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Cholelithiasis

Sehr geehrte Herr Professor,

ich berichte Ihnen über den 57- jährige Patienten, Herrn Maik Möller, der sich heute notfallmäßig
wegen seit 3 Stunde bestehender, starker, kolikartiger Oberbauchschmerzen bei uns vorstellte. Der
Patient berichtete, dass die Schmerzen plötzlich nach dem Essen aufgetreten seien und mit einem 8-
9/10 auf einer 10er Skala bewertet würden. Laut dem Patienten, die Schmerzen zuerst intermittierend
seien, im Laufe der Zeit, d.h. letzte 1,5 Stunde verschlimmert hätten und konstant geworden ( ohne
Unterbrechung ) seien. Die Schmerzen hätten sich inzwischen nach rechts ausgestrahlt und am Ende
diffus im ganzen Bauch verbreitet würden. Herr Möller erwiderte auf die Frage nach Medikation gegen
die aktuelle Beschwerden, keine Medikament dagegen eingenommen zu haben. Die Fragen nach
Fieber, Vertigo und Synkope wurden verneint.
Die veg. Anamnese ist bis auf Obstipation, die mit Movicol behandelt werde ( von seinem Hausarzt
verschrieben ) unauffällig.
VE

Als Vorerkrankungen seien bei dem Patienten die folgende bekannt :


- art. Hypertonie, seit 5 Jahren
- Hypercholesterinämie, seit 5 Jahren ebenfalls
- Diskusprolaps im LWS Bereich, seit 10 Jahren, der konservativ behandelt werde ( seitdem spüre der
Patient hin und wieder Kreuzschmerzen )
- Unguis Incarnatus am großen Zehe li. seit ( der noch nicht behandelt werde, jedoch der Patient einen
Überweisungschein erhaltet
- Z.n. Rippencontusio vor mehr als 30 Jahren ( Unfall beim Fußballspiel, damals sei er mit seinem
Gegnerspieler zusammengestoßen ), Herr Möller sprach von Krankenhausaufenthalt in Dauer von 1
Tag zur Überwachung .
Der Patient berichtete über die Voroperationen, dass vor 20 Jahren eine Appendektomie aufgrund
Appendixperforation komplikationslos dürchgeführt worden sei.

Als Allergien seien die folgende bei ihm bekannt :

eine Allergie gegen Gräser, die sich durch Lakrimation und Rhinorrhö äußere ( er verwende
Augentropfen und Nasenspray dagegen ), sowie eine Fruktoseintoleranz, die sich durch Diarrhö
äußere.

Als Medikamente nehme Herr Möller regelmäßig folgende ein :

Enalapril 1-0-0 ( Dosierung unerinnerlich )


Simvastatin 0-0-1 ( Dosierung unerinnerlich ebenfalls ).
Ferner verwende er Ibuprofen b. B. alle 2-3 Tage aufgrund LWS Bereich Schmerzen ( siehe oben ) und
das kann als Auslöser für die aktuelle Beschwerden sein !

In der Familienanamnese fanden sich Beinödeme bei der Mutter ( ich habe nach sonstige bekannte
Krankheiten, die Beinödeme verursacht könnten nachgefragt, aber keine weitere Angabe dazu habe ich
mitbekommen ) und Kolonkarzinom vor 10 Jahren bei der Vater, der habe sich an einer
Hemikolektomie unterzogen.
Herr Möller rauche 37 Jahrelang 1 halbe Schachtel am Tag ( 18,5 PY ). Er erwähnte, um 1-2 Gläser
Wein abends zu trinken. Drogenkonsum wurde verneint.
Der Patient sei seit vier Jahren geschieden, habe 2 gesunde Kinder, die Erwachsen seien und seien
ausgezogen. Er sei Beamter beim Finanzamt und leide nicht unter viel Stress. Uuund die Zeit war dann
um :)