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DIN EN 934-3:2012-09

Anwendungsbeginn

Anwendungsbeginn dieser Norm ist voraussichtlich 2012-09-01.

Die CE-Kennzeichnung von Bauprodukten nach dieser DIN-EN-Norm in Deutschland kann erst nach der
Veröffentlichung der Fundstelle dieser DIN-EN-Norm im Bundesanzeiger von dem dort genannten Termin an
erfolgen.

Nationales Vorwort
Dieses Dokument (EN 934-3:2009+A1:2012) wurde vom Technischen Komitee CEN/TC 104 „Beton und
zugehörige Produkte“ erarbeitet, dessen Sekretariat vom DIN (Deutschland) gehalten wird.

Im DIN Deutsches Institut für Normung e. V. wurden die Arbeiten vom Arbeitsausschuss NA 005-07-23 AA
„Betonzusatzmittel (SpA CEN/TC 104/SC 3)“ des Normenausschusses Bauwesen (NABau) begleitet.

Änderungen

Gegenüber DIN EN 934-3:2010-01 wurden folgende Änderungen vorgenommen:

a) Änderung A1 eingearbeitet;

b) Normative Verweisungen aktualisiert;

c) redaktionelle Überarbeitung.

Frühere Ausgaben

DIN EN 934-3 Berichtigung 1: 2006-01


DIN EN 934-3: 2004-03, 2010-01

2
EUROPÄISCHE NORM EN 934-3:2009+A1
EUROPEAN STANDARD
NORME EUROPÉENNE Juli 2012

ICS 91.100.10; 91.100.30 Ersatz für EN 934-3:2009

Deutsche Fassung

Zusatzmittel für Beton, Mörtel und Einpressmörtel - Teil 3:


Zusatzmittel für Mauermörtel - Definitionen, Anforderungen,
Konformität, Kennzeichnung und Beschriftung

Admixtures for concrete, mortar and grout - Part 3: Adjuvants pour béton, mortier et coulis - Partie 3: Adjuvants
Admixtures for masonry mortar - Definitions, requirements, pour mortier de montage - Définitions, exigences,
conformity and marking and labelling conformité, marquage et étiquetage

Diese Europäische Norm wurde vom CEN am 16. Juli 2009 angenommen und schließt Änderung 1 ein, die am 25. Mai 2012 vom CEN
angenommen wurde.

Die CEN-Mitglieder sind gehalten, die CEN/CENELEC-Geschäftsordnung zu erfüllen, in der die Bedingungen festgelegt sind, unter denen
dieser Europäischen Norm ohne jede Änderung der Status einer nationalen Norm zu geben ist. Auf dem letzten Stand befindliche Listen
dieser nationalen Normen mit ihren bibliographischen Angaben sind beim Management-Zentrum des CEN-CENELEC oder bei jedem CEN-
Mitglied auf Anfrage erhältlich.

Diese Europäische Norm besteht in drei offiziellen Fassungen (Deutsch, Englisch, Französisch). Eine Fassung in einer anderen Sprache,
die von einem CEN-Mitglied in eigener Verantwortung durch Übersetzung in seine Landessprache gemacht und dem Management-
Zentrum mitgeteilt worden ist, hat den gleichen Status wie die offiziellen Fassungen.

CEN-Mitglieder sind die nationalen Normungsinstitute von Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich,
Griechenland, Irland, Island, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien, den
Niederlanden, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, der Schweiz, der Slowakei, Slowenien, Spanien, der
Tschechischen Republik, der Türkei, Ungarn, dem Vereinigten Königreich und Zypern.

EUROPÄISCHES KOMITEE FÜR NORMUNG


EUROPEAN COMMITTEE FOR STANDARDIZATION
COMITÉ EUROPÉEN DE NORMALISATION

Management-Zentrum: Avenue Marnix 17, B-1000 Brüssel

© 2012 CEN Alle Rechte der Verwertung, gleich in welcher Form und in welchem Ref. Nr. EN 934-3:2009+A1:2012 D
Verfahren, sind weltweit den nationalen Mitgliedern von CEN vorbehalten.
DIN EN 934-3:2012-09
EN 934-3:2009+A1:2012 (D)

Inhalt Seite

Vorwort ................................................................................................................................................................3
1 Anwendungsbereich .............................................................................................................................4
2 Normative Verweisungen ......................................................................................................................4
3 Begriffe ...................................................................................................................................................4
4 Anforderungen .......................................................................................................................................5
5 Probenahme ...........................................................................................................................................6
6 Konformitätskontrolle ...........................................................................................................................7
7 Bewertung der Konformität ..................................................................................................................7
8 Kennzeichnung und Beschriftung .......................................................................................................8
8.1 Allgemeines ............................................................................................................................................8
8.2 Bezeichnung der Zusatzmittel ..............................................................................................................8
8.3 Zusätzliche Angaben .............................................................................................................................8
Anhang A (informativ) Gehalt an und Freisetzung von gefährlichen Substanzen .......................................9
Anhang ZA (informativ) Abschnitte dieser Europäischen Norm, die Bestimmungen der
EU-Bauproduktenrichtlinie betreffen ................................................................................................ 10
ZA.1 Anwendungsbereich und maßgebende Eigenschaften .................................................................. 10
ZA.2 Verfahren für die Konformitätsbescheinigung von Zusatzmitteln für Mauermörtel .................... 12
ZA.2.1 System der Konformitätsbescheinigung ......................................................................................... 12
ZA.2.2 EG-Konformitätszertifikat und Konformitätserklärung................................................................... 13
ZA.3 CE-Kennzeichnung und Beschriftung .............................................................................................. 13
Literaturhinweise ............................................................................................................................................. 16

2
DIN EN 934-3:2012-09
EN 934-3:2009+A1:2012 (D)

Vorwort
Dieses Dokument (EN 934-3:2009+A1:2012) wurde vom Technischen Komitee CEN/TC 104 „Beton und
zugehörige Produkte“ erarbeitet, dessen Sekretariat vom DIN gehalten wird.

Diese Europäische Norm muss den Status einer nationalen Norm erhalten, entweder durch Veröffentlichung
eines identischen Textes oder durch Anerkennung bis Januar 2013, und etwaige entgegenstehende nationale
Normen müssen bis Januar 2013 zurückgezogen werden.

Es wird auf die Möglichkeit hingewiesen, dass einige Texte dieses Dokuments Patentrechte berühren können.
CEN [und/oder CENELEC] sind nicht dafür verantwortlich, einige oder alle diesbezüglichen Patentrechte zu
identifizieren.

Dieses Dokument ersetzt !EN 934-3:2009".

Dieses Dokument beinhaltet die von CEN am 2012-05-25 genehmigte Änderung 1.

Der Beginn und das Ende des hinzugefügten oder geänderten Textes wird im Text durch die
Textmarkierungen !" angezeigt.

Diese Europäische Norm wurde unter einem Mandat erarbeitet, das die Europäische Kommission und die
Europäische Freihandelszone dem CEN erteilt haben, und unterstützt grundlegende Anforderungen der EU-
Richtlinien.

Zum Zusammenhang mit der EU-Richtlinie 89/106/EWG siehe informativen Anhang ZA, der Bestandteil
dieses Dokuments ist.

Diese Europäische Norm ist Teil der Reihe EN 934 „Zusatzmittel für Beton, Mörtel und Einpressmörtel“, die
noch folgende weitere Teile enthält:

 Teil 1: Gemeinsame Anforderungen

 Teil 2: Betonzusatzmittel — Definitionen, Anforderungen, Konformität, Kennzeichnung und Beschriftung

 Teil 4: Zusatzmittel für Einpressmörtel für Spannglieder — Definitionen, Anforderungen, Konformität,


Kennzeichnung und Beschriftung

 Teil 5: Zusatzmittel für Spritzbeton — Definitionen, Anforderungen, Konformität, Kennzeichnung und


Beschriftung

 Teil 6: Probenahme, Konformitätskontrolle und Bewertung der Konformität

Diese Europäische Norm steht in Zusammenhang mit den Normen der Reihe EN 480 über Prüfverfahren für
Zusatzmittel.

Entsprechend der CEN/CENELEC-Geschäftsordnung sind die nationalen Normungsinstitute der folgenden


Länder gehalten, diese Europäische Norm zu übernehmen: Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland,
Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Island, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg,
Malta, die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen,
Portugal, Rumänien, Schweden, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik, Türkei,
Ungarn, Vereinigtes Königreich und Zypern.

3
DIN EN 934-3:2012-09
EN 934-3:2009+A1:2012 (D)

1 Anwendungsbereich
Diese Europäische Norm definiert und legt Anforderungen und Konformitätskriterien für Zusatzmittel für
zementgebundenen Mauermörtel fest.

Sie gilt für zwei Arten von Zusatzmitteln, Erstarrungsverzögerer für langzeitverzögerte Mauermörtel und
Luftporenbildner/Betonverflüssiger, die sowohl für Mörtel, der fertig gemischt auf die Baustelle geliefert wird,
als auch für Mörtel, der auf der Baustelle hergestellt wird, verwendet werden.

Festlegungen zur praktischen Anwendung von Zusatzmitteln für Mauermörtel sind nicht Bestandteil dieser
Europäischen Norm, sondern werden durch EN 998-1 und EN 998-2 erfasst.

2 Normative Verweisungen
Die folgenden zitierten Dokumente sind für die Anwendung dieses Dokuments erforderlich. Bei datierten
Verweisungen gilt nur die in Bezug genommene Ausgabe. Bei undatierten Verweisungen gilt die letzte
Ausgabe des in Bezug genommenen Dokuments (einschließlich aller Änderungen).

EN 480-13:2009, Zusatzmittel für Beton, Mörtel und Einpressmörtel — Prüfverfahren — Teil 13:
Referenz-Baumörtel für die Prüfung von Zusatzmitteln für Mauerwerksmörtel

EN 934-1:2008, Zusatzmittel für Beton, Mörtel und Einpressmörtel — Teil 1: Gemeinsame Anforderungen

EN 934-2, Zusatzmittel für Beton, Mörtel und Einpressmörtel — Teil 2: Betonzusatzmittel — Definitionen,
Anforderungen, Konformität, Kennzeichnung und Beschriftung

EN 934-6:2001, Zusatzmittel für Beton, Mörtel und Einpressmörtel — Teil 6: Probenahme, Konformitäts-
kontrolle und Bewertung der Konformität

EN 934-6:2001/A1:2005, Zusatzmittel für Beton, Mörtel und Einpressmörtel — Teil 6: Probenahme, Konformi-
tätskontrolle und Bewertung der Konformität

EN 1015-4, Prüfverfahren für Mörtel für Mauerwerk — Teil 4: Bestimmung der Konsistenz von Frischmörtel
(mit Eindringgerät)

EN 1015-7, Prüfverfahren für Mörtel für Mauerwerk — Teil 7: Bestimmung des Luftgehaltes von Frischmörtel

EN 1015-9, Prüfverfahren für Mörtel für Mauerwerk — Teil 9: Bestimmung der Verarbeitbarkeitszeit und der
Korrigierbarkeitszeit von Frischmörtel

EN 1015-11, Prüfverfahren für Mörtel für Mauerwerk — Teil 11: Bestimmung der Biegezug- und Druck-
festigkeit von Festmörtel

3 Begriffe
Für die Anwendung dieses Dokuments gelten die Begriffe nach EN 934-1:2008 und die folgenden Begriffe.

3.1
Luftporenbildner/Betonverflüssiger
Zusatzmittel, das die Verarbeitbarkeit des Mörtels erhöht oder die Herabsetzung des Wasseranteils
ermöglicht, indem während des Mischvorgangs eine kontrollierte Menge kleiner, gleichmäßig verteilter
Luftblasen eingebracht wird, die nach dem Erhärten zurückbleiben

3.2
Erstarrungsverzögerer für langzeitverzögerte Mauermörtel
Verzögerer, wie in EN 934-2 definiert, für den Einsatz in langzeitverzögertem Mauermörtel, das künstlich
eingebrachte Luft enthält, vorgesehen

4
DIN EN 934-3:2012-09
EN 934-3:2009+A1:2012 (D)

3.3
Wirkung
Fähigkeit eines Zusatzmittels, entsprechend dem Verwendungszweck wirksam zu werden, ohne Schäden zu
verursachen

3.4
zulässige Dosierung
vom Hersteller angegebene Menge von Zusatzmittel, in Massenprozent des Zementanteils, bei der die
Anforderungen nach dieser Europäischen Norm erfüllt werden. Die zulässige Dosierung liegt innerhalb des
empfohlenen Dosierbereichs

3.5
empfohlener Dosierbereich
auf Baustellenerfahrung beruhende und vom Hersteller für das Produkt empfohlene Grenzen der Dosierung,
ausgedrückt in Massenprozent des Zementanteils

ANMERKUNG Die Anwendung des empfohlenen Dosierbereichs bedeutet nicht, dass die Anforderungen dieser Norm
über dessen gesamte Breite erfüllt sind. Mit den auf der Baustelle zu verwendenden Stoffen sollten Eignungsprüfungen
durchgeführt werden, um die für die Erzielung des gewünschten Ergebnisses erforderliche Dosierung zu ermitteln.

3.6
Höchstwert der empfohlenen Dosierung
obere Grenze des empfohlenen Dosierbereichs

4 Anforderungen
Bei Probenahme nach !EN 934-6:2001 und EN 934-6:2001/A1:2005" müssen Zusatzmittel für
Mauermörtel die Anforderungen nach EN 934-1:2008, Tabelle 1 erfüllen, wobei die dort aufgelisteten
Prüfverfahren anzuwenden sind. Ferner gelten die zusätzlichen, in Tabelle 1 !unten" aufgeführten
Anforderungen für unterschiedliche Arten von Zusatzmitteln.

ANMERKUNG 1 Um festzustellen, ob mit den Zusatzmitteln und weiteren im Mörtel verwendeten Stoffen die gewünschte
Wirkung erzielt werden kann, sollten Eignungsprüfungen durchgeführt werden.

Hinsichtlich Gehalt und Freisetzung von im erhärteten Mörtel enthaltenen Substanzen, die Gesundheit,
Hygiene und Umwelt gefährden, siehe Anhang A (informativ).

ANMERKUNG 2 Für die CE-Kennzeichnung erforderliche Anforderungen, siehe Anhang ZA.

Tabelle 1 — Zusätzliche Anforderungen an bestimmte Arten von Zusatzmitteln

Definition Bezeichnung des Zusatzmittels Zusätzliche Anforderungen


3.1 Luftporenbildner/Betonverflüssiger Tabelle 2
Erstarrungsverzögerer für
3.2 Tabelle 3
langzeitverzögerte Mauermörtel

5
DIN EN 934-3:2012-09
EN 934-3:2009+A1:2012 (D)

Tabelle 2 — Zusätzliche Anforderungen für Luftporenbildner/Betonverflüssiger


(geprüft bei gleicher Konsistenz)

Eigenschaft Referenzmörtel Prüfverfahren Anforderunga

Luftgehalt nach EN 1015-7 Gesamt-Luftgehalt A1 (17 r 3) %


1 EN 480-13
festgelegtem Mischen Methode A Volumenanteil
Luftgehalt nach 1 h EN 1015-7 t A1  3 % Volumenanteil
2 EN 480-13
Ruhephase Methode A

Luftgehalt nach EN 1015-7 d A1  5 % Volumenanteil und


3 EN 480-13
verlängertem Mischen Methode A t A1  5 % Volumenanteil

Verminderung des
4 Wasseranspruchs für EN 480-13 EN 480-13 t 8 % Massenanteil
Normkonsistenz
Druckfestigkeit nach Prüfmischung t 70 % der
5 EN 480-13 EN 1015-11
28 Tagen Druckfestigkeit der Kontrollmischung
a Alle Anforderungen gelten für die gleiche Prüfmischung.

Tabelle 3 — Zusätzliche Anforderungen für Zusatzmittel für langzeitverzögerten Mauermörtel


(geprüft bei gleicher Konsistenz)d

Eigenschaft Referenzmörtel Prüfverfahren Anforderunga

Luftgehalt nach EN 1015-7 Gesamt-Luftgehalt A2 (17 r 3) %


1 EN 480-13
festgelegtem Mischen Methode A Volumenanteil

Luftgehalt nach EN 1015-7 d A2  5 % Volumenanteil und


2 EN 480-13
verlängertem Mischen Methode A t A2  5 % Volumenanteil

Konsistenz nach innerhalb von 15 mm des Anfangs-


3 EN 480-13 EN 1015-4
Ruhephase 28 hb wertes
Luftgehalt nach EN 1015-7 t 0,70 A2 % Volumenanteil
4 EN 480-13
Ruhephase 28 h Methode A
Eindringwiderstand
5 EN 480-13 EN 1015-9 Prüfmischung t 1,0 N/mm2
nach 72 hc
Druckfestigkeit nach Prüfmischung t 70 % der
6 EN 480-13 EN 1015-11
28 Tagen Druckfestigkeit der Kontrollmischung
a Alle Anforderungen gelten für die gleiche Prüfmischung.
b Nach Lagerung und erneutem Mischen nach EN 480-13:2009, 5.3, wie zur Bestimmung des Luftgehalts, nach Ruhephase 28 h.
c Bei Lagerung in einer abgedeckten Mulde für 28 h, um Verdunsten des Wassers zu vermeiden. Anschließend ist der Mörtel für
weitere 44 h bei (65 ± 5) % relative Luftfeuchte in einer unbedeckten Form, wie sie zur Prüfung des Eindringwiderstandes
eingesetzt wird, zu lagern.
d Die Luftporenbildung kann sich aus den verzögernden und luftporenbildenden Eigenschaften des Zusatzmittels oder durch Zugabe
eines Luftporenbildners nach Tabelle 2 ergeben.

5 Probenahme
!Die Anforderungen an die Probenahme sind in EN 934-6:2001 und EN 934-6:2001/A1:2005, Abschnitt 4
angegeben."

6
DIN EN 934-3:2012-09
EN 934-3:2009+A1:2012 (D)

6 Konformitätskontrolle
Die Anforderungen an die Konformitätskontrolle sind in EN 934-6:2001, 5.3 und 5.4 !gestrichener Text"
angegeben.

Für Prüfhäufigkeiten in Zusammenhang mit der werkseigenen Produktionskontrolle gilt Tabelle 4.

Tabelle 4 — Mindestprüfhäufigkeit für die werkseigene Produktionskontrolle

Luftporenbildner Erstarrungsverzögerer
Prüfung und Beton- für langzeitverzögerte
verflüssiger Mauermörtel
Gleichmäßigkeit/Farbe B B
Relative Dichte (nur für flüssige Zusatzmittel) B B
Üblicher Feststoffgehalt B B
pH-Wert (nur für flüssige Zusatzmittel) B B
Wasserlösliches Chlorid (Cl)a 4 4
Druckfestigkeit nach 28 Tagen 1 1
Luftgehalt nach vorgegebenem Mischen A A
Luftgehalt nach verlängertem Mischen A A
Luftgehalt nach 1 h Lagerung A –
Luftgehalt nach 28 h Lagerung – A
Verminderung des Wasseranspruchs für Normkonsistenz A –
Konsistenz nach 28 h Lagerung – A
Eindringwiderstand nach 72 h – A
Die Zahlenwerte in dieser Tabelle bezeichnen die Mindestprüfhäufigkeiten je Jahr, die entsprechend über den
Produktionszeitraum verteilt werden müssen; wenn der Umfang der Produktion geringer ausfällt, muss jede
Charge geprüft werden.
A: Prüfung für eine Produktion von 500 t mit einem Mindestprüfumfang von 2-mal je Jahr
B: Prüfungen jeder Charge
ANMERKUNG Der wirksame Bestandteil (Infrarot-Analyse) braucht nicht im Rahmen der werkseigenen Produktions-
kontrolle geprüft zu werden. Dies muss im Zusammenhang mit der Erstprüfung erfolgen.
a Der Gesamtchlorgehalt muss ebenfalls mit diesen Häufigkeiten geprüft werden, wenn er wesentlich vom Chloridgehalt abweicht.

Für die werkseigene Produktionskontrolle darf der in EN 480-13 geforderte Referenzzement durch einen
anderen Zement unter den folgenden Voraussetzungen ersetzt werden:

a) In der Erstprüfung wurde der alternative Zement in einem Referenzmörtel nach EN 480-13 parallel mit
einem der in EN 480-13 angegebenen Referenzzemente und mit dem gleichen Zusatzmittel geprüft;

b) das so geprüfte Zusatzmittel erfüllt die Anforderungen der zutreffenden Anforderungstabelle nach dieser
Europäischen Norm sowohl mit dem Referenzzement nach EN 480-13 als auch mit dem alternativen
Zement.

7 Bewertung der Konformität


Die Anforderungen für die Bewertung der Konformität sind in !EN 934-6:2001 und
EN 934-6:2001/A1:2005" angegeben.

7
DIN EN 934-3:2012-09
EN 934-3:2009+A1:2012 (D)

8 Kennzeichnung und Beschriftung

8.1 Allgemeines

Wenn Zusatzmittel für Mauerwerk in Behältern geliefert werden, müssen diese mit den einschlägigen
Angaben versehen sein.

Wenn die Stoffe in Großbehältern geliefert werden, müssen dieselben Angaben auf einem zum Zeitpunkt der
Auslieferung ausgestellten Lieferschein enthalten sein.

ANMERKUNG Hinsichtlich der Kennzeichnung und Beschriftung für die CE-Kennzeichnung siehe ZA.3.

8.2 Bezeichnung der Zusatzmittel

Zusatzmittel für Mauermörtel müssen wie folgt bezeichnet werden:

a) Typbezeichnung des Zusatzmittels in der Sprache eines CEN-Mitgliedstaates;

b) Nummer dieser Europäischen Norm: EN 934-3;

c) Codebezeichnung zur Identifizierung des Zusatzmitteltyps, bestehend aus der Nummer dieser
Europäischen Norm und der Nummer der Tabelle, in der die zusätzlichen Eigenschaften für den
jeweiligen Zusatzmitteltyp angegeben sind.

BEISPIEL Erstarrungsverzögerer für langzeitverzögerte Mauermörtel; EN 934-3; T.3.

8.3 Zusätzliche Angaben

a) Chargennummer und Herstellwerk;

b) Zusammenfassung der Lagerungsanforderungen einschließlich besonderer Anforderungen hinsichtlich


des Verfallsdatums, das deutlich gekennzeichnet werden muss, z. B.: Dieses Zusatzmittel kann nach
dem JJJJ/MM/DD/ nicht mehr als mit EN 934-3 übereinstimmend angesehen werden;

c) Angaben über den Gebrauch und erforderliche Sicherheitsmaßnahmen, z. B. wenn ätzend, giftig oder
korrosiv;

d) vom Hersteller empfohlener Dosierbereich.

8
DIN EN 934-3:2012-09
EN 934-3:2009+A1:2012 (D)

Anhang A
(informativ)

Gehalt an und Freisetzung von gefährlichen Substanzen

ANMERKUNG Für die Anforderungen an Substanzen, die die Gesundheit, Hygiene und Umwelt gefährden und die für
die CE-Kennzeichnung maßgebend sind, siehe ZA.1, Anmerkung 1, und den Text nach dem Beispiel in ZA.3.

9
DIN EN 934-3:2012-09
EN 934-3:2009+A1:2012 (D)

Anhang ZA
(informativ)

Abschnitte dieser Europäischen Norm, die Bestimmungen


der EU-Bauproduktenrichtlinie betreffen

ZA.1 Anwendungsbereich und maßgebende Eigenschaften

Diese Europäische Norm wurde im Rahmen des Mandats M/128 „Produkte für Beton, Mörtel, Einpressmörtel
und verwandte Erzeugnisse“, das dem CEN von der Europäischen Kommission und der Europäischen
Freihandelszone erteilt wurde, erarbeitet.

Die in diesem Anhang aufgeführten Abschnitte dieser Europäischen Norm erfüllen die Anforderungen des
Mandats, das auf der Grundlage der EU-Bauproduktenrichtlinie (89/106/EWG) erteilt wurde.

Die Übereinstimmung mit diesen Abschnitten berechtigt zur Annahme, dass die Zusatzmittel für Mauermörtel,
für die dieser Anhang gilt, für die hierin aufgeführten Verwendungszwecke geeignet sind. Die Angaben in den
Begleitinformationen zum CE-Zeichen sind zu beachten.

WARNVERMERK — Für die Bauprodukte, die unter den Anwendungsbereich dieser Norm fallen,
können andere Anforderungen und andere EU-Richtlinien, die die Eignung für den vorgesehenen
Verwendungszweck nicht beeinflussen, gelten.

ANMERKUNG 1 Für Produkte, die in den Anwendungsbereich dieser Norm fallen, können zusätzlich zu den in dieser
Europäischen Norm enthaltenen speziellen Abschnitten über gefährliche Stoffe weitere Anforderungen gelten (z. B.
umgesetzte europäische Gesetzesvorschriften sowie nationale Gesetze, Bestimmungen und Verwaltungsvorgaben). Um
die Vorgaben der EU-Bauproduktenrichtlinie zu erfüllen, müssen auch diese Anforderungen, wo immer sie anwendbar
sind, erfüllt werden.

ANMERKUNG 2 Eine informative Datenbank europäischer und nationaler Vorschriften zu gefährlichen Substanzen steht
auf der Bauprodukten-Website EUROPA zur Verfügung
(Zugang über !http://ec.europa.eu/enterprise/construction/cpd-ds/").

Im diesem Anhang werden sowohl die zu erfüllenden Voraussetzungen für die CE-Kennzeichnung der
Zusatzmittel für Mauermörtel, die für den in der Tabelle ZA.1 angegebenen Verwendungszweck bestimmt
sind, als auch die einschlägigen Abschnitte, die zu beachten sind, angegeben.

Der Anwendungsbereich dieses Anhangs wird durch Tabelle ZA.1 festgelegt und entspricht Abschnitt 1 dieser
Norm.

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DIN EN 934-3:2012-09
EN 934-3:2009+A1:2012 (D)

Tabelle ZA.1 — Anwendungsbereich und maßgebende Abschnitte dieser Norm

Produkt: Erstarrungsverzögerer für langzeitverzögerte Mauermörtel und Luftporenbildner/


Betonverflüssiger
Verwendungszweck: Zur Verwendung in Mauermörtel
Mandatierte
Wesentliche Betreffende Abschnitte
Stufen oder Anmerkungen
Eigenschaften dieser Norm
Klassen
Chloridgehalt Abschnitt 4 und keine Gilt für alle Zusatzmittel, die in den
EN 934-1:2008, Anwendungsbereich dieser Norm fallen.
Tabelle 1 (7)(8) Die Anforderungen beziehen sich auf einen
oberen Grenzwert oder einen deklarierten
Höchstwert.
Alkaligehalt Abschnitt 4 und keine Gilt für alle Zusatzmittel, die in den
EN 934-1:2008, Anwendungsbereich dieser Norm fallen.
Tabelle 1 (9) Die Anforderungen beziehen sich auf einen
deklarierten Höchstwert.
Korrosions- Abschnitt 4 und keine Gilt für alle Zusatzmittel für Mörtel.
verhalten EN 934-1:2008, Die Anforderungen beziehen sich auf
Tabelle 1 (10)
 zugelassene Substanzen,
 erklärte Substanzen
oder, bei Prüfung, auf einen oberen
Grenzwert und einen Vergleich mit dem
Wert der Kontrollprüfung.
Druckfestigkeit Abschnitt 4 und keine Gilt für alle Zusatzmittel, die in den
Tabelle 2 (5) und Anwendungsbereich dieser Norm fallen.
Tabelle 3 (6) Die Anforderungen beziehen sich auf einen
unteren Grenzwert in der Prüfmischung
(mit Zusatzmittel).
Luftporengehalt Abschnitt 4 und keine Die Anforderungen beziehen sich auf einen
Tabelle 2 (1)(2)(3) und oberen und unteren Grenzwert in der
Tabelle 3 (1)(2)(4) Prüfmischung (mit Zusatzmittel).

Die Forderung, eine bestimmte Eigenschaft zu erfüllen, gilt nicht in Mitgliedstaaten, in denen keine
gesetzlichen Bestimmungen für die betreffende Eigenschaft bestehen. In diesem Fall sind Hersteller, die ihre
Produkte in diesen Mitgliedstaaten in den Handel bringen wollen, nicht verpflichtet, die Leistung ihres
Produktes hinsichtlich der betreffenden Eigenschaft zu bestimmen oder zu deklarieren. In solchen Fällen darf
die Angabe „Keine Leistung festgestellt“ (KLF) in die Informationen, die die CE-Kennzeichnung (siehe ZA.3)
begleiten, aufgenommen werden. Unterliegt das Leistungsmerkmal jedoch einem Grenzwert, darf die Option
„Keine Leistung festgestellt“ nicht angewendet werden.

Die KLF-Option darf nicht verwendet werden, wenn das Merkmal einem Schwellenwert unterliegt.

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DIN EN 934-3:2012-09
EN 934-3:2009+A1:2012 (D)

ZA.2 Verfahren für die Konformitätsbescheinigung von Zusatzmitteln für


Mauermörtel
ZA.2.1 System der Konformitätsbescheinigung

Das System der Konformitätsbescheinigung der in Tabelle ZA.1 aufgeführten Betonzusatzmittel wird in Über-
einstimmung mit der Entscheidung der Kommission 1999/469/EG vom 1999-06-25 (Amtsblatt der EU,
Dok. L184 vom 1999-01-17, Seite 27) — die in Anhang III des Mandats M 128 „Produkte für Beton, Mörtel,
Einpressmörtel und verwandte Erzeugnisse“ wiedergegeben wird und durch die Entscheidung der Kommis-
sion 01/596/EG vom 2001-01-08 (Amtsblatt der EU, Dok. L209 vom 2001-08-02, S. 33) ergänzt wird — in
Tabelle ZA.2 für die angegebenen Verwendungszwecke und die maßgebenden Stufen oder Klassen
festgelegt.
Tabelle ZA.2 — System der Konformitätsbescheinigung

System(e) der
vorgesehene(r) Stufe(n) und
Produkt(e) Konformitäts-
Verwendungszweck(e) Klasse(n)
bescheinigung
Zusatzmittel Herstellung von Mauermörtel – 2
System 2: Siehe Anhang III, Abschnitt 2, Punkt (ii) der Richtlinie 89/106/EWG, Möglichkeit 1, mit Zertifi-
zierung der werkseigenen Produktionskontrolle durch eine zugelassene Stelle auf der Grundlage der Erst-
prüfung des Werks und der werkseigenen Produktionskontrolle sowie auf der Grundlage der laufenden
Überwachung, Beurteilung und Anerkennung der werkseigenen Produktionskontrolle.

Die Konformitätsbescheinigung der in Tabelle ZA.1 aufgeführten Bauprodukte beruht auf den in Tabelle ZA.3
angegebenen Verfahren für die Bewertung der Konformität, die sich aus der Anwendung der darin
aufgeführten Abschnitte dieser Europäischen Norm ergeben.

Tabelle ZA.3 — Zuordnung der Aufgaben zur Bewertung der Konformität

Zu beachtende
Aufgaben Inhalt der Aufgabe
Abschnitte dieser Norm
Aufgaben Werkseigene Produktionskontrolle Parameter, die sich auf EN 934-3:2009,
des Her- alle maßgebenden Abschnitt 6 (relevante
stellers Eigenschaften der Prüfungen aus Tabelle 4)
Tabelle ZA.1 beziehen !EN 934-6:2001 und
EN 934-6:2001/A1:2005,
5.4"
Erstprüfung Alle maßgebenden !EN 934-6:2001 und
Eigenschaften der EN 934-6:2001/A1:2005,
Tabelle ZA.1 Abschnitt 4 und 5.3"

Prüfung von am Werk entnommenen Alle maßgebenden !EN 934-6:2001 und


Proben Eigenschaften der EN 934-6:2001/A1:2005,
Tabelle ZA.1 Abschnitt 4"

Aufgaben Zertifizierung Erstprüfung des Parameter, die sich auf !EN 934-6:2001 und
der notifi- der werkseige- Werks und der alle maßgebenden EN 934-6:2001/A1:2005,
zierten nen Produk- werkseigenen Eigenschaften der 5.4 und 5.5"
Stelle tionskontrolle Produktionskontrolle Tabelle ZA.1 beziehen
auf der Grund-
lage einer ständigen Über- Parameter, die sich auf !EN 934-3:2009,
wachung, Beurtei- alle maßgebenden Abschnitt 6
lung und Abnahme Eigenschaften der EN 934-6:2001 und
der werkseigenen Tabelle ZA.1 beziehen EN 934-6:2001/A1:2005,
Produktionskontrolle 5.4, 5.5 und Anhang A"

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DIN EN 934-3:2012-09
EN 934-3:2009+A1:2012 (D)

ZA.2.2 EG-Konformitätszertifikat und Konformitätserklärung


Sofern die Bedingungen dieses Anhangs erfüllt werden und nach Ausstellung des unten erwähnten
Zertifikates durch die notifizierte Stelle, muss der Hersteller oder sein im EWR ansässiger Bevollmächtigter
eine Konformitätserklärung erstellen und aufbewahren, die den Hersteller berechtigt, die CE-Kennzeichnung
anzubringen. Diese Deklaration muss folgende Angaben enthalten:

 Name und Anschrift des Herstellers bzw. dessen im EWR ansässigen Bevollmächtigten sowie des
Herstellwerks;
ANMERKUNG 1 Der Hersteller kann auch die Person sein, die für das Inverkehrbringen des Produktes im EWR
verantwortlich ist, wenn er für die CE-Kennzeichnung verantwortlich ist.

 Beschreibung des Produktes (Art, Identifikation, Verwendung, usw.) sowie ein Exemplar der Informa-
tionen, die die CE-Kennzeichnung begleiten;
ANMERKUNG 2 Wenn ein Teil der für die Erklärung erforderlichen Angaben bereits in den Angaben zur CE
Kennzeichnung erfolgte, brauchen diese Angaben nicht wiederholt zu werden.

 Bestimmungen, die das Produkt erfüllt (z. B. Anhang ZA dieser Europäischen Norm), sowie ein Verweis
auf Protokolle über die Erstprüfung und die werkseigene Produktionskontrolle (sofern zutreffend);

 besondere Bedingungen, die für die Anwendung des Produktes gelten (z. B. Bestimmungen bezüglich
der Anwendung des Produktes unter bestimmten Bedingungen);

 Nummer des beigefügten Zertifikats über die werkseigene Produktionskontrolle und Protokolle der werks-
eigenen Produktionskontrolle, sofern zutreffend;

 Name und Anschrift der notifizierten Prüfstelle(n), sofern einige der Eigenschaften von einer notifizierten
Prüfstelle geprüft wurden;

 Name und Position der Person, der berechtigt ist, im Namen des Herstellers oder seines im EWR
ansässigen Bevollmächtigten die Erklärung zu unterzeichnen.

Der Erklärung ist ein durch die notifizierte Stelle ausgestelltes Zertifikat über die werkseigene Produktions-
kontrolle beizufügen. Zusätzlich zu den oben angegebenen Informationen muss das Zertifikat folgende
zusätzliche Angaben enthalten:

 Name und Anschrift der notifizierten Stelle;

 Nummer des Zertifikates über die werkseigene Produktionskontrolle;

 gegebenenfalls Bedingungen der Gültigkeit des Zertifikats;

 Name und Position der Person, der berechtigt ist, das Zertifikat zu unterzeichnen.

Sowohl die oben genannte Erklärung als auch das Zertifikat sind in der Amtssprache bzw. in den Amts-
sprachen des Mitgliedstaates der EU, in dem das Produkt verwendet werden soll, auszustellen.

ZA.3 CE-Kennzeichnung und Beschriftung


Der Hersteller oder dessen im EWR ansässiger Bevollmächtigter ist für die Anbringung der CE-
Kennzeichnung verantwortlich. Das anzubringende CE-Zeichen muss der Richtlinie 93/68/EG entsprechen
und auf dem Bauprodukt (oder, sofern dies nicht möglich ist, auf dem beigefügten Etikett, der Verpackung
oder den kommerziellen Begleitdokumenten, z. B. einem Lieferschein) angegeben sein. Das CE-Zeichen ist
durch die folgenden Angaben zu ergänzen:

 Kennnummer der Zertifizierungsstelle;

 Name oder Kennung und eingetragene Anschrift des Herstellers (siehe ZA.2.2, Anmerkung 1);

 die letzten beiden Ziffern des Jahres, in dem die Kennzeichnung angebracht wurde;

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DIN EN 934-3:2012-09
EN 934-3:2009+A1:2012 (D)

 Nummer des EG-Konformitätszertifikates oder des Zertifikats über die werkseigene Produktionskontrolle
(sofern erforderlich);

 Hinweis auf diese Europäische Norm;

 Produktbeschreibung: Gattungsbezeichnung, Material, Maße und Verwendungszweck;

 Angaben zu den relevanten, in Tabelle ZA.1 aufgeführten wesentlichen Eigenschaften:

 als deklarierte Werte und, falls maßgebend, Stufe oder Klasse (einschließlich „bestanden“ für
Anforderungen an bestanden/nicht bestanden, falls erforderlich), die für jede wesentliche
Eigenschaft, wie in den „Anmerkungen“ zu Tabelle ZA.1 aufgeführt, anzugeben sind;

 Anwendung der Option „Keine Leistung festgestellt“, sofern zutreffend;

 als Alternative: eine Normbezeichnung, die einige oder alle maßgebenden Eigenschaften angibt
(sofern die Bezeichnung nur einige Eigenschaften enthält, ist sie durch deklarierte Werte für die
weiteren Eigenschaften zu ergänzen).

Unterliegt das Leistungsmerkmal einem Grenzwert, darf die Option „Keine Leistung festgestellt“ nicht
angewendet werden. Ansonsten darf die Option „Keine Leistung festgestellt“ angewendet werden, sofern die
Eigenschaft im Bestimmungsmitgliedstaat für bestimmte Verwendungszwecke keinen gesetzlichen
Bestimmungen unterliegt.

Bild ZA.1 zeigt ein Beispiel für die Informationen, die am Produkt, am Etikett und/oder in den
Begleitdokumenten anzugeben sind.

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DIN EN 934-3:2012-09
EN 934-3:2009+A1:2012 (D)

Erläuterung

CE-Konformitätskennzeichnung, bestehend aus


dem in der Richtlinie 93/68/EWG angegebenen
CE-Symbol

01234 Kennnummer der Zertifizierungsstelle

Name oder Kennung und eingetragene Adresse


AnyCo Ltd, PO Box 21, B-1050
des Herstellers

Die letzten beiden Ziffern des Jahres, in dem die


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Kennzeichnung angebracht wurde

01234-BPR-00234 Nummer des Zertifikats

Nummer dieser Europäischen Norm sowie


EN 934-3:2009
Ausgabedatum

Bezeichnung des Zusatzmittels nach Abschnitt 8,


Fließmittel für Beton
Erstarrungsbeginn und Druckfestigkeit nach
EN 934-3, T3
Tabelle 2 oder Tabelle 3

Maximaler Chloridgehalt: ........ % Masseanteil


Maximaler Alkaligehalt: ........... % Masseanteil
Angaben zum Produkt und zu den festgelegten
Korrosionsverhalten:a Eigenschaften
Gefährliche Substanzen: NL Erlass ZZ/Seite
(JJ-MM-TT)

a Hinsichtlich des Korrosionsverhaltens sollte die CE-Kennzeichnung eine der folgenden Aussagen in Überein-
stimmung mit den Anforderungen nach EN 934-1:2008, Abschnitt 5 enthalten:
— Enthält nur Bestandteile nach EN 934-1:2008, A.1.
— Enthält folgende Bestandteile nach EN 934-1:2008, A.2: …
— Maximale Dichte des Korrosionsstroms …. P A/cm2
und nach EN 934-1:2008, 5.2.

Bild ZA.1 — Beispiel für die Angaben der CE-Kennzeichnung

Zusätzlich zu den spezifischen Angaben zu gefährlichen Stoffen sollte dem Produkt, soweit gefordert und in
der geeigneten Form, eine Dokumentation beigefügt werden, die alle weiteren Rechtsvorschriften zu gefähr-
lichen Stoffen, deren Einhaltung beansprucht wird, sowie alle weiteren Angaben enthält, die von den
betreffenden Rechtsvorschriften gefordert werden.

ANMERKUNG 1 Europäische Rechtsvorschriften ohne nationale Abweichungen brauchen nicht aufgeführt zu werden.

ANMERKUNG 2 Falls ein Produkt mehr als einer Richtlinie unterliegt, bedeutet das Anbringen der CE-Kennzeichnung,
dass dieses Produkt mit allen geltenden Richtlinien übereinstimmt.

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DIN EN 934-3:2012-09
EN 934-3:2009+A1:2012 (D)

Literaturhinweise

[1] EN 998-1:2001, Festlegungen für Mörtel im Mauerwerksbau — Teil 1: Putzmörtel

[2] EN 998-2:2003, Festlegungen für Mörtel im Mauerwerksbau — Teil 2: Mauermörtel

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