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Politisch-soziale

Ordnung auf dem Land

von: Benjamin Mahr und Lukas Aufhauser, am 24.09.2019


Gliederung:
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- Lebensumstände auf dem Land
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- Grundherrschaft und Leibeigenschaft
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- Rechte und Pflichten eines Leibeigenen(Frondienste)
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- Vor-und Nachteile des Systems
Lebensumstände auf dem Land

- Kirche im Dorfmittelpunkt
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- Gewanne ↔Allmende
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- Bilden von Genossenschaften durch alte Siedlungsstrukturen
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- Weitere Siedlungsformen: Waldhufendörfer, Weiler und Kirchspiel
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- Vertreibung der Juden in ländliche Regionen
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Leibeigenschaft und Grundherrschaft
- Bedeutung: „{...}[Leibeigenschaft] bezeichnet eine {...} persönliche Verfügungsbefugnis eines
Leibherrn über einen Leibeigenen.“ (Quelle Wikipedia)
- → Leibeigenschaft dauerte vom Mittelalter bis zur Frühindustrialisierung (ca. 1700)
- → Grundherrschaft dauerte vom Mittelalter bis in die Neuzeit
- Leibeigener unterliegt Gerichtsbarkeit des Leibherrn
- Untertanen standen in Abhängigkeit zum Grundherrn

Leibherr
Grundherr

Oftmals gleiche Person


verfügt über

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Leibeigener so Fr Land (Grund) oder
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und/oder ist Besitz
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Grundhöriger

bewirtschaftet
Frondienste

Dienstleistungen von Untertanen an Grundherrn:

- Handdienste
➢ Verrichten von Handarbeiten
- (Ge)-Spanndienste
➢ Stellen eines Gespanns oder Fuhrwerks
➢ Anspannen der Zugtiere
- Schippendienste
➢ Errichtung von Bauwerken
- Sonstige (Bsp.: Jagdfrohn)
Vor-und Nachteile des Systems

Vorteile: Nachteile:

Erlaubnis des Besitzes an Eigentum Existenzielle Abhängigkeit vom Grundherrn


(Gewanne) (Pacht/Zehnte)

Sozialpflicht des Grundherrn Keine persönliche Freiheit

Nutzung von Gemeinschaftseigentum Vererbung der Leibeigenschaft

Beginn der Rentengrundherrschaft Hoher Preis für das Freikaufen


(effizientere Bodennutzung)