Sie sind auf Seite 1von 9

Die ersten Schritte von Wordpress –

Grundlagen
Video: Fragen und Antworten zu Wordpress
https://www.youtube.com/watch?v=aqZZhU_0pBk&nohtml5=False

Warum sich für WordPress entscheiden?


Gute Internetseiten oder Blogs können natürlich auch mit vielen anderen Content Management
Systemen (CMS) eingerichtet werden. Diverse Webhoster bieten unterschiedliche und vorgefertigte
Lösungen an, beispielsweise Joomla oder TYPO3. Wir finden jedoch, dass Wordpress gerade für
Anfänger und solche, die sich nicht allzu gut mit den Gegebenheiten von Systemen auskennen,
bestens geeignet ist. Wir möchten Ihnen folglich kurz und knapp die Vorteile und die ersten
Anwendungsschritte erläutern, damit Sie sich im Anschluss daran direkt an die erste eigene
Installation einer eigenen Webseite oder Blog machen können.
Natürlich wissen Sie bereits, dass so ziemlich alle Anbieter auf dem Markt ihre Vor- oder Nachteile
haben. Allerdings ist es ziemlich verbreitet, dass WordPress gerade für Anfänger, Einsteiger oder
Internet-Neulinge ziemlich einfach und unkompliziert zu handhaben ist. Ähnlich wie bei Jimdo zum
Beispiel ist WordPress ebenso einfach zu bedienen und der User kann mit nur wenigen Handgriffen
schnell Bilder, Texte oder ähnliches hochladen und bearbeiten. Es sind keine
Programmierkenntnisse notwendig und Sie brauchen dafür auch keine dicken Handbücher. Ein
weiterer Vorteil: Wer für die eigene Internetseite WordPress verwendet, ist nicht auf die Hilfe von
gelernten Webdesignern angewiesen und kann Änderungen, Neuerungen oder ähnliches stets ohne
Hilfe vornehmen.
Tipp: Wer sich seine Internetseite gestalten oder designen lässt, der sollte vorab mit dem Webmaster
sprechen und sich nachfragen, ob er im Anschluss selbst mit dem Programm arbeiten kann oder ob
er wegen jeder kleinen Änderungen Hilfe benötigen wird. Seriöse Anbieter installieren Ihnen dann
das WordPress-System auf Ihre Seite und Sie können künftig selbst damit arbeiten.
Warum nicht TYPO3 oder Joomla? Eigentlich ist das recht einfach erklärt – für Anfänger ist es
einfach viel zu kompliziert und unübersichtlich. Die meisten Einsteiger kommen mit der Thematik
in den Systemen nicht wirklich zurecht und benötigen bald Hilfe von außen. Vielleicht ist diese
Tatsache auch genau so vorab gewollt, schließlich verdienen die meisten Webdesign-Agenturen
auch damit ihr Geld. Und gerade deshalb legen wir beinahe allen Einsteigern und Anfängern das
WordPress System ans Herz. Das System ist einfach erklärt und der User kann dieses auch
langfristig selbst erweitern oder bedienen, kann Plugins oder Updates selbst durchführen und kann
sich schnell in das System einarbeiten.

Die Vorbereitung zur ersten WordPress Installation


Sie sind die ersten Schritte schon gegangen und haben sich eine Domain zugelegt, sich eventuell
schon in Sachen Design und Inhalt Gedanken gemacht. Ihre Ideen müssen jetzt in die Tat umgesetzt
werden – legen wir los – in folgenden, wenigen Schritten ist es nicht mehr weit zur eigenen
Internetseite oder eigenem Blog:
1. Zunächst müssen Sie sich, vor allem anderen, die Deutsche WordPress – Version herunterladen.
Diese gibt es natürlich auch auf Englisch. http://wpde.org/download/
2. Entpacken Sie die wordpress.zip Datei (rechte Maustaste – entpacken – fertig)
3. Richten Sie nun Ihre MySQL Datenbank ein. Wichtig: Notieren Sie sich Ihre künftigen
Zugangsdaten. Diese bestehen aus dem Namen der Datenbank, einem von Ihnen gewählten
Benutzernamen und einem Passwort.
4. Richten Sie sich nun Ihren FTP Zugang bei Ihrem Hoster ein und laden Sie sich ein FTP
Programm, wie zum Beispiel FileZilla, herunter. Geben Sie nun Ihre Zugangsdaten hierfür ein, -
jetzt können Sie mithilfe des Programmes den Inhalt des Ordners WordPress auf Ihren Server
kopieren.
5. Die Installation von WordPress muss nun gestartet werden. Öffnen Sie hierzu Ihren Browser und
gehen auf: „http://ihredomain.de/wp-admin/install.php“
6. Die Einrichtung Ihrer WordPress Seite starten Sie nun, indem Sie auf den Button „starten wir die
Installation“, klicken. Auf der nun sich öffnenden Seite müssen Sie den Namen der Datenbank,
Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort eingeben. Unter Datenbank-Host tragen Sie „localhost“ ein,
in Tabellen-Präfix steht „wp_“, wenn nicht, tragen Sie dies nachträglich ein.
7. Geben Sie nun den Titel Ihres Blogs ein und fügen Sie auch eine Blogbeschreibung hinzu. Auch
Ihre E-Mail-Adresse wird von Ihnen verlangt werden. Zum Schluss vergeben Sie noch einen leicht
merklichen Benutzernamen und ein möglichst sicheres Passwort. Um die Seite nun endgültig zu
installieren, klicken Sie auf den Button „WordPress installieren“.
Jetzt ist die Installation abgeschlossen und wir können mit dem ersten Login in Ihr WordPress –
System beginnen.

Der erste Login


Sie wollen nun Ihre Seite selbst bearbeiten. Dafür öffnen Sie folglich http://ihredomain.de/wp-
admin/. Hier müssen Sie nun Ihre persönlichen Zugangsdaten eingeben und es erscheint das
Dashboard. Das Dashboard ist künftig Ihre Ausgangsseite, von wo aus Sie sämtliche Einstellungen
oder Änderungen vornehmen können. Sie werden sich ziemlich schnell in das System einarbeiten
können und mit der Zeit ein Gefühl dafür bekommen. Machen Sie sich erst einmal mit den
wichtigsten Funktionen vertraut, ehe Sie mit Ihrem ersten Blogbeitrag oder Artikel beginnen. Sie
können sehr bald Ihre Seite mit allen möglichen Bildern oder Texten befüllen – zunächst müssen
Sie sich aber ein wenig damit auskennen und sich grundsätzlich zurecht finden. Das Dashboard
bietet hierfür alle Werkzeuge die Sie dafür künftig benötigen. Hier haben Sie den Überblick über
Ihre Tätigkeiten oder Aktionen. Sie können sämtliche Installationen durchführen, alle Beiträge
verwalten, diese löschen, zu einem späteren Zeitpunkt online stellen, Bilder einstellen und
bearbeiten oder Plugins installieren, zu denen wir später noch einmal kommen. In der Box „Auf
einen Blick“ finden Sie zusätzlich den Überblick über alles was Sie installieren oder hinzufügen
möchten.
Vom Dashboard aus können Sie auch sofort mit dem Schreiben von Ihrem ersten Beitrag beginnen.
Sie können Kommentare editieren, Entwürfe speichern oder zwischenlagern und später dann weiter
verarbeiten. Sie behalten somit stets den Überblick über all das, was Sie auf Ihrer Seite gerade zu
tun haben oder noch tun wollen.
Auf der linken Seite auf Ihrem Dashboard sind sämtliche Funktionen aufgelistet, welche in der
Grundinstallation automatisch verfügbar sind. Sie können hier Anpassungen an Ihren Plugins oder
Themes vornehmen, diese aktivieren oder etwas löschen und bearbeiten.
Wenn Sie sich nun einen allgemeinen Überblick über alle Funktionen, die Sie künftig verwenden
können, verschafft haben, so kommen wir zu den wichtigsten Grundeinstellungen in Ihrem
WordPress-System. Keine Sorge – auch diese sind schnell, einfach und ziemlich unkompliziert
vorzunehmen.
Die wichtigsten Einstellungen in WordPress
Wir verstehen natürlich, wenn Sie nun direkt mit dem Erstellen Ihres ersten Beitrages beginnen
wollen. Sicherlich juckt es Ihnen bereits in den Fingern und Sie wollen am liebsten sofort loslegen.
Aber leiden müssen Sie sich dafür jetzt noch ein wenig gedulden, denn zunächst müssen noch ein
paar grundlegende Einstellungen vorgenommen und verstanden werden. Dann aber können Sie mit
dem Schreiben sofort beginnen.

Allgemeine Einstellungen
Klicken Sie zunächst auf „Allgemein“ und Sie gelangen sofort zu den Basis-Einstellungen auf Ihrer
Seite. Wie Sie sehen, können Sie hier den von Ihnen vorab festgelegten Blognamen wiederfinden.
Sie haben diesen bereits in den Installationen festgelegt. Sie können aber hier nun einen Slogan
beifügen. Sie können diesen aber auch löschen oder je nach dem neu bearbeiten. Entscheiden Sie,
ob Sie den Blog als Privatperson oder als Unternehmer nutzen möchten. Sie können natürlich auch
das Feld „Mitgliedschaft“ leer lassen. Vielleicht müssen Sie noch die Zeitzone in der Sie sich
befinden anpassen. Rechts unten finden Sie dafür das Datumsformat.

Einstellungen – Schreiben
Wenn Sie nun auf den Unterpunkt „Schreiben“ klicken, können Sie auch hier grundlegende
Einstellungen vornehmen. Sie finden hier zum Beispiel Formatierungen für Emoticons, die
Standartkategorien oder die Größe der Textboxen. Auch die Einstellungen für Links sind hier
festzulegen. Sie haben natürlich jederzeit die Möglichkeit, die Einstellungen zu verändern oder
anzupassen. Wenn Sie beispielsweise eine neue Kategorie erstellen wollen oder eine andere
Kategorie komplett löschen möchten, dann können Sie das hier tun. Auch dann natürlich, wenn Sie
bereits vorhandene Artikel in eine andere Kategorie legen möchten.

Einstellungen - Fernpuplizieren
Vielleicht möchten Sie auch künftig Ihre Beiträge vom Tablett oder Ihrem Smartphone
veröffentlichen? Dann können Sie in diesen Einstellungen die nötigen Grundlagen dafür schaffen,
indem Sie schlicht die XML-RPC-Schnittstelle aktivieren. Dann funktioniert auch das reibungslos
und Sie können einfach von unterwegs Beiträge posten oder etwas ändern.

Einstellungen – Lesen
Die Standarteinstellung sieht vor, dass Sie die letzten 10 Artikel auf Ihrer Startseite angezeigt
bekommen. Sie müssen diese Einstellung aber so nicht beibehalten, wenn Sie eine andere
Übersichtsvariante bevorzugen. Sie können somit auch einzelne Seiten festlegen, beispielsweise
wenn Sie „Über sich“ schreiben oder eine festgelegte Startseite mit einem Willkommenstext
benötigen oder wollen.
Und falls Sie die Anzahl der Artikel auf der Startseite ändern möchten, so tragen Sie hierfür einfach
den entsprechenden Wert der Artikel hier ein. Wählen Sie sinngemäß aber nicht mehr als 10 und
nicht weniger als 5 aus.
Außerdem können Sie jetzt die Anzahl der Feeds steuern. Das bedeutet, dass Sie Ihren Lesern
entweder den kompletten Artikel auf RSS Feed anbieten können oder einfach nur eine Kurzfassung
zur Verfügung stellen. Natürlich ist die Kurzfassung sinnvoll, allerdings sollte diese Kurzvariante
die Leser auch dementsprechend fesseln, sonst gehen diese erst gar nicht auf den ganzen Artikel
über.

Einstellungen – Diskussion
Wie häufig üblich, so möchten wahrscheinlich auch Sie mit Ihren Besuchern direkt in Kontakt
treten können und über Themen diskutieren. Hierfür finden Sie die Kommentarfunktion in den
Standarteinstellungen wieder. Sie können die Kommentare grundsätzlich erlauben oder auch
überhaupt nicht zulassen. Außerdem können Link-Benachrichtigungen akzeptiert oder nicht
akzeptiert werden. Sie können sogar diese Einstellungen für jeden Artikel unterschiedlich
verwenden. Allerdings sollten Sie sich klar machen, dass womöglich das Interesse an Ihrem Blog
verloren gehen könnte, wenn Sie Kommentare nicht erlauben. Andererseits könnte diese Funktion
vor Hatern schützen – wägen Sie es selbst ab was Sie möchten.
„Versuche jedes in Artikeln verlinkte Weblog zu benachrichtigen“
Bedeutung: Sie erlauben hiermit, dass Ihr Artikel auf anderen Webblogs verlinkt wird und darauf
dann ein Auszug Ihres Artikels zu lesen ist.
„Erlaube Link-Benachrichtigungen von anderen Webblogs“
Sie gestatten anderen Bloggern bzw. Seitenbetreibern, auf Ihre Seite zu verlinken. Sobald dies der
Fall ist, taucht eine Benachrichtigung in Ihren Kommentaren auf.
Diese Funktionen sind natürlich für Sie nur dann von Bedeutung, wenn Sie mit Ihrem Blog künftig
eine gewisse Aufmerksamkeit, sprich, Besucheranzahl erreichen möchten. Vielleicht möchten Sie
auch mit Ihrem Blog künftig ein gewisses Einkommen generieren, beispielsweise über das so
genannten Affiliate Marketing – dazu aber später mehr. In der Regel ist dies Ziel auch eines Blogs –
daher empfehlen auch wir, diese Funktionen nicht auszulassen. Die Funktionen gehören eigentlich
einfach zum Sozial-Web dazu – je nach dem was Sie möchten.
„Weitere Kommentareinstellungen“
Um Ihre Beiträge künftig zu kommentieren, müssen die Kommentatoren ihre E-Mail-Adresse und
den Namen hinterlassen. Über das WP-Admin-Panel können Sie die E-Mail dann einsehen. Diese
Tatsache hindert die meisten daran, sinnlose oder bösartige Kommentare zu hinterlassen. Denn mit
der Erstellung eines Kommentares willigt der Besucher ein, dass ihre Daten auch an Sie übertragen
und verwendet werden dürfen.
Natürlich können Sie auch festlegen, dass nur bestimmte Besucher, oder ausgewählter Besucher,
künftig Ihre Beiträge zu kommentieren. Diese müssen sich dann vorab registrieren und Sie selbst
können die Beiträge dann annehmen oder ablehnen. Sie müssen sich aber auch darüber im Klaren
sein, dass Sie damit einen sehr großen Teil Ihrer Besucher ausgrenzen und diese dann womöglich
das Interessen an Ihren Beiträgen verlieren.
Sollten Sie einen Blog über sehr aktuelle News betreiben, so können Sie die in diesem Fall die
sinnvolle Funktion „Kommentare zu Artikeln schließen, welche älter als x Tage sind“ wählen.

Die Mediathek
Hier können Sie als Anfänger eigentlich alle voreingestellten Größen so belassen wie sie sind.
Später kann hier immer noch herumexperimentiert werden. Die Maße legen die maximale Größe in
Pixeln von Bildern fest, welche in die Artikel eingefügt werden sollen.

Die Privatsphäre
Beantworten Sie hier lediglich die Frage zur Sichtbarkeit Ihres Blogs. Möchten Sie künftig für
Suchmaschinen und Web-Verzeichnisse sichtbar sein, oder nicht? Wir empfehlen natürlich die
Sichtbarkeit!
„Permalinks“ für WordPress einstellen
Die Anpassung der Permalinks ist eine weitere wichtige Einstellung. Sie können das Format für Ihre
Permalinks natürlich auch selbst festlegen. Allerdings kann auch aus den genannten Plugins
ausgewählt werden:
http://ihredomain.de/beispielbeitrag/
Design in WordPress installieren
Man nennt die Seitengestaltung, bzw. das Design auch Theme, wenn dieses bereits vorgefertigt zu
Verfügung steht. Sie finden im Netz zahlreiche solcher vorgefertigten Designs, auch Templates
genannt. Die einfachste Möglichkeit um ein solches Theme festzulegen ist die folgende:
Gehen Sie auf Ihr Dashboard und klicken Sie links auf „Design“ und dann auf „Themes“. Hier
finden Sie schon fertig installierte Themes, welche Sie einfach auswählen können. Sie können auch
oben in der Menüleiste nach den neuesten oder populärsten Themes suchen und auch nach
bestimmten Themes kann gesucht werden. Das ist natürlich sehr einfach und Sie müssen sich
bewusst sein, dass Sie dann nicht die einzige sein werden, die dieses Design verwendet. Es gibt also
auch zahlreiche andere Blogs, die dann ähnlich aussehen. Wer das nicht möchte, der muss sich wohl
oder übel an einen richtigen Webdesigner wenden – das kann aber dementsprechend kosten.
In Sachen Design ist der Markt relativ gesättigt und darüber könnte auch noch ein weiteres Buch
gefüllt werden –sprich – wir würden jetzt hier gar nicht fertig werden. Über Google können Sie also
noch nach weiteren Themes oder Templates suchen. Suchen Sie zum Beispiel nach „Wordpress
Themes kostenlos“ und stöbern Sie in aller Ruhe durch die vielfältige Auswahl an WordPress-
Themes. Natürlich gibt es auch kostenpflichtige Themes – diese können je nach Preis einzigartig
oder aber auch zur häufigeren Verwendung zur Verfügung stehen. Sie können diese Themes dann
einfach runter laden und installieren.
Entpacken Sie dafür die Datei und öffnen Sie das FTP Programm. Im Anschluss kopieren Sie den
entpackten Ordner in den Ordner wp-content/themes auf ihrem Webspace. Jetzt können Sie in
Ihrem WordPress Control Panels auf „Design“, „Themes“ das installierte Theme aktivieren.

Wichtige Plugins für WordPress


Plugins können genau wie die Templates in das WordPress-System installiert werden. Dies können
Sie entweder direkt in Ihrem Browser tun, oder aber Sie laden sich das Plugin herunter und
kopieren dieses auf Ihren Webspace in den Ordner /wp-content/plugins.
Wir haben für Sie die wichtigsten Plugins einmal in der Übersicht für Sie dargestellt:
iThemes Security von iThemes.com
Bietet einen soliden Schutz gegen Hacker.
All In One SEO Pack von Michael Torbet
Generiert Metatags für Google oder andere soziale Netzwerke, integrierte Sitemap uvm.
W3 Total Cache von Frederick Townes
Ein wirklich empfehlenswertes Coaching-Plugin, was grundsätzlich die Nutzererfahrung verbessern
soll und die Perfomance steigert. Im Grunde soll dieses Plugin, Google glücklich machen.
BackWPUp von Inpsyde GmbH
Automatische Backups der kompletten WP-Installation. Anfangs täglich empfohlen, später
wöchentlich.
WP Permalauts von Christoph Grabo
Sorgt dafür, dass äüö in den URL´s nicht kryptisch aussehen
No Category Parents von Sergio Milardovic
Interessant für alle Blogs: Entfernt das /category/ aus den URL´s der Kategorien.

Der erste Blogartikel mit WordPress


Jetzt wird endlich getextet – Sie dürfen mit Ihrem ersten Blog-Artikel beginnen und sich kreativ
über die inhaltlichen Aspekte auslassen.
Zuerst legen Sie den Titel für den Artikel im oberen Feld fest – natürlich ist das jetzt kein Muss.
Meist fällt einem ein passender Titel auch erst nach dem eigentlichen Artikel ein. Wählen Sie aber
den Titel mit bedacht, er sollte spannend klingen, das Interesse des Lesers wecken, nicht zu lang
sein und eine hohe Aussagekraft bieten. Gleichzeitig Neugier erwecken und Lust auf mehr machen.
Wenn Sie suchmaschinenoptimiert schreiben und sich die Keywords bereits zurecht gelegt haben,
dann sollte das wichtigste Keyword bereits in der Überschrift vorkommen – das darf ruhig ein
wenig provokant sein. Gerade wenn es um Suchmaschinen geht, ist der Titel bereits ein sehr
wichtiges Kriterium.
Sämtliche Editor-Funktionen werden Ihnen nun dabei helfen, Ihren Text auch optisch ansprechend
zu gestalten. Wählen Sie beispielsweise die Fettschrift um wichtiges hervorzuheben.
Nebenbemerkungen können kursiv dargestellt oder als Zitat kenntlich gemacht werden. Außerdem
haben Sie die Möglichkeit, Teile des Textes oder den ganzen Text links, rechts oder mittig
auszurichten. Wenn Sie die automatische Rechtschreibprüfung nutzen, so kann Ihnen dies zusätzlich
dabei helfen, später peinliche Fehler zu vermeiden. Weiterhin können Sie Listen, nummerierte
Aufzählungen oder Tabellen erstellen.
Die Beitragsbearbeitung kann nun, bzw. sollte nun, mit dem Einsetzen schöner, ansprechender
Bilder abgeschlossen werden. Achten Sie aber darauf, dass Sie nicht willkürlich Bilder aus dem
Netz verwenden können. Sie sollten schon das Recht dazu haben, diese Bilder zu veröffentlichen.
Am Besten jedoch sind sowieso eigene Bilder. Das macht den eigenen Blog nämlich um ein
vielfaches authentischer. Ansonsten können Sie sich Bilder von fotolia.de oder pixabay.com
herunterladen. Diese sind sogar teilweise kostenlos und dürfen nach Nennung auf Ihrem Blog
veröffentlicht werden.

Bilder für einen Blogbeitrag


Es gibt die eine oder andere kostenlose Quelle im Internet, man kann aber auch einen Fotografen
beauftragen, wenn es ganz indiduell sein soll.

Optionen der Artikel Sidebar


Ist der Artikel fertig und fehlerlos, so können Sie diesen veröffentlichen. Sie müssen das aber nicht
sofort tun, Sie können diesen auch als Entwurf zwischenspeichern, in einer Vorschau ansehen und
dann erst später publizieren.
Unter „Publizieren – Status“ können Sie einsehen in welchem Status sich Ihr Artikel aktuell
befindet. Je nach Autoren-Berechtigung können Sie den Artikel dann freigeben und veröffentlichen.
In „Publizieren – Sichtbarkeit“ können Sie wichtige Artikel auf der Startseite behalten oder mit
einem Passwort schützen.
„Publizieren – Sofort“ zählt unter den Bloggern ebenfalls zu einer sehr wichtigen Funktion. So kann
hierunter ausgewählt werden, wann genau ein Artikel veröffentlicht, bzw. publiziert werden soll.
Schreibt man beispielsweise einen Artikel während des Urlaubes, möchten diesen aber erst ein paar
Tage später öffentlich machen, so wählt man Datum und Uhrzeit mit Hilfe dieser Funktion
einfach aus.

Kategorie erstellen in WordPress


Natürlich ist Ihr Blog anfangs noch sehr übersichtlich und noch ziemlich leer. Das ist auch völlig
normal, alles andere kommt mit der Zeit. Mit der Zeit werden sich viele weitere Artikel auf Ihrem
Blog auffinden und vielleicht verlieren Sie an dieser Stelle leicht einmal den Überblick. Das muss
natürlich nicht sein – Sie können jederzeit Kategorien erstellen und Ihre Artikel nach Themen
sortieren.
Um eine neue Kategorie hinzuzufügen, klicken Sie auf „neue Kategorie hinzufügen“ und wählen
Sie einen Überbegriff für die Kategorie in der Sie künftig eine Bestimmte Textgruppe einsortieren
möchten. Sie können außerdem zwischen Haupt – oder Unterkategorie wählen.

Schlagwörter
Wenn Sie schon einmal vom so genannten Tag-Cloud gehört hat, der weiß, dass es dabei um das
Ranking auf Google geht. Je mehr Google-relevante Schlagwörter also in einem Artikel
untergebracht werden, umso höher ist dieser Tag-Cloud. Sie werden sicher schnell lernen worauf es
beim suchmaschinenoptimierten Schreiben ankommt. Recherchieren Sie vielleicht im Bereich des
SEO und lernen Sie täglich dazu. Das braucht natürlich seine Zeit und muss auch nicht beim ersten
Artikel sofort perfekt funktionieren.
Für das Ranking Ihres Blogs zählen außerdem auch noch andere Faktoren als nur der Text oder die
Schlagworte. Beispielsweise ist auch die Regelmäßigkeit, was das veröffentlichen von neuen
Beiträgen angeht, von Bedeutung. Auch die Aufmachung, das Design von Ihrem Blog und Ihren
Beiträgen ist ausschlaggebend. Letztlich aber auch der Schreibstil, - können Sie spannend,
mitreißend und interessant genug schreiben?

Grundlagen des Affiliate Marketing


Was ist Affiliate – Marketing?
Ursprünglich kommt das Affiliate Marketing aus den USA, in Deutschland wird dieser Begriff unter
Fachleuten und bekannten Kreisen zwar auch noch häufig genannt, ist hier aber eher unter dem
Begriff „Partnerprogramm“ bekannt. Im Grunde handelt es sich hier um ein Provisionssystem,
welches sich speziell auf das Internet-Marketing bezieht. Bestimmte Unternehmen und Firmen
zahlen Webseiten-Betreibern eine gewisse Höhe an Provision auch, wenn Besucher über deren
Webseite auf die Firma kommt und dort etwas kaufen und bestellen.
Eigentlich ein relativ einfaches System werden Sie sich jetzt vielleicht denken – und das ist es auch!
Aber Vorsicht – erwarten Sie keinen über Nacht entstandenen Reichtum, auch wenn es einfach
klingt. Sie bekommen nämlich nur dann eine Provision ausbezahlt, wenn der Besucher auch
tatsächlich etwas kauft oder bestellt und das ist nun der Unterschied zur normalen Bannerwerbung,
welche direkt von Unternehmen bezahlt werden.
Lohnt sich so ein Programm überhaupt? Wir finden, dass man sich damit schon ein wenig befassen
muss, ehe man damit wirklich ein bisschen Geld verdient. Es hängt natürlich auch davon ab, wie
viele Besucher täglich auf der Seite sind. Gehen wir davon aus, dass Sie einen Artikel über
Rasenmäher schreiben und im Anschluss über das Amazon-Partnerprogramm einen Link zu Ihrem
empfohlenen oder beschriebenen Rasenmäher beifügen. Das Prinzip ist einfach: Sie überzeugen
Ihre Leser durch Ihren Artikel von diesem Rasenmäher, der Leser Interessiert sich für das Produkt
und klickt auf den Link. Dort bestellt der User dann den Rasenmäher und Sie erhalten eine
Provision. Die Provisionsliste ist auch auf Amazon einsehbar – dort können Sie sehen und sich
ausrechnen, wie viele Rasenmäher über Ihre Seite gekauft werden müssen, ehe sich das für Sie
lohnt. Nun gehen wir davon aus, dass sich 30 Besucher täglich auf Ihrer Seite einfinden und den
Rasenmäher-Artikel lesen. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie alle dieses Produkt kaufen?
Befinden sich aber täglich über 500 Besucher auf Ihrer Seite, so ist die Wahrscheinlichkeit größer,
dass davon vielleicht 3-4 Leute einen Rasenmäher bestellen.
Überlegen Sie sich auch, dass wenn Sie immer sehr teure Produkte auf Ihrem Blog verlinken, dass
Sie dann eine viel höhere Überzeugungskraft besitzen müssen, damit die Leute dann auch wirklich
etwas kaufen.
Tipp: Wenn Sie einen starken Schwerpunkt in Ihrem Blog haben, also ausschließlich zu einem
Thema schreiben, ist die Wahrscheinlichkeit größer, auch nur interessierte Besucher zu bekommen,
welche sich auch wirklich nur für DAS Thema interessieren.

Varianten des Affiliate Marketing


Natürlich ist Affiliate Marketing nicht nur in oben genannter Variante möglich. Es gibt auch hier
Unterschiede, welche Sie in Erwägung ziehen können. Je nachdem, was zu Ihrem Blog am besten
passt. Es gibt somit also auch die Möglichkeit Geld zu verdienen, auch wenn jemand nichts kauft.
Denken wir beispielsweise an den Versicherungsbereich. Hier können Sie einen Affiliate-Link auf
Ihrer Seite einbauen und bereits durch das draufklicken eine Provision erhalten. Einige
Partner zahlen bereits bei reiner Informationseinholung eine Provision.
Allerdings sind Sie stets in der Verantwortung, dass Sie Ihre Besucher dazu anhalten etwas
Bestimmtes zu tun. Sei es nun auf einen Link zu klicken, etwas zu vergleichen oder etwas zu
kaufen. Achten Sie dabei stets auf die Qualität und den Aufbau Ihrer Seite und bleiben Sie in jedem
Fall authentisch. Wenn Sie eigentlich einen Blog über Familie/Freizeit betreiben und plötzlich ein
paar Rasenmäher empfehlen, so wird Ihnen keiner glauben, dass Sie Erfahrung aus diesem Bereich
mit bringen.

Wie wird man in das Partnerprogramm aufgenommen?


Melden Sie sich direkt bei einem Händler oder Online-Shopp als Partner auch erstellen Sie dort
einen Account. Nun können Sie von dort aus Links zu den Produkten verwenden und generieren.
Zum Einstieg empfehlen wir stets das Amazon-Partnerprogramm, denn es ist in Sachen
Registrierung und Handhabung relativ simple.

Kann man mit Affiliate Marketing erfolgreich Geld verdienen?


Grundsätzlich lässt sich diese Frage mit Ja beantworten – es gibt zahlreiche Blogs oder
Nischenseiten, die bereits sehr erfolgreich durch das Affiliate Programm Geld verdienen. Und das
nicht schlecht.
Einige wenige Tipps, wie Sie mit Affiliate Marketing erfolgreich werden könnten, haben wir jetzt
schon für Sie parat.
Achten Sie zunächst darauf, dass Sie interessante und aktuelle Produkte bewerben. Es nutzt wohl
nichts, wenn Sie einen Artikel über das iPhone 4 texten und dann einen Link zum Produkt auflisten.
Das sich der Trend in Richtung iPhone 7 orientiert sollte also logischerweise bedacht werden.
Setzen Sie auf eine bestimmte Zielgruppe und stellen Sie das Produkt als absolutes Must have
heraus. Übertreiben Sie es aber nicht und klingen Sie nicht zu werblich. Wenn die Leser merken,
dass sie nur dafür benutzt werden, damit Sie Geld verdienen, kaufen diese erst recht nichts.
Sie können natürlich auch überprüfen, inwieweit nach Produkten im Netz gesucht wird und können
dementsprechend entscheiden ob sich eine Verlinkung auch lohnt.
Das Produkt darf natürlich auch etwas kostet. Selbst wenn Sie mehrere Hundert Besucher pro Tag
generieren und ein Produkt für ein paar Euro verkaufen, werden Sie damit nicht reich werden. Aber
auch hier gilt: Übertreiben Sie es nicht – Sie werden keinen Neuwagen von BMW über Ihre Seite
verkaufen können.
Stellen Sie sicher, dass Ihre Seite auch gefunden wird und die Konkurrenz zu Ihnen nicht zu hoch
ist. Man bezeichnet diese Thematik auch als Nischenfindung und stellt ein weiteres großes Thema
dar, welches wir jetzt nicht ausführlich behandeln können.
Fazit
Ja, es gibt Personen, welche mittlerweile vom Affiliate-Marketing leben können, mehrere Blogs und
Nischenseiten betreiben und äußerst erfolgreich damit sind. Fakt ist aber auch, dass dies nicht jedem
gleich gelingt und schon gar nicht von heute auf morgen. Es benötigt viel Zeit und Ausdauer um
tatsächlich zu einem soliden Einkommen zu gelangen. Sie sollten Kenntnisse im Bereich SEO
haben, um überhaupt eine ausreichende Besucherzahl generieren zu können, Sie müssen wissen,
wie Sie Suchanfragen filtern um herauszufinden was und wie etwas im Netz gesucht wird. Zu guter
Letzt sollen Sie sich mit den verschiedenen Programmen auskennen und diese gewinnversprechend
einsetzen können. Mit der Zeit werden Sie aber herausfinden, welche Produkte sich gut verkaufen
lassen, Sie werden einen Bezug zwischen Ihren Texten und den Produkten herstellen können und
wissen, wie Sie die Leser ansprechen müssen.