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Zeynep Sevim

Ausbildungsplan
Für das Anerkennungsjahr 2016-2017

1. Orientierungsphase
Einführung/ Einarbeitung (1.-2. Monat)

Seit Beginn meiner Ausbildung im September 2013 habe ich alle Praktika in dieser
Einrichtung absolviert.
Bevor das Anerkennungsjahr begonnen hat, habe ich mich mit unserer Leitung
ausgetauscht und mich über die Neuigkeiten in der Einrichtung informiert.

Die Einrichtung hat zwei Ebenen, in der Ebene 1 sind die Kleinkinder und eine
Gruppe Kindergartenkinder.
In der zweiten Ebene, ist die zweite Gruppe von Kindergartenkindern, sowohl auch
die Hortgruppe die das letzte Jahr im Haus ist.

Durch die Leitung habe ich erfahren, dass einige Kollegen gegangen und wir neue
Kollegen bekommen haben. Das auch eine im Haus paar Änderungen getroffen
wurden sind, z.B das Kollegen ihren Aufgabenbereich innerhalb des Hauses
geändert haben.

Mit der Konzeption und der pädagogische Zielsetzung der Einrichtung, den Räumen,
den Materialien und den alten Kollegen bin ich vertraut.

Dennoch bin ich für viele Kinder und Eltern eine Neue Mitarbeiterin
Bei den Bring- und Abholzeiten möchte ich mich bei den Eltern und den Kindern
persönlich vorstellen.

Außerdem möchte ich vorab einen Steckbrief an die Infowand im Zentrum und vor
dem Kleinkindbereich, für die Eltern und den neuen Kollegen hängen.
Ich möchte die Eltern und die Kindern mit dem Nachnamen bzw. Vornamen kennen
lernen.

Ich werde mich erkunden, wie unser Tagesablauf aufgebaut ist. Somit erfahre ich bis
wann spätestens die Bring- und Abholzeiten der Kinder sind, ob inzwischen alle
Kleinkinder beim großen Morgenkreis teilnehmen, wie die Schlaf und Esszeiten sind.
An welchen Tagen wir Ausflüge planen, und unsere große Kinderkonferenz
stattfindet. Also zusammen gefasst möchte ich in der Phase die organisatorischen
und strukturellen Bedingungen, sowohl auch die Änderungen im Haus kennen
lernen.

Für mich ist es besonders wichtig eine gute Beziehung zu den Kindern aufzubauen.
Die Individuelle Bedürfnisse der Kinder zu berücksichtigen.
Die Kinder in ihre Entwicklung und bei Alltagsproblemen zu Helfen.
Ich bin ein Sprachvorbild für die Kinder und unterstütze auch die Kinder bei ihrer
Muttersprache.

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Zeynep Sevim

2. Erprobungsphase
Pädagogisches Handeln erproben (2.-6. Monat)

Ich will versuchen im zweiten Monat Teilaufgaben zu übernehmen. Dabei meine ich
z.B. den Schlafraum zu richten, die Pflege am Vor- oder Nachmittag zu übernehmen,
die Zähne mit den Kindern zu putzen, den kleine Morgenkreis bei uns in der Gruppe
zu gestalten. Aber auch Verwaltungsaufgaben zu übernehmen, wie zum Beispiel
beim Spätdienst die Anwesenheitslisten auszufüllen und kontrollieren, aber unter
anderem auch Angebote selbständig zu planen und unter Beobachtung von meiner
Anleiterin durchzuführen. Zu meinen Teilaufgaben würde auch gehören sich an den
Vorbereitungen, Durchführungen und Reflexionen und gruppenübergreifender und
Ebene interner Feste zu planen und aktiv mitzugestalten.

Mir ist es auch wichtig, immer wieder eine Reflexion von meiner durchgeführten
‚Angeboten, wie auch im Allgemeinen zu erhalten, damit ich meine
Handlungskompetenzen erweitern kann. Ich möchte konstruktive Kritik annehmen,
damit ich meine Fähigkeiten und Fertigkeiten verbessern kann.

Ich möchte ebenfalls in der Lage sein Informationen über einzelne Kinder bei
Kollegen oder Kolleginnen weiterzugeben, die eventuell kurz vor einem
Elterngespräch sind o.ä., und die Beobachtungsgabe von einem Mitarbeiter oder
einer Mitarbeiterin vor dem Gespräch brauchen. Dies bedeutet, dass ich zuvor
Kinder anhand von Beobachtungsbögen beobachten möchte und dies der
Bezugsperson weitervermitteln möchte, um aktiv den Kollegen und Kolleginnen im
Alltag zu helfen.

Zudem will ich neue Kinder mithilfe von meiner Anleiterin eingewöhnen und ebenso
an den jeweiligen Elterngesprächen teilnehmen. Ich möchte damit erreichen, dass
ich in diesem Bereich auch meine eigene Erfahrung sammeln kann und mich
gegebenenfalls in der Zukunft sicherer und vertrauter fühle.

Ich möchte aktiv an dem Tagesablauf teilnehmen können, zum Beispiel einen
Morgenkreis zunächst mithilfe meiner Anleitung zu übernehmen. In der Zeit möchte
ich auch von anderen Kollegen und Kolleginnen die Ideen im Morgenkreis
aufschnappen und in meinem Gedächtnis speichern, sodass ich auf Anhieb Lieder
und Bewegungsspiele aufgreifen kann.

Auch werde ich die Theorie, die ich in der Schule gelernt habe, in die Praxis
umsetzten um dies zu vertiefen.

Ich möchte auch die Moderation von der Wochenplanbesprechung übernehmen,


sowohl auch mal das Protokoll führen.

Ich will auch eine Ansprechpartnerin für die Eltern sein und Ihnen Informationen
weitergeben zum Beispiel durch Tür und Angelgespräch.

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3.Verselbständigungsphase
Festigung und Anwendung der erworbenen Fähigkeiten ( ab ca. 6 Monat)

Ich möchte in der Verselbstständigungsphase die Kenntnisse und Fertigkeiten der


schulischen Ausbildung in Abruf nehmen können. Dazu gehört auch zum Beispiel
den Tagesablauf und die Tätigkeiten im Alltag im Wechsel und in Absprache mit der
Gruppenleitung zu gestalten oder auch die Kinder individuell in ihrer Entwicklung zu
unterstützen.

Auch möchte ich selbständig unterschiedliche Bildungsangebote planen und


durchführen und diese Angebote eventuell anhand einen Projekt erweitern. Ich
möchte in der Lage sein mein eigenes pädagogisches Handeln transparent zu
gestalten, sodass die Kollegen und Kolleginnen, aber auch die Eltern das Projekt
bzw. das Angebot verfolgen können.
Dabei möchte ich eine Lerngeschichte an unsere Wand gestalten.

Mein Ziel ist es auch die Moderation im großen Morgenkreis zu übernehmen.


Ich möchte mich in der Zeit auch aktiv an Konzeptions- und
Qualitätsentwicklungsprozessen beteiligen und Vorschläge einbringen.

Ich will Bezugserzieherin von einem Kind werden, die Elterngespräche vorbereiten
und Selbständig durchführen.
Ein Portfolio erstellen und die Bildungsschritte des Kindes darin dokumentieren.

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Zeynep Sevim

4. Ablösungsphase

Ich möchte den Kollegen und Kolleginnen um eine Reflexion und meine Anleiterin um
eine Auswertung meiner Person und meines Anerkennungsjahrs beten.
Ich würde gerne erfahren, was ich in diesem Jahr gut gemacht habe und in welchem
Bereichen ich noch „Ausbaufähig“ wäre bzw. welche Kompetenzen ich noch
erweitern könnte.

Zudem möchte ich für mich erfahren ob ich meine eigenen Ziele und Wünsche für
das Jahr erreichen konnte, sowohl auch meine Kompetenze erweitert habe.
Eine Selbstreflexion von dem gesamten Jahr werde ich durchführen, um mir selber
bewusst zu machen, was für Erfahrungen ich gemacht habe.

Ich möchte den Kindern frühzeitig darauf aufmerksam machen, dass mein
eventueller Abschied (Wenn ich das Anerkennungspraktikum erfolgreich bestehe,
werde ich angenommen.) immer näher rückt. Sowohl möchte ich das auch den Eltern
anhand von einem Elternbrief darauf aufmerksam machen, dass mein
Anerkennungsjahr fast beendet ist und ich mich zudem bei den Ihnen für das Jahr
bedanke.

Sowohl würde ich auch einen Abschiedsfest organisieren, und dabei nochmals
Erwähnen das es mein letzter Arbeitstag ist, und ich mich von den Kindern und
Kollegen verabschieden werde. Es würden Spiele vorbereitet werden und
Süßgebäck für alle Kindern und KollegInnen verteilt. Ich möchte das mein Abschied
eventuell auch mein Dank für das Tolle Jahr (da ich nach den Sommerferien wieder
anfangen werde hier zu arbeiten) bedanke.