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AxisVM

Statik und
Tragwerksplanung
Version für Windows 9x bis XP
Benutzerhandbuch 1

©1991-2003 Inter-CAD Kft.


Alle Rechte vorbehalten.

Dieses Programm soll die Planungsarbeit erleichtern. Die Benutzung dieses Programms
verringert nicht die Verantwortung des Benutzers. Bei der Problemlösung ist auch
weiterhin verbindliche Sorgfalt und die Beachtung der gültigen Vorschriften, Regelungen
und Normen notwendig.
2 AxisVM 7


Alle Marken- und Produktnamen sind die Schutzmarken ihrer Besitzer.

Die INTER-CAD Kft. behält sich das Recht vor, ihr Produkt ohne Voranzeige zu ändern.
Benutzerhandbuch 3

Neue Features in Version 7......................................................................................................... 9


1. BENUTZUNG..............................................................................................................................11
1.1. SYSTEMANFORDERUNG : .....................................................................................................11
1.2. INSTALLATION, PROGRAMMSTART, UPGRADE, KAPAZITÄT, SPRACHE ..............................12
1.3. WIE SOLL ICH BEGINNEN ?.....................................................................................................15
1.4. DIE AUFTEILUNG DES BILDSCHIRMES ..................................................................................16
1.5. ARBEITEN MIT DER TASTATUR 7 MIT DER MAUS 8 UND DEM KURSOR ......................17
1.6. DIALOGFENSTER .....................................................................................................................18
1.7. TABELLEN ...............................................................................................................................19
1.8. AUSGABEZUSAMMENSTELLUNG ............................................................................................24
1.8.1. Ausgabe ..........................................................................................................................25
1.8.2. Editieren .........................................................................................................................26
1.8.3. Gallerie............................................................................................................................27
1.8.4. Die Ausgabe Toolbar....................................................................................................27
1.8.5. Gallerie Toolbar.............................................................................................................28
1.8.6. Texteditor .......................................................................................................................28
1.8.7. Bilder und Bemessungen speichern .........................................................................30
1.9. DIE SYMBOLPALETTE .............................................................................................................31
1.9.1. Markierung ....................................................................................................................31
1.9.2. Vergrößern, Verkleinern .............................................................................................34
1.9.3. Ansichten........................................................................................................................35
1.9.4. Darstellungen ................................................................................................................36
1.9.5. Lineale.............................................................................................................................36
1.9.6. Senkrecht / Parallel .......................................................................................................38
1.9.7. Bemassung, Symbole und Texte................................................................................38
1.9.7.1. Achsenparallele Vermassungslinien..............................................................................39
1.9.7.2. Angepasste Bemassungslinien........................................................................................41
1.9.7.3. Winkelbemassung.............................................................................................................42
1.9.7.4. Höhen- und Erhöhungszeichen.....................................................................................43
1.9.7.5. Textbox ................................................................................................................................43
1.9.7.6. Ergebnisse ...........................................................................................................................45
1.9.8. Detail ...............................................................................................................................46
1.9.9. Schnitt .............................................................................................................................48
1.9.10. Suchen.............................................................................................................................49
1.9.11. Darstellung.....................................................................................................................49
1.9.12. Optionen ........................................................................................................................53
1.9.13. Information....................................................................................................................56
1.10. SCHNELLSCHALTER ................................................................................................................57
1.11. INFORMATIONSPALETTE ........................................................................................................57
1.11.1. Infopalette ......................................................................................................................57
1.11.2. Koordinaten-palette .....................................................................................................57
1.11.3. Farbskala-palette...........................................................................................................57
1.11.4. Perspektive Werzeug...................................................................................................59
1.12. SCHNELLMENÜ.......................................................................................................................59
1.13. „HEIßE” TASTEN .....................................................................................................................59
2. MENÜ ............................................................................................................................................63
2.1. DATEI ......................................................................................................................................63
2.1.1. Neues Modell ................................................................................................................63
2.1.2. Öffnen.............................................................................................................................63
2.1.3. Speichern........................................................................................................................64
2.1.4. Speichern unter…. .......................................................................................................64
2.1.5. Export..............................................................................................................................65
2.1.6. Import .............................................................................................................................66
2.1.7. Kopfzeile.........................................................................................................................68
2.1.8. Drucker einrichten .......................................................................................................68
4 AxisVM 7

2.1.9. Drucken ..........................................................................................................................69


2.1.10. Drucken aus Datei ........................................................................................................72
2.1.11. Modelldatenbank..........................................................................................................72
2.1.12. Materialdatenbank .......................................................................................................73
2.1.13. Profildatenbank.............................................................................................................75
2.1.14. Graphischer Querschnittseditor................................................................................79
2.1.15. Beenden..........................................................................................................................84
2.2. EDITIEREN ...............................................................................................................................84
2.2.1. Zurück (Undo) ..............................................................................................................84
2.2.2. Rückgängig (Redo) .......................................................................................................84
2.2.3. Alle markieren ...............................................................................................................85
2.2.4. Kopieren .........................................................................................................................85
2.2.5. Löschen...........................................................................................................................85
2.2.6. Tabellenanzeige ............................................................................................................85
2.2.7. Ausgabe Zusammenstellen.........................................................................................85
2.2.8. Bild in Gallerie speichern............................................................................................85
2.3. EINSTELLUNGEN ....................................................................................................................85
2.3.1. Darstellung.....................................................................................................................85
2.3.2. Service .............................................................................................................................86
2.3.3. Folienmanager...............................................................................................................86
2.3.4. Lineale.............................................................................................................................87
2.3.5. Norm ...............................................................................................................................87
2.3.6. Einheiten ........................................................................................................................87
2.3.7. Gravitation .....................................................................................................................88
2.3.8. Grundeinstellungen….................................................................................................89
2.4. ANSICHTEN .............................................................................................................................91
2.5. FENSTER ..................................................................................................................................92
2.5.1. Infopalette / Koordinatenpalette / Farbskalapalette..............................................92
2.5.2. Horizontale Aufteilung ...............................................................................................93
2.5.3. Vertikale Aufteilung.....................................................................................................93
2.5.4. Schließen.........................................................................................................................94
2.6. HILFE .......................................................................................................................................94
2.6.1. Inhalt ...............................................................................................................................94
2.6.2. AxisVM Home Page .....................................................................................................94
2.6.3. AxisVM Update.............................................................................................................94
2.6.4. Info über AxisVM..........................................................................................................94
2.7. SYMBOLPALETTE ....................................................................................................................95
2.7.1. Neu ..................................................................................................................................95
2.7.2. Öffnen.............................................................................................................................95
2.7.3. Speichern........................................................................................................................95
2.7.4. Undo................................................................................................................................95
2.7.5. Redo.................................................................................................................................95
2.7.6. Neuzeichen....................................................................................................................95
2.7.7. Folienmanager...............................................................................................................95
2.7.8. Drucken ..........................................................................................................................96
2.7.9. Tabellenanzeige ............................................................................................................96
2.7.10. Ausgabezusammenstellung........................................................................................96
2.7.11. Bild speichern ................................................................................................................96
3. DATENEINGABE.......................................................................................................................97
3.1. GEOMETRIE .............................................................................................................................97
3.2. EDITIONSFLÄCHE ...................................................................................................................97
3.2.1. Aufteilung der Arbeitsfläche in mehrere Fenster ..................................................98
3.3. KOORDINATENSYSTEME ........................................................................................................98
3.3.1. Grund- (Orthogonales) Koordinatensystem ..........................................................99
3.3.2. Hilfs- (Zylinder, Kugel) Koordinatensysteme ......................................................100
3.4. KOORDINATENPALETTE .......................................................................................................100
3.5. HILFSNETZ- (GRID) SYSTEM ................................................................................................101
Benutzerhandbuch 5

3.6. KURSORSCHRITTWEITE (SNAP) ...........................................................................................101


3.7. EDITORZUBEHÖR .................................................................................................................102
3.7.1. Umgebungskreis (Aura) ............................................................................................102
3.7.2. Die numerische Eingabe eines Koordinatenwertes ............................................103
3.7.3. Abstandmessung ........................................................................................................104
3.7.4. Gebundene Richtungen ............................................................................................104
3.7.5. Koordinatensperren...................................................................................................106
3.7.6. Automatisches Trimmen...........................................................................................107
3.8. BEFEHLE IM GEOMETRISCHEN EDITOR ...............................................................................107
3.8.1. Knotenpunkt ...............................................................................................................107
3.8.2. Linie...............................................................................................................................108
3.8.3. Kreisbogen ...................................................................................................................110
3.8.4. Horizontale Aufteilung .............................................................................................110
3.8.5. Vertikale Aufteilung...................................................................................................111
3.8.6. Viereck- und Dreieckaufteilung ..............................................................................112
3.8.7. Linienaufteilung .........................................................................................................114
3.8.8. Schnittpunkt ................................................................................................................115
3.8.9. Verschieben .................................................................................................................115
3.8.10. Drehen ..........................................................................................................................117
3.8.11. Spiegeln ........................................................................................................................118
3.8.12. Skalieren .......................................................................................................................119
3.8.13. Kontrolle.......................................................................................................................120
3.8.14. Fläche ............................................................................................................................121
3.8.15. Modifizieren ................................................................................................................121
3.8.16. Löschen.........................................................................................................................122
3.9. ELEMENTE .............................................................................................................................123
3.9.1. Material.........................................................................................................................123
3.9.2. Querschnitt ..................................................................................................................124
3.9.3. Referenzen ...................................................................................................................126
3.9.4. Linienelemente ...........................................................................................................130
3.9.5. Flächenelemente.........................................................................................................136
3.9.6. Knoten-/Punktlager....................................................................................................139
3.9.7. Linienauflager .............................................................................................................142
3.9.8. Flächenauflager...........................................................................................................144
3.9.9. Starrkörperelemente ..................................................................................................144
3.9.10. Federelement...............................................................................................................145
3.9.11. Kontaktelement...........................................................................................................146
3.9.12. Verbindungselement .................................................................................................148
3.9.13. Freiheitsgrade..............................................................................................................151
3.9.14. Bereich ..........................................................................................................................154
3.9.15. Loch ...............................................................................................................................155
3.9.16. Netzgenerierung.........................................................................................................156
3.9.17. Netzverdichtung.........................................................................................................157
3.9.18. ArchiCAD Modell .......................................................................................................159
3.9.19. Modifizieren ................................................................................................................162
3.9.20. Löschen.........................................................................................................................162
3.10. LASTEN ..................................................................................................................................163
3.10.1. Lastfälle, Lastfallkombinationen .............................................................................163
3.10.2. Lastfallkombinationen...............................................................................................166
3.10.3. Knotenlasten................................................................................................................167
3.10.4. Konzentrierte Lasten auf ein Stabelement............................................................168
3.10.5. Netzunabhängige Einzellast ....................................................................................168
3.10.6. Linienmäßig verteilte Lasten....................................................................................169
3.10.7. Randlast ........................................................................................................................171
3.10.8. Netzunabhängige Linienlasten ...............................................................................172
3.10.9. Flächenlasten...............................................................................................................173
3.10.10. Netzunabhängige Flächenlasten.............................................................................174
3.10.11. Flüssigkeitsbelastung.................................................................................................177
6 AxisVM 7

3.10.12. Eigengewicht ...............................................................................................................177


3.10.13. Längenänderung ........................................................................................................177
3.10.14. Vorspann-/Druckkraft ...............................................................................................178
3.10.15. Temperaturänderung in einem Linienelement ...................................................178
3.10.16. Temperaturänderung an Flächenelementen........................................................179
3.10.17. Auflagerbewegungen ................................................................................................180
3.10.18. Einflusslinie..................................................................................................................180
3.10.19. Erdbebenbemessung..................................................................................................181
3.10.20. Knotenmassen.............................................................................................................190
3.10.21. Modifizieren ................................................................................................................190
3.10.22. Löschen.........................................................................................................................191
4. BERECHNUNG........................................................................................................................ 193
4.1. STATIK ...................................................................................................................................194
4.2. SCHWINGUNG ......................................................................................................................198
4.3. KNICKEN ...............................................................................................................................199
4.4. FINITE ELEMENTE .................................................................................................................200
4.5. SCHRITTE EINER ANALYSE ...................................................................................................202
4.6. FEHLERMELDUNGEN ...........................................................................................................203
5. ERGEBNISSE............................................................................................................................ 205
5.1. STATIK ...................................................................................................................................205
5.1.1. Minimum-, Maximum Werte ...................................................................................210
5.1.2. Animation.....................................................................................................................210
5.1.3. Diagrammdarstellung................................................................................................211
5.1.4. Tabellendarstellung....................................................................................................212
5.1.5. Verschiebung...............................................................................................................213
5.1.6. Stab/Fachwerkstabelemente - Beanspruchungen................................................215
5.1.7. Rippenelement - Beanspruchungen.......................................................................218
5.1.8. Flächenelemente - Beanspruchungen....................................................................219
5.1.9. Auflagerelement - Beanspruchungen ....................................................................222
5.1.10. Stab/Fachwerkstabelement - Spannungen............................................................223
5.1.11. Flächenelemente - Spannungen..............................................................................225
5.1.12. Einflusslinien ...............................................................................................................226
5.1.13. Unbalancierte Kräfte ..................................................................................................227
5.2. SCHWINGUNGEN ..................................................................................................................228
5.3. KNICKEN ...............................................................................................................................229
5.4. BEWEHRUNG ........................................................................................................................230
5.4.1. Berechnung des Bewehrungsstahles für Flächenelemente...............................230
5.4.2. Vorhandene Bewehrung...........................................................................................234
5.4.2.1. Rissnachweis.....................................................................................................................234
5.4.2.2. Nichtlineare Verformung von Platten ........................................................................235
5.4.3. Bemessung der Stützenbewehrung........................................................................236
5.4.4. Bemessung der Balkenbewehrung .........................................................................242
5.4.4.1. Querkraftbewehrung des Balkens...............................................................................247
5.4.4.2. Längsbewehrung des Balkens ......................................................................................250
5.5. STAHLBEMESSUNG ...............................................................................................................251
5.5.1. Steel beam design .......................................................................................................251
5.5.2. Schraubverbindungen...............................................................................................256
6. SCHEMATA ZUR DATENEINGABE................................................................................ 261
6.1. THEORETISCHES SCHEMA ZUR ERSTELLUNG EINES FACHWERKTRÄGERS .......................261
6.2. EINGABESCHEMA ZUR ERSTELLUNG EINES RAHMENTRAGWERKES .................................263
6.3. EINGABESCHEMA ZUR ERSTELLUNG EINES PLATTENMODELLS .......................................265
6.4. EINGABESCHEMA ZUR ERSTELLUNG EINES SCHEIBENMODELLS ......................................267
6.5. EINGABESCHEMA FÜR ERDBEBENUNTERSUCHUNG ..........................................................269
7. BEISPIELE ................................................................................................................................. 271
Benutzerhandbuch 7

7.1. EBENES RAHMENTRAGWERK AUS STAHL, STATISCHE ANALYSE STATIK/I (THEORIE I.


ORDNUNG) .......................................................................................................................................271
7.2. EBENES RAHMENTRAGWERK AUS STAHL, STATISCHE ANALYSE STATIK/II (THEORIE
II. ORDNUNG)...................................................................................................................................272
7.3. EBENES RAHMENTRAGWERK AUS STAHL, BIEGEKNICK-ANALYSE ...................................273
7.4. EBENES RAHMENTRAGWERK AUS STAHL, SCHWINGUNGSANALYSE NACH DER THEORIE I.
ORDNUNG .........................................................................................................................................274
7.5. EBENES RAHMENTRAGWERK AUS STAHL, SCHWINGUNGSANALYSE NACH DER THEORIE
II. ORDNUNG ....................................................................................................................................275
7.6. STAHLBETONSCHEIBE, STATISCHE ANALYSE NACH THEORIE I. ORDNUNG ....................276
7.7. STAHLBETONPLATTE, IN DEN KANTEN GELENKIG AUFGELAGERT, STATISCHE ANALYSE
NACH THEORIE I. ORDNUNG ..........................................................................................................277
7.8. STAHLBETONPLATTE, ALLE KANTEN EINGESPANNT , STATISCHE ANALYSE NACH THEORIE
I. ORDNUNG......................................................................................................................................278
8 AxisVM 7

Neue Features in Version 7

Allgemein
Echtzeit Darstellung von Flächenmodellen oder F 1.9.4. Darstellung
Drahtmodellen mit versteckten Linien in einem OpenGL
Arbeitsbereich.
Drehen and zoomen des Modells mit dem Mausrad. F 1.9.3. Ansichten
Importieren von Folien, Farben und Linientypen aus F 2.1.6. Import
DXF- Dateien.
Folien Manager zum arbeiten mit vielschichtigen DXF F 2.3.3. Folien Manager
Dateien, ArchiCAD Modellen und Benutzter-Folien.
Basisplan einer DFX Datei kann geändert werden wenn F 2.1.6. Import
sie importiert wurde.
Wenn ein Modell-Framework eingerichtet wurde, F 3.9.18. ArchiCAD Modell
können vorhandene Layerstrukturen aus ArchiCAD
importiert werden.
Teile werden automatische für ArchiCAD Objekte und F 3.9.18. ArchiCAD Modell
Listen erzeugt.
Auswahl mittels Abschnitten oder Polygonen. F 1.9.1. Auswahl
Im Finden-Dialog können Objekte ausgewählt werden. F 1.9.10. Finden
Folien Sicht and Auswahl kann individuell eingestellt F 2.3.3. Folien Manager
werden.
Grafiken als JPEG speichern. F 2.1.9. Drucken

Ändern
Linie-zu-Linie- Verbindungselement-Definition F 3.9.12. Verbindung
zwischen Gebietsgrenzen.
Der Cursor erkennt die Ebenen von Flächen und
Bereichen.
Begrenzung auf schräg liegende Fläche.
Orthogonal ausgerichtete Maßlinie, Winkel Maße, F 1.9.7. Maßketten, Symbole
Niveau und Höhen Markierung and Beschriftung
Textboxen. F 1.9.7. Maßketten, Symbole
and Beschriftung
Zurück und Vorwärtslisten (Undo und Redo). F 2.2.1. Undo, 2.2.2. Redo

Elemente
Orthotropes Material Modell. F 2.1.12. Material Bibliothek
Elemente können in der Tabellenanzeige gelöscht F 1. 7. Tabellenanzeige
werden.
Liste mit Knoten-zu-Knoten Tabelle von Knoten-zu- F 1.7. Tabellenanzeige
Knotenund Linien-zu-Linien Elementen.

Last
Netzunabhängige Punkt-, Linien- und Flächenlasten. F 3.10.5. Punktlast auf
Fläche
3.10.8. Linienlast auf Fläche
3.10.10. Flächenlast auf
Fläche
Netzunabhängige Flüssigkeitsbelastung F
3.10.11.Flüssigkeitsbelastung
Maßgebende Kombinationen entsprechend DIN1045, F 3.10.8. Linienlast auf
DIN1045-1 and SIA-162 Fläche
Benutzerhandbuch 9

Berechnung

Seismische Berechnung nach Eurocode 8 F 3.10.19. Seismische Lasten


Lösungssystem der Gleichung größer als 2 Gb.
Es wird lediglich das Ergebnis des letzten Increments F 4.1. Statische Analyse
gespeichet.

Ergebnisse
Nichtlineare Abweichungsbemessung von
Stahlbetonplatten.
Report Maker. F 1.8. Report Maker
Ergebnisbeschriftung. F 1.9.7. Bemaßungslinien,
Symbole and Beschriftung
Es werden nur lokale Extrema ausgegeben. F 5.1.4. Ergebnistabellen
Farblich gekennzeichnete Darstellung der verwendeten F 5.4. Bewehrung
Bewehrung.
Ergebnisse der Lastfälle werden in der Tabellenanzeige F 1.7. Tabellenanzeige
aufgeführt.
3D Ergebnisanzeige F 5.1. Statik
Section Linien in Stabwerken F 1.9.9. Section Linien &
Flächen

Bemessung
Balken und Stützenbewehrungsangaben werden F 5.4. R.C. Design
gespeichert.
Balkenbemessung unter Berücksichtigung von Torsion. F 5.4.4. Balkenbemessung.
Mehrfache Ansichten im F 5.4.3. Stützenbewehrung
Stahlbetonstützenbemessungsfenster
Stahlbauverbindungen für Balken und Stützen gemäß F 5.5.2.
MSz und EUROCODE2. Stahlbauverbindungen für
Balken und Stützen
Platten-, Membran- und Schalenbemessung nach DIN- F 5.4.1Bewehrung für
1045, DIN-1045-1, SIA, NEN. Flächenelemente
10 AxisVM 7

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Benutzerhandbuch 11

1. Benutzung

Willkomen zu AxisVM!
AxisVM ist ein Finite-Elemente Programm zur Berechnung statischer,
schwingender und beulender Systeme. Es wurde speziell für Bau-
ingenieure entwickelt. AxisVM kombiniert analytische Fähigkeiten mit
einer einfachen grafischen Eingabe.

Pre-Prozessor Modeling: Geometrisches Tool (Punkt, Linie, Eben); automatisches


Raster; Material und Querschnittsdateien; Element- und Lasttools, Im-
portieren und exportieren von CAD Objekten (DFX); Schnittstelle zur
Grafiksoftware ArchiCAD um ein Modell-Framework direkt erstellen
zu können.
Sie können jeden Schritt wärend des Modellgestaltung grafisch
überwachen. Mehrfach Zürück und Vorwärts (Undo/Redo), sowie eine
on-line Hilfe stehen zur Verfügung.

Berechnung Statik, Nichtlinear und Beulen

Post-Prozessor Darstellung der Ergebisse: verformte/unverformte Anzeige; Diagram-


me, und Iso-Linien/Oberflächenplotts; Animation; benutzerdefinierte
tabellarische Berichte.
Nach der Berechnung unterstützt AxisVM starke Visualisierungs-
Tools, die eine schnelle Interpretation der Ergebnisse möglich machen,
und numerische Hilfsprogramme, die unter Berücksichtigung dieser
Ergebnisse spätere Berechnungen ermitteln, dokumentieren und dar-
stellen. Die Ergebnisse können zudem genutzt werden, um das ver-
formte oder animierte Objekt, bzw. die Iso-Linien/ Oberflächenplots
darzustellen. AxisVM stellt die Ergebnisse als Linien- oder Flächen-
diagramm dar.

Ausgabe Die Ausgabe ist immer ein Teil der Berechnung, und eine grafische
Schnittstelle bereichert den Vorgang und vereinfacht die Bemü-
hungen. AxisVM erstellt qualitative hochwertige Ausgaben von
Texten, um das Modell und die dazugehörigen Ergebnisse bestmölich
zu dokumentieren. Zusätzlich können Daten und Grafiken leicht ex-
portiert werden. (DXF, BMP, JPG, WMF, EMF, RTF, HTML, TXT, DBF).

1.1. Systemanforderung:

Empfohlene • Computer mit Pentium Prozessor


Systemkonfi- • 64 Mbyte RAM Systemspeicher
guration • 300 Mbyte freier Platz auf der Festplatte
• CD Laufwerk
• SVGA Farbbildschirm
• Windows 95/98/NT Windows 2000, ME, oder XP Systemsoftware
• Maus
• Drucker
Im Falle von kleineren Modellen (< 500 Knotenpunkte) kann ein Com-
puter mit 486 Prozessor und 16 Mbyte Systemspeicher auch ausrei-
chend sein.
Wenn es sich um größere Modelle (> 5000 Knotenpunkte) handelt, ist
ein Computer mit Pentium 200/333 MHz Prozessor und 128 Mbyte
12 AxisVM 7

Systemspeicher erforderlich.
Auflösung des Minimal 1024*768 ist empfohlen.
Bildschirmes
Festplatte Die maximale Anzahl der Knotenpunkte ist von der Festplattenkapazi-
tät abhängig. Während der Berechnung ist im Allgemeinen 50-300
Mbyte freie Kapazität genügend..

1.2. Installation, Programmstart, Upgrade, Kapazität, Sprache

Softwareschutz AxisVM benutzt einen Dongle. Der Dongle muss vor der Installation
von AxisVM entweder in den parallel oder den USB-Port gesteckt
werden. Unter Windows 98 muß bei der Benutzung des USB-Ports
zunächst ein entsprechender Treiber installiert werden. Windows NT
benötigt das Servicepack 3 oder höher um den Softwareschutz zu er-
kennen. Einzelplatztreiber werden automatisch installiert. Falls Prob-
leme mit den Zugriffsrechten unter Windows NT auftreten sollten,
können Sie den entsprechenden Treiber später direkt von der CD
installieren. Der Pfad ist: [CD Drive:] \ Sentinel \ English \ Driver \
Win_Nt \ setupx86.exe or \ Sentinel \ English \ Driver\ setup.exe /USB.

Bei einer Netzwerkversion müssen Sie den Netzwerk-Schlüssel


installieren. Es sind zwei Arten von Netzwerkversionen.
a. NetSentinel
1. Stecken Sie den Dongle in einen Computer Ihres Netzerks.
Damit wird der AxisVM Server festgelegt.
2. Legen Sie die AxisVM CD in Ihr CD-ROM Laufwerk des
AxisVM Servers. Starten Sie [CD Drive]: \ Sentinel \ English \
Driver\ setup.exe um den Sentineltreiber zu installieren.
3. Kopieren Sie den Inhalt des Ordners [CD Drive]:\Sentinel\
English\server\Disk1\Win32 in einen Ordner auf Ihrem AxisVM
Servers.
4. Starten Sie NSRVGX.EXE aus diesem Ordner. Dieses Programm
steuert den Netzwerkdongle und stellt die Verbingung zu den
Anwendungen des Netzwerk her.
F Um AxisVM auf einem Computer des Netzwerks zu starten, muss das
Programm NSRVGX auf dem Server laufen. Wenn NSRVGX beendet
wird, werden alle AxisVM-Anwendungen geschlossen.
b. Sentinel SuperPro
1. Stecken Sie den Dongle in einen Computer Ihres Netzerks.
Damit wird der AxisVM Server festgelegt.
2. Legen Sie die AxisVM CD in Ihr CD-ROM Laufwerk des
AxisVM Servers. Starten Sie [CD Drive]: \ Sentinel \ English \
Driver\ setup.exe um den Sentineltreiber zu installieren.
3. Starten Sie [CD Drive]: \ Sentinel \ English \ Superpro servers \
loadserv.exe um den SuperPro Server zu installieren.
4. Das installierte Serverprogramm startet automatisch bei
Hochfahren des Computers.
F Um mit AxisVM auf einenen Computer im Netzwerk zu arbeiten muss
SuperPro Server laufen. Falls dieser gestoppt wird werden alle
AxisVM-Anwendungen gestoppt..

Installation Die Installation von AxisVM ist ein relativ einfacher Vorgang. Starten
Sie das Installationsprogramm von der CD. Zur vollständigen
Installation werden min. 50 Mbytes freier Plattenplatz benötigt.
Um AxisVM unter Windows 95/98, ME oder Windows NT4.0/2000/XP
Benutzerhandbuch 13

zu installieren, führen Sie folgende Schritte aus:


1. Starten Sie Ihren Computer und warten Sie bis Windows
hochgefahren wurde.
2. Legen Sie die AxisVM CD in Ihr CD-ROM-Laufwerk.
3. Wenn Sie den Autostart aktiviert haben, wird die Installation
nach ein paar Sekunden starten. Falls der Autostart deaktieviert
ist, wählen Sie Start und Ausführen.. Wählen Sie Startup.exe auf
Ihrer AxisVM CD.
4. Folgen Sie den Anweisungen des Installationsprogramms.
Voreingestellt wird das Programm in den Ordner C:\AxisVM7 und
die Beispiele in den Ordner C:\AxisVM7\Examples installiert. Sie
können während der Installation auch ein anderes Laufwerk oder
einen anderen Ordner angeben. Das Setup erstellt die AxisVM
Programmgruppe die auch das AxisVM Icon beinhaltet
Starten von Wählen Sie Start-Programme-AxisVM7 und klicken Sie dann auf das
AxisVM AxisVM Icon. AxisVM wird mit einem leeren Modell gestartet und Sie
können mit der Eingabe beginnen. Falls Sie eine ältere Windows-
version inkl. Explorer verwenden können einige Icons nicht angeziegt
werden. Starten Sie dann folgendes Updateprogramm für Windows:
[CD Drive]:\Comctl32\401comupd.exe.
Update Es wird empfohlen die neue Version in einen neuen Ordner zu
installieren, damit bleibt die alte Version erhalten.

Konvertieren alter Die Modelle, die mit einer früheren Version erstellt wurden, werden
Modelle bei der Eröffnung nach der neuen Version konvertiert. Deshalb
empfiehlt es sich, vor der ersten Benutzung der alten Modelle ein
Archivkopie zu erstellen. Mit der Speichern als.. Option kann man die
Daten in einem Format für Versionen 3.0, 3.5, 3.6, 4.0, 5.0 und in 6.0
sichern.

Eingabe
â
Berechnung
Statik Schwingung Knicken
(lineare/nichtlineare (erster/zweiter Ordnung)
Analyse)
â
Ergebnisse
14 AxisVM 7

Es gibt Beschränkungen für das anzugebende Modell:

Vollversion: Professional Version

Parameter Maximal
Knotenpunkte Unbeschränkt
Materialkenn- Unbeschränkt
werte
Elemente Fachwerkstab Unbeschränkt
Stab Unbeschränkt
Rippe Unbeschränkt
Scheibe Unbeschränkt
Platte Unbeschränkt
Schale Unbeschränkt
Unterstützung Unbeschränkt
Starrkörper Unbeschränkt
Feder Unbeschränkt
Kontaktelement Unbeschränkt
Lastfälle 99
Lastfallkombinationen Unbeschränkt
Eigenformen 99

Die maximale Modellgröße hängt praktisch von der Kapazität der


Festplatte ab.
Das größte lösbare Gleichungssystem ist, wegen der 32 Bit-System,
theoretisch 2 GB. Praktisch aber hängig vom Operationssystem ab und
beträgt 1,4–1,7 GB.

Limitierte Version: Standard Version

Parameter Maximal
Knotenpunkte Unbeschränkt
Material- Unbeschränkt
kennwerte
Elemente Fachwerkstab 500
Stab 250
Stab+Fachwerkstab 250
Rippe Unbeschränkt
Scheibe 1500
Platte 1500
Schale 1500
Scheibe+Platte+Schale 1500
Unterstützung Unbeschränkt
Starrkörper Unbeschränkt
Feder Unbeschränkt
Kontaktelement Unbeschränkt
Lastfälle 20
Lastfallkombinationen Unbeschränkt
Schwingungsformen 30
Benutzerhandbuch 15

1.3. Wie soll ich beginnen?

Damit Sie sich möglichst schnell im Umgang mit dem Programm ver-
traut machen können, sollten Sie zuerst mit der Dateneingabe, Be-
rechnung und Auswertung der Ergebnisse einer einfachen Aufgabe
anfangen. Beispiele dazu finden Sie im Abschnitt 7 und Eingabesche-
mata im Abschnitt 6.2

Die Eingabe ist in drei Schritte gegliedert:


• Geometrie
Im ersten Schritt soll das geometrische Modell der Tragstruktur,
ein Netz erstellt werden (in 2D oder 3D)
• Elemente
Im zweiten Schritt werden die verschiedenen Eigenschaften (wie
z. B. Materialeigenschaften und Querschnittswerte) zum Netz zu-
geordnet. Mit der Bestimmung der Lagerungen wird das statische
Modell vollständig.
• Lasten
Im dritten Schritt werden die Lasten auf das Modell aufgebracht.
Man erstellt die Lastfälle, Lastgruppen und Lastfallkombinationen.
Im Abschnitt 6 sind die Eingabeschemata für die folgenden Aufgaben
erläutert:
1. Ebenes Fachwerk
2. Ebenes Rahmentragwerk
3. Scheibe
4. Platte
5. Erdbebenanalyse

Die Erfahrungen mit diesen Beispielen erleichtern die Modellbildung


komplexerer Strukturen.
Wir empfehlen das ganze Handbuch einmal aufmerksam lesen. Im
Abschnitt 1 finden Sie allgemeine Informationen über die Benutzung
des Programms, und in den weiteren Kapiteln werden die einzelnen
Menüpunkte grundsätzlich diskutiert.
Wenn Sie mit dem Programm relativ gut umgehen können, lohnt es
sich das Handbuch noch mal durchzulesen, weil bestimmte Sachen
werden somit besser erklärt werden.
16 AxisVM 7

1.4. Die Aufteilung des Bildschirmes

Dieser Abschnitt beschreibt die komplette grafische Arbeitsumgebung


von AxisVM. Lesen Sie diesen Abschnitt besonders aufmerksam. Ihr
Wissen über das Programm erhöht die Arbeitsgeschindigkeit und
damit die Produktivität.

AxisVM Nachdem Sie AxisVM gestartet haben öffnet sich die Arbeitsumge-
Bildschirm bung, siehe unteres Bild.

Informationszeile Menüzeile

Legendenfenster

Infofenster

Symbolpalette kurzor
(Fadenkreuz)
Grafisches Bereich

Koordinatenfenster

Informationszeile
Kontextsensitive Hilfe

Die Arbeitsbereiche dr AxisVM Umgebung weren nun kurz beschrie-


ben.
Grafische Der Berecih wo Sie Ihr Modell erstellen.
Eingabe-
oberfläche
Kursor Der Kursor wird zum zeichnen, auswählen und öffnen von Menüs
und Dialogboxen verwendet In Abhängigkeit der gewählten Funktion
kann dabei der Kursor variieren.
Menüzeile Jeder Eintrag der Menüzeile hat seine eigene Auswahlliste. Zur Be-
nutzung, führen Sie den Kursor in die Menüzeile, der Kursor wird
zum Zeiger. Zur Auswahl fahren Sie auf den Menüeintrag in drücke
Sie die linke Maustaste. Das Untermenü wird geöffnet.
Akctives Icon Das aktive Icon markiert den aktiven Befehl.

Symbolleiste Die Sybole stehen für unterschiedliche Funktionen. Diese Funktioen


sind während der Bearbeitung immer ausführbar.
Koordinaten- Das Fenster im Arbeitsbereich das die Koordinaten des Kursors
fenster anzeigt.

Legenden- Dieses Fenster zeigt die Farblegende fü die Ergebnisanzeige. Erscheint


fenster nur im Postprozessor.

Infofenster Dieses Fenster zeigt den Status des Modell und die Ergebnistyp.

Informations- Zeigt einen Hilftext an, der den aktiven Befehl beschreibt.
zeile
Benutzerhandbuch 17

Das Modell Mit AxisVM können Sie FEM-Berechnungen für Bauwerkstrukturen


durchführen.
Dazu arbeitet das Programm mit einem Modell der Bauwerkstruktur.
Jedem Modell muß ein Name zugeordnet werden. Dieser wird beim
speichern des Modells verwendet. Dabei sind die entsprechenden
Windowskonventionen zu beachten. Das Modell beinhaltet alle Daten
die AxisVM für das Bauwerk benötigt. Die Modelldaten werden in
zwei Dateien gespeichert. Die Eingabedaten werden in der Datei
name.axs und die Ergebnisdaten in der Datei name.axe gespeichert.
Die Eingabedaten werden mit den Preprozesor-Befehlen erzeugt. Die
Ergebnisdaten werden durch die Berechnung erstellt.

1.5. Arbeiten mit der Tastatur 7 mit der Maus 8 und dem Kursor

Kursor Zur bequemen und effektiven Arbeit mit dem Kursor (Pfeil/Faden-
kreuz) empfehlen wir die Benutzung eines 8-s. Der Kursor kann auf
dem Bildschirm in den folgenden zwei Formen erscheinen:

Fadenkreuz: Pfeil:

Fadenkreuz (Vergrößern/Verkleinern):

Wenn Sie mit dem Kursor über einem Objekt anhalten, verändert sich
die Form des Kursors. Die ausführlichen Erläuterungen siehe später….
3.7. Hilfe zum Editieren

Abhängig vom aktuellen Menü über dem gezeigten Objekt erscheinen


die folgenden Daten neben dem Kursor:
GEOMETRIE: Koordinaten des Knotenpunkts, Länge der Linie
ELEMENTE: Finites Element, Bezugsknoten, Freiheitsgrad,
Unterstützung
LASTEN: Elementbelastung, Lasten an den Knotenpunkten
STATIK: Verschiebung, Beanspruchung, Spannung,
Reakti onskraft, Bewehrungsmenge, Ordinate
der Einflusslinie
SCHWINGUNG: Ordinate der Schwingungsfigur
KNICKEN: Ordinate der Knickfigur
STAHLBETON-
BEMESSUNG: spezifischen Bewehrungsmengen, Rissbreite
STAHLBEMESSUNG: Ausnutzungs- und Widerstandswerte
Die Tastatur Einige Tasten haben spezielle Bedeutung:
[↑], [↓], [←], [→],
8 Bewegen des Kursors (Pfeil/Fadenkreuz) in der aktuellen Ebene.
18 AxisVM 7

[Ctrl] +
[↑], [↓], [←], [→], Bewegen des Kursors (Pfeil/Fadenkreuz) in der aktuellen Ebene mit
8 dem eingestellten Schritt.

[Home], [End] Bewegen des Kursors (Pfeil/Fadenkreuz) senkrecht zu der aktuellen


Ebene.

[Ctrl]+
[Home], [End] Bewegen des Kursors (Pfeil/Fadenkreuz) senkrecht zu der aktuellen
Ebene mit der eingestellten Schrittweite.

[Esc] or 8
right button Abbrechen der aktuellen Funktion, Zurückkehren in die nächsthöhere
Menüebene. Identisch mit der rechten Maustaste /Abbrechen Befehl.
[Enter]+[Space] Befehltasten. Für die Auswahl der Menüelemente, für die Durch-
8 führung der Funktionen, für Markierung oder Abfrage.
left button
(command
buttons)
[Alt]
Umschalten zwischen Zeichenfläche und Menübereich.

[+] [-] Vergrößern/Verkleinern. Der Mittelpunkt der Vergrößerung / Verklei-


nerung entspricht der aktuellen Position des Kursors (Pfeil/Faden-
kreuz).

[Insert] Erstellt das neue relative Koordinatensystem in der aktuellen Position


or des Kursors.
[Alt]+[Shift]

1.6. Dialogfenster

Eine Anzahl von Befehlen erlaubt es Eigenschaften von AxisVM zu


setzen und unterstützt Befehle durch Auswahl von Radiobuttons,
Schaltflächen, Auswahlmenüs und Eingabefeldern.
Wenn eine Dialogbox erscheint wechselt die Kursorform in einen
Zeiger. Die meisten Dialogboxen haben einen OK- oder Abbrechen-
Button. Bevor die Dialogbox nicht mit diesen Buttons geschlossen
wurde können keine anderen Befehle ausgeführt werden. Eine
Kontexthilf zur aktuellen Dialogbox erhalten Sie durch drücken dr F1-
Funktionstaste.
Eine Dialogbox kann unterschiedliche Funktionsknöpfe beinhalten (
Siehe Bild unten). In allen Dialogbox hat die [ESC]-Taste die gleiche
Funktion wie Abbrechen und die [Eingabe]-Taste die von OK.
Beispiel einer Dialogbox:
Benutzerhandbuch 19

Radioknöpfe
(nur ein aktiv)
Schaltfläche

Auswahlmenü

Eingabefeld

Kontrollkästchen

Markierungsliste Bildlaufleiste

Mittels der [Tab]-Taste können Sie die Funktionstasten wechseln.


Mittels der [Alt]-Taste und einem unterstichenen Buchstaben können
die entsprechende Funktionstaste aktivieren.
Jede Dialogbox kann in der Arbeitsfläche verschoben werden. Dazu ist
die linke Maustaste in der Titelleiste gedrückt zu halten und die Maus
zu bewegen.

Auswahl >> Diese Funktion gibt Ihnen die Möglichkeit, zwischenzeitlich die
Dialogbox zu verlassen um unterschiedliche Eigenschaften des
Modells zu markieren. Diese Funktion steht nicht in allen Dialogboxen
zur Verfügung.

1.7. Tabellen

Alle Tabellen, die im Programm benutzt werden, werden unabhängig


vom Inhalt auf die selbe Art und Weise behandelt. Alle Tabellen zur
Dateneingabe und Ergebnisausgabe finden Sie in der Tabellenbehand-
lung, welche durch Betätigung der F12-Taste oder durch Anklicken
des Ikons in der obersten Ikonliste aufrufbar ist.
Die aktuelle Tabelle kann aus dem Baum der linken Seite des Dia-
logfensters ausgewählt werden. Der Baum beinhaltet die Modelldaten,
die Ergebnisstabellen und die verschiedene Datenbanken. Der Inhalt
des Baumes ist abhängig davon, aus welchem Programm-Modul
(Dateneingabe oder Ergebnis-Auswertung) er aufgerufen worden ist.

F Nur die Daten der aktuellen Details (wenn benutzt) oder der markierten
Objekte werden voreingestellt angezeigt (Siehe…1.9.8. Details).
Der Inhalt der Tabellen ist immer von den Filterkriterien abhängig.
Wenn ausgewählte Elemente oder eingeschaltete Details vorhanden
sind, sind nur die entsprechenden Daten in die Tabellen sichtbar. Die
Filterkriterien sind in der unteren rechten Ecke des Dialogfensters
dargestellt.
20 AxisVM 7

Kopieren in die Einfügen vom


Zwischenablage Zwischenablage

Zeile löschen Format

Neue Zeile Drucken

Querschnitts- Grossformat
editor
Datenbank Tabelle zur
Ausgabe
hinzufügen

Aktive Horizontale Vertikale


Datenzeile Bildlaufleiste Bildlaufleiste

Bewegung, Eine Tabelle kann mehr Spalten und/oder Zeilen haben als die im
Auswahl in der Fenster dargestellten. Die fehlenden Bereiche können mittels der
Tabelle Schieberegler oder der folgenden Tastaturbefehle eingeblendet
werden.:
[↑], [↓], [←], [→], Sich eine Zeile nach oben bzw. unten bewegen oder die Tabelle weiter-
blättern.
8 left button
H Wenn Sie die Shift-Taste gedrückt halten, werden die Rich-
tungspfeile statt die aktive Zelle zu bewegen, die Zellen marki-
eren. Die Zellen der Tabelle können auch mit gedrückter rechter
Maustaste durch Mausziehen markiert werden. Durch An-
klicken den obersten fixen Zelle in einer Spalte kann die gesam-
te Spalte markiert werden. Durch Anklicken der ersten Zelle in
eine Zeile kann die gesamte Zeile markiert werden. Durch An-
klicken der linken oberen Zelle kann die gesamte Tabelle mar-
kiert werden. Die markierten Zellen können als Tabelle in die
Zwischenablage kopiert werden. Wenn nur Zellen aus einer
Spalte markiert worden sind, kann diesen Zellen einen konstan-
ter Wert zugeordnet werden. Siehe später: Konstanten Wert set-
zen.
[Home] Zur ersten Zelle der Tabellenzeile springen.
[End] Zur letzten Zelle der Tabellezeile springen.
[Ctrl]+[Home] Zur ersten Zelle der Tabelle springen.
[Ctrl]+[End] Zur letzten Zelle der Tabelle springen.
[Page Up] In der Tabelle rückwärts blättern. Mit Anklicken mit dem 8 an das
vertikale Rollband erreicht man die selbe Funktion.
[Page Down] In der Tabelle vorwärts blättern. Mit Anklicken mit dem 8 an das
vertikale Rollband erreicht man die selbe Funktion.
[Ctrl]+ [→] Die Tabelle nach rechts blättern oder in die nächste Spalte springen.
Nur dann benutzbar, wenn mehr Spalten vorhanden sind als gleich-
zeitig dargestellt werden können. Mit Anklicken mit dem 8 an das
horizontale Rollband erreicht man die selbe Funktion.
Benutzerhandbuch 21

[Ctrl]+ [←] Die Tabelle nach links blättern oder in die vorige Spalte springen. Nur
dann benutzbar, wenn mehr Spalten vorhanden sind als gleichzeitig
dargestellt werden können. Mit Anklicken mit dem 8 an das horizon-
talen Rollband erreicht man die selbe Funktion.
[Enter] Beendet die Dateneingabe in dem aktiven Feld und bewegt den Kur-
sor rechts ins nächste Feld. Am Zeilenende wird der Kursor zum An-
fang der nächsten Zeile bewegt. Mit der rechten 8-taste kann man ein
beliebiges Feld aktivieren.
[Esc] Abbrechen der Dateieingabe im aktiven Feld. Die ursprünglichen Ein-
8 rechte Taste träge werden wiederhergestellt. Man kann auch auf Abbrechen
klicken.
[Shift] Wenn die SHIFT-Taste gedrückt ist werden mit allen Richtungstasten
Zellen markiert anstatt den Inhalt zu verschieben. Zellen können auch
durch Mausklick markiert werden. Durch klicken der obersten Zel
wird die ganze Spalte markiert. Durch Auswahl des ersten Eintages
links, die ganze Reihe. Die oberste linke Zelle markiert die ganze
Tabelle. Markierte Zellen können in die Zwischenablage kopiert
werden. Bau Auswahl eiine einzelnen Zelle kann der darin enthaltene
Wert geändert werden.

Datei

Datenbank Von der Datenbank des Programms kann man in eine Tabelle (Materi-
anzeigen alien oder Querschnitte) laden.

, [Ctrl]+ [L]

Import von Eine DBase Datei Name.dbf wird in die Tabelle aufgerufen. Vom
DBase Datei Programm werden die Felder der DBase-Datei ausgewertet und, wenn
sie in die Tabelle nicht hineinpassen, schickt das Programm eine
Fehlermeldung.

Speichern als Die Tabelle wird unter den Dateiname Namen.dbf gespeichert. Die
DBase-Datei Feldnamen der DBase Dateien werden aus den Spaltennamen gene-
riert. Die DBase-Felder sind alle Textfelder.

Speichern als Die Tabelle wird unter den Dateiname Namen.htm gespeichert. Eine so
HTML erstellte Datei kann auch z.B. vom Microsoft World als Tabelle einge-
lesen werden. Die verschiedenen Einstellungen der Spalten werden in
die HTML Datei nicht übernommen, sie sollen im Texteditor einge-
stellt werden.

Speichern als Die Tabelle wird in eine Name.txt Datei gespeichert.


Textdatei
22 AxisVM 7

Neue Erstellung von einer neuen Querschnittstabelle, die vom Programm


Querschnitts- unter den Dateiname Name.sec gespeichert wird. Die neue Tabelle wird
tabelle neben den anderen ähnlichen Querschnittstabellen gespeichert.
Drucken Der Inhalt der Tabelle wird mit dem ausgewählten Drucker mit der an-
gegebenen Kopfleiste und Bemerkungen gedruckt.
, Ctrl]+ [P]
Beendn Die Beenden Funktion ist identisch mit der Abbrechen Taste.
[Alt]+ [F4]

Bearbeitern

Neue Datenzeile Angeben einer neuen Datenzeile in der Tabelle.

, [Ctrl]+
[Insert]
Zeilen löschen Das Löschen die markierten Datenzeilen

, [Ctrl]+
[Delete
Tabelle markieren Markiert den Inhalt der Tabelle.
[Ctrl]+ [A]
Grafischer Siehe ausführlich... 2.1.14. Graphischer Querschnittseditor
Querschnitts-
editor
[Ctrl]+[G]
Querschnitt Siehe ausführlich... 2.1.14. Graphischer Querschnittseditor
bearbeiten
[Ctrl]+[M]
Kopieren Kopieren der markierten Datenzeilen in die Zwischenablage

, [Ctrl]+ [C]
Einfügen Einfügen des Inhalts aus der Zwischenablage

, [Ctrl]+ [V]
Gleichen Wert Wenn alle markierten Zellen in einer Spalte sind, oder die gesamte
setzen Spalte markiert wurde, ist es möglich für alle Zellen einen identischen
Wert zu setzen. Beispielweise für alle Z-Koordinaten aller Knoten in
der Knotentabelle können wir mit einem konstanten Wert eines
ebenes Tragwerk definieren.
Ausführbar über / Ändern / Festen Wert setzen in der Tabellenanzeige
gehe zu Springen in eine bestimmte Zeile der Tabelle.
[F5]
Format
Benutzerhandbuch 23

Spalten ein-/ Die Erscheinungsform der Tabelle kann eingestellt werden. In der lin-
ausschalten ken Liste im Dialogfenster sind die Kopfleisten der aktivierbaren Spal-
ten. In der nächsten Spalte kann die Spalte aktivieren oder auf inaktiv
, schalten.
[Ctrl]+ [Alt]+ [F] Das angezeigte Format entspricht den Einstellungen des Einheiten /
Einstellen Dialoges ( siehe 2.3.6 Einheiten und Formate)
In der rechten Liste läßt sich das Format der Daten in den einzelnen
Spalten bestimmen. Die erforderliche Dezimalstellen sind auch einzu-
stellen (z.B.: -371.6), die Nummern können aber auch in Normalform
geschrieben werden (z.B.: -3.716E+02).
Bei der Eingabe realer Werte kann als Dezimaltrenner der Grundwert
aus Windows benutzt werden (Einstellung unter Start/Einstellungen/
Systemsteuerung/Regionale Einstellungen/ Nummer/ Dezimaltrenner)
Die Spaltenbreite kann durch Verschiebung der Zellengrenzen in der
Kopfzeile geändert werden.
In einigen Fällen können keine negativen Vorzeichen eingegeben
werden da die entsprechenden Einträge positiv sein müssen. Bei ei-
nem ganzzahligen Wert kann der Dezimalpunkt und das E nicht ein-
gegeben werden.

Standardformat Alle Daten der Tabelle werden entsprechend der Grundwerte des
wiederherstellen Spaltenformats dargestellt (die Spaltenbreite wird auch auf Grundwert
[Ctrl]+ [D] zurückgesetzt).
Einheiten… Siehe 2.3.6 Einheiten und Formate.

Ausgabe

Aktuelle Ausgabe Damit kann die aktuelle Ausgabe bestimmt werden. Tabellen werden
zu dieser Ausgabe hinzugefügt. Siehe ... 1.8. Ausgabezusammen-
stellung.

Tabelle zur Fügt die aktuelle Tabelle in die aktuelle Ausgabe ein. Wenn die
Ausgabe Auswahl Unterordner enthält werden auch die in den Unterordnern
hinzufügen enthaltenen Tabellen in die Ausgabe eingefügt. Wenn die aktuelle
Tabelle eine Ergebnistabelle ist so wird diese nur mit den aktuellen
Einstellungen wie z.B. Extremwerte in die aktuelle Ausgabe eingefügt.
[F9]
Siehe …1.8. Ausgabezusammenstellung

Ausgabe Öffnet die Ausgabezusammenstellung.


zusammenstellen
[F10]

Hilfe

Über Tabellen Zeigt Information zur Tabelle an.


Über Zeigt Informationen über die Tabellenanzeigeoperationen an.
Tabellenanzeige

OK Verlassen der Tabelle, eventuelle Änderungen werden beibehalten.


24 AxisVM 7

Abbrechen Verlassen der Tabelle, eventuelle Änderungen werden nicht beibehal-


ten.
F In den Ergebnisstabellen werden auch die Minimal/Maximalwerte dar-
gestellt.

1.8. Ausgabezusammenstellung

Die Ausgabezusammenstellung ist ein Werkzeug zur Erstellung einer


Gesamtausgabe für ein Projekt. Die Ausgabe kann Tabellen, Bilder und
eigene Kommentare in beliebiger Reihenfolge zusammenstellen.
Ausgaben werden in der Modelldatei (*.axs) gespeichert und können
als RTF-Datei ausgegeben werden. Diese RTF-Dateien können dann
von Textprogrammen, z.B. Microsoft Word, geöffnet und bei Wunsch
weiter bearbeitet und natürlich ausgedruckt werden.
Tabellen aus der Tabellenanzeige werden automatisch auf den jeweils
aktuellen Stand aktualisiert, z.B. wenn einige Objekte gelöscht
wurden.
Die Ausgabezusammenstellung kann für ein Projekt unterschiedliche
Ausgaben verwalten. Die Zusammenstellung einer Ausgabe wird als
Explorerbaum links dargestellt. Die Eigenschaften eines Eintrags
werden rechts angezeigt.
Wenn eine Tabelle markiert ist, wird ihr Text, der Titel und andere
Eigenschaften angezeigt. Die Darstellung kann ein- und ausgeschaltet
werden.
Wenn ein textfeld markiert ist, wird dieser rechts dargestellt. Durch
den Button Text bearbeiten kann dieser geändert werden.
Wenn ein Bild markiert ist, wird dieses rechts angezeigt. Die Größe, die
Plazierung und ein Bildtitel können gesetzt werden.
Die Gallerie ist eine Ansammlung von Bildern die in AxisVM als
Bitmaps (.BMP, .JPG) oder als Windows Metafiles (.WMF, .EMF) ge-
speichert wurden. Diese Dateien liegen im Ordner Images_modelname
der automatisch als Unterordner zum aktuleen Modell (name.axs) er-
stellt wird. Alle Bilder in der Gallerie können in die Ausgabe einge-
bunden werden.
Benutzerhandbuch 25

Klicken Sie auf diesen Knopf um die aktuelle Darstellung oder eine
Bemessung als Bild zu speichern.
Bild zu Gallerie Siehe... 1.8.7. Bilder und Bemesungen speichern
hinzufügen
Der markierte Ausgabeeintrag (Taxt, Bild oder Tabelle) kann nach
oben oder unten verschoben werden. Ein Eintrag kann an das Ende
einer anderen Ausgabe verschoben oder kopiert werden. Dazu ist das
Menü zu benutzen oder die rechte Maustaste.
Ein oder mehrere Bilder können über das Menü: Galerie/Bilder zur
Ausgabe hinzufügen oder den Pfeil oberhalb oder per gedrückter
linker Maustaste in die Ausgabe eingwfügt werden.
Die Ausgabezusammenstellung erstellt automatisch eine Inhaltsangabe
zu Beginn der Ausgabedokumentes. Tabellen werden entsprechend
ihres Titels aufgeführt. Texte werden nur dann aufgeführt wenn sie
einem Überschriften format entsprechen. Bilder werden nur aufge-
führt wenn sie eine Bildunterschrift haben.

1.8.1. Ausgabe

Neue Ausgabe Erstelle eine neue Ausgabe. Der Name darf max. 32 Buchstaben lang
sein.

Gesamte Ausgabe Löscht die aktuelle Ausgabe. Bilder werden dabei nicht aus der
löschen Gallerie gelöscht.
[Entf]

[Ctrl]+[Entf]
Umbenennen Nennt eine bestehende Ausgabe um.
RTF Vorlage AxisVM speichert Ausgaben als RTF-Datei unter Verwendung von
Vorlagen ( die Standardvorlage ist Template.rtf im Prorammordner). Sie
können natürlich auch eigene Vorlagen verwenden. Auch können in
der Standardvorlage die Kopf- und Fusszeilen geändert werden.
Beachten Sie bitte die Beschreibung in der Vorlage wenn Sie die
ändern.
RTf-Ausgabe Speichert die Ausgabe als name.rtf unter Verwendung der Vorlage.
Wenn Sie die Ausgabe in einen anderen als den Modellordner spei-
chern wird automatisch ein Unterordner Images_modelname angelegt.
Dies ist notwendig, da Bilder nicht in die RTF-Datei eingebunden
sondern nur zugewiesen sind. Beachten Sie beim übergeben der
Ausgabedatei das immer auch der entsprechende Unterordner mit den
Bildern vorhanden ist. Text- und Abschnittsformate werden ebenfalls
mit ausgegeben. Die einzige Ausnahme sind die Textfarben. Tabellen
werden als TRF-Tabellen ausgegeben. Tabellenüberschriften sind von
Typ Überschrift3. So ist es einfach eine Inhaltsangabe automatisch, z.B.
in Microsoft Word zu erzeugen. ( siehe Einfügen/ Index und Tabellen).
26 AxisVM 7

Voransicht der Zeigt einen Druckvorschau Dialog. Die Zoomgröße kann zwischen
Ausgabe 10% und 500% liegen (Seitenbreite und Seite ist ebenfalls eine Option).
Wählen Sie die Buttons oder benutzen die Tastatur um zwischen den
[F3] einzelnen Seitenzu wechseln ([Pos1] = Erste Seite, [Page Up] =
Vorherige Seite, [Page Down] = nächste Seite, [Ende] = letzte Seite.
Drucken Drucken einer Ausgabe. Der Ausgabeoptionen sind die gleichen wie
die Tabellendruck optionen.
[Ctrl]+[P]

Beenden Beendet die Ausgabezusammenstellung

1.8.2. Editieren

Einige der Funktionen im Editieren-Menü sind ebenso im Popumenü


nach dem Drücken der rechten Maustaste auf einen Eintrag vor-
handen.
Text in Ausgabe Startet einen Texteditor um einen neuen Textblock zu erstellen. Der
einbinden formatiete Text wird unter den aktuellen Eintrag eingefügt.

[Ctrl]+[T]
Seitenumbruch Fügt einen Seitenumbruch nach dem aktuellen Eintrag ein..

[Ctrl]+[Alt]+[B]
Markierten Verschiebt den aktuellen Eintrag um eine Position nach oben/unten.
Eintrag nach
oben/unten
verschieben

Verschieben nach Verschiebt den markierten Eintrag an das Ende einer anderen
Ausgabe.

Kopieren nach Kopiert den markierten Eintrag an das Ende einer anderen Ausgabe.
Benutzerhandbuch 27

Löschen Löscht den aktuellen Eintrag (Text, Tabelle oder Bild). Wenn der
aktuelle Eintrag die Ausgabe ist wird die gesamt Ausgabe gelöscht.
[Entf]
[Ctrl]+[Entf]
Löschen Ist diese Funktion an so erscheint vor jedem löschen eine Abfrage.
bestätigen
Alle Einträge Löscht alle Einträge einer Ausgabe. Die Ausgabe bleibt erhalten.
löschen
Alle Bilder aus der Löscht alle Bilder aus der Ausgabe. Die Bilder werden in der Gallerie
Ausgabe löschen nicht gelöscht.

1.8.3. Gallerie

Bilder zur Fügt die markierten Bilder in die Ausgaabe ein.


Ausgabe
hinzufügen
Bilder in die Kopiert Bitmaps (.BMP, .JPG) und Windows Metafiles (.WMF, .EMF)
Gallerie kopieren inden Ordner Images_modelname.

Bilder aus Gallerie Löscht die markierten Bilder aus der Gallerie.
löschen

Unbenutzte Bilder Löscht alle die Bilder die nicht in den Ausgaben verwendet werden.
löschen
Sortieren nach Bilder nach Namen sortieren
Name
Sortieren nach Bilder nach Typ sortieren (.BMP, .EMF, .JPG, .WMF).
Typ Bilder des gleichen Typs werden nach Name sortiert.
Sortieren nach Bilder nach Datum sortieren
Datum Um die zuletzt erstellten Bilder oben zu sehen benutzen Sie umgekehrte
Reihenfolge.
Umgekehrte Sortiert die Bilder auf- oder absteigend.
Reihenfolge

1.8.4. Die Ausgabe Toolbar

Neue Ausgabe
28 AxisVM 7

Fügt einen formatierten Text hinter den markierten Eintrag ein.


[Ctrl]+[T]
Fügt einen Seitenumbruch hinter den markierten Eintrag ein
[Ctrl]+[Alt]+[B]
Löscht die markierten Einträge oder Ausgaben.
[Entf],
[Ctrl]+[Entf]
Zeigt eine Druckvorschau der aktuellen Ausgabe.
[Ctrl]+[R]
Erstellt die aktuelle Ausgabe als RTF-Datei.
[Ctrl]+[W]
Drucken
[Ctrl]+[P]

1.8.5. Gallerie Toolbar

Sie können einige Funktionen schneller mit der Gallerie Toolbar


erledigen.
Löscht markierte Bilder aus der Gallerie.

Kopiert Bilder in die Gallerie.

Fügt markierte Bilder in die Ausgabe ein.

1.8.6. Texteditor

Nach Auswahl Text in Ausgabe einfügen kann in einem Texteditor ein


formatierter Text erstellt werden.
Benutzerhandbuch 29

Datei

Öffnen Öffnet eine RTF-Datei im Texteditor. Da dieser Texteditor nur einfache


[Ctrl]+[O] RTF-Befehle bearbeiten kann, kann es vorkommen, das nicht bekannte
RTF-Befehle als RTF-Kommands im Texteditor erscheinen und nicht
als formatierter Text.
Speichern Speichert den text in einer RTF-Datei.
[Ctrl]+[S]
Beenden Beendet den Texteditor..

Editieren

Undo Zurücksetzen des letzten Befehls.


[Alt]+[BkSp]
Redo Zurückholen des letzten Befehls.
[Shift]+[Alt]+
[BkSp]
Ausschneiden Schneidet den markierten Text aus und fügt ihn in die Zwischenablage
[Ctrl]+[X] ein.
Kopieren Kopiert den markierten Text in die Zwischenablage.
[Ctrl]+[C]
Einfügen Fügt den Inhalt der Zwischenablage an die aktuelle Position ein.
[Ctrl]+[V]
Suchen Sucht einen Text im Dokument. Die Suche kann startet entweder am
[Ctrl]+[F] Dokumentenanfang oder an der aktuellen Position. Sie können ganze
Wörter suchen und als Option Groß/Kleinschreibung beachten.
Weitersuchen Wurde ein Wort gefunden kann weiter nach diesem gesucht werden.
[F3]
Alle markieren Markiert den gesamten Text.
[Ctrl]+[A]
Zeichen

Fett Formatiert den markierten Text Fett.


[Ctrl]+[B]
Kursiv Formatiert den markierten Text Kursiv.
[Ctrl]+[I]
Unterstreichen Formatiert den markierten Text in unterstrichen.
[Ctrl]+[U]
30 AxisVM 7

Farbe Setzt die Zeichenfarbe.


[Ctrl]+[Alt ]+[C]

Abschnitt

Linksbündig Positioniert den markierten Abschnitt linksbündig.


[Ctrl]+[L]
Zentriert Positioniert den markierten Abschnitt zentriert.
[Ctrl]+[E]
Rechtsbündig Positioniert den markierten Abschnitt rechtsbündig.
[Ctrl]+[R]
Punkt Positioniert vor den markierten Abschnitt einen Aufzählungspunkt.
[Ctrl]+[Alt]+[U]

1.8.7. Bilder und Bemessungen speichern

Sie können Bilder in AxisVM von vielen unterschiedlichen Ausgaben


machen. Sie können die gesamte Arbeitsfläche, Balkenverschiebungen,
Bild in die
die Schnittktäfte, Stahlbaunachweise oder Bemessungsergebnisse als
Gallerie einfügen
Bild speichern. Bei der Verwendung der Mehrfenstertechnik können
[F9]
Sie wählen ob Sie alle oder nur das aktive Fenster speichern wollen.

Unterordner

Bilder

Welches Das Bitmapformat (.BMP, .JPG) speichert pixelbasiert, das Windows


Bildformat Metafile-Format vektorbasiert. Das JPG-Format ist ein komprimiertes
benutzen? Bitmapformat und hat somit eine geringere Auflösung, benutzt aber
auch weniger Speicher
Windows Metafiles (.WMF, .EMF) ist vektororientiert. Dies bedeutet
das beim Zoomen keine Informationen verloren gehen. Farbflächen
werden intern auch als Bitmap gespeichert. Eignet sich am besten für
Liniengrafiken.
Bilder werden automatisch in einem Unterordner zum aktuellen
Modellordner erstellt. Der Name ist Images_modelname.
Alle darin enthaltenen Bilder können in die Ausgabe eingebunden
werden. Ändern Sie nicht den Namen des Ordners.
Die Ergebnisse einer Balken- oder Stützenbemessung werden nicht in
der Tabellenanzeige aufgeführt. Die Ergebnisse können aber in eine
Ausgabe eingefügt werden. Dazu ist das Icon im Bemessungsdialog zu
wählen. Die Ergebnistabellen werden dann auch im Ordner Ima-
ges_modelname gespeichert. Wenn keine Ausgabe aktiv ist wird auto-
Benutzerhandbuch 31

matisch eine Ausgabe Stützen- oder Balkenbemessung erstellt. Diese


Ausgaben können später an eigene Ausgaben angehängt werden.

1.9. Die Symbolpalette

Vergrößern

Verkleinern

Vollbild
Ansichten
Verschieben
Drehen Perspektive

Ansicht zurück Y-Z Ansicht

Ansicht vorwärts X-Y Ansicht


Markierung
X-Z Ansicht

Visualisierung
Drahtmodell / Verdeckte Linien / Verdeckte Flächen
Lineal

Bemassung
Senkrechtes Lineal
Detail
Waagerechtes Lineal
Schnitt
Parallel Orthogonale Lineale
Suchen
Schräges Lineal
Symbole Orthogonal
Schräg-Orthogonale Lineale
Einstellungen

Informationen

1.9.1. Markierung

Aktivierung der Markierungspalette.

Addierte Markierung

Subtrahierte Markierung

Inverse Markierung
Partielle

Markierung Alles Kreisringsektor

Vorige Kreissektor

Details Polylinie

Filter Schiefes Viereck

Viereck

Die Markierungspalette erscheint in jedem Fall, wenn die Funktion auf


mehrere Elemente bezogen ist. Mit Hilfe der Markierungspalette kön-
nen die Elemente markiert werden, bei denen man die Funktion an-
wenden will. Die Markierung ist nur dann abgeschlossen, wenn am
Ende auf die OK Taste gedrückt wird.
Markieren oder die Markierung abbrechen kann man durch direktes
Anklicken oder durch die Anwendung des Markierungsrahmens.
32 AxisVM 7

(In diesem Absatz werden auch Elemente, Linien und finite Elemente
als Elemente benannt.)

Addierte Mar- Das mit dem Kursor (Fadenkreuz) identifizierte Element kann durch
kierung Anzeigen oder durch Einrahmen von mehreren Elementen markiert
werden. Das Anzeigen erfolgt mit den Befehlstasten.

Subtrahierte Die Markierung der Elemente wird dadurch aufgehoben.


Markierung

Inverse Markie- Der Zustand (markiert oder nicht) der eingerahmten Elemente wird
rung umgekehrt.

Markierung Alles Abhängig von der Art der Markierung alle Elemente werden dadurch
markiert / die Markierung wird aufgehoben oder invertiert.

F Diese Funktion bezieht sich nur auf die im Filter eingestellten Element-
typen.

Vorherige Die Anwendung der Markierung bei dem vorherigen Befehl.

Details Detailmarkierung. Siehe... 1.9.8. Detail

Filter Man kann damit entscheiden ob das Element markierbar sei oder
nicht.

Einschalten des Filters

Partiell Die Auswahl der Elemente mit einem Rahmen.


Der Kursor (Pfeil/Fadenkreuz) wird in einen beliebigen Eckpunkt be-
wegt, und man drückt auf eine die Befehltasten. Mit der Tastatur oder
mit Hilfe der 8 wird der Rahmen auf die geeignete Größe gezogen.
Mit einer (Befehlstaste) kann die Markierung ebenso durchgeführt
werden. Innerhalb des Markierungsrahmen werden alle überlappende
Elemente markiert.
Benutzerhandbuch 33

Rahmentyp: Das Ergebnis der Markierung:


Rechteck

Gedrehtes
Rechteck

Polylinie

Kreissektor

Kreisringsektor

Diejenigen Elemente werden markiert, die vollständig innerhalb des


Markierungsbereiches sind.
Ok Beenden der Markierung. Die Dateneingabe wird auf die markierten
Elemente bezogen. Die zur Markierung angewandten Funktionen
beziehen sich auf das aktuelle Detail. Deswegen werden z.B. mit der
Markierungsfunktion “Alles Markieren” nur die Elemente des aktuellen
Details ausgewählt.
Abbrechen Abbrechen der Markierung. Die Dateneingabe wird abgebrochen.
F Wenn in einer Ansicht mehrere Elemente überlappend sind, ist die Funk-
tion “Einzelmarkierung” nicht anwendbar. In diesem Fall muss man
diese Elemente in einer anderen Ansicht auswählen.
$ Der markierte Punkt wird mit einem lilafarbigen Quadrat, die markier-
te Linie und das finite Element ebenso lila gezeichnet.
34 AxisVM 7

Die zweimal markierten Knotenpunkte werden auch mit einem äuße-


ren blauen Quadrat dargestellt.
Ohne die Markierungspalette anzuschalten, kann man mit dem gleich-
zeitigen Drücken der H Taste Elemente markieren und mit dem
Drücken der G Taste die Markierung wieder aufheben.
Die zweimalige Markierung funktioniert mit dem Drücken der F
Taste.
F Während des Markierungsprozesses kann die Ansicht und die Perspek-
tive der Konstruktion verändert werden, man kann in andere Perspektive
oder Ansicht wechseln.

1.9.2. Vergrößern, Verkleinern

Erläuterung der folgenden Befehle: Vergrößern, Verkleinern, Vollbild,


Verschiebung, Ansicht zurück, Ansicht noch mal.

Vergrößern Stellt einen rechteckigen


Ausschnitt der durch zwei
Punkte beschrieben wird
dar. Als Ergebnis wird der
rechteckige Bereich bild-
schirmfüllend dargestellt.

Verkleinern Stellt den Bildschirmbereich


in den durch zwei Punkte
beschrieben rechteckigen Be-
reich dar.

Vollbild Führt eine automatische Skalierung der Bildschirmeinstellungen


durch, damit das ganze Modell auf dem Bildschirm sichtbar wird.

Verschiebung Der von unserem vollen Modell auf dem Bildschirm dargestelltes Be-
reich wird verschoben, der Maximalwert der Verschiebung kann nicht
größer sein als die größte Abmessung des ursprünglichen Fensters. Die
neue Position kann auch mit einem Verschiebungsvektor angegeben
werden. Der Vektor wird auf dem Bildschirm mit zwei Punkten
definiert, und das Bild wird so neugezeichnet, dass der erste angeklick-
te Punkt in die Position des zweiten verschoben wird. Wenn man den
zweiten Punkt ausgewählt hat, muss man auf eine Befehlstaste
drücken, und die neue Position wird dargestellt.

Drehen Drehen: Dreht das Koordinatensysten durch halten der linken


Maustaste 8 während diese bewegt wird.
Benutzerhandbuch 35

Undo Ansicht Undo/ Redo der Ansicht bis zu max. 50 Ansichtsbefehlen.


Redo Ansicht

1.9.3. Ansichten

X-Z Vorderansicht (Projektion auf die X-Z Ebene).


Die Zeichnung der Konstruktion wird in der X-Z Ebene dargestellt..

X-Y Draufsicht (Projektion auf die X-Y Ebene).


Die Zeichnung der Konstruktion wird in der X-Y Ebene dargestellt

Y-Z Seitenansicht (Projektion auf der Y-Z Ebene).


Die Zeichnung der Konstruktion wird in der Y-Z Ebene dargestellt.
Orthogonalprojektion Vorderansicht
Die
Perspektivepalette Perspektive
Draufsicht
Drehen um die
senkrechte Achse Seitenansicht
Drehen um die
vertikale Achse
Drehen um die
horizontale Achse

Ansichtspunktentfernung

Einstellungen der Perspektive


speichern
Perspektive
Perspektiven
löschen

Drehwinkel: Bestimmt den Drehwinkel


der Ansicht des gedrehten Modells.

Ansichtspunktentfernung: Bestimmt wie


weit der Betrachter von Modell entfernt ist.

Setzt die Parameter der Perspektive. Die Ansicht kann durch die
Drehung um die drei Achsen und durch die Ansichtspunktentfernung
bestimmt werden. Jede Ansicht kann zur weiteren Verwendung unter
einem freien Namen gespeichert werden.
36 AxisVM 7

Ansichten Zeigt die drei Projektionen und die Perspektive des Modells und
erlaubt die Auswahl der zu verwendeten Ansicht.

1.9.4. Darstellungen

Drahtmodell: Zeigt ein Linienmodell. In dieser


Darstellung werden alle Linien und Flächen an-
gezeigt.

Verdeckte Linien: Zeigt das Modell wobei alle


verdeckten Linien nicht gezeichnet werden.

Verdeckte Flächen: Zeigt ein gerendertes Mo-


dell.
Linienelemente werden mit Ihrem Querscnitt
und Flächenelemente mit ihrer Dicke darge-
stellt. Die Farbe entspricht dem Material.

1.9.5. Lineale

Die Lineale sind Hilfslinien beim geometrischen Konstruieren. Die Li-


neale kann man in belibigen Raster, in der Hauptebene des Koordi-
natensystems und im Raum anwenden.
Mit Hilfe von Linealen ist es möglich ein beliebiges Raster-System zu
erzeugen, man kann Schnittpunkte bestimmen und Abstände festset-
zen. Der Kursor nimmt die Lineale wahr.
Benutzerhandbuch 37

$ Die Lineale werden auf dem Bildschirm mit einer blau-gestrichelten


Linie dargestellt. Die Darstellung von Linealen ist im Dialogfenster
Darstellung/Schalter ein- und ausschaltbar.
Plazieren ein senkrechtes Lineal in der Ansicht bei der aktuellen
Kursorposition.
Plazieren ein waagerechtes Lineal in der Ansicht bei der aktuellen
Kursorposition.
Plazieren eines waagerecht-senkrechten Linealpaares in der Ansicht
bei der aktuellen Kursorposition.
Plazieren ein schräg verlaufenes Lineal in der Ansicht bei der aktuellen
Kursorposition.
Plazieren ein schräg angeordnetes aufeinander senkrechtes Linealpaar
in der Ansicht bei der aktuellen Kursorposition.
In der Perspektivansicht kann man nur schräg verlaufenen Lineale
platzieren aber in der Perspektive bleiben alle Linealarten sichtbar. Die
Lineale kann man mit der Maus bewegen umplazieren. Das Löschen
eines Lineals ist so auch möglich, wenn man es mit der Maus außer-
halb des Fensterrahmens zieht.
Definieren eines Lineals mit Koordinaten: Entweder auf das Lineal
kicken, oder den Einstellungen\Lineale Menüpunkt auswählen, er-
scheint das folgende Dialogfenster.

Lineal

b
a

a: der Projektionswinkel des Lineals auf der X-Y Ebene


b: der Winkel zwischen dem Lineal und der X-Y Ebene
38 AxisVM 7

1.9.6. Senkrecht / Parallel

Die Senkrecht- und Parallel-Icons erlauben es eine Linie senkrecht


oder parallel zu einer Referenzlinie zu erstellen. Die Referenzlinie
sollte durch zwei Punkte eingegeben werden.
Benutzen der Funktionen: Wählen Sie eines der Icons und danach
eine Referenzlinie oder definieren Sie eine neue Referenzlinie durch
zwei Punkte. Danach bewegt sich der Kursor nur noch senkrecht oder
parallel zur Referenzlinie.

Senkrecht Parallel

Basislinie
Basislinie

Die Senkrecht- und Parallel-Icons werden normal während der Ein-


gabe eines Modells oder zur bestimmung einer Schnittebene benutzt.

1.9.7. Bemassung, Symbole und Texte

Diese Gruppe von Funktionen erlaubt es Längen- oder Winkelbe-


massungen vorzunehmen. Desweiteren können Symbole platziert und
Ergebnisse in Textform in die Arbeitsfläche eingefügt werden. Klick Sie
auf das Icon um den Bemassungsdialog zu öffnen. Wählen Sie die Art
der Vermassung. Wählen Sie das untere linke Icon um die Einstellung
der entsprechenden Art der Vermassung zu ändern.

Winkelbemassung Höhen- und Erhöhungszeichen

Angepasste Textbox

Achsenparallele Ergebnisse

Einstellungen

x-Richtung Masskette Folienmanager

y-Richtung z-Richtung

Die Lage der Vermassungslinien oder der Ergebnistexte kann jederzeit


in der Arbeitsfläche geändert werden. Die Bemassung ist voll associa-
tiv, d. h. jede Änderung der Geometrie aktualisiert sofort die Be-
massung .
Benutzerhandbuch 39

1.9.7.1. Achsenparallele Vermassungslinien

Assoziative achsenparallele Vermaßungslinien oder –texte, parallel zu


den globalen Achsen können dem Modell wie folgt zugeordnet
werden:
1. Wählen Sie den Start- und Endpunkt der Vermaßungslinie.
Wenn diese Punkte durch eine Linie verbunden sind wählen Sie
einfach die Linie.
2. Bewegen Sie die Maus. Die Position der Vermassungslinie ba-
siert auf die Richtung in die Sie die Maus bewegen. Mit einer
Ausnahme: Wenn die Auswahl nicht achsenparallel und die
Auswahl in der Perspektive erfolgt so ist Positionsrichtung
durch eines der Icons zu setzen.
3. Drücken der linken Maustaste bestimmt die Lage der Ver-
massungslinie.
Um eine Reihe von Vermassungslinien zu erzeugen, wählen Sie die
Punkte oder Linien in der entsprechenden Reihenfolge. Die Punkte 2
und 3 sind die gleichen wie bei der Einzelvermassung. Eine Reihe von
Vermassungen kann auf einmal durch die Shift-Taste markiert wer-
den. Dies erlaubt es sie als Gruppe zu verschieben. Um eine einzelne
Vermassung aus der Gruppe zu verschieben markieren Sie diese mit
einem Rechteck und verschieben Sie diese an die neue Position. Diese
Vermassungslinie ist jetzt nicht mehr in der Gruppe enthalten.
Eine Masskette kann auch durch das Icon erstellt werden. Bei dieser
Vermassungskette Funktion brauchen nur die Endpunkte der Masskette angewählt wer-
den. Alle Zwischenpunkte die nicht aus einer Netzgenerierung stam-
men werden automatisch in die Masskette eingebunden.

Beispiel einer Masskette


Wenn die Maßkette durch Punkte erstellt wurde so ist die voll asso-
ziativ.
40 AxisVM 7

Einstellungen gerade Bemassungslinien

Markierung Bestimmt die Linienmarkierung. Sie können aus 9 verschiedenen Sym-


bolen wählen.
Farbe Sie können die Farbe individuell einstellen oder die der Bemassungs-
folie zugeordnete Farbe verwenden. Bei Verwendung der Folie kann
die Farbe jederzeit noch geändert werden.
Größe Setzen der Abstände der Bemassungslinie.
Bemassungslinie Setzen des Linientyps der Bemasungs- oder Erweiterungslinie. Sie
Erweiterungslinie können einen vordefinierten Typ wählen oder die Voreinstellung ver-
wenden. Die Erweiterungslinien können ein-/ausgeschaltet werden
Textausrichtung Setzt die Textausrichtung.Möglich sind: immer horizontal, immer ver-
tikal, automatisch vertikal/horizontal oder angepasst an Linienrich-
tung. Zudem kann der Text innerhalb oder außerhalb der Linie liegen.
Voreinstellung Zurücksetzen auf die Voreinstellung
verwenden
Speichern als Speichert die aktuelle Einstellung als Voreinstellung..
Voreinstellung
Für alle Setzen der aktuellen Einstellung für alle Bemassungslinien um ein
Bemassungslinien einheitliches Bild zu erstellen.
anwenden
Folien Auswählen / definieren / setzen der Folie in die die Bemassungslinie
eingefügt werden soll. Wenn keine Folien vorhanden sind, wird für
die Bemassung automatisch eine Bemassungsfolie angelegt.
(Siehe... 2.3.3. Folienmanager)
Benutzerhandbuch 41

Textparameter: Setzen der Textparameter der Bemassungslinien.


Maßzahl Bestimmt die Position der Maßzahl auf der Bemassungslinie inkl des
Prefix und Suffix. Durch Auswahl des Knopfes Einheiten und Formate
bestimmen Sie die Anzahl der Vor- und Nachkommastellen.
Um die Schrift zu ändern wählen Sie den Knopf unter Einheiten und
Formate .
Prefix Setzen des Prefix für die Bemassungslinie. Folgende Optionen stehen
zur verfügung:
Auto (dX, dY, dZ, dL = [Angepasst an die Richtung])
Auto (DX, DY, DZ, DL = [Angepasst an die Richtung])
Benutzerdfiniert (Diese Option erfordert eine Benutzereingabe).
Suffix Setzen des Prefix für die Bemassungslinie.

1.9.7.2. Angepasste Bemassungslinien

Ordnet angepasste bemassungslinien oder Massketten dem Modell zu.

Die Schritte sind die gleichen wie die zur Erstellung achsenparalleler
Bemassungen. (siehe 1.9.7.2).
Die Ebene der Bemassungslinie wird automatisch bestimmt. Mit einer
Ausnahme: Wenn der Bereich nicht parallel mit einer globalen Ebene
ist und die Ansicht die Perspektive ist muß die globale Richtung X,Y
oder Z gewählt werden. Die Ebene der zu vermassenden Linie wird
dann definiert durch den Abschnitt und die globale Richtung.
Setzen der Bemasungsparameter (siehe 1.9.7.1). Für angepasste Be-
massungslinien wird automatisch das Prefix dL= oder DL= gesetzt.
42 AxisVM 7

Ein Beispiel für assoziative Bemassung (Achsenparralel und ange-


passt):

vor der Skalierung nach der Skalierung

1.9.7.3. Winkelbemassung

Assoziative Winkelbemassung kann dem Modell wie folgt zugewiesen


werden:
1. Wählen Sie den Start- und Endpunkt des ersten Abschnittes.
Wenn die Punkte über eine Linie verbunden sind können Sie
auch die Linie wählen.
2. Wählen Sie den Start- und Endpunkt des zweiten Abschnittes.
Wenn die Punkte über eine Linie verbunden sind können Sie
auch die Linie wählen.
3. Bewegen Sie die Maus. Die Posi-
tion und das Winkelmaß wird be-
stimmt. Basierend auf der Maus-
bewegung wird der Innen- oder
Außenwinkel angezeigt.
4. Klicke Sie die linke Maustaste zur
entgültigen Positionierung.

Setzen p7er Parameter der Winkelbemasung (siehe auch 1.9.7).

Bestimmt die Position des Winkels auf der Bemassungslinie inkl des
Prefix und Suffix. Durch Auswahl des Knopfes Einheiten und Formate
bestimmen Sie die Anzahl der Vor- und Nachkommastellen.
Benutzerhandbuch 43

1.9.7.4. Höhen- und Erhöhungszeichen

Erstellt assoziative Höhen- und Erhöhungszeichen.


Durch Auswahl des Knopfes Einheiten und Formate bestimmen Sie die
Anzahl der Vor- und Nachkommastellen.
Höhenzeichen können in der Draufsicht duch wählen eines Punktes
gesetzt werden. Die Draufsicht ist die Ansicht in Richtung der
Erdanziehung ( Sie können diese in Einstellungen/Erdanziehung
setzen).
Erhöhungszeichen können in der Vorder-, Seitenansicht oder der
Perspektive wie folgt gesetzt werden:

1. Markieren Sie einen


Punkt
2. Bewegen Sie die Maus
an die Position des Er-
höhungszeichen. Per
Mausklick setzen Sie die
entgültige Position.

Setzt die Höhen- und Erhöhungszeichen.

Höhe Setzt das Höhensymbol und das Format.


Erhöhung Setzt das Erhöhungssymbol und das Format

1.9.7.5. Textbox

Erstellt eine assoziative Textbox.


Der Text kann mehrzeilig sein. Der Text einer Textbox hat immer das
gleiche Format.
44 AxisVM 7

Sie können eine Textbox wie folgt erstellen:


1. Wählen Sie in den Text im Textboxdialog oder geben Sie den
Text direkt im entsprechenden Feld ein.
2. Wählen Sie den Punkt dem Sie die Textbox zuordnen wollen.
3. Bewegen Sie die Maus an die gewünschte Position. Klicken Sie
die linke Maustaste um die Position entgültig zu bestimmen.

Farbe Setzt die Farbe für den Text, der Rahmen und die Verbindungslinie.
Die Farbe kann auch von der Folie zugewiesen werden.
Textbox Diese Knöpfe setzen die Darstellungsparameter der Textbox, des
Rahmens, der Verbindungslinie, die Ausrichtung, die Transparenz
und den Abstand der Verbindungslinie von zugeordneten Punkt.
Schrift Setzen der Schrift.
Sie können Voreinstellung laden und Wiederherstellen. Auch können
Sie die Textparameter allen Textboxen zuweisen.
Benutzerhandbuch 45

1.9.7.6. Ergebnisse

Ergebnisse
Bei der Ergebnisausgabe erhalten Sie automatisch den aktuellen Wert
des Knotens, des Mittelknotens, des Elementes oder von Zwischen-
knoten als Grafikinformation. Dieser Text wird automatisch in die
Textbox eingetragen.
Die Schritte zur Erstellung von Ergebnistexten ist ähnlich der der Text-
box.
Der Ergebnistext kann für einen oder für alle Ergebnisse gesetzt
werden. Das gleiche gilt für die Lastfälle. Wird zum Beispiel My an-
gezeigt und Sie wählen Nur für diesen Ergebnistyp dann wird bei der
Darstellung von Mx die Ergebnisbox nicht angezeigt. Bei der Auswahl
Für alle Ergebnisse erscheint die Ergebnisbox auch für Mx.
Die Optionen für die Darstellung der Ergebnisse kann in der Dialog-
box gesetzt werden:

Nur für diesen Lastfall


Die Ergebnisbox wird nur im aktuellen Lastfall angezeigt.
Für alle Lastfälle
Die Ergebnisbox wird bei jedem Lastfall angezeigt
Nur für diesen Ergebnistyp
Die Ergebnisbox wird nur für das aktuelle Ergebnis angezeigt.
Für alle Ergebnisse.
Die Ergebnisbox wird nur für alle Ergebnisse angezeigt.
46 AxisVM 7

Textoptionen für Ergebnisse

Element: Inkl. Elementtyp und Nummer.


Typ: Inkl. Ergebnistyp.
Lastfall: Inkl. Lastfallname oder Lastkollektivname.
Eineit: Inkl. Einheiten.

Folienmanager

Setzen der Paramter für die importierten DXF-Dateien und definieren,


ändern oder löschen eigener Folien (siehe 2.3.3 Folienmanager).

1.9.8. Detail

Die Detailansicht ermöglicht die Darstellung eines unabhängigen


Teiles. Dadurch ist es möglich, ein separates Teil der Konstruktion
allein zu editieren oder die Ergebnisse separat zu behandeln.
Mit dem Dialogfenster kann man das darzustellende Detail oder De-
tails auswählen, definieren, modifizieren und löschen. Zugleich kön-
nen mehrere Details aktiviert oder inaktiviert werden. Nur die akti-
vierte Details der Konstruktion werden somit dargestellt.
Im späteren Absätzen versteht man unter Detail die mit diesem
Dialogfenster eingestellten Konstruktionsteile.
Benutzerhandbuch 47

Defininierte Details

Aktives Detail

Schalter zum
Aktivisieren der Details

Sie können ein Detail aktiv setzen indem Sie den Namen oder die
Checkbox auswählen.
Neu Erstellt ein neues Detail ( eine Auswahl des Modells).
Jedes dateil benötigt einen Namen. Danach erfolgt die Auswahl der
Objekt die dem Dateil zugewiesen werden sollen. Dazu kann die
Werkzeugleiste Auswahl benutzt werden.

Ändern Ändern der Objekte die ein Detail beinhaltet. Wenn das Auswahlmenü
erscheint sind alle Objekte des Details innerhalb des Modells markiert.
Löschen Löscht ein Detail aus der Liste. Dieser Befehl hat keinen Einfluß auf
das Modell.
Details Erlaubt/Sperrt das Arbeiten mit Details. Wählen Sie die Checkbx um
die Einstellung zu ändern.
F Wenn Sie mit Details arbeiten werden nur die Objekte in den Tabellen
ausgegeben die zum Dateil gehören.
Ansicht neu Jede Änderung bewirkt das die Ansicht neu gezeichnet wird.
zeichen
Alle Fenster neu Jede Änderung bewirkt das alle Fenster neu gezeichnet werrden.
zeichen

Alles löschen Löscht alle Details. Dieser Befehl hat keinen Einfluß auf das Modell.
Logische Erstellt neue Details durch
Operationen logische Operationen bezo-
gen auf bestehende Details.
Um ein neues Detail zu
erstellen klicken Sie auf
den Namen eines beste-
henden Details in der Liste,
wählen den Operator und
wählen danach das nächste
Detail. Die Operationen
sind:+ - * und (), siehe
Bild. % steht für das ge-
samte Modell. %-Stützen
erstellt ein Detail des ge-
samten Modells ohne das
Detail Stützen.
Wenn Sie Operationszeichen, + - * %oder (), im Detailnamen ver-
wenden muß der Name in “” stehen.
48 AxisVM 7

1.9.9. Schnitt

Im Falle von Flächenkonstruktionen (Platte, Scheibe, Schale) zeigen die


Schnitte sehr gut die Verschiebungen, Beanspruchungen, Spannungen
und die erforderlichen Bewehrungsmengen.
Wenn man einen Schnitt definiert, ordnet man ihm zuerst eine Be-
zeichnung zu (z.B. X-X). Danach werden die gewünschten Schnitt-
kanten markiert.
Die markierte Kanten müssen nicht unbedingt eine kontinuierliche
Figur ergeben.

Neuer Klicken Sie „Neuer Schnitt” bestätigen Sie den Namen des Schnittes.
Schnitt Dann wählen Sie „OK” im Auswahl-Dialog. Ein Schnitt muß nicht
unbedingt eine kontinuierliche Linie sein.

Neue Beim Definieren eine Schnittebene soll man zuerst einen Namen für
Schnittebene die Ebene angeben, dann mit zwei Punkten in einer Ansicht sie auf-
spannen.
Bei einer Perspektivdarstellung soll die Schnittebene mit drei Punkten
definiert werden. Während der Ergebnisdarstellung wird die Schnitt-
ebene auf dem Bildschirm mit einem Rechteck mit gestricheltem Um-
riss dargestellt (diese Darstellung ist wahlweise ein- und ausschaltbar).
Die Schnittebene schneidet das ganze Modell durch. Entlang der
Schnittlinie werden die ausgewählten Ergebniskomponenten darge-
stellt
Benutzerhandbuch 49

Die ausgewählten Schnittebenen sind aktiv. Alle Knöpfe wie,


„Modifizierung”, „Löschen” können wie gewohnt benutzt werden
(siehe Kapitel 1.7.5)

F Die Ausrichtung der Schnittlinie steht in keinem Zusammenhang mit


den dargestellten Ergebniskomponenten.

1.9.10. Suchen

Die Funktion sucht den mit seiner Nummer angegebenen Knoten-


punkt oder ein finites Element und sie positioniert den Kursor
(Pfeil/Fadenkreuz) darauf.

1.9.11. Darstellung
50 AxisVM 7

Graphische Darstellung der ausgewählten Symbole.


Symbole
• Netz
Einblenden der internen Linien des Netzes.
$ Im ausgewählten Zustand sind nur die Konturlinien der Kon-
struktion sichtbar.
• Knotenpunkt
Die Darstellung der Knotenpunkte (kleine schwarze Quadrate).
• Flächenmittelpunkt
Die Darstellung des Mittelpunktes der finiten Elemente. (Kenn-
zeichenpunkt).
• Bereich
Der Bereich wird durch eine Umrisslinie, die innerhalb der Kontu-
renlinien läuft, dargestellt.
$ Die Farbe des Umrisses zeigt den Typ der Fläche:
Platte = rot, Scheibe = blau, Schale = grün.
$ Farben: Platte=rot, Scheibe=blau, Schale=grün
• Auflager
Die Auflagerelemente werden wie folgt dargestellt:
$ Punktlager: dicke Linie in der Auflagerungsachse
Linienlager: dicke Linie am aufgelagerten Rand
Farben: Verschiebungslager=gelb,
gelenkiges Auflager=orangefarbig
• Referenz
Die Darstellung der Referenzen.
$ Bezeichnung: roter Vektor Kreuz, Dreieck
• Querschnittsform
Die Darstellung der Form der Querschnitt des Stabs/
Fachwerkstabs.
$ Die Darstellung der Querschnittsform in Maßstab. Bei den
benutzerdefinierten Querschnitten wird nur das quer-
schnittsumhüllende Rechteck gezeichnet.
• Gelenke
$ Das Gelenk am Stabende wird mit einem blauen Kreis be-
zeichnet. Das Federgelenk wird mit einem Kreuz in einem
Kreis gekennzeichnet. Das Kugelgelenk ist mit roter Farbe ge-
kennzeichnet.
• Konstruktionselemente
$ Bezeichnng: orangefarbige Linie
• Bewehrungsparameter
Er zeigt die Zuordnung der Bewehrungsparameter zum Flächen-
element.
• Lasten
Die Darstellung der Lastsymbole.
• Massen
Die Darstellung der an den Knotenpunkten definierten konzent-
rierten Massen
$ Bezeichnung: mit rotem Kreis

Lokale Systeme Zeigt die lokale Koordinatenachsen von den ausgewählten finiten Ele-
menten.
Benutzerhandbuch 51

Lokales Koordinatensystem eines


Stabelementes

Lokales Koordinatensystem eines Lokales Koordinatensystem


Flächenelementes eines Flächenelementes

Mit dem Aktivieren der Funktion “sofort Aktualisieren” werden alle


Änderungen in dem aktiven Fenster sofort dargestellt.
Mit dem Aktivieren der Funktion in allen Fenstern werden die Ände-
rungen in allen geöffneten Fenstern dargestellt.

Numerierung Die Darstellung der Nummern der Knotenpunkte, finite Elemente,


Materialen, Querschnitte, Referenzen.
52 AxisVM 7

Beschriftung Die Beschriftung des Materials, Querschnittes, Stablänge, Dicke, Last-


intensität, Gewichtsintensität. Wenn die Einheiten Funktion aktiv ist,
werden die Beschriftungen mit den aktuell eingestellten Einheiten
dargestellt.

Schalter

Informations- • Koordinatenfenster
fenster Ein Fenster mit den aktuellen Koordinaten des Kursors wird einge-
blendet.
Siehe… 1.11.2. Koordinatenfenster.
• Infofenster
Ein Fenster mit Informationen wird eingeblendet.
Siehe … 1.11.2. Infofenster.
• Farbskalafenster
Die Darstellung der Farbskalafensters.
Siehe … 1.11.2. Legendenfenster.

Darstellung Dadurch kann die Darstellung des aktuellen Details, der verdeckten
Flächenabbildung und der Layer eingestellt werden.
• Detail
Aktivieren der Detaildarstellung.
• Verdeckung
Die Einstellung des Verdeckungsmodus. Mit dem Aktivieren die-
ser Einstellung sieht man nicht alle Symbole.
• DXF
Aktivieren des Hintergrundlayers.
• Lineale
Aktivieren der Detaildarstellung von Linealen.
• Aktivieren des ArchiCAD layer–s. Einstellung der darzustellenden
Ebene und Objekte.
Erstellen des statischen Systems: Siehe ausführlich... 2.1.6. Import..
Benutzerhandbuch 53

1.9.12. Optionen

Setzt die Optionen für Punktraster, den Kursor, Zeichnungsparameter


und die Bearbeitungsartenund die Bemessungsnorm.

Punktraster &
Kursor

Raster Das Punktraster besteht aus einem Netz aus Punkten und Linien und
hilft den Kursor zu positionieren. In Abhängigkeit des Typs wird das
Netz wie folgt dargesellt:
Rasterlinien – Achsen in Gelb, Linien in Grau
Rasterpunkte – Achsen in Gelb, Linien in Grau
Sie können die Rasterparameter wie folgt setzen:
• Darstellung
Zeigt das netz wenn die Checkbox aktiv ist.
• ∆X, ∆Y, ∆Z
Setzt den Abstand der Rasterlinen/Rasterpunkte in X, Y or Z.
• Typ
Setzt den Rastertyp.
Kursor
Schrittweite Erlaubt es Koordinaten entsprechend eines unsichtbaren Rasters zu
setzen. Die Kursorschrittweite kann wie folgt gesetzt werden:
Fang
Setzt die Maus Schrittweise im Abstand ∆X, ∆Y,∆Z. Jede Bewegung
erfolgt Schrittweise in der entsprechenden Richtung.
Ctrl x
Setzt eine globale Schrittweite die bei jeden Drücken der [Ctrl]-Taste
gesetzt wird. Somit lässt sich die Position einfach setzen.
Die Schrittweite wird ignoriert wenn Sie ein Linie wählen. In diesem
Fall bewegt sich der Kursor entlang der Linie.

Bei Verwendung von Zwangsrichtungen erfolgt die Schrittweite in


DX.
Siehe…3.7.4. Zwangsrichtungen der Maus

Wen das Punktraster und die Schrittweite gleich sind werden Knoten
des Rasters gefangen.
54 AxisVM 7

Bearbeiten

Während der Modellbearbeitung kann die Mausgewegung einer


Zwangsrichtung unterworfen werden. Durch die [Shift]-Taste wird
während der Bewegung des Kursors eine Zwangsrichtung bestimmt.
Diese basiert auf 2 Winkel ( für andere Möglichkeiten Siehe: 3.2.2.
Zwangsrichtungen des Kursors):

Zwangswinkel Setzt den Winkel ∆α and α der Zwängung.


Die Voreinstellung ist 15º.
∆α Ist die [Shift] Taste gedrückt, bewegt sich der Kursor entlang einer Linie
die den Ursprung mit der aktuellen Position bildet und die einen
Winkel von
n*∆α hat, wobei n auf der aktuellen Position basiert.
Benutzer α Ist die [Shift] Taste gedrückt, bewegt sich der Kursor entlang einer Linie
die den Ursprung mit der aktuellen Position bildet und die einen
Winkel α oder α+n*90° hat, wobei n auf der aktuellen Position basiert..
Der Ursprung der Zwangsrichtung:
Der Ursprung ist entweder der globale Nullpunkt oder ein gesetzter
Ursprung oder bei Verwendung von Deltakoordinaten der lokale
Ursprung.

n × ∆α

Benutzer α+90 ο

Benutzer α

Zwangswinkel können nicht in der Perspektive benutzt werden..


Automatisch Setzt Befehle die automatisch gelten wenn die entsprechenden
Dialogbox anwendbar sind.

Schnitte:
Setzt Schnitte. Bei Schnitten von Linien werden Knoten erstellt und
die Linien geteilt. Flächenverschneidungen erzeugen Linien und die
Elemente erahlten das gleiche Material und den gleichen Querschnitt
wie die Originale.
Benutzerhandbuch 55

Details:
Jedes Objekt, erstellt oder geändert wird mit allen aktiven Details
verknüpft

Aktualisieren:
Setzt die Aktualisierung auf autotomatisch.

Genauigkeit der Wenn zwei Knoten näher zusammenliegen als dieser Wert, werden
Konstruktion diese bei einer Netzkontrolle verbunden. Der Wert wird auch für
Dicke und Balkenlänge verwendet.

Umgebungskreis Dieser Wert bestimmt die Größe (in


Pixel) des Sensitivitätsbereiches des
grafischen Kursors.

Wenn Sie auf dem Bildschirm irgendwo klicken, findet das Programm
solche Objekte, die innerhalb dieses Bereiches liegen oder diesen
Bereich schneiden. Wenn mehr Elemente innerhalb dieses Bereiches
liegen, dann wird das Element ausgewählt, welches am nähesten am
Mittelpunkt liegt. Die Einheit dieser Funktion ist Pixel
(Bildschirmpunkt). Siehe ausführlich … 3.7.1. Umgebung (Aura)

Hilfskoordinaten • Zylinder
• Kugel
Siehe ausführlich … 3.3.2. Hilfskoordinatensysteme (Zylinder, Kugel).

Zeichnung

Last Symbol Die graphischen Erscheinungsfaktoren der Lasten werden damit ein-
Faktoren gestellt. Die Lasten werden zwischen einem Minimal- und Maximal-
wert skaliert. Mit dem Lastsymbolfaktor hat man Einfluss auf den
Minimal- und Maximalwerte.
• Konzentrierte Kraft
Lastsymbolfaktor der konzentrierten Kraft. Der Faktor hat nur
Einfluss auf die Darstellung, die wahre Größe bleibt unberührt.
• Konzentriertes Moment
Lastsymbolfaktor des konzentrierten Momentes. Der Faktor hat
nur Einfluss auf der Darstellung, nicht aber auf die wahre Größe.
• Linienlast
Lastsymbolfaktor der Linienlast. Der Faktor hat nur Einfluss auf
der Darstellung, nicht aber auf die wahre Größe.
• Flächenlast
Lastsymbolfaktor der verteilten Belastung. Der Faktor hat nur
Einfluss auf der Darstellung, nicht aber auf die wahre Größe.
56 AxisVM 7

Konturlinie Die gemeinsame Kante von zwei oder mehreren benachbarten Ele-
Grenzwinkel menten werden nicht dargestellt, wenn der Winkel zwischen ihren
Normalvektor kleiner als der hier eingestellte Grenzwinkel ist.
Dargestellte Kante

Nicht dargestellte Kante

Vergrößerungs- Der Maßstab der Vergrößerung/Verkleinerung läßt sich damit einstel-


faktor
len, die Einstellung ist mit den +, - Tasten zu aktivieren.

1.9.13. Information

Zeigt die Grundparameter des Modells.


Benutzerhandbuch 57

1.10. Schnellschalter

Die Schnellschalter erlauben es die Darstellung zu setzen ohne jeweils


die Anzeigedialoge zu öffnen. Die Iconleiste befindet sich in der
unteren rechten Ecke.

AutoSchnitt Hintergrundfolie
kontroll. Ein/Aus

Fang Ein / Aus Hintergrunfolie


Ein / Aus

Details Nummerierung
Ein / Aus
Aktivieren von Details
die markierte Elemente Lokale Systeme
enthalten Ein / Aus

Schnitte und Graphische


Schnittebenen Symbole Ein/Aus

Darstellung des Lastsymbole


Netzes Ein / Aus

1.11. Informationspalette

Die Informationspaletten befinden sich im Zeichnungsbereich. Die La-


ge jeder Palette kann beliebig verändert werden. Man muss den 8 -
zeiger auf die Kopfzeile stellen, mit kontinuierlichen Drücken kann
man die Palette bewegen.

1.11.1. Infopalette
Info über die aktuelle
Estellungen

Zeigt Informationen zur Darstellung an wie: Detail, Ansicht,


Berechnungsart, Lastfall oder Lastkombination und den Ergebnistyp.

1.11.2. Koordinaten-palette

Siehe ausführlich… 3.4. Koordinatenpalette

1.11.3. Farbskala-palette

Klickt man innerhalb der Farbpalette, erscheint mit der linken 8 -taste
ein Dialogfenster, in dem die Farbskala einstellbar ist.
Wenn man den Mauszeiger in die rechte untere Ecke der Palette stellt,
verändert sich die Erscheinung des Kursors, mit der linke 8 -taste
kann hier die Anzahl der Darstellungsintervalle eingestellt werden.
58 AxisVM 7

aktuellen
Art des Intervalls
Intervallgrenzen

Einstellbare
Intervallwerte
Anschauen bzw.
löschen von
gespeicherten
Farbpaletten
Aktuelle Farbpalette
speichern

Einstellung des Intervalls:


• Min/max (Voll)
Bestimmt den Höchstwert und Kleinstwert innerhalb der ganzen
Konstruktion. Diese Werte werden als obere und untere Grenze
eingestellt.
• Min/max (Detail)
Bestimmt den Höchstwert und Kleinstwert im aktiven Detail.
Diese Werte werden als obere und untere Grenze eingestellt.
Absolut Max (Voll)
Bestimmt den maximalen Absolutwert innerhalb der ganzen
Kon struktion. Dieser Wert wird als obere und untere Grenze ein
ge stellt.
• Absolut Max (Detail)
Bestimmt den maximalen Absolutwert im aktiven Detail und
dieses Wert wird als obere und untere Grenze eingestellt.
Alle andere Zwischenwerte werden mit Interpolation bestimmt.

• Benutzerspezifische Einstellung
Die Werte können durch Anklicken eines Listenelementes einge-
stellt werden. Sie können die Elemente durch Betätigung die Pfeil-
tasten auch auswählen. Die nacheinander folgenden Werte müs-
sen monoton fallend sein.
Wenn der Schalter „Automatische Interpolation“ eingeschaltet ist,
dann werden alle Intervallwerte sofort umgerechnet. Wenn der
Höchstwert oder der Kleinstwert geändert wurde, benutzt das
Programm eine lineare Interpolation um die Zwischenwerte zu
bestimmen. Wenn einen Zwischenwert gegeben wurde, wird diese
Interpolation in zwei Richtungen durchgeführt, sowohl die Werte
zwischen den neuen Wert und Höchstwert als auch zwischen den
neuen Wert und Kleinstwert werden unabhängig bestimmt.
Die Intervalle können im Schnellmenü auch eingestellt werden,
das Menü kann durch einen rechten Mausklick aktiviert werden.

Einstellungen der Farbskala sind auch direkt im Legendenfenster


anwählbar. Klicken Sie mit der rechten Maustaste in das
Legendenfenster.
Benutzerhandbuch 59

1.11.4. Perspektive Werzeug

Siehe … 1.9.3 Ansichten

1.12. Schnellmenü

8 rechte Taste Mit der rechten 8 -taste erscheint das Schnellmenü auf dem Bild-
schirm. Die Funktionen in diesem Menü sind veränderlich.
Markierung Geometrie

Elemente Abfrage der Ergebnisse

1.13. „Heiße” Tasten

[Ctrl]+[W] Zoom Grenzen


[Ctrl]+ [1] X-Z Ansicht
60 AxisVM 7

[Ctrl]+ [2] X-Y Ansicht


[Ctrl]+ [3] Y-Z Ansicht
[Ctrl]+ [4] Perspektive
[Ctrl]+ [P] Drucken
[Ctrl]+ [A] Alles markieren (fügt alle Objekt in die Markierungsliste ein)
[Ctrl]+ [ [ ] Ansicht Undo
[Ctrl]+ [ ] ] Ansicht Redo
[Ctrl]+[Z] Undo
[Shift]+[Ctrl]+ [Z] Redo
[Tab] Wechseln zwischen verschiedenen Fenstern
[Ctrl]+[R] Ansicht neu Zeichnen
[Ctrl]+ [Q] Beenden
[Ctrl]+ [C] Kopieren (in die Zwischenablage)
[Ctrl]+[V] Einfügen (aus der Zwischenablage)
[Alt] Hauptmenü wählen
[+] Vergrößern
[-] Verkleinern
[Ctrl]+ [O] Öffen
[Ctrl]+ [S] Speichern
[Delete] Löschen Objekte/Eigenschaften
[Ctrl]+ [D] Umschalten
[F1] Hilfe
[F8] Eigengewicht
[F9] Bild laden
[F10] Ausgabezusammenstellung
[F11] Folienmanager
[F12] Tabellenanzeige
„Heiße’’ Tasten in den Tabellen
[Ctrl]+[L] Bibliotheke anzeigen
[Alt]+[F4] Beenden
[Ctrl]+[Insert] Neue Linie
[Ctrl]+[Delete] Löschen Linie
[Ctrl]+[A] Auswahl alles
[F5] Springe in Linie
[Ctrl]+[D] Standardformat
[Ctrl]+ [Alt]+[F] Setzen Stützenformat
[Ctrl]+[R] Setzen Ergebnistyp (für Ergebnistabellen)
[Ctrl]+[G] Ändern eines neuen Querschnitts (für Querschnittstabelle)
[Ctrl]+[M] Ändern eine Querschnitts (für Querschnittstabelle)
[F1] Hilfe
[F9] Hinzufügen einer Tabelle in die Ausgabe
[F10] Ausgabezusammenstellung
Benutzerhandbuch 61

Schnelltasten für die Ausgabezusammenstellung

[Ctrl]+[T] Einfügen Text


[Ctrl]+ [Alt]+[B] Einfügen Seitenumbruch
[Ctrl]+[W] Ausgabe als RTF-Datei
[F3] Vorschau
[Ctrl]+[P] Drucken
[Ctrl]+[Delete] Löschen
62 AxisVM 7

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Benutzerhandbuch 63

2. Menü

2.1. Datei

Die einzelnen Menüpunkte werden im Folgenden erläutert.

2.1.1. Neues Modell

Erstellt ein neues unbenanntes Modell. Benutzen Sie diesen befehl um


eine neue Modelleingabe zu starten. Wenn das aktuelle Modell nicht
gespeichet wurde erfolgt eine Abfrage ob Sie dieses speichern wollen.
Sie müssen einen Namen für das neue Modell angeben. Sie können die
Voreinstellungen und Einheiten setzen. Sie können Projektangaben
machen die beim Ausdruck auf jeder Seite erscheinen. Ein neues
Modell benutzt die Voreinstellungen.

2.1.2. Öffnen

Öffnet ein bestehendes Modell in AxisVM. Wenn das aktuelle Modell


[Ctrl]+ [O] nicht gespeichet wurde erfolgt eine Abfrage ob Sie dieses speichern
wollen.
Dieser Befehl öffnet die unten gezeigte Dialogbox. Wenn Sie sich im
gewünschten Ordner befinden wählen Sie den Modellnamen.

F Die Dateien, die die Eingabedaten enthalten werden mit Dateina-


me.AXS gesichert, und die Ergebnisdaten mit Dateiname.AXE .
64 AxisVM 7

Modelle im
aktuellen
Verzeichnis

aktuelles
Laufwerk

Vorschau
Die Daten des
Modells

2.1.3. Speichern

[Ctrl]+ [S]

Dient zum Speichern der Daten des aktuellen Modells. Die gesicherten
Daten werden mit dem selben Namen gespeichert, den man beim
Öffnen benutzt hat. Wenn das aktuelle Modell noch keinen Namen
hat, wird beim Speichern die Speichern unter.. Funktion aktiviert. Wenn
man im Einstellungen/Grundeinstellungen Menüpunkt die Erstellung
von Sicherheitskopie auf aktiv schaltet, wird vor dem Speichern ein
~
Sicherheitskopie mit dem Modellname. AX. erstellt.

2.1.4. Speichern unter….

Speichert das aktuelle Modell unter einem neuen Namen.


Diese Befehl öffnet die Dateiauswahl-Dialogbox.

Modell Modell die mit älteren Versionen von AxisVM erstellt wurden werden
konvertieren beim öffnen automatisch in das aktuelle Dateiformat umgewandelt.
Die Befehle Speichern/Speichern unter bietet die Möglichkeit in älteren
Versionsformaten zu speichern.
Benutzerhandbuch 65

2.1.5. Export

DXF Datei Das geometrische Netz des aktuellen Modells (Linien, Knotenpunkte)
wird in DXF Format mit dem angegebenen Dateiname.DXF gespei-
chert. Das Netz wird in 3D mit dem reellen Maßstab gespeichert.
Wenn das Modell auch Flächenelemente enthält, so werden diese auch
in das DXF Format konvertiert. Mit diesen Elementen ist die perspek-
tivische Darstellung und die fotorealistische Darstellung möglich (z.B.:
3D Studio ).
AOF Datei In dem Programm AxisVM erzeugten Stabkonstruktionen können in
AOF-Format (AxisVM Object File) ins ArchiCAD 6.0 und 6.5 exportiert
werden.
F Achtung! Die AOF Dateien können vom Programm ArchiCAD nur dann
eingelesen werden, wenn Sie die Datei Axisvm.apx ins Verzeichnis
AddOns hineinkopieren.
Xsteel Datei Die Funktion erstellt eine Datei, die vom Stahlbau-CAD-Programm
„Xsteel“ verwendet werden kann. Die Datei enthält die i-j Endkoordi-
naten der Stab- und Fachwerkstabelemente, die zugehörigen Quer-
schnittsdaten, und den Referenzpunkt, von dem die räumliche Aus-
richtung der Elemente bestimmt werden.
BoCad Datei Die Funktion erstellt eine Datei, die vom Stahlbau-CAD-Programm
„BoCad“ verwendet werden kann. Die Datei enthält die i-j Endkoordi-
naten der Stab- und Fachwerkstabelemente, die zugehörigen Quer-
schnittsdaten, und der Referenzpunkt von dem die räumliche Aus-
richtung der Elemente bestimmt werden.
Exportieren von Im Programm ist es einstellbar, ob nur ausgewählten Elemente oder
ausgewählten das ganze Modell in eine Datei exportiert wird.
Elementen
66 AxisVM 7

2.1.6. Import

ArchiCAD Importiert eine ACH-Datein in AxisVM. Das Ach-Dateiformat wurde


.ach datei speziell entwickelt um Graphisoft ArchiCAD Dateien in AxisVM zu
laden und zu berechnen.
AxisVM erstellt die Querschnitte aus den geometrischen Angaben des
ArchiCAD-Objektes. AxisVM kann aus den ArchiCad-Objekten ein
Rechenmodell erstellen (Siehe... 3.9.18. ArchiCAD Modell)

Von den markierten Objekten kann ein statisches Modell automatisch


generiert werden. Das somit definierte statisches Modell wird ein Teil
des Netzes.
F Um eine *.ach Datei zu erstellen, kopieren Sie die Axisvm.apx Datei in
das AddOns Verzeichnis von ArchiCAD 6.0,6.5 oder 7.0.
Schritte des Sicherns eines ArchiCAD Modells:
1. Schalten Sie die Layer (Folien) und Objekte ein, die Sie später in
AXISVM darstellen wollen.
2. Stellen Sie die perspektivische Darstellung des Modells ein.
3. Starten Sie den Save As Dialog.
4. Wählen Sie das AxisVM Dateiformat aus der Liste.
5. Geben Sie den Filename an (filename.ach).
6. Wählen Sie ein Verzeichnis, wo Sie das File speichern wollen.
7. Schließen Sie das Dialogfenster mit OK.
Siehe noch… 3.9.18. ArchiCAD Modell

AutoCAD Aus einer AutoCAD Datei (DXF Format) kann das Programm das
*.dxf Datei Liniennetz des AutoCAD Modells einlesen. Die DXF Datei kann mit
einer AutoCAD 12, 13, 14 oder 2000 erstellt werden. Die Bögen und
Kreise werden in einen Polygonzug konvertiert, wenn sie als aktives
Netz geladen waren und werden als Kreisbögen dargestellt, wenn sie
als Hintergrundbild platziert werden. Die Länge der Polygonelemente
werden von der Abweichung des Kreisbogens beeinflusst. Man kann
das so eingefügte Netz in zwei Formen anwenden, als aktives Netz
und als Hintergrundlayer:
Benutzerhandbuch 67

Sie müssen angeben ob die importierte DXF-Datei ein aktives Netz ist
oder nur als Hintergundfolie benutzt werden soll.

Aktives Netz:
Das eingefügte Netz ist identisch mit dem Netz, das im Programm er-
stellt wurde. Es kann auf gleiche Weise angewendet und weitereditiert
werden.
Hintergrundlayer:
Das eingefügte Netz ist zwar auf dem Bildschirm dargestellt, kann aber
nur indirekt auf das statische Modell angewendet werden. Es funktio-
niert als Hintergrundlayer, welcher die Orientierung bei der Daten-
eingabe vereinfacht (z.B.: man kann die Deckengrundrisse, Schnitte
von einer Architektzeichnung importieren, usw.).
Für die Punkte und Linien des Hintergrundlayers ist der Kursor “sen-
sibel“, deshalb können sie beim Konstruieren als Hilfspunkte, Hilfs-
linien benutzt werden.
$ Der Hintergrundlayer wird mit grüner Farbe dargestellt.
Parameter EingabeEinheiten:
Sie müssen die Längeneinheiten der importierten DXF-Datei eingeben.

Maximale Abweichung vom Kreisbogen:


Kreise und Kreisbogen werden in Polygonzüge konvertiert. Die Länge
der Polygonelemente wird vom Parameter „e“ beeinflusst.

Netzkontrolle
Die Doppelknotenpunkte werden dabei ausfiltriert. Liegen zwei Punkt
näher als der vorgegebene Wert, werden die Punkte in einen neuen
Punkt zusammengefaßt. Die Koordinaten des neuen Punktes werden
die Mittelwerte des ursprünglichen Punktepaares sein.
Positionieren
Benutzend des Positionieren-Knopfes kann man das DXF-Zeichnung
im Koordinatensystem beliebig positionieren.

AxisVM Die Eingabedateien eines gewählten AxisVM Modells werden in das


*.axs Datei aktuelle Modell eingefügt. Die so entstandenen Doppelpunkte und
Doppellinien werden laut der eingestellten Kontrollkriterien ausfilt-
riert. Dort, wo verschiedene Elemente sich einander verdecken, behält
das Programm das, im aktuellen Modell definierte, Element. Unter den
68 AxisVM 7

Materialtypen, Profilen, Referenzpunkten und Vektoren werden nur


diejenigen eingefügt, die im aktuellen Modell noch nicht definiert
wurden. Wenn das eingefügte Modell Lastfälle und Lastfallkombina-
tionen enthält, werden diese als Neue Kombination definiert. Die
definierten Lastfälle werden auch als neue Lastfälle definiert.
Wenn im aktuellen Modell kein Lastfall oder Lastfallkombination defi-
niert ist, oder das importierte Modell Lastfälle mit dem selben Namen
enthält, so werden die Lastfälle im aktuellen Modell unverändert.
Wenn im Modell eine Last definiert ist, welche im aktuellen Lastfall
nur einmal vorkommen darf (z.B. Temperaturänderung), wird in dem
vereinigten Lastfall nur die Last des aktuellen Modells berücksichtigt.
Die Einstellungsparameter des Details, des Schnittes und der Perspek-
tive werden auch importiert. Die Details mit dem selben Name werden
vereinigt.
Beim Importieren erscheint das folgende Dialogfenster.

Benutzend des Positionie-


ren-Knopfes kann man das
AxisVM Modell im Koordi-
natensystem beliebig posi-
tionieren.
Stereo Vom Programm werden die Dateien der Dreiecksnetze der Oberfläche
Lithography aus einer binären - STL Format - Datei eingelesen. Im Netzwerk even-
*.stl Datei tuell vorkommenden mehrfache Knotenpunkte und uneigentlichen
Dreiecke werden ausgefiltert.

2.1.7. Kopfzeile

Sie können zu jedem Modell zwei Kopfzeilen zuordnen, die beliebig


auszufüllen sind.
F Die zwei Kopfzeilen erscheinen auf allen ausgedruckten Seiten.

2.1.8. Drucker einrichten

Parametereinrichtung des Standarddruckers.


Benutzerhandbuch 69

2.1.9. Drucken

Hier können die Druckparameter eingestellt werden.


G +p
Ausgabe Ausgewählter Drucker Grundeinstellungen

Ausgabe
Angabe der Art des Druckens. Möglichkeiten: direkt zum Drucker
/Plotter, in DXF , BMP , WMF/EMF Dateiformat.
Drucker
Einstellung des Typs und der Parameter des Druckers. Wenn man
die Drucken in Datei Funktion wählt, wird eine Dateiname.prn Datei
erstellt. Die Anzahl der Kopien kann eingestellt werden. Durch
anklicken den Taste „Einstellung“ wird die Druckereinstellungs-
box von Windows aktiviert.
Maßstab
Einstellung des Maßstabes der zu druckenden Zeichnung. Im Falle
von Perspektive oder 3D Darstellung beim Exportieren eine Meta-
Datei kann der Maßstab nicht eingestellt werden.
Bitmap Größe (BMP, JPG)
Setzt die Bitmapgröße in Pixeln, inch, mm or cm und die
Auflösung in dpi (dots per inch).
Ränder
Einstellung der Einheit und Abmessungen der Ränder. Mit Hilfe
der Fangpunkte lassen sich die Größe und Lage modifizieren.
Ansicht
Zeigen des Druckbildes. Wenn der Drucker das Ausgabegerät ist,
verwandelt sich der Kursor zu einer Hand im Druckbild. Hält man
die linke Maustaste gedrückt und bewegt die Maus, kann man das
Druckbild innerhalb des Rahmens verschieben. Diese Verschie-
bung beeinflusst nur das Druckbild.
70 AxisVM 7

Kopfleiste
Einstellung des Datums, Bemerkung und der Anfangsseitennum-
mer.
Orientierung
Wahl zwischen stehendem oder liegendem Format.
Farbeneinstellung
Wenn ein Farbdrucker vorhanden ist, können Farbe oder Grau-
stufen eingestellt werden.
Wenn nur Schwarzweißdrucker vorhanden ist, und Farbdruck
eingestellt ist, wird der Druckertreiber die Konvertierung der Far-
ben ins Graustufen durchführen. Wenn Graustufen gewählt wur-
de, wird AxisVM die Konvertierung übernehmen. Mit einen Test-
ausdruck können Sie das beste Verfahren auswählen.
Papiergröße
Auswahl der entsprechenden Papiergröße.
Fenster
Wenn mehr Fenster im Bildschirm dargestellt sind, kann hier ein-
gestellt werden, ob alle oder nur einen ausgewähltes Fenster zu
drucken ist.
Schriftarten
Einstellung der Größe und der Art der gedruckten Buchstaben.
Stiftdicken
Einstellung der Linienbreiten beim Drucken.
Das Programm zeichnet die Auf-
lager mit dicker Linienstärke, die
Niveaulinien, die Schnittdiagram-
me – mit Ausnahme das Verschie-
bungsdiagramm - und die Balken-
bewehrungsdiagramme werden
mit mittlerer Linienstärke darge-
stellt. Alle anderen Linien werden
mit Haarlinie (Nullbreite) gezeich-
net.
Fenster ausgeben
Bestimmt ob das aktuelle Fenster oder alle Fenster ausgegeben
werden.

Drucken in Datei
Der Benutzer kann die Ein- und Ausgabedateien in Datei drucken
lassen. Das Programm erstellst dann eine Name.prn Datei und die
Datei wird im Dialogfenster eingestellten Verzeichnis gespeichert..
Benutzerhandbuch 71

Wenn die Datei name.prn bereits besteht, können Sie die Ausgabe
anhängen oder die bestehende überschreiben.

Die schon existierende prn-Datei kann man erweitern oder über-


schreiben.
Drucken in Datei ist so auch zu bewerkstelligen, wenn man unter
Windows im Fenster Start/Einstellungen/Drucker mit der rechten Maus-
taste auf den gewünschten Drucker klickt und da im Fenster Ein-
stellungen/Detail den Druckerport auf Datei umstellt. So kann man
allerdings die prn-Dateien nicht zusammenheften.
Drucken von Tabellen und Bereiche
Beim Drucken aus Tabelle ist es einstellbar, ob die gerade oder unge-
rade Seite der Tabelle oder welcher Bereich der Tabelle gedruckt wer-
den soll.
Zum Beispiel: Wenn im Feld Bereiche 1, 3, 7-10, 20-18 geschrieben
wird, werden in der Reihenfolge die 1., 3., 7., 8., 9., 10., 20., 19., 18.
Seiten der Tabelle ausgedruckt.
72 AxisVM 7

2.1.10. Drucken aus Datei

Die in Datei gedruckte beziehungsweise in Datei zusammenheftete


Information kann man aus dem folgenden Dialogfenster drucken.

2.1.11. Modelldatenbank

Man kann Informationen über die gespeicherten Modelle abfragen,


und Dateibefehle (Kopieren, Löschen, Umbenennen) können hier
durchgeführt werden. In den zwei Fenstern auf dem Bildschirm kön-
nen die aktuellen Verzeichnisse separat eingestellt werden. Die aus-
gewählten Dateien können von dem einen Verzeichnis ins Andere
kopiert werden. Mit dem Bewegen des Kursors (Pfeil) kann man auf
jeden Modellnamen klicken und mit dem Öffnen Symbol die Datei
öffnen.
$ Die AxisVM Modelldateien haben das Symbol . Wenn ein Modell
eine Ergebnisdatei besitzt hat das Symbol eine blaue Ecke .
Benutzerhandbuch 73

Einstellung des Laufwerkes Aktuelles Verzeichnis

Aktuelles Modell

Neues Verzeichnis
Erstellung eines neuen Verzeichnisses mit angegebenem Namen.
Kopieren
Kopieren der ausgewählten Modelle in ein Verzeichnis. Man kann
damit auch die Ergebnisdateien kopieren.
Umbenennen
Umbenennen des ausgewählten Modells oder Modelle, oder be-
wegen der Dateien in ein anderes Verzeichnis.
Löschen
Löschen der ausgewählten Modelle. Man kann die beiden zugehö-
rigen Dateien oder nur die Ergebnisdatei löschen.
Öffnen
Öffnung des ausgewählten Modells.

$ Die AxisVM Modelldateien sind mit einem Symbol markiert. Wenn


zur Modelldatei auch eine Ergebnisdatei gehört, so ist die rechte
untere Ecke des Symbols blau.

Ansehen
Die Darstellung der Zeichnung des aktuellen Modells. Abhängig
von seinen Dimensionen können Vorderansicht, Draufsicht oder
ein perspektivisches Bild dargestellt werden. Neben der Abbildung
sieht man die Dateien des Modells.
Schließen
Verlassen der Modelldatenbank.

2.1.12. Materialdatenbank

AxisVM unterstützten eine voreingestelllte Materialdatenbank (diese


beinhaltet die häufig verwendeten) und bietet die Möglichkiet eigene
Materialien einzugeben. Jedes Material benötigt einen eigenen Namen
74 AxisVM 7

Die Materialliste ist durch die Datei/Materialdatenbank oder durch die


Tabelleneditor zu erreichen.
Die Datenbank enthält die Eigenschaften der einzelnen Materialen, die
in der Bauingenieurpraxis vorkommen. Die Datenbank kann man be-
liebig modifizieren oder neue Daten addieren. Die Materialien der
Datenbank können in jeder Materialtabelle eines Modells eingefügt
werden. Wenn mehrere Materialien mit dem selben Namen angege-
ben sind, werden sie in der Tabelle als _Nummer gespeichert.
Die Materialdatenbank beinhaltet die charakteristischen Werte der – in
der Praxis eines Statikers vorkommenden - Materialien nach den Nor-
men Eurocode und DIN. Der Benutzer kann diese Datenbank nach
seinem Anspruch beliebig erweitern bzw. modifizieren. Die hier aufge-
listeten Materialien sind bei allen Modellen einsetzbar.
Die Materialdatenbank erfasst folgenden Daten des Materials:
Typ des Materials: [Stahl, Beton, Holz, Aluminium, andere Mat.],
Nationale Norm, Materialnorm,
Name des Materials,
Farbe bzw. Umrissfarbe des Materials

Rechnungsparameter:
Sie können Iso- oder Orthotropes Material angeben.

Ex E-Modul in lokaler X-Richtung


Ey E-Modul in lokaler Y-Richtung
ν Querdehnzahl
αT Temperaturkoeffizient
ρ Dichte

Im Falle vom Holz:


ρ lufttrockene Rohdichte (12% Feuchtegehalt), E-Modul aus Biegever-
suchen bestimmt. Das Kriechen ist nicht berücksichtigt.
Im Falle vom Beton:
Der E-Modul gehört zu den Dauerlasten (Ebt).
Benutzerhandbuch 75

Bemessungsparameter:
fy Fließgrenze, Streckgrenze
fu Zugfestigkeit
Stahl
f y* Fließgrenze (40 mm < t < 100 mm)
f u* Zugfestigkeit (40 mm < t < 100 mm)
EC f ck Charakteristische Druckfestigkeit des
Probenzylinders nach 28 Tagen
γc Sicherheitsfaktor
Beton α Abminderungsfaktor
Φt Kriechzahl

σb zulässige Druckspannung
DIN
1045 Beton
σ bZ zulässige Zugspannung

f ck Charakteristische Druckfestigkeit des


DIN Beton Probenzylinders nach 28 Tagen
1045-1 fck , cube Charakteristische Würfeldruckfestigkeit

γc Sicherheitsfaktor

Neues Material Bei der Eingabe eines neuen


Materials öffnet sich das fol-
gende Dialogfenster
Wenn man einer Materialname
mehrmals verwendet, werden
sie, um sie unterscheiden zu
können, mit Name_laufende
Nummer fortlaufend numme-
riert.
F • Das Programm benutzt ein
linear elastisches Materialge-
setz (anhand des Hookeschen
Gesetzes) und isotropes Mate-
rial zum Definieren der Fach-
werkstäbe, Stäbe, Rippen-,
Platten-, Scheiben-, Schalen-
und Auflagerelemente. Nicht-
lineares Verhalten wird im
Falle von Kontaktelement, Fe-
der (wenn Grenzkraft angege-
ben ist), nichtlinearem Lager
und beim nichtlinearen Fach-
werkstab ermöglicht.

• Das nichtlineare Materialgesetz wird nur bei nichtlinearer Be-


rechnung berücksichtigt.

2.1.13. Profildatenbank

Zum Programm gehört eine Datenbank von Stahlprofilen, Betonquer-


schnitten, die durch Tabellenanwendung zu erreichen ist.
In der Datenbank sind die Stahlprofile nach Euronorm und anderen
Normen enthalten.
76 AxisVM 7

Man kann eine neue Tabelle mit dem Datei/Neue Profiltabelle Befehl er-
stellen.
Der Tabellenname und Typ soll hier angegeben werden. Die Datei
wird im AxisVM Verzeichnis unter dem Filename.sec Name gespei-
chert.
Der Tabellenname der aktiven Tabelle oder ein Profil in der Tabelle las-
sen sich modifizieren, und auch löschen.
F Die Rückgängig Funktion (Undo) funktioniert bei der Datenbank nicht.
Befehl Tabelleneigenschaft in der Tabellenanzeige
Benutzerbibliothekseigenschaften können über Datei / Löschen Quer-
schnittstabelle in der Tabellenanzeige gelöscht werden. Sie können
Werte in eine Bibiothek als DBaseIII-Datei Importieren oder Exportie-
ren über den Befehl Datei / Importieren dBase-Datei.
In der Tabelle können beliebig viele Profile erstellt, modifiziert und ge-
löscht werden. Die Profiltabellen kann man auch aus Dbase Dateien
oder durch deren Schnittstelle importieren. Im Tabellenanwendungs-
programm können die Profildaten mit der grafischen Informationen
zusammen kopiert werden. In andere Anwendungen können durch
die Zwischenablage nur die numerischen Daten übergeben werden.
Sie können ein neues Profil zu einer Tabelle addieren. Erstellen Sie
eine neue Zeile (Editieren/Neue Zeile oder CTRL+INS oder + Taste in
der Ikonbox), und tippen Sie die Werte ein.
Ein neuer Querschnitt kann auch mit dem grafischen Querschnitts-
editor erstellt werden. (Editieren/Neues Profil grafisch erstellen,
CTRL+G). Die Profile in der Tabelle können grafisch geändert wer-
den, wenn die nötigen grafischen Informationen vorhanden sind (Edi-
tieren/Querschnitt grafisch ändern, CTRL+M).
F Die Profileigenschaften wurden anhand der Kataloge der Hersteller
definiert, es empfiehlt sich also vor der ersten Anwendung die
entsprechenden Werte zu kontrollieren.

Die obige Tabelle zeigt das Profil und das Referenzkoordinatensystem


der Querschnitte. Die Eigenschaften die nicht eingegeben wurden
werden vom Programm automatisch berechnet.
Benutzerhandbuch 77

Stahlprofile
Profil Eigenschaften/generierte Daten
h = H z , b = H y , t = t f , v = tw
2bt 3 + ( h − 2t) v 3
Ix = η , η = 1.3
3

h = H z , b = H y , t = t f , v = tw
2bt 3 + ( h − 2t)v 3
Ix = η , η = 1.12
3

h = Hz ,b = Hy
( h + b)t 3
Ix = η , η=1
3

D = H y = H z , d = D − 2t , v = t
D2 − d2 D4 − d4
Ax = π , Ix = π
4 32

h = H z , b = H y , t = t f = tw
78 AxisVM 7

U-Kaltformprofil aus
Dunaújváros.

C-Kaltformprofil aus
Dunaújváros.

Z-Kaltformprofil aus
Dunaújváros.

S-Kaltformprofil aus
Dunaújváros.

J-Kaltformprofil aus
Dunaújváros.

Die Querschnittsdaten Hy, Hz, yG, zG werden nur zur Definition der
Temeraturlasten und in der Darstellung verwendet.
Einige Angaben sind mit den gegebenen Formeln berechnet, deshalb
können sie von den Angaben des Herstellers abweichen.
Benutzerhandbuch 79

Beton- Die am meisten angewandten Rechteck- und Kreisquerschnitte sind in


querschnitte der Datenbank definiert.
Die Abmessungen sind von 20x20 bis 80x80 cm Querschnittsgröße mit
2 cm und 5 cm Stufen vorgegeben.

b = Hy , h = Hz
A x = bh
b3h3
Ix =
3.6(b 2 + h 2 )
bh 3 hb 3
Iy = , Iz =
12 12

D = Hy = Hz
πD 2
Ax =
4
πD 4 πD 4
Ix = , Iy = Iz =
32 64

2.1.14. Graphischer Querschnittseditor

Im Querschnittseditor unterscheiden sich zwei Profiltypen: die dünn-


wandige Profile und die dicken Profile. Ein zusammengesetzter Quer-
schnitt kann nur Teilen aus gleichen Material haben. Die Querschnitts-
teile können Kreise, Rechtecke, Ringe, Polygone oder Teile aus der
Profildatenbank sein. Die Teile können beliebig bewegt, kopiert, ro-
tiert, gespiegelt werden. Nach dem Anlegen der Teile wird das Prog-
ramm die Querschnittswerte und Richtungen der Hauptachsen be-
rechnen. Nach dem Verlassen des Querschnittseditors kann der neue
Querschnitt unter einem Namen in die Tabelle aufgenommen werden.

Sie können Tasttaturbefehle in der gleichen Art benutzen wie im


Hauptfenster
Der OK-Button beendet und schließt den Querschnittseditor und
speichert den Querschnitt in der Querschnittsdatenbank des Modells
unter einen Namen den Sie vergeben.
80 AxisVM 7

Basispunkt Die Querschnittsteile können durch ihren Basispunkt positioniert wer-


den. Ein roter Kreis zeigt den Basispunkt im Bildschirm. Der Basis-
punkt kann durch Anklicken auf einen anderen Teilpunkt umgesetzt
werden. Querschnittswerte

Dünnwandige
Querschnitte

Dünnwandige Querschnitte können zu Ihren Querschnitten hinzuge-


fügt werden.

Rechteck

Definieren eines Rechtecks mit b, v, α Parameter.


F Die Bedingung b > v muss erfüllt werden.

Kreisring

Einen Kreisring ertstellt man mit den Parameter D (Außendurchmes-


ser) und v (Wanddicke) . Die Mittellinie wird automatisch erstellt, als
geschlossener Bereich behandelt und mit gestrichelter Linie dargestellt.
Benutzerhandbuch 81

Polygon Erstellen eines Polygons mit v Dicke. Das Polygon kann durch die

Taste P oder rechte8 Taste beendet werden.


F Wenn Sie ein geschlossenes Polygon eingeben, müssen Sie mit dem An-
klicken des Ikons „Geschlossener Bereich“ dieses Polygon als geschlosse-
nes Bereich definieren.
I-Träger

Die I-Träger werden durch ihre Profilhöhe, -breite, sowie Flansch- und
Stegstärke definiert.
Rechteckige
Stahlrohre

Ein rechteckiges Stahlrohr wird mit der Höhe, Breite und Wanddicken
definiert.
Aus Laden eines Profils aus der Profildatenbank.
Profildatenbank Es können nur dünnwandige Profile ausgewählt werden.

Geschlossener Ein Bereich kann als geschlossener Bereich definiert werden. Diese
Bereich Eigenschaft wird bei der Berechnung der Torsionsträgheitsmomentes
berücksichtigt. Siehe: Berechnung der Querschnittswerte. Eine Teilstrecke
kann nur zu einem geschlossenen Bereich gehören.
Spannungs- Sie können im Querschnitt maximal 8 Punkte definieren, wo die Span-
punkte nungen berechnet werden sollen (der Schwerpunkt wird automatisch
als Spannungspunkt behandelt). Wenn der Querschnitt verschieben
wird, werden diese Punkte auch mitbewegen.
Löschen Durch Betätigung der DEL Taste wird das Dialogfenster am Bildschirm
erscheinen. Beim Schließen des Dialogboxes werden die markierte Ele-
mente, Bereiche oder Spannungspunkte gelöscht.
Elemente Wenn ein Element markiert wurde, der zu einem geschlossenen
Bereich gehört, wird der Bereich auch gelöscht.
82 AxisVM 7

Geschlossener Es löscht die markierten Bereiche.


Bereich
F Wenn ein Profil aus Materialdatenbank geladen wurde, kann der
geschlossene Bereich nicht entfernt werden.
Spannungspunkt Es löscht die markierten Spannungspunkte.
F Der Spannungspunkt im Schwerpunkt kann nicht entfernt werden.
Service Hier können folgende Parameter eingestellt werden: Grid, Schrittweite
des Kursors, Vergrößern/Verkleinern Faktor.

Dicke Profile

Rechteck Erstellen eines Rechtecks mit b (Breite) és h (Höhe) Parameter.

Kreis Definieren eines Kreiselementes mit d (Durchmesser) Parameter.

I Profil Erstellen eines I-Profils mit folgenden Parametern: a1, a2, a3, b1, b2, b3
Die Parameter (a1, a3), (b1, b3) können auch Nullwerte aufnehmen,
dadurch können T, U, L Querschnitte erstellt werden.

Polygon Erstellen einen Polygon-Querschnitt. Das Polygon kann durch der

Taste P oder rechte8 Taste beendet werden.


Aus Laden ein Profil aus Profildatenbank.
Profildatenbank Es können nur dicke Profile ausgewählt werden.

Loch Mit diesem Schalter können Sie ein Loch im Querschnitt definieren.
Das Loch kann Rechteck, Kreis oder geschlossenes Polygon sein, und
wird durch Anklicken des entsprechenden Ikons ausgewählt. Bei einem
gelochten Querschnitt wird das Trägheitsmoment der Torsion nicht
berechnet.
Spannungs- Sie können im Querschnitt maximal 8 Punkte definieren, wo die Span-
punkte nungen berechnet werden sollen (der Schwerpunkt wird automatisch
als Spannungspunkt behandelt). Wenn der Querschnitt verschieben
Benutzerhandbuch 83

wird, werden diese Punkte auch mitbewegen.

Löschen Durch Betätigung der DEL Taste wird das Dialogfenster am Bildschirm
erscheinen. Beim Schließen des Dialogboxes werden die markierten
Elemente oder Spannungspunkte gelöscht.
Element Die markierten Elemente werden gelöscht.
Spannungspunkt Es löscht die markierten Spannungspunkte.
F Der Spannungspunkt im Schwerpunkt kann nicht entfernt werden.
Service Hier können folgende Parameter eingestellt werden: Grid, Schrittweite
des Kursors, Vergrößern/Verkleinern Faktor.
Berechnung Das Programm wird folgende querschnittswerte bestimmen:

Ax Schubfläche in Richtung der lokalen x Achse


Ay Schubfläche in Richtung der lokalen y Achse
Az Schubfläche in Richtung der lokalen z Achse
Ix Trägheitsmoment in Richtung der lokalen x Achse (Torsion)
Iy Trägheitsmoment in Richtung der lokalen y Achse (Biegung)
Iz Trägheitsmoment in Richtung der lokalen z Achse (Biegung)
Iyz Zentrifugalträgheitsmoment
Hy (*) Abmessung in Richtung der lokalen y Achse
Hz (*) Abmessung in Richtung der lokalen z Achse
yG (*) Abstand des Schwerpunktes in y lokale Richtung vom linken
unteren Ecke der Querschnittsumhüllende
zG (*) Abstand des Schwerpunktes in z lokale Richtung vom linken
unteren Ecke der Querschnittsumhüllende
I1 Trägheitsmoment in Hauptrichtung (max)
I2 Trägheitsmoment in Hauptrichtung (min)
α Winkel der I1 Hauptrichtung zur y lok. Achse

Die Querschnittswerte werden mit folgenden Formeln


berechnet:

Ax = ∑A x ,i Iy = ∑ (I y ,i + Ax ,i ⋅ z s2,i )

Iz = ∑ (I z ,i + Ax ,i ⋅ y s2,i ) I yz = ∑ (I yz ,i + Ax ,i ⋅ y s ,i ⋅ z s ,i )

Dünnwandige I x (Torsion ) = ∑I x ,i + ∑I geschlosse nerBereich


x ,i

Dicke/
Vollquerschnitt
I x (Torsion ) = ∑I x ,i

F Das I x Trägheitsmoment für Torsion wird für gelochte


Querschnitte und konkaven Polygonquerschnitte nicht
berechnet. Diese Werte müssen in der Tabelle eingegeben
werden.
84 AxisVM 7

Haupt-trägheitsmomente

2
Iy + Iz  Iy − Iz 
I1 I1 = +   + I yz

2
2  2 
2
Iy + Iz  Iy − Iz 
I2 I2 = −   + I yz

2
2  2 
2 I yz
α tg ( 2α ) =
Iy − Iz

−90 o < α ≤ +90 o , gemessen von der lokalen y Achse.

2.1.15. Beenden

G+q das Programm verlassen.

2.2. Editieren

2.2.1. Zurück (Undo)

[Ctrl]+[Z]

Nimmt das Ausführen eines vorherigen Befehls zurück. Um eine An-


zahl von Befehlen zurück zu nehmen wählen Sie den Pfeil und wählen
die Anzahl aus.
Es sind bis zu 99 Befehle möglich. Diese Voreinstellung kann im Haupt-
menü/Einstellungen geändert werden.

2.2.2. Rückgängig (Redo)

[Shift]+[Ctrl]+[Z]

Nimmt das Ausführen eines vorherigen Undos zurück. Um eine An-


zahl von Undo-Befehlen zurück zu nehmen wählen Sie den Pfeil und
wählen die Anzahl aus. Es sind bis zu 99 möglich. Diese Voreinstellung
kann im Hauptmenü/Einstellungen geändert werden.
Benutzerhandbuch 85

2.2.3. Alle markieren

Siehe ausführlich… 1.9.1.Markierung


[Ctrl]+ [A]

2.2.4. Kopieren

Das kopieren der Abbildung im aktuellen Fenster in die Zwischen-


[Ctrl]+ [C] ablage.

2.2.5. Löschen

Das Löschen der markierten Elemente. Wenn keine Elemente markiert


[Delete] sind, wird die Markierungspalette gestartet, und danach erfolgt das
Löschen.

2.2.6. Tabellenanzeige

Siehe… 1.7 Tabellenanzeige.


[F12]

2.2.7. Ausgabe Zusammenstellen

Siehe… 1.8 Ausgabezusammenstellung.


[F10]

2.2.8. Bild in Gallerie speichern

Siehe… 1.8 Ausgabezusammenstellung.

2.3. Einstellungen

2.3.1. Darstellung

Symbole
[Ctrl]+ [Y] Siehe ausführlich… 1.9.11. Darstellung
86 AxisVM 7

Beschriftung
[Ctrl]+ [L] Siehe ausführlich… 1.7.9. Darstellung

Schalter
[Ctrl]+ [D] Siehe ausführlich… 1.7.9. Darstellung

2.3.2. Service

Siehe ausführlich… 1.9.12. Optionen

2.3.3. Folienmanager

[F11]

Der Folienmanager erlaubt es in AxisVM-Folien, DXF-Folien oder


ArchiCAD-Folien zu verwalten. Während nur eine ArchiCAD-Folie
importiert werden kann, sind mehrere DXF-Folien möglich. Wenn
keine Folien definiert sind erstellt AxisVM automatisch eine Folie für
die Bemassung.
In der linken Seite des Folienmanagers wird ein Explorerbaum der
vorhandenen Folien aufgelistet. Wird eine Folie ausgewählt können
ihre Egenschaften (Name, Farbe, Stil und Größe) mittels der rechten
Knöpfe geändert werden. AxisVM-Folien können nicht geändert
werden. Für alle Elemente: Im der sich öffnenden Dialogbox können
alle Einträge der DXF-Folien gesetzt werden.
Ob eine Folie angezeigt wird oder nicht kann durch Anwahl der
Lampe gesetzt werden.
AxisVM Folie Erstellt eine neue AxisVM-Flie. Sie können den Foliennamen, die
anlegen Farbe, den Stil und den Linientyp setzen.
Löschen Löcht die markierten Folie.
AxisVM-Folie Löscht alle AxsVM-Folien
löschen
DXF-Folie löschen Löscht alle DXF-Folien.
Benutzerhandbuch 87

Leere AxisVm- Löscht alle DXF-Folien die keine Objekte beinhalten.


Folien löschen
Leere DXF-Folien Löscht alle DXF-Folien die keine Objekte beinhalten
löschen

2.3.4. Lineale

Lineale

Siehe ausführlich…. 1.9.5. Lineale

2.3.5. Norm

Setzt die Norm für Normspezifische Berechnungen. Ändern der Norm


ändert die Lastkollektivbildungen und deswegen werden alle Kombi-
nationen und Faktoren gelöscht.
Seismische Berechnungsparameter und Lasten werden ebenfalls ge-
löscht. Zuvor verwendeten Materialien sind entsprechend der neuen
Norm zu ändern.

2.3.6. Einheiten

Setzen der Einheiten für die im Programm verwendeten Variablen (Di-


mension, Anzahl der Vor- und Nachkommastellen). Es können norm-
spezifische Voreinstellungen oder benutzereinstellungen verwendet
werden.
88 AxisVM 7

2.3.7. Gravitation

Setzen der Erdanziehungskraft in eine der globalen Richtungen.


Benutzerhandbuch 89

2.3.8. Grundeinstellungen…

Datensicherheit

Liste der letztgeöffneten Dateien


Hier kann man die automatische Öffnung der letztgeöffneten
Datei, und die Anzahl der zuletzt geöffneten Dokumente einstel-
len, die im Dateimenü dargestellt werden.
90 AxisVM 7

Sicherheitskopie
Einstellung der Erstellung von Sicherheitskopie vor der Speiche-
rung. Sicherheitskopie wird nur von den Eingabedateien erstellt.
Sicherheitskopie beim Speichern: Vor dem Speichern wird von der
letzten Version Sicherheitskopie erstellt. Der Name der Sicher-
heitskopie ist: Modellname.~AX .
Wiederherstellen
Die Anzahl der wiederherstellbaren Befehle kann hier zwischen 1-
99 eingestellt werden. Wenn die Wiederherstellung in Gruppe Funk-
tion inaktiv ist, sind die geometrischen Objekte, die mit einem
Konstruktionsbefehl erstellt wurden, als einzelne Linien wieder-
herzustellen.
Netzwerk time-out
Verwenden Sie einen Netzwerk-Hardwareschlüssel und wird die
eingestellte Zeit überschritten, so wird die Benutzung des AxisVM
abgebrochen.
GruppenUndo
Die GruppenUndo-Funktion erlaubt es eine Reihe von Befehlen in
einem Schritt zurück zu nehmen.

Farben

Hier kann die Hintergrundfarbe des Hauptfensters ausgewählt wer-


den (Weiß, Hellgrau, Dunkelgrau oder Schwarz) Die Farbe der Be-
schriftungen, Symbole, Elemente usw. richten sich nach der Hinter-
grundfarbe.

Schriftarten

Modifizieren der
Schriftarten

Modifizieren der
Schriftarten
Benutzerhandbuch 91

Die Einstellung der Schriftart der Beschriftung, Numerierung auf dem


Bildschirm. Die Einstellung der Schriftart der Beschriftung, Numerie-
rung in den Informationsfenstern.

Dokumentations-
sprache

Die Auswahl der Sprache der gedruckten Tabellen, Zeichnungen. Die,


zur Auswahl stehenden, Sprachen sind: Englisch, Deutsch.

2.4. Ansichten

Vorderansicht
Siehe ausführlich... 1.9.3. Ansichten
[Ctrl]+ [1]
Draufsicht
Siehe ausführlich... 1.9.3. Ansichten
[Ctrl]+ [2
Seitenansicht
Siehe ausführlich... 1.9.3. Ansichten
[Ctrl]+ [3]
Perspektive
Siehe ausführlich... 1.9.3. Ansichten
[Ctrl]+[4]
92 AxisVM 7

Einstellung der Siehe ausführlich... 1.9.3. Ansichten


Perspektive
Vergrößern
Siehe ausführlich... 1.9.2. Verkleinern, Vergrößern
[Ctrl]+ [/],
[+]
Verkleinern
Siehe ausführlich... 1.9.2. Verkleinern, Vergrößern

[Ctrl]+[Shift]+[/],
[-]
Vollbild
Siehe ausführlich... 1.9.2. Verkleinern, Vergrößern
[Ctrl]+ [W]
Verschieben
Siehe ausführlich... 1.9.2. Verkleinern, Vergrößern

[Ctrl]+ [M]
Drehen
Siehe... 1.9.3. Ansichten

Ansicht Undo
Siehe... 1.9.3. Ansichten

Ansicht Redo
Siehe... 1.9.3. Ansichten

Drahtmodell Siehee... 1.9.4. Darstellung

Verdeckte Linien Siehee... 1.9.4. Darstellung

Gerendert Siehee... 1.9.4. Darstellung

Drahtmodell Wenn aktiv so wird während eine Änderung nur das Drahtmodell an-
während gezeigt. Ist die Änderung abschlossen wird die Darstellung auto-
Änderung matisch umgestellt.

2.5. Fenster

2.5.1. Infopalette / Koordinatenpalette / Farbskalapalette


ü Ein-/Ausschaltung der Darstellung von Info-, Koordinaten-, Farbskale-
palette.
Siehe ausführlich...… 1.11. Informationspalette
Benutzerhandbuch 93

2.5.2. Horizontale Aufteilung

Aktives Fenster

Inaktives Fenster

Teilt das aktive Fenster horizontal auf.


In den somit entstandenen zwei Fenstern sind die Darstellungspara-
meter einzeln einzustellen. Dies ist sehr vorteilhaft beim Konstruieren
der Geometrie, bei der Auswertung der Ergebnisse und beim Doku-
mentieren.
Das aktive Fenster kann mit dem Symbol in der rechten Ecke auf Voll-
bild vergrößert werden oder auf die ursprüngliche Größe verkleinert
werden.

2.5.3. Vertikale Aufteilung

Inaktives Fenster

Aktives Fenster

Teilt das aktive Fenster vertikal auf.


In den somit entstandenen zwei Fenstern sind die Darstellungspara-
meter einzeln einzustellen. Dies ist sehr vorteilhaft beim Konstruieren
der Geometrie, bei der Auswertung der Ergebnisse und beim Doku-
mentieren.
Das aktive Fenster kann mit dem Symbol in der rechten Ecke auf Voll-
94 AxisVM 7

bild vergrößert werden oder auf die ursprüngliche Größe verkleinert


werden.

2.5.4. Schließen

Schließt das aktive Fenster.

2.6. Hilfe

Das Hilfesystem faßt die Informationen zur Benutzung des Programms


zusammen. Im Programm wurde auch eine kontext-sensitive Hilfe
eingebaut. Wenn Sie die F1-Taste drücken, wird sofort die
entsprechende Hilfeseite angezeigt.

2.6.1. Inhalt

Das Inhaltsverzeichnis der Hilfe.

2.6.2. AxisVM Home Page

Startet das eingestellte Browser-Programm und öffnet automatisch die


folgende Internet-Seite: www.axisvm.de . An dieser Seite befinden sich
aktuelle Informationen über das Programm und sind Upgrades zu
herunterladen. Technischer Support ist unter der hier angegebenen E-
mail Adresse und Telefonnummer zu erhalten.

2.6.3. AxisVM Update

Verbindet den Internet Rxlorer mit der Webseite von


www.axisvm.com wo immer aktuelle Informationen vorhanden sind.

2.6.4. Info über AxisVM

Es informiert über die


Versionsnummer, über
die verfügbaren Module
des aktuellen Pro-
gramms, über die Num-
mer des Hardware-
Schlüssels und über die
eventuellen Zeitbegren-
zungen.
Benutzerhandbuch 95

2.7. Symbolpalette

2.7.1. Neu

Siehe... 2.1.1. Neu

2.7.2. Öffnen

Siehe... 2.1.2. Öffen


[Ctrl]+[O]

2.7.3. Speichern

Siehe... 2.1.3. Speichern


[Ctrl] + [S]

2.7.4. Undo

Siehe... 2.2.1. Undo


[Ctrl] + [Z]

2.7.5. Redo

Siehe... 2.2.2. Redo


[Shift]+[Ctrl]+[Z]

2.7.6. Neuzeichen

Zeichnet den Fensterinhalt neu.


[Ctrl]+[R]

2.7.7. Folienmanager

Siehe... 2.3.3. Folienmanager


[F11]
96 AxisVM 7

2.7.8. Drucken

Siehe... 2.1.9. Drucken


[Ctrl]+[P]

2.7.9. Tabellenanzeige

Siehe... 1. 7 Tabellenanzeige
[F12]

2.7.10. Ausgabezusammenstellung

Siehe...1.8. Ausgabezusammenstellung
[F10]

2.7.11. Bild speichern

Siehe...1.8 Ausgabezusammenstellung
[F9]
Benutzerhandbuch 97

3. Dateneingabe

3.1. Geometrie

Die geometrische Konstruktionsfläche dient - visuell leicht verfolgbar –


zum Definieren oder Modifizieren der Konstruktionsgeometrie. Dabei
wird das finite Elementenetz des Modells erstellt, auf dem im Weiteren
finiten Elemente definiert werden.
Die Vernetzung bedeutet bei den Platten-, Scheiben- und Schalen-
konstruktionen ein, in der geometrischen Mittelebene der Elemente
liegende, zusammenhängendes Dreiecks- bzw. Vierecksnetz.

Automatisch generiertes Konstruiertes/Editiertes


Dreiecksnetzwerk. Vierecksnetzwerk.

Bei Stabwerken bilden die Netzlinien die Achsen der einzelnen Stäbe,
die Knotenpunkte sind mit den Verbindungen der Stäbe identisch.

3.2. Editionsfläche
98 AxisVM 7

Beim Programmstart wird automatisch das geometrische Konstruk-


tionsmodul aktiv. Die geometrische Konstruktionsfläche ist ein räumli-
ches Koordinatensystem, das mit seinen Koordinatenebenen oder als
eine beliebige perspektivische Abbildung auf dem Bildschirm er-
scheint. Das bedeutet im Falle eines neuen Modells die X-Z Ebene, und
im Fall eines vorhandenen Modells die letzte geöffnete Ansicht. Auf
dem oberen Bildschirmteil, über dem Editionsfenster befinden sich die
geometrischen Editionsbefehle. Sie helfen beim Erzeugen des neuen
Modells. Darüber wird im Punkt 3.8. ausführlich diskutiert.
Die Darstellungsparameter der aktuellen Zeichnung können mit den
Befehlen der linken Symbolleiste eingestellt werden. Siehe ausführ-
lich… 1.9. Symbolleiste

3.2.1. Aufteilung der Arbeitsfläche in mehrere Fenster

Bei komplizierten Konstruktionen ist es notwendig, die Konstruktion


während der Arbeit aus verschiedenen Richtungen zu sehen. Im Inte-
resse der effektiven Arbeit – um häufiges Wechseln zwischen den An-
sichten zu vermeiden – ist es möglich, mehrere Ansichten des Modells
gleichzeitig auf dem Bildschirm darzustellen.

Diese Funktion ist im Menüpunkt Hauptmenü/Fenster erreichbar, und


bietet die folgenden Möglichkeiten an:
Horizontale Das aktuelle Fenster wird horizontal in zwei gleiche Fenster aufgeteilt.
Aufteilung Das obere Fenster bleibt aktiv.
Siehe ausführlich…2.5.2.Horizontale Aufteilung
Vertikale Das aktuelle Fenster wird vertikal in zwei gleiche Fenster aufgeteilt.
Aufteilung Das linke Fenster bleibt aktiv.
Siehe ausführlich …2.5.3.Vertikale Aufteilung
Schließen Das aktuelle Fenster verschwindet.
Das aktuelle Fenster ist immer das Fenster, das zuletzt angeklickt
wurde. Die Fensterbedienungsfunktionen sind nur beim aktuellen
Fenster erreichbar. In jedem weiteren Fenster kann eine beliebige An-
sicht eingestellt werden. Das Ergebnis der Konstruktion erscheint
während der Arbeit in jedem Fenster sofort.
Jedes Teilfenster ist ein vollwertiges Konstruktionsfenster, also alle in
dem geometrischen Konstruktionsmenü verfügbaren Funktionen kön-
nen benutzt werden. Außerdem können Sie alle Befehle in einem Teil-
fenster beginnen und in einem anderen beliebigen Fenster fortsetzen
bzw. beenden.
Nützliche Informationen:
• Während des Befehls kann die Ansicht der aktuellen Fensters ver-
ändert werden.
• Einige Konstruktionsfunktionen können in der perspektivischen
Darstellung nicht oder nur beschränkt benutzt werden.

3.3. Koordinatensysteme

Das Konstruktionsmodell wird auch bei Flächenmodellen in ein räum-


liches, ortogonales Koordinatensystem gelegt. Jeder Punkt der Kon-
struktion ist mit 3 Koordinaten (X,Y,Z) definiert. Zum Definieren der
finiten Elemente können an finite Elemente gebundene, lokale oder an
Referenzrichtungen gebundene, relative Koordinatensysteme ange-
wendet werden.
Zur Erleichterung der geometrischen Dateneingabe haben Sie die
Benutzerhandbuch 99

Möglichkeit, Zylinder- bzw. Kugel-Koordinatensysteme zu benutzen.


Siehe ausführlich... 3.3.2.Hilfs- (Zylinder, Kugel) Koordinatensysteme

3.3.1. Grund- (Orthogonales) Koordinatensystem

Das Programm benutzt ein rechteckiges (orthogonales), rechtsdrehen-


des (rechtshändiges), räumliches Koordinatensystem. In diesem Sys-
tem sind die geometrischen und andere Eigenschaften der Konstruk-
tion zu bestimmen. Die Bildebenen, die man zur Darstellung der Kon-
struktion wählen kann, sind auch im Grund-Koordinatensystem zu
verstehen. Die folgende Abbildung zeigt die Lage der Achsen und das
Verschieben und Verdrehen im positiven Sinn (Rechte-Hand-Regel).

Auch das Grundsystem des geometrischen Editionsmoduls ist das


oben bereits beschriebene orthogonales Koordinatensystem.
Beim einem neuen Modell erscheint automatisch die X-Z Bildebene.
Der Anfangspunkt (Ursprung) des Koordinatensystems ist in der lin-
ken, unteren Ecke des Editionsfensters als ein blaues X dargestellt.
AxisVM unterscheidet zwei Ursprungstypen. Der globale Ursprung ist
fix und gibt den Anfangspunkt des Hilfsnetzsystems ein. Die globalen
Koordinaten können auf der linken Seite des Koordinatenfensters
beim inaktiven „Delta“ Schalter jederzeit abgelesen werden. Ein blaues
X bezeichnet die Position des relativen Ursprungs.Während der
Konstruktion kann der relative Ursprung mit dem Drücken der
[Alt]+[Shift] -Tasten oder der [Insert] -Taste in die gegebene Position des
Kursors jederzeit verschoben werden. Dadurch wird ein lokales
Koordinatensystem definiert, dessen Mittelpunkt der verschobene
Ursprung ist. Mit seiner Hilfe können Sie die Abstände von einem
beliebigen Punkt ablesen, oder bei der Eingabe eines neuen Elements
die Werte von dem in einen beliebigen Bildschirmpunkt verschobenen
relativen Ursprung eingeben. Auch beim Benutzen gebundener Rich-
tungen wird die Definition eines beliebigen Anfangspunkts ermög-
licht. Beim Erzeugen eines neuen Netzelements wird der relative Ur-
sprung in die aktuelle Position automatisch verschoben. Beim Anschal-
ten beiden „Delta“ Schalter ist die Position des relativen Ursprungs
und die des globalen Ursprungs gleich. Das ist z.B. der Fall beim
Definieren eines neuen Modells.
Nützliche Informationen:
• In der X-Y und der Y-Z Bildebene zeigt die dritte Achse senkrecht
zur Bildschirm, aus der Bildebene heraus, deshalb nähert sich das
Objekt zu uns beim Verschieben in positiver Richtung. In der X-Z
Ebene zeigt die dritte Achse in die Gegenrichtung, von der Bild-
ebene nach innen, so entfernt sich das Objekt von uns beim Ver-
schieben in positiver Richtung.
Die globalen Achsen sind mit großen Buchstaben, die lokalen mit klei-
nen Buchstaben bezeichnet.
Siehe noch…3.9.3. Referenzen
100 AxisVM 7

3.3.2. Hilfs- (Zylinder, Kugel) Koordinatensysteme

Bei einigen Modelltypen ist es eine Hilfe, wenn die Geometrie der
Konstruktion nicht nur mit den drei orthogonalen Richtungen (X,Y,Z)
angegeben werden kann. In diesen Fällen stehen die Zylinder- bzw.
Kugel-Koordinatensysteme zur Verfügung. Neben dem Grund-Koor-
dinatensystem kann entweder das eine oder das andere aktuell sein.
Sie können mit den Radioknöpfen der Einstellungen/Editieren/Polare
Koordinaten eingestellt werden.

Wenn das Zylinder-Koordinatensystem eingeschaltet wird, erschei-


nen die drei zugehörigen Eigenschaften an der rechten Seite des Koor-
dinatenfensters. Die Achse des Zylinder-Koordinatensystems ist die
„h“ Achse, die zu der Bildebene jederzeit vertikal ist. Die positive Rich-
tung der Achse stimmt mit der positiven Richtung der orthogonalen
dritten Achse überein. Dadurch können Sie den Abstand eines Punktes
von der Achse des Zylinders mit dem „r“ Parameter und den Rich-
tungswinkel der Linie, die den Punkt mit dem Ursprung verbindet,
mit dem „a“ Parameter eingeben.
Zu dem Kugel-Koordinatensystem gehören drei Parameter. „R“
bedeutet den Abstand des Punktes vom Ursprung, der „a“ Parameter
den auf der Bildebene gemessenen Winkel der Linie, die den Punkt
mit dem Ursprung verbindet, und der „b“ Parameter den Winkel
zwischen der Bildebene und der den Punkt mit dem Ursprung
verbindenden Linie. Das Vorzeichen des „b“ Parameters ist gleich mit
dem Vorzeichen der Tiefe-Koordinate.

Zylinder-Koordinatensystem Kugel-Koordinatensystem

3.4. Koordinatenpalette

Mit Hilfe der Koordinatenpalette kann man sich über die momentane
Position des Kursors in dem globalen oder dem lokalen Koordinaten-
system informieren. Auf der linken Seite der Palette ist der Koordina-
tenwert des orthogonalen Koordinatensystems, auf der rechten Seite
sind die Werte des Hilfs-(Zylinder oder Kugel) Koordinatensystems zu
finden. Mit dem Einschalten des „Delta“ Schalters, der sich neben den
Koordinatenwerten befindet, können die Koordinaten des lokalen
Oregos dargestellt werden. Die neben den Koordinaten erscheinenden
kleinen „d“ Buchstaben zeigen, dass die Funktion aktiv ist.
Benutzerhandbuch 101

Mit dem Drücken der [Alt]-Taste + des Koordinatenzeichens [X], [Y], [Z],
[L], [R], [A], [B], [H], (diese Buchstaben bezeichnen die Koordinaten)
können die Koordinatenwerte befestigt werden. In diesem Fall er-
scheint ein schwarzer Rahmen um den Wert. Das Auflösen des Befehls
passiert mit denselben Tasten oder [Alt]+[Shift].

Nützliche Informationen:
• Das Einschalten des „Delta“ Schalters hat Einfluss auf die Wir-
kungsweise der gebundenen Richtungen. Siehe ausführlich…
3.7.4. Gebundene Richtungen

Die positiven Werte des α Winkels:

3.5. Hilfsnetz- (Grid) System

In dem Editionsfenster kann ein Hilfsnetz beim Auswählen der


Bildebene dargestellt werden, das bei der visuellen Orientierung hilft.
Es gibt zwei Darstellungsarten:

• Netz – die Achsen werden als gelbe Linien, die Netzlinien als
graue Linien markiert
• Punktraster – die Achsen werden als gelbe Kreuze, die Netzteilung
als graue Punkte markiert

Die Teilung des Hilfsnetzes ist im Einstellungen/Editieren/Grid&Kur-


sor in der drei ortogonalen Richtung separat einstellbar. Auch die
Darstellung kann hier ein- und ausgeschaltet werden.

Nützliche Informationen:
• Durch die Einstellung des Hilfsnetzes zu der Größe der
Kursorschrittweite (Snap) kann man ein Raster ausbauen, in dem
die Knotenpunkte nur in die Schnittpunkte der Netzlinien gelegt
werden können. Das ermöglicht eine gut übersehbare Geometrie
der Konstruktion, die sich auf ein Modulsystem gründet.

3.6. Kursorschrittweite (Snap)

Mit diesem Befehl wird ein unsichtbares Gitter bestimmt. Mit Aktivie-
rung des Snaps bewegt sich der Kursor nur auf den Rasterpunkten. Es
gibt unterschiedliche Größen des Kursorschrittes in den drei ortogo-
nalen Richtungen und es ist im Einstellungen/Editieren/Punktraster &
Kursor –Menü einstellbar.
102 AxisVM 7

Mit dem im Ctrl x –Feld einstellbaren Multiplikator kann der Kursor-


schritt verkleinert bzw. vergrößert werden.
Während des Konstruierens ist diese Funktion beim permanenten
Drücken der [Ctrl] -Taste aktiv.
Die Schrittlänge des Kursors wird inaktiv, wenn man den Zeiger auf
eine Linie stellt. In diesem Fall bewegt sich der Kursor auf der Linie.
Beim Gebrauchen der gebundenen Richtungen ist die Schrittlänge des
Kursors in der festgelegten Richtung interpretiert, der Kursor wird sich
also mit dem eingegebenen Kursorschritt in die markierte Richtung
bewegen. Es gibt drei Werte (∆X, ∆Y, ∆Z), und der erste Wert wird die
Bewegung beeinflussen.
Siehe ausführlich…3.7.4. Gebundene Richtungen

3.7. Editorzubehör

3.7.1. Umgebungskreis (Aura)

Diese Funktion hilft Ihnen beim „fan-


gen“ charakteristischer Punkte (z.B.
Knotenpunkte, Elementmittelpunkte)
mit dem Kursor Die Linien und die
charakteristischen Punkte ziehen den
Kursor in einem einstellbaren Abstand
Benutzerhandbuch 103

an sich. Dieser Abstand (die Auragröße), innerhalb dessen die Anzie-


hungskraft wirkt, ist im Einstellungen/Editieren/Aura–Fenster
einstellbar. Die Kursorform zeigt es an, was für ein Element in der ge-
gebenen Position identifiziert wurde. Die Kursorformen sind die fol-
genden:

Knotenpunkt

Halbierungspunkt

Auflager

Netzunabhängige
Einzellasten
Linienlast

Mittelpunkt eines
Kreises
Kreisbogen

Tangente

Referenz

Linie

Fläche

Starrkörperelemente

Schnittpunkt

Vertikale

Lineale

Bereich

Bemassungslinie

Textbox

In dem Fall, wenn mehrere verschiedene Elemente auf einer Stelle ge-
funden wird, dann werden sie nach der vorigen Priorität dargestellt.
Das Programm zeigt immer das Zeichen des Elements an, dessen lau-
fende Nummer in der vorigen Liste die kleinste ist.
Mit doppeltem Symbol bezeichnet das Programm, wenn mehrere glei-
che Elemente auf einer Stelle in Verdeckung gefunden werden.
Nützliche Informationen: Sie können im Koordinatenfenster ablesen,
welches Element von den in Verdeckung liegenden Elementen (z.B.
Punkte) den Kursor an sich gezogen hat.

3.7.2. Die numerische Eingabe eines Koordinatenwertes

Beim Editieren eines Modells werden die Koordinaten eines Punktes


so eingegeben, dass die Koordinatenwerte direkt in die Koordinaten-
Palette eingeschrieben werden. Das Einschreiben in das Koordinaten-
feld hat zwei Weisen:
104 AxisVM 7

Man drückt die Buchstabentaste der Koordinate, dann schreibt man


den Wert ein.
Man klickt mit dem Kursor das gewünschte Feld an, dann schreibt
man den Wert ein.
Die in dieser Weise eingegebenen Koordinaten gelten beim eingeschal-
teten „Delta“ Schalter als die lokalen Koordinaten, beim ausgeschal-
teten „Delta“ Schalter als die globalen Koordinaten. Bei der Eingabe
mehrerer miteinander widersprüchlicher Koordinatenwerte ist immer
der als letzter eingegebene Wert gültig.
Nützliche Informationen:
Es ist leicht, von einem vorhandenen Punkt einen eingegebenen
Abstand in der eingegebenen Richtung abzumessen, wenn der lokale
Orego über den bereits vorhandenen Punkt positioniert wird. Zu der d
a[°] Koordinate müssen den der Richtung entsprechenden Winkel und
zu der d r[m] Koordinate den Abstand eingegeben werden.
Während des Editierens kann der lokale Orego jederzeit in die
beliebige Position verschoben werden. Dadurch sind z.B. der Anfangs-
und Endpunkt einer Linie mit den von zwei verschiedenen Punkten
gemessenen Koordinaten einzugeben.

3.7.3. Abstandmessung

Man sieht den Abstand vorhandener Punkte, wenn man den Orego
bei eingeschaltetem „Delta“ Schalter auf den einen Punkt verschiebt
und den Kursor über den anderen positioniert. Dann kann man den
Abstand beim dL Wert ablesen.

3.7.4. Gebundene Richtungen

Während des Editierens läßt sich jederzeit – sogar während irgendei-


ner Editionsfunktion – die Richtung der Kursorbewegung mit dem
Drücken [Shift] -Taste fixieren. Das Benutzen der gebundenen Rich-
tungen gründet sich auf zwei Winkelwerte:

Angabe
von ∆α

Angabe vom
einzelnen
Richtungs-
winkel

• ∆α, sein Grundwert ist 15°


Während des Drückens der [Shift] -Taste bewegt sich der Kursor
auf einer aus dem lokalen Ursprung gezogenen Linie. Der
Richtungswinkel der Linie ist n*∆α , der n Wert ist der von der
Kursorposition abhängige nächste Wert.
Benutzerhandbuch 105

• Individuelle α
Während des Drückens der [Shift] -Taste bewegt sich der Kursor
auf einer aus dem lokalen Ursprung gezogenen Linie, deren
Richtungswinkel der individuelle α oder α+n*90° ist.

Beim Benutzen von ∆α bzw. Individuellem α gibt es zwei Ursprungs-


typen: in dem Fall, wenn beide „Delta“ Schalter auf der Koordinaten-
Palette ausgeschaltet sind, gilt der globale Ursprung als der Mittel-
punkt der Richtungsfixierung. Ist aber irgendein „Delta“ eingeschaltet,
wird der lokale Ursprung als der Mittelpunkt der Richtungsfixierung
gelten.

n* Dα

Individuelle α+90 ο

Individuelle α

Nützliche Informationen:
• Die Richtungsfixierung die mit ∆α- und mit individuellem α
charakterisiert ist, funktioniert in der perspektivischen Darstellung
nicht.

Die Richtung der Kursorbewegung kann auch in den folgenden


Weisen fixiert werden:
Steht der Kursor auf einer Linie, bewegt er sich infolge des Drückens
der [Shift] -Taste nur in der Richtung, die von der Linie festgelegt
wird. Dieser Befehl funktioniert auch in der perspektivischen
Darstellung.

Gebundene
Richtung

Steht der Kursor auf einem bevorzugtem Bildschirmpunkt, bewegt er


sich infolge des permanenten Drückens [Shift] -Taste auf der Linie,
die den relativen Orego mit dem bevorzugtem Punkt verbindet. Dieser
Befehl funktioniert auch in der perspektivischen Darstellung.
106 AxisVM 7

Schnittpunkt

Knotenpunkt

Linienmittelpunkt

3.7.5. Koordinatensperren

Mit diesem Befehl werden die Daten der Koordinaten-Palette auf


einem gewünschten Wert fixiert. Der Wert verändert sich infolge der
Kursorbewegung nicht. Das Ein- und Ausschalten dieser Funktion
erreicht man durch das gleichzeitige Drücken des Zeichens des Koor-
dinatenwertes und der [Alt] -Taste.

Fixierte X –
Koordinate

fixierter Winkel
Benutzerhandbuch 107

3.7.6. Automatisches Trimmen

Ist das automatische Trimmen aktiv, wird ein Knotenpunkt in dem


Schnittpunkt der Linien beim Erzeugen eines neuen Netzelements
automatisch erstellt und die Elemente werden in zwei Teile geteilt.

Das Aktivieren und das Ausschalten der Funktion geschieht im


Einstellungen / Editieren / Automatisch / Schneiden Menü.

Die Flächenelemente werden in Flächenelemente geteilt. Wenn man


Elemente schneidet, die schon als finite Elemente definiert sind, wer-
den alle ursprüngliche Eigenschaften sowie Lasten auf die neuen
Elemente übertragen.

3.8. Befehle im geometrischen Editor

Dieser Befehl dient zum Erzeugen neuer Netzelemente bzw. zur


eventuellen Modifikation ihrer Parameter. Hier befinden sich die
Befehle für Kopieren, Bewegen und Formenänderung der Elemente.
Die vorhandenen Elemente können mit ihrer Hilfe aufgeteilt bzw. eine
Netzkontrolle kann auch durchgeführt werden.

Nützliche Informationen:
Wenn man in Detailansichten arbeitet, werden beim Erzeugen eines
neuen Elementes die eingeschalteten Details mit den neuen Elementen
automatisch ergänzt, falls die Einstellung der automatischen Detail-
bedienung aktiv ist (Service / Edition / Automatisch / Detailbedie-
nung).

3.8.1. Knotenpunkt

Mit dieser Funktion läßt sich der Knotenpunkt, ein Grundelement des
finiten Elementmodells generieren.
Die Eingabe eines Knotenpunktes kann in den folgenden Weisen pas-
sieren:
• Mit dem Anklicken der linken Maustaste wird ein Knoten bei der
aktuellen Position des Kursors erzeugt
• Auf der Koordinaten-Palette generieren Sie einen Knoten mit der
numerischen Koordinatenangabe.
Ein neuer Knoten kann auch an vorhandenen Linien definiert werden.
Ist das automatische Trimmen aktiv, wird die Linie durch den neuen
Knoten automatisch in zwei Teile geteilt. Ist das Trimmen inaktiv, wird
ein Knotenpunkt erzeugt der von der Linie unabhängig ist. Ein neuer
Knotenpunkt, welcher innerhalb oder am Rand von Flächenelementen
oder in der Ebene des Elements erzeugt wird, teilt das Flächenelement
in mehrere kleine Elemente auf, falls das automatische Trimmen aktiv
geschaltet ist. Wenn die ausgewählten Elemente bereits finite Ele-
ments- und Lastzuordnung haben, werden diese Eigenschaften auf die
neuen Elemente übertragen.
Nützliche Informationen:
• In der perspektivischen Darstellung läßt sich ein neuer Knoten nur
mit Koordinaten oder auf einem vorhandenen Element
generieren.
108 AxisVM 7

• Während der Netzkontrolle werden die Knotenpunkte, die näher,


als der vorgegebene Wert, zueinander liegen, vereinigt.

3.8.2. Linie

Mit diesem Befehl kann das andere Grundelement des finiten


Elementmodells, die Linie, erzeugt werden. Die Linie dient bei der
Definition der finiten Elemente als Stabelement, Starrkörper oder
Kante eines Flächenelements.
Mit dem permanenten Drücken der linken Maustaste über dem Funk-
tionssymbol kann man unter den folgenden Möglichkeiten wählen:
Linie Erzeugt eine Linie, die mit ihren Endpunkten angegeben wird. Die
Endpunkte können durch Bewegen des Kursors über die gewünschte
Position oder mit der Koordinaten-Palette durch die Eingabe der
entsprechenden Koordinaten angegeben werden.

Polygon Dient zum Erzeugen eines durch die Endpunkte angegebenen Poly-
gonzuges. Der Endpunkt der zuletzt gezeichneten Linie ist automa-
tisch der Anfangspunkt der nächsten Linie.

Das Zeichnen des Polygonzuges kann folgenderweise abgebrochen


werden:
• Das Einzeldrücken der [Esc]-Taste bricht den gerade gezeichneten
Polygonzug ab
• Nach dem zweiten Drücken der [Esc]-Taste wird die Polygon-
zeichnenfunktion geschlossen.
• 8 rechte Maustaste ® Schnellmenü/Abbrechen
• durch das erneute Klicken an den Endpunkt des Polygonzuges

In der perspektivischen Darstellung ist diese Funktion nur unter be-


vorzugten Punkten anwendbar.

Rechteck Erzeugt einen rechteckigen Netzbereich durch Anklicken der gegen-


überliegenden Eckpunkte (die Diagonale). Die Seiten sind parallel zu
den Koordinatenachsen.

Nach der Eingabe des ersten Eckpunktes kann die Funktion mit der
[Esc] -Taste abgebrochen werden. In der perspektivischen Darstellung
ist diese Methode nicht anwendbar.
Benutzerhandbuch 109

Gedrehtes Dient zum Erzeugen eines durch zwei Seiten eingegebenen Rechtecks.
Rechteck Der Winkel zu den Koordinatenachsen ist beliebig.

Nach der Eingabe des ersten Eckknotens oder der ersten Seite kann
die Funktion durch die [Esc] -Taste abgebrochen werden.
In der perspektivischen Darstellung ist die Methode nur unter bevor-
zugten Punkten anwendbar.

Nützliche Informationen:
• Wenn das automatische Trimmen aktiv ist, generiert das Prog-
ramm automatisch einen Knoten in dem Schnittpunkt und teilt die
vorhandenen Linien in zwei Teile.

Siehe ausführlich…3.7.6.Automatisches Trimmen


110 AxisVM 7

3.8.3. Kreisbogen

Mit diesem Befehl kann eine auf Kreisbogen liegende Polylinie ge-
zeichnet werden. Das Programm teilt den Kreis oder Kreisbogen in
Polygone auf. Die Funktion kann durch die [Esc] -Taste abgebrochen
werden.

Definition eines Kreisbogens mit Mittelpunkt, Radius und Mittel-


punktswinkel. Die Funktion ist auch in der perspektivischen Ansicht
aktiv.

Ende des Bogens


Anfang des Bogens

Ein Polygon aus 21


Streckenlinien
Mittelpunkt

Definition eines Kreisbogens mit drei Punkten. Die Funktion ist auch
in der perspektivischen Ansicht aktiv.

Punkt 2
Punkt 3

Ein Polygon aus 21


Streckenlinien

Kreisbogen

Punkt 1

3.8.4. Horizontale Aufteilung

Die Funktion erzeugt eine horizontale Teilungslinie an der aktuellen


Position des Kursors, die eine Ebene definiert, die parallel zu den
oberen und unteren Kanten der Darstellungsebene ist, und auch senk-
recht zur Darstellungsebene steht. In allen Elementen die mit dieser
Teilungsebene geschnitten sind, werden an den Schnittpunkten neue
Knotenpunkte generiert. Wenn diese Funktion mit solchen Elementen
benutzt wird, die bereits finite Element- und Lastzuordnung haben,
dann werden diese Eigenschaften auf die neuen Elemente übertragen.
Benutzerhandbuch 111

Diese Funktion kann in der Perspektive nicht angewandt werden.

Nützliche Informationen:
• Da die Ebene parallel zu einer Koordinatenebene (X-Y; X-Z: Y-Z)
liegen muss, kann diese Funktion in Fällen, wo die Elemente in
einer anderen Ebene liegen, nur so benutzt werden, dass die ent-
sprechenden Elemente zuerst in eine zu der Koordinatenebene
parallelen Ebene gedreht werden, und erst nach der Aufteilung
werden sie zu der originalen Position zurückgedreht.

Drehen vorhandener Elemente Siehe ausführlich…3.8.10.Drehen

3.8.5. Vertikale Aufteilung

Die Funktion erzeugt eine vertikale Teilungslinie an der aktuellen


Position des Kursors, die eine Ebene definiert welche parallel zu den
linken und rechten Kanten der Darstellungsebene ist, und auch senk-
recht zur Darstellungsebene steht. In allen Elementen die mit dieser
Teilungsebene geschnitten sind, werden bei den Schnittpunkten neue
Knotenpunkte generiert. Wenn diese Funktion mit solchen Elementen
benutzt wird, die bereits finite Element- und Lastzuordnung haben,
dann werden diese Eigenschaften auf die neuen Elemente übertragen.

Diese Funktion kann in der Perspektive nicht angewandt werden.


Nützliche Informationen:
• Da die Ebene parallel zu einer Koordinatenebene (X-Z; X-Y; Z-Y)
liegen muss, kann diese Funktion in Fällen, wo die Elemente in
einer anderen Ebene liegen, nur so benutzt werden, indem die
entsprechenden Elemente zuerst in eine zu der Koordinatenebene
parallelen Ebene gedreht werden, und nur nach der Aufteilung
werden sie in die originelle Position zurückgedreht.
Drehen vorhandener Elemente Siehe ausführlich…3.8.9.Drehen
112 AxisVM 7

3.8.6. Viereck- und Dreieckaufteilung

Die Funktion generiert Vierecks-, Dreiecks- oder gemischte Netze.


Dieser Befehl dient zum Generieren des finiten Elementnetzes der
Flächenkonstruktionen.

Viereckaufteilung Erzeugt ein lineares Vierecknetz unter 4 beliebigen Raumpunkten. Die


I. vorhandenen Verbindungslinien zwischen den Punkten werden nach
der entsprechenden Aufteilung auch aufgeteilt. Die Anzahl der Felder
kann für die beiden Richtungen separiert eingestellt werden.

$ Während des Zeichnens wird es mit roter gestrichelten Linie darge-


stellt, wenn sich der Kursor in einer Position befindet, in der kein Netz
konstruiert werden kann (z. B. konkaves Viereck).
Mit grauer gestrichelten Linie werden die Kursorpositionen bezeich-
net, über denen nur ein verzerrtes Netz generiert werden kann.
Verzerrte Elemente sind Vierecke mit einem Innenwinkel kleiner als
30° oder größer als 150°.

Viereckaufteilung Dieser Befehl funktioniert, wie die vorige “Viereckaufteilung I." Funk-
II. tion, hier wird aber auch Diagonale generiert. Das Ergebnis ist ein
Netz aus Dreieck-Elementen. Zum Erreichen der optimalen Form wer-
den immer die kürzeren Diagonalen generiert.
$ Während des Zeichnens wird es in roter Stricherlinie dargestellt, wenn
sich der Kursor in einer Position befindet, in der kein Netz konstruiert
werden kann (z. B. konkaves Viereck).
Mit grauer gestrichelten Linie werden die Kursorpositionen bezeich-
net, über denen nur ein verzerrtes Netz generiert werden kann.
Verzerrte Elemente sind die Dreiecke mit Innenwinkeln kleiner als 15°
oder größer als 165°.
Benutzerhandbuch 113

Dreieck- Erzeugt ein lineares Vierecknetz unter 3 beliebigen Raumpunkten. Das


aufteilung I. Netz enthält auch Dreiecknetz-Elemente bei der als erstes gezeichne-
ten Seite. Die vorhandenen Verbindungslinien werden entsprechend
aufgeteilt. Nach dem Aufrufen der Funktion erscheint ein Fenster, in
dem die Anzahl der Felder einstellbar ist. Während des Zeichnens
wird es in roter Strichlinie dargestellt, wenn sich der Kursor in einer
Position befindet, in der kein Netz konstruiert werden kann. In grauer
Strichlinie erscheinen die Kursorpositionen, über denen nur noch ein
Netz mit verzerrten Elementen dargestellt werden kann. Das Netz ist
parallel zu den Seiten, die mit dem als dritten eingegebenen Knoten
verbunden sind.
Verzerrte Viereckelemente sind die Elemente mit einem Innenwinkel
kleiner als 30° oder größer als 150°.
Verzerrte Dreieckelemente sind die Elemente mit einem Innenwinkel
kleiner als 15° oder größer als 165°.

Dreieck- Dieser Befehl funktioniert wie die vorige "Dreieckaufteilung I." Funk-
aufteilung II. tion, hier wird aber auch die Diagonale der Vierecke generiert. Das Er-
gebnis ist ein Netz aus Dreieck-Elementen. Die Diagonalen sind
parallel zu der als ersten eingegebenen Dreieckseite.
Verzerrte Elemente sind die Dreiecke mit einem Innenwinkel kleiner
als 15° oder größer als 165°.

$ Während des Zeichnens wird es in roter Strichlinie dargestellt, wenn


sich der Kursor in einer Position befindet, in der kein Netz konstruiert
werden kann (z. B. konkaves Viereck).
In grauer Strichlinie erscheinen die Kursorpositionen, über denen nur
noch ein Netz mit verzerrten Elementen dargestellt werden kann.
Verzerrte Elemente sind die Dreiecke mit Innenwinkeln kleiner als 15°
oder größer als 165°.
114 AxisVM 7

3.8.7. Linienaufteilung

Diese Funktion erstellt neue Knoten auf der vorhandenen Linie. Die
Netzlinie wird automatisch in zwei oder in mehrere Strecken auf-
geteilt. Nach der Markierung der aufzuteilenden Elemente erscheint
ein Fenster, in dem die folgenden Möglichkeiten auszuwählen sind:

• nach Verhältnis: teilt die Linie in


zwei Teilstrecken auf und man
kann das Verhältnis der Aufteilung
angeben.

• nach Abstand: teilt die Linie in zwei


Teilstrecken auf und man kann den
Abstand des Teilungspunktes von
dem „i“ Endpunkt angeben

• Gleichmäßig: Unterteilt die Linie in


n gleiche Teile. Die Anzahl der
Teilstücke n ist einzugeben.

Vor der Aufteilung Nach der Aufteilung


Benutzerhandbuch 115

• Gleichmäßig mit Länge: Unterteilt


die Linie in gleiche Teile. Die
Anzahl der Teilstücke ergibt sich
aus der Länge d einer Teillänge die
einzugeben ist.

Wenn die ausgewählten Linien bereits finite Element- und Lastzuord-


nung haben, werden diese Eigenschaften auf die neuen Teilstrecken
übertragen.

Nützliche Informationen:
• Bei der Randlinienaufteilung der definierten Flächenelemente ver-
liert das Element die zugeordneten Eigenschaften.
Die aufzuteilenden Elemente können auch vor dem Anrufen der
Funktion markiert werden.

3.8.8. Schnittpunkt

Wenn die automatische Schnittpunktgenerierung inaktiv ist, kann man die


Schnittpunkte der vorhandenen Linien mit diesem Befehl erzeugen. In
den Schnittpunkten der markierten Linien werden Knotenpunkte
generiert und die betreffenden Linien entsprechend aufgeteilt. Wenn
die ausgewählten Elemente bereits finite Element- und Lastzuordnung
haben, werden diese Eigenschaften auf die neuen Elemente über-
tragen. Ist nur für Linienelemente gültig.

Nützliche Informationen:
• Die geometrischen Elemente können auch vor dem Anrufen der
Funktion markiert werden.

3.8.9. Verschieben

Dient zum Verschieben


oder Kopieren der geo-
metrischen Elemente in
die Richtung eines ge-
gebenen Vektors.

• Schritt: erzeugt Kopien von dem markierten Konstruktionsdetail


in den angegebenen Abständen. Die Anzahl der Kopien ist durch
den N-Parameter angegeben.
116 AxisVM 7

• Aufteilen: erzeugt Kopien von dem markierten Konstruktions-


detail in N-tel Abstände des Verschiebungsvektors. Die Anzahl der
Kopien ist durch den N-Parameter eingegeben.
• Abstand: dient zum Erzeugen von Kopien in die Richtung des
Verschiebungsvektors in d Abständen. So viele Kopien werden
erzeugt, bis den Endpunkt des Verschiebungvektors erreicht aber
nicht überschreitet wird.
• Mehrfach: beliebig viele Kopien werden vom markierten Detail in
Ketten erzeugt. Die Funktion arbeitet folgenderweise: der End-
punkt des Verschiebungsvektors ist gleich der Anfangspunkt des
nächsten Verschiebungsvektors.
• Verschieben: bewegt das markierte Konstruktionsdetail in eine
Richtung mit einem Abstand, die durch den Verschiebungsvektor
angegeben sind.
Mit DXF Layer: mit aktivem Schalter wird die Operation auch an der
Elementen des DXF-Layers durchgeführt.

Die zu verbindenden Knotenpunkte:


Beim Kopieren werden die markierten Knotenpunkte und ihre Kopien
mit Linien verbunden.

Die hier verfügbaren Einstellungen:


• Keine: Das Programm verbindet keine Knotenpunkte.
• Doppelmarkierte: Die markierten Knotenpunkte werden bei per-
manenten Drücken der [Alt] -Taste mit einem wiederholten An-
klicken doppelt markiert.
Beim Kopieren werden die doppelmarkierten Punkte und ihren
Kopien mit Linien verbunden.

• Alle: Alle markierten Knotenpunkte werden mit den kopierten


Knotenpunkten verbunden.

Kopieren der Elemente und der Lasten:


Benutzerhandbuch 117

• Kopieren der Elemente: Mit dem Einschalten der Funktion wer-


den die zu den geometrischen Elementen definierten finite Ele-
mente auf die Kopien übertragen.
• Kopieren der Lasten: Diese Funktion ist nur mit dem Einschalten
der “Kopieren der Elemente“ Funktion erreichbar. Die zu den
finiten Elementen definierten Lasten werden auf die Kopien über-
tragen.

Das Durchführen eines Verschiebens hat die folgenden Schritte:

1. Klicken Sie die „Verschieben“ Funktion an.


2. Markieren Sie die zu verschiebenden Elemente.
3. OK auf der Markierungstafel zum Beenden (zum Bestätigen)
der Markierung.
4. Wählen Sie das entsprechende Verschieben in dem eröffneten
Fenster aus und stellen Sie die zugehörigen, erforderlichen
Parameter ein.
5. OK.
6. Geben Sie den Anfangs- und den Endpunkt des Vektors an.
Eine Bemerkung: die Operation kann auch in der Reihenfolge 2-3-1-4-
5-6 durchgeführt werden.

Nützliche Informationen:
• Wenn in dem Modell eine Konstruktionseinheit mehrmals vor-
kommt, lohnt es sich, sie in einem Exemplar aufzubauen, die fini-
ten Elemente und die Lasten zu definieren, dann in der erforderli-
chen Anzahl zu kopieren.
• Während des Benutzens der „Verschieben“ Funktion bei der Ein-
gabe des Verschiebungsvektors können die auf dem Bildschirm
schon vorhandenen Knotenpunkte und Linien benutzt werden.

3.8.10. Drehen

Die geometrischen Elemente werden um ein gegebenens Drehzent-


rum gedreht und kopiert.
Das Drehen ist immer
senkrecht zur Bildebene
und wird um eine Achse
durchgeführt, der durch
das Drehzentrum geht.
Der Drehwinkel, der An-
fangs- und den Endpunkt
des Drehens werden von
den Winkeln definiert,
die vom Drehzentrum ge-
zogenen Linien und der
Bildebene bestimmt wer-
den.
118 AxisVM 7

• Schrittweise: erzeugt
Kopien N-mal von
dem markierten Kon-
struktionsdetail um
das Drehzentrum.
Das Drehen ist durch
den Drehwinkel, und
mit den Höhenunter-
schieden (h-Parame-
ter) angegeben.

• Aufteilen: erzeugt Kopien N-mals von dem markierten Konstruk-


tionsdetail um das Drehzentrum. Das Drehen ist durch den N-tel
Teil des Drehwinkels und mit den Höhenunterschieden (h-
Parameter) definiert.
• Mit Winkel: dient zum Erzeugen von Kopien in die Richtung des
Drehens mit α−Winkel und mit den Höhenunteschieden (h-
Parameter). Die Anzahl von Kopien ist davon abhängig, wieviel
mal kleiner der α -Winkel als der Drehwinkel ist.
• Mehrfach: die Funktion generiert beliebige viele Kopien um das
gleiche Drehzentrum, in der Bildebene der markierten Objekt, mit
beliebigen Anfangspunkt und Drehwinkel bei jeden Kopien.
• Verschieben: dreht das markierte Konstruktionsdetail um das
Drehzentrum mit dem Drehwinkel und mit einem
Höhenunterschied (h-Parameter).
Mit DXF Layer: mit aktivem Schalter wird die Operation auch an der
Elementen des DXF-Layers durchgeführt.
Die zu verbindenden Knotenpunkte: Siehe … 3.8.8. Verschieben
Kopieren der Elemente und der Lasten: Siehe … 3.8.8. Verschieben
In der perspektivischen Darstellung kann das Drehen nur um eine
Achse durchgeführt werden, die mit der Z-Koordinatenachse parallel
ist. Der Anfangspunkt, der Endpunkt und das Drehzentrum müssen
bevorzugte Bildschirmpunkte sein. Der Drehwinkel ist durch die
Linien bestimmt, die das Drehzentrum überqueren und ihre Projek-
tionen in einer zu der XY-Koordinatenebene parallelen Ebene liegen.

3.8.11. Spiegeln

Das Kopieren und Be-


wegen der geometri-
schen Elemente.
Benutzerhandbuch 119

Im Spiegeln-Fenster sind die folgenden Möglichkeiten auszuwählen:


• Mit Kopie: erzeugt eine Kopie von dem markierten Objekt mit
Spiegeln bei angegebenen Spiegelebene
• Mehrfach: erzeugt Kopie von dem markierten Objekt in beliebiger
Anzahl. Die Ebene wird bei jeder Kopie einzeln angegeben.
• Verschieben: das markierte Objekt wird zur angegebenen Ebene
gespiegelt.
Mit DXF Layer: mit aktivem Schalter wird die Operation auch an der
Elementen des DXF-Layers durchgeführt.
Die zu verbindenden Knotenpunkt: Siehe ausführlich… 3.8.9. Ver-
schieben
Kopieren der Elemente und der Lasten: Siehe ausführlich… 3.8.9. Ver-
schieben
In der perspektivischen Darstellung wird das Spiegeln auf einer zur
XY-Koordinatenebene rechtwinklige Ebene durchgeführt. In diesem
Fall darf die Spiegelebene nur mit den bevorzugten Bildschirmpunk-
ten definiert werden.

3.8.12. Skalieren

Die geometrischen Elemente werden nach dem angegebenen Verhält-


nis skaliert, kopiert.
Das Skalierungsverhält-
nis (Skalierungsfaktor)
in den einzelnen Ach-
senrichtungen wird
vom Verhältnis der lo-
kalen Koordinaten der
originalen und der
neuen Lage des Bezugs-
punktes bestimmt. Die
neuen Koordinaten
eines Punktes werden
die originelle Koordi-
natenwerte multipliziert
mit der Skalierungsfak-
tor in den einzelnen
Achsenrichtungen.
In dem Skalieren-Fenster sind die folgenden Möglichkeiten auszu-
wählen:
120 AxisVM 7

• Schritt: erzeugt Kopien N-mals von dem markierten Objekt. Sie


bekommen die Lage der n-te Kopie als das Produkt der originalen
Koordinaten * Skalierungsfaktor* n.
• Aufteilen: generiert Kopien N-mals von dem markierten Objekt
mit den angegebenen Skalierensverhältnissen. Die Lage der n-te
Kopie wird als das Produkt der originellen Koordinaten *
Skalierungsfaktor * n/N festgelegt.
• Mehrfach: dient zum Erzeugen von Kopien mit dem gleichen
Skalierenszentrum und Bezugspunkt in beliebiger Anzahl. Die
neue Lage des Bezugspunktes ist pro Kopien angegeben.
• Skalieren: das markierte Objekt wird mit den angegebenen Skalie-
rensverhältnisse skaliert
Mit DXF Layer: mit aktivem Schalter wird die Operation auch an der
Elementen des DXF-Layers durchgeführt.
Die zu verbindenden Knotenpunkte: Siehe ausführlich…3.8.9. Ver-
schieben
Kopieren der Elemente und der Lasten: Siehe ausführlich…3.8.9. Ver-
schieben
In der perspektivischen Darstellung werden das Skalierungszentrum,
der Bezugspunkt und seine neue Lage nur mit bevorzugten Bild-
schirmpunkten definiert.

3.8.13. Kontrolle

Dient zum Entfernen der überflüssigen Linien und Knotenpunkt aus


dem Modell oder aus seinem markierten Teil. Liegen zwei Knoten-
punkte näher als der im Intervall-Parameter vorgegebene Wert, wer-
den die Knotenpunkte zu einem neuen Knotenpunkt zusammenge-
faßt. Die Linien, die zwischen diesen Punkten generiert worden sind,
werden auch zusammengefaßt. Der neue Knotenpunkt ist im geomet-
rischen Schwerpunkt der ursprünglichen Knotenpunkte. Nach dem
Anklicken dieser Funktion erscheint ein Fenster, in dem der Wert des
Intervalls eingestellt werden kann. Beim Einschalten des “Markierung
der unabhängigen Punkte und Netze“ Menüpunktes werden die Ob-
jekte gezeigt, die keine Verbindung mit anderen Konstruktionsteilen
haben.

Nützliche Informationen:
Die Netzkontrolle findet den folgenden Fehlertyp nicht. Eine Linie
und ein zu dieser Linie paralleler Polygonzug verdecken sich ein-
ander, und die Anfangs- und Endpunkte der Linie und des Polygon-
zuges haben die selbe Koordinaten.
Benutzerhandbuch 121

In diesem Fall benutzen Sie die Funk-


tion „Schnittpunkt“, damit in den sich
kreuzenden Linien einen Schnittpunkt
automatisch erzeugt wird.

3.8.14. Fläche

Mit diesem Befehl werden die Netzteile markiert, auf denen im späte-
ren finite Flächenelemente definiert werden. Wenn man Flächen (Plat-
ten, Scheiben, Schalen) modellieren will, muss man ein Netz konstru-
ieren, das ein kontinuierliches Viereck- bzw. Dreiecknetz bildet. Die
Fläche-Funktion sucht aus dem markierten Netzteil die mit vier oder
drei Seiten begrenzten, konvexen und ebenen Flächen. Diese werden
registriert und ihr Mittelpunkt wird mit einem weißen Punkt bezeich-
net. Alle Netzlinien, die zu den zu modellierenden Flächen gehören,
müssen – in einem Schritt oder in mehreren Schritten – markiert wer-
den. Nur die so bestimmten Flächen können als Flächenelemente defi-
niert werden.

Nützliche Informationen:
• Das Programm behandelt nur solche Viereckelemente als Ebenen,
wo die maximale Abweichung von der Ebene, die von den drei
anderen Punkten bestimmt wird, kleiner ist als der im Einstellun-
gen / Service / Editieren / Genauigkeit der Konstr. vorgegebene
Wert.

3.8.15. Modifizieren

Dient zur Änderung der bereits definierten geometrischen Elemente.


Die Änderung der Lage eines/einer Knotenpunkts/Linie hat die fol-
genden Schritte:
1. Positionieren Sie den Kursor auf den/die Knotenpunkt/Linie.
2. Während des permanenten Drückens der linken Maustaste, zie-
hen Sie den Knotenpunkt/ die Linie weg.
3. Bewegen Sie den Knotenpunkt/ die Linie in die neue Position
oder schreiben Sie die neuen Koordinaten in Koordinatenpalette
ein, dann drücken Sie eine Befehlstaste.
F Wenn es mehrere markierte Knotenpunkte und/oder Linien gibt
verändert das Modifizieren die Lage aller Knotenpunkte/Linien.
Schnell-Editor: Wenn Sie an einen Knoten anklicken, springen Sie
sofort in die Tabelle, und Sie können dort die Koordinaten editieren.
Wenn mehrere markierte Knoten vorhanden sind, können Sie in der
Tabelle die Koordinaten aller Knoten editieren.
122 AxisVM 7

Mehrere Knotenpunkten können gleichzeitig in eine Ebene justiert


werden, wenn die gewünschte Ebene parallel zu einer Koordinaten-
ebene ist. Die Schritte sind folgende:
1. Klicken Sie einen markierten Knoten an.
2. In der Tabelle markieren Sie die Spalte der gewünschten
Koordinaten.
3. Aktivieren Sie das Menübefehlt Editieren / Gleichen Wert setzen in
der Tabellenanwendung, und geben Sie den Koordinatenwert ein.

3.8.16. Löschen

[Delete] Dient zum Löschen der definierten Objekte.


Der Löschvorgang wird mit folgenden Schritten vollzogen:
1. Während des permanenten Drückens der Shift-Taste, markieren
Sie die zu löschenden Objekte. Zur Markierung können Sie
sowohl den Markierungsrahmen als auch die Markierungspa-
lette benutzen.
2. Drücken Sie die Del-Taste.
3. In dem erscheinenden Fenster bezeichnen Sie die zu löschenden
Elemente.
4. Schließen Sie das Fenster mit der OK -Taste.

F • Geometrie
Wenn das gelöschte Objekt finite Element- und Lastzuordnung
hatte, werden auch die zugeordneten finiten Elemente und Lasten
gelöscht.
F • Elemente
Wenn das gelöschte finite Element auch ein anderes Element- (z.B.
zu einem Plattenelement eine Stütze oder eine Rippe) oder
Lastzuordnung hatte, werden auch die zugeordneten Elemente
und Lasten gelöscht.
• Referenz
Mit den gelöschten Referenzen werden auch die Definitionen und
Lasten der finiten Elemente, zu denen die Referenzen gehört
haben, abgeschafft.
F Nur die markierten Elemente werden gelöscht.
Benutzerhandbuch 123

3.9. Elemente

Definieren der Eigenschaften der finiten Elemente.


Die einzelne finite Elemente werden mit den folgenden Eigen-
schaften definiert:

Finites Material Profil Referenz Steifig- Fläche


Element keit
Fachwerkst • • o
ab
Stab • • • o
Rippe • • o
Scheibe • • •
Platte • • •
Schale • • •
Auflager • •
Starrkörper
Feder o •
Kontakt- •
element
Interface •

o: kann angegeben werden, aber nicht obligatorisch

Mit diesen Funktionen können finite Elemente von verschiedenen


Typen definiert werden. Beim Definieren müssen die notwendigen
Eigenschaften angegeben werden. Im Folgenden werden die Funk-
tionen in Zusammenhang mit den finiten Elementen erläutert.
$ Die schon definierten finiten Elemente werden mit kontinuierlichen
Netzlinien dargestellt, die nichtdefinierten Elemente sind mit ge-
strichelten Linien bezeichnet.

3.9.1. Material

Die Angabe der Materialien die im Modell angewendet werden. Diese


Daten können auch von der Datenbank geladen werden. Wenn ein
schon definiertes Material gelöscht wird, werden die Elemente, die mit
diesem Material definiert wurden, auch gelöscht.
124 AxisVM 7

F Das Programm benutzt ein linear elastisches Materialgesetz (anhand des Hooke-
schen Gesetzes) und isotropes Material zum Definieren der Fachwerkstäbe,
Stäbe, Rippen-, Platten-, Scheiben-, Schalen- und Auflagerelemente. Nichtline-
ares Verhalten wird im Falle von Kontaktelement, Feder (wenn Grenzkraft ange-
geben ist) und beim nichtlinearen Fachwerkstab ermöglicht.
Das nichtlineare Modell wird nur bei nichtlinearer Berechnung berück-
sichtigt.

Selektieren von Die Materialdatenbank enthält die in der Praxis eines Statikers vor-
der Datenbank kommenden Materialkennwerte nach den Normen Eurocode, DIN
und STAS. Die hier - in der Datenbank - definierten Materialien sind
für alle Modelle anwendbar.
Siehe... 2.1.12. Materialdatenbank
Die einzelne finite Elemente werden mit den folgenden Materialeigen-
schaften definiert:

Finites Element E ν α ρ
Fachwerkstab • • •
Stab • • •
Rippe • • •
Scheibe • • • •
Platte • • • •
Schale • • • •
Auflager
Starrkörper
Feder
Kontaktelement
Interface

3.9.2. Querschnitt

Die Definition des Querschnittes vom Stab, Fachwerkstab und Rippe


(der Querschnitt ist prismatisch entlang eines Elementes). Die Quer-
schnitte können auch von der Profildatenbank geladen werden. Die
Querschnittseigenschaften müssen anhand des lokalen Koordinaten-
systems des Fachwerkstabes/Stabes/ oder der Rippe angegeben wer-
den.
Benutzerhandbuch 125

Zu jedem neuen Querschnittstyp wird zuerst ein Name zugeordnet,


dann werden die folgenden Eigenschaften angegeben:

Name
Art der gewalzt, gebogen, geschweißt, andere
Herstellung Herstellungsart.
Form I, U, L, Rohr, Kreis, Rechteck, C, Z, S, J, T,
geschlossener Querschnitt, andere

Ax [cm2] Scherfläche in Richtung der lokalen x -Achse


Ay [cm2] Scherfläche in Richtung der lokalen y –Achse
(nur Rippenelemente)
Az [cm2] Scherfläche in Richtung der lokalen z –Achse
(nur Rippenelemente)
Ix [cm4] Trägheitsmoment in Richtung der lokalen x –Achse
(Torsion)
Iy [cm ]
4
Trägheitsmoment in Richtung der lokalen y –Achse
(Biegung)
Iz [cm4] Trägheitsmoment in Richtung der lokalen z –Achse
(Biegung)
Iyz [cm ]
4
Zentrifugalmoment
Hy (*) [cm] Abmessung in Richtung der lokalen Y –Achse
Hz (*) [cm] Abmessung in Richtung der lokalen Z –Achse
yG (*) [cm] Abstand zwischen der Schwerpunkt des Quer-
schnittes und der unteren linken Ecke des Umhül-
lenden in Richtung der lokalen y –Achse.
zG (*) [cm] Abstand zwischen der Schwerpunkt des Quer-
schnittes und der unteren linken Ecke des Umhül-
lenden in Richtung der lokalen z –Achse.
S.p. Spannungsauswertungspunkt

Alle Querschnittsdaten müssen angegeben werden. Wenn ein schon


definierter Querschnittstyp aus der Tabelle gelöscht wird, werden die
Elemente (Fachwerkstab, Stab, Rippe), die mit diesem Querschnitt
definiert wurden, auch gelöscht. Die Netzlinien bei den gelöschten
Elementen bleiben unverändert.

Mit der Angabe von A y ≠ 0 und/oder Az ≠ 0 können auch die


Verformungen infolge von Schubeinwirkungen berücksichtigt werden
bei den Rippenelementen.
A A
Wo: A y = x Az = x
ρy ρz

A S ′y2
ρz =
Iy2 ∫
( A)
k2
dA

S’y = statisches Moment des


ρ = Schubfaktor abzuscherenden Teiles des Quer-
schnittes auf der y- Schwerachse.
Richtwerte für ρ Schubfaktor:
126 AxisVM 7

Ax
p y = 1.2
AFlansch
p y = p z = 1.2 p y = p z = 1.18
Ax
pz =
ASteg

3.9.3. Referenzen

Definieren von Referenzen die, die räumliche Orientierung / Zuord-


nung des lokalen Koordinatensystems der finiten Elemente erleichtert.
Als Referenzen sind Punkte, Vektoren, Achsen und Ebenen anzu-
wenden.
Die räumliche Position, Orientierung, sowie das Bezugssystem einiger
Parameter (Querschnittsparameter, Beanspruchungen, Richtung der
Bewehrung) des finiten Elementes ist durch das lokale Koordinaten-
system des Elementes definiert.
Bei Flächenelementen sind die Momente mx, my, mxy und die Scheiben-
kräfte qxz, qyz sowie nx, n y, nxy und bei Stabelementen die Schnittkräfte
Nx, Qy, Qz und Mx, My, Mz in dem lokalen Koordinatensystem zu
verstehen.
Das lokale Koordinatensystem eines finiten Elementes kann man mit
Hilfe von Referenzen angeben.
Schnelles Modifizieren: Klickt man auf ein beliebiges grafisches
Referenzsymbol, öffnet sich das Referenzentabelle-Dialogfenster.
Klickt man auf ein Referenzsymbol während mehreren Referenzen
markiert sind, zeigt die sich öffnende Referenzentabelle alle Daten die
zu den markierten Referenzen gehören. Definieren einen Referenz-
vektor oder eine Referenzachse erfolgt durch zwei Punkten, eine Refe-
renzebene ist mit drei Punkten festzulegen. Die Normal- und Rich-
tungsvektoren werden nach dem Abschließen der Tabelle normiert.
$ Die Richtungen des lokalen Koordinatensystems werden auf dem
Bildschirm mit den folgenden Farben dargestellt: x = rot, y = gelb, z
= grün
Die Angabe und Anwendung einzelnen Referenzen wird im untenste-
henden erläutert:

Automatische Automatische Referenzen zu Stäben und Fachwerkstäben:


Referenzen Beim Auswählen „Automatischen Referenzen” wird vom Programm
zu Stäbe und Fachwerkstäbe ein Vektor definiert wie folgt:
• Wenn die Achse des Stabes oder Fachwerkstabes mit der globalen
z-Achse parallel ist, dann zeigt der Referenzvektor in die globale x-
Richtung.
• In allen anderen Fällen wird der Referenzvektor in die globale z-
Achse zeigen.

Automatischer Referenzvektor zu Rippenelemente:


Bei Rippenelemente die zu keinen Flächenelemente verbunden sind,
wird die Zuordnung des Referenzvektors wie bei den Stäbe und
Fachwerkstäbe beschrieben erfolgen.
Ist die Rippe mit einem Flächenelement verbunden, wird die
automatische Zuordnung wie folgt fortgeführt:
• Der Referenzvektor wird mit der Winkelhalbierende der lokalen z-
Achsen der - zu der Rippe - verbundenen Flächenelementen pa-
Benutzerhandbuch 127

rallel angenommen.

Automatischer Referenzvektor zu Flächenelemente:


Zu Flächenelemente wird vom Programm ein Vektor nach den
folgenden Regeln zugeordnet:
Definieren der lokalen x-Achse
• Ist die Fläche mit der globalen x-y Ebene parallel, dann zeigt der
Referenzvektor in dei globale x-Richtung (parallel mit der globalen
x-Achse).
Definieren der lokalen z-Achse
Ist die Flächenebene senkrecht, zeigt der Referenzvektor in den
Koordinatenanfangspunkt. In allen anderen Fällen zeigt der Referenz–
vektor in die globale z-Richtung.

Die Angabe der einzelnen Referenzen werden im Späteren erläutert:

Referenzpunkt Der Referenzpunkt dient zur Bestimmung der räumlichen Orientie-


rung der Auflagerelemente und der Stabelemente (ihr lokales Koordi-
natensystem), und zur Auswahl des positiven Richtungssinnes der x,z-
Achse der Flächenelemente.
Zu jedem Stabelement muss ein Referenzpunkt im globalen Koordina-
tensystem zugeordnet werden. Dieser Punkt bestimmt die räumliche
Lage des Elementes (x, y, z lokale Koordinatenachse) und die positive
Richtung der x-z Ebene und der z Achse.

Definieren des lokalen Koordinatensystems eines Stabelementes mit


einem Referenzpunkt
Referenzpunkt Referenzpunkt

Bei Flächenelementen bestimmt der Referenzpunkt die positive Rich-


tung der lokalen z–Achse.

Referenzpunkt Referenzpunkt

Die positive Richtung der lokalen z-Achse zeigt in den Halbraum, in


dem sich der Referenzpunkt befindet. Die z Achse ist senkrecht zum
Flächenelement (der Referenzpunkt muss nicht unbedingt auf der z-
Achse liegen).
$ Die Referenzpunkte erscheinen auf dem Bildschirm als rote +Zeichen.
Die lokale x Achse des Flächenelementes zeigt in den Referenzpunkt
(der Referenzpunkt muss in der Ebene der Flächenelemente liegen).
128 AxisVM 7

Referenzpunkt

Im Falle von Auflagerelementen, die in der Richtung der Referenz


wirken, dienen die Referenzpunkte folgenderweise zur Bestimmung
der Richtung der Auflagerung:

Referenzpunkt

Wenn mehrere Auflagerelemente zu einem Referenzpunkt zugeordnet


werden, zeigen alle zum Referenzpunkt.

Referenzvektor Bei Flächenelementen kann man das lokale Koordinatensystem der


finiten Elemente mit der Festlegung der Richtung der x- Achse, und
des Referenzpunktes - der in die positive z Richtung zeigt – eindeutig
definieren. Mit der Angabe von Referenzpunkt, -Vektor, -Achse, oder
–Ebene kann man die positive Richtung der x-Achse folgenderweise
definieren:
Die lokale x Achse des Flächenelementes wird parallel zum Referenz-
vektor (der Referenzvektor muss parallel zu der Flächenebene sein).

Definieren des lokalen Systems eines Stabelementes mit Hilfe eines


Referenzvektors
Referenzvektor Referenzvektor

Die Referenzen die zum Element zugeordnet sind, legen die positive
Richtung der lokalen x- und z-Achse fest. Daraus folgt die positive
Richtung der y-Achse, weil ein rechtshändiges Koordinatensystem
benutzt wird. Eine Referenz kann auch mehreren Flächenelementen
zugeordnet werden.
Benutzerhandbuch 129

Im Falle von Auflagerelementen, die in der Richtung der Referenz


wirken, dienen die Referenzpunkte folgenderweise zur Bestimmung
der Richtung der Auflagerung:

Wenn mehrere Auflagerelemente zu einem Referenzvektor zugeord-


net werden, verlaufen alle parallel zum Referenzvektor.

Referenzachse Die lokale x-Achse des Flächenelementes zeigt zur Referenzachse. (Die
Referenzachse darf nicht durch den Mittelpunkt des Flächenelementes
durchgehen).

Referenzebene Die lokale x-Achse des Flächenelementes ist parallel zur Schnittlinie
der Fläche und der Referenzebene (die Referenzebene darf nicht
parallel zur Flächenebene sein).

$ Die Referenzen werden mit roter Farbe gekennzeichnet.

Die Referenzen die zum Element zugeordnet sind, legen die positive
Richtung der lokalen x- und z-Achse fest. Daraus folgt die positive
Richtung der y-Achse, weil ein rechtshändiges Koordinatensystem
zugrunde liegt.
130 AxisVM 7

3.9.4. Linienelemente

Fachwerkstab

Räumliches 2-Knoten-Stabelement mit kon-


stantem Querschnitt und geradliniger Ach-
se. Es besitzt maximal sechs Freiheits-grade
– drei Verschiebungen je Knoten. Das Fach-
werkstab-Element ist mit den Knoten-
punkten durch Kugelgelenke verbunden.
Es können nur Axialkräfte Nx (Richtung
Längsachse) auftreten.

Definieren Die Netzlinien, die mit gleichen Material- und Querschnittseigen-


schaften zu versehen sind, müssen markiert werden.
Querschnitt:
Unter den Querschnittswerten wird allein die Ax Querschnittfläche bei
der Berechnung der Steifigkeiten berücksichtigt.

Klickt man auf das Ikon, so öffnet sich das Dialogfenster Importieren
von der Materialdatenbank. Hier kann man neues
Materiall/Materialien ins Modell aufnehmen.

Klickt man auf das Ikon, so öffnet sich das Dialogfenster Importieren
von der Profildatenbank. Hier kann man neue Querschnitte ins
Modell aufnehmen.

Klickt man auf das Ikon, öffnet sich das Fenster Querschnittseditor.
Hier kann man neue Querschnitte definieren.

$ Die Fachwerkstäbe werden mit roten Linien bezeichnet.

Mit der Zuordnung von Referenzpunkt oder –vektor kann man die
lokale y, z-Achsen eingestellt werden. Es hat kein Einfluss auf die
Berechnung, das spielt nur bei der Visualisierung eine Rolle.
Nichtlineares Verhalten:
Zu den Stabelementen kann man nichtlineare Parameter zuordnen.
Ebenso kann der Fachwerkstab nur als Druck- oder nur als Zugstab
definiert werden.
F Die nichtlinearen Parameter werden nur bei der nichtlinearen Berech-
nung berücksichtigt.
F Bei linearer statischer Berechnung oder bei der Untersuchung der
Benutzerhandbuch 131

Schwingung und des Knickens werden die Stäbe mit ihrer Anfangs-
steifigkeit berechnet, und sie können auch Zug und Druck aufnehmen.

Stabelement

Räumliches 2-Knoten-Stabelement mit konstantem Querschnitt und


geradliniger Achse. Ein Hilfspunkt oder Vektor wird zur eindeutigen
Lagebestimmung eines räumlichen Elementes benötigt. Er dient der
Festlegung des lokalen Elementkoordinatensystems.
Es besitzt maximal 6 Freiheitsgrade je Knoten (drei Verschiebungen
und drei Verdrehungen). Drei orthogonale Kräfte (Normalkraft Nx und
zwei Querkräfte Qy und Qz) sowie drei orthogonale Momente (Tor-
sionsmoment Mx, Biegemomente My und Mz) können als Schittkräfte
in einem Stabquerschnitt auftreten.
F Buchstabe i bezeichnet immer den Stabanfang mit der kleineren Knoten-
nummer.
Der Stabanfang ist auch der An- Referenzpunkt
fangspunkt der lokalen x Achse.
Der Stabendpunkt ist der End-
punkt der lokalen x Achse. Wenn
die Richtung der lokalen x Achse
i→j ist (siehe die folgende Ab-
bildung), dann ist der Anfangs-
punkt der Punkt i. Wenn die
Richtung der lokalen x Achse j→i
ist, dann ist der Anfangspunkt
der Punkt j.

Definieren Die Netzlinien, die mit gleichen Material- und Querschnittseigenschaf-


ten und mit gleichen Bezugspunkten versehen werden sollen, müssen
vorher markiert werden.
Klickt man auf das Ikon, öffnet sich das Dialogfenster Importieren von
der Materialdatenbank. Hier kann man neues Materiall/Materialien
ins Modell aufnehmen.

Klickt man auf das Ikon, öffnet sich das Dialogfenster Importieren von
der Profildatenbank. Hier kann man neue Querschnitte ins Modell
aufnehmen.

Klickt man auf das Ikon, öffnet sich das Fenster Querschnittseditor.
Hier kann man neue Querschnitte definieren.
132 AxisVM 7

Automatische Referenzen:
Zu den Stabelementen wird vom Programm einen Referenzvektor wie
folgt definiert:
• Wenn die Achse des Stabes mit der globalen z-Achse parallel ist,
dann zeigt der Referenzvektor in die globale x-Richtung.
• In allen anderen Fällen wird der Referenzvektor in die globale z-
Achse zeigen.

Das lokale System eines Stabes lässt sich umdrehen. Es kann so ein-
gestellt werden, dass es aus i nach j zeigt und umgekehrt aus j nach i.

$ Die definierten Elemente werden mit roter Farbe dargestellt.


Gelenke:
Die Angabe der gelenkigen Verbindungen an den Stabenden im loka-
len Koordinatensystem des Elementes. Ein Stabelement ist im Normal-
fall in den Knotenpunkten starr eingespannt. Wenn man andere Ver-
bindung zwischen dem Stabelement und dem Knotenpunkt definieren
will, müssen die gewünschten Stäbe markiert werden, die man mit
dem neuen Verbindungstyp versehen will. Zum Definieren der Ver-
bindung muss man die Radioknöpfe, welche zum entsprechenden
Stabenden gehören, ein- oder ausschalten.

Angabe der Gelenke beim Angabe der Gelenke beim


Anfangspunkt des Stabes Endpunkt des Stabes

Die Verschiebungskomponente ist fixiert.


Die aktuelle Verschiebungskomponente ist frei.
Zwischen dem Stabende und dem Knotenpunkt gibt es eine linear
elastische Verbindung.

Die sechs Codes entsprechen den sechs Verschiebungskomponenten


in der Richtung der lokalen x, y, z Achsen.

Die in der Bauingenieurpraxis oft vorkommenden Gelenktypen sind


aus der Tabelle auszuwählen.
Benutzerhandbuch 133

Code Verbindungstyp Symbol


000001 Gelenkige Verbindung um die z-Achse.
Mz kann damit nicht aufgenommen wer-
den.
000010 Gelenkige Verbindung um die y-Achse.
My kann damit nicht aufgenommen wer-
den.
000011 Gelenkige Verbindung um die z und y-
Achse.
My, Mz kann damit nicht aufgenommen
werden.
000111 (Kugelgelenk)
Mx, My, Mz Moment kann damit nicht auf-
genommen werden. Gelenkige Verbin-
dung um die x, y und z-Achse.
010000 In Richtung der y Achse verschiebbare
Verbindung. Qy Scherkraft kann damit
nicht aufgenommen werden.
001000 In Richtung der z Achse verschiebbare
Verbindung. Qz Scherkraft kann damit
nicht aufgenommen werden.

F Es empfiehlt sich beim Definieren der Freiheitsgrade sehr aufmerksam


zu arbeiten. Man darf keinesfalls eine Starrkörperbewegung für ein
Element oder eine Elementgruppe zulassen. Dies ist zum Beispiel der
Fall, wenn man beiden Enden eines Stabelementes Kugelgelenk defi-
niert. In diesem Fall kann eine Verdrehung um die lokale x-Achse des
Elementes ungehindert auftreten. Deshalb soll diese Verdrehungs-
möglichkeit mindestens an einem Stabende z.B. Folgenderweise unter-
drücken.
z.B.: Anfangspunkt Endpunkt

Federgelenke:
Die Angabe der Verdrehungssteifigkeit der Stabenden.
Beim Definieren der Federgelenke wird zuerst der „Federgelenk“ Ra-
dioknopf aktiviert, und dann wird die Steifigkeit (um der y- oder um
z-Achse) definiert.

Die gewünschte Verdrehung-Moment Charakteristik der Verbindung


kann man mit linear-elastischen Federn modelliert werden. Die Steifig-
keit der Feder muss anhand der entsprechenden y, z Achsen des Stab-
elementes angeben werden. Im Allgemeinen wird die Anfangssteifig-
keit oder der Quotient der wirklichen nichtlinearen Moment-Verdre-
hungsdiagramm angegeben.
Verbindung: Modell:
134 AxisVM 7

Moment-Verdrehungsdiagramm:

F Zum Beispiel, im Falle eines Stahlstabwerks, gibt es im Eurocode 3


Anhang J die Erläuterung.

Momentenwiederstand:
Um starre Verbindung zu verwenden kann ein Momentenwieder-
stand angegeben werden. Dieser ist das max.Moment das i der Verbin-
dung aufgenommen werden kann.
F Der Momentenwiederstand wird nur bei einer nichlinearen Berech-
nung verwendet.

F Die Bedingungen der Anwendung werden im Eurocode 3 geregelt.


$ Das Gelenk am Stabende wird mit einem blauen Kreis bezeichnet.
Das Federgelenk wird mit einem Kreuz in einem Kreis gekenn-
zeichnet.
Das Kugelgelenk ist mit roter Farbe gekennzeichnet.

Rippenelement Zuordnung von


Materialien aus einer
Tabelle

Zuordnung von
Querschnitt aus einer
Tabelle

Zum Modellieren der Rippenelemente können räumliche Elemente


mit drei Knotenpunkten, mit prismatischem Querschnitt und gerad-
linigen Achsen angewandt werden. Das Rippenelement kann den
Kanten der Flächenelemente zugeordnet sein oder als unabhängiger
Stab definiert werden. Die Rippen können mit den Kanten der
Flächenelemente zentrisch oder exzentrisch verbunden sein.
Beim Definieren werden zuerst die Kanten oder Linien markiert, wel-
chen die Rippen zugeordnet werden sollen.
Klickt man auf das Ikon, öffnet sich das Dialogfenster Importieren von
der Materialdatenbank. Hier kann man neues Materiall/Materialien
ins Modell aufnehmen.
Benutzerhandbuch 135

Klickt man auf das Ikon, öffnet sich das Dialogfenster Importieren von
der Profildatenbank. Hier kann man neue Querschnitte ins Modell
aufnehmen.

Klickt man auf das Ikon, öffnet sich das Fenster Querschnittseditor.
Hier kann man neue Querschnitte definieren.

• Material:
Das Material der Rippe kann vom Material der Fläche abweichen.
• Querschnitt:
Der Rippenquerschnitt muss anhand der folgenden Abbildungen
definiert werden. Die Querschnittswerte für die Schwerachsen
müssen nach der Abbildung angegeben werden

Referenzpunkt

• Referenz:
Das Rippenelement hat auch ein lokales Koordinatensystem. Seine
x-Achse ist die Achse der Rippe, die z-Achse ist parallel zur
Winkelhalbierungslinie der z-Achsen der Flächenelemente oder
vom Referenzpunkt/Referenzvektor bestimmt. Die Querschnitts-
werte der Rippe müssen in diesem Koordinatensystem angegeben
werden. Wenn an einer Kante mehr als zwei Fläche anschließen,
und ein oder zwei davon wird mit der Kante zusammen markiert
werden-, dann wird das Programm beim Definieren der Rippe die
automatische Referenz nach den lokalen Systemen der Flächen
bestimmen.
Referenzpunkt

• Exzentrizität:
Die Exzentrizität hat in die Richtung der lokalen z-Achse zu verste-
hen.

Wobei:
exc = Abstand zwischen dem Schwerpunkt der Rippe und dem
Schwerpunkt des Flächenelementes mit dem entsprechenden
Vorzeichen.
136 AxisVM 7

F Bei einem Plattenmodell hat die Exzentrizität der Rippe nur auf die
Biegesteifigkeit Einfluss:
I y* = I y + A * exc 2

Bei Schalenelement entsteht beim Biegen Normalkraft im Element und


auch in der Rippe, im Falle von exzentrischer Verbindung. Wenn die
Rippe sich nicht an einer Kante eines Flächenelementes anlegt, kann eine
Exzentrizität nicht definiert werden.

3.9.5. Flächenelemente

Zum Modellieren der Flächenelemente wird ein ebenes, isoparamet-


risches finites Element mit sechs bzw. acht Knotenpunkten angewen-
det. Mit diesem Element kann man unter Berücksichtigung nur kleiner
Verschiebungen Scheiben, dünne Platten- und Schalenkonstruktionen
modellieren.
Die Dicke muss kleiner als der einzehntel der kleinste Plattenaus-
breitung sein, und die Durchbiegung (w) der Platte/Schale darf nicht
größer sein als das 20% der größte Platten- oder Schalendicke.

Referenzpunkt Referenzpunkt

Gekrümmte Flächen und Seiten können mit gerade Ebenen oder Sei-
ten angenähert werden. Die Annäherung bietet nicht in jedem Fall
ausreichende Genauigkeit.
Das Element muss ein Drei- oder konvexes Viereckelement sein, und
das Verhältnis der kleinsten zur längsten Seite darf nicht kleiner als 1/5
sein, und die Dicke/Länge darf nicht kleiner als 1/100 sein.

Scheibe
Einstellung des
Typs vom
Flächenelement

Zuordnung von
Zuordnung Referenz mit
von Nummer
Referenzen mit
Anzeigen
Zuordnung von
Referenzpunkt
mit Nummer

Element mit sechs oder acht Knotenpunkten. Es kann für das ebene
Spannungszustand (σzz = σxz = σyz = 0, εxz = εyz = 0, εzz ≠ 0), oder für
das ebene Verformungszustand (εzz = εxz = εyz = 0, σxz = σyz = 0, σzz ≠
0) angewandt werden.
F Die Scheibe kann ausschließlich in seiner Ebene belastet werden. Keine
anderen Lasten können von einer Scheibe aufgenommen werden.
Als Scheibenbeanspruchung nx, ny, nxy bekommt man Scheibenkräfte,
die n1, n2 Hauptbeanspruchungen und αn Richtungswinkel werden
auch bestimmt.
Benutzerhandbuch 137

Beim Definieren muss man die folgenden Daten angeben:


• Ebene Spannungs-/Verformungszustand
• Material
• Dicke
• Referenzpunkt/-vektor/-achse/-ebene zu der lokalen x-Achse
• Referenzpunkt/-vektor zur lokalen z-Achse

Klickt man auf das Ikon, öffnet sich das Dialogfenster Importieren von
der Materialdatenbank. Hier kann man neues Materiall/Materialien
ins Modell aufnehmen.

Automatische Referenz:
Zur Flächenelemente wird vom Programm ein Referenzvektor nach
den folgenden Regeln zugeordnet:
Definieren der lokalen x-Achse
• Ist die Fläche mit der globalen x-y Ebene parallel, dann zeigt der
Referenzvektor in dei globale x-Richtung (parallel mit der globalen
x-Achse).
• In allen anderen Fällen zeigt der Referenzvektor parallel mit der
Schnittlinie der Ebenen.
Definieren der lokalen z-Achse
• Ist die Flächenebene senkrecht, zeigt der Referenzvektor in den
Koordinatenanfangspunkt.
• In allen anderen Fällen zeigt der Referenzvektor in die globale z-
Richtung.

$ Der Mittelpunkt der Scheibenelemente wird mit blauer Farbe bezeich-


net.

Platte
Einstellung des
Typs vom
Flächenelement

Zuordnung
Zuordnung
von Referenz
von Referenz
mit Nummer
mit Anzeigen

Zuordnung
von Referenz
mit Nummer

Lagrange Elementtyp mit sechs Knotenpunkten oder Heterosis Ele-


menttyp mit neun Knotenpunkten, das anhand der Mindlin-Reissner
Theorie die Wirkung der Schubkräfte auch berücksichtigt.
F Die Platte kann nur senkrecht zur Mittelebene belastet werden. Keine
anderen Lasten können von einer Platte aufgenommen werden.
Als Plattenbeanspruchung bekommt man mx, my, mxy Momente und
senkrecht zur Platteenebene qx, qy Schubkräfte. Die m1, m2 Hauptbe-
anspruchungen, das αm Richtungswinkel und die Resultierende qR
Schubkraft wird auch ermittelt.
138 AxisVM 7

Beim Definieren muss man die folgenden Daten angeben:


• Material
• Dicke
• Referenzpunkt/-vektor/-achse/-ebene zu der lokalen x-Achse
• Referenzpunkt/-vektor zur lokalen z-Achse
Klickt man auf dem Ikon, öffnet sich das Dialogfenster Importieren
von der Materialdatenbank.

Automatische Referenz:
Zur Flächenelemente wird vom Programm ein Referenzvektor nach
den folgenden Regeln zugeordnet:
Definieren der lokalen x-Achse
• Ist die Fläche mit der globalen x-y Ebene parallel, dann zeigt der
Referenzvektor in dei globale x-Richtung (parallel mit der globalen
x-Achse).
• In allen anderen Fällen zeigt der Referenzvektor parallel mit der
Schnittlinie der Ebenen.
Definieren der lokalen z-Achse
• Ist die Flächenebene senkrecht, zeigt der Referenzvektor in den
Koordinatenanfangspunkt.
• In allen anderen Fällen zeigt der Referenzvektor in die globale z-
Richtung.

$ Der Mittelpunkt der Plattenelemente wird mit roter Farbe gekenn-


zeichnet.

Schale
Einstellung des
Typs vom
Flächenelement

Zuordnung von
Zuordnung
Referenz mit
von Referenz
Nummer
mit Anzeigen

Zuordnung von
Referenzpunkt
mit Nummer

Das ebene Schalenelement wird von der Zusammenfügen des Platten-


elementes und des Scheibenelementes erstellt. Im Falle von ebenen
Schalenelementen ist die Scheiben- und Plattenwirkung unabhängig
voneinander.
F Die Schale kann in ihrer Ebene und senkrecht zur Mittelebene belastet
werden.
Als Beanspruchungen bekommt man die selben Scheiben- und
Platteneinwirkungen welche bereits oben erläutert wurden.
Beim Definieren muss man die folgenden Daten angeben:
• Material
• Dicke
• Referenzpunkt/-vektor/-achse/-ebene zu der lokalen x-Achse
• Referenzpunkt/-vektor zur lokalen z-Achse
Klickt man auf das Ikon, öffnet sich das Dialogfenster Importieren von
der Materialdatenbank.
Benutzerhandbuch 139

Automatische Referenz:
Zur Flächenelemente wird vom Programm ein Referenzvektor nach
den folgenden Regeln zugeordnet:
Definieren der lokalen x-Achse
• Ist die Fläche mit der globalen x-y Ebene parallel, dann zeigt der
Referenzvektor in dei globale x-Richtung (parallel mit der globalen
x-Achse).
• In allen anderen Fällen zeigt der Referenzvektor parallel mit der
Schnittlinie der Ebenen.
Definieren der lokalen z-Achse
• Ist die Flächenebene senkrecht, zeigt der Referenzvektor in den
Koordinatenanfangspunkt.
• In allen anderen Fällen zeigt der Referenzvektor in die globale z-
Richtung.

$ Der Mittelpunkt der Schalenelemente wird mit grüner Farbe gekenn-


zeichnet.

3.9.6. Knoten-/Punktlager

Dieses Symbol erstellt ein Punktlager durch eine Feder, welche eine
bestimmte Steifigkeit in Richtung der lokalen x-Achse (Axialfeder)
und/oder um die x-Achse (Spiralfeder) hat. Ein Endpunkt der Feder ist
der zu stützende Knoten, der andere Endpunkt ist fixiert.

Auflager nur auf Druck

Auflager nur auf Zug

Auflager auf Druck und Zug

Die Richtung der Unterstützung kann unterschiedlich sein:


• Global
• In Referenzrichtung
• Relativ zum Stab oder zur Rippe
• Relativ zur Kante
Der Standardwert der Steifigkeiten ist 1,000E+10 [kN/m], [kNm/rad].
140 AxisVM 7

Global Hier kann man Auflagerelemente pa-


rallel zu den Achsen des globalen Koor-
dinatensystems festlegen. Zuerst wer-
den die Knotenpunkte markiert, die mit
gleichen Auflagerbedingungen verse-
hen werden sollen. Anschließend wer-
den die entsprechenden Steifigkeiten
angegeben. Die Steifigkeiten der Aufla-
gerung müssen für die Verschiebungen
(RX, R Y, R Z) und für die Verdrehungen
(RXX, R YY, R ZZ) festgelegt werden.
F An einem Knotenpunkt kann nur ein Auflager in globalen Richtungen
definiert werden. In Seitenmittelpunkten den Flächenelementen können
keine Auflager definiert werden.

In Referenz- Die Funktion ist anwendbar, wenn die


richtung Richtung eines Auflagers mit Referenz-
punkt oder Referenzvektor definiert
wurde. Zu einem Knotenpunkt kann man
mehrere Auflagerelemente zuordnen.
Nachdem man die Knotenpunkte markiert
hat, müssen die Verschiebungs- Rx, und die
Verdrehungssteifigkeiten R xx definiert wer-
den.

Die Richtung wird von der Referenz des Elementes wie folgt bestimmt:

Referenzpunkt
Referenzvektor

Wenn mehrere Auflager- Wenn mehrere Auflager-


elemente mit einem elemente mit einem
Referenzpunkt verbunden Referenzvektor verbunden
sind, zeigen die alle in die sind, zeigen sie alle parallel
Richtung des Punktes. zum Vektor.

Relativ zum Mit diesem Befehl lassen sich Auf- Referenzpunkt

Stab/ oder zur lagerelemente in Richtung der


Rippe Achsen des lokalen Koordinaten-
systems des Stabes festlegen. Zu-
erst muss man die Stäbe und End-
punkte markieren, die mit glei-
chen Auflagerbedingungen ver-
sehen werden sollen, dann wer-
den die entsprechende Steifig-
keiten angegeben.
Die Steifigkeiten der Auflagerung muss gegen Verschiebungen (RX, R Y,
RZ) und gegen Verdrehungen (R XX, R YY, R ZZ) festgelegt werden.
Benutzerhandbuch 141

Relativ zur Kante Diese Option dient zur Lagerung der Flächenelemente entlang ihre
Ränder in x, y, z Richtung seiner lokalen Koordinatenachse.
Wobei: Referenzpunkt
x = Achse definiert von der Kante
des Elementes
y = Achse in der Elementebene,
die senkrecht ins Zentrum des
Elementes zeigt.
z = Achse senkrecht zur Element-
ebene, sie zeigt in den Halbraum,
in welchem sich der Referenz-
punkt befindet.
Zuerst werden die Flächenelemente und Elementränder markiert,
welche die mit gleichen Auflagerbedingungen haben sollen. Dann
werden die entsprechenden Steifigkeiten festgelegt.
Wenn in eine Flächenkante zwei Flächen sich anschließen, dann wird
die z-Achse in die Richtung der Winkelhalbierende der Flächen zeigen,
die y-Achse wird rechtwinklig auf z und x-Achsen zeigen.
Wenn in einen Elementrand mehrere Flächen sich anschließen,
können Sie bei der Definition neben den Knoten und Elementrand
eine weitere Fläche oder zwei Flächen auch markieren, dann wird das
lokale Koordinatensystem der Lagerung mit der o.g. Methode
bestimmt.
Die Steifigkeiten der Auflagerung müssen für die Verschiebungen (R X,
RY, R Z) und für die Verdrehungen (R XX, R YY, R ZZ) festgelegt werden.

Nichtlineares Bei nichtlinearem Verhalten kann man zu aller Verschiebungskompo-


Verhalten nente beliebige Kraft-Verschiebung Charakteristiken (nur Zugsteifig-
keit, nur Drucksteifigkeit oder mit einer Grenzkraft) definieren / zu-
ordnen.
F Die verschiedenen Kraft-Verschiebungs-Charakteristiken werden nur
bei einer nichtlinearen Berechnung berücksichtigt. In allen anderen
Fällen, bei der linearen statischen Berechnung, der Schwingungsunter-
suchung I/II und beim Knicken, werden die nichtlinearen Charakteris-
tiken mit ihrer Anfangssteifigkeit berücksichtigt, die während der
Berechnung konstant bleiben.

Berechnung des Materialdatenbank


Lagers importieren

Neuer Querschnitt

Obere Gelenk
Ein / Aus
Querschnittsdatenbank
importieren
Untere Gelenk
Ein / Aus

Klickt man auf den Berechnen-Knopf des Dialogfensters nach der


Definition eines globalen oder relativen Punktauflagers, werden,
anhand der geometrischen und physikalischen Eigenschaften der
Stütze und mit Berücksichtigung der Einspannungsverhältnisse, die
Verschiebungs- und Verdrehungssteifigkeiten automatisch ermittelt.
142 AxisVM 7

3.9.7. Linienauflager

Die Richtung der Auflagerung kann die folgende sein:


• Global
• Relativ zum Stab/ oder zur Rippe
• Relativ zur Kante
Das Linienlager erzeugt eine kontinuierliche Auflagerung von
Flächenelementen, Stäben, Rippen.
Die kontinuierliche, elastische Auflagerung wird mit dem Verfahren
der Elastischen Bettung nach Winkler bestimmt. Zuerst werden die
Flächenelemente, Stäbe und Rippen markiert, welche die gleichen
Auflagerbedingungen haben sollen. Dann müssen die entsprechenden
Steifigkeiten festgelegt werden.
Der Grundwert der Steifigkeit der Auflagerung ist 1.000E+05
[kN/m/m], [kNm/rad/m].
Global Linienlager welche parallel zu den globalen Koordinatenachsen sind.
Die Steifigkeiten der Auflagerung Referenzpunkt
müssen für die Verschiebungen
(RX, R Y, R Z) und für die Verdre-
hungen (R XX, R YY, R ZZ) festgelegt
werden

Relativ zum Mit diesem Befehl lassen sich Auflagerelemente in Richtung der
Stab/ oder zur Achsen des lokalen Koordinatensystems des Stabes festlegen. Mit die-
Rippe sem Auflagerungstyp kann man elastische Bettung nach Winkler
erreichen. Die elastische Bettung kann Zug oder Druck mit der glei-
chen Steifigkeit aufnehmen, der Wert ist konstant.

F Die Stäbe/Rippen die elastisch gebettet sind, müssen in jedem Fall


mindestens in 4 Teile geteilt werden.
Bei den Elementen, wo diese Bedingung nicht erfüllt wird, kann man
die elastische Bettung nicht definieren. Die Elemente müssen weiter
geteilt werden, das Programm gibt die erforderliche Anzahl der Tei-
lung an.
Benutzerhandbuch 143

1  4E I 4Ex I y 
L ≤ lk = min  4 x z 4
,  , wobei L die Stablänge ist
2  R y Rz 

F Bei Stäben, die elastisch gebettet sind werden die Beanspruchungen


zwischen zwei Knotenpunkten durch lineare Interpolation ermittelt
(deshalb ist es nötig die Stäbe aufzuteilen).
Relativ zur Kante Kantenauflagerung relativ zur Achse des Elementrandes, in x, y, z
Richtung. Das relative Koordinatensystem wird folgenderweise
definiert:
x = Achse definiert von der Kante des Referenzpunkt
Elementes
y = Achse in der Elementebene, die
senkrecht ins Zentrum des Elementes
zeigt.
z = Achse senkrecht zur Elementebene,
sie zeigt in den Halbraum, in welchem
sich der Referenzpunkt befindet.
Wenn sich in einer Flächenkante zwei Fläche anschließen, dann wird
die z-Achse in die Richtung der Winkelhalbierende der Flächen zeigen,
die y-Achse wird rechtwinklig zur z und zur x-Achsen gerichtet sein.
Wenn in einen Elementrand mehrere Flächen sich anschließen, kön-
nen Sie bei der Definition neben den Knoten und Elementrand eine
weitere Fläche oder zwei Flächen auch markieren, dann wird das loka-
les Koordinatensystem der Lagerung mit der o.g. Methode mit Berück-
sichtigung der selektierten Flächen bestimmt.
Die Steifigkeiten der Auflagerung müssen für die Verschiebungen (RX,
RY, R Z) und für die Verdrehungen (R XX, R YY, R ZZ) festgelegt werden.

Nichtlineares Bei nichtlinearem Verhalten kann man zu aller Verschiebungskompo-


Verhalten nente beliebige Kraft-Verschiebung Charakteristiken (nur Zugsteifig-
keit, nur Drucksteifigkeit oder mit einer Grenzkraft) definieren / zu-
ordnen.
F Die verschiedenen Kraft-Verschiebungs-Charakteristiken werden nur
bei einer nichtlinearen Berechnung berücksichtigt. In allen anderen
Fällen, bei der linearen statischen Berechnung, der Schwingungsunter-
suchung I/II und beim Knicken, werden die nichtlinearen Charakteris-
tiken mit ihrer Anfangssteifigkeit berücksichtigt, die während der Be-
rechnung konstant bleiben.

Berechnung des
Lagers

Klickt man auf den Berechnen-Knopf des Dialogfensters nach der


Definition eines globalen oder relativen Linienlagers, werden, anhand
der geometrischen und physikalischen Eigenschaften der Wand und
mit Berücksichtigung der Einspannungsverhältnisse, die Verschie-
bungs- und Verdrehungssteifigkeiten automatisch ermittelt.
144 AxisVM 7

3.9.8. Flächenauflager

Die Auflagerung des Flächenelementes parallel zu ihrem lokalen Koor-


dinatensystem. Die Auflagerung wird durch eine elastische Bettung
nach Winkler bestimmt, wobei die Steifigkeit der Bettung (Rx, R y, R z)
angegeben werden soll. Die elastische Bettung kann Zug oder Druck
mit der gleichen Steifigkeit aufnehmen, der Wert ist konstant.
Der Grundwert der Steifigkeit der Auflagerung ist 1.000E+05
[kN/m/m2].
Nichtlineares Bei nichtlinearem Verhalten kann man zu aller Verschiebungskompo-
Verhalten nente beliebige Kraft-Verschiebung Charakteristiken (nur Zugsteifig-
keit, nur Drucksteifigkeit oder mit einer Grenzkraft) definieren / zu-
ordnen.
F Die verschiedenen Kraft-Verschiebungs-Charakteristiken werden nur
bei einer nichtlinearen Berechnung berücksichtigt. In allen anderen
Fällen, bei der linearen statischen Berechnung, der Schwingungsunter-
suchung I/II und beim Knicken, werden die nichtlinearen Charakteris-
tiken mit ihrer Anfangssteifigkeit berücksichtigt, die während der Be-
rechnung konstant bleiben.

3.9.9. Starrkörperelemente

Diese Elemente dienen zur Modellierung solcher Teile der Konstruk-


tion, welche im Verhältnis zu anderen Konstruktionsteilen eine sehr
große Steifigkeit haben, z. B. exzentrische Stabknoten, Stützenköpfe
usw.
Die Starrkörper-Elemente können keine Verzerrungen aufweisen, aber
durch diese Elemente können die Knotenbewegungen und Knoten-
beanspruchungen gekoppelt werden.
Starrkörper-Elemente können nur im Modul STATIK/I (Berechnung
nach der Theorie I. Ordnung) angewandt werden.
Ein Starrkörper-Element wird durch die Netzlinien zwischen zwei
Knoten festgelegt.
Verbindung zw. Exzentrische
Scheibe-Stab: Stabverbindung:
Benutzerhandbuch 145

Definieren Hier kann man Starrkörper-Elemente definieren. Man muss die Linien
markieren, die das Element bilden. Die Liniennetze, welche gemein-
same Knoten haben, gehören zu einem Starrkörper-Element.

Starrköper-Elemente 1. 2. 3. Starrköper-Elemente 1. 2.

Die Starrköper-Elemente lassen sich mit dem Modifizieren-Befehl


teilen oder zusammenfassen. Wenn Sie eine Linie markieren, die zwei
Elemente verbindet, werden die zugehörigen Elemente zu einem
Element zusammengefasst. Wenn eine Linie gelöscht und dadurch die
Kontinuität des Elementes gebrochen wird, zerfällt das ursprüngliche
Element in zwei neue Elemente.

F Es ist nicht gestattet, dass alle Linien eines finiten Elementes zu einem
Starrköper-Element gehören. Die Knoten eines Starrkörper-Elementes
besitzen immer 6 Freiheitsgrade, und dürfen nicht unterdrückt werden.
F Wenn die Masse eines Starrkörper-Elementes berücksichtigt werden soll
(z.B. Bei Schwingungsuntersuchung), muss man einen zusätzlichen
Knoten im Schwerpunkt des Körpers generieren, und zu diesem Knoten
wird die Elementmasse zugeordnet.

$ Die Starrkörper-Elemente werden auf dem Bildschirm mit dicken


schwarzen Linien dargestellt.

3.9.10. Federelement

Erzeugt ein Federelement zwischen zwei Punkten der Konstruktion.


Das Federelement hat ein eigenes lokales Koordinatensystem. In die-
sem Koordinatensystem müssen die Federkonstante für die Verschie-
bungen (KX, KY, KZ) und für die Verdrehungen (KXX, KYY, KZZ) ange-
geben werden.
146 AxisVM 7

Richtung des lokalen Systems:


• Global
• Anhand der Geometrie
• Anhand der Referenzen
• Relativ zum finiten Element
• Anhand der Knotenpunkte
Zu jeder Steifigkeitskomponente (Federkonstante) kann man einer
Grenzkraft zuordnen.
Eine größere Kraft kann die Feder in der gegebenen Richtung nicht
aufnehmen.

F Die Grenzkraft wird nur bei der nichtlinearen Berechnung berücksichtigt.


F Bei der linearen statischen Berechnung, der Schwingungsuntersuchung I/II
und beim Knicken werden die nichtlinearen Federelemente mit ihrer Anfangs-
steifigkeit berücksichtigt, die während der Berechnung konstant bleiben.

3.9.11. Kontaktelement

Das Kontaktelement dient zur Simulation einer Verbindung zwischen


zwei Punkten. Es kann aktiv oder inaktiv sein. Wenn es aktiviert ist, ist
die Steifigkeit des Kontaktelementes um mehrere Größenordnungen
größer als das selbe Element im inaktiven Zustand. Die Steifigkeit ist
im inaktiven Zustand sehr klein, aber nicht Null, deshalb kann das
Kontaktelement nur eine gute Annäherung geben. Mit seiner Anwen-
dung bleibt die Steifigkeitsmatrix streifenartig und es ist möglich in
einem Modell beliebig viele Kontaktelemente zu benutzen.
Benutzerhandbuch 147

Das Kontaktelement ist ein nichtlineares Element (bei der Verände-


rung des Zustandes wird die Steifigkeit erheblich geändert). Das verur-
sacht Probleme bei der Konvergenz des Newton-Raphson Iterations-
verfahrens. Die Ermittlung des optimalen Wertes der Steifigkeit ist
nicht einfach. Deshalb sollte die Steifigkeit des Kontaktelementes nicht
unbedingt konstant sein (wenn es möglich ist). Wenn die numerische
Konvergenz der aktuellen Iteration Schwierigkeiten aufweist, sollte
man den Unterschied zwischen den zwei Steifigkeiten des Kontaktele-
mentes verringern. Damit wird das nichtlineare Verhalten verringert.
Das heißt im Programm die Adaptation der aktiven Steifigkeiten.
• Der aktive Zustand kann auf Zug (z.B. gezogene Schraube in einer
Verbindung) oder auf Druck (z.B. Druckverbindung zwischen
zwei Platten) definiert werden.
• Das Kontaktelement ist mit zwei Knotenpunkten zu definieren.
• Der Grundwert der aktiven Steifigkeit ist 1E+08 kN/m. Der
Grundwert der inaktiven Steifigkeit ist 1E-02 kN/m. Diese Werte
sind meistens gut, aber man kann sie nach eigenem Bedarf verän-
dern.
• Beim Definieren kann eine Anfangslücke definiert werden (das ist
ein Abstand, der >= 0 ist), die aus der Geometrie der Verbindung
zu bestimmen ist. Wenn die Lücke geschlossen wird, wird das
Kontaktelement aktiv, sonst ist es inaktiv.
Adaptieren der aktiven Steifigkeiten: Dieser Vorgang wird mit der
zugelassenen Eindringtiefe geregelt.
• Wenn die erlaubte Eindringtiefe kleiner als der Minimalwert ist, ist
die Steifigkeit des Kontaktelementes zu verkleinern. Der Grund-
wert ist 1E-05.
• Wenn die erlaubte Eindringtiefe größer als der Maximalwert ist, ist
die Steifigkeit des Kontaktelementes zu vergrößern (um die Ge-
nauigkeit zu behalten). Der Grundwert ist 1E-02. Wenn die Ein-
dringtiefe zwischen dem Minimal- und Maximalwert liegt, wird
die Steifigkeit des Kontaktelementes nicht verändert.
148 AxisVM 7

• Der Adaptionsvorgang modifiziert die Steifigkeit innerhalb des


angegebenen Adaptionsverhältnisses. So ändert sich der Wert der
aktiven Steifigkeit innerhalb der Grenzwerte, die durch das Adap-
tionsverhältnis dividiert oder mit ihm multipliziert werden. Das
Adaptionsverhältnis kann 10, 100 oder 1000 sein. Der Grundwert
ist 100.
Nützliche Bei der linearen statischen Berechnung, Schwingungsuntersuchung I/II
Informationen und beim Knicken wird die Anfangssteifigkeit anhand der Anfangslücke
berücksichtigt. Wenn keine Anfangslücke definiert ist (keine Lücke),
wird das Kontaktelement als aktiv berechnet, sonst wird es als inaktiv.
Das ist gleichwertig einer Auflagerung mit einer linear-elastischen Feder,
deren Federkonstante gleich der Steifigkeit des Kontaktelementes im
aktiven Zustand ist.

3.9.12. Verbindungselement

Die Interfaceelemente modellieren die Eigenschaften einer Verbin-


dung zwischen zwei Punkte oder zwei Linien in ein „Interface“ (eine
Kraft-Verschiebungs-Verbindung) konzentriert. Im Verbindungsele-
ment wird die Lage des Interfaces bei der Definition des Elementes
festgesetzt. Die Interfaceelemente besitzen sechs Steifigkeitskompo-
nenten, die in gegebenem Fall auch nichtlinear seien dürfen (nur auf
Druck, nur auf Zug oder auf Grenzkraft).

Knoten-Knoten Verbindungselement
Verbindet zwei Knoten mit einem Interface. Die Position des Interfaces
ist innerhalb des Elementes beliebig wählbar. Mit den entsprechenden
Einstellungen der Steifigkeitskomponenten der Verbindung kann man
die Verschiebungs- und Kraftübergabe zwischen den zwei Knoten re-
gulieren. Für jede Komponente ist möglich ein nichtlineares Verhalten
zu definieren.
Benutzerhandbuch 149

Typische Anwendungen: Pfette-Hauptträger-Verbindung, einige Stab-


verbindungen bei Trägerroste, Stabverbindungen der Kreutzstrebe, be-
liebige Knoten-Knoten-Verbindungen.
Beispiel: Pfette-Hauptträger-Verbindung (siehe Musterbeispiel Steel–
Frame.axs im Verzeichnis Beispiele.)
Nehmen wir an, dass die senkrechte Achse die Z-Achse ist, und die ist
mit der lokalen z-Achse parallel. Als Hauptträger wird ein IPE-400
Profil in der XZ Ebene und als Pfette ein I-200 Profil gewählt. Von der
Pfette will man nur die Druck-, Zug- bzw. Scherkräfte übertragen - das
Drehmoment nicht.

Beide Profile sind mit ihren Schwerpunktlinien dargestellt. Das Inter-


faceelement soll zwischen den Achsen, von oben gesehen im Schnitt-
punkt der Achsen, eingesetzt werden. In diesem Fall soll also das Inter-
faceelement zu einer senkrechten Linie zugeordnet werden. Die Länge
dieser Linie ist identisch mit dem Abstand der Achsen, 30 cm (40/2 +
20/2). Definieren wir als Anfangspunkt des Interfaceelements den
Punkt vom Hauptträger. Das Interfaceelement soll immer am tatsäch-
lichen Schnittpunk der Elemente gesetzt werden. Im Beispiel ist der
Anfangspunkt des Interfaceelements 20 cm (40/2) weit von der Schwer-
punktachse des Hauptträgers zu finden. So ist die Lage des Interface-
elements 20/30 = 0.666. Nimmt man eine verschiebungslose Verbin-
dung an, ist als Verschiebungssteifigkeit 1E10 und als Verdrehungs-
steifigkeit 0 anzuwenden. Wenn die Pfette nur durch diese Interface-
elemente mit den Hauptträger verbundnen sind, soll noch die Verdre-
hung um die eigene Achse mit KYY=0.001 (oder mit ähnlichem kleinen
Wert) verhindert werden.

Nichtlineares Bei nichtlinearem Verhalten kann man zu aller Verschiebungskom-


Verhalten ponente beliebige Kraft-Verschiebung Charakteristiken (nur Zug-
steifigkeit, nur Drucksteifigkeit oder mit einer Grenzkraft) definieren /
zuordnen. In diesem Fall werden die Steifigkeiten anhand der Charak-
teristiken ermittelt.

Linie-Linie Verbindung Interfaceelement


Ein Interfaceelement kann Sechsknotenpunkt Rippenelemente oder
die Kante von Flächenelemente verbinden. Die Position des Interface-
elements ist zwischen den verbundenen Elementen beliebig einstell-
bar. Mit den entsprechenden Einstellungen der Steifigkeitskomponen-
ten des Interfaceelements – die entlang der Elemente definiert sind –
kann man die Verschiebungs- und Kraftübergabe zwischen den zwei
Rippen (oder zwei Flächenrande, bzw. ein Flächenrand und ein Rip-
penelement) regeln.
150 AxisVM 7

Die Richtung des Interfaceelements zeigt die


lokale x-Achse, die z-Achse ist senkrecht dar-
auf und liegt in der Ebene des Interfaceele-
ments. Die lokale y-Achse ist nach dem
rechtshändigen Koordinatensystem zu be-
stimmen.

Die positiven Koordinatenrichtungen sind bei der Bestimmung der


Steifigkeiten irrelevant. Im allgemeinen sind die Steifigkeiten der Ver-
drehungs-komponenten als Null anzunehmen. Für jeden Komponente
ist möglich ein nichtlineares Verahalten zu definieren.

• Typische Anwendungen: Decke-Wand-Verbindung, als Interface


zwischen Bauteilen die aus verschiedenem Material bestehen
Kompositträger, nicht Komposit- und teilweise Kompositträger,
nachgiebige Rippe-Decken-Verbindungen, modellieren aufeinan-
der liegenden Stäbe usw.

Beispiel: auf die Wand stützende Decke - gelenkige Verbindung


Nehmen wir an, dass die
senkrechte Achse die Z-
Achse ist, die Wand mit
der Y-Z, die Decke mit
der X-Y Ebene parallel.
Die Wand wird mit Scha-
lenelementen modelliert.
Die Decke ist 15 cm dick.

Von der Decke will man nur die Druck-, Zug- bzw. Scherkräfte
übertragen - das Drehmoment nicht.
Beide Elemente sind mit ihren Mittelebenen dargestellt. Die Wand soll
bis zur Unterkante der Decke aufgenommen werden. Die Interfaceele-
mente sollen zwischen den beiden Flächenelementen – zwischen der
Oberkante der Wand und der Decke - eingesetzt werden. In diesem
Fall sind die Interfaceelemente in der senkrechten Wandebene zuge-
ordnet. Der Abstand zwischen den Ränder ist 7.5 cm (15/2). Definieren
wir als Anfangspunkt der Interfaceelemente die Punkte von der
Wandoberkante. So ist im Beispiel das Interface in der Ebene der
Deckenunterkante (die tatsächliche Schnittebene der Elemente) vom
Anfangspunkt 0 cm weit zu finden. So ist die Lage des Interface 0/7.5 =
0. Nimmt man eine verschiebungslose Verbindung an, ist als Verschie-
Benutzerhandbuch 151

bungssteifigkeit 1E10 und als Verdrehungssteifigkeit 0 anzuwenden.

Nichtlineare Ein Grenzwiederstand kann für jede Komponente die sich berührt
Parameter und keine Nullsteifigkeit hat angegeben werden.

Bei Anwendung benachbarter Bereiche ist die Eingabe von line-to-line


Verbindungselementen wie folgt:
1. Definieren der Bereiche
(Siehe… 3.9.14. Bereiche) und
verbinden der gegenüberliegen-
den Knoten mit Linien (die An-
zahl der Knoten der Kanten sollte
gleich sein) .

2. Markieren des Vierecks


zwischen den Bereichen. Klicke
OK im Auswahlwerkzeug.

3. Markieren der Masterlinie des


Verbindungselementes. Klicke
OK im Auswahlwerkzeug.

4. Definieren der Verbindungs-


steifigkeit und setzen des Verbin-
dung. Voreingestellt wird die Ver-
bindung in der Mitte angeordnet.
Die Verbindungselemente sind
erstellt.

5. Jetzt können die Bereiche ver-


netzt werden. (Siehe… 3.9.16.
Netzgenerierung).

6. Die Aufteilung der Verbin-


dungselemente erfolgt entspre-
chend dem Netz.

3.9.13. Freiheitsgrade

Als Freiheitsgrade werden die möglichen freien Bewegungen eines


Knotens in Richtung der globalen Koordinatenachsen definiert. Vor-
eingestellt besitzen alle Knoten 6 freie Freiheitsgrade (Verschiebungen
eX, e Y, e Z und Verdrehungen θX, θY, θZ).
Die in der Bauingenieurpraxis häufig vorkommenden Probleme benö-
tigen typische Kombinationen von Freiheitsgraden. Zu den folgenden
Aufgaben kann man die Freiheitsgrade von einer Tabelle auswählen:
Modelltypen:
• Ebenes Fachwerk
• Räumliches Fachwerk
• Ebener Rahmen
• Trägerrost
• Scheibe
Platte
152 AxisVM 7

Definieren Definieren der Freiheitsgrade der markierten Knotenpunkte.


Angabe:

• Überschreiben
Die ursprüngliche Code-
nummer wird mit dem
neuen Wert überschrie-
ben.
• Vereinigen
Die ursprüngliche Code-
nummer wird mit dem
neuen Wert kombiniert.
Das Programm führt eine
logische „oder”-Funktion
durch, und das Ergebnis
wird dem Knoten zuge-
ordnet. Dieses Verfahren
kann beim Definieren
der Symmetriebedingun-
gen hilfreich sein.

Beispiel eX eY eZ θX θY θZ
Ursprünglicher Code: frei fix frei fix frei fix
Neuer Code: frei frei frei fix fix fix
Ergebniscode: frei fix frei fix fix fix

Die Freiheitsgrade werden durch eine sechsstellige Codenummer re-


präsentiert. Die sechs Ziffern entsprechen den Freiheitsgraden in Rich-
tung der globalen Koordinatenachsen: eX, e Y, e Z Verschiebungen und
θX, θY, θZ Verdrehungen.
Ein Freiheitsgrad kann als fix oder als frei geschaltet werden.
Wenn es frei ist, wird die Verschiebungskomponente in der gegebe-
nen Richtung nicht fixiert.
Wenn es fix ist, wird die Verschiebungskomponente in der gegebenen
Richtung fixiert.

F Im Normalfall sind alle Knotenpunkte frei. Es kann beliebig verändert


werden. In die Richtung der fixierten Verschiebungskomponenten
werden die Last- und Gewichtskomponenten bei der Berechnung
nicht berücksichtigt.
$ Die Knoten, deren Freiheitsgrade von dem Standardwert abweichen,
werden auf dem Bildschirm hellblau dargestellt.

Die Tabelle der Einstellung der Freiheitsgrade:

Zeichenerklärung: freie Verschiebung, freie Verdrehung in


Achsenrichtung.
1=fix
0=frei
1 2 3 4 5 6
eX eY eZ θX θY θZ
Benutzerhandbuch 153

Freiheitsgrad Knotenpunkt Freiheitsgrad Knotenpunkt


Fachwerkmodelle
Fachwerkträger Fachwerk-
in der X-Y Ebene träger in der
Code: 001111 X-Z Ebene
Code: 010111
Fachwerk in der Räumliches
Y-Z Ebene Fachwerk-
Code: 100111 träger
Code: 000111
Rahmenmodelle
Rahmen in der X- Rahmen in der
Y Ebene X-Z Ebene
Code: 001110 Code: 010101
Rahmen in der Y-
Z Ebene
Code: 100011
Trägerrostmodelle
Trägerrost in der Trägerrost in
X-Y Ebene der X-Z Ebene
Code: 110001 Code: 101010
Trägerrost in der
Y-Z Ebene
Code: 011100
Scheibenmodelle
Scheibe in der X- Scheibe in der
Y Ebene X-Z Ebene
Code: 001111 Code: 010111
Scheibe in der Y-
Z Ebene
Code: 100111
Plattenmodelle
Platte in der X-Y Platte in der X-
Ebene Z Ebene
Code: 110001 Code: 101010
Platte in der Y-Z
Ebene
Code: 011100

Symmetrie
X-Y Symmetrie- X-Z
ebene Symmetrie-
Code: 001110 ebene
Code: 010101
Y-Z Symmetrie-
ebene
Code: 100011
154 AxisVM 7

3.9.14. Bereich

Der Bereich ist ein kompliziertes geometrisches Konstruktionselement.


Die Geometrie eines Bereiches wird mit einem Polygonzug beschrie-
ben, der innere Löcher, Linien und auch Punkte einschließen darf. Der
den Bereich umschließende Polygonzug, die Löcher sowie die Linien
müssen in einer Ebene liegen.

Das Bereich besitzt die folgenden Parameter:


Typ des Elements (Platte, Scheibe, Schale)
Material
Dicke
Lokales Koordinatensystem

Die folgenden Parameter können zu dem Polygonzug des Bereiches,


zur inneren Linien, zu Punkte und zu Lochkanten zugeordnet
werden:
- Punkt-, Linien- und Flächenauflager
- Rippenelement
- Streckenlast
- Eigengewicht
- Temperaturenlast
- Konten Freiheitsgrad

$ Das Bereich wird durch eine


innerhalb der Umrisslinie ge-
zogene gefärbte – grün = Scha-
le, rot = Platte, blau = Scheibe –
Konturlinie dargestellt.

Mit Hilfe von Bereichen kann man Wände, Decken und Faltwerke als
komplexe Konstruktionselemente verwalten.
Für die Bereiche kann man die automatische Netzgenerierung
benutzen.
Siehe Netzgenerierung 3.9.16.
Ein Konstruktionselement kann aus ein aber auch aus mehreren
Bereichen ausgebildet sein.
Benutzerhandbuch 155

Bereich 2

Bereich 1 Bereich 1

Bereich 3

Ein Bereich kann weitere Innenbereiche enthalten.

Definieren eines Markieren Sie die Liniengruppe die, die Grenzlinie eines (oder mehre-
Bereiches ren) Bereiches ist. Das Programm sucht aus der Liniengruppe der
größte in einer Ebene liegende geschlossene Polygonzug aus. Dann
ordnet den Polygonen die, im Dialogfenster eingestellten, Parameter
zu.

Modifizieren Klickt man auf die innere - gefärbte - Konturlinie eines Bereiches,
öffnet sich das Dialogfenster des Bereiches.

Löschen
Drückt man die U-
Taste an und markiert das Bereich dann kann
man den Dialog abschließen. So werden die Eigenschaften eines
Bereiches (Lasten, Auflager) gelöscht. Die - das Bereich aufbauende -
Linien und Punkte werden dabei nicht gelöscht.

3.9.15. Loch

Definieren eines Loches innerhalb von Bereichen.


Man soll die geschlossenen Polygonzüge innerhalb des Bereiches
markieren, welche die Löcher abgrenzen.
156 AxisVM 7

Man kann die Löcher im Bereich beliebig verschieben oder aus einem
Bereich ins andere verschieben. Die Geometrie der Löcher ist frei zu
ändern. Der Polygonzug des Loches und des Bereiches müssen in
einer Ebene liegen.
Bereich

$ Das Loch wird durch eine außer-


halb der Umrisslinie gezogene ge-
färbte (grün = Schale, rot = Plat-
te, blau = Scheibe) Konturlinie
dargestellt.

Loch

3.9.16. Netzgenerierung

Für den/die markierten Bereich/Bereiche wird vom Programm automa-


tisch ein Netz generiert. Im Dialogfenster kann man die durchschnitt-
liche Schenkellänge der dreieckförmigen Vernetzung angeben. Die
automatische Vernetzung berücksichtigt alle im Bereich liegende
Löcher, Linien und Punkte.

Der Netzgenerierungsvorgang wird in einem Dialogfeld angezeigt.


Der Prozess kann mit dem Drücken auf die Abbrechen-Taste gestoppt
werden.

Im Falle von teilweise oder vollkommen in einem Bereich liegenden


Stab finiten Elementen wird nur den im Bereich liegenden Endpunkt
des Elementes berücksichtigt.
Liegen im Bereich früher generierten rechteckige oder dreieckige Ele-
mente, werden die ins neue Netz unverändert eingebaut.

Vor der Netzgenerierung Nach der Netzgenerierung

Wurde auf ein Bereich schon ein Netz generiert und dann lässt man
eine erneute Netzgenerierung mit einer anderen Schenkellänge
starten, wird die frühere Vernetzung überschrieben.
Benutzerhandbuch 157

3.9.17. Netzverdichtung

Mit dieser Funktion kann man beliebig feineres Netz definieren. Bei
der Verdichtung werden die Eigenschaften (Material, Dicke, Referen-
zen, ….), die Auflagerung, und die Lasten der ursprünglichen finiten
Elemente auf die neuen übertragen.
Die folgenden Typen der Netzverdichtung kann man wählen:

Gleichmäßige
Verdichtung

Vor der Verdichtung Nach der Verdichtung

Vor der Verdichtung Nach der Verdichtung

Zuerst sollte die kleinste Seitenlänge des finiten Elementes angeben


werden. Die Funktion erstellt so feine Verteilung, dass die längste
Seitenlänge ein beliebiges finiten Elementes kleiner wird als der oben
angegebene Minimalwert.

Verdichtung Die Elemente können folgenderweise aufgeteilt werden:


durch Aufteilung

Viereckelement Dreieckelement

Verdichtung um
einen
Knotenpunkt
158 AxisVM 7

Vor der Verdichtung Nach der Verdichtung

Zuerst werden die Punkte markiert, um welche man das Netz verfei-
nern will (z.B.: Stützenkopf, Auflagerungen). Die Proportion der Auf-
teilung soll angegeben werden. Die Funktion generiert das Netz um
die markierten Knotenpunkte anhand des angegebenen Verhältnisses
neu. Alle Linien welche mit dem markierten Punkt verbunden sind,
werden gemäß dem eingegebenen Verhältnis neu unterteilt. Das
Verhältnis ist zwischen 0.2–0.8 wählbar.

Verdichtung an
einer Kante

Vor der Verdichtung Nach der Verdichtung

Zuerst werde alle Elementränder markiert werden, an denen man das


Netz verfeinern will (z.B.: Linienlagerung, Linienlast). Dann wird das
Verhältnis der Aufteilung definiert.
Die Funktion generiert das Netz um die markierten Knotenpunkte neu
anhand des angegebenen Verhältnisses um. Alle Linien welche mit
dem markierten Punkt verbunden sind, werden gemäß dem eingege-
benen Verhältnis neu unterteilt. Das Verhältnis ist zwischen 0.2-0.8
einstellbar.
Benutzerhandbuch 159

3.9.18. ArchiCAD Modell

Hier können die Layer-


operationen gestartet
werden, wenn vorher
mit der Funktion Datei/
Importieren eine Archi-
CAD Schnittstellendatei
(mit der Erweiterung
ACH) als Hintergrund-
layer geladen wurde.
Siehe ausführlich...
2.1.6. Import

Darstellung Die Niveaus und Elemententypen des originalen ArchiCAD Modells


können zur Darstellung ausgewählt werden.
Nützliche Informationen:
Die Auswahlbox erscheint im
Bildschirm bei der Generierung
eines statischen Systems oder
beim Löschen der Objekte. Durch
Anklicken des Filter-Ikons in der
Auswahlbox kann eingestellt wer-
den, welche Querschnittsabmes-
sungsbereiche der Stützen bzw.
welche Dickenbereiche der
Decken, Wand und Dachelemen-
te ausgewählt werden sollen.
Einstellen des ganzen
Abmessungsbereiches

Objekten löschen Die markierten/ausgewählten Elemente des Hintergrundlayers


können mit dieser Funktion entfernt werden.
Generieren eines AxisVM erstellt aus den markierten Elementen des Hintergrundlayers
statischen ein statisches System. Die Stützen und Riegel werden mit ihrer Mittel-
Systems linien, dagegen Decken, Wände, und Dachelemente werden mit ihrer
Mittelfläche berücksichtigt.
Zu den markierten/ausgewählten ArchiCAD Objekten können nach
den folgenden Eigenschaften zugeordnet werden:

Decke Die Decken können ent-


weder als Platte oder als
Schale erzeugt werden.
Einladen aus der Dann sollen die Dicke
Materialdatenbasis und das Material der
Decke festsgelegt werden.
Bei geschichteten Decken
werden die Schichten und
die Schichtdicken der
Decke in der Liste der
Objektschichten aufgelistet.
In so einem Fall kann die
Dicke auch mit dem Mar-
kieren den berücksichti-
genden Sichten erfolgen.
Als Standardwert bietet
das Programm die Dicke
160 AxisVM 7

der stärksten Schicht an.

Wand Die Wände können ent-


weder als Scheibe oder als
Schale erzeugt werden.
Dann sollen die Dicke
und das Material der
Wand festgesetzt werden.
Bei geschichteten Wän-
den werden die Schichten
und die Schichtdicken ei-
ner Wand in der Liste der
Objektschichten aufgelistet.
In dem Fall kann die
Wand auch mit dem Mar-
kieren den berücksichti-
genden Sichten erfolgen.
Als Standardwert bietet
das Programm die Dicke
der stärksten Schicht an.
Durch Auswählen der Einstellung Unterstützen des unteren Endes wird
an die untere Wandseite eine Auflagerreihe erstellt.
Schaltet man den Knopf Wände konvertiert in Auflager an, werden die
ausgewählten Wandobjekte als Linienlager umgestaltet. In diesem Fall
werden die Auflager in der Oberkante der Wand eingesetzt.

Bei der Berechnung der Auflagersteifigkeiten werden die, an der obe-


ren und unteren Wandseite eingestellten, Verbindungen – einge-
spannt / gelenkig - auch berücksichtigt.

Stütze Die Stützen werden im-


mer auf Stäbe konvertiert
/ umgewandelt. Danach
sollen das Profil und das
Material der Stütze ange-
geben werden. Wählt
man beim Profil Automa-
tisch aus, werden die
graphisches Querschnitte entspre-
Querschnittseditieren chend den geometrischen
Merkmalen der ArchiCAD
Einladen aus der Quer-
schnittsdatenbasis
Objekte automatisch aus-
gesucht.
Durch Auswählen der
Einstellung Unterstützen
des unteren Endes wird am
unteren Ende der Stütze
ein Auflager erstellt.
Wählt man Stützen konvertiert in Auflager aus, werden die ausgewähl-
ten Stützen als Knotenlager umgestaltet/konvertiert. In diesem Fall
wird das Auflager am oberen Ende der Stütze eingesetzt. Bei der
Berechnung der Auflagersteifigkeiten werden die, am oberen und
unteren Ende der Stütze in der lokalen y und z Achse eingestellten,
Verbindungen - eingespannt/gelenkig - auch berücksichtigt.
Benutzerhandbuch 161

Riegel Die Riegel können ent-


weder als Rippe oder als
Stab erzeugt werden. Da-
nach sollen das Profil und
das Material des Riegels
bestimmt werden.
Wählt man beim Profil
Automatisch aus, werden
die Querschnitte der Rie-
gel entsprechend den
geometrischen
Merkmalen der ArchiCAD
Objekte automatisch aus-
gesucht.

Dach Ein Dach wird immer als


Schale erzeugt. Danach
sollen das Material und
die Dicke des Daches
bestimmt werden.
Bei geschichteten Dä-
chern werden die Schich-
ten und die Schichtdicken
des Daches in der Liste
der Objektschichten aufge-
listet. In so einem Fall
kann die Dicke auch mit
dem Markieren den be-
rücksichtigenden Sichten
erfolgen. Als Standard-
wert bietet das Programm
die Dicke der stärksten
Schicht an.
162 AxisVM 7

3.9.19. Modifizieren

Diese Option erlaubt das Modifizieren der Angaben der schon defi-
nierten finiten Element.
Das Modifizieren erfolgt in den folgenden Schritten:
1. Drücken Sie die Shift Taste, und markieren Sie die zu modifizie-
renden Elemente. Zur Markierung können Sie auch den Markie-
rungsrahmen oder die Markierungspalette benutzen.
2. Klicken Sie auf das Symbol des Elementes.
3. In der Zeile der zu modifizierenden Angabe schalten Sie den
Knopf ein.
4. Modifizieren Sie die Daten.
5. Schließen Sie das Dialogfenster mit OK.
F Das Modifizieren ist ähnlich zur Dateneingabe, jedoch kann hier auf
einmal nur eine Eigenschaft der Elemente modifiziert/eingegeben wer-
den. Die nicht veränderten Eigenschaften der ausgewählten Elemente
werden beibehalten.
F Wenn man bei der Markierung nicht nur die richtige Elementtypen
markiert werden, werden nur die zugehörige zu modifizierenden Ele-
mente berücksichtigt.
Schnell-Editor: Wenn Sie das zu modifizierende Element anklicken,
erscheint sofort die nötige Dialogbox. Wenn mehrere markierte
Elemente vorhanden sind, und eines davon angeklickt wird, können
die Eigenschaften aller entsprechenden markierten Elemente in einen
Schritt geändert werden. Wenn ein nicht markiertes Element ange-
klickt wird, wird die Markierung aufgelöst, und nur das angeklickte
Element bearbeitet. Wenn ein Knotenpunkt angeklickt wird, können
die Knotenfreiheitsgrade schnell geändert werden.

3.9.20. Löschen
[Delete] Hier kann man die schon angelegten Elemente löschen.
Das Löschen erfolgt in den folgenden Schritten:
1. Drücken Sie die Shift Taste, und markieren Sie die zu löschen-
den Elemente. Zur Markierung können Sie auch den Markie-
rungsrahmen oder die Markierungspalette benutzen.
2. Drücken Sie die Del Taste.
3. Im Dialog schalten Sie die zu löschenden Eigenschaften ein.
4. Schließen Sie das Dialogfenster mit OK.
Benutzerhandbuch 163

F • Geometrie
Wenn zu den zu löschenden geometrischen Teil auch finite Ele-
mente zugeordnet waren, und auch Lasten definiert wurden, so
werden auch sie alle gelöscht.
F • Elemente
Die selektierten Elemente werden gelöscht. Wenn andere Ele-
mente (z. B. Rippenelemente, Auflagerelemente) oder Lasten zu
den löschenden Elementen zugeordnet wurden, werden diese
auch gelöscht.
• Referenz
Löscht die markierten Referenzen und alle finite Elemente, welche
diesen Referenzen zugeordnet wurden.
F Das Löschen wird nur auf den markierten Elementen angewandt.

3.10. Lasten

Hier können die statischen Lasten für die Berechnungsmodule Statik,


Schwingung und Knicken festgelegt werden.
F Für die Berechnungsmodule Statik, Schwingung/II, Knicken muss
mindestens einen Lastfall definiert werden.
Aus den definierten Lastfällen kann man den aktuel-
len Lastfall auch mit Hilfe der Pull-down Menü,
neben dem Ikon Lastfälle, Lastgruppen, auswählen (die
gewählten Lasten werden in diesem Lastfall
gespeichert).

3.10.1. Lastfälle, Lastfallkombinationen


164 AxisVM 7

Neuer Lastfall Wenn Sie das Neuer Lastfall Ikon anklicken, wird in der Lastfall-Liste
ein neues Feld erstellt. In diesem Feld kann der Name des Lastfalles
eingetippt werden. Jeder Lastfall muss einen eigenen Namen haben.
Sie können maximal 99 Lastfälle anlegen.

Der Lastfall soll einem der drei folgenden Lastfalltypen angehören:


• Statischer Lastfall
Dieser Lastfall kann bei der Berechnungsmodule Statik, Schwin-
gung und Knicken verwendet werden. Die Lasten des Lastfalles
können bei der Schwingungsanalyse als Massen berücksichtigt
werden. Der Lastfall kann zu einer Lastgruppe zugeordnet wer-
den, und wird dann bei der Bestimmung der maßgebenden Last-
fallkombination mit den Faktoren der Lastgruppe berücksichtigt
werden.
F Die maßgebende Lastfallkombination kann nur aus den Ergebnissen der
linearen Analyse bestimmt werden.
• Einflusslinien-Lastfall
Hier kann man nur die relative Querschnittsverschiebungen defi-
nieren, die zur Erzeugung der Einflusslinien nötig sind. Der
Lastfall kann bei der linearen statischen Analyse auch angewandt
werden. Die Ergebnisse sind die Einflusslinien aus beliebigen X, Y,
Z Einheitskräfte.
F Wenn ein Lastfall als Einflusslinien-Lastfall definiert wird, dann kann in den
weiteren Menüs nur eine Belastung von Einflusslinien-Typ ausgewählt wer-
den.
• Erdbeben
Hier können die Parameter für Erdbebenbelastung definiert
werden. Vor der Erstellung einen Erdbeben-Lastfalls muss eine
Schwingungsanalyse des Modells durchgeführt werden. Das
Programm wird Erdbeben-Lastfälle zu jeder Eigenform nach den
Frequenzen und Massen automatisch generieren. Wenn k Eigen-
formen bestimmt wurden, werden k+2 Lastfälle generiert, wobei
die zusätzlichen Lastfälle mit ’+’ und ’-’ Zeichen die maßgebende
Beanspruchungen beinhalten. Siehe im Detail unter 3.10.16.
F Wenn ein Lastfall als Erdbeben-Lastfall definiert wird, dann kann in den
weiteren Menüs nur eine Belastung von Erdbeben-Typ ausgewählt werden.
• Kopieren
Es ermöglicht das Kopieren eines vorhandenen Lastfalles unter
einem anderen Namen. Ein Skalierfaktor soll auch angegeben
werden. Alle Lasten im neuen Lastfall werden mit diesem Faktor
multipliziert.
Dieser Faktor kann auch ein negativer Wert sein.
• Löschen
Löscht den gewählten Lastfall.
Benutzerhandbuch 165

Auswahl des aktuellen Lastfalles:


Markieren Sie ein Feld aus der Lastfall-Liste in der linken Seite der
Dialogbox. Nach dem Verlassen das Dialogbox werden alle Lasten
zum ausgewählten Lastfall zugeordnet.

Neue Lastgruppe Hier können die Lasten für die maßgebende Lastkombination grup-
piert werden. Wenn Sie das Neuer Lastfall Ikon anklicken, wird in der
Lastfall-Liste ein neues Feld erscheinen. In diesem Feld kann der Na-
me des Lastfalles eingetippt werden. Jeder Lastfall muss einen eigenen
Namen haben. Beim Erzeugen einer Lastgruppe müssen die zugehö-
rigen Faktoren (Sicherheitsbeiwert, Kombinationsbeiwert und dyna-
mischer Faktor) festgelegt werden.
Die Lastfälle können zu den hier definierten Lastgruppen zugeordnet
werden. Einen Lastfall markiert, können Sie aus der Auswahlliste
„Lastgruppe“ auswählen, zu welchen er gehören soll. In dem Baum in
der linken Seite können Sie die Lastfälle durch ziehen mit der Maus
auch zu einer anderen Lastgruppe zuordnen. Siehe noch 3.10.2
Lastkombinationen
Die drei Lastgruppentypen sind:
• Ständige
Lastgruppe der ständigen Lasten (Eigengewicht, andere ständige
Lasten, usw.). Alle Lastfälle in dieser Lastgruppe nehmen in allen
Lastkombinationen mit den angegebenen Sicherheitsbeiwerten
teil.
• Veränderliche
Gruppe der veränderlichen Lasten (Verkehrslast, Windlast,
Schnee, Temperaturänderung, Kranlast, usw.). Die Lastfälle in
einer Lastgruppe dieses Lastfalltyps können nicht gleichzeitig auf-
treten. Nur ein Lastfall aus einer Gruppe nimmt in einer Last-
fallkombination teil.
• Außergewöhnliche
Lastgruppe der außergewöhnlichen Lasten (Erdbeben, Auflager-
bewegung, Explosion, Anprall, usw.). Die Lastfälle in einer Last-
gruppe dieses Lastfalltyps können nicht gleichzeitig auftreten. Nur
ein Lastfall aus dieser Gruppe nimmt in einer Lastfallkombination
ohne Kombinationsbeiwert teil, die anderen Lastfälle werden
einen Kombinationsbeiwert α = 0 haben.

Lasttypen Die Belastungsmöglichkeiten der einzelnen Elemententypen sind in


der folgenden Tabelle zusammengefasst.
166 AxisVM 7

Lasttyp Elemententyp
konzentriert Knoten, Stabelement
linienhaft Stab-, Rippenelement
kantenhaft Scheiben-, Platten-, Schalenelement
Eigengewicht Fachwerkstab-, Stab-, Rippe-, Platten-, Schei-
ben- und Schalenelement
Längenänderung Fachwerkstab-, Stabelement
Temperaturänderung Fachwerkstab-, Stab-, Rippe-, Platten-, Schei-
ben- und Schalenelement
Vorspannkraft Fachwerkstab-, Stabelement
Auflagerbewegung Auflagerelement
Flüssigkeitsbelastung Platten-, Schalenelement
Einflusslinie Fachwerkstab-, Stabelement
Erdbebenbelastung Knoten

3.10.2. Lastfallkombinationen

Sie können hier Lastfallkombinationen von den vorhandenen Last-


fällen bilden. Die Lastfälle müssen einen eigenen Multiplikator bekom-
men, der den Sicherheitsbeiwert, den Kombinationsbeiwert und den
dynamischen Beiwert des entsprechenden Lastfalles beinhaltet. Das
Ergebnis der Lastkombination wird durch lineare Kombination der
Ergebnisse der einzelnen Lastfälle berechnet, und dabei werden die
Ergebnisse mit den zugehörigen Multiplikatoren multipliziert. Wenn
ein Lastfall in der aktuellen Lastkombination nicht beteiligt ist, muss er
einen Multiplikator=0 haben.

Bei einer Berechnung nach der Theorie II. Ordnung bildet AxisVM
zuerst die Lastfallkombination aus den Lastfällen, und dann berechnet
es aus dieser Lastfallkombination die Beanspruchungen. Eine Berech-
nung nach der Theorie II. Ordnung erfolgt nur aus einen einzelnen
Lastfallkombination.
F Nach der Berechnung nach der Theorie I. Ordnung lassen sich nachträg-
lich weitere Lastfallkombinationen bilden, löschen oder die vorhandene
ändern. Nach der Änderung der Lastfallkombinationstabelle wird
AxisVM im Ergebnismodul automatisch die Ergebnisse für die neuen
Lastfälle auch berechnen.
Wenn die Berechnung nach der Theorie II. Ordnung durchgeführt wurde,
werden die Ergebnisse der geänderten Lastfallkombinationen gelöscht.
Benutzerhandbuch 167

Bildung Bei der Bestimmung der maßgebenden Lastfallkombination addiert


der maßgebende das Programm alle ständige Lasten, dann nimmt es jeweils einen Last-
Lastkombination fall aus der Lastgruppe der veränderlichen oder der außergewöhnlichen
Lastgruppen und multipliziert ihn mit dem zugehörigen Kombina-
tionsbeiwert. Auch alle anderen möglichen Lastfallkombinationen
(gleichzeitiges Wirken mehrerer veränderlichen Lasten) werden be-
rechnet. Das Programm gibt am Ende die Maximal- und Minimalwerte
von der Ergebnisse (Verschiebungen, Schnittkräfte, Auflagerkräfte)
aus.

Die Bestimmung der maßgebenden Lastkombination nach der


Eurocode erfolgt nach der folgenden Formel:
Für Beanspruchungen:
Ständige und Temporäre:

∑γ Gi G ki + γ Qj Q kj + ∑γ
i≠ j
Qi Ψ0 i Q ki

außergewöhnliche:

∑γ GAi G ki + A k + Ψ1 j Q kj + ∑Ψi≠ j
2 i Q ki

seismische:

∑G ki + γ I A Ed + ∑Ψ 2 i Q ki

Für Gebrauchstauglichkeitsnachweise:
Seltene:

∑G ki + Q kj + ∑Ψ
i≠ j
0 i Q ki

Häufige:

∑G ki + Ψ1 j Q kj + ∑Ψ
i≠ j
2 i Q ki

Quasistatische:

∑G + ∑Ψ
ki 2 i Q ki

3.10.3. Knotenlasten
168 AxisVM 7

Die Knotenlasten werden durch ihre Komponen-


ten FX, FY, FZ, MX, MY, MZ eingegeben. Die Kompo-
nenten sind bezüglich auf das globale Koordina-
tensystem definiert. Wenn Sie einen Knoten be-
lasten wollen der bereits belastet wurde, können
Sie die Belastungen addieren oder die ursprüng-
liche Belastung mit dem neuen Wert überschrei-
ben.
Die positiven Richtungen der Knotenlasten beziehen sich auf die
positiven Richtungen des globalen Koordinatensystems.
F Wenn ein Knoten einen unterdrückten Freiheitsgrad in einer Richtung
hat, bleibt die Lastkomponente in dieser Richtung bei der Berechnung
unberücksichtigt.
$ AxisVM zeigt die Knotenlasten auf dem Bildschirm mit einem gelben
Pfeil, die Knotenmomente mit einem gelben Doppelpfeil an.

3.10.4. Konzentrierte Lasten auf ein Stabelement

Die Einzellasten auf den Stab werden durch ihre Komponenten FX, FY,
FZ, MX, MY, MZ eingegeben. Die Lastkomponenten können gemäß dem
globalen oder lokalen Koordinatensystem definiert werden. Wenn Sie
einen Querschnitt belasten wollen der bereits belastet wurde, können
Sie die Belastungen addieren oder die ursprüngliche Belastung mit
dem neuen Wert überschreiben.
Die positiven Richtungen der Knotenlasten beziehen sich auf die
positiven Richtungen des globalen Koordinatensystems.

$ AxisVM zeigt die Einzellasten auf dem Bildschirm mit einem gelben
Pfeil, die Einzelmomente mit einem gelben Doppelpfeil an.

3.10.5. Netzunabhängige Einzellast

Setzen einer netzunabhängigen Knotenlast für einen Bereich. Die Ko-


ordinateneingabe kann mit dem Kursor oder im Kursorfenster erfol-
gen.
Beachte: Netzunabhängig Lasten sind im Sinne einer FEM-Berech-
nung keine Einzellasten sondern werden entsprechend ihrem Abstand
zu den nächstliegenden Netzknoten auf diese verschmiert!
Benutzerhandbuch 169

Die Lastrichtung kann sein:


- Global (unter Verwendung des globalen Koordinatensystems)
- Lokal (unter Verwendung des lokalen Koordinatensystems)
- Referenz(unter Verwendung einer Referenz)

Ändern Sie können die Position und die Lastordinate wie folgt ändern:
Position: 1. Markieren der Last mit den Kursor.
2. Linke Maustaste drücken.
3. Maus an die gewünschte neue Position ziehen oder die neuen
Koordinaten eingeben.
4. Linke Maustaste loslassen um neue Position zu übernehmen.
Lastordinate: 1. Markieren der Last mit den Kursor.
2. Linke Maustaste drücken.
3. Die neue Lastordinate im Dialog eingeben.
4. Den Ändern-Button drücken um die Laständerung zu übernehmen
Die Lastordinate kann auch in der Tabellenanzeige geändert werden..

F Netzunabhängige Lasten bleiben bei Netzänderungen erhalten.

3.10.6. Linienmäßig verteilte Lasten


170 AxisVM 7

Hier können konstante oder linear veränderliche verteilte Lasten auf


die vorher markierten Stäbe/Rippen aufgebracht werden. Ein Stabele-
ment kann in einem Lastfall durch mehrere verteilte Lasten gleichzei-
tig belastet werden. Die Belastung kann entlang der Stabachse oder
darauf projiziert angegeben werden.
Lasten in lokalen Richtungen Lasten in globalen Richtungen

Die folgenden Parameter müssen eingestellt werden:


• Lastrichtung: bezüglich des lokalen oder globalen Koordinatensys-
tems, oder projiziert im globalen KS.
• Lasttyp: Rechteck, trapezförmig, Dreieck
• Position: Die Abstände der Lastanfangs- und Lastendpunkten ge-
messen vom Stabanfangspunkt können im Verhältnis zur Stab-
länge (A-gemäß Verhältnis) ( 0 ≤ x1 < x2 ≤ 1), oder direkt in Meter
(H-gemäß Abstand) (0 ≤ x1 < x2 ≤ L, wobei L ist die Stablänge)
eingegeben werden
• Anfangspunkt: x 1 gemäß Position
• Anfangswert: Lastintensität px1, py1, pz1 [kN/m] im Anfangspunkt
• Endpunkt: x 2 gemäß Position
• Endwert: Lastintensität p x2, py2, pz2 [kN/m] im Endpunkt.

Die Lastintensität beträgt bei der projizierten Belastung


p r = p ⋅ sin α ,
wobei α der Winkel zwischen dem Stabachse und der Lastrichtung ist.
Benutzerhandbuch 171

3.10.7. Randlast

Hier lassen sich konstante Randlasten auf die vorher markierten


Kanten der Flächenelemente aufbringen. Die Intensität der Randlasten
entlang einer Elementenkante ist konstant. Die Lasten können abhän-
gig vom Elemententyp wie folgt definiert werden:

Bei den Schalenelementen kann man für die Lasten in globale Rich-
tungen eine projizierte Verteilung (Kraftzerlegung in die Hauptrich-
tungen) wählen, die Lastintensität wird in diesem Fall wie folgt
berechnet:
p f = p ⋅ cosα , wobei α der Winkel zwischen der Flächennormale und
der Lastrichtung ist.
172 AxisVM 7

Element Last in Richtung des lokalen Last in Richtung des globalen


Koordinatensystems Koordinatensystems

Scheibe
- -

- -

Platte
- -

Schale

3.10.8. Netzunabhängige Linienlasten

Setzen einer netzunabhängigen Linienlast für einen Bereich. Die Ko-


ordinateneingabe kann mit dem Kursor oder im Kursorfenster erfol-
gen. Beachte: Netzunabhängig Lasten sind im Sinne einer FEM-Be-
rechnung keine Linienlasten sondern werden entsprechend ihrem Ab-
stand zu den nächstliegenden Netzknoten auf diese verschmiert!
Die Lastrichtung ist entweder global senkrecht zu Richtung, global in
Längsrichtung oder lokal. Das mx ist immer das Torsionsmoment (um
die Längsrichtung).
Benutzerhandbuch 173

Einzelne
Linienlast

Polygon
Linienlast

Ändern Die Position, Form und Intensität einer netzunabhängigen Linienlast


kann geändert werden:
Position: 1. Markieren der Last mit den Kursor.
2. Linke Maustaste drücken.
3. Maus an die gewünschte neue Position ziehen oder die neuen
Koordinaten eingeben.
4. Linke Maustaste loslassen um neue Position zu übernehmen.
Lastordinate: 1. Markieren der Last mit den Kursor.
2. Linke Maustaste drücken.
3. Die neue Lastordinate im Dialog eingeben.
4. Den Ändern-Button drücken um die Laständerung zu übernehmen
Die Lastordinate kann auch in der Tabellenanzeige geändert werden..
F Netzunabhängige Lasten bleiben bei Netzänderungen erhalten.

3.10.9. Flächenlasten

Die Intensität der Flächenlasten innerhalb eines Flächenelementes ist


konstant.
Die Lasten können abhängig vom Elemententyp wie folgt definiert
werden:
174 AxisVM 7

Element Last in Richtung des lokalen Last in Richtung des globalen


Koordinatensystems Koordinatensystems

Scheibe
- -

- -

Platte
- -

Schale

3.10.10. Netzunabhängige Flächenlasten

Setzen einer netzunabhängigen Flächenlast für einen Bereich. Die


Koordinateneingabe kann mit dem Kursor oder im Kursorfenster
erfolgen.

Das Flächenelement bestimmt welche Lastenarten möglich sind.


Für eine Scheibe muß die Last in der Scheibenebene wirken.
Für eine Platte muß die Last senkrecht zur Plattenebene wirken.
Für eine Schale kann die Last in jede Richtung wirken.
Die Last wirkt entweder global oder lokal bezogen auf den Bereich.
Die Flächenlast ist konstant oder linear veränderlich.
Die Last wirkt nicht über Löchern oder wird bei Löchern auf die
Lochränder verteilt.
Die Last wirkt nicht über Löchern.

Last wirkt nicht


über Löchern
Benutzerhandbuch 175

Die Last wird auf die Lochränder verteilt.


Last wirkt über
Löchern.

Konstante Last

Schritte zur Lastdefinition:

Rechteckige
Flächenlast

1. Eingabe der Lastordinaten (px, py, pz)


2. Eingeben der Punkte der Diagonalen durch Mausklick oder Koordi-
natenangabe ( nur möglich in der X-Y, Y-Z und X-Z Ebene).

Gedrehte
Rechteckige
Flächenlast

1. Eingabe der Lastordinaten (px, py, pz).


2. Eingabe der drei Ecken des Vierecks durch Mausklick oder
Koordinaten.
1. Eingabe der Lastordinaten (px, py, pz).
2. Eingabe der Punkte des Polygons durch Mausklick oder Koordina-
Polygonlast ten. Die Eingabe des letzten Punktes erfolgt bei Koordinatenein-
gabe durch zusätzliches drücken von Enter. Bei Kursoreingabe
durch Doppelklick oder durch Anwahl des ersten Punktes.
1. Eingabe der Lastordinaten (px, py, pz).
2. Klicken in den Bereich.
Verteilte Die Last wird auf den Bereich verteilt. Diese Lastart passt sich automa-
Flächenlast tisch allen Geometrieänderungen an. Innerhalb eines Lastfalls kann
nur eine verteilte Flächenlast verwendet werden. Neue überschreiben
bestehende.

Lineare
Flächenlast
Die Lastebene ergibt sich aus den Lastordinaten (p1, p2, p3) in den drei
Punkten [(1), (2), (3)] in in der Ebene des Bereiches. Diese Punkte sind
die referenzpunkte der Flächenlast. Wenn diese Referenzpunkte für
andere Lasten benutzt werden sollen so können Sie diese sperren.
Referenzpunkte der Lastordinaten

Lastordinaten der Referenzpunkte sperren.


176 AxisVM 7

1. Eingabe der Lasten der Referenzpunkte (p1, p2, p3).


2. Eingeben der Punkte der Diagonalen durch Mausklick oder Koordi-
Rechteck natenangabe ( nur möglich in der X-Y, Y-Z und X-Z Ebene).
3. Eingeben der drei Referenzpunkte durch Kursor oder Koordinaten.
1. Eingabe der Lasten der Referenzpunkte (p1, p2, p3).
2. Eingabe der Punkte des Polygons durch Mausklick oder Koordina-
Gedrehte ten. Die Eingabe des letzten Punktes erfolgt bei Koordinatenein-
Rechteckige gabe durch zusätzliches drücken von Enter. Bei Kursoreingabe
Flächenlast durch Doppelklick oder durch Anwahl des ersten Punktes
3. Eingeben der drei Referenzpunkte durch Kursor oder Koordinaten
1. Eingabe der Lasten der Referenzpunkte (p1, p2, p3).
2. Eingabe der Punkte des Polygons durch Mausklick oder Koordina-
Polygonlast ten. Die Eingabe des letzten Punktes erfolgt bei Koordinatenein-
gabe durch zusätzliches drücken von Enter. Bei Kursoreingabe
durch Doppelklick oder durch Anwahl des ersten Punktes.
3. Eingeben der drei Referenzpunkte durch Kursor oder Koordinaten
1. Eingabe der Lasten der Referenzpunkte (p1, p2, p3).
2. Anwahl der Bereiches.
Verteilte 3. Eingeben der drei Referenzpunkte durch Kursor oder Koordinaten
Flächenlast
Die Last wird auf den Bereich verteilt. Diese Lastart passt sich automa-
tisch allen Geometrieänderungen an. Innerhalb eines Lastfalls kann
nur eine verteilte Flächenlast verwendet werden. Neue überschreiben
bestehende.
Ändern Die Position, Form und Intensität einer netzunabhängigen Flächenlast
kann geändert werden.

Ändern der Position


1. Plazieren Sie den Mauszeige über die Last.
2. Drücken der linken Maustaste und bewegen der Maus.
3. Neue Position per Maus oder Koorinaten bestimmen.
4. Setzen der Position durch linke Maustaste oder der Enter-Taste.
Ändern der Form
1. Plazieren Sie den Mauszeige über die Ecke des Lastpolygons.
2. Drücken der linken Maustaste und bewegen der Maus.
3. Neue Position der Ecke per Maus oder Koorinaten bestimmen.
4. Setzen der Position der Ecke durch linke Maustaste oder der Enter-
Taste.

Ändern der Intensität


1. Plazieren Sie den Mauszeige über die Last.
2. Drücken der linken Maustaste und bewegen der Maus. Die Dialog-
box öffnet sich
3. Ändern der Lastordinaten.
4. Klicken des Übernehmen-Buttons.
Mehrere Lasten können so geändert werden.
Die Lastordinate und Form kann auch in der Tabellenanzeige geändert
werden.
Löschen Markieren der Last und die ENTF-Taste drücken
F Netzunabhängige Lasten bleiben bei Netzänderungen erhalten..
Benutzerhandbuch 177

3.10.11. Flüssigkeitsbelastung

Ordnet Druckkräfte, cha-


rakteristisch für Flüssig-
keitsbelastungen, den
markierten Platten- oder
Scheibenelementen zu.
Die Lastordinate berech-
net sich aus den Endkno-
ten der Elemente.

Flüsigkeitslasten die mit der gleichen Definition erstellt wurden


werden als eine Last behandelt. Dies bedeutet das somit ein einfaches
Ändern der Last möglich ist wenn diese z. B. einer ganzen Auswahl
und nicht einem einzelnen Element zugoerdnet wurde. Wenn die
Flüssigkeitslast weniger Element geändert werden sollen so wählen sie
diese einzeln aus.

3.10.12. Eigengewicht

Mit diesem Befehl kann man das Eigengewicht der vorher ausge-
wählten Elemente berücksichtigen. Das Eigengewicht wird aus der
Dichte des Materials, aus der Elementoberfläche und –dicke, und aus
der Erdbeschleunigung g wie folgt berechnet, und automatisch dem
aktuellen Lastfall zugeordnet:
p = ρgh
wobei:
g = 9.81 m/s 2 Erdbeschleunigung, Siehe noch 2.3.5 Gravitation
ρ: Materialdichte
h: Dicke

3.10.13. Längenänderung

Mit dieser Last lässt sich ein Montage- oder Herstellungsfehler dL [m]
für Fachwerkstäbe/Stäbe berücksichtigen. Ein positiver Wert ergibt
eine Druckkraft im Element und in den anschließenden Knoten. Das
178 AxisVM 7

Ergebnis ist gleich einer Temperaturänderung von dT = dL (α ⋅ L) .

3.10.14. Vorspann-/Druckkraft

Sie können eine P [kN] Vorspannkraft (+) oder Druckkraft (-) auf die
vorher ausgewählten Fachwerkstäbe/Stäbe generieren. Ein positiver
Wert ergibt eine Zugkraft im Element und in den anschließenden
Knoten. Das Ergebnis ist gleich einer Temperaturänderung von
dT = = − P (α ⋅ E ⋅ A ) .

3.10.15. Temperaturänderung in einem Linienelement

Fachwerkstab Sie können konstante Temperaturänderung als Belastung auf die aus-
gewählten Fachwerkstabelemente aufbringen.
Die folgenden Parameter müssen eingegeben werden:
• Tref Bezugstemperatur, die Temperatur des spannungsfreien Zu-
standes
• T Temperatur während der Untersuchung

Stab/Rippe Sie können eine konstante Temperatur oder eine linear veränderliche
Temperaturänderung als Belastung auf die Stab/Rippenelemente
aufbringen. Die folgenden Parameter müssen eingegeben werden:
• Tref: Bezugstemperatur, die Temperatur des spannungsfreien Zu-
standes.
• T1: Temperatur der oberen Randfaser in der ausgewählten Rich-
tung
• T2: Temperatur der unteren Randfaser in der ausgewählten Rich-
tung
dT==T – Tref Temperaturänderung die bei der Berechnung berücksich-
tigt wird. Ein positives Vorzeichen bedeutet eine Erwärmung des
Elementes.
Benutzerhandbuch 179

Die Temperatur des Schwerpunktes (T) wird wie folgt berechnet:


• Falls die Temperaturlast in die lokalen y –Richtung weist:
y
T = T2 + (T1 − T2 ) G
Hy
• Falls die Temperaturlast in die lokalen z –Richtung weist:
z
T = T2 + (T1 − T2 ) G
Hz
wobei yG, zG und Hy, Hz Querschnitteigenschaften sind (siehe Profil-
datenbank).
¹
dT =T1 – T2 ist die veränderliche Temperaturänderung die bei der Be-
rechnung berücksichtigt wird.

3.10.16. Temperaturänderung an Flächenelementen

Sie können eine konstante Temperatur oder eine linear veränderliche


Temperaturänderung als Belastung auf die ausgewählten Flächen-
elemente aufbringen. Die nötigen Parameter sind folgende:
• Tref: Bezugstemperatur, die Temperatur des spannungsfreien Zu-
standes.
• T1: Temperatur an der Seite des Referenzpunktes
• T2: Temperatur an der dem Referenzpunkt gegenüberliegenden
Seite
dT ist die konstante Temperaturänderung in der Elementmittelfläche
die bei der Berechnung berücksichtigt wird. Ein positives Vorzeichen
bedeutet eine Erwärmung des Elementes.
dT = = (T1 + T2 ) / 2 − Tref
¹
dT ist die veränderliche Temperaturänderung die bei der Berechnung
berücksichtigt wird.
dT ≠ = T1 − T2

Referenzpunkt

T1

T2

Bei Scheibenelementen wird nur dT=, bei der Plattenelementen nur


dT¹ berücksichtigt.
180 AxisVM 7

3.10.17. Auflagerbewegungen

Die Komponenten der vorgeschriebenen Auflagerbewegungen müs-


sen eingestellt werden (axiale Bewegung e [m]; Verdrehung θ [rad]).
AxisVM berechnet und prägt automatisch eine Kraft Paufl in Richtung
der Achse des Auflagerelementes wie folgt ein: Paufl = Kaufl . e
Die Auflagerbewegung wird durch diese Kraft berücksichtigt. Kaufl
bedeutet die Steifigkeit des entsprechenden Auflagerelementes. Diese
Steifigkeit muss mindestens mit 3-4 Größenordnung größer sein als die
Steifigkeit der ganzen Konstruktion in dieser Richtung.
Die positiven Richtungen werden im Bild veranschaulicht.

3.10.18. Einflusslinie

Dieser Menüpunkt dient zur Bestimmung der Einflusslinien in einem


definierten Punkt des ausgewählten Stab/Fachwerkstabelementes. Sie
müssen eine relative Querschnittsverschiebung in der Richtung der
gewählten Schnittkraft eingeben. Sie bekommen als Ergebnis die Ein-
flusslinien aus den Diagrammen der entsprechenden Verschiebungs-
komponenten.
F Sie können Einflusslinien nur in einem solchen Lastfall erzeugen, der als
Einflusslinie-Lastfall angelegt wurde. (Siehe 3.10.1. Lastfälle).

Fachwerkstab Dieser Menüpunkt dient zur Bestimmung der Normalkraft-Einfluss-


linien für ausgewählte Fachwerkstabelemente. Sie müssen eine relative
Querschnittsverschiebung ex eingeben. Die Verschiebung ex kann nur
einen Wert von +1,00 oder -1,00 annehmen.
Benutzerhandbuch 181

Stab Dieser Menüpunkt dient zur Bestimmung der Einflusslinien in einem


definierten Punkt des ausgewählten Stabelementes. Sie müssen eine
relative Querschnittsverschiebung ex /ey / ez oder Verdrehung θx /θy /θz
in der Richtung der gewählten Schnittkraft eingeben. Die Ver-
schiebung e und die Verdrehung θ kann nur einen Wert von +1,00
oder –1,00 annehmen.

3.10.19. Erdbebenbemessung

Die Erdbebenbemessung erfolgt


nach der Response Spectrum Me-
thode.
Diese Methode benötigt eine zu-
vor berechnete Anzahl von unge-
dämpften Eigenfrequenzen und
den zugehörigen Eigenformen.

Basierend auf diesen Eigenformnen generiert AxisVM statische Lasten


(entsprechend der jeweiligen Eigenform) die dann dem Modell in
einer statischen Berechnung zugewiesen werden. Dann werden die zu
jeder Eigenform gehörenden Schnittgrößen aufaddiert um mit ihnen
die entsprechenden Normemessungen durch zu führen. Erdbebenbe-
messung kann nach folgenden Normen erfolgen:
• Eurocode 8
• Italienischer Norm

Das Programm führt nur die nachfolgend beschriebenen Berechnugen


durch. Andere Nachfolgeberechnungen die von den entsprechenden
Normen verlangt werden müssen durch den Benutzer erfolgen. Die
Berechnungsmethode in AxisVM berücksichtigt nicht den Einfluß
eines Zusatzmomentes resultierend aus einer Zusatzausmitte der un-
gefederten Massen.
Nachfolgend die Schritte zur Durchführung einer Erdbebenbemesung
und zur Eingabe der Response Spektrum Parameter:
1. Berechnung der ersten n Eigenformen und Eigenfrequenzen.
Kontrollieren Sie die Tabellen der Eigenfrequenzen in X, Y, und Z-
Richtung in der Tabellenanzeige. Die Eigenfrequenzen werden nur
dann angezeigt, wenn Sie die Tabellenanzeige aus der Erdbeben-
berechnung aufrufen.
182 AxisVM 7

F Jeder Norm setzt vorraus, daß die Eigenformen ein bestimmtes Ver-
hältnis der Gesamtmasse wiedergibt.
Im Eurocode 8 ist diese Bedingung das • • 0.9 (die Summe der Koeffi-
zienten müssen mindestens 90% in jeder Richtung betragen) ist und
das jede Eigenform die einen Koeffizienten >5% in einer Richtung hat
berücksichtigt werden muss.
2. Erstellen einen neuen Erdbebenbelastung (Anregung). Das Pro-
gramm wird die erforderlichen Lastfälle erstellen:

Lastfälle mit der Endung ‘+’ und ‘–‘. Die Ergebnisse dieser beiden
Fälle ergeben das positive und negative Maximum der Verschiebun-
gen und Kräfte zusammengefasst aus den Anregungen in X, Y und Z
Richtung.
Lastfälle mit der Endung ‘X+’ und ‘X–‘. Die Ergebnisse dieser beiden
Fälle ergeben das positive und negative Maximum der Verschiebun-
gen und Kräfte zusammengefasst aus den Anregungen in X-Richtung.
Lastfälle mit der Endung ‘Y+’ und ‘Y–‘. Die Ergebnisse dieser beiden
Fälle ergeben das positive und negative Maximum der Verschiebun-
gen und Kräfte zusammengefasst aus den Anregungen in Y-Richtung.
Lastfälle mit der Endung ‘Z+’ und ‘Z–‘. Die Ergebnisse dieser beiden
Fälle ergeben das positive und negative Maximum der Verschiebun-
gen und Kräfte zusammengefasst aus den Anregungen in Z-Richtung.
Wählen Sie einen dieser Fälle.

F Der Einfluss von Kräften aus einerAnregung in Z-Richtung wird nur


berücksichtigt wenn ein vertikales Response Spectrum definiert wurde.
3. Setzen der Anregungsparameter
Durch die Auswahl dieses Knopfes können Sie das Response
Sprektrum und andere Parameter setzen.
Benutzerhandbuch 183

F Die Parameter basieren immer auf der aktuellen Norm ( siehe nachfolgende
Details).
Das Schließen dieses Dialoges führt zum erstellen weiterer Lastfälle:
Lastfälle mit den Endungen:’X01’, ’X02’, ….’Xn’, ’Y01’, ’Y02’, ….’Yn’,
’Z01’, ’Z02’, ….’Zn’. Diese sind die Anregungskräfte in X, Y oder Z
Richtung aus individuellen Eigenformen.

Eurocode 8 (ENV 1998-1:1994)


Bemessungs Response Spectrum
Sd(T) (für lineare Berechnung) normiert in Abhängigkeit von der Erd-
anziehungskraft g.
Das Programm verwendet zwei unterschiedliche Spektren für die
horizontale und vertikale Anregungswirkung.
Sie können ein Spektrum auf zwei Arten bestimmen .
1.) Definieren eines Benutzerspektrums.
2.) Definition eines parametrischen Spektrums entsprechend
Eurocode 8 EC8 ENV 1998-1-1 (4.2.4.)

Parametrisches Bemessungs Response Spektrum für


horizontale Anregungswirkung:
Sd (T)

T [s]

 T  β0 
0 • T < TB : Sd (T ) = α ⋅ S ⋅ 1 +  − 1 

 TB  q  

β0
TB • T < T C : Sd (T ) = α ⋅ S ⋅
q
kd 1
β0  TC 
TC • T < T D : Sd (T ) = α ⋅ S ⋅ T  ≥ 0.20 ⋅ α
q  
kd 1 kd 2
β 0  TC  T 
TD • T : Sd (T ) = α ⋅ S ⋅ ⋅ D  ≥ 0.20 ⋅ α
q  T  T 
mit S, •0 , T B, TC, TD, kd1, k d2 definiert in EC8 ENV 1998-1-1 (Tabelle 4.1.,
184 AxisVM 7

4.2.)
Die Vorgaben dieser Parameter hängen von der Baugrundklasse ab.
Baugrund S •0 TB TC TD kD1 kD2
Klasse [s] [s] [s]
A 1,0 2,5 0,10 0,40 3,0 2/3 5/3
B 1,0 2,5 0,15 0,60 3,0 2/3 5/3
C 0,9 2,5 0,20 0,80 3,0 2/3 5/3

F Die oben genannten Parameter können während der Definition des Parameter
Spektrums geändert werden.
•: Verhältnis der Bemessungsbescheunigung und der Erdanziehungs-
kraft (ag/g)
q: Verhältnisfaktor abhängig vom Typ und Material des Tragwerks.
Dieser Faktor verbindet die Ergebnisse der linearen und der nicht-
linearen (elastisch-plastisch) Ergebnisse im Verhältnis zum Tragwerk.

Parametrisches Bemessungs Response Spektrum für vertikale Auswirkungen:


EC8 ENV 1998-1-1 (4.2.1.)
Das vertikale Bemessungs Spektrum berechnet sich aus dem horizon-
talen Sprektrum:
SD ,V (T ) = SD (T ) ⋅ k
mit
T • 0,15 [s] k = 0,70
T > 0,50 [s] k = 0,50
0,15 < T • 0,5 k kommt aus einer linearen Interpolation
Anregungskräfte
Pkr = SD (Tr ) ⋅ m k ⋅ g ⋅ η kr
dabei ist •kr, die abgeminderte Eigenformordinate in Übereinstimmung
mit ihrem Anregungskoeffizienten.
Berechnung
Anregungsauswikungen werden in den globalen Richtungen X und Y
(horizontal) und optional in globaler Z-Richtung (vertikal) berechnet.

F Anregungsauswikungen in X und Y Richtung sind statistisch unabhängige


Effekte.
Kombinationen der modalen Reaktionen in einer Richtung
EC8 ENV 1998-1-2 (3.3.3.2.)
Die maximalen Kräfte und Verscheibungen können nach zwei unter-
schiedlichen Methoden berechnet werden:
SRSS Methode (Wurzel aus der Summe der Quadrate):
E= ∑Ei
2
i

CQC Methode (Komplette Quadratische Kombination):


E= ∑∑ E
i j
i ⋅ rij ⋅ E j

mit E als Verschiebungs- oder Kraftkomponente an einen beliebigen


Punkt.
Kombination der räumlichen Komponenten
Resultierende maximale Verschiebungen und Kräfte können aus den
koexistenten Auswirkungen in X, Y und Z-Richtung nach zwei
unterschiedliche Methoden berechnet werden:
Benutzerhandbuch 185

1. Quadratische Mittelung:
E = E X2 + EY2 + E Z2

2. Kombination mit 30%:


 E X " +"0.3EY "+ "0.3E Z 
 
E = max  0.3E X " +" EY "+"0.3E Z 
 0.3E " +"0.3E "+ " E 
 X Y Z

dabei sind EX, EY, EZ die Maximalwerte der unabhängigen


Anregungsauswirkungen in X, Y, und Z Richtung.

Berechnung der Verschiebungen


Die Verschiebungen aus dem nichtlinearen Verhalten werden wie
folgt berechnet:
Es = qd ⋅ E
mit q d: Verhältnisfaktor für die Verschiebungen
E: Maximale verschiebung aus der linearen Berechnung
γI: Wichtungsfaktor
F Normalerweise qd=q.
Anregungsparameter

Anregungsparameter, Response Spektrum und Kombinationsmethode


können in einem Dialog gesetzt werden.
Spektral Setzen des Bemessungs Spektrums Typs von Parametrisch to Benutzer
Funktionseditor und Auswahl des Spektral Funktionseditors öffnet den Dialog. Das
Spektrum, als Funktion von linearen Teilstücken, kann erstellt / geän-
dert werden. Die Punkte werden in der linken Seite aufgeführt und
können dort geändert werden.
186 AxisVM 7

In der dritten Karteikarte können Sie die Kombinationsmethode


wählen

Es besteht die Möglichkeit dem Programm die Auswahl der Methode


durch die Auswahl Auto zu überlassen. Wenn Tj / Ti für alle Eigenfor-
men < 0.9 ist (bedeutet die Modes sind unabhängig) dann verwendet
das Programm die SRSS Methode. In allen anderen Fällen die CQC
Methode.
Italienische Norm
Bemessungs Response Spectrum
Sd(T) (für lineare Berechnung) normiert in Abhängigkeit von der Erd-
anziehungskraft g.
Das Programm verwendet zwei unterschiedliche Spektren für die hori-
zontale und vertikale Anregungswirkung.
Sie können ein Spektrum auf zwei Arten bestimmen.
1. Definieren eines Benutzerspektrums.
2. Definition eines parametrischen Spektrums
Parametrisches Bemessungs Response Spektrum
für horizontale Anregungswirkung
Benutzerhandbuch 187

Sd(T)

T [s]

 T  2,5 
0 • T < TB : S d (T ) = α ⋅ S ⋅ 1 +  − 1  

 TB  q  

2,5
TB • T < T C : S d (T ) = α ⋅ S ⋅
q

2 ,5  TC 
TC • T < T D : S d (T ) = α ⋅ S ⋅ ≥ 0.20 ⋅ α
q  T 

2 , 5  TC ⋅ TD 
TD • T : S d (T ) = α ⋅ S ⋅ ≥ 0.20 ⋅ α
q  T 2 

Die Werte von S, T B, TC, TD hängen von der Baugrundklasse ab.

Baugrund Klasse S TB TC TD
[s] [s] [s]
A 1,0 0,15 0,40 2,0
B, C, E 1,25 0,15 0,50 2,0
D 1,35 0,20 0,80 2,0

• : Verhältnis der Bemessungsbescheunigung und der Erdanziehungs-


kraft (ag/g)
q : Verhältnisfaktor abhängig vom Typ und Material des Tragwerks.
Dieser Faktor verbindet die Ergebnisse der linearen und der nicht-
linearen (elastisch-plastisch) Ergebnisse im Verhältnis zum Tragwerk.

Parametrisches Bemessungs Response Spektrum für vertikale Auswirkungen:

 T  3 ,0 
0 • T < TB : S vd (T ) = 0 ,9 ⋅ α ⋅ S ⋅ 1 +  − 1 

 TB  q v 

3,0
TB • T < T C : S vd (T ) = 0 ,9 ⋅ α ⋅ S ⋅
qv

3,0  TC 
TC • T < T D : S vd (T ) = 0 ,9 ⋅ α ⋅ S ⋅
q v  T 

3,0  TC ⋅ TD 
TD • T : S vd (T ) = 0 ,9 ⋅ α ⋅ S ⋅
q v  T 2 

mit q v=1,5 für alle materialien und Tragwerke.


Anregungskräfte
Pkr = SD (Tr ) ⋅ m k ⋅ g ⋅ η kr
dabei ist •kr, die abgeminderte Eigenformordinate in Übereinstimmung
mit ihrem Anregungskoeffizienten
Berechnung
Anregungsauswikungen werden in den globalen Richtungen X und Y
(horizontal) und optional in globaler Z-Richtung (vertikal) berechnet.
188 AxisVM 7

F Anregungsauswikungen in X und Y Richtung sind statistisch unabhängige


Effekte.
Kombinationen der modalen Reaktionen in einer Richtung
EC8 ENV 1998-1-2 (3.3.3.2.)
Die maximalen Kräfte und Verscheibungen können nach zwei
unterschiedlichen Methoden berechnet werden:
SRSS Methode (Wurzel aus der Summe der Quadrate):
E= ∑Ei
2
i

CQC Methode (Komplette Quadratische Kombination):


E= ∑∑ Ei j
i ⋅ rij ⋅ E j

mit E als Verschiebungs- oder Kraftkomponente an einen beliebigen


Punkt.
Kombination der räumlichen Komponenten
Resultierende maximale Verschiebungen und Kräfte können aus den
koexistenten Auswirkungen in X, Y und Z-Richtung nach zwei
unterschiedliche Methoden berechnet werden:
1. Quadratische Mittelung:
E = E X2 + EY2 + E Z2

2. Kombination mit 30%:


 E X " +"0.3EY "+ "0.3E Z 
 
E = max  0.3E X " +" EY "+"0.3E Z 
 0.3E " +"0.3E "+ " E 
 X Y Z

dabei sind EX, EY, EZ die Maximalwerte der unabhängigen Anregungs-


auswirkungen in X, Y, und Z Richtung.
Berechnung der Verschiebungen
Die Verschiebungen aus dem nichtlinearen Verhalten werden wie
folgt berechnet:
Es = qd ⋅ E
mit q d: Verhältnisfaktor für die Verschiebungen
E: Maximale verschiebung aus der linearen Berechnung
γI: Wichtungsfaktor

Anregungsparameter
Benutzerhandbuch 189

Anregungsparameter, Response Spektrum und Kombinationsmethode


können in einem Dialog gesetzt werden.
Spektral Setzen des Bemessungs Spektrums Typs von Parametrisch to Benutzer
Funktionseditor und Auswahl des Spektral Funktionseditors öffnet den Dialog. Das
Spektrum, als Funktion von linearen Teilstücken, kann erstellt / geän-
dert werden. Die Punkte werden in der linken Seite aufgeführt und
können dort geändert werden.

In der dritten Karteikarte können Sie die Kombinationsmethode


wählen

Es besteht die Möglichkeit dem Programm die Auswahl der Methode


durch die Auswahl Auto zu überlassen. Wenn Tj / Ti für alle Eigenfor-
men < 0.9 ist (bedeutet die Modes sind unabhängig) dann verwendet
das Programm die SRSS Methode. In allen anderen Fällen die CQC
Methode.
190 AxisVM 7

3.10.20. Knotenmassen

Die Einzelmassen, die bei der Schwingungsanalyse berücksichtigt wer-


den müssen, aber nicht Teile (Eigenmasse), sondern nur dazugefügte
Objekte unserer Konstruktion sind, können hier definiert werden. Im
Schwingung/II-Modul (Schwingungsanalyse nach der Theorie II. Ord-
nung) rechnet AxisVM automatisch diese Einzelmassen in Lasten im
Schwerpunkt um, um die Einwirkung dieser Massen auf das Schwin-
gungsverhalten der Konstruktion durch die Normalkräfte zu berück-
sichtigen.
Zuerst müssen die gewünschten Knoten markiert werden, dann müs-
sen die Massen mit ihren globalen Massenkomponenten (mX, m Y, m Z)
eingegeben werden.
$ Die Knoten mit angelegten Massen erscheinen auf dem Bildschirm mit
einem roten Doppelkreis.

3.10.21. Modifizieren

Hier lassen sich die vorher definierten Lasten ändern.


Die Änderung kann in folgenden Schritten erfolgen:
1. Bei gedrückter Shift-Taste markieren Sie die Elemente, deren
Belastung zu modifizieren sind. Bei der Markierung kann der
Markierungsrahmen oder die Markierungspalette benutzt wer-
den.
2. Klicken Sie auf das Last-Ikon.
3. Schalten Sie der Umschaltknopf ein, der neben den zu ändern-
den Daten steht.
4. Ändern Sie die gewünschten Daten.
5. Mit OK schließen Sie die Dialogbox.

F Die Änderung ist ähnlich zur normalen Dateneingabe mit dem Unter-
schied, das hier nur ein Lastparameter auf einmal modifiziert werden
kann. Die Lastparameter der markierten Elemente, die in der Dialog-
box nicht geändert wurden, bleiben ungeändert.
F Wenn bei der Selektierung Elemente selektiert werden, die nicht nur
den ausgewählten Lasttyps sondern auch andere Lasttypen haben, so
bleiben diese Elemente in ihrem ursprünglichen Zustand.
Schnell-Editor: Wenn Sie das zu modifizierende Element anklicken,
erscheint sofort die nötige Dialogbox. Wenn mehrere markierte
Elemente vorhanden sind, und eines davon angeklickt wird, können
die Belastungen alle markierten Elementen in einem Schritt geändert
werden. Wenn ein nicht markiertes Element angeklickt wird, wird die
Markierung aufgelöst, und werden nur die Lasten des angeklickten
Elementes geändert. Wenn ein Element mehrere Lasten hat, können
Sie im Schnell-Editor nur einer davon editieren. Bei Stabelementen mit
Benutzerhandbuch 191

mehreren konzentrierten und verteilten Lasten wird automatisch die


zum Klickpunkt nächstgelegen Last editierbar sein.

3.10.22. Löschen

[Delete] Hier kann man die vorher definierten Lasten löschen.


Dies kann in folgenden Schritten erfolgen:
1. Bei gedrückter Shift-Taste markieren Sie die Elemente, deren
Belastung zu löschen ist. Bei der Markierung kann der Markie-
rungsrahmen oder die Markierungspalette benutzt werden.
2. Drücken Sie die Del -Taste.
3. In der Dialogbox schalten Sie die zu löschenden Eigenschaften
ein.
4. Mit OK schließen Sie die Dialogbox.

F • Geometrie
Wenn zu den gelöschten Geometrieelementen finiten Elementen-
Eigenschaften oder Belastung zugeordnet wurde, werden die zu-
geordneten Elemente und Lasten auch gelöscht.
F • Elemente
Wenn zu den gelöschten Elementen andere Elemente (z.B. zu ei-
ner Plattenelement eine Rippe oder Auflager) oder Last zugeord-
net wurde, werden diese auch gelöscht.
• Referenzen
Mit den gelöschten Referenzen werden auch die Elemente ver-
nichtet, zu welchen die Referenzen zugeordnet wurden.
F Nur die selektierten Elemente werden gelöscht.
192 AxisVM 7

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Benutzerhandbuch 193

4. Berechnung
Mit dem Programm können Sie lineare und nichtlineare statische Ana-
lyse, Schwingungsanalyse nach der Theorie I. und II. Ordnung, und
Knickanalyse für Stabwerke durchführen. In AXISVM basiert die
Analyse der Konstruktion auf der Methode der finiten Elemente. Eine
ausführliche Beschreibung dieser Methode finden Sie in der Fach-
literatur (s. Literaturverzeichnis). Wenn Sie AXISVM erfolgreich und
effektiv benutzen wollen, müssen Sie ausreichende Kenntnisse und
Erfahrung bei der Anwendung der Methode der finiten Elemente
haben.
Die Berechnung erfolgt in drei Schritten:

1. Eingabedaten vorbereiten
2. Berechnung durchführen
3. Bearbeitung der Ausgabedaten für Visualisierung
Sie können ausführliche Informationen über das Modell und den
Berechnungsablauf mit Betätigen des Detailknopfes abrufen.
Eingabedaten Im ersten Schritt werden die Eingabedaten kontrolliert. Wenn ein Feh-
vorbereiten ler gefunden wird, gibt AxisVM eine entsprechende Meldung aus. Sie
können dann entscheiden ob die Berechnung weiterlaufen oder ab-
gebrochen werden soll. Nach der Kontrolle wird eine Optimierungs-
prozedur der Knotennummern durchgeführt. Im Optimierungsvor-
gang wird der umgekehrten Cuthill-McKee (RCM) Algorithmus und
der Algorithmus von Akhras & Dhatt in einer iterativen Form benutzt.
Die aktuelle Iterationsanzahl und die zugehörige Bandbreite erscheint
am Bildschirm.
Berechnung Aktuelle Informationen während des Berechnungsablaufes werden auf
dem Bildschirm ausgegeben.
Zur Lösung des symmetrischen linearen Gleichungssystems wird das
modifizierte Cholesky-Verfahren benutzt. Die numerische Genauigkeit
der Lösung ist abhängig einerseits von Rundungsfehlern bei der
Lösung des Gleichungssystems, andererseits von anderen, in allgemei-
nen bei der Lagerung der Tragstruktur auftretenden Fehlern. Das
Programm informiert Sie im Infofenster mit dem Wert Eeq über der
Genauigkeit der Lösung. Wenn dieser Wert größer als 0.00001 ist, dann
ist die Genauigkeit aufgrund der schlechten Konditionierung der
Gesamtsteifigkeitsmatrix nicht ausreichend. Die Genauigkeit der Ver-
schiebungen wird wahrscheinlich gleichgroß sein.
Jeder Knoten des finiten Element-Modells kann maximal 6 Freiheits-
grade haben. Der Aufbau der Elementensteifigkeits- und Massenmat-
rizen erfolgt unter Berücksichtigung der Knotenfreiheitsgrade, deshalb
194 AxisVM 7

ist gleicher Leistungsgrad sowohl bei der ebenen als der räumlichen
Aufgaben gesichert.
Bearbeitung der Hier werden die Ergebnisse nach der ursprünglichen Knotennumme-
Ergebnisse rierung umgestellt, und für die Visualisierung vorbereitet.

Die Parameter, die für einzelnen Analysentypen angegeben werden


müssen, werden im folgenden Abschnitt ausführlich diskutiert.

4.1. Statik

Lineare Bei linearer Statik wird ein linear-elastisches Kraft-Verformungs-


verhalten vorausgesetzt. Nach dem Programmstart wird AxisVM
sofort für alle Lastfälle und Lastfallkombinationen die Ergebnisse be-
rechnen. Die Strukturverformungen und Verschiebungen müssen sich
auf kleine Verzerrungen und kleine Verschiebungen begrenzen. Als
Materialgesetz wird ein unbegrenzt elastisches, isotropisches
Stoffgesetz benutzt.
F Wenn nichtlineare Kontakt- und Federelemente bei linearen Berech-
nungen benutzt werden sollen, siehe Erläuterungen bei der Element-
definition.
Nichtlineare Bei nichtlinearer Statik wird ein nichtlinear-elastisches Kraft-Verfor-
mungsverhalten der Tragstruktur vorausgesetzt. Die Nichtlinearität
kann die Folgerung der geometrischen Nichtlinearität (bei Stab/Fach-
werkstabelementen) oder die Folgerung der Benutzung nichtlinearer
Elementen (bei Kontakt/Federelementen) sein.
Nach dem Programmstart wird das Dialogfenster zur Einstellung der
Parameter für nichtlineare Berechnung am Bildschirm erscheinen:

Berechnungssteuerung
Hier werden die Parameter für die inkrementelle Berechnung fest-
gelegt:
• Lastfall
Die Berechnung wird mit dem ausgewählten Lastfall durchge-
führt. (In einem Lauf kann jeweils einen Lastfall oder eine
Lastfallkombination berechnet werden). Hier können die nöti-
gen Parameter (Kraft/Weg) festgestellt werden:
• Kraftsteuerung
Wenn die Berechnung kraftgesteuert ablaufen soll, dann wird
Benutzerhandbuch 195

die Last in den aufeinanderfolgenden Berechnungsschritten


mit gleichgroßen Inkrementen erhöht und auf die Struktur
aufgebracht.
• Wegsteuerung
Wenn die Berechnung weggesteuert ablaufen soll, dann wird
die ausgewählte Verformung in Richtung des ausgewählten
Freiheitsgrades an einem ausgewählten Knotenpunkt in den
aufeinanderfolgenden Berechnungsschritten mit gleichgroßen
Inkrementen erhöht und auf die Struktur aufgebracht.
• Kraftmultiplikator/Maximale Verformung
Hier werden die Parameter für Steuerungskontrolle (Kraft-
multiplikator für Kraftsteuerung oder maximale Verformung
für Wegsteuerung) eingestellt.
• Anzahl der Inkrementen
Die Anzahl der Schritte der inkrementellen Berechnung sollen
angegeben werden. Grundwert ist 1, aber besonders bei sehr
großen nichtlinearen Tragverhalten können mehrere Schritte
zum Erreichen der numerischen Stabilität nötig sein.
• Aktualisierung der Steifigkeiten
Das Programm aktualisiert immer bei Beginn jedes Inkremen-
tes die Steifigkeiten des Modells, und in allgemeinem werden
in jeden nachfolgenden Iterationsschritt die Steifigkeiten neu
ermittelt (Grundwert n=1). Es bringt eine positive Wirkung
für das numerische Verhalten, und sichert in allgemeinem
eine schnelle Konvergenz. Es gibt aber solche Fälle, wenn eine
seltene Aktualisierung der Steifigkeiten trotz mehreren Itera-
tionsschritten zu einem schnelleren Ergebnis führen kann. In
diesem Fall muss n>1 eingestellt werden.
• Konvergenzbedingungen
Die Konvergenzuntersuchungen garantieren die nötige Genauig-
keit der nichtlinearen Berechnungen, deshalb ist die Bestimmung
der Koeffizienten der Konvergenzbedingungen sehr kritisch. Am
Ende der Iterationsvorgang muss der normierte Vektor der unba-
lancierten Restkräfte und der Zuwachs der Verformungen in der
aufeinanderfolgenden Iterationsschritten vernachlässigbar klein
werden.
• Maximale Anzahl der Iterationen
Es kann in Abhängigkeit der Nichtlinearität und der Berech-
nungsmethode bestimmt werden. Grundwert ist 20. Wenn die
Konvergenzkriterien noch nicht erfüllt worden sind, bekom-
men Sie kein Ergebnis, und die Berechnung muss mit
erhöhter Iterationsanzahl wiederholt werden.
• Verformung/Kraft/Arbeit
Die Konvergenzbedingungen können in Kraft, in Werform-
ung in Arbeit oder in kombinerter Form bestimmt werden. In
allgemeinem ist die Form in Arbeit am günstigsten benutzbar.
In seltenen Fällen kann aber trotz eines größeren Fehlers im
Zuwachs der Verformung der Fehler der unbalancierten Rest-
kräfte vernachlässigbar klein sein, oder umgekehrt. Die Koeffi-
zienten der Konvergenzbedingungen haben folgende Grund-
werte: Weg 0.001, Kraft 0.0001, und Arbeit 0.0000001.
• Berücksichtigung der geometrischen Nichtlinearität
Geometrisch nichtlineares Tragverhalten kann nur bei Stab/Fach-
werkstab/Rippenelementen definiert werden.
Wenn im FE-Modell keine nichtlinearen finiten Elemente definiert
sind, wird diese Option automatisch aktiviert.
196 AxisVM 7

Wenn aber nichtlineare Elemente vorkommen, wird die Nicht-


linearität diesen Elemente automatisch berücksichtigt, und mit
dem Anklicken der Auswahlbox kann die Berücksichtigung der
geometrischen Nichtlinearität der Stabelementen zusätzlich einge-
schaltet werden.
F Die Stäbe müssen durch Zwischenknoten in mindestens 4 Teile
geteilt werden.
• Verwenden der Bewehrung
Benutzt die aktuelle Bewehrung in der Berechnung von Stahl-
betonplatten. Die Berechnung der Verformungen bewehrter
Platten basiert auf dem Momenten-Krümmungs Diagram be-
stimmt durch die Bewehrung in den Querschnitten. Diese Verfor-
mungen sind exakter und führen zu einer Neuverteilung der
Schnittkräfte.

• Nur letztes Inkrement speichern


Verringert die Größe der Ergebnissdatei einer inkrementellen
nichtlinearen Berechnung bei Verwendung mehrerer Inkremente
(Last oder Verformung) wenn nur das letzt Inkremement von
Interesse ist.

F Sie sollten diese Option deaktivieren wenn Sie Lastferformungen


oder andere nichlineare Antwortspektren des Tragwerks verbin-
den wollen.

Hinweis Das Programm benutzt eine Variante der Newton-Raphson-Methode


F für Lösung der nichtlinearen Probleme. Das Verfahren hat mehrere
Varianten, die bei der Aktualisierung der Tangentensteifigkeitsmatrix
voneinander unterschiedlich sind.
Beispiel: Untersuchung für ein Zugbeanspruchtes Element

Federelement mit nichtlinearem Mögliche Last-Verformungs-


Verhalten Kurven

Wenn n=1 (Grundwert), dann Wenn n>MaxIter, dann werden


werden die Elementsteifigkeiten die Elementsteifigkeiten nur bei
bei jeder Iteration neu ermittelt Beginn einer Stufe neu berechnet
(Standard Newton-Raphson-Me- (modifiziertes Newton-Raphson-
thode) Verfahren).
Benutzerhandbuch 197

Wenn 1<n<MaxIter, dann wird eine Variante des modifizierten New-


ton-Raphson-Verfahrens angewendet. Im Bild wird das Iterations-
verfahren für n=2 veranschaulicht.
Hinweis Bei der Berechnung der Tragstrukturen mit zunehmender Steifigkeit
findet man in allgemeinem größere numerische Schwierigkeiten als bei
der Tragstrukturen mit abnehmender Steifigkeit. Das kann bei n>1 zu
der Divergenz der Iterationslösung führen. Deshalb werden bei der
Verwendung von Kontaktelementen die Steifigkeiten unabhängig
vom Wert n in jeden Schritt neu berechnet.
Die Tragwerke mit abnehmender Steifigkeit und sog. Durchschlag-
probleme können mit Kraftsteuerung nicht untersucht werden. In
diesen Fällen muss das Wegsteuerungsverfahren angewendet werden.

Kraft/Weg- Die Kraftsteuerung kann zu numerischen Problemen führen, beson-


steuerung ders bei der Ermittlung der maximalen Tragfähigkeit. Im Bild wird
eine Last-Verformungs-Kurve dargestellt, wobei in der Region der
Tragfähigkeit große/unendliche Verformungen auftreten. In diesem
Fall kann die Wegsteuerung eine problemlose Lösung bieten.
198 AxisVM 7

4.2. Schwingung

Es werden die minimale Eigenschwingungsfrequenzen und die zuge-


hörigen Eigenformen, die zu den freien ungedämpften Schwingung
der Tragstruktur gehören, bestimmt. Die Berechnung ist eine verall-
gemeinerte Eigenwertaufgabe. Die Lösung erfolgt durch ein Unter-
raum-Iterationsverfahren, und das Programm kontrolliert ob wirklich
die kleinsten Eigenwerte bestimmt worden sind.
Die Diagonalelemente der Massenmatrix der Konstruktion repräsentie-
ren Werte für die zu den einzelnen Knotenpunktbewegungen zuge-
hörigen Massen.
F Die Schwingungsanalyse dient zur Bestimmung der positiven Eigenwerte des
Tragsystems, und kann für einen Eigenwert näherungsweise Null nicht be-
nutzt werden.

Steuerungsparameter
Hier können die Parameter zur Steuerung der Lösung des Eigen-
wertproblems angegeben werden:
• Theorie I. Ordnung
Der Einfluss der Druck/Zugkräfte auf die Gesamtsteifigkeit
der Tragkonstruktion bleibt unberücksichtigt.
• Theorie II. Ordnung
Der Einfluss der Druck/Zugkräfte auf die Gesamtsteifigkeit
der Tragkonstruktion wird berücksichtigt. Bei der Bestim-
mung der Eigenformen wirken die Zugkräfte als steifigkeits-
zunehmend, die Druckkräfte als steifigkeits-vermindernd.
Das beeinflusst das Schwingungsverhalten der Struktur. Des-
halb muss vor der Schwingungsanalyse eine statische Berech-
nung durchgeführt werden.
• Lastfall
Die Berechnung wird mit dem ausgewählten Lastfall durch-
geführt. (In einem Lauf kann jeweils einen Lastfall oder einen
Massenlastfall berechnet werden). Die Knotenlasten werden
auf Massen umgerechnet. Bei einer Berechnung nach der
Theorie II. Ordnung werden die Schnittkräfte einer statischen
Berechnung auch benutzt.
Benutzerhandbuch 199

• Anzahl der zu bestimmenden Eigenformen


Der Grundwert beträgt 6, Maximalwert ist 99, und kann nicht
größer sein als der Massenfreiheitsgrad der Tragkonstruktion.
• Umrechnung der Lasten auf Massen
Die Eigenlasten werden nicht automatisch auf Massen umge-
rechnet, mit dem Wählen des entsprechenden Schaltkästchens
kann das explizit gefordert werden.
• Konvergenzbedingungen
Die Konvergenzuntersuchungen garantieren die nötige Genauig-
keit der Schwingungsanalyse, deshalb ist die Bestimmung der
Koeffizienten der Konvergenzbedingungen sehr kritisch..
• Maximale Anzahl der Iterationen
Es kann in Abhängigkeit der Anzahl der zu bestimmende
Eigenwerte bestimmt werden. (Je größer ist der Eigenwertan-
zahl, desto größer wird die nötige Iterationsanzahl.) Grund-
wert ist 20. Wenn die Konvergenzkriterien noch nicht erfüllt
worden sind, bekommen Sie kein Ergebnis, und die Berech-
nung muss mit erhöhter Iterationsanzahl wiederholt werden.
• Konvergenzbedingung der Eigenwerte
Der Grundwert für relative Konvergenz der Eigenwerte ist
1.0E-10.
• Konvergenzbedingung der Eigenvektoren
Der Grundwert für Konvergenz der Eigenvektoren ist 0.00001.

F Die Massenmatrix wird als Diagonalmatrix aufgebaut, deshalb müssen


die Flächenelemente ein genügend dichtes Netz bilden und die Stäbe
durch Zwischenknoten aufgeteilt werden. Im Allgemeinen ist es aus-
reichend, wenn mindestens 4 Elemente auf eine Halbwelle (bei
Flächen in beiden Richtungen) liegen.
Die Schwingungsformen werden nach der Masse normiert:

{U }T ⋅ [M ] ⋅ {U } = 1

4.3. Knicken

Es werden die kritischen Lastparameter (Eigenwert) und die zugehö-


rigen Knickfiguren bestimmt. Die Berechnung ist eine verallgemeiner-
te Eigenwertaufgabe. Die Lösung erfolgt durch ein Unterraum-Itera-
tionsverfahren, und das Programm kontrolliert ob wirklich die kleinste
Eigenwerte bestimmt worden sind.
F Die Knickanalyse dient zur Bestimmung der positiven Eigenwerte des Trag-
systems, und kann für einen Eigenwert näherungsweise Null nicht benutzt
werden.
200 AxisVM 7

Steuerungsparameter
Hier können die Parameter zur Steuerung der Lösung des Eigen-
wertproblems angegeben werden:
• Fall
Die Berechnung wird mit dem ausgewählten Lastfall durch-
geführt. (In einem Lauf kann jeweils nur ein Lastfall oder eine
Lastfallkombination berechnet werden).
• Anzahl der zu bestimmenden Knickfiguren
Grundwert ist 1, Maximalwert ist 6. Nur der kleinste Eigen-
wert hat eine physikalische Bedeutung – das ist der kritische
Lastparameter.
• Konvergenzbedingungen
Siehe unter Schwingungsberechnungen/Konvergenzbedingungen.

Knicken der Die Knickung bedeutet eine ebene Knickung (die Knickfigur ist eine
Stäbe ebene Kurve, der Querschnitt bleibt unverdreht und hat keine Verwöl-
bung). Die Stabquerschnitte müssen entweder doppelt symmetrisch,
oder einfach symmetrisch sein, wenn die Lasten in der Symmetrie-
ebene wirken, oder die Stäbe müssen mit den Hauptträgheitsmo-
menten I 1 und I 2 definiert werden sein.
F Die Stäbe müssen durch Zwischenknoten in mindestens 4 Teile geteilt werden.
F Wenn λ kr < 0 , dann wird dieser Stabilitätsverlust bei einer Last mit umge-
kehrter Richtung zur vorhandenen Last auftreten, und λ kr ≥ λ kr .
effektív

F Wenn das Modell auch Fachwerkstabelemente beinhaltet, wird nur der


kritische Parameter des globalen Stabilitätsverlustes bestimmt. Das
Knicken der einzelnen Fachwerkstäbe wird nicht analysiert.

4.4. Finite Elemente

Die Tragstruktur kann verschiedene Strukturteile beinhalten, zur Mo-


dellierung dienen die verschiedenen finite Elementtypen, die in einem
FE-Modell auch kombiniert angewendet werden können. Jedes finite
Element kann in der statischen Analyse, in der linearen Schwingung-
sanalyse (Schwingung/I) und Knickanalyse benutzt werden. Geomet-
risch nichtlineare statische und Schwingungsanalyse (Schwingung II)
kann nur bei Stabwerken durchgeführt werden.

Fachwerkstab Stab Rippe

Viereck Schale, Platte, Scheibe Dreieck Schale, Platte, Scheibe


Benutzerhandbuch 201

Feder (nur eine Kontakt Auflager


Komponente ist (nur eine
dargestellt) Komponente ist
dargestellt)

Die Bewegungskomponenten im lokalen Elementkoordinatensystem


sind folgende:

Finites ex ey ez θx θy θz Bild
Element u v w

Fachwerk- •
stab

lineares isoparametrisches Zug-Druck-Element mit 2 Knoten

• • • • • •
Stab

Kubisches/lineares Element mit 2 Knoten

• • • • • •
Rippe

quadratisches isoparametrisches Element mit 3 Knoten (Mindlin)

Scheibe • •

quadratisches ebenes isoparametrisches Element mit 8 Knoten

Platte • • •

quadratisches ebenes isoparametrisches Element mit 9 Knoten


(Mindlin)

Schale • • • • •

ebenes Schalenelement, zusammengesetztes Scheiben- und Platten-


element

Auflager • • • • • • (nur eine Komponente wurde


angezeigt)

Feder • • • • • • (nur zwei Komponenten


wurden angezeigt)
202 AxisVM 7

Kontakt •

Starrkörper
Verbindungs
element • • • • • •
(only two components are
shown)

wobei:
u, v, w Verschiebungen in Richtungen der lokalen x, y, z Achsen
θx, θy, θz Verdrehungen in Richtungen der lokalen x, y, z Achsen
(•) das Element hat eine Steifigkeit in der entsprechenden Richtung

Beanspruchungen Die im lokalen Elementkoordinatensystem bestimmbaren Beanspru-


chungen sind folgende:

Elementtyp Beanspruchungen
Fachwerkstab Nx
Stab Nx Qy Qz Mx My Mz
Rippe Nx Qy Qz Mx My Mz
Scheibe nx ny nxy
Platte mx my mxy qx qy
Schale nx ny nxy mx my mxy qx qy
Feder Nx Ny Nz Mx My Mz
Kontakt Nx
Auflager Nx Ny Nz Mx My Mz
Starrkörper
Interface

4.5. Schritte einer Analyse

Eine Analyse einer Konstruktion mit der Methode der finiten Elemente
besteht aus folgenden Schritten:

1. Definition der Struktur, der geometrischen und physikalischen


Eigenschaften der Struktur, der Auflagerbedingungen und der
Belastung.
2. Bestimmung der Methoden der Übertragung der Belastung
(Scheiben-, Platten-, Schalen-, Balkenwirkung) .
3. Definition der lokalen Diskontinuitäten (Rippen, Knotenbleche,
Aussparungen).
4. Auswahl des Elementtyps zur Modellbildung. In diesem Schritt
wird das Material, durch Konservierung der Steifigkeitseigen-
schaften, in Richtungen der Elementachsen konzentriert.
5. Systemdiskretisierung auf finite Elemente. Die Aufteilung soll
mit der gewünschten Genauigkeit und mit der vorhandenen
Hardware übereinstimmen.
6. Datenvorbereitung nach Punkt 5.:
a.) Äquivalente geometrische Abmessungen.
b.) Äquivalente elastische Eigenschaften.
c.) Topologische Beschreibung der Elementverbindungen.
d.) Äquivalente Auflagerbedingungen.
e.) Äquivalente Belastungen (Statik) oder Massen (Schwingung).
7. Kontrolle der Eingabedaten (Genauigkeit, Kompatibilität).
8. Rechnungslauf.
9. Auswahl der charakteristischen Ergebnisse.
10. Kontrolle der Ergebnisse in folgenden Hinsichten:
Benutzerhandbuch 203

a.) Die Richtigkeit und Genauigkeit der Lösung (Konvergenz).


b.) Die Kompatibilität der Ergebnisse mit den Bedingungen
unter Punkt 6.d.
c.) Bei ungewöhnlichen Ingenieurkonstruktionen empfiehlt es
sich, mit einer anderen Software oder Methode ebenfalls eine
Analyse durchzuführen, und die Ergebnisse einander gegen-
überstellen.
11. Eine neue Analyse, wenn die Bedingungen unter Punkt 10 nicht
erfüllt sind. Ggf. Änderungen im Punkt 1...6 vornehmen.
12. Zusammenfassung der charakteristischen Ergebnisse in tabella-
rischer Form oder in Diagrammen. Letzte Entscheidung erfas-
sen, mit Berücksichtigung der Spannungs-, Verformungs-, und
Stabilitätskriterien.

Modellieren Bei der Modellbildung einer Konstruktion benutzt man Ansätze, deren
Einfluss auf die Ergebnisse berücksichtigt werden muss.
Bei Flächentragwerken soll das finite Element-Netz auf eine Analyse
der Konstruktion, die den Verzerrungs- und Spannungszustand der
Konstruktion berücksichtigt, basiert werden. Bei dieser Analyse müs-
sen die Gestaltungs-, Material-, Auflager-, und Belastungseigenschaf-
ten der Konstruktion berücksichtigt werden.

Die genaue Position der Knoten und Netzlinien (die Topologie) hängt
von den vorhandenen Diskontinuitäten in der Konstruktionsgeomet-
rie (unregelmäßige Konturlinien oder Mittelauflagerlinien) und von
den vorhandenen Diskontinuitäten in der Belastung (konzentrierte
Lasten, streckenweise andere Lastintensitäten) ab.
Bei den Spannungskonzentrationsbereichen muss das Netz verfeinert
werden. Die, durch konzentrierte Effekte verursachten, Singularitäten
können durch Transformation auf kleine aber endliche Oberflächen
vermieden werden.
Die kurvenförmigen Konturlinien müssen durch gerade Stecken ange-
nähert werden. Es kann vorkommen, das die zur gewünschten Genau-
igkeit gehörende Teilung der Kurve die Speicherkapazität oder Lauf-
zeit des vorhandenen Rechners überschreitet.
Eine Verbesserung der Ergebnisse kann durch Verfeinerung des Net-
zes erreicht werden. Das verfeinerte Netz sollte das Vorgängernetz
beinhalten

4.6. Fehlermeldungen

• ‘Die Steifigkeitsmatrix ist nicht positiv definit’


Die Deteminante der Gesamtsteifigkeitsmatrix beträgt Null oder
hat einen negativen Wert. Zeigt einen Fehler beim Modellaufbau.
(kinematisches System).
• ‘Die Jacobi-Matrix ist singulär’
Die Jacobi-Matrix eines Elementes ist singulär (wahrscheinlich
wegen missgestalteter Geometrie, z.B. wenn ein Viereck fast zum
Dreieck degeneriert)
• ‘Es gibt keinen freien Knotensfreiheitsgrad’
Alle Knotensfreiheitsgrade sind unterdruckt.
• ‘Unverhältnismäßige Elementenverzerrung im aktuellen Inkrement’
Das Element hat eine unverhältnismäßige Verzerrung im aktuellen
Inkrement erlitten.
• ‘Zu großes ElementenvVerdrehungszuwachs’
Der Zuwachs der Verdrehung eines Elementes größer als π/4
Radian (90°). Die Lastinkrementenanzahl soll erhöht werden.
204 AxisVM 7

• ‘Nicht entsprechende Verschiebungskomponente’


Verschiebungskontroll-Komponente liegt in der Richtung eines
unterdrückten Freiheitsgrades.
• ‘Die Konvergenzbedingung(en) wird/wurden nicht erfüllt’
Der Anzahl der Iterationsschritte ist zu klein.
• ‘Der aktuelle Iterationszyklus divergiert’
Die numerische Lösung ist nicht konvergent. Die Inkrementen-
schritte sind zu grob, oder die Konvergenzenbedingungen sind zu
streng.
• ‘Zu viele Eigenwerte’
Die Anzahl der Zeilen/Spalten des Massenmatrizes kleiner ist als
die Anzahl des gewünschten Eigenwertes.
• ‘Es gibt keine Ergebnisse mit erfüllter Konvergenzbedingung’
Es gibt keinen Eigenwert mit erfüllter Konvergenz.
• ‘Das ist nicht der kleinste Eigenwert (xx)’
Es gibt noch xx kleinere Eigenwerte als derjenige, der berechnet
wurde.
Benutzerhandbuch 205

5. Ergebnisse

Statik Darstellung der Ergebnisse aus linearen und nichtlinearen statischen


Berechnungen (Verschiebungen, Schnittkräfte, Auflagerkräfte usw.)
Schwingung Darstellung der Ergebnisse der Schwingungsanalyse.
Knicken Darstellung der Ergebnisse der Knickanalyse.
Bewehrung Berechnungsmodul für Bewehrungsstahl.
Stahlbemessung Stahlbemessungsmodul

5.1. Statik

Aus der Seite Statik können lineare und nichtlineare statische Berech-
nungen gestartet, die Ergebnisse dargestellt und ausgewertet werden.

darzustellende
Maßstab
Darstellungs- Ergebnis-
parameter komponente
Min-Max
Darstellungsmodus Suche
nichtlineare
statische
Berechnung Animation
Auswahl des Lastfalles,
der Lastkombination,
lineare oder der maßgebenden Diagrammdarstellung
statische Lastkombination für der nichtlinearen
Berechnung Darstellung Ergebnisse

lineare statische Eine ausführliche Erläuterung siehe unter …..4. 1. Statik


Berechnung

nichtlineare Eine ausführliche Erläuterung siehe unter …..4. 1. Statik


statische
Berechnung

Darstellungs- Hier können die Darstellungsparameter für die gewünschten Ergeb-


parameter nisse eingestellt werden. Der Lastfall, die Lastkombination oder die
maßgebende Lastkombination kann zur Darstellung ausgewählt wer-
den.
206 AxisVM 7

Auswahl des Lastfalles,


der Lastkombination
oder der maßgebenden
Lastkombination für
Darstellung

darzustellenden
Ergebniskomponente

Maßstab

Glättungsparameter

Art der Glättung

Parameter zur
Intensitätsanderung

Bezeichnung der
Ergebnisse

Darstellungsmodus der
Wenn mehrere Fenster Ergebnisse
vorhanden sind, dann sind
Der darzustellende
die Parameter für alle
Schnitt bei der
Fenster gültig
Schnittdarstellung

Die einzelnen Parameter der Dialogbox “Darstellungsparameter”


werden nachfolgend erläutert..

Fall Mit der Schaltfläche “Auswahl” wird das Auswahlfenster “Lastfall


selektieren” aktiviert.

Auswahl eines
Lastfalles oder
Lastfallkombination

Auswahl einer
Grenzlinie

Auswahl einer
maßgebenden
Lastfallkombination

Darzustellenden
Werte bei einer
Grenzlinie oder
maßgebende
Lastkombination

Sie können nach der Berechnungsmethode zwischen den linearen oder


nichtlinearen Ergebnissen wählen. Die Ergebnisse können in folgenden
Formen dargestellt werden:
1. Ergebnisse aus einem Lastfall oder einer Lastfallkombination.
2. Grenzlinie von den ausgewählten Lastfällen bzw. Lastfallkom-
binationen. Hier werden die Maximal- und Minimalwerte aus
der ausgewählten Fällen herausgesucht und dargestellt.
Benutzerhandbuch 207

3. AxisVM berechnet die maßgebenden Lastkombinationen aus


den Lastfällen, basiert auf die vordefinierten Lastgruppen (s. noch
Lasten/Lastgruppen). Diese Funktion ist nur bei der linearen
Berechnungen aufrufbar.
Bei den Grenzlinien und maßgebende Lastfallkombinationen können
folgende Werte dargestellt werden:
• Min+Max
Die minimalen und maximalen Werte werden gleichzeitig
dargestellt.
• Min
Zeigt nur die minimalen (algebraisch kleinsten) Werte an.
• Max
Zeigt nur die maximalen (algebraisch größten) Werte an
Darstellungsform
• Unverformt
Die Konstruktion erscheint in ihr ursprünglicher Form ohne
Verformungen.
• Verformt
Die Konstruktion wird im verformten Zustand dargestellt.
Darstellungs-
modus
• Diagramm
Die ausgewählte Ergebniskomponente wird als Diagramm darge-
stellt. Die zugehörigen Zahlenwerte können auch dargestellt wer-
den.
• Schnitt
Die ausgewählte Ergebniskomponente erscheint in einer Schnitt-
darstellung, ggf. mit den zugehörigen Zahlenwerten. Die Darstel-
lung ist nur auf die vordefinierten und eingeschalteten Schnitte
wirksam.
• Isolinie
Darstellungsmodus für Ergebniskomponente, wobei die durch die
Extremwerte definierte Zone wird auf Intervallen getrennt, und
die Intervallgrenzen werden durch farbige Linien dargestellt. Die
durch diese Linien repräsentierten Werte sind in dem Legenden-
fenster erläutert. Zur Einstellung des Legendenfensters siehe: In-
formationsfenster.
• Isofläche
Darstellungsmodus für Ergebniskomponente, wobei die durch die
Extremwerten definierte Zone wird auf Intervallen getrennt, und
diese Intervallen werden farbig dargestellt. Die durch diese
Bereiche repräsentierten Werte sind in dem Legendenfenster er-
läutert. Zur Einstellung des Legendenfensters siehe: Informations-
fenster.
• Intensitätsänderung
Zeigt die Veränderung der ausgewählten Schnittkraft innerhalb
eines Elementes durch farbige Bereiche an. (Siehe auch: Ergebnisse /
Flächenelemente)
• Ausgeschaltet
Die Ergebniskomponente wird nicht dargestellt.

Schnitte Hier können die Schnitte aus den vordefinierten Schnitten für den
Darstellungsmodus ausgewählt werden.
Komponente Hier kann man die Ergebniskomponente zur Auswertung und Dar-
stellung auswählen.
208 AxisVM 7

Maßstab Maßstab oder Skalierungsfaktor zur Diagrammdarstellung. Standard-


wert ist 1,00, dann wird die größte Ordinate des Diagramms 50 Bild-
schirmpunkte (Pixel) betragen. Der Maßstab kann während der Aus-
wertung beliebig verändert werden.

Schnittkraft- • Nein
glättung Die Knotenbeanspruchungen der Elemente werden in jedem Ele-
ment einzeln berechnet und in den Knoten nicht gemittelt.
• Selektiert
Die Knotenbeanspruchungen der Flächenelemente werden in
jedem Element berechnet und mit einer selektiven Methode, die
die lokalen Koordinatensysteme der in dem Knotenpunkt mitein-
ander verbundenen Elemente und die Elementbelastungen be-
rücksichtigt, gemittelt.
• Alle
Die berechneten Beanspruchungen in den Knoten werden aus den
dort miteinander verbundenen Flächenelementen gemittelt.

Intensitäts- Die Parameter für Intensitätsänderung können hier eingestellt werden.


änderung

Wert darstellen Auf den Knotenpunkt


Die Werte der Ergebniskomponente für Knotenpunkte und
Punktauflager werden dargestellt.
Auf das Stabelement
Zeigt die Ergebniswerte an Stab- und Rippenzwischenpunkten,
Schnitten, Linienlager, Feder- und Kontaktelementen an.
Für die Flächenelemente
Zeigt die Ergebniswerte der Flächenelemente an. Innerhalb eines
Elementes berechnet AxisVM in 7 bzw. 9 Punkten Ergebniswerte.
Aus diesen Werten wird der größte Absolutwert angezeigt und
der zugehörige Punkt mit einem kleinen schwarzen Kreis dar-
gestellt.

Lastfall,
Lastfall-
kombination,
Grenzlinie oder
maßgebende
Lastfall-
kombination

Sie können aus der Auswahlliste die darzustellende


• Lastfall, Lastfallkombination
Benutzerhandbuch 209

• K.-ter Schritt aus einer nichtlinearen Berechnung


• Grenzlinie/Umhüllende
• Maßgebende Lastfallkombination
auswählen.
Darzustellenden
Ergebnis-
komponente

Sie können aus der Auswahlliste die darzustellende Ergebniskompo-


nente:
• Verformung (eX, eY, eZ fX, fY, fZ,eR, fR)
• Schnittkräfte im Stabelement (Nx, Qy, Qz, Mx, My, Mz)
• Spannungen im Stabelement (Smin, Smax,Tydsch, Tzdsch )
• Schnittkräfte im Flächenelement (nx, ny, mx, my, mxy, qx, qy, qR, n1,
n2, αn, m1, m2, αm, nxbw, nybw, mxbw, mybw)
• Spannungen im Flächenelement(Sxx, Syy, Sxy, Sxz, Syz, So, S1, S2,
aS)
• Reaktion im Punktauflager (Rx, Ry, Rz, Rxx, Ryy, Rzz)
• Reaktion im Linienauflager (Rx, Ry, Rz, Rxx, Ryy, Rzz)
• Reaktion im Flächenauflager (Rx, Ry, Rz)
• Schnittkraft im Federelement (Rx, Ry, Rz, Rxx, Ryy, Rzz)
• Schnittkraft im Kontaktelement (Nx)
auswählen.
Darstellungs-
modus
Darstellungsmodus

Sie können aus der Auswahlliste den Darstellungsmodus für die


darzustellende Ergebniskomponente auswählen.
Die Darstellungsmodi Isolinie und Isofläche können bei der Darstellung
Grenzlinien Min/Max und maßgebende Kombination Min/Max nicht benutzt
werden.
Skalierfaktor Mit diesem Faktor können die Abmessungen des dargestellten
Diagramms beeinflusst werden.
210 AxisVM 7

5.1.1. Minimum-, Maximum Werte

Sucht nach dem maximalen und


minimalen Wert der markierten
Ergebniskomponente im aktuel-
len Fall und Darstellung. Wenn
die Detaildarstellung aktiv ist,
werden nur die Elemente des ak-
tiven Details bei der Suche be-
rücksichtigt. Wenn der gefundene
Extremwert in mehreren Positio-
nen zu finden ist, werden alle Po-
sitionen gezeigt.

5.1.2. Animation

Speichern als
Animationsdatei

Steuerung der Einstellung der


Abspielsteuerung Abspielgeschwindigkeit Parameter

Hier können Verformungen, Schnittkräfte, Schwingungen und Knick-


figuren durch Phasenbilder angezeigt werden.

Parameter / Abspielen
Animation In eine Richtung
Spielt die Animation vom
Anfangsbild bis zum
Endbild ab.
Hin und zurück
Spielt die Animation in
einer Endlosschleife vom
Anfangsbild bis zum
Endbild und zurück.
• Anzahl der Phasen
Die Anzahl der Phasenbilder kann zwischen 3 und 99 eingestellt
werden.
• Bedeckung nach Phasen
Benutzerhandbuch 211

Die verdeckten Linien werden in jeder Phase neu berechnet.

• Farbengebung nach Phasen


Jedes Bild hat eine Isoflächen-Darstellung, wobei die Farben in der
Farblegende dargestellt sind .
Erstellen einer Animationsdatei: Klickt man auf die „Speichern als
Animationsdatei“ -Taste, wird die Animation in einer Name.avi Datei
gespeichert. Diese Datei kann z.B. unter Windows mit dem Media
Player abgespielt werden.

Parameter / Das Programm generiert für die


Videodatei Animationsdatei die Bilder und
zwar so viele die im Feld „An-
zahl der Phasen“ eingestellt
wird. Der Windows Media Pla-
yer spielt die Datei in der - im
Feld „Zeitdauer Bilder“ - einge-
stellten Zeit ab. 100 ms Abspiel-
zeit bedeutet z.B. eine Abspiel-
geschwindigkeit von 10 Bil-
der/Sekunde.

5.1.3. Diagrammdarstellung Diagrammparameter

Diese Funktion dient zur Darstellung der Ergebnisse aus nichtlinearen


Berechnungen. Gleichzeitig können zwei Diagramme angezeigt wer-
den.
Jeweils eine Ergebniskomponente kann zu der X bzw. Y-Achse ausge-
wählt werden. Die Wertepaare aus der einzelnen aufeinanderfolgen-
den Iterationsschritte werden dargestellt.

Die Einstellung der Parameter wird hier gezeigt:


212 AxisVM 7

5.1.4. Tabellendarstellung

AxisVM zeigt die numerischen Werte der ausgewählten Ergebniskom-


ponenten in einer Tabelle an. Wenn die Detaildarstellung aktiv ist,
werden nur die Ergebnisse der Elemente der aktiven Details in die
Tabelle aufgenommen. Weitere Filterbedingungen können auch einge-
schaltet werden (z.B. nach Querschnittstypen). Die Ergebnisse können
durch kopieren in die Zwischenablage auch in andere Fremdprog-
ramme (z.B. Excel, Word..) exportiert werden.
Die detaillierten Einstellungsmöglichkeiten Siehe… 1.6. Tabellen.
Benutzerhandbuch 213

Bei der Auswertung der maßgebenden Lastfallkombinationen erscheinen


in der Tabelle neben der Min/Max-Komponenten auch die Lastfälle
der maßgebenden Lastfallkombination mit folgenden Bezeichnungen:
[ ... ] bedeutet ständige Lastfälle
{ ... } bedeutet veränderlicher/außergewöhnlicher Lastfall ohne Kom-
binationsbeiwert (“aufgehobener Lastfall”)
( ... ) bedeutet veränderlicher Lastfall mit Kombinationsbeiwert
(“gleichzeitig auftretende Lastfall”).
Auszug Am Ende der Tabelle findet man einen Auszug aus der Tabellenele-
menten, die nur die maximalen und minimalen Werte der markierten
Komponenten beinhaltet.

Aussuchen der Hier können die Ergebniskomponenten


Extremwerte markiert werden, nach deren Extrem-
(Min/Max) werte in der Tabelle gesucht werden soll.
Die mit den Extremwerten gleichzeitigen
Komponente werden immer dargestellt.
Wenn der gefundene Extremwert nur in
einer Position zu finden ist, werden die
anderen gleichzeitigen Komponenten
auch in die Tabelle aufgenommen. Wenn
er mehrmals zu finden ist, werden statt
der gleichzeitigen Komponente nur die
Symbole ‘*’ erscheinen, und in der Spalte
‘Abstand/Querschnittslage’ wird die Posi-
tion des ersten Auftretens angezeigt.

5.1.5. Verschiebung

Knoten Die Ergebnisse sind die Verschiebungs-


komponenten der Knoten in Richtungen
der globalen Koordinatenachsen. Die re-
sultierende Verschiebung (eR) und Ver-
drehung (fR) werden ebenfalls berechnet.
Beispielweise sind hier die Verschiebun-
gen einer Kragarmscheibe in verschiede-
nen Darstellungen zu sehen:

• Diagramm mit Werten • Schnitt mit Werten im Knoten

• Isolinie • Isofläche
214 AxisVM 7

Stabelement Es können die Verschiebungen entlang der Stabachse entweder in


dem globalen oder in dem lokalen Koordinatensystem dargestellt
werden.
Wenn die gesamte Konstruktion oder ein Teil davon dargestellt wird,
erscheinen die Verschiebungskomponenten in dem globalen Koordi-
natensystem.
Wenn Sie mit der Maus ein Stabelement anklicken, werden die Ver-
schiebungskomponenten des Stabelementes in dem lokalen Koordina-
tensystem in Diagrammen dargestellt.
Gleichzeitig können mehrere Stäbe angezeigt werden, wenn:
• die Richtungen der lokalen “x”-Achsen der Stäbe gleich sind, oder
nur einen kleinen Winkel auf weisen, und
• die Stäbe aus gleichem Material sind.

Ausgabe Zusammenstellen Darrstellung Galerie hinzufugen

Kopieren in die Lastfall, -kombination


Zwischenablage
Umhülldiagramme AUS
Drucken
Umhülldiagramme EIN

Im Fenster kann man die Ergebnisse alle Lastfälle und Lastkombina-


tionen abrufen. Bei den Umhülldiagramme ist die Darstellung der
Funktion der Unhüllkurve ein/ausschaltbar.
Mit dem Verschieben der blauen Linie des Diagramms oder durch das
Editorfeld ist es möglich die Abfrageposition zu ändern.

Ergebnistabellen • Lastfall/Lastfallkombination

Nr. Abst. ex [mm] ey [mm] ez [mm] eR [mm] fx [rad] fy [rad] fz [rad] fR [rad]
[m]
80 1 L=5.000
0.000 -2.9 -0.1 1.9 3.6 0.00004 -0.00095 -0.00192 0.00215
0.500 -2.9 -1.0 2.4 4.0 0.00004 -0.00116 -0.00188 0.00222
1.000 -2.9 -1.9 3.1 4.7 0.00004 -0.00128 -0.00178 0.00220
1.500 -2.9 -2.8 3.7 5.5 0.00004 -0.00130 -0.00161 0.00208
2.000 -2.9 -3.5 4.4 6.4 0.00004 -0.00125 -0.00138 0.00186
2.500 -2.9 -4.2 4.9 7.1 0.00004 -0.00110 -0.00108 0.00155
3.000 -2.9 -4.6 5.4 7.7 0.00004 -0.00087 -0.00072 0.00114
3.500 -2.9 -4.9 5.8 8.1 0.00004 -0.00055 -0.00031 0.00066
4.000 -2.9 -4.9 5.9 8.3 0.00004 -0.00014 0.00016 0.00030
4.500 -2.9 -4.7 5.8 8.1 0.00004 0.00036 0.00069 0.00081
5.000 -2.9 -4.2 5.6 7.6 0.00005 0.00096 0.00110 0.00160
Benutzerhandbuch 215

• Grenzlinien für Verschiebungen

Nr. K m/m Fall Abst. [m] ex [mm] ey [mm] ez [mm] eR [mm] fx [rad] fy [rad] fz [rad] fR [mm]
80 1 L=5.000
ex min 3.Lk 0.000 -9.7 * * * * * * *
max 5.Lk 5.000 -0.9 -1.3 -0.6 1.7 -0.00015 0.00018 0.00040 0.00047
ey min 1.Lk 4.000 * -4.9 * * * * * *
max 5.Lk 0.000 -0.9 0.0 -1.1 1.4 -0.00018 -0.00011 -0.00063 0.00067
ez min 5.Lk 0.000 -0.9 0.0 -1.1 1.4 -0.00018 -0.00011 -0.00063 0.00067
max 7.Lk 4.000 -3.0 -4.9 6.0 8.3 0.00020 -0.00011 0.00016 0.00028
eR min 5.Lk 0.500 -0.9 -0.3 -1.0 1.4 -0.00018 -0.00015 -0.00062 0.00066
max 3.Lk 4.000 -9.7 -4.9 4.1 11.6 0.00006 -0.00021 0.00016 0.00027
fx min 2.Lk 0.000 -2.4 -0.1 -0.6 2.5 -0.00023 -0.00065 -0.00188 0.00200
max 1.Lk 5.000 -2.9 -4.2 5.6 7.5 0.00023 0.00094 0.00127 0.00159
fy min 1.Lk 1.500 -2.9 -2.8 3.7 5.4 0.00013 -0.00130 -0.00161 0.00207
max 7.Lk 5.000 -3.0 -4.2 5.6 7.6 0.00023 0.00098 0.00127 0.00162
fz min 1.Lk 0.000 * * * * * * -0.00192 *
max 1.Lk 5.000 * * * * * * 0.00127 *
fR min 5.Lk 4.000 -0.9 -1.6 -0.6 1.9 -0.00016 0.00001 0.00007 0.00017
max 1.Lk 0.500 * * * * * * * 0.00221

• maßgebende Lastfallkombinationen

Nr. R m/m Abst. [m] ex [mm] ey [mm] ez [mm] eR [mm] fx [rad] fy [rad] fz [rad] fR [rad]
80 1 L=5..000
ex min 0.000 -2.4 * * * * * * *
max 5.000 -2.9 -4.2 5.6 7.5 0.00023 0.00094 0.00127 0.00159
ey min 4.000 -9.7 -4.9 4.1 11.6 0.00006 -0.00021 0.00016 0.00027
max 0.000 -2.4 -0.1 -0.6 2.5 -0.00023 -0.00065 -0.00188 0.00200
ez min 0.000 -9.7 -0.1 0.6 9.8 -0.00006 -0.00063 -0.00190 0.00201
max 4.000 -2.4 -4.8 2.1 5.8 -0.00013 -0.00004 0.00016 0.00021
fx min 0.000 -2.9 -0.1 1.9 3.5 0.00009 -0.00095 -0.00192 0.00214
max 5.000 -2.9 -4.2 5.6 7.5 0.00023 0.00094 0.00127 0.00159
fy min 1.500 -2.4 -2.7 0.6 3.7 -0.00019 -0.00088 -0.00158 0.00182
max 5.000 -2.9 -4.2 5.6 7.5 0.00023 0.00094 0.00127 0.00159
fz min 0.000 -2.9 -0.1 1.9 3.5 0.00009 -0.00095 -0.00192 0.00214
max 5.000 -2.9 -4.2 5.6 7.5 0.00023 0.00094 0.00127 0.00159

Nr. K m/m maßgebende Kombination


80 1
ex min [1.Lf,2.Lf] {4.Lf} (6.Lf)
max [1.Lf,2.Lf] {3.Lf} (7.Lf)
ey min [1.Lf,2.Lf] {5.Lf} (7.Lf)
max [1.Lf,2.Lf] {4.Lf} (6.Lf)
ez min [1.Lf,2.Lf] {5.Lf} (7.Lf)
max [1.Lf,2.Lf] {4.Lf} (6.Lf)
fx min [1.Lf,2.Lf] {3.Lf} (7.Lf)
max [1.Lf,2.Lf] {3.Lf} (7.Lf)
fy min [1.Lf,2.Lf] {4.Lf} (6.Lf)
max [1.Lf,2.Lf] {3.Lf}
fz min [1.Lf,2.Lf] {3.Lf} (7.Lf)
max [1.Lf,2.Lf] {3.Lf} (7.Lf)

5.1.6. Stab/Fachwerkstabelemente - Beanspruchungen

Fachwerkstab In den Fachwerkstäben entstehen


durch Belastungen Normalkräfte Nx.
Eine positive Normalkraft bedeutet eine Zugkraft im Fachwerk-
stabelement. In den Darstellungsarten ‘Grenzlinien’ und ‘maßgebende
Ergebnisse’ können Min/Maxwerte gleichzeitig dargestellt werden.

Darstellung der Stabkräfte eines Fachwerkträgers:

• Nx Diagramm mit Werten • Nx Min/Max mit Werten


216 AxisVM 7

Stabelement Durch Belastungen entstehen in den Stabelementen folgende


Schnittkräfte: Nx , Q y , Q z , M x , M y , M z .
Die Schnittkräfte sind im lokalen
Koordinatensystem des Stabele-
mentes angegeben. Im Bild sind
die positiven Richtungen darge-
stellt. Die Momentenlinien wer-
den immer auf der Zugseite des
Elementes gezeichnet.

Schnittkräfte eines Rahmentragwerks in verschiedenen Darstellungs-


modi:
• Nx Diagramm mit Werten • Qz Diagramm mit Werten

• My Diagramm mit Werten • My Min/Max Diagramm

Wenn Sie ein Stabelement anklicken, werden alle Schnittkräfte entlang


der Stabachse in Diagrammen dargestellt.
Gleichzeitig kann ein Polygon aus mehreren Stäbe angezeigt werden,
wenn:
• die Richtungen der lokalen “x”-Achsen der Stäbe gleich sind, oder
nur einen kleinen Winkel auf weisen, und
• die Stäbe aus gleichem Material sind.
Benutzerhandbuch 217

Im Fenster kann man die Ergebnisse alle Lastfälle und Lastkombinatio-


nen abrufen. Bei den Umhülldiagramme ist die Darstellung der Funk-
tion der Unhüllkurve ein/ausschaltbar.
Mit dem Verschieben der blauen Linie des Diagramms oder durch das
Editorfeld ist es möglich die Abfrageposition zu ändern.

Sie können die Schnittkräfte eines Querschnittes anzeigen lassen.

Ergebnistabellen Wenn ein Lastfall oder eine Lastfallkombination ausgewählt wird,


werden in der Tabelle Ergebniswerte für alle Querschnitte des Elemen-
tes erscheinen.
F Bei der Darstellung der Grenzlinien oder der maßgebenden Lastfall-
kombinationen werden nur die Min/Max Werte der vorher ausgewähl-
ten Komponenten angezeigt. Wenn der gefundene Extremwert nur in
einem Querschnitt zu finden ist, werden auch die anderen Kompo-
nenten in die Tabelle aufgenommen. Wenn er mehrmals aufzufinden
ist, erscheinen statt der Komponente nur ‘*’-Symbole, und in der
Spalte ‘Abstand/Querschnittslage’ wird die Position des ersten Auf-
tretens angezeigt.
• Lastfall/Lastfallkombination
Nr. Abst. [m] Nx [kN] Qy [kN] Qz [kN] Mx [kNm] My [kNm] Mz [kNm]
23 1 L=1.208
0.000 14.57 -26.39 -84.96 -5.29 19.01 -9.47
0.121 14.57 -26.39 -69.90 -5.29 9.66 -6.28
0.242 14.57 -26.39 -54.80 -5.29 2.13 -3.09
0.363 14.57 -26.39 -39.69 -5.29 -3.57 0.10
0.402 14.57 -26.39 -34.72 -5.29 -5.05 1.15
0.402 -4.26 -26.39 -34.69 -5.29 -5.06 1.15
0.483 -4.26 -26.39 -24.59 -5.29 -7.45 3.29
0.604 -4.26 -26.39 -9.48 -5.29 -9.51 6.47
0.725 -4.26 -26.39 5.62 -5.29 -9.73 9.66
0.785 -4.26 -26.39 13.16 -5.29 -9.16 11.25
0.786 -4.26 41.34 13.19 -5.29 -9.16 11.25
0.846 -4.26 41.34 20.73 -5.29 -8.14 8.79
0.967 -4.26 41.34 35.83 -5.29 -4.71 3.86
1.087 -4.26 41.34 50.93 -5.29 0.53 -1.07
1.208 -4.26 41.34 64.03 -5.29 7.62 -6.68

• Grenzlinien für Schnittkräfte


Nr. K m/m Fall Abst. [m] Nx [kN] Qy [kN] Qz [kN] Mx [kNm] My [kNm] Mz [kNm]
23 1 L=1.208
Nx min 7.Lk 0.000 -21.85 * * * * *
max 3.Lk 0.000 24.77 * * * * *
Qy min 9.Lk 0.786 * -40.81 * * * *
max 4.Lk 0.786 * 61.22 * * * *
Qz min 3.Lk 0.000 24.77 -7.92 -144.43 -8.99 32.32 -2.84
max 7.Lk 0.000 -21.85 13.19 127.44 7.94 -28.52 4.73
Mx min 3.Lk 0.000 * * * -8.99 * *
max 7.Lk 0.000 * * * 7.94 * *
M min 7.Lk 0.000 -21.85 13.19 127.44 7.94 -28.52 4.73
y
max 3.Lk 0.000 24.77 -7.92 -144.43 -8.99 32.32 -2.84
Mz min 4.Lk 0.000 -7.28 -39.58 42.48 2.65 -9.51 3
max 4.Lk 0.785 11.47 6.65 -52.31 -4.75 -14.72 16.88

• maßgebende Lastfallkombinationen
Nr. K m/m Abst. [m] Nx [kN] Qy [kN] Qz [kN] Mx [kNm] My [kNm] Mz [kNm]
23 1 L=208
Nx min 1.21 -5.02 38.17 64.00 -5.29 7.49 -5.70
max 0.00 20.91 -22.99 -87.00 -5.29 19.18 -8.71
Qy min 0.00 12.76 -29.79 -89.72 -5.29 20.08 -10.23
max 1.21 -2.31 43.45 69.74 -5.29 8.03 -6.31
Qz min 0.00 16.56 -27.75 -90.94 -5.29 20.17 -9.77
max 1.21 -2.55 42.40 76.23 -5.29 8.30 -6.19
Mx min 0.00 * * * -5.29 * *
max 0.00 * * * -5.29 * *
M min 0.79 -3.06 41.13 21.61 -5.29 -12.40 11.47
y
max 0.00 16.56 -27.75 -90.94 -5.29 20.17 -9.77
Mz min 0.00 12.76 -29.79 -89.72 -5.29 20.08 -10.23
max 0.79 * * * * * 12.18
Nr. K m/m Abst. [m] maßgebende Kombination
23 1
Nx min 1.21 [1.Lf,2.Lf] {3.Lf}
max 0.00 [1.Lf,2.Lf] {3.Lf}
Qy min 0.00 [1.Lf,2.Lf] {6.Lf}
max 1.21 [1.Lf,2.Lf] {6.Lf}
Qz min 0.00 [1.Lf,2.Lf] {6.Lf} (3.Lf)
218 AxisVM 7

max 1.21 [1.Lf,2.Lf] {4.Lf} (6.Lf)


Mx min 0.00 [1.Lf,2.Lf] {3.Lf} (5.Lf)
max 0.00 [1.Lf,2.Lf] {3.Lf} (5.Lf)
M min 0.79 [1.Lf,2.Lf] {4.Lf} (6.Lf)
y
max 0.00 [1.Lf,2.Lf] {6.Lf} (3.Lf)
Mz min 0.00 [1.Lf,2.Lf] {6.Lf}
max 0.79 [1.Lf,2.Lf] {5.Lf}

5.1.7. Rippenelement - Beanspruchungen

Folgende Schnittkräfte werden in den Rippenelementen aus der


Belastung berechnet: Nx , Q y , Q z , M x , M y , M z .
Die Schnittkräfte werden im Schwer-
punkt des Rippenquerschnittes in den
Richtungen des lokalen Koordinatensys-
tems bestimmt. Die positiven Richtun-
gen zeigt das Bild. Die Momentenlinien
werden immer auf der Zugseite des
Elementes gezeichnet.
Wenn eine Rippe mit einem Schalenelement exzentrisch gekoppelt ist,
wird in der Rippe und auch in der Schale neben dem Biegemoment
und der Schubkraft auch Normalkraft auftreten.

Schnittkräfte eines Plattenbalkens in verschiedenen Darstellungsmodi:

• Mx Diagramm mit Werten • My Min/Max Diagramm

Ergebnistabellen
• Lastfall/Lastfallkombination
Nr. Abst. Nx [kN] Qy [kN] Qz [kN] Mx [kNm] My [kNm] Mz [kNm]
7 3 L=1.000
0.0 -28.59 0.05 4.61 1.29 -18.37 0.00
0.5 -25.01 0.03 6.64 2.03 -14.72 -0.02
1.0 -21.43 0.01 8.67 2.78 -11.07 -0.05

Nr. K m/m Fall Abst. Nx [kN] Qy [kN] Qz [kN] Mx [kNm] My [kNm] Mz [kNm]
4 3 L=1.000
Nx min 2.Lk 0.0 -32.96 0.30 -5.58 -2.57 -18.19 0.18
max 1.Lk 1.0 -24.15 0.54 -14.12 -8.07 -8.86 0.32
Qy min 1.Lk 0.0 -30.91 0.26 -9.15 -6.94 -18.73 0.16
max 2.Lk 1.0 -24.33 0.64 -9.79 -3.95 -10.40 0.36
Qz min 3.Lk 1.0 -24.15 0.54 -14.12 -8.07 -8.86 0.32
max 2.Lk 0.0 -32.96 0.30 -5.58 -2.57 -18.19 0.18
Mx min 1.Lk 0.0 -24.15 0.54 -14.12 -8.07 -8.86 0.32
max 3.Lk 1.0 -32.96 0.30 -5.58 -2.57 -18.19 0.18
M min 1.Lk 0.0 -30.91 0.26 -9.15 -6.94 -18.73 0.16
y
max 1.Lk 1.0 -24.15 0.54 -14.12 -8.07 -8.86 0.32
Mz min 1.Lk 0.0 -30.91 0.26 -9.15 -6.94 -18.73 0.16
max 2.Lk 1.0 -24.33 0.64 -9.79 -3.95 -10.40 0.36
Benutzerhandbuch 219

5.1.8. Flächenelemente - Beanspruchungen

Beanspruchung Die Beanspruchungen der Knotenpunkte der Flächenelemente und


das positive Vorzeichen werden in der folgenden Tabelle zusam-
mengefasst:

Flächenelement Symbol
Scheibe nx
ny
nxy

Platte mx
my
mxy
qx
qy

Schale nx
ny
nxy
mx
my
mxy
qx
qy

Eine Platte mit Rippen kann in folgenden Formen dargestellt werden:

• Diagramm • Schnitt mit Werten

• Isolinie • Isofläche
220 AxisVM 7

F Die Indizes x und y bedeuten bei den Plattenmomenten die Rich-


tungen der Normalspannungen, hervorgerufen durch das ent-
sprechende Biegemoment. Dementsprechend dreht das Biegemoment
mx um die lokale y-Achse, das Biegemoment my um die lokale x-Achse.
Das Biegemoment ist positiv, wenn die Zugseite des Flächenelementes
auf der Seite der positiven lokalen z-Richtung liegt (obere Randfaser
des Flächenelementes).

Intensitäts- Alle finite Elemente Modelle und finite Elemente Analysen sind
änderung Ingenieurapproximationen. Die Genauigkeit des Modells kann entwe-
der sehr gut oder sehr grob sein, abhängig von der Anzahl und Form
der finiten Elemente, der Belastung, den Randbedingungen und von
verschiedenen anderen Faktoren.
Zur Auswertung der Genauigkeit der Analyse gibt die Darstellung der
Intensitätsänderung eine schnelle Hilfe. Diese zeigt die Änderung der
Beanspruchung innerhalb eines Elementes, im Prozentsatz zu der
maximalen Beanspruchung. Wo die Intensitätsänderung groß ist, ist es
sinnvoll das Netz weiter zu verfeinern.
Das akzeptable Maß der Intensitätsänderung kann nur aus Erfahrung
beurteilt werden.

Ergebnistabellen • Lastfall/Lastfallkombination

Knoten Schale nx ny nxy mx my mxy qR


[kN/m] [kN/m] [kN/m] [kNm/m] [kNm/m] [kNm/m] [kN/m]
7 Dicke= 0.200 m
8 62.71 295.73 104.16 8.55 48.35 17.03 45.20
9 -18.84 242.13 197.64 1.53 43.64 17.05 49.83
10 -234.39 234.79 219.31 -4.84 9.73 15.04 24.98
11 -246.30 218.16 210.15 5.11 13.90 13.99 24.10
12 143 -124.87 -72.51 149.75 5.50 46.07 17.00 45.00
12 64 -124.87 235.93 -34.50 5.50 46.07 17.00 41.47
13 -223.77 223.09 211.27 0.61 11.89 14.58 22.80
14 -60.14 255.78 184.33 6.94 31.12 14.81 36.02
15 -101.77 249.02 187.66 3.05 28.96 15.07 37.11

• Grenzlinien der Beanspruchungen

Knoten Schale Fall nx ny nxy mx my mxy qR


[kN/m] [kN/m] [kN/m] [kNm/m] [kNm/m] [kNm/m] [kN/m]
137 87 Dicke= 0.200 m
nx min 49 1.Lk -48.85 701.98 -26.16 9.36 102.02 18.41 58.15
max 62 2.Lk 94.39 368.62 45.70 14.32 97.36 11.82 69.86
ny min 418 2.Lk 67.97 -213.04 96.15 5.31 44.12 9.66 44.81
max 62 1.Lk 48.85 701.98 -26.16 9.36 102.02 18.41 58.15
nxy min 87 2.Lk 81.03 612.36 -93.79 3.33 47.35 8.12 41.32
max 418 1.Lk 62.71 295.73 104.16 8.55 48.35 17.03 45.20
mx min 49 2.Lk 81.03 612.36 -93.79 -3.33 47.35 8.12 41.32
max 418 1.Lk 88.40 435.05 66.15 16.10 100.54 19.37 68.03
my min 418 2.Lk -67.97 213.04 96.15 5.31 44.12 9.66 44.81
max 62 1.Lk 48.85 701.98 -26.16 9.36 102.02 18.41 58.15
mxy min 418 2.Lk 81.03 612.36 -93.79 3.33 47.35 -8.12 41.32
max 62 1.Lk 88.40 435.05 66.15 16.10 100.54 19.37 68.03
qR min 49 1.Lk 67.79 435.78 -11.31 7.18 50.50 15.44 37.03
max 418 2.Lk 94.39 368.62 45.70 14.32 97.36 11.82 69.86
Benutzerhandbuch 221

Beanspruchungen Bei den Flächenelementen werden auch die Beanspruchungen in den


in Hauptrichtungen Hauptrichtungen n1, n2, αn, m1, m2, αm und die resultierende Schubkraft
qR berechnet.
Die folgende Definition ist gültig:
m1 ≥ m 2 , n1 ≥ n 2 ,

wobei die Größen vorzeichenbehaftet verglichen werden.


−90 o < α ≤ +90 o gemessen von der lokalen x Achse des Elementes

Schale
Scheibe Platte
2
n x + ny  n x − ny 
n1 n1 = +   + n xy

2
-
2  2 
2
nx + n y  nx − n y 
n2 n2 = −   + n 2xy
 -
2  2 
2 n xy
tg( 2α n ) =
αn n x − ny -
2
mx + my  mx − m y 
m1 - m1 = +   + m xy

2
2  2 
2
mx + my  m x − my 
m2 - m2 = −   + m xy

2
2  2 
2m xy
tg( 2α m ) =
αm - mx − my

q R = q x2 + q y2
qR -

F Bei den Scheibenelementen in denen ebener Verzerrungszustand herrscht,


ist nz ≠ 0 , welches aber nicht berechnet wird.

$ Die Beanspruchungen können in Diagramm-, und Schnittform, mit


Isolinien oder Isoflächen dargestellt werden. Die Hauptrichtungen (αn,
αm) können nur als Diagramm dargestellt werden, wobei die Farbe
und Größe des Vektors von der entsprechenden Hauptschnittkraft
abhängig ist. An den Enden des Vektors werden rechtwinkligen Linien
erscheinen, wenn die Hauptschnittkraft negativ ist.
222 AxisVM 7

Haupstchnittkraft ist negativ

Ergebnistabellen • Lastfall/Lastfallkombination

Knoten Schale n1 [kN/m] n2 [kN/m] _n [ ] m1 [kNm/m] m2 [kNm/m] _m [ ]


29 Dicke= 0.200 m
30 52.01 100.23 43.68 14.10 -3.46 -70.83
31 239 44.77 -109.78 -47.52 14.89 4.96 67.67
31 40 19.34 -156.68 -65.49 5.80 9.86 57.69
31 85 25.76 -202.82 -62.96 4.53 8.26 59.54
31 128 47.19 -105.14 -45.90 14.46 4.19 69.16
32 30.67 130.51 56.46 10.02 -6.99 -64.31
33 25.58 -180.53 64.12 5.14 9.03 58.56
34 30.27 -143.23 -55.26 9.04 -5.53 -67.09
35 31.12 -137.22 -55.69 9.52 -6.24 -65.65

• Grenzlinien für Beanspruchungen

Knoten Schale Fall n1 [kN/m] n2 [kN/m] _n [ ] m1[kNm/m] m2[kNm/m] _m [ ]


329 Dicke= 0.200 m
n1 min 140 2.Lk 246.68 -294.61 68.53 6.74 -15.00 77.65
n1 max 140 1.Lk 348.15 -117.66 61.23 48.51 -3.58 71.95
n2 min 135 2.Lk 253.71 -372.91 66.95 10.65 -9.31 69.03
n2 max 140 1.Lk 348.15 -117.66 61.23 48.51 -3.58 71.95
_n min 140 3.Lk 283.92 -148.32 57.20 41.71 -1.38 79.84
_n max 135 1.Lk 318.70 -254.21 69.41 12.78 -20.20 64.32
m1 min 135 2.Lk 246.68 -294.61 68.53 6.74 -15.00 77.65
m1 max 140 1.Lk 348.15 -117.66 61.23 48.51 -3.58 71.95
m2 min 135 3.Lk 318.70 -254.21 69.41 12.78 -20.20 64.32
m2 max 140 3.Lk 283.92 -148.32 57.20 41.71 -1.38 79.84
_m min 140 1.Lk 323.01 -318.16 68.29 18.75 -13.40 58.27
_m max 135 2.Lk 278.86 -181.41 58.30 39.42 -5.68 83.74

Schnittkräfte für Die Beanspruchungen nxbw, nybw, mxbw, mybw werden zur Bestimmung
Berechnung der der Bewehrung bei Flächenelementen berechnet.
Bewehrung Die Werte werden nach der folgenden Formel bestimmt:

n xbw = n x ± n xy , n ybw = n y ± n xy

m xbw = m x ± m xy , m ybw = m y ± m xy

$ Die Beanspruchungen können in Diagramm- und Schnittform, mit


Isolinien oder Isoflächen auf den Bildschirm dargestellt werden.

5.1.9. Auflagerelement - Beanspruchungen

Positive Verschiebungen verursachen posi-


tive Schnittkräfte (Normalkräfte und/oder
Torsionsmomente) im Auflagerelement.
Z. B. ergibt sich aus der Zugdehnung eines
Federelements eine Zugkraft.

$ Die Beanspruchungen können im Diagrammform oder gefärbt darge-


stellt werden.
Bei dem Knotenauflager erscheint in der Diagrammform die ausge-
wählte Auflagerkraftkomponente als Vektor.

Resultierende Bei den Auflagerelementen werden auch die resultierenden Auflager-


Auflagerkräfte kräfte ReR, R θR berechnet. Die Werte werden nach folgenden Formeln
bestimmt:
Benutzerhandbuch 223

R eR = R ex2 + Rey2 + R ez2 RθR = Rθ2x + Rθ2y + Rθ2z

Die Auflagerkräfte können in folgenden Formen dargestellt werden:

• Ryy Auflagermoment • ReR resultierende Kräfte

• Ry Auflagerkraft entlang • ReR resultierende Auflager-


einer Kante kraft entlang einer Kante

Ergebnistabellen • Lastfall/Lastfallkombination

Auflager Knoten Rx Ry Rz Rr Rxx Ryy Rzz Rrr


[kN/m] [kN/m] [kN/m] [kN/m] [kNm/m] [kNm/m] [kNm/m] [kNm/m]
1 1 195.54 1239.81 250.23 1279.84 -151.60 25.13 0.00 153.67
88 88.76 916.73 -54.03 922.60 -196.24 7.29 0.00 196.37
13 84.60 740.48 -132.44 756.97 -244.16 1.85 0.00 244.17

• Grenzlinien für Beanspruchungen

Auflager Knoten Fall Rx Ry Rz Rr Rxx Ryy Rzz Rrr


[kN/m] [kN/m] [kN/m] [kN/m] [kNm/m] [kNm/m] [kNm/m] [kNm/m]
4
Rx min 14 2.Lk 60.01 469.89 -114.82 487.42 -270.51 1.36 0.00 270.51
Rx max 15 1.Lk 107.90 373.79 -122.55 407.90 -287.43 2.36 0.00 287.44
Ry min 15 2.Lk 90.95 307.03 -125.53 343.94 -287.14 1.61 0.00 287.15
Ry max 14 1.Lk 81.03 524.49 -103.68 540.74 -260.46 1.92 0.00 260.46
Rz min 15 2.Lk 90.95 307.03 -125.53 343.94 -287.14 1.61 0.00 287.15
Rz max 90 1.Lk 93.94 447.87 -99.94 468.40 -271.32 1.65 0.00 271.33
Rr min 15 2.Lk 90.95 307.03 -125.53 343.94 -287.14 1.61 0.00 287.15
Rr max 14 1.Lk 81.03 524.49 -103.68 540.74 -260.46 1.92 0.00 260.46
Rxx min 15 1.Lk 107.90 373.79 -122.55 407.90 -287.43 2.36 0.00 287.44
Rxx max 14 1.Lk 81.03 524.49 -103.68 540.74 -260.46 1.92 0.00 260.46
Ryy min 90 2.Lk 74.93 386.76 -107.77 408.42 -276.45 1.00 0.00 276.46
Ryy 15 1.Lk 107.90 373.79 -122.55 407.90 -287.43 2.36 0.00 287.44
max
Rzz min 14 1.Lk 81.03 524.49 -103.68 540.74 -260.46 1.92 0.00 260.46
Rzz max 14 1.Lk 81.03 524.49 -103.68 540.74 -260.46 1.92 0.00 260.46
Rrr min 14 1.Lk 81.03 524.49 -103.68 540.74 -260.46 1.92 0.00 260.46
Rrr max 15 1.Lk 107.90 373.79 -122.55 407.90 -287.43 2.36 0.00 287.44

5.1.10. Stab/Fachwerkstabelement - Spannungen

Fachwerkstab In den Fachwerkstäben werden nur Normalspannungen entstehen:


N
Sx = x
Ax
Eine positive Normalspannung bedeutet eine Zugspannung im Fach-
werkstabelement. In den Darstellungsarten ‘Grenzlinien’ und ‘maßge-
bende Ergebnisse’ können Min/Maxwerte gleichzeitig dargestellt
werden
Die Darstellungsmöglichkeiten der Stabspannungen in einem Fach-
werkstab sind identisch mit der Darstellung der Stabkräfte (siehe dort).
224 AxisVM 7

Stab/ In einem Stab/Rippenquerschnitt werden folgende Normalspan-


Rippenelement nungen berechnet:
N x M y ⋅ I z + M z ⋅ I yz M z ⋅ I y + M y ⋅ I yz
S x ,i = + 2
⋅ zi − 2
⋅ yi
Ax I y ⋅ I z − I yz I y ⋅ I z − I yz

wobei yi , zi die lokale Koordinaten der Spannungsberechnungspunkte


im Querschnitt sind. Eine positive Normalspannung bedeutet eine
Zugspannung im Stabelement.
Die Schubspannungen werden wie folgt bestimmt:
Ty Tz
Ty ,mittel = , Tz ,mittel =
Ax Ax

Die Darstellung der Stabspannungen kann wie die der Stabschnitt-


kräfte erfolgen(Siehe dort).
Die Smin, Smax Spannungen aus der Sx,i Normalspannungen können in
Diagramm/Isolinienform angezeigt werden.

Wenn Sie ein Stabelement anklicken, können Sie die Smin, Smax , Ty,mittel,
Tz,mittel Spannungen in Diagrammform darstellen lassen. Sie können
auch die Spannungen eines ausgewählten Querschnittes anzeigen
lassen.
Gleichzeitig kann ein Polygon aus mehreren Stäbe angezeigt werden,
wenn:
• die Richtungen der lokalen “x”-Achsen der Stäbe gleich sind, oder
nur einen kleinen Winkel auf weisen, und
• die Stäbe aus gleichem Material sind.

Im Fenster kann man die Ergebnisse alle Lastfälle und Lastkombinatio-


nen abrufen. Bei den Umhülldiagramme ist die Darstellung der
Funktion der Unhüllkurve ein/ausschaltbar.
Mit dem Verschieben der blauen Linie des Diagramms oder durch das
Editorfeld ist es möglich die Abfrageposition zu ändern.
Wenn ein Lastfall oder eine Lastkombination ausgewählt wird, wer-
den in der Tabelle alle Ergebniswerte des Elementes erscheinen.
Benutzerhandbuch 225

F Bei der Darstellung der Grenzlinien oder der maßgebenden Lastkom-


binationen werden nur die Min/Max Werte der vorher ausgewählten
Komponenten angezeigt. Wenn der gefundene Extremwert nur in
einem Querschnitt zu finden ist, werden auch die anderen Kom-
ponenten in die Tabelle aufgenommen. Wenn er mehrmals aufzu-
finden ist, erscheinen statt der Komponente nur ‘*’-Symbole, und in
der Spalte ‘Abstand’ wird die Position des ersten Auftretens angezeigt.

Ergebnistabellen • Lastfall/Lastfallkombination

Nr. Abst. [m] smin smax ty,dsch tz,dsch


[kN/cm2] [kN/cm 2] [kN/cm2] [kN/cm2]
14 5 L=3.385
0.000 1.45 2.19 -2.37 0.69
0.338 0.71 2.64 -2.37 0.69
0.677 -1.12 3.27 -2.37 0.69
1.015 -2.87 3.73 -2.37 0.69
1.354 -4.75 4.40 -2.37 0.69
1.692 -6.26 5.06 -2.37 0.69
2.031 -8.83 5.69 -2.37 0.69
2.370 -11.18 6.32 -2.37 0.69
2.708 -13.45 6.91 -2.37 0.69
3.047 -15.69 7.79 -2.37 0.69
3.385 -18.26 8.43 -2.37 0.69

• Grenzlinien der Spannungen


Nr. R m/m Fall Abst. [m] smin smax ty,dsch tz,dsch
[kN/cm2] [kN/cm2] [kN/cm2] [kN/cm2]
14 5 L=3.385
smin 7.Lk 0.000 -21.85 6.70 1.13 -2.82
smax 3.Lk 2.031 * 19.67 * *
ty min 9.Lk 3.385 -16.81 11.74 -2.44 0.52
ty max 4.Lk 3.385 * * 1.85 *
tz min 3.Lk 0.000 -4.77 -3.92 -1.62 -2.99
tz max 7.Lk 0.000 -2.85 3.19 -0.48 1.94

• Spannungen aus der maßgebenden Lastfallkombinationen

Nr. R m/m Abst. [m] smin smax ty,mittel tz,mittel maßgebende Kombination
[kN/cm2] [kN/cm2] [kN/cm2] [kN/cm2]
14 5 L=3.385
smin 1.692 -22.03 7.11 0.34 -1.20 [1.Lf,2.Lf] {3.Lf}
smax 3.385 * 20.78 * * [1.Lf,2.Lf] {3.Lf} (6.Lf)
ty min 3.385 -14.61 13.56 -2.07 0.64 [1.Lf,2.Lf] {6.Lf} (5.Lf)
ty max 0.000 * * 1.66 * [1.Lf,2.Lf] {6.Lf}
tz min 3.385 -4.77 -3.92 -1.29 -3.02 [1.Lf,2.Lf] {6.Lf} (5.Lf)
tz max 0.000 -2.90 3.19 -0.85 1.94 [1.Lf,2.Lf] {4.Lf} (6.Lf)

5.1.11. Flächenelemente - Spannungen

Spannungen Das Programm berechnet folgende Spannungskomponenten in der


oberen, mittigen und der unteren Randfaser aller Knotenpunkte:

Spannungs- Scheibe Platte Schale


komponente
nx 6 nx 6
sxx sxx = sxx = ± ⋅ mx sxx = ± 2 ⋅ mx
t t2 t t
ny 6 ny 6
syy syy = syy = ± 2 ⋅ my syy = ± 2 ⋅ my
t t t t
nxy 6 nxy 6
sxy sxy = sxy = ± ⋅ mxy sxy = ± 2 ⋅ mxy
t t2 t t

3q xz 3q xz
sxz s xz = s xz =
2t 2t
3qyz 3qyz
syz syz = syz =
2t 2t
226 AxisVM 7

F Bei einem Scheibenelement in dem ein ebener Verzerrungszustand


herrscht, ist s zz ≠ 0 . Das Programm berechnet szz wie folgt:
s zz =ν ⋅ ( s xx + s yy )
Die Indizes x und y bedeuten bei den Plattenmomenten die Richtun-
gen der Normalspannungen, hervorgerufen durch das entsprechende
Biegemoment. Dementsprechend dreht das Biegemoment mx um die
lokale y-Achse, das Biegemoment my um die lokale x-Achse.

Vergleichsspann Die Von-Mises Vergleichspannung wird bei Flächenelementen nach


ung der folgenden Formel berechnet:

so = 0.5 [( s xx − s yy ) 2 + ( s yy − s zz ) 2 + ( s zz − s xx ) 2 ] + 3( s xy
2 2
+ s yz 2
+ s zx )

$ Die Spannungen können in Diagramm-, und Schnittform, mit Isolinien


oder Isoflächen dargestellt werden.

Ergebnistabellen • Lastfall/Lastfallkombination

Knote Schale Lage Sxx[kN/cm2] Syy[kN/cm2] Sxy[kN/cm2] Sxz[kN/cm2] Syz[kN/cm2] Sv [kN/cm2]


1241 431 f -2.71 -5.81 11.24 0.00 0.00 20.11
a -0.52 1.49 1.66 -7.29 1.25 13.26
k 1.67 8.78 -7.92 0.00 0.00 15.92
1241 432 f -2.71 -5.81 -11.24 0.00 0.00 20.11
a -0.52 1.49 -1.66 -7.29 -1.25 13.26
k 1.67 8.78 7.92 0.00 0.00 15.92
2857 f -1.78 -4.04 -6.50 0.00 0.00 11.78
a 0.00 1.08 -1.50 -3.51 -0.76 6.83
k 1.79 6.20 3.49 0.00 0.00 8.19
2890 f -2.53 -4.47 -6.31 0.00 0.00 11.60
a -1.02 1.86 -1.42 -3.92 -1.64 8.16
k 0.49 8.18 3.47 0.00 0.00 9.96

• Grenzlinien der Spannungen

Knoten Schale Lage Fall Sxx[kN/cm2] Syy[kN/cm2] Sxy[kN/cm2] Sxz[kN/cm2] Syz[kN/cm2] Sv [kN/cm2]
1241
Sxx,min f 3. Lk. -4.97 -13.49 -5.33 0.00 0.00 15.00
Sxx,max a 1. Lk. 3.96 16.28 3.26 0.00 0.00 15.75
Syy,min k 1. Lk. -4.97 -13.49 -5.33 0.00 0.00 15.00
Syy,max f 2. Lk. 3.96 16.28 3.26 0.00 0.00 15.75
Sxy,min a 1. Lk. -2.71 -5.81 -11.24 0.00 0.00 20.11
Sxy,max k 3. Lk. -2.71 -5.81 11.24 0.00 0.00 20.11
Sxz,min f 3. Lk. * * * -7.29 * *
Sxz,max a 2. Lk. * * * 0.00 * *
Syz,min k 1. Lk. -0.51 1.39 -1.04 -4.15 -2.98 9.19
Syz,max f 1. Lk. -0.52 1.36 1.04 -4.15 2.97 9.18
Sö,min a 1. Lk. * * * * * 9.18
Sö,max k 2. Lk. * * * * * 20.11

• maßgebende Spannungen

Knote Schale Lage Sxx[kN/cm2] Syy[kN/cm2] Sxy[kN/cm2] Sxz[kN/cm2] Syz[kN/cm2] Sv [kN/cm2] maßgebende
1241
Sxx,min f -8.95 -12.58 -8.76 0.00 0.00 18.32 [1.Lf] {2.Lf}
Sxx,max f 6.58 19.19 2.62 0.00 0.00 14.37 [1.Lf]
Syy,min k -8.95 -12.58 -8.76 0.00 0.00 18.00 [1.Lf] {3.Lf}
Syy,max a 6.58 19.19 2.62 0.00 0.00 14.37 [1.Lf] {2.Lf}
Sxy,min a -8.95 -12.58 -8.76 0.00 0.00 18.00 [1.Lf] {3.Lf}
Sxy,max k -5.44 -9.42 1.44 0.00 0.00 16.33 [1.Lf] {3.Lf}
Sxz,min a * * * -7.01 * * [1.Lf] {2.Lf}
Sxz,max a * * * 0.00 * * [1.Lf]
Syz,min f -1.18 3.31 -3.07 -3.00 -4.95 15.00 [1.Lf] {3.Lf}
Syz,max f -0.26 2.41 2.98 -7.01 4.64 15.65 [1.Lf] {2.Lf}
Sö,min a * * * * * 7.51 [1.Lf]
Sö,max f * * * * * 22.96 [1.Lf]

5.1.12. Einflusslinien

Die Einflusslinien der Einheitskräfte ‘PX’, ‘P Y’, ‘P Z’ können in grafischer


und numerischer Form dargestellt werden. Die Einheitskräfte wirken
in den positiven Richtungen des globalen Koordinatensystems.
Ein Wert der Einflusslinie ergibt die Beanspruchung aus der Stelle des
Wertes wirkender ‘+1’ Einheitskraft.
Benutzerhandbuch 227

Fachwerkstab Wenn Sie einen Knoten anklicken, wird der größte Absolutwert
innerhalb des Fachwerkstabelementes angezeigt.

Die Einflusslinien eines Fachwerkes können wie folgt dargestellt


werden:
Einheitskraft ‘1’ in Z Richtung Einflusslinie eines Obergurtstabes

Einflusslinie eines Füllstabes Einflusslinie eines Untergurtstabes

Stabelement Wenn Sie einen Stab anklicken, wird der größte Absolutwert innerhalb
des Stabelementes angezeigt.

Die Einflusslinien eines Stabwerkes können wie folgt dargestellt


werden:
Einheitskraft ‘1’ in Z Richtung Einflusslinie Nx

Einflusslinie Qz Einflusslinie My

5.1.13. Unbalancierte Kräfte


228 AxisVM 7

Das Programm wird für jeden Lastfall die Summe der äußeren Kräfte
in globalen X, Y, Z, XX, YY, ZZ Richtungen bilden. Diese Werte sind in
der Zeile K dargestellt. In den Tabellenzeilen UNB sind die unbalan-
cierte Knotenlasten in der o.g. Richtungen gezeigt. Wenn hier der Wert
nicht gleich Null ist, dann belastet mindestens einen Teil der äußeren
Kräfte nicht die Auflager. Das kann dann vorkommen, wenn ein
Knotenfreiheitsgrad in der Kraftrichtung gesperrt wurde.

F Es ist sinnvoll das Gleichgewicht nach der Berechnung zu kontrollieren.

5.2. Schwingungen

Die Ergebnisse der Schwingungsanalyse können ausgewertet werden.


Die vorher berechneten Eigenformen können grafisch oder numerisch
dargestellt werden. Die Eigenformen wurden bezüglich der Masse
normalisiert.
Die Eigenformen können wie folgt dargestellt werden:

• Rahmen, erste Eigenform • Rahmen, zweite Eigenform

• Platte, zweite Eigenform • Platte, sechste Eigenform

Im Informationsfenster erscheinen folgende Werte:


• f: Frequenz [Hz]
• ω: Kreisfrequenz [1/s]
• T: Periodendauer [s]
• E.w.: Eigenwert
Fehler: relativ
Iterationen: Anzahl der Iterationen bei der Lösung des Gleichungs-
systems.
F AxisVM kann nur einen Lastfall oder Lastkombination analysieren,
aber es werden alle Ergebnisse gespeichert.

Ergebnistabellen • Eigenform

Knoten eX eY eZ fX fY fZ
1 0.00 0.00 0.00 0.0000 0.0000 0.0000
2 -0.35 2.35 -1.31 -0.3612 0.0675 0.0968
3 -0.01 0.04 -0.02 -0.0858 0.0128 0.0230
Benutzerhandbuch 229

4 -0.02 0.15 -0.08 -0.1590 0.3498 0.0426


5 -0.05 0.32 -0.18 -0.2196 0.2312 0.0588
6 -0.08 0.54 -0.30 -0.2681 -0.3456 0.0718

• Alle Eigenformen
Knoten Form eX eY eZ fX fY fZ
1 1 -0.35 2.35 -1.31 -0.3612 0.0675 0.0968
2 -0.01 0.04 -0.02 -0.0858 0.0128 0.0230
3 -0.02 0.15 -0.08 -0.1590 0.3498 0.0426
4 -0.05 0.32 -0.18 -0.2196 0.2312 0.0588
5 -0.03 0.34 -0.24 -0.4456 0.2378 0.0345
6 -0.02 0.54 -0.30 -0.2681 -0.3456 0.0718

2 1 -0.08 0.54 -0.30 -0.2681 -0.3456 0.0718


2 2.62 0.00 -0.70 -0.0484 0.3239 -0.1806
3 0.35 -2.34 1.30 1.2556 -0.0000 -0.3364
4 0.35 -2.31 1.29 2.0717 0.0000 -0.5551
5 -2.61 0.00 0.70 0.1682 -1.1257 0.6277
4 -1.50 0.42 -0. 85 -0.2761 0.13512 0.0544

• Frequenzen
Form f [Hz] w [rad/s] T [s]
1 1.827 11.480 0.547
2 2.003 12.587 0.499
3 2.202 13.834 0.454
4 2.338 14.687 0.428
5 2.437 15.313 0.410
6 2.687 16.883 0.372

5.3. Knicken

Die Ergebnisse der Biegeknickanalyse können abgefragt und in nume-


rischer oder grafischer Form dargestellt werden.

Im Informationsfenster werden folgende Werte angezeigt:


• nkr: zu dem elastischen Stabilitätsverlust gehörender kritischer
Lastparameter.
• Fehler: relativer Fehler der Lösung des Gleichungssystems.
• Iterationen: Anzahl der Iterationen bei der Lösung des Glei-
chungssystems.
F AxisVM kann nur einen Lastfall oder Lastkombination analysieren,
aber es wird alle Ergebnisse gespeichert.
230 AxisVM 7

5.4. Bewehrung

5.4.1. Berechnung des Bewehrungsstahles für Flächenelemente

Die Bemessung des Bewehrungsstahles erfolgt bei der Platten-, Schei-


ben-, und Schalenelementen nach der Eurocode 2 im III. Spannungs-
zustand. Die Richtungen des orthogonalen Bewehrungsnetzes sind die
lokalen x- und y-Richtungen der Elemente. Die Bemessungswerte von
Momenten und Normalkräften werden mit der Methode der optima-
len Bewehrungsbemessung in Zwangsrichtungen bestimmt.
Die minimalen Bewehrungsquerschnitte werden nicht berechnet. Die
F Bewehrungswerte unter der minimalen Bewehrung sind nur Anhalts-
werte.

Bewehrungspara Die folgenden Eigenschaften müssen vorher den Elementen zugeord-


meter net werden um eine Bewehrung berechnen zu können:
Materialeigenschaften
des Betons

Betondeckung

• h die berücksichtigte volle Dicke.


• xunten, yunten, x oben, yoben Betondeckung (<h/2)
• Faktor des ungünstigen Wachstums der Außermittigkeit, wenn
Benutzerhandbuch 231

nv < 0
• Faktor des ungünstigen Wachstums der Außermittigkeit, wenn
nv > 0
Das Wachstum wird (in Abhängigkeit der h Dicke) mit der aus
Normalkraft/Biegemoment berechneten Außermittigkeit addiert.
Die Außermittigkeit wird mit dem Wert immer vergrößert werden.
F Die Betondeckung ist der Abstand des Schwerpunktes der Bewehrung
zum Plattenrand.

Platte Wenn die Biegemomente mx, my, mxy in einem Punkt bekannt sind,
dann ergeben sich die Bemessungswerte zu folgenden Werten:
∆m 2 = 0
Die optimalen Ersatzmomente:
∆m 1 = min!
mx ≥ my

m x ≥ − m xy
Ja Nein

m xoben = m x + m xy m xoben = 0
m 2xy
m yoben = m y + m xy m yoben = m y +
mx

m y ≤ m xy
Ja Nein

2
m xy
m unten
x = −m x + m xy m xunten = −m x +
my
m yunten = −m y + m xy m unten =0
y

Das Programm berechnet die nötige Druck- und Zugbewehrung.


F Das Programm gibt die Fehlermeldung: ‘Das Element kann nicht bewehrt
werden!’ in folgenden Fällen:
• Eurocode 2: A sunten + Asoben > 0 ,04 A c , wo Ac die Fläche des Betonquer-
schnittes ist.

Als Ergebnis gibt AxisVM folgende Werte aus:

A xunten , A yunten
A xoben , A yoben
232 AxisVM 7

Ergebnistabellen Legende zur Tabelle:


(-) Druckbewehrung
??? Der Querschnitt kann in dieser Richtung nicht bewehrt werden.
Die Zugbewehrung wird ohne Symbol gezeigt.

• Lastfall/Lastfallkombination

Knoten Platte Axu[mm2/m] Ayu[mm2/m] Axo[mm2/m] Ayo[mm2/m]

51 2063 1014 52 0
52 750 816 673 0
53 1062 3305 1225 464 (-)
54 87 2834 2834 0 0
54 221 1382 ??? 359 0
54 158 701 3265 758 423 (-)
54 96 2009 3230 701 389 (-)
55 2147 2932 0 91 (-)
56 1486 3267 387 426 (-)

• Grenzlinie

Knoten Platte Fall Axu[mm2/m] Ayu[mm2/m] Axo[mm2/m] Ayo[mm2/m]


43
Axa max 68 1.Lk 2876
Aya max 284 4.Lk 2370
Axf max 163 3.Lk 289
Ayf max 171 3.Lk 206
• maßgebende Kombination

Knoten Platte Axu Ayu Axo Ayo maßgebende Kombination


[mm2/m] [mm2/m] [mm2/m] [mm2/m]
59
Axa max 159 2154 [ 1.Lf,2.Lf] {3.Lf} (5.Lf)
Aya max 72 2416 [ 1.Lf,2.Lf] {4.Lf}
Axf max 241 895 [ 1.Lf,2.Lf] {3.Lf} (6.Lf)
Ayf max 93 766 [ 1.Lf,2.Lf] {6.Lf} (7.Lf)

Scheibe Die Berechnung der Bewehrung kann nur für Scheiben im ebenen
Spannungszustand erfolgen.
Wenn die Normalkräfte nx, ny, nxy in einem Punkt bekannt sind, dann
ergeben sich die Bemessungswerte der Normalkräfte zu folgenden
Werten:
∆n 2 = 0
Die optimalen Ersatznormalkräfte:
∆n1 = min !
nx ≥ ny

n x ≥ − n xy

Ja Nein

n x = n x + n xy nx = 0
2
n xy
n y = n y + n xy ny = ny +
nx

Das Programm berechnet die nötige Druck- und Zugbewehrung. Die


Druckbewehrung wird nur dort bestimmt, wo der Bemessungswert
der Normalkräfte größer ist als der Bemessungswert der Drucktrag-
fähigkeit des Betons.
F Das Programm gibt die Fehlermeldung ‘Das Element kann nicht
bewehrt werden!’ in folgenden Fällen:
• Eurocode 2: A sunten + A soben > 0 ,04 A c , wo Ac die Fläche des Beton-
querschnittes ist.
Benutzerhandbuch 233

Als Ergebnis gibt AxisVM folgende Werte aus:


Axu, Axo, Ayu, Ayo
Komplettbewehrung in x-Richtung: Ax = Axu + Axo
Komplettbewehrung in y-Richtung: Ay = Ayu + Ayo
Ergebnistabellen Legende zur Tabelle:
(-) Druckbewehrung
??? Der Querschnitt kann in dieser Richtung nicht bewehrt werden
Die Zugbewehrung wird ohne Symbol gezeigt.

• Lastfall/Lastfallkombination

Knoten Scheibe Ax [mm2/m] Ay [mm2/m]


Dicke= 0.10 m
25 2842(-) 181
26 379(-) 291
27 163 278(-) 351
27 84 ??? 0
28 2650(-) 236
31 ??? 86
32 2480(-) 202

• Grenzlinie

Knoten Scheibe Fall Ax[mm2/m] Ay[mm2/m]


28 Dicke= 0.10 m
Ax max 69 2.Lk 2370
Ay max 212 3.Lk 2115

• maßgebende Kombination

Knoten Scheibe Ax [mm2/m] Ay [mm2/m] maßgebende Kombination


43 Dicke = 0.10 m
Ax max 295 2876 [ 1.Lf,2.Lf] {3.Lf} (5.Lf)
Ay max 162 2370 [ 1.Lf,2.Lf] {4.Lf}

Das Programm berechnet die nötige Druck- und Zugbewehrung.

Als Ergebnis gibt das Programm folgende Ergebnisse aus:


axa, axf, a ya, ayf

F Das Programm gibt die Fehlermeldung: ‘Das Element kann nicht bewehrt
werden!’ in folgenden Fällen:

• Eurocode 2: A sunten + A soben > 0 ,04 A c , wobei Ac die Fläche des Beton-
querschnittes ist.
Ergebnistabellen Legende zur Tabelle:
(-) Druckbewehrung
Der Querschnitt kann in dieser Richtung nicht bewehrt werden.
Die Zugbewehrung wird ohne Symbol gezeigt.

• Lastfall/Lastfallkombination

Knoten Fläche axa [mm 2/m] aya [mm 2/m] axf [mm 2/m] ayf [mm 2/m]
Dicke.= 0.16 m
40 2834 2834 0 0
41 117.Schale 1382 ??? 359 0
41 64. Schale 701 3265 758 423 (-)
41 126. Schale 2147 2932 0 91 (-)
42 1486 3267 387 426 (-)
• Grenzlinie

Knoten K m/m Fall Fläche axa [mm 2/m] aya [mm 2/m] axf [mm 2/m] ayf [mm 2/m]
328 axa min 7.Tk 218. Schale 2876 (-)
max 7.Tk 218. Schale 2876(-)
aya min 7.Tk 218. Schale 2370
max 7.Tk 218. Schale 2370
axf min 7.Tk 218. Schale 289
max 7.Tk 218. Schale 289
234 AxisVM 7

ayf min 7.Tk 248. Schale 206


max 7.Tk 218. Schale 206

• maßgebende Kombination

Knote K m/m Fläche axa aya axf ayf maßgebende Kombination


n [mm2/m] [mm2/m] [mm2/m] [mm2/m]
328 axa min 218. Schale 2876
max 218. Schale 2876 [ 1.Lf,2.Lf] {3.Lf} (5.Lf)
aya min 218. Schale 2370 [ 1.Lf,2.Lf] {4.Lf}
max 218. Schale 2370 [ 1.Lf,2.Lf] {3.Lf} (6.Lf)
axf min 218. Schale 289 [ 1.Lf,2.Lf] {6.Lf} (7.Lf)
max 218. Schale 289
ayf min 248. Schale 206
max 218. Schale 206

5.4.2. Vorhandene Bewehrung

Vorhandene Bringt eine vorhandene Bewehrung, die aus einer Bemessung kommt,
Bewehrung auf Flächenelemente auf.
Mit der vorhandenen Bewehrung kann dann eine nichtlineare Berech-
nung der Plattenverformungen durchgeführt werden.

EUROCODE 2 Die obere und untere Bewehrung sollten wie folgt angegeben werden:

Die vorhandene Bewehrung wird in der linken Seite im Explorerbaum


angezeigt. Durch markieren einer Bewehrung kann der Typ, der
Durchmesser der Abstand und der Stababstand geändert werden. Sie
können durch Addieren die Bewehrung hinzufügen oder durch
Löschen entfernen. Dies gilt jeweils für die aktuelle Markierung.
Max. Bewehrung in der Auswahl gibt die Maximalwerte der Be-
wehrung in der einzelnen Richtungen oben und unten an.
Min. Dicke ist die minimale Dicke die bei der Bemessung angegeben
wurde
F Die Betondeckung ist der Abstand der Stahlschwerpunktes zum Rand.

5.4.2.1. Rissnachweis
EUROCODE 2 Nach der Zuordnung der vorhandenen
Bewehrung berechnet das Programm die Risse
und Rissrichtungen in Scheiben, Platten und
Schalen. Der Rissnachweis nach Eurocode 2
basiert auf den Spannungen nach Zustand II.
Die Richtung der Bewehrung ist relativ
lokalen Elementachsen x und y.
Das Programm stellt die Rissöffnung, den
Rissverlauf und den Risswinkel dar.
Benutzerhandbuch 235

wk = β * Srm * ε sm
Die folgenden parameter werden in der berechnung verwendet:
Ecm E-Modul des Betons
fctm Mittlere Streckgrenze des Betons
Es E-Modul des Bewehrungsstahl
fyk Characteristische Streckgrenz des Bewehrungsstahls
h [m] Elementdicke
xbottom, ybottom, x top, ytop [m] Betondeckung
β Sicherheitsfaktor
β2 Faktor für die Lastdauer ( quasi ständig oder selten)

In den Ergebnistabellen finden Sie folgende Informationen:


Aaxt, Aay t: Obere Bewehrung in den lokalen x und y Richtungen
Aaxb, Aayb: Untere Bewehrung in den lokalen x und y Richtungen
am(b): Rissöffnung unten im Schwerpunkt der Stahleinlage
am(t): Rissöffnung oben im Schwerpunkt der Stahleinlage
ame(b): Rissöffnung an der Unterseite
ame(t): Rissöffnung an der Oberseite
aR(b): Rissrichtung an der Unterseite
aR(t): Rissrichtung an der Oberseite
xs2: Abstand zwischen der neutrealen Achse und des Randes der
Druckseite

F Eine Warnung erscheint wenn die berechnete Stahlspannung größer ist


als die Characteristische Stahlzugspannung.

5.4.2.2. Nichtlineare Verformung von Platten

• Bei einer linearen Berechnung werden die Verformungen


entsprechend der Elastizitätstheorie berechnet. Das wirkliche
Verhalten von Stahlbeton ist nichtlinear. Die Stahleinlage erhöht
die Biegefestigkeit die Risse verringern diese wieder. Die
nichtlineare Berechnung berücksichtigt diese beiden Effekte mit
der vorhandenen Bewehrung.
• Das Programm führt die nichtlineare Berechnung iterativ nach
dem Momenten-Krümmungs Diagramm für Stahlbetonquer-
schnitte durch.
• Diese nichtlineare Berechnung ist möglich für Eurocode, NEN,
MSz, und STAS.
• Die Hauptpunkte einer Plattenberechnung sind:
• 1.) Lineare Berechnung der Platte
• 2.) Bemessung der Platte
• 3.) Zuordnung der vorhandenen Bewehrung zur Platte
• 4.) Nichtlineare Berechnung der Platte

F • Beim starten der Berechnung aktivieren Sie “Vorhandene Bewehrung


in Berechnung berücksichtigen”
236 AxisVM 7


• Platterverformung:

• Lineare (elastische) • Nichtlineare Berechnung


Berechnung

5.4.3. Bemessung der Stützenbewehrung

Die Stützenbemessung erfolgt nach Eurocode 2, (ENV 1992-1-1:1999),


Kapitel 4.3.5.6.
Mittels des Querschnitts und den Bewehurngsangaben berechnet
AxisVM das nominale Last-Momenten Interaktionsdiagramm( eine 3D
Fläche). Dann wird dieses mit den Bemessungsschnittgrößen nume-
risch und grafisch verglichen.
Mit:
N xd = N x , M yd = N xd ⋅ e totz , M zd = − N xd ⋅ etoty

Editor Tasten Einige Tasten haben spezielle Bedeutung:

[↑], [↓], [←], [→],


8 Bewegen des Kursors (Pfeil/Fadenkreuz) in der aktuellen Ebene.
[Ctrl] +
[↑], [↓], [←], [→], Bewegen des Kursors (Pfeil/Fadenkreuz) in der aktuellen Ebene mit
8 dem eingestellten Schritt.

[Esc]
8 linke Taste Abbrechen der aktuellen Funktion, Zurückkehren in die nächsthöhere
Menüebene. Identisch mit der rechten Maustaste
Schnellmenü/Abbrechen Befehl.
Benutzerhandbuch 237

[Enter] [Space] Befehltasten. Für die Auswahl der Menüelemente, für die Durch-
führung der Funktionen, für Markierung oder Abfrage.
8 rechte Taste

[Tab]
Umschalten zwischen Zeichenfläche und Menübereich (Im Dialogfens-
ter springen zwischen Informationsfelder).
[Alt]
Aktivieren des aktuellen Menüs.
[+] [-] Vergrößern/Verkleinern. Der Mittelpunkt der Vergrößerung / Verklei-
nerung entspricht der aktuellen Position des Kursors (Pfeil/Faden-
kreuz).
[Insert] Positioniert das Kursor (Pfeil/Fadenkreuz) auf dem nächstgelegenen
Eckpunkt, Seitenmittelpunkt oder Bewehrungsstahl.

Laden Laden einen neuen Betonquerschnitt und/oder Bewehrung aus der zu


diesem Modell definierten Querschnitten.

F Es kann nur einen mit grafischen Eigenschaften versehenen Vollquer-


schnitt (dickes Profil) sein!
Speichern Speichern einer Bewehrung unter einen Namen. Die gespeicherte Be-
wehrung kann später für einen anderen Querschnitt geladen werden.

Bewehrung Unter der Bewehrung sind die folgenden Einstellungen zu finden:


Parameter Hier können die nötigen Parameter zur Berechnung der Tragfähig-
keitsfläche eingestellt werden
Der – mit Hilfe von Knickparametern ermittelte – Exzentrizitätszu-
wachs wird vom Programm automatisch in der Beanspruchungsta-
belle dargestellt.

Bewehrung auf Positionieren Sie das Fadenkreuz auf den gewünschten Punkt, und
Punkt / drücken Sie die Befehlstaste. Ein Bewehrungsstab mit angegebenem
Bewehrung auf Durchmesser wird sofort angelegt.
Betondeckung Klicken Sie den Eckpunkt, Seitenmittelpunkt oder Kante des
Querschnittes an, und ein Bewehrungsstab wird mit Berücksichtigung
der vorgegebenen Betondeckung angelegt.

Aufteilen Erstellt N+1 Stäbe zwischen den zwei Punkten mit gleichmäßiger
Aufteilung.

Aufteilen in Nach der Definition des Kreismittelpunktes und des Anfangs- und
Kreisbogen Endpunktes des Kreisbogens teilt das Programm entlang des Kreis-
bogens zwischen den zwei Punkten N+1 Bewehrungsstäbe mit
gleichmäßigem (N) Abstand aus.
238 AxisVM 7

Durchmesser Erstellen/ändern des Durchmessers des Bewehrungsstabes.


Beim Ändern des Durchmessers sind die modifizierenden Be-
wehrungsstäbe auszuwählen und dann sollen die neuen Durchmesser
entweder aus der Liste zugeordnet oder im Feld eingegeben werden.
Betondeckung Erstellen und ändern der Betondeckung. Die Betondeckung wird bei
der Positionierung der Bewehrung berücksichtigt.

F Die Betondeckung ist der Abstand vom Rand


der Bewehrung bis der Aussenkante des
Querschnitts.

N Ist eine Teilende Zahl, wird bei der Positionierung der Bewehrung
berücksichtigt.

Verschieben Die selektierten Bewehrungsstäbe werden mit dem gegebenen


Abstand verschoben, oder durch Verschiebung n Kopien erstellt.

Rotieren Die selektierten Bewehrungsstäbe werden rotiert, oder durch Rotieren


n Kopien erstellt.

Spiegeln Die selektierten Bewehrungsstäbe werden gespiegelt, oder spiegelbild-


lich kopiert.

Prüfung Klickt man die Seite Prüfung an, ermittelt das Programm anhand der
Querschnitts- und Bewehrungsparameter die Tragfähigkeitsfläche.
Weiterhin berechnet das Programm die Nxd, Myd, Mzd Beanspruchbar-
keiten der ausgewählten Stäbe mit Berücksichtigung der angegebenen
Knicklängen und Nx, Mya , Mza, Myf, Mzf Beanspruchungen. Schließlich
wird geprüft, ob die berechneten Beanspruchungen innerhalb der
ermittelten Tragfähigkeitsfläche liegen.
Die Gestaltung der Darstellung ist im folgenden Dialogfeld einzu-
stellen.
Benutzerhandbuch 239

Die Farbe der Normalkraft der Diagramme N-M, N-My und N-Mz,
sowie die von Grenzaußenmittigkeitskurven ist beliebig einstellbar.
Wenn die graphische Darstellung der Beanspruchungen gewünscht
wird, werden die berechneten Beanspruchbarkeitswerte des ausge-
wählten Stabelements am Diagramm markiert.
Die verwendeten Symbole:
$ blaues Quadrat: die gegebenen Nxd-Myd-Mzd Werte sind inner-
halb der Tragfähigkeitsflächengrenzen.
x rotes Kreuz: die gegebenen Nxd-Myd-Mzd Werte sind außerhalb
der Grenzen der Tragfähigkeitsfläche.
240 AxisVM 7

N-M Fläche Darstellung der Nx-My-Mz Grenztragfähigkeit aus einem gegebenen


Sichtpunkt.

N-M Diagramm Darstellung des Nx-My oder Nx-Mz Diagramms.


Benutzerhandbuch 241

Wenn der Querschnitt symmetrisch ist, kann diese Darstellung be-


nutzt werden. Die N-M Schnittkräfte können auch dargestellt werden.
Grenz-
außermittigkeits-
kurven

Darstellung der aus M yHi / N i und M zHi / N i Wertepaaren berechne-


ten Grenzaußermittigkeitskurven.
$ Blaues Viereck: Die Bemessungswerte Nxd-Myd-Mzd sind
innerhalb der Grenzen der Lastexzentrizität
x Rotes Kreuz: Die Bemessungswerte Nxd-Myd-Mzd sind
außerhalb der Grenzen der Lastexzentrizität

Schnittgrößen AxisVM schreibt in die Tabelle die maximalen Werte der Schnittgrößen
der markierten Stabelemente und berechnet die Exzentrizitäten eey,
eez. Die Zusatzausmitten werden durch die Werte eay, e az and e 2y, e 2z
bestimmt.
AxisVM berechnet die Bemessungsomentev zu M yd = N xd ⋅ e totz ,
(
und M zd = − N xd ⋅ e toty )
Drei Fälle werden geprüft:
etoty = e ey+eay+e2y , e totz = e ez+eaz+e2z
etoty = e 01y+eay , e totz = e 01z+eaz
etoty = e 02y+eay , e totz = e 02z+eaz
mit,
eey , e ez : Ausmitte
eay , e ay : zusätzliche Aumitten
e01y , e 01z : Ausmitte am Stabanfang
e02y , e 02z : Ausmitte am Stabende

Diese drei Bemessungsgrößen erscheinen im Interaktionsdiagramm


wenn die grafischen Symbole in den Darstellungsparametern aktiviert
sind.
Sie können die anderen Schnittgrößen ebenfalls anzeigen lassen.
242 AxisVM 7

Die Vorzeichen der Schnittkräfte sind hier


erläutert:

Die Berechnung nach Eurocode 2 hat


folgende Voraussetzungen:

σ,ε Diagramme:

• Die Bewehrungsstäbe mit einem Durchmesser D < 10 mm werden


bei der Berechnung vernachlässigt.
• Die Bewehrungsstäbe mit einem Durchmesser kleiner als der 1/12
des Bügelabstandes werden bei der Druckbeanspruchung
vernachlässigt (knicken).

5.4.4. Bemessung der Balkenbewehrung

Das Programm AxisVM führt die Balkenbewehrungsbemessung der


Stahlbetonbalken nach Eurocode 2 im Spannungszustand III durch:
ENV 1992-1-1:1991, ENV 1992-1-1:1991/AC:1992
(in weiteren EC2)

Balken sind die Konstruktionselemente deren Abmessung in einer


Richtung deutlich größer als in die beiden anderen Richtungen. Es ist
keine Normalkraft vorhanden, oder deren Wirkung kann vernach-
lässigt werden.

Dieses Modul ist für die Bemessung von Balkenbewehrung für recht-
eckige und Kopfplattenquerschnitte sowie für die Bemessung von
Rippen (von unten und von oben gerippte Querschnitte) geeignet. Die
in der Symmetrieebene wirkende Biegebelastung und geringer Nor-
mallast.
Der Querschnitt des bemessenen Balkenteils ist prismatisch und ho-
mogen.
Die berechnete untere und obere Längsbewehrung weist eine homo-
gene Stahlqualität auf.
(Die Bügel müssen nicht aus der selben Stahlgüte gefertigt werden wie
Benutzerhandbuch 243

die Längsbewehrung.)

Die Bemessung besteht aus zwei Phasen:


- Bemessung der Längsbewehrung auf das Biegemoment My oder M z
- Bemessung der Abstand der Bügel auf die Querkraft Qz oder Q y
Bei der Berechnung der Momentenbewehrung wird die Normalkraft-
wirkung vernachlässigt. Ist die Normalkraft nicht zu vernachlässigen,
wird die Anwendung vom Modul „Bemessung der Stützenbe-
wehrung“ empfohlen.
Die Wirkung des Biegemoments und der Scherkraft wird getrennt un-
tersucht aber bei der Berechnung der V Rd1 wird die Querschnittsfläche
der Zuglängsbewehrung berücksichtigt (EC2 4.3.2.3. A sl).
Der - wegen der Schrägrisse auftretenden - Zugkraftzuwachs in der
Längsbewehrung wird mit dem Verschieben der Momentenlinie be-
rücksichtigt (EC2 4.3.2.4.4. (6).

Das Programm führ nur die hier beschriebenen Untersuchungen au-


tomatisch durch, allen anderen von der Norm geforderten Bemessun-
gen sollen vom Anwender durchgeführt werden.
Von dieser Version des Moduls werden die Torsionsbeanspruchungen,
unsymmetrische Biegung, die Wirkung der zusammengesetzten Be-
anspruchungen, das Knicken von Balken und auf die Achse senkrecht
wirkende große Normalkräfte nicht untersucht.
Das Modul ist nicht geeignet für Bewehrungsbemessungen von kur-
zen Konsolen (EC2 2.5.3.7.).

Klickt man auf ein Auflager, erscheint das folgende Dialogfester:


244 AxisVM 7

Setzt die Auflagerbreite die nicht in die Berechnung mit einbezogen


wird. Die Schnittgrößen werden linear interpoliert.

Man kann hier den Abstand (in cm) von der Auflagerachse nach links
und rechts einstellen, die bei der Berechnung unberücksichtigt bleibt.
Die Beanspruchungen werden zwischen den Abständen linear inter-
poliert.

Parameter des
Balkens

Bemessungsbeanspruchungen
Auswahl der Beanspruchungen entweder
in der z-x Ebene oder in der y-x Ebene.

Bügel
Schaftanzahl: die Anzahl der abgescherten
Bügelschäfte.
Benutzerhandbuch 245

F Betondeckung ist der Abstand des Randes


des Betonstahles vom Querschnittsrand. uo
uo Abstand zwischen dem Schwerpunkt
der obersten Stahlbewehrung und der
Oberkante des Betonquerschnittes
uu Abstand zwischen dem Schwerpunkt
der untersten Stahlbewehrung und
der Unterkante des Betonquerschnit- uu
tes

Ergebnis- Hier kann man einstellen aus


darstellung welchen Elemente das Diagramm
aufgebaut werden soll, welchen
Angaben dargestellt und wie sie
beschriftet werden sollen.
Als Ergebnis erhält man die Dia-
gramme der Längsbewehrung
und die vom maximalen Bügelab-
stände.
246 AxisVM 7

Längsbewehrung Auf dem Bewehrungsdiagramm ist die Zugbewehrung blau, die


Druckbewehrung rot und die in den Konstruktionsregeln bestimmten
minimalen Zug- und Druckstahlmenge grau dargestellt.

Bügelabstände Auf dem Bildschirm wird mit einer schwarzen Linie der maximale
Bügelabstand, mit einer blauen der berechnete Abstand und mit einer
grauen Linie der aus den Konstruktionsregeln stammenden Wert
dargestellt.

EC2
fcd Charakteristischer Wert der Druckfestigkeit des Betons

fctd Charakteristischer Wert der Zugfestigkeit des Betons

α = 0.85
Parameter womit die Dauerhaftigkeit der Belastungen und
anderen - aus der Lastenwirkung entsehenden - ungünstigen
Wirkungen berücksichtigt werden
Benutzerhandbuch 247

γc = 1.5
Sicherheitsbeiwert des Betons
fyd Charakteristischer Wert der Fließgrenze (Streckgrenze) des
Stahles

εsu Grenzdehnung des Betonstahles


Es (=200 kN/mm2)
Elastizitätsmodul des Betonstahles
γs = 1.15
Sicherheitsbeiwert des Stahles

5.4.4.1. Querkraftbewehrung des Balkens

Der Bügelabstand ergibt sich aus:


Eurocode 2 ENV 1992-1-1:1991, ENV 1992-1-1:1991/AC:1992
Schubbewehrug erfolgt EC2 4.3.2

BEMESSUNG DER QUERKRAFTBEWEHRUNG NACH


EUROCODE 2 (EC2 4.3.2)
Die Bemessung erfolgt anhand der drei Scherfestigkeitswerten (Scher-
beanspruchbarkeiten):
VRd1 die Scherbeanspruchbarkeit des Betonquerschnittes ohne Be-
wehrung.
VRd2 die größte Scherkraft, welche ohne Zerstörung den angenomme-
nen Betondruckstäben aufgenommen werden kann
VRd3 die Scherkraft, welche durch den Betonquerschnitt mit Scherbe-
wehrung aufgenommen werden kann
Man braucht keine Bemessung für die Scherbewehrung, wenn Vsd <
VRd1 (EC2 4.3.2.3.)
Wenn Vsd > V Rd1, dann muss eine Querkraftbemessung durchgeführt
werden (EC2 4.3.2.4.).
In diesem Fall ermittelt das Programm der Bügelabstand aus den
Gleichungen Vsd ≤ VRd2 und V sdred ≤ VRd3 .
Mindestens die Hälfte der maßgebenden Kräfte soll mit Bügeln – wel-
che in der zur Trägerachse senkrechten Ebene eingebaut sind – aufge-
nommen werden. Bei Querschnitten die Scherbewehrung brauchen,
kann man zwischen der gewöhnlichen Methode und der Fachwerkstab-
methode mit den veränderlichen Neigungen wählen.
Mit dem Verfahren Fachwerkstabmethode mit den veränderlichen Nei-
gungen kann man erhebliche Scherbewehrungsersparnisse erzielen,
wenn die angenommenen Betondruckstäbe – mit der gewöhnlichen Me-
thode berechnet – eine Reserve (VRd2 > V sd) besitzen. Ändert sich der
Winkel des Schubrisses, entsteht für die Tragfähigkeit des Betondruck-
stabs ein ungünstigerer und für die Scherbewehrungen ein günstigerer
Zustand und dadurch benötigt man wenigere Scherbewehrung. Von
der nötigen Scherbewehrung muss mindestens 50 % Bügel sein EC2
5.4.2.2. (5).

a.) Gewöhnliche (vereinfachte) Methode (EC2 4.3.2.4.3.)


Die Methode legt die Neigung der Risse mit 45° Grad fest.
(5) EC2 4.3.2.4.3.
Der Widerstand des Scherquerschnittes mit Scherbewehrung wird
anhand des angenommenen Zugfachwerkstabes wie folgt ausgerech-
net:
VRd3 = Vcd + Vwd (4.22) EC2 4.3.2.4.3.
wobei:
248 AxisVM 7

Vcd ist die Tragfestigkeit des Betons ist und gleich mit VRd1.
A
Vwd = sw ⋅ 0 , 9d ⋅ f ywd die Tragfestigkeit aus der Scherbewehrung
s
(4.23) EC2 4.3.2.4.3.
Zur Kontrolle der Druckfachwerkstäbe aus Beton
1
VRd 2 = ν ⋅ fcd ⋅ b w ⋅ 0 ,9 ⋅ d ⋅ (1 + cot α ) (4.25) EC2 4.3.2.4.3.
2
Für Bügel die in der auf die Trägerachse senkrechten Ebene eingebaut
sind cotα = 0
Der Querschnitt ist unterdimensioniert, wenn die maßgebende Scher-
kraft größer ist, als der Scherwiderstand der Druckstäbe oder der - aus
der Rissweitenbegrenzung ergebenden - maximalen Bügelabstand.
Vsd − 3 ⋅ VRd 1
> 200
ρ w ⋅ bw ⋅ d

b.) Fachwerkstabmethode mit den veränderlichen Neigungen (EC2


4.3.2.4.4)

Das Programm rechnet aus der Gleichung Vsd = V Rd2 den Wert ctgφ
aus und mit dem günstigeren ctgφ Wert ermittelt den VRd3 und be-
stimmt die Bügelabstände. Bei günstigerem Falle werden im Vergleich
zur „Gewöhnlichen Methode” 50 % der Bügel ausreichen. Das tatsäch-
liche Ergebnis wird von Konstruktionsregeln stark beeinflusst.

Der Winkel zwischen der Längsachse und der Druckfachwerkstäbe


EC2 4.3.2.4.4. (1)
0 , 4 < cot θ < 2 , 5 bei durchgezogener Längsbewehrung und
0 , 5 < cot θ < 2 ,0 bei stufenweise ausgebildeter
Längsbewehrung.
Der Widerstand der Betondruckstäbe:
cot α + cot θ
VRd 2 = bw ⋅ 0.9 ⋅ d ⋅ν ⋅ fcd (4.26) EC2 4.3.2.4.4.
1 + cot 2 θ

Die Tragfähigkeit aus der Scherbewehrung:


A
VRd 3 = sw ⋅ 0 ,9d ⋅ f ywd ⋅ cotθ (4.27) EC2 4.3.2.4.4.
s

Die in der Längsbewehrung entstehende Zugkraft:


M sd 1
Fsd = + Vsd ⋅ (cot θ − cot α ) (4.30) EC2 4.3.2.4.4.
z 2
wird mit der Verschiebung der Momentenlinie berücksichtigt.
(EC2 4.3.2.4.4. EC2 5.4.2.1.3.)

• Berücksichtigte Konstruktionsregeln:
A
Der Schubbewehrungsanteil ρ w = sw ⋅ bw ⋅ sin α
s
Die Minimalwerte von ρ w wurden gemäß der Tabelle EC2 5.4.2.2. (5)
5.5. berücksichtigt.
Die Bügelabstände smax wurden anhand der VSd, V Rd1 und VRd2 Werte
ermittelt mit Verwendung von EC2 5.4.2. (7).
Der Bügelabstand des Balkens wurde anhand der Rissweitenbegren-
zung mit der Anwendung der Tabelle 4.1.3. der Norm EC2 4.4.2.3. (5)
ermittelt.
Benutzerhandbuch 249

Im Falle von gleichzeitig auftretenden Schubkräften und Drillmo-


menten wird folgendes geprüft:

Wenn das Drillmoment beachtet wird, prüft AxisVM die folgende


Bedingung:
2 2
 Tsd  V 
  +  sd  ≤ 1
 Rd 1 
T  VRd 2 

4.5 b
Vsd + ⋅ Tsd ≤ VRd 1 Tsd ≤ ⋅ VRd 1
Wenn b und 9 ,
genügt es die Bauweise zu beachten.

AxisVM bestimmt den Bügelabstand und die Längsbewehrung durch


Torsion wie folgt:

Drillwiederstandsmoment durch den Ausfall der Druckbewehrung::


ctgφ
TRd 1 = ν ⋅ f cd ⋅ t ⋅ 2 ⋅ Ak ⋅
1 + ctg 2φ

Drillwiederstandsmoment durch den Ausfall der Zugbewehrung:


f yld
TRdl 1 = 2 ⋅ Ak ⋅ Asl ⋅
u k ⋅ ctgφ
Längsbewehrung durch Torsion:
T ⋅ u ⋅ ctgφ
Asl = sd k
2 ⋅ Ak ⋅ f yld
,
die gleichmäßig über den Querschnitt verteilt sein sollte.

Drillwiederstandsmoment durch den Ausfall der Schubbewehrung:


fywd
1 = 2 ⋅ A k ⋅ A sw ⋅
w
TRd
s ⋅ ctg φ

Bügelabstand durch Torsion :


fywd
sT = 2 ⋅ A k ⋅ Asw ⋅
Tsd ⋅ ctgφ

Das aktuelle Drillmoment:


TRd 1 
 l 
TRd = min TRd 2
 w 
T
 2
Rd

Der aktuelle Bügelabstand berechnet sich aus der Summe des


Torsions- und Schubabstandes.
1
t=
1 1
+
tM t tT
250 AxisVM 7

5.4.4.2. Längsbewehrung des Balkens

Die Berechnung enthält die folgenden Annahmen:

Eurocode 2: EC 4.3.1.
σ,ε Diagrammen: nach EC2 4.2.1.3.2.
und nach EC2 4.2.2.3.2.

In den Betonbewehrungen tritt die


Grenzspannung auf.
Die Höhe der Druckzone des Betons
ist nicht größer als

ε cu − ε c1
x0 = d ⋅
ε s1 − ε cu
Wenn sich aus der Berechnung eine höhere Druckzone ergibt, wird
Druckbewehrung verwendet. Der Gesamtquerschnitt der Bewehrung
– Druck- und Zugbewehrung insgesamt – darf nicht größer sein als 4
% des Betonquerschnittes.

Das Programm rechnet für jeden Lastfall und jeden Querschnitt die
Menge der Druck- und Zugbewehrungen aus, sowie den Wert der
Momentenverschiebung.
Wegen den schrägen Rissen muss die Zugbewehrung auf eine höhere
Kraft als M / z bemessen werden. Dies wird mit der Verschiebung der
Momentenlinie berücksichtigt. (EC2 5.4.2.1.3.)
Es werden die verschobenen Minimum- (Mmin [ 0) und Maximumwerte
(Mmax µ 0) des Moments und die dazugehörigen Druck- und Zugstahl-
mengen ausgewählt. Auf dem Bewehrungsdiagramm ist die Zugbe-
wehrung mit Blau, die Druckbewehrung mit Rot und die in den Kon-
struktionsregeln bestimmten minimalen Zug- und Druckstahlmenge
mit Grau dargestellt.
Die Berücksichtigung der Druckstahlmenge ist auch dann erforderlich,
wenn die Zugstahlmenge bei der Bemessung maßgebend ist.
Bei der Bestimmung des Durchmessers der Drucklängsbewehrung
und der Berechnung der Bügelabstände muss beachtet werden, dass
nur Durchmesser verwendent werden dürfen, welche größer/gleich
1/12 des Bügelabstandes sind.

Berücksichtigte Konstruktionsregeln:

EUROCODE 2
Minimum Zugbewehrung  0 ,6
 ⋅ bt ⋅ d
max  fyk EC2 5.4.2.1.1. (1)
0.0015 ⋅ b ⋅ d
 t

Bügelabstand Siehe: Shub EC2

F Das Programm schickt eine Fehlermeldung und zeichnet kein


Bewehrungsdiagramm in den folgenden Fällen:

EUROCODE2
Benutzerhandbuch 251

Fehlermeldung Zu geringer Bügelabstand (V_sd-3*V_Rd1)/rho_w/b_w/d > 200


Ereignis Aus der Rissweitenbegrenzung sich ergebener maximaler
Bügelabstand
Vsd − 3 ⋅ VRd 1
> 200
ρ w ⋅ bw ⋅ d
Lösung Es soll entweder der Betonquerschnitt vergrößert, die Betonqualität
verbessert oder der Bügeldurchmesser vergrößert werden.

Fehlermeldung Der Querschnitt ist auf Biegung unterdimensioniert (As + As2 > 0.04 *
Ac)
Ereignis Der Gesamtquerschnitt der Längsbewehrung ist größer als 4 % des
Betonquerschnittes.
Lösung Es soll entweder der Betonquerschnitt vergrößert oder die Beweh-
rungsqualität verbessert werden.

Fehlermeldung Der Querschnitt ist auf Abscheren unterdimensioniert (V_sd > V_Rd2)
Ereignis Die Abscherkraft ist größer als der Abscherwiderstand (größte auf-
nehmbare Abscherkraft) des Querschnittes.
Lösung Es soll entweder der Betonquerschnitt vergrößert oder die Betonqua-
lität verbessert werden.

5.5. Stahlbemessung

5.5.1. Steel beam design

EUROCODE 3 Bemessung von Stahlkonstruktionen nach Eurocode 3:

Der Eurocode 3 (im weiteren EC3) wurde mit der Unterstützung der
Europäischen Gemeinschaft entwickelt und gilt schon in vielen Mit-
gliedsländern aberauch in anderen europäischen Ländern als Norm
(oder Vor-Norm), teilweise gelten EC3 und nationalen Vorschriften
parallel.

Anwendungsbereich des Moduls:


Bemerkung: Gewalzte I-Träger
zu Klasse 1-3 Geschweißte I-Träger
zuordnen Geschlossene rechteckige Profile
Rohrprofile
Rechteckige Vollquerschnitte
Kreisförmige Vollquerschnitte

Die Querschnittsformen, die nicht in diese Liste einzuordnen sind,


können nicht nach EC3 untersucht werden. Die mit dem Modul zu
bemessenden Querschnitte müssen zur Klasse 1, Klasse 2 oder Klasse 3
gehören. Querschnitte der Klasse 4 können mit dem Programm nicht
berechnet werden.
Es wird weiterhin angenommen, dass die Querschnitte keine Verjün-
gungen (Löcher) oder Blechteile mit einer Dicke von mehr als 40 mm
Dicke enthalten.

Von dem Programm werden nur die hier aufgeführten Untersuchun-


gen durchgeführt. Alle anderen in der Norm vorgeschriebenen Unter-
252 AxisVM 7

suchungen (wie z.B. Berücksichtigung der Wirkung der Torsion und


der Querkräfte, Verbindungen usw.) sollen vom Anwender erbracht
werden.
Im Programm wird angenommen, dass die lokale z Achse eines Quer-
schnittes (bei Querschnitten mit Steg) zur Stegebene parallel liegt.

Klassifikation der Querschnitte:

Als erstes wird die Querschnittsklasse nach der Tabelle 5.3.1 bestimmt
(EC3 5.3.2). Bei der Klassifizierung wird davon ausgegangen, dass der
Querschnitt entweder unter konstanter Normalkraft oder unter reiner
Biegebeanspruchung steht. Außerdem wird noch die Stahlqualität
berücksichtigt.

• Untersuchungen:

Das Stahlbemessungsmodul untersucht die folgenden Interaktionen:


Normalkraft-Biegen-Abscheren [N-M-V] (EC3 5.4.8-9)
Druckkraft-Biegen-Knicken [N-M-Knicken.] EC3 5.5.4)
Normalkraft-Biegen-Biegedrillknicken [N-M-BDKnicken.] (EC3 5.5.4)
Abscheren /y [Vy] (EC3 5.4.6, 5.6.3)
Abscheren /z [Vz] (EC3 5.4.6)
Abscheren-Biegen-Normalkraft [Vw-M-N] (EC3 5.6.7.2)

Die am häufigsten auftretenden Querschnittswiderstände sind:


Plastischer Widerstand [Npl,Rd] (EC3 5.4.4)
Plastischer Schubwiderstand /y Achse [Vpl,y,Rd] (EC3 5.4.6)
Plastischer Schubwiderstand /z Achse [Vpl,z,Rd] (EC3 5.4.6)
Schub- und Beulwiderstand [Vba,Rd] (EC3 5.6.3)
Elastischer Momentwiderstand /yy [Mel,y,Rd] (EC3 5.4.5)
Elastischer Momentwiderstand /zz [Mel,z,Rd] (EC3 5.4.5)
Plastischer Momentwiderstand /yy [Mpl,y, Rd] (EC3 5.4.5)
Plastischer Momentwiderstand /zz [Mpl,z,Rd] (EC3 5.4.5)
Knickwiderstand /yy [Nb,y,Rd] (EC3 5.5.1)
Knickwiderstand /zz [Nb,z,Rd] (EC3 5.5.1)
Biegedrillknickwiderstand [Mb,Rd] (EC3 5.5.2)

Diese Werte werden - wegen ihrer Informationsgehalte - vom Pro-


gramm als Ergänzungswerte geliefert.
Die Untersuchungen sind in den meisten Fällen mit sogenannten In-
teraktionsformeln beschrieben. Die detaillierte Erklärung und Anwen-
dung der Variablen, die in den Formeln vorkommen, wird in der
Norm beschrieben.

Normalkraft- Die Normalkraft kann entweder als Zug- oder Druckbeanspruchung


Biegen- auftreten. Die Abscherkraft kann größer (starkes Abscheren) oder
Abscheren kleiner (schwaches Abscheren) sein als die Hälfte des Abscherwider-
standes des Querschnittes.
Im Fall „schwaches Abscheren“ (EC3 5.4.8) bei den Querschnittsklassen
1 und 2 (5.4.8.1) und bei der Querschnittsklasse 3 (EC3 5.4.8.2) wurde
folgende Annahmen für die Sicherheit getroffen:

Für Querschnitte von Klasse 1 und 2


N Sd M y , Sd M z , Sd
+ + ≤1
N pl , Rd M pl , y , Rd M pl , z , Rd

• Für Querschnitte von Klasse 3


Benutzerhandbuch 253

N Sd M y , Sd M z , Sd
+ + ≤1
A fyd Wel , y, fyd Wel , z , fyd

Im Im Fall „starkes Abscheren“ (EC3 5.4.9) wird mit einem reduzierten


plastischen Momentenwiderstand bei den Querschnitten I und
rechteckige Vollquerschnitte gerechnet (EC3 5.4.7).

Druckkraft- Die zu erfüllenden Bedingungen sind unter EC3 5.5.4 zu finden (5.51
Biegen- und 5.53).
Knicken
Für Querschnitte von Klasse 1 und 2

N Sd k y M y , Sd k z M z , Sd
+ + ≤1
fy fy fy
χ min A W pl , y W pl , z
γ M1 γ M1 γ M1

• Für Querschnitte von Klasse 3

N Sd k y M y, Sd k z M z , Sd
+ + ≤1
fy fy fy
χ min A Wel , y Wel , z
γ M1 γ M1 γ M1

Normalkraft- Bei der Ermittlung des Biegedrillknickwiderstands wird angenommen,


Biegen- dass der Querschnitt prismatisch, doppeltsymmetrisch und im Schub-
Biegedrillknicken mittelpunkt belastet ist. Bei der Berechnung der Biegedrillknick-
Grenzkraft ist der Wert k (EC3 F1.2) gleich mit dem kleinsten Wert von
Kz und 1. Die schwache Achse muss die z Achse sein.

Die zu erfüllenden Bedingungen sind unter EC3 5.5.4 zu finden (5.52


und 5.54).
Für Querschnitte von Klasse 1 und 2

N Sd k LT M y , Sd k z M z , Sd
+ + ≤1
fy fy fy
χz A χ LT W pl , y W pl , z
γ M1 γ M1 γ M1

• Für Querschnitte von Klasse 3

N Sd k LT M y , Sd k M
+ + z z , Sd ≤ 1
fy fy fy
χzA χ LT Wel , y Wel , z
γ M1 γ M1 γ M1

Im Fall Zugbeanspruchung-Biegen wird die Untersuchung auf Biege-


momente durchgeführt (EC3 5.5.3).

Abscheren /y Die zu erfüllenden Bedingungen sind unter EC3 5.4.6 und EC3 5.6.7.2
zu finden (5.20 und 5.66b).

V y , Sd
≤1
V pl , y , Rd

Abscheren /z Die zu erfüllenden Bedingungen sind unter EC3 5.4.6 und EC3 5.6.7.2
zu finden (5.20 und 5.66b).
254 AxisVM 7

Vz , Sd
≤1
min (Vpl , z , Rd , Vba , Rd )

Abscheren- Diese Untersuchung wird bei den Querschnitten, die einen Steg haben
Biegen- (I Profile und geschlossene rechteckige Profile), als Ergänzung der
Normalkraft Abscheruntersuchung in der z Richtung durchgeführt (EC3 5.6.7).

M g , Sd
≤1
M f , Rd

Hier wird die einfache postkritische Methode angewandt.

Eingabe der Konstruktionsparameter:

Zur Durchführung einer


Bemessung nach EC3 sol-
len die folgenden Kon-
struktionsparameter - zu
den markierten Elemen-
ten - in dem Dialogfenster
angegeben werden:
αkr Zu den gesamten Verti-
kallasten gehörender kriti-
scher (kleinster) Knicklast-
parameter. Der Wert αkr
darf nicht kleiner als 4
sein. (Wenn der Wert klei-
ner als 4 ist, soll eine sta-
tische Berechnung mit
Theorie II Ordnung
durchgeführt werden.)

Stabilitätsbeiwerte:

Knicken Ky, Kz: Knicklängenbeiwerte - deren Wert von den Einspannverhält-


nissen abhängig ist - in der y- bzw. z- Achse nach EC3 5.2.6 und EC3
5.5.1.5.

Biegedrillknicken K : Verwölbungsparameter. Wird die Verwölbung nicht verhindert, ist


als Wert des Verwölbungsparameters 1 anzunehmen.

C1, C2: vom Verhältnis der Endmomente, vom Beiwert Kz und von der
Lastart abhängige Beiwerte. Sie können für C1 einen bestimmten Wert
eingeben oder automatisch bestimmen lassen. Haben Sie „automa-
tisch“ gewählt, erhält C1 den Wert 1, wenn Kz ≠ 1 oder ein Feldmoment
größer als das größte Endmoment ist, oder es eine direkte Last gibt.
Das Programm rechnet den Wert C1 im Auto-Modus nach EC3 F1.2 mit
der Verwendung des Zusammenhanges F3. Es wird angenommen,
dass die Belastung in der Scherachse des Trägers wirkt, also laut F1.2
ist Z a = 0 und das Programm keinen Wert für C2 benötigt. Im Falle
eines Konsolenträgers soll der Wert C1 als 1 angenommen werden und
der Auto-Modus darf nicht gewählt werden – vom Programm kann
nicht festgestellt werden, dass der Träger eine Konsole ist.
Wirkt eine direkte Belastung, soll der Wert C2 angegeben werden. Ist
Za ≠ 0 (F1.2), dann erfolgt die Ermittlung mit Hilfe der Tabelle F1.2.
Benutzerhandbuch 255

Za: Koordinate des Angriffpunktes der Last vom Schwerpunkt gemes-


sen, siehe im Bild EC3 F1.1.

Stegbeulen Träger mit Stegen können nach der Stegversteifung wie folgt einge-
ordnet werden:
ungesteift: es wird angenommen, dass sich zwischen den
Flanschen keine Steifen befinden.
transversale Steife: im Abstand von a sind Steifen zwischen den Flan-
schen vorhanden.
Es werden bei beiden Fällen Steifen über den Auflagern und an den
Stabenden angenommen.

Zusammenstellen Weil die Berechnung/Analyse mit der Finite-Elemente-Methode durch-


von Konstruk- geführt wird, aber die Planung und Konstruktion mit Hilfe von Kon-
tionsteilen struktionselementen geschieht, sollen die Finite Elemente in Gruppen
und Konstruktionselemente geordnet werden. Ein Konstruktionsele-
ment kann eine Anzahl von beliebigen Finiten Elementen enthalten.
Die zu einem Bauelement gehörende Finiten Elemente sollen einige
Bedingungen erfüllen:
Sie müssen aus dem gleichen Material sein, gleichen Querschnitt und
lokales Koordinatensystem haben und sie müssen auf einer Linie lie-
gen. Diese Bedingungen werden vom Programm kontrolliert.
Darüber hinaus könne Sie bei der Bestimmung der Endpunkte der
Konstruktionselemente aus zwei Möglichkeiten wählen:
In einen Knotenpunkt eines
Konstruktionselementes einlau-
fende andere Linien- und Flä-
chenelemente oder Auflager tei-
len die benachbarten Konstruk-
tionselemente.

Die zusammenhängend mar-


kierten Stabelemente bilden ein
Konstruktionselement unab-
hängig davon, ob in den Kno-
tenpunkten des Konstruktions-
elementes andere Elemente an-
schließen.
256 AxisVM 7

Abfrage:
Klickt man auf einem beliebigen Konstruktionselement, erscheint ein
Abfragefenster, wo die Ergebnisse bzw. die maximale Auslastung des
Elementes dargestellt werden. In diesem Fenster kann man Bean-
spruchungswerte zu jedem Querschnitt in jedem Lastfall oder jeder
Lastkombination des ausgewählten Konstruktionselementes erhalten.

Ausgabe Zusammenstellen

Darrstellung Galerie hinzufugen


Kopieren in die
Zwischenablage Lastfall /-kombination Nummer des abgefragten
Konstruktionselements
Drucken

5.5.2. Schraubverbindungen

AxisVM berechnet das Momenten-Krümmungs Diagramm, das


Wiederstandsmoment und die innere Tragfähigkeit von Stahlstützen-
Stahlriegel Schraubverbindungen entsprechend Eurocode3 (Abschnitt
1.8 Schraubverbindungen).

Die folgen Schraubverbindungen können berechnet werden:


• Riegel-Stütze Verbindung
• Riegel-Riegel Verbindung

F Vorraussetzungen:
- Die Riegel und Stützen sind gewalzte oder geschweiste I-Profile.
- Die Riegel Kopfplatte wird mit dem Stützenflansch verbunden.
- Die Neigung des Riegels ist ± 30°.
- Die Querschnittsklasse sollte 1, 2 or 3 sein.
- Die Normalkraft im Riegel solltekleiner sein als 0.05* Npl,Rd
Das Programm prüft ob diese Vorraussetzungen erfüllt sind.
Benutzerhandbuch 257

Die Schritte der Bemessung


Markieren Sie den Riegel und einen seiner Endknoten.
(Sie können mehrere Riegel auf einmal markieren wenn die Riegel den
gleichen Querschnitt und das gleiche Material und die verbundenen
Stützen ebenfalls das gleiche Material und den gleichen Querschnitt
haben.)
Wählen Sie das Schraubverbindungsicon.
Der Schreibverbindungsdialog erscheint:

Zuweisen der Schraubenparameter in drei Schritten.


Aussteifung Sie können horizontale, diagonalen Aussteifungen und Stegbleche zur
Verstärkung zuweisen.
Horizontale Aussteifung

Diagonale Aussteifung

Stegblech

t1: Stegblechdicke auf der Stütze


t2: Stegblechdicke auf dem Riegel

Stegschubfläche Das Programm berechnet die Stegschubfläche einschließlich der


Stegbleche.
Wenn ein Loch im Steg in der Nähe der Verbindung ist können Sie
diesen Wert entsprechend der Lochfläche anpassen.
258 AxisVM 7

Kopfplatte

Parameter der Kopfplatte:


• Dicke
• Material
• Schweißnahtdicke
• Breite der Kopfplatte (a)
• Höhe der Kopfplatte (c)
• Überstand der Kopfplatte (b)
• Die Schraubenabstände

Schraubenreihen können dem Zugbereich der Kopfplatte zugewiesen


werden.

Schrauben

Das Programm setzt die Schrauben in zwei Reihen symmetrisch zum


Riegelsteg. Der gleiche Schraubentyp wird für die gesamt Verbindung
verwendet.
Schraubenparameter:
• Größe
• Material
• Anzahl der Reihen
• Abstand der Spalten (d)
Benutzerhandbuch 259

Durch die automatische Anordnung der Schrauben werden diese mit


gleichem Abstand angeordnet. Das Programm prüft den minimalen
Abstand der Schrauben zum Rand.
Durch deaktivieren von Voreingestellte Anordnung verwenden können
die Schraubenreihen frei gesetzt werden.
F Eine Fehlermeldung erschein wenn der Mindestabstand nicht eingehalten
wird.
Der minimale Schraubenabstand wird gemöß EC2 überprüft:
• Zwischen den Schrauben: 2,2 d
• Von Rand der Platte: 1,2 d

Ergebniss Nach der Anwahl von Ergebnisse berechnet AxisVM das Momenten-
Krümmungs Diagramm, das Bemessungswiederstandsmoment (MrD)
und die Vorspannung der Verbindung (Sj,init).

F Eine Warnung erscheint wenn das Wiederstadnsmoment kleiner ist als


das bemessungsmoment. Die Berechnung berücksichtigt Schub- und
Normalkräftezusammen mit den Momenten. Dadurch können sich unter-
schiedliche Wiederstandsmoment für unterschiedliche Lastkombinatio-
nen entstehen. Deshalb prüft AxisVM alle Lastkombinationen.
Speichern Speichert die Verbindungsparameter. Gespeicherte
Verbindungsparameter können für andere Verbindungen erneut
benutzt werden.
Laden Laden von Verbindungsparametern.

Tabelle Die Ergebnistabellen beinhalten Folgendes:


• Knotennummer
• Riegelnummer
• Name des Lastfalls oder Lastkollektives
• Bemessungsmoment (MsD)
• Bemessungswiederstandsmoment (MrD)
• Eine Zusammenstellung der Ergebnisse und Zwischenergebnisse
260 AxisVM 7

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Benutzerhandbuch 261

6. Schemata zur Dateneingabe

6.1. Theoretisches Schema zur Erstellung eines Fachwerkträgers

Geometrie
1.) Erzeugen eines Netzes (z. B. in der X-Z-Ebene)
Einstellung der X-Z-Ansichtsebene

Erzeugen eines kontinuierlichen


Liniennetzes. Nutzbare Editier-
funktionen sind:
→ Polygon oder
→ Knotenpunkt und → Linie.
Elemente
1.) Definition der Fachwerkstabelemente
→ Linienelemente → Fachwerkstab

Markieren Sie die Linien, die mit gleichen Querschnitt- und Material-
eigenschaften zu versehen sind.

2.) Definition der Knotenauflager


→ Knotenauflager → Global (oder In Referenzrichtung)

Markieren Sie die Knotenpunkte, die mit gleichen Auflagerbedingun-


gen zu versehen sind.

3.) Bestimmung der Knotenfreiheitsgrade:

Markieren Sie alle Knoten, → Freiheitsgrad und wählen Sie ”Fachwerk


in X-Z Ebene” aus der Auswahlbox. ( In den Fachwerkstaben werden
Beanspruchungen nur durch Verschiebungent in X- und Z-Richtung
hervorgerufen.)
262 AxisVM 7

Belastung
1.) Lastfall und Lastfallkombinationen einstellen
→ Lastfall (Lastgruppe)

(Lastkombination)

2.) Eingabe folgender Eigenschaften:


→ (Knotenlast)

→ (Eigengewicht)

→ (Temperatur)

→ (Längenanderung)

→ (Vorspannkraft)

Markieren Sie die Fachwerkstäbe, die gleiche Belastung haben werden.

Statik
1.) Berechnung starten
→ Statische Berechnung
Benutzerhandbuch 263

6.2. Eingabeschema zur Erstellung eines Rahmentragwerkes

Geometrie
1.) Erzeugen eines Netzes (z. B. in der X-Z-Ebene)
Einstellung der X-Z-Ansichtsebene

Erzeugen eines kontinuierlichen


Liniennetzes. Nutzbare Editier-
funktionen sind:
→ Polygon oder
→ Knotenpunkt und → Linie.
Elemente
1.) Definition der Stabelemente
→ Linienelemente → Stab

Markieren Sie die Linien, die mit gleichen Querschnitt- und Mate-
rialeigenschaften zu versehen sind.

2.) Definition der Knotenauflager


→ Knotenauflager → Global (oder Relativ zur Stab)

Markieren Sie die Knotenpunkte, die mit gleichen Auflagerbe-


dingungen zu versehen sind.

3.) Bestimmung der Knotenfreiheitsgrade


Markieren Sie alle Knoten, → Freiheitsgrad und wählen Sie ”Rahmen in
X-Z-Ebene” aus der Auswahlbox. (Verschiebungen in X- und Z- Rich-
tungen und Verdrehung um Y-Achse sind erlaubt.) (In den Stäben
werden nur diese Verschiebungskomponenten Beanspruchungen ver-
ursachen.)
264 AxisVM 7

Belastung
1.) Lastfall und Lastfallkombinationen einstellen
→ Lastfall (Lastgruppe)

(Lastkombination)

2.) Eingabe folgender Eigenschaften:


→ (Knotenlast)

→ (Konzentrierte Last auf dem Stab)

→ (Knotenlast)

→ (Eigengewicht)

→ (Temperatur)

→ (Längenanderung)

→ (Vorspannkraft)

Markieren Sie die Stäbe die gleiche Belastung haben werden.

Statik
1.) Berechnung starten
→ Statische Berechnung
Benutzerhandbuch 265

6.3. Eingabeschema zur Erstellung eines Plattenmodells

Geometrie
1.) Erzeugen eines Netzes (z.B. in der X-Y-Ebene)
Einstellung der X-Y-Ansichtsebene (Draufsicht)
Erzeugen eines kontinuierlichen Netzes (Das Netz kann mit beliebigen
geometrischen Funktionen erzeugt werden).
Zeichnen des Netzes:
→ Vierecke aufteilen
→ N1 = 7, N 2 = 5,
Flächen identifizieren

Elemente
1) Definieren von Platten.
→ Flächenelement → Platte

Markieren Sie die Elemente, die mit gleichen Materialeigenschaften,


Dicke und Referenzvektor zu versehen sind.

2.) Definition die Linien- oder Knotenauflager


→ (Knotenauflager)

→ Linienauflager → Relativ zur Kante (oder → Global)

Markieren Sie die Elemente, die mit gleichem Linienauflager zu ver-


sehen sind und selektieren Sie danach die zu unterstützenden Linien.
Die lokale x-Achse weist bei einem Linienauflager die relativ zur Kante
definiert ist immer in die Richtung der Kante selbst, die y-Achse steht
senkrecht dazu und die z-Achse ist senkrecht zur Plattenoberfläche.
3.) Bestimmung der Knotenfreiheitsgrade
Markieren Sie alle Knoten, → Freiheitsgrade und wählen Sie ”Platte in
X-Y-Ebene” aus der Auswahlbox und ordnen Sie diese den Knoten zu.
(Verschiebungen in Z-Richtung und Verdrehungen um X- und Y-Achse
sind erlaubt.) (In den Plattenelementen werden nur diese
Verschiebungskomponenten Beanspruchungen verursachen.)
266 AxisVM 7

Belastung
1.) Lastfall und Lastfallkombinationen einstellen
→ Lastfall (Lastgruppe)

(Lastkombination)

2.) Eingabe folgender Eigenschaften:


Eingabe folgender Eigenschaften: Knoten- und Linienlasten, verteilte
Lasten, Eigengewicht und Temperaturänderung.
→ (Knotenlast)

→ (Linienlast)

→ Flächenenlast

→ (Eigengewicht)

→ (Temperatur)

Markieren Sie die Plattenelemen-


te, welche die gleiche Belastung
haben.
Die Richtung der Belastung ist
immer lotrecht zur Elementenebe-
ne, das Vorzeichen kann durch
die lokale z -Richtung bestimmt
werden. (z.B. p z = –10.00 kN/m2)
Statik
1.) Berechnung starten
→ Statische Berechnung
Benutzerhandbuch 267

6.4. Eingabeschema zur Erstellung eines Scheibenmodells

Geometrie
1.) Erzeugen eines Netzes (z. B. in der X-Z-Ebene)
Einstellung der X-Z-Vorderansicht
Erzeugen eines kontinuierlichen Netzes (Die Vierecke können mit
beliebigen geometrischen Funktionen erzeugt werden.)

→ Vierecke aufteilen
→ N1 = 8, N 2 = 4,
Flächen identifizieren

Elemente

1.) Definition der Scheibenelemente


→ Flächenelement → Scheibe

Markieren Sie die Elemente, die mit gleichen Materialeigenschaften,


Dicke und Referenzvektor zu versehen sind.

2.) Definition die Linien- oder Knotenauflager

→ (Knotenauflager)

→ Linienauflager
→ Relativ zur Kante
(oder → Global)

Markieren Sie die Elemente, die mit gleichem Linienauflager zu ver-


sehen sind und selektieren danach Sie die zu unterstützende Linien.
Die lokale x-Achse weist bei einem Linienauflager das relativ zur Kante
definiert ist immer in die Richtung der Kante selbst, die y-Achse steht
senkrecht dazu und die z-Achse ist senkrecht zur Plattenoberfläche.
3.) Bestimmung der Knotenfreiheitsgrade

Markieren Sie alle Knoten, → Freiheitsgrade und wählen Sie ”Scheibe in


X-Z-Ebene” aus der Auswahlbox und ordnen Sie diese den Knoten zu.
(Verschiebungen in X- und Z-Richtungen sind erlaubt.) (In den Schei-
benelementen werden nur diese Verschiebungskomponenten Bean-
spruchungen verursachen.)
Belastung
1.) Lastfall und Lastfallkombinationen einstellen
→ Lastfall (Lastgruppe)

(Lastkombination)

2.) Eingabe der verteilte Lasten


→ (Knotenlast)

→ (Linienlast)
268 AxisVM 7

→ Flächenenlast

→ (Eigengewicht)

→ (Temperatur)

Markieren Sie die Scheibenelemente, welche


die gleiche Belastung haben.
Die Richtung der Belastung wir im lokalen
Koordinatensystem interpretiert.
(z.B. py = –10.00 kN/m2)

Statik
1.) Berechnung starten
→ Statische Berechnung
Benutzerhandbuch 269

6.5. Eingabeschema für Erdbebenuntersuchung

Geometrie
Dateneingabe entspricht dem Punkt 6.1-6.4.

Elemente
Dateneingabe entspricht dem Punkt 6.1-6.4.

Belastung/1.
1.) Lastfall einstellen
→ Lastfall

2.) Lasten
Geben Sie alle Gravitationskräfte an, die bei den Schwingungsbe-
rechnungen und bei der Erdbebenanalyse als Massen berücksichtigt
werden sollen.
Berechnung/1.
1.) Schwingungsanalyse
→ Schwingungsanalyse
(Bei der Erdbebenanalyse für ebene Aufgaben werden in allgemeinem
3 Eigenformen, und für räumliche Aufgaben 9 Eigenformen berech-
net.)
Definieren Sie die unter Belastung/1 definierten Lastfall als gleichzeitig
wirkenden Lastfall. (Das Programm wird alle Lasten in diesem Lastfall
in Massen konvertieren.)

Belastung/2.
1.) Lastfall ‘Erdbeben’ einstellen
→ Lastfall → Erdbeben

Wählen Sie einen Lastfall aus der Lasttyp ‘Erdbeben’.

2.) Einstellen der Lastparameter für Erdbebenbelastung


Geben Sie die Parameter an.
Berechnung/2.
1.) Berechnung starten
→ Statische Berechnung

Die Ergebnisse aus der Erdbeben-Analyse werden in gleicher Weise


wie von der statischen Belastung gewonnen. Die Lastfälle mit ’+’ und
’-’ Zeichen beinhalten die summierte Verschiebungen und summierte
Beanspruchungen, und die Lastfälle mit der Endung 01, 02, …,n bein-
halten die Verschiebungen und Schnittkräfte zu den einzelnen Eigen-
formen. Diese Lastfälle können auch bei der Lastfallkombinationen
benutzt werden.
270 AxisVM 7

M (y+ ) M (y− )

M yumhüllende
Benutzerhandbuch 271

7. Beispiele

7.1. Ebenes Rahmentragwerk aus Stahl, statische Analyse Statik/I


(Theorie I. Ordnung)

Eingabedaten AK-ST-I.axs

Geometrie:

Material: Stahl
Profil: I 240

Lastfälle:

Ergebnisse AK-ST-I.axe

Komponente Analytisch AxisVM


1. Lf. e (XC ) [mm] 17.51 17.51
M y( A ) [kNm] -20.52 -20.52
2. Lf. e (XC ) [mm] 7.91 7.91
M (A)
y [kNm] 63.09 63.09
272 AxisVM 7

7.2. Ebenes Rahmentragwerk aus Stahl, statische Analyse Statik/II


(Theorie II. Ordnung)

Eingabedaten AK-ST-II.axs

Geometrie:

Material: Stahl
Profil: I 240

Lastfälle:

Ergebnisse AK-ST-II.axe

Komponente mit Stabilitäts- AxisVM


funktionen
1. Lf. e (XC ) [mm] 20.72 20.47
M y( A ) [kNm] -23.47 -23.41
2. Lf. e (XC ) [mm] 9.26 10.22
M (A)
y [kNm] 66.13 65.33

Kontrolle Bei einer Analyse nach Theorie II. Ordnung muss das Gleichgewicht
am verformten (deformierten) System erfüllt werden.
Benutzerhandbuch 273

7.3. Ebenes Rahmentragwerk aus Stahl, Biegeknick-Analyse

Eingabedaten AK-KI.axs

Geometrie und Belastung:

Material: Stahl
Profil: I 240

Ergebnisse AK-KI.axe

Knickfigur:

Parameter der Cosmos/M AxisVM


kritischen Last
nkr 6.632 6.633
274 AxisVM 7

7.4. Ebenes Rahmentragwerk aus Stahl, Schwingungsanalyse nach der


Theorie I. Ordnung

Eingabedaten AK-RZ-I.axs

Geometrie:

Material: Stahl
Profil: I 240

Ergebnisse AK-RZ-I.axe

Eigen- Frequenz [Hz]


form Cosmos/M AxisVM
1 6.957 6.957
2 27.353 27.353
3 44.692 44.692
4 48.094 48.094
5 95.714 95.714
6 118.544 118.544
Benutzerhandbuch 275

7.5. Ebenes Rahmentragwerk aus Stahl, Schwingungsanalyse nach der


Theorie II. Ordnung

Eingabedaten AK-RZ-II.axs

Geometrie und Belastung:

Material: Stahl
Profil: I 240

Ergebnisse AK-RZ-II.axe

Eigen- Frequenz [Hz]


form Cosmos/M AxisVM
1 0.514 0.514
2 11.427 11.426
3 12.767 12.766
4 17.146 17.145
5 27.111 27.109
6 39.458 39.456
276 AxisVM 7

7.6. Stahlbetonscheibe, statische Analyse nach Theorie I. Ordnung

Eingabedaten VT1-ST-I.AXS

E=880 kN/cm2
ν=0
h(Dicke)=0.10 m
p=100 kN/m
Netzaufteilung=4x16

Ergebnisse VT1-ST-I.AXE

Komponente nach der Stabtheorie AxisVM


(unter Berücksichtigung
der Schubverformungen)
e (zB) [mm] 15.09 15.09
N (A)
x [kN/m] 1800.00 1799.86
Benutzerhandbuch 277

7.7. Stahlbetonplatte, in den Kanten gelenkig aufgelagert, statische


Analyse nach Theorie I. Ordnung

Eingabedaten VL1-ST-I. AXS

E=880 kN/cm2
ν=0
h(Dicke)=0.15 m
p=50 kN/m2
Netzaufteilung=8x8

Ergebnisse

Komponente Analytisch AxisVM


(ohne Berücksichtigung
der Schubverformungen)
e (zA) [mm] 51.46 51.46
m (A)
x [kNm/m] 46.11 46.31

Konvergenz-
untersuchung

wobei die untersuchten Netzaufteilungen folgende waren:


278 AxisVM 7

7.8. Stahlbetonplatte, alle Kanten eingespannt, statische Analyse nach


Theorie I. Ordnung

Eingabedaten VL2-ST-I. AXS


E=880 kN/cm2
ν=0
h(Dicke)=0.15 m
p=50 kN/m2
Netzaufteilung=16x16

Ergebnisse VL2-ST-I.AXE

Komponente Analytisch AxisVM


(ohne Berücksichtigung
der Schubverformungen)
e (zA) [mm] 16.00 16.18
m x( A ) [kNm/m] 22.01 22.15
m (B)
x [kNm/m] 64.43 63.25
q ( B)
x [kN/m] 111.61 109.35

Konvergenz-
untersuchung

wobei die untersuchten Netzaufteilungen folgende waren:


Benutzerhandbuch 279

LITERATUR

1. Bathe, K. J., Wilson, E. L., Numerical Methods in Finite Element Analysis, Prentice
Hall, New Jersey, 1976.
2. Bojtár I., Vörös G., A végeselem-módszer alkalmazása lemez- és héjszerkezetekre,
M€szaki Könyvkiadó, Budapest, 1986.
3. Chen, W. F., Lui, E. M., Structural Stability, Elsevier Science Publishing Co., Inc.,
New York, 1987
4. Hughes, T. J. R., The Finite Element Method, Prentice-Hall, Inc., Englewood Cliffs,
New Jersey, 1987.
5. Owen D. R. J., Hinton E., Finite Elements in Plasticity, Pineridge Press Limited,
Swansea, 1980
6. Popper Gy., Csizmás F., Numerikus módszerek mérnököknek, Akadémiai Kiadó ⋅
Typotex, Budapest, 1993.

7. Przemieniecki, J. S., Theory of Matrix Structural Analysis, McGraw Hill Book Co.,
New York, 1968.
8. Weaver Jr., W., Johnston, P. R., Finite Elements for Structural Analysis, Prentice-Hall,
Inc., Englewood Cliffs, New Jersey, 1984.
9. Dr. Szalai Kálmán, Vasbetonszerkezetek, vasbeton-szilárdságtan, Tankönyvkiadó,
Budapest, 1990. 1998.
280 AxisVM 7

NOTIZ
Benutzerhandbuch 281

NOTIZ
282 AxisVM 7

NOTIZ