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Das deutsche Klimakabinett handelt

Ulrich Wolff September 2019

Wenn die USA als größter Emittent von CO2 aus dem Vertrag zur Reduktion seiner Menge aussteigt, wird daraus ein „Papier de Toilette de Paris“. - Will das ein Klimakabinett der Bundesregierung endlich bestimmungsgemäß verwenden?

Schließlich hatte man bereits voreilend Kernkraftwerke enteignet, die mit 30% der Stromversorgung etwa 10% des sonst überwiegend fossilen deutschen Energiebedarfes für 30 bis 60 weitere Jahre - jederzeit zuverlässig verfügbar - gedeckt hätten. Mit ihrem Ersatz für nur noch 20 oder vielleicht sogar 30 Jahre durch gelegentlich mit Wind- und Solarstrom verfügbare 10% wird - mit einigen Einschränkungen - der „status quo ante“ fast unverändert erhalten. - Der insgesamt verdoppelte Strom Preis schafft Arbeitsplätze und reduziert - zweifellos erfreulich auch für die USA – den Export.

Pünktlich zum “Friday for Future” gelingt dem Klimakabinett der große Wurf, der das Klima in Ruhe lässt, den vorgenannten Vertrag nicht erfüllt, aber den deutschen Beitrag zum Erhalt von Flora und Artenvielfalt nachhaltig sichert:

1. Wer Heizöl, Gas, Kohle, Benzin oder Diesel kommerziell (oder auch im SUV)

nutzt, zahlt bisher unter unterschiedlichen Titeln klaglos ständig steigende Abgaben,

die lediglich Kosten und Preise von Dienstleistungen und Waren signifikant erhöht haben. Dem wird nun ein neuer Titel, „CO2 Zertifikate“ genannt, hinzugefügt.

2. Der Strompreis darf mit der Reduktion der Umlage für sog. Erneuerbare Energie

ein wenig sinken, denn noch mehr „Erneuerbare“ würde nicht funktionieren, weil sich

Strom immer noch nicht speichern, bzw. kostengünstig mehrfach wandeln lässt.

3. Der fossil getriebene Verkehr rollt weiter wie gewohnt. Auch 47 Millionen private

Nutzer von. Kraftfahrzeugen spendieren etwas mehr Geld, mit dem auch in Zukunft keine Brücken und Straßen saniert werden. Pendler werden ermuntert, weiter zu

pendeln.

4. Politische, nicht kostendeckende Fahrpreise hatten die Bundesbahn zum

Sanierungsfall werden laden. Auf Anordnung des Klimakabinetts wird eine weitere

Senkung der Fahrpreise dieses Problem lösen.

5. An der Sanierung von privaten Heizungsanlagen wird künftig der Steuerzahler

signifikant beteiligt. Wer bis zum Jahr 2050 (oder länger) mit Öl heizen will, muss die

Anlage allerdings bis zum Jahr 2026 einbauen.

6. Im Gegensatz zu Frankreich werden in Deutschland aus den vorgenannten

Gründen Elektroautos nicht mehr mit Erdöl Derivaten, sondern mit Strom aus Braunkohle, Steinkohle und Erdgas angetrieben, ein Vorteil, der ebenfalls hilft, unsere Ernährung nachhaltig zu sichern!

https://de.scribd.com/document/419363440/Klimaschutz-eine-gefahrliche-Illusion