleiste S TANDARD mit

Abbildung 2.5: Symbolleiste STANDARD mit Funktion SYSTEMWINKEL

Als Anhaltspunkt zur x- und y-Richtung dient die farbige Darstellung des Fadenkreu- zes: rot symbolisiert die x-Achse, gr ü n die y-Achse. zes: rot symbolisiert die x-Achse, grün die y-Achse.

Symbolleisten

Jede Funktion, die in der Menüleiste aufgerufen werden kann, ist auch in einer Symbolleiste enthalten. Das Verwenden der Symbolleisten erspart Ihnen viel Zeit bei der Arbeit mit Allplan, denn Sie werden sich schon nach kurzer Zeit darin schnell orientieren können.

Wenn Sie den Cursor über einem Symbol positionieren, wird in der QuickInfo eine Wenn Sie den Cursor ü kurze Beschreibung der Funktion angezeigt. kurze Beschreibung der Funktion angezeigt.

wird in der QuickInfo eine kurze Beschreibung der Funktion angezeigt. Abbildung 2.6: Symbolleiste S TANDARDFUNKTIONEN

Abbildung 2.6: Symbolleiste STANDARDFUNKTIONEN

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2 Basiswissen

Symbolleisten können entweder wie in der Standardeinstellung am Rand der Zeichenfläche angedockt sein oder frei am Bildschirm positioniert werden. Um eine Symbolleiste auf die Zei- chenfläche zu ziehen, klicken Sie sie am oberen bzw. linken Rand an und ziehen sie mit gedrückter Maustaste auf die gewünschte Position. Mit einem Doppelklick auf die blaue Titel- leiste einer freien Symbolleiste können Sie sie schnell wieder andocken.

Positionieren Sie nicht zu viele Symbolleisten auf der Zeichenfläche die bessere nicht zu viele Symbolleisten auf der Zeichenfl ä che – Ü bersicht behalten Sie, wenn die Übersicht behalten Sie, wenn die meisten Leisten außerhalb des Zeichenfensters ange- dockt und damit aufgeräumtsind.

Sie können die Symbolleisten auch ganz nach Ihren Bedürfnissen konfigurieren, siehe Abschnitt 2.5.3. Vorerst soll jedoch nur auf die wichtigsten Symbolleisten, wie sie in der Stan- dardeinstellung vorzufinden sind, eingegangen werden.

Flyouts

In den Symbolleisten sind unter anderem auch Symbole mit einem kleinen schwarzen Dreieck zu finden. Diese Symbole sind so genannte Flyouts. In ihnen befinden sich weitere verwandte Funktionen.

In ihnen befinden sich weitere verwandte Funktionen. Sie ö ffnen ein Flyout, indem Sie mit der

Sie öffnen ein Flyout, indem Sie mit der linken Maustaste auf ein Symbol mit einem schwarzen Dreieck klicken und diese dabei gedrückt halten. Zum Anwählen einer Funktion bewegen Sie den Cursor anschließend mit weiterhin gedrückter Maustaste zum gewünschten Icon und las- sen dann die Maustaste los.

gew ü nschten Icon und las- sen dann die Maustaste los. Abbildung 2.7: Ge ö ffnetes

Abbildung 2.7: Geöffnetes Flyout der Funktion LINIE in der Symbolleiste BASISFUNKTIONEN

Ein geschlossenes Flyout zeigt immer das Symbol der zuletzt angewählten Funktion. Dadurch kann eine Funktion mehrmals hintereinander angewählt werden, ohne dass das Flyout noch- mals geöffnet werden muss.

Wenn Sie auf das Symbol klicken, öffnet sich das Flyout erst mit einer kleinen Verzö- ö ffnet sich das Flyout erst mit einer kleinen Verz ö gerung. Wenn Sie direkt auf gerung. Wenn Sie direkt auf das schwarze Dreieck klicken, öffnet sich das Flyout sofort.

Symbolleiste Basisfunktionen

In der oberen Hälfte der Symbolleiste BASISFUNKTIONEN befinden sich alle wichtigen Funk- tionen, die Sie immer wieder benötigen, z.B. Konstruktions-, Text-, Maßlinien- und Bearbei- tungsfunktionen. Diese stehen immer und unverändert in allen Modulen zur Verfügung.

2.2 Programmoberfläche

27

In der unteren Hälfte finden Sie das Symbol zum Aufrufen des CAD NAVIGATOR sowie die modulspezifischen Funktionen, in diesem Beispiel die drei Flyouts ERZEUGEN, ERZEUGEN II und ÄNDERN. Der Inhalt der Flyouts im unteren Bereich dieser Symbolleiste ändert sich je nach angewähltem Modul. In Abbildung 2.7 ist links das Modul KONSTRUKTION zu sehen.

Abbildung 2.7 ist links das Modul K ONSTRUKTION zu sehen. Abbildung 2.8: Symbolleiste B ASISFUNKTIONEN und

Abbildung 2.8: Symbolleiste BASISFUNKTIONEN und Konfiguration ARCHITEKTUR

Konfigurations-Symbolleisten

Allplan stellt mehrere Standardkonfigurationen zur Verfügung, mit denen Sie die wichtigsten Funktionen aus einem bestimmten Bereich immer im Zugriff haben. Sie stellen die Standard- konfigurationen ein, indem Sie im Menü ANSICHT auf STANDARDKONFIGURATIONEN zeigen und dann die gewünschte Konfiguration auswählen. Je nach gewählter Konfiguration wird die dazugehörige Symbolleiste eingeblendet. In der Abbildung oben ist rechts die Symbolleiste ARCHITEKTUR zu sehen. In dieser sind die wichtigsten, täglich benötigten Funktionen enthal- ten. So können Sie schnell konstruieren, ohne zwischen den Modulen wechseln zu müssen.

Punkt-Assistent

Die Symbolleiste PUNKT-ASSISTENT erleichtert die Eingabe von Punkten und ermöglicht Ihnen ein absolut exaktes Zeichnen.

und erm ö glicht Ihnen ein absolut exaktes Zeichnen. Abbildung 2.9: Punkt-Assistent Die Funktionen in dieser
und erm ö glicht Ihnen ein absolut exaktes Zeichnen. Abbildung 2.9: Punkt-Assistent Die Funktionen in dieser

Abbildung 2.9: Punkt-Assistent

Die Funktionen in dieser Symbolleiste sind erst aktiv, wenn das Programm die Ein- gabe eines Punktes erwartet, z.B. beim Zeichnen einer Linie. Ist keine Funktion aus- gewählt, sind die Icons grau hinterlegt.

Filter-Assistent

Die Symbolleiste FILTER-ASSISTENT unterstützt Sie bei der Auswahl von Elementen. Die Funk- tionen in dieser Symbolleiste werden ebenfalls erst dann aktiviert, wenn das Programm eine Auswahl von Elementen erwartet.

28

2 Basiswissen

28 2 Basiswissen Abbildung 2.10: Symbolleiste F ILTER -A SSISTENT Ein Beispiel: Zeichnen Sie zuerst einige

Abbildung 2.10: Symbolleiste FILTER-ASSISTENT

Basiswissen Abbildung 2.10: Symbolleiste F ILTER -A SSISTENT Ein Beispiel: Zeichnen Sie zuerst einige Linien mit

Ein Beispiel: Zeichnen Sie zuerst einige Linien mit verschiedenen Strichstärken und in beliebi- ger Anordnung. Klicken Sie dazu auf die Funktion LINIE aus der Symbolleiste BASISFUNK- TIONEN, die sich in der Standardkonfiguration ARCHITEKTUR links am Bildschirmrand befindet.

A RCHITEKTUR links am Bildschirmrand befindet. Abbildung 2.11: Das „ Linien-Mikado “ Um eine Linie zu

Abbildung 2.11: Das Linien-Mikado

Um eine Linie zu zeichnen, klicken Sie mit der linken Maustaste auf die Zeichenfläche der Linienanfangspunkt ist damit gesetzt, und die Linie hängt am Fadenkreuz. Zur Bestimmung ihres Endpunktes klicken Sie wiederum auf die Zeichenfläche und beenden diese mit (Esc) . Das erste Konstruktionselement ist damit abgesetzt. Solange die Funktion LINIE aktiv ist, kön- nen Sie in der Symbolleiste FORMAT zwischen unterschiedlichen Strichstärken auswählen.

Aus diesem Mikadostapelmöchten Sie nun einen ganz bestimmten Linientypen herausfil- tern und das ganz ohne Berühren.

2.2 Programmoberfläche

29

2.2 Programmoberfl ä che 29 Abbildung 2.12: Symbolleiste Format mit Auswahl der Strichst ä rken Aktivieren

Abbildung 2.12: Symbolleiste Format mit Auswahl der Strichstärken

Aktivieren Sie zuerst die Funktion LÖSCHEN, und nehmen Sie dann die Auswahl der Elemente vor:

Aktivieren Sie zuerst die Funktion L Ö SCHEN , und nehmen Sie dann die Auswahl der

Klicken Sie jetzt auf die Funktion FORMAT-FILTER, wählen Sie den Stift aus, nach dem gefiltert werden soll, und bestätigen Sie mit OK.

Funktion F ORMAT -F ILTER , w ä hlen Sie den Stift aus, nach dem gefiltert
dem gefiltert werden soll, und best ä tigen Sie mit OK. Abbildung 2.13: Dialogfenster S TIFT

Abbildung 2.13: Dialogfenster STIFT-FILTER

Nun ziehen Sie mit gedrückter linker Maustaste ein Aktivierungsrechteck über die Linienan- sammlung, und der zuvor gewählte Linientyp und nur dieser wird daraufhin automatisch gelöscht. So kann in sehr großen Plänen, die voll von Informationen sind, ganz rasch nach bestimmten Bauteilen, Texten, Schraffuren kurz nach Einzelelementen mit speziellen Attri- buten – „gefahndetwerden. Die Filteroptionen sind kombinierbar, so kann der Filter bei- spielsweise nur für eine Wand, die mit einer Dicke von 17cm und einer Linienstärke von 0.25mm gezeichnet wurde, definiert werden.

30

2 Basiswissen

Dynamische Symbolleiste

Die DYNAMISCHE SYMBOLLEISTE wird nur dann eingeblendet, wenn eine Funktion mehrere Möglichkeiten zur Ausführung bietet, wie in Abbildung 2.11 die Funktion LINIE. Mit Hilfe dieser Symbolleiste können nach dem Aufrufen der Funktion verschiedene Eingabemöglich- keiten gewählt werden.

verschiedene Eingabem ö glich- keiten gew ä hlt werden. oder Abbildung 2.14: D YNAMISCHE S YMBOLLEISTE

oder

Eingabem ö glich- keiten gew ä hlt werden. oder Abbildung 2.14: D YNAMISCHE S YMBOLLEISTE Die

Abbildung 2.14: DYNAMISCHE SYMBOLLEISTE

Die DYNAMISCHE SYMBOLLEISTE kann entweder als eigene Symbolleiste oder in der Statusleiste am unteren rechten Bildschirmrand eingeblendet werden. Das Umschalten erfolgt im Menü

ANSICHT /SYMBOLLEISTEN/DYNAMISCHE SYMBOLLEISTE.

Dialogzeile

In der DIALOGZEILE unterhalb der Zeichenfläche fordert das Programm zur Eingabe von Wer- ten auf. Alternative Eingabemöglichkeiten werden durch einen Schrägstrich gekennzeichnet. Jede Eingabe muss mit der (Enter) -Taste bestätigt werden.

Eingabe muss mit der (Enter) -Taste best ä tigt werden. Abbildung 2.15: D IALOGZEILE In der

Abbildung 2.15: DIALOGZEILE

In der DIALOGZEILE können Sie Rechenoperationen ausführen und Messergebnisse, die Sie mit EXTRAS/MESSEN ermitteln, sowie Rechenergebnisse aus dem TASCHENRECHNER direkt über- nehmen. Sie können auch mit (Strg) + (C) und (Strg) + (V) Texte in der Dialogzeile kopie- ren und einfügen.

Statusleiste

Die STATUSLEISTE ist die unterste Zeile im Hauptfenster von Allplan. In dieser Zeile werden verschiedene Informationen zum aktuellen Teilbild angezeigt, z.B. BEZUGSMAßSTAB und LÄN- GENEINHEIT. Diese Werte können dort durch Anklicken geändert werden.

Werte k ö nnen dort durch Anklicken ge ä ndert werden. Abbildung 2.16: S TATUSLEISTE Wenn
Werte k ö nnen dort durch Anklicken ge ä ndert werden. Abbildung 2.16: S TATUSLEISTE Wenn

Abbildung 2.16: STATUSLEISTE

Wenn im Menü ANSICHT/SYMBOLLEISTEN die Option DYNAMISCHE SYMBOLLEISTE

eingeschaltet ist, erscheinen die Funktionen der DYNAMISCHEN SYMBOLLEISTE am rechten Rand der Statusleiste.

2.2 Programmoberfläche

31

Kontextmenü

Das Kontextmenü wird an der aktuellen Position des Cursors angezeigt, wenn mit der rechten Maustaste auf ein Element oder auf die Zeichenfläche geklickt wird.

Wenn Sie mit der rechten Maustaste in die Zeichenfläche klicken, werden mehrere Bearbei- tungsfunktionen sowie häufig benötigte Funktionen angeboten. Ebenso können Sie hier zur Planbearbeitung und zwischen den Modulen wechseln.

hier zur Planbearbeitung und zwischen den Modulen wechseln. Abbildung 2.17: Kontextmen ü beim Klicken auf die

Abbildung 2.17: Kontextmenü beim Klicken auf die Zeichenfläche

Wenn Sie mit der rechten Maustaste auf ein Element klicken, werden spezielle für dieses Ele- ment passende Bearbeitungsfunktionen angezeigt. Wenn Sie mit der rechten Maustaste auf ein Element doppelklicken, startet die Funktion, mit der das Element erzeugt wurde, und über- nimmt alle Parameter.

das Element erzeugt wurde, und ü ber- nimmt alle Parameter. Abbildung 2.18: Kontextmen ü beim Klicken

Abbildung 2.18: Kontextmenü beim Klicken auf eine Wand

32

2 Basiswissen

2.2.3 CAD Navigator Modulbereitstellung

Sämtliche Funktionen von Allplan sind in so genannten Modulen untergebracht. Für alle spe- ziellen Anforderungen des CAD-Zeichnens stehen eigene Module zur Verfügung, in denen sich die jeweils dazugehörigen Funktionen befinden, z.B. im Modul ARCHITEKTUR sämtliche Funk- tionen zur bauteilorientierten Konstruktion. Die wichtigsten Funktionen stehen jedoch in der

Symbolleiste BASISFUNKTIONEN bzw. den KONFIGURATIONS-SYMBOLLEISTEN immer zur Verfü-

gung, so dass Sie für die häufig gebrauchten Funktionen nicht das Modul wechseln müssen. Die Module selbst sind in Modulgruppen angeordnet, z.B. ALLGEMEINE MODULE, ZUSÄTZ-

LICHE MODULE usw.

Um zwischen diesen Modulen zu wechseln, stehen drei Möglichkeiten zur Verfügung:

1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Zeichenfläche und wählen Sie dann im Kon- textmenü bei MODULWECHSEL das gewünschte Modul.

2. Wählen Sie das gewünschte Modul im CAD NAVIGATOR. Hier können Sie auch gut die Struktur der einzelnen Module erkennen.

3. Fügen Sie mit EXTRAS/ANPASSEN Symbole aus der Kategorie MODULWECHSEL in eine Sym- bolleiste ein oder definieren Sie Shortcuts für die Module, siehe Anschnitt 2.5.3. So kön- nen Sie am schnellsten in häufig verwendete Module wechseln.

Wenn Sie in EXTRAS/OPTIONEN, Registerkarte SONSTIGES die Option MODUL-

WECHSEL BEIM E RZEUGEN GLEICHARTIGER E LEMENTE aktiviert haben, wird auch ERZEUGEN GLEICHARTIGER ELEMENTE aktiviert haben, wird auch

beim Erzeugen von Elementen mit dem Kontextmenü in das entsprechende Modul gewechselt.

dem Kontextmen ü in das entsprechende Modul gewechselt. Abbildung 2.19: CAD Navigator Mit dem CAD Navigator

Abbildung 2.19: CAD Navigator

Mit dem CAD Navigator können Sie nicht zum Modul PLANZUSAMMENSTELLUNG/ Pk ö nnen Sie nicht zum Modul P LANZUSAMMENSTELLUNG LOTTEN wechseln. Verwenden Sie stattdessen die Funktion LOTTEN wechseln. Verwenden Sie stattdessen die Funktion PLANBEARBEITUNG.

2.3 Verwaltung im Netzwerk Der Workgroupmanager

33

Um sämtliche Möglichkeiten von Allplan aufzuzeigen, werden alle Module und ihre Funktio- nen in Kapitel 3 des Referenzteils genau erläutert.

2.3 Verwaltung im Netzwerk Der Workgroupmanager

Der Workgroupmanager ist ein Dienstprogramm von Allmenu, das den Systemadministrator bei der Organisation von allen Allplan-Arbeitsplätzen im Netzwerk unterstützt und über ent- sprechende Funktionen verfügt. An den Benutzer stellt diese Art der Arbeitsplatzorganisation keine besonderen Anforderungen die Arbeit im Netzwerk ist genauso einfach wie die am Einzelplatz. Der große Vorteil bei der Arbeit mit dem Workgroupmanager besteht darin, dass alle Daten im Netzwerk verwendet werden können und sämtliche Peripheriegeräte, wie Dru- cker und Plotter von jedem Arbeitsplatz aus erreicht werden.Der Benutzer selbst hat allerdings nur eingeschränkten Zugriff auf den Workgroupmanager die wichtigsten Zugriffsrechte lie- gen ausschließlich beim Systemadministrator.

lie- gen ausschlie ß lich beim Systemadministrator. Der Workgroupmanager ist nur bei vernetzten

Der Workgroupmanager ist nur bei vernetzten Allplan-Arbeitsplätzen verfügbar. Bei der diesem buch beigelegten Demo-Version handelt es sich um eine Einzelplatzver- sion. Ein Workgroupmanager ist daher nicht integriert.

2.3.1 Allgemeine Funktionen

Der Workgroupmanager organisiert sämtliche Zugriffsrechte und bietet dem Systemadminis- trator eine ganze Reihe von Einstellungen:

Zentrale Projektverwaltung

Mit der zentralen Projektverwaltung durch den Workgroupmanager wird gewährleistet, dass von jedem Arbeitsplatz aus auf sämtliche Projekte auf sämtlichen Rechnern im Netzwerk zugegriffen werden kann. Der Systemadministrator legt beim Anlegen eines neuen Projekts fest, auf welchem Rechner die Daten liegen sollen und welcher Benutzer Zugriffsrechte auf diese Daten erhält. Dadurch werden die Kapazitäten der vorhandenen Hardware optimal aus- genutzt und ein schneller Zugriff auf die Daten ermöglicht.

Bürostandards

Unter dem Bürostandard versteht man eine bestimmte Definition von Strichen, Schriftsätzen, Mustern und Schraffuren, die in Allplan gespeichert sind und in jedem Projekt verwendet wer- den können. Diese Einstellungen sind nur durch den Systemadministrator veränderbar. Man verwendet den Bürostandard vor allem bei der Arbeit im Netzwerk, um allen Benutzern die Einstellungen zur Verfügung zu stellen und damit ein homogenes Aussehen aller bearbeiteten Projekte zu gewährleisten.

Der Workgroupmanager ermöglicht nun dem Systemadministrator, Änderungen am Bürostan- dard vorzunehmen oder auch neue Standards zu erstellen, um den Mitarbeitern stets die gewünschten Definitionen bereitzustellen. Vor allem bei der Zusammenarbeit von verschiede- nen Planungspartnern ist die interne Organisation und Verwaltung der Standards besonders wichtig.

34

2 Basiswissen

Zugriffsrechte und Datenschutz

Jedem Benutzer, der in einem Netzwerk arbeitet, können bestimmte Zugriffsrechte auf die ein- zelnen Projekte zugeteilt werden. Über sie entscheidet wiederum der Administrator, er allein hat die Option, Projekte zu löschen oder bestimmte Projekteinstellungen zu verändern. Des Weiteren können für den Benutzer noch weitere Einschränkungen bezüglich der Zugriffsrechte auf Bürostandards oder bürospezifischer Einstellungen eingerichtet werden.

Bei gleichzeitigem Zugriff auf Dateien verhindert der Workgroupmanager, dass die Daten von den verschiedenen Benutzern wechselseitig überschrieben werden können.

Benutzern wechselseitig ü berschrieben werden k ö nnen. Datenbereitstellung Eine der wichtigsten Funktionen des

Datenbereitstellung

Eine der wichtigsten Funktionen des Workgroupmanagers ist die Bereitstellung und Bearbei- tungsfreigabe der Projekte für die Rechner im Netzwerk. Das ist vor allem bei großen Projek- ten oder in verschiedenen Planungsphasen von großem Vorteil, da auf diese Weise je nach Aufgabenbereich der dafür am besten ausgestattete Arbeitsplatz verwendet und somit die Hardware optimal genutzt werden kann. Dabei können zu jedem Zeitpunkt zusätzliche Rech- ner im Netz integriert und in die Projektstruktur eingebunden werden, die dann ihrerseits Zugriffsrechte auf den gesamten Netzwerkpool erhalten können.

Das Arbeiten von mehreren Benutzern an einem Projekt wird durch den Workgroupmanager geregelt. Allen Beteiligten, die dabei auf ein Projekt zugreifen, wird der gleiche Datenstand bereitgestellt eine doppelte Datenhaltung wird damit ausgeschlossen. Bei dieser Art der Teamarbeit in einem Projekt wird unterschieden zwischen dem lesendenund dem schrei- bendenZugriff auf Symbole, Teilbilder und Pläne. Der lesende Zugriff wird meistens für beliebig viele Benutzer freigegeben. Der schreibende Zugriff ist dagegen exklusiv, das heißt nur für einen bestimmten Benutzer freigegeben. Die Datenkonsistenz sämtlicher Projekte ist damit von Anfang an gesichert.

Anwenderprofile

Jeder Anwender innerhalb eines Netzwerkes hat durch den Workgroupmanager die Möglich- keit, sein ganz persönliches Profil zu erstellen. Er kann Materialien und Elemente wie Symbole oder Makros in einem speziell für ihn angelegten Arbeitsbereich sichern. Diverse Standardein- stellungen wie Fadenkreuzbereich oder Farbeinstellungen werden auf diese Art für jeden ein- zelnen Benutzer separat verwaltet. Die Zuordnung von Daten der zuletzt bearbeiteten Projekte oder Pläne wird dabei ebenfalls benutzerspezifisch vorgenommen. Durch dieses gesicherte per- sönliche Anwenderprofil kann sich also der Benutzer an jedem beliebigen Arbeitsplatz im Netzwerk einloggen er wird dort jederzeit seine spezifischen Einstellungen vorfinden.

Nutzung von Peripheriegeräten

Peripheriegeräte wie Drucker, Plotter oder externe Sicherungslaufwerke können mit Hilfe des Workgroupmanagers von jedem Arbeitsplatz aus aktiviert und angewählt werden.

Layerverwaltung

Layer sind neben Zeichnung und Teilbild eine wichtige Organisationseinheit innerhalb eines Projekts. Mit der Layerverwaltung des Workgroupmanagers werden Strukturierung und Ver- waltung aller Projekte in Allplan stark vereinfacht. Der Systemadministrator kann damit Layer Benutzergruppen zuordnen und diverse Zugriffsrechte auf bestimmte Layer gewähren.

2.3 Verwaltung im Netzwerk Der Workgroupmanager

35

Die Inhalte jedes einzelnen Teilbilds können dabei in beliebiger Differenzierung auf verschie- dene Layer aufgeteilt werden. Eine Layerstruktur mit über 500 Layern ist im Modul bereits vordefiniert und kann als Bürostandard verwendet werden. Benutzerspezifische Ergänzungen für spezielle Anforderungen und Planungsaufgaben sind darüber hinaus möglich.

Projektattribute

Mit Hilfe des Workgroupmanagers kann zu jedem einzelnen Projekt eine Liste von Attributen wie Bauvolumen, Ort, beteiligte Fachplaner usw. vergeben werden. Diese Attribute werden sowohl beim Datenaustausch als auch bei der Projektsicherung mit abgelegt, eine Protokollie- rung außerhalb des Programms kann deshalb für diese projektspezifischen Daten entfallen.

Plan-, Zeichnungs- und Teilbildattribute

Für Pläne, Zeichnungen und Teilbilder können die Attribute DARSTELLUNGSART, wie Grund- riss, Schnitt und Ansicht, und FREIER GLIEDERUNGSCODE vergeben werden. Bei Teilbildern, die aus der Berechnung eines Schnitts oder einer Hidden-Berechnung entstanden sind, wird ein dafür bestimmtes Attribut belegt. Weil diese Daten nach einer Planfreigabe eventuell nicht mehr geändert werden dürfen, kann das Schreibrecht durch den Projekteigentümer bzw. den Systemadministrator für alle Projektbenutzer gesperrt werden. Für Pläne steht zusätzlich eine Planart wie Positionsplan oder Lageplan zur Verfügung, außerdem eine freie Bezeichnung sowie ein Planindex. Ebenfalls können in einer Liste sämtliche Bearbeiter, eventuelle Änderun- gen und die Planfreigabe vermerkt werden.

Selektion

Eine weitere Funktion innerhalb des Workgroupmanagers ist die so genannte SELEKTION, auf- zurufen über ANFRAGEBEDINGUNGEN. Hier stehen während der Datenbearbeitung in der Ver- waltung, bei der Zusammenstellung der zu bearbeitenden Teilbilder, der Auswahl des Planes und in der Planzusammenstellung die Selektion von den bereits erwähnten Attributen und weiterer wie Eigentümer oder Erstellungsdatum zur Verfügung.

2.3.2 Funktionen für den Benutzer ohne Administratorrechte

Unter dem Allmenu-Menüpunkt WORKGROUPMANAGER/NETZ-INFORMATION hat jeder Benutzer auch ohne Administratorrechte die Möglichkeit, verschiedene Benutzer-, Rechner- oder Projekt-Listen aufzurufen und auszudrucken.

Unter dem Menüpunkt NETZ-INFORMATIONEN sind folgende Informationen und Listen abruf- bar:

Benutzer-Liste

Rechner-Liste

Projekt-Liste

Erweiterte Projektübersicht

Information zu einem Projekt

Sämtliche angefragte Informationen werden im Allmenu-Fenster angezeigt.

36

2 Basiswissen

36 2 Basiswissen Abbildung 2.20: Funktionen f ü r jeden Benutzer 2.3.3 Funktionen f ü r

Abbildung 2.20: Funktionen für jeden Benutzer

2.3.3 Funktionen für den Systemadministrator

Der Menüpunkt WORKGROUPMANAGER bietet dem Systemadministrator eine Reihe von Kon- figurations- und Verwaltungsoptionen, auf die der normaleBenutzer keine Zugriffsrechte besitzt. Neben den Netz-Informationen, die für jeden Benutzer aufzurufen sind, kann der Administrator Einstellungen zur Netz-Konfiguration, zum Benutzerverzeichnis oder zur allge- meinen Projektverwaltung vornehmen.

Folgende zusätzlichen Menüpunkte stehen dem Systemadministrator in Allmenu unter WORK- GROUPMANAGER zur Verfügung:

Netz-Konfiguration

Mit der Funktion NETZ-KONFIGURATION verwaltet der Systemadministrator Rechner und Benutzer im Workgroupmanager. Neben dem Einrichten und Umbenennen von Benutzern kann sowohl der private Datenbereich eines Benutzers zwischen den verschiedenen Rechnern im Netzwerk verschoben und es können generell Benutzer-Zuordnungen hinzugefügt oder gelöscht werden. Desweiteren können über die Funktion NETZ-KONFIGURATION Rechner im Netzwerk aufgenommen und wieder entfernt werden.

Netz-Information

Der Menüpunkt NETZ-INFORMATION beinhaltet sowohl für den Benutzer ohne Administra- torrechte als auch für den Systemadministrator die gleichen Funktionen. Hier können je nach Anwahl des Untermenüs Benutzer-, Rechner- oder Projekt-Listen auf Bildschirm oder Drucker ausgegeben bzw. in eine Datei, deren Name abgefragt wird, umgelenkt werden.

Projekt verschieben

Projekte innerhalb des Netzwerkes werden hier durch den Systemadministrator von einem Rechner zum anderen verschoben.

2.4 Ihr roter Fadendurch Allplan

37

Anderes Benutzer-Verzeichnis

Die Funktion ANDERES BENUTZER-VERZEICHNIS gibt dem Systemadministrator die Möglich- keit, in das Verzeichnis eines anderen Benutzers zu wechseln. Dadurch kann er dann auf des- sen private Daten zugreifen beispielsweise um Daten wie Symbole oder Muster in den Bürostandard aufzunehmen.

2.4 Ihr roter Fadendurch Allplan

Das Programm Allplan ist nicht nur inhaltlich durch seine Module strukturiert, es verfügt dar- über hinaus über eine gut durchdachte Systematik der Icons. Sie werden sehen, dass es bei der Gestaltung der Icons wiederkehrende grafische Elemente und Farben gibt, die sich wie ein roter Faden durch das Programm ziehen. Wenn Ihnen deren Bedeutung erst einmal geläufig ist, wird es Ihnen bald nicht mehr schwer fallen, den verschiedenen Symbolen die richtige Grundfunktion zuzuordnen. So können Sie die Funktion des Symbols schließlich auch dann erkennen, wenn Sie vorher noch nicht mit ihm gearbeitet haben.

Bedeutung der grafischen Elemente

Symbol

Bedeutung

Dieses Symbol steht allgemein für die Einstellung oder Definition von Parametern und stellt die KnDieses Symbol steht allgemein f ü ö pfe der Einstellungs-Dialogbox dar. Als Beispiel sehen Sie D öpfe der Einstellungs-Dialogbox dar. Als Beispiel sehen Sie DEFINI- TION aus der Symbolleiste EINSTELLUNGEN oder ZUSATZFUNKTIONEN bzw. für Defi- nitionen eines Programmmodulns.

Im Icon MUSTERLINIE DEFINIEREN taucht dieses Element wieder auf, hier kombiniert mit dem Symbol fIm Icon M USTERLINIE DEFINIEREN ü r Musterlinie. ür Musterlinie.

Ein roter Stift steht allgemein für die Modifikation eines Attributs, wie hier das Icon Ein roter Stift steht allgemein f ü

Im Icon PUNKTE MODIFIZIEREN aus der Symbolleiste BASISFUNKTIONEN ist der rote Stift kombiniert mit den Symbolen fP UNKTE MODIFIZIEREN aus der Symbolleiste B ASISFUNKTIONEN ü r Linie und Punkt, die hier f ür Linie und Punkt, die hier für die zu modifizie- renden Elemente stehen.

Im Icon TEXTPARAMETER MODIFIZIEREN aus dem Modul TEXT ist ein Buchstabe als Symbol fIm Icon T EXTPARAMETER MODIFIZIEREN aus dem Modul T EXT ü r Text, drei Kn ö ür Text, drei Knöpfe für die Einstellungen sowie der Stift als Symbol für Änderungen zu sehen.

Ein rotes Kreuz steht im Allgemeinen für das Löschen von Elementen, wie hier das Icon LEin rotes Kreuz steht im Allgemeinen f ü r das L ö Ö SCHEN aus der ÖSCHEN aus der Symbolleiste ÄNDERN.

ELEMENTE MODIFIZIEREN aus der Symbolleiste BASISFUNKTIONEN.

Im Icon ELEMENTE ZWISCHEN SCHNITTPUNKTEN LÖSCHEN aus dem Modul KON- I m I c o n E L E M E N T E ZWISCHEN S

STRUKTION ist das Symbol für Löschen kombiniert mit Linien, die sich schneiden.

Ein Pfeil, der auf ein anderes grafisches Element zeigt, steht für das Aktivieren oder der auf ein anderes grafisches Element zeigt, steht f ü Ö ffnen des zweiten Symbols. Im Öffnen des zweiten Symbols. Im Icon TEILBILD AKTIVIEREN aus der Symbolleiste STANDARD ist der Pfeil mit dem Symbol für Teilbild kombiniert.

Der Doppelpfeil steht allgemein für das direkte Übernehmen von Einstellungen durch Antippen des jeweiligen Elements, wie hier das Icon Der Doppelpfeil steht allgemein f ü r das direkte Ü Ü BERNAHME aus der Symbolleiste F ÜBERNAHME aus der Symbolleiste FILTER-ASSISTENT.

38

2 Basiswissen

Symbol

Bedeutung

Am Icon STANDARDPARAMETER EINSTELLEN aus der Symbolleiste ERZEUGEN ist zu Am Icon S TANDARDPARAMETER EINSTELLEN aus der Symbolleiste E RZEUGEN

erkennen, dass die Parameter von anderen Elementen übernommen werden können. Das gilt beispielsweise für Maßlinien oder Texte.

Ein Pfeil nach unten steht allgemein für einen Schritt nach unten in der Menühierar- chie, wie hier im Icon Pallgemein f ü r einen Schritt nach unten in der Men ü ARAMETEREINSTELLUNG / E INGABE ARAMETEREINSTELLUNG / EINGABE beispielsweise in der Dia- log-Toolbar bei der Funktion TEXT HORIZONTAL. Hier schalten Sie zur Parametereinstellung

und wieder zurück zur Eingabe. und wieder zur ü

Dieses grafische Element ist zu finden, wenn eine Funktion auch automatisch ablau- fen kann.zur Parametereinstellung und wieder zur ü ck zur Eingabe. Im Icon A UTOMATISCH BEMA ß EN

Im Icon AUTOMATISCH BEMAßEN aus dem Modul MAßLINIE ist die Automatik kom- Im Icon A UTOMATISCH BEMA ß EN aus dem Modul M A ß LINIE biniert mit biniert mit der Darstellung einer Maßlinie.

Dieses Symbol steht allgemein für das Konvertieren von Elementen von einem For- mat in ein anderes.Dieses Symbol steht allgemein f ü

TION ist das Wandeln-Symbol mit den Symbolen f ü r Schraffur, Muster und F ü llfarbe ist das Wandeln-Symbol mit den Symbolen für Schraffur, Muster und Füllfarbe kombiniert.

Die Funktion ELEMENTE WANDELN aus der Symbolleiste ERZEUGEN im Modul MDie Funktion E LEMENTE WANDELN aus der Symbolleiste E RZEUGEN ODELLIEREN 3D dient zum Wandeln von ODELLIEREN 3D dient zum Wandeln von Architekturelementen in 2-D- oder 3-D-Elemente. Das Wandeln-Symbol ist hier deshalb kombiniert mit einem zwei- dimensionalen und zwei dreidimensionalen Symbolen in gelb für Wände und grau für 3-D-Elemente.

Ein Anhänger steht für das Anhängen von Attributen an Architekturelemente oder REin Anh ä nger steht f ü r das Anh ä ä ume, wie hier A äume, wie hier ATTRIBUTE DEFINIEREN aus der Symbolleiste ERZEUGEN im Modul

Im Icon SCHRAFFUR, MUSTER, FÜLLFLÄCHE WANDELN aus dem Modul KONSTRUK-

MAKROS.

Im Icon ZUSÄTZLICHE MATERIALIEN aus dem Modul RÄUME, FLÄCHEN, MENGEN ist Im Icon Z US Ä TZLICHE M ATERIALIEN aus dem Modul R Ä UME , F

der Anhänger mit dem Symbol für WAND kombiniert.

Bedeutung der Farben

Farbe

Beispiele

Erläuterung

Rot

FIZIEREN, L Ö SCHEN , LÖSCHEN

Rot FIZIEREN , L Ö SCHEN Bestehende Elemente m ü ssen aktiviert werden, z.B. M ODI

Bestehende Elemente müssen aktiviert werden, z.B. MODI-

Blau

2-D-Konstruktions-Elemente, z.B. LINIE, KREIS 2-D-Konstruktions-Elemente, z.B. L INIE , K

Blau 2-D-Konstruktions-Elemente, z.B. L INIE , K REIS

Schwarz

VERTIKALSchwarz Textelemente, z.B. T EXT H ORIZONTAL , M A ß LINIE

Schwarz VERTIKAL Textelemente, z.B. T EXT H ORIZONTAL , M A ß LINIE

Textelemente, z.B. TEXT HORIZONTAL, MAßLINIE

Grau-Dunkelblau

3-D-Elemente, z.B. KUGEL, QUADER 3-D-Elemente, z.B. K UGEL , Q

Grau-Dunkelblau 3-D-Elemente, z.B. K UGEL , Q UADER

2.5 Maus und Tastatur

39

Farbe

Beispiele

Erläuterung

Gelb

F ENSTER Elemente aus dem Modul A RCHITEKTUR , Z .B. W AND ,

FENSTER ENSTER

Elemente aus dem Modul ARCHITEKTUR, Z.B. WAND,

Weiß

Ebenen, z.B. S TANDARDEBENEN , F REIES E BENENPAAR

Ebenen, z.B. STANDARDEBENEN, FREIES EBENENPAAR Ebenen, z.B. S TANDARDEBENEN , F REIES E

Rot

LUNG , z.B. R AUM , A USBAUFL Ä CHEN R ä ume oder Oberfl

LUNG, z.B. R AUM , A USBAUFL Ä CHEN , z.B. RAUM, AUSBAUFLÄCHEN

Räume oder Oberflächen aus dem Modul MENGENERMITT-

Grau

Listen, z.B. A USGABELISTE , W OHNFL Ä CHENBERECHNUNG

Listen, z.B. AUSGABELISTE, WOHNFLÄCHENBERECHNUNG Listen, z.B. A USGABELISTE , W OHNFL Ä

Rot-Grau

D ä cher, z.B. D ACHEBENEN , D ACHEBENEN MODIFIZIEREN

Dächer, z.B. DACHEBENEN, DACHEBENEN MODIFIZIEREN D ä cher, z.B. D ACHEBENEN , D

Türkis

VERKN Ü PFEN , S C A N B I L D B E R

VERKNÜ PFEN , S C A N B I L D B E R E ÜPFEN, SCANBILDBEREICH LÖSCHEN

Funktionen des Moduls BESTAND SCAN, z.B. SCANBILD

2.5 Maus und Tastatur

2.5.1

Maustasten

Die drei Maustasten sind innerhalb der unterschiedlichen Bearbeitungszustände mit den jeweils passenden Funktionen belegt. Es werden drei Zustände unterschieden:

Sie haben keine Funktion aktiviert.

Sie haben eine Zeichenfunktion aktiviert, z.B. LINIE.BASICS_Grundlagen_Verwenden_

der_Maus_2

Sie haben eine Bearbeitungsfunktion aktiviert, z.B. LÖSCHEN.

Die Angaben in der Tabelle beziehen sich auf eine 3-Tasten-Maus. Wenn Sie mit einer 2-Tasten-Maus arbeiten, k ö nnen Sie die mittlere Maustaste simulieren, indem Sie gleichzeitig die (Strg) 2-Tasten-Maus arbeiten, können Sie die mittlere Maustaste simulieren, indem Sie gleichzeitig die (Strg) -Taste und die linke Maustaste drücken.

In den OPTIONEN ALLGEMEIN, Registerkarte EINSTELLUNGEN, können Sie die Bele- In den O PTIONEN ALLGEMEIN , Registerkarte E INSTELLUNGEN , k ö gung der mittleren Maustaste gung der mittleren Maustaste verändern.

E INSTELLUNGEN , k ö nnen Sie die Bele- gung der mittleren Maustaste ver ä ndern.

Abbildung 2.21: Maustastenbelegung

40

2 Basiswissen

Falls in den folgenden Tabellen die Maustastenbelegung von einer dieser Einstellungen abhängt, erkennen Sie das an der Ziffer in Klammern:

1. Wenn die Option KLASSISCH MITTLERE MAUSTASTE FÜR LINEALFUNKTION UND AKTIVIE-

RUNGSRAHMEN aktiviert ist.

2. Wenn die Option WINDOWSKONFORM MITTLERE MAUSTASTE FÜR BILDSCHIRMSTEUE-

RUNG aktiviert ist.

Es ist keine Funktion aktiviert

Maustaste

Methode

Ergebnis

Links

Links

Klick auf Element

Markiert das Element mit ZiehpunktenGlossary_Ziehpunkte.

Doppelklick

Zeigt die Eigenschaften des Elements.

auf Element

 

(Strg) + Doppelklick auf Element

Zeigt die Formateigenschaften des Elements.

Klicken und Ziehen auf der Zeichenfläche

Markiert alle Elemente, die sich vollständig innerhalb des Rechtecks befinden, durch Ziehpunkte. Wenn Sie die (ª) -Taste gedrückt halten, werden auch die geschnitte- nen Elemente markiert.

Doppelklick

Öffnet das Dialogfeld ZEICHNUNGS- UND TEILBILDAN-

auf Zeichenfläche

WAHL.

(Strg) + Doppelklick auf Zeichenfläche

Öffnet das Dialogfeld LAYER.

Mitte

Mitte

Doppelklick

Stellt den Bildschirmmaßstab so ein, dass alle Elemente der sichtbaren Teilbilder vollständig sichtbar sind.

(Strg) + Doppelklick

Baut die Anzeige des aktuellen Bildschirmausschnitts neu auf.

Klicken und

Verschiebt den Bildschirmausschnitt. Der Pfeil am Cur- sor zeigt die Bewegungsrichtung an. Je weiter der Cursor vom Verschiebeanker entfernt ist, umso schneller erfolgt die Verschiebung.

 

ZiehenBASICS_Grund-

lagen_Verwenden_der_

Maus_Popup_1

(ª) + Klicken und Ziehen

Verschiebt den Bildschirmausschnitt.

(Strg) + Klicken und Ziehen

Zoomt einen Bildausschnitt.

(alt) + Klicken und Ziehen

Zoomt dynamisch mit dem Cursor als Zoommittel- punkt. Cursor nach oben für ZOOM IN, Cursor nach unten für ZOOM OUT.

2.5 Maus und Tastatur

41

Maustaste

Methode

Ergebnis

Rechts

Klick auf ein Element

Zeigt das Kontextmenü zu dem angeklickten Element. Im Kontextmenü finden Sie allgemeine und elementspe- zifische Bearbeitungsfunktionen.

Zeigt das allgemeine Kontextmenü an.

Klick auf die Zeichenfl ä che

Klick auf die Zeichenfläche

Doppelklick auf ein Element

Ruft die Funktion auf, mit der das Element erzeugt wurde, und übernimmt alle Parameter.

Doppelklick auf die Zeichenfläche

Öffnet das Dialogfeld LAYER.

Eine Zeichenfunktion ist aktiviert, z.B. Linie

Maustaste

Methode

Ergebnis

Links

Klick auf Zeichenfläche oder Element

Setzt und fängt Punkte auf der Zeichenfläche.

(Strg) + Klick Linealfunktion; setzt Punkte in der Flucht zu existieren- den Punkten ab.

(Strg) + Klick

Linealfunktion; setzt Punkte in der Flucht zu existieren- den Punkten ab.

Mitte

Klick auf ZeichenflächeBASICS_ Grundlagen_Verwenden_

der_Maus_Popup_2

Linealfunktion; setzt Punkte in der Flucht zu existieren- den Punkten ab.

setzt Punkte in der Flucht zu existieren- den Punkten ab. DoppelklickBASICS_ Grundlagen_Verwenden_ Stellt den

DoppelklickBASICS_ Grundlagen_Verwenden_

Stellt den Bildschirmmaßstab so ein, dass alle Elemente der sichtbaren Teilbilder vollständig sichtbar sind.

der_Maus_Popup_1

 

Klicken und Ziehen BASICS_Grundlagen_ Verwenden_der_Maus_

Verschiebt den Bildschirmausschnitt. Der Pfeil am Cur- sor zeigt die Bewegungsrichtung an. Je weiter der Cursor von Verschiebeanker entfernt ist, umso schneller erfolgt

Popup_1

die Verschiebung.

ª ) + Klicken und Ziehen

(

Verschiebt den Bildschirmausschnitt.

(Strg) + Klicken und Ziehen

Zoomt einen Bildschirmausschnitt.

(Alt) + Klicken und Ziehen

Zoomt dynamisch mit dem Cursor als Zoommittel- punkt. Cursor nach oben für ZOOM IN, Cursor nach unten für ZOOM OUT.

Rechts

Klick

Startet und beendet die Summenfunktion.

auf Zeichenfl ä che Best ä tigt die Eingabe, wenn in der Dialogzeile gefordert wird:

auf Zeichenfläche

Bestä