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Ich werde in diesem Video alleine mit Bibelzitaten beweisen, 1.

dass die Propheten


und auch Jesus selbst gekommen sind, um die Blutopfer im Tempel und das
Fleischessen abzuschaffen, 2. dass Gott diese niemals gefordert hat, sondern diese
verabscheut und wegen dieser Gotteslästerungen beide Tempel zerstört und sein
Volk verstoßen hat, und das Jesus am Tag des Gerichts aus demselben Grund die
Menschen verstoßen wird, 3. dass das Gesetz Mose verfälscht wurde und ihm die
Tieropfer nur „angehängt“ wurden, 4. dass die wahre Bedeutung von „vergeblich
verehren sie mich, da sie nichts als Menschengebote halten und lehren“ und „Ich
habe euch nie gekannt, weicht von mir ihr Gesetzlosen“ auf das schlachten der
unschuldigen Geschöpfe Gottes und das Fleischessen zurückzuführen sind, 5. dass
das Gesetz, von dem Jesus sagt, dass eher Himmel und Erde vergehen werden, als
dass auch nur ein Strichlein davon vergeht, das ewige Gesetz der Liebe und der
Heiligkeit allen Lebens ist, 6. dass Paulus Lehren zu Fleisch und Götzenfleisch
Irrlehren sind und er deswegen von den wahren Apostel nicht als ein Apostel
anerkannt wurde, und zusätzlich mit außerbiblischen Schriften 7. dass Jesus und
seine Apostel und frühen Nachfolger weder Fleisch gegessen noch Alkohol getrunken
haben, 8. dass die katholische Kirche die Urchristen und alle, die sich weigerten
Fleisch zu essen, verfolgt und per Gesetz hingerichtet und das Evangelium verfälscht
hat, 9. dass die Aussage „das, was ihr dem geringsten meiner Brüder und Schwestern
getan habt, das habt ihr mir getan“ (im Guten, wie im Schlechten) sich auf alle
Geschöpfe Gottes bezieht und nicht nur auf den Menschen, und 10. dass die Lehren
von Jesus in den Essener Evangelien somit seine unverfälschten Lehren sind und 11.
dass die Versöhnung des Menschen mit Gott durch Jesus Christus darin besteht, zu
der unblutigen Nahrung aus 1.Mose 1:29 und zum ewigen unblutigen Priestertum
(die Eucharistie) zurückzukehren und somit Gott zu erkennen und den, den er
gesandt hat und den Willen des himmlischen Vaters zu erfüllen
1. Die Erkenntnis der Herrn ist das ewige Leben

„Dies aber ist das ewige Leben, dass sie dich, den allein wahren Gott, und den du
gesandt hast, Jesus Christus, erkennen.“ Johannes 17:3

„Man wird weder Bosheit noch Schaden tun auf meinem ganzen heiligen Berge;
denn das Land ist voll Erkenntnis des HERRN...“ Jesaja 11:9

„Wen will denn der Priester Erkenntnis lehren...? Denen, die entwöhnt sind von der
Milch, denen, die von der Brust abgesetzt sind? ...So höret nun des HERRN Wort, ihr
Spötter, die ihr herrscht über dies Volk, das in Jerusalem ist. Ihr sprecht: Wir haben
mit dem Tod einen Bund geschlossen und mit dem Totenreich einen Vertrag
gemacht ...denn wir haben Lüge zu unsrer Zuflucht und Trug zu unserm Schutz
gemacht. Darum spricht Gott der HERR: Siehe, ich lege in Zion einen Grundstein,
einen bewährten Stein, einen kostbaren Eckstein, der fest gegründet ist. Wer (an ihn)
glaubt, der flieht nicht (wird nicht zu Schanden werden). Und ich will das Recht zur
Richtschnur und die Gerechtigkeit zur Waage machen. So wird Hagel die Zuflucht in
der Lüge zerschlagen, und Wasser sollen den Schutz wegschwemmen, dass hinfalle
euer Bund mit dem Tode und euer Vertrag mit dem Totenreich nicht bestehen
bleibe.“ Jesaja 28:9-18

„...denn es gibt keine Treue, keine Liebe und keine Erkenntnis Gottes im Lande,
sondern Fluchen und Lügen, Morden, Stehlen und Ehebrechen haben
überhandgenommen, und eine Blutschuld kommt nach der andern... Zugrunde
geht mein Volk, weil es ohne Erkenntnis Gottes ist. Weil du die Erkenntnis
verworfen hast, will ich dich auch verwerfen, dass du nicht mehr mein Priester sein
sollst. Weil du die Weisung deines Gottes vergessen hast, will ich auch deine Kinder
vergessen.“ Hosea 4:1-6
„Denn ich habe Lust an der Liebe und nicht am Opfer, an der Erkenntnis Gottes und
nicht am Brandopfer.“ Hosea 6:6

„Warum kehrt sich dieses Volk Jerusalems ab in immerwährender Abkehr? Sie halten
fest am Trug, sie weigern sich umzukehren... Da ist keiner, der seine Bosheit bereut
und sagt: Was habe ich getan! Alle wenden sie sich weiter ab in ihrem Lauf wie ein in
den Kampf stürmendes Pferd. Selbst der Storch am Himmel kennt seine bestimmten
Zeiten, und Turteltaube, Schwalbe und Drossel halten die Zeit ihres Kommens ein;
aber mein Volk kennt das Recht des HERRN nicht. Wie könnt ihr sagen: Wir sind
weise, und das Gesetz des HERRN ist bei uns? In der Tat! Siehe, zur Lüge hat es der
Lügengriffel der Schriftgelehrten gemacht. Die Weisen werden beschämt, sie sind
schreckerfüllt und werden gefangen. Siehe, das Wort des HERRN haben sie
verworfen. Und was für eine Weisheit haben sie nun?“ Jeremia 8:5-9

„Siehe, Tage kommen, spricht der HERR, da schließe ich mit dem Haus Israel und mit
dem Haus Juda einen neuen Bund: nicht wie der Bund, den ich mit ihren Vätern
geschlossen habe an dem Tag, als ich sie bei der Hand fasste, um sie aus dem Land
Ägypten herauszuführen - diesen meinen Bund haben sie gebrochen, obwohl ich
doch ihr Herr war, spricht der HERR. Sondern das ist der Bund, den ich mit dem Haus
Israel nach jenen Tagen schließen werde, spricht der HERR: Ich werde mein Gesetz
in ihr Inneres legen und werde es auf ihr Herz schreiben. Und ich werde ihr Gott
sein, und sie werden mein Volk sein.“ Jeremia 31:31-33

Das heißt das Volk hat Gott vergeblich verehrt und ging zu Grunde, weil sie wie wir
im Folgenden sehen werden, Gottes Wort, sein Gesetz und somit auch seinen Bund
verworfen haben (Jeremia 31:31) und trotz aller Warnungen durch die Propheten
nicht vom Schlachten und Essen der unschuldigen Geschöpfe abgelassen haben,
und dass Jesus die Menschen aus demselben Grund ablehnen wird.
2. Wegen der Blutopfer, die Gott nie gefordert hat, sondern verabscheut,
wurden beide Tempel von Gott dem Erdboden gleichgemacht, da sie das
ewige Gesetz der Liebe und der Heiligkeit allen Lebens verwarfen

„So spricht der HERR der Heerscharen, der Gott Israels: Macht gut eure Wege und
eure Taten, dann will ich euch an diesem Ort wohnen lassen! Und verlasst euch nicht
auf Lügenworte, wenn sie sagen: Der Tempel des HERRN, der Tempel des HERRN,
der Tempel des HERRN ist dies! Denn nur wenn ihr eure Wege und eure Taten
wirklich gut macht, wenn ihr wirklich Recht übt untereinander, den Fremden, die
Waise und die Witwe nicht unterdrückt, kein unschuldiges Blut an diesem Ort
vergießt und nicht anderen Göttern nachlauft zu eurem Unheil, dann will ich euch
an diesem Ort, in dem Land, das ich euren Vätern gegeben habe, wohnen lassen von
Ewigkeit zu Ewigkeit. Siehe, ihr verlasst euch auf Lügenworte, die nichts nützen.
Wie? Stehlen, morden und Ehebruch treiben, falsch schwören, dem Baal Rauchopfer
darbringen und anderen Göttern nachlaufen, die ihr nicht kennt! Und dann kommt
ihr und tretet vor mein Angesicht in diesem Haus, über dem mein Name ausgerufen
ist, und sagt: Wir sind gerettet, - um all diese Gräuel weiter zu verüben! Ist denn
dieses Haus, über dem mein Name ausgerufen ist, eine Räuberhöhle geworden in
euren Augen? Doch ich, siehe, ich habe das alles gesehen, spricht der HERR. Denn
geht doch hin zu meinem Anbetungsort, der in Silo war, wo ich früher meinen
Namen wohnen ließ, und seht, was ich mit ihm getan habe wegen der Bosheit
meines Volkes Israel! Und nun, weil ihr all diese Taten getan habt, spricht der HERR,
und ich zu euch geredet habe, früh mich aufmachend und redend, ihr aber nicht
gehört habt, und ich euch gerufen, ihr aber nicht geantwortet habt; so werde ich mit
diesem Haus, über dem mein Name ausgerufen ist, worauf ihr euch verlasst, und
mit dem Ort, den ich euch und euren Vätern gegeben, ebenso verfahren, wie ich
mit Silo verfahren bin. Und ich werde euch von meinem Angesicht verwerfen...“
Jeremia 7:3-15
„Wenn ihr aber erkannt hättet, was das heißt: Ich will Barmherzigkeit und nicht
Schlachtopfer, so würdet ihr die Schuldlosen nicht verurteilt haben.“ Mt 12:7

"So spricht der HERR der Heerscharen, der Gott Israels: Fügt nur weiter eure
Brandopfer zu euren Schlachtopfern und esst Opferfleisch! Denn ich habe nicht mit
euren Vätern darüber geredet und ihnen nichts geboten über das Brandopfer und
das Schlachtopfer an dem Tag, da ich sie aus dem Land Ägypten herausführte;
sondern dieses Wort habe ich ihnen geboten: Hört auf meine Stimme, dann werde
ich euer Gott sein, und ihr werdet mein Volk sein! Und geht auf dem ganzen Weg,
den ich euch gebiete, damit es euch wohlgeht! Aber sie haben nicht gehört und ihr
Ohr nicht geneigt, sondern sind nach den Ratschlägen und in der Verstocktheit ihres
bösen Herzens gegangen; und sie haben mir den Rücken zugekehrt und nicht das
Gesicht. Von dem Tag an, da eure Väter aus dem Land Ägypten auszogen, bis auf
diesen Tag habe ich alle meine Knechte, die Propheten, zu euch gesandt, täglich
früh mich aufmachend und sendend. Aber sie haben nicht auf mich gehört und ihr
Ohr nicht geneigt. Und sie haben ihren Nacken verhärtet, haben es schlimmer
gemacht als ihre Väter. Und wenn du all diese Worte zu ihnen redest, so werden sie
doch nicht auf dich hören. Und rufst du ihnen zu, so werden sie dir nicht antworten.
So sprich denn zu ihnen: Dies ist das Volk, das nicht auf die Stimme des HERRN,
seines Gottes, hört und keine Zucht annimmt! ...der HERR hat die Generation, der er
zürnt, verworfen und verstoßen. Denn die Söhne Juda haben getan, was in meinen
Augen böse ist, spricht der HERR." Jeremia 7:21-27

„Hört das Wort des HERRN, ihr Anführer von Sodom! Horcht auf die Weisung
unseres Gottes, Volk von Gomorra! Wozu soll mir die Menge eurer Schlachtopfer
dienen?, spricht der HERR. Ich habe die Brandopfer von Widdern und das Fett der
Mastkälber satt, und am Blut von Stieren, Lämmern und jungen Böcken habe ich
kein Gefallen. Wenn ihr kommt, um vor meinem Angesicht zu erscheinen - wer hat
das von eurer Hand gefordert, meine Vorhöfe zu zertreten? Bringt nicht länger dar
solch nichtige Speisopfer! Das Räucherwerk ist mir ein Gräuel. Neumond und
Sabbat, das Einberufen von Versammlungen: Sünde und Festversammlung ertrage
ich nicht. Eure Neumonde und eure Feste hasst meine Seele. Sie sind mir zur Last
geworden, ich bin es müde, sie zu ertragen. Und wenn ihr eure Hände ausbreitet,
verhülle ich meine Augen vor euch. Auch wenn ihr noch so viel betet, höre ich nicht
- eure Hände sind voll Blut. Wascht euch, reinigt euch! Schafft mir eure bösen Taten
aus den Augen, hört auf, Böses zu tun! Lernt Gutes tun, fragt nach dem Recht, weist
den Unterdrücker zurecht! Schafft Recht der Waise, führt den Rechtsstreit der
Witwe!“ Jesaja 1:10-17

„So spricht der HERR: Der Himmel ist mein Thron und die Erde der Schemel meiner
Füße. Wo wäre denn das Haus, das ihr mir bauen könntet, und wo denn der Ort
meines Ruhesitzes? Hat doch meine Hand dies alles gemacht, und alles dies ist
geworden, spricht der HERR... Wer ein Rind schlachtet, ist wie einer, der einen
Menschen erschlägt; wer ein Schaf opfert, ist wie einer, der einem Hund das
Genick bricht... Wie diese ihre eigenen Wege gewählt haben und ihre Seele an ihren
Scheusalen Gefallen hat, so werde auch ich Misshandlung für sie wählen und über
sie bringen, wovor ihnen graut, weil ich gerufen habe und niemand geantwortet hat,
weil ich geredet und sie nicht gehört haben, sondern getan haben, was böse ist in
meinen Augen, und das gewählt haben, woran ich kein Gefallen habe.“ Jesaja 66:1-4

"Aber siehe da, lauter Freude und Wonne, Rindertöten und Schafeschlachten,
Fleischessen und Weintrinken: »Lasst uns essen und trinken, denn morgen sind wir
tot!« Aber meinen Ohren ist vom HERRN Zebaoth offenbart: »Wahrlich, diese
Schuld soll euch nicht vergeben werden, bis ihr sterbt..." Jesaja 22:12-14
„Und er fing an, in Gleichnissen zu ihnen zu reden: Ein Mensch (Gott) pflanzte einen
Weinberg und setzte einen Zaun darum und grub einen Keltertrog und baute einen
Turm; und er verpachtete ihn an Weingärtner und reiste außer Landes. Und er
sandte zur bestimmten Zeit zu den Weingärtnern einen Knecht (Propheten), um von
den Weingärtnern etwas von den Früchten des Weinbergs zu empfangen. Sie aber
nahmen ihn, schlugen ihn und sandten ihn leer fort. Und wieder sandte er einen
anderen Knecht zu ihnen; und den verwundeten sie am Kopf und beschimpften ihn.
Und er sandte einen anderen, und den töteten sie; und viele andere; die einen
schlugen sie, die anderen töteten sie. Noch einen hatte er, einen geliebten Sohn,
den sandte er als Letzten zu ihnen, indem er sprach: Sie werden sich vor meinem
Sohn scheuen. Jene Weingärtner aber sprachen zueinander: Dies ist der Erbe;
kommt, lasst uns ihn töten, und das Erbe wird unser sein. Und sie nahmen und
töteten ihn und warfen ihn zum Weinberg hinaus. Was wird der Herr des Weinbergs
tun? Er wird kommen und die Weingärtner umbringen und den Weinberg anderen
geben. Habt ihr nicht auch diese Schrift gelesen: "Der Stein, den die Bauleute
verworfen haben, der ist zum Eckstein geworden; vom Herrn her ist er dies
geworden, und er ist wunderbar in unseren Augen"? Und sie suchten ihn zu greifen
und fürchteten die Volksmenge; denn sie erkannten, dass er das Gleichnis auf sie hin
gesprochen hatte.“ Markus 9:1-12

„Ihr Heuchler, richtig hat Jesaja von euch geweissagt und gesprochen (Jesaja 29,13):
Dies Volk ehrt mich mit den Lippen, aber ihr Herz ist fern von mir; vergeblich dienen
sie mir, weil sie lehren solche Lehren, die nichts als Menschengebote sind.“ Mt 15:7

„Weil dieses Volk mit seinem Mund sich naht und mit seinen Lippen mich ehrt, aber
sein Herz fern von mir hält und ihre Furcht vor mir nur angelerntes Menschengebot
ist; darum, siehe, will ich weiterhin wundersam mit diesem Volk handeln... Und die
Weisheit seiner Weisen wird verloren gehen und der Verstand seiner Verständigen
sich verbergen. Wehe denen, die ihren Plan tief verbergen vor dem HERRN und
deren Werke im Finstern geschehen, und die sagen: Wer sieht uns, und wer erkennt
uns? Oh, eure Verkehrtheit! Soll denn der Töpfer dem Ton gleichgeachtet
werden? ...An jenem Tag werden die Tauben die Worte des Buches hören, und aus
Dunkel und Finsternis hervor werden die Augen der Blinden sehen. Und die
Demütigen werden mehr Freude im HERRN haben, und die Armen unter den
Menschen werden jubeln über den Heiligen Israels. Denn der Gewalttätige ist nicht
mehr da, und der Spötter geht zugrunde. Und ausgerottet werden alle, die auf
Unheil bedacht sind, die den Menschen in einer Rechtssache schuldig sprechen
(oder: zur Sünde verführen) und dem Schlingen legen, der im Tor über Recht und
Unrecht entscheidet, und mit nichtigen Beweisgründen den Gerechten aus seinem
Recht verdrängen (Schlachter: die einen Menschen auf bloße Anklage hin schuldig
sprechen und demjenigen Schlingen legen, der im Tor Recht spricht, und den
Gerechten aus nichtigen Gründen verdrängen).“ Jesaja 29:13-20

Im dem Kontext in Jesaja 29 geht ganz gewiss nicht um so harmlose Dinge wie das
Händewaschen vor dem Essen, sondern um Gotteslästerung, wegen der Gott sein
Gericht über alle Spötter, Gewalttätigen und alle, die auf Unheil bedacht sind,
bringt. Außerdem soll der Heilige Israels (Jesus) durch „die Worte des Buches“ den
Tauben hörend und Binden sehend machen und sie aus der Finsternis befreit. Wie
wir gerade gelesen haben, hat Gott immer wieder seine Propheten zu seinem Volk
und zum Tempel gesandt, damit sie endlich von den Tieropfern ablassen, die er nie
gegeben hat, die ihm ein Greuel sind und sein Gericht nach sich ziehen, da diese
sein Gesetz und seinen Bund der Liebe und Heiligkeit allen Lebens, das von ihm
geschaffen wurde, verletzt und mit Füssen tritt. Er hat sie deswegen verworfen,
weil sie ihn vergeblich verehrten, indem sie Menschengebote hielten, mit denen
sie sein Wort, sein Gesetz, seinen Bund und seine Weisheit ersetzten. Das Gleichnis
in Markus 9 macht deutlich, dass auch sein Sohn aus demselben Grund kommen
sollte, nämlich um die Tieropfer abzuschaffen und all das Blutvergießen und die
vergeblichen Blutopfer, die keine Sünden hinwegnehmen konnten, sondern im
Gegenteil eine Blutschuld auf die Menschen brachte, zu stoppen und den Bund mit
dem Tod und dem Totenreich (dem Satan, dem Gott des Schwertes, des
Blutvergießens und des Todes) zu zerbrechen, damit den Menschen durch diese
Menschengebote, die die Gebote Gottes aufhoben, nicht länger der Weg ins
Himmelreich versperrt blieb. Und genau das finden wir sowohl in Kirchenschriften
(Panarion von Epiphanius, den frühen Kirchenvätern Basilius und Hieronymus, den
Clementiner Homilien und Rekognitien u.a.)

Kirchenvater Basilius der Große, Bischof von Caesarea (330-379) warnt ausdrücklich
vor den negativen gesundheitlichen Folgen der Fleischmahlzeiten und ihren
negativen Auswirkungen auf die Seelen der Menschen. Auch weiß er noch von der
Bibelfälschung im 1. Mosebuch und schreibt die "Erlaubnis" zum Fleischkonsum
nach der Sintflut nicht etwa "Gott" zu, wie es im 1. Mosebuch heißt, sondern er
erklärt, dass "alles, was hernach Menschenverstand ersann [!], wie das Wein-
trinken, das Schlachten der Tiere, überhaupt alles, was den Menschengeist trübt,
den im Paradiese Lebenden noch nicht bekannt war" (Erste Predigt, Mauriner
Ausgabe Nr. 1, Kapitel 5, zit. nach http://www.unifr.ch/bkv/kapitel2625-5.htm).

"Der Genuss des Tierfleisches war bis zur Sintflut (weitestgehend) unbekannt; aber
seit der Sintflut hat man uns die Fasern und die stinkenden Säfte des Tierfleisches
in den Mund gestopft; wie man in der Wüste dem murrenden Volk Wachteln
vorwarf. Jesus Christus, welcher erschien, als die Zeit erfüllt war, hat das Ende
wieder mit dem Anfang verknüpft, so dass es uns jetzt nicht mehr erlaubt ist,
Tierfleisch zu essen." (Adversus Jovinianum I, 18) Kirchenvater Hieronymus
Im Hebräer-Evangelium, welches für die urchristlichen Gemeinden wie u.a. die
Ebioniter heilig war, wurden sowohl Yeshua als auch Johannes der Täufer als
Vegetarier beschrieben. Wie auch andere urchristliche Gemeinden waren die
Ebioniter selbst ebenfalls Vegetarier. Die Ebioniter akzeptierten einzig und allein das
Hebräer-Evangelium behaupteten, dass dies das ursprüngliche Matthäus-Evangelium
war. In diesem Evangeliums sagte Yeshua: “Ich bin gekommen, die Opfer und die
Blutfeste abzuschaffen. Wenn ihr nicht aufhören werdet, Fleisch und Blut der Tiere
zu opfern und zu verzehren, so wird der Zorn Gottes nicht aufhören, über euch zu
kommen.” Sie glaubten außerdem, dass der Pentateuch mitsamt den Tieropfer-
geboten nicht von Mose stammte, sondern verfälscht wurde. Sie brachten daher
keine Opfer im Tempel dar und hatten ihre eigenen Schriften. (aus dem Panarion)

„Deshalb urteile ich, man solle die, welche sich von den Nationen zu Gott bekehren,
nicht beunruhigen, sondern ihnen schreiben, dass sie sich enthalten von den
Verunreinigungen der Götzen und von der Unzucht und vom Erstickten und vom
Blut.“ Apostelgeschichte 15:19-20

„Und dies ist der Dienst, den er (Gott) bestimmt hat: Ihn allein anzubeten und auf
den Propheten der Wahrheit (Yeshua) zu vertrauen, und sich für die Vergebung der
Sünden taufen zu lassen und somit durch diese reine Wassertaufe wiedergeboren zu
werden; dem Tisch der Dämonen fernzubleiben, das heißt sich von Nahrungs-
mitteln, die Götzenbildern angeboten werden, von toten Schlachtkörpern, von
Tieren, die erstickt oder von wilden Tieren gefangen wurden, und vom Blut
enthalten; nicht länger unrein (in Unzucht) zu leben; sich nach dem Geschlechts-
verkehr zu waschen; dass die Frauen die Reinheitsgesetze einhalten; dass alle
nüchtern sein sollen und sich guten Werken hingeben, sich von aller Ungerechtigkeit
abzuwenden und nach dem ewigen Leben zu suchen...“ Clementine Homilies
Paulus lehrt, dass alles, was auf dem Fleischmarkt angeboten wird, bedenkenlos
gegessen werden darf, sogar Götzenfleisch (was dem Gesetz Mose krass
widerspricht, auf dass er geschworen hat, an alles daran zu glauben und sich daran
zu halten und ist somit auch in diesem Punkt ein dreister Lügner) und er erhebt
sich mit seinen Lehren zum Götzenfleisch über Jakobus und die 11 Apostel und
deren Beschluss in Apg. 15, weswegen sie ihn auch nicht als Apostel anerkennen
und ihm ein Empfehlungs-schreiben verwehren, welches notwendig ist für alle, die
im Namen Jesu lehren und predigen wollen. Er bezeichnet sie sogar als
kleingläubige, die nicht einmal die Erkenntnis haben, dass Gott einer ist:

„Was aber das Götzenopferfleisch betrifft, so wissen wir, dass wir alle Erkenntnis
haben. Die Erkenntnis bläht auf, die Liebe aber erbaut. Wenn jemand meint, er habe
etwas erkannt, so hat er noch nicht erkannt, wie man erkennen soll; wenn aber
jemand Gott liebt, der ist von ihm erkannt. Was nun das Essen von Götzenopfer-
fleisch betrifft, so wissen wir, dass es keinen Götzen in der Welt gibt und dass kein
Gott ist als nur einer... Die Erkenntnis aber ist nicht in allen, sondern manche essen
es, da sie bis jetzt an den Götzen gewöhnt waren, als Götzenopferfleisch, und ihr
Gewissen, da es schwach ist, wird befleckt.“ 1.Korinther 8

„Unser Herr und Prophet, der uns ausgesandt hat, erklärte uns, dass der
Widersacher, der ihn 40 Tage lang vergeblich versuchte, ihm versprochen hat, dass
auch er (falsche) Apostel aussenden werde, um die Menschen zu täuschen.
Deswegen denkt immer zuerst daran, dass ihr euch von jedem Lehrer oder
Propheten fernhaltet, dessen Lehren nicht mit den Lehren des Jakobus, des
Bruders des Herrn, übereinstimmen, selbst wenn er ein Empfehlungsschreiben von
ihm vorweisen kann." Clementine Homilies 11:35
"Geht mit äußerster Vorsicht vor, dass ihr keinem Lehrer glaubt, es sei denn er
bringt euch ein Empfehlungsschreiben aus Jerusalem von Bruder Jakobus, dem
Bruder des Herrn, oder dem, der nach ihm im Amt sein mag. Denn auf niemand
sollt ihr hören, der im Namen des Messias predigt aber nicht vorher bei uns war und
ein Zeugnis bekommen hat, dass er als würdig dafür befunden wurde und nichts als
die Lehre unseres Messias lehrt. Denn es gibt nur einen wahren Propheten, und wir
zwölf sind es, die von ihm im Wort gelehrt wurden und dasselbe predigen." Simon
Petrus in Nazarene Acts 4:35

„Der Geist aber sagt deutlich, dass in den letzten Zeiten einige von dem Glauben
abfallen werden und verführerischen Geistern und Lehren von Dämonen
anhängen, ...Sie gebieten... Speisen zu meiden, die Gott geschaffen hat, dass sie mit
Danksagung empfangen werden von den Gläubigen und denen, die die Wahrheit
erkannt haben. Denn alles, was Gott geschaffen hat, ist gut, und nichts ist
verwerflich, was mit Danksagung empfangen wird; denn es wird geheiligt durch das
Wort Gottes und Gebet.“ 1.Timotheus 4:1-5

„Bin ich nicht frei? Bin ich nicht Apostel? Habe ich nicht Jesus, unseren Herrn,
gesehen? ...Wenn ich für andere kein Apostel bin, so bin ich es doch für euch; denn
das Siegel meines Apostelamtes seid ihr im Herrn.“ 1.Korinther 9

"Fangen wir wieder an, uns selbst zu empfehlen? Oder brauchen wir etwa, wie
gewisse Leute Empfehlungsbriefe, an euch oder Empfehlungsbriefe von euch? Unser
Brief seid ihr, eingeschrieben in unsere Herzen, erkannt und gelesen von allen
Menschen; von euch ist offenbar geworden, dass ihr ein Brief Christi seid,
ausgefertigt von uns im Dienst, geschrieben nicht mit Tinte, sondern mit dem Geist
des lebendigen Gottes..." 2.Korinther 3
"Wir empfehlen uns nicht wieder selbst bei euch, sondern geben euch Anlass zum
Ruhm unsertwegen, damit ihr ihn habt bei denen, die sich nach dem Ansehen
rühmen und nicht nach dem Herzen... wenn wir Christus auch nach dem Fleisch
gekannt haben, so kennen wir ihn doch jetzt nicht mehr so.“ 2.Korinther 5

„Denn wir wagen nicht, uns gewissen Leuten von denen, die sich selbst empfehlen,
beizuzählen oder gleichzustellen; aber da sie sich an sich selbst messen und sich mit
sich selbst vergleichen, sind sie unverständig... Denn nicht, wer sich selbst empfiehlt,
der ist bewährt, sondern der, den der Herr empfiehlt.“ 2.Korinther 10

„Ich bin ein Tor geworden; ihr habt mich dazu gezwungen. Denn ich hätte von euch
empfohlen werden sollen, denn ich habe in nichts den "übergroßen" Aposteln
nachgestanden...“ 2.Korinther 12

„Denn ich meine, dass ich den "übergroßen" Aposteln in nichts nachgestanden
habe... Was ich aber tue, werde ich auch tun, damit ich denen die Gelegenheit
abschneide, die eine Gelegenheit dazu suchen, dass sie in dem, worin sie sich
rühmen, als solche wie wir befunden werden. Denn solche sind falsche Apostel,
betrügerische Arbeiter, die die Gestalt von Aposteln Christi annehmen. Und kein
Wunder, denn der Satan selbst nimmt die Gestalt eines Engels des Lichts an; es ist
daher nichts Großes, wenn auch seine Diener die Gestalt von Dienern der
Gerechtigkeit annehmen;“ 2.Korinther 11

„Wenn jemand meint, ein Prophet oder sonst ein Geistbegabter zu sein, so erkenne
er, dass das, was ich euch schreibe, ein Gebot des Herrn ist. Wenn aber jemand das
nicht erkennt, so wird er auch von Gott nicht erkannt (griech.: anathema sit = der sei
verflucht).“ 1.Korinther 14:37-38
„Gnade euch und Friede von Gott, unserem Vater, …dem die Herrlichkeit sei von
Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen... Wenn aber auch wir oder ein Engel aus dem Himmel
euch etwas als Evangelium entgegen dem verkündigten, was wir euch verkündigt
haben: Er sei verflucht!“ Galater 1:3-9

„...die Zunge aber kann keiner der Menschen bändigen; sie ist ein unstetes Übel, voll
tödlichen Giftes. Mit ihr preisen wir den Herrn und Vater, und mit ihr fluchen wir den
Menschen, die nach dem Bild Gottes geschaffen worden sind. Aus demselben Mund
geht Segen und Fluch hervor. Dies, meine Brüder, sollte nicht so sein! Die Quelle
sprudelt doch nicht aus derselben Öffnung das Süße und das Bittere hervor? Kann
etwa, meine Brüder, ein Feigenbaum Oliven hervorbringen oder ein Weinstock
Feigen? Auch kann Salziges nicht süßes Wasser hervorbringen. Wer ist weise und
verständig unter euch? Er zeige aus dem guten Wandel seine Werke in Sanftmut der
Weisheit! Wenn ihr aber bittere Eifersucht und Eigennutz in eurem Herzen habt, so
rühmt euch nicht und lügt nicht gegen die Wahrheit! Dies ist nicht die Weisheit, die
von oben herabkommt, sondern eine irdische, sinnliche, teuflische. Denn wo
Eifersucht und Eigennutz15 ist, da ist Zerrüttung und jede schlechte Tat.“ Jakobus
3:8-12

„Wenn jemand meint, er diene Gott, und zügelt nicht seine Zunge, sondern betrügt
sein Herz, dessen Gottesdienst ist vergeblich.“ Jakobus 1:26

„Redet nicht schlecht übereinander, Brüder! Wer über einen Bruder schlecht redet
oder seinen Bruder richtet, redet schlecht über das Gesetz und richtet das Gesetz.
Wenn du aber das Gesetz richtest, so bist du nicht ein Täter des Gesetzes, sondern
ein Richter. Einer ist Gesetzgeber und Richter, der zu retten und zu verderben
vermag. Du aber, wer bist du, der du den Nächsten richtest?“ Jakobus 4:11-12
„Zu einem späteren Zeitpunkt, nachdem Yeshua den Pharisäern viele andere Dinge
gesagt hatte, kamen einige der Schriftgelehrten und Ältesten aus dem Tempel zu
Yeshua und sagten: Sage uns, warum lehren deine Jünger die Menschen, dass es
verboten ist, das Fleisch der Tiere zu essen, die als Opfer dargebracht werden, so
wie Mose sie bestimmt hat? Gott sagte zu Noah: Die Furcht und der Schrecken vor
dir soll auf jedem Tier des Feldes und jedem Vogel der Luft und jedem Fisch sein, in
deine Hand habe ich sie dir gegeben. Warum sprichst du dagegen? Und Yeshua sah
sie an und sagte mit starker Stimme: Ihr Heuchler, wohl hat Esaias (Jesaja) von euch
und euren Vorvätern gesprochen als er sagte: Dieses Volk nähert sich mir mit
seinem Mund und ehrt mich mit ihren Lippen, aber ihr Herz ist weit weg von mir.
Denn umsonst verehren sie mich, weil sie Menschengebote als göttliche Lehren
verkaufen und in meinem Namen lehren, nur um ihr eigenes Übel und ihre eigenen
Gelüste zu befriedigen. Und auch Jeremia hat Zeugnis gegeben, als er sagte, was
Blutopfer und Tieropfer betrifft: Ich, der wahre Gott, habe euch an dem Tag, als ihr
aus Ägypten herausgekommen seid, nichts von diesen Dingen geboten, sondern nur
das habe ich euch geboten: Gerechtigkeit zu tun, auf den uralten Wegen meiner
Gesetze zu gehen und Gerechtigkeit zu üben, die Barmherzigkeit zu lieben und
demütig mit eurem Gott zu wandeln. Aber ihr habt nicht auf mich gehört, der euch
am Anfang alle Arten von Samen und Früchten der Bäume und Kräuter und Pflanzen
zur Nahrung und zur Heilung von Mensch und Tier gegeben hat. Und die Schrift-
gelehrten sprachen zu Yeshua: Du sprichst gegen das Gesetz! Deine Sünde ist groß!
Und Yeshua erkannte die Härte ihres Herzens und die Sturheit ihrer bösen Wege,
denn sie waren ohne Barmherzigkeit oder Güte und er sprach zu ihnen: Nein, ich
spreche weder gegen Mose noch gegen das uralte Gesetz, das immer dasselbe war.
Sondern ich spreche gegen die, die das Gesetz wegen der Härte ihres Herzens
verdorben haben! Aber siehe, ein größerer als Mose ist hier! Denn ich komme, um
das Gesetz auf weiche fleischliche Herzen und nicht auf steinerne Tafeln zu
schreiben, damit die Sanftmütigen leben und die Gesetzlosen gerichtet werden.
Denn ihr redet nach eurer Bosheit und richtet Mose. Erkennt, dass Mose, mein
Knecht, in Wahrheit über den wahren Gott sprach, aber eure Vorfahren, deren Wege
böse waren, nannten die Wahrheit eine Lüge und machten die Lüge zur Wahrheit.
Und ihr glaubt immerzu der Lüge, weil in euch keine Wahrheit gefunden werden
kann. Euer Gesetz stammt von dem Vater der Lüge, und deine Überzeugungen sind
die Erfindungen deines Gottes, der die Wahrheit nicht kennt, sondern nur die Lüge.
Denn in ihm ist keine Wahrheit zu finden, der den unmöglichen Gedanken hatte sich
dem Ewigen gleichmachen zu wollen. Aber er strebte nicht nach Licht, sondern nach
der Finsternis. Wisset also, dass ihr Arbeiter der Finsternis seid, denn in euch ist kein
Licht. Das Licht ist direkt vor euch, aber ihr seht es nicht. Und wenn ihr den wahren
Mose nicht kennt, dann kennt ihr auch den größeren Mose nicht. Und die Ältesten
und Schriftgelehrten waren wütend auf die Worte von Yeshua, denn sie verstanden,
dass sie böse und störrisch waren, und sie nahmen Steine auf, um sie nach ihm zu
werfen, aber Yeshua ging mitten durch sie hindurch, verborgen vor ihrer Gewalt.“
Essene Humane Gospel of Christ, Kapitel 55

„Ihr habt den Teufel zum Vater, und nach eures Vaters Begierden wollt ihr tun. Der
ist ein Mörder von Anfang an... Der Dieb kommt nur, um zu stehlen und zu
schlachten und zu verderben. Ich bin gekommen, damit sie Leben haben und es in
Überfluss haben.“ Johannes 8:44; 10:10

"Als wir endlich in der Stadt Schalom ankamen, kam Vater Shem heraus und
begrüßte uns mit Brot und Wein, das er uns gab, nachdem er es gesegnet hatte,
und er sagte zu mir: Gesegnet bist du, Abram, denn Der Allerhöchste Gott hat dich
vermehrt und siehe, dein Same wird so zahlreich sein wie der Sand am Strand." Die
Schriften Abrahams, Kapitel 53
"Als der König von Sodom hörte, dass ich von der Eroberung Amraphels, des Sohnes
von Nimrod, König von Shinar, zurückgekehrt war, kam er mir entgegen, im Tal von
Shaveh, westlich der Stadt Schalom, in der Noah und Melchisedek (Shem) wohnten.
Und Melchisedek brachte Brot und Wein aus der Stadt Schalom in das Tal von
Schaweh, wo wir lagerten. Und er als der Hohepriester nach der Ordnung des
Allerhöchsten Gottes brach das Brot und segnet es, und er segnet auch den Wein,
und verteilte sie am mich und die, die bei mir waren, und wir haben gegessen und
wurden satt. Und Melchisedek hob seine Hände in den Himmel und segnete mich
und sprach: Gesegneter Abraham, Du bist ein Mann des Allerhöchsten Gottes, der
den Himmel und die Erde besitzt, deshalb werden sein Name und sein Priestertum
nicht von dir und deinen Nachkommen abweichen, solange die Erde bestehen
bleibt und wird in Ewigkeit bei dir bleiben." Die Schriften Abrahams, Kapitel 93

„Siehe, ich gebe euch von neuem das Gesetz, das nicht neu ist, sondern von alt. So
wie Mose das Gesetz nach dem Fleisch Israel gegeben hat, so gebe ich euch auch
das Gesetz für das Königreich Israel nach dem Geist. Wer ist das Israel Gottes? Das
sind die einer Nation und eines jeden Volkes, die Gerechtigkeit ausüben, die
Barmherzigkeit lieben sind und meine Gebote halten, das ist das wahre Israel
Gottes. Auf seinen Füßen stehend, sprach Yeshua: Höre, Israel, der Ewige All-Vater,
dein Gott ist Einer. Viele sind meine Vorsteher und meine Propheten. In mir leben
und bewegen sich alle und leben. Ihr sollt euren Gott lieben und dienen mit all
eurem Verständnis des Heiligen Gesetzes. Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich
selbst, wie das Gesetz es verlangt. Ihr sollt keinem Lebewesen das Leben nehmen,
weder zu eurem Vergnügen, noch zu eurem Vorteil, noch um es zu quälen. Ihr sollt
nicht stehlen und nicht Länder und Reichtümer für euch ansammeln, die über euren
Bedarf hinausgehen. Ihr sollt weder das Fleisch essen noch das Blut eines
geschlachteten Geschöpfs trinken, noch etwas, das die Gesundheit oder die Sinne
trübt. Ihr sollt keine unreinen Ehen schließen, wo keine Liebe und Gesundheit sind
und weder euch selbst verderben noch irgendein Geschöpf, das der Heilige rein
gemacht hat. Ihr sollt kein falsches Zeugnis ablegen oder jemanden vorsätzlich durch
eine Lüge täuschen, um ihm zu schaden. Ihr sollt anderen nichts tun, von dem ihr
nicht wollt, dass andere es euch tun. Ihr sollt den Einen Ewigen verehren, den Vater-
Mutter im Himmel, von dem alle Dinge sind, und seinen Heiligen Namen verehren
und eure täglichen heiligen Kommunionen heilig halten. Ihr sollt eure Väter und
Eure Mütter auf Erden, die für euch sorgen und alle Lehrer der Gerechtigkeit ehren.
Ihr sollt die Schwachen und die Unterdrückten und alle Geschöpfe, die unnötig
leiden, schätzen und beschützen. Ihr sollt mit euren Händen das erarbeiten, was gut
und anständig ist; so sollt ihr die Früchte der Erde essen und lange im Land leben. Ihr
sollt euch täglich reinigen und jeden siebten Tag von der Arbeit ruhen, und die
Sabbate und die Feste eures Gottes und euren Schöpfers heilig halten. Ihr sollt
anderen tun, was ihr wollt, dass andere euch tun sollen.“ Essene Humane Gospel of
Christ, Kapitel 51

„Siehe, die Gier des unwissenden und störrischen Menschen bringt ihnen (den
Tieren) nur Tod und viel Blut, und das nur damit die Menschen die Gier ihres eigenen
Fleisches befriedigen können. Solche Menschen haben zwar ein Herz, aber sie
kennen es nicht, denn sie sind wie ihre Götzen aus Stein geworden, hart und nutzlos.
Wehe solchen Gotteslästerern, die das Heilige Gesetz der Heiligkeit allen Lebens
ablehnen! Wehe solchen blinden Führern mit steinernen Herzen, die mit ihren
Augen nach Dingen suchen, die sie nicht brauchen oder ihnen rechtmäßig sind!
Denn sie übertreten das Gesetz von Mose und machen sich fett mit dem Fleisch und
dem Blut unschuldiger Opfer, die Gott von Anfang niemals geboten hat! Wehe
diesem Tempel, der von Menschen erbaut wurde, denn der wahre Tempel, der nicht
von Menschenhand gebaut wurde, ist hier in eurer Mitte, aber ihr seht und hört
nicht! Denn ich komme, um alle Opfer und alles Blutvergießen zu beenden und es
euch zu sagen. Wenn ihr nicht aufhört, Fleisch und Blut zu opfern und zu essen,
wird der Zorn Gottes nicht aufhören, über euch zu kommen, wie er über eure Väter
in der Wüste gekommen ist, die unter Mose nach Fleisch lüsteten, mit dem sie sich
vollstopften und von Fäulnis erfüllt waren, und von der Seuche verzehrt wurden
wegen ihres bösen Verlangens. Denn ich sage euch: Selbst wenn ihr an meiner Brust
versammelt seid, aber haltet nicht a alle meine Gebote, so werde ich euch davon
stoßen. Wenn ihr die kleineren Offenbarungen nicht bewahrt, wer wird euch dann
die Größeren geben? Denn seit undenklichen Zeiten hat Gott zu keinem Zeitpunkt
Tier- oder Menschenopfer gefordert, denn sonst würde er ja seinem eigenen
heiligen Gesetz nicht gerecht werden. Noch hat Gott dem Menschen oder dem Tier
gestattet, sich gegenseitig zu essen, denn sonst wäre er ja seiner eigenen Liebe
unkundig! Wie also könnte man nach dem Gesetz der humanen Liebe Fleisch essen
und Blutopfer darbringen? Ihr kennt nicht den wahren Gott, sondern betet den
perversen Gott eurer Welt an, nämlich den Satan, den Vater des Schwertes und des
Blutvergießens. Denn durch ihn allein ist der Tod in die Welt gekommen und der Tod
breitete sich auf alles aus, denn alle Dinge wurden zu Sklaven des Vaters der Lüge,
aber ich bin gekommen, um die durch die Ketten der Sünde Inhaftierten wieder
freizulassen und den Völkern mein heiliges Gesetz zurück zu geben, damit sie den
einzigen wahren Gott der Liebe und der Barmherzigkeit kennen lernen. Denn noch
erleidet mein Gott die Sünden und die Irrtümer der Menschen, bis das Maß
überläuft und er der Eitelkeit der Welt rasch ein Ende setzt und seinen Auserwählten
Samen abschneidet. Sei also treu dem vollständigen Gesetz Gottes, damit du nicht
auf deinen bösen Wegen stolperst und dem Tod als deinem letzten Lohn begegnest.
Denn derjenige, der im Geringsten treu ist, ist auch im Großen treu und derjenige,
der im Geringsten untreu ist, ist auch im Großen untreu: So ist es mit dem heiligen
Gesetz, denn die ersten Wahrheiten hältst du nicht, aber suchst nach den Größeren.
Sucht zuerst die Gesetze Gottes und alles andere wird euch offenbart werden.
Niemand kann die feste Speise Gottes verdauen, wenn er nicht zuerst von der
flüssigen nimmt, denn mein Gesetz ist das Wasser des Lebens, trinke es wie reines
Wasser, und alle anderen Geheimnisse Gottes werden dir eröffnet werden, erst dann
wirst du den wahren Gott und seine Guten Werke kennen. Ihr wollt zwei Meistern
dienen, einem Guten und einem Bösen, aber ihr könnt es nicht, denn entweder
werdet ihr den einen hassen und den anderen lieben, oder dem einen anhaften und
den anderen verachten. Kenne also deine wahre Wurzel, ob du nun gut oder böse
bist, und dann wirst du die Wahrheit erkennen, die Leben und Gesundheit gibt. Du
kannst nicht sowohl dem wahren Gott und gleichzeitig dem Satan dienen, denn der
wahre Gott ist alle Liebe und sein heiliges Gesetz führt zu allem Leben. Es gibt
keinen Tod in seiner Ordnung und seinem Haushalt. Wisse aber, dass Satan der
Gott des Todes und des Blutvergießens ist, und dem Volk viele unheilige Gesetze
gegeben hat, die der wahre Gott hasst und verurteilt. Wisse, dass sich die beiden
nicht mischen können, sondern der Minderwertige wird hinweg getan werden, denn
das Heilige Gesetz dient seit den Tagen von Adam und Eva als Richter über die
Lebenden und die Toten. Daher werdet ihr euch vor den Menschen und vor Gott
rechtfertigen, denn Gott kennt eure Herzen und eure Wege. Wisset, dass das gleiche
Gesetz und die Propheten hier waren bis Johannes und sich auch danach nicht
ändern. Ja, sogar bevor die Grundlagen dieser Erde gelegt wurden, war das Gesetz
und es wird bleiben in Ewigkeit. Ja, es ist leichter, dass Himmel und Erde vergehen,
als dass ein Pünktchen des Gesetzes seinen Zweck verfehlt. Haltet also das Gesetz,
und alles andere wird euch hinzugefügt werden, denn es steht nichts über dem
Gesetz und alles, was unterhalb des Gesetzes ist, ist weder vollkommen noch
vollständig, noch ist es vom wahren Gott der Liebe. Und die Pharisäer hörten alle
diese Aussagen von Yeshua und stellten fest, dass er von ihnen sprach, denn sie
lebten nach den Lehren der Menschen und des Teufels, und nicht das wahre Gesetz,
das Mose ihnen in der Wüste gegeben hat. Denn sie waren für all die
Gesetzlosigkeit bezüglich der Tieropfer und des Fleischfressens in Israel
verantwortlich.“ Essene Humane Gospel of Christ, Kapitel 26
„...Denn jene sind es, die ihren Bauch zu ihrem Gott machten, um ihren bösen
Göttern die unschuldigen Geschöpfen der Erde, anstelle der fleischlichen Natur in
ihnen selbst zu opfern. Denn sie aßen von ihrem Fleisch und tranken ihr Blut zu
ihrem eigenen Verderben und verdarben ihre Körper, indem sie ihre Körper zu einer
Grabstätte der Toten machten anstatt zu einem Tempel der Lebenden.“ Essene
Humane Gospel of Christ, Kapitel 76

„Aber ich sage euch: Wenn jemand das Gesetz Gottes kennt und gegen die
geringsten meiner Brüder und Schwestern, die unschuldigen Geschöpfe Gottes, ein
Schwert erhebt, so soll er selbst durch das Schwert sterben und nicht das Leben
sehen. Ich komme in der Form jedes Lebens in die Welt, und Barmherzigkeit wurde
nicht gezeigt, so dass die, die den geringsten meiner Kreaturen etwas Böses
angetan haben, das Böse gegen den Sohn und den Vater und die große Familie
Gottes tun.“ Essene Humane Gospel of Christ, Kapitel 76 (vergl. Matthäus 25:31-46)

„Wehe aber euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, Heuchler! Denn ihr verschließt das
Reich der Himmel vor den Menschen; denn ihr geht nicht hinein, und die, die
hineingehen wollen, lasst ihr auch nicht hineingehen... Wehe euch, Schriftgelehrte
und Pharisäer, Heuchler! Denn ihr gleicht übertünchten Gräbern, die von außen zwar
schön scheinen, inwendig aber voll von Totengebeinen und aller Unreinheit sind.
So scheint auch ihr von außen zwar gerecht vor den Menschen, von innen aber seid
ihr voller Heuchelei und Gesetzlosigkeit. Wehe euch, Schriftgelehrte und Pharisäer,
Heuchler! Denn ihr baut die Gräber der Propheten und schmückt die Grabmäler der
Gerechten und sagt: Wären wir in den Tagen unserer Väter gewesen, so würden wir
uns nicht an dem Blut der Propheten schuldig gemacht haben. So gebt ihr euch
selbst Zeugnis, dass ihr Söhne derer seid, welche die Propheten ermordet haben.
Und ihr, macht nur das Maß eurer Väter voll! Schlangen! Otternbrut! Wie solltet ihr
dem Gericht der Hölle entfliehen?“ Mt 23:25-33
3. Das Gesetz der Liebe und Heiligkeit allen Lebens gilt von Ewigkeit zu
Ewigkeit und ist Richter über die Lebenden und die Toten (Mt 25:31-46)

„Hütet euch vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen!
Inwendig aber sind sie reißende Wölfe. An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen.
Liest man etwa von Dornen Trauben oder von Disteln Feigen? So bringt jeder gute
Baum gute Früchte, aber der faule Baum bringt schlechte Früchte. Ein guter Baum
kann nicht schlechte Früchte bringen, noch kann ein fauler Baum gute Früchte
bringen. Jeder Baum, der nicht gute Frucht bringt, wird abgehauen und ins Feuer
geworfen. Deshalb, an ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Nicht jeder, der zu
mir sagt: Herr, Herr!, wird in das Reich der Himmel hineinkommen, sondern wer den
Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist. Viele werden an jenem Tage zu
mir sagen: Herr, Herr! Haben wir nicht durch deinen Namen geweissagt und durch
deinen Namen Dämonen ausgetrieben und durch deinen Namen viele Wunderwerke
getan? Und dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch niemals gekannt.
Weicht von mir, ihr Übeltäter (ihr Gesetzlosen; ihr die ihr nur Gesetzlosigkeit
wirkt)!“ Matthäus 7:15-23

„Und er sagte weiter zu ihnen: Hütet ihr euch vor falschen Propheten, die in
Schafskleidern zu euch kommen und so tun, als seien sie unschuldig und harmlos,
aber innerlich sind sie Wölfe, deren Appetit nach dem Blut und Fleisch unschuldiger
Kreaturen lechzt. Ja, ihre Hände tropfen mit Blut und sie rühmen sich in ihrem
Bösen und sagen, es sei gut und täuschen viele am Eingang des Tores. An ihren
Werken werdet ihr sie erkennen, denn obwohl sie Liebe sprechen, geben sie nur
Hass und an ihren Früchten erkennt ihr ihre wahre Wurzel, denn sie nennen die
Wahrheit Lüge und die Lüge nennen sie Wahrheit. Denn sammelt man Trauben von
Dornen oder Feigen von Disteln? So soll jeder gute Baum heilige Früchte hervor
bringen, aber ein verdorbener Baum bringt nur böse Früchte hervor. Darum werdet
ihr durch ihre Früchte das Gute vom Bösen erkennen. Hütet euch, dass ihr nicht in
die Irre geführt werdet und den Baum des Lebens nicht findet. Denn viele werden
an jenem Tag zu mir sagen: Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt,
und in deinem Namen viele wunderbare Werke getan? Aber ich werde zu ihnen
sagen: Ich habe euch nie gekannt, ihr Lügner, ihr die ihr nur Gesetzlosigkeit wirkt.“
Essene Humane Gospel of Christ, Kapitel 34

„Wahrlich, so lange ward ihr nun nutzlosen Lehren von Menschen und Teufeln
unterworfen, dass ihr die Lüge nicht von der Wahrheit unterscheiden könnt, und
glaubt nicht der Wahrheit, wenn sie gesprochen wird. Denn wenn ihr nicht dem
Menschensohn glaubt, der vom Himmel gesandt wurde, um viele große Dinge zu
vollbringen, wem wollt ihr dann glauben oder folgen? Ich sage euch heute: Es gibt
einige unter denen, die behaupten, meine Jünger zu sein, die nicht an meine Worte
glauben und die heiligen Wahrheiten Gottes nicht verstehen, denn die Wahrheit ist
nicht in ihnen, denn sonst würdet ihr mich und meine Worte verstehen.“ Essene
Humane Gospel of Christ, Kapitel 39

„Denn wenn ihr wirklich meine Gebote haltet, werden ihr zu allen Zeiten gewiss in
meiner Liebe bleiben, so wie ich die Gebote meiner Eltern gehalten und im Geist der
Liebe gehalten habe. Denn ich sage euch heute: Der Wille der All-Eltern ist, dass die
Liebe sich in allen Dingen verwirklicht, damit alle Geschöpfe, ob klein oder groß,
sich am Geist der Liebe selbst erfreuen können, denn im Himmel und auf Erden
gibt es nichts Größeres als die Verwirklichung der All-Liebe. Denn der Ewige Geist
drückte am Anfang aus, dass die Liebe allen Dingen bekannt gemacht werden sollte,
und der Ewige All-Vater formulierte weiterhin den Willen seiner Liebe, indem er in
jede Schöpfung den Wunsch pflanzte, Liebe geben und Liebe empfangen zu wollen,
denn geliebt zu werden und in Liebe zu teilen ist der Wille des Vater-Mutter
Gottes, der mich in die Welt gesandt hat, damit die, die die Liebe missbraucht
haben, wissen und verstehen würden, dass Gottes Liebe und Barmherzigkeit
unbegrenzt sind und nicht in menschlichen Werten gemessen werden können. Ihr
sollt daher wissen, dass Gott jeder Kreatur Freude an der Liebe gegeben hat, damit
diese Kreaturen die Liebe Gottes erfahren können, denn Gott ist in allen Dingen
und alle Dinge sind in Gott. Wisset daher, dass Liebe die Erfüllung des Willens und
des Gesetzes Gottes ist. Und die, die seine Gebote halten, teilen diese große Liebe.
Es gibt keinen größeren Segen oder Verwirklichung für den Menschen, als die Liebe
Gottes zu kennen. Denn diejenigen, die zur Erkenntnis des Einen Vaters kommen,
kommen zum Wissen über die große Familie des Lebens. Ja, ich sage euch heute:
Das Leben ist der Weg zur Liebe und die Liebe ist der Weg zum innigen Leben. Liebt
euch und die Geschöpfe Gottes, und alle Arten von Frieden und Freude werden über
euch kommen. Erbarmt euch über die anderen und die Geschöpfe Gottes und ihr
werdet euch im Hause Gottes freuen und das Gute vom Bösen kennen. Denn die
Ewigen Eltern teilen die Liebe mit allen sichtbaren und unsichtbaren Dingen und
bringen alle Arten von Leben hervor, damit die Liebe in jedem Stadium und in jedem
Zeitalter verwirklicht wird. Wenn ihr nicht liebt, seid ihr in allen Dingen tot, und alle
Dinge sind für euch tot. Lernt die wahre Liebe nach dem Willen Gottes, damit ihr
alle den Segen erben könnt, der für diejenigen vorgesehen ist, die die Liebe kennen
und lieben; denn die Liebe tut zum Wohl aller und nicht nur für einige. Die Liebe
kümmert sich um die Geschöpfe Gottes und sucht nicht ihren eigenen Lohn. Ja,
Liebe ist die Schönheit des Gesetzes, die durch den Menschensohn verwirklicht
wurde. Er lehrt die Wahrheiten Gottes, damit Menschen die Liebe Gottes erkennen
können, die der Welt durch den Satan vorenthalten wird. Liebe ist das Leben aller
Dinge, und alles freut sich über die Liebe Gottes. Haltet das Leben vor nichts und
niemandem zurück, sei es eine Blume oder ein Vogel, ein Baum oder ein Hund.
Denn in allen Dingen ist die Schönheit Gottes zu sehen, denn alle Dinge wurden
wegen der Liebe Gottes geschaffen. Teilt eure Liebe und gebt sie jedem frei, so wird
alle Liebe eure Seelen umgeben.“ Essene Humane Gospel of Christ, Kapitel 66
„...betrachtet kein Tier als bösartig, damit ihr nicht die unschuldigen Geschöpfe
Gottes in Sünde zerstört. Ja, quält oder foltert sie nicht, weder im Leben noch im
Tod oder aus irgendwelchen anderen Gründen, damit der Ewige Vater dir seine
Gnade nicht entzieht. Ja, zeigt ihnen dieselbe Gnade, wie ihr sie euch für euch
selbst wünscht. Denn jedes Tier, ob klein oder groß, ist in deine Hände gegeben
worden und in deine Obhut. So denkt immer daran, was auch immer du den
Kleinsten von diesen meinen Kindern antust, das tust du mir, denn ich bin in ihnen
und sie sind in mir... Denn ich sage euch wahrlich, an allen Freuden des Tierreichs
freue ich mich sehr, aber in all ihren Leiden leide auch ich mit ihnen. Aus diesem
Grund sage ich euch: Seid menschlich und gütig, einer dem anderen und allen
Geschöpfen Gottes.“ Essene Humane Gospel of Christ, Kapitel 46

„Wenn ihr schon die Güter nachlässig verwaltet, die Gott euch nur vorübergehend
anvertraut hat, wie soll er euch dann die Dinge schenken, die wirklich euch
gehören sollen?“ Lukas 16:12

Die Versöhnung durch Jesus Christus zwischen Gott und dem Menschen und das
Evangelium, das er allen Menschen gepredigt hat, besteht darin, zu der unblutigen
Nahrung, die in 1.Mose 1:29 gegeben wurde zurückzukehren und alles Leben zu
achten und keinem Lebewesen etwas zuzufügen, was man selbst nicht wünscht zu
erleiden, sondern vielmehr in Liebe zu dienen, gerade auch den Schwachen und
Unterdrückten, damit alle in Sicherheit und in Frieden wohnen können.