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Die eigene Website mit

WordPress

Eine Anleitung zum Selbermachen


für Übersetzerinnen und Übersetzer

von

Miriam Neidhardt

Miriam Neidhardt

E-Mail: miriam@miriam-neidhardt.de

Twitter: @miriamneidhardt

© Miriam Neidhardt
www.miriam-neidhardt.de
Inhalt

Warum WordPress? ............................................................................................................................................4

Wahl der Domain ............................................................................................................................................5

Die Wahl des Hosts..........................................................................................................................................6

Installation mit Strato..................................................................................................................................6

Manuelle Installation...................................................................................................................................7

Erste Schritte mit WordPress ..........................................................................................................................9

Seiten anlegen .......................................................................................................................................... 11

Bilder ........................................................................................................................................................ 13

Design ....................................................................................................................................................... 16

Menü ........................................................................................................................................................ 21

Plug-ins ............................................................................................................................................................. 22

All in One Favicon ..................................................................................................................................... 22

All in One SEO ........................................................................................................................................... 23

Contact Form 7 ......................................................................................................................................... 25

Hide Title .................................................................................................................................................. 27

Jetpack ...................................................................................................................................................... 27

Polylang .................................................................................................................................................... 30

WP Typography ........................................................................................................................................ 32

FTP/Back-up ..................................................................................................................................................... 34

SEO ................................................................................................................................................................... 37

Backlinks ................................................................................................................................................... 37

Bilder ........................................................................................................................................................ 37

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Content ..................................................................................................................................................... 38

Einstellungen ............................................................................................................................................ 38

Google Places ........................................................................................................................................... 39

Keyword-Domain...................................................................................................................................... 39

Pagespeed ................................................................................................................................................ 39

Permalinks ................................................................................................................................................ 41

Plug-ins ..................................................................................................................................................... 41

Regelmäßige Aktualisierungen ................................................................................................................. 42

Traffic........................................................................................................................................................ 42

Überschriften............................................................................................................................................ 42

Variationen ............................................................................................................................................... 43

Verlinkungen ............................................................................................................................................ 43

Was Sie vermeiden sollten: .......................................................................................................................... 45

Doppelter Content.................................................................................................................................... 45

Zu viele Keywords..................................................................................................................................... 45

Blog ................................................................................................................................................................... 47

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Als Freiberufler im Allgemeinen und als international und hauptsächlich über das Internet tätige
Übersetzerin im Besonderen kommen Sie heutzutage kaum ohne eine eigene Website aus. Um an eine
Website zu kommen, haben Sie grob drei Möglichkeiten:

 Sie beauftragen einen Profi, der die gesamte Arbeit und weitere Pflege übernimmt. Diese Lösung ist
für Sie sehr bequem, aber natürlich auch sehr teuer.
 Sie erstellen eine Baukasten-Website mit 1&1 oder einem ähnlichen Anbieter. Diese Lösung ist sehr
billig – im doppelten Sinne des Wortes.
 Sie tragen so viel bei, wie Ihnen möglich ist, und geben nur die Arbeiten an einen Profi weiter, die
Sie wirklich nicht selbst erledigen können. Mit diesem Kompromiss befasst sich dieses Büchlein.

Eine Möglichkeit, diesen Kompromiss zu realisieren, ist ein Content Management System. Das bekannteste
derartige System dürfte WordPress sein.

Warum WordPress?

Wie ich bereits mehrfach an verschiedenen Stellen erwähnte, bin ich eine technische Nulpe. Neue Software-
Programme überfordern mich, wenn ich einen neuen DVD-Player anschließen möchte, brauche ich dafür
einen Tag Urlaub, und um technische Übersetzungen mache ich natürlich einen ganz großen Bogen.
WordPress jedoch ist so einfach, dass sogar ich es verstehe. Ursprünglich für Blogs konzipiert, lässt sich
WordPress problemlos auch für den Unternehmensauftritt nutzen. Idealerweise registrieren Sie sich eine
Domain, installieren das WordPress-Blog und freunden sich damit an. Nach Lektüre dieses Buchs sollten Sie
in der Lage sein, ein Design auszusuchen, das Ihren Vorstellungen nahe kommt, Texte und Bilder
einzubinden, Inhalte zu pflegen und die Website dank Suchmaschinenoptimierung auffindbar zu machen.

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Wahl der Domain

Ihre Domain sollte:


 möglichst kurz sein: Je kürzer die Domain, desto weniger leicht vertippt sich der Suchende, und
desto leichter ist sie zu merken.
 leicht auszusprechen sein: Falls Sie mal jemandem Ihre Domain nennen, sollte er daraus sofort
hören können, wie er sie eintippen muss.
 selbsterklärend sein: Bei www.englisch-deutsch-uebersetzungen.de weiß jeder sofort, was ihn
erwartet.
 unverwechselbar sein: Wenn der Kunde statt ihreuebersetzerin.net ihreuebersetzerin.de oder statt
transliunguae.de translingua.de eintippt, landet er womöglich bei der Konkurrenz, und das wollen
Sie sicher nicht.
 möglichst relevante Keywords enthalten.

Vor allem aber sollte die Domain Ihnen gefallen, und Sie sollten sich damit wohlfühlen. Eine Domain mit
Ihrem Namen macht einen viel persönlicheren Eindruck als ein Kunstwort – und dieses Persönliche ist genau
der Vorteil, den wir Freiberufler gegenüber einer Agentur haben.
Für die Suchmaschinen ist eine der besten Domains sicherlich die Kombination aus „Übersetzer“ und Ihrem
Wohnort – so haben Sie gleich zwei wichtige Keywords untergebracht. Bei deutschen Domains werden
Wörter in der Regel durch Bindestriche getrennt (z. B. www.übersetzer-oldenburg.de), während bei
englischen Domains die Wörter einfach aneinandergehängt werden: www.translatoroldenburg.com.
Wählen Sie bei deutschen Domains jedoch unbedingt einen Bindestrich und keinen Punkt! Punkte stehen
für Subdomains: blog.übersetzer-oldenburg.de
Es spricht auch überhaupt nichts dagegen, mehrere Domains zu registrieren und diese auf die eine Domain,
auf der die Website liegt, umzuleiten.

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Die Wahl des Hosts

Das Gute an WordPress ist, dass es mit praktisch jedem Host funktioniert, sodass Sie sich nicht wie bei
einem Baukastensystem binden: Wenn Ihnen der erste gewählte Host nicht gefällt, suchen Sie sich einfach
einen anderen und ziehen mitsamt Ihrer Website um.
Als Anfänger tun Sie gut daran, sich einen Host auszusuchen, der die einfache Installation von WordPress
mit einem Klick anbietet – damit machen Sie sich die ersten Schritte sehr viel einfacher.

Installation mit Strato

Am einfachsten ist meiner Erfahrung nach die Installation von WordPress bei Strato – trifft sich gut, dass
Strato auch sehr preisgünstig ist und sogar kostenlose Testzeiträume anbietet.
Bei http://www.strato.de/hosting/ ein Hosting-Paket kaufen – PowerWeb Starter für 1,49 Euro/Monat im
ersten Jahr und danach 2,99 Euro/Monat reicht völlig aus. Alle Zugangsdaten sowie die Nachricht, dass Ihre
Domain konnektiert ist, erhalten Sie per Mail. Dann können Sie loslegen.
Bei Strato einloggen und oben auf Ihr Paket klicken. Dort in der linken Menüleiste auf Homepagegestaltung
und dann auf Strato AppWizard klicken.

Etwas nach unten scrollen, den Reiter Blogs öffnen und unter WordPress auf Installieren klicken.

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Es öffnet sich ein Fenster, und Sie müssen nur noch den Anweisungen folgen:
Bezeichnung eingeben, z. B. NeueWebsite (können Sie später jederzeit ändern). Benutzername und
Passwort aussuchen, E-Mail-Adresse eintragen und bestätigen. Im nächsten Schritt die Domain aussuchen,
unter der Ihre neue Website erscheinen soll (sofern Sie mehrere haben), oder eine Subdomain anlegen.
Danach können Sie der Datenbank einen Namen zuweisen, damit Sie, wenn Sie mehrere Datenbanken für
mehrere Domains haben, diese voneinander unterscheiden können. Auf Weiter klicken,
Lizenzbestimmungen lesen und bestätigen, auf Fertigstellen klicken und fertig! Das war es schon! Jetzt
erscheint Ihre neue Website bereits unter der gewählten Domain. Hängen Sie /wp-admin (oder /wp-
login.php) an den Domainnamen an, um zu der Seite zu gelangen, auf der Sie sich mit dem oben
festgelegten Benutzernamen und Passwort einloggen können : www.meinedomain.de/wp-admin

Manuelle Installation

Ohne 1-Klick-Installation geht es natürlich auch. Wie genau, sei hier erklärt:
1. Suchen Sie sich einen Host aus und lassen Sie Ihre Domain registrieren. Sie erhalten im Anschluss
eine E-Mail mit den Zugangsdaten für FTP (Host, Benutzername, Passwort) und für MySQL (Host,
Datenbank, Benutzername, Passwort). Halten Sie diese Daten bereit.
2. WordPress downloaden. Die deutsche Version gibt es hier: http://de.wordpress.org/
3. Die Zip-Datei müsste sich nun im Ordner Downloads befinden. Mit der rechten Maustaste darauf
klicken und Alle extrahieren auswählen. Als Speicherort z. B. Dokumente angeben. Jetzt haben Sie
dort einen Ordner wordpress.
4. WordPress-Ordner öffnen und die Datei wp-config-sample.php suchen. Mit der rechten Maustaste
darauf klicken und Öffnen mit > Editor auswählen. Hier die MySQL-Einstellungen eintragen, die Sie
von Ihrem Host bekommen haben: Name der Datenbank, Benutzername, Passwort und Host. Wo
die Eingaben hingehören, steht in der Datei. Anschließend als wp-config.php abspeichern.
5. Nun brauchen Sie einen FTP-Client, z. B. FileZilla, kostenlos herunterzuladen hier: http://filezilla-
project.org/
6. FileZilla öffnen und die Zugangsdaten eingeben, die Sie von Ihrem Host erhalten haben: Server,
Benutzername und Passwort. Links sehen Sie nun den Inhalt Ihrer Festplatte, rechts ein leeres

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Verzeichnis. Suchen Sie links den Ordner wordpress und ziehen Sie ihn mit der Maus in das rechte
Fenster. Das Kopieren der Dateien kann ein paar Minuten in Anspruch nehmen.
7. Tippen Sie nun in den Browser www.IhreDomain.de/wordpress/wp-admin/install.php ein, wobei Sie
IhreDomain natürlich durch Ihre Domain ersetzen.
8. Dort geben Sie den Titel für Ihre Website ein, wählen einen Benutzernamen sowie ein Passwort und
geben Ihre E-Mail-Adresse an. Alle Eingaben können Sie später jederzeit wieder ändern. Nun
können Sie sich einloggen und sehen das Dashboard von WordPress.
Fertig? Noch nicht ganz! Jetzt ist Ihre neue Website nämlich nicht unter www.IhreDomain.de zu
finden, sondern nur unter www.IhreDomain.de/wordpress, und wer will das schon?
9. Gehen Sie nun im Dashboard auf Einstellungen und entfernen Sie bei Startseiten-Adresse das
/wordpress, sodass dort nur noch www.IhreDomain.de steht. Die Eintragung unter WordPress-
Adresse lassen Sie unverändert! Klicken Sie unten auf Änderungen übernehmen.
10. Suchen Sie auf Ihrer Festplatte den Ordner wordpress und darin die Datei index.php. Öffnen Sie
diese mit dem Editor. Ganz am Ende steht */require('./wp-blog-header.php'). Fügen Sie hier den
WordPress-Ordner ein: */require('./wordpress/wp-blog-header.php'). Speichern und schließen Sie
die Datei. Gehen Sie wieder zu FileZilla. Suchen Sie im linken Fenster im WordPress-Ordner die Datei
index.php und ziehen Sie sie mit der Maus aus dem linken Fenster in das rechte – und zwar nicht in,
sondern UNTER den WordPress-Ordner! Öffnen Sie anschließend den WordPress-Ordner im rechten
Fenster und löschen Sie darin die alte Datei index.php.
11. Gehen Sie nun wieder in das Dashboard von WordPress, dort zu Einstellungen > Permalinks. Klicken
Sie hier auf Beitragsname und anschließend unten auf Änderungen übernehmen.

Fertig! Ihr WordPress-Blog ist nun unter www.IhreDomain.de erreichbar.

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Erste Schritte mit WordPress

So sieht das Dashboard aus:

Sollte hinter Aktualisierungen eine Zahl stehen, klicken Sie darauf und aktualisieren Sie alles, was zu
aktualisieren ist. Noch können Sie dabei ja nichts kaputt machen.

Manchmal lässt sich bei Strato die WordPress-Version nicht aktualisieren. Es erscheint zwar eine 1 unter
Aktualisierungen, und auf der Startseite des Dashboards werden sie aufgefordert, Ihr Blog zu aktualisieren –
es geht aber nicht. Das nervt nicht nur, sondern es ist auch sehr ungünstig, denn Sie sollten stets die neuste
WordPress-Version betreiben. Also müssen Sie Ihr Blog leider manuell aktualisieren. Sollte dem so sein,
machen Sie das am besten sofort, weil Sie jetzt noch nichts kaputt machen können, falls etwas schief geht.

1. Die aktuelle Version von WordPress herunterladen. Dies geschieht über http://de.wordpress.org.
Ordner entpacken und auf der Festplatte speichern.
2. Nun brauchen Sie entweder ein FTP-Programm wie FileZilla, oder aber Sie nutzen Web-FTP von
Strato, zu finden im Menü links unter Homepagegestaltung. Links sehen Sie den Inhalt Ihres

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Rechners und rechts Ihren Webspace bei Strato. Hier befindet sich der Ordner mit Ihrer neuen
Website. Navigieren Sie auf Ihrem Rechner zum soeben heruntergeladenen WordPress-Ordner und
öffnen Sie ihn.
3. Öffnen Sie ebenfalls den Website-Ordner rechts im Webspace.
4. Nun löschen Sie rechts die Ordner wp-admin und wp-include.
5. Ziehen Sie anschließend die Ordner wp-admin und wp-include von Ihrem Rechner im linken Fenster
in den Ordner im rechten Fenster.
6. Alle anderen einzelnen Dateien rechts (Webspace) löschen – außer wp-config.php und htaccess!
Diese beiden Dateien dürfen Sie nicht anfassen.
7. Anschließend alle einzelnen Dateien vom linken Fenster (Rechner) ins rechte (Webspace) ziehen –
wieder bis auf die Dateien wp-config.php und htaccess. Diese dürfte es im linken Ordner jedoch
sowieso nicht geben.
8. Aktualisierung überprüfen. Dafür tippen Sie www.IhreDomain.de/wp-admin/upgrade.php in den
Browser. Hier sollten Sie die Meldung erhalten, dass Sie die aktuelle Version von WordPress nutzen.

Fertig! Nun können Sie sich wieder im Dashboard einloggen und in Zukunft WordPress-Aktualisierungen
automatisch durchführen.

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Seiten anlegen

Gehen Sie im Menü links auf Seiten. Eine Sample Page ist bereits vorhanden. Diese können Sie anklicken
und z. B. in Home umbenennen. Anschließend können Sie den Text dieser Seite löschen und Ihren eigenen
Begrüßungstext eingeben – einfach in das Textfeld schreiben, wie bei einer Microsoft Word-Datei. Oberhalb
des Textfeldes sehen Sie die Werkzeugleiste – ebenfalls ähnlich wie in Word. Hier können Sie z. B. markierte
Textpassagen ausrichten, fett, kursiv oder unterstrichen auszeichnen oder aber mit einem Link versehen,
indem Sie auf das geschlossene Kettenglied klicken. Gespeichert werden alle Eingaben mit einem Klick auf
den blauen Button rechts Aktualisieren.

Mit Klick auf das rot eingekreiste Symbol öffnet sich eine zweite Werkzeugleiste darunter.

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Einschub:
Damit die Seite noch nicht wirklich öffentlich ist,
solange Sie noch daran basteln, gehen Sie links im
Menü auf Einstellungen > Lesen und setzen Sie ein
Häkchen bei „Verbietet den Suchmaschinen die
Website zu indizieren“ – so kann die Seite nur
sehen, wer Ihre Domain kennt und diese in den
Browser eingibt, aber niemand findet sie über die
Suchmaschinen.

Wo wir gerade bei diesem Menüpunkt sind: Da Sie


sicher möchten, dass die Seite Home die erste Seite
ist, auf die man kommt, wenn die URL in den
Browser eingegeben wird, aktivieren Sie den Punkt
„Eine statische Seite (unten auswählen)“ und wählen als Startseite Home aus. Änderungen speichern.
Fertig!

Jetzt können Sie weitere Seiten anlegen – einfach auf Seite > Erstellen
klicken und Titel und Text eingeben. Alle Seiten werden automatisch
alphabetisch sortiert; in eine andere Reihenfolge bringen Sie die Seiten
durch Zuteilung einer Nummer im Kästchen Reihenfolge rechts unter
Attribute: 1 für Home, 2 für Über mich, 3 für Leistungen usw. (zu finden
auf jeder Seite rechts).

Bei jeder einzelnen angelegten Seite müssen Sie die Kommentarfunktion


ausschalten, denn die ist nur etwas für Blogs – Kommentare auf der
Unternehmenswebsite möchte nun wirklich niemand haben. Klicken Sie hierfür ganz oben auf der Seite auf
den Pfeil neben Optionen und setzen Sie ein Häkchen bei Diskussion.

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Wenn Sie nun nach unten scrollen, sehen Sie einen Kasten mit der Überschrift Diskussion. Hier das Häkchen
bei „Kommentare erlauben“ entfernen, mit Veröffentlichen bestätigen und fertig!

Unterseiten für diese Seiten legen Sie genau so an und wählen rechts unter
Attribute die Elternseite aus. Auch für diese Unterseiten können Sie eine
Reihenfolge festlegen. Die Schaltfläche für die Unterseite im Frontend (also für
den Besucher Ihrer Website) erscheint, wenn Sie mit dem Cursor über die
Schaltfläche der Elternseite fahren.

Standardmäßig sind die Permalinks bei WordPress so eingestellt, dass bei einer
Unterseite im Browser z. B. miriam-neidhardt.de/?p=234 steht – das sieht weder
schön aus, noch ist es gut für die Suchmaschinenoptimierung. Insofern sollten
wir das ändern! Hierzu im Menü auf Einstellungen > Permalinks gehen und dort
den Punkt bei „Beitragsname“ setzen. Änderungen speichern und schon erscheint im Browser z. B. miriam-
neidhardt.de/leistungen. Das ist ein so genannter „sprechender“ Permalink.

Bilder

Sicherlich möchten Sie Bilder in Ihre Website einfügen – auf jeden Fall sollten Sie das. Bilder lockern die
Seite auf (durch zu viel Text fühlen sich viele Leser erschlagen), und der Besucher sieht im Idealfall anhand
des Bildes, worum es auf dieser Seite geht. Darüber hinaus lassen sich Bilder wunderbar für die
Suchmaschinenoptimierung nutzen; mehr dazu später im Kapitel SEO.

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Zum Einfügen eines Bildes oberhalb der Werkzeugleiste auf Dateien


hinzufügen klicken.

Es öffnet sich ein Fenster, in dem Sie entweder ein Bild aus der Mediathek einfügen (da wir die Website
aber gerade erst erstellt haben, ist diese leer) oder aber Dateien hochladen können. Tun Sie das.
Anschließend auf In die Seite einfügen klicken
und schon ist das Bild auf der Seite!
Zum Ausrichten auf das Bild klicken. Rechts
erscheint ein Kreuz; wenn Sie darauf klicken,
löschen Sie das Bild. Links erscheint ein Stift als
Symbol für „Bearbeiten“ – klicken Sie darauf.
Unter Beschriftung geben Sie den Text ein, der
unter dem Bild stehen soll. Als Alternativer
Text geben Sie eine Beschreibung des Bildes
ein – diese erscheint, wenn das Bild aus
irgendeinem Grunde nicht geladen wird, und
ist wichtig für die Suchmaschinen.

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Ausrichtung und Größe sollten klar sein (mehr zur Bildgröße im Kapitel SEO näher ein). Unter Link zur
können Sie eingeben, auf welche Seite der Nutzer geleitet werden soll, wenn er auf das Bild klickt.
Bei Klick auf Erweiterte Optionen können Sie unter Bild Attribut den Text eingeben, der erscheinen soll,
wenn jemand mit dem Cursor auf das Bild fährt, und darunter, ob der Link, den Sie oben eingegeben haben,
sich in einem neuen Fenster öffnen soll. Das sollte er, wenn er von Ihrer Seite wegführt, damit der Nutzer
nach wie vor Ihre Website in einem Tab geöffnet hat, jedoch nicht, wenn der Link auf eine Ihrer Unterseiten
führt.

Alle hochgeladenen Bilder finden Sie links im Menü unter Mediathek. Wenn Sie dort unter dem Bild in der
Liste auf Bearbeiten klicken, finden Sie rechts oben die URL zum Bild. Mit diesem Link können Sie das Bild
z. B. in die Seitenleisten einfügen (siehe Plug-in Jetpack).

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Design

Für das Aussehen Ihrer Website ist das Theme zuständig. Jedes Theme hat andere Eigenschaften und
Funktionen. Zum Basteln und um ein Gefühl dafür zu bekommen, was ein Theme kann und können sollte,
verwenden Sie am besten eines der vorinstallierten: Twenty Eleven, Twenty Twelve oder am besten Twenty
Thirteen. Alle Themes finden Sie unter Design > Themes. Suchen Sie sich eines dieser drei Themes heraus
und klicken Sie auf Aktivieren.

Das Kopfzeilenbild ändern Sie unter Design > Kopfzeile. Einfach Datei von Ihrem PC hochladen, und schon
erscheint es als Kopfbild (welche Größe das Bild haben muss, wird Ihnen dann gesagt). Auf dieser Seite
können Sie auch auswählen, ob der Kopfzeilentext im Bild gezeigt werden soll – aktivieren oder deaktivieren
Sie dieses Feld je nachdem, ob der Text zu Ihrem Bild passt. Den Text für diese Kopfzeile ändern Sie unter
Einstellungen > Allgemein: Seitentitel und Untertitel.

Die Elemente, die in der Seiten- und Fußleiste Ihrer Website erscheinen, nennen sich Widgets.
Vorinstallierte Widgets sind „Suchen“, „Letzte Beiträge“, „Letzte Kommentare“, „Archive“, „Kategorien“
und „Meta“. Löschen und ändern können Sie diese unter Design > Widgets.

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Das Theme „Twenty Thirteen“ beispielsweise hat zwei Widget-Bereiche: Die im Hauptwidget-Bereich
angegebenen Inhalte erscheinen in der Fußleiste, die Inhalte im zweiten Widget-Bereich in der Seitenleiste.
Rechts sehen Sie alle Widgets, die zurzeit aktiv sind, und links die inaktiven, aber verfügbaren Widgets.
Durch einfaches Drag-and-Drop können Sie die Widgets hin und her ziehen. Einziges sinnvolles Widget wäre
vielleicht ein Textfeld mit Ihren Kontaktdaten. Sie können jedoch auch alle Widgets in das linke Feld ziehen
und somit deaktivieren.
Kontaktdaten müssen Sie mit HTML-Codes eingeben, da sonst keine Zeilenumbrüche eingefügt werden:
<p>Miriam Neidhardt</p>
<p>Rehweg 14b</p>
<p>26129 Oldenburg</p>
Um die E-Mail-Adresse so einzufügen, dass sie anklickbar ist, gibt es für HTML-Unkundige einen Trick: Gehen
Sie links in der Menüleiste auf Beiträge. Tippen Sie Ihre E-Mail-Adresse in das Textfeld. Markieren Sie die E-
Mail-Adresse. Klicken Sie auf das geschlossene Kettenglied in der Toolleiste. Es öffnet sich ein Fenster.

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Geben Sie unter URL Folgendes ein: mailto:Ihre E-Mail-Adresse. Auf den Doppelpunkt darf kein Leerzeichen
folgen! Auf Link hinzufügen klicken.
Klicken Sie nun auf der rechten Seite der Toolleiste auf Text.

Dort sehen Sie Ihre anklickbare E-Mail-Adresse mit HTML-Code. Kopieren Sie diesen Code und fügen Sie ihn
in das Textfeld des Widgets ein. Und schon erscheint Ihre E-Mail-Adresse anklickbar in Fuß- oder
Seitenleiste, je nachdem, welchen Widgetbereich Sie gewählt haben!

Um Farben und Schriften der Themes Twenty Twelve/Thirteen/Fourteen einfach ändern zu können,
brauchen Sie das Plug-in „Styles“. Gehen Sie auf Plugins > Installieren und geben Sie in das Suchfeld „Styles“
ein.

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Installieren und aktivieren. Je nach ausgewählten Theme erscheint


dann oben in gelb, dass Sie für Ihr Theme noch ein weiteres Plug-in
installieren müssen – tun Sie das.

Nun gehen Sie in der Menüleiste auf Design > Anpassen. Es öffnet sich
eine lange Seitenleiste mit allen Optionen, die Sie anpassen können:
Schriftfarben (im Text, in Kommentaren, der Überschriften, Links …),
Schriftarten (ebenfalls unterteilt), Hintergrundfarben und vieles mehr.

Hier können Sie nach Herzenslust herumprobieren. Sie können die


Farbe der Menüleiste ändern, die Farbe der Schrift in der Menüleiste,
die Schriftart, die „Hover Colour“, die Farbe der Links im Text, den
Hintergrund des Kommentarfelds – einfach alles. Basteln Sie, was das
Zeug hält. Mithilfe dieses Plug-ins können Sie ein vorinstalliertes
Standard-Theme in Ihr ganz individuelles Theme verwandeln.
Tipp: Nehmen Sie als Schriftfarbe nicht das vorinstallierte Schwarz,
sondern wählen Sie einen dunklen Grauton. Das sieht weniger „hart“
aus.

Sinn dieser Anpassung des Themes ist es hauptsächlich, dass Sie sehen was alles möglich ist. Durch das
Basteln mit diesem Theme und dem Plug-in merken Sie, was Ihnen daran gefällt – und was überhaupt nicht.
Mit diesem Wissen können Sie später entweder ein fertiges Theme suchen oder sich ein eigenes Theme
erstellen lassen.

Sie müssen natürlich kein vorinstalliertes Theme nehmen – im Internet werden zahlreiche fertige, zum Teil
kostenlose Themes angeboten. Viele finden Sie im Dashboard unter Design > Themes > Neues Theme
hinzufügen.

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Hier können Sie eine Vorauswahl vornehmen, wenn Sie z. B. eine bestimmte Farbe bevorzugen, und sich aus
den daraufhin vorgestellten Themes dasjenige aussuchen, das Ihnen am meisten zusagt. Wählen Sie eines
mit „flexibler Breite“! Dann ist das Theme „responsive“, d. h., es passt sich der Bildschirmgröße an und ist
somit auch auf dem Smartphone gut zu lesen.

Beachten Sie jedoch, dass Sie bei den fertigen Themes wenig Möglichkeiten haben, Farben oder Schriften zu
ändern – das wäre etwas für Profis.

Eine weitere Option ist es, sich ein fertiges Theme zu kaufen, z. B. unter www.themeforest.com. Die
meisten dieser Themes bieten Theme Options, mit denen Sie Farben, Schriften usw. ändern können.
Allerdings sind diese Themes für den Laien auch recht kompliziert; üben Sie erst einmal mit einem einfachen
kostenlosen Theme, und arbeiten Sie sich dann hoch.

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Menü

Ein Menü muss nicht nur oben in der horizontalen Leiste erscheinen, man kann es auch in die Seiten- oder
Fußleiste setzen. Oder ein zweites Menü herstellen – z. B. eine separates Menü für die rechtlichen
Pflichtseiten im Footer oder ein Menü für die Unterseiten, das nur auf der dazugehörigen Elternseite
erscheint.

Ein eigenes Menü können Sie anlegen unter Design > Menüs. Dem neuen Menü einen Namen geben, z. B.
„Hauptmenü“ und anlegen. Nun können Sie links unten die Seiten anklicken, die in diesem Menü erscheinen
sollen. Zum Menü hinzufügen, eventuell per Drag-and-Drop in eine Reihenfolge bringen und speichern. Für
die verbleibenden Seiten legen Sie genauso ein zweites Menü an, z. B. „Rechtliches“.

Nun auf Design > Widgets gehen und dort Individuelles Menü aus dem linken Bereich mit den verfügbaren
Widgets in den rechten Bereich ziehen. Nun erscheint die Menüleiste abhängig davon, welchen
Widgetbereich Sie gewählt haben, seitlich oder im Footer.

Unter Design > Anpassen können Sie mit dem Plug-in Styles unter Navigation das Navigationsmenü
festlegen; das ist dasjenige, das in der horizontalen Leiste erscheinen soll (es muss natürlich nur ausgewählt
werden, wenn Sie mehr als ein Menü haben).

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Plug-ins

Ein Theme selbst hat nur wenige Funktionen, was auch sinnvoll ist, denn nicht jeder hat dieselben
Ansprüche. Deshalb werden Themes individuell mit Funktionen angereichert; das ist die Aufgabe von Plug-
ins.
Plug-ins werden installiert unter Plugins > Installieren. Name des Plug-ins eingeben, auf Plugin suchen
klicken, beim entsprechenden Plug-in auf Jetzt installieren klicken, auf Aktivieren klicken, und schon haben
Sie ein Plug-in! Von denen das ein oder andere dann aber noch konfiguriert werden muss.

Nach der WordPress-Installation sind bereits einige Plug-ins vorinstalliert – diese können Sie alle löschen,
indem Sie unter dem Plug-in auf Löschen klicken und dieses Vorhaben anschließend bestätigen.

Hier ein paar nützliche Plug-ins, die Sie sicherlich gebrauchen können (in alphabetischer Reihenfolge):

All in One Favicon

Ein Favicon ist das Bildchen, das im Browser-Tab neben der Bezeichnung Ihrer Seite erscheint. Ein Favicon
macht Ihre Seite individuell: Wenn der Leser mehrere Tabs geöffnet hat, findet er den Ihren schneller
wieder, und überhaupt sieht ein Favicon hübsch aus. Das Plug-in „All in One Favicon“ wie immer installieren
und aktivieren.

Für ein Favicon brauchen Sie in erster Linie ein Bild, das Ihre Website symbolisiert. Dieses Bild muss die
Größe 16x16 oder 32x32 Pixel haben und im ICO-Format vorliegen.
Hier empfiehlt sich die Anschaffung eines Bildbearbeitungsprogramms, z. B. Photoshop Elements. Mit
diesem können Sie das Bild auf die richtige Größe und in das richtige Format bringen – nicht nur dieses,
sondern auch alle anderen Bilder, die Sie in Ihre Website einbringen möchten. Photoshop Elements gibt es
ab und an im Angebot für 30-35 Euro, kostet also nicht die Welt. Alternativ können Sie auch www.fotor.com
nutzen. Lösungen zum Konvertieren aus dem GIF- in das ICO-Format finden Sie kostenlos online; einfach
googeln.

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Im linken Menü unter Einstellungen finden Sie nun einen neuen Unterpunkt All in one Favicon. Dort lagen
Sie unter ICO Frontend Ihr Bild im ICO-Format hoch. Unten auf Änderungen übernehmen klicken, und
schon sollte Ihr Favicon im Browser erscheinen.

All in One SEO

Das Plug-in für die Suchmaschinenoptimierung. Achten Sie darauf, dass Sie wirklich „All in One SEO Pack“
erwischen und nicht „Woocommerce – All in One SEO Pack“, das an erster Stelle erscheint.

Installieren und aktivieren. Anschließend erscheint in der linken Menüleiste unter Dashboard der
Menüpunkt All in One SEO. Darauf klicken (General Settings). Hier nehmen Sie die Einstellungen für das
Plug-in vor.

Unter Home Title geben Sie den Titel Ihrer Website ein, wie er bei
Google in der ersten Zeile noch vor Ihrer Domain stehen wird. Hier
sollten die wichtigsten Suchbegriffe stehen, mit denen Sie gefunden
werden wollen, im Beispiel unten ist das „Übersetzer Englisch deutsch
Oldenburg Bremen – Diplom-…“ (bedenken Sie, dass weit häufiger nach
„Übersetzer“ oder „Übersetzung“ gegoogelt wird als nach
„Übersetzerin“). Wichtig ist durchaus die Reihenfolge dieser
Schlüsselwörter – das Wichtigste immer zuerst und somit nicht Ihr
Name! Denn diesen müssen und wollen Sie aller Wahrscheinlichkeit
nach nicht für Suchmaschinen optimieren.

Unter Home Description erstellen Sie eine kurze Zusammenfassung zu der Frage, was den Besucher auf
Ihrer Seite erwarten wird. Diese Beschreibung erscheint in der Trefferliste der Suchmaschine unter Ihrer

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Domain und sollte den Suchenden neugierig machen, damit er auch auf Ihre Seite klickt. Im Beispiel unten
ist das „Diplom-Übersetzerin für Englisch und Russisch in den Bereichen Medizin …“. Dieser Text sollte 140-
160 Zeilen lang sein.

Home Keywords können Sie eingeben – angeblich werden diese


von den Suchmaschinen allerdings geflissentlich ignoriert.
Wenn Sie fertig sind, klicken Sie unten auf Update. Nun dauert
es ein paar Tage, bis Ihre Seite mit den Angaben in den
Suchmaschinen erscheint (und überhaupt müssen Sie davor erst
den Haken bei „Verbietet den Suchmaschinen die Website zu
indizieren“ entfernen – allerdings erst, wenn Ihre Website fertig ist).
Doch nicht nur die gesamte Website lässt sich so für die Suchmaschinen optimieren, sondern auch einzelne
Seiten. Bei jeder angelegten Seite erscheint unten der Kasten für das All-in-One-SEO-Plug-in, wo Sie wieder
Title, Description und Keywords eingeben können – diesmal eben nur für diese Unterseite . Nutzen Sie
diese Möglichkeit, damit auch Ihre Unterseiten gefunden werden und nicht nur die Startseite! Optimieren

Sie die Unterseite „Korrektorat“ beispielsweise mit einer entsprechenden Beschreibung und die Unterseite
„Fachübersetzungen“ mit einer anderen (mehr dazu im Kapitel SEO).

Das Plug-in kann jedoch noch mehr: Aktivieren Sie unter All-in-One-SEO > Feature Manager die XML
Sitemap. Nun erscheint im Menü unter All-in-One-SEO ein neuer Unterpunkt: XML Sitemap. Hier können
Sie Einstellungen ändern – müssen Sie aber nicht. Allerdings müssen Sie hier drei Häkchen setzen:

Dadurch wird eine „XML-Sitemap“ erstellt, mithilfe derer die Suchmaschinen Ihre Website schneller finden
und indizieren, sprich: in die Suchmaschinenergebnisse aufnehmen. Natürlich erst, wenn Sie fertig sind und
das Häkchen bei „Verbietet Suchmaschinen diese Website zu indizieren“ entfernt haben.

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Contact Form 7

Ein Kontaktformular, das dem Besucher die Möglichkeit bietet, den zu übersetzenden Text hochzuladen und
mitzusenden.
Plug-in installieren und aktivieren. Anschließend entweder auf der Seite Plug-ins unter Contact Form 7 auf
Einstellungen klicken oder aber links in der Menüleiste auf Formular gehen. Ein „Kontaktformular 1“ ist
bereits als Beispiel angelegt; dieses können Sie beibehalten und bearbeiten. Dafür auf Bearbeiten
(erscheint, wenn Sie mit dem Cursor über „Kontaktformular 1“ fahren) klicken.
Die Felder „Ihr Name“, „Ihre E-Mail-Adresse“, „Betreff“, „Ihre Nachricht“ und „Senden“ sind bereits
vorgegeben. Tipp: Ändern Sie das Feld „Betreff“ zu „Gewünschte Sprachrichtung“. Sie werden nicht
glauben, wie viele Kunden diese wichtige Angabe vergessen; so minimieren Sie solche Fälle. Ein Feld für den
File-Upload fügen Sie wie folgt hinzu:

1. Rechts auf Tag generieren gehen. Daraufhin öffnet sich ein Drop-Down-Menü. Darin Datei-Upload
auswählen. Den Code unter „Kopieren Sie den Code und fügen diesen in das Formular links ein“
kopieren und – Sie haben es schon erraten – in das Formular links einfügen, am sinnvollsten
vermutlich zwischen „Betreff“ und „Ihre Nachricht“, oder aber auch woanders hin – wie Sie
möchten. Über diesen Code schreiben Sie: <p>Ihr Text<br /> oder „Ihre Datei“ zwischen die HTML-
Tags; was immer in Ihrem Kontaktformular stehen soll.
2. Damit diese Datei auch als Anhang zur E-Mail bei Ihnen ankommt, kopieren Sie den Code unter
„Und setzen Sie diesen Code in das Datei-Anhang-Feld unterhalb ein“ und setzen Sie ihn –
Überraschung! – in das Feld unter Datei Anhänge unten links ein.

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3. Rechts neben diesem Feld sehen Sie das Grundgerüst der Nachricht, wie sie bei Ihnen ankommen
wird. Wenn Sie möchten, dass der Absender automatisch eine Bestätigungsmail erhält, aktivieren
Sie das Feld Verwendete Mail (2) im Bereich Mail (2).

Es öffnet sich ein Feld, das dem unter Schritt 2 abgebildeten sehr ähnlich sieht. Soll der Absender
auch seinen Dateianhang erhalten, fügen Sie hier wieder den Code aus Schritt 2 in das Feld Datei
Anhänge ein. Rechts sehen Sie das Grundgerüst der automatischen Mail, die der Anfragende
erhalten wird. Hier können Sie Änderungen vornehmen und einen Text für den Empfänger
verfassen, in dem Sie sich für seine E-Mail bedanken und mitteilen, dass Sie diese so bald wie
möglich beantworten werden.
4. Unten die Meldungen korrigieren. Die deutsche Übersetzung ist nicht immer ganz korrekt.
5. Oben rechts auf das blaue Speichern klicken und anschließend den Text unter „Kopieren Sie diesen
Code und fügen Sie ihn in einen Artikel, eine Seite oder einem Text-Widget ein“ kopieren und –
Tadaa! – dort einfügen, wo Ihr Kontaktformular erscheinen soll, sinnvollerweise auf der Seite
Kontakt.

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6. Probieren Sie das Kontaktformular aus, indem Sie sich damit selbst eine E-Mail schreiben.
Änderungen können jederzeit über Formular > Bearbeiten durchgeführt werden, ohne dass der
Code für das Formular geändert werden muss.

Hide Title

Wenn Ihnen das „Home“ auf Ihrer Startseite auf die Nerven geht, können Sie diesen Titel auf ausgewählten
Seiten mit diesem Plug-in verbergen. Installieren, aktivieren, und dann erscheint auf jeder einzelnen Seite
ein Kästchen Hide Title. Wenn Sie hier ein Häkchen setzen, ist der Titel der Seite nicht mehr sichtbar.
Stattdessen können Sie eine neue Überschrift eingeben und diese als Überschrift 2 (auf der Startseite als
Überschrift 1) markieren.

Jetpack

Jetpack by WordPress.com ist ein wahrer Tausendsassa und hat viele Funktionen, beispielsweise das bereits
im Kapitel „Editor“ erwähnte „CSS bearbeiten“.
Um alle Features nutzen zu können, müssen Sie Jetpack mit WordPress.com verbinden. Dazu werden Sie
nach Installation und Aktivierung automatisch aufgefordert. Haben Sie noch kein Benutzerkonto, können Sie
bei dieser Gelegenheit eines erstellen.

Kleiner Ausflug: Wenn Sie schon dabei sind, das Nutzerkonto zu erstellen, laden Sie auch ein Bild von sich
hoch und geben Sie eine Beschreibung Ihrer Tätigkeit ein. Wenn Sie auf anderen Blogs kommentieren (und

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dabei die bei WordPress eingegebene E-Mail-Adresse eintragen), erscheint dieses Bild von Ihnen als
Gravatar und der Leser, der mit der Maus darüber fährt, kann Ihre Beschreibung lesen. So weiß er sofort,
mit wem er es zu tun hat. Und wer weiß? Vielleicht braucht er Ihre Dienste ja!
Unter anderem bietet Jetpack die folgenden Funktionen:

Statistiken: Mit dieser Funktion können Sie einsehen, wie viele Besucher Ihre Seite hat, wie diese Besucher
Sie gefunden und auf welche Links sie geklickt haben. Wenn Sie ein Smartphone haben, funktioniert diese
Funktion auch über die kostenlose WordPress-App. Interessant und wichtig für die Analyse, ob Ihre
Suchmaschinenoptimierung funktioniert. Genau aus diesem Grunde brauchen Sie zwingend eine Unterseite
„Datenschutz“ mit einer Datenschutzerklärung – immerhin sammeln Sie Daten über Ihre Besucher. Ein
Muster finden Sie hier: http://rechtsanwalt-schwenke.de/wordpress-com-stats-pluginjetpackblogs-
datenschutzkonform-nutzen-mit-muster-der-datenschutzerklaerung/
Zusätzliche Widgets: zum Beispiel die Möglichkeit des Einbindens eines Fotos in die Seitenleiste.

Hierfür links in der Menüleiste auf Mediathek gehen und über Medien hinzufügen das gewünschte Bild
hochladen. Anschließend neben dem Bild auf Bearbeiten klicken und die Datei-URL zum Bild kopieren.

Dann über Design > Widgets das Widget Jetpack: Bild rechts in die Seitenleiste ziehen. Hier geben Sie die
URL unter Bild-URL ein. Wenn gewünscht, können Sie dem Widget einen Titel geben, der über dem Bild
erscheint, und das Bild mit Text, Titel und Unterschrift versehen. Außerdem können Sie die Größe des Bildes
anpassen und eine URL eingeben, auf die der Leser geleitet werden soll, wenn er auf das Bild klickt. Mit
Speichern bestätigen. Mit Klick auf Sichtbarkeit können Sie auch festlegen, auf welchen Seiten das Widget
erscheinen soll oder auf welchen nicht.

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Custom CSS: Mit dieser Funktion können Sie Änderungen am Theme vornehmen, die das Plug-in Styles nicht
vorsieht
Beispielsweise schließt der Content beim Theme TwentyThirteen nicht bündig mit den Fotos ab.Wenn Sie
das ändern möchten, gehen Sie wie folgt vor:
Gehen Sie auf Design -> Editor. Sie befinden Sich nun im Stylesheet style.css. Dort suchen Sie unter Punkt
Punkt 5.3 Entry Content den folgenden Code:

.entry-content img.alignleft,
.entry-content .wp-caption.alignleft {
margin-left: -60px;
}

.entry-content img.alignright,
.entry-content .wp-caption.alignright {
margin-right: -60px;
}

Diesen kopieren Sie, gehen auf Design -> Custom CSS und setzen den Code dort ein. Anschließend löschen
Sie zweimal die 6:

Speichern und fertig! Die Fotos schließen nun bündig mit dem Text ab.

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Wenn Sie die Suchfunktion in der Menüleiste loswerden möchten, suchen Sie im Stylesheet unter Punkt 4.2
Navigation den folgenden Code:
.site-header .search-form {
position: absolute;
right: 20px;
top: 1px;
}
Diesen kopieren Sie wieder in das Feld bei Custom CSS und fügen dann vor die letzte Klammer folgende
Zeile ein: display: none; Speichern und fertig! Die Suchlupe sollte nun verschwunden sein.

Und so können Sie praktisch alles am Design ändern. Sie müssen „nur“ den richtigen Code im Stylesheet
finden, in Custom CSS kopieren und ändern.

Auch ein Widget für Ihren Twitter-Feed bietet Jetpack. Nach Installation des Jetpack-Plug-ins erscheinen
diese zusätzlichen Widgets unter Design > Widgets. Einfach ausprobieren!

Polylang

Mit diesem Plug-in können Sie Ihre Website zweisprachig erstellen. Installieren, aktivieren, und dann
können Sie unter Einstellungen > Sprachen einstellen, in welchen Sprachen Ihre Website verfügbar sein soll,
z. B. Deutsch und Englisch.
Nach Installation und Aktivierung von Polylang erscheint in der linken Leiste im Dashboard unter
Einstellungen ein neuer Punkt Sprachen. Auf der ersten Seite stellen Sie ein, in welchen Sprachen Ihre

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Website verfügbar sein soll.

Im rechten Tab Einstellungen stellen Sie oben die Standard-sprache ein, also die Sprache, die zuerst
erscheinen soll, wenn jemand Ihre Domain aufruft. In der Regel wäre das Deutsch.
Unter URL-Veränderungen wählen Sie aus, ob die Unterseiten lieber als en.meinedomain.de oder
meinedomain.de/en dargestellt werden sollen. Reine Geschmackssache.
„URL Informationen für die Standardsprache verstecken“: Wenn Sie hier einen Haken setzen, heißt die
deutsche Startseite www.meinedomain.de.
Ohne Haken heißt sie www.meinedomain.de/de, soll heißen, jede Sprachversion erhält das Kürzel für die
Sprache, auch die Startseite in der Standardsprache.
Der nächste Punkt dürfte klar sein: Hier können Sie wählen, ob Sie neben dem Kürzel für die Sprache auch
noch die Bezeichnung der Sprache selbst in die URL integrieren möchten.

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Das Geniale an diesem Plug-in ist der mittlere Tab: Übersetzung von Sätzen. Hier finden Sie die
Seitenbeschreibung, Titel von Widgets, Ihre Eingaben im SEO-Plug-in und alles wieder, was sonst noch so
übersetzt werden muss. Ihre Übersetzung können Sie bequem in die dafür vorgesehene Zeile eintippen.
Aber Vorsicht: Immer, wenn Sie beispielsweise im SEO-Plug-in etwas ändern, schaltet der entsprechende
Satz in der Fremdsprache wieder auf Deutsch um. Sie müssen den Tab Übersetzung von Sätzen dann wieder
aufrufen und den Text in der Fremdsprache erneut eingeben. Ja, das ist umständlich, aber auch der einzige
Nachteil, der mir an Polylang bisher aufgefallen ist.
Wenn Sie nun links im Menü auf Seiten gehen, werden Sie feststellen, dass alle Ihre angelegten Seiten in
der Übersicht um ein Häkchen und ein Pluszeichen erweitert wurden. Klicken Sie auf das Pluszeichen,
können Sie die dazugehörige Seite in die neue Sprache übersetzen – den Menüpunkt und somit den
Permalink natürlich auch. Jede Sprache erhält eine eigene Seite. Seiten, die nur in einer Sprache vorliegen,
werden für den Besucher der Seite in der anderen Sprache gar nicht erst angezeigt.
Den Sprachumschalter finden Sie unter den Widgets. Von dort aus können Sie ihn die Seiten- oder Fußleiste
ziehen – fertig! Schöner wäre er in der Menüleiste oder im Header – ein Profi kann das einfach einbinden
(dieser Punkt trifft auf alle genannten Plug-ins zu).

WP Typography

Die Anführungszeichen sind bei WordPress standardmäßig englisch und somit beide oben. Sie können dies
umgehen, indem Sie den Text mit deutschen Anführungszeichen in Word schreiben und in WordPress
kopieren – dann sind die Anführungszeichen zwar unten, die oberen jedoch deuten in die verkehrte
Richtung.

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Zu deutschen Anführungszeichen verhilft Ihnen das Plug-in WP Typography. Installieren, aktivieren, zu


Einstellungen > WP Typrography gehen. Dort bei Hyphenation als Sprache „German“ eingeben und
Änderungen speichern. Anschließend einen Kasten weiter unten im Feld Quotemarks bei Convert"foo" to:
die gewünschten Anführungszeichen im Listenfeld aussuchen. Selbiges bei 'foo' machen. Änderungen
speichern.

Nicht wundern, dass die Anführungszeichen beim Schreiben im Backend immer noch oben sind: Nach dem
Veröffentlichen erscheinen sie auf der Website oben und unten – so, wie es sein soll. Andernfalls einfach die
Anführungszeichen im Textfeld neu eingeben. Dann klappt das.

Sinnvoll ist das Plug-in nur bei einsprachigen deutschen Seiten; ist Ihre Website zweisprachig (z. B. deutsch
und englisch), müssen Sie auf den oben beschriebenen Trick mit Word zurückgreifen. Das Plug-in würde
sonst auch in den englischen Texten deutsche Anführungszeichen setzen.

Es gibt zigtausende von Plug-ins für so ziemlich jeden Zweck im Netz. Wenn Sie beispielsweise Tabellen oder
einen Slider einfügen oder eine Umfrage durchführen möchten, immer einfach googeln! Wenn es auf
Deutsch nicht funktioniert, dann auf Englisch. Selbiges gilt für alle Probleme, die Sie haben. Das ist ja das
Gute daran, dass WordPress so weit verbreitet ist: Fast jedes Problem hat schon mal jemand gehabt, und
irgendjemand hat es irgendwo gelöst.
Wenn Sie nichts finden, bietet das Internet massig Foren und Gruppen, in denen Sie Ihre Frage bzw. Ihr
Problem posten können, beispielsweise die (deutsche) Facebook-Gruppe „WordPress und SEO“ unter
https://www.facebook.com/groups/wordpressundseo/. Dort finden Sie auch immer jemanden, der das
Problem für Sie löst, wenn es Ihnen zu hoch ist.

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FTP/Back-up

Als Sie Ihr Hosting-Paket erworben haben, wurde Ihnen eine E-Mail mit allen Zugangsdaten geschickt –
darunter auch die für Ihren FTP-Zugang. Diesen brauchen Sie unbedingt für das dringend notwendige Back-
up: Es kann passieren, dass sich Plug-ins nicht vertragen und ein Update Ihre Seite zerstört. Oder Sie löschen
im Editor das falsche Zeichen. Wenn Sie dann ein Back-up haben, können Sie den letzten Zustand einfach
wiederherstellen und so Ihre bisherige Arbeit retten.

Gehen Sie auf www.filezilla.de und laden Sie das Programm herunter. Loggen Sie sich mit den Daten aus der
E-Mail Ihres Hosts ein.

Links sehen Sie den Inhalt der Festplatte Ihres Rechners und rechts den Server mit dem Ordner, in dem sich
Ihre Website befindet.

Für das Back-up ziehen Sie den gesamten Ordner mit Ihrer Website aus dem rechten Fenster in das linke
und somit auf Ihre Festplatte. Das dauert eine Weile. Wiederholen Sie diesen Vorgang immer, bevor Sie ein
Plug-in aktualisieren oder mit Arbeiten an der Website beginnen! Wobei es nach dem ersten Back-up
ausreicht, nur den Ordner wp-content zu backuppen; das geht etwas schneller.

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Für ein vollständiges Back-up reicht dies jedoch nicht aus, denn Ihre WordPress-Seite besteht aus zwei
Teilen: besagtem Ordner und der Datenbank. Im Ordner befindet sich im Grunde nur das Aussehen Ihrer
Seite. Die Inhalte und damit auch Ihre Texte befinden sich in der Datenbank.

Die Datenbank sichern Sie am einfachsten direkt bei Ihrem Provider. Im Falle von Strato loggen Sie sich bei
strato.de ein, gehen unten auf Ihr Paket, dann links auf den Tab Verwaltung und dort auf
Datenbankverwaltung. Klicken Sie neben Ihrer Website auf den Button Verwaltung, und es öffnet sich ein
neues Fenster.

Öffnen Sie die Datenbank mit einem Klick auf die Zeichenfolge „DBxxxxxxx“ (wobei jedes x für eine Ziffer
steht) links oben.

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Für das Back-up der Datenbank klicken Sie oben auf Exportieren. Im darauffolgenden Fenster nichts ändern
– einfach auf OK klicken. Dadurch laden Sie die Datenbank herunter; speichern Sie diese Datei auf Ihrer
Festplatte, am besten zusammen mit dem Ordner, den Sie oben gesichert haben.

Sollten Sie nun irgendwann Ihre Seite zerschießen, klicken Sie einfach im Fenster der Datenbank oben alle
Kästchen an und wählen Sie unten löschen aus. Sie werden anschließend gefragt, ob Sie das wirklich tun
möchten. Klicken Sie auf Ja. Nun ist Ihre Datenbank weg. Die Back-up-Datenbank importieren Sie mit einem
Klick auf Importieren in der oberen Leiste. Datei auswählen, hochladen, auf OK klicken, und schon haben
Sie die alte Datenbank wiederhergestellt. Ihre Website müsste nun wieder erscheinen und den Zustand des
letzten Back-ups haben.
Anschließend löschen Sie im FTP-Programm im rechten Fenster den Ordner Ihrer Website vom Server und
ziehen anschließend den Back-up-Ordner aus dem linken Fenster (von Ihrer Festplatte) in das rechte Fenster
(auf den Server). Fertig! Ihre Website sollte nun wieder erscheinen.

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SEO

Mit etwas Zeit und Übung können Sie auch die Suchmaschinenoptimierung bequem selber erledigen
(wieder alles in alphabetischer Reihenfolge):

Backlinks

Links von anderen Webseiten auf Ihre Seite. Je mehr gute Links auf Ihre Seite verweisen und Ihre Seite somit
als Referenz zitieren und weiterempfehlen, desto wichtiger wird Ihre Seite auch eingestuft, und desto höher
steigt sie im Ranking der Suchmaschinen. Also setzen Sie einen Link zu Ihrer Seite in Online-
Branchenbüchern, sozialen Netzwerken, jedes Mal, wenn Sie in einem Blog einen Kommentar verfassen
usw.

Bilder

Alle Bilder auf Ihrer Website lassen sich mit Keywords versehen. Wenn Sie im Dashboard auf ein Bild klicken,
erscheint rechts das Kreuz – mit einem Klick darauf würden Sie das Foto löschen – und links der Stift für
„Bearbeiten“. Darauf klicken und schon erscheint ein Fenster, in dem Sie, wie zu Anfang dieses Buchs
beschrieben, das Bildtitel-Attribut (erscheint, wenn der Mauszeiger über dem Bild steht), der Alternative
Text (erscheint, wenn das Bild nicht geladen werden kann) und eventuell eine Beschriftung (erscheint unter
dem Bild) eingeben und diese entsprechend mit Keywords spicken können. Ein weiteres Argument für Bilder
auf Ihrer Website! Ebenso sollten Sie das Bild mit einer anderen oder mit derselben Unterseite verlinken –
sicherlich sinnvoller, als dass der Besucher bei Anklicken des Bilds einfach nur eine vergrößerte Version
sieht.

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Content

Wenn Sie als Übersetzer für Französisch im Fachgebiet Architektur gefunden werden möchten, müssen
exakt diese Begriffe auch in den Texten Ihrer Website auftauchen.
Möglichst:
- Im Permalink
- In der Überschrift und
- Im ersten Satz des Textes unter der Überschrift
Verschwenden Sie also nicht den wichtigsten ersten Satz Ihrer Startseite mit einem „Herzlich willkommen
auf meiner Website“! Nach diesen Wörtern wird sicherlich niemand googlen.
Längere Texte mag Google lieber als kurze, also sparen Sie nicht an Wörtern. Da sich jedoch viele Leser den
langen Text nicht durchlesen werden, packen Sie das Wichtigste in die ersten beiden Abschnitte. Vor allem
aber: Schreiben Sie gute Texte, die der Besucher gerne ließt und die ihn dazu verleiten, auf Ihrer Seite zu
bleiben.

Einstellungen

Wählen Sie unter Einstellungen > Allgemein einen aussagekräftigen Seitentitel und einen ebenso
aussagekräftigen Untertitel. Wenn Sie Ihre Kopfzeile so eingestellt haben, dass dieser Text dort erscheint,
muss dort natürlich eingetragen werden, was in der Kopfzeile stehen soll. Doch selbst, wenn der Text nicht
in der Kopfzeile erscheinen soll, sollten Sie beide Zeilen unbedingt aussagekräftig und gespickt mit Keywords
ausfüllen! Für Google sind sie nämlich höchstrelevant.

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Google Places

Mit einem Google-Konto können Sie Ihre Website kostenlos bei Google Places eintragen. Sie wird dann
gefunden, wenn jemand eines der von Ihnen gewählten Keywords (sinnvollerweise „Übersetzer“ o. Ä.) in
Verbindung mit Ihrem Wohnort googelt. Mehr unter http://www.google.de/business/placesforbusiness/

Keyword-Domain

Wenn jemand „Übersetzer Französisch“ googelt, erscheinen die Domains, die „Übersetzer“ und
„Französisch“ beinhalten, oft ganz oben – sofern sich hinter diesen Domains auch Content verbirgt, versteht
sich! Eine solche Domain allein zur Weiterleitung zu verwenden, bringt nichts mehr. Die Endung ist bei einer
Keyword-Domain übrigens egal; wenn uebersetzer-franzoesisch.de schon vergeben ist, sind die Endungen
.eu oder .net vielleicht noch zu haben. Für die Suchmaschinen macht das keinen Unterschied. Bedenken Sie
jedoch, dass der deutsche Besucher gewöhnt ist, „de“ als Endung einzugeben, und so womöglich bei der
Konkurrenz landet, wenn er die falsche Endung eingibt.

Pagespeed

Relevant für ein gutes Ranking sind auch die Größe der Website und vor allem die Geschwindigkeit, mit der
sie sich aufbaut. Je länger die Seite zum Laden braucht, desto schlechter für die SEO – und den Besucher
nervt es sicher auch. Testen können Sie Ihre „PageSpeed“ hier:
https://developers.google.com/speed/pagespeed/insights/. Dort erhalten Sie auch
Verbesserungsvorschläge.
Die vermutlich einfachste Maßnahme ist die Reduzierung der Bilder: Wenn Sie auf einer Seite ein Bild
anzeigen möchten, laden Sie es in exakt der Größe hoch, in der es erscheinen soll. Wenn Sie es
beispielsweise in der Größe 1200 x 600 px hochladen, jedoch nur mit den Maßen 300 x 150 px anzeigen,
muss dennoch das große Bild hochgeladen werden – und das dauert unnötig lange. Speichern Sie es deshalb

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gleich in der kleineren Größe ab, und zwar als PNG und jagen es dann durch die Komprimierung unter
https://tinypng.com/. Durch diese Vorgehensweise sparen Sie jede Menge MB, und das ohne zulasten der
Bildqualität.

Viel Speed gewinnen Sie auch durch Browser-Caching und Komprimierung. Für beides gibt es mehrere
Möglichkeiten und nicht alle funktionieren bei allen Hosts. Bei Strato müssen Sie die Datei „htaccess“
öffnen. Diese finden Sie über FTP im Hauptordner Ihrer Website. Diese öffnen und gleich unter das # BEGIN
WordPress folgenden Code einfügen:
mod_gzip_on Yes
<IfModule mod_expires.c>
ExpiresActive On
ExpiresByType text/css "access plus 1 weeks"
ExpiresByType application/javascript "access plus 1 weeks"
ExpiresByType application/x-javascript "access plus 1 weeks"
ExpiresByType image/gif "access plus 1 months"
ExpiresByType image/jpeg "access plus 1 months"
ExpiresByType image/png "access plus 1 months"
ExpiresByType image/x-icon "access plus 1 months"
</IfModule>

Geänderte Datei speichern und wieder auf den Server laden (vom linken in das rechte Fenster ziehen). Nun
haben Sie Browser Caching und Komprimierung aktiviert und Ihre Website sollte um Einiges schneller laden.
Aus irgendeinem merkwürdigen Grunde verschwinden diese Angaben ab und an einfach so aus der
htaccess-Datei; überprüfen Sie deshalb immer mal wieder Ihren Pagespeed. Wenn der auf einmal sinkt und
Ihnen geraten wird, Komprimierung und Browser-Caching zu aktivieren, sehen Sie in der htaccess-Datei
nach dem Code und ergänzen ihn bei Bedarf wieder.

Eine weitere Maßnahme ist das Plug-in W3 Total Cache. Nach Installation und Aktivierung sehen Sie in der
Menüleiste links einen neuen Tab Performance. Gehen Sie dort auf General Settings und aktivieren Sie
folgende Punkte: Page Cache, Minify, Database Cache, Object Cache und Browser Cache. Unter

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Miscellaneous entfernen Sie das Häkchen bei „Enable Google Page Speed dashboard widget“. Fertig! Mehr
Einstellungen sind gar nicht nötig.

Permalinks

Nicht nur die Domain ist wichtig für die Suchmaschinenoptimierung, sondern die komplette URL – also auch
die der Unterseiten! Wenn Sie die Permalink-Einstellungen nicht schon gleich nach der Installation geändert
haben, sollten Sie das spätestens jetzt tun. Einfach wie schon eingangs erwähnt unter Einstellungen >
Permalinks die Option Beitragsname aktivieren. Doch damit nicht genug: Nehmen wir an, Sie haben eine
Unterseite „Über mich“. Dann lautet die URL dazu www.ihreDomain.de/ubermich. Nur: Nach „uber mich“
wird ganz sicher nie jemand googeln! Das Schöne ist: Die URL muss nicht zwangsläufig so lauten, wie die
Seite heißt; Sie können sie ganz einfach ändern. Hierfür klicken Sie auf der Seite oben unter dem Titel unter
Permalink auf Bearbeiten und benennen den Permalink einfach um, z. B. in /franzoesisch-uebersetzer (mit
OK und Veröffentlichen bestätigen).

Achten Sie auf die Umlaute! WordPress macht aus „Übersetzung“ grundsätzlich „Ubersetzung“ und schon
wird der Begriff nicht als „Übersetzung“ gefunden. Fügen Sie also das „e“ ein, wo immer es fehlt, und schon
werden Sie bei Eingabe der Suchbegriffe Französisch und Übersetzer noch besser gefunden.

Plug-ins

Dieses Thema haben wir bereits im Kapitel Plug-ins abgehandelt. Mit dem Plug-in „All in One SEO“ lässt sich
Ihre Website ganz einfach und wirksam für Suchmaschinen optimieren und eine XML-Sitemap erstellen.

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Regelmäßige Aktualisierungen

Websites, an denen nie gearbeitet wird, stuft Google als Karteileichen ein, und schon verschlechtert sich das
Ranking dieser Seiten. Sehen Sie Ihren Internetauftritt deshalb als fortlaufendes
Projekt und ändern und ergänzen Sie immer mal wieder etwas. Aus diesem Grunde
stehen Blogs übrigens im Ranking höher als statische Websites, da diese mit jedem
neuen Artikel aktualisiert werden. Ein gutes Argument für das Einbinden eines Blogs
in die Unternehmenswebsite. Auch eine Unterseite „News“ sorgt für aktuellen
Content – sofern Sie regelmäßig News veröffentlichen, versteht sich.

Traffic

Viele Besucher auf Ihrer Website signalisieren die Wichtigkeit der Seite, und wichtige Seiten erhalten bei
Google ein höheres Ranking. Wobei alle Maßnahmen, mit denen Sie besser gefunden werden,
logischerweise zu mehr Besuchern führen! Wichtig ist deshalb jedoch auch, dass sich die Besucher durch
Ihre Seite klicken und nicht sofort wieder abspringen. Das erreichen Sie über die internen Verlinkungen -
und natürlich durch relevante Inhalte!

Überschriften

Nutzen Sie (aussagekräftige) Überschriften im Text und kennzeichnen Sie diese als Heading/Überschrift der
Ebene 2 oder 3, zu finden in der Werkzeugleiste oberhalb des Texteingabefeldes.
Überschrift 1 sollten Sie nur ein einziges Mal auf der gesamten Website verwenden: Nämlich auf der
Startsseite. Diese Überschrift 1 ist für Google die wichtigste.

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Variationen

Es ist durchaus relevant, in welcher Reihenfolge der Suchende die Keywords eingibt, z. B. ob er nach
„Übersetzer Französisch“ oder nach „Französisch Übersetzer“ sucht. Variieren Sie deshalb auch die
Reihenfolge bei Ihrer Suchmaschinenoptimierung.

Verlinkungen

Auch interne Links – also solche von einer Unterseite Ihrer Website auf eine andere – sind für Google
relevant und tragen dazu bei, dass der Leser länger auf Ihrer Seite bleibt. Verlinken Sie die Keywords in
Ihrem Text zu anderen Seiten Ihrer Website. Nehmen wir beispielsweise an, auf Ihrer Startseite stünde: „…
biete ich Fachübersetzungen …“. Das Wort „Fachübersetzungen“ verlinken Sie dann zu Ihrer Unterseite
„Fachübersetzungen“. Wichtig ist hierbei, dass Sie wirklich Keywords verlinken – ein verlinktes „hier“ hilft
wenig weiter. Um ein Textelement zu verlinken, markieren Sie dieses und klicken oben in der Toolleiste auf
das geschlossene Kettenglied. Daraufhin erscheint ein Fenster, in dem Sie unter URL den Link eintragen, zu
dem der Leser umgeleitet werden soll, und unter Titel eine mit Keywords gespickte Kurzbeschreibung
eingeben. Diese erscheint, wenn der Leser mit der Maus über das verlinkte Element fährt. Setzen Sie bei
Verlinkungen außerhalb Ihrer Seite ein Häkchen bei „Link in neuem Fenster oder Tab öffnen“, damit der
Besucher auf Ihrer Seite bleibt! Ohne dieses Häkchen ist er weg und wer weiß, ob er wiederkommt.

Suchmaschinenoptimierung braucht Zeit! Es dauert immer eine Weile, bis Erfolge sichtbar werden. Also nur
Geduld!
Experimentieren Sie, insbesondere mit der Description im All in One SEO-Plug-in, dem Untertitel unter
Einstellungen > Allgemein und dem ersten Satz/der Überschrift auf Ihrer Homepage. Orden Sie jedem
dieser drei Sätze unterschiedliche Keywords zu und überprüfen Sie, wie sich das auf Ihr Ranking auswirkt.
Ändern Sie am besten immer nur einen dieser Sätze und führen Sie Buch, wann Sie was geändert haben und
welche Folgen das hatte! So können Sie gezielt Einfluss auf Ihr Ranking nehmen.

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Landing Pages

Landing Pages, also separate Startseiten für einen Internetauftritt, können ebenfalls wunderbar zur
Suchmaschinenoptimierung genutzt werden.

So gibt es eine Agentur in der Schweiz, die eine eigene Unterseite für Oldenburg aufgesetzt hat. Nach dem
üblichen „Was bieten wir“ und einer Preisliste folgt ein kurzer Ausflug in die Geschichte Oldenburgs (acht
Zeilen) und dann ganz unten das, worauf es der Agentur ankommt: Es wird behauptet, man führe eine
Umfrage durch, mit welchen Suchbegriffen der Besucher die Seite gefunden hat, und es folgt eine
Aufzählung aller möglichen Suchbegriffe, mit denen die Agentur gefunden werden möchte (22 Zeilen!).
Somit wird sie natürlich auch mit all diesen Suchbegriffen gefunden! Klickt man auf eine andere Unterseite,
findet man nie wieder zu dieser Landing Page zurück. Es ist anzunehmen, dass diese Agentur mehrere
Landing Pages für alle möglichen Orte hat.

Es geht aber natürlich auch anders. So können Sie beispielsweise eine Landing Page speziell für Ärzte
erstellen. Oder für Architekten. Je nachdem, wo Ihr Fachgebiet liegt. So können Sie eine Seite ganz gezielt
für eine Zielgruppe optimieren, ohne dass Personen außerhalb dieser Zielgruppe, die sich nicht für diese
Unterseite interessieren würden, sie finden.

Für eine separate Landing Page erstellen Sie ganz normal eine Seite und schließen sie mit dem Plug-in
„Exclude Pages from Navigation“ vom Menü aus. Nun verlinken Sie nur noch von der Landing Page zur
eigentlichen Startseite Ihrer Website (oder welche Seite auch immer der Leser als Nächstes aufrufen
betreten soll) und fertig!

Den Link zu einer solchen Landing Page können Sie auch in einem QR-Code verschlüsseln und diesen auf
Visitenkarten oder Prospekte drucken, die Sie gezielt nur der Zielgruppe zugänglich machen (z. B. auf
Fachmessen oder anderen Fachveranstaltungen).

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Was Sie vermeiden sollten:

Doppelter Content

Es klingt verführerisch, sich einfach drei Domains zuzulegen und unter jeder Domain dieselbe Website
einzustellen, um besser gefunden zu werden. Google erkennt den doppelten Content jedoch und bestraft
ihn mit einem schlechten Ranking. Wenn Sie mehrere Domains haben möchten, dann richten Sie
Weiterleitungen oder unterschiedliche Landing Pages ein und verlinken von dort aus auf die Hauptseite.
Unique Content, also einzigartiger Text, ist immer noch das beste Mittel für die Suchmaschinenoptimierung.

Zu viele Keywords

Erstens kann das als Keyword-Spamming gedeutet werden und zulasten Ihres Rankings gehen, und zweitens
nutzt es Ihnen wenig, wenn viele Interessierte Sie problemlos finden, die Seite aufgrund der schlechten
Texte jedoch sofort wieder verlassen.

Prüfen Sie, welche Seiten ganz oben stehen, wenn Sie die Begriffe googeln, unter denen Sie gerne gefunden
werden möchten. Wenn Sie diese Seite öffnen und mit der rechten Maustaste darauf klicken, wählen Sie
Seitenquelltext anzeigen. So können Sie Seitentitel, Seitenbeschreibung und Keywords einsehen und
wertvolle Anregungen daraus ziehen.

Bedenken Sie, dass sich kaum ein Suchender bis zur zweiten oder gar dritten Seite der Trefferliste
durchklicken wird – schon gar nicht, wenn er zuvor fündig geworden ist. Häufig fordert ein Unternehmen
drei Angebote an – und diese Anfragen gehen mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit an die ersten drei
relevanten Treffer. Wenn Sie es also mit einem Keyword oder einer Keyword-Kombination nicht mindestens
auf die zweite Seite schaffen (oder nicht unter die ersten drei Übersetzer, die nach Abzug all der
Wörterbucheinträge erscheinen), dann wählen Sie lieber eine andere speziellere Keyword-Kombination.
Nach „Übersetzer Englisch“ googlen zwar mehr und somit erhalten die Übersetzer, die dann oben
erscheinen, auch mehr Anfragen - diese konkurrieren dann jedoch auch mit den „Umtütern“, die sich

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speziell auf diese allgemeinen Suchbegriffe optimiert haben. „Übersetzer medizinische Fragebögen“ wird
zwar seltener gegoogelt, wer Sie jedoch bei dieser Suche findet, sucht tatsächlich Sie, und Sie werden das
Angebot mit einer höheren Wahrscheinlichkeit nicht umsonst erstellen.

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Blog

Wenn Sie ein Blog in Ihre Website integrieren möchten, geht das wie folgt:

1. Unterseite mit dem Namen „Blog“ anlegen – oder wie immer Ihr Blog heißen soll.
2. Auf Einstellungen > Lesen gehen und diese neue Seite als Beitragsseite auswählen.

Wenn Sie nun auf Beiträge gehen und einen neuen Beitrag erstellen, erscheint dieser unter der Unterseite
Blog.
Wenn Sie das Plug-in „Jetpack“ installiert haben, können Sie die Sichtbarkeit der Widgets einstellen, d. h.,
Sie können für die Beitragsseiten des Blogs andere Widgets in der Seitenleiste anzeigen als bei den anderen
Unterseiten.
Klicken Sie hierfür im betreffenden Widget auf Sichtbarkeit.
Die Widgets, die nur im Blog in der Seitenleiste
erscheinen sollen, stellen Sie so ein wie auf dem Bild.
Zusätzlich gehen Sie auf „Verstecken, wenn Seite ist
Seite“.
Bei Widgets, die nur auf Unternehmensseiten
erscheinen sollen, nehmen Sie die Einstellung genau
umgekehrt vor. Funktioniert natürlich auch für die
Fußleiste.
Für ein Blog brauchen Sie unbedingt ein Plug-in gegen Kommentar-Spam – Sie werden nach einer Weile
selber merken, warum. Das Plug-in meiner Wahl hierfür nennt sich AntiSpam Bee. Installieren, aktivieren,
und dann können Sie unter Einstellungen Ihre Einstellungen vornehmen. So habe ich beispielsweise
festgelegt, dass Kommentare nur auf Deutsch zugelassen sind – die meisten Spam-Kommentare sind auf
Englisch, und warum sollte in meinem deutschen Blog jemand auf Englisch kommentieren?

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Das war’s! Mit dieser Anleitung sollten Sie sich eine eigene Website basteln können. Und auch wenn ich
nach wie vor dafür plädiere, das Design von einem Profi machen zu lassen, gibt es im Internet eine Fülle von
fertigen Themes, die Sie für sich anpassen können:
www.elegantthemes.com
www.themeforest.com
www.elmastudio.de
… um nur ein paar Quellen zu nennen. Sie werden jedoch oftmals nicht ohne Profi auskommen. Irgendeine
Änderung, irgendein Feature wird es immer geben, das sie haben wollen und alleine nicht hinkriegen. Diese
Profis finden Sie beispielsweise in der bereits erwähnten Facebook-Gruppe „WordPress und SEO“ unter
https://www.facebook.com/groups/wordpressundseo/.

Wenn Sie etwas nicht verstanden oder Fragen haben, kontaktieren Sie mich gerne unter miriam@miriam-
neidhardt.de. Anfang September 2014 gebe ich auch wieder einen diesmal zweitägigen Workshop zum
Thema „Die eigene Website mit WordPress“ in Köln, zu buchen unter www.bdue.de.

Last, but not least danke ich Christian Alkemper für das Korrekturlesen dieses Werks!

Und nun: Frohes Basteln und viel Spaß mit Ihrer neuen Website!

© Miriam Neidhardt
www.miriam-neidhardt.de