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Alkohol- und Tabakverbrauch bei Jugendlichen

Schüler: Șonea Ștefan

Klasse: XII C

Schule: C.N. ,,Alexandru Papiu Ilarian”

Jahrgang: 2019

Betreuung: Zsuzsánna Bodoni

Abgabedatum: 01.10.2019.
Inhaltsverzeichnis
1. Individuelle Erklärung........................................................................................................... 3
2. Was sind Alkohol und Tabak? .............................................................................................. 4
2.1. Alkohol .......................................................................................................................... 4
2.2. Tabak ............................................................................................................................. 4
3. Allgemeine Situation des Alkohols und Tabaks................................................................... 6
3.1. Im ganzen Europa ......................................................................................................... 6
3.2. In Deutschland .............................................................................................................. 8
3.3. In Rumänien ................................................................................................................ 11
4. Gesundheitsprobleme ........................................................................................................ 14
4.1. Wegen Alkohol ........................................................................................................... 14
4.2. Wegen Tabak .............................................................................................................. 16
5. Wieso rauchen junge Leute? .............................................................................................. 18
6. Umfrage .............................................................................................................................. 20
7. Schlussfolgerung ................................................................................................................. 22
8. Bibliografie .......................................................................................................................... 23

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1. Individuelle Erklärung

Durch die Jahre wird immer deutlicher, dass sich die Jugendlichen in einer ständigen
Metamorphose befinden. Ich meine der enttäuschendste Teil ist aber die Tendenz
Alkohol- und Tabakprodukte zu konsumieren.

In Rumänien bemerke ich es täglich: während der Stunden in der Pausen und am
meisten, wenn die Jugend ausgeht. Die Teens in Deutschland lernte ich in mehreren
Ferienlagern kennen. Obwohl auch dort die Tendenz sichtbar ist, ist sie meiner Meinung
nach nicht so schlimm wie in meinem Heimatland.

Wegen dieser persönlichen Erfahrung wollte ich dieses Thema wählen, da ich Antworten
auf Fragen bezüglich dieser Tendenz finden möchte.

Warum wollen eigentlich so viele Minderjährige Zigaretten rauchen oder Alkohol


trinken? Was kann man jetzt oder in der Zukunft dagegen tun? Wieso lassen sich so viele
junge Leute beeinflussen und von wem?

Da diese Fragen meine Aufmerksamkeit erregt haben, will ich alle Antworten in diesem
Projekt schildern, die Daten aus Deutschland und Rumänien vergleichen und eventuelle
Lösungen vorschlagen.

Jugendliche leihen Zigaretten

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2. Was sind Alkohol und Tabak?
2.1. Alkohol
Einer der ältesten Drogen, Alkohol ist eine Substanz, die in allen alkoholischen
Getränken wie Bier, Wein und Spirituosen wie Wodka und Whisky enthalten ist. Alkohol
ist ein neurodepressiv wirkender Droge, die verschiedene Bereiche des Gehirns und des
Zentralnervensystems verlangsamt.

Dies wirkt sich auf die Fähigkeiten der Menschen, auf das Verhalten und auf
Körperfunktionen wie Denken, Sprechen, Gehen und sogar Atmen zu kontrollieren aus.

Alkohol wird auch als psychoaktive Droge beschrieben. Das bedeutet eine Droge, die
den Geist oder mentale Prozesse beeinflusst.

Während einige Getränke mehr Alkohol enthalten als andere, ist die Alkoholart in
allen alkoholischen Getränken gleich: es handelt sich um eine Alkoholart namens
Ethanol. Alkohol ist eine farblose, geruchlose und brennbare Flüssigkeit.

Ethanol Struktur

2.2. Tabak
Tabak ist eine ursprünglich auf dem amerikanischen Kontinent beheimatete Pflanze,
die heute auf der ganzen Welt angebaut wird. Die Blätter enthalten einen hohen Anteil
von Nikotin und viele krebserregende Chemikalien, insbesondere polyzyklische
aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK).

Die Blätter können geraucht werden (in Zigaretten, Zigarren und Pfeifen), als Snus
genommen (feuchter Tabak zum oralen Gebrauch, auf Zahnfleisch gepresst) oder
eingeatmet (als Schnupftabak) werden. Nikotin wird jetzt aus dem Blatt extrahiert, um

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neuartige Nikotinprodukte wie E-Zigaretten herzustellen, aber auch für
Nikotinersatztherapien, die zur Behandlung von Tabaksucht eingesetzt werden.
Tabakkonsum und Exposition gegenüber Tabakrauch, also Passivrauchen, verursachen
viele Arten von Krebs.

Viele halten Tabak für eine Geldernte, aber Studien, die in mehreren Ländern
durchgeführt wurden, haben ergeben, dass Tabakbauern häufig in einem
Schuldenkreislauf stecken. Dazu setzen 16 Länder Kinderarbeit bei der Herstellung von
Tabak ein. Der Tabakanbau ist auch umweltschädlich, da Tabak den Nährstoffboden
stärker als andere Kulturen belastet und häufig den Einsatz von Pestiziden und
chemischen Düngemitteln erfordert.

Nikotin Struktur

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3. Allgemeine Situation des Alkohols und Tabaks
3.1. Im ganzen Europa

Alkoholmengen (2016)

Das oben dargestellte Diagramm, basiert auf eine Umfrage, die von WHO
durchgeführt wurde, kommt zu einer einfachen aber harten Schlussfolgerung: Europäer
trinken am meisten. Laut Samuel Mistelis Artikel „Wie Alkohol zur erfolgreichsten Droge
der Weltgeschichte wurde“ wussten die Menschen schon seit 12.000 Jahren wie man
Trauben und Getreide zu Wein und Bier verarbeiten konnte.

Als Sir Francis Drake von der Neuen Welt nach England zurückkehrte, hatte er
zwei in Europa noch nie dagewesene Pflanzen dabei, nämlich die Kartoffel und den
Tabak. Die Reaktion Englands auf die Pflanzen war in ganz Europa zu spüren. Die
Kartoffel wurde als giftig angesehen, während der Tabak mit Staunen gesehen wurde.
Und so begann die Kultur des Tabaks und Alkohols in Europa.

Ein anderer WHO-Bericht über das Verhalten von Jugendlichen im


Zusammenhang mit Alkohol: „Trends und Ungleichheiten in der europäischen Region
der WHO (2002–2014)“, liefert neue Erkenntnisse und Daten, die über einen Zeitraum
von 12 Jahren zum jugendlichen Alkoholkonsum gesammelt wurden. Der Bericht zeigt,
dass der Alkoholkonsum bei Jugendlichen in Europa zurückgegangen ist. Trotz des

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Rückgangs bleibt der Verbrauch gefährlich hoch und ein großartiges Problem für die
öffentliche Gesundheit.

Mehr als 1 von 10 Jugendlichen unter 15 Jahren in der Region tranken im Jahr
2014 regelmäßig wöchentlich (9 % der Mädchen und 16 % der Jungen). „Junge
Menschen trinken regelmäßig in einem Alter, in dem sie überhaupt nicht trinken sollten.
Da wir wissen, dass jeder Alkoholkonsum in diesem kritischen Entwicklungsstadium des
Lebens besonders schädlich ist, sind die politischen Entscheidungsträger dafür
verantwortlich, bekannten wirksamen Maßnahmen, wie die Einschränkung des
Zugangs, die Durchsetzung von Alterskontrollen und die Einschränkung jeglicher Art des
Alkoholmarketings, einschließlich, digitales Marketing umzusetzen, hinzufügen. Obwohl
die europäische Region der WHO bereits das im Rahmen für nichtübertragbare
Krankheiten für 2025 festgelegte Ziel
einer Reduzierung um 10 % erreicht hat,
kann viel mehr erreicht werden, um die
verheerenden Auswirkungen von Alkohol
auf den vorzeitigen Tod und die
vorzeitige Invalidität zu verhindern“,
sagte Dr. Zsuzsanna Jakab. WHO-
Regionaldirektor für Europa.

Der Tabakkonsum bleibt weltweit


und in Westeuropa einer der wichtigsten
Risikofaktoren für Mortalität und
Morbidität.
Rauchverbote in der EU
Obwohl ein Drittel der Erwachsenen in
Europa über die Gefahren des Tabaks informiert ist, raucht es immer noch.

26 % der EU-Bevölkerung raucht, davon 25 % der jungen Europäer im Alter von


15 bis 24 Jahren. Fast jeder Tabakkonsum beginnt im Jugend- und Jugendalter. Rauchen
ist nach wie vor die häufigste Ursache für vermeidbare Todesfälle und Krankheiten in

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der EU. Zigaretten enthalten eine Reihe von Toxinen und Nikotin, eine stark abhängig
machende Droge, die viele junge Menschen dazu veranlasst, vom gelegentlichen
Rauchen zum täglichen Rauchen überzugehen.

E-Zigaretten: ein gesunder Trend? 10 % der Menschen in der EU haben in 2014


versucht, mit dem Rauchen durch E-Zigaretten aufzuhören. Bedenklich ist, dass
Jugendliche und Nichtraucher diese zunehmend nutzen. Ihre langfristigen
Auswirkungen sind noch nicht bekannt, aber sie stimulieren das Rauchverhalten und
enthalten in der Regel Nikotin, eine giftige und süchtig machende Substanz. Deswegen
arbeitet die Europäische Kommission daran, die Qualität und Sicherheit von E-Zigaretten
durch die Einführung neuer Rechtsvorschriften zu harmonisieren.

3.2. In Deutschland

In Deutschland ist Bier ungefähr so teuer wie Wasser und das Trinken von Alkohol in
der Öffentlichkeit ist sowohl allgemein als auch legal. Aber hat die Leichtigkeit, mit der
Menschen billigen Alkohol trinken können, zu einer schädlichen Trinkkultur geführt?

Deutschland ist eine der am stärksten Alkohol-konsumierenden Nationen in Europa


und liegt nach Luxemburg, Ungarn, der Tschechischen Republik und Irland an der
fünften Stelle. Nur rund fünf Prozent der Deutschen sehen sich als Anti-Alkoholiker und
sind dadurch - nach Luxemburg - das europäische Land mit dem niedrigsten Prozentsatz
an Menschen, die auf Alkohol verzichten.

Nach Angaben der WHO hat die europäische Region den höchsten Alkoholkonsum
aller Regionen der Welt und einen doppelt so hohen Pro-Kopf-Verbrauch als der
Weltdurchschnitt. Alkoholismus sei in Deutschland ein großes Problem, laut Peter Lang,
Leiter der Drogenprävention und -missbrauch am Deutschen Zentrum für
gesundheitliche Aufklärung. Das gesetzliche Mindestalter für Alkoholkonsum in
Deutschland ist mindestens 16 Jahre. Kinder müssen jedoch warten, bis sie 18 Jahre alt
sind, um Spirituosen zu trinken. Dieser fünfjährigen Unterschied von den USA, wo das

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Trinkalter 21 Jahre ist, scheint signifikant zu sein. Wenn man unter 18 Jahre sei und
regelmäßig trinke, könne es zu massiven Schäden führen, da in diesen Jahren immer
noch die Gehirnentwicklung stattfinde, erklärt Lang.

In Deutschland kann Alkohol in Lebensmittelgeschäften, Tankstellen und sogar an


Zeitungskiosken gekauft werden. Es kann in Restaurants, Cafés und Snackbars
konsumiert werden, und es kommt nicht selten vor, dass Menschen in Parks, auf der
Straße und sogar in öffentlichen Verkehrsmitteln trinken.

So offen in der Öffentlichkeit zu trinken ist ein Phänomen, das laut Lang erst vor etwa
fünf Jahren begann. Er ging davon aus, dass die Entwicklung mit der zunehmenden
Popularität von Alkopops, Alkohol mit Soda gemischt, etwas zu tun haben könnte, um
jungen Verbrauchern anzusprechen. Das ist aber nicht alles: im Moment siehe man
immer jüngere Leute, die Bier trinken, was langsam zu etwas Normales werde, fügte er
hinzu.

In Deutschland wird der Alkoholpreis im Verhältnis zu den allgemeinen


Lebenshaltungskosten zu den niedrigsten in Europa.

Entwicklung des Alkoholkonsums in Deutschland

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Doch in der Dunkelheit gibt es immer auch Licht. Wie man in der Grafik bemerken
kann, trinken deutsche Jugendliche immer weniger. In 40 Jahren sank die Nummer der
regelmäßigen Alkohol konsumierenden Minderjährigen von einem Viertel bis auf fast 8
Prozent. Die gleiche Tendenz ist auch bei der 18- bis 25-Jährigen sichtbar.

Entwicklung der Raucherquote in Deutschland

Die Nummer sinkt auch beim Rauchen. Bei Jugendlichen hat sich die Anzahl der
Rauchenden in 25 Jahren halbiert. Jetzt raucht nur noch ein Neuntel der minderjährigen
Buben und Mädchen. Die Erwachsenen sind auch auf demselben Weg wie die junge
Generation.

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3.3. In Rumänien

Alkoholkonsum im Jahre 2004

Die Rumänen gehören mit einem durchschnittlichen Alkoholkonsum von 10,6


Litern pro Einwohner ab 15 Jahren zu den größten Alkoholkonsumenten in Europa. Fast
12.000 Menschen sterben jedes Jahr aufgrund des schädlichen Alkoholkonsums laut
„Globaler Statusbericht über Alkohol und Gesundheit 2018“, Bericht veröffentlicht von
der Weltgesundheitsorganisation (WHO), konsultiert von Business Review.

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Rumänien hat den gleichen durchschnittlichen Alkoholkonsum wie Frankreich
und Slowenien. Rumänen trinken hauptsächlich Bier (56 Prozent) und Wein (28
Prozent), während 16 Prozent der Trinker Spirituosen bevorzugen.

Der Alkoholkonsum pro Kopf (15+) in Rumänien ging jedoch von 15 Litern pro
Kopf im Jahr 2010 zurück, liegt jedoch weiterhin über dem europäischen Durchschnitt
von 9,8 Litern pro Kopf.

In Rumänien gelten 1,3 Prozent der Einwohner ab 15 Jahren als alkoholabhängig,


während 13,5 Prozent lebenslange
Abstinenz sind.

Laut der Grafik sank also die


Nummer rund um 6 %. Dadurch nähert sich
auch Rumänien dem europäischen
Durchschnitt.

Einhundertfünfzehn Rumänen
sterben täglich an den Folgen des
Rauchens. Dies geht aus Daten hervor, die
von der rumänischen Gesellschaft für Rumänischer Schnaps
Kardiologie, der rumänischen Gesellschaft
für Pulmologie und der rumänischen
Gesellschaft des Herzens, alle von HOTNEWS.ro zitiert. Dies summiert sich auf fast
42.000 Todesfälle pro Jahr.

Gleichzeitig ist fast jeder dritte Jugendliche über 15 Jahre Raucher. Das Land liegt
auf der fünften Stelle in Europa, gemessen nach der Anzahl der Teenager zwischen 15
und 16 Jahren, die im letzten Monat geraucht haben. Der Anteil sehr junger Raucher in
Rumänien ist fünfmal höher als in den USA, sagten die drei Organisationen.

Rauchen tötet vor allem durch Lungenkrebs oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen.


Rauchen gilt als der Risikofaktor Nummer 1 für einen Herzinfarkt, während 85 % der

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Lungenkrebsfälle durch Rauchen verursacht werden, so die Gesundheitsbehörden.
Infolgedessen ist die Lebenserwartung bei Rauchern um 10 Jahre kürzer als bei
Nichtrauchern. Schätzungen zufolge, sind in Rumänien 13 % der potenziellen gesunden
Lebensjahren, die durch verschiedene Behinderungen oder vorzeitigen Tod verloren
wurden, auf schwere durch Rauchen verursachte Krankheiten zurückzuführen.

Der Tabakkonsum ist in Rumänien noch relativ hoch, wo 28 % der über 15-
Jährigen rauchen. Dies liegt laut einem von HOTNEWS.ro angegebenen Eurobarometer
2017 nahe dem europäischen Durchschnitt von 26 %. Bei den Männern rauchen 38 %,
bei den Frauen 19 %. Obwohl sie weniger rauchen als die Griechen (37 %) und die
Bulgaren und Franzosen (jeweils 36 %), rauchen die Rumänen laut derselben Quelle
mehr als die Schweden (7 %) und die Briten (17 %).

Eine andere von IRES im Januar 2016 durchgeführte Umfrage ergab, dass 82 %
der Raucher vor bevor sie 22 erreichen mit dem Rauchen beginnen und die Hälfte vor
18 mit dem Rauchen beginnt.

Rauchverbot in Rumänien

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4. Gesundheitsprobleme
4.1. Wegen Alkohol

Wenn Sie ab und zu etwas zu viel Alkohol trinken, wird es wahrscheinlich keinen
dauerhaften Schaden anrichten, wenn Sie ansonsten gesund sind. Aber es ist eine
andere Geschichte, wenn jemand regelmäßig viel trinkt.

Für die meisten Männer bedeutet das mehr als 4 Getränke pro Tag oder 14 oder 15
in einer Woche. Für Frauen bedeutet starkes Trinken mehr als 3 Getränke pro Tag oder
7 oder 8 pro Woche. Zu viel Alkohol kann uns in allerlei Arten körperlich und geistig
schädigen.

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 Leberschaden

Alkohol ist ein Gift und es ist die Aufgabe der Leber, es aus dem Körper
auszuspülen. Aber die Leber kann möglicherweise nicht mithalten, wenn Sie zu viel zu
schnell trinken. Alkohol kann Leberzellen abtöten und zu Narben führen, die als Zirrhose
bezeichnet werden. Langfristiger starker Alkoholkonsum kann auch zu einer
alkoholischen Fettlebererkrankung führen. Dies ist ein Zeichen dafür, dass die Leber
nicht so gut funktioniert, wie es sollte.

 Herzkrankheit

Möglicherweise wissen Sie über die Gefahren von Blutgerinnseln und hohem
Fett- und Cholesterinspiegel in Ihrem Körper Bescheid. Alkohol macht beides
wahrscheinlicher. Studien über starkes Trinkern zeigen auch, dass man mit größerer
Wahrscheinlichkeit Probleme haben wird, Blut in im Herz zu pumpen, und dadurch ein
höheres Risiko haben, an Herzkrankheiten zu sterben.

 Probleme mit Gehirn und Nervensystem

Alkohol beeinflusst die Kommunikationswege des Gehirns. Dies erschwert es


jemandem, klar zu denken und zu sprechen, sich an Dinge zu erinnern, Entscheidungen
zu treffen und den Körper zu bewegen. Starkes Trinken kann auch zu psychischen
Problemen wie Depressionen und Demenz führen. Es kann zu schmerzhaften
Nervenschäden kommen, die lange nach dem Beruhigen auftreten können.

15
 Anämie

In diesem Fall produziert der Körper nicht genügend gesunde rote


Blutkörperchen, um Sauerstoff zu transportieren. Dies kann zu Geschwüren,
Entzündungen und anderen Problemen führen. Zu viel Alkohol kann auch dazu führen,
dass Sie häufiger Mahlzeiten auslassen, was das Eisenprozent des Blutes verändern
kann.

 Krebs

Es gibt einen klaren Zusammenhang zwischen starkem Alkoholkonsum und vielen


Krebsarten. Alkohol kann die Zellen in Mund, Rachen, und Speiseröhre schädigen. Es
kann zu Krebs in Leber, Brust und Darm führen. Alkohol kann krebserregenden
Chemikalien in Tabak und anderen Quellen helfen, leichter in den Zellen zu gelangen.

4.2. Wegen Tabak

Nikotin ist das Suchtmittel in Rauch.

Zusammen mit Nikotin, Menschen die rauchen nehmen dazu noch etwa 7.000
andere Chemikalien im Zigarettenrauch. Viele Chemikalien entstehen beim Verbrennen
von Tabakblättern. Einige dieser Verbindungen sind chemisch aktiv und lösen tief
greifende und schädliche Veränderungen im Körper aus.

Tabakrauch enthält über 70 bekannte krebserregende Chemikalien. Rauchen


schadet fast allen Organen im Körper, verursacht viele Krankheiten und beeinträchtigt
die Gesundheit im Allgemeinen.

Stark schädliche Bestandteile von Tabakrauch sind:

 Teer - ist das Wort für die festen Partikel, die im Tabakrauch suspendiert sind. Die
Partikel enthalten Chemikalien, einschließlich krebserregender Substanzen

16
(Karzinogene). Teer ist klebrig und braun und verfärbt Zähne, Fingernägel und
Lungengewebe

 Kohlenmonoxid - ist ein giftiges Gas. Es ist geruchs- und farblos und führt in großen
Dosen schnell zum Tod, da es den Sauerstoff im Blut ersetzt. Bei Menschen, die
rauchen, erschwert das Kohlenmonoxid in ihrem Blut den Sauerstoffeintrag in ihre
Organe und Muskeln.

17
 Oxidierende Chemikalien - sind hochreaktive Chemikalien, die den Herzmuskel und
die Blutgefäße der Raucher schädigen können. Sie reagieren mit Cholesterin und
führen zu Fettansammlungen an den Arterienwänden. Ihre Handlungen führen zu
Herzerkrankungen, Schlaganfall und Blutgefäßerkrankungen

 Metalle -Tabak Rauch enthält mehrere krebserregende Metalle, darunter Arsen,


Beryllium, Cadmium, Chrom, Kobalt, Blei und Nickel

 Radioaktive Elemente Zigaretten Rauch enthält radioaktive Substanzen, von denen


bekannt ist, dass sie krebserregend sind.

 Rauchen ist Grund der Krankheiten nicht nur für die Lungen, sondern auch für die
folgende: die Bronchien, die Mund-, Nasen- und Rachenraums, die Speiseröhre, die
Leber, die Bauchspeicheldrüse, die Nieren, des Blutes, die Harnblase sowie die Brust
und das Gebärmutterhals (bei Frauen).

5. Wieso rauchen junge Leute?

Die überwiegende Mehrheit der erwachsenen Raucher begann vor dem 18.
Lebensjahr zu rauchen und viele waren süchtig, bevor sie das Lyzeum beendeten. Also,
warum beginnen Kinder überhaupt zu rauchen?

 Ihre Eltern sind Raucher.


 Gruppenzwang – ihre Freunde ermutigen sie, Zigaretten zu probieren und weiter zu
rauchen.
 Sie sehen das Rauchen als eine Möglichkeit, sich zu erheben und Unabhängigkeit zu
zeigen.
 Sie denken, dass alle anderen rauchen und das sollten sie auch.

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 Die Tabakindustrie hat clevere Marketingstrategien eingesetzt, um gezielt
Jugendliche anzusprechen.
 Der Preis stimmt – an Orten, an denen niedrige Tabaksteuern den Preis niedrig
gehalten haben, ist es für Kinder einfacher, sich Zigaretten zu leisten.
 Die meisten Teenager probieren einfach gerne neue Dinge aus, aber sie sind nicht
reif genug, um an die langfristigen Folgen zu denken.
 Nikotin ist ein „Wohlfühlmittel“ ohne Vergiftung.

Die Mehrheit der Grundschulkinder und der frühe Teil der Mittelschule haben noch
nie eine Zigarette ausprobiert. Die meisten werden sagen, dass sie niemals Zigaretten
rauchen werden und meinen, was sie sagen. Mit zunehmendem Alter werden einige
jedoch offener für das Rauchen.

Tabakunternehmen gestalten
ihre Marketingkampagnen, um
Raucher als cool, sexy, unabhängig,
lustig und attraktiv darzustellen –
Bilder, die vielen Jugendlichen
ansprechen. Infolgedessen
versuchen sie zu rauchen und
verstehen nicht, dass sie nach 100
Zigaretten (fünf Packungen) süchtig
werden können.

Einer der ersten


Zigarettenwerbungen,
von einem Arzt
empfohlen.

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6. Umfrage

Als Unterstützung zum Thema habe ich in meiner Schule eine Umfrage
durchgeführt, auf die insgesamt 107 Schüler geantwortet haben. Davon bildet sich
die Gruppe der Befragten aus 76 Minderjährigen und 31 18- und 19-Jährigen.

RAUCHER
80

70

60

50

40

30

20

10

0
Minderjährige Mehrjährige

Minderjährige

Volljährige

rauchen täglich rauchen ein Mal pro Woche


rauchen ein Mal pro Monat rauchen nicht

rauchen täglich rauchen ein Mal pro Woche


rauchen ein Mal pro Monat rauchen nicht

20
ALKOHOL

trinken nicht

trinken ein Mal pro Monat

trinken ein Mal pro Woche

trinken täglich

0 10 20 30 40 50 60 70

trinken täglich trinken ein Mal pro Woche trinken ein Mal pro Monat trinken nicht

Wie man sehen kann, sind die Prozente der Rauchenden und der
Alkoholtrinkenden ganz hoch. Obwohl nicht viele täglich rauchen, bemerkt man, dass
die meisten Jugendlichen es doch einmal pro Woche oder Monat machen.
Beim Alkohol ist es eine ähnliche Geschichte, doch hier gibt es eine
überwiegende Mehrheit die wöchentlich Alkohol konsumiert.

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7. Schlussfolgerung

Obwohl viele Jugendliche in Europa noch Alkohol und Tabak konsumieren, bemerkt
man, dass die Anzahl dieser Kinder langsam sinkt. In Rumänien steht die Situation ein
bisschen schlechter als in Deutschland, doch in beiden Ländern gibt es Hoffnung durch
die heutigen und zukünftigen Generationen.

Mit dem Internet kommen diese Generationen zu allerlei Informationen, darunter


auch über Alkohol und Tabak. Sie wissen also welche die Folgen dieses Konsums sind
und immer mehrere wählen deswegen einen gesünderen Lebensstil.

Dabei sollen aber auch die Vorbilder der Jugendlichen helfen, wie zum Beispiel
die Eltern, die Lehrern und die berühmten Personen.

22
8. Bibliografie

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2. https://de.wikipedia.org/wiki/Tabak
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24. https://www.tk.de/techniker/gesundheit-und-medizin/behandlungen-und-
medizin/sucht/schaeden-2015614
25. https://www.nichtraucherhelden.de/magazine/hilfe-mein-kind-raucht-warum-
jugendliche-rauchen-und-wie-sie-den-rauchstopp-schaffen-13
26. https://www.google.com/url?sa=i&source=images&cd=&ved=2ahUKEwjNs4SX2-
TkAhVIJlAKHReBAUAQjRx6BAgBEAQ&url=https%3A%2F%2Fwww.dkfz.de%2Fde%2
Frauchertelefon%2FWissenswertes_zum_Rauchen.html&psig=AOvVaw0qR8wvXHf
1mOv1wvxMMlsO&ust=1569251389385818
27. https://www.google.com/url?sa=i&source=images&cd=&cad=rja&uact=8&ved=2a
hUKEwjv9qeXhfbkAhXG0aQKHcdzBywQjRx6BAgBEAQ&url=https%3A%2F%2Fwww.
history.com%2Fnews%2Fcigarette-ads-doctors-smoking-
endorsement&psig=AOvVaw03ZhBwbdmxE3hsXOuunk98&ust=156984674466420
28. https://www.google.com/url?sa=i&source=images&cd=&ved=2ahUKEwipiOCAmvb
kAhWSqaQKHQgCCkIQjRx6BAgBEAQ&url=https%3A%2F%2Fwww.meine-
gesundheitsakademie.de%2Farticle%2FWechseljahre%2FWenig-Alkohol-keine-
Zigaretten-
515479.html&psig=AOvVaw34CSaZY69KOJACrzUhviPl&ust=1569852347182074

25
Ich versichere, dass ich die vorgelegte Arbeit selbstständig verfasst und keine
anderen Hilfsmittel/Quellen als die angegebenen benutzt habe.

Ort: Târgu Mureș

Datum: 01.10.2019.

Unterschrift: Ștefan Șonea

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