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Aus den
Eslarner Gemeinderatssitzungen
Sitzung vom Dienstag, 16. November 2010

Eslarn "voll" im "Biogas-Boom"!


Kommentierte Mitschrift des öffentlichen Teils der Gemeinderatssitzung vom 16.11.2010.

Was sollen die Landwirte gerade in un- genemigenden "Biogas-Anlage" der Visualisierung der geplanten Gebäud-
serer kärglichen Gegend denn machen, "Eslarner Energiebauern" die Grenze vor lichkeiten noch besser erkennbar dar-
wenn man diesen weder für Milch, noch Schaffung einer "Eslarner Berufsfeuer- gestellt werden konnten.
für das Fleisch der Rinder und Schweine wehr" erreicht sein. Auf einer der Folien wurde die Anlage
kostendeckende Preise bezahlt? In der letzten Ausgabe haben wir bereits dann virtuell auf ein GoogleEarth®-
Sie steigen auf "Energieerzeugung" um, darüber berichtet, dass die Marktgemein- Flächemodell der avisierten Flurstück-
welche man Ihnen - nicht zuletzt politisch de Eslarn sich wohl kaum "leisten" kann, Nr. 442 in der Gemarkung Pfrentsch
"ans Herz gelegt" - schon seit Jahren was ansonsten nur Orte mit über 90.000 gesetzt.
"schmackhaft" macht. Einwohnern vorhalten müssen. [mwz]
Die Folgen werden wir wohl in Kürze Nun aber doch zur - gem. Bekanntgabe Das Referat umfasste eine Kurz-
daran erkennen, dass Lebensmittel aus nur eines Tagesordnungspunktes - übersicht über die Entstehung der künf-
landwirtschaftlicher Produktion nur noch heutigen "Kurzsitzung", die aufgrund der tigen Betreibergesellschaft, welche gem.
zum kleinsten Teil aus der Region, zu- zusätzlichen Befassung mit einem, Angabe seit einem Jahr in die Planun-
meist aber "aus dem Ausland" kommen, einstimmig beschlossenen zweiten Ta- gen eingetreten ist.
und mit horrenden Preisen bezahlt gesordnungspunkt dennoch fast zwei Den hier beteiligten 16 Familien, zu
werden müssen. Zeitstunden dauerte. denen gem. Erörterung der sog. "per-
Wir wissen leider nicht mehr, wer es in sönlichen Betroffenheit " gem. § 49
einer TV-Diskussion einmal auf den Der Erste Bürgermeister bezeichnete BayGO auch drei Mitglieder des Eslar-
Punkt gebracht hat. Dort aber hieß es diese Sitzung als "ausserordentlich", was ner Gemeinderats gehören, geht es
deutlichst, dass wir jetzt zwar aus Le- letztlich auch durch die menge an darum, sich mit dieser Anlage ein
bensmitteln Energie, aber aus (fossilen) Zuhörerinnen/ Zuhörern sowie den "zweites Standbein" zu schaffen, da die
Energieträgern wie Erdöl und Erdgas anwesenden Beteiligten deutlich wurde. Preise für landwirtschaftliche Produkte
kaum jemals Lebensmittel er-zeugen Auch das Gemeinderatsgremium war kontinuierlich sinken. Man will diese
werden (können). Wenn es stimmt, dass vollzählig erschienen, schliesslich ging Anlage mit eigenen Betriebsstoffen
in Deutschland nahezu die Hälfte aller es um 16 landwirtschaftliche Betriebe, versorgen, in keinerlei Wettbewerb
Lebensmittel weggeworfen werden, dann welche hier bereits zum 1. April Fahr- eintreten und keine Betriebsumstel-
brauchen wir uns über diese Dinge nicht silos, zum 1. Juli mit dem Bau der ge- lungen vornehmen. Vielmehr geht es um
zu wundern. meinschaftlichen Biogas-Anlage be- eine bestmögliche Wärenutzung und
"Sündhaft", um in unserer Gegend zu ginnen, und diese Ende November 2011 dadurch um die Verbesserung des
bleiben, ist es aber schon, wenn anders- in Betrieb nehmen wollen. Einkommens der Betriebe.
wo auf der Welt nicht nur Missernten Für die "Energiebauern Eslarn GmbH &
stattfinden, sondern auch - und dies seit Co. KG" waren deren Geschäftsführer Bei einer Gesamtnutzfläche von 308
Jahrzehnten bekannt - Personen un- Josef Kleber, wie auch Michael Rückerl Hektor auf welcher die "Betriebsstoffe"
schuldig hungern, ja "verhundern" als Referent für das Planungskonzept, für die Anlage angebaut werden sollen,
müssen. sowie der planende Architekt Herr Kleierl ist jede der 16 landwirtschaftlichen
Nichtsdestotrotz ist es wohl am Aller- (Vohenstrauss) anwesend. Betriebe nur mit einer Teilfläche seiner
wenigsten denjenigen Landwirten anzu- Michael Rückerl referierte mit Unter- gesamten landwirtschaftlichen Fläche
lasten, welche mit einer Biogas-Anlage stützung durch eine sog. "PowerPoint™- vertreten.
das eigene Überleben sichern können. Präsentation", welche durch einige Aufgrund einer Gesamtleistung der
Für Eslarn dürfte aber mit dieser zu Folien mit einer seitlichen 3D-

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Eslarn "voll" im "Biogas-Boom"!


Kommentierte Mitschrift des öffentlichen Teils der Gemeinderatssitzung vom 16.11.2010.

Anlage von mehr als 500 Kilowatt Auskunft des Referenten im Betrieb eine Natürlich kam in der Diskussion, aber
Leistung ist es gem. Architekt Kleierl maximale Lärmleistung von 37 dB. Auch auch im Zuschauerraum (wie wir gut
notwendig, dass der Flächennutzungs- umwelttechnisch würden Anlagen auf hörten), sofort die Frage auf, warum
plan entsprechend geändert und ein dem neuestem Stand der Technik ein- man nunmehr eine so grosse Anlage
Bebauungsplan aufgestellt wird. Er gesetzt. Eine Fernwärmeleitung in den genehmigen solle, wenn man doch
betonte aber wie auch der Referent, Ort würde sich jedoch aus wirtschaft- unlängst die Photovoltaik-Anlage eines
dass die Anlage optimal ins Gelände lichen Gründen nicht rechnen. Eslarner (Konditormeister)s keinesfalls
passt Der Referent hatte zuvor schon Die "Energiebauern Eslarn" hoffen nun genehmigen wollte.
darauf hingewiesen, dass durch eine auf entsprechende Unterstützung durch Der Zweite Bürgermeister Zierer (SPD)
optimale Verkehrsanbindung auch eine die Bürgermeister und die Mitglieder des brachte dies aber schnell - sozusagen in
sehr geringe Verkehrsbelastung zu Gemeinderates, da es sich um ein "echt Eslarner Weise" - auf den Punkt,
erwarten ist, sich die Anlage die ge- ökologisch sinnvolles Energiekonzept nämlich dass man sich doch einmal so,
forderten 500m vom nächstgelegenen handelt, landwirtschaftliche Betriebe das andere Mal anders entscheiden
Anwesen "Watzl-Frischholz" entfernt erhalten werden, weniger Grünland- könnte. Er würde nach jetziger Sachlage
befindet, und eben mehr als 50% der für flächen brach liegen, die Wertschöpfung dieser Anlage zustimmen, obwohl er der
die Anlage benötigten Anbaufläche in in der Gemeinde Eslarn selbst bleibt, PV-Anlage nicht zugestimmt hatte.Eine
unmittelbarer Nähe zur Anlage liegen. und drei anlagenbeteiligte Betriebsleiter interessante, wenigstens aber eine
Das mit beteiligte Unternehmen UTS die Anlage zukünftig betreuen können. höchst ehrliche Aussage, wie wir
(Hallbergmoos) bestägt dies ebenfalls. Es würde also auch diesen ein meinen.
Der Gesamtflächenverbrauch der Anlage Zusatzeinkommen geschaffen. Marktrat Ziegler (SPD) bezeichnetes das
wird um die 6000 Quadratmeter Es wurde ein "runder Tisch" vorge- Konzept als "nicht schlecht", habe aber
betragen. schlagen, an dem sich die Gemeindever- wie er sagte, mit einer zweiten Biogas-
treter mit den "Energiebauern Eslarn" Anlage in Eslarn Probleme. Durch die
Insgesamt sind 3 BHKW's (Blockheiz- treffen, da auch das Energiekonzept der damit hervorgerufene Monokultur auf
kraftwerke) geplant, welche mit jeweils Gemeinde Eslarn entsprechend ausge- den landwirtschaftlichen Flächen, wäre
190 kW Stromleistung über eine sog. richtet werden und zu einem späteren keine Produktvielfalt mehr gegeben, und
"Satelliten-Anbindung" (als Satellit wird Zeitpunkt auch die Initiative C.A.R.M.E.N die traditionelle Landwirtschaft würde
jeweils ein BKHW in Verbrauernähe eingebunden werden soll. aussterben. Zudem wäre mit einer
errichtet, und das in der Biogas-Anlage höheren Verkehrsbelastung für den ort
gewonnene Gas mittels Fernleitung Nach 15minütigem, sehr interessanten, selbst zu rechnen, da wohl weniger
zugeführt!) sowohl den nahen OT aber auch professionellem Referat, später auch Felder im Süden des
"Thomasgschieß", wie auch - und dies begann die immer sehr interessante Marktes angefahren werden.
ist von den "Energiebauern Eslarn" Diskussion der Gemeinderatsmitglieder. Er verwies auf die nicht sehr belastbaren
scheinbar in besonderer Weise beab- Normalerweise wäre eine solche Pla- Flurbereinigungsstrassen (Anm.: An
sichtigt - in Eslarn selbst mit einem 360 nung eigentlich auch in einer "Bürger- anderer Stelle der Diskussion wurde
kW BHKW das Pfarrheim, das Rathaus, versammlung" an der richtigen Stelle. davon gesprochen, dass die Flurbereini-
den Kindergarten, die Schule und auch Schliesslich dürfte sich hier ggf. die gungswege für eine maximale Belastung
das Feuerwehrgebäude versorgen Marktgemeinde Eslarn auf Jahrzehnte von 7,5 to ausgelegt sind!), sowie auf die
könnten. an eine Energieabnahme binden Beschädigung der jeweiligen Seiten-
Diese Blockheizkraftwerke haben nach müssen. Dies nur am Rande. streifen, bei Verwendung üblicher,

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Eslarn "voll" im "Biogas-Boom"!


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überbreiter Fahrzeuge. Er könne deshalb kein Getreibe mehr aus-tragen kann, landwirtschaftliche Flächen aufgrund der
dieser Anlage nicht zustimmen, weil die sondern vorher zerhäckselt und in Schaffung von Biogas-Anlagen konti-
Kosten für den Unterhalt und später Biogas-Anlagen vergoren wird. Es wäre nuierlich verteuern.
notwendige Reparaturen alle Bürge- endlich wichtig, diese Nahrungs- Mit 12:5 Stimmen wurde schliesslich
rinnen und Bürger von Eslarn zu tragen mittelvernichtung zu stoppen! zugestimmt, wobei ein städtebaulicher
haben, für diese aber kein aus- Illing (CSU) fand "den Standort optimal, Vertrag dafür sorgt, dass die "Energie-
gleichender Nutzen ersichtlich ist. da 50% der Nutzfläche rund um die bauern Eslarn" die Kosten für die
Er betonte ebenfalls, dass hier alle Anlage liegen. Aufstellung des Bebau-ungsplanes und
diejenigen Argumente zutreffen, welche Schmid (CSU) verwies darauf, dass erst die Änderung des Flächennutzungs-
vor nicht einmal einem halben Jahr mit ein Bürgerentscheid die Ablehung der planes zu tragen haben.
Bezug auf den örtlichen Tourismus PV-Anlage bewirkt habe, solche Frage
gegen die Photovoltaik-Anlage vorge- aber immer wieder auftauchen werden, Eigentlich wollten wir uns dieses Mal
bracht wurden. In der Kapellenstrasse solange dafür staatliche Zuschüsse etwas "zurückhalten", und nicht
sei durch die Zufahrten zur Biogas- fliessen. Ausserdem wäre es gut, die ge- wieder "so heftig" kommentieren.
Anlage im OT "Rosstränk" die Verkehrs- meindlichen Gebäude günstig versorgen Dennoch ist es wohl unausweichlich,
belastung und damit vor allem aber auch zu können, da die Heizung im Rathaus wenn hier mehrfach von "Zusatzein-
die Gefährdungslage erheblich ange- bereits weider kaputt sei. kommen" und nahezu "Existenzsiche-
stiegen. Einzig positiv wäre die zentrale Zierer (SPD) war vom Konzept rung" gesprochen wird, wo es sich
Wärmeversorgung für Eslarn. überzeugt, man müsse dieses nur doch um eine nahezu "industrielle
GF Josef Kleber (Energiebauern Eslarn) detaillierter ausarbeiten und klären was Anlage" handelt, deren Ertrag wohl
wandte vor alle gegegen den Vorwurf im Sommer mit der Wäre ge-schehen kaum als Zusatzeinkommen zu be-
erhöhter Verkehrsbelastung ein, dass es soll. Ausserdem könne dann das zeichnen ist. Ausserdem werden hier
sich über das Jahr verteilt insgesamt um gemeindliche Grüngut besser entsorgt, drei Arbeitsplätze geschaffen, welche
14 Tage handeln würde, an dem mit und vor allem auch die neue Turnhalle - allesamt "anlagenbetreibenden
einem, auf die Anlage zurückzuführende wo der Kessel aus dem Jahr 1984 Personen" zugute kommen.
höhere Verkehrsbelastung zu rechnen stammt - mit Wärme versorgt werden. Der Zweite Bürgermeister Georg
sei. Der Erste Bürgermeister Gäbl (SPD9 Zierer (SPD) hat es treffend auf den
Marktrat Forster (FWG) wies darauf hin, trug dann langsam wieder zu einer Punkt gebracht: "Einmal entscheide
dass Jede/r sein Einkommen verbessern Beruhigung der Situation bei, indem er - ich halt so, dass andere Mal
will, und man dies deshalb auch diesen einige Mitbürgerinnen und -bürger entscheide ich anders!"
16 Familien zugestehen müsse. werden es sehr zu schätzen wissen - Da "Tourismus" in Eslarn plötzlich
Marktrat Kleber (CSU) wusste noch zu dennoch darauf verwies, dass der keine Rolle mehr spielt, dürften hier
bemerken, dass die Verkehrsbelastung Vorwurf im Raum steht, eine Anlage (hier Einige mit den mindestens zwei
auch beim Einbringen der Ernte in die Biogas-Anlage) genehmigen zu Planstellen "spielen", die im Rathaus
ähnlicher Weise gegeben ist. wollen, während die PV-Anlage nicht vermutlich überflüssig werden
Wild (SPD) verwunderte sich darüber, genehmigt wurde. könnten. Nicht dass wir hier jemand
dass man noch vor einem halben Jahr Er verwies ferner auf das "Bayerische um "Posten" bringen möchten, aber
gegen die Photovoltaik-Anlage, jetzt aber Landwirtschaftliche Wochenblatt", "wo den "Tourismus" nur vorzugeben,
für diese Biogas-Anlage stimmen will. Er die Sache auch unter Landwirten heftig um hier Fördermittel zu erhalten, ist
finde es "traurig, wenn auf den Äckern diskutiert wird", dass sich doch etwas fies.

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Eslarn "voll" im "Biogas-Boom"!


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Weiteres zur "Kinderkrippe" im alten Stand pro Platz 3.420.-- Euro, was bei Es schien sogar "so wichtig", dass sich
Kloster 12 Plätzen die Summe von 412.000.-- einige dieser Personen nahezu "scham-
Euro ergibt. Der Architekt wies darauf haft" zur Seite drehten, als die
Der, gem. einstimmigen Beschluss hin, dass hier durchaus mit einer Zuhörerinnen und Zuhörer dem Rat-
weiter hinzugenommene zweite Tages- Abweichung von +/- 5 % gerechnet haustor entgegen gingen. In Eslarn aber
ordnungspunkt betraf die Schaffung werden muss. Die Kath. Pfarr- und kennt doch Jede/r Jede/n, also hilft
einer Kinderkrippe mit 12 Plätzen. Pfründestiftung würde von den auf "Wegdrehen", um nicht gesehen zu
Bereits in der vorangegangenen Sitzung 360.000.-- Euro veranschlagten Gesamt- werden sowieso nichts. Dies nur am
vom 02.11.2010 war dieses Thema kosten die üblichen 10% tragen, wobei je Rande, mit den besten Wünschen für
diskutiert worden so dass wir hier nur nach Finanzkraft der Gemeinde mit einer eine schöne Zeit! [mwz]
darauf verweisen, dass der Planungs- Förderung zwischen 65 und 75%
vorschlag Nr. 3, also die Krippe im gerechnet werden könnte. Für die Be-
Untergeschoss des ehem. Klosters rechnung dieser Entwurfsstudie wurden
unterzubringen, sowohl vom Kreis- 72,5% Förderung angesetzt, so dass der
jugendamt, wie auch der Kath. Pfarr- Markt Eslarn 63.000.-- Euro an
und Pfründestiftung Eslarn für gut Eigenmitteln aufbringen müsste.
geheißen wurde. Architekt Schönberger betonte noch ein-
Alle weiteren Vorschläge wären mit mal, dass es sich um eine Entwurfs-
erheblich grösseren (Um)Baumass- studie handelt, weil im weiteren Ver-
nahmen verbunden. Zum heutigen fahren neben dem Kreisjugendamt, der
Termin erschien extra der hier planende Kath. Pfarr- und Pfründestiftung Eslarn
Architekt Herr Schönberger, welche die auch der Diözesan-Caritasverband betei-
Entwurfsstudie vorstellte. ligt werden müssten. Nach einer ab-
Dabei soll das Untergeschoss im ehem. schliessenden, gemeinsamen Diskus-
Kloster zu einem "Gartengeschoss" sion aller Beteiligten könnte dann der
werden, weshalb die fertige Kinderkrippe Förderantrag gestellt werden. Im
dann auch als "Kinderkrippe im September 2011 wäre dann mit der
Gartenhof" zu bezeichnen sei, wenn zu Fertigstellung der "Kinderkrippe im
diesem Zweck die Treppenanlage im Gartenhof" zu rechnen. [mwz]
Eckbereich "Kloster - Schulgebäude"
abgetragen, im oberen Teil des So, das war die "ausserordentliche
"Klostergartens" ein befestigter Bereich Gemeinderatssitzung vom 16.11.2010",
als Kinderwagen-Abstellplatz, und der wobei wir natürlich nicht verschweigen
restliche Bereich des Klostergartens als wollen, dass - wie vom Ersten Bür-
"Spielwiese" angelegt wird. Im dann germeister in einer kurzen Pause an-
geschaffenen Gartengeschoss stünden gesprochen - vor der Tür des
trotz Beibehaltung der Tank- und Hei- Sitzungssaales schon diejenigen "Betei-
zungsräume 120 qm Hauptnutzfläche ligten" warteten, welche im nicht-
zur Verfügung. Föderfähig sind hier nach öffentlichen Teil der Sitzung scheinbar
Aussage des Architekten gem. aktuellem Höchstwichtiges zu besprechen hatten.

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Aus den
Eslarner Gemeinderatssitzungen
IMPRESSUM/ IMPRINT

"Aus den Eslarner Gemeinderatssitzungen"

• Ist ein Informationsprodukt im Rahmen des 2003 gegründeten, sozialen Projekts "iSLING™".

• Begleitet kritisch die öffentlichen Gemeinderatsitzungen in der Marktgemeinde 92693 Eslarn.

• Möchte vor allem Jugendliche dazu motivieren, sich in Eslarn (und auch anderswo) politisch
zu betätigen, und sich gegen Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus, Rassismus, für ein
offenes, ehrliches, freiheitliches Miteinander einzusetzen.

• Wird herausgegeben von: Theresia M. Zach, Ludwig-Müller-Str. 2, D-92693 Eslarn.

• V.i.S.d.P.: Michael W. Zach, Ludwig-Müller-Str. 2, D-92693 Eslarn.


Weitere Kontaktdaten unter: www.eslarn-net.de

An dieser Ausgabe wirkte mit:

ZBE, Dept. OIKOS™ - Mediale Dienste Oberpfalz.


Soziale Projekte und mehr!

Übrigens:

Wir wissen es im Zuge unserer (kostenlosen) Veröffentlichungen für Eslarn natürlich zu schätzen, dass mittler-
weile auch diese mitunter etwas sehr kritische Berichterstattung Akzeptanz findet. Schliesslich geht es darum,
den Ort für die Zukunft fit zu machen und voran zu bringen. Es ist natürlich auch klar, dass auf die Bürgermeister
und das Gemeinderatsgremium vielfältige Lobbyisten Einfluss nehmen, und es nicht immer leicht ist, hier den
sprichwörtlichen "geraden" allen Bürgerinnen und Bürgern dienenden Weg zu gehen. Besonders "schön" wäre es
natürlich, wenn sich diese "Berichte aus den Eslarner Gemeinderatssitzungen" alsbald durch engagierte
Jugendliche realisieren liessen. Damit wäre dann das eigentliche Ziel dieser Sache erreicht.

Service-Hinweise finden Sie diese

Ausgabe betreffend auch im ZBE

I.ID - NetBulletin 11.2010