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Bedienerhandbuch

mit Installationsanleitung
AMC 1.01 - der Computer
für Luftmischer/Wärmetauscher
Code-Nr. 99-97-1568
Ausgabe 05.2006 M 1568 D
Vielen Dank für Ihr Vertrauen !

Wir gratulieren Ihnen zu Ihrem neuen Big Dutchman

AMC-Computer

und sind überzeugt, dass Sie damit zufrieden sein werden.

EG-Konformitätserklärung
Wir erklären, dass die oben bezeichnete Maschine aufgrund ihrer Konzipierung und
Bauart in der von uns in Verkehr gebrachten Ausführung den einschlägigen Si-
cherheits- und Gesundheitsanforderungen der EG-Richtlinie entspricht.

Garantieerklärung
Wir leisten Garantie und Gewährleistung nach unseren allgemeinen Geschäftsbedin-
gungen der Big Dutchman International GmbH für in Deutschland ansässige Kunden
bzw. nach den internationalen allgemeinen Geschäftsbedingungen der
Big Dutchman International GmbH für nicht in Deutschland ansässige Kunden.

Hinweis
Um eine stets optimale Funktion und Leistungsbereitschaft Ihrer neuen Anlage zu
garantieren und um Ihre persönliche Sicherheit zu gewährleisten, haben wir eine Bit-
te an Sie:
Lesen Sie vor der ersten Inbetriebnahme diese Betriebsanweisung gründlich
durch, und beachten Sie vor allem die Warn- und Sicherheitshinweise.
Inhaltsverzeichnis
1 Allgemeine Hinweise...................................................................................................... 1
1.1 Symbole.................................................................................................................... 1
1.2 Allgemeine Sicherheitsvorschriften ...................................................................... 1
1.3 Elektrische Anlagen ................................................................................................ 2
1.4 Wartung .................................................................................................................... 3
1.5 Ersatzteilbestellung................................................................................................. 3
1.6 Haftung ..................................................................................................................... 3
1.7 Störungen durch Stromausfall .............................................................................. 4
1.8 Erste Hilfe................................................................................................................. 4
1.9 Urheberrecht............................................................................................................ 5
2 Beschreibung des AMC-Computers ......................................................................... 6
3 Bedienung........................................................................................................................ 7
3.1 Anzeige..................................................................................................................... 8
3.2 Abfragen und Ändern von Einstellungen............................................................. 8
3.3 Programmierung ................................................................................................... 10
3.3.1 Allgemeines ....................................................................................................................11
4 Steuerung Luftmischer............................................................................................... 12
4.1 Grundlagen für die Einstellung der Luftmischerregelung ............................... 12
4.2 Programmierung Luftmischer.............................................................................. 14
4.2.1 analoge Eingänge ..........................................................................................................14
4.2.2 digitale Eingänge ...........................................................................................................15
4.2.3 analoge Ausgänge.........................................................................................................15
4.2.4 digitale Ausgänge ..........................................................................................................16
4.2.5 Regelung .........................................................................................................................16
4.3 Funktionsweise...................................................................................................... 17
5 Steuerung Wärmetauscher ....................................................................................... 20
5.1 Programmierung Wärmetauscher ...................................................................... 20
5.1.1 analoge Eingänge ..........................................................................................................21
5.1.2 digitale Eingänge ...........................................................................................................22
5.1.3 analoge Ausgänge.........................................................................................................22
5.1.4 digitale Ausgänge ..........................................................................................................23
5.1.5 Regelung .........................................................................................................................23
5.2 Funktionsweise...................................................................................................... 24
5.3 Information ............................................................................................................. 26
6 Schaltuhren ................................................................................................................... 28
6.1 Ändern EIN/AUS ................................................................................................... 28
6.2 Regelung EIN/AUS ............................................................................................... 29
6.3 Start / Stop Zeiten Reinigung.............................................................................. 29
Installations- und Bedienerhandbuch AMC 1.01 Computer
Ausgabe: 05.2006 ■ M 1568 D
6.3.1 Tag- / Nacht-Zeiten........................................................................................................30
6.4 Computer EIN/AUS............................................................................................... 31
6.5 Beispiel zu Programmierung ............................................................................... 32
7 Alarme............................................................................................................................. 33
7.1 Temperaturregelung ............................................................................................. 33
7.2 Alarm fehlerhafte Sensoren................................................................................. 34
7.3 Alarm ausgeschalteter Computer....................................................................... 34
7.4 Systemalarme........................................................................................................ 35
8 Systemeinstellungen .................................................................................................. 36
8.1 Frischluftklappe ..................................................................................................... 36
8.2 Zuluftventilator ....................................................................................................... 36
8.3 Abluftventilator....................................................................................................... 36
8.4 Heizung................................................................................................................... 37
9 Technische Daten ........................................................................................................ 39
10 Schaltplan.................................................................................................................... 40
10.1 Analogeingänge .................................................................................................... 41
10.2 Analogausgänge (0 – 10V Ausgänge)............................................................... 42
10.3 Digitale Eingänge .................................................................................................. 43
10.4 Digitalausgänge (Relaisausgänge) .................................................................... 44
10.5 Kommunikation...................................................................................................... 45
11 Funktionsnummernliste........................................................................................... 46
12 Grundsätzliche Hinweise ........................................................................................ 48

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1. Allgemeine Hinweise Seite 1

1 Allgemeine Hinweise

1.1 Symbole

Sie werden beim Lesen dieses Handbuches auf folgende Symbole stoßen:

Vorsicht Warnung vor gefährlicher elektrischer Spannung

Dies zeigt Risiken oder unsichere Verfahren an, die zu leichten


Vorsicht
Verletzungen oder zu Sachschäden führen können.
Dies zeigt Hinweise zum wirkungsvollen, wirtschaftlichen und
) Hinweis
umweltgerechten Umgang mit der Anlage an.

1.2 Allgemeine Sicherheitsvorschriften

Die Big Dutchman Anlage darf nur im Sinne ihrer Bestimmung verwendet werden.

Jeder darüber hinausgehende Gebrauch gilt als nicht bestimmungsgemäß. Für hier-
aus resultierende Schäden haftet der Hersteller nicht, das Risiko trägt allein der Be-
nutzer.

Zur bestimmungsgemäßen Verwendung gehört auch die Einhaltung der vom Herstel-
ler vorgeschriebenen Betriebs-, Wartungs- und Installationsbedingungen.

Die einschlägigen Unfallverhütungsvorschriften sowie die sonstigen allgemein aner-


kannten sicherheitstechnischen und arbeitsmedizinischen Regeln sind einzuhalten.

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1. Allgemeine Hinweise Seite 2

Überprüfen Sie die Sicherheits- und Funktionseinrichtungen auf sicheren und funkti-
onsgerechten Zustand:

z vor der Inbetriebnahme


z in angemessenen Zeiträumen
z nach Änderung oder Instandsetzung

Die Vorschriften der Energieversorgungsunternehmen sind zu beachten.

1.3 Elektrische Anlagen

Alle Arbeiten, die über den Rahmen der Wartung der Anlage hinausgehen, dürfen nur
von einem Fachmann durchgeführt werden.

Bei allen Arbeiten am Gerät ist dieses unbedingt von der Stromversorgung zu tren-
nen.

Elektrische Leitungen vor Inbetriebnahme auf erkennbare Schäden untersuchen.

Schadhafte Leitungen auswechseln, Gerät vorher nicht in Betrieb nehmen.

Beschädigte oder zerstörte Steckvorrichtungen durch eine Elektrofachkraft ersetzen


lassen.

Stecker nicht an der beweglichen Leitung aus der Steckdose ziehen.

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1. Allgemeine Hinweise Seite 3

1.4 Wartung

Vor Arbeiten an der elektrischen Anlage stets die Stromzufuhr trennen !

Reparaturen dürfen nur von Personen ausgeführt werden, die aufgrund ihrer Ausbil-
dung oder ihrer Kenntnisse und praktischen Erfahrungen die Gewähr für eine sach-
gemäße Reparatur bieten.

Instandsetzungs-, Wartungs- und Reinigungsarbeiten sowie die Beseitigung von


Funktionsstörungen sind grundsätzlich nur bei ausgeschalteter Anlage vorzunehmen.

Der Anwender hat sich nach der Reparatur von einem ordnungsgemäßen Zustand
des Geräts bzw. der Maschine zu überzeugen. Er darf das technische Arbeitsmittel
erst dann wieder in Betrieb nehmen, wenn alle Schutzvorrichtungen angebracht sind.

Ersatzteile müssen mindestens den vom Gerätehersteller festgelegten technischen


Anforderungen entsprechen. Dies ist z.B. durch Originalersatzteile gegeben.

1.5 Ersatzteilbestellung

Bei Ersatzteilbestellung sind anzugeben:

z Code-Nr. und Bezeichnung des Ersatzteils oder


Pos.-Nr. mit Bezeichnung und Handbuchnummer bei uncodierten Teilen
z Rechnungsnummer der Originalrechnung
z Stromversorgung, z.B. 220/380V - 3Ph. - 50Hz.

1.6 Haftung

Eigenmächtige Veränderungen an der Maschine oder an der Software schließen eine


Haftung des Herstellers für daraus resultierende Schäden aus.

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1. Allgemeine Hinweise Seite 4

1.7 Störungen durch Stromausfall

Wir empfehlen den Einbau von Warnanlagen zur Überwachung Ihrer Betriebseinrich-
tungen. Hierdurch schützen Sie die Tiere und somit Ihre wirtschaftliche Existenz.
Bei Stromausfall sollte automatisch das Notstromaggregat die Stromversorgung ü-
bernehmen. Geeignet sind auch Notstromaggregate mit Gelenkwellenantrieb für
Schlepperanbau.
Weitere Informationen hierzu erhalten Sie von Ihrem Sachversicherer.

1.8 Erste Hilfe

Für einen eventuell eintretenden Unfall sollte, wenn nicht ausdrücklich anders verord-
net, immer ein Verbandskasten am Arbeitsplatz vorhanden sein. Entnommenes Mate-
rial sofort wieder auffüllen.
Wenn Sie Hilfe anfordern, machen Sie bitte folgende Angaben:

z wo es geschah
z was geschah
z wie viele Verletzte
z welche Verletzungsgefahr
z wer meldet !

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1. Allgemeine Hinweise Seite 5

1.9 Urheberrecht

Dieses Bedienerhandbuch sowie die im AMC 1.01 - Computer verwandte Software


sind urheberrechtlich geschützt. Die hier wiedergegebenen Informationen bzw. Zeich-
nungen dürfen ohne Genehmigung weder vervielfältigt noch missbräuchlich verwertet
noch Dritten zur Kenntnis gegeben werden.

Der Inhalt kann ohne Voranmeldung geändert werden.

Sollten von Ihnen Fehler oder ungenaue Auskünfte festgestellt werden, wären wir Ih-
nen dankbar, über diese informiert zu werden.

 Copyright 2006 by Big Dutchman

Bei Rückfragen melden Sie sich bitte bei:


Big Dutchman International GmbH
D - 49360 Vechta, Germany
Postfach 1163
Telefon 04447/801-0, Telex: 25510 big d, Fax: 04447/801-237

Installations- und Bedienerhandbuch AMC 1.01 Computer


Ausgabe: 05.2006 ■ M 1568 D
2 Beschreibung des AMC-Computers Seite 6

2 Beschreibung des AMC-Computers

Die Ergebnisse der Kottrocknung in belüfteten Kotbandbatterien hängen wesentlich


von der Temperatur der Einblasluft ab. Im Falle zu kühler Luft kann aufgrund des
Taupunkts nicht genügend Feuchtigkeit aufgenommen werden. Zudem kann es zur
Kondenswasserbildung an den Luftkanälen kommen. Dies führt zu unnötiger Ver-
schmutzung und zur Verstopfung der Kanalbohrungen. Auf der anderen Seite wird ein
möglichst hoher Anteil an frischer Außenluft benötigt:
• um die Tiere mit Sauerstoff zu versorgen,
• den Kot mit trockenerer Luft schneller trocknen zu können und
• die Staubansammlung im Lüftungssystem zu minimieren.

Diese eigentlich widersprüchlichen Zielsetzungen können nur miteinander in Einklang


gebracht werden, wenn eine intelligente Regelung der Vorgänge im Luftmi-
scher/Wärmetauscher stattfindet.

Der AMC erfüllt diese Anforderungen. Er eignet sich für die Regelung von maximal
zwei Luftmischern oder zwei Wärmetauschern. Durch die spezifische Programmie-
rung der Ein und Ausgänge erkennt der AMC automatisch, ob ein oder zwei Geräte
gesteuert werden sollen und ob es sich dabei um Luftmischer bzw. Wärmetauscher
handelt. Die Ventilatoren können proportional frequenzabhängig geregelt werden, o-
der, falls gewünscht, über Stufen, Tag und Nacht.
Eine eventuell vorhandene Heizung kann analog oder AN/Aus gesteuert, eine Küh-
lung jedoch nur über ein Relaiskontakt geschaltet werden. Sollte die relative Luft-
feuchtigkeit zu hoch sein, kann die Kühlung über einen relativen Feuchtigkeitssensor
gestoppt werden. Optional können zusätzlich Außentemperatur, Innentemperatur,
Wirkungsgrad (in Verbindung mit Wärmetauscher) und Luftfeuchtigkeit gemessen und
angezeigt werden.
Der AMC kann die Regelungen zu bestimmten Zeiten über die Schaltuhren star-
ten/stoppen (EIN/AUS). Ebenso können EIN/AUS-Zeiten für Befeuchtung und
Tag/Nacht programmiert werden.
Die Symbole auf der Schalttafel geben Ihnen einen klaren Überblick über den Vor-
gang.

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3 Bedienung Seite 7

3 Bedienung

Der AMC besteht aus verschiedenen Tasten und einem graphischen Display. Die
Tasten sind wie folgt belegt:

Regelungstasten:
Kanaltemperatur

Frischluftklappe

Zuluftventilator

Abluftventilator

Heizung

Kühlung

Information

Schaltuhren

Zeit/Datum Taste: Uhrzeit / Datum

Installationstaste: Installation /
Systemeinstellungen

Navigationstasten:
Cursor bewegen

erhöhen des Wertes/


vorherige Zeile
verringern des Wertes /
nächste Zeile

Wert bestätigen

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3 Bedienung Seite 8

3.1 Anzeige

Die wichtigsten Anzeigearten sollen in diesem Kapitel dargestellt werden.


Hauptgruppenanzeige Funktionsnummernanzeige

In der Hauptgruppe werden aktuelle Daten und / oder der Status der Einstellungen
angezeigt. Die Daten können abgefragt werden, indem die Taste für die betreffende
Steuerung gedrückt wird.

Die Daten in der Hauptgruppe können nicht verändert werden. Wenn Einstellungen,
die sich auf die Steuerung der Hauptgruppe beziehen, verändert werden sollen, muss
die Taste für die betreffende Steuerung ein weiteres Mal gedrückt werden. Daraufhin
erscheint die sogenannte Funktionsnummernanzeige.
Wenn für die Dauer von 5 Minuten keine weitere Taste gedrückt wird, erscheint auto-
matisch die Hauptgruppenanzeige Kanaltemperatur (gemessene Kanaltemperatur).
In Kapitel 9 “Funktionsnummernliste”, im hinteren Teil dieser Anleitung, finden Sie
eine Übersicht über mögliche Hauptgruppen und Funktionsnummern. Daten, die sich
auf Steuerungen beziehen, die nicht aktiv sind, werden automatisch übersprungen
und können daher nicht abgefragt werden.

3.2 Abfragen und Ändern von Einstellungen

Drücken Sie die Taste der gewünschten Steuerung. Es erscheint die Hauptgruppen-
anzeige. Wird die Taste ein weiteres Mal gedrückt, erscheint die Funktionsnummern-
anzeige.
Mit oder lässt sich die korrekte Funktionsnummer abfragen.

Zum Beispiel: Soll-Temperatur

Ändern: Bestätigen

Beispiel: Ändern der Soll-Temperatur von 18.0°C auf 19.0°C

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3 Bedienung Seite 9

- Klicken Sie auf : die Hauptgruppe Kanaltemperatur erscheint

- Klicken Sie wieder : links unten erscheint der Cursor.

- Klicken Sie auf : der Cursor spring auf den Wert

- Klicken Sie 10x oder halten Sie diese Taste gedrückt, bis der Wert 19.0 °

erscheint.

- Klicken Sie die Einstellung ist geändert.

Hinweis: Falls Sie den geänderten Wert nicht bestätigen wollen,


drücken Sie . Die alte Einstellung erscheint wieder auf dem Display
und der Cursor springt zur Anfangsposition.

Die Aktivierung von Einstellungen, die verschiedene Werte, wie z.B. Start / Stop Zei-
ten enthalten, wird anders ausgeführt und wird daher im Kapitel Schaltuhren be-
schrieben.

Für die Parameter (Kanaltemperatur), (Frischluftklappe), (Heizung) und

(Kühlung) kann die Regelung für zwei Geräte aktiviert werden. Die 1 oder 2 zeigt
an, auf welche Regelung sich die Hauptgruppe bezieht.

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3 Bedienung Seite 10

3.3 Programmierung

Nachdem der AMC entsprechend der Anschlusspläne angeschlossen worden ist,


werden die gewünschten Regelungsmöglichkeiten während des Installationsprozes-
ses aktiviert.

Drücken Sie die Taste aus der Hauptgruppenanzeige, um folgende Anzeige zu

erhalten:

In diesem Fenster wird auch die Versionsnummer der Software angezeigt (hier CL
1.00). Vor dem Hintergrund, dass die meisten Funktionen dieses Systems von der
Software bestimmt werden, ist es wichtig, dass die Zahl vor dem Punkt (siehe oben
1.00) mit der im Handbuch angegebenen Versionsnummer übereinstimmt (siehe Ver-
sionsnummer auf der ersten Seite und in der Fußzeile der einzelnen Seiten).

Drücken Sie von diesem Fenster aus, um zu den Optionen zu gelangen. Wenn
diese Optionen nicht durch einen Zugangscode gesichert sind, können durch Drücken
von oder die Optionen abgefragt werden. Der Zugangscode wird in der Haupt-
gruppe programmiert. Während der Installation können folgende Gruppen eingestellt
werden:

* Allgemein
* Analogeingänge
* Digitaleingänge
* Analogausgänge
* Digitalausgänge
* Regelung

Diese Optionen können über , dann oder geändert werden. Um zu bestätigen


drücken Sie bitte .

Installations- und Bedienerhandbuch AMC 1.01 Computer


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3 Bedienung Seite 11

3.3.1 Allgemeines

OPT Funktionsnummern / Optionen löschen Standard Benutzerdef.


0 0.1 Funktionsnummern löschen 0
0= nicht löschen
1= löschen
0.2 Optionen + Funktionsnummern löschen 0
0= nicht löschen
1= löschen

OPT Zugangscode AMC Standard Benutzerdef.


1 1.1 Zugangscode Benutzer 000
1.2 Zugangscode Administrator 000
1=

2= 5= 8=

3= 6= 9=

4= 7= 0=

Um einen Zugangscode zu entfernen, drücken Sie “0”.


Nach Eingabe eines Codes, muss der Code ein weiteres Mal zur Bestätigung eingegeben
werden.

OPT Kommunikationsgeschwindigkeit zum PC 0.0


3 0.0 kBd = keine Kommunikation mit PC
9.6 kBd = Übertragungsgeschwindigkeit
9600 Bd
19.2 kBd = Übertragungsgeschwindigkeit
19200 Bd
38.4 kBd = Übertragungsgeschwindigkeit
38400 Bd

OPT Computernummer 1
4 1-200 = Nummer des AMC Computers

OPT Zugangscode Rainbow+ 000


5 Benutzer Zugangscode Rainbow+
Wird Rainbow+ benutzt, siehe “OPT” 1 für Eingabe des korrekten Zugangscodes.

OPT Display °C/°F °C


6 Umschaltung der Anzeige zwischen °C und °F

Installations- und Bedienerhandbuch AMC 1.01 Computer


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4 Steuerung Luftmischer Seite 12

4 Steuerung Luftmischer

Der AMC 1.01 vergleicht die Temperatur der Einblasluft (gemischte Luft) mit der Soll-
wertvorgabe. Ist die Einblasluft kühler oder wärmer als der programmierte Sollwert,
werden die Positionen der Außen- und Stallluftklappe solange korrigiert, bis die Soll-
temperatur erreicht ist.
Eine programmierbare Mindestöffnung der Außenluftklappe garantiert, dass jederzeit
einen bestimmten Anteil an Frischluft der in der Einblasluft enthalten ist.
Wenn bei zu niedrigen Außentemperaturen der Sollwert der Einblastemperatur durch
den Luftmischer nicht erreicht werden kann, wird die Außenluftklappe völlig geschlos-
sen bzw. eine Zusatzheizung in Betrieb genommen.
Die kritische Temperatur wird von der klimatischen Situation des Standortes und des
Stalles beeinflusst. Sie kann als Grenztemperatur am AMC vorgewählt werden.
In Ländern mit hohen Außentemperaturen wird der Stall mit einer Kühlungsanlage
ausgestattet. Sobald diese Kühlungsanlage eingeschaltet wird, schaltet der AMR den
Luftmischer automatisch auf Umluft, so dass das Eindringen von zu warmer Außenluft
verhindert wird.

4.1 Grundlagen für die Einstellung der Luftmischerregelung

Die Klappensteuerung für den Luftmischer arbeitet unabhängig von der eigentlichen
Stallklimaregelung. Die Wärmeproduktion der Tiere ist in einem gut isolierten Stall so
hoch, dass auch bei Minustemperaturen (Ausnahme in sehr kalten Regionen) norma-
lerweise keine Heizung erforderlich ist.
Für die Kotbandbelüftung muss die Frischluft bei kalten Außentemperaturen jedoch
zusätzlich erwärmt werden:

• Bei zu niedrigen Einblastemperaturen besteht die Gefahr der Unterkühlung, da die


Luft direkt unter den Tieren aus den Kanälen austritt.
• Der Kot auf den Bändern kann nur von warmer, trockener Luft ausreichend ge-
trocknet werden.

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4 Steuerung Luftmischer Seite 13

• Liegt die Temperatur der Zuluft unterhalb des Taupunktes der Stallluft, bilden sich
erhebliche Mengen Kondenswasser an dem Luftverteilungssystem der Kotbandbe-
lüftung.

) Kondenswasserbildung unbedingt vermeiden !

Kondenswasserbildung am Lüftungssystem hat nachteilige Folgen:


• Nasse Ecken im Stall (unhygienisch)
• Verdrecken der Luftkanäle
• die Tiere kommen mit dem Kondenswasser in Berührung
• die Luftlöcher verstopfen
• der Kot wird nasser statt trockener

Ein Beispiel:
Der Luftmischer fördert 0,7 m3 pro Tier und Stunde, die Außentemperatur beträgt
0°C, die Stalltemperatur 22°C, und es soll mit 16°C eingeblasen werden.
Der Anteil der Frischluft lässt sich aus diesen Temperaturen ermitteln:
Anteil Frischluft = (Stall - Soll)/(Stall - Außen) x 100 %
Also:
Anteil Frischluft = (22°C - 16°C)/(22°C - 0°C) x 100 % = 27 %

Da die Luftmenge für die Sauerstoffversorgung der Tiere zu gering ist, muss die zu-
sätzlich benötigte Luftmenge durch das Stallventilationssystem bereitgestellt werden.
Gleichzeitig ist eine ausreichende Entlüftung notwendig, damit die relative Luftfeuch-
tigkeit im Stall nicht auf über 70 % ansteigt und somit der Taupunkt der Stallluft stark
erhöht wird.

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4 Steuerung Luftmischer Seite 14

4.2 Programmierung Luftmischer

Um den AMC 1.01 als Steuerung für ein oder zwei Luftmischer einzurichten, sind fol-
gende Hauptanschlüsse zu programmieren:

- Kanaltemperatur
- Eingang Kühlung
- Klappensteuerung
- Zuluftventilator

4.2.1 analoge Eingänge

Die Analogeingänge können frei programmiert werden. Tragen Sie in die untenste-
hende Tabelle ein, an welchen Eingang die verschiedenen Teile angeschlossen sind
(Auswahl 1…5). Stellen Sie sicher, dass die Brückenstecker der Eingänge 3 und 4 an
der richtigen Stelle sind (siehe Schaltplan).
Die Eingänge 1, 2 und 3 können für einen Temperatursensor kalibriert werden (für
Stall- oder Außentemperatur).
Messen Sie die Temperatur am entsprechenden Temperaturfühler und geben Sie die-
sen Wert bei der Programmierung ein. Den Unterschied zwischen der ursprünglich
vom Temperatursensor angezeigten Temperatur und dem gemessenen Wert tragen
Sie bitte mit Plus oder Minus in der unten stehenden Tabelle ein.

OPT Analogeingänge
Auswahl : 1 2 3 4 5
Kanal Kanal Außen Stall R.L.
Temp. 1 Temp. 2 Temp. Temp.
11 Eingang 1
11.1 Kalibr. Eingang 1 °C °C °C °C
12 Eingang 2
12.1 Kalibr. Eingang 2 °C °C °C °C
13 Eingang 3
13.1 Kalibr. Eingang 3 °C °C °C °C
14 Eingang 4

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4 Steuerung Luftmischer Seite 15

4.2.2 digitale Eingänge

Die Digitaleingänge können frei programmiert werden. Tragen Sie in untenstehende


Tabelle ein, an welchen Eingang die verschiedenen Komponenten angeschlossen
sind (Auswahl 1…2).

OPT Digitaleingänge
Auswahl : 1 2
Kühlung Kühlung
Eingang 1 Eingang 2
21 Eingang 1
22 Eingang 2
23 Eingang 3

4.2.3 analoge Ausgänge

Die Analogausgänge sind frei programmierbar. Tragen Sie in untenstehende Tabelle


ein, an welchen Ausgang die verschiedenen Teile angeschlossen sind (Auswahl
1…8). Außerdem können in diese Tabelle die minimale und maximale Steuerspan-
nung eingetragen werden.

OPT Analogausgänge
Auswahl : 1 2 3 4 5 6 7 8
Klappen Zuluft Abluft Heizung Klappen Zuluft Abluft Heizung
strng. 1 vent.1 vent. 1 1 strng. 2 vent. 2 vent. 2 2
31 Ausgang 1
31.1 min / max / / / / / / / /
32 Ausgang 2
32.1 min / max / / / / / / / /
33 Ausgang 3
33.1 min / max / / / / / / / /
34 Ausgang 4
34.1 min / max / / / / / / / /

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4 Steuerung Luftmischer Seite 16

4.2.4 digitale Ausgänge

Die Digitalausgänge sind frei programmierbar. Tragen Sie in untenstehende Tabelle


ein, an welchen Ausgang die verschiedenen Teile angeschlossen sind (Auswahl
1…10).

OPT Digitalausgänge
Auwahl 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10

Abluftventilator 1

Abluftventilator 2
Zuluftventilator 1

Zuluftventilator 2
Kühlung 1
Spülung 1

Kühlung 2
Spülung 2
Heizung 1

Heizung 2
Relais
Aus-
gang
40.1 K1
40.2 K2
40.3 K3
40.4 K4
40.5 K5
40.6 K6

41.1 K7
41.2 K8
41.3 K9
41.4 K10
41.5 K11

42 K12

4.2.5 Regelung

Standard Benutzerdef.
OPT Tag / Nacht Regelung:
50 = keine Tag / Nacht Regelung
= Tag / Nacht Regelung

OPT Lauter / Stiller Alarm:


51 = stiller Alarm
= lauter Alarm

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4 Steuerung Luftmischer Seite 17

4.3 Funktionsweise

In der Mischkammer des Luftmischers werden Frischluft und Stallluft entsprechend


der gewünschten Kanaltemperatur gemischt. Ist die Temperatur zu gering, kann eine
extra Heizung zugeschaltet werden. Sollte die Temperatur zu hoch sein, ist das Zu-
schalten einer Kühlung möglich. Während der Kühlungszeit sind die Frischluftklappen
geschlossen. Dann kann über einen extra Kontakt die Kühlung aktiviert werden. Sollte
die Kühlung jedoch von einem externen System gesteuert werden, bleiben die Frisch-
luftklappen auch während der Kühlung geschlossen. In der Steuerungsbeschreibung
des Luftmischers werden 9 Elemente unterschieden:

Funktionsnummern:
Solltemperatur Differenztemperatur Heizung

Min. Alarm Differenz


Max. Alarm Differenz Differenztemperatur Kühlung

Min. Klappenstand Ventilation (Tag)

Max. Klappenstand Ventilation (Nacht)


Bandbreite Zuluft
Differenztemperatur
Zuluftklappe geschlossen

Installations- und Bedienerhandbuch AMC 1.01 Computer


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4 Steuerung Luftmischer Seite 18

Frischluftklappe

Alarm Alarm

SYS 1.6
Kanaltemp.

1 2 3 4 5 6 7 8 9
Frischluft- geschlossen Abs min Min Min.....Max Max pos. geschlossen
klappe (SYS 1)
Zuluft- Tag
AUS Heizung Kühlun AUS
ventilator (SYS 1) Nacht (SYS 2)

Heizung AUS EIN AUS

Kühlung AUS EIN AUS

Alarm Min Temp. Max Temp.

Für jedes Element gibt es eine Beschreibung der verschiedenen Regelungen:

1 Die Kanaltemperatur ist zu niedrig;


- die Frischluftklappe ist geschlossen
- der Zuluftventilator ist ausgeschaltet
- Heizung und Kühlung sind angeschaltet
- der Computer zeigt einen Min. Temperatur Alarm an
2 Die Regelung ist im “Heizung” Bereich;
- die Frischluftklappe ist an der absoluten minimal Stellung (SYS 1, Kapitel 8.1)
- der Zuluftventilator ist auf der “Heizung” Position (SYS 1, Kapitel 8.2)
- die Heizung ist an, die Kühlung ist aus
- es gibt keine Alarmmeldung
3 Die Regelung ist im “Minimum +Heizung” Bereich;
- die Frischluftklappe steht auf der “Minimum Frischluftklappenstellung”
- der Zuluftventilator ist auf Position Tag oder Nacht
- die Heizung ist an. Wird die Heizung proportional geregelt, wird die Heizung in
Stufen geregelt. Die Stufenfrequenz hängt von der Bandbreite der Heizung ab
(SYS 1.6, Kapitel 8.4)
- die Kühlung ist aus
- es gibt keine Alarmmeldung
4 Die Regelung ist im “Minimum” Bereich (Kanaltemperatur ist geringer als die
Solltemperatur) ;
- die Frischluftklappe ist auf der “Minimum Frischluftklappenstellung”

Installations- und Bedienerhandbuch AMC 1.01 Computer


Ausgabe: 05.2006 ■ M 1568 D
4 Steuerung Luftmischer Seite 19

- der Zuluftventilator ist auf der Tag oder Nacht Position


- die Heizung ist noch an (abhängig von der Hysterese)
- die Kühlung ist aus
- es gibt keine Alarmmeldung
5 Die Regelung ist im Bereich “proportionale Bandbreite”
- die Frischluftklappe ist auf der Position zwischen der “minimum
Frischluftklappenstellung” und der “Maximum Frischluftklappenstellung”.
- der Zuluftventilator ist auf der Tag oder Nacht Position
- sowohl Heizung wie auch Kühlung sind aus
- es gibt keine Alarmmeldung
6 Die Regelung ist im Bereich “Maximum” (Kanaltemperatur ist höher als die
Solltemperatur plus proportionaler Bereich);
- die Frischluftklappe ist an der “Maximum Frischluftklappenstellung”
- der Zuluftventilator ist auf der Position Tag oder Nacht
- sowohl Heizung wie auch Kühlung sind aus
- es gibt keine Alarmmeldung
7 Die Regelung ist im Bereich “Kühlung”;
- die Frischluftklappe ist geschlossen
- der Zuluftventilator ist auf der Position “Kühlung” (SYS 2, Kapitel 9.2)
- die Heizung ist aus
- die Kühlung ist noch an (abhängig von der Hysterese)
- es gibt keine Alarmmeldung
8 Die Regelung ist im Bereich “Kühlung + Kontakt”;
- die Frischluftklappe ist geschlossen
- der Zuluftventilator ist auf der Position “Kühlung” (SYS 2, Kapitel 8.2)
- die Heizung ist aus
- die Kühlung ist an
- es gibt keine Alarmmeldung
9 Die Kanaltemperatur ist zu hoch;
- die Frischluftklappe ist geschlossen
- der Zuluftventilator ist aus
- sowohl Heizung wie auch Kühlung sind aus
- der Computer zeigt einen Maximum-Temperaturalarm an

Die oben beschriebenen Situationen beziehen sich auf proportional geregelte Heizung und
Zuluftventilator. Während der Installation kann man optional einen zusätzlichen
Schaltkontakt zwischen diesen Regelungen einbauen. Der Kontakt ist bei 0 % aus und
wird bei einem Level von 1 % bis 100 % eingeschaltet.

Benutzen Sie die Schaltuhr Tag / Nacht (Kapitel 6.1.4) um den Zuluftventilator für den Tag
/ Nacht Betrieb einzustellen.
Die Minimum- und Maximumalarme werden in Kapitel 4 erläutert.

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5 Steuerung Wärmetauscher Seite 20

5 Steuerung Wärmetauscher

Eine Wärmetauschereinheit dient dazu, die Außenluft entsprechend der gewünschten


Kanaltemperatur vorzuwärmen bzw. abzukühlen. Die frische Außenluft durchströmt
dabei ein Tauscherelement, das gleichzeitig von warmer Stallluft durchströmt wird. Da
der Wärmetauscher nach dem Kreuzstromprinzip arbeitet, kommen beide Luftströme
nicht miteinander in Berührung, so dass nur frische und trockene Luft in den Stall ge-
langt.
Die kalte Frischluft wird von der Stallluft angewärmt, die wiederum nach draußen ab-
geleitet wird. Im Sommer sorgt ein Vernebelungssystem dafür, dass die warme
Frischluft mit Wasser aus den Hochdruck-Düsen gekühlt wird.
Heizung und Kühlung werden über Relaiskontakte geschaltet. Sollte die relative Luft-
feuchtigkeit zu hoch sein, kann die Kühlung über einen relativen Feuchtigkeitssensor
gestoppt werden. Um zusätzliche Informationen zu erlangen ist es außerdem möglich
(optional) die Außentemperatur, Innentemperatur, Wirkungsgrad (in Verbindung mit
Wärmetauscher) und Luftfeuchtigkeit zu messen.

5.1 Programmierung Wärmetauscher

Um den AMC als Steuerung für ein oder zwei Wärmetauscher einzurichten sind fol-
gende Hauptanschlüsse zu programmieren.
- Kanaltemperatur
- Klappensteuerung
- Zuluftventilator
- Abluftventilator
- Kühlung
- Heizung

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5 Steuerung Wärmetauscher Seite 21

5.1.1 analoge Eingänge

Die Analogeingänge können frei programmiert werden. Tragen Sie in die untenste-
hende Tabelle ein, an welchen Eingang die verschiedenen Teile angeschlossen sind
(Auswahl 1…5). Stellen Sie sicher, dass die Brückenstecker der Eingänge 3 und 4 an
der richtigen Stelle sind (siehe Schaltplan).

Die Eingänge 1, 2 und 3 können für einen Temperatursensor kalibriert werden (für
Stall- oder Außentemperatur).
Messen Sie die Temperatur am entsprechenden Temperaturfühler und geben Sie die-
sen Wert bei der Programmierung ein. Den Unterschied zwischen der ursprünglich
vom Temperatursensor angezeigten Temperatur und dem gemessenen Wert tragen
Sie bitte mit Plus oder Minus in der unten stehenden Tabelle ein.

OPT Analogeingänge
Auswahl : 1 2 3 4 5
Kanal Kanal Außen Stall R.L.
Temp. 1 Temp. 2 Temp. Temp.
11 Eingang 1
11.1 Kalibr. Eingang 1 °C °C °C °C
12 Eingang 2
12.1 Kalibr. Eingang 2 °C °C °C °C
13 Eingang 3
13.1 Kalibr. Eingang 3 °C °C °C °C
14 Eingang 4

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5 Steuerung Wärmetauscher Seite 22

5.1.2 digitale Eingänge

Die Digitaleingänge können frei programmiert werden. Tragen Sie in untenstehende


Tabelle ein, an welchen Eingang die verschiedenen Teile angeschlossen sind (Aus-
wahl 1…2).
OPT Digitaleingänge
Auswahl : 1 2
Kühlung Eingang 1 Kühlung Eingang 2
21 Eingang 1
22 Eingang 2
23 Eingang 3

5.1.3 analoge Ausgänge

Die Analogausgänge sind frei programmierbar. Tragen Sie in untenstehende Tabelle


ein, an welchen Ausgang die verschiedenen Teile angeschlossen sind (Auswahl
1…8). Außerdem können in diese Tabelle die minimale und maximale Steuerspan-
nung eingetragen werden.

OPT Analogausgänge
Auswahl : 1 2 3 4 5 6 7 8
Klappen Zuluft Abluft Heizung Klappen Zuluft Abluft Heizung
strng. 1 vent.1 vent. 1 1 strng. 2 vent. 2 vent. 2 2
31 Ausgang 1
31.1 min / max / / / / / / / /
32 Ausgang 2
32.1 min / max / / / / / / / /
33 Ausgang 3
33.1 min / max / / / / / / / /
34 Ausgang 4
34.1 min / max / / / / / / / /

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5.1.4 digitale Ausgänge

Die Digitalausgänge sind frei programmierbar. Tragen Sie in untenstehende Tabelle


ein, an welchen Ausgang die verschiedenen Teile angeschlossen sind (Auswahl
1…10).

OPT Digitalausgänge
Auswahl 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10

Abluftventilator 1

Abluftventilator 2
Zuluftventilator 1

Zuluftventilator 2
Kühlung 1
Spülung 1

Kühlung 2
Spülung 2
Heizung 1

Heizung 2
Relais
Aus-
gang
40.1 K1
40.2 K2
40.3 K3
40.4 K4
40.5 K5
40.6 K6

41.1 K7
41.2 K8
41.3 K9
41.4 K10
41.5 K11

42 K12

5.1.5 Regelung

Standard Benutzerdef.
OPT Tag / Nacht Regelung:
50 = keine Tag / Nacht Regelung
= Tag / Nacht Regelung

OPT Lauter / Stiller Alarm:


51 = stiller Alarm
= lauter Alarm

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5.2 Funktionsweise

In einem Wärmetauscher trennen Rohre die Stallluft und die Frischluft, was die Ab-
kühlung oder Erwärmung von 100 %iger Frischluft ermöglicht. Die einströmende kalte
Frischluft wird von nach draußen abgeführter Stallluft erwärmt. Im Sommer sorgen
Hochdruck-Vernebler für eine Abkühlung der warmen Frischluft, indem die Luft mit
Wasser aus Hochdruck-Düsen befeuchtet wird. Während der Kühlungsphase laufen
die Ventilatoren mit niedriger Geschwindigkeit, mit dem Relaiskontakt für die Kühlung
wird auch das Vernebelungssystem angeschaltet. Wird die Kühlung von einem exter-
nen System geregelt, wird auch der Abluftventilator während der Kühlungsphase auf
eine niedrigere Stufe geschaltet. In der Steuerungsbeschreibung der Ventilation wer-
den 8 Elemente unterschieden:

Funktionsnummern:

Solltemperatur Differenztemperatur Heizung

Min. Alarm Differenz Differenztemperatur Kühlung

Max. Alarm Differenz

Abluftventilator (Tag) Abluftventilator (Nacht)

Zuluftventilator (Tag) Zuluftventilator (Nacht)

Differenztemperatur

Abluftventilator niedrig

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5 Steuerung Wärmetauscher Seite 25
Ventilator

Alarm Alarm

SYS 1.6
Kanal Temp.

1 2 3 4 5 6 7 8
Zuluft- AUS Heizung Tag Kühlung
ventilator (SYS 1) Nacht (SYS 2) AUS
Abluft- Heizung Tag
AUS Kühlung AUS
ventilator (SYS 1) Nacht (SYS 2)

Heizung AUS AN AUS

Kühlung AUS AN AUS

Alarm Min Temp. Max Temp.

Für jedes Element gibt es eine Beschreibung der verschiedenen Regelungen:

1 Die Kanaltemperatur ist zu niedrig;


- der Zuluftventilator und der Abluftventilator sind aus
- sowohl Heizung wie auch Kühlung sind aus
- der Computer zeigt einen Minimum-Temperatur Alarm an
2 Die Regelung ist im Bereich “Heizung”;
- der Zuluftventilator ist auf der Position “Heizung” (SYS 1, Kapitel 8.2)
- der Abluftventilator ist auf der Position “Heizung” (SYS 1, Kapitel 8.3)
- die Heizung ist an, die Kühlung ist aus
- es gibt keine Alarmmeldung
3 Die Regelung ist im Bereich “Ventilation + Heizung”;
- der Zuluftventilator ist auf der Position Tag oder Nacht
- der Abluftventilator ist auf der Position Tag oder Nacht
- die Heizung ist an. Mit proportional-geregelter Heizung wird die Heizung in Stufen
erhöht. Die Stufenfrequenz hängt vom proportionalen Bereich der Heizung ab
(SYS 1.6, Kapitel 8.4)
- die Kühlung ist aus
- es gibt keine Alarmmeldung
4 Die Regelung ist im Bereich “Ventilation” ;
- der Zuluftventilator ist auf der Position Tag oder Nacht
- der Abluftventilator ist auf der Position Tag oder Nacht
- die Heizung ist immer noch an (abhängig von der Hysterese)
- die Kühlung ist aus
- es gibt keine Alarmmeldung

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5 Die Regelung ist auch im Bereich “Ventilation”;


- gleiche Situation wie in Bereich 4, die Heizung ist jedoch aus
6 Die Regelung ist im Bereich “Kühlung”;
- der Zuluftventilator ist auf der Position “Kühlung” (SYS 2, Kapitel 8.2)
- der Abluftventilator ist auf der Position “Kühlung” (SYS 2, Kapitel 8.3)
- die Heizung ist aus
- die Kühlung ist immer noch an (abhängig von der Hysterese)
- es gibt keine Alarmmeldung
7 Die Regelung ist im Bereich “Kühlung + Kontakt”;
- der Zuluftventilator ist auf der Position “Kühlung” (SYS 2, Kapitel 8.2)
- der Abluftventilator ist auf der Position “Kühlung” (SYS 2, Kapitel 8.3)
- die Heizung ist aus
- die Kühlung ist an
- es gibt keine Alarmmeldung
8 Die Kanaltemperatur ist zu hoch;
- der Zuluftventilator und der Abluftventilator sind aus
- sowohl Heizung wie auch Kühlung sind aus
- der Computer zeigt einen Maximum-Temperatur Alarm an

Die oben beschriebenen Situationen beziehen sich auf proportionale Regelung von
Heizung, Zuluftventilator und Abluftventilator. Während der Installation kann man op-
tional einen Schaltkontakt zwischen diesen Regelungen einbauen. Der Kontakt ist bei
0 % aus und wird bei einem Level von 1 % bis 100 % eingeschaltet.
Benutzen Sie die Schaltuhr Tag / Nacht (Kapitel 8.4) um den Zuluftventilator und den
Abluftventilator für den Tag / Nacht Betrieb einzustellen.
Die Minimum- und Maximumalarme werden in Kapitel 7 erläutert.

5.3 Information

Für extra Informationen, drücken Sie die (Informations-) Taste. Abhängig von den
vorhandenen Sensoren wird während der Installation folgendes angezeigt:
Außentemperatur
Stalltemperatur
Wirkungsgrad
Luftfeuchtigkeit

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5 Steuerung Wärmetauscher Seite 27

Berechnung des Wirkungsgrades (nur in Verbindung mit Wärmetauscher):

Kanaltemperatur minus Außentemperatur


Wirkungsgrad =
Stalltemperatur minus Außentemperatur

Wenn die Luftfeuchtigkeit gemessen wird, ist es möglich, die Kühlung auszustellen,
für den Fall dass der Luftfeuchtigkeitswert zu hoch wird. Wenn die RL (relative Luft-
feuchtigkeit) den "Maximum Wert RL bei ausgeschalteter Kühlung" übersteigt, wird
die Kühlung abgeschaltet.

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6 Schaltuhren Seite 28

6 Schaltuhren

Mit der Taste (Schaltuhren) lassen sich max. drei Schaltuhren abfragen und
einstellen. Abhängig von den Einstellungen während der Installation sind das:
- Steuerung EIN/AUS
- Start / Stop Spülen
- Zeiten Tag / Nacht
In der Hauptgruppe “Schaltuhren”, werden die aktuellen EIN/AUS-Zeiten und der Status
(EIN oder AUS, rechts oben im Display) der ersten Schaltuhr angezeigt, es erscheint
außerdem die EIN/AUS Regelung. Durch Drücken der Taste wird die nächste Schaltuhr
angezeigt.
Mit der Funktionsnummer der Schaltuhr wird außer der aktuellen EIN/AUS Zeiten auch
dieses Symbol angezeigt. Das Symbol zeigt an, dass weitere Optionen (EIN/AUS Zeit
Einstellung) zur Verfügung stehen. Maximal können pro Schaltuhr 24 Einstellungen für
EIN/AUS Zeiten eingegeben werden. Bei der aktuellen EIN/AUS Zeit werden, sofern die
Steuerung an ist, die Zeiten für die Einschaltung und Ausschaltung angezeigt. Wenn die
Steuerung aus ist, werden die nächsten EIN/AUS Zeiten zwischen denen die Schaltuhr
aktiv wird angezeigt.

6.1 Ändern EIN/AUS

Nach Öffnung der Funktionsnummer ‘Schaltuhr’, drücken Sie die .Taste um die
EIN/AUS Zeiten abzufragen. Mit oder kann zwischen den einzelnen Zeiten
gewechselt werden (in der rechten oberen Ecke werden die bereits eingegebenen Zeiten
angezeigt). Die Zeiten werden automatisch chronologisch angeordnet, wenn das Menü
EIN/AUS Zeiten beendet wird.
Gleiche EIN- und AUS-Zeiten werden entfernt. Soll ein Wert verändert werden, setzen Sie
den Cursor an die betreffende Stelle. Sobald der Wert eingegeben worden ist, kann er mit
bestätigt werden, der Cursor springt dann automatisch auf die nächste Position.

Eine neue EIN- (und AUS) Zeit kann unten bei 00:00 eingegeben werden. Sind die
gewünschten Zeiten eingegeben, können Sie das Menü über verlassen.

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6 Schaltuhren Seite 29

6.2 Regelung EIN/AUS

EIN AUS
Steuerung
05:00 10:00
AN 14:00 20:00
00:00

AUS 5:00 10:00 14:00 20:00


Uhrzeit

Steuerung AUS A AUS AN AUS

Mit der Regelung EIN/AUS ist es möglich die komplette Regelung des Luftmischers oder
Wärmetauschers auszuschalten. Wird die Regelung ausgeschaltet, werden auch die
folgenden Elemente im Luftmischer ausgeschaltet: die Frischluftklappe, der
Zuluftventilator, die Heizung und die Kühlung. Im Wärmetauscher werden der
Zuluftventilator, der Abluftventilator, die Heizung und die Kühlung ausgeschaltet. Die
Minimum- und Maximumalarme bleiben aktiv.

Es gibt maximal 24 Eingaben pro Schaltuhr. Sind 00:00 und 24:00 als EIN/AUS Zeiten
eingestellt, bleibt die Steuerung an.

6.3 Start / Stop Zeiten Reinigung

Als Reinigung wird hier das Pressluftabreinigen der automatischen Filter im Luftmischer
oder die Spülung der Wärmetauscherrohre mit Wasser verstanden. Wird die Startzeit
(EIN) der Reinigung erreicht, wird zunächst die Ventilation ausgeschaltet und die
Frischluftklappe geöffnet (nur beim Luftmischer). Außerdem werden Heizung und/oder
Kühlung ausgeschaltet. Nach 180 Sekunden wird der Reinigungs-Kontakt eingeschaltet.
Durch diesen Kontakt kann zum einen die im Luftmischer installierte Steuerung zur
Abreinigung der automatischen Filter aktiviert oder das Wasserventil zur Spülung des
Wärmetauschers geöffnet werden. Wenn die Stop-Zeit (AUS) erreicht ist, wird der
Reinigungs-Kontakt ausgeschaltet, die Ventilation angeschaltet und die Frischluftklappen
in die richtige Position gefahren. Während der Reinigungszeit-Zeit bleiben die Minimum-
und Maximumalarme aktiv.

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6 Schaltuhren Seite 30

Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, manuell den Reinigungsvorgang zu


starten, wobei der Zyklus der Reinigung solange wiederholt wird, bis er der
gesamte Vorgang manuell wieder beendet wird.

6.3.1 Tag- / Nacht-Zeiten

Wenn Zuluftventilator und / oder Abluftventilator proportional geregelt werden, können sie
über Tag oder Nacht auf unterschiedlichem Niveau laufen. Wenn eine bestimmte Tages-
Zeit (EIN) erreicht wird, laufen der Zuluftventilator und der Abluftventilator auf der Tag ( )
Einstellung; wird eine Nacht-Zeit (AUS) erreicht, laufen sie auf der Nacht ( ) Einstellung.
Im Bereich Heizung oder Kühlung sind die Tag / Nacht Einstellungen nicht aktiviert

Ventilator

EIN AUS
7:00 18:0
07:00 18:00
Uhrzeit
00:00

Zuluft Nacht Tag Nacht

Nacht Tag Nacht


Abluft

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6 Schaltuhren Seite 31

6.4 Computer EIN/AUS

Sollen sämtliche Regelungen für einen bestimmten Zeitraum abgeschaltet werden, zum
Beispiel, wenn der Stall leer ist, gehen Sie auf Funktionsnummer "Computer EIN / AUS
und drücken Sie erst , gefolgt von und dann . Die folgenden Symbole erscheinen
im Display:

Der Alarmkontakt ist aktiv. Durch Drücken einer beliebigen Taste, wird der Alarm
abgeschaltet (siehe Kapitel 4: Alarme). Während der Computer abgeschaltet ist, können
keine Alarme von den Steuerungen ausgelöst werden.

Durch Drücken bei Funktionsnummer ‘Computer EIN / AUS’ auf und anschließend auf
und einen Klick auf lässt sich der Computer wieder einschalten.

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6 Schaltuhren Seite 32

6.5 Beispiel zu Programmierung

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7 Alarme Seite 33

7 Alarme

Der AMC kann einen Alarm auf zwei verschiedene Arten abgeben. Entweder über
eine blinkende Meldung im Display (lautloser Alarm = Warnung), oder über einen A-
larmkontakt zu einem audiovisuellen Medium, z.B. Signalhorn, Rundumleuchte oder
Telefonwahlgerät (lauter Alarm = Alarm).

Die folgende Tabelle gibt eine Übersicht über die möglichen Alarme, den Alarmtyp
(Alarm oder Warnung), wie er angezeigt wird und mögliche Ursachen. Während der
Installation kann ein lautloser oder lauter Alarm für die Kanaltemperatur eingestellt
werden.

7.1 Temperaturregelung

Alarm Beschreibung Typ Ursache

Alarm / War- Die gemessene Temperatur ist


Minimum Temp. Alarm niedriger als die eingestellte Mi-
nung nimum-Alarm Grenze.

Alarm / War- Die gemessene Temperatur hat


Maximum Temp. Alarm die eingestellte Maximum-Alarm
nung Grenze überschritten.

Minimum Temperatur Alarm:


Wenn die gemessene Kanaltemperatur unter die Solltemperatur plus die Minimum
Alarmdifferenz fällt, wird ein Minimum-Temperatur Alarm ausgelöst.
ACHTUNG: Wenn der Wert für die Minimum Alarmdifferenz 0 ist, wird kein Minimum
Temperatur Alarm ausgelöst (die Anzeige zeigt eine Alarmgrenze von 0,0 °C).
Gibt es keinen Minimum Alarm, läuft die Steuerung für den Luftmischer und
Wärmetauscher mit den Standard Einstellungen weiter.

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7 Alarme Seite 34

Maximum Temperatur Alarm:


Wenn die gemessene Kanaltemperatur über der Solltemperatur plus der Maximum
Alarmdifferenz liegt, wird ein Maximum-Temperatur Alarm ausgelöst.
ACHTUNG: Wenn der Wert für die maximale Alarmdifferenz 0 ist, wird kein Maxi-
mum-Temperatur Alarm ausgelöst (die Anzeige zeigt eine Alarmgrenze von 99,9 °C).
Gibt es keinen Maximum Alarm, läuft die Steuerung für den Luftmischer und
den Wärmetauscher mit den Standard Einstellungen weiter.

7.2 Alarm fehlerhafte Sensoren

Alarm Beschreibung Typ Ursache

Die gemessene Temperatur ist


niedriger oder höher als der
Außensensor defekt Warnung Messbereich des Außentempe-
ratureingangs.

Die gemessene Temperatur ist


niedriger oder höher als der
Temperatursensor defekt Warnung Messbereich des Raumtempera-
tureingangs.

7.3 Alarm ausgeschalteter Computer

Alarm Beschreibung Typ Ursache

Alarm ausgeschalteter Alarm / War- Der Computer wurde abgeschal-


Computer nung tet.

Das Abschalten des Computers löst einen Alarm aus. Dieser Alarm kann durch Drü-
cken einer beliebigen Taste unterdrückt werden, auf dem Display erscheint dann eine
Warnmeldung. Ist der Computer abgeschaltet, können die Regelungen keinen Alarm
auslösen. Fehlerhafte Sensoren werden jedoch durch eine Warnmeldung auf dem
Display angezeigt.

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7 Alarme Seite 35

7.4 Systemalarme

Alarm Beschreibung Typ Ursache

Alarm / War- Der AMC meldet einen internen


Systemalarm nung Fehler.

Der AMC überprüft interne Funktionen, die sich direkt auf den Computer selbst bezie-
hen. Stellt der Computer einen Fehler fest, wird ein Systemalarm ausgelöst und die
Fehlernummer im Display angezeigt. Mögliche Systemalarme sind:

Alarm Beschreibung Typ

1 Optionen beschädigt Alarm


2 Einstellungen beschädigt Alarm
3 Minimum/maximum Wert beschädigt Warnung
4 ADC Fehler Alarm
5 DAC Fehler Alarm
6 I2C Fehler Alarm
7 EEP Fehler Alarm
8 Fehler Digitalausgang Alarm
9 RTC Fehler Warnung
10 Schaltuhr Fehler Alarm
11 HTRAP Fehler Alarm

Alarme 1 bis 3:
Diese zeigen Softwarefehler an, die durch Neuinstallation der Software, bzw.
Neueinstellung der Parameter behoben werden können.

Alarme 4 bis 11:


Diese zeigen Hardwarefehler an, die durch Austausch der Deckelplatine behoben
werden können.

Installations- und Bedienerhandbuch AMC 1.01 Computer


Ausgabe: 05.2006 ■ M 1568 D
8 Systemeinstellungen Seite 36

8 Systemeinstellungen

In diesem Kapitel werden die Möglichkeiten der Einstellung im Hinblick auf die
kleinen Unterschiede der verschiedenen Ventilations-, Heizungs-, und Kühlsys-
teme behandelt. Die Grundeinstellungen sind bereits angelegt. Auch ohne eine
Änderung dieser Einstellungen, kann der AMC das Klima im Stall ausreichend
gut steuern.
Um den AMC exakt an das angeschlossene System anzupassen, sollten Sie
vorher unbedingt Rücksprache mit dem zuständigen Elektroinstallateur halten.
Die Systemeinstellungen sind pro Steuerung gruppiert. Um die Systemeinstel-

lungen aufzurufen und zu ändern, drücken Sie bei Anzeige der Funktions-

nummer der betreffenden Steuerung. Nicht benötigte Systemeinstellungen wer-


den nicht angezeigt.

8.1 Frischluftklappe

SYS Beschreibung Standard Benutzerdef.


1 Absolute Minimumposition Frischluftklappe 20 % %

8.2 Zuluftventilator

1 Frischluftventilation bei Heizung EIN 70 % %


2 Frischluftventilation bei Kühlung EIN 100 % %

8.3 Abluftventilator

1 Prozent Abluftventilator in Verbindung mit 120 % %


Zuluftventilator bei Heizung EIN
2 Prozent Abluftventilator in Verbindung mit 30 % %
Zuluftventilator bei Kühlung EIN

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Ausgabe: 05.2006 ■ M 1568 D
8 Systemeinstellungen Seite 37

8.4 Heizung

z.B.: Heizung 22% 17.5°C

die Taste ein weiteres mal drücken


es erscheint
22.3°C

drückt man nun so kommt man zu den Systemeinstellungen der

Heizungssteuerung.

SYS 11
Heizung SYS 1.1 Hysterese 0.5°C

Mit den Pfeiltasten kann man wie bei allen anderen Einstellungen die Werte än-
dern bzw. zwischen den unterschiedlichen Systemeinstellungen wechseln.

SYS Beschreibung Standard Benutzerdef.

1.1 Hysterese Heizung 0,5 °C °C


1.2 maximale Stufengröße Heizung EIN 5 % %
1.3 Zykluszeit Heizung EIN 30 sec
sec
1.4 maximale Stufengröße Heizung AUS 5 % %
1.5 Zykluszeit Heizung AUS 30 sec
sec
1.6 Bandbreite Heizung 1,0 °C °C

Beispiel:
Bei 18°C wird der Heizungskontakt ausgelöst und das 0-10V Heizungssignal
startet bei dem bei der Installation eingestellten Minimumlevel (OPT 31.1 - 34.1).
Alle 30 Sekunden (SYS 1.3) wird das Signal (0-10V) um 1 % verstärkt. Hat die
Temperatur einen Wert von 16°C erreicht, 18°C - 2°C (SYS 1.6), verstärkt sich
das Signal alle 30 Sekunden mit einer maximalen Stufengröße von 5 % (SYS
1.2). Liegt die Temperatur bei nur 17°C wird das Signal alle 30 Sekunden um 3
% Stufengröße verstärkt.

Installations- und Bedienerhandbuch AMC 1.01 Computer


Ausgabe: 05.2006 ■ M 1568 D
8 Systemeinstellungen Seite 38

Nach einer gewissen Zeit, pendelt sich die Temperatur zwischen 18°C und
18,5°C ein. Das Heizungssignal bleibt jetzt in der vorherigen Stärke (Hysterese).
Wenn die Temperatur bei 18,5°C, 18°C + 0,5°C (SYS 1.1) ist, wird das Hei-
zungssignal alle 20 Sekunden (Fn 1.5) um 1% oder wenn die Temperatur bei
20,5°C, 18,5°C + 2°C (SYS 1.6), um maximal 4% (SYS 1.4) verringert.

Anhebung
der
alle 30 Sek.

SYS 1.2
max. 5%

1%
SYS 1.6 SYS 1.1

Soll Temp. Stall Temp.


Heizung SYS 1.6
1%

4% SYS 1.4

Absenkung = 3 °C
der 18 °C 21 °C
alle 20 Sek.

SYS 1.1 Hysterese Heizung 0,5 °C


1.2 Maximale Stufengröße Heizung EIN 5 %
1.3 Zykluszeit Heizung EIN 30 sec
1.4 Maximale Stufengröße Heizung AUS 4 %
1.5 Zykluszeit Heizung AUS 20 sec
1.6 Bandbreite Heizung 2 °C

Solltemperatur (Ventilation) 21 °C
Temperaturdifferenz Heizung 3 °C

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Ausgabe: 05.2006 ■ M 1568 D
9 Technische Daten Seite 39

9 Technische Daten

Elektrisch
Stromversorgung : 230 Vac ±10% , 50/60 Hz
Stromverbrauch : Max. 12 VA
Hauptstromsicherung : T 4 A (dim. 5 x 20 mm)
Steuerstromsicherung : T 800 mA (dim. 5 x 20 mm)

Analogeingänge
Temp. Sensor (PTC) : -25 °C to 95 °C, ± 0,5 °C
0…5 V : 0-5 V (Ri = ∞ Ω)

Digitaleingänge
Eingang Kühlung : NPN-Sensor / max. 10 Hz
Leerlaufspannung 5 Vdc

Analogausgänge
0…10 Vdc : 0-10 V / max. 1 mA

Digitalausgänge
Relaisausgang K1…K6, K11 en K12 : 2 A, 250 Vac
Relaisausgang K7…K10 : 4 A, 250 Vac
Alarmrelais : 0,5 A, 24 Vac/dc

Spannungsversorgung 24 Vdc
Spannung : 24 Vdc / max. 25 mA

Mechanisch
Temperaturbereich : 0…40 °C
Maße (H x B x T) : 270 x 220 x 115 mm
Schutzart Gehäuse : IP 54 Kunststoff
Gewicht : ca. 3 kg

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10 Schaltplan Seite 40

10 Schaltplan

Analoge Eingänge Digitale Eingänge


- Kanaltemperatur - Eingang Kühlung
- Außentemperatur
- Stalltemperatur Digitale Ausgänge Netz-
- Luftfeuchtigkeit Analoge Ausgänge - Zuluftventilator spannung
- Klappensteuerung - Abluftventilator 230 Volt
- Zuluftventilator - Heizung 50 / 60 Hz
- Abluftventilator - Kühlung
- Heizung - Reinigung

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10 Schaltplan Seite 41

10.1 Analogeingänge

Die Analogeingänge sind frei programmierbar (siehe Installationsschritte OPT


11…14).
Tragen Sie in die untenstehende Tabelle ein, an welche Eingänge die verschiedenen
Teile angeschlossen sind (Auswahl 1…5). Bitte stellen Sie sicher, dass die Brücken-
stecker der Eingänge 3 und 4 (ANA-EIN 3 und 4) an der richtigen Stelle angeschlos-
sen sind.

5_GND
9 10

5_A_IN
4_GND
8

4_A_IN
7

3_GND
5 6

3_T / A_IN
2_GND
3 4

2_T / A_IN
1_GND
1 2

1_T / A_IN

Con. 1

Auswahl Auswahl Auswahl Auswahl Auswahl


analoger Con 1 Nr. 1 Nr. 2 Nr. 3 Nr. 4 Nr. 5
OPT
Klemme

Eingang Kanal- Kanal- Außen- Stall- Luft-


temp. 1 temp. 2 temp. temp. feuchtigkeit
(Jmp: T) (Jmp: T) (Jmp: T) (Jmp: T) (Jmp: 0-5V)
kein kein kein kein
1 1-2 11
Jmp Jmp Jmp Jmp
kein kein kein kein
2 3-4 12 Jmp Jmp Jmp Jmp

T/0-5V T/0-5V T/0-5V T/0-5V T/0-5V


3 5-6 13 0-20mA 0-20mA 0-20mA 0-20mA 0-20mA

0-5V
4 7-8 14 POT
0-20mA

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10 Schaltplan Seite 42

10.2 Analogausgänge (0 – 10V Ausgänge)

Die Analogausgänge sind frei programmierbar (siehe Installationsschritte: OPT


31…34). Tragen Sie in untenstehende Tabelle ein, an welchen Ausgang die verschie-
denen Teile angeschlossen sind (Auswahl 1…8).
Außerdem kann in diese Tabelle die minimale und maximale Steuerspannung einge-
tragen werden.

ALARM

9 10
ALARM
4_GND

8
4_A_OUT

7
3_GND
5 6 3_A_OUT
2_GND
3 4

2_A_OUT
1_GND
1 2

1_A_OUT

Con. 2

Auswahl Auswahl Auswahl Auswahl Auswahl Auswahl Auswahl Auswahl


Klemme
Ausgänge

Con 2 Nr. 1 Nr. 2 Nr. 3 Nr. 4 Nr. 5 Nr. 6 Nr. 7 Nr. 8


OPT
Analoge

Klappen Zuluft- Abluft- Heizung Klappen Zuluft- Abluft- Heizung


strg 1 vent. 1 vent. 1 1 strg. 2 vent. 2 Vent. 2 2
min / max min / max min / max min / max min / max min / max min / max min / max

1 1-2 31

2 3-4 32

3 5-6 33

4 7-8 34

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10 Schaltplan Seite 43

10.3 Digitale Eingänge

GND

9 10
GND

8
+ 24 V

7
3_GND

5 6
3_D_IN
2_GND

3 4
2_D_IN
1_GND

1 2
1_D_IN

Con. 3

Die Digitaleingänge sind frei programmierbar (siehe Installationsschritte: OPT


21…23).
Tragen Sie in untenstehende Tabelle ein, an welche Eingänge die verschiedenen Tei-
le angeschlossen sind (Auswahl 1…2).

Digitaler Con 3 Auswahl Nr.1 Auswahl Nr.2


OPT
Eingang Klemme Kühlung Eingang 1 Kühlung Eingang 2
1 1-2 21
2 3-4 22
3 5-6 23

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10 Schaltplan Seite 44

10.4 Digitalausgänge (Relaisausgänge)

Con. 8 Con. 7
T4A

K1 K2 K3 K4 K5 K6 K7 K8 K9 K10 K11 K12

Die Digitalausgänge sind frei programmierbar (siehe Installationsschritte: OPT


40…42).
Tragen Sie in untenstehende Tabelle ein, an welchen Ausgang die verschiedenen Tei-
le angeschlossen sind (Auswahl 1…10).
Auswahl
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
Abluftvent. 1

Abluftvent. 2
Zuluftvent. 1

Zuluftvent. 2
Reinigung 1

Reinigung 2
Relais Con 4
Heizung 1

Kühlung 1

Heizung 2

Kühlung 2
OPT
Ausgang Klemme:

K1 1-7/8 40.1
K2 2-7/8 40.2
K3 3-7/8 40.3
K4 4-7/8 40.4
K5 5-7/8 40.5
K6 6-7/8 40.6
Con 5
Klemme:
K7 1-7/8 41.1
K8 2-7/8 41.2
K9 3-7/8 41.3
K 10 4-7/8 41.4
K 11 5-6 41.5
Con 6
Klemme:
K 12 5-6 42

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10 Schaltplan Seite 45

10.5 Kommunikation

AMC 1.01 CPU

Con. 9

Wichtig:
Schließen Sie nur eine Seite der Abschirmung an Masse an, schneiden Sie die andere
Seite ab. Benutzen Sie abgeschirmtes Kabel (Standard CKY Kabel).

SIRIUS-CPU PC
FEMALE FEMALE
1 2 3 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 1 2 3 4 5
14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 6 7 8 9
BROWN

BROWN
GREEN

GREEN
BROWN

GREEN
GREY

GREY
GREY

SIRIUS-CPU MODEM
FEMALE
1 2 3 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13
14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25
BROWN

BROWN
GREEN

GREEN
GREY

GREY

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11 Funktionsnummernliste Seite 46

11 Funktionsnummernliste

Taste Hauptgruppe Funktionsnr. Beschreibung Standard Benutzerdef.


Kanaltemperatur

Solltemperatur 18 °C °C

Min. Alarm-
-6 °C °C
differenz
Max. Alarm-
0 °C °C
differenz
Frischluftklappe
Min. Position
10 % %
Frischluftklappe
Max. Position
100 % %
Frischluftklappe
Bandbreite
4 °C °C
Frischluftklappe
Temp.diff. Frischluft-
0 °C °C
klappe closed
Zuluftventilator
Zuluftventilator
100 % %
(Tag)
Zuluftventilator
100 % %
(Nacht)
Abluftventilator
Abluftventilator
100 % %
(Tag)
Abluftventilator
100 % %
(Nacht)
Temp.diff. Abluftven-
0 °C °C
tilator niedr.
Heizung

Differenz Heizung -2 °C °C

Kühlung
Temp. diff.
2 °C °C
Kühlung
max. RF Kühlung
95 % %
AUS

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11 Funktionsnummernliste Seite 47

Taste Hauptgruppe Funktionsnr. Beschreibung Standard Benutzerdef.


Information

Außentemperatur - °C

Stalltemperatur - °C

Wirkungsgrad -%

Luftfeuchtigkeit -%

Schaltuhren

Regelung EIN / AUS 0-24:00 Tabelle s. unten

Start / Stop
-- Tabelle s. unten
Reinigung

Tag/Nacht Zeiten -- Tabelle s. unten

Handbetrieb reinigen

Uhrzeit / Datum

Zeit --

Datum --

Computer EIN / AUS

Regelung EIN/AUS Start / Stop Spülung Zeiten Tag / Nacht

EIN AUS EIN AUS EIN AUS


: - : : - : : - :
: - : : - : : - :
: - : : - : : - :
: - : : - : : - :
: - : : - : : - :
: - : : - : : - :
: - : : - : : - :
: - : : - : : - :
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: - : : - : : - :

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Ausgabe: 05.2006 ■ M 1568 D
12 Grundsätzliche Hinweise Seite 48

12 Grundsätzliche Hinweise

Auf den Stellmotoren (Fabrikat Belimo) befindet sich ein Schalter (A - B). Dieser
wird standardmäßig wie folgt eingestellt:
• Stellmotor für die Außenluftklappe: Schalter in Stellung B setzen
• Stellmotor für die Stallabluftklappe: Schalter in Stellung A setzen

Bei der Inbetriebnahme ist zu testen, ob die Stellmotoren den richtigen

) Drehsinn besitzen.
Ist dies nicht der Fall, ist der Schalter (A - B) umzustellen.

Alle Anzeigen und Einstellungen am AMC-Computer bezüglich der Stellung der


Luftklappen gelten für die Außenluftklappe.

Der Temperaturfühler des AMC-Computers muß im Übergangsrohr vom

) Luftmischer in den Hauptverteiler und darf nicht im Luftmischer oder im


Stall montiert werden.

Falls Folienschläuche installiert werden, ist der Fühler in Einblasrichtung hinter


diesen zu montieren.

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