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‫السالم عليكم ورحمة هللا وبركاته‬

‫هاي ملخصات ‪ 44‬حالة الخاصة لنيدرزاكسن – هانوفر ‪ ,‬جمعتها من اكتر من مصدر " ملفات الدكتور بهاء &‬

‫وملخص ‪ & Schritt für Schritt‬وملخص ‪" Fragen Ärzt-Ärzt Gespräch‬‬


‫بتمنى من اي حدا بستخدمهم يدعو لوالدي & والي " بالنجاح عندي امتحاني قريب وبدي دعاوي ^_^‬

‫هاد ملخص الحاالت وان شاء هللا راح اعمل كمان واحد لالنامنيزيا ولل دكومنتاتسوين ! لما يكونوا جاهزين‬
‫راح انزللكم اياهم ان شاء هللا‬

‫‪Hallo alle zusammen ,‬‬


‫‪diese Akten habe ich selber aus verschiedenen Materialien zusammengefasst.‬‬
‫‪Aber ich habe eine Bitte von euch im Gegenzug , betet bitte für mich‬‬
COPD "chronisch obstruktive Lungenerkrankung"

Definition
- Eine chronische Erkrankung der Atemwege, die mit einer obstruktiven Ventilationsstörung einhergeht
- Chronische Bronchitis : Husten und Auswurf bestehen mindestens 3 Monate in 2
aufeinanderfolgenden Jahren.

Ätiologie :
- Rauchen , Luftverschmutzung
- Exposition gegenüber Stäuben ( im Steinkohlenbergbau , Getreidestäube ).
- Alpha-1-Antitrypsin-Mangel.

Symptome
- Chronischer Husten (Husten ist eine Folge von chronische entzündungsprozessen in den Brochien)
- Auswurf
- Dyspnoe, vor allem bei Belastung
- Engegefühl in der Brust
- Blaue Lippen oder Finger sind Anzeichen einer Zyanose ( Verminderte Sauerstoffsättigung)

Diagnose
- Diagnosestellung nach klinischem Bild (z.B. "Raucherhusten")
- Untersuchung des Sputums
- Blutbild: erhöhte Leukozyten & Polyglobulie
- Röntgenthorax: Emphysem sichtbar & Ödeme sichtbar
- Blutgasanalyse (BGA) : zur Erfassung einer respiratorischen Insuffizienz
- Hypoxämie ( PaO2 weniger als 72 mmHg ).
- Hyperkapnie ( PaCO2 mehr als 45 mmHg ).
- Spirometrie :
- Verminderte Vitalkapazität
- Erhöhtes Residualvolumen.
- Fall es auch Ödem gäbe : EKG : Rechtsherzhypertrophie.

Differentialdiagnosen
- Asthma bronchiale
- Zystische Fibrose
- Bronchiektasen
- TB

Therapie
- Rauchen Aufhören
- Medikamentöse Therapie:
- Inhalative Glukokortikoide
- Beta-2-Sympathomimetika: Salbutamol
- Schleimlösende Medikamente (Expektorantien/Mukolytika)
- Operative Therapie:
- Lungenvolumenreduktion
- Lungentransplantation

 DD Pneumonie und COPD


-Pneumonie: Akute Bronchitis & Pleuraerguss
- COPD: Bronchialkarzinom & Herzinsuffizienz
Hyperthyreose

Definition :
Eine Überfunktion der Schilddrüse

Ätiologie
- Die Ätiologie ist unbekannt
- Die häufigsten Ursachen einer Hyperthyreose sind eine Schilddrüsenautonomie und ein Morbus
Basedow

Symptom

- Nervosität /Unruhe /Lichtscheu / Schlafstörung


- Tachykardie (Arrhythmien, z. B. Vorhofflimmern und Sinustachykardien)
- Arterielle Hypertonie, hohe RR-Amplitude
- Erbrechen / Diarrhoe "Durchfälle " / Dehydratation
- Gewichtsverlust mit großem Appetit
- Tränenträufeln
- Hyperaktivität
- Wärmeintoleranz mit erhöhter Schweißneigung
- Nassen handflächen
- Menstruationsstörungen
- Alopezie (Haarausfall)

 Morbus Basedow : Es läßt sich drei Teile einteilen ; Struma, Exophthalmus und Tachykardie.
 Klassischen Trias für Morbus Basedow: Exophthalmus & Struma & Tachykardie
 Prätibiales Myxödem tritt selten auf , ist jedoch pathognomonisch
 Struma = kropf = Schilddrüsenvergrößerung

Diagnostik
1. Anamnese und körperliche Untersuchung mit fokus auf schilddrüse: Messung der Vitalzeichen;
Körpertemperatur, Herzfrequenz ( HF )
2. Schilddrüsenfunktionsdiagnostik : TSH, T3 und T4.
- TSH erniedrigt
- T4 & T3 erhöht
- TRAK erhöht (spezifisch für Morbus Basedow)
- Hyperglykämie , Hyperkalzämie
- Thrombozytopenie
- alkalische Phosphatase: kann erhöht sein
3. Sonografie der Schilddrüse: um nach Vergrößerung der Schilddrüse oder Knoten zu suchen und zum
Ausschluss von Knotenstruma ,Wir können ansehen:
- Vergrößerte Schilddrüse
- Vermehrte vaskularisation ‫زيادة األوعية الدموية‬
- Echoarme Areale (diffus, lokalisiert)
4. Röntgen-Thorax: retrosternale Struma
5. EKG: Arrhythmien (Sinustachykardie, Vorhofflimmern)

Komplikationen:
Blutungen, Infektion, Verletzungen des N. recurrens, Hypoparathyreoidismus ( durch Entfernung der
nebenschilddrüsen)

D.D
1. Ösophaguskarzinom
2. Ösophagitis
3. Herzrhythmusstörung
4. Morbus Hodgkin
5. Tb

Therapie
1. Thyreostatische Therapie :Carbimazol , Thiamazol 80 mg/d: für ein Jahr.
2. ß-blocker (Propranolol)
3. Glukokortikoiden (z. B. Prednisolon 1 mg/kg KG )
4. Radiojodtherapie : bei Rezidivhyperthyreose.
5. Schilddrüsenoperation
6. Subtotale Schilddrüsenresektion: falls Radiojodtherapie vom Patienten nicht gewünscht oder nicht
möglich

 welche typ von Ödem bei Hyperthyreose?


Hypothyreose :generalisierte Myxödem: an Augenlidern, Händen, Füßen, Lippen zunge
Hyperthyreose: lokalisiertes Ödem M. Basedow:prätibial, meist bilateral

 Thyreotoxische Krise: Akute lebensbedrohliche exazerbation einer Hyperthyreose


- Tachykardie: >150/min
- Hyperthermie: >38
- Gastrointestinale Symptome: nausea, emesis, Diarrhö
- Neurologische Symptome: Tremor, Unruhe, agitiertheit
- Exsikkose, Dehydration
- Delirium,stupor, Koma

 Wenn die Werte von TSH, fT3, fT4 alle zu hoch sind, sollen wir an Zentrale Hyperthyreose mit Hypophyse
Adenom Funktionsstörung denken

 Kalte Knoten: Malignomsuspekt


Heiße Knoten: Autonomie
Hypothyreose

Definition
Eine Unterfunktion der Schilddrüse.

Ätiologie:
1. Hashimoto-Thyreoiditis (Autoimmunthyreopathie/ Autoimmunerkrankung)
2. Iatrogene Hypothyreose:z. B. nach Einwirkung ionisierender Strahlen , Medikamente (Thyreostatika,
Lithium , Interferon-alpha )
3. kongenitale (angeborene) Hypothyreose
4. Sekundäre Hypothyreose : Fehlende Thyreotrope Stimulation
„“TSH wäre dann nicht messbar oder vermindert „“
5. Nach Operationen oder Radiojodtherapien.

Symptom
1. Adynamie „Ermüdbarkeit“
2. Haarausfall
3. Trockene Haut
4. Kälteintoleranz
5. Raue Stimme
6. Ödembildung = Myxödem
7. Obstipation
8. Ungewollte Gewichtszunahme = ( Gewichtszunahme trotz schlechtem Appetit )
9. Bradykardie
10. Hyporeflexie

Diagnostik
1. Anamnese & Körperliche Untersuchung
2. Eine Erhöhung des basalen TSH & Eine Erniedrigung T4 ,T3
3. Bestimmung der Thyreoglobulin – ( TAK ) und ( Anti-Peroxidase ) Antikörper…. Bei Hashimotos
4. Schilddrüsensonografie
5. Bestimmung des Nüchternblutzuckers/ oder oraler Glukosetoleranztest
6. Bestimmung von HDL und LDL-Cholesterin

Welche Befunde erwarten

1 T3/ T4 bei manifester Hypothyreose vermindert


bei latenter Hypothyreose normal
2 TAK erhöht bei Hashimoto-Thyreoiditis
3 Schilddrüsensonografie: kleine echoarme Schilddrüse bei Hashimoto-Thyreoiditis
4 Bestimmung des Nüchternblutzuckers wiederholen
5 Bestimmung von HDL- und LDL-Cholesterin

Therapie
Lebenslange Levothyroxin (die Therapie der Wahl) 25-200 mg/Tag

 welche typ von Ödem bei Hypothyreose ?


Hypothyreose :generalisierte : an Augenlidern, Händen, Füßen, Lippen zunge
Hyperthyreose: lokalisiertes Ödem M. Basedow:prätibial, meist bilateral

 Körperliche Untersuchung ? Hypothyreose


Ermüdbarkeit, Kälteintoleranz, Gewichtszunahme, Obstipation
kühle trockene Haut
Brüchiges, trockene Haare
Myxödem: Augenlider, Händen, Füßen, Lippen,zunge
Hypohidrose
Bradykardie
Hyporeflexie

 Welche noch Autoimmunerkrankungen wissen Sie?


DM 1, Chronische Entzündliche Darmerkrankungen , rheumatische Arthritis.
Diabetes Mellitus

- Es ist eine Erkrankung, die durch Insulinmangel oder Insulinresistenz entsteht.


- Klassifikation:
- Primär insulinabhängiger Diabetes mellitus (Typ-1-Diabetes) 10%
- Nicht primär insulinabhängiger Diabetes mellitus (Typ-2-Diabetes) 90%

Der Typ-1
- Diabetes beruht auf einem Mangel an Insulin infolge einer Zerstörung der insulinproduzierenden
Betazellen in den Langerhansschen Inseln des Pankreas (Bauchspeicheldrüse).
- Am höchsten ist die Neuerkrankungsrate bei Kindern zwischen 11 und 13 Jahren. Deshalb wurde der Typ
1 Diabetes früher auch als jugendlicher oder juveniler Diabetes bezeichnet.
- Die Ursache :
- Erblicher Faktoren
- Eine Fehlsteuerung des Immunsystem
- Therapie
- Basistherapie :
- Ernährungsumstellung
- Körperliche Beanspruchung
- Medikamentöse Therapie :
- Konventionelle Insulintherapie (CT)
- Intensivierte konventionelle Insulintherapie (ICT)
- Kontinuierliche subkutane Insulin-Infusion (CSII, Insulinpumpe)

Typ-2-Diabetes
- Der Typ-2-Diabetes beruht in erster Linie auf einem verminderten Ansprechen der Körperzellen auf
Insulin.
- Eine zweite notwendige Voraussetzung ist eine Funktionseinschränkung der Betazellen.
- Der Diabetes mellitus Typ 2 macht sich meist nach dem 40. Lebensjahr erstmals bemerkbar und wurde
deshalb früher auch als Altersdiabetes oder Alterszucker bezeichnet.
- Risikofaktoren für DM typ II:
- Bewegungsmangel
- Übergewicht & Fettreiche Ernährung
- Positive Familienanamnese
- Therapie
- Basistherapie :
- Lifestyle-Änderung mit dem Ziel der Gewichtsreduktion.
- Körperliche Bewegung-Sport treiben
- Süßes Essen Vermeidung

- Medikamentöse Therapie :
- Orale Antidiabetika (OAD)
- Konventionelle Insulintherapie (CT) (auch kombiniert mit OAD)
- Intensivierte Insulintherapie
- Intensivierte konventionelle Insulintherapie (ICT)
- Insulinpumpentherapie
 bei Diagnosestellung des Diabetes mellitus Typ 2 empfehlen die Einleitung einer Therapie mit Metformin
Symptome

- Müdigkeit & Kraftlosigkeit


- Gewichtsverlust
- Durst, Polydipsie
- Polyurie & Glucosurie
- Sehstörungen
- Dermatitis & Wundheilungsstörungen

 Unbehandelt kann die Hyperglykämie zum diabetischen Koma führen.

Diagnostik

- Bestimmung des Blutzuckerwerts (Nüchternblutzucker, postprandialer Blutzucker)


- Bestimmung des Urinzuckers
- Oraler Glukosetoleranztest (OGTT)
- Bestimmung des C-Peptids ? Bestimmung des HbA1c-Werts

Differenzialdiagnose:
- Diabetes Insipidus
- Hyperthyreose
- Hyperparathyreoidismus (Hyperkalzämie)

Komplikationen
- Diabetische Retinopathie
- Diabetische Nephropathie
- Diabetische Fußsyndrom
Hypoglykämie

Definition
Eine Absenkung der Blutglukose-Konzentration unter den physiologischen Normwert von 60 mg/dl oder 3,3
mmol/l.

Ätiologie & Ursachen :

1. Primäre Hypoglykämie :
- Medikamente :Insulin ,Sulfonylharnstoffe, Pentamidin
- Insulinom.
- Mangelernährung nach Insulin-Applikation
- Anorexia Nervosa

2. Sekundäre Hypoglykämie :
- Hyperinsulinämie im Frühstadium eines DM Typ 2.
- Glykogenspeicherkrankheit.
- Schwere Lebererkrankung.
- Terminale Niereninsuffizienz
- Hypophyseninsuffizienz
- Nebenniereninsuffizienz
- Hypothyreose

3. Reaktive Hypoglykämie :
- Postgastrektomiesyndrom.
- Fruktose- oder Galaktoseintoleranz.

Klinik :
- Tremor / Zittern
- Schweißausbruch / Schwitzen
- Palpitationen (Herzklopfen)/Tachykardien (Herzrasen)
- Sprachstörungen (Aphasie)
- Sehstörung.(verschwommenes Sehen, Doppelbilder)
- Blässe / Somnolenz.
- Schwindel /Bewusstlosigkeit / Koma.

Diagnose :
- Blutzuckerwert.
- Hungerversuch
- Oraler Glukosetoleranztest

Therapie
- Blutzucker liegt bei weniger als 80 mg/dl: Essen ohne Spritz-Ess-Abstand
- Blutzucker liegt bei weniger als 60 mg/dl: 1 BE Traubenzucker, nach 30 min. Blutzuckermessung
- Schwere Hypoglykämie: Glukose i.v., Glukagon s.c. oder i.m., engmaschige Blutzuckerkontrolle.

 Unabhängig vom Blutzuckerwert muss der Bewusstseinszustand des Patienten beachtet werden. So ist bei
eingetrübten Patienten von einer oralen Glukosegabe abzusehen, da die Gefahr der Aspiration besteht.
Polyneuropathie

Definition:
Oberbegriff für bestimmte Erkrankungen des peripheren Nervensystems.

Ätiologie:
1. DM
2. Toxine : Alkohol, Medikamente ( Chemo- ).
3. Idiopathische Polyneuropathie.
4. Autoimmunologische Erkrankungen .
5. Vit-B12-Mangel
6. Vaskulitis.

Klinik:

1. Sensibilitätsausfälle und Missempfindungen:(strumpf- oder handschuhförmig) und schmerzhaft


2. Parästhesien: Patienten beschreiben Kribbeln und "Ameisenlaufen", vornehmlich an den Fußsohlen.
3. Störung des Vibrationsempfindens (Pallästhesie).
4. Orthostatische Dysregulation und Störungen der Blasenkontrolle
5. Sensibilitätsstörung
6. Burning-Feet-Syndrom mit nächtlicher Beschwerdeprogredienz
7. Anhidrose, Ödeme, Ulzera
8. Impotenz, Gastroparese, postprandiale Diarrhöen, Ruhetachykardie • Sensibilitätsstörung
9. Burning-Feet-Syndrom mit nächtlicher Beschwerdeprogredienz
10. Anhidrose, Ödeme, Ulzera
11. Impotenz, Gastroparese, postprandiale Diarrhöen, Ruhetachykardie
12. Wadenkrämpfe

Diagnostik:
1. Anamnese
2. Inspektion: warme Haut.‫ الفرق بينها وبين‬pavk
3. Reflexprüfung des Patellasehnen- und Achillessehnenreflex.
4. Kalt-Warm-Unterscheidung:
5. Sensibilitätsprüfung mit dem Monofilament
6. Untersuchung des Vibrationsempfindens
7. Labor: HbA1c-Wert, die Nieren- und Leberwerte, bei Verdacht auf Alkoholmissbrauch. Hinweise auf
einenVitamin-B12-Mangel (Erythrozytengröße)

DDx. :
1. Bandscheibenvorfall
2. Tabes dorsalis.

Therapie:
1. bakterielle Infektion: Behandlung mit Antibiotika, zum Beispiel bei der Borreliose
2. Alkoholismus: Alkoholverzicht, zusätzlich Vitamin-B1-Verabreichung
3. Diabetes mellitus: Optimierung des Blutzuckerspiegel
4. symptomatische Therapie der Beschwerden.
apoplex ( Schlaganfall )
• Durchblutungsstörung im Gehirn, die zu einem regionalen Mangel an Sauerstoff und damit zu einem
Absterben von Gehirngewebe führt.
• Transitorisch-Ischämische Attacke (TIA) , wenn sich die Symptomatik innerhalb von 24h wieder zurückbildet.
Ätiologie :
1. Hirninfarkt ( 80-85 % d.F ) : Mangeldurchblutung aufgrund von Gefäßverschlüssen.
2. Hirnblutung ( 10-15% ) : Hypertonie oder Arteriosklerose.

Klinik :
1. TIA : Transitorische Ischämische Attacke
 Die Symptomatik innerhalb von 24 Stunden.
 Flüchtige zerebrale oder retinale Dysfunktion mit einer Symptomdauer von meist unter 1 h +
keinen Infakrtnachweis.

2. Schwerwiegende Minderdurchblutung :
 Halbseitenlähmung ( Hemiparese ).
 Sprachstörung ( motorische Aphasie ).
 Eingeschränktes Sprachverständnis ( sensorische Aphasie ).
 Sehstörungen
 Gleichgewichtsstörungen, Schwindel , Bewusstlosigkeit, Starker Kopfschmerz.
 Übelkeit und Erbrechen.
 Amnesie
 Schluckstörung ( Dysphagie )

Diagnostik :
1. Konventionelle CT „ ohne kontrast „
** CT-Angiographie: zur Darstellung von Gefäßen.

2.MRT :
 Zuverlässiger als CT.
 Als Vorteil kann MRT viel besser kleine Infarkte ( Lakunen ) , ältere Infarkte oder zerebrale
Mikroangiopathien darstellen.
 Als Nachteil :längere Dauer.
 Warum mache ich zuerst CCT nicht MRT ?
 Erster Schritt im Apoplex ist die hämorrhagische Infarkt auszuschließen, und nicht die Diagnose zu
bestätigen. cCT ist schneller dafür
 das ist ein unfall und MRT ist teurer ,dauert länger

3. Angiografie ( DAS ).
4. Duplexsonographie :
5. Echokardiografie : zum Ausschluss der kardiogenen Embolie.
6. EKG : Vorhofflimmern ausschließen .

Risikofaktoren :

1- Hypertonie (Bluthochdruck) 6- Gerinnungsstörungen


2- Rauchen 7- Hohes Alter
3- Übergewicht und Bewegungsmangel
4- Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
5- Vorhofflimmern (Herzrhythmusstörung)
Therapie :

1. FAST- regel

 Face (Gesicht): Die Person auffordern, z. B. breit zu lächeln oder die Zähne zu zeigen,da
eine gelähmte Gesichtshälfte ein Symptom eines Schlaganfalls sein kann. .
 Arms (Arme): Die Person wird aufgefordert, beide Arme mit nach oben geöffneten Handflächen
nach vorne zu strecken.
Bei einer Lähmung kann ein Arm nicht in die verlangte Position gebracht .
 Speech (Sprache): Man achtet auf die Aussprache der Person. Sie kann undeutlich sein.
 Time (Zeit): Besteht der Verdacht eines Schlaganfalls, muss die betroffene Person so schnell wie
möglich mit dem Rettungsdienst in eine geeignete Klinik transportiert werden

2. Basismaßnahmen :

 Stabilisierung der Vitalfunktionen( RR, Puls, Sauerstoffsättigung, Blutzucker, Körpertemperatur ,


Elektrolyte ).
 Oberkörperhochlagerung .
 Krampfanfall-Therapie .
 Rasche CT / MRT .

3. Thrombolyse-Therapie „Streptokinase „ ( innerhalb 4,5 Stunden ) .


4. Catheter-Intervention .
5. Hemikraniektomie : ein Teil des Schädeldaches kann entfernt werden, um den Hirndruck bei großer
Blutung zu entlasten.

Prävention
1- Körperliche Aktivität.
2- Ausgewogene Ernährung .
3- ausreichende Flüssigkeit
4- Kontrolle des Körpergewichts

1. was findet man bei Untersuchung in diesem Fall?


Nackensteifigkeit( Meningismus)
Brudzinski : der Kopf wird in Nacken gebeugt , dies führt zu beugen das Knie aufgrung der Schmerz
Kernig: das Bein wird in Hüftgelenk gebeugt , dies führt zu beugen das Knie aufgrund der Schmerz

2. Unterschied zwischen Apoplex und TIA ‫مهم‬


Apoplex: Durchblutungsstörung im Gehirn , dies zu einem regionalen Mangel an CO2 und Glukose führt
und damit zu einem Absterben von Gehirngewebe

TIA : Durchblutungsstörung im Gehirn. Der Patient soll innerhalb von 1 h wieder komplett
Symptomfrei sein.
3. Entzündungsparameter sind sie wichtig ? ja weil ein DD Meningitis

3. DDX: Apoplex, TIA, Migräne


Migräne

Definition:
- Es ist meist einseitig lokalisierten Kopfschmerz.
- Frauen sind etwa dreifach häufiger betroffen als Männer.
- Migräne hat eine Komorbidität mit Depressionen.

Ätiologie
- Das ist nicht vollständig geklärt.
- Familiäre Disposition / Stress
- Klimaeinflüsse: Wetterwechsel, Kälte / wetter
- Lebensmittel : Alkohol, Nikotin, Käse, schokolade
- Veränderungen des Schlaf-Wach-Rhythmus, Zeitverschiebung , Schlafmangel
- Nach einer anstrengenden, stressigen Zeit
- Bei Frauen zusätzlich : Menstruation (Monatsblutung) & Hormoneinnahme (Kontrazeptiva)

Klinik:

• Migräne tritt in Form von Attacken auf. Die Attacken dauert zwischen 4 Stunden und drei Tagen.
• Wenn die Attacke über 3 Tagen dauert, dann wird es als Status migraenosus bezeichnet

1. Prodromalstadium (als Warnzeichen)


- Stunden bis 2 Tage vor der Migräneattacke - Schwierigkeiten beim Schreiben und Lesen
- Stimmungsveränderung - Heißhunger oder Appetitlosigkeit
- Vermehrtes Gähnen - Polyurie & Polydipsie
- Lokalisation (meisten seinseitig) - Pulsierender Charakter
- Mittlere bis starke Intensität - Verstärkung durch körperliche Tätigkeiten

2. Aura: 3. Kopfschmerzen
- (5-60 Minuten) - Dauer : 4–72 Stunden
- Sehnerv Beteiligung: Gesichtsfeldausfälle, - Verlauf : Langsam zunehmender Schmerz
Lichtblitze (Photopsien), Paresen, - Charakter : Pulsierend, bohrend, hämmernd
Sensibilitätsstörungen (Parästhesien),
Schwindel, Aphasie

4. Begleitphänomene
- Phonophobie & Photophobie - Leichtes Augentränen
- Appetitlosigkeit - Übelkeit & Erbrechen
- Verstärkung durchkörperlicheTätigkeiten - Kein Fieber (( Es ist Sehr Wichtig ))

Risikofaktoren: 1. Positive Familienanamnese 2.Weibliches geschlecht 3.Alter (Jugend und


Erwachsenenalter)

Diagnostik
- Anamnese und körperliche Untersuchung: Um die Meningitis auszuschließen.
- mind. fünf Attacken / Dauer (ca. 4–72 Stunden) / Mind. zwei der folgenden Kriterien : Lokalisation
(meisten seinseitig) .Pulsierender Charakter .Mittlere bis starke Intensität. Verstärkung durch
körperliche Tätigkeiten/ mind. einem der folgenden Begleitsymptome : Übelkeit und/oder
Erbrechen.Photophobie und Phonophobie
- MRT und CT des Schädels: Um die Gehirntumor und Schlaganfall auszuschließen.
Indikation : - Erstmaliges Auftreten einer Migräne bei Patienten >40 Jahre
- Sehr häufige Aurasymptomatik
- Veränderung des Kopfschmerzcharakters
- Bisher effektive Therapie nicht mehr wirksam

Therapie

1. Bettruhe & Bleiben Sie im dunklen Zimmer .


2. Bei leichten Attacken: - Antiemetikum (Gegen Übelkeit und Erbrechen): Metoclopramid oder
Domperidon
- Paracetamol, Ibuprofen (Gegen Schmerzen)
3. Bei schweren Attacken: - Triptane
- Cortison 250 mg I.V. (nur in speziellen Situationen, z.B. bei einem Status
migraenosus)
Migräne Tipps: 1. Stressreduktion 2. Im dunklen Zimmer bleiben 3. Lärm ,schokolade und käse
vermeiden.

Differenzialdiagnose

1. Sinusitis (Nasennebenhöhlenentzündung) 2. Meningitis 3. Cluster kopfschmerzen


4. Apoplex ( Schlaganfall) 5. Gehirntumor 6. Spannungskopfschmerzen

Bemerkungen

1. Migräne mit Sehstörungen (Migräne mit Aura)= Klassische Migräne


2. Migräne ohne Sehstörungen (Migräne ohne Aura) = Gewöhnliche Migräne

Triptane ( Sumatriptan, Almotriptan )

a) Nebenwirkungen

 Blutdruckanstieg(häufig),
 Parästhesien und Kältegefühl der Extremitäten
 Kopfschmerzen bei zu häufiger Anwendung (max. 10×/Monat)

b) Kontraindikationen

a) Überempfindlichkeit
b) Koronare Herzkrankheit, Myokardinfarkt in der Anamnese, Prinzmetal-Angina,
c) pAVK
d) Ischämische Schlaganfälle, TIA
e) ArterielleHypertonie
f) Schwere Leber insuffizienz
Epilepsie

Definition:
Eine wiederkehrende vorübergehende plötzlich auftretende Störung des zentralen Nervensystems.
• Der Anfall dauert meist nicht länger als 2 Minuten.
• Unter „Epilepsie“ unterscheidet man:
1. Fokale Epilepsie ( ohne Bewusstseinsstörung)
2. Generalisierte Epilepsie ( mit Bewusstseinsstörung )

Ätiologie:

1. Ursachen symptomatischer Epilepsien:


• perinatale Hirnschädigung ( Sauerstoffmangel bei der Geburt ).
• Fehlbildungen des Hirngewebes .
• zerebrale Gefäßmissbildungen.
• Hirntumoren
• Schädelhirntrauma bei Unfällen
 Infektion des Gehirns (Enzephalitis) :wie z.B Herpesviren oder Meningokokken

2. Ursachen von Gelegenheitsanfällen:


• Fieber (Fieberkrämpfe bei Kindern)
• massiver Schlafentzug
• exzessive körperliche Anstrengung
• Flackerlicht mit Stroboskopeffekt, z. B. in Diskotheken
• Hypoglykämie
• Rauschdrogen, z. B.:

- Alkoholvergiftung - Kokain
- (beginnender) Alkoholentzug - Amphetamin

Klinik:
1. Fokale Anfälle:
 einfache fokale Anfälle (das Bewusstsein ist erhalten)
 komplexe fokale Anfälle (mit Bewusstseinsstörung)
 fokale Anfälle mit Entwicklung zu sekundär generalisierten Anfällen

2. Generalisierte Anfälle:
 Absencen
 myoklonische
 klonische Anfälle
 tonische Anfälle
 tonisch-klonische Anfälle
 atonische (astatische) Anfälle

Grand-Mal Anfall: (3 Phasen )
• 1. Tonische Phase: ( Initialschrei, Zyanose und Inkontinenz )
• 2. Klonische Phase: ( zusätzlich schäumenden Speichel, flittern die Augenlieder )
• 3. Postkonvulsive Phase ( Erschlaffung der Extremitäten & des
Rumpfes, fehlende Ansprechbarkeit des Gehirns.

Petit-Mal ( Absence Anfälle )


• 1. Kurz Bewusstsein Pausen
• 2. Nicht länger als 30 Sekunden

Status Epilepticus
• 1. Wenn die Anfälle kurz hintereinander als Serie erfolgen
• 2. Der Betroffene könnte sich nicht dazwischen wieder vollständig erholen.
• 3. Das kann irreversible Schädigungen des Gehirns verursachen.
Komplikationen:
1. Verletzungen: Wirbelbrüche, Platzwunden
2. Herzstillstand
3. Atemstörung

Diagnostik:
1. Anamnese.
2. Körperliche Untersuchung des Nerv. Systems ( Kraft, Gefühl , Reflexen , Gleichgewicht ).
3. Labor: Glukose ,Kalzium , Phosphat , Na. , Nierenfunktion , Leberenzyme , Blutgerinnung ).
4. EEG : Elektro-Encephalo-graphie :zur Beurteilung der elektrische Aktivität des Gehirns.
5. CT / MRT : MRT ausschluss von strukturelle Ursache

DDx.:
1. Epileptische Anfälle
2. Synkope
3. Transitorisch-ischämische-Attacke
4. Migräne

Therapie:

Akute Behandlung :
1. Schützen der Atemwege und vor Kopfverletzung
2. Überwachung der Atmung
3. Benzodiazepin ( Diazepam )
Dauerbehandlung:
1. Epilepsie mit fokalen Anfällen: Carbamazepin
2. Epilepsie mit generalisierten Anfällen: Valproinsäure
3. Ethosuximid (für Kinder).

 Welche Art von Epilepsie gibt es ? und wie kann man unterscheiden?
- Einfach (ohne Bewusstseinsstörung)
- Komplex (mit Bewusstseinsstörung)
- Partielle
Tiefe Venenthrombose/ TVT

Definition
• Darunter versteht man einen thrombotischen Verschluss der tiefen Venen.
• Sie tritt in über 90% der Fälle im Bereich Beinvenen auf.

Ätiologie
1. Längere Immobilisationen( längere Reise oder postoperativ )
2. Nikotinabusus
3. Schwangerschaft und Einnahme von Ovulationshemmern.(Kontrazeptive Pillen)
4. Adipositas
5. Polyglobulie
6. Gerinnungsstörungen ( Prtoein-S, Prtein-C-Mangel )
7. Varikosis

Klinik & Symptome


* Spannungsgefühl oder ziehende Schmerzen in Füß, Wade oder Kniekehle, die sich bei Hochlagerung lindern.
* Schwellung einer Extremität (Ödem) sowie dumpfe, ziehende Schmerzen in Füße, Wade & Kniekehle, die
sich bei Hochlagerung lindern; begleitet auch von wärmer Haut (Überwärmung des betroffenes Beins ).
1-akute auftretende Schwellung einer Extremität
2-dumpfe ziehende Schmerzen
3-Verfärbung der Haut (Glanzhaut mit zyanotischer Verfärbung. )
4-überwärmung des betroffenen Beins

Diagnostik :
1. Anamnese : wir fragen nach Spannungsgefühl, Schmerzen, Überwärmung und Umfangsvermehrung mit
peripherer Zyanose des Beines.
2. Körperliche Untersuchung : hier überprüfen wir die klinischen Zeichen einer Beinvenenthrombose:
- Payr-Zeichen: Fußsohle Druckschmerz..
- Meyer-Zeichen: Wadenkompressionsschmerz
- Homan-Zeichen: Schmerz der Wade bei Dorsalflexion des Fußes eines gestreckten Beins.
Dieses sollte aber unterbleiben, weil es zur Dislokation des bestehenden Thrombus führen
kann.

3. Well-score
- Klinische Zeichen für eine tiefe Beinvenenthrombose
- Andere Diagnosen sind unwahrscheinlich
- Herzfrequenz > 100/min
- Immobilisation (Bettruhe ) > 3 Tage oder Operation vor weniger als 4 Wochen
- Frühere dokumentierte TVT
- Hämoptyse
- Neoplasie
- Aktive Krebserkrankung
- Schmerz entlang der tiefen Venen
- Schwellung des ganzen Beines
- Schwellung Unterschenkel > 3 cm gegenüber der Gegenseite
- Eindruckbares Ödem am symptomatischen Bein
Apparative Diagnostik:
- D-Dimere: normale D-Dimere schließen eine Phlebothrombose aus.
- Kompressionssonografie: Mittel der ersten Wahl.
- Doppler-Sonographie: zur Untersuchung der Strömung in den Venen.

* Virchow-Trias :
1- Blutfluss Verlangsamung (Blutstauung- Stase):
2- Endothel Veränderungen (Schäden an der Gefäßwand):
3- Blutgerinnungsstörung:

Komplikationen:
- Lungenembolie: durch embolische Verschleppung von thrombotischem Material in Lungengefäße.
- Postthrombotisches Syndrom: mit Zerstörung von Klappen
- Rezidiv.

D.D „Differentialdiagnose“

1- pAVK : (periphere arterielle Verschlusskrankheit) kalte Haut, keine Schwellung, Belastungsabhängig, Puls
nicht tastbar
2- akuter arterieller Verschluss
3- Variköses
4- CVI (chronisch-venöse Insuffizienz)
6- Muskelriss und Muskelzerrung
7- Lymphödem: Zehen sind zusätzlich geschwollen.
8- Baker-Zyste (eine Zyste im Bereich der Kniekehle)
9- Erysipel: ist eine Hautinfektion, die zumeist durch Streptococcus Pyogenes verursacht wird.

Therapie :
* Akute Phase: In der Akutphase gibt es 3 Therapieoptionen:
1- Vollhepariniserung 2- Fibrinolyse 3- Thrombektomie
* Operative Behandlung mittels Fogarty Katheter, damit wir die Thrombose entfernen:
1 wenn es keine Besserung bei konservativer Therapie gibt
2 wenn Die Thrombose in Oberschenkel oder Becken besteht.
* Nachbehandlung:
1. Orale Antikoagulantia (Marcumar) 2. Orale Thrombininhipitoren (Rivaroxaban)
* Allgemeinmaßnahmen:
1. Kompressionsstrümpfe 2. Hochlagerung des Betroffenen Beines

 über Operationsrisikos bei Gonartrose mit Fokus TVT ?


TVT ist eine akute komplikation bei operativer Therapie der Gonarthrose wegen Bettlagerigkeit.
 Was ist der unterschied zwischen pAVK und TVT ?
Pavk: TVT
-Blasse Haut, zyanotisch - Zeichen (Tumor, Calor bis violaceo , Rubor, Dolor)
-kalte Haut - Wärme Haut
-kein Puls - Puls normal
Periphere arterielle Verschlusskrankheit " pAVK"

Eine chronische Einengung des Lumens peripherer Arterien.


Am häufigsten sind die Beinarterien betroffen.
Weiblich : Männlich …. 1:4

Ätiologie:
Tab. 35.2 Klinische Stadieneinteilung der pAVK
nach Fontaine und Ratschow.
*die Arteriosklerose.
*Risikofaktoren: Nikotinabusus,Rauchen, arterielle Hypertonie aHT, Symptome
Stadium
Diabetes mellitus und Hyperlipidämie. I Beschwerdefreiheit
* Raynaud Syndrom und Vaskulitis.
II Claudicatio intermittens:
a: schmerzfreie Gehstrecke > 200 m
Symptome b: schmerzfreie Gehstrecke < 200 m

* Im Stadium I ist beschwerdefrei (ohne Symptome). III Ruheschmerz im Liegen

* Im Stadium II treten belastungsabhängige Schmerz und IV nekrotische Veränderungen


Schaufensterkrankheit auf.
Claudication intermitentens : 2a : symptomfrei Gehstrecke > 200 mt
2b: symptomfrei Gehstrecke < 200 mt
* Im Stadium III treten meist nächtliche Ruheschmerzen auf.
* Im Stadium IV treten Nekrosen bzw. Gangrän oder Ulzeration (z. B. der Zehen) auf.
1. Nach einer bestimmten Belastung muss der Patient stehen bleiben ( Schaufensterkrankheit ).
2. Die Schmerzen werden häufig von einem Kälte- und Schwächegefühl begleitet.
3. Die Tieflagerung verbessert die Schmerzen ( Erleichterung ).

Diagnostik

1 Überprüfung der Einstellung des Diabetes mellitus (Bestimmung von HbA1c und Nüchternblutzucker)
2 Bestimmung von Cholesterin, HDL, LDL und Triglyzeriden sowie 24-Stunden-Blutdruckmessung.
3 Messung der Dopler-Verschluss-drücke (an beiden Füßen und Armen in Ruhe und bei Belastung)
4 MR-Angiographie (oder CT-Angiografie)

diagnostisches und therapeutisches Vorgehen bei Pavk


 Körperliche Untersuchung: Blasse Haut, zyanotisch kalte Haut , kein Puls(fehlende periphere pulse) .
tropische Störungen( Gangren, Ulzeration)
 Duplexsonographie: Gefäßstatus
 Angiographie : CT oder MRT

Komplikationen :

1. Schlaganfall.
2. MI.
3. Akute Ischämie.

Therapieverfahren
*Stadium I (nach Fontaine und Ratschow):
- Prophylaxe mit 100 mg Acetylsalicylsäure/d
- Minimierung des Risikoprofils( vermindern Risikofaktoren): Nikotinkarenz, Diabetes- und
Blutdruckeinstellung, Behandlung einer Hyperlipidämie
- regelmäßige Bewegung

*Stadium II:
- strukturiertes Gehtraining
- auf geeignetes Schuhwerk achten,
- regelmäßige Fußpflege
- Revaskularisation ( Katheter-Angioplastie oder Operation „Thrombendarteriektomie“ )

* Was ist der Unterschied zwischen eine TVT und eine pAVK?
Blasses Haut, Sensibilitätstörung, Pulslosigkeit. (keine Überwärmung, blasse Haut und fehlende Pulse. )
Pavk: TVT
-Blasse Haut, zyanotisch - Zeichen (Tumor, Calor bis violaceo , Rubor, Dolor)
-kalte Haut - Wärme Haut
-kein Puls - Puls normal

* Welche arterien werden bei pAVK untersucht ?


a. Arteria Tibialis Posterior
b. Arteria Dorsalis Pedis

* Risikofaktoren der pAVK:


Dyslipidämie, Diabetes Mellitus, Hypertonie, Nikotinabusus, Alter.

* DDx1) Muskuläre Anspannung 2) Bandscheibenvorfall (Diskusprolaps) 3) Cellulite


Halswirbelsäulen-Trauma

Definition:
Weichteilverletzung der Halswirbelsäule "eventuell" ‫احتماال‬evtl. mit neurologischen Ausfällen, Bandläsionen,
Luxationen ‫ خلع‬oder Frakturen

Ätiologie:
1. Pkw… Auffahrunfall
2. Auf den Kopf fallen, durch einen Sprung z.B in flaches Wasser.
3. Degenerative Veränderungen : Spondylose .
4. Muskelverspannung. ‫شد عضلي‬
5. Discusprolaps
6. Facettsyndrom.

Klinik:
1. Nacken- und Hinterkopfschmerzen, die in Rücken oder Schultern ausstrahlen.
2. Die Bewegung der Halswirbelsäule ist schmerzhaft eingeschränkt. ‫مقيدة بشكل مؤلم‬
3. Parästhesien in Armen und Beinen ( nach einiger Zeit verschwinden‫) تالشى‬
4. Übelkeit, Schwindel, und Tinnitus ‫طنين‬.
5. In Grad 3 : kommt es zu starken Schmerzen in der HWS und neurologischen Ausfällen.

*** Einteilung nach Erdmann:

Grad klinisch Beschwerdefreies Intervall ‫فترة‬ Röntgen


‫خالية من الشكاوى‬
1 Distorsion‫ تشويه‬, ‫ التواء‬ohne neurologische >1H Unauffällig ‫غير واضح‬
Ausfälle
2 Gelenkkapselrisse + Muskelzerrungen + < 1H Steilstellung der HWS
retropharyneales Hämatom ‫ خلف البلعوم‬+ ohne
neurologische Defizit
3 Frakturen , Luxationen , Bandscheibenrisse + kein Fehlstellung der HWS
neurologische Defizit

*** Sie müssen darauf achten bei Untersuchung :


 Druckschmerzen im Bereich der gesamten Wirbelsäule : Ausschluss von Kettenfraktur
(Wirbelsäule,Becken, Bein , Fuß )
• Motorische oder sensible Ausfälle ‫ فقدان الحركة او االحساس‬an der Extremität( Rückenmarksverletzung )
 am Thorax und Abdomen : Contusion cordis, Sternumfraktur.
 Druckschmerzen im Bereich des Abdomens: Milzverletzung ‫اصابة الطحال‬. (grey-turner-zeichen / Cullen-
Zeichen )
Diagnostik:
1. Anamnese ( Unfallhergang )
2. Klinik ( Schmerzen und neurologische Symptomatik )
3. Röntgenaufnahme der HWS in 2 Ebenen und einer Dens zielaufnahme.
4. CT oder MRT ( falls Röntgen unklar war ).
5. Sonographie des Abdomens: freie Flüssigkeit im Douglas , im Morrisonpouch ( Raum zwischen Leber und
rechte Niere ‫ )الكلى‬oder im Koller pouch.

Therapie :
Sie ist Abhängig vom Grad der Verletzung :

 Grad 1 und 2 :

1. Kurzzeitige Ruhigstellung
2. Schanz-Krawatte
3. Analgesie ( Diclofenac )
4. Massagen oder Physiotherapie .
5. Muskelrelaxanzien

 Grad 3 :

Operative Stabilisierung ist notwendig


Lumbaler Bandscheibenvorfall( Diskusprolaps )
Definition :
 Ist eine Erkrankung der Wirbelsäule , bei der der Nucleus Pulposus in den Wirbelkanal austritt . Anulus Fibrosus ist ganz oder

teilwiese durchgerisen.

 Die Ursache ist Verschiebung der Bandscheibe zwischen Wirbelkörpern.

 Das kann zu Kompression des Rückenmarks oder Nervenwurzeln führen.

Ätiologie :
1- Falsches Heben 5-Übergewicht
2- Falsches Tragen 6- Wirbelsäulenveränderung
3- Schlechte Sitzhaltung 7- Familiäre Vorbelastung
4- Untrainierte Rückenmuskulatur

Klinik :
1- Rückenschmerzen (Lumbalgie / Lumboischialgie)
2- Lähmung (Parese), eingeschränkte Bewegung
3- Sensibilitätsstörung ( Taubheitsgefühl ), Parästhesien, Kribbeln

HWS (Halswirbelsäule) LWS (Lendenwirbelsäule)


1- Nackensteifigkeit 1-Schwäche des Beins
2-Schwäche des Armes 2-Eingeschränkte Bewegung des Beins
3-Eingeschränkte Bewegung des Arms 3-Hexenschuss(Lumbago)
4-Schmerzen zwischen Schulterblättern 4-Parästhesien(Kribbeln)
5-Parästhesien(Kribbeln) 5- Taubheitsgefühl
6- Taubheitsgefühl

Diagnostik :
1. Anamnese + Untersuchung ( Nachweis segmentaler Ausfälle der Sensibilität , Motorik „Kraft in die Beine“ ,
Gang und Reflexe ).
2. Röntgenaufnahme des HWL, LWS : um die Fraktur auszuschließen.

3. CT der Wirbelsäule : es gibt uns Aufschluss über die knöchernen Strukturen und Wirbelkanal.

4. MRT : zur Lagebestimmung ( Protrusion , porlapse oder Spinalkanalstenose ).


MRT ist Mittel der Whal.
Differentialdiagnose:
- Kreuzschmerz (lumbale)
- Bandscheibenprotrusion.
- Spondylarthrose oder Osteochondrose
- Osteoporose
- Wirbelfraktur.
- Tumor oder Metastasen.

Therapie :
 Konservative Therapie :
90% der Banscheibenvorfälle können konservativ behandelt werden. Häufig klingen die Symptome von
alleine innerhalb von 3 Monaten ab. Die Behandlung besteht aus:

1. Bettruhe , Lagerung im Stufenbett .


2. Analgetika ( Diclofenac )
3. Massagen , Elektrotherapie
4. Physiotherapie

 Operative Therapie : Diskektomie

Indikationen :
1. wenn es keine Besserung beim konservative Therapie gibt
2. wenn deutliche Behinderung ((Parese)) gibt
3. Kauda-Syndrom oder Konus-Syndrom
Herzinsuffizienz
Definition:
Unvermögen des Herzens, den Organismus mit ausreichenden Blut zu versorgen.

Ätiologie: Vermindertes Herzzeitvolumen wegen :


- Herzrhythmusstörung
- Myokardinfarkt
- Anämie
- Arterielle Hypertonie
- Koronare Herzkrankheit.

Klinik:
1. Linksherzinsuffizienz (Links HI ): Belastungsdyspnoe + Lungenödem + Nykturie +Orthopnoe "Luftnot die im Liegen
auftritt und sich im Sitzen verbessert"
2. Rechtsherzinsuffizienz:gestaute Halsvenen + Ödemen + Pleuraerguss + Aszites +Gewichtszunahme wegen der
Ödeme +Bein (Blutstauung) +Hepatosplenomegalie .

Diagnostik:
1. Anamnese: Vorgeschichte (Familien Anamnese, DM, Hypertonie, Nikotinabusus)
2. Körperliche Untersuchung: (Rasselgeräusche, Beinödem)
a. Palpation: auf der suche nach Ödem
b. Auskultation: Rasselgeräusche, Abgeschwächtes atemgeräusch
3. Laboruntersuchung:
a. Herzenzyme: Ausschluss eines Herzinfarkts
b. BNP : um eine herzinsuffizienz zu bestätigen
c. Leber- und Nierenfunktionstest: Ausschluss von Leber-/Nierenversagen oder anderen Leber/Nieren KH
4. Röntgen-Thorax: Beurteilung der Herzgröße + Pleuraerguss
5. EKG: Ausschluss einer Belastungsischämie
6. Echo: Beurteilung der Herzfunktionsstörung z.B:
a) Herzwandaneurysma
b) Herz Wandbewegungsstörung
c) Schlußunfähigkeiten der Mitralklappe
d) Einriss des Herzmuskel
7. Herzkatheter: Um die Herzgefäße zu beurteilen.

D. D
- Spontanpneumothorax. - COPD
- Lungenembolie - KHK
- Koronare Herzkrankheit - Leber – oder Nierenversagen

Therapie
 Änderung des Lebensstils: - Gesunden Cholesterinspiegel halten.
- Kochsalzarme Kost + Flüssigkeitsrestriktion - Blutdruck niedrig halten
- Körperlich Aktiv sein - Normalen Blutzucker halten
- Ein gesundes Gewicht halten  Therapeutische Maßnahmen:
- Diuretika: Thiazide , Lasix
- ACE-Hemmer (Ramipril) - Herzkatheter ggf. Bypass Operation
- ß-Blocker (Metoprolol, Bisoprolol)
- Rauchen aufhören

Koronare Herzkrankheit/ KHK

Definition:
Arteriosklerose der Koronararterien(KA) . Folge der Gefäßstenose

Klassifikation
1- Stabile Angina pectoris: (körperliche Belastung, Kälteexposition, und große Mahlzeiten), und führt regelmäßig
Beschwerden, die in Ruhe reversibel sind und auf Nitrogabe ansprechen.
2- Instabile Angina pectoris:
- Primär instabile Angina pectoris: In Ruhe auftritt / erstmalig auftritt.... Mehr als 10 Minuten anhält
- Sekundär instabile Angina pectoris: fehlendes Ansprechen auf Nitrogabe, oder eine Ruhe-Angina.
Stabil AP Instabil AP (akutes Koronarsyndrom)
• Durch Belastung auftritt • Erstmalig oder in Ruhe auftritt
• dauert <20 Min • dauert >20 Min
• anspricht nach der Eingabe von • Anspricht nicht nach Eingabe von
Antianginös wie Nitrat. Antianginös.

Diagnostik :
1- Ruhe-EKG :
- Bei stabiler AP normal
- zum Ausschluss eines alten MI oder akuten MI oder anderen Herzerkrankungen.

2- Belastung-EKG: Fahrrad oder Laufband-Ergometrie /// nicht in instabile AP oder MI.


Kontraindikation : instabile Angina pectoris, Myokardinfarkt innerhalb der ersten 2 Wochen, Herzinsuffizienz
(NYHA 3 und 4), Herzrhythmusstörungen, schwere Kardiomyopathie .
3- Echo: zum Ausschluss von Herzinsuffizienz, Herzwandaneurysma und zur Beurteilung der ventrikulären
Funktion.
Myokardinfarkt (MI) / Herzinfarkt
Definition:
Die koronare Herzkrankheit ist eine Arteriosklerose.

Ätiologie :
- Arteriosklerose.
- Koronarspasmus
- Koronariitis.
- Embolie.

Risikofaktoren
- Hypercholesterinämie: LDL ist hoch und HDL ist niedrig.
- Arterielle Hypertonie
- Diabetes Mellitus
- Nikotinabusus
- Lebensalter: männlich > 45 Jahre, und weiblich > 55 Jahre.
- positive Familienanamnese.
- weitere Risikofaktoren: Adipositas, körperliche Inaktivität.

Symptome:
- Belastungsabhängige, linksthorakale Schmerzen ,die in den ganzen Thorax sowie den linken Arm
ausstrahlen
- Übelkeit / Erbrechen / Engegefühl
- Schweißausbrüche (kalter Schweiß) .

Diagnostik:

- Anamnese: Vorgeschichte und Schmerzen Kriterien


- Körperliche untersuchung( Auskultation :Herzgeräusche :Murmeln /und Rasselgeräusche) Zyanose, Blässe ,
Herzrasen
- Laboruntersuchung :
a. B.B(blutbild) Als routine Laboruntersuchung
b. Bestimmung Troponin und CK „Kreatinkinase“ werte zum Ausschluss eines akuten Herzinfarkts.
c. Bestimmung Cholesterinwerte

- EKG: ST Erhebung
- Röntgen Thorax :
a. Herzgröße.
b. Lungenstauung.
c. Pleuraerguss.

- Echokardiografie. zur Beurteilung Herzklappen Funktion und Wandbewegung


a. retrosternale Schmerzen + normale Enzyme + normales EKG = Instabile AP
b. retrosternale Schmerzen + abnormale Enzyme + normales EKG = NSTEMI
c. retrosternale Schmerzen + abnormale Enzyme + abnormales EKG = STEMI
- Herzkatheter : mit Stenteinlage ist die Therapie der Wahl
Das erfolgt durch Ballondilatation (perkutane transluminale koronare Angioplastie PTCA)

Differenzialdiagnose:
- Perikarditis : atemabhängige Brustschmerzen/ erhöhte C-reaktives Protein (CRP )
- Lungenembolie : Tachypnoe und Dyspnoe. (D-Dimer, CT-Angiographie)
- Spontanpneumothorax: plötzliche stechende atemabhängige Brustschmerzen. (Röntgen-Thorax)
- Myokardinfarkt
- Aortendissektion
- Gastroösophageale Refluxkrankheit (GERD).

Therapie:

 Ziele sind: die Reduktion der Risikofaktoren, eine Anfallsprophylaxe und die Verbesserung der Symptomatik
und Prognose.
- Sofortmaßnahmen
a. Ruhe : Patient hinsetzen / Oberkörperhochlagerung.
b. Sauerstoffgabe. (2-3 L/M)
c. Nitrate
d. ASS: senkt das Koronarthromboserisiko und die Letalität/ und zur Hemmung des
Thrombozytenaggregation

- Dauertherapie:
a. Gabe von Nitroglycerin zur Verbesserung der myokardialen durchblutung
b. Gabe von Aspirin (150-300 mg) IV sowie Heparin (5000 IE) IV zur Gerinnungshemmung
c. Gabe von Morphin IV zur abnahme der schmerzen
d. Betablocker: (Metoprolol) Senkung des Myokardialen Sauerstoffbedarf
e. Herzkatheter
f. ACE-Hemmer(Ramipril): bei arterieller Hypertonie.

- Herzkatheter : mit Stenteinlage ist die Therapie der Wahl


Das erfolgt entweder durch Ballaondilatation (perkutane transluminale koronare Angioplastie PTCI)

 Was ist unterschiedlich zwischen Angina Pectoris und Herzinfarkt?

Angina pectoris (Herzattacke):

- Es ist Arteriosklerose , Das verursacht Mangeldurchblutung des Herzens .


- Die schmerzen verschwinden nach einige minuten mit Nitroglycerin behandlung.

a. stabil: Es tritt bei Körperlicher Belastung auf ,und laßen sich durch Nytroglyceringabe
b. instabil : ((Es tritt bei Ruhe auf ))

Herzinfarkt:
Es ist ein Verschluss der Herzkranzgefäß ,dann nicht mehr blut fließt. (irreversiblen: nicht umkehrbar)
Gastroösophageale Refluxkrankheit (GERD)

Definition:
Refluxkrankheit ist eine Entzündung des Ösophagus(Speiseröhre ) ausgelöst durch den
pathologischen Reflux von Mageninhalt.

Ätiologie

- Nikotin- und Alkoholabusus

- Essen vor dem Schlafengehen

- Adipositas, Triglyceride, Fettsäuren

- Schwangerschaft

- Hiatushernie

- Verschluss des unteren Ösophagussphinkters

Symptome:
- Sodbrennen (saures Aufstoßen, Brustschmerzen oder retrosternale Schmerzen)
- Verstärkung der Schmerzen postprandial (nach dem Essen), bei Liegen
- Dysphagie oder Mundgeruch.
- Anämie im fortgeschrittenen Stadium wegen der chronischen Blutungen.
- Chronischer Reizhusten: besonders nachts und manchmal Heiserkeit.

Diagnostik:
- 24-Stunden-PH-Messung im Ösophagus.
- Gastroösophagoskopie untersuchen, um das vorliegende Stadium der Krankheit festzustellen.

1. Stadium 0: Refluxbeschwerden, jedoch endoskopisch keine Läsionen / normale Mukosa


2. Stadium I: vereinzelte Schleimhautläsionen, nicht konfluierend
3. Stadium II: streifige, longitudinal konfluierende Läsionen
4. Stadium III: zirkulär konfluierende Läsionen
5. Stadium IV: Komplikationen wie z. B. Barrett-Ösophagus oder Stenosen

- EKG: zum Ausschluss einer KHK.


- Blutabnahme: Blutbild, Entzündungsparameter, Herzenzyme.

Komplikationen:

- Blutung
- Ulzerationen und peptische Strikturen.
- Aspiration: Aspirationspneumonie oder chronische Bronchitis.
- Laryngitis mit Heiserkeit.
- Stenose und Striktur des Ösophagus
- Barrett-Syndrom (Präkanzerose):ist eine chronisch-entzündliche Veränderung des distalen Ösophagus, die als
Komplikation der Refluxkrankheit auftritt.

Dieser Fall gilt als Präkanzerose für Adenokarzinom

Differenzialdiagnose:
- Soorösophagitis ( Candidiasis ) / Ösophagitis
- Diffuser Ösophagusspasmus.
- KHK.
- Achalasie.
- Tumor.

Therapie:
* Allgemein:
- mehrere kleine Mahlzeiten mit ausreichendem Abstand zur Nachtruhe.
- Schlafen mit erhöhtem Oberkörper.
- Gewichtsreduktion.
- Meidung von Noxen: Nikotin, Alkohol, Kaffee.

* Medikamentös:
- Goldstandard: Gabe von Protonenpumpeninhibitoren (PPI ) : (Omeprazol, Pantoprazol) haben
90% Heilungsrate.
- H2-Rezeptor-Antagonisten: (Ranitidin)
- Antazida: (Natriumbikarbonat)

* Operativ:
- Indikationen:
1. Therapieresistenz unter PPI,und unverträglichkeit von Medikamenten
2. rezidivierende Aspiration
3. fortgeschrittenes Stadium.

- Operative Therapieverfahren(Fundoplikatio nach Nissen .


Ulcus
Definition:

- Ein Schleimhautdefekt im Magen oder Zwölffingerdarm, der die Muscularis mucosae durchbricht.
- Magengeschwür (Ulcus ventriculi) lokalisiert meist an der kleinen Kurvatur/Antrum.
- Männer sind häufiger betroffen als Frauen
- Zwölffingerdarmgeschwür (Ulcus duodeni) lokalisiert meist am Bulbus duodeni(v.a. ist die Hinterwand
betroffen).

Ätiologie :

- Helicobacter pylori: 90% der Patienten mit einem Ulcus duodeni / 70% der Patinten mit einem Ulcus ventriculi
- Rauchen, Kaffee, Alkohol, Stress
- Medikamente: NSAR (nichtsteroidale Antirheumatika), ASS, Zytostatika, Salicylate, Kortikoide
- Trauma: Stressulkus bei Polytrauma, Verbrennungen.
- Erkrankungen: Chronische Gastritis, Hiatushernie, Leberzirrhose, Zollinger-Ellison-Syndrom, M. Cushing,
Hyperparathyreoidismus(Kalzium und Parathormon im Serum sind erhöht ), rheumatoide Arthritis, chronische
Niereninsuffizienz
- Zollinger-Ellison-Syndrom ist eine Erkrankung infolge der Hypersekretion von Gastrin in Blut wegen
Vorhandensein eines tumors (Gastrinom ) in Pankreas oder Duodenum.

Klinik :

- Nahrungsabhängige Oberbauchschmerzen (epigastrisch): postprandiale Schmerzbesserung spricht eher für


Ulcus duodeni. Ulcus ventriculi ist umgekehrt.
Das Ulcus ventriculi führt zu gelegentlich zu nächtlichen Schmerzen.
- Appetitlosigkeit und Gewichtsverlust
- Hämatemesis (Bluterbrechen )
- Meläna (Teerstuhl )
- Anämie / Hypovolämischer Schock (Tachykardie und Blutdruckabfall)
- Perforation ( Durchbruch in die Bauchhöhle )
- Das Risiko des Magenkrebs ist signifikant erhöht.

Diagnostik :

1- Anamnese & Körperliche Untersuchung und Messung der Vitalzeichen.


2- Laboruntersuchung:
- B.B:(( CRP – BSG - HB ))
- Urease-Schnelltest : Um die Helicobacter pylori zu bestätigen
- Lipase- Amylase : Um die Pankreatitis auszuschließen

3-Röntgenaufnahme : Um Magenperforation auszuschließen (Wir bemerken freie luft unterhalb des


Zwerchfells)
4-Abdomensonografie: Um die Cholezystitis auszuschließen

5-Endoskopie: Ösophago-Gastro-Duodenoskopie (ÖGD):


- Um die Ulkus zu bestätigen und zum Blutstillung (haemostasis), wenn es Blutung gibt.
- Um die Biopsien zu entnehme damit wir Helicobacter pylori bestätigen.
- Um der Magenkarzinom auszuschließen
6-EKG: um Myokardinfarkt auszuschließen.

Komplikationen

- Verletzungen der Schleimhaut


- Blutungen nach Biopsieentnahme
- Perforation von Speiseröhre, Magen, Duodenum
- Penetration in andere Organe

Differentialdiagnose:

- Ösophagusvarizen
- Myokardiale Infarkt
- Pankreatitis
- Cholezystitis

Therapie :

- Allgemeine Maßnahmen : Nikotin-, Alkohol-, Kaffeeabstinenz, Absetzten ulzerogener Medikamente.


- Stationäre Aufnahme
- Nahrungskarenz (fasting)
- PPI-Infusionstherapie (Omeprazol 40 mg)H2-Blocker
- Eradikationstherapie für H-pylori /Wenn es Helicobacter.pylori gibt
- Operation Behandlung : wenn es Komplikationen wie Blutung oder Perforation gibt, dann nehmen wir dem
Patienten eine Operation vor ,um die Blutung aufzuhören oder die Perforation zu behandeln.

PPI / Nebenwirkungen :
1. Kopfschmerzen.
2. Nausea.
3. Diarrhea.
4. Abdominale Schmerzen.
5. Hoch dosierte Therapie kann zu Osteoporose führen ( Frakturen ).
6. Hypomagnesiämie( wechsel zu H2-Blocker ).

Hat der Patient nach schock abgewiesen?


Ich muss seine Vitalparameter überprüfen.
Appendizitis

Definition :
Entzündung des Wurmfortsatzes

Ätiologie :
Eine Appendizitis kann ausgelöst werden durch: Kotsteine, unverdauliche Nahrungsmittelbestandteile,
Verwachsungen.
Durch Obstruktion des Wurmfortsatz Lumens … Entleerungsstörung

Klinik :
1.Appetitlosigkeit.
2.Emesis und Nausea .
3.Fiber
4.Bestehende druckende unterbauchschmerzen : zu Beginn epigastrisch beziehungsweise periumbilikal, aber
dann verlagern sich in den rechten Unterbauch.
5. Bei Kinder : kann hohes Fieber und Durchfälle auftreten.
6. Bei Schwangeren können die Schmerzen an atypischer Stelle auftreten.

Diagnostik: Es ist in der Regel klinische Diagnose.

1. Anamnese: In der Anamnese müssen die Schmerzen Charakteristiken erfragt werden.

2. Körperliche Untersuchung :
- Mcburney Zeichen :Druckschmerz auf halber Strecke zwischen Bauchnabel und Spina iliaca anterior superior
rechts.
- Psoaszeichen: Schmerzen im rechten Unterbauch beim Anheben des rechten Beines .
- Blumberg-Zeichen: kontralateraler Loslassschmerz bei Palpation im linken Unterbauch.
- Abwehrspannung ( eine unwillkürliche Anspannung der Bauchmuskulatur, die bei der Palpation des
Abdomens auftritt.)
- Auskultation : Wenig Darmstimme wegen Darmlähmung (Ileus).

3. Labor untersuchug : Normale Laborparameter schließen eine Appendizitis nicht aus.


- Blutbild ( Leukozytose).
- beta-HCG.(um extrauteringravidität auszuschließen)
- Amylase, Lipase.
- CRP, BSG.
- Urinstatus : um Nieren entzundung auszuschlißen.

4. Abdomen-sonographie: Wandverdickung vergrößert > 6 mm, flußigkeit sowie Odem in Wand appendix.
und auch um extrauteringravidität auszuschließen

5. MRT, CT : bei unklaren Befunden


Differenzialdiagnosen:
1. Extrauteringravidität
2. Nephrolithiasis
3. Urethrozystitis ( Harnwegsinfektion) ,Urolithen ( Harnstein )
4. Divertikulitis
5. Kolon Karzinom
6. Pankreatitis, Cholezystitis, Ulkus, Ileus, Gastroenteritis, Morbus Crohn

Komplikationen:
1. Wundheilungsstörung
2. Bauchdeckenabszess oder intraabdominaler Abszess
3. Verwachsungen.

Therapie:
1. Stationäre aufnahme.
2. Nahrungskarenz , parenteraler Flüssigkeitzufuhr (Infusion Therapie)
3. Keine Analgetikum solange die diagnose nicht gesichert ist.
4. Bei eindeutigen Befunden muss unverzüglich operiert werden. ( Appendektomie )
5. Bei Perforation der Appendix oder Peritonitis sollten eine offene Operation durchgeführt wird.

 Welche Untersuchungen können wir bei Palpation des Abdomens durchführen?


- Mcburney Zeichen :Druckschmerz auf halber Strecke zwischen Bauchnabel und Spina iliaca anterior superior
rechts.
- Psoaszeichen: Schmerzen im rechten Unterbauch bei Anheben des rechten Beines gegen Widerstand.
- Blumberg-Zeichen: kontralateraler Loslassschmerz bei Palpation im linken Unterbauch.
- Abwehrspannung ( eine unwillkürliche Anspannung der Bauchmuskulatur, die bei der Palpation des
Abdomens auftritt.)
- Auskultation : Wenig Darmstimme wegen Darmlähmung (Ileus).

 Wann können wir den Appendix in Sonographie nicht sehen? wenn es retrocaecal Appenizitis gibt
Akute Pankreatitis/ Akute Bauchspeicheldrüsenentzündung

Definition
Eine plötzlich auftretende, primär nicht-infektiöse Entzündung der Bauchspeicheldrüse.

Ätiologie : (Idiopatisch)
1. Choledocholithiasis( häufigste Ursache ) : biliäre Pankreatitis.
2. Alkoholabusus.
3. Infektionen : Virushepatitis.
4. Trauma
5. Kompression von außen : Gallengangskarzinom.
6. Medikamente : Östrogene , Salicylate , Azathioprin,Statine, Enalapril
7. Primärer Hyperparathyreoidismus & schwere Hypertriglyceridämie
8. Post ERCP

Symptome & Klinik


1. Bei der klinischen Untersuchung schwer krank
2. Diffuse, Plötzliche sehr starke Ober- und Mittelbauchschmerzen mit gürtelförmiger Ausstrahlung (die
Schmerzen strahlen gürtelförmig in den Rücken aus.).
3. Übelkeit + Erbrechen +Meteorismus +Fieber + Schockzeichen
4. Palpation > „Gummibauch“ typisch.
5. Hypoperistaltik.
6. Entzündliche Begleitreaktion : Pleuraerguss oder Aszites.
7. Ikterus (bei biliärer Genese)

Diagnostik
1. Körperliche Untersuchung:

- Gummibauch.

- Diffuse Druckschmerzen

- Spärliche Darmgeräusche

2. Labor:

- Leukozytose und Entzündungsparameter.

- lipase und Amylase erhöht . (mindestens das Dreifache der Norm.)

Amylase im Urin und Serum & Lipase im Serum


- Cholestaseparameter sind erhöht( gamma-GT, Alkalische Phosphatase und direktes Bilirubin) bei
Verdacht auf biliäre Genese.
- Calcium< Hämatokrit Erhöhen.
3. CT-des Abdomens : Zur Erfassung von Pankreasödems und Nekrosen
4. Röntgen Thorax : zur Beurteilung Pleuraergüsse
5. Abdomensonographie: Zu Beurteilung das Pankreas (Verkalkungen und Pseudozysten ) und die Gallengänge
mit Suche nach Gallensteinen.
6. ERCP bei bakterieller Cholangitis
7. EKG : um die Myokardie Infarkt auszuschließen

Komplikationen:

- Bakterielle Infektion der Nekrosen und Sepsis.

- Blutung ins Retroperitoneum.

- Hypovolämischer Schock.

- Akutes Nierenversagen (Nierenversagen )

- Akutes Lungenversagen (lungenversagen)

- Verbrauchskoagulopathie

- Sepsis / Abszesse

Differentialdiagnose:
- Appendizitis
- Cholezystitis.
- Gallenkolik.
- Perforation (Ulkus). - Hinterwandinfarkt.
- Lungenembolie.
- Mechanischer Ileus .
- Myokardialer Infarkt
Appendicitis : elevation of wbc with acute abdomen clinically RLQ pain

Appendix clinical more than lab and us pancratitsby lab and ct


Cholecystitis : clinically + us , elevation of esr crp wbc
Pancreatitis: elevation of amylase and lipase ( triple the normal values )

Biliary colic by us // Only GBS not infalmed wall or fluid or may ston in CD

Therapie:

1. Stationäre aufnahme
2. Nahrungskarenz , parenterale Ernährung, Flüssigkeitsgabe 4-6 Liter ersten 24 h.
3. Ausreichende Flüssigkeit
4. Analgetikum ((bis auf Morphine : weil sie einen Papillenspasmus erzeugen können))
5. Kaliumsubstitution
6. Antibiotikum wie Metronidazol + Ciprofloxacin bei nekrotisierender Pankreatitis (erhöhte
Entzündungsparameter : CRP und BSG und Leukozyten ) :
7. Thromboseprophylaxe wie Heparin .
8. ERCP :Therapeutisch bei Steinen.

wenn die Ursache Gallenblase stein ist ,nehmen wir den patient einen ERCP vor.
9. Operative Entfernung der infizierten Pseudozysten, Abszessen oder Nekrosen.
Pankreaskopfkarzinom

Definition

Pankreaskarzinome betreffen in 60 % der Fälle den Pankreaskopf.

DDx :

1. Pankreaskopfkarzinom
2. choledocholithiasis
3. Lebermetastase

Risikofaktoren:

1. Alter
2. Männer häufiger betroffen als Frauen
3. Genetische Risikofaktoren.
4. Alkoholabusus
5. Nikotinabusus

Diagnose

1. Sonographie zur Darstellung des Pankreas (Form, Lage, Gangsystem), insbesondere im Pankreaskopfbereich
sehr gut zu verwenden
2. Computertomographie zur Darstellung des Karzinoms.
3. ERCP zur Darstellung der Gallen- und Pankreasgänge .
4. eine Biopsie : Die beiden in Frage kommenden Marker (CA 19-9 und CEA) dienen lediglich der
Verlaufskontrolle und erhöhen sich bei Progression des Karzinoms.

Therapie

1. Chirurgische Therapie:
Die Therapie besteht in einer Operation mit Entfernung variabler Anteile des Pankreas.
Bei Karzinomen des Corpus wird der Pankreas vollständig entfernt.
2. Chemotherapie
Cholezystitis/ Galenblasenentzündung
 Eine Entzündung der Gallenblase

Risikofaktoren & Ätiologie & Ursache :


 trauma und Schwerverletzten (schwere Verbrennungen)
 6 F Regel :- Was sind die 6 F Regel in Cholelithiasis ? ( Ursache )
1. female: Frauen sind 2 bis 3 mal häufiger als Männer betroffen, insbesondere vor der Menopause.
2. forty: höheres Lebensalter (mehr als 40 Jahre).
3. fat: Adipositas.
4. fertile: Fruchtbarkeit (Schwangerschaft)
5. fair: hellhäutig, blonde Haarfarbe.
6. family: familiäre Disposition(Hereditäre Faktoren)

Klinik & Symptome:


1. Allgemeinsymptome ( Begleitsymptome ) :
Dyspepsie, Völlegefühl, Fieber, Nausea(Übelkeit ),Emesis(Erbrechen) ,dunkler Urin,Ikterus

2. Nach fettigem Essen plötzliche Kolikartige Schmerzen im rechten Oberbauch. Die Schmerzen strahlen in die
rechte Schultergegend aus. „Die Schmerzen erhöhen nach dem Essen“

3. Der rechte Oberbauch ist empfindlich (Abwehrspannung).‫مثل العلكة‬

 Das Murphy-Zeichen ist positiv.


Die untersucher drückt mit der finger auf den Bauch unterhalb des Rechten Rippenbogens ,dann die patient hat
eine Schmerzen innerhalb der einatmen ( die Einatmung wird gestoppt), wenn die Gallenblase entzundigt ist .

Diagnositk :
1- Körperliche untersuchung : Druckschmerzen und Abwehrspannung im rechten Oberbauch (Murphy- Zeichen)

2- B.B:
- Leukozytose, erhöhte BSG, erhöhtes CRP- BSG- Bilirubin (direkt, indirekt)
- Leberwerte: AST,GPT-GOT- Alkalische phosphatase .
- Entzündungsparameter (Cholezystitis).
- Lipase und Amylase (Pankreatitis) Die Amylase ist unter Umständen ebenfalls leicht erhöht.
 welche Enzyme müssen kontrolliert werden? (GOT, GPT, gGT, Bilirubin (direkte, indirekte)
3- Abdominal Sonographie: (zeigt die Steine in Gallenblase )
 Nach Abdomen Sono: Cholelithiasis - welche Untersuchungen mü ssen durchgefü hrt werden? (ERCP)
4- ERCP dient bei einer Choledocholithiasis (Gallengangsobstruktion) sowohl diagnostisch als auch therapeutisch
(Steinextraktion).
5- EKG zum Ausschluss eines Hinterwandinfarkts.
6- Computertomographie (CT) - zur Darstellung des Karzinoms (Pankreaskopfkarzinom)
- im Ductus Cysticus, Wandverdickung der Gallenblase
* Goldstandard in der Diagnostik der Gallenblase ist die Sonographie.

Differenzialdiagnose:
- Akute Gastritis.
- Akute Pankreatitis:
- Ileus
- Appendizitis.
- Nephrolithiasis.
- Gastroduodenale Ulkuskrankheit.

Komplikationen :

- Cholezystitis & Choledocholithiasis & Cholangitis.


Therapie

1- Stationäre aufnahme
2- Nahrungskarenz
3- Analgetikum (( bis auf Morphien)) sowie Spasmolytikum (Buscopan)
* Keine Morphinderivate , da spasmogene Wirkung ! ‫ ما عدا‬Pethidin 50mg oder Tramadol 500 mgiv
4-Antibiotkum wenn es Endzundung gibt :Cephalosporin ( Rocephin 1 g/d iv ) und Metronidazol bei Verdacht auf
Anaerobierinfektion.

5-Konservative Therapie: wenn es eine Steine weniger als 1cm gibt ,geben wir dem patient ( Orallitholysis =
steinauflösung ) ,wenn es eine Steine mehr als 1cm gibt,nehmen wir den patient einen ERCP vor,damit wir die
Steine entnehmen. ( Bei Ikterus :ERCP )

6- Operation Therapie: Wenn es eine Cholezystits gibt.


* Merke: die Cholezystektomie sollte immer im Symptomfreien Intervall erfolgen, das heißt nach der
Behandlung einer Cholezystitis oder Abklingen einer Gallenkolik.

Indikationen einer Cholezystektomie?


● symptomatische Cholezystolithiasis
● Perforation der Gallenblase mit Peritonitis
● chronische Cholezystitis
● Gallenblasenempyem
● Gallenblasenkarzinom

Zu unterscheiden sind hier bei:


• Schmerzen im linken Oberbauch (z.B. bei Pankreatitis, Myokardinfarkt, Milzerkrankung)
• Schmerzen im rechten Oberbauch (z.B. bei Cholezystitis, Nierenkolik)
• Schmerzen im mittleren Oberbauch (z.B. bei Aneurysma dissecans, Pankreatitis)
• Schmerzen im Bereich des Nabels (z.B. bei Nabelhernie, Mechanischer Ileus)
• Schmerzen im Bereich des rechten Unterbauches (z.B. bei Appendizitis, Meckel Divertikulitis, Zystitis)
• Schmerzen im Bereich des linken Unterbauches (z.B. bei Divertikulitis, Sigmakarzinom,
Extrauteringravidität)
Hepatitis A
Definition:
- Virale akute Leberentzündung
- Es ist ein RNA-Virus
- Wird fäkal-oral durch kontaminiertes Wasser oder Nahrungsmittel übertragen.
- Selten kann die Erkrankung durch oro-analen Kontakt auch sexuell übertragen werden.
- Inkubationszeit : 15-45 Tage.

Symptomatik
- Fieber, Übelkeit
- Bauchschmerzen, Myalgien (Muskelschmerz) , Arthralgien (Gelenkschmerz)
- Ikterus, Pruritus (Juckreiz)
- Hepatomegalie , Druckschmerz über der Leber

Diagnostik:
- Anamnese ( Essen ungewaschener Lebensmittel ).
- Klinische Untersuchung : Ikterus / Hepatomegalie / Druckschmerz über der Leber
- IgM-Antikörper (Anti-HAV IgM), die ab etwa 2 Wochen nach Infektion nachweisbar sind.
Einige Tage später treten zusätzlich spezifische IgG (Anti-HAV IgG) im Serum auf, welche als Zeichen einer
stattgehabten Infektion meist lebenslang persitieren (sog. Serumnarbe).
- Biopsie von Leber
- Abdominal Sonographie :um die leber beurteilen zu können .

DDx. :

- Akute Virushepatitis B, C
- Bakterielle Infektion mit hepatitis : Brucellose , Typhus , Salmonellose
- Parasitäre Infektion :Malaria .
- Alkohol-Hepatitis
- Morbus Wilson.
- Tumoren
- Gallenwegserkrankungen

Therapie
- Es gibt keine spezifische Therapie, Es ist selbstlimitierend( Abwarten).
- Bettruhe & Alkoholkarenz & ausreichende Flüßigkeit.
- Vermeidung direkten Körperkontakts, Händedesinfektionund Benutzung getrennter Toiletten.

 Die HAV-Impfung sollte nach 10 Jahren aufgefrischt werden.


Hepatitis B

Definition

- Die Hepatitis B ist weltweit die häufigste Form der Virushepatitis.


- Es ist ein DNA-Virus.
- Inkubationszeit beträgt 1 – 3 Monate.

Ätiologie : Die Übertragung erfolgt auf:

- Parenteralem Weg
- Sexuell /Geschlechtsverkehr
- Perinatal

Klinik :

- Grippeähnliche Beschwerden ( Gelenkschmerzen , Muskelschmerzen und subfebrile Temperaturen + Übelkeit +


Druckgefühl im rechten Oberbauch )
- Ikterus mit hellem Stuhl, dunklem Urin und Juckreiz .
- Hepatomegalie

Diagnostik

- Nachweis von HBV-DNA mithilfe der PCR.


- Nachweis von HBs-Ag und Anti-HBc-IgM im Serum.
- HBsAg(Infektiosität besteht, solange das HBsAg nachweisbar ist ) ( Falls besteht noch nach 6 Monaten ,
heißt dann Chronische HBV )
- Anti-HBc-IgM( falls HBsAg ist nicht nachweisbar )
- Sonographisch: vergrößerte Leber

 Anti-HBs : kann nach ca. 5 Wochen der Infektion positiv werden.


 Anti-HBe : kann nach ca. 4 Wochen der Infektion positiv werden.

Therapie :

- Eine spezifische Therapie der Hepatitis B besteht nicht.


- Vermeidung alle Leberschädigenden Dinge ( Alkohol und Medikamente )
- Bei akuter Hepatitis B besteht keine Indikation zur antiviralen Therapie.
- Ein mögliches Medikament ist Telbivudin.
Hämorrhoiden

Definition
- Hyperplasie des Corpus Cavernosum Recti
- Hämorrhoiden sind arteriovenöse Gefäßpolster. (oberhalb der Linea dentata )

Ätiologie
- Zu starkes Pressen bei der Defäkation "Chronischer Obstipation."
- Bindegewebsschwäche
- Druckerhöhung im Schließmuskel und Sphinkterspasmus
- Portale Hypertonie
- Adipositas und sitzende Tätigkeiten
- Tumoren.

Symptomatik
- Juckreiz
- Blutung, Schmerzen beim Stuhlgang
- Feuchten,
- Gefühl der nicht vollständigen Stuhlentleerung
- Schleimabsonderung

Schweregrad / Einteilung :

- Grad I : Innere Hämorrhoiden - Knoten oberhalb der Linea dentata , von außen nicht sichtbar
- Grad II : Beim Pressen Prolaps, danach spontane Retraktion
- Grad III : Sichtbare Hämorrhoiden, die bei Defäkation oder Pressen auftritt .
reponieren nicht mehr spontan. Digitale Reposition möglich.
- Grad IV : Irreponible Hämorrhoiden. Entspricht einem Analprolaps.

Diagnostik
- Anamnese.
- Inspektion : Ekzeme + Rötung der Analhaut.
- Digitale Rektale Untersuchung (DRU)
- FOBT : Fäkaler okkulter Bluttest
- Rektoskopie : zum Ausschluss eines Kolon- oder Rektumkarzinoms.

Differentialdiagnosen
- Analabszess, Analfistel
- Analekzem
- Analpapillen
- Analfissur
- Pruritus ani
- Rektumprolaps
- Karzinomerkrankung (Kolorektales Karzinom, Analkarzinom, Analrandkarzinom, Analkanalkarzinom
Therapie :
- Allgemeine Maßnahme
- Lokale kühlung
- ausreichende Flüssigkeitsgabe
- ballaststoffreiche Ernährung
- gewichtsverlust
- Sport treiben
- Sitzbäder

- Symptomatische Therapie
- Salben – suppositorien (auf lidocain/ corticosteroid Basis)
- Antiphlogistika/Analgetika : Ibuprofen
- Stuhlregulierung: Macrogol

- Operative Therapie
- Sklerosierung - stadium I
- Gummibandligatur stadium -II
- Hämorrhoidektomie stadium III-IV

 Wie sollten die Pupillen bei einer Hämorrhage sein.


- Mydriasis , Anisokorie
- Keine Reaktion auf Licht

 Warum nimmt der Pat. Aspirin? Wie Aspirin wirken?

Aspirin
- Wirkstoff : Acetylsalicylsäure
- Gruppe: NSAR
- Gerinnungshemmer, Analgetikum, Antiphlogistikum, Antipyretikum
Reizdarmsyndrom ( RDS )

Definition
- Eine häufige Funktionsstörung des Darms.
- Frauen sind häufiger betroffen als Männer.

Ätiologie
- Die Ursache eines RDS ist noch nicht geklärt, es geht oft mit psychosomatischen Erkrankungen einher.
- Motilitätsstörungen.
- Depressive und ängstliche Menschen sind vor allem betroffen.

Symptome
- Dumpfe krampfartige Bauchschmerzen.
- Völlegefühl und Blähungen.
- Obstipation und Diarrhoe
- Änderung der Stuhlfrequenz
- Änderung der Stuhlkonsistenz

Diagnostik
- Der RDS ist eine Ausschlussdiagnose.
- Bevor der Arzt das Syndrom diagnostiziert, müssen andere Erkrankungen ausgeschlossen werden.
- Die Diagnose beruht auf klinischen Kriterien ( Rom-2-Kriterien ):

- Seit mindestens 3 Monaten fortdauernde oder rezidivierend auftretende Bauchschmerzen oder


Unwohlsein, die durch Stuhlentleerung vermindert werden und/oder mit einer veränderten Häufigkeit oder
Konsistenz des Stuhls einhergehen.
- Schleimausscheidung.
- Blähung( Trommelbauch ).

- Labor
- Blutbild: unauffällig
- Entzündungsparameter: unauffällig
- Test auf okkultes Blut im Stuhl : negativ
- Tests auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten ( Lactose-Toleranztest )( Laktose- H2 Atemtest)

- Abdominelle Palpation : Blähung( Trommelbauch )


- Endoskopie

Differentialdiagnosen
Mögliche Ursachen, die es auszuschließen gilt, sind:
- Lebensmittelallergien ,Nahrungsmittelunverträglichkeiten
- Laktoseintoleranz , Histaminintoleranz
- Neoplasien : höheres Lebensalter.
- Chronisch entzündliche Darmerkrankung : häufig jüngere Patienten, meist mit Alarmsymptomen ( Fieber, Blut im
Stuhl , nächtliches Auftreten der Symptome )
- Angina abdominalis : postprandiale Dauerschmerzen und Gewichtsverlust.
- Infektionen : Stuhluntersuchung
- Endometriose : mit Menstruation.
- Psychiatrische Erkrankungen : somatische Depression

Therapie

- Alkohol nur in Maßen, Trinken Sie ausreichend Flüssigkeit, ballaststoffreiche Ernährung bei Verstopfung,
Vermeiden Sie Stress und gönnen Sie sich ausreichend Erholungspausen.)
- Bei starker Obstipation Gabe von Laxantien
- Bei Spasmolytika (z.B. Buscopan)
- Alosetron zur Verlangsamung der Darmmotilität
- Gesprächspsychotherapie
Obstipation

Definition :
- Die Obstipation ist eine akute oder chronische Stuhlverstopfung des Darms.
- Weniger als 3 Stuhlentleerungen pro Woche

Ätiologie :
- Mangelnde Flüssigkeitszufuhr & Bewegungsmangel
- Fehlernährung (ballaststoffarme Ernährung)
- Endokrine Erkrankungen (z.B. Diabetes mellitus, Hypothyreose)
- Störungen des Elektrolythaushaltes (z.B. Hypokaliämie)
- Medikamente (z.B. Opiate , Diuretika)
- Darmerkrankungen : Kolonkarzinom , stenosierendes Rektum , Hämorrhoiden .
- Neurologische Erkrankungen : Morbus Parkinson
- Anorexia Nervosa & Depression
- Gynäkologisch :Uterus-Tumor, Ovarial-Tumor

 Obstipation, Ursache kann wegen HCT sein ( Hypokaliämie)


HCT --- Hypokaliämie--- glatte Muskulatur ist betroffen --- verminderte Darmbewegung und Darmentleerung --
--→ OBSTIPATION

Diagnostik :
- Die Diagnostik beginnt mit der körperlichen Untersuchung, einschließlich der Palpation des Abdomens und der
digital-rektalen Untersuchung (DRU) , Anal inspektion. Weitere mögliche Untersuchungsverfahren sind:
- Labor: basales TSH, Serumelektrolyte, Blutzucker, Leberwerte, Nierenwerte.
- Abdomensonographie : - Zum Ausschluss Divertikulitis, Ovalial- oder Uterustumor
- Zur Beurteilung Stuhlgefülltes Darms , der Darmwand
- Koloskopie ( zum Ausschluss einer stenosierenden oder entzündlischen Darmerkrankungen)
- Anorektale Manometrie ( Druckmessung, Abklärung funktioneller Störungen)

Therapie :
- Allgemeinmaßnahmen ( Sie stehen immer an erster Stelle)
- Ballaststoffreiche Ernährung
- Reichliche Flüssigkeit
- Körperliche Aktivität
- Laxantien :
- Lactulose( wirkt osmotisch )
- Einläufe( bei hartnäckiger Verstopfung )

 Ist Darmspiegelung als vorbeugung wichtig? Patient mit obstipation , mutter kolonkrebs
- Ab 50 Jahre erhöhtes Risiko
- Muss man Koloskopie alle 3-5 jahre mit familiäresbelastung
Ösophaguskarzinom

Definition :

- Das ist ein bösartiger Tumor (Krebs) in der Speiseröhre (Ösophagus).


- Man unterteilt Ösophaguskarzinome in:
1- Plattenepithelkarzinome
2- Adenokarzinome
- Betroffen sind Männer mehr als Frauen ( 5:1 )

Ätiologie / Risikofaktoren :

- Alkoholabusus ,Nikotinabusus ,Mangelernährung


- Achalasie
- Ösophagusverletzung
- Barrett-Ösophagus
- Plummer-Vinson-Syndrom

Symptome:
- Dysphagie
- Heiserkeit,Husten,Retrosternale Schmerzen
- Gewichtsverlust
- Meläna (Teerstuhl)
- Pseudohypersalivation

Diagnose:

- Endoskopie Um ein Biopsien zu entnehmen, und um Ulkus Ventriculi und Ulkus Duodeni auszuschließen
- Laboruntersuchung wie : CRP- BSG- LDH---- TSH( um Hyperthyreose auszuschließen)
- Röntgen-Kontrastmittel-Untersuchung (Ösophagusbreischluck )
- Ultraschalluntersuchung
- Computertomographie und MRT
- Skelettszintigraphie und CT zum Ausschluss dir metastasen
- Bronchoskopie ( bei der Ausdehnung auf dem Bronchialsystem )

D.D:
- Ösophagus Varizen
- Ulkus Duodeni
- Ulkus Ventriculi
- Achalasie
- Refluxkrankheit.

Therapie:
- Kurative therapie: Ösophagusresektion mit lymphadenektomie
- Palliative therapie: wenn es ein metastasen gibt , benutzen wir Chemotherapie mit laser
( Ösophagektomie, Lymphadenektomie, Radiochemotherapie , Pharyngektomie, Laryngektomie)
Kolonkarzinom

Am häufigsten treten kolorektale Karzinome im Bereich des Rektums und des Colon sigmoideum auf

Ätiologie :
- Zunehmende Alter.
- Ballaststoffarme, fettreiche Ernährung.
- Familiäre Disposition.
- Entzündliche Darmerkrankungen ( Colitis Ulcerosa , Morbus Crohns ).

Klinik :
- Unregelmäßig Stuhlgewohnheiten
- Darmkrämpfe
- Chronische Anämie, Gewichtsabnahme.
- Blutspuren im Stuhl
- Diarrhoen, Obstipation

Diagnostik

- Anamnese.
- Klinische Untersuchung :Rektale Untersuchung.
Möglicherweise lässt sich der Tumor im Zuge der Palpation ertasten.
- Okkult-bluttest : um nach blutspuren im Stuhl zu suchen
- Laboruntersuchung: CRP- BSG
- Koloskopie bis zum Zäkum mit Biopsien
- Röntgen mit Kontrastmittel.
- Sonographie des Abdomens + Röntgen Thorax + CT Thorax und Abdomen: um metastase auszuschließen.
- Tumormarker : CEA und CA 19-9 , zur Verlaufskontrolle und Erkennung von Rezidiven
- Skelettszintigraphie: um nach Metastasen zu suchen

Differentialdiagnose:

- Divertikulitis
- Crohn
- Colitis ulcerosa
- Reizdarmsyndrom

Therapie:

- Abführende Maßnahmen : Einläufe.


- Palliative Therapie: wenn es eine metastasen gibt --> Radiochemotherapie + laser +5 fluorouracil
- Kurative Therapie : Entfernung des betroffenen abschnittes mit sicherheit abstand im gesunden gewebe
Pneumonie/Lungenentzündung

Definition
- Eine Pneumonie ist eine akut oder chronisch Entzündung des Lungengewebes.
- Ursache einer Pneumonie können Bakterien, Viren, Pilze,, Parasiten und andere Faktoren sein.

Ätiologie
- Häufige Erreger einer ambulant alveolärer Pneumonie ist Streptococcus Pneumonie.
- Häufige Erreger einer Nosokomial alveolärer Pneumonie ist Staphylococcus aureus.

Klassifikation & Einteilung


- Ambulant erworbene Pneumonie: das Auftreten ist entweder zu Hause oder mehr als 48 Stunden nach der
Krankenhausentlassung.
- Nosokomiale Pneumonie: das Auftreten ist definitionsgemäß 48 Stunden nach Beginn einer Hospitalisierung.

Klinik & Symptome


- Hohes Fieber & Schüttelfrost.
- Gelber oder grüner Auswurf (Eitriges Sputum) (Produktiver oder trockener Husten )
- Zyanose & Dyspnoe mit Tachypnoe
- Thorakale Schmerzen beim tief Atmen (Atemabhängig)

Risikofaktoren
- Rauchen
- Mukoviszidose
- COPD
- Lungentumore mit Obstruktion der Atemwege
- Alter über 60 Jahre oder unter 1 Jahr

Diagnostische Maßnahme:
- Anamnese: wir fragen nach Leitsymptome.
- Körperliche Untersuchung: meßung der Körpertemperatur
- Inspektion: Tachypnoe, Dyspnoe, leichte Lippenzyanose.
- Auskultation: feuchte Rasselgeräusche & verstärkte Bronchophonie.
- Palpation: verstärkter Stimmfremitus
- Perkussion: Klopfschalldämpfung über dem betroffenen Lappen.( gedämpfte Klopfschall)

- Blutabnahme: Blutbild, Entzündungsparameter und Blutgasanalyse bei Verdacht auf respiratorische Insuffizienz.
- Röntgenthorax in 2 Ebenen:
- Zum Ausschluss eines Pneumothorax.
- Zeigt die Infiltrationen :
- Bei Pneumokokkenpneumonie: scharf begrenzte lobäre oder segmentale Infiltration.
- Bei atypsicher Pneumonie: beidseitige, fleckige oder homogene Verschattungen

- Blutkultur und Sputumkultur zwecks Erregernachweis.


- EKG: zum Ausschluss einer Myokardinfarkt.
Differentialdiagnosen:
- Akute Bronchitis
- Bronchialkarzinom
- Lungentuberkulose
- Lungenembolie
- Pneumothorax
- Myokardinfarkt
- Pleuraerguss
- COPD

alveoläre (bakterielle) Pneumonie interstitielle (virale) Pneumonie


• Akuter Beginn • Subakuter Beginn
• vorher gesund • grippaler Infekt als Vorerkrankung
• Fieber > 38,5°C, Schüttelfrost • Fieber < 38,5°C, langsam steigend
• Leukozytose mit Linksverschiebung, • Lymphozytose, CRP und ESR im
CRP und ESR erhöht Referenzibereich
• produktiver Husten • trockener Husten
• lobuläre und/oder lobäre Infiltrate im • interstitielle und/oder lobuläre Infiltrate,
Röntgen-Thorax bevorzugt basal flächige milchglasartige Verschattung
• Pleuritis häufig • Pleuritis selten
• Rasselgeräusche, bei lobärem Befall • Rasselgeräusche sehr diskret bzw.
zusätzlich Klopfschalldämpfung auskultatorisch unauffällig
• schweres Krankheitsgefühl, Tachypnoe, • weniger starkes Krankheitsgefühl
Tachykardie

Therapie
- Stationär aufnahme.... bei schwere Fälle
- Im Zentrum der Therapie steht eine antibiotische Behandlung :( Penicillin , Cefuroxim, Clarithromycin)
Nach Abnahme von Blut- und Urinkultur geben wir der Patient empirischen Antibiotikatherapie und dann warten
wir auf Mikrobiologischen Ergebnisse.
- Bettruhe
- Ausreichende Nahrungs- und Flüssigkeitszufuhr
- Atemübungen
- O2-Gabe per Nasensonde bei schwerer Atemnot
- Mukolytikum & Antitussiva ( codein tropfen )
- Antipyretikum (Paracetamol)
Bronchialkarzinom/ Lungenkarzinom

Definition
Eine bösartige Neubildung (maligne Neoplasie bzw. "Krebs"), die von Zellen der unteren Luftwege (Bronchien)
ausgeht.

Ätiologie :
Zigaretten /// Die Latenzzeit bis zum Auftreten des Karzinoms beträgt ca. 15-30 Jahre.

Unterteilung (Histologische Typen )


1. Kleinzelliges Bronchialkarzinom :frühzeitige Metastasierung + schnelles Wachstum …. Schlechte Prognose
2. Nicht kleinzelliges Bronchialkarzinom :( Adenokarzinom , großzelliges Karzinom ) : nicht schnell Metastase

Symptome
1. Im Frühstadium : asymptomatisch
2. Chronischen Husten und Auswurf
3. Hämoptoe (Bluthusten)
4. Dyspnoe (Atemnot) und Brustschmerzen
5. Heiserkeit (Dysphonie)
6. Dysphagie (Schluckstörung) / Gewichtsabnahme
7. Stridor
8. Schwellungen (Tumor) im Gesicht und am Hals
 Hämoptysen Gewichtsverlust,Schwäche und Dyspnoe.

Diagnostik :
1. Röntgenbild zum Nachweis der vergrößerten Lymphknoten
2. CT des Thorax (mit Kontrastmittel) und des Abdomens zur Bestimmung der Tumorausdehnung
3. Bronchoskopie : zur Biopsie .
4. Blutbild, Leberwerte, Elektrolyte etc.
5. Lungenfunktionstests, Blutgasanalyse und Echokardiografie
6. Zytologische Untersuchung des Sputums (Nachweis von Tumorzellen)
D.D
1. Lungentuberkulose
2. Lungenembolie
3. Pneumonie
4. Pneumothorax.
5. COPD
Therapie :
1. Operation , Chemo- und Radiotherapie .
2. Die Therapie ist meist palliativ

 Bei Hämoptyse, woran muss ich denken?


● Tuberkulose
● Lungenembolie
● Bronchialkarzinom

 DD Pneumonie und COPD


• Pneumonie: akute Bronchitis Pleuraerguss
• COPD: Bronchialkarzinom Herzinsuffizienz
Asthma bronchiale/Asthma

Definition
Eine chronische, entzündliche Erkrankung der Atemwege, die durch eine Atemwegsobstruktion
auftritt.

Ätiologie
1. Allergische Reaktion : Umweltallergien … Pollen, Gräser , Tierepithelien.
2. Nichtallergischer unspezifischer Reiz :
- Atemwegsinfekte .
- Chemisch Reizend oder toxisch wirkende Substanzen.
- Luftverschmutzung (Zigarettenrauch, Feinstaub)
- Anstrengungsasthma.
3. Genetische Faktoren

Klinik:
1. Husten mit zähem, glasigem Schleim .
2. Anfallsweise auftretende Atemnot. ( im Liegen auftritt / im Sitzen bessert ).
3. Dyspnoe "Atemnot mit Stridor "
4. Zyanose & Hypoxie & Hyperkapnie
5. Reaktive Tachykardie
6. Erhöhter Blutdruck ( bei starkem Anfall ).

Diagnostik
1. Körperliche Untersuchung:
- Inspektion: Fassthorax, Zyanose
- Auskultatorisch: Giemen( wheezing ).
2. Röntgenaufnahme des Thorax :zum Ausschluss einer Pneumonie .
3. Die Spirometrie zur Untersuchung der Lungenfunktion ( Der Arzt misst dafür die Luftmenge
und -geschwindigkeit beim Atmen ).
4. Allergiediagnostik : 1- Prick-Hauttest 2- Bestimmung des spezifischen IgE
5. Labor Immunglobuline, CRP, BSG
6. BGA: bei schweren Fällen (Status Asthmaticus)
 was kann man bei der Auskultation hören - beim Anfall und in den beschwerdefreien Perioden?
Beim Anfall:
I: Einsatz der Atemhilfsmuskulatur, stärke Dyspnoe, Tachypnoe, Zyanose
A: Tachykardie,trockene Nebengeräusche: Giemen, Brummen, Exspiratorischer stridor
P: Hypersonorer klopfschall
 was könnte im Blut erhöht werden bei Asthma?
Erhöht :Leukozytose, Eosinophilie, Ig E
 Was können wir in Rö-Thorax bei Asthma sehen? Steht Schwerhörigkeit im Zusammenhang mit Mumps?
- Röntgen Thorax: Lungenüberblähung , Zwerchfelltiefstand
- Ja ,es gibt ein Zusammenhang, die Wahrscheinlichkeit um eine Schwerhörigkeit zu bekommen ist 1:10000 Patienten.
 Wie wird Diagnose gesichert.
Spirometrie & Röntgen Thorax: Lungenüberblähung, Zwerchfelltiefstand
Differentialdiagnosen
1. COPD
2. Chronisch Bronchitis
3. Obstruktion durch Fremdkörper (vor allem bei Kindern)
4. Pneumonie,
5. Pneumothorax
6. Lungenembolie

Therapie:
1. Kurzwirksame Beta Sympathomimetika bei Bedarf .
2. Glukokortikoide als Spray oder Pulver in niedriger Dosierung.
3. Steigerung der Dosis des inhalativen Glucocorticoids
4. Inhalative Glukokortikoide mittelhoch bis hoch dosiert in Kombination mit langwirksame
Betasympathomimetika.

Im Asthmaanfall:
1. Gabe von Sauerstoff ( 2-4 L/min)
2. Kurzwirksame B2- Sympathomimetika inhalation lassen .
3. Gabe von Glukokortikoiden ( 50-100 mg Prednisolon i.v. ).

76. Therapie ? Asthma

Je nachdem wie schwere das Asthma ist?

- RABA( rashbetamimetika): Salbutamol, Fenoterol


- LABA( langsambetamimetika): Salmeterol,Formoterol
- ICS(inhalt kortikosteroid): Beclometason, Budesonid
- IAC(inhalat Anticholinergic): Ipatropium Bromid
- LTRA(Leukotrienos): Montelukast
Anfallstherapie
● O2gabe 2-4 Ob über Nasensonde
● Vernebelung mit RABA rasch wirksamen B2 mimetika: alle 20 min, max 3 Mal, je nach
Bedarf: NW Tachykardie, Hypokaliäm
● systemische Steroide
● Theophyllin, Magnesium
Kontrollierte Asthma: Symptom tagüber medikation < 2 mal pro
Woche Kontraindiziert: ASS; Betablocker
Allergische Rhinitis
Definition:
Die Rhinitis allergica oder besser Allergische Rhinokonjunktivitis ist eine allergisch Erkrankung der
Nasenschleimhaut (Rhinitis) und der Augen (Blepharokonjunktivitis).
Ätiologie & Einteilung
Ursache der allergischen Rhinitis ist die Sensibilisierung gegenüber einem oder mehreren Allergenen wie
etwa :
- Saisonale Rhinitis allergica (Pollinosis): allergische Rhinitis während der Pollensaison
- Perenniale Rhinitis allergica: (z.B. Hausstauballergie)
Klinik:
- Niesen.
- Pruritus (Juckreiz )
- Tränenfluss
- Rhinorrhoe (laufende Nase)& Obstruktion ( Verstopfung ) der Nase & Riechstörung
- Konjunktivitis.
- Schlafstörungen & Herabsetzung der Konzentration und Lernfähigkeiten.
Komorbiditäten :
- Konjunktivitis.
- Rhinosinusitis - Sinusitis
- Asthma bronchiale & Paukenerguss
- Otitis media (Mittelohrentzündung)
Diagnostik:
Die Anamnese und Körperliche Untersuchung
Diese spezielle Allergiediagnostik kann beim Patienten (in vivo) oder im Labor (in vitro) erfolgen.

- Pricks-Test :
- Der Untersucher trägt verschiedene allergieauslösende Stoffe auf die Innenseite des Unterarms
auf
- Nach 15 bis 30 Minuten ablesen der Reaktion
- Positive Reaktion: Rötung, Juckreiz, Quaddelbildung an der Einstichstelle
- Negative Reaktion: keine Reaktion

- In-vitro-Diagnostik :
Bestimmung des Gesamt-IgE mit dem Radio-Immuno-Sorbent-Test (RIST)
Bestimmung des spezifischen IgE (sIgE) mit dem Radio-Allergo-Sorbent-Test (RAST)

DDx. :
Akute Virale Rhinopharyngitis (Erkältung)
Bakterielle Sinusitis (Nasennebenhöhlenentzündung)
Nasenscheidewandverkrümmung (Septumdeviation)
Hypothyreose (Schilddrüsenunterfunktion)

Therapie:
Antihistaminika ( Levocetirizin , Loratadin , Fexofenadin ).
Chromone
Sympathomimetika
Prostatahyperplasie
Definition:
Gutartige Vergrößerung der Prostata.

Ätiologie:
- Die genaue Ätiologie ist unklar.
- Alter
- Genetische Faktoren
- Entzündungen (lokal oder systemisch)
- Adipositas.

Klinik:
- Schmerzen beim Wasserlassen ( Dysurie ).
- Nächtlicher sowie plötzlicher auftretender Harndrang ( Nykturie ).
- Erschwertes Wasserlassen( erschwertes, lang andauerndes und durch Bauchpresse unterstütztes
Wasserlassen ).
- Verzögerter Miktionsbeginn.

Komplikationen
- Harnwegsinfektionen
- Die Entstehung von Blasensteinen und führt damit zum Harnstau.
- Hämaturie
- Nierenversagen

Diagnostik:
- Anamnese
- Körperliche Untersuchung:
- Harnblase vergrößert evtl. tastbar
- Rektal-digitale Untersuchung zur Beurteilung der Größe der Prostata.
- Labor: Urin( untersucht auf Blut und Zeichen eines Harnwegsinfekts ).
- Sonographie:
- zum Ausschluss einer Hydronephrose
- zur Größenbestimmung der Prostata
- Bei unklarem Ultraschallbefund immer histologische Abklärung mittels Biopsie
- Uroflowmetrie: Maximalflow < 15 ml/s
Differentialdiagnose
- Blasentumor
- neurogene Blasenentleerungsstörung
Therapie:
- Medikamentöse Therapie:
- Alpha-Adrenozeptorantagonsiten :Prazosin
- 5-alpha-Reduktasehemmer :Finasterid
- Operation:
- Rezidivierender Harnverhalt.
- Rezidivierende Harnwegsinfektionen.
- Rezidivierende Makrohämaturie.
Prostatakarzinom

Definition:
Das Prostatakarzinom ist eine in der Prostata entstehende maligne Neoplasie (Karzinom).

Ätiologie / Risikofaktoren
- Die genaue Ätiologie ist unklar.
- Alter
- Genetische Faktoren

Klinik:
- Im Frühstadium ist Prostatakrebs meist asymptomatisch.
- Pollakisurie
- Restharnbildung
- Dysurie
- Nykturie
- Hämaturie
- Schwacher Harnstrahl
- Nachtropfen
- Erektionsstörungen

- Im fortgeschrittenen Stadium
- Allgemeinsymptome wie Anämie und ungewolltem Gewichtsverlust
- pathologische Frakturen
- Lymphödem der Beine , Lymphödem des Hodensacks

Diagnose

- Digital-rektale Untersuchung
- Transrektale Sonographie
- transrektale Stanzbiopsie
- HistoScanning
- MRT
- Prostataspezifischen Antigens (PSA) als Tumormarker für die Frühdiagnose und Verlaufskontrolle.

Therapie
- Medikamentöse Therapie
- Chemotherapie
- Androgenrezeptor-Antagonisten (z.B. Cyproteronacetat, Flutamid)
- Strahlentherapie
- perkutane Strahlentherapie
- Chirurgische Entfernung
- Prostatektomie
- Radikale Prostatektomie
- Minimal-invasive Chirurgie
- laparoskopische Prostatektomie
- Transurethrale Prostataresektion (TURP)

Frakturen des oberen Sprunggelenk/ Fußgelenkfraktur/ Sprunggelenksfraktur

Definition :
Häufigste Fraktur der unteren Extremität bei Erwachsenen

Einteilung nach Weber :

- Weber A - Fibulafraktur unterhalb der Syndesmose - Syndesmose intakt


(Stabil )- konservative Behandlung
- Weber B - Fibulafraktur auf Höhe der Syndesmose - Syndesmose intakt oder rupturiert - operative
Behandlung
- Weber C - Fraktur oberhalb der Syndesmose - Syndesmose auf jeden Fall verletzt, Membrana
interossea rupturiert ( instabil )- operative Behandlung ( mit Platte und Schrauben)

Ätiologie :
Umknicken im Sprunggelenk (Umknicken des Fußes) :
- Supinationstrauma : führen zu Weber A oder B
- Pronationstrauma :zu Weber C

Klinik & Symptome


Hämatom
Schwellung und DS (Druckschmerz)
Schmerzhafte Bewegungseinschränkung
Fehlstellung

Diagnostik:
- Körperliche Untersuchung, hier man muss darauf achten :
• Überprüfung der Durchblutung, Motorik und Sensibilität im Vergleich zur anderen Seite.
DMS = Durchblutung + Motorik + Sensibilität //// bei jedem Trauma..... DMS ‫فحص باي كسر‬
• Fehlstellung und Schwellungen
• Druckschmerz im Bereich des Sprunggelenks (Malleolus Medialis und lateralis )
- Klassifikation nach Weber
- Röntgenaufnahme des oberen Sprunggelenks in 2 Ebenen.

Differenzialdiagnostik:
- Talusfraktur
- Bandruptur
- Luxation von Sehnen
- Distorsionen

Komplikationen:
- Weichteilverletzungen.
- Eingeschränkte Beweglichkeit durch Insuffizienz des Bandapparates.
- Posttraumatische Arthrose bei unzureichender Reposition der Fraktur.

Therapie

- Am Unfallort die Erstmaßnahmen : die PECH-Regel ( Pause, Eis, Kompression und Hochlagerung)
- Weber A :
• Konservativ mit einem Unterschenkelgips oder vacoped schuh " Unterschenkelorthese "für
6-8 Wochen therapiert.
• vacoped schuh " Unterschenkelorthese "
- Weber B und Weber C :Operation.
• Fibulafraktur :Plattenosteosynthese
• Bandrupturen : werden genäht + Zugschrauben für Absprengungen am medialen
Malleolus und an der dorsalen Tibiakante.
- Postoperativ :
• Ruhigstellung im Unterschenkelgips oder Vacoped-Schuh für 6 Wochen + gehstützen zur
Teilbelastung
• Röntgenkontrollen : nach 1 – 4 – 6 Wochen
• Metallentfernung sollte frühestens nach 4-6 Monaten durchgeführt werden

Patellaluxation

Definition
- Eine Verrenkung der Kniescheibe, vor allem nach lateral
- Patelladysplasie: das ist eine Fehlbildung der Kniescheibe ,bei der die patella eine
asymmetrische Form aufweist.
Ist zumeist angeboren,aber kann auch als Folge eines Unfalls auftreten

Ätiologie :
1. Ursächlich sind dabei vor allem Verdrehunfälle beim Sport.
2. Disposition bei :Patella alta( nach Kranial verschobene Kniescheibe ) oder Genu Recurvatum (
Überstreckbarkeit des Knies ).

Klinik :
1. Streckdefizit.
2. Druckschmerzen .
3. Gelenkergüsse.

Dx :
1. Anamnese.
2. KU :( hier ist das für alle Knie-Erkrankungen )
- Inspektion:Verletzung oder Narbe oder Schwellung.
- Palpation : Schwellung oder Ergüsse.

* welche Untersuchungen würden Sie durchführen? Was können Sie bei KU sehen?
- pDMS - Suche nach Erguss
- Fehlstellung - Krepitanten
- Deformationen, Verletzung , - Schmerz
Schwellung - Eingeschränkte Bewegung
- Muskelatrophie

3. Apparative Diagnostik :( auch insgesamt )

- Röntgen Knie in 2 ebenen, Patella tangential ; Axial


- CT.
- MRT zu Beurteilung von Bandapparat und Knochen- und Knorpelstrukturen
- Arthroskopie.

Therapie :
1. Analgesie , lokale Kühlung und Thromboseprophylaxe
2. Reposition : hier wird die Kniescheibe bei gestrecktem Kniegelenk nach medial gedrückt.
3. Nach erfolgreicher Reposition :Ruhigstellung durch Gips oder Schiene für ungefähr drei Wochen.
4. PT : um M. quadriceps femoris zu verstärken.
5. Operation : bei rezidivierender Luxation oder Osteochondrale Fraktur

Kniegelenkluxation

Definition

Eine Verrenkung der Kniescheibe

Ätiologie :
Verkehrsunfall, Sturz aus großer Höhe (>3 m)
Sportverletzungen
Bagatelltraumen bei stark adipösen Patienten

Klinik :

Ruhe-, Bewegungs- und Belastungsschmerz


Gelenkschwellung, Gelenkerguss
Kontusionsmarken
Bewegungseinschränkung "Keine Belastung mehr möglich"
Sichtbare Achsfehlstellung
Sensible und motorische Störungen

Diagnostik

1. Anamnese und körperliche Untersuchung

Anamnese nach SAMPLE-Schema

Unfallmechanismus und -zeitraum erfrage

Inspektion :

Fehlstellung

Weichteilschwellung und Gelenkerguss

Palpation :

Druckschmerz über dem Gelenkspalt

Pulskontrolle.

2. Laboruntersuchug
Präoperative Routinediagnostik: Blutbild, Gerinnungsanalyse, klinische Chemie

3. Röntgen: Knie in 2 Ebenen, zum Frakturausschluss


4. MRT : zum Ausschluss von Kniebinnenschäden
5. CT : Verdacht auf Frakturen
6. Gefäßdiagnostik : Sonographie / CT

bei Verdacht auf eine stattgehabte Luxation sollte immer eine Gefäßdiagnostik durchgeführt werden!

Differenzialdiagnosen

Isolierter Kniebinnenschaden
Fraktur ohne Luxation
Traumatische Patellaluxation
Bandrupturen
Hyperlaxität des Kniegelenks

Komplikationen

Therapie

1. Schmerzadaptierte Analgesie:

Bei leichten Schmerzen: Ibuprofen , Paracetamol oder Metamizol

Bei starken Schmerzen :Piritramid


Koxarthrose/ Hüftgelenksarthrose- Gonarthrose/ Kniegelenksarthrose
Koxarthrose und Gonarthrose

Definition:
langsam fortschreitend, nicht entzündliche Erkrankung eines oder beides Hüftgelenk
In Erwachsenen und älteren Menschen ( > 50 Jahre )
Geschlecht :Weibliche >Männliche.

Ätiologie / Risikofaktoren
1. Primäre arthrose :
- Weibliches Geschlecht.
- Übergewicht / Adipositas BMI >25
- Höheres Lebensalter.
- Bewegungsmangel
- Gelenksüberbelastung /Gelenkfehlstellung /Gelenktrauma

2. Sekundärarthrose:
- Posttraumatisch.
- Entzündliche Gelenkerkrankungen :Rheumatoide Arthritis.
- Hypercholesterinämie, Hyperurikämie , DM.

Klinik

Klinisch Klinisch und laborchemisch Klinisch und radiologisch


 1- Knieschmerz 1. 1- Knieschmerz 1-Knieschmerz
 2- Mind. 3 Kriterien 2. 2- Mind. 5 Kriterien
 Alter >50 Jahre  2-Mind. 1 Kriterium
 Krepitation  Alter >50 Jahre  Alter >50 Jahre
 Gelenksteife<30 Minuten  Krepitation  Krepitation
 Lokaler Druckschmerz  Gelenksteife<30 Minuten  Gelenksteife<30
 Knochenvergrößerung an den  Lokaler Druckschmerz Minuten
Rändern des Gelenks  Knochenvergrößerung an den
 Keine Überwärmung des Rändern des Gelenks 3- Osteophyten
Gelenks  Keine Überwärmung des
Gelenks
 BSG <40 mm/h
 Rheumafaktor <1:40
 Synovialflüssigkeit: Klar, viskös
oder Leukozyten<2000/mm3
Diagnostik:
1. Anamnese. 3. Bildgebung : Rö -CT- MRT
- Akute oder Chronische Schmerzen - Kniegelenk in 2 Ebenen.
- Belastungs- und Bewegungsschmerzen. - Gelenkspaltverschmälerung
- Morgensteifigkeit - Osteophyten.
- Ruhe- und Nachtschmerz.

2. Körperliche Untersuchung:
- Knieschmerzen / Druckschmerz.
- Periartikuläre Schwellung.
- Bei Bewegung: meist ausgeprägtere Flexions- als Extensionshemmung.
- Zohlen-Zeichen oder Patellaverschiebeschmerz : Hinweis auf Retropatellararthrose.

DDx.
1. pAVK. 2. Bursitiden 3. Gicht und Gelenkinfektion.

Therapie

1. Konservative Behandlung
- Gewichtsreduktion
- Massagen und Physiotherapie
- Bewegung ( Schwimmen, Radfahren ).Unterarmgehstützen ( Gehstock ).

2. Medikamentöse Therapie
- NSAR - Lokale Glukokortikoide
- Paracetamol - Glucosamin

3. Operativ:
- Arthroskopien
- Knorpelersatzverfahren.
- Gelenkersatz :
Indikation:
- Schmerz für mindestens 3-6 Monate . - Einschränkung der Lebensqualität.
- Versagen konservativer Therapiemaßnahmen. - Starke Trauma oder Gelenke Fruktur

** über Operationsrisikos bei Gonartrose mit Fokus TVT


TVT ist eine akute komplikation bei operativer Therapie der Gonarthrose wegen Bettlagerigkeit.
**Wenn der Patient jung wäre,wie wäre dann die Therapie?
- Gelenkerhalt Frühstadien : Knorpelersatzverfahren, Osteotomie, radiosynoviorthese
- Gelenkersatz , versagen konservative Therapie: Endoprothese, Arthrodese
**Wie untersuchen Sie ihn körperlich? Was sehen Sie bei der Inspekton? Palpation?
- Knieschmerzen
- Mind 3 Kriterien:
1. Alter >50
2. krepitation gelenksteife <30 min
3. lokaler Druckschmerz
4. Knochenvergrößerung an den Rändern des Gelenks.
Arthritis Urica (Gicht )

Definition:
- Gicht ist Hyperurikämie mit Ausfällung von Salzen der Harnsäure in den Gelenken.
- Oder... Ablagerung von Harnsäure an Gelenken
- ( Hyperurikämie … > 7 mg/dl ).
- Die Harnsäurekonzentration ist nicht nur im Blut erhöht, sondern im Urin auch.

Ätiologie:
1. Primäre Hyperurikämie : Renale Störung der Harnsäuresekretion
2. Sekundäre Hyperurikämie durch:
- Purinreiche Ernährung(Fleisch, Innereien, Fisch, Meeresfrüchte)
- Alkoholkonsum
- Medikamente : Das häufigste Medikament, das akuten Gichtanfall verursacht, ist (Thiazid-diuretika) .
- Hämolytischer Anämie
- Polyzythämie.
- Leukämie.

Klinik & Symptome:


Sehr starke Schmerzen(häufig nächtliche) im Bereich eines Gelenks (60% Großzehengrundgelenk) mit Rötung,
Schwellung , Entzündungszeichen , Überwärmung und eingeschränkte Funktion.

Diagnostik :
Die Diagnose eines Gichtanfalls wird in der Regel klinisch gestellt.
1. Anamnese des Patienten mit Herausstellung des typischen Gelenkschmerzen.
2. Körperliche Untersuchung: meistens unauffällig bis auf Adipositas, manchmal finden wir Gichttophi,
entzündung des Großzehengrundgelenks , schmezen bei drücken.
3. Das Vorliegen von Gichttophi
4. Laboruntersuchungen:
- Blutbild (Leukozytose im Gichtanfall) :zum Ausschluss der hämolytischen Anämie
- Entzündliche Parameter (CRP, BSG ) : im Gichtanfall erhöht
- Hyperurikämie (Serumharnsäure ) : meist > 7 mg/dl
- Nierenwerte
5. Nachweis von Uratkristallen in der Gelenkflüssigkeit bzw. im Gewebe
6. Röntgen: Röntgen des Fußes, des Kniegelenks. Wir bemerken Harnsäure (Urat) Kristalle.

Differenzialdiagnose :
1. Septische Arthritis
2. Pseudogicht
3. Trauma / Fraktur
4. TVT
5. Rheumatoide Arthritis
6. Psoriasisarthritis
7. Hämolytischen Anämie
Therapie :
1. Allgemeine Maßnahmen:
- Normalisierung des Körpergewichts
- Einhaltung einer purinarmen Diät ( Fleisch- , Innereien- , und Alkoholkonsum reduzieren )
- Reduktion des Alkoholkonsums (Alkoholkarenz )
- Ausreichende Flüssigkeitszufuhr.

2. Medikamentös:
- Gabe von Colchicin 1 mg, NSAR/ und lokale Kühlung.
- Medikamentöse Senkung der Harnsäurespiegel
- Urikostatika (Allopurinol)
- Urikosurika (Probenecid, Benzbromaron)

* Bei akutem Gicht darf Allopurinol während der ersten 2 Wochen nicht neu eingesetzt oder
modifiziert werden. Es kann die Symptomatik verstärkt.

* Ich rate ihnen, dass Sie möglichst alkohol und Fleisch vermeiden, weil Alkohol und Fleisch Führen zu
Gichtanfall.

* Was ist Podagra und Chiragra ?


Podagra : Großzehengrundgelenk Gicht
Chiragra : Daumengrundgelenk Gicht
Angina Tonsillaris

Definition:

Die Tonsillitis ist eine Entzündung der Gaumenmandeln und sie ist eine Infektionskrankheit. Die akute Form
wird in den allermeisten Fällen durch Viren , selten durch Bakterien ausgelöst.

 Typische bakterielle Erreger sind:


- Beta-hämolysierende Streptokokken
- Staphylokokken
- Pneumokokken
 Akute Tonsillitis
 Akute Pharyngitis: Entzündung des Rachenraumes ohne Entzündung der Tonsillen
 Akute Tonsillopharyngitis.
 Rezidivierende (akute) Tonsillitis.

Ätiologie:

1. Viral (in 70–95% aller Fälle):


• Adenovirus
• Influenzavirus A und B
• Epstein-Barr-Virus (EBV )
• Coxsackie viren
2. Bakteriell
• Streptococcus pyogenes : Häufigster bakterieller Erreger der akuten Tonsillitis
• Weitere bakterielle Erreger z.B. Staphylokokken-Spezies, Pneumokokken

Klinik & Symptome


- Geschwollene, gerötete Gaumenmandeln
- Halsschmerzen , Schluckbeschwerden
- Schleimhautulzerationen
- Mundgeruch
- Lymphknotenschwellung
- Fieber, Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit"Krankheitsgefühl" ,Husten ,Übelkeit bis Erbrechen
,Bauchschmerzen

Diagnostik:

- Die Diagnose erfolgt in der Regel aus dem typischen klinischen Bild (Inspektion).
- Zur Sicherung der Diagnose gegebenenfalls zusätzlich:
• Streptokokken-Schnelltest
• Bakterienkultur aus Rachenabstrich
- Entzündungsparameter (CRP↑, BSG↑, Leukozytose)

 starke Rötungen im hinteren Bereich des Rachens


 eine Größenzunahme der Gaumenmandeln auf
 eitrige Stippchen und/oder Beläge
Differentialdiagnose
- Infektiöse Mononukleose
- Diphtherie
- Tonsillenkarzinom
- Tuberkulose & Bronchitis ???
Therapie:
• Bei akuter Tonsillitis:
- Antibiotika (Penicillin)
- Analgetika (z.B. ASS, Ibuprofen)
- Rachenspülungen und Gurgeln mit Desinfizientien
- Mundpflege
- Bettruhe
• Bei chronischer Tonsillitis:
- Antibiotikagabe
- Tonsillektomie

1. Therapie der Angina tonsillaris? Welches Antibiotikum?


- Viral( häufig): Rhino,Corona,Adenovirus, Influenza A,B,EBV: Flüssigkeitsgabe,Analgetika
- Bakterien: streptokokkus pyogenes (B hämolysierende): Penicillin

2. Womit können wir eine Tonsillitis differenzieren?


- Akute Pharyngitis
- Tonsillenkarzinom
- Mononucleose
3. Ambulante oder Stationäre behandlung?
- Ambulant
4. Ob der patient leukozyten mehr als 22,000 ? Stationär aufnahme. f: Warum stationär?
- Verdacht auf Leukämie oder Lymphom
Synkope

Definition:
Eine plötzliche kurze Bewusstlosigkeit infolge einer zerebrale Ischämie

Einteilung
- Vaskulär bedingte Synkopen
- Orthostatische Hypotonie
- Stenosen der Hirnarterien

- Kardial bedingte Synkopen


- Herzrhythmusstörungen
- Schrittmachersyndrom
- Herzinfarkt
- Herzklappenfehler (hauptsächlich Aortenstenose)

- Neurogene Synkopen
- Neurokardiogene Synkope
- Karotissinus Synkope

- Medikamentös induzierte Synkopen


- Antiarrhythmika
- Antihypertensiva

- Psychogene Synkopen
- Emotion Synkopen

- Synkopen unklarer Ursache


- Synkopen unklarer Ursache sind alle Synkopen, die sich nicht klar einordnen lassen.

Klinik & Symptoms : Zu den häufigsten Symptomen zählen:

- Bewusstlosigkeit " Dauer <15 Sekunden"


- Schwindel
- Blässe , Übelkeit & Erbrechen
- Abdominelles Druckgefühl
- Kältegefühl & Schwitzen
- Unscharfes Sehen
- Aura & Konvulsive Synkope
- Im Anschluss an eine Synkope kann es zu Verwirrtheit, Palpitationen und manchmal auch Inkontinenz kommen.
- Fällt der Patient infolge der Synkope zu Boden, treten häufig Sturzverletzungen auf.

Diagnostik:

- Anamnese.
- Körperliche Untersuchung.
- Blutdruckmessung im Liegen und Stehen.
- Kipptischuntersuchung oder Schellong-Test.
- Ruhe- und Langzeit-EKG / Belastung EKG.
- Herzultraschall.
- Labor: BB :Zum Ausschluss der Anämie & Blutzuckermessung Zum Ausschluss Hypoglykämie
- Doppler-Untersuchung :Karotid-Sinus-Syndrom.
- Herzkatheter: nur bei Verdacht auf strukturelle Herzerkrankungen.
- EEG / CT / MRT.

Differentialdiagnose:
- Epileptische Anfälle.
- Hirnblutung.
- Schlaganfall.
- Hypoglykämie
- Hyperventilation ( Panikattacke ).
- Trauma.
- Klinisch sind diese Differentialdiagnosen von den "echten" Synkopen nur schwer zu unterscheiden. Dazu bedarf
es in der Regel weiterführender Diagn

Therapie:

- Die Therapie richtet sich nach der auslösenden Ursache.

- Falls der Patient Warnsymptome einer drohenden Synkope bemerkt: soll der Patient sich an Ort und Stelle auf
den Boden setzen.

- In der Akutsituation sollte der Patient mit dem Oberkörper tief gelagert und die Beine angehobenwerden.

- Bei Orthostatischen Synkopen:


- Erhöhung des Füllungsvolumens : durch eine erhöhte Salz- und Flüssigkeitszufuhr.
- Medikamentöse Behandlung mit dem Mineralokortikoid Fludrokortison.

- Behandlung von zugrundeliegenden Ursachen :


- Bei Rhythmusstörungen : Herzschrittmacher

- Die Katheterablation einer hypertrophischen obstruktiven Kardiomyopathie (HOCM).


Hodgkin-Lymphom

Definition

Ein bösartiger Tumor des Lymphsystems. (einkernige Riesenzellen)

Symptome

1- B-SYMPTOME
- Fieber
- Gewichtsverlust
- Nachtschweiß
2- Schmerzlose Lymphknotenschwellung vor allem im Halsbereich
3- Abgeschlagenheit
4- Appetitlosigkeit
5- Juckreiz (Pruritus)

Diagnostik:

1. Lymphknotenschwellung unklarer Ursache, die länger als 4 Wochen bestehen.


2. Röntgen , CT des Thorax, Abdomen und Becken .
3. Knochenmarkbiopsie : zum Ausschluss einer Knochenmarkinfiltration.
4. Labor : BSG ( Blutkörpersenkungsgeschwindigkeit ) + +Leberwerte + Kreatinin + LDH und alkalische
Phosphatase

DDx. :

1. Non-Hodgkin-Lymphome.
2. Infektionserkrankungen( Infektiöse Mononukleose , Toxoplasmose )
3. Lymphknotenmetastasen solider Tumoren.
Malaria
Definition :
 Die weltweit häufigste durch Parasiten übertragene Infektionserkrankung
 Malaria, da Fieber unklarer Ursache (kein eindeutiges Organsymptom)

Ätiologie:
 Plasmodien, die von Stechmücken ( Anopheles ) auf den Menschen übertragen werden.
 Die Erreger befallen zunächst die Leber, dann die Erythrozyten.

Formen der Erkrankung


 Vier Arten sind bekannt :
1. Plasmodium falciparum( Malaria Tropica ) schwankend hohes Fieber ohne erkennbare Rhythmik
Bewusstseinstrübung, zerebralen Krampfanfällen , Hypoglykämie
2. Plasmodium vivax und ovale( Malaria tertiana ) regelmäßig auftretendes Fieber mit einem fieberfreien
Intervall von jeweils 1 Tag
3. Plasmodium malaria ( Malaria quartana ) regelmäßig auftretendes Fieber mit einem fieberfreien
Intervall von jeweils 2 Tagen
• Die Vermehrungszeit der Parasiten hängt von dem Typ ab : 3 Tage für P. Malarie und 2 Tage für die
anderen.

Klinik
 Thrombozytopenie, akutem Nierenversagen, Hypotonie oder Verbrauchskoagulopathie
 Fieber und Hämolyse ( Fieberschüben alle 2 oder 3 Tage )

Diagnose
• Anamnese. „ein Aufenthalt in Malariagebieten (Afrika, Asien), unregelmäßiges Fieber & Kopfschmerzen
• Laborbefunde mit auffälligen Leberwerten (Erhöhung von GPT, γ-GT, Bilirubin, INR) .
-Blutausstrich ( dicker Tropfen ) an mindestens 3 Zeitpunkten im Abstand von 8-12 Stunden.(
Goldstandard)
• Thrombozytopenie lautet die Verdachtsdiagnose Malaria.
• Röntgen-Thorax und Abdomen Sonographie zur Abklärung einer eventuellen Organbeteiligung
(Pneumonie, Leber- Milzvergrößerung?)

Komplikationen :
• Nieren: Akutes Nierenversagen
• thrombozytopenie
• Verbrauchskoagulopathie
• Hypotonie bis zum Schock oder zerebralen Krampfanfällen
• Herz: kardiogener Schock.
• Lunge: Lungenödem mit respiratorischer Insuffizienz und Hypoxie
• Weitere allgemeine Befunde sind Hypoglykämie, schwere Anämie
DDx
▪ Glucose-6-Phosphat Dehydrogenase-Mangel (Favismus)
▪ Sichelzellanämie (Hämoglobinopathie )
Therapie :

• Artemether + Lumefantrin
• Mefloquin
• Atovaquon + Proguanil
Harnwegsinfektion

Ätiologie
- Fehlbildung der ableitenden Harnwege.
- Tumor.
- Prostatahyperplasie.
- Weibliches Geschlecht sowie Schwangerschaft
- E. coli, Kokken, Aerobacter, Klebsiellen oder Proteus.
- Morbus Crohn o.a. chronische Darmentzündung
- Diabetes & arterielle Hypertonie

Klinik :
- Schmerzen oder Jucken oder Brennen beim Wasserlassen (Dysurie)
- Häufiges Wasserlassen oder Harndrang ohne Urinentleerung (Pollakisurie)
- Fieber,Schüttelfrost, dumpfe Flankenschmerzen

Diagnostik
- Anamnese und körperliche Untersuchung
- Körperliche Untersuchung: Klopfschmerzen in der Lendengegend
- Labor:
- CRP und BSG: erhöht
- Leukozytenzahl erhöht ( Leukozytenzylinder : cast ).
- Urinuntersuchung: (Nachweis von Nitrit und Leukozyten im Urin)
- Nitrit ( positiv bei bakteriellen Harnwegsinfektion ).
- Keimnachweis, Keimzahl( 100,000/ml ) , Resistogramm.
- Urinkultur: um das bestimmte Antibiotikum auszuwählen
- Nierenfunktionstest: Kreatinin und Harnstoff : um Niereninsuffizienz auszuschließen
- Abdominelle Sonographie: Zum Ausschluss einer Harnstauung oder Harnsteine
- Sonographie der Nieren : zum Ausschluss eines Harnstaus oder von Konkrementen oder Hydronephrose

Differentialdiagnose::
- Appendizitis
- Cholezystitis
- Nephrolithiasis
- Urolithiasis
- Ektope Gravidität
- Ovarialzysten

Therapie:
- Stationäre Aufnahme
- Analgetische Therapie bei Bedarf
- Reichliche Flüssigkeitszufuhr (mind. 1,5 l/Tag)
- Antibiotische Behandlung für 7-10 Tage.

 Nach Abnahme von Urinkultur geben wir der Patient empirischen Antibiotikatherapie und dann warten wir auf
Mikrobiologischen Ergebnisse.
(z.B. Ciprofloxacin oder Levofloxacin (z.B. Levofloxacin 500 mg/Tag für 10 Tage p.o)).
Obere gastrointestinale Blutung (Ulkus)

Definition:
- Eine akute odere chronische Blutung im Bereich des Magen- DarmTrakts (Gastrointestinaltrakt).
- Eine Blutung, die vom Abschnitt zwischen Ösophagus und Flexura duodenojejunalis ausgeht.

Ursachen (Differentialdiagnosen):

- Ulcus ventriculi (Magenulkus) oder Ulcus duodeni (Duodenalulkus).... ( 50% ).


- Ösophagusvarizen ( 20% ).
- Refluxösophagitis
- Mallory-Weiss-Syndrom ( tritt bei Alkoholikern, nach Erbrechen im Grenzgebiet zwischen Magen und
Ösophagus )
Klinik:
- Nahrungsabhängige Oberbauchschmerzen (epigastrisch):
postprandiale Schmerzbesserung spricht eher für Ulcus duodeni. Ulcus ventriculi ist umgekehrt.
- Meläna (Teerstuhl)
- Hämatemesis (kaffeesatzartiges Bluterbrechen)
- Hypovolämischer Schock ( mit starker Blutung )

Diagnostik
- Blutabnahme: Blutbild, Blutgruppenbestimmung, Gerinnung, Elektrolyte, Hb-Bestimmung
- Hämoccult-Test (fäkal okkulter Bluttest)
- Blutdruck, Puls
- Ösophagogastroduodenoskopie: ist die Goldstandard dabei können wir die Ulzera sehen und gleichzeitig
mehrere Biopsien aus unterschiedlichen Arealen des Ulkus entnehmen.
Dies dient zum Ausschluss eines Karzinoms.

Komplikationen
- Bei massiven Blutverlust kann es zu einem hypovolämischen Schock mit Tachykardie und blutdruckabfall
kommen.
- Anämie (v.a. bei chronischer GIB)

Therapie:

- Kurze Anamnese, kurze körperliche Untersuchung und Überwachung der Vitalparameter.


- Oberkörperhochlagerung , Sauerstoffgabe.
- Kristalloide Lösungen (z.B. Ringer-Lösung)
- Bluttransfusion: die Menge je nach Ausmaß der Anämie.
- Gabe von PPI i.v. (Z. B. 80-160 mg Pantoprazol)
- Ösophagogastroduodenoskopie:
* Zur endoskopischen Diagnostik und Therapie .
* Suche nach der Blutungsquelle
* Unterspritzung des blutenden Ulcus ventriculi oder duodeni mit Adrenalin
- Bei endoskopisch nicht beherrschbarer Blutung sollte frühzeitig ein chirurgisches Konsil organisiert werden.
* Operative Exzision des Ulkus und Ligatur des zuführenden Gefäßes.
Gallenkolik
Definition
Kolik Schmerzen in der Gallen

Ätiologie
die Einklemmung eines Gallensteins bei der Passage des Ductus cysticus .

Symptome
Rezidivierende Kolikschmerzen
Druckschmerz im rechten Oberbauch
Ausstrahlen in die rechte Schulter
Allgemeine Krankheitssymptome (Völlegefühl, Blähungen, Erbrechen, Schweißausbrüche, Appetitlosigkeit)
Gelbsucht (Ikterus)
Bräunliche Verfärbung des Urins, heller Stuhl
Erhöhte Leberwerte

Diagnose
Korpliche Untersuchung
Labordiagnostik (Nachweis von Entzündungen, Differentialdiagnose des Ikterus)
ERCP (endoskopisch-retrograde Cholangiopankreatikographie)
Sonografie: Gallensteine und auch Entzündungen der Gallenblase lassen sich sonografisch gut darstellen.
Röntgenuntersuchungen: Leeraufnahme
CT & MRT

Differentialdiagnosen
Pankreatitis
Myokardinfarkt und Lungenembolie

Komplikationen
Cholezystitis
Steinperforation – Wanderung eines Steines in das Duodenum, den Magen oder das Colon
Biliäre Pankreatitis
Therapie
Eine leichte Kolik kann mit Metamizol intravenös behandelt werden.
Schwere Koliken werden mit starken Analgetika( Pethidin ) therapiert.
Bei eine infektiöse Gallenwegserkrankung ....Antibiotikatherapie

Bei wiederholten oder sehr schweren Koliken muss frühzeitig an eine elektive Cholecystektomiegedacht
werden.
Gallenkolik
Definition
Kolik Schmerzen in der Gallen

Ätiologie
die Einklemmung eines Gallensteins bei der Passage des Ductus cysticus .

Symptome
Rezidivierende Kolikschmerzen
Druckschmerz im rechten Oberbauch
Ausstrahlen in die rechte Schulter
Allgemeine Krankheitssymptome (Völlegefühl, Blähungen, Erbrechen, Schweißausbrüche, Appetitlosigkeit)
Gelbsucht (Ikterus)
Bräunliche Verfärbung des Urins, heller Stuhl
Erhöhte Leberwerte

Diagnose
Korpliche Untersuchung
Labordiagnostik (Nachweis von Entzündungen, Differentialdiagnose des Ikterus)
ERCP (endoskopisch-retrograde Cholangiopankreatikographie)
Sonografie: Gallensteine und auch Entzündungen der Gallenblase lassen sich sonografisch gut darstellen.
Röntgenuntersuchungen: Leeraufnahme
CT & MRT

Differentialdiagnosen
Pankreatitis
Myokardinfarkt und Lungenembolie

Komplikationen
Cholezystitis
Steinperforation – Wanderung eines Steines in das Duodenum, den Magen oder das Colon
Biliäre Pankreatitis
Therapie
Eine leichte Kolik kann mit Metamizol intravenös behandelt werden.
Schwere Koliken werden mit starken Analgetika( Pethidin ) therapiert.
Bei eine infektiöse Gallenwegserkrankung ....Antibiotikatherapie

Bei wiederholten oder sehr schweren Koliken muss frühzeitig an eine elektive Cholecystektomiegedacht
werden.
Morbus Crohn
Definition
- Eine chronisch-enzündlische Erkrankung des Gastrointestinaltraktes.
- MC kann im gesamten Verdauungstrakt von der Mundhöhle bis zum After auftreten.
- Es ist disproportioniert und diskontinuierlich

Ätiologie
Die Entstehung des Morbus Crohn nicht eindeutig verstanden (möglicherweise eine Autoimmunerkrankung).

Klinik :
- Intestinale Manifestationen:
- Bestehende Krampfartige Schmerzen im rechten Unterbauch
- Diarrhöe (meist unblutig)
- Fieber, Appetitlosigkeit, Übelkeit und Erbrechen ,Gewichtsverlust

- Extraintestinale Manifestationen:
- Haut/Schleimhaut: Erythema nodosum, Aphthen
- Gelenke: Arthritis (Gelenkentzündung)
- Augen: Uveitis (Regenbogenhautentzündung), Keratitis (Hornhautentzündung), Episkleritis (Entzündung
der Episklera)
- Gefäße: Vaskulitis, Thrombosen, Thromboembolien
- Niere: Nephrolithiasis (Nierensteinleiden)
- Leber und Gallenwege: Fettleber, Leberabszess.

Komplikationen :
- Fistelbildung ( 30-50 % ).
- Abszesse intra- und retroperitoneale Abszesse treten auf.( 20 % ).
- Fissuren .
- Perforation mit Peritonitis.
- Amyloidose .
- Stenose
- Kolorektales Karzinom
- Intestinale Blutungen

Diagnostik : Die Diagnose des Morbus Crohn wird histologisch gestellt.

- Anamnese und körperliche Untersuchung:


- In der Anamnese muss die Schmerzcharakteristik erfragt werden. Um die D.D Erkrankungen wie
Appendizites auszuschliessen.
- Digital-rektale Untersuchung. Um die Hämorrhoiden auszuschließen wenn es Blutung gibt.

- Laboruntersuchungen:
- B.B ( HB ) aufgrund des intestinal Malabsorption verminderung des Eisen + Vit.B12 Anämie
- Die Entzündungsparameter (BSG und CRP) sind erhöht
- Stuhluntersuchung : um nach Staphylokokken oder Salmonellen sowie Leukozyten oder Erythrozyten zu
suchen , in dem um Gastroenteritis auszuschließen.
- Viele E.coli Bakterien im Urin deuten auf eine Fistel uwischen Darm und Blasen hin.

- ÖGD skopie Sowie Koloskopie mit Biopsieentnahme:


Weil gesamter Gastrointestinaltrakt betroffen ist. Um die M. Crohn zu bestätigen .
- Abdomen-Sonographie: Die im Ultraschall erkennbare segmentale Verdickung von Abschnitten der
Darmmukosa ist für Morbus Crohn charakteristisch.
- Röntgen Abdominal : um Abdominal perforation auszuschließen (( freie luft unterhalb des Zwerchfell))

Differenzialdiagnose
- Colitis ulcerosa
- Divertikulitis
- Gaströnteritis
- Kolonkarzinom
- Appendizitis
- Reizdarmsyndrom

Therapie:

- Ballaststoffarme Kost
- Glukokortikoiden , 5-Aminosalicylsäure
- Zytostatika (Azathioprin, Methotrexat): wenn der Schub dennoch nicht zu durchbrechen ist.
- Chirurgische Therapie : um schwere Komplikationen wie Stenosen, Fisteln, Abszesse oder Perforationen

 Was ist der Unterschied zwischen Crohn und colitis Ulcerosa

Colitis Ulcerosa
- Rektum
- kontinuierliche Läsion
- blutig-schleimige Diarrhö
- Mukosa- Submukosa
- Fahrradschlauch aspect

Morbus Crohn
- Ileum
- Diskontinuierliche Läsion
- Schleimige Diarrhö
- Mucosa zur Serosa
- Pflasterstein aspeKt Komplik: toxisches MegakolonFisteln, Abszess , Stenosen
Polytrauma
• Könnten Sie mir bitte den Unfall genauer beschreiben? Wann war
das? Wo? Wie ist das passiert?
• Sind Sie auf der rechten/ linken Seite gestürzt oder hingefallen?
• Haben Sie damals einen Helm getragen?
• Haben Sie das Bewusstsein verloren?
• Ist Ihnen übel, schwindlig oder haben Sie schon erbrochen/ sich übergeben?
• Sind Ihnen Brustschmerzen, Atemnot, Husten oder Herzrasen aufgefallen?
• Haben Sie Bauchschmerzen?
• Haben Sie Blutspuren mit dem Stuhlgang oder beim Wasserlassen ?
• Sind Ihnen Schmerzen, Schwellung oder Blutspuren irgendwo in Ihrer Körper
aufgefallen?
• Wann wurde bei Ihnen die Wundstarrkrampf-Impfung zum letzten Mal
aufgefrischt?
Über ein Stein gestolpert stolpern
Auf dem Boden ausgerutscht ausrutschen
Mit dem Fahrrad hingefallen hinfallen
Mit dem Fahrrad gestürzt stürzten
Vom Dach abgestürzt abstürzen
Mit ihm zusammen gestoßen
Wurde von ihm/ihr geschlagen schlagen
Wurde von ihm mit einem Messer/mit stichen
spitzen Gegenstand gestochen

Fraktur
• Wie Stark sind die Schmerzen auf einer Skala von 1 bis 10, wobei 1
sehr leicht und 10 sehr stark ist?
• Ist der betroffene Bereich angeschwollen, verfärbt oder überwärmt?
• Können Sie Ihr Bein/ Ihre Arm bewegen?
• Können Sie das Gelenk noch strecken und beugen?
• Können Sie auf dem betroffenen Bein noch auftreten?/ Können Sie Ihre Armen
anheben?
• Fühlen Sie sich ihre Zehen/ Fingers?
• Sind Ihnen Kribbeln, Taubheitsgefühl oder Hautveränderungen aufgefallen?