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Die wahre Bedeutung von „Vergeblich verehren sie mich / Weicht von

mir ihr Gesetzlosen“

„Warum übertreten deine Jünger die Überlieferung der Ältesten? Denn sie waschen
ihre Hände nicht, wenn sie Brot essen... Heuchler! Treffend hat Jesaja über euch
geweissagt, indem er spricht: Dieses Volk ehrt mich mit den Lippen, aber ihr Herz
ist weit entfernt von mir. Vergeblich aber verehren sie mich, indem sie als Lehren
Menschengebote lehren. Und er rief die Volksmenge herbei und sprach zu ihnen:
Hört und versteht! Nicht was in den Mund hineingeht, verunreinigt den Menschen,
sondern was aus dem Mund herausgeht, das verunreinigt den Menschen... Seid
auch ihr noch unverständig? Begreift ihr nicht, dass alles, was in den Mund
hineingeht, in den Bauch geht und in den Abort ausgeworfen wird? Was aber aus
dem Mund herausgeht, kommt aus dem Herzen hervor, und das verunreinigt den
Menschen. Denn aus dem Herzen kommen hervor böse Gedanken: Mord, Ehebruch,
Unzucht, Diebstahl, falsche Zeugnisse, Lästerungen; diese Dinge sind es, die den
Menschen verunreinigen, aber mit ungewaschenen Händen zu essen, verunreinigt
den Menschen nicht.“ Matthäus 15:1-20

„Und es versammeln sich zu ihm die Pharisäer und einige der Schriftgelehrten, die
von Jerusalem gekommen waren; und als sie einige seiner Jünger mit unreinen, das
ist ungewaschenen, Händen Brot essen sahen fragen ihn die Pharisäer und die
Schriftgelehrten: Warum leben deine Jünger nicht nach der Überlieferung der
Ältesten, sondern essen das Brot mit unreinen Händen? Er aber sprach zu ihnen:
Treffend hat Jesaja über euch Heuchler geweissagt, wie geschrieben steht: "Dieses
Volk ehrt mich mit den Lippen, aber ihr Herz ist weit entfernt von mir. Vergeblich
aber verehren sie mich, indem sie als Lehren Menschengebote lehren... Da ist
nichts, was von außerhalb des Menschen in ihn hineingeht, das ihn verunreinigen
kann, sondern was aus dem Menschen herausgeht, das ist es, was den Menschen
verunreinigt. Und als er von der Volksmenge weg in ein Haus eintrat, befragten ihn
seine Jünger über das Gleichnis. Und er spricht zu ihnen: Seid auch ihr so
unverständig? Begreift ihr nicht, dass alles, was von außen in den Menschen
hineingeht, ihn nicht verunreinigen kann? Denn es geht nicht in sein Herz hinein,
sondern in den Bauch, und es geht heraus in den Abort. Damit erklärte er alle
Speisen für rein. Er sagte aber: Was aus dem Menschen herauskommt, das
verunreinigt den Menschen. Denn von innen aus dem Herzen der Menschen
kommen die bösen Gedanken hervor: Unzucht, Dieberei, Mord, Ehebruch, Habsucht,
Bosheit, Arglist, Ausschweifung, Neid, Lästerung, Hochmut, Torheit; alle diese bösen
Dinge kommen von innen heraus und verunreinigen den Menschen.“ Markus 7:1-23

„Und es kamen zu ihm Schriftgelehrte und Pharisäer, welche einen von seinen
Jüngern mit ungewaschenen Händen hatten essen sehen. Und sie nahmen Ärgernis
daran; denn die Juden essen nicht, bevor sie nicht ihre Hände gewaschen haben,
und sie befolgen zudem eine Menge anderer Gebräuche beim Waschen der Becher,
Gefäße und Tische. Und sie sagten: „Warum folgen nicht alle deine Jünger der
Überlieferung der Alten? Wir sahen, wie sie mit ungewaschenen Händen aßen.“
Und Jesus sprach: „Gewiss hat Moses euch befohlen, euch zu reinigen und euren
Körper und eure Gefäße rein zu halten, aber ihr habt Dinge hinzugefügt, welche
oftmals nicht von allen zu allen Zeiten und an allen Orten befolgt werden können.
Hört mich also: Nicht allein unreine Sachen, welche in den Körper eingehen,
verunreinigen den Menschen, sondern vielmehr die üblen und unreinen
Gedanken, welche aus ihren Herzen strömen, verunreinigen den inneren
Menschen und ebenso andere. Darum achtet auf eure Gedanken und reinigt eure
Herzen und lasset eure Nahrung rein sein. Dies sollt ihr tun und dabei die anderen
Gesetze nicht unterlassen. Wer die Gesetze der Reinheit bricht, weil es
unvermeidlich ist, ist frei von Tadel, denn er tut es nicht aus Eigenwillen, noch, um
das Gesetz zu missachten, das gut und gerecht ist. Denn Reinlichkeit in allen Dingen
ist ein großer Gewinn.“ Evangelium des vollkommenen Lebens, Kapitel 43

„Zu einem späteren Zeitpunkt kamen einige der Schriftgelehrten und Ältesten aus
dem Tempel zu Yeshua und sagten: Sage uns, warum lehren deine Jünger die
Menschen, dass es verboten ist, das Fleisch der Tiere zu essen, die als Opfer
dargebracht werden, so wie Mose sie bestimmt hat? Gott sagte zu Noah: Die Furcht
und der Schrecken vor dir soll auf jedem Tier des Feldes und jedem Vogel der Luft
und jedem Fisch sein, in deine Hand habe ich sie dir gegeben. Warum sprichst du
dagegen? Und Yeshua sah sie an und sagte mit starker Stimme: Ihr Heuchler, wohl
hat Esaias (Jesaja) von euch und euren Vorvätern gesprochen als er sagte: Dieses
Volk nähert sich mir mit seinem Mund und ehrt mich mit ihren Lippen, aber ihr
Herz ist weit weg von mir. Denn umsonst verehren sie mich, weil sie
Menschengebote als göttliche Lehren verkaufen und in meinem Namen lehren, nur
um ihr eigenes Übel und ihre eigenen Gelüste zu befriedigen. Und auch Jeremia hat
Zeugnis gegeben, als er sagte, was Blutopfer und Tieropfer betrifft: Ich, der wahre
Gott, habe euch an dem Tag, als ihr aus Ägypten herausgekommen seid, nichts von
diesen Dingen geboten, sondern nur das habe ich euch geboten: Gerechtigkeit zu
tun, auf den uralten Wegen meiner Gesetze zu gehen und Gerechtigkeit zu üben, die
Barmherzigkeit zu lieben und demütig mit eurem Gott zu wandeln. Aber ihr habt
nicht auf mich gehört , der euch am Anfang alle Arten von Samen und Früchten der
Bäume und Kräuter und Pflanzen zur Nahrung und zur Heilung von Mensch und Tier
gegeben hat. Und die Schriftgelehrten sprachen zu Yeshua: Du sprichst gegen das
Gesetz! Deine Sünde ist groß! Und Yeshua erkannte die Härte ihres Herzens und die
Sturheit ihrer bösen Wege, denn sie waren ohne Barmherzigkeit oder Güte und er
sprach zu ihnen: Nein, ich spreche weder gegen Mose noch gegen das uralte
Gesetz, das immer dasselbe war. Sondern ich spreche gegen die, die das Gesetz
wegen der Härte ihres Herzens verdorben haben! Aber siehe, ein größerer als Mose
ist hier! Denn ich komme, um das Gesetz auf weiche fleischliche Herzen und nicht
auf steinerne Tafeln zu schreiben, damit die Sanftmütigen leben und die Gesetzlosen
gerichtet werden. Denn ihr redet nach eurer Bosheit und richtet Mose. Erkennt, dass
Mose, mein Knecht, in Wahrheit über den wahren Gott sprach, aber eure Vorfahren,
deren Wege böse waren, nannten die Wahrheit eine Lüge und machten die Lüge zur
Wahrheit. Und ihr glaubt immerzu der Lüge, weil in euch keine Wahrheit gefunden
werden kann. Euer Gesetz stammt von dem Vater der Lüge, und deine
Überzeugungen sind die Erfindungen deines Gottes, der die Wahrheit nicht kennt,
sondern nur die Lüge. Denn in ihm ist keine Wahrheit zu finden, der den
unmöglichen Gedanken hatte sich dem Ewigen gleichmachen zu wollen. Aber er
strebte nicht nach Licht, sondern nach der Finsternis. Wisset also, dass ihr Arbeiter
der Finsternis seid, denn in euch ist kein Licht. Das Licht ist direkt vor euch, aber ihr
seht es nicht. Und wenn ihr den wahren Mose nicht kennt, dann kennt ihr auch den
größeren Mose nicht. Und die Ältesten und Schriftgelehrten waren wütend auf die
Worte von Yeshua, denn sie verstanden, dass sie böse und störrisch waren, und sie
nahmen Steine auf, um sie nach ihm zu werfen, aber Yeshua ging mitten durch sie
hindurch, verborgen vor ihrer Gewalt.“ Essene Humane Gospel of Christ, Kapitel 18

„Und einige der Ältesten und Schriftgelehrten des Tempels kamen zu ihm und
sagten: „Warum lehren deine Jünger die Menschen, dass es wider das Gesetz ist, das
Fleisch von Tieren zu essen, da sie doch nach dem Befehl des Moses als Opfer
dargebracht werden? Denn es ist geschrieben: Gott sprach zu Noah: Furcht und
Schrecken vor euch soll auf jedes Tier des Feldes kommen und auf jeden Vogel der
Luft und jeden Fisch im Wasser, wenn sie in eure Hände gefallen sind.“ Und Jesus
sprach zu ihnen: „Ihr Heuchler, wohl sprach Jesaja von euch und euren Vorvätern:
Dieses Volk ist mir nahe mit seinem Munde und ehret mich mit seinen Lippen, aber
ihr Herz ist ferne von mir, denn sie beten mich vergeblich an und lehren in meinem
Namen als göttliche Lehren, was Gebote der Menschen sind, um ihre eigenen
Gelüste zu befriedigen. Und ebenso gibt Jeremia Zeugnis, wenn er über die Blutopfer
sagt: Ich, euer Gott, befahl nichts davon in den Tagen, als ihr aus Ägypten gekommen
seid, sondern ich befahl euch nur Rechtschaffenheit, Festhalten an den alten
Gebräuchen, Gerechtigkeit zu pflegen und demütig vor eurem Gott zu wandeln. Ihr
aber habt nicht auf mich gehört, der euch von Anfang an alle Arten von Samen gab
und Früchte der Bäume und Kerne für die Nahrung und zur Heilung von Mensch und
Tier.“ Und sie entgegneten: „Du sprichst wider das Gesetz.“ Und er sprach abermals
über Moses: „Wahrlich, ich spreche nicht wider das Gesetz, sondern gegen die,
welche sein Gesetz verdarben, das er wegen der Härte eurer Herzen erlaubte. Doch
siehe! Ein Größerer denn Moses ist da!“ Und sie gerieten in Zorn und hoben Steine
auf, um sie auf ihn zu werfen. Aber Jesus ging mitten durch sie hindurch und war vor
ihrer Gewalt verborgen.“ Evangelium des vollkommenen Lebens, Kapitel 51

„Und Pharisäer kamen zu ihm, versuchten ihn und sprachen: Ist es einem Mann
erlaubt, aus jeder beliebigen Ursache seine Frau zu entlassen? ...Er spricht zu ihnen:
Mose hat wegen eurer Herzenshärtigkeit euch gestattet, eure Frauen zu entlassen;
von Anfang an aber ist es nicht so gewesen. Ich sage euch aber, dass, wer immer
seine Frau entlässt, außer wegen Hurerei, und eine andere heiratet, Ehebruch
begeht; und wer eine Entlassene heiratet, begeht Ehebruch.“ Matthäus 19:8

„Ihr habt gehört, dass gesagt ist: Du sollst nicht ehebrechen. Ich aber sage euch, dass
jeder, der eine Frau ansieht, sie zu begehren, schon Ehebruch mit ihr begangen hat
in seinem Herzen. Wenn aber dein rechtes Auge dir Anlass zur Sünde gibt, so reiß es
aus und wirf es von dir! Denn es ist dir besser, dass eins deiner Glieder umkommt
und nicht dein ganzer Leib in die Hölle geworfen wird. Und wenn deine rechte Hand
dir Anlass zur Sünde gibt, so hau sie ab und wirf sie von dir! Denn es ist dir besser,
dass eins deiner Glieder umkommt und nicht dein ganzer Leib in die Hölle geworfen
wird. Es ist aber gesagt: Wer seine Frau entlassen will, gebe ihr einen Scheidebrief.
Ich aber sage euch: Jeder, der seine Frau entlassen wird, außer aufgrund von
Hurerei, macht, dass mit ihr Ehebruch begangen wird; und wer eine Entlassene
heiratet, begeht Ehebruch.“ Matthäus 5:27-32

„Denn ich sage euch, diejenigen, deren Hände mit Blut befleckt sind und deren
Mäuler mit dem Fleisch unschuldiger Kreaturen verunreinigt sind, sind weder in
dieser Welt, noch in der Kommenden, des Lebens würdig. Lasst solche durch die
heiligen Wahrheiten des Königreichs von Neuem geboren werden, oder sie werden
für immer in Vergessenheit geraten bei Gott, denn sie werden unter keinen
Umständen in das Reich des Lichts eintreten, sondern werden aufgrund ihrer
Blutschuld in der Finsternis bleiben. Alle wissen, dass Gott sowohl den Menschen,
als auch den Tieren die Körner und die Früchte der Erde als Nahrung gibt, und
niemand soll sagen, dass er gerecht ist, wenn er die einzig rechtmäßige Nahrung für
den Körper nicht isst. Der Räuber, der in das vom Menschen gemachte Haus
einbricht, ist schuldig, aber die, die in das von Gott geschaffene Haus einbrechen,
sind die größten Übeltäter. Darum sage ich zu allen, die meine wahren Jünger sein
wollen: Haltet eure Hände fern vom Blutvergießen und lasst kein Fleisch in euren
Mund, denn Gott ist gerecht und großzügig, und er hat bestimmt, dass der Mensch
von den Früchten und Samen der Erde allein lebt.“ Essene Humane Gospel of Christ,
Kapitel 46

„Und Jesus sprach zu ihnen: „Wahrlich, ich sage euch, wer Vorteile zieht aus dem
Unrecht, das einem Geschöpf Gottes zugefügt wird, der kann nicht rechtschaffen
sein. Ebenso wenig können die mit heiligen Dingen umgehen oder die Geheimnisse
des Himmels lehren, deren Hände mit Blut befleckt sind oder deren Mund durch
Fleisch verunreinigt ist. Gott gibt die Körner und die Früchte der Erde zur Nahrung;
und für den rechtschaffenen Menschen gibt es keine andere rechtmäßige Nahrung
für den Körper. Der Räuber, der in ein Haus einbricht, das von Menschen gebaut ist,
ist schuldig; aber die, die in ein Haus einbrechen, das von Gott gebaut ist, sind die
größeren Sünder. Deshalb sage ich zu allen, die meine Jünger werden wollen, haltet
eure Hände frei vom Blutvergießen und lasst kein Fleisch über eure Lippen
kommen...“ Evangelium des vollkommenen Lebens, Kapitel 38

„Und ich sage euch noch einmal: Wenn es jemand gelüstet und er den Körper eines
Lebewesens zur Nahrung oder zum Vergnügen oder zum Vorteil besitzen will,
verunreinigt er sich dadurch, denn er leugnet meine Gebote und ist schuldig.“
Essene Humane Gospel of Christ, Kapitel 52

„Wozu soll mir die Menge eurer Schlachtopfer dienen?, spricht der HERR. Ich habe
die Brandopfer von Widdern und das Fett der Mastkälber satt, und am Blut von
Stieren, Lämmern und jungen Böcken habe ich kein Gefallen. Wenn ihr kommt, um
vor meinem Angesicht zu erscheinen - wer hat das von eurer Hand gefordert...
Bringt nicht länger dar solch nichtige Speisopfer! Das Räucherwerk ist mir ein
Gräuel. Und wenn ihr eure Hände ausbreitet, verhülle ich meine Augen vor euch.
Auch wenn ihr noch so viel betet, höre ich nicht - eure Hände sind voll Blut. Wascht
euch, reinigt euch! Schafft mir eure bösen Taten aus den Augen, hört auf, Böses zu
tun! Lernt Gutes tun.“ Jesaja 1:10-16

"Wehe der Widerspenstigen und Befleckten, der gewalttätigen Stadt! Sie hat auf
keine Stimme gehört, keine Zurechtweisung angenommen; auf den HERRN hat sie
nicht vertraut, ihrem Gott hat sie sich nicht genaht. Ihre Obersten in ihrer Mitte sind
brüllende Löwen, ihre Richter sind Wölfe am Abend, die nichts für den Morgen übrig
lassen. Ihre Propheten sind leichtfertig, treulose Männer; Ihre Priester entweihen
das Heiligtum, tun dem Gesetz Gewalt an." Zefanja 3:1-4

„Wer ein Rind schlachtet, ist wie einer, der einen Menschen erschlägt; wer ein
Schaf opfert, ist wie einer, der einem Hund das Genick bricht...“ Jesaja 66:1-4
"Aber siehe da.. Rindertöten und Schafeschlachten, Fleischessen und Weintrinken:
»Lasst uns essen und trinken, denn morgen sind wir tot!« Aber meinen Ohren ist
vom HERRN Zebaoth offenbart: »Wahrlich, diese Schuld soll euch nicht vergeben
werden, bis ihr sterbt«, spricht der Herr, der HERR Zebaoth." Jesaja 22:12-14

„So spricht der HERR Zebaoth, der Gott Israels: Bessert euer Leben und euer Tun, so
will ich euch wohnen lassen an diesem Ort. Verlasst euch nicht auf Lügenworte,
wenn sie sagen: Hier ist des HERRN Tempel, hier ist des HERRN Tempel, hier ist des
HERRN Tempel! Sondern bessert euer Leben und euer Tun, dass ihr recht handelt
einer gegen den andern und gegen Fremdlinge, Waisen und Witwen keine Gewalt
übt und nicht unschuldiges Blut vergießt an diesem Ort und nicht andern Göttern
nachlauft zu eurem eigenen Schaden, so will ich euch immer und ewiglich wohnen
lassen an diesem Ort, in dem Lande, das ich euren Vätern gegeben habe. Aber nun
verlasst ihr euch auf Lügenworte, die zu nichts nütze sind... Geht hin an meine
Stätte zu Silo, wo früher mein Name gewohnt hat, und schaut, was ich dort getan
habe wegen der Bosheit meines Volks Israel. Weil ihr denn lauter solche Dinge treibt,
spricht der HERR, und weil ich immer wieder zu euch redete und ihr nicht hören
wolltet und ich euch rief und ihr nicht antworten wolltet, so will ich mit dem Hause,
das nach meinem Namen genannt ist, auf das ihr euch verlasst, und mit der Stätte,
die ich euch und euren Vätern gegeben habe, ebenso tun, wie ich mit Silo getan
habe, und will euch von meinem Angesicht verstoßen... Denn ich habe euren Vätern
an dem Tage, als ich sie aus Ägyptenland führte, nichts gesagt noch geboten von
Brandopfern und Schlachtopfern; sondern dies Wort habe ich ihnen geboten:
Gehorcht meiner Stimme, so will ich euer Gott sein, und ihr sollt mein Volk sein;
wandelt ganz auf dem Wege, den ich euch gebiete, auf dass es euch wohlgehe. Aber
sie wollten nicht hören noch ihr Ohr neigen, sondern wandelten nach ihrem eignen
Rat und nach ihrem verstockten und bösen Herzen und kehrten mir den Rücken zu
und nicht das Angesicht...“ Jeremia 7:3-15, 21-28
Folgendes Gleichnis ist der Beweis, dass auch Jesus aus demselben Grund wie die
anderen Propheten kam, nämlich und die Priester und das Volk vom Vergießen
unschuldigen Blutes zur Buße und zur Umkehr zu rufen.

„Und er fing an, in Gleichnissen zu ihnen zu reden: Ein Mensch pflanzte einen
Weinberg und setzte einen Zaun darum und grub einen Keltertrog und baute einen
Turm; und er verpachtete ihn an Weingärtner und reiste außer Landes. Und er
sandte zur bestimmten Zeit zu den Weingärtnern einen Knecht, um von den
Weingärtnern etwas von den Früchten des Weinbergs zu empfangen. Sie aber
nahmen ihn, schlugen ihn und sandten ihn leer fort. Und wieder sandte er einen
anderen Knecht zu ihnen; und den verwundeten sie am Kopf und beschimpften ihn.
Und er sandte einen anderen, und den töteten sie; und viele andere; die einen
schlugen sie, die anderen töteten sie. Noch einen hatte er, einen geliebten Sohn, den
sandte er als Letzten zu ihnen, indem er sprach: Sie werden sich vor meinem Sohn
scheuen. Jene Weingärtner aber sprachen zueinander: Dies ist der Erbe; kommt,
lasst uns ihn töten, und das Erbe wird unser sein. Und sie nahmen und töteten ihn
und warfen ihn zum Weinberg hinaus. Was wird der Herr des Weinbergs tun? Er wird
kommen und die Weingärtner umbringen und den Weinberg anderen geben. Habt
ihr nicht auch diese Schrift gelesen: "Der Stein, den die Bauleute verworfen haben,
der ist zum Eckstein geworden; vom Herrn her ist er dies geworden, und er ist
wunderbar in unseren Augen"? Und sie suchten ihn zu greifen und fürchteten die
Volksmenge; denn sie erkannten, dass er das Gleichnis auf sie hin gesprochen hatte.“
Markus 9:1-12

„An jenem Tage will ich einen Bund für sie schließen mit den Tieren auf dem Felde,
mit den Vögeln unter dem Himmel und mit dem Gewürm des Erdbodens und will
Bogen, Schwert und Rüstung im Lande zerbrechen und will sie sicher wohnen
lassen.“ Hosea 2:20
„Man wird weder Bosheit noch Schaden tun auf meinem ganzen heiligen Berge;
denn das Land ist voll Erkenntnis des HERRN, wie Wasser das Meer bedeckt.“ Jesaja
11:1-9

„...denn keine Treue und keine Gnade und Keine Erkenntnis Gottes ist im Land.
Verfluchen und Lügen, Morden, Stehlen und Ehebrechen haben sich ausgebreitet,
und Bluttat reiht sich an Bluttat. Darum vertrocknet das Land und welkt jeder, der
darin wohnt, samt den Tieren des Feldes und den Vögeln des Himmels; selbst die
Fische des Meeres werden dahingeraf. Jedoch niemand soll rechten oder
jemanden zurechtweisen! Sondern mit dir führe ich den Rechtsstreit, Priester, so
dass du stürzt am hellen Tag. Ja, auch der Prophet stürzt mit dir bei Nacht. Und ich
lasse deine Mutter umkommen. Mein Volk kommt um aus Mangel an Erkenntnis.
Weil du die Erkenntnis verworfen hast...“ Hosea 4:1-10

„Wie könnt ihr sagen: Wir sind weise, und das Gesetz des HERRN ist bei uns? Siehe,
zur Lüge hat es der Lügengriffel der Schriftgelehrten gemacht. Die Weisen werden
beschämt, sie sind schreckerfüllt und werden gefangen. Siehe, das Wort des HERRN
haben sie verworfen. Und was für eine Weisheit haben sie nun?“ Jeremia 8:8-9

„Denn ich komme, um alle Opfer und alles Blutvergießen zu beenden und es euch
zu sagen. Wenn ihr nicht aufhört, Fleisch und Blut zu opfern und zu essen, wird der
Zorn Gottes nicht aufhören, über euch zu kommen, wie er über eure Väter in der
Wüste gekommen ist, die unter Mose nach Fleisch lüsteten, mit dem sie sich
vollstopften und von Fäulnis erfüllt waren, und von der Seuche verzehrt wurden
wegen ihres bösen Verlangens. Denn ich sage euch: Selbst wenn ihr an meiner Brust
versammelt seid, aber haltet nicht alle meine Gebote, so werde ich euch davon
stoßen. Wenn ihr die kleineren Offenbarungen nicht bewahrt, wer wird euch dann
die Größeren geben? Denn seit undenklichen Zeiten hat Gott zu keinem Zeitpunkt
Tier- oder Menschenopfer gefordert, denn sonst würde er ja seinem eigenen
heiligen Gesetz nicht gerecht werden. Noch hat Gott dem Menschen oder dem Tier
gestattet, sich gegenseitig zu essen, denn sonst wäre er ja seiner eigenen Liebe
unkundig! Wie also könnte man nach dem Gesetz der menschlichen Liebe Fleisch
essen und Blutopfer darbringen? Ihr kennt nicht den wahren Gott, sondern betet
den perversen Gott eurer Welt an, nämlich den Satan, den Vater des Schwertes
und des Blutvergießens. Denn durch ihn allein ist der Tod in die Welt gekommen
und der Tod breitete sich auf alles aus, denn alle Dinge wurden zu Sklaven des Vaters
der Lüge, aber ich bin gekommen, um die durch die Ketten der Sünde Inhaftierten
wieder freizulassen und den Völkern mein heiliges Gesetz zurück zu geben, damit sie
den einzigen wahren Gott der Liebe und der Barmherzigkeit kennen lernen. Denn
noch erleidet mein Gott die Sünden und die Irrtümer der Menschen, bis das Maß
überläuft und er der Eitelkeit der Welt rasch ein Ende setzt und seinen Auserwählten
Samen abschneidet... Ihr wollt zwei Meistern dienen, einem Guten und einem
Bösen, aber ihr könnt es nicht, denn entweder werdet ihr den einen hassen und den
anderen lieben, oder dem einen anhaften und den anderen verachten. Kenne also
deine wahre Wurzel, ob du nun gut oder böse bist, und dann wirst du die Wahrheit
erkennen, die Leben und Gesundheit gibt. Du kannst nicht sowohl dem wahren Gott
und gleichzeitig dem Satan dienen, denn der wahre Gott ist alle Liebe und sein
heiliges Gesetz führt zu allem Leben. Es gibt keinen Tod in seiner Ordnung und
seinem Haushalt. Wisse aber, dass Satan der Gott des Todes und des
Blutvergießens ist, und dem Volk viele unheilige Gesetze gegeben hat, die der
wahre Gott hasst und verurteilt. Wisse, dass sich die beiden nicht mischen können,
sondern der Minderwertige wird hinweg getan werden, denn das Heilige Gesetz
dient seit den Tagen von Adam und Eva als Richter über die Lebenden und die
Toten. Daher werdet ihr euch vor den Menschen und vor Gott rechtfertigen, denn
Gott kennt eure Herzen und eure Wege. Wisset, dass das gleiche Gesetz und die
Propheten hier waren bis Johannes und sich auch danach nicht ändern. Ja, sogar
bevor die Grundlagen dieser Erde gelegt wurden, war das Gesetz und es wird
bleiben in Ewigkeit. Ja, es ist leichter, dass Himmel und Erde vergehen, als dass ein
Pünktchen des Gesetzes seinen Zweck verfehlt. Haltet also das Gesetz, und alles
andere wird euch hinzugefügt werden, denn es steht nichts über dem Gesetz und
alles, was unterhalb des Gesetzes ist, ist weder vollkommen noch vollständig, noch
ist es vom wahren Gott der Liebe. Und die Pharisäer hörten alle diese Aussagen von
Yeshua und stellten fest, dass er von ihnen sprach, denn sie lebten nach den Lehren
der Menschen und des Teufels, und nicht das wahre Gesetz, das Mose ihnen in der
Wüste gegeben hat. Denn sie waren für all die Gesetzlosigkeit bezüglich der
Tieropfer und des Fleischfressens in Israel verantwortlich.“ Essene Humane Gospel
of Christ, Kapitel 26

„Wenn ihr schon die Güter nachlässig verwaltet, die Gott euch nur vorübergehend
anvertraut hat, wie soll er euch dann die Dinge schenken, die wirklich euch gehören
sollen?“ Lukas 16:12