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Vorläufige Bedi GSM-R ABSCHNITT I Beschreibung / Bedienung GSM-R Zugfunk im Bereich der ÖBB 13:24:05

Vorläufige Bedi

GSM-R

ABSCHNITT I

Beschreibung / Bedienung GSM-R Zugfunk im Bereich der ÖBB

13:24:05 GSM-R A 43268 führ. Fz RCA
13:24:05
GSM-R A
43268
führ. Fz
RCA

Jänner 2011

Digitalfunk Abschnitt I

Beschreibung / Bedienung GSM-R Zugfunk im Bereich der ÖBB Ausgabe Jänner 2011 Druck: PG-DVS Gerin Druck XXX Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck, auch auszugsweise ist verboten. Kein Teil dieses Werkes darf ohne schriftliche Einwilligung der ÖBB Produktion GmbH in irgendeiner Form (Fotokopie, PDF oder ein anderes Verfahren), auch nicht für Zwecke der Unterrichtsgestaltung, reproduziert oder unter Verwendung elektronischer Systeme verarbeitet, vervielfältigt oder verbreitet werden. © OEBB Produktion GmbH, Wien 2011

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Erstellt: Geprüft: Freigegeben: Schurl Adolf DI (FH) Christoph Stumpf Ing. Christoph Hofmann Datum:
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Erstellt: Geprüft: Freigegeben: Schurl Adolf DI (FH) Christoph Stumpf Ing. Christoph Hofmann Datum:

Schurl Adolf

DI (FH) Christoph Stumpf

Ing. Christoph Hofmann

Datum: 11.01.2011

Datum: 18.01.2011

Datum:19.01.2011

Digitalfunk Abschnitt I VERZEICHNIS DER ÄNDERUNGEN Durchgeführt fd. Nr. Gegenstand (Unterschrift, Datum)
Digitalfunk Abschnitt I
VERZEICHNIS DER ÄNDERUNGEN
Durchgeführt
fd. Nr.
Gegenstand
(Unterschrift, Datum)

Digitalfunk Abschnitt I

INHALTSVERZEICHNIS

1.

Bedienoberfläche

6

1.1

Belegung der Hardkey - Tasten

6

1.2

Belegung der Softkeys

6

1.3

Belegung von Softkeys in den Untermenüs

7

1.4

Symbole im Anzeigefeld

8

2.

Grundsätze im Digitalnetz

9

2.1

Funkkanäle und Betriebsarten

9

2.2

Adressierung der Teilnehmer

9

2.3

Prioritäten

9

3.

Ein- und Ausschalten

10

3.1

Zugfunkgerät einschalten

10

3.2

Zugfunkgerät inaktiv schalten

10

3.3

Störungen behandeln

10

4.

An- und Abmelden im GSM-R Netz

10

4.1

Grundsätze zum An- und Abmelden

10

4.2

Systemumschaltung

11

4.3

Manuelle Netzwahl

11

4.4

Zugdaten einstellen allgemein

13

5.

Zugdaten eingeben

14

5.1

Anmeldefehler

15

5.2

Abmelden

17

6.

Zugfunkgespräche führen

18

6.1

Eingehender Ruf

18

6.2

Eingehender Ruf bei bestehender Verbindung

18

7.

Ruf zum Fahrdienstleiter

19

8.

Notruf

19

8.1

Notruf absetzen

19

8.2

Notruf empfangen

20

9.

Kommunikation beim Nachschieben

21

9.1

Meldung Nachschiebe bei Zugtriebfahrzeug

21

9.2

Aufbau Tf- Konferenz mit Schiebe- Fz

22

9.3

Aufbau eines Multiparty- Gespräches

26

10.

Rufaufbau zu Triebfahrzeugen

29

10.1

Bei Verwendung der Zugnummer

29

10.2

Bei Verwendung der Tfz- Nummer

29

10.3

Bei Verwendung der UIC- Fahrzeugnummer

30

11.

Rufnummerneingabe

31

11.1

Ruf ins BASA –Netz

31

11.2

Rufumleitung

33

12.

Umschaltpunkte ins GSMR-NETZ

34

12.1

Zugfunk Orientierungstafel

34

13.

GSMR-NETZ WECHSEL

35

 

Digitalfunk Abschnitt I

14.

Funkgeräte Bauarten

36

14.1

Funkgerät Center

36

14.2

Mesa23BC ZFM90

37

15.

Besonderheit bei Bedienteil Aktivierung

38

15.1 Tfz Reihe 1216/ 1163

38

Diese Broschüre dient als Grundlage für die Bedienung des Zugfunks im GSM-R –Netz der ÖBB.

Der GSM-R – Funk bietet sehr viele Funktionsmöglichkeiten an. Nur die für den allgemeinen Betrieb notwendigen sind hier beschrieben. Funktionen die sich nicht wesentlich von der Bedienung von schon bekannten Zugfunkgeräten unterscheiden, sind nicht angeführt.

Digitalfunk Abschnitt I

1. Bedienoberfläche

13:24:05 GSM-R A 43268 führ. Fz RCA
13:24:05
GSM-R A
43268
führ. Fz
RCA

1.1 Belegung der Hardkey - Tasten

NOTRUF abgebenA 43268 führ. Fz RCA 1.1 Belegung der Hardkey - Tasten Ruf zum zuständigen Fahrdienstleiter Ruf

Ruf zum zuständigen FahrdienstleiterFz RCA 1.1 Belegung der Hardkey - Tasten NOTRUF abgeben Ruf zum Zugbegleiter Zug-Beschallung Lok-Lok -

Ruf zum Zugbegleiter

Zug-Beschallung

Lok-Lok - Verbindung

Reset

Blättertaste nach oben

Blättertaste nach unten

Enter (Bestätigung)

1.2 Belegung der Softkeys

Ruf zur zuständigen Betriebszentrale (Dispo)nach unten Enter (Bestätigung) 1.2 Belegung der Softkeys Gruppenruf (alle Tfzf im Bereich) wird nur vom

Gruppenruf (alle Tfzf im Bereich) wird nur vom Fdlder Softkeys Ruf zur zuständigen Betriebszentrale (Dispo) bzw. Zuglenker verwendet Ruf zum Unterwerk Ruf zur

bzw. Zuglenker verwendet

Ruf zum UnterwerkGruppenruf (alle Tfzf im Bereich) wird nur vom Fdl bzw. Zuglenker verwendet Ruf zur Transportleitung (EVU

Ruf zur Transportleitung (EVU abhängig)Betriebszentrale (Dispo) Gruppenruf (alle Tfzf im Bereich) wird nur vom Fdl bzw. Zuglenker verwendet Ruf zum

RFDigitalfunk Abschnitt I Wahlmenü (z. Bsp. Tf – Konferenz mit Schiebelok) Rufumleitung zu einem GSMR-

Digitalfunk Abschnitt I

Wahlmenü (z. Bsp. Tf – Konferenz mit Schiebelok)

Rufumleitung zu einem GSMR- Handy oder Triebfahrzeugführer Diensthandy

Rangierfunk (vorerst nicht in Betrieb)

Rangierfunk (vorerst nicht im Betrieb)Diensthandy Rangierfunk (vorerst nicht in Betrieb) Systemumschaltung Zugdateneingabe (Zugnummer,

Systemumschaltungnicht in Betrieb) Rangierfunk (vorerst nicht im Betrieb) Zugdateneingabe (Zugnummer, Fahrzeugstellung, EVU)

Zugdateneingabe (Zugnummer, Fahrzeugstellung, EVU)Rangierfunk (vorerst nicht im Betrieb) Systemumschaltung Allgemeines Menü (z. Bsp. Uhr stellen, Sprache) 1.3

Allgemeines Menü (z. Bsp. Uhr stellen, Sprache)Zugdateneingabe (Zugnummer, Fahrzeugstellung, EVU) 1.3 Belegung von Softkeys in den Untermenüs Gespräch

1.3 Belegung von Softkeys in den Untermenüs

Gespräch beendenSprache) 1.3 Belegung von Softkeys in den Untermenüs Makeln (hin u. her wechseln zwischen mehreren Teilnehmern)

Makeln (hin u. her wechseln zwischen mehreren Teilnehmern) bzw. zusätzliche Verbindung aufbauenBelegung von Softkeys in den Untermenüs Gespräch beenden Weitere Teilnehmer in eine Konferenz aufnehmen Anmelden

Weitere Teilnehmer in eine Konferenz aufnehmenmehreren Teilnehmern) bzw. zusätzliche Verbindung aufbauen Anmelden Abmelden Abgleichen von Zugdaten (z.B. Ändern des

Anmelden

AbmeldenWeitere Teilnehmer in eine Konferenz aufnehmen Anmelden Abgleichen von Zugdaten (z.B. Ändern des FC bei

Abgleichen von Zugdaten (z.B. Ändern des FC bei angemeldeten Zugdaten)Verbindung aufbauen Weitere Teilnehmer in eine Konferenz aufnehmen Anmelden Abmelden Abfahrbereitschaftsmeldung 7

Abfahrbereitschaftsmeldungin eine Konferenz aufnehmen Anmelden Abmelden Abgleichen von Zugdaten (z.B. Ändern des FC bei angemeldeten Zugdaten)

Digitalfunk Abschnitt I

1.4 Symbole im Anzeigefeld

Ruf von oder zum Disponenten (Betriebszentrale)

Ruf von oder zum Fahrdienstleiter

Ruf von oder zur Transportleitung

Ruf von oder zur Zes (Unterwerk)

Ruf von oder zur techn. Fahrzeug-Hotline (nur im DB- Netz)

Ruf von oder zum Zugführer

Aufbau einer Punkt zu Punktverbindung

Bestehende Punkt zu Punktverbindung

Notruf (alle Tfzf hören mit)

Gruppenruf (alle Tfzf im Bereich und der Fdl)

Aufbau einer Tf - Konferenz

Bestehende Konferenz

Sammelruf

Anruf bei bestehender ZUB- Verbindung

Rufumleitung zu einem GSM-R Handy aktiviert

Aufforderung Lok-Lok Verbindung aktivieren

Beschallung im Zug

Beschallung im Zug nicht möglich

Digitalfunk Abschnitt I

2. Grundsätze im Digitalnetz

2.1 Funkkanäle und Betriebsarten

Im GSM-R – Zugfunk gibt es keine Betriebsarten und Kanalnummern mehr.

Das GSM-R – System wechselt selbstständig die Frequenzen.

Das GSM-R – System wechselt selbstständig die Frequenzen. Durch Drücken der „Dispo-Taste“ automatisch der

Durch Drücken der „Dispo-Taste“

automatisch der zuständige Mitarbeiter gerufen.

bzw. „Fdl-Taste“

der zuständige Mitarbeiter gerufen. bzw. „Fdl-Taste“ wird Mit Verwendung von Kurzwahlnummern werden weitere

wird

Mit Verwendung von Kurzwahlnummern werden weitere Mitarbeiter wie z. B. weitere Fdl, Wagenmeister oder Zugvorbereiter gerufen.

Das System erkennt von welchem Standort der Ruf kommt und weist automatisch den zuständigen Mitarbeiter zu.

2.2 Adressierung der Teilnehmer

Jeder Teilnehmer im GSM-R - Zugfunk muss sich mit der Zugnummer und mit seiner betrieblichen Funktion im Netz anmelden (z. Bsp. Tfzf des führenden Fahrzeuges, Tfzf der Schiebelok,…)

2.3 Prioritäten

GSM-R Gespräche besitzen unterschiedliche Prioritäten. Gespräche mit höherer Priorität verdrängen Gespräche mit niedrigerer Priorität.

Z. Bsp: Der Tfzf spricht mit dem LEL über eine Reparatur am Fahrzeug. Ein vom DISPO (oder FDL) eingehender Ruf verdrängt das Gespräch mit dem LEL.

Digitalfunk Abschnitt I

3. Ein- und Ausschalten

3.1 Zugfunkgerät einschalten

Vorbedingung: Fahrzeugbatterie und LSS „Zugfunk“ eingeschaltet. Durch Aktivierung des Führerstands bzw. Verlegung des Richtungsschalters nach „M“, „V“ oder „R“ wird automatisch das Zugfunksystem gestartet, welches zuletzt benutzt wurde.

3.2 Zugfunkgerät inaktiv schalten

Durch Deaktivierung des Führerstands bzw. Verlegung des Richtungsschalters nach „0“ schaltet sich das Bediendisplay des Zugfunkgerät nach einer konfigurierten Zeit inaktiv (Display dunkel).

3.3 Störungen behandeln

Zeit inaktiv (Display dunkel). 3.3 Störungen behandeln Bei Störungen (Gerät reagiert nicht auf Eingaben)

Bei Störungen (Gerät reagiert nicht auf Eingaben) Reset-Taste

lange drücken (mind.6 sec.), bis sich das Gerät ausschaltet und wieder neu startet. Führt dies nicht zum gewünschten Erfolg, kann in einigen Fällen auch das Aus- und Einschalten mit dem LSS „Zugfunk“ helfen.

so

4. An- und Abmelden im GSM-R Netz

4.1 Grundsätze zum An- und Abmelden

Voraussetzung für eine Zugfunkverbindung im GSM-R Netz ist eine erfolgreiche Anmeldung mit allen Zugdaten

Zugnummer

Fahrzeugstellung (führendes- Fz, zweites- Fz, Schiebe- Fz,…)

Im gesamten GSM-R Netz darf nur ein Teilnehmer mit der gleichen Zugnummer und gleichen Fahrzeugstellung angemeldet sein.

Durch die Eingabe eines

EVU (RCA, PV, TR…)

wird über den Softkey „TP“ eine Verbindung zu einem Mitarbeiter der jeweiligen Transportleitung hergestellt.

4.2 Systemumschaltung

Digitalfunk Abschnitt I

System-Menü im Grundbild mit Taste 8 aufrufen

43268 führ. Fz RCA 1 2 3 4
43268
führ. Fz
RCA
1
2
3
4

1- GSM-R ÖBB“ auswählen und mit „E“ bestätigen

4.3 Manuelle Netzwahl

Die manuelle Netzwahl muss ausgeführt werden:

Bei Wechsel des Digitalfunknetzes

Wenn nach dem Umschalten kein Netz zur Verfügung steht

13:24:05 Kein Netz 43268 führ. Fz Keine Funkverb. GSM-R am nächsten Bf Fdl verständigen. Weiterfahrt
13:24:05
Kein Netz
43268
führ. Fz
Keine Funkverb. GSM-R
am nächsten Bf Fdl
verständigen. Weiterfahrt
nach Zustimmung (FC01)
RCA

manuelle Netzwahl durch drücken der Taste „0

oder

13:24:05 GSM-R A (ÖBB-DE) 43268 führ. Fz Netz -GSM-R D – RCA nicht verfügbar Um-
13:24:05
GSM-R A (ÖBB-DE)
43268
führ. Fz
Netz
-GSM-R D –
RCA
nicht verfügbar
Um- !
schalt
Netz

manuelle Netzwahl durch drücken der Taste „1

Digitalfunk Abschnitt I

Sonstiges 13:24:05 43268 führ. Fz 1- Netzwahl manuell 1- Netzwahl manuell RCA 2- Sprache 3-
Sonstiges
13:24:05
43268
führ. Fz
1- Netzwahl manuell
1-
Netzwahl manuell
RCA
2-
Sprache
3-
Meldung lesen
4-
Meldung senden
1 2
3
4567
8

Netzwahl manuell mit „E“ bestätigen

13:24:05 Netzwahl manuell 43268 führ. Fz 5- 1- Netzwahl manuell GSM-R- A RCA 6- GSM-R-
13:24:05
Netzwahl manuell
43268
führ. Fz
5- 1-
Netzwahl manuell
GSM-R- A
RCA
6-
GSM-R- D
7-
GSM-R- CZ
8-
GSM-R- SK
1 2
3
4567
8
9

gewünschtes Netz auswählen und mit „E“ bestätigen

Mit Softkey 13 „Umschalt.“ kann ein Zwangsumschalten auf eine GSM-R Oberfläche durchgeführt werden. Dieser Vorgang stellt lediglich eine Digitalfunk- Oberfläche am Funkgerät her. Es ist daher anschließend eine manuelle Netzwahl durchzuführen.

13:24:05 GSM-R A (ÖBB-DE) 43268 führ. Fz Netz -GSM-R D – RCA nicht verfügbar Um-
13:24:05
GSM-R A (ÖBB-DE)
43268
führ. Fz
Netz
-GSM-R D –
RCA
nicht verfügbar
Um- !
schalt
Netz

4.4 Zugdaten einstellen allgemein

Digitalfunk Abschnitt I

Bei jedem Wechsel von einem analogen Netz in ein GSM-R Netz und umgekehrt, müssen die Zugdaten kontrolliert werden. (Zugnummer, Fahrzeugstellung, EVU).

Bei einer Änderung der Fahrzeugstellung sind die Zugdaten (z. Bsp. Vorspannbeigabe, Nachschiebe usw.….) neu einzugeben.

Übersicht Functioncode (Fahrzeugstellung)

FC 01 „führendes Fahrzeug“

FC 02 „zweites Fahrzeug“

FC 03 „Schiebe Fahrzeug“

FC 04 „Zulauf“ (Fahrt zum Zug)

FC 05 „Ablauf“ (Fahrt vom Zug)

Sind die Zugdaten nicht im Netz angemeldet, werden sie blinkend dargestellt. Nach erfolgreicher Anmeldung werden sie permanent angezeigt.

13:24:05 ÖBB GSM-R A 43268 führ. Fz RCA
13:24:05
ÖBB GSM-R A
43268
führ. Fz
RCA

Mit Taste 9 „ZD“ Menü Zugdaten aufrufen

Digitalfunk Abschnitt I

5. Zugdaten eingeben

Digitalfunk Abschnitt I 5. Zugdaten eingeben oder: Zugdaten • Taste 1 „ZN“ drücken • Zugnummer eingeben

oder:

Zugdaten
Zugdaten

Taste 1 „ZN“ drücken

Zugnummer eingeben

Mit „E“ bestätigen Es erfolgt der Rücksprung in das Menü „Zugdaten“

Taste 2 „FzSt“ drücken

Fahrzeugstellung aus der angebotenen Liste auswählen

Mit „E“ bestätigen Es erfolgt der Rücksprung in das Menü „Zugdaten“

Taste 3 „EVU“ drücken

EVU aus der angebotenen Liste auswählen

Mit „E“ bestätigen Es erfolgt der Rücksprung in das Menü „Zugdaten“

Mit Taste 5 „Anm“ bzw.

das Menü „Zugdaten“ • Mit Taste 5 „Anm“ bzw. Zugdaten im Netz anmelden. Übernommene Zugdaten

Zugdaten im Netz anmelden.

Übernommene Zugdaten kontrollieren (permanente Anzeige).

5.1 Anmeldefehler

Digitalfunk Abschnitt I

Die Anmeldung der Zugdaten hat nicht funktioniert. Als Fehlermeldung wird im Menü „ZN vergeben“ angezeigt und ein Aufmerksamkeitston ertönt.

vergeben “ angezeigt und ein Aufmerksamkeitston ertönt. Abhilfemaßnahmen: 1. Zugdaten überprüfen, bei

Abhilfemaßnahmen:

1. Zugdaten überprüfen, bei fehlerhafter Eingabe Menüpunkt „Zugdaten korrigieren“ aufrufen und neu eingeben.

2. Sind

die

Zugdaten korrekt,

Menüpunkt

2

„Anruf

zu

1

vergebener Nr.“ aufrufen (Verbindung zu dem unter dieser

Zugnummer angemeldeten Teilnehmer wird aufgebaut).

3. Menüpunkt 3 „Anmeldung wiederholen“ aufrufen.

Der andere Teilnehmer wird dadurch zwangsweise abgemeldet.

Digitalfunk Abschnitt I

Ein Teilnehmer der zwangsweise abgemeldet wurde muss anschließend bei seinem Gerät die „E“ Taste drücken um anschließend wieder Daten eingeben zu können.

13:24:05 GSM-R A (ÖBB-DE) 43268 führ. Fz RCA Erzwungene Abmeldung
13:24:05
GSM-R A (ÖBB-DE)
43268
führ. Fz
RCA
Erzwungene Abmeldung

bestätigen mit „E

oder

13:24:05 GSM-R A 43268 führ. Fz Erzwungene Abmeldung RCA Bestätigen mit E
13:24:05
GSM-R A
43268
führ. Fz
Erzwungene Abmeldung
RCA
Bestätigen mit E

bestätigen mit „E

5.2 Abmelden

Digitalfunk Abschnitt I

Im GSM-R Betrieb müssen Zugdaten abgemeldet werden wenn diese nicht mehr benötigt werden.

Zugdaten abmelden:

Am Ende der Leistung

Bei jedem Wechsel des führenden Fahrzeuges

Bei jedem Führerstandswechsel im Wendezug- od. Doppeltraktionsbetrieb

Bei jedem Führerstandswechsel bei Triebwagen (nicht 4023/24)

Beim Umschalten ins analoge Netz erfolgt die Abmeldung im GSM-R Netz automatisch.

Im Grundbild mit Taste 9 ZD“ Menü Zugdaten aufrufen

Im Grundbild mit Taste 9 „ ZD “ Menü Zugdaten aufrufen Zugdaten abmelden: Taste 7 „Abm.“

Zugdaten abmelden: Taste 7 „Abm.“ bzw.

Im Grundbild mit Taste 9 „ ZD “ Menü Zugdaten aufrufen Zugdaten abmelden: Taste 7 „Abm.“

drücken.

Digitalfunk Abschnitt I

6. Zugfunkgespräche führen

Digitalfunk Abschnitt I 6. Zugfunkgespräche führen Durch Bedienen der Fdl- Taste Taste zuständige Mitarbeiter erreicht.
Digitalfunk Abschnitt I 6. Zugfunkgespräche führen Durch Bedienen der Fdl- Taste Taste zuständige Mitarbeiter erreicht.

Durch Bedienen der Fdl- Taste

Taste

zuständige Mitarbeiter erreicht.

, der Taste

(Disponent), der

Mitarbeiter erreicht. , der Taste (Disponent), der (Unterwerk) wird automatisch der für den jeweiligen Bereich

(Unterwerk) wird automatisch der für den jeweiligen Bereich

6.1 Eingehender Ruf

der für den jeweiligen Bereich 6.1 Eingehender Ruf Eingehende Rufe werden durch einen Aufmerksamkeitston und

Eingehende Rufe werden durch einen Aufmerksamkeitston und

Anzeige der Rufquelle dargestellt (Rufnummer od. Symbol Fdl

Anzeige der Rufquelle dargestellt (Rufnummer od. Symbol Fdl Disponent ,…) • Hörer abheben und sprechen 6.2
Anzeige der Rufquelle dargestellt (Rufnummer od. Symbol Fdl Disponent ,…) • Hörer abheben und sprechen 6.2

Disponent ,…)

Hörer abheben und sprechen

6.2 Eingehender Ruf bei bestehender Verbindung

und sprechen 6.2 Eingehender Ruf bei bestehender Verbindung Kommt bei bestehender Verbindung ein weiterer Anruf an,

Kommt bei bestehender Verbindung ein weiterer Anruf an, werden im Display beide Nummern angezeigt. Der bestehende Ruf erhält die Nummer 1.

Durch Drücken der Taste Makeln

erhält die Nummer 1 . • Durch Drücken der Taste Makeln kann man zwischen den Anrufern

kann man zwischen den

Anrufern gemakelt (hin und herwechselt) werden.

Digitalfunk Abschnitt I

7. Ruf zum Fahrdienstleiter

Digitalfunk Abschnitt I 7. Ruf zum Fahrdienstleiter Durch Drücken der Taste Strecke wird auf Grund der

Durch Drücken der Taste

Strecke wird auf Grund der Funkzelle in der sich der Zug befindet, eine Verbindung mit dem zuständigen Fdl hergestellt. Der Umweg über den Disponenten ist daher in den meisten Fällen nicht mehr notwendig.

in einem Bahnhof oder auch auf der

Sind in einem Bahnhof (Funkzelle) mehrere Fdl vorhanden, so wird elektronisch der Standort des Zuges abgefragt und der Ruf automatisch an den zuständigen Fdl weitergeleitet. Vorraussetzung dafür ist jedoch, dass die Fahrt mit angemeldeten Zugdaten erfolgt. Wird daher in Bahnhöfen mit mehreren Fdl bei Verschubfahrten oder auch bei Fahrzeug Zulauf/Ablauf ein bestimmter Fdl benötigt, so sind die entsprechenden Kurzwahlen zu verwenden.

8. Notruf

8.1 Notruf absetzen

Kurzwahlen zu verwenden. 8. Notruf 8.1 Notruf absetzen Durch Drücken der Notruftaste WICHTIG: Hörer aufgelegt

Durch Drücken der Notruftaste

WICHTIG: Hörer aufgelegt lassen.

wird ein Notruf aufgebaut.

WICHTIG: Hörer aufgelegt lassen. wird ein Notruf aufgebaut. Die Leuchtdiode „!“ neben der Notruftaste leuchtet. Nach

Die Leuchtdiode „!“ neben der Notruftaste leuchtet.

Nach erfolgreichem Verbindungsaufbau erscheint folgende Anzeige:

Digitalfunk Abschnitt I

Digitalfunk Abschnitt I Erst nach Aufbau des Notrufs Hörer abheben und Sprechtaste drücken. Das Gespräch erst

Erst nach Aufbau des Notrufs Hörer abheben und Sprechtaste drücken.

Das Gespräch erst beginnen, wenn im Display der blinkende Schriftzug „Sprechen Sie“ erscheint.

der blinkende Schriftzug „Sprechen Sie“ erscheint. ACHTUNG: Wird die genaue Reihenfolge nicht eingehalten,

ACHTUNG:

Wird die genaue Reihenfolge nicht eingehalten, kommt die Notrufdurchsage bei den anderen Zügen nicht an.

Während der Absetzung des Notrufes muss die Sprechtaste ständig gedrückt werden.

8.2 Notruf empfangen

Die ankommende Notrufdurchsage ertönt über den Lautsprecher. Solange nach der Notrufdurchsage das Notrufsymbol im Display weiter angezeigt wird, kann man den Anrufenden direkt antworten.

Dabei muss ebenfalls die Sprechtaste während des Gesprächs gedrückt werden.

Digitalfunk Abschnitt I

9. Kommunikation beim Nachschieben

9.1 Meldung Nachschiebe bei Zugtriebfahrzeug

Nach dem Ankuppeln, Rufen des führendes Triebfahrzeugs vom Nachschiebetriebfahrzeug aus:

Im Grundbild Taste 5

vom Nachschiebetriebfahrzeug aus: • Im Grundbild Taste 5 „Wahl-Menü“ drücken Schiebe- Fz • Im

„Wahl-Menü“ drücken

Schiebe- Fz
Schiebe- Fz

Im „Wahl-Menü“ „Rufnummerneingabe“ aufrufen

8-stellige Zahl eingeben

erste Ziffer 2 (Call Type 2, Vorwahl für Zugnummer) zweite bis sechste Ziffer Zugnummer eingeben (ist die Zugnummer nicht fünfstellig, mit Nullen auffüllen z. Bsp:

467 = 00467) siebente u. achte Ziffer Fahrzeugstellung (hier 01 für führ. Fz) für Funktion im Zug eingeben

Eingabe mit „E“ bestätigen

Beispiel: Schiebelok ruft führendes Fahrzeug

Eingabebeispiel Zug 467:

Eingabebeispiel Zug 41678:

2 00467 01 2 41678 01

Digitalfunk Abschnitt I

Bei manchen Geräten ist für den Nachschiebebetrieb eine Komfortfunktion vorhanden:

Bei der Anmeldung mit der Fahrzeugstellung „Schiebe- Fz“ wird automatisch der Softkey 4 „führ Fzg“ aktiv. Über die Taste 4 kann das führende Fahrzeug direkt angewählt werden.

4 kann das führende Fahrzeug direkt angewählt werden. • Taste 4 „führ Fz“ drücken 9.2 Aufbau

Taste 4 „führ Fz“ drücken

9.2 Aufbau Tf- Konferenz mit Schiebe- Fz

Eine Tf- Konferenz kann nur vom führenden Triebfahrzeug aus aufgebaut werden.

Im Grundbild Taste 5

aus aufgebaut werden. • Im Grundbild Taste 5 „Wahl-Menü“ drücken • Im „Wahl-Menü“ mit

„Wahl-Menü“ drücken

werden. • Im Grundbild Taste 5 „Wahl-Menü“ drücken • Im „Wahl-Menü“ mit Taste „ Tf- Konferenz“

Im „Wahl-Menü“ mit Taste „Tf- Konferenz“ aufrufen

Eingabe mit „E“ bestätigen

Digitalfunk Abschnitt I

Digitalfunk Abschnitt I • Mit Taste 1 –Schiebe Fz auswählen. • Eingabe mit „ E “

Mit Taste 1 –Schiebe Fz auswählen.

Eingabe mit „E“ bestätigen.

Hörer abheben und sprechen.

ZN 43268Tf-3
ZN 43268Tf-3
bestätigen. • Hörer abheben und sprechen. ZN 43268Tf-3 • Durch Drücken der Taste 6 lassen sich

Durch Drücken der Taste 6 lassen sich weitere Teilnehmer in die Tf- Konferenz aufnehmen.

Der Fdl kann jederzeit durch Drücken der Taste in die Tf- Konferenz mit eingebunden werden. Ruft der Fdl während einer bestehenden Tf- Konferenz an, wird er in diese eingebunden.

Ruft der Disponent während einer bestehenden Tf- Konferenz an, wird er in diese eingebunden.

bestehenden Tf- Konferenz an, wird er in diese eingebunden. • Durch Drücken der Taste 8 kann

Durch Drücken der Taste 8

kann eine zusätzliche Verbindunger in diese eingebunden. • Durch Drücken der Taste 8 außerhalb der Tf- Konferenz aufgebaut werden.

außerhalb der Tf- Konferenz aufgebaut werden.

Durch Auflegen des Hörers wird die Konferenz nicht beendet.

Durch Auflegen des Hörers wird die Konferenz nicht beendet. • Durch Drücken der Taste 0 wird

Durch Drücken der Taste 0 wird die Tf- Konferenz mit allen Teilnehmern beendet, das Display schaltet ins Grundbild.

Digitalfunk Abschnitt I

Tf- Konferenz mit eingebundenen Fahrdienstleiter:

I Tf- Konferenz mit eingebundenen Fahrdienstleiter: • Der Fdl kann jederzeit durch Drücken der Taste in

Der Fdl kann jederzeit durch Drücken der Taste in die Tf- Konferenz mit eingebunden werden.

der Taste in die Tf- Konferenz mit eingebunden werden. Jedem der Teilnehmer wird ein Softkey (1

Jedem der Teilnehmer wird ein Softkey (1 bis 5) zugewiesen. Durch Drücken der zugehörigen Taste (1 bis 5) kann die Verbindung mit dem jeweiligen Teilnehmer beendet werden.

Muss während der Tf- Konferenz der Disponent gerufen werden, ist

die Tf- Konferenz mit der Taste „0“

gerufen werden, ist die Tf- Konferenz mit der Taste „0“ zu beenden. ZN 43268Tf-3 • mit

zu beenden.

ZN 43268Tf-3
ZN 43268Tf-3
Tf- Konferenz mit der Taste „0“ zu beenden. ZN 43268Tf-3 • mit Taste „0“ Konferenz beenden.

mit Taste „0“ Konferenz beenden.

Das Grundbild wird angezeigt und mit der Taste den Disponenten rufen.

Anschließend ist die Tf- Konferenz wieder mit dem Schiebe- Fz aufzubauen.

kann man nun

den Disponenten rufen. • Anschließend ist die Tf- Konferenz wieder mit dem Schiebe- Fz aufzubauen. kann

Digitalfunk Abschnitt I

Tf- Konferenzbild bei Kapsch- Funkgerät:

Abschnitt I Tf- Konferenzbild bei Kapsch- Funkgerät: Beim „Kapsch- Funkgerät“ (Taurus Flotte, …) kann der

Beim „Kapsch- Funkgerät“ (Taurus Flotte, …) kann der Disponent direkt über die Taste 1 während der Tf- Konferenz gerufen werden.

Anschließend erfolgt die Einbindung des Disponenten in die Tf- Konferenz.

Digitalfunk Abschnitt I

9.3 Aufbau eines Multiparty- Gespräches

In eine bestehende Tf- Konferenz können andere Teilnehmer wie z.B. Wagenmeister, nicht aufgenommen werden.

Um eine gleichzeitige Kommunikation mit dem Wagenmeister und mehreren Triebfahrzeugen am Zug ermöglichen, muss mit folgendem Vorgang ein Multiparty- Gespräch aufgebaut werden:

Mittels Punkt- zu Punktruf nehmen der Wagenmeister und der Tfzf des führenden Fahrzeugs Verbindung auf. Der Ruf des Wagenmeisters wird je nach Gerätetyp oder Softwareversion verschieden angezeigt:

90004372015015
90004372015015

oder:

Softwareversion verschieden angezeigt: 90004372015015 oder: • Das Gespräch durch betätigen des Softkey „6“ oder

Das Gespräch durch betätigen des Softkey „6“ oder durch Abheben des Hörers annehmen.

Digitalfunk Abschnitt I

bestehendes Gespräch mit Wagenmeister:

90004372015015
90004372015015

oder:

bestehendes Gespräch mit Wagenmeister: 90004372015015 oder: • der Tfz des führenden Fahrzeugs kann nun mit

der Tfz des führenden Fahrzeugs kann nun mit Betätigen des

der Tfz des führenden Fahrzeugs kann nun mit Betätigen des Softkey „ 6“ weitere Teilnehmer mittels

Softkey „6“

weitere Teilnehmer mittels Rufnummerneingabe in das Gespräch mit

aufnehmen.

bei bestehendem Gespräch mit dem Wagenmeister,

Softkey „6“ drücken, Wahlmenü wird aufgerufen.

führ. Fz
führ. Fz

Im „Wahl-Menü“ „Rufnummerneingabe“ aufrufen.

mittels Nummerneingabe das andere Tfz am Zug rufen.

Digitalfunk Abschnitt I

Ist die Verbindung mit dem anderen Tfz am Zug hergestellt, sind diese Gespräche zu einem Multiparty- Gespräch zusammengeschaltet.

1-90004372015015 2- ZN 43268 TF-3
1-90004372015015
2- ZN 43268 TF-3

oder

1- Transportleitung 2- TFZ- FC03
1- Transportleitung
2- TFZ- FC03

Solange diese Verbindung benötigt wird, darf kein Hörer aufgelegt werden. Ein Auflegen eines Hörers beendet das Multiparty- Gespräch.

Digitalfunk Abschnitt I

10. Rufaufbau zu Triebfahrzeugen

10.1 Bei Verwendung der Zugnummer (Call Type 2)

Mit der unter 9.1 beschriebenen Vorgehensweise können mit dem Wahlmenü „Rufnummerneingabe“ auch andere Fahrzeuge am eigenen Zug, oder andere Fahrzeuge eines bestimmten Zuges gerufen werden.

Dazu sind zur Vorwahl „2“ (Call Type 2) und der „Zugnummer“ (fünfstellig) die entsprechenden Functioncode zu verwenden.

FC

01

„führendes Fahrzeug“

FC

02

„zweites Fahrzeug“

FC

03

„Schiebe Fahrzeug“

FC

04

„Zulauf“ (Fahrt zum Zug)

FC

05

„Ablauf“ (Fahrt vom Zug)

Rufnummerneingabe Call Type 2

 

2

00467

01

 

Zugnummer hier 467. immer fünfstellig gegebenenfalls vorne mit „0“ ergänzen

FC

hier

CT

führ.

Fzg.

10.2 Bei Verwendung der Tfz- Nummer (Call Type 3)

Mit der unter 9.1 beschriebenen Vorgehensweise können mit dem Wahlmenü „Rufnummerneingabe“ Fahrzeuge mit der Triebfahrzeugnummer gerufen werden. Dazu ist zur Vorwahl „3“ (Call Type 3) und der „Triebfahrzeugnummer“ (immer achtstellig und ohne Selbstkontrollziffer) sowie der Functioncode „01“ zu verwenden.

Rufnummerneingabe Call Type 3

3

04024092

01

CT

Triebfahrzeugnummer hier: 4024.092 immer achtstellig vorne mit „0“ ergänzen

FC

immer

01

Digitalfunk Abschnitt I

Achtung:

Tfz mit „fremden Simkarten“ benötigen zusätzliche Kennungen.

Bei DB- Tfz:

Wählen von „900 049 3 80 101107 01“ ist der Ruf zum Tfzf der 101.107

„900“ immer voran stellen, dann Ländervorwahl 049 für Deutschland, „3“ für Calltype 3 (Ruf mit Tfz- Nummer) anschließend die Tfz- Nummer (immer achtstellig), sowie der Functioncode „01“

Bei DB- Simkarten kann abhängig vom Einbaudatum ein Voranstellen von „80“ vor der Tfz- Nummer erforderlich sein (z.B. 80 101107).

Rufnummerneingabe Call Type 3 fremde Simkarte

900
900
 
049
049
 
3
3
 

80101107

 
01
01
           

Triebfahrzeugnummer hier: DB BR101.107 immer achtstellig vorne mit „80“ ergänzen

 

FC

VW

DB

CT

immer

01

Bei neueren DB- Simkarten wird die Tfz- Nummer wie Bei ÖBB- Tfz achtstellig mit voran gestellten „00“ eingegeben (z.B. 00 101107).

10.3 Bei Verwendung der UIC- Fahrzeugnummer (Call Type 4):

Mit der unter 9.1 beschriebenen Vorgehensweise können mit dem Wahlmenü „Rufnummerneingabe“ Fahrzeuge der DB mit der UIC-Fahrzeugnummer gerufen werden.

Dazu ist „900“ immer voranzustellen, dann Ländervorwahl 049 für Deutschland, es folgt der Calltype 4, anschließend die UIC-Fahrzeugnummer, sowie der Functioncode „01“

Beispiel: der Ruf zum Tfzf der DB BR 185. 101

 

Rufnummerneingabe Call Type 4

 
900
900
049
049
 
4
4
 

916185101

01
01
           

FC

VW

DB

CT

setzt sich aus der UIC Tfz- Nummer hier:

9180 6 185.101-3 zusammen

immer

01

11. Rufnummerneingabe

11.1 Ruf ins BASA –Netz

Digitalfunk Abschnitt I

Im GSMR - Netz ist es möglich, sich in das BASA – Netz direkt einzuwählen.

Im Grundbild Taste 5

BASA – Netz direkt einzuwählen. • Im Grundbild Taste 5 „Wahl-Menü“ drücken. • Im „Wahl-Menü“ mit

„Wahl-Menü“ drücken.

• Im Grundbild Taste 5 „Wahl-Menü“ drücken. • Im „Wahl-Menü“ mit Taste „Rufnummerneingabe“

Im „Wahl-Menü“ mit Taste „Rufnummerneingabe“ aufrufen.

Eingabe mit „E“ bestätigen.

aufrufen. • Eingabe mit „ E “ bestätigen. • Basa Nr. laut nachstehenden Beispielen wählen. •

Basa Nr. laut nachstehenden Beispielen wählen.

Eingabe mit „E“ bestätigen.

Digitalfunk Abschnitt I

Beim Ruf ins bahninterne Netz ist immer die Vorwahl (901) zu wählen. Bei einem Ruf von einem anderen Digitalnetz (z.B. DB-Netz) ist zusätzlich die Landesvorwahl (9043) notwendig.

Wenn die Landesvorwahl gewählt wurde, muss bei der Ortsvorwahl die erste 8 weggelassen werden.

Im Menü Rufnummerneingabe können auch alle Kurzwahlnummern

(Fdl, Wgm, Zugvorbereiter …

)

angewählt werden.

Beispiele:

Im fremden Digitalnetz

Ruf zum PEL – Salzburg

(8744 2530):

901

9043

744

2530

Ruf zum PEL – Innsbruck

(860 3900):

901

9043

60

3900

Im ÖBB- Digitalnetz

Ruf zum PEL – Salzburg

(8744 2530):

901

8744

2530

Ruf zum PEL – Innsbruck

(860 3900):

901

860

3900

Kurzwahlnummern:

Abfahrbereitschaft

1999

Fahrzeugkoordinator PR

1850

Fdl

1300

Fdl (weiterer Fdl wird im Bfpl verlautbart)

1301

Fdl (weiterer Fdl wird im Bfpl verlautbart)

1302

Fdl Außen

1350

Notfallleiter

1399

Überwachung Energieversorgung

1400

Wagenmeister TWD

1800

Weitere Wagenmeister TWD

1801

Zugüberwacher (wenn nicht BFZ- Bereich dann Dispo)

1200

Zugvorbereiter BWD

1810

11.2 Rufumleitung

Digitalfunk Abschnitt I

Wenn das Triebfahrzeug verlassen werden muss (z.B. bei Störungen im Wagenzug), besteht die Möglichkeit alle Funkgespräche auf das Diensthandy umzuleiten.

13:24:05 GSM-R A 43268 führ. Fz RCA
13:24:05
GSM-R A
43268
führ. Fz
RCA

drücken der Taste „6“ im Grundmenü.

13:24:05 Nr. Rufumltg. 43268 führ. Fz Ziel Rufumleitung: RCA 1 2 3 456 7 8
13:24:05
Nr. Rufumltg.
43268
führ. Fz
Ziel Rufumleitung:
RCA
1
2 3
456
7 8
9
0

Eingabe der Rufnummer mit Vorwahl 901 und der vollständigen Tfzf- Handykurzwahlnummer.

13:24:05 Nr. Rufumltg. 43268 führ. Fz Ziel Rufumleitung: RCA 9019017557 1 2 3 456 7
13:24:05
Nr. Rufumltg.
43268
führ. Fz
Ziel Rufumleitung:
RCA
9019017557
1
2 3
456
7 8
9
0

mit „E“ bestätigen.

Digitalfunk Abschnitt I

13:24:05 Rufumleitung 43268 führ. Fz Rufumleitung zu: RCA 9019017557
13:24:05
Rufumleitung
43268
führ. Fz
Rufumleitung
zu:
RCA
9019017557

Rufumleitung ist aktiviert.

Deaktivieren der Rufumleitung mit Taste „6“.

Wenn Die Rufumleitung nicht mehr benötigt wird muss Sie „immer“ mit Softkey 6 deaktiviert werden. Sonst bleibt, auch bei ausgeschaltetem Funkgerät, die Rufumleitung im Netz aktiviert!

12. Umschaltpunkte in das GSM-R NETZ

Beim Umschalten in das digitale Netz erfolgt die Anmeldung automatisch. Vorraussetzung ist, dass bereits im Analogmodus Zugdaten eingegeben wurden.

Nach dem Umschalten in das Digitale Netz sind die Zugdaten zu kontrollieren. Die Ausrüstung des österreichischen Schienennetzes mit Digitalfunk erfolgt schrittweise. Beim Umschalten vom Analog- in das Digitalsystem und umgekehrt sind die örtlichen Regelungen zu beachten.

12.1 Zugfunk-Orientierungstafel

Die GSM-R Netzgrenzen (Landesgrenzen) werden mittels

Zugfunk Orientierungstafel gekennzeichnet.

In der DV V2 wird die Orientierungstafel „Zugfunk“ näher beschrieben.

Zugfunk Orientierungstafel gekennzeichnet. In der DV V2 wird die Orientierungstafel „Zugfunk“ näher beschrieben. 34

Digitalfunk Abschnitt I

13. GSM-R NETZ WECHSEL

Grenzen zwei GSM-R Netze (z.B. GSM-R DB / GSM-R ÖBB) unmittelbar aneinander, ist kein Systemwechsel, jedoch ein Netzwechsel notwendig.

Das erforderliche Netz ist manuell auszuwählen. Der Netzwechsel erfolgt mit angemeldeten Zugdaten.

Der Umschaltpunkt ist zu beachten.

Nach erfolgtem Netzwechsel ist zu kontrollieren ob die richtige Netzwahl erfolgt ist.

13:24:05 GSM-R A 43268 führ. Fz RCA
13:24:05
GSM-R A
43268
führ. Fz
RCA

Taste 0 „Menü“ drücken.

A 43268 führ. Fz RCA • Taste 0 „Menü“ drücken. • „Netzwahl manuell“ mit „ E

„Netzwahl manuell“ mit „E“ bestätigen.

Digitalfunk Abschnitt I

(Nur

werden)

in

diesem

Menü

angeführte

Netze

können

auch

verwendet

in diesem Menü angeführte Netze können auch verwendet • Erforderliches Netz auswählen. • Eingabe mit

Erforderliches Netz auswählen.

Eingabe mit „E“ bestätigen.

Im Grundbild kontrollieren ob die Anmeldung der Zugdaten im richtigen Netz erfolgt ist.

14. Funkgeräte Bauarten

Außer den Geräten der Firma „Kapsch“ und „Hörmann“ werden folgende Digitalfunkgeräte bei den ÖBB verwendet:

14.1 Funkgerät Center

bei den ÖBB verwendet: 14.1 Funkgerät Center Die Anordnung der Hardkeys entspricht den Geräten der Firma

Die Anordnung der Hardkeys entspricht den Geräten der Firma Hörmann und Kapsch. Das Display wird farbig dargestellt. Die Menüführung ist den bekannten Geräten angepasst. Eine Übersicht der Unterschiede zu den in dieser Broschüre beschriebenen Geräten erfolgt im Heft Abschnitt II „Besonderheiten bei GSM-R Bediengeräten“

14.2 Mesa23BC ZFM90

Digitalfunk Abschnitt I

13:24:05 GSM-R A 43268 FC 01 OeBB RCA ÖBB-DE
13:24:05
GSM-R A
43268
FC 01
OeBB RCA
ÖBB-DE

Im Digitalbetrieb weist das Gerät die Bedienoberfläche „Mesa 23“ auf. Im analogen Betrieb wird das vorhandene ZFM 90 Gerät angesteuert und dessen Bedienoberfläche nachgebildet.

Bei Umschaltung von GSM-R auf Analogbetrieb ist unter „SYS“ der Menüpunkt:

„analoger ZF (ZFM90)“ anzuwählen.

13:24:05 System-Menü FC 01 1- GSM-R ÖBB 2- GSM-R DB 3- analoger ZF ÖBB 4-
13:24:05
System-Menü
FC 01
1-
GSM-R ÖBB
2-
GSM-R DB
3-
analoger ZF ÖBB
4-
analoger ZF (ZFM90)
1 2
3
4
5

Mit Menüpunkt „4“ Umschalten in den analogen Zugfunk.

Achtung! Die im analogen Modus eingegebenen Zugdaten werden beim Systemwechsel in den Digitalmodus nicht übernommen!

Es sind daher beim Umschalten von Analog zu Digital und umgekehrt, immer die Zugdaten zu kontrollieren und gegebenenfalls zu korrigieren.

Im Heft Abschnitt II „Besonderheiten bei GSM-R Bediengeräten“ werden Unterschiede des Gerätes Mesa 23BC ZFM90 zu den in dieser Broschüre beschriebenen Geräten näher behandelt.

Digitalfunk Abschnitt I

15. Besonderheit bei Bedienteil Aktivierung

15.1 Tfz Reihe 1216/ 1163

Bei Triebfahrzeugen dieser Reihen ist zur Aktivierung des Zugfunkgerätes am Führerstand die Taste „E“ am Bediengerät zu betätigen. In diesem Fall ist ein Piktogramm mit der Aufschrift:

„ Aktivierung des ZF Gerätes mit der Taste „Enter“ in der Nähe des Bedienteiles angebracht.

Digitalfunk Abschnitt I

Digitalfunk Abschnitt I