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Lehren und Lernen ohne Worte

I Nonverbales
Klasse nzim m e rm a n age m e nt
Ohne viele Worte das Klassenzimmer managen

Wir reden und reden im Unterricht ... und oft haben wir das
Gefüh[, dass Schülerinnen und Schüler uns einfach nicht zu-
hören. Spätestens das soltte Anlass genug sein, uns mehr der
nonverbalen Kommunikation zu widmen. Wie können wir un-
sere nonverbale Kommunikation verändern und verbessern?
Wie I<önnen wir das Ktassenzimmer mit nonverbalen Techni-
ken managen und uns bei der verbaten Kommunikation auf
d ie Vermittlun g konzentrieren?

Pnanr NrrscHr Sie hören wohl unsere Worte - aber


sie reagieren viel mehr auf unsere
Die Techniken, die hierfür vorge- nonverbalen Botschaften als auf un-
stellt werden, basieren auf dem An- sere Worte. Nonverbale Botschaften
satz des Neurolinguistischen Pro- sind viel »lauter<< als Worte. Wenn
grammierens (Grinder f Bandler), der verbale und nonverbale Botschaften
Arbeit Michael Grinders über Grup- einander widersprechen, reagieren
pendynamik im Klassenzimmer und Schüler immer auf unsere nonverba-
eigenen Erfahrungen als Lehrerin in le Nachricht. Dazu ein kleines Gedan-
Wiener Schulen für I0- bis l9-Jährige kenexperiment (Abb. 2).
sowie Erfahrungen von Teilnehmern Im ersten Beispiel widersprach die
meiner Fortbildungskurse. Schon re- Das bedeutet, dass über 90 Prozent nonverbale Botschaft der verbalen.
lativ einfach umzusetzende Techni- der Kommunikation durch nichtver- Daher waren die - gutgemeinten und
ken können Lehrerarbeit und -ver- bale Eiemente beeinflusst werden. positiven - Worte nicht glaubwürdig.
halten dabei wesentlich ändern. In- Andere Einschätzungen setzen den Das Resultat: Genau das Gegenteil des
teressanterweise sind Lehrkräften oft Anteil der Kommunikation, der non- Gewollten wurde erreicht. Beim zwei-
viele der Techniken intuitiv bewusst. verbal stattfindet, etwas niedriger auf ten Mal war das Vorgehen kongruent:
Um sie aber wirkungsvoll und zielori- über 80 Prozent. Gleichwohl ist das Verbale und nonverbale Botschaft ha-
entiert einsetzen zu können, müssen immer noch ein so beachtlicher An- ben übereingestimmt. Dadurch ist die
sie systematisiert, reflektiert und ge- teil,dass Lehrkräfte ihn unbedingt Botschaft (hoffentlich) gut herüberge-
übt werden. Die Arbeit im Klassen- beachten sollten, wenn sie erfolg- kommen und Sie haben meine Wor-
zimmer wird dadurch nicht nur leich- reich unterrichten wollen. Denn oft te geglaubt.
ter, sondern macht Lehrkräften und vermitteln wir nonverbal Botschaf- Stellen Sie sich folgende Situati-
Schülern (noch mehr) Freude und ten, die mit unseren Erwartungen on vor: Ich möchte, dass die Schüler
Spaß. und Zielen nicht übereinstimmen, einen Aufsatz schreiben. Wir haben
und sind dann überrascht oder ent- alle Details besprochen und an die Ta-
Es geht darum, täusc-!t, weil die Schüler unsere An- fel geschrieben. Alle wesentlichen Fra-
WIE etwas gesagt wird weisungen nicht befolgen. gen sind beantwortet und ich möchte,
dass die Schüler nun endlich zu schrei-
Mehrabian (1968), ein Pionier in der Das TUN spricht viel ben beginnen. Meine uerbale Botschaft:
Kommunikationsforschung, stellte lauter ats Worte »Jetzt beginnen uir. Bitte, keine Fra-
ein Modell vor, nach dem drei Fak- gen mehr.«
toren die Effektivität eines Gesprä- »Ich hqbe es den Schülern schon so oft Was ich gesagt habe, sollte eindeu-
ches beeinflussen (Abb. l). gesagt, aber sie hören ja nicht zu ...« tig klingen. Die Worte waren eindeu-

12 PADAGoGIK 1ol12
Lehren und Lernen ohne Worte
ftfi!

tig. Aber ob meine Anrn,eisungen be- Stellen Sie sich vor, dass ich vor lhnen stehe.
folgt werden oder nicht, ist ra,resent- Meine Körpersteltung ist verl<rampft. Die Arme sind ver-
lich eine Frage meiner nonverbaien schränkt..
Botschaften und ob sre mit meinen
\Vorten übereinstimmen. Ich habe eine grimmige Miene auf dem Gesicht und meine
Stehen verbale und die nonverba- Stimme trieft uor Missmut.Ich sage Ihnen dann den Satz:
le Botschaften im Konflil<t zueinander, »Es freut mich, dass Sie diesen Artikel lesen.«
u,ird die nonverbaie Botschaft befolgt.
Deswegen >,hören,. und reagicren un- Glauben Sie mir? Wahrscheinlich nicht!
sere Schüler auf unsere nonverbalen
Botschaften statt auf unsere Worte.
Und nun stetlen Sie sich vor...
Nonverbale Botschaften sind offen-
sichtlich viel »lauter«. Ich stehe gerade mit einer lockeren, offenen I{örperhaltung
uor Ihnen. Meine Hrinde sind uor mir leicht ausgestreckt
Kommunikation und Verhalten und die Handflachen zeigen nach oben. Ich lachle Sie an
werden gespiegett und sage mit einer Luarmen, freundlichen Stimme: »Es
freut mtch, dass Sie diesen Artikel lesen!«
Es kommt hinzu, dass die Klasse in
r,ielerlei Hinsicht die Lehrkraft spie- Das war sicherlich besser!
gelt. Ist die Lehrkraft lebhaft, agieren
die Schüler lebhaft. Ist sie ruhig, sind
die Schüler ruhig. Redet die Lehr- Abb. z: Aussagen nonverbaler Kommunikation
kraft gern. wird sie eine redefreudi-
ge Gruppe haben. Solange dieses Ver- ... - Jetzt r-öumen tuir zusantmen auf ! - spielte die Musik ab. Als Eva wieder
halten mit den Zielen der Lehrl<raft Schalte das Handy aus! Arbeitsblat- gesund in die Klasse wiederkehrte,
im Klasscnzimmer ühereinstimmt, .ist ter in die Mappe! - Das heutige Da- funktionierte der Anker aber nicht
das in Ordnung. Wenn nicht, muss tunl ist .. . Spuck den Kauguntnzi aus ! mehr. Eva setzte eine andere Musik
man das eigene Verhalten an die ge- Durch den Einsatz von Ankern als Anker ein - und es funktioniert
rr'ünschten Ergebnisse anpassen. Sie kann darauf verzichtet werden, im- bis heute.
setzen den Ton. Die Klasse spiegelt mer wieder solche Phrasen im Unter- Das Beispiel zeigt: Wenn Sie Anl<er
Sie. richt zu verwenden. Ein Beispiel: im Klassenzimmer setzen, müssen sie
Eua unteffichtet seit 25 Jahren sehr sorgfältig und systematisch ge-
Signale werden »verankert« Kutlst. In jeder Stunde kam der Zeit- pflegt werden.
punkt, als sie sagen musste: »Und
Setzt eine Lehrkraft immer wieder jetzt röumen wir auf<<. Sie entschied Fattbeispiet:
und systematisch ein nonverbales sich, diesen Satz aus ihrem Wort- Ein Ktassenzimmer voller Anker
Signal in Verbindung mit einem Er- schatz zu löschen und nicht mehr zu
eignis, einem Konzept oder einer Idee sagen! Dafür setzte sie einen Musik- Renöe ist eine inspirierende Volks-
im Klassenzimmer ein, werden Sig- Anker ein. Sie erzöhlte den Schülern: schullehrerin. Sie unterrichtete 16
nal und Konzept miteinander veran- »Jedes Mal wenn ihr diese Musik hört, Jahre mit großem Erfolg und Freude.
kert. Das Signal heißt »Anker« und wisst ihr, dass es Zeit ist, aufzuräu- Dann bekam sie wieder einmal eine
ruft die gleiche Reaktion fauf bewuss- men«. Sie wiederholte diese Erklcirung, neue Klasse. In kürzester Zeit stellte
ter oder unbewusster Ebene) hervor. als sie dert Anker zum zweiten Mal an- sich heraus, dass die Klasse schein-
Solche Verankerungen können in den uendete. Und darut achtete sie darauf, bar nicht zu bändigen war. Sie be-
verschiedensten nonverbalen Formen dass sie die Anueisung nicht mehr aus- gann systematisch Verankerungen
vorkommen: z. B. durch Bewegungen, sprach. Stattdessen spielte sie einfach einzusetzen:
Geräusche, Regeln, Symbole, Bilder, die Musik. Und die Schüler begannen
Bräuche, Zeremonien, Verträge zwi- aufzuräumen.
schen Lehrern und Schüiern oder Der Anker hat einige Monate her- Über 9o Prozent der Kommunikation
durch Rituale im Schulalltag und vorragend funktioniert. Aber dann werden durch nichtverbate
Schuljahr. Diese Anker verschaf- hatte die Verwendung der Musik ei-
Elemente beeinftusst.
fen einen inneren Zustand im Schü- nes Tages keine Wirkung mehr. Bei
ler, der das Lernen fördert und eine der Analvse der Situationen kam he-
bestimmte Erwartungshaltung (2. B. raus, Eva war zwei Wochen krank ge- »Ich beginne jede Stunde mit Still-
))Jetzt kommt Mathe!«) aufbaut. Es wesen, eine andere Lehrkraft hat sie stehen neben meinem STUHL und
erfolgt automatisch und unsere Wor- vertreten. Diese hatte die Musik-CD zwar in absoluter Ruhe, da etwas an-
te werden dadurch überflüssig. auf dem Lehrertisch gefunden und deres bei meinem Flohhaufen nicht
TVpische Phrasen, die oft und viel- sie zu einer anderen Gelegenheit als möglich wcire. Das ist der RUHEAN-
leicht sogar mehrmals täglich im Rah- zum Aufräumen gespielt. Die Schüler KER und ein Zeichen fur eine KLA-
men des Klassenzimmermanagements hatten ihr gleich gesagt: »Das ist aber RE TRENNUNG ztuisclzen Pause,
verwendet werden, sind z. B.: Seid lei- die falsche Musik!« Sie verstand aber Freiarbeit ... und Beginn uon etu)as
se! - Die Hausaufuabe für Montag ist nicht, was sie damit meinten, und Neuem! Ich löttte zum Stundenbeginn

PADAGoGIK toln aJ
scl'tauen et'e nl.uell ntal ein kleirrcs
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* rung notwcrrdig. Einc Lehrcrjn, die ei-
nen Anl<er flir die Wortc >>Urld jctzt
räumen rt,ir auf<< einsetzt, muss die
.""***i!' I(inder natürlich einführen. Sonst wis-
sen sie nicht, rt'as zu tun ist Es gibt

# aber auch »verstecl<te(( Anker, die un-


bewusst rvahrgenommen werden: Ein
Lehrer erzählte, dass er einige Platzan-
licr im Schulraum setzen rarollte. Eines
Tages rvanderte cr durch das I(lassen-
zimmer auf der Suche nach geeigr-re-
ten Ankerplätzen. Er blieb dabei auf
einem Platz neben dem Fenster stehen
-und plötzlich hörten alle Schüler zu
arbeiten auf und sahen ihn erwar-
tungsvoll an! Er rn;ar selbst erstaunt
und erfuhr erst nachher, dass dies der
Platzwar, rnro der I(iassenlehrer immer
stand, wenn er,,vlchtige Mitteilungen
an die Klasse rreitergab.
Oft genugt eine Stimme, Musik,
eine Berührung oder ein Foto, um uns
an et\^,ras Positives (oder Negatives) zu
erinnern. Solche »versteckten« An-
ker sind die rn,irkungsvollsten, weil
sie Fitter und \^,'iderstände umgehen.
mit einem GLÖCIrcHEN. Das ist das Ä.rNG,4N DIE LEHNE. Was oft uon Ein Stimulus kommt von außen -' im
erste Signal für die lfinder und heilSt: den Kindent als: »Sie uartet sch.on I(lassenzimmcr i<ann das Musik sein,
»Jetz(. passiert etutas NeLtes!« Dann EWIG!« bezeichnet wird. In Wirk- die I(örperhaltung, der Platz an dem
gehe ich larLgsam auf meinen Stuhl zu. lichkeit bedeutet dieses »EWIG« uont eine Aktivität ausgeführt wird, die
... AUF DEN STUHL ZUGEHEN ist GLöCKCHEN biS ZUT ABSOLUTEN Gestil<, Mimik oder Stimme der Leh-
das zweite Signal für die Kinder. Sie STILLE höchstens 30 SekwtderL. Weat rerin. Der innere Zustand der Schüler
raumen schneLl weg, trinken utd es- ich mich auf meinen Stulll setze, ist verändert sich von einer >>Pausen-

senfertig. dies das Signal für die Kinder, sie sol- Stimmung« zur »Mathe-Stimmung«,
Hinter dem SttLhl angekommen, ER- len sich atLch SETZEN. von einer gelangweilten Stimmung
STARÄE ich, SEHE einfach lNDEN Die Ankeru ir.kung ltat si,.h itt:wi. zur motirriertcn Stimmung ...
' RAUM und WARTE. Das ist das drit schen auf den Stuhl tibertrasen - egal Es ist deshalb r,vichtig, ständig das
wer dort sitzt sisy slsJ1t! WerLn die Kin- eigene Verhalten, das Verhalten der
der Refcrate halten. clarf sich das uor- I(oilegen und das Verhalten der Schrl-
Stehen verba[e und nonverba[e tt agende Kind auf AI ElltfN Sruhl scr- ler zu beobachten. Das Ziel ist, das Ge-
Botschaften irn Konftikt zueinander, zen. ALLE lQnder hören dem Vortrag schehen im Klassenzimmer bewusst
wirklich gespannt zu! wahrzunehmen, damit man die Wir-
wird die nonverbä[e Batschaft bef*tgt.
Vor den Ferien hatte ich Grippe und kung des Verhaltens auf die Schüler
die Direktorin hat mich den [Jnter- verstehen kann. Oft sind Lehrkräf-
fiu^
te Si,qnal Jiu' die liinder: Es solL schon richt übernomtnen. Sie erzahlte, sie hat te so »mitten im Geschehen<<, dass
losgehen ! Muss ich ztL lange warten d. h. sich dabti ct'tappt. Luic sic inttncr wie- sle das Beobachten vergesscn. Dieser
mehr als l5 Sekunden, lege ich mei- der auf den Stuhl zusteLterte, uteÜl es Schritt zurück ist das Ausschlagge-
ne HAND AUF DIE STUHLLEHNE in der I(lasse unruhiq wur.tlc. Dic liin- bende, damit Lehrkräfte, wenn die
und. SEHE DAS BETREFFENDE der haben auch bei ihi. dat.auf reagiert ! Schüler anders als er\\'artet reagleren,
KIND DIREI{T AN. Dies uirKt uie Eine Ecke beim Lchrertisilt ist nei,t die Fragen stellen:
ein Alarmsignal und Löst ein PSSST/ SCHIMPFPLATZ. Obtuohl ich dort . »Warum haben sie jetzt so re-
bei den anderen l{indern atLs. nie schimpfe , sottdern nLtr erstale. S0 aoiertJ.,
Sollte ein Kind nocJt itntner nicht wie d.tt immet^ ge
sagt h.ast, NLIR das . ))\ /as ltat dcr Ausloser in meinem
Rtthe qeben, ]<LOPFE ICH MIT DEM starre Hingehen rmd clort mal .\tLol-tm Verhalten oder in dem Verhalten

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neiner Kolleginnen, der das Ver- und aufgeschrieben werden. Mög-
Lalten der Schüler veränderte?« iich ist auch eine Geschichts-Ecke, wo
die Lehrkraft immer sitzt oder: steht,
Das Ktassenzimmer - ein Teil rnrenn Sie Geschichten, Anekdoten
nonverbaler Kommuni kation oder Witze erzählen.

n n ein Schüier zum ersten Mal Ihr Bewusstheit schaffen über


Lssenzimmer betritt, nimmt er so- nonverbate Kommunikation
t Ihre Einstellungen zum Lernen
hr. Das Klassenzimmer ist voller Alle Phasen des Unterrichts kön-
rrveise und bewusst oder unbe-
- nen nonverbal gemanagt werden.
Lsst - die Schüler nehmen diese Sei es die Aufmerksamkeit der ge-
rr.r,eise wahr. Sie wirken sich auf samten Gruppe oder einzelner Schü-
e Erwartungen, ihr Schulerlebnis ier zu bekommen, Schüler dazts. zu
d ihre Einstellung zum Lernen aus. bringen, dass sie aufzeigen statt die
r rvollen z. B., dass der Schüler sich Antworten auf Ihre Fr:agen ausrufen,
rkt: pro-aktiv Störungen zu verhindern,
{ier ist ein Ort, .,to ich mich wohl bevor sie zum Problem werden, ele-
uhle und gut lernen kann. gante Übergänge von einer Tätigkeit
:r u,irkt auf mich einladend und im Klassenzimmer z\tr nächsten. Die
ch habe das Gefühl, dass ich hier
iut zuhören, teilnehmen und
meisten der nonverbalen Strategien
wurden und rterden schon intuitiv Stimmberuf?
r'achsen kann. eingesetzt. Lehrkräfte wissen oft in-
vleine Emotionen werden hier re- tuitiv, wie sie effektvoll unterrichten Emser' ist die Lösung!
;pektiert. können. Und sie tun das meistens
auch. Aber nur intuitiv zu handeln
bedeutet, Wissen nicht systema-
Emser Pastilten'ohne Mentho[ -
Durch den Einsatz von tisch einzusetzen. Erst wenn man Profi -Sch utz für I h re Stimme.
Anl<ern l<ann darauf versteht, warum es so funktioniert - . befreien und beruhigen die gereizte
wenn intuitives Handeln reflektiert
verzichtet werden, imrner Mund- und Rachenschleimhaut
und bewusst wird - entsteht ein ver-
wieder Phrasen im Iässliches Werkzeug, das man sys- o bei Stimmstörungen, die durch
Untelicht zu verwenden: tematisch im Klassenzimmer einset-
Mund- und Halstrockenheit
zen kann.
s Klassenzimmer soll ein Ort sein,
verursacht werden
r Schüler Vertrauen entwickeln Literatur o [indern schnel[ Halsschmerzen
nnen, wo sie Verantwortung über-
hmen und wo Lernen grenzenlos Mehrabian, Alfred (1 9 67): Inference
und Hustenreiz
Lttfinden kann. of Attitude from Nonverbal Commu-
tm Laufe der ersten Schultage (und nication in f\,vo Channels. In: The
türlich auch später im Schuljahr!) Journal of Counselling Psychology
nnen verschiedene Platzanker an 3r1t967,5.248-252
Frei von
Lterschiedlichen Stellen im Raum -- Nitsche, Pearl (2009): Nonverbales
äthe rischen
e auf einer Bühne - gesetzt wer- Klassenzimmermanagernent. Strate- uten -
n. Damit unsere Schriler ohne Wor- gien aus der Praxis fur die Gruppe. daher fur
nissen, was als Nächstes kommt. Untermeitingen Sprecher
Lehrkräfte können z.B. einen Auf- Nitsche, Peail (2008): Nonverbale In- besonders
geeignet.
: rk s amke it sanker setzen (der Platz, telligenz im Klassenzimmer. We have EMSER
> die Lehrkraft immer zu Beginn to reach them to teach them. Unter- PASTILLEN'
s Unterrichts steht, um die Auf- meitingen
:rksamkeit der Klasse zu gewinnen) Nitsche, Pearlf Nitsche, Derrick
(2010): Was mache ich, wenn ...?
t:
ler einen Unterrichtsplatz, wo be- i.: r,t tt tl' u.tr Stin'nt'

nders wichtige Informationen, Fak-


n, Mitteilungen, etc. vorgetragen
Erste Hilfe
meitingen
für Lehrkräfte! Unter- ,q*ffi,,.u
Emsef Hals- und
lnlhrerApotheke Rachenspray
arl Nitsche ist Autorin, Lehrerin, Lehrerfortbildnerin, Konferenzspre-
erin und Kommunikationstrainerin. Ihre Spezialgebiete sind Klassenzim-
lrmanagement, nonverbale Kommunikation und gehirnfreundliche Lern-
Die natürliche
Hitfe bei belegter
Stimme, starker
iffi.rusrn
Stimmbelastung § :.. iltLi LIND
+

:hniken. und RäusPer- Riailf\sPi{ I


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/resse: Florianigasse 55f 25, 1080 Wien/Österreich zwang. '
M ail : p earl.nitsche @ chello. at i.,
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