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Das Wunderkind (1756–1766)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wolfgang Amadeus Mozart kam am 27. Jänner 1756 um acht Uhr abends in Salzburg in
der Getreidegasse 9 in einer Dreizimmerwohnung eines Mehrfamilienhauses (Hagenauerhaus) auf
die Welt und wurde am nächsten Vormittag um zehn Uhr im Salzburger Dom von
Stadtkaplan Leopold Lamprecht auf die Namen Joannes
Chrysostomus Wolfgangus Theophilus getauft und so im Taufbuch eingetragen (sein Vater
vermeldet die Namensgebung etwas anders: Joannes Chrisostomus Wolfgang Gottlieb).[5] Er
wurde Wolferl, Wolfgang, oder auch Woferl gerufen.[6] Das Wolferl war das siebte Kind seiner Eltern,
aber erst das zweite, das überlebte. Seine Geschwister hießen Johannes Leopold Joachim (* 1748,
starb im sechsten Lebensmonat), Maria Anna Cordula (* 1749, wurde sechs Tage alt), Maria Anna
Nepomucena Walburga (* 1750, starb im dritten Lebensmonat), Maria Anna Walburga Ignatia –
das Nannerl (* 1751, wurde 78 Jahre alt), Johann Bap. Karl Amadeus (* 1752, wurde nicht ganz drei
Monate alt) und Maria Crescentia Franziska de Paula (* 1754, starb im zweiten Lebensmonat). Sein
Vater war der aus Augsburg zum Studium[7] an der Benediktineruniversität (1622–1810)[8] nach
Salzburg gezogene, fürstbischöfliche Kammermusikus (ab 1757 Hofkomponist und ab 1763
Vizekapellmeister) Leopold Mozart, seine Mutter die in Sankt Gilgen aufgewachsene Anna Maria
Pertl.

W. A. Mozart in Hofkleidung auf einem Ölgemälde von 1763. Vater Mozart in einem Brief am 19. Oktober 1762:
„Wollen Sie wissen wie des Woferl Kleid aussieht? – Es ist solches vom feinsten Tuch liloa=Farb … Es war für
den Prinz Maximilian gemacht ...“[6]

Bereits im Alter von vier Jahren erhielten er und seine fünf Jahre ältere Schwester Maria Anna
Mozart, das Nannerl genannt, vom Vater den ersten Musik- und allgemeinbildenden Unterricht in
Klavier, Violine (→ Mozarts Kindergeige)[9] und Komposition. Schon 1761 zeichnete Vater Leopold
ein Andante und ein Allegro als des „Wolfgangerl Compositiones“ auf, denen ein Allegro und
ein Menuetto folgten, datiert auf den 11. bzw. 16. Dezember 1761. Das fälschlicherweise immer
wieder als früheste Komposition genannte Menuett G-Dur mit einem Menuett C-Dur als Trio KV 1
entstand vermutlich erst 1764. Auch Mozarts Begabung im Klavier- und Violinspiel trat schnell
hervor. 1762 folgten seine ersten Auftritte.
Erste Konzertreisen Wolfgangs und seiner Schwester Nannerl mit den Eltern wurden Anfang 1762
nach München und Herbst 1762 von Passau nach Wien arrangiert, um dem Adel die talentierten
Kinder zu präsentieren. Nach dem Erfolg der Wunderkind-Geschwister in München und Wien
startete die Familie am 9. Juni 1763 zu einer ausgedehnten Tournee durch die deutschen Lande
und Westeuropa, die bis zur Rückkehr nach Salzburg am 29. November 1766 dreieinhalb Jahre
dauerte. Stationen waren München,
Augsburg, Ludwigsburg, Schwetzingen, Heidelberg, Mainz, Frankfurt am
Main, Koblenz, Köln, Aachen, Brüssel, Paris (Ankunft am 18. November
1763), Versailles, London (Ankunft am 23. April 1764), Dover, Belgien, Den Haag (September
1765), Amsterdam, Utrecht, Mechelen, erneut Paris (Ankunft 10. Mai
1766), Dijon, Lyon, Genf, Lausanne, Bern, Zürich, Donaueschingen, Ulm und München, wo die
Kinder bei Hofe oder in öffentlichen Akademien musizierten. Während dieser Reisen entstanden die
ersten Sonaten für Klavier und Violine sowie die erste Sinfonie Es-Dur (KV 16). Die vier Sonaten für
Klavier und Violine KV 6 bis 9 sind 1764 die ersten gedruckten Kompositionen Mozarts.
Im Laufe dieser Reise wurde Mozart in London mit der italienischen Symphonie und Oper vertraut
gemacht. Dort lernte er zudem Johann Christian Bach kennen, der sein erstes Vorbild wurde. 1778
schrieb Mozart aus Paris nach dem dortigen Wiedersehen nach Hause: „ich liebe ihn (wie sie wohl
wissen) von ganzem herzen – und habe hochachtung vor ihm.“

Erste Kompositionen in Wien und die Italienreise (1766–


1771)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Nach der Rückkehr folgten erste Uraufführungen in Salzburg, darunter auch die Schuloper Die
Schuldigkeit des ersten Gebots, die der elfjährige Mozart zusammen mit den wesentlich älteren
Salzburger Hofmusikern Anton Cajetan Adlgasser und Michael Haydn komponiert hatte. Im
September folgte eine zweite Reise mit der Familie nach Wien. Um der
grassierenden Pockenepidemie zu entgehen, fuhren sie nach Brünn und Olmütz.[10] Die Krankheit
erreichte aber Wolfgang und seine Schwester auch dort und hinterließ (laut mehreren Biografien)
Narben in Wolfgangs Gesicht. Nach der Genesung der Kinder kehrte Mozart am 10. Jänner 1768
nach Wien zurück, wo er das Singspiel Bastien und Bastienne (KV 50),
die Waisenhausmesse (KV 139) sowie die Opera buffa La finta semplice (KV 51) fertigstellte.
Obwohl vom deutschen Kaiser Franz I. bestellt, konnte die letztere nicht aufgeführt werden; Grund
waren Intrigen der sogenannten „italienischen Partei“ um den Hofintendanten Giuseppe Affligio.
Zwischen 1767 und 1769 hielt sich Mozart wiederholt im Benediktinerkloster Seeon auf. Noch 1771
wurden von ihm dort Offertorien aufgeführt. Mozart schrieb speziell für das Kloster Seeon zwei
Offertorien: Scande coeli limina (KV 34; 1769) und Inter natos mulierum (KV 72; 1771). Die
sogenannte „Mozarteiche“, unter der er der Überlieferung nach gerne gesessen haben soll, wächst
bis heute am Seeoner See.
Nach 15 Monaten in Wien kehrte Mozart mit seiner Familie am 5. Jänner 1769 nach Salzburg
zurück. Hier wurde La finta semplice am 1. Mai endlich aufgeführt, und hier erlebte er am 27.
Oktober mit der Berufung zum Dritten Konzertmeister der Salzburger Hofkapelle die erste, wenn
auch unbesoldete Anstellung.

Mozart (am Klavier) musiziert mit dem gleichaltrigen Thomas Linley junior (Violine). Florenz 1770
Mozarts erste Italienreise (eingezeichnet sind die heutigen Grenzen):
Schwarz: Reiseroute Salzburg – Neapel
Blau: Abweichungen auf der Rückroute

Knapp drei Wochen später, am 13. Dezember 1769, brach Mozart mit seinem Vater zu seiner ersten
von drei außerordentlich erfolgreichen Italienreisen auf, die – mit Unterbrechungen von März bis
August 1771 und Dezember 1771 bis Oktober 1772 – fast dreieinhalb Jahre dauerte.
Die erste Reise führte sie nach Verona, Mailand, Bologna, Florenz, Rom, Neapel, Turin, Venedig,
Padua, Vicenza, Verona, Innsbruck und zurück nach Salzburg. Hier erholte sich Mozart bis zum
Herbst, um danach zu einem längeren (dritten) Aufenthalt in Mailand zu starten. Von
Papst Clemens XIV. wurde er 1770 in Rom zum Ritter vom Goldenen Sporn ernannt, doch machte
er im Gegensatz zu Gluck von dem Privileg, sich „Ritter“ zu nennen, nie Gebrauch. In Rom gelang
ihm, nachdem er nur ein- oder zweimal dem neunstimmigen Miserere von Gregorio Allegri zugehört
hatte, das Grundgerüst dieser vom Vatikan streng geheim gehaltenen Partitur aus dem Gedächtnis
fehlerfrei niederzuschreiben. Nicht klar ist, inwieweit die Sänger Stimmen improvisierend koloriert
haben und ob Mozart das aufschreiben konnte. Das Original dieser Transkription ist nicht überliefert
und jüngere Untersuchungen geben durchaus nachvollziehbare Erklärungen für diese scheinbar
unerklärliche Leistung. Erleichtert wurde die Niederschrift etwa durch die Wiederholungsstruktur des
Stücks.[11]
Bei Padre Giovanni Battista Martini in Bologna studierte Mozart Kontrapunkt. Nach einer Klausur
wurde er in die Accademia Filarmonica di Bologna aufgenommen. Dort begegnete er so
bedeutenden Musikern wie Giovanni Battista Sammartini, Niccolò Piccinni, Pietro
Nardini und Giovanni Paisiello. Am 26. Dezember 1770 erlebte er die Uraufführung seiner Opera
seria Mitridate, re di Ponto (KV 87) in Mailand, deren Publikumserfolg zu zwei weiteren Aufträgen
führte: der Serenata teatrale Ascanio in Alba (KV 111, Uraufführung in Mailand am 17. Oktober
1771) sowie dem Dramma per musica Lucio Silla (KV 135), Uraufführung in Mailand in der Saison
1772/73. Am 15. Dezember 1771 kehrten Vater und Sohn nach Salzburg zurück, nachdem sich
Hoffnungen auf eine Anstellung in Italien nicht erfüllt hatten.

Überblick[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


Das Gedenken an Wolfgang A. Mozart und die Beschäftigung mit seinem Werk wird heute weltweit
durch Biographien, musikwissenschaftliche Forschung, Radio- und Fernsehsendungen, Symposien
und insbesondere durch Aufführungen seiner Kompositionen in den Opernhäusern und
Konzertsälen aufrechterhalten. Seit dem 19. Jahrhundert werden – vor allem in Österreich und
Deutschland – zu allen runden Gedenkjahren Mozartjahre begangen.
Die Republik Österreich hat Mozart mehrfach auf Münzen oder Banknoten verewigt, wie zum
Beispiel auf der 5000-Schilling-Banknote von 1989 und der österreichischen 1-Euro-Münze. Die
Bundesrepublik Deutschland hat zu Ehren seines 250. Geburtstages im Jahr 2006 eine 10-Euro-
Silbermünze mit dem Abbild von Wolfgang A. Mozart herausgebracht. Damit soll, so die offizielle
Begründung, die Persönlichkeit des Komponisten als großes Ereignis „aus der deutschen Kultur und
Geschichte“ für die Nachwelt erhalten bleiben. Außerdem hat die Deutsche Post AG zum gleichen
Anlass eine Sondermarke herausgegeben.
Daneben gibt es etliche Merchandising-Artikel (z. B. Mozartkugeln).
Mozarts Name bedeutet für Orte aus seiner Biographie einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor im
Bereich internationaler Städtetourismus. Eine besondere Rolle kommt seiner Geburtsstadt Salzburg
(Mozartdenkmal am Mozartplatz), Wien als seinem langjährigen Wohnort (Mozart-Statue
im Burggarten) und außerdem der Stadt Augsburg als Geburtsstadt seines berühmten
Vaters Leopold Mozart zu. Prag war ein von Mozart geschätzter Aufführungsort. Daher genießt er
auch hier große Popularität. Ihm zu Ehren wurde eine Büste in der Walhalla aufgestellt.
In mehreren Städten gibt es Mozart-Gedenkstätten, die sich der Erinnerung an den Komponisten in
besonderer Weise annehmen. Gleiches gilt auch für Mozart-Gesellschaften und -Vereine.
Mozart zu Ehren erhielt ein 1924 entdeckter Asteroid die Bezeichnung (1034) Mozartia und ein 1991
entdecktes Mineral den Namen Mozartit. Darüber hinaus trägt der Mozart-Piedmont-Gletscher vor
der Westküste der antarktischen Alexander-I.-Insel seinen Namen. Auch die
Pflanzengattung Mozartia URB. aus der Familie der Myrtengewächse (Myrtaceae) ist nach ihm
benannt.[62]

Simfonii[modificare | modificare sursă]


Simfoniile lui Mozart au fost compuse într-un interval de 24 de ani, între 1764 și 1788. Conform
investigațiilor recente Mozart nu a compus doar 41 de simfonii clasificate în mod tradițional ci până
la 68 de lucrări complete aparținând acestui gen. Totuși, prin convenție, s-a păstrat numerotarea
originală și, prin urmare, ultima sa simfonie rămâne "Nr. 41". O parte dintre simfoniile sale (K. 297,
385, 550) au fost revizuite de compozitor după primele lor versiuni.
Concertele pentru pian și orchestră ale lui Mozart sunt numerotate de la 1 la 27.

Primele compoziții ale lui Mozart sunt sonatele pentru pian și alte lucrări pentru pian deoarece
acesta este instrumentul cu care a avut loc educația sa muzicală. Aproape tot ce a compus pentru
pian era destinat pentru a fi interpretat de el însuși (sau de sora sa, și ea o pianistă desăvârșită).
Între 1782 și 1786 a compus 20 de lucrări pentru pian solo (inclusiv sonate, variațiuni, suite, fugi și
rondouri) precum și lucrări pentru pian la patru mâini și pentru două piane.

Johannes Chrisosthomus Wolfgangus Theophilos Mozart s-a nascut in data


de 27 ianuarie 1756 in orasul Salzburg din Austria, intr-o familie de
muzicieni. Tatal Leopold a fost un muzician cunoscut ajungand compozitor la
curte si vicecapelmaistru. A realizat sonate, simfonii ( Vanatoarea, O
calatorie muzicala cu sania, Nunta taraneasca ), fiind totodata si un interpret
talentat cu o vasta cultura muzicala.

In acest mediu familial, in care muzica era preocuparea principala, nu


se putea ca micul Wolfgang sa nu o indrageasca inca din primii ani ai vietii.
La trei ani se catara singur pe scaunul clavecinului si inventa franturi de
melodii care sunau vesel. La patru ani, a compus un concert pentru clavecin,
o piesa naiva, desigur, dar incarcata de melodii usoare, pe care tatal sau le-
a inregistrat pe portative, micul Wolferl (cum il alintau parintii) necunoscand
notele.

Pasiunea pentru muzica il face sa uite de jocurile copilariei, preferand sa


stea in fata clavecinului sau sa cante la vioara ore intregi, ajungand ca la
cinci ani sa execute cu virtuozitate, la clavecin si vioara, concerte intregi,
scrise de compozitorul Wagenseil (precursor al clasicismului).

Dar viata avea sa ia o intorsatura neasteptata o data cu concertul din


seara de Craciun a anului 1761 organizat in sala de festivitati din Salzburg
cand copilul a uimit asistenta prin interpretarea pe care a facut-o la orga si
la vioara.

Tatal Leopold a luat decizia de al prezenta impreuna cu sora lui Nannerl


(cu cinci ani mai mare ca Wolferl) in marile centre muzicale ale Europei.
Timp de zece ani au urmat, peregrinari prin marile orase europene, care si-
au pus amprenta nefasta pe fizicul fragil si gingas al micului artist.

In ianuarie 1762 concerteaza la Munchen in fata electorului de Bavaria,


in septembrie acelasi an concerteaza la Passau unde arhiepicopul ramane
incantat de muzica lor, dar marea consacrare o au la Viena in aceasi luna
cand i-si arata virtuozitatea in fata majestatilor imperiale Maria Tereza si
Francisc. Aici s-a intalnit cu Haydn care a spus “este de ajuns, puiule, acum
trebuie sa te odihnesti putin”. La Viena se imbolnaveste de o forma grava de
scarlatina care il tine departe de concerte cateva luni.

In august 1763, la Frankfurt, Mozart a cantat si a improvizat la vioara si


la clavecin, incantand auditoriul, care, la urma, l-a ovationat si l-a incarcat
cu daruri. Printre spectatori s-a aflat si tanarul Goethe care a fost emotionat
pana la lacrimi. Au urmat Aix-la-Chapelle unde a fost admirat ca organist si
la Bruxelles de unde s-a pastrat un allegro in do major.

Nunta lui Figaro” e opera la Mozart a lucrat mai mult decât la orice altceva în toată viața lui.Citiți în Ziarul
Metropolis > https://www.ziarulmetropolis.ro/12-lucruri-pe-care-nu-le-stiati-despre-mozart/

În ultimul an al vieţii scrie două dintre cele mai reprezentative lucrări ale sale: opera Flautul
fermecat şi Requiemul,

Mozart a fost autorul a 41 de simfonii, printre care sunt de mentionat Simfonia nr. 35 Haffner, nr. 36
Linz, nr. 40 si nr. 41 Jupiter.

A compus 27 concerte pentru pian si orchestra, 7 concerte pentru vioara si orchestra, concerte pentru
clarinet, pentru harpa si flaut, pentru corn si orchestra, 2 simfonii concertante, divertismente, serenade.
Pasionat de opera, a compus 17 opere, dintre care cele mai cunoscute, jucate si astazi pe scenele tuturor
teatrelor de opera din lume, sunt: Rapirea din Serai, Nunta lui Figaro, Don Giovanni, Cosi fan tutte,
Flautul fermecat.