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Harry – gefangen in der Zeit

Begleitmaterialien

Folge 024 – Grammatik

1. "man" in unpersönlichen Sätzen

Das unpersönliche Pronomen "man" steht anstelle eines Substantivs. Es kann für eine oder mehrere unbestimmte Personen stehen.
Dabei wird es häufig für allgemeine Aussagen verwendet:

Beispiel:
Hier darf man nicht Fahrrad fahren. (= Das gilt für alle.)

"man" steht immer im Nominativ und im Singular, auch wenn es sich auf "alle" bezieht. Es gibt also keine Pluralform von "man".

man + Mann

Das unpersönliche Pronomen "man" ist nicht zu verwechseln mit dem Substantiv "Mann".
"man" mit einem n steht für Leute oder Menschen allgemein. Das können auch weibliche Personen sein.
"Mann" mit zwei nn bezeichnet eine männliche Person.

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2. Genitiv bei Eigennamen

Das Deutsche hat vier Fälle: Nominativ, Akkusativ, Dativ und Genitiv. Mit dem Genitiv kann man Besitz oder Zugehörigkeit
ausdrücken.

Man kann ein Substantiv durch ein weiteres Substantiv im Genitiv, das Genitivattribut, ergänzen und damit erklären, wem etwas
gehört. Wenn das Genitivattribut ein Eigenname ist, steht es in der Regel vor dem anderen Substantiv und wird gekennzeichnet durch
die Endung -s.

Eigenname + -s Substantiv
(Genitivattribut)
Das ist Julias Fahrrad.
Kennst du Julias Freunde?

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