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20. SIND SPORT UND BEWEGUNG FÜR SIE WICHTIG?

1. Welche Sportart gefällt Ihnen am besten?


a) Fußball steht bei uns zweifelsohne an erster Stelle. Ich schwärme auch für Fußball. Früher, als ich
noch jünger war, habe ich auch aktiv gespielt, aber die Zeit hat mich schon zum Schlachtenbummler
degradiert. Zum Fußball braucht man vielleicht die meisten Fähigkeiten / Fertigkeiten. Man muss
laufen, kombinieren, schnell entscheiden können, man muss Kraft, Ausdauer und Geschicklichkeit
haben.
b) Bei mir steht Pferdesport an der ersten Stelle. Pferde sind meine Lieblingstiere. Zu Trabrennen
gehe ich auch oft, aber am besten gefällt mir das Springreiten. Dabei müssen die Pferde mit dem
Reiter auf dem Rücken über verschiedene Hindernisse springen. Pferd und Reiter müssen auf einer
Wellenlänge sein und Zusammenarbeiten.
2. Treiben Sie Sport? Sind Sie aktiver Sportler?
a) Ich bin kein aktiver Sportler, aber Bewegung ist sehr wichtig für mich. Ich verrichte
Schreibtischarbeit, deshalb jogge ich jeden Abend eine Stunde in der Stadt. Ich bin nicht der einzige,
der das macht. Einige kenne ich schon vom Sehen und wir winken uns zur Begrüßung.
b) Früher habe ich mich mit Leistungssport beschäftigt. Ich war Langstreckenläufer/-in.
Wöchentlich sechsmal Training, jedes Mal vier Stunden. Ich brachte gute Leistungen, aber
Weltmeister und Olympiasieger bin ich leider doch nicht geworden. Ich hatte mit der Zeit immer
mehr Probleme mit meinem rechten Knie, das später schon ständig weh tat. Am Ende musste ich
aufhören. Leistungssport überfordert die meisten Sportler, so war es auch bei mir. Wenn ich dazu
komme, laufe ich aber auch noch heute. Nicht so schnell wie früher, nicht so lang aber fast so oft wie
in den alten Zeiten. Es gehört eigentlich zu meinem Leben.
3. Bewegen Sie sich morgens regelmäßig?
Selbstverständlich mache ich jeden Morgen ein bisschen Gymnastik. Manchmal höre ich von einer CD
die nötigen Anweisungen, oft mache ich es nach eigenem Gusto, also, wie es sich ergibt.
4. Warum bewegen sich die Menschen heutzutage so wenig?
a) Die Ursachen sind jedem bekannt. Wir haben keine Zeit, viele von uns sitzen den ganzen Tag im
Büro oder verrichten irgendeine meistens monotone physische Arbeit, bei der nur bestimmte
Muskeln in Anspruch genommen werden.
b) Acht Stunden lang am Fließband zu stehen, ist auch nicht ohne. Ich fühle mich nach Feierabend
wie gerädert, ausgelaugt, ich werfe mich in irgendein Verkehrsmittel und fahre nach Hause. Dann
kommt die zweite Schicht, die Hausarbeit.
5. Kann man durch Sport und Bewegung Krankheiten Vorbeugen?
Bewegung hält unsere Muskeln in Form, fördert die Durchblutung der Körperteile, verbrennt viele
Kalorien, senkt den Fettgehalt des Blutes, dadurch kann man Adernverkalkung, Herzinfarkt und
anderen Krankheiten vorbeugen.
6. Legen die Menschen heute viel Wert auf ihre Kondition?
a) Leider nicht. Obwohl die wohltuende Wirkung der Bewegung keiner bezweifelt, ist die Zahl derer,
die regelmäßig auf ihre Kondition und Gesundheit achten ziemlich gering.
b) Immer mehr Menschen sehen ein, dass die Gesundheit heutzutage eine große Rolle spielt.
Kränkliche Menschen finden kaum eine Arbeit, sie können wenig leisten, langsam verlieren sie
dadurch ihre frühere Lebensweise mit allem, was dazu gehörte.
7. Welche organisierten Sportmöglichkeiten gibt es?
Man kann natürlich auch einem Klub oder Verein beitreten und die dort vorhandenen Möglichkeiten
nutzen. Es wäre schwer vorstellbar, unten im Keller zu kegeln oder Tennis zu spielen, zu solchen
Mannschaftsportarten sind die Vereine und die verschiedenen Sportklubs da.
8. Was für Sportanlagen haben Sie in Ihrer Stadt?
In unserer Stadt gibt es leider nicht sehr viele Sportanlagen. Wir haben einen Fußballplatz mit einer
kleinen Tribüne, einige Tennisplätze in Vereinsbesitz, ein paar andere in Pacht oder in
Privateigentum, eine kleine Schwimmhalle, einen Trimm-dich-Pfad im Stadtwäldchen, einige
Turnhallen, Handball- und Basketballplätze. In den Hotels gibt es auch Kegelbahnen, aber die sind
nichts für Leute mit schmalem Geldbeutel.
9. Gefällt Ihnen der Leistungssport? Warum?
Der Leistungssport interessiert mich nicht so sehr. Ich finde es nicht schön, dass man immer nach
neuen Rekorden jagt, dass sich die Sportler dabei überanstrengen. Die starke Belastung der Gelenke,
der Muskeln kann später zu verschiedenen Erkrankungen führen. Das Spiel selbst hat an Eleganz viel
verloren, es ist eher eine krampfhafte Anstrengung nach besseren Ergebnissen.
10. Beschäftigen Sie sich mit Wintersport?
a) Selbstverständlich. Wir haben Glück. In der Nähe gibt es eine Skipiste mit einem Skilift, natürlich
mit Flutlicht ausgestattet. Wenn das Wetter mitmacht, kann man jede Menge Wintersport treiben,
wir können prima rodeln und Ski laufen. Wir haben sogar eine kleine Sprungschanze. Die habe ich
aber noch nicht ausprobiert, so viel Mut habe ich nicht. Es gibt auch Snowboard-Möglichkeiten, Ski-
und Snowboardverleih, Skischulen, Pferdeschlittenfahrten und viele weitere Wintersport-
Veranstaltungen.
b) Ich macheselten Wintersport. Auf der Skipiste oder auf der Kunsteislaufbahn habe ich Angst vor
Unfällen, auf den zugefrorenen See gehe ich nie, weil ich Angst habe, dass das Eis einbricht. Eistanz
und Kunsteislauf sehe ich mir aber immer gern an.
11.Treiben Sie gern Wassersport?
a) Unsere ganze Familie mag das Wasser. Natürlich können wir alle schwimmen. Wassersport macht
auch meinen Kindern viel Spaß. Egal ob Segeln, Surfen, Tauchen, Jetski, Kitesurfen oder Rudern, sie
machen alles gern mit. Mein Sohn/Freund/Bruder ist im Schwimmen mehrmals Bezirksmeister
geworden. Besonders im Rücken- und Kraulschwimmen ist er stark. Als Hobby spielt er in der
städtischen Wasserballmannschaft mit. Meine Tochter/Freundin/Schwester ist im Surfen und Rudern
sehr gut.
b) Ich treibe keinen Wassersport. Ich bin beinahe wasserscheu, wenn mir das Wasser bis zum Gürtel
reicht, bleibe ich stehen und gehe nicht weiter. An Bord eines Schiffes bin ich noch nie gegangen,
denn ich habe Angst, dass es versinkt. Wenn ich auf der Mole stehe, fangen schon meine Beine an zu
zittern. Vielleicht liegt es daran, dass ich einmal als Kind ins Wasser fiel und beinahe ertrank.