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LEGENDE

Siedlungen und Bauten 33 56


des Neuen Frankfurt 20

S6
Bebauung 1925
U5

Bebauung heute
43

S5
S-Bahn

U-Bahn 17 Bus 83

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Tram

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Stadtgrenze 24

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SIEDLUNGEN 04 Siedlung Bornheimer Hang 08 Siedlung Praunheim Gesamtplan: Ernst May, 1932, unter Druck der verschärf- BAUTEN Durch ein dreiteiliges Portal ge- 42 Gesellschaftshaus Architekt: Eugen Kaufmann
ZUM NEUEN FRANKFURT Frankfurt-Bornheim, zwischen Frankfurt-Praunheim, zwischen Herbert Boehm, Wolfgang Bangert; ten Wohnungsnot, wurde die langt man in einen von Kolonna- Palmengarten
01 Siedlung Höhenblick Saalburgallee und Kettelerallee Ludwig-Landmann-Str. und Heerstr. Architekten: Ernst May, Siedlung realisiert, nun jedoch 24 Lohrpark den gesäumten, nahezu quad- Frankfurt-Westend, 3/4/5 Rödelheim
AUF SCHIENEN Frankfurt-Ginnheim, Höhenblick,
Fuchshohl und Kurhessenstr. |
1926–30 1.540 Wohnungen |
1927–29 1.441 Wohnungen
Eugen Kaufmann, L. Becker,
Ferdinand Kramer, Eugen Blanck,
als Selbstversorgersiedlung für
Erwerbslose – mit Doppelhäusern
Frankfurt-Seckbach, Lohrberg ratischen Innenhof, an dessen
Stirnseiten sich im Norden
Palmengartenstr. 11
51 Unterstandshalle
Anton Brenner, Otto Fucker, mit Pult- oder Satteldächern. 1924–30 die Trauerhalle und im Süden ein 1929 im Ostpark
|
1926/27 103 Wohnungen Gesamtplan: Ernst May, Gesamtplan: Ernst May, Franz Schuster Verwaltungsbau erheben. Die Frankfurt-Ostend,
Herbert Boehm, Carl-Hermann Herbert Boehm, Wolfgang Bangert; 15 Siedlung Rütschlehen Gartenarchitekt: Max Bromme symmetrische Gesamtanlage, Architekten: Ernst May, Martin am Ostpark-Weiher
Gesamtplan: Ernst May, Rudloff; Architekten: Ernst May, Architekten: Ernst May, Eugen 7 Stephan-Heise-Straße Frankfurt-Fechenheim, in rotem Klinker gehalten, entfal- Elsaesser, Werner Hebebrand
Herbert Boehm; Architekten: Carl-Hermann Rudloff, Kaufmann, Anton Brenner, Am Rütschlehen 83 Lohrberg tet eine monumentale Wirkung, 1930
Ernst May, Carl-Hermann Rudloff K. Klein, Ludwig Bernoully, Margarete Schütte-Lihotzky Westhausen gilt als letzte ausge- die Trauerhalle wird dabei durch 4/6/7 Bockenheimer Warte
Adolf Assmann, Martin Weber führte Siedlung des Neuen |
1929 103 Wohnungen 25 Wohnhaus May ihre Größe und eine vorsprin- Architekt: Max Cetto
39 Kurhessenstraße 7 Praunheim Heerstraße Frankfurt und folgt konsequent Frankfurt-Ginnheim, gende Portalhalle noch einmal 43 Umspannwerk
7 Eissporthalle/Festplatz dem Ideal des Zeilenbaus. Die Gesamtplan: Ernst May, Ludwig-Tieck-Str. 11 Die Konstruktion der 220 Meter besonders herausgestellt. Frankfurt-Eschersheim, 7 Eissporthalle/Festplatz
14 Bornheim Ernst-May-Platz Trabantenstadt nahe der Nidda Herbert Boehm; Architekt: Jahnel langen und 50 Meter breiten Halle Thielestr. 21
wird von Reihenhäusern in 1925/26 ruht auf mächtigen Stahlbeton- 52 Gewerkschaftshaus
Die Siedlung schließt direkt an die strenger Nord-Süd-Ausrichtung 11 Cassellastraße bügeln in Trapezform. 15 leichte 1929 Frankfurt-Gutleut,
bestehende Stadtstruktur an und quer angeordneten, vierge- Architekt: Ernst May Tonnengewölbe in Stahlbeton Wilhelm-Leuschner-Str. 69–77
und greift deren Blockrandbebau- schossigen Laubenganghäusern 16 Siedlung Nonnenpfad bilden das in der damals neuen Architekt: Max Cetto
ung auf. Die dadurch entstehen- geprägt. Westhausen entstand Frankfurt-Oberrad, Nonnenpfad 1/2/3/8 Lindenbaum Schalenbauweise konstruierte 1930/31
den Wohnhöfe der Mehrfamilien- während der Weltwirtschaftskrise, Dach. Die Halle wird an ihren 6 Eschersheim
häuser umschließen Grünflächen errichtet wurden Wohnungen |
1929/30 78 Wohnungen Schmalseiten von zwei scheiben- 1/2/3/8 Weißer Stein Architekten: Max Taut,
sowie einige Einfamilienhäuser. für das Existenzminimum. förmigen Kopfbauten flankiert. Franz Hoffmann
Die Siedlung öffnet sich mit Architekt: Friedrich Sander Als seinerzeit größter stützen- 44 Haus der Jugend
großstädtischer Geste: Die Wit- freier Innenraum Europas war die (Bildungsstätte Anne Frank) 12/16/17/21 Baseler Platz
telsbacher Allee präsentiert sich 16 Buchrainplatz rot geklinkerte Großmarkthalle 38 Gartenbad Fechenheim Frankfurt-Dornbusch,
Die exklusive Lage an der Nidda- als breite, von Bäumen gesäumte Die etwa 1,5 km lange Siedlung zugleich kostspieligster Einzelbau Frankfurt-Fechenheim, Hansaallee 150
aue und großzügige Wohnungen Magistrale, die auf die Heilig- Praunheim nordwestlich der 17 Siedlung Am Lindenbaum des Neuen Frankfurt. Seit 2014 Konstanzer Str. 16
machten diese Siedlung zu einem Kreuz-Kirche (1928/29) von Nidda ist der erste Teil von Mays Frankfurt-Eschersheim, ist das Gebäude zusammen 1929/30
Wohngebiet für die obere Mittel- Martin Weber zuläuft. Vom Fuß Niddatal-Projekt. Die in drei zwischen Hinter den Ulmen mit dem von Coop Himmelb(l)au 1928/29
schicht. Die Villen von Ernst May des Bornheimer Hangs bilden Bauabschnitten entstandene und Am Lindenbaum errichteten Neubau Sitz der Architekt: Franz Thyriot
und Martin Elsaesser liegen nicht die Kirche und ihre umgebende Siedlung besteht vor allem Europäischen Zentralbank. Architekt: Martin Elsaesser
weit. Im Wesentlichen besteht Bebauung die charakteristische aus Reihenhäusern mit Garten, |
1929/30 198 Wohnungen 1/2/3/8 Dornbusch
die Siedlung aus der Bebauung Silhouette der Siedlung. von denen einige versuchsweise Die Villa Ernst Mays (Stadtbaurat: 31 St. Bonifatiuskirche 11 Arthur-von-Weinberg-Steg
einer Straßenkreuzung mit in Plattenbauweise errichtet Architekt: Walter Gropius 1925–30) ist ein zweigeschos- Frankfurt-Sachsenhausen,
Reihenhauszeilen. wurden. Entlang der Ludwig- siger, kubischer Baukörper mit Holbeinstr. 70 39 Altenheim der Henry und
Landmann-Straße stehen dreige- 13 Siedlung Hellerhof 1/2/3/8 Lindenbaum flachem Dach. Ihr zentraler Raum Emma Budge-Stiftung
02 Siedlung Bruchfeldstraße schossige Laubenganghäuser Frankfurt-Gallus, ist ein geschossübergreifendes 1926–32 Frankfurt-Westend, Hansaallee 146
Frankfurt-Niederrad, zwischen und am Damaschkeanger die zwischen Frankenallee, Auch der Gründer des Bauhauses Wohnzimmer mit innenliegender
Bruchfeldstr. und Breubergstr. Christkönigskirche (1956) von Krifteler Str. und Europa-Allee Walter Gropius wirkte am Projekt Empore. Das auffälligste Merkmal Architekt: Martin Weber 1928–30
Alois Giefer und Hermann Mäckler. Neues Frankfurt mit. Neben des Hauses ist das riesige, um
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1926/27 643 Wohnungen |
1929–32 1.194 Wohnungen seiner Beratertätigkeit für die die Hausecke geführte Fenster 15/16 Otto-Hahn-Platz Architekten: Erika Habermann, 53 Ledigenheim für
09 Heimatsiedlung Frankfurter Adlerwerke entwarf zum Garten. In Frankfurt war Ferdinand Kramer, Werner Moser, berufstätige Frauen – II
Gesamtplan: Ernst May, Frankfurt-Sachsenhausen, Gesamtplan und Architektur: er für die kleine Siedlung Am Mays Villa das erste bürgerliche 32 Ledigenheim für Mart Stam Frankfurt-Dornbusch,
Herbert Boehm, Carl-Hermann zwischen Stresemannallee, Mart Stam Lindenbaum fünf viergeschossige Wohnhaus im Stil der Neuen berufstätige Frauen – I 45 Klinik für Psychiatrie, Platenstr. 31–69
Rudloff; Architekten: Ernst May, Heimatring und Mörfelder Landstr. Wohnzeilen mit nach Süden Sachlichkeit. Frankfurt-Nordend, 1/2/3/8 Miquel-/Adickesallee Psychosomatik
Carl-Hermann Rudloff 3/4/5/6 Galluswarte geöffneten Wohnhöfen. Adickesallee 21 und Psychotherapie |
1930/31 60 Wohnungen
05 Wohnhausgruppe |
1927–34 1.098 Wohnungen 11/21 Rebstöcker Straße 26 Wohnhaus Elsaesser Der zweistöckige, flachgedeckte Frankfurt-Niederrad,
15 Niederrad Haardtwaldplatz Hügelstraße 18 Wohnsiedlung Frankfurt-Ginnheim, Höhenblick 39 |
1927–30 43 Wohnungen Bau erhebt sich auf einem H-för- Heinrich-Hoffmann-Str. 10 Architekt: Bernhard Hermkes
Frankfurt-Dornbusch, Eschers- Gesamtplan: Ernst May, Denzerstraße/Sauerstraße migen Grundriss und bildet zwei
heimer Landstr., Fontanestr. und Herbert Boehm, Fritz Berke; Frankfurt-Nied, zwischen 1925/26 Architekt: Bernhard Hermkes offene, begrünte Innenhöfe. Ter- 1929/30 1/2/3/8 Dornbusch
Hügelstr. Architekt: Franz Roeckle Denzerstr. und Sauerstr. rassen und Balkone ermöglichen
Architekt: Martin Elsaesser 5 Deutsche Nationalbibliothek den Austritt ins Freie; außerdem Architekt: Martin Elsaesser 54 Paul-Gerhardt-
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1926–30 319 Wohnungen 3/4 Stresemannallee |
1929/30 68 Wohnungen erlauben großzügige Fensterflä- Gemeindehaus
17/18 Stresemannallee/ 39 Kurhessenstraße chen auch den alten Menschen 12/15/21 Heinrich-Hoffmann- Frankfurt-Niederrad,
Architekten: Franz Roeckle, Mörfelder Landstraße Gesamtplan: Herbert Boehm; mit eingeschränkter Mobilität den Straße/Blutspendedienst Gerauer Str. 52
Ludwig Bernoully, Gottlob Schaupp, Architekt: Eugen Kaufmann 27 Wohngebäude Zugang zu Licht, Luft und Sonne.
Karl Olsson, Eduard Ziegler Die Heimatsiedlung ist zusam- Kranichsteiner Straße Das Altenheim verstand sich nach 46 Charles-Hallgarten-Schule 1930
men mit der Siedlung Riedhof- 1/2 Nied Frankfurt-Sachsenhausen, dem Willen der Stifter ausdrück- Frankfurt-Bornheim,
1/2/3/8 Hügelstraße Ost nur ein kleiner realisierter Teil Kranichsteiner Str. 22–26 lich als Stätte des christlich-jüdi- Am Bornheimer Hang 10 Architekt: Gottlob Schaupp
der Gesamtplanung Riedhof. 19 Siedlung Engelsruhe schen Dialogs.
06 Siedlung Raimundstraße Die Lage zwischen Bahndamm Frankfurt-Unterliederbach, |
1926 20 Wohnungen 1929/30 12 Gerauer Straße
Frankfurt-Dornbusch, Raimundstr. und zwei Ausfallstraßen legte Die Siedlung Hellerhof ist die öst- Engelsruhe 33 Gustav-Adolf-Kirche 40 Städtisches
es nahe, die Siedlung durch liche Erweiterung einer 1904 Architekt: Ernst Balser Frankfurt-Niederursel, Elektrizitätswerk (Prüfamt 6) Architekten: Ernst May,
ZUM NEUEN FRANKFURT |
1926–1930 146 Wohnungen mehrgeschossige Wohnbauten errichteten Arbeiterkolonie. Der |
1929/30 60 Wohnungen Karl-Kautsky-Weg 62 Frankfurt-Gutleut, Gutleutstr. 280 Albert Loecher
vom Verkehr abzuschirmen. Entwurf der Siedlung stammt von 3/4/5/6 Südbahnhof
In den 1920er Jahren wurde in Frankfurt am Main ein beispielloses Gesamtplan: Franz Roeckle, Im Schutz dieser Bebauung bilden dem niederländischen Architekten Gesamtplan: Ernst May, 1/2/3/8 Südbahnhof 1927/28 1928/29 7 Eissporthalle/Festplatz
Stadtgestaltungsprogramm umgesetzt, das unter dem Namen Die Siedlung, bestehend aus Ernst May, Herbert Boehm; lange Wohnzeilen mit großzügig Mart Stam. Parallel liegende, drei- Herbert Boehm; Architekten: 12 Eissporthalle/Festplatz
Neues Frankfurt in die Geschichte einging. Unter dem damaligen Blockrandbebauung und Reihen- Architekten: Ernst May, verglasten Veranden eine kamm- bis viergeschossige Zeilenbauten Ernst May, Eugen Kaufmann 28 Pestalozzischule Architekten: Martin Elsaesser, Architekt: Adolf Meyer
Oberbürgermeister Ludwig Landmann und seinem Stadtbaurat hauszeilen, ist eine der ersten Carl-Hermann Rudloff, artige Struktur. mit dazwischenliegenden Grün- Frankfurt-Riederwald, Vatterstr. 1 Georg Planck
Ernst May nahm die Moderne am Main (und an der Nidda) Gestalt an. Wohnanlagen des Neuen Frank- Franz Roeckle streifen sind nach Norden und 59 Alemannenweg 3/4/5/6 Galluswarte
Kern des Neuen Frankfurt war ein immenses Wohnungs- und furt. Um den Lichteinfall in die Süden ausgerichtet. Zur Franken- 1926/27 3/8/9 Niederursel 11/14/21 Galluswarte
Städtebauprogramm, bei dem von Beginn an auch der öffentliche Häuser an der Bruchfeldstraße 1/2/3/8 Dornbusch allee schließt die Siedlung mit 20 Siedlung des Reichs-
Nahverkehr mitgedacht wurde. zu verbessern, ließ man die Bau- zweigeschossigen Ladenbauten bundes der Kriegsbeschädigten Architekt: Martin Elsaesser 34 Holzhausenschule
körper in regelmäßiger Zickzack- 07 Siedlung Römerstadt und der Friedenskirche (1925–28) und Kriegsteilnehmer- Frankfurt-Westend, Bremer Str. 25 55 St.-Josefs-Kirche
Das Forum Neues Frankfurt – eine Initiative der ernst-may-gesellschaft Bewegung verspringen, die ihren Frankfurt-Heddernheim, zwischen von Karl Blattner ab. Hinterbliebenen 4/7 Schäfflestraße Frankfurt-Nordend, Berger Str. 135
und der Stadt Frankfurt – lädt Sie mit diesem Orientierungsplan ein, besonderen Reiz entfaltet und In der Römerstadt und der Nidda Frankfurt-Heddernheim, 1927–29
die Siedlungen und Baudenkmäler des Neuen Frankfurt zu besuchen. jenes expressive Fassadenbild 14 Siedlung Goldstein Georg-Wolff-Str. 1931/32
Die allermeisten Orte sind mit S-Bahn, U-Bahn oder Tram zu erreichen. formte, das der Siedlung den Bei- |
1927/28 1.182 Wohnungen Frankfurt-Goldstein, zwischen Architekten: Martin Elsaesser, 47 Café im Huthpark
namen „Zickzackhausen“ gab. Schwanheimer Ufer, Rheinlandstr. |
1929–31 38 Wohnungen Walter Körte Frankfurt-Seckbach, Architekten: Hans und
Forum Neues Frankfurt Gesamtplan: Ernst May, und Autobahn A5 Propst-Goebels-Weg 17 Christoph Rummel
Hadrianstraße 5 03 Siedlung Riederwald Herbert Boehm, Wolfgang Bangert; Architekt: Georg Petry 1/2/3/8 Holzhausenstraße
60439 Frankfurt am Main Frankfurt-Riederwald, zwischen Architekten: Carl-Hermann Rudloff, |
1929/30 8.500 Wohnungen, 1929/30 4 Höhenstraße
Am Erlenbruch und Raiffeisenstr. Karl Blattner, Gottlob Schaupp, unrealisierte Planung 1/3/8 Zeilweg 35 Frauenfriedenskirche
mayhaus Franz Schuster, Martin Elsaesser, Frankfurt-Bockenheim, Architekten: Eugen Kaufmann, 56 Bonifatiuskapelle Bonames
Im Burgfeld 136 |
1926–28 331 Wohnungen Wilhelm Schütte, Gesamtplan: Ernst May, 21 Siedlung Riedhof-Ost Zeppelinallee 101 Eugen Blanck, Gottlob Schaupp Frankfurt-Bonames,
60439 Frankfurt am Main Margarete Schütte-Lihotzky Herbert Boehm, Walter Schwagen- Frankfurt-Sachsenhausen, Bonameser Hainstr. 25
Gesamtplan: Ernst May, Herbert 10 Gärtnersiedlung Teller scheidt, Erich Mauthner Mörfelder Landstr. 1927–29 43 Eschweger Straße
ernst-may-gesellschaft.de Boehm; Architekten: A. Moritz, 1/9 Römerstadt Frankfurt-Oberrad, Im Teller Der viergeschossige Back- 41 Verwaltungsgebäude 1932
Otto Fucker, Eduard Fucker, |
1932–36 930 Siedlungshäuser, |
1930/31 253 Wohnungen steinbau ist ein geschlossener Architekt: Hans Herkommer der IG Farben
Di-Do 11–16 Uhr Franz Thyriot, Martin Elsaesser, Die Römerstadt ist städtebaulich |
1927 20 Wohnungen und Betriebe Ausführung Baublock, der einen Pausenhof (Goethe-Universität) Architekt: Martin Weber
Sa /So 12–17 Uhr Martin Weber das wohl interessanteste Projekt Gesamtplan: Ernst May, umschließt. Das erhebliche 16 Frauenfriedenskirche Frankfurt-Westend, Norbert-
des Neuen Frankfurt. Sie nimmt Architekt: Franz Roeckle Architekten: Erich Henß, Bernhard Herbert Boehm, Christian Volumen erklärt sich, da die Wollheim-Platz 1 2/9 Bonames Mitte
Mehr Informationen: 4/7 Schäfflestraße differenziert Bezug auf die Nidda- Hermkes, Johann Wilhelm Lehr, Friedrich Berke; Architektur: Schule als Dominante des nicht
tal-Topografie. Ihren südlichen 16 Wiener Straße Franz Roeckle, Franz Schuster Nassauische Heimstätte realisierten Stadtteils Rotenbusch 1928–30 57 Offene Kirche Mutter vom
FORUM-NEUES-FRANKFURT.DE Abschluss bildet eine festungs- geplant war und so eine Reihe von Guten Rat
artige Mauer, die durch halbrunde Die städtebauliche Anordnung auf 12 Waldfriedhof Goldstein 18 Breslauer Straße gemeinschaftlichen Funktionen Architekt: Hans Poelzig Frankfurt-Niederrad, Kniebisstr. 27
#NEUESFRANKFURT Bastionen unterbrochen wird. der nahezu quadratischen Fläche aufnehmen sollte: Kinderkrippe,
Städtebaulich wird die Siedlung von neun Hektar folgt einem 22 Siedlung Tornow Kino, Sparkassenfiliale, Sporthalle 1/2/3/8 Holzhausenstraße 1932/33
entlang der Hadrianstraße rationalen Konzept. Entlang der Frankfurt-Gallus, zwischen und einige Lehrerwohnungen. 48 Ebelfeldschule
getrennt, markiert durch zwei mittig gelegenen Straße Im Teller Mainzer Landstr. Die Schule war Elsaessers erster Das Gebäude wurde als Stahlkon- Frankfurt-Praunheim, Architekten: Hans und
monumentale Wohnblocks. befinden sich beidseitig je zehn und Ackermannstr. Beitrag als künstlerischer Leiter struktion in nur vier Monaten Praunheimer Hohl 4 Christoph Rummel
Der nördliche Block ist mit seiner Grundstücke. Die Bebauung des Hochbauamts. aufgestellt. Der siebengeschos-
geschwungenen Fassade das besteht aus zehn zweigeschossi- |
1930–32 560 Wohnungen sige, mit Travertin verkleidete, 1929–31 15 Schwarzwaldstraße
identitätsstiftende Bauwerk der gen Doppelhäusern mit Flach- 29 Hauptzollamt Baukörper besteht aus einem
Römerstadt. Die Siedlung besteht dächern und den im rückwärtigen Gesamtplan: Ernst May, Herbert (Haus am Dom) 36 Erweiterung des gleichmäßig gekrümmten, 254 Architekten: Eugen Kaufmann,
aus Reihenhäusern mit Garten, Grundstücksteil befindlichen Boehm; Architekt: Walter Frankfurt-Altstadt, Domstr. 3 Neuen Hauptfriedhofs Meter langen Riegel, in den sechs Willi Pullmann FOTOS
mehrgeschossigen Wohnblocks Gewächshäusern. Schwagenscheidt, Walter Kratz, Frankfurt-Eckenheim, nordöst- Querbauten in einheitlichem
sowie einem Schulbau von Martin Albert Winter 1926/27 licher Teil des Hauptfriedhofs Rhythmus eingeschoben sind. 7 Friedhof Westhausen ernst-may-gesellschaft
Elsaesser und Wilhelm Schütte. 11 Wohnhausgruppe Die kammartige Figur, die in Rich- Cover, 01, 02, 04, 07
Die Siedlung ist nicht allein dem Im Burgfeld 136 kann das Muster- Marbachweg 11/21 Wickerer Straße Architekt: Werner Hebebrand 1928 tung Süden konvex gebogen 49 Umspannwerk
Neuen Frankfurt zuzuordnen. haus der ernst-may-gesellschaft Frankfurt-Dornbusch, ist, sollte ein Maximum an Sonne Frankfurt-Westend, Deutsches Architekturmuseum
Der erste Bauabschnitt erfolgte besucht werden. Marbachweg 23 Siedlung Miquelallee 4/5 Dom/Römer Planung: Ernst May, Max Bromme einfangen. Seit 2001 ist das Ge- Eschersheimer Landstr. 147 09, 13
im Heimatschutzstil bereits ab (für IG-Farben-Angestellte) 11/12/14 Römer/Paulskirche bäude Sitz der Goethe-Universität.
Gefördert durch: 1909. May griff die Planung 1926 |
1927–29 251 Wohnungen Frankfurt-Westend, zwischen 5 Hauptfriedhof 1930 Institut für Stadtgeschichte
auf und erweiterte die Siedlung Die Siedlung Goldstein wurde Miquelallee, Eschersheimer 30 Großmarkthalle 14, 25, 30, 32, 40, 41, 44,
im modernen Stil. Der zweite Bau- Architekt: Karl Olsson 1929 als Trabant für 35.000 Men- Landstr. und Plieningerstr. (Europäische Zentralbank) 37 Trauerhalle des Neuen Architekt: Max Cetto 46, 47, 52, 54
abschnitt setzt sich aus einem schen in Stadtrandlage geplant. Frankfurt-Ostend, Jüdischen Friedhofs
Partner:
Wohnhof im Westen sowie drei 5 Marbachweg/Sozialzentrum Vor allem die Arbeiter der nahen |
1930–36 197 Wohnungen Sonnemannstr. 20 Frankfurt-Eckenheim, 1/2/3/8 Miquel-/Adickesallee Historisches Museum Frankfurt
mit Reihenhäusern bebauten Industriestandorte sollten mit Eckenheimer Landstr. 238 03, 08, 12, 28, 35, 37
Wohnstraßen zusammen, die 12 Siedlung Westhausen erschwinglichen Wohnungen in Gesamtplan: Ernst May, 1926–28 50 Unterstandshalle
durch Mehrfamilienhäuser Am Frankfurt-Praunheim, zwischen Zeilenbauten versorgt werden. Herbert Boehm, Wolfgang Bangert; 1928/29 im Brentanopark
Erlenbruch abgeschirmt werden. Ludwig-Landmann-Str., Kollwitzstr. Der Baubeginn wurde durch Architekten: Ernst May, Carl- Architekt: Martin Elsaesser Frankfurt-Rödelheim, LEGENDE
Hrsg. und Redaktion: ernst-may-gesellschaft e.v., Frankfurt am Main Soziale Infrastruktur bot die und Stephan-Heise-Str. die Weltwirtschaftskrise und Hermann Rudloff Architekt: Fritz Nathan Rödelheimer Parkweg 11

2019
Design: Profi Aesthetics, www.profi-studio.eu, Frankfurt am Main Heilig-Geist-Kirche (1926–31) den Weggang Mays 1930 in die 1/2/3/4/5/6/8/9 Ostendstraße Bus S-Bahn
Druck: Dialogistiker, Frankfurt am Main von Martin Weber. |
1929–31 1.522 Wohnungen Sowjetunion verhindert. Erst ab 1/2/3/8 Miquel-/Adickesallee 6 Ostbahnhof 5 Hauptfriedhof 1930 Tram U-Bahn