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Nagelplattenkonstruktionen nach DIN 1052-2008 T TENPR

LA O
Eine Informationsschrift der GIN

LP

DU
NAGE
Nagelplattenkonstruktionen nach DIN 1052:2008

KTE
Eine Informationsschrift der GIN e.V. Stand 18
Gütegemeinschaft Nagelplattenprodukte e.V.
Interessenverband
Je nach Ausrichtung der Platte bezogen auf die
Nagelplatten e.V.
Stab-Längsachse kann damit auch der Winkel GIN
Der Faktor 2 wird dabei mit dem plastis
derstandsmoment W p sowie mit Versuc
zwischen Plattenrichtung (Längsrichtung = x- nissen begründet.
Achse) und Kraftresultierenden F bestimmt wer-
den. Mit diesem Winkel α = Winkel-Kraft-Platte Die Beanspruchung aus Fd,α wirkt im allg
kann damit die äußere Beanspruchung der Platte hauptsächlich in Richtung der Stabachs
Nagelplattenbinder nach DIN 1052:2008-12
in Plattenlängsrichtung und –querrichtung aufge-
teilt werden.
lässt sich unter Hinweis auf die plastische
ven auch die 3. Gleichung mit der Add
Beanspruchung aus Fd und Md erklären.
Je nach Stabzuschnitt und Plattenanordnung ist
damit auch der Winkel zur Plattenfuge = Fuge
zwischen den zu verbindenden Teilen = γ gege- 2.6.3 Nachweis der Plattenbeanspruc
ben. Es gilt 0 ≤ γ ≤ 90°.
2.6.3.1 Nachweis der Platte für eine Einze
In jeder Schnittlinie sind die Kräfte in di
2.6.2.4 Nagelwiderstände richtung der Nagelplatte und rechtwink
In den Zulassungen auf Grundlage DIN 1052:2008 aufzuteilen und die daraus resultierende
werden die Widerstände der Nagelplatten tabella- nungen zu bestimmen.
risch, abhängig von α , β, dargestellt.

Formel 2.5-25
2.6.2.5 Nachweisformat
Unter Vernachlässigung des Querkraftverlaufes
über die Länge e2 im Stab gilt somit für die Schnitt-
größen am Anschluss eines Stabendes, welches
über ein Nagelplattenpaar verbunden wird

N A,d = Nd = Fα ,β ,d ⋅ cos β
QA,d = Qd = Fα ,β ,d ⋅ sin β (2.6-1) Bild 2.6-3 Plattenbeanspruchung
M A,d = Md + e1 ⋅ Nd − Qd ⋅ e2
Es wird empfohlen die Gleichungen zu kom
ren und für beide Hälften der Fuge ℓs (obe
Die Nagelbelastungen τF und τM je Platte ergeben ten) zu unterscheiden. Somit folgt:
sich damit zu:
Fα ,β ,d 4 ⋅ Md
FA,α ,β ,d sx,o,d = ⋅ cos α + ⋅ sin γ
τ F = 0,5 ⋅ s s2
Aef
je Platte (2.6-2) Fα ,β ,d 4 ⋅ Md
Formel M ⋅r
2.5-26 sx,u,d = ⋅ cos α − ⋅ sin γ
τ = 0,5
M ⋅ A,d max s s2
IP
Fα ,β ,d 4 ⋅ Md
sy ,o,d = ⋅ sin α + ⋅ cos γ
Dabei stellt der Term Ip / rmax das polare, elastische s s2
Widerstandsmoment W pel der Anschlussfläche dar. Fα ,β ,d 4 ⋅ Md
Die Geometriewerte (Schwerpunkt S, Fläche A, sy ,u,d = ⋅ sin α − ⋅ cos γ
s s2
polares Trägheitsmoment Ip , maximaler Abstand
rmax zum Schwerpunkt ) für eine als Polygon defi-
nierte Anschlussfläche lässt sich allgemein im Die Biegespannungen werden dabei mit d
elastischen und plastischen Fall berechnen /53/. tischen Widerstandsmoment:
2
Der Nachweis für die Anschlussfläche (Nagel- Wplast = ℓs / 4
nachweis) folgt dann zu:
ermittelt. Wird Kontaktdruck rechtwinklig
τ F ,d in Rechnung gestellt oder werden für D
≤1 Scheren unterschiedliche Fugenlängen ve
fa,α ,β ,d sind die Gleichungen sinngemäß zu erwei
Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung 2 3.2. Übersicht über Bauformen und


2. Grundlagen 3 Sonderkonstruktionen von
Nagelplattenkonstruktionen 36
2.1. Allgemeines 3 3.2.1. Häufig verwendete Binderformen 36
2.1.1. Materialien 3 3.2.2. Sonderkonstruktionen 38
2.1.2. Holzfeuchte 3 3.2.3. Verstärkungen 40
2.1.3. Holzschutz 4
2.1.4. Chemischer Holzschutz 4 4. Gesamttragwerk: 40
2.1.5. Korrosionsschutz 4 4.1. Allgemeines 40
2.2. Sicherheitskonzept und 4.2. Aussteifungen 41
Nachweiskombinationen 4 4.2.1. Arten von Verbänden 41
2.2.1. Einwirkungen und Widerstände 4 4.2.2. Alternative Konstruktionen: 43
2.2.2. Nachweise im Grenzzustand der 4.2.3. Fehlerquellen: 43
Tragfähigkeit GZT 4 4.3. Räumliche Steifigkeiten 43
2.2.3. Nachweise im Grenzzustand der 4.3.1. Aussteifungselemente: 43
Gebrauchstauglichkeit GZG 7 4.3.2. Aufgaben der Dachlatten: 43
2.3. Geometrie und Steifigkeiten 8 4.3.3. Aufgaben der Obergurtverbände: 44
2.3.1. Steifigkeit normaler Stäbe und Anschlüsse 8 4.3.4. Aufgaben der Druckstollen im
2.3.2. Dreh- und Verschiebefedern 8 Firstbereich: 44
2.3.3. Steifigkeit fiktiver Stäbe 9 4.3.5. Aufgaben der Mittelabstützungen: 44
2.3.4. Bestimmung von Anschlussflächen Aef 4.3.6. Aufgaben der Druckstollen im
und polarem Trägheitsmoment Ip 9 Traufenbereich: 44
2.4. Einwirkungen 9 4.3.7. Aufgaben der Rispenbänder bzw.
2.4.1. Einwirkungen allgemein 9 hölzernen Rispen: 44
2.4.2. Eigengewicht 9 4.3.8. Aufgaben der Querabstützungen
2.4.3. Verkehrs- und Nutzlasten 10 gedrückter Füllstäbe: 44
2.4.4. Schneelasten 10 4.4. Bemessungen der Aussteifungselemente 45
2.4.5. Windlasten 14 4.4.1. Wind- und Knickverbände 45
2.4.6. Aussteifungslasten 19 4.4.2. Einzelabstützungen 45
2.4.7. Erdbebenlasten 20 4.4.3. Anordnung von Läufern und
2.4.8. Betonier- und Schalungslasten 21 Querabstützungen 45
2.5. Bemessung von Stäben 22 4.4.4. Weiterleitung der Kräfte: 45
2.5.1. Allgemeines 22 4.5. Sonderfälle: 45
2.5.2. Biegung und Zug 22 5. Beispiele 45
2.5.3. Druck, Knicken mit kc-Verfahren 22
2.5.4. Kippen mit km-Verfahren 23 6. Anhang und Verweise 46
2.5.5. Biegung und Druck (Biegedrillknicken) 23 6.1. Checklisten für Statik 46
2.5.6. Querkraft 24 6.1.1. Erstellung von Lastannahmen 46
2.5.7. Querdruck und Auflagerpressung 24 6.1.2. Berechnung der Haupttragglieder 46
2.5.8. Querzug 24 6.1.3. Ermittlung der Zwischenglieder 46
2.5.9. Druck und Biegung (Spannungsnachweis) 25 6.1.4. Berechnung der Aussteifungselemente: 46
2.5.10. Nachweis Theorie II. Ordnung 25 6.1.5. Erstellung eines Verlege- und
2.6. Bemessung von Positionsplanes 46
Nagelplattenverbindungen 25 6.1.6. Erstellung von Montageunterlagen 46
2.6.1. Allgemeines: 25 6.2. Maßgebende Normen 46
2.6.2. Nachweis der Nagelanschlussfläche 25 6.3. Literaturliste 47
2.6.3. Nachweis der Plattenbeanspruchung 26
2.6.4. Montagenachweise 29
2.7. Brandschutzbemessungen bei
Nagelplattenbindern 31
2.7.1. Allgemeines 31
2.7.2. Holzbemessung an einteiligen Hölzern
und an Hölzern für mehrteilige
Nagelplattenbinder 32
2.7.3. Nagelplattenbemessung für
mehrteilige Nagelplattenbinder: 32
3. Bemessung eines ebenen Binders 32
3.1. Systeme und Systemfindung 32
3.1.1. Allgemeines und Begriffe 32
3.1.2. Modellierung 33
3.1.3. Beispiele für Knotenmodellierung 35
1. Einleitung

Nagelplatten als Holzverbindungsmittel werden in


Deutschland seit ca. 1968, also mehr als 40 Jahren, er-
folgreich eingesetzt. Ursprünglich in Deutschland erfun-
den, aber nicht in der Praxis verwendet, gelangte die
Technologie der Nagelplatten in den Wirren des Zweiten
Weltkrieges schließlich nach Amerika.

Dort wurden die Vorteile


der Nagelplatten im Ver-
gleich zu anderen Ver-
bindungsmitteln rasch
erkannt und der Praxis
zugeführt. Bild 1.0-2 Mansarddach

Eng verbunden mit den Neben diesen statischen und produktionstechnischen


Nagelplatten ist der Mar- Unterlagen erhält der Anwender zum einen die Möglich-
kenname GANG-NAIL, keit z.B. ganze Dachlandschaften in 3D zu visualisieren
der erstmalig von den und ggf. als verkaufsfördernde Maßnahme zu nutzen
Gebrüdern Jureit in den sowie die erzeugten Daten für Auswertungen mittels
USA (Florida) gegründe- Kalkulations- und Managementprogrammen zu ver-
ten Herstellerfirma von wenden.
Bild 1.0-1 Nagelplatte Nagelplatten.
Bei der Fertigung der Binder werden hohe Ansprüche
Es ist bekannt, dass die ersten Versuche an Nagelplatten gestellt und mittels Eigen- und Fremdüberwachung si-
in Deutschland an der Universität in Karlsruhe ab 1966 chergestellt. Dokumentiert wird dies bereits seit über 20
unter Leitung von Herrn Prof. Dr. Dr.- Ing. Karl Möhler Jahren mit dem RAL Gütezeichen GZ 601.
durchgeführt wurden.
Da zu diesem Zeitpunkt die Erteilung von Zulassungen Mittlerweile ist das Trag-
noch Ländersache war - das heutige Deutsche Institut und Verformungsverhalten
für Bautechnik gab es zu diesem Zeitpunkt noch nicht - von Nagelplatten ausführ-
wurde in Baden–Württemberg erstmals eine Zulassung lich untersucht worden,
für den Einsatz von Nagelplatten erteilt. so dass es heutzutage zu-
Aus Gründen fehlender Erfahrung im Umgang mit Na- sätzlich möglich ist, neben
gelplatten als tragendes Verbindungsmittel hatte man den üblichen Beanspru-
damals zunächst die Anwendungen von Bauteilen auf chungen aus Normal -und
eine freie Spannweite von max. 20m begrenzt. Querkräften, auch Bean-
In den Zulassungen von Nagelplatten nach DIN spruchungen aus planmä-
1052:1988 findet man noch Auswirkungen dieser ehe- ßigen Momenten zu über-
mals gestellten Anforderung. Einige Plattentypen sind nehmen.
nach wie vor mit 20 m Spannweite beschränkt, bei an- Dabei spielt es keine Rolle,
deren sind bei Spannweiten von mehr als 20 m die Na- ob die Momente von äuße-
gel- und Plattenwerte um 10% zu verringern. ren Lasteinflüssen stam-
men oder ob sie durch
Heutzutage sind Nagelplatten in der täglichen Praxis als Exzentrizitäten im An-
Verbindungsmittel von hochtragfähigen Bauteilen nicht schlussbereich lokal ver-
mehr weg zu denken. Nicht nur in Deutschland, den ursacht werden. Diese Ei-
USA, Frankreich oder England hat die Nagelplattenbau- genschaft ermöglicht neue,
weise ihren Siegeszug angetreten, sondern auch in den bisher nicht nachweisbare Bild 1.0-3 RAL GZ 601
skandinavischen Ländern Schweden, Dänemark, Nor- Konstruktionen.
wegen und Finnland haben findige Forscher auf dem Beispiele hierfür können eine biegesteife Rahmeneck-
Gebiet des Ingenieurholzbaues die enormen Vorteile verbindung oder ein rotationssteifer Riegelanschluss
der Nagelplattenverbindungen erkannt und weiterent- an einen Gurtstab sein.
wickelt.
In DIN 1052:2008 /1/ findet man Regeln zur Modellierung
Längst hat sich die Nagelplatte vom bloßen Verbin- des statischen Systems und zur Bemessung der Nagel-
dungsmittel zu einem Nagelplattensystem weiterent- plattenverbindung unter Biege-, Längs- und Querkraft-
wickelt. Ein modernes Nagelplattensystem unterstützt beanspruchung.
nicht nur den Tragwerksplaner eines Daches mit reinen In DIN 1052:2008 sind auch Nachweise für den Trans-
statischen Angaben zur Schnittkraftermittlung und Be- port- und Montagezustand aufgenommen.
messung der Hölzer und Verbindungen, sondern stellt
per Software alle produktionstechnischen Daten wie Das neue Bemessungskonzept entspricht im Wesentli-
Zuschnitt der Hölzer, automatische Steuerung der Zu- chen einer Weiterentwicklung der europäischen Norm
schnitt- und Pressenanlagen zur Verfügung. EC5 (EN 1995-1-1)

4
2. Grundlagen
Hersteller
2.1. Allgemeines Dicken
Eleco Mitek Wolf
2.1.1. Materialien
1,00 mm Z-9.1-753 GN20 Z-9.1-350 M20H Z-9.1-757 W101

Nagelplattenbinder sind nach DIN 1052 /1/ und nach DIN 1,25 mm Z-9.1-754 GN80 Z-9.1-460 TOP-W Z-9.1-183 12N
EN 14250 herzustellen und zu bemessen.
1,50 mm Z-9.1-368 M16H Z-9.1-755 15N, 15Z

2.1.1.1. Holz und Holzwerkstoffe 2,00 mm


Z-9.1-751 GN14
Z-9.1-230 M14 Z-9.1-211 20N, 20Z
Z-9.1-752 GN14Z

Tragende Konstruktionen aus Holz sind nach DIN Z-9.1-304 12NE


1052:2008 /1/ zu bemessen. Für Nagelplattenbinder wird Edelstahl Z-9.1-95 M16S Z-9.1-755 15NE, 15ZE
Z-9.1-211 20NE, 20ZE
üblicherweise Schnittholz nach DIN 4074 der Sortierklas-
se S10 TS (C24) verwendet. Es darf aber auch Nadelholz
Tab. 2.1-2 Verbreitete Nagelplattentypen
anderer Festigkeit sowie KVH, Brettschichtholz, Balken-
schichtholz oder Furnierschichtholz ohne Querlagen
verwendet werden, sofern die Trockenrohdichte nicht 2.1.2. Holzfeuchte
höher als 480kg/m3 ist.
Die Gurte und Stäbe der Binder von Nagelplattenkon- Holzbauteile werden nach DIN 1052 in Abhängigkeit
struktionen müssen je nach Zulassung eine Mindest- der klimatischen Verhältnisse der Bauteilumgebung
stärke von 35 – 50  mm und eine Mindesthöhe von 70 in Nutzungsklassen eingeteilt. Sie sind abhängig von
mm aufweisen. Üblicherweise werden Stärken von 50 der Holzfeuchte des Bauteils. Definiert werden die Nut-
bis 100 mm verwendet. Die Höhen werden mindestens zungsklassen durch Umgebungstemperatur und -luft-
80 mm, bei Gurten mindestens 120 mm, jedoch selten feuchte, die diesen Holzfeuchten entsprechen.
mehr als das fünffache der Holzstärke gewählt.

NKL Umgebungs- Ausgleichs- Beispiel


Holzart Herkunft Botanische Sortierklasse a) b) c) Festig- klima feuchte d)
(Handels- Bezeichnung nach DIN 4074-1 keits-
name) nach DIN EN bzw. Güteklasse klasse 1 20oC a) 5 bis 15% allseitig
1912, Tabelle 3 nach DIN 4074-2 65% b) in den geschlossene
meisten und geheizte
Fichte CNE-Europa d) 22
Tanne CNE-Europa d) 1
S7 / C16M III C16 NH ≤ 12% Bauwerke

Kiefer CNE-Europa d) 47
2 20oC a) 10 bis 20% überdachte
S10 / C24M II C24
Lärche CNE-Europa d) 15 85% b) in den offene
meisten Bauwerke c)
Douglasie Deutschland 54
Southern Pine USA 35 36 43 48
S13 / C30M I C30 NH ≤ 20%

Western 3 Klimabedin- 12 bis 24% Konstruktionen


USA Canada 62 C35M C35
Hemlock gungen, die zu die der
höheren Luft- Witterung
Yellow Cedar USA Canada e) C40M C40 feuchten führen ausgesetzt sind
als NKL 2
a) diese Zuordnung gilt für trocken sortiertes Holz (TS) a) Umgebungstemperatur
b) vorwiegend hochkant biegebeanspruchte Bretter und Bohlen sind wie
Kantholz zu sortieren und entsprechend zu Kennzeichnen (k) b) relative Luftfeuchte, die nur für wenige
c) grundsätzlich kann Nadelholz maschinell in jede gewünschte Wochen im Jahr überschritten wird
Festigkeitsklasse sortiert werden
c) Anmerkung: In Ausnahmefällen können
d) CNE-Europa ist eine Abkürzung für Mittel-, Nord- und Osteuropa
auch überdachte Bauteile in die NKL 3
e) Botanische Bezeichnung: Chamaecyparis nootkatensis einzustufen sein
d) Nach DIN 1052, Tabelle F3
Tab. 2.1-1 Holzarten und Sortierung aus /1/
Tab. 2.1-3 Zuordnung Umgebungsklima aus /1/

Diese Nutzungsklassen haben Einfluss auf den Modi-


2.1.1.2. Nagelplatten
fikationsbeiwert kmod zur Berechnung der Festigkeitsei-
genschaften von Holz und Holzwerkstoffen, und auf den
Nagelplatten bedürfen einer Zulassung des Deutschen
Verformungsbeiwert kdef zur Erfassung von zeitabhängi-
Instituts für Bautechnik (DIBT). Diese regelt Form, Her-
gen Verformungen.
stellung und Kennzeichnung und gibt die charakteristi-
Nutzungsklasse 1 (NKL1) schließt nicht beheizte, aber
schen Festigkeiten des jeweiligen Plattentyps an.
geschlossene Tragwerke ein.
Weiterhin werden durch die Nutzungsklassen Anwen-
Nagelplatten werden aus 1,0 – 2,0mm dickem Blech ge- dungsbereiche der Holzwerkstoffe verschiedener tech-
stanzt. Die Nägel haben Längen zwischen 8,0 und 21mm. nischer Klassen definiert.

5
2.1.3. Holzschutz Folgende Maßnahmen helfen Korrosion von Nagelplat-
ten zu verringern oder zu vermeiden:
Dem Prinzip, das tragende Holz vor einem andauern-
dem Feuchteeintrag durch konstruktive Maßnahmen zu • Tauwasser vermeiden und eine schnelle Austrock-
schützen, ist höchste Priorität einzuräumen. nung ungewollter Feuchte ermöglichen: möglichst
wärmebrückenfreie Konstruktion der Außenhaut,
Gebrauchs- ausreichende Lüftung, ggf. Beheizung des Gebäudes.
Anwendungsbereiche
klasse
• Freie (nicht unterstützte) Plattenflächen vermeiden,
Holzteile, die durch Niederschläge, Spritzwasser da solche Stellen besonders stark verschmutzen und
oder dergleichen nicht beansprucht werden die Nagelplatten hier einer besonderen Korrosions-
Wie Gebrauchsklasse 1 unter gefahr ausgesetzt sind: hier helfen entsprechende
0 Konstruktionen und Futterhölzer.
Berücksichtigung von Abschnitt 2.2.1
Innenbauteile bei einer mittleren Für Nagelplatten in Stallgebäuden hat die GIN ein eige-
1 ) a
relativen Luftfeuchte bis 70% und nes Merkblatt / 57/ mit ergänzenden Angaben erstellt.
gleichartig beanspruchte Bauteile
Innenbauteile bei einer mittleren 2.2. Sicherheitskonzept und
relativen Luftfeuchte über 70% und Nachweiskombinationen
gleichartig beanspruchte Bauteile
2.2.1. Einwirkungen und Widerstände
2 Innenbauteile in Nassbereichen,
Holzteile wasserabweisend abgedeckt. Der Zusammenhang zwischen Einwirkungen und Wi-
Aussenteile ohne unmittelbare Wetter- derständen nach DIN 1055 wird durch das Bild 2.2-1 er-
beanspruchung läutert.
Holzteile, die durch Niederschläge, Spritzwasser
oder dergleichen beansprucht werden
Aussenteile mit Wetterbeanspruchung,
ohne ständigen Erd- und / oder
3 Wasserkontakt
Innenbauteile in Nassräumen
Holzteile mit ständigem Erd-
4 und/oder Süsswasserkontakt b)
auch bei Ummantelung
) Holzfeuchte u < 20% sichergestellt
a

) Besondere Bedingungen gelten


b

für Kühltürme sowie


für Holz in Meerwasser Bild 2.2-1 Einwirkung und Widerstände
Tab. 2.1-4 Gebrauchsklassen aus /12/
Es muß für jede Beanspruchung sichergestellt sein,
dass auch unter Berücksichtigung der Umwelteinflüsse
und Nutzung (→ kmod) sowie der Teilsicherheitsfaktoren
2.1.4. Chemischer Holzschutz
die Einwirkung Ed bzw. die daraus resultierende Span-
nung kleiner ist als der Bauteilwiderstand Rd oder des-
Chemischer Holzschutz sollte nur dort angewendet wer-
sen Festigkeit.
den, wo der konstruktive Holzschutz nicht ausreichend
Somit lautet die allgemeine Form des Nachweises:
sein kann und/oder weitergehende Forderungen sich
aus den Gebrauchsklassen nach DIN 68  800 /12/ erge-
Ed ≤ Rd (2.2-1)
ben.
Grundsätzlich unterscheiden DIN 1052 weiter in Nach-
weise im Grenzzustand der Tragfähigkeit (GZT) sowie
2.1.5. Korrosionsschutz Nachweise für den Grenzzustand der Gebrauchstaug-
lichkeit (GZG)
Das Umgebungsklima ist auch maßgebend für die zu-
sätzlichen Anforderungen an die Nagelplatten, die sich
aus der Umgebungsluft und dem Witterungseinfluss er- 2.2.2. Nachweise im Grenzzustand der Tragfähigkeit
geben. GZT

Durch Verzinkung des Bleches haben Nagelplatten ei- Grenzzustände der Tragfähigkeit bei Dachkonstrukti-
nen kathodischen Korrosionsschutz. Dieser wirkt auch onen sind das Versagen des Tragwerks durch Bruch,
an den Kanten der Bleche und Nägel, die wegen des He- durch Verlust der Stabilität oder der Verlust der Lagesi-
rausstanzens der Nägel keine Zink-Auflage haben. cherheit (Sogverankerung der einzelnen Bauteile).

6
Charakteristische Charakteristische g Q,1: Teilsicherheitsbeiwert für die vorherrschende
Einwirkungen
(gk, sk, qk…)
Baustoffeigenschaften
(Rk = X05)
veränderliche charakteristische Einwirkung
g Q,i: Teilsicherheitsbeiwert für eine andere
unabhängige veränderliche charakteristische
Lastfallkombinationen mit Teilsicherheitsbeiwert für Einwirkung
Teilsicherheitsbeiwerten
γ G, γQ und
Festigkeiten
γM
ψ: jeweiliger Kombinationsbeiwert zur Bestim-
Kombinationsbeiwerten ψ0 mung repräsentativer Werte veränderlicher
Einwirkungen nach DIN 1055-100 /2/
Klasse der Pk , gP , gPA: Vorspannung
Bemessungswerte Lasteinwirkungsdauer
der Einwirkungen (KLED)
Ad: Bemessungswert der
(gd, qd) außergewöhnlichen Einwirkung
Modifikations- g1: Wichtungsfaktor Erdbeben
Nutzungsklasse beiwert
(NKL) kmod
Schnittgrößen-
ermittlung Hierbei ist zu beachten, dass die Lastkombination
(Md, Vd, Nd) mit dem größten Bemessungswert der Einwirkungen
nicht zwingend maßgebend wird. Da die Tragfähigkeit
von Bauteilen aus Holz- und Holzwerkstoffen von den
Ermittlung des Ermittlung des
Bemessungswertes der Bemessungswertes der Klassen der Lasteinwirkungsdauer (KLED) abhängig ist,
Beanspruchung Beanspruchbarkeit müssen alle Gruppen mit gleichem kmod- Faktor bezüg-
(z.B. Bemessungswert der (z.B. Bemessungswert der
Biegespannung m,d) Biegefestigkeit fm,d) lich ihres Bauteilwiderstandes untersucht werden.
Ed Rd
Die Nachweise sind dabei unter Berücksichtigung fol-
Bild 2.2-2 Ablaufschema GZT gender Teilsicherheitsbeiwerte vorzunehmen:

Allgemein werden nach der DIN 1055-100 im Grenzzu- Nachweis Einwirkung


Teilsicherheitsbeiwerte
stand der Tragfähigkeit ständige, vorübergehende und günstig ungünstig
außergewöhnliche Situationen unterschieden. Dabei Lagesicherheit Ständig 0,90 1,10
sind die Einwirkungen nach DIN 1055-100 in allgemei-
Veränderlich - 1,50
ner Form oder mit der vereinfachten Kombinationsregel
nach DIN 1052 zu kombinieren. Mit den in dieser Weise Bruchsicherheit/ Ständig 1,00 1,35
ermittelten Schnittgrößen (Bemessungsschnittgrößen Stabilität Veränderlich - 1,50
= Design-Niveau → Index d) sind im Grenzzustand der
Tab. 2.2-3 Teilsicherheitsbeiwerte
Tragfähigkeit (GZT) nachfolgende Nachweise zu führen.

Einwirkung ψ0 ψ1 ψ2
2.2.2.1. Allgemeine Regel DIN 1055-100 Nutzlasten a) d)
- Kategorie A - Wohn- u. Aufenthaltsräume 0,7 0,5 0,3
Es darf die allgemeine Kombinationsregel im Grenzzu- - Kategorie B - Büros 0,7 0,5 0,3
- Kategorie C - Versammlungsräume 0,7 0,7 0,6
stand der Tragfähigkeit nach DIN 1055-100 verwendet - Kategorie D - Verkaufsräume 0,7 0,7 0,6
werden: - Kategorie E - Lagerräume 1,0 0,9 0,8
Verkehrslasten
a) Ständige und vorübergehende Bemessungssituation - Kategorie F, Fahrzeuglast < 30 kN 0,7 0,7 0,6
- Kategorie G, 30 kN ≤ Fahrzeuglast ≤ 160 kN 0,7 0,5 0,3
(2.2-2) - Kategorie H - Dächer 0 0 0
Schnee- u. Eislasten
Orte bis NN + 1000 m 0,5 0,2 0
Orte über NN + 1000 m 0,7 0,5 0,2
b) Kombination für außergewöhnliche
Windlasten 0,6 0,5 0
Bemessungssituation
Temperatureinwirkungen (nicht Brand) b) 0,6 0,5 0
Baugrundsetzungen 1,0 1,0 1,0
Sonstige Einwirkungen c) 0,8 0,7 0,5

(2.2-3)
a)
Abminderungsbeiwerte für Nutzlasten in mehrgeschossigen
Hochbauten siehe E DIN 1055-3
c) Kombination für Bemessungssituationen b)
ψ-Beiwerte für Maschinenlasten sind betriebsbedingt festzulegen.
c)
Siehe E DIN 1055-7
(2.2-4) d)
ψ-Beiwerte für Flüssigkeitsdruck sind standortbedingt festzulegen.

mit: Tab. 2.2-4 Kombinationsbeiwerte DIN 1055-100
⊕ …“in Kombination mit“
G k,j: charakteristische ständige Einwirkung
Q k,1: vorherrschende charakteristische 2.2.2.2. Vereinfachte Regel DIN 1052
veränderliche Einwirkung
Q k,i: andere charakteristische veränderliche Für die Berechnung der Einwirkungen dürfen im Holzbau
Einwirkung nach DIN 1052:2008 /1/ folgende vereinfachte Kombina-
g G,j: Teilsicherheitsbeiwert einer ständigen tionsregeln für den Nachweis des Tragverhaltens (der
unabhängigen Einwirkung ungünstigere Wert ist maßgebend) verwendet werden:

7
Holzbau nach DIN 1052:2008 /1/ folgende verein-
fachte Kombinationsregeln für den Nachweis
) des Tragverhaltens (der ungünstigere Wert ist
maßgebend) verwendet werden:
 
Nagelplattenkonstruktionen nach DIN  1052:2008 Der Bemessungswert Rd der Tragfähigkeit bzw. einer
Seite 7
  ∑ γ G, j ⋅ Gk , jder
Eine Informationsschrift
⊕ 1,5 ⋅ Qk ,1 
GIN e.V. Festigkeitseigenschaft fd ergibt sich aus: 18.01.2009
Stand
  j ≥1  (2.2-5)
Ed = max.  (2.2-5)
γ G,j: 1,35 
 fürγ ungünstig 
wirkende ständige Ein-
  ∑ G, j ⋅ Gk , j ⊕ 1,35 ⋅ ∑ Qk ,i 
kmod ⋅ Rk kmod ⋅ fk
 Rd = bzw . fd = (2.2-9)
(2.2-9)
 j ≥1
wirkungen bzw. i ≥1
γM γM
mit
mit 1,00 für günstig wirkende ständige Einwir-

⊕ kungen
…“in (siehe
Kombination
…“in Kombination mit“ Tabelle
mit“ 2.2-3)
mitRk, fk:
mit charakteristischer Wert eines Tragwi-
G
G k,j
k,j
: charakteristische
charakteristische ständige Einwirkung Einwirkung Rk, fk: charakteristischer
derstandes bzw. Wert eines Tragwiderstan-
Festigkeitswertes
Q
QGünstig
k,i
k,i
: wirkende
charakteristische
charakteristische veränderliche
veränderliche
veränderliche Einwirkungen
Einwirkung
Einwirkung des bzw. Festigkeitswertes
gdürfen
G,j
: nicht1,35berücksichtigt
für ungünstig wirkendewerden! ständige
Dabei dürfen jeweilsbzw.
Einwirkungen gleichartige Einwirkungen
1,00 für günstig wirkende
(z.B. alleständige
Nutzlasten Einwirkungen
einer Nutzung) (sieheals
Tabelle
eine2.2-3)
Grup- Baustoff Teilsicherheitsbeiwert
pe zusammengefasst und brauchen nicht auch Holz und Holzwerkstoffe 1,3
Günstig
innerhalbwirkende
der Gruppe veränderliche
weiter kombiniert Einwirkungen
zu werden. dür- Verbindungsmittel aus Stahl:
fen nicht berücksichtigt werden!
So dürfen z.B. die Verkehrslasten qi in verschiede-Dabei dürfen jeweils - auf Biegung 1,1
gleichartige
nen Geschossen Einwirkungen
als eine (z.B.Gruppe alle mit
Nutzlasten einer
zugeordne- - auf Zug oder Abscheren 1,25
Nutzung) als eine Gruppe zusammengefaßt und brau-
ten Beiwerten γF zusammengefasst werden. - Plattennachweis bei Nagelplatten 1,25
chen nicht auch innerhalb der Gruppe weiter kombiniert
zu werden. So dürfen z.B. die Verkehrslasten qi in ver- - Nagelnachweis bei Nagelplatten 1,3
Tab. 2.2-5 Teilsicherheitsbeiwerte γM nach /1/
schiedenen Geschossen als eine Gruppe mit zugeordne- Tab. 2.2-5 Teilsicherheitsbeiwerte gM nach /1/
2.2.2.3 Nachweise für die Lagesicherheit
ten Beiwerten gF zusammengefaßt werden. Dabei sind die Modifikationsbeiwerte kmod in Ab-
Für den Nachweis der Lagesicherheit des Trag-
werks (Baueile dürfen nicht durch Wind oder an- hängigkeit
Dabei sindder dieKLED und der NKL nach
Modifikationsbeiwerte Anhang
kmod F
in Abhän-
dere Einflüsse abgehoben oder verschoben wer- der DINder
gigkeit 1052:2008
KLED und /1/der
(siehe
NKL Tab.
nach 2.2.6) zu der DIN
Anhang F
2.2.2.3. Nachweise für die Lagesicherheit 1052:2008 /1/Dort
bestimmen. (siehe Tab.man
findet 2.2.6)
auchzu bestimmen. Dort
kmod Faktoren fürfin-
den) ist nachzuweisen, dass:
det Nutzungsklasse
die man auch kmod Faktoren
3 bzw. fürfürandere
die Nutzungsklasse
Holzwerk- 3
Für
Ed,dstden
< ENachweis der Lagesicherheit des Tragwerks
(2.2-6) bzw. für andere Holzwerkstoffe.
d,stb stoffe.
(Bauteile dürfen nicht durch Wind oder andere Einflüsse
mit:
abgehoben oder verschoben werden) ist nachzuweisen,
Modifikationsbeiwerte kmod für Vollholz, Brettschichtholz, Balkenschichtholz,
Ed,dst: Bemessungswert der Beanspruchung
dass: Furnierschichtholz, Brettsperrholz und Sperrholz in NKL 1 und NKL 2
infolge der destabilisierenden Einwirkun- Lastfall-Kombination KLED kmod
Ed, dst ≤ Ed,gen,
stb z.B. Wind, Erdbeben, abhebende (2.2-6) Nur Eigengewichte ständig 0,6
Lasten Eigengewichte in Kombination mit
mit:
Ed,stb: Bemessungswert der Beanspruchung - lotrechten Nutzlasten Regelfälle mittel 0,8
Ed,dst: Bemessungswert der Beanspruchung infolge Anhäufungen von
lang 0,7
infolge der stabilisierenden Einwirkungen, Gütern (Lager)
der destabilisierenden Einwirkungen, z.B. Balkone, nicht
z.B. Eigengewicht, Reibung kurz 0,9
Wind, Erdbeben, abhebende Lasten begehbare Dächer
- horizontalen Nutzlasten Brüstungen,
Ed,stb: Bemessungswert der Beanspruchung infolge Geländer, kurz 0,9
Kann diederBedingung Gl. 2.2-1 nicht eingehalten
stabilisierenden Einwirkungen, z.B. Absperrungen
werden, ist die Verankerung
Eigengewicht, nachzuweisen mit:
Reibung - Wind- und/oder Schnee kurz 0,9
- Schnee über 1000m.ü.NN mittel 0,8
Ed,dst - Ed,stb < Rd (2.2-7) Tab. 2.2-6(Stoß)-Lasten
- Dynamische Modifikationsbeiwerte
Anprall sehr aus
kmod kurz /1/ 1,1
Kann die Bedingung Gl. 2.2-1 nicht eingehalten werden,
mit:die Verankerung nachzuweisen mit:
ist Tab. 2.2-6
Rd: Bemessungswert der Tragfähigkeit der Die jeweilsModifikationsbeiwerte kmod aus /1/
am kürzesten wirkende Einwirkung
Ed, dst - Ed,Verankerung
≤ Rd (2.2-7) einer Lastkombination bestimmt KLED und damit
stb Die jeweils
auch kmod am kürzesten wirkende Einwirkung einer
Lastkombination bestimmt KLED und damit auch kmod.
mit:
Hinweis: für Teilsicherheitsbeiwerte muss Tabelle Die Schnittgrößen in Folge der oben beschriebenen
R : Bemessungswert
2.2-3 für die jeweilsder Tragfähigkeit
ungünstigste der Verankerung
Situation beach- Die Schnittgrößen in Folge der oben beschriebe-
d Lastkombinationen sind dabei an Strukturen zu bestim-
tet werden, die vereinfachten Kombinationsregeln nen Lastkombinationen sind dabei an Strukturen
men, deren mittlere Steifigkeit um den Sicherheitsbei-
Hinweis: für Teilsicherheitsbeiwerte
dürfen für muß Tabelle 2.2‑3
den Nachweis der Lagesicherheit für die
nicht zu
wert gM reduziert deren
bestimmen, mittlere Steifigkeit um den
wurden.
jeweils ungünstigste
angewendet werden. Situation beachtet werden, die verein- Sicherheitsbeiwert γM reduziert wurden.
fachten Kombinationsregeln nach DIN 1052 dürfen für den Bei Nachweisen von Einzelbauteilen nach Theorie II.
Nachweis der Lagesicherheit nicht angewendet werden. Bei Nachweisen
Ordnung ist die 5von Einzelbauteilen
% Fraktile nach zu
der Steifigkeit Theorie
verwen-
2.2.2.4 Nachweis gegen Bruch od. Tragverhalten II. Ordnung
den. ist die 5 % ist
Für Nadelschnittholz Fraktile
2/3 derder Steifigkeit
mittleren zu
Steifigkeit
Der Nachweis gegen Versagen des Tragwerks verwenden.
zu verwenden. Für Nadelschnittholz ist 2/3 der mittle-
2.2.2.4. Nachweis gegen Versagen des Tragwerks ren Steifigkeit zu verwenden.
durch Bruch oder durch Verlust der Stabilität
durch Bruch oder durch Verlust der Stabilität Wenn bei NKL 2 und 3 die ständige Last 70% der Gesamt-
(Normaler Tragfähigkeitsnachweis) lautet:
last überschreitet
Wenn bei NKL 2 undist bei druckbeanspruchten
3 die Bauteilen
ständige Last 70% der
Edd≤<RRd d
E (2.2-8)
(2.2-8) das Kriechen zu berücksichtigen, indem deren Steifigkeit
Gesamtlast überschreitet ist bei druckbeanspruch-
mit dem
ten Faktor 1/(1+k
Bauteilen das def ) abgemindert
Kriechen wird.
zu berücksichtigen,
mit:
mit:
Ed:: Bemessungswert der Beanspruchung
Beanspruchung (z.B. indem deren Steifigkeit mit dem Faktor 1/(1+kdef)
E Bemessungswert der Hinweis: Verformungen müssen im GZT dann nach-

d
Biegespannungen)
(z.B. Biegespannungen) abgemindert wird.
gewiesen werden, wenn sie für den Nachweis der
Rdd::
R Bemessungswert
Bemessungswert des desTragwiderstands
Tragwiderstands Stabilität erforderlich sind, z.B. bei Aussteifungskon-
(z.B. Biegefestigkeit)
(z.B. Biegefestigkeit) Hinweis:
struktionen
Verformungen müssen im GZT dann
nachgewiesen werden, wenn sie für den Nachweis
Der Bemessungswert Rd der Tragfähigkeit bzw. der Stabilität erforderlich sind, z.B. bei Ausstei-
einer Festigkeitseigenschaft ergibt sich aus: fungskonstruktionen.
8
Nagelplattenkonstruktionen
Nagelplattenkonstruktionen nach nach DIN
DIN 1052:2008
1052:2008 Seite
Seite 8
8
Nagelplattenkonstruktionen
Nagelplattenkonstruktionen nach DINder1052:2008 Seite 88
Eine
Eine Informationsschrift
2.2.3. dernach
der
Nachweise im Grenzzustand
Informationsschrift GIN DIN
GIN e.V.
e.V. 1052:2008 Stand Seite
Stand 18.01.2009
18.01.2009
Eine Informationsschrift
Eine Informationsschrift
Gebrauchstauglichkeitder GIN
der GINGZGe.V.
e.V. Stand 18.01.2009
Stand 18.01.2009

w0
wG
2.2.3
2.2.3 NachweiseNachweise im im Grenzzustand
Grenzzustand der der
2.2.3
2.2.3 Nachweise
Bei Dachtragwerken
Nachweise im
im Grenzzustand
und üblichenGZG
Grenzzustand
Gebrauchstauglichkeit der
Konstruktionen
der in
Gebrauchstauglichkeit GZG
Bei Gebrauchstauglichkeit
Nagelplattenbauweise wird üblichen
Gebrauchstauglichkeit
Dachtragwerken und GZG
die Gebrauchstauglichkeit
GZG Konstruktionen
Bei Dachtragwerken und üblichen Konstruktionen
Bei
über Dachtragwerken
Verformungen nachgewiesen.und wird
üblichen Konstruktionen
Hierzu sind die cha-

wQ
Bei
in Dachtragwerken
in Nagelplattenbauweise
Nagelplattenbauweise und üblichen
wird die Konstruktionen
die Gebrauchstaug-
Gebrauchstaug-
rakteristischen
in Nagelplattenbauweise
inlichkeit
Nagelplattenbauweise
über Werte der Einwirkungen
wird die (= 1,0-fach)
Gebrauchstaug-
wirdnachgewiesen.
die Gebrauchstaug- zu
lichkeit
verwenden. über Verformungen
Verformungen nachgewiesen. Hierzu
Hierzu
lichkeit
lichkeit
sind die über
über Verformungen nachgewiesen.
Verformungen nachgewiesen.
charakteristischen Werte Hierzu
Hierzu
sind
Die die
Verformung charakteristischen Werte der
wird unter 1,0-fachen der Einwirkun-
Einwirkun-
sind
sind
gen die1,0-fach)
die
(= charakteristischen
charakteristischen
zu verwenden. Werte Lasten
Werte der
an Struktu-
der Einwirkun-
Einwirkun-
gen
ren mit (= 1,0-fach)
den mittleren zu verwenden.
Steifigkeiten Emean und Gmean sowie Bild 2.2-8
Bild
Bild 2.2-8 Verformungsgrenzen
2.2-8 Verformungsgrenzen
Verformungsgrenzen nach nach
/1/ mit/1/
nach /1/ mit
mit
gen
gen
Die (=
(= 1,0-fach)
1,0-fach)
Verformung zuwird
zu verwenden.
verwenden.
unter
DieVerbindungsmittelsteifigkeit
der Verformung wird unter 1,0-fachen
1,0-fachen Lasten
Lasten
Kser bestimmt. Füran
an
andie Bild 2.2-8
Bild 2.2-8 Verformungsgrenzen
Verformungsgrenzen
w
w =
= Verformung
Verformung aus nach
nach /1/ mit
/1/ mit
Eigengewicht
Eigengewicht
Die
Die Verformung
Verformung
Strukturen mit denwird
wird unter 1,0-fachen
unter
mittleren 1,0-fachen
Steifigkeiten Lasten
Lasten
E und
an
und wG = Verformung
G
G
wwGGQ==infolge ständiger
Verformung Einwirkungen
aus Eigengewicht
Strukturen mit den mittleren Steifigkeiten
y E mean
Verformung aus
Lastkombination
Strukturen
Strukturen
G sowie mit der
mit
sind die
den mittleren
den
Beiwerte
mittleren zu beachten.
Steifigkeiten E
Steifigkeiten
Verbindungsmittelsteifigkeit
mean
Emean und K
Eine
und wwQ =Verformung
wQ = Durchbiegung =Verformung ausEigengewicht
aus Nutzlast
Nutzlast
infolge veränderlicher Einwirkungen
mean sowieRegel
Gmean
vereinfachte der Verbindungsmittelsteifigkeit
analog im GZT gibt es hiermean nicht. Kser
ser w
ww Q ==Verformung
Überhöhung
=Verformung aus
aus Nutzlast
Nutzlast
G
G bestimmt.
mean sowie
sowie der
der
Für dieVerbindungsmittelsteifigkeit
Verbindungsmittelsteifigkeit
Lastkombination sind die KK
Bei-
ser wQ0
w0 = im lastfreien = Überhöhung
0 Zustand (falls vorhanden)
bestimmt.
mean Für die Lastkombination sind die Bei- ser w00 =
w = Überhöhung
Überhöhung
bestimmt.
bestimmt.
werte Fürbeachten.
Für die Lastkombination
die Lastkombination sind die
sind dieRegel
Bei-
Bei-
werte ψ zu
ψ zu
Charakteristische
beachten. Eine
Eine vereinfachte
vereinfachte Regel
Charakteristische
werte
werte
analog ψ
ψ im zu
zuGZTbeachten.
beachten.
gibt es Eine
Eine
hier vereinfachte
vereinfachte
nicht. Regel
Regel
analog im GZT gibt es hier nicht.
Einwirkungen Baustoffeigenschaften 2.2.3.1
2.2.3.1 Nachweis
Nachweis in der
in der charakteristischen
der charakteristischen
charakteristischen
analog
analog im
(gk, skim GZT gibt
, qk…)
GZT gibt es
es hier
hier nicht.
nicht. (Ek = E0,mean) 2.2.3.1. Nachweis
2.2.3.1 Nachweis in in charakteristischen (seltenen)
der charakteristischen
Teilsicherheitsbeiwerte 2.2.3.1 Nachweis
(seltenen)
(seltenen)
Bemessungssituation in der
Bemessungssituation
Bemessungssituation
γ = 1,0 Die (seltenen) Bemessungssituation
(seltenen) Bemessungssituation
Die Endverformung
Endverformung infolge
infolge veränderlicher
veränderlicher Einwir-
Einwir-
Die
kung
Die
kung Endverformung
( =
Endverformung
Die Endverformung Charakteristische,
( = Charakteristische, infolge
infolge
infolge seltene
veränderlicher
seltene
veränderlicher Einwir-
Bemessungssi-
Einwir-
Bemessungssi-
veränderlicher Einwirkung
Lastfallkombinationen mit
kung
kung
tuation) (( == Charakteristische,
Charakteristische,
und selteneseltene seltene Bemessungssi-
Bemessungssi-
charakteristischen Werten (= Charakteristische,
tuation) und zur zur Vermeidung
Vermeidung von Schäden
Schäden be-
Bemessungssituation)
von und
be-
Kombinationsbeiwerten tuation)
tuation)
rechnet
zur Vermeidung und
und in
sich zur
zur Vermeidung
Vermeidung
der
von vorherrschenden
Schäden von Schäden
von Schäden
berechnet be-vor-
be-
veränderli-
sich in der
ψ0, ψ2 rechnet sich in der vorherrschenden veränderli-
rechnet
rechnet sich in
sich in der
der vorherrschenden veränderli-
chen
herrschenden
chen Einwirkung
Einwirkung zu: vorherrschenden
zu:
veränderlichen Einwirkung veränderli-
zu:
chen Einwirkung
chen Einwirkung zu: zu:
Klasse der w
w Q,1,fin = =ww Q,1,inst (1 + ψ ⋅ kdef
inst 1 + ψ 2,1
) (2.2-11)
(2.2-11)
Bemessungswerte
der Einwirkungen
Lasteinwirkungsdauer
(KLED)
ww QQ,1,,1,finfin == w
Q ,1,fin
w QQ,1,,1,inst (1 + ψ 2,12,1⋅⋅⋅kkkdef
Q,1,inst 1 + ψ 2,1 def )
def (2.2-11)
(2.2-11)
(2.2-11)
(gd= gk, qd = qk) mit
mit
mit
Verformungs- mit
Nutzungsklasse beiwert mit
w
w Q,1,fin
w Q,1,fin
Q,1,fin
Endverformung
Endverformung mit
Endverformung mit Kriechen
mit Kriechen
Kriecheninf. inf. der
der vor-
inf.der vor-
(NKL) kdef w Q,1,fin
w Endverformung
Q,1,fin Endverformung
herrschenden
vorherrschenden mit
mit
veränderlichen Kriechen Einwirkung
Kriechen
veränderlichen inf.Einwirkung
inf. der vor-
der vor-
Schnittgrößen-
herrschenden veränderlichen Einwirkung
ermittlung
w Q,1,inst
w
w herrschenden
elastische Verformung
elastische
Q,1,inst herrschenden
elastische
veränderlichen
Verformung
veränderlichen
Verformung infolge
infolgeEinwirkung
der
der
der vorherr-
infolgeEinwirkung
vorherr-
Q,1,inst
(Md, Vd, Nd) w Q,1,inst
w elastische
vorherrschenden
Q,1,inst elastische
schenden Verformung
Verformung
veränderlichen infolge
veränderlichen
infolge derEinwirkung
der
Einwirkung vorherr-
vorherr-
schenden veränderlichen Einwirkung
schenden veränderlichen
schenden veränderlichen Einwirkung Einwirkung
bzw.
bzw. bei weiteren veränderlichen Einwirkungen zu
bzw. bei bei weiteren
weiteren veränderlichen
veränderlichen Einwirkungen Einwirkungen zu zu
Ermittlung des Ermittlung des bzw. bei weiteren veränderlichen
bzw. bei weiteren veränderlichen Einwirkungen zu Einwirkungen zu
Bemessungswertes der Bemessungswertes des
w
w Q,i ,,fin = w ,i ,inst
fin = w Q
(ψ + ψ ⋅ kdef ) (2.2-12)
Beanspruchung
(z.B. Bemessungswert der
Gebrauchstauglichkeits-
kriteriums w QQ,i,,ifin
w = w QQ,i,,iinst
Q ,i ,fin = w Q
(ψ 0,0,ii ii +++ψψψ2,2,2,2,ii ii ⋅⋅⋅kkkdef
,inst ψ 0,
,i ,inst ψ 0, def )
def (2.2-12)
(2.2-12)
(2.2-12)
(2.2-12)
Enddurchbiegung wfin,d) (z.B. Grenzwert der
Durchbiegung) Die gesamte
Die gesamte
Die Endverformung
Endverformunginin
gesamte Endverformung der
inder charakteristi-
dercharakteristischen
charakteristi-
Rd
Die
Die
schen gesamte
gesamte
(seltenen) (seltenen)Endverformung
Endverformung
Bemessungskombination
Bemessungskombination in der
in der charakteristi-
charakteristi-
ergibt sich ergibt
zu:
Ed schen (seltenen) Bemessungskombination ergibt
schen
schen
sich (seltenen) Bemessungskombination ergibt
sich zu:zu:(seltenen) Bemessungskombination ergibt
Bild
Bild 2.2-7
2.2-7 Ablaufschema
Ablaufschema GZG GZG sich zu:
sich zu:
w = ∑ w ,fin ⊕ w ,1,fin ⊕ ⊕∑ w (2.2-13)
fin = ∑ w G ∑
Bild 2.2-7 Ablaufschema
Bild 2.2-7
Bild 2.2-7 Ablaufschema
Ablaufschema GZG
GZGGZG w fin ,fin ⊕ w Q wQ,i ,,fin (2.2-13)
(2.2-13)
Hinweis:
w fin == ∑
w ∑ wwGG,fin ⊕w
⊕ wQQ,1,,1,finfin ⊕
⊕∑∑
ii > wQQ,i,,ifin
1w
>1
fin
(2.2-13)
(2.2-13)
Hinweis: Für Für GZT
GZT und und GZG
GZG sind
sind zwei
zwei verschiede-
verschiede- fin G,fin Q,1,fin Q,i ,fin
ii >>11
Hinweis:
Hinweis:
ne Für Schnittkraftermittlung
Für
statische
Hinweis: GZT
GZT und GZG
und
Systeme GZG sind zwei
sind
erforderlich.zwei verschiede-
verschiede-
Vereinfachend
ne statische Systeme erforderlich.für
Die GZT und GZG
Vereinfachend Die y -Werte
Die für die Kombination von mehreren Verän-
ne
ne statische
statische
dürfen
wird am die ausSysteme
Systeme
gleichen 1,0-fachen
Modell erforderlich.
erforderlich.
mitLasten Vereinfachend
Vereinfachend
am GZT
unterschiedlichenSystem
Eigen-
ψ -Werte
Die ψ -Werte fürfür die
die Kombination
Kombination mehrerer
mehrerer Verän-
Verän-
dürfen die aus 1,0-fachen Lasten am GZT System derlichen
Die
Die -Werte
ψ -Werte
derlichen sind Tab.
für die2.2-4 zuzu
entnehmen.
Kombination Die Beiwerte
mehrerer Verän- für
dürfen
dürfen diegeführt.
die
resultierenden aus 1,0-fachen
aus 1,0-fachen
Verformungen Lasten
Lastenfür am
am
denGZT System ψ die mehrerer
derlichen sind Tab. 2.2-4 zu entnehmen. Die
sindfür
Tab. Kombination
2.2-4 entnehmen. DieVerän-
Bei-
Bei-
schaften
resultierenden Vereinfachend
Verformungen für denGZT
dürfen die System
Gebrauchs-
aus 1,0-fa-
Gebrauchs- das Kriechen
derlichen
derlichen sind sind
Tab.der nachfolgenden
2.2-4 zu Tabelle
entnehmen. Diezu entneh-
Bei-
resultierenden
chen Verformungen
Lasten amVerformungen
resultierenden GZT System für den Gebrauchs-
resultierenden
für Verformun-
werte
werte für sind
für das Tab. 2.2-4sind
das Kriechen
Kriechen zu entnehmen.
sind der Die Bei-
der nachfolgenden
nachfolgenden
tauglichkeitsnachweis
tauglichkeitsnachweis durch
durch denden
den Gebrauchs-
Sicherheitsbei-
Sicherheitsbei- men. für
werte
werte fürzu
Tabelle das
das Kriechen sind
Kriechen
entnehmen. sind der
der nachfolgenden
nachfolgenden
tauglichkeitsnachweis
gen durch denden Sicherheitsbei-
Sicherheitsbei- Tabelle zu entnehmen.
wertfür
wert γγmden Gebrauchstauglichkeitsnachweis
tauglichkeitsnachweis
geteilt werden: durch
m geteilt werden:
durch den Tabelle zu
Tabelle zu entnehmen.
entnehmen.
wert γ geteilt
Sicherheitsbeiwert
wert γm geteilt werden:
m g
werden: m
geteilt werden: Nutzungsklasse
Baustoff
w ≅ w / 1,3 1 2 3
inst,GZG ≅ winst,GZT
winst,GZG inst,GZT / 1,3 a)
winst,GZG
w inst,GZG ≅ ≅ w winst,GZT
inst,GZT // 1,3
1,3 Vollholz
Brettschichtholz
Die Endverformung
Die Endverformung
Endverformunginfolge infolge
infolge ständiger Einwirkung
ständigerEinwirkung Furnierschichtholz
b)
0,60 0,80 2,00
Die
Die Endverformung
Endverformung
berechnet sich infolge ständiger
infolge
grundsätzlich ständiger
ständiger
unter Einwirkungbe-
Einwirkung
Berücksichti-
berechnet
rechnet sichsich sich grundsätzlich
grundsätzlich unter
unter unter Berücksichti-
Berücksichtigung von Balkenschichtholz
berechnet
berechnet
gung grundsätzlich
sich grundsätzlich Berücksichti-
unter Berücksichti-
gung von
Kriechen vonzu:Kriechen
Kriechen zu:
zu: Brettsperrholz
gung von
gung von Kriechen
Kriechen zu: zu:
w
wGG,,fin =
= w
w G , inst ⋅⋅ (1
1 +
+ kkdef ) (2.2-10)
(2.2-10) a)
Die Werte für k def für Vollholz, dessen Feuchte
wG,finfin == w
w
,inst
wGG,inst def
⋅⋅ (11++ kkdef ) (2.2-10)
(2.2-10)
(2.2-10)
G,fin G,inst def beim Einbau im Fasersättigungsbereich oder
mit
mit darüber liegt und im eingebauten Zustand
mit
mit
w Endverformung
w G,fin
mitG,fin Endverformung mit mit Kriechen
Kriechen aus
aus Eigen-
Eigen- austrocknen kann, sind um 1,0 zu erhöhen.
w G,fin
w G,fin Endverformung
Endverformung
gewicht mit Kriechen
mit Kriechen aus
aus Eigen-
Eigen-
w G,fin gewicht
Endverformung mit Kriechen aus Eigengewicht b)
Mit allen Furnieren faserparallel.
w gewicht
gewicht
elastische Verformung aus Eigengewicht,
w G,inst
w G,inst
G,inst elastische Verformungaus
elastische Verformung ausEigengewicht,
Eigengewicht,die
w G,inst
w elastische
elastische
die Verformung aus Eigengewicht,
Eigengewicht,
G,inst
sichsich
die sich Verformung
sofort
nachnach
sofort
sofort nach aus
Belastung
Belastung
Belastung einstellt.
einstellt.
einstellt. Tab.
Tab. 2.2-9 Kriechbeiwerte
2.2-9 Kriechbeiwerte
Tab. 2.2-9 Kriechbeiwerte kkdef
kdef aus aus
1/ // 1/
def /aus 1/
die sich
die sich sofort
sofort nach
nach Belastung
Belastung einstellt.
einstellt. Tab. 2.2-9
Tab. 2.2-9 Kriechbeiwerte
Kriechbeiwerte kkdef aus // 1/
def aus 1/

9
(Wohlbefinden) berechnet sich die Verformung aus Soweit die statisch erforderlichen Querschnitte
allen veränderlichen Einwirkungen zu: größere Verformungen zulassen, sind die Anfor-
Nagelplattenkonstruktionen nach DIN 1052:2008 derungen mit dem Bauherrn abzustimmen Seite 9
Nagelplattenkonstruktionen
wQQ,,ii ,,fin = ψ 2,2,ii ⋅ wQQ,,ii ,,inst
Nagelplattenkonstruktionen (1 + kder )nach DIN 1052:2008
(2.2-14) Seite 9
Eine Informationsschrift
Nagelplattenkonstruktionen
fin inst def nach
def GIN
nach DIN
e.V.
DIN 1052:2008
1052:2008 (Achtung Haftungsfrage). Dies Stand ist besonders Seite
18.01.2009
Seite 9
bei
9
Eine
Eine Informationsschrift
Informationsschrift der
der GIN
GIN e.V.
e.V. Stand
Stand 18.01.2009
Eine Informationsschrift der GIN e.V. Studiobindern mit Untergurt zu beachten. Stand 18.01.200918.01.2009
2.2.3.2.
mit
2.2.3.2 Nachweis in
Nachweis in der
der quasi-ständigen
quasi-ständigen Diese
In einfachen Forderung wird bei
Fällen kann Einfeldsystemen
eine Berechnung oder Syste-
der
2.2.3.2 Nachweis in der quasi-ständigen Diese
Diese Forderung
Forderung wird
wird bei
bei Einfeldsystemen
Einfeldsystemen oder
oder
2.2.3.2
w Bemessungssituation
Nachweis
Endverformung in der quasi-ständigen
mit Kriechen infolge quasi- men
Diese ähnlicher
Eigenfrequenz Forderung Tragwirkungen
wird
hierwird bei
denTragwirkungen
Nachweis i.d.R.
Einfeldsystemen vom
erbringen. statisch erfor-
oder
Siehe
Q,i,fin Bemessungssituation
2.2.3.2 Nachweis in der quasi-ständigen Systemen
Diese Forderung ähnlicher bei Einfeldsystemen i.d.R. vom
oder
Bemessungssituation
Bemessungssituation Systemen
derlichen ähnlicher
Querschnitt Tragwirkungen
nicht erreicht. Diesi.d.R. vom
ist besonders
Für ständiger
dieBemessungssituation
quasi-ständige Lasten Bemessungssituation Systemen
dazu
statisch
Systemen auch ähnlicher
Kreuzinger
erforderlichen
ähnlicher Tragwirkungen
/ Mohr
Querschnitt
Tragwirkungen in /59/. nicht i.d.R.
i.d.R. vom
erreicht.
vomBe-
Für
Für diediedie quasi-ständige
quasi-ständige
quasi-ständige Bemessungssituation
Bemessungssituation (Wohlbe-
Bemessungssituation statisch
bei Studiobindern erforderlichen Querschnitt
mit Untergurt nicht
zu beachten. erreicht.
Eine
(Wohlbefinden)
Für die berechnet
quasi-ständige sich die Verformung
Bemessungssituation aus statisch
Soweit
statisch erforderlichen
die statisch
erforderlichen Querschnitt
erforderlichen
Querschnitt nicht erreicht.
Querschnitte
nicht erreicht.
(Wohlbefinden)
finden) berechnet
(Wohlbefinden) berechnet
sich die Verformung sich die Verformung aus
aus allen verän- Soweit
rechnung die derstatisch
Eigenfrequenz erforderlichen
kann hier einen Querschnitte
genaueren
allen
(Wohlbefinden) gesamte berechnet
Die veränderlichen Endverformung
berechnet Einwirkungen sich
sich die
die Verformung
in der quasi-
zu:
Verformung aus
aus Soweit
größere
Soweit die
Verformungen
die statisch
statischSiehe erforderlichen
zulassen,
erforderlichen sind Querschnitte
die Anfor-
QuerschnitteAnfor-
allen
derlichen veränderlichen
Einwirkungen Einwirkungen
zu: zu: größere
Nachweis
größere Verformungen
erbringen.
Verformungen zulassen,
dazu auch
zulassen, sind
sind die
Kreuzinger
die
/ Mohr
Anfor-
allen
ständigen veränderlichen
Bemessungskombination Einwirkungen zu:
ergibt sich zu: 2.3
derungen
größere Geometriemit dem und Steifigkeiten
Bauherrn sind abzustimmen
die Anfor-
allen veränderlichen Einwirkungen zu: in /49/. Verformungen
derungen mit dem zulassen,
Bauherrn abzustimmen
w Q ,i ,fin = ψ 2,i ⋅⋅ w Q ,i ,inst ( 1 + kkdef ) (2.2-14) derungenHaftungsfrage). mit dem dem Bauherrn Bauherrn
Dies ist abzustimmen
besonders
w
wwQQfin = ψ
= ∑ w2,Gi ,fin
w
Q ,i ∑
,instw(Q
,i ,fin = ψ 2,i ⋅ w Q ,i ,inst 1 + kdef
⋅ w⊕
(1 + )
) (2.2-14)
(2.2-14)
(2.2-14)
(2.2-15)
(Achtung
derungen
(Achtung
2.3.1 Steifigkeit mit
Haftungsfrage). normaler Dies Stäbe ist und An- bei
abzustimmen
ist besonders bei
w ,i ,fin = ψ 2,Gi ,fin Q ,i ,inst (Q 1,,ii+,,fin def )
finkdef (2.2-14) (Achtung Haftungsfrage). Dies besonders bei
,i ,fin
Qfin ii ≥
≥1
1
Studiobindern
(Achtung
Studiobindern schlüsse mit
Haftungsfrage).
mit Untergurt
Untergurt Dieszu
zu beachten.
ist
beachten. besonders bei
mit
mit Studiobindern
In einfachen
Studiobindern
2.3. Geometrie mit
Fällen
mit Untergurt
kann
Untergurt
und zu
eine
zu
Steifigkeiten beachten.
Berechnung
beachten. der
mit
mit In
Zureinfachen
Verbindung Fällen
zwischen kann den eine Berechnung
Anschlussmittel- der
w
mit
2.2.3.3 Endverformung
Endverformung
Grenzwerte mit
mitKriechen
für Verformungen Kriecheninfolge infolge quasi-
quasi- In
In einfachen
Eigenfrequenz
einfachen Fällen
hier
Fällen den kann
kannNachweis eine
eine Berechnung
erbringen.
Berechnung der
Siehe
der
w
w
Q,i,fin
Q,i,fin
Q,i,fin Endverformung
Endverformung mit
mit Kriechen
Kriechen infolge
infolge quasi-
quasi- Eigenfrequenz
punkten
2.3.1. mit
Steifigkeitden hier den
Stabachsen
normaler Nachweis der
Stäbe erbringen.
anzuschließen-
und Anschlüsse Siehe
Q,i,fin ständiger
wGrenzwerte
Q,i,fin ständiger
Endverformung der Lasten
Lasten
Verformung mit Kriechen sind infolge
generell, quasi-
der Eigenfrequenz
dazu auch
Eigenfrequenz Kreuzingerhier
hier den
den / Nachweis
Mohr
Nachweis in /59/. erbringen.
erbringen. Siehe
Siehe
ständiger
ständiger Lasten Lasten dazu
den Stäbeauch Kreuzinger können nach / Mohr
Norminfiktive /59/. Stäbe ange-
Nutzungständiger entsprechend, Lasten mit dem Bauherrn zu ver- dazu
dazu auch auch Kreuzinger Kreuzinger // Mohr Mohr in in /59/.
/59/.
gesamte nommen
Zur Verbindung werden. Die Steifigkeiten
zwischen der Stäbe sind
den Anschlussmittelpunkten
Die
einbaren.
Die gesamte
gesamte ZuEndverformung
Endverformung
beachten
Endverformung
in der quasi-ständigen
ist auch, in
dass
in der quasi-
die berech-
der quasi-
Be-
anzunehmen
mit den Stabachsen mit: der anzuschließenden Stäbe kön-
Die
ständigen
Die gesamte
messungskombination Endverformung
Bemessungskombination ergibt sich zu: in der
ergibt sich quasi-
zu: 2.3 Geometrie und Steifigkeiten
netengesamte
ständigen Verformungen Endverformung
Bemessungskombination mit den Mittelwerten inergibt
dersich
der quasi-
Stei- 2.3 Geometrie und Steifigkeiten
ständigen
ständigen
figkeiten Bemessungskombination
Bemessungskombination
errechnet werden – die ergibt
ergibt sich zu:
sich
Verformungen zu:
zu:
nen nach
2.3
2.3
Norm fiktive
Geometrie
Geometrie und
und
Stäbe angenommen werden. Die
Steifigkeiten
Steifigkeiten
w ∑ w ∑ w (2.2-15) Steifigkeiten
für
2.3.1 normale Steifigkeit der
Stäbe: Stäbe
normalersind anzunehmen
Stäbe und mit:
An-
fin = G,fin ⊕
wkönnen = ∑ w ⊕ ∑ w Q,i ,fin (2.2-15) 2.3.1 Steifigkeit normaler Stäbe und An-
w fin = ∑ ∑w walsoG,fin ⊕ ∑
lokal
i ≥1 w Qauch größer sein. Ansonsten (2.2-15)
(2.2-15) 2.3.1 • Steifigkeit
Dehnsteifigkeit normaler StäbeE und A An-
fin = G,fin ⊕ ,i ,fin
w fin
werden G,fin
folgende

i ≥1 w Q ,i ,fin
Q,i ,fin
i ≥1Grenzwerte / 1 / empfohlen:
(2.2-15) 2.3.1 Steifigkeit
für Verbindung
normale
schlüsse
schlüsse Stäbe:
normaler Stäbe und
0,mean
0,mean An-
i ≥1 Zur • schlüsse
Biegesteifigkeit
schlüsse zwischen den E
Anschlussmittel-
0,mean I
Zur Verbindung
• Dehnsteifigkeit E
Zur Verbindung zwischen
zwischen den
den Anschlussmittel-
0,mean
AG0,meanA
Anschlussmittel-
2.2.3.3
2.2.3.3 Grenzwerte
Grenzwerte für
für Verformungen
Verformungen punkten
Zur Verbindung• Schubsteifigkeit
mit den Stabachsen
zwischen den0,meander anzuschließen-
Anschlussmittel-
2.2.3.3
2.2.3.3.
Durchbiegungen Grenzwerte
Grenzwerte für
infür der Verformungen
charakteristischen
Verformungen Be- punkten

punkten mit
Biegesteifigkeit E den
mitkönnen Stabachsen
den Stabachsen
Stabachsen der
der I anzuschließen-
0,mean
anzuschließen-
Grenzwerte
2.2.3.3 Grenzwerte der Verformungfür Verformungen sind generell, der den
punkten Stäbe • Torsionssteifigkeit
mit den nach Norm 0,mean G
fiktive
der Stäbe
anzuschließen-It ange-
Grenzwerte
Grenzwerte der
der Verformung
Verformung sind
sind generell,
generell, der
der den Stäbe
• Schubsteifigkeit G können nach Norm fiktive
A
0,mean
0,mean
Stäbe ange-
messungssituation:
Nutzung
Grenzwerte entsprechend,
der Verformung mit dem sind Bauherrn
generell, zu ver-
der den
nommen
den Stäbewerden.
Stäbe könnenDie
können nach
nach Norm
Steifigkeiten
Norm 0,mean fiktive
fiktive der Stäbe
Stäbe Stäbe ange-
sind
ange-
Nutzung
Grenzwerte
Nutzung entsprechend,
sind
entsprechend, eigenverantwortlichmit
mit dem
dem Bauherrn
unter die
Bauherrn zu
Beachtung
zu ver-
ver-der nommen
• werden.
Torsionssteifigkeit G Die Steifigkeiten I der Stäbe sind
einbaren.
Nutzung
einbaren. Zu
Zu beachten
entsprechend,
beachten ist
mit
ist auch,
dem
auch, dass
Bauherrn
dass die berech-
zu ver-
berech- nommen
und bei Verbindungen:
anzunehmen
nommen werden.
werden. mit: Die
Die Steifigkeiten
0,mean t der Stäbe sind
Steifigkeiten der Stäbe sind
Empfehlung
w
einbaren. ≤  300
Zu (
der Norm
Kragträger
beachten festzulegen.
ist auch,  )150 Zu
dass berücksichtigen
die (2.2-16)
berech- ist anzunehmen
anzunehmen mit:
mit:
neten
einbaren.
netenQ , inst
Q ,inst Verformungen
Zu beachten
Verformungen mit
mit den
ist
denauch, Mittelwerten
dass dieder
Mittelwerten der Stei-
berech-
Stei- anzunehmen • Dehnfedersteifigkeit
mit: Ki
auch,
neten dass die
Verformungen berechneten mit Verformungen mit den Mittel- und bei Verbindungen:
figkeiten
neten
figkeiten
errechnet werden
Verformungen mit den den Mittelwerten
– die Verformungen
Mittelwerten der
der Stei-
Stei- für
• normale • Drehfedersteifigkeit
Stäbe: Kϕ
werten
mit
figkeiten dererrechnet
Steifigkeiten
errechnet werden
werden errechnet – die
– werden
diesein. Verformungen
– zusätzlich ist
Verformungen für Dehnfedersteifigkeit K
normale Stäbe:
können
figkeiten
können also
also errechnetlokal
lokal auch
werden
auch größer – die Ansonsten
Verformungen für
für normale
• normale
Stäbe:
•• Dehnsteifigkeit
Stäbe:
i
E 0,mean A
die
w Q,inst
können Gesamtverformung
elastische
also lokal des größer
Verformung
auch Tragwerks
größer aus sein.
sein. Ansonsten
zu beachten.
Nutzlasten
Ansonsten Die
die Drehfedersteifigkeit K
Dehnsteifigkeit j E 0,mean A
werden
können
werden
Verformungen
folgende
also
folgende lokal
können
Grenzwerte
auch
Grenzwertealso größer
lokal
// 11 // empfohlen:
auch sein.
empfohlen: Ansonsten
größer sein. An- sowie •••bei Dehnsteifigkeit
Biegesteifigkeit
Dehnsteifigkeit
fiktiven Stäben: E
E 0,meanIA
0,mean A
werden sich sofort
folgende nach Belastung
Grenzwerte // 1 einstellt Biegesteifigkeit E 0,meanI
werden
sonsten werden folgende Grenzwerte
folgende Grenzwerte 1 // empfohlen:
empfohlen:
/1/ empfohlen: sowie••bei •
• Biegesteifigkeit
Schubsteifigkeit
Biegesteifigkeit
wie fiktiven die Stäben:
Steifigkeit der E
G
E IA
IA
weiterführenden
0,mean
sowie Schubsteifigkeit G 0,mean
0,mean
Durchbiegungen in der charakteristischen Be-
Durchbiegungen in charakteristischen • wie••• die Schubsteifigkeit
Torsionssteifigkeit
Schubsteifigkeit
StäbeSteifigkeit der weiterführenden G0,mean
G 0,meanA AIt Stäbe
inderder Be- Torsionssteifigkeit G 0,mean It
0,mean
Durchbiegungen
messungssituation:
Durchbiegungen
Durchbiegungen inin
der
der charakteristischen
charakteristischen Be-
Be- •• Torsionssteifigkeit
Torsionssteifigkeit G
G0,mean I
messungssituation: charakteristischen Bemessungs- 0,mean Itt
w fin
situation:
fin
− w
messungssituation:
messungssituation:G
G ,
, inst
inst
≤  200 ( Kragträger )
 100 (2.2-17)
Für bei
und
Für den Nachweis
Nachweisder
denVerbindungen: derGebrauchstauglichkeit
Gebrauchstauglichkeit gelten
gel- die
w  300 (( Kragträger  150 ) (2.2-16) und
und bei
bei Verbindungen:
Verbindungen:
Q ,inst ≤ Moduln Emean; Gmean und K .
))
w Q ,inst ≤  300 Kragträger  150 (2.2-16) und
ten bei•• Dehnfedersteifigkeit
die Verbindungen:
Moduln E ; G ser undK K .
w
wUnd
Q ,instfür
Q ,inst

≤ die
300
300 ( Kragträger
Kragträger
Durchbiegung in
150
150
der
(2.2-16)
(2.2-16)
quasi-ständigen (2.2-16) •• Dehnfedersteifigkeit
Dehnfedersteifigkeit
Dehnfedersteifigkeit
Drehfedersteifigkeit
mean mean K
Kiii
K
i ser

mit Für den • Drehfedersteifigkeit


Nachweis K ϕ
Bemessungssituation:
mit
mit Für den Nachweisder
•• Drehfedersteifigkeit
Drehfedersteifigkeit derTragfähigkeit
Tragfähigkeit K ϕ sind diese wie folgt
Kϕϕ sind diese wie
w
mit
mit
w Q,inst elastische Verformung aus Nutzlasten die abzumindern.
Q,inst elastische Verformung aus Nutzlasten die folgt abzumindern.
sowie bei
w
wwQ,inst
Q,inst − elastische
w sich elastische
elastische
≤  sofort
200 ( Verformung
Verformung
nach
Verformung
Kragträger Belastung ausaus
)
aus100 Nutzlasten
Nutzlasten
einstellt
Nutzlasten diedie
sich
die
(2.2-18) sowie
sowie bei fiktiven fiktiven Stäben:
Stäben:
Q,inst
sowie
fin
fin sich
0
0
sichsofort
sofort
sofort
nach
nach
nach
Belastung
Belastung
Belastung einstellt
einstellt
einstellt sowie bei •• wie
bei wie
fiktiven
fiktiven die
die
Stäben:
Steifigkeit
Stäben:
Steifigkeit der
der weiterführenden
weiterführenden
sowie sich sofort nach Belastung einstellt E•mean wie die G Steifigkeit K uu,,mean
der 2 K ser
weiterführenden
sowie E = •mean Stäbe
wie
Stäbe ; G die
= Steifigkeit
mean
mean ; K = der
mean
= weiterführenden
⋅ ser (2.3-1)
sowie
mit γ MMStäbe γ γ 3 γ MM
w − w ,planmäßige (( )) Stäbe
≤  200 Kragträger  100
100 (2.2-17)
M M
inst ≤
M M
wwfin 0 − wG 200 Überhöhung
Kragträger (2.2-17) Für den Nachweis der Gebrauchstauglichkeit gel-
w fin
w fin − w GG,,inst
inst ≤  200
fin − w G,inst ≤  200
( Kragträger
Kragträger  100 ) 100 (2.2-17) (2.2-17)
(2.2-17) Für
Für den
den Nachweis
Nachweis der
der;; G
Gebrauchstauglichkeit
Gebrauchstauglichkeit
(2.3-1)
gel-
gel-
ten
Für die
ten denModuln
die Nachweis
Moduln E
E der
mean G mean und
Gebrauchstauglichkeit
und K
K ser.. gel-
Daraus
Und
Und für folgt,
für die dass für Tragwerke
die Durchbiegung
Durchbiegung in
in der
der mit hohem Ei- Be-
quasi-ständigen
quasi-ständigen ten die Moduln E mean
; G mean
und K ser
.
Und für die Durchbiegung in der quasi-ständigen ten die
2.3.2. Dreh- undModuln E mean
mean ; G mean
Verschiebefedern
mean und K ser
ser .
gengewichtsanteil
Und für
Bemessungssituation:
Und die Durchbiegung (z.B.
für die Durchbiegung in der quasi-ständigen
messungssituation: Begrünte
in der Dächer) die
quasi-ständigen Für den Nachweis der Tragfähigkeit sind diese wie
Bemessungssituation:
Kriechverformung
Bemessungssituation: maßgebend werden kann. Für
2.3.2 den Nachweis Dreh- undder Tragfähigkeit sind
Verschiebefedern diese wie
Bemessungssituation: Für
Die den
folgt
Für abzumindern.
den
über Nachweis
Nachweis
die der
der Tragfähigkeit
Tragfähigkeitverteilten
Plattenanschlussfläche sind
sind diese diese wie
wie der
Nägel
folgt
Die abzumindern.
über die Plattenanschlussfläche verteilten Nä-
w
w − w
fin − w 0 ≤  200 ≤  200 (( Kragträger
Kragträger  )) 100
 100 (2.2-18)
(2.2-18)
(2.2-18) folgt
folgt abzumindern.
abzumindern.
Nagelplatte bilden in der Summe einen nachgiebigen
w fin − w 0 ≤  200
w fin
fin − w 0 ≤  200
0
( Kragträger
Kragträger  ) 100
100 (2.2-18)
(2.2-18) gel E
E
der
E
Anschluss,
= mean
Nagelplatte
derG
mean ;G = Anschluss, G
bilden
mean ; K = K
sowohl
mean in die
in der
u ,mean = 2 ⋅ K
Summe
K u,meanPlattenhauptrichtungen
2 K ser einen
2.2.3.4 Schwingungsnachweis
mit
mit E = E
nachgiebigen
E ; G = G
G ; K = K
K der sowohl= 2 ⋅⋅ K
2 Kγin
ser die Plat-
mit E
E(Verschiebefeder)
= mean
= γγγmean ;;G
G= Mals ;; K
mean
= γγγmean auch
K = u ,mean
= inγγγ MMeine=
u , mean 3
=Drehfedersteifigkeit
3 γ
ser
ser
mit
w
w
mit
Der Schwingungsnachweis
planmäßigeÜberhöhung
planmäßige Überhöhung gilt bei Decken in tenhauptrichtungen
um den
M
M
Drehpunkt M (Verschiebefeder)
S zerlegt werden 3 ⋅ γ als
M
M auchFeder-
in
w 00
0 planmäßige Überhöhung γ MM γ MM γ MM 3 γ MM Die
kann. (2.3-1)
w
wWohnräumen
0 planmäßige
planmäßige Überhöhung
als Überhöhung
erfüllt, wenn in der quasi- eine Drehfedersteifigkeit
steifigkeiten des Anschlusses (2 Platten) berechnen um den Drehpunkt S zer-
(2.3-1) sich
0
Daraus folgt, dass für für Tragwerke
Tragwerke mit hohem Ei- Eigenge-
(2.3-1)
(2.3-1)
Daraus
ständigen folgt, dass
Bemessungssituation mit hohem legt
somitwerden zu: kann. Die Federsteifigkeiten des An-
Daraus
wichtsanteil
Daraus folgt,
folgt, dass
(z.B.
dass für
begrünte
für Tragwerke
Tragwerke Dächer) mit
mit hohem
die
hohem Ei-
Kriechverfor-
Ei- schlusses (2 Platten) berechnen sich somit zu:
gengewichtsanteil
Daraus
gengewichtsanteil folgt, dass (z.B. (z.B. Begrünte
für Tragwerke
Begrünte Dächer)
mit hohem die Ei-
mung maßgebend
gengewichtsanteil
wGG,,inst werden
(z.B. kann. Dächer)
Begrünte Dächer) die
die
inst + w Q
Kriechverformung
gengewichtsanteil
Kriechverformung inst ⋅ψ 2
Q,,inst ≤ 6mm
2 maßgebend
(z.B.
maßgebend Begrünte werden
werdenDächer) kann.
kann.
(2.2-19)
die 2.3.2
2.3.2 Dreh-
Dreh- und
und Verschiebefedern
Verschiebefedern
Kriechverformung maßgebend maßgebend werden werden kann. kann. K XX = K ser
2.3.2 Dreh- ⋅2⋅ A und Verschiebefedern
Kriechverformung Die
2.3.2
Die über
über
serdie
Dreh-
die Plattenanschlussfläche
eff
und
eff Verschiebefedernverteilten
Plattenanschlussfläche verteilten Nä-
Nä-
eingehalten wird. Bei Mehrfeldträgern ist die K
Die
gel
Die =
Y überK
über
der ser die
die⋅ 2
Nagelplatte ⋅ A
Plattenanschlussfläche
eff bilden
Plattenanschlussfläche in der verteilten
Summe
verteilten (2.3-2)
Nä-
(2.3-2)
einen
Nä-
2.2.3.4. Schwingungsnachweis gel
gel
Y der
der Nagelplatte
ser
Nagelplatte
eff bilden
bilden in
in der
der Summe
Summe einen
einen
2.2.3.4
Durchbiegung Schwingungsnachweis des größten Feldes, unter Beach- nachgiebigen
gel
Kϕ = der
K ser ⋅ 2 ⋅ I ppAnschluss,
Nagelplatte bildender in sowohl
der Summe in die einen Plat-
2.2.3.4 Schwingungsnachweis nachgiebigen
nachgiebigen
ser Anschluss,
Anschluss, der
der sowohl in die Plat-
2.2.3.4
2.2.3.4
Der
Schwingungsnachweis
tungSchwingungsnachweis
der elastischen
Schwingungsnachweis
Schwingungsnachweis Einspannung,
gilt gilt
bei zu
bei
Decken begrenzen.
Decken
in Wohnräu-in tenhauptrichtungen
nachgiebigen
tenhauptrichtungen Anschluss, der sowohl
(Verschiebefeder)
(Verschiebefeder) sowohl in als
in
als
die
auch
die
auch
Plat-
in
Plat-
in
Der
Der Schwingungsnachweis
Schwingungsnachweis gilt
gilt bei
bei Decken
Decken in
in tenhauptrichtungen
eine Drehfedersteifigkeit
tenhauptrichtungen (Verschiebefeder)
um
(Verschiebefeder) den Drehpunkt als auch
als auch
S in
zer-
in
men als
Wohnräumen
Der erfüllt, als
Schwingungsnachweis wenn in derwenn
erfüllt, quasi-ständigen
gilt in
bei der
Decken Bemes-
quasi- in eine Drehfedersteifigkeit
Im statischen Modell kann um die den Drehpunkt
Drehfeder S
sowohl zer-
starr
Wohnräumen
Wohnräumen als
als erfüllt,
erfüllt, wenn
wenn in
in der
der quasi-
quasi- eine werden
legt
eine Drehfedersteifigkeit
Drehfedersteifigkeit kann. Die um den den Drehpunkt
Federsteifigkeiten
um Drehpunkt desS zer-
S zer-
An-
sungssituation
ständigen
Wohnräumen Bemessungssituation
als erfüllt, wenn in der quasi- oderwerden
legt auch gelenkig kann. angenommen
Die Federsteifigkeiten werden, solange des An- die
ständigen Bemessungssituation
ständigen Bemessungssituation
Bemessungssituation legt
schlusses
legt werden
werden (2 kann.
Platten)
kann. Die
Die Federsteifigkeiten
berechnen
Federsteifigkeiten sich somit des
zu:
des An-
An-
ständigen Kinematik
schlusses des
(2 Anschlusses
Platten) berechnen beachtet sich wird somit (siehe
zu: Kapitel
wG,inst + wQ,inst ⋅ψ 2 ≤ 6mm (2.2-19)
(2.2-19) schlusses
schlusses
3.1. =ff). (2
(2 Platten)
Platten) berechnenberechnen sich sich somit somit zu: zu:
w
w w
G ,inst + w Q,inst ⋅⋅ψ
+ 2 ≤ 6
6 mm
mm (2.2-19)
(2.2-19) K K ⋅ 2 ⋅ A
wGG,,inst + w Q,inst ⋅ψ ψ 2 ≤≤ 6 mm (2.2-19) K X = K ser ⋅ 2 ⋅ A eff
inst Q,inst 2 K
KDie
X
X = K
K ser
ser
=Steifigkeit ⋅2 2 ⋅⋅⋅ AA eff
Apro
K K ser ⋅⋅ 2 (2.3-2)
eff
eingehalten wird.
eingehalten wird. BeiBei Mehrfeldträgern
Mehrfeldträgern ist die ist
Durchbie-
die K YX == K ser ⋅ 2 ⋅ A eff Flächeneinheit ist dabei von
eff der Form
(2.3-2)
eingehalten
gung des größten
eingehalten wird.
wird. Bei
Feldes,
Bei Mehrfeldträgern
unter
Mehrfeldträgern Beachtung ist
der
ist die
elasti-
die K
K
Y
und =
= K
K
Anordnung
ser ⋅
⋅ 2
2 ⋅
⋅ A
A
eff
der einzelnen Nägel abhängig (2.3-2)
(2.3-2)
und ist
Durchbiegung
eingehalten des
wird. größten
Bei Feldes,
Mehrfeldträgern unter Beach-
ist die K
K
Y
Y = K ser
ser
ϕ = K ser ⋅ 2 ⋅ I p ⋅ 2 ⋅ I eff
eff
Durchbiegung
schen Einspannung, des größten
zu begrenzen. Feldes, unter Beach- K ϕ = K
Kder K ser ⋅⋅ 2 2 ⋅⋅ II p der Platte zu entnehmen.
ϕ =Zulassung ser p
Durchbiegung
tung
Durchbiegung der elastischen des größten
des größtenEinspannung, Feldes,
Feldes, zu unter
unter Beach-
begrenzen.
Beach-
tung
tung der elastischen Einspannung, zu begrenzen. ϕ ser p
tung der der elastischen
elastischen Einspannung, Einspannung, zu zu begrenzen.
begrenzen.

10
in Kap. 3.1 ff enthalten. Soweit keine genaueren
Angaben vorliegen sind diese fiktiven Stäbe mit
Steifigkeiten mindestens in der Größe der ange-
schlossenen Stäbe zu belegen. Bild 2.3-1 Geometrie eines Knotens

2.3.3.
BeispielSteifigkeit fiktiver Stäbe
zu Bild 2.3-1

Zur
StabBerücksichtigung
1; Querschnitt der Ausmittigkeit
5/8cm; C24 (S10)der Plattendreh-
punkte E(S = Schwerpunkt) bezogen zu der Stabachse
0,mean = 11000 N/mm², A = 5*8=40cm²
der anzuschließenden
EA = 11000 MN/m² * 0,004m² =DIN
Stäbe dürfen nach 441052:2008
MN
fiktive Stäbe eingeführt werden. Angaben
EI = 11000*0,05*0,08³/12 zur Struktur
= 0,0234MNm²
von fiktiven Stäben sind in Kap. 3.1 ff enthalten. Soweit
(2.3-3)
keine genaueren Angaben vorliegen sind diese fiktiven
Fiktiver Stab: Steifigkeit wie Stab 1
Stäbe mit Steifigkeiten mindestens in der Größe der an-
geschlossenen Stäbe zu belegen.
Bild 2.3-2
Bild 2.3-2 Nagel-Anschlussfläche
Nagel-Anschlussfläche
1 1
Beispiel
2.3.4 zuBestimmung
Bild 2.3-1 von Anschlussflächen Aef
und polarem Trägheitsmoment Ip Lage des Schwerpunktes: ey= 4,83 cm
Stab 1; Anschlussfläche
In der Querschnitt 5/8cm; eines
C24 (S10)
Stabes über eine ez= 2,09 cm
E = 11000 N/mm², A = 5·8=40cm² Größen
Nagelplatte treten folgende geometrische
0,mean Fläche: A= 44,30 cm 2
EA = 11000 MN/m² · 0,004m² = 44 MN
auf: 4
EI = 11000·0,05·0,08³/12 = 0,0234MNm² Hauptträgheitsmomente: I1= 65,79 cm
4
I2= 450,86 cm
A
eff
Fiktiver
= effektive Anschlussfläche einer Nagel-
Stab: Steifigkeit wie Stab 1 (2.3-3) 4
platte mit Schwerpunkt S Polares Trägheitsmoment: Ip= 516,65 cm
Ip = polares Trägheitsmoment als Summe Bemessungswerte max r = 6,67 cm
der Haupträgheitsmomente W= 77,50 cm 3
2.3.4. Bestimmung von Anschlussflächen Aef und
mit Ip = II + III = Iy + Iz Tab.2.3-3
2.3-3Geometriewerte
Geometriewerte einer Anschlussfläche
polarem Trägheitsmoment Ip Tab. einer Anschlussfläche
r max = max. Abstand einer Ecke der Platte zum
Verdrehpunkt (= Schwerpunkt S)
In der Anschlussfläche eines Stabes über eine Nagel-
Federsteifigkeiten für Tragfähigkeitsnachweis:
Federsteifigkeiten für Tragfähigkeitsnachweis:
Platten mit nachfolgenden Platten
Steifigkeitsannahmen:
platte treten folgende geometrische Größen auf: mit nachfolgenden Steifigkeitsannahmen:
Die geometrischen Daten der Plattenanschlussflä-
Achen
eff
lassen sich entweder
= effektive vereinfacht
Anschlussfläche nach
einer Noren
Nagelplatte K ser = 3,00 N/mm je mm² = 3000 N/cm³;
K ser = 3,00 N/mm je mm² = 3000 N/cm³;
(Ersatzdiagonale in /54,55/)
mit Schwerpunkt S oder aber auch exakt
aus dem Polygonzug der eingeschlossenen Fläche für GZT:
Ip = polares Trägheitsmoment als Summe für GZT:
(Hartmann in /53/) bestimmen.
der Hauptträgheitsmomente
2 kser 2 1 (2.3-4)
mit Ip = II + III = Iy + Iz Ku = ⋅ = ⋅ 3000 = 1538N / cm3
3 γm 3 1,3
r max = max. Abstand einer Ecke der Platte zum Ver-
drehpunkt (= Schwerpunkt S) K x = 1538 ⋅ 2 ⋅ 44,3 = 136 ⋅ 103 N / cm = 136 kN / cm = K y
Kϕ = 1538 ⋅ 2 ⋅ 516,6 = 1589 ⋅ 103 Ncm = 1589 kNcm
Die geometrischen Daten der Plattenanschlussflächen
lassen sich entweder vereinfacht nach Noren (Ersatzdia- (2.3-4)
gonale in /44,45/) oder aber auch exakt aus dem Poly-
2.4. Einwirkungen
gonzug der eingeschlossenen Fläche (Hartmann in /43/)
bestimmen. 2.4.1. Einwirkungen allgemein

Einwirkungen auf Dächer sind ständige Lasten, Nutzlas-


2.3.4.1. Beispiel für Berechnung der Geometrie und ten, Windlasten, Schnee- und Eislasten. Angaben zu den
der Steifigkeit Einwirkungen enthält die Norm DIN 1055, welche seit
dem 01.01.2007 in allen Teilen (T1 – T10, T100) und in al-
Nachfolgend ist ein Knoten aus dem Beispiel Kapitel 5 len Bundesländern eingeführt wurde.
ff herausgegriffen: Die Lastfälle aus Eigengewicht, Nutzlast, Wind, Schnee
und Eis (Grundlastfälle) sind nach den Kombinationsre-
geln miteinander zu kombinieren und führen damit zu
Bemessungsschnittgrößen. Nur mit den zugeordneten
Schnittgrößen lassen sich so an einem Teilabschnitt der
Stelle x alle Kräfte anschreiben, dass ein Kräftegleichge-
wicht entsteht.
Zur Übersicht und Kontrolle der Lastweiterleitung emp-
fiehlt es sich, mindestens die Auflagerreaktionen auf
charakteristischem Niveau (1,0-fach) weiter zu verfolgen.

2.4.2. Eigengewicht

Als ständige Einwirkungen bezeichnet man zeitlich un-


veränderliche Lasten. Dazu gehören insbesondere das
Eigengewicht der tragenden Bauteile (Verbände, Dach-
haut) sowie baulich fest mit derTragkonstruktion verbun-
Bild 2.3-1 Geometrie eines Knotens dene Dämmschichten, Bekleidungen und Installationen.

11
Deckung aus Dachziegeln, Dachsteinen und Glasdeckstoffe kN/m
2 2.4.4. Schneelasten
Betondachsteine a 0,50-0,65
Grossformatige Pfannen a 0,50 In der DIN 1055-5 sind die Lastannahmen für die Schnee-
Falzziegel, Reformpfannen, Falzpfannen, Flachdachpfannen a
0,55 last und die Eislast geregelt.
Mönch und Nonne a d 0,90 Die charakteristische Schneelast sk ist in Abhängigkeit
Bibeschwanzziegel, Spiessdach a 0,60 der Schneelastzonen 1 bis 3, 1a und 2a angegeben.
Biberschwanzziegel, Doppeldach, Kronendach a 0,75
Kleinformatige Biberschwanzziegel, Sonderformate a 0,95 Hinweis: Sie gilt nicht für Orte, die höher als 1500 m über
Krempziegel, Hohlpfannen a 0,45-0,55 NN liegen. Für diese und für bestimmte andere Lagen (z.B
Glasdeckstoffe a
bei gl. Deck- Landkreis Traunstein, Bad Tölz und Teile des Harzes) müs-
ung s.o.
sen im Einzelfall von der zuständigen Behörde entsprechen-
Schieferdeckungen
Einfach- / Doppeldeckung c
de Werte festgelegt werden. Die norddeutsche Tiefebene
0,50-0,6
Schablonendeckung auf Lattung a
ist in der Norm als außergewöhnlicher Lastfall geregelt.
0,45
Metalldeckungen
Aluminiumblechdach b 0,25
Aluminiumblech aus Well-, Trapez- und Klemmrippenprofilen 0,05 2.4.4.1. Schneelastzonen
Doppelstehpfalzdach aus Titanzink oder Kupfer c 0,35
Stahlpfannendach a 0,15 Die Schneelasten sind von der geographischen Lage
Stahlpfannendach c 0,30 des Ortes und der Zuordnung in Schneelastzonen ab-
Wellblechdach 0,25 hängig. Es gilt:
Deckungen aus Faserzement
Dachplatten, Deutsche Deckung c 0,40
a
Dachplatten. Doppeldeckung / waagerechte Deckung auf Lattung 0,25-0,38
b
Dachplatten. Doppeldeckung / waagerechte Deckung auf Schalung 0,35-0,48
Wellplatten 0,20-0,24
Sonstige Deckungen
Reetdach 0,70
Schindeldach a 0,25
Sprossenlose Verglasung aus Profilbauglas, einschalig 0,27
Sprossenlose Verglasung aus Profilbauglas, zweischalig 0,54
a
einschließlich Lattung
b
einschließlich Schalung Schneezonengleichungen mit A = Geländehöhe (m) über
c
einschließlich Vordeckung und Schalung Meeresniveau
d
einschließlich Vermörtelung (2.4-1)
Bei Vermörtelung, wenn nicht bereits enthalten, 0,1 kN/m² zuschlagen!

Tab. 2.4-1 Eigengewichte nach /3/

2.4.3. Verkehrs- und Nutzlasten

Nutzlasten sind zeitlich veränderliche oder bewegliche


Einwirkungen, z.B. Personen, Einrichtungsgegenstände
und unbelastete leichte Trennwände. DIN 1055-3 /5/ ent-
hält Nutzlasten für Hochbauten.

qk Qk
Kategorie Nutzung Beispiele 2
kN/m kN
Für Wohnzwecke nichtgeeigneter, aber zu-
A1 Spitzböden 1,0 1,0
gänglicher Dachraum bis 1,80 m lichter Höhe.
Räume mit ausreichender Querveteilung der
Wohn- und Lasten. Räume und Flure in Wohngebäuden,
A A2 1,5 _
Aufenthaltsräume Bettenräume in Krankenhäusern, Hotelzimmer
einschl. zugehöriger Küchen u. Bäder
wie A2 aber ohne ausreichende Querverteilung c)
A3 2,0 1,0
der Lasten
Flure in Bürogebäuden, Büroflächen, Arztpraxen,
B1 Stationsräume, Aufenthaltsräume einschl. der 2,0 2,0
Büroflächen, Flure, Kleinviehställe
B Arbeitsflächen, Flure in Krankenhäusern, Hotels, Altenheimen,
B2 Flure Internaten usw., Küchen u. Behandlungsräume 3,0 3,0
einschl. Operationsräume ohne schweres Gerät
B3 wie B2, jedoch mit schwerem Gerät 5,0 4,0
c)
Zur Weiterleitung der Auflagerreaktionen darf Flächenlast auf 1,5 kN/m2 reduziert werden.

Tab. 2.4-2 Nutzlasten Kategorien A und B / 5 /

Zu Spitzböden zählen dabei alle Dachgeschosse, die


wegen der verbleibenden Höhe für Wohnzwecke nicht
geeignet, aber zugänglich (Einschubtreppe) verbleiben.
Nicht zugängliche Flächen von Dachräumen (z.B. nicht
begehbare Flächen) sind davon nicht betroffen. Bild 2.4-3 Schneelastzonenkarte

12
Die Schneelastzone ist der Schneelastzonenkarte der 2.4.4.3. Satteldächer
DIN 1055-5 zu entnehmen (oder auch der Zuordnung
nach Gemeinden, Tabelle DIBT, Berlin). Für Satteldächer werden 3 Lastfälle (a-c) vorgestellt, die
ungünstigste Anordnung ist dabei zu berücksichtigen.
Die Schneelasten können unter Zuordnung von Höhe Es wird zwischen drei Bereichen von Dachneigungs-
und Zone exakt bestimmt werden. Die Gleichungen für winkeln und zwischen symmetrischer bzw. unsymme-
die Bestimmung der charakteristischen Schneelast sk trischer Lastanordnung unterschieden. Sind außerdem
auf dem Boden sind den Formeln 2.4-1 zu entnehmen. Schneefanggitter vorgesehen, dann muss ein Formbei-
Dabei sind die Zwischenzonen 1a und 2a jeweils durch wert von mindestens m1 = 0,8 gewählt werden
den 1,25-fachen Wert der Zone 1 bzw. 2 zu ermitteln.

Eine Auswertung der Schneelastzonen ist nachfolgend a) m1(α1)sk m1(α2)sk


aufgeführt.
b) 0,5m1(α1)sk m1(α2)sk
Schneelasten nach DIN 1055-5:7/2005
Höhe Charakteristische Schneelast sk (kN/m²) in
c) m1(α1)sk 0,5m1(α2)sk
ü. NN der Schneelastzone
m 1 1a 2 2a 3
≤200 0,65 0,81 0,85 1,06 1,1
α1 α2
300 0,65 0,81 0,89 1,11 1,29
400 0,65 0,81 1,21 1,52 1,78
500 0,84 1,04 1,6 2,01 2,37
600 1,05 1,32 2,06 2,58 3,07
700 1,3 1,63 2,58 3,23 3,86
o o o o o
800 1,58 1,98 3,17 3,96 4,76 Dachneigung α 0 α 30 < α α > 60
o o
900 1,89 2,37 3,83 4,78 5,76 Formbeiwert μ 1 0,8 0,8 (60 - α)/30 0

1000 2,24 2,8 4,55 5,68 6,86 Formbeiwert μ 2 0,8 + 0,8 α/30
o
1,6 1,6
1100 5,33 6,67 8,06
Bild 2.4-5 Schneelasten bei Satteldächern /7/
1200 6,19 7,73 9,36
1300 7,11 8,88 10,76
1400 12,26 2.4.4.4. Pultdächer
1500 13,86
2:2008 Seite 12 Der Beiwert ist analog den Angaben von Satteldächern
Tab. 2.4-4 Schneelastentabelle nachStand
Zonen18.01.2009 zu wählen.

en DIN In der
In der Norm
Normwerden allealle
werden symmetrisch
symmetrischoder oder
unsymmet-
un-
risch, jedoch gleichmäßig verteilte Schneelasten, sowie m1sk
ilweise symmetrisch, jedoch gleichmäßig verteilte Schnee-
Schneeanhäufungen in Folge von Verwehung oder Ab-
lasten, sowie Schneeanhäufungen in Folge von
rutschung geregelt.
ung von Verwehung oder Abrutschung geregelt.
Nicht enthalten sind dynamische Beanspruchungen,
Die Glei- Nicht enthalten sind dynamische Beanspruchun-
z.B. aus der Stoßlast des herabrutschenden Schnees,
rakteristi- gen, z.B. aus der Stoßlast
Schneeanhäufungen aufgrund desfehlerhafter
herabrutschenden
Entwässe-
sind den Schnees, Schneeanhäufungen
rungen, zusätzliche aufgrundder
Windlasten aufgrund fehlerhaf-
größeren
die Zwi- ter Entwässerungen,
Schneeoberfläche undzusätzliche Windlasten
Schneeseitendruck. auf-
Ebenfalls α
en 1,25- grund der größeren
nicht berücksichtigt werden Schneeoberfläche
örtliche Störungen und durch
n. Schneeseitendruck. Ebenfalls
Abräumen oder Umverteilen desnicht berücksichtigt
Schnees.
werden örtliche Störungen durch Abräumen oder
Umverteilen des Schnees.
2.4.4.2. Grundschneelast (auf dem Dach)
2.4.4.2 Grundschneelast (auf dem Dach)
Die Schneelast
Die Schneelastauf
aufdem
demDach
Dach(i) (i)
berechnet sichsich
berechnet dabei
Bild 2.4-6 Schneelast bei Pultdächern
dabei grundsätzlich aus der charakteristischenam
grundsätzlich aus der charakteristischen Schneelast
Boden zu am Boden zu
Schneelast
si = µi ⋅ sk (2.4-2)
(2.4-2) 2.4.4.5. Hintereinandergereihte Satteldächer

mit Zusätzlich zu den Annahmen für Satteldächer sollte für


mit nebeneinandergereihte Satteldächer der nachfolgende
m  = Formbeiwerte der Schneelast
µsii = =charakteristische
Formbeiwerte der Schneelast
Schneelast auf dem Boden in Formbeiwert untersucht werden, der die Verwehung der
skk =Abhängigkeit
charakteristische Schneelast auf
der geographischen Lagedem
sowie in Windrichtung hintereinander liegenden Dachformen
Boden in Abhängigkeit
der Schneelastzone der geographi- berücksichtigt.
schen Lage sowie der Schneelastzone

2.4.4.3 Satteldächer
Für Satteldächer werden 3 Lastfälle (a-c) vorge- 13
stellt, die ungünstigste Anordnung ist dabei zu
berücksichtigen.
Es wird zwischen drei Bereichen von Dachnei-
2.4.4.5 Hintereinandergereihte Satteldächer
Zusätzlich
2.4.4.5 zu den Annahmen fürSatteldächer
Hintereinandergereihte Satteldächer soll-
te für nebeneinandergereihte
Zusätzlich zu den Annahmen Satteldächer der soll-
für Satteldächer
nachfolgende
te Formbeiwert untersucht
für nebeneinandergereihte werden,
Satteldächer der der Bild 2.4-8 Schneelasten bei Höhensprüngen /7/
die VerwehungFormbeiwert
nachfolgende der in Windrichtung
untersuchthintereinander
werden, der Bild 2.4-8 Schneelasten bei Höhensprüngen /7/
liegenden
die Dachformen
Verwehung 1(α1)sk (α1)sk
berücksichtigt.
der inμWindrichtung μ1hintereinander Dabei gelten
Dabei gelten für für die
die Formbeiwerte:
Formbeiwerte:
μ1(α2)sk berücksichtigt.
liegenden Dachformen μ1(α2)sk Dabei
µ1 =
gelten 0,8
für die (unteres
Formbeiwerte:Dach als flach unter-
m = 0,8 (unteres Dach als flach unterstellt)
μ1(α1)sk µm11= = m +0,8 stellt) (unteres Dach als flach unter-
μ1(α2)sk m >m
µ 44 = s stellt)µsw + µw1 > µ1
μ2(α)sk μ2(α)sk mit
µmit
4 = µ s + µ w > µ1
μ1(α)sk μ1(α)sk μ1(α)sk µmss = = Formbeiwert
mit Formbeiwert des des herabrutschenden
herabrutschenden
µs = Schnees Schnees (Dachneigung
(Dachneigung
Formbeiwert a oben) α oben)
des herabrutschenden
μ1(α1)sk μ1(α2)sk für α ≤ 15° Schnees ist µs = (Dachneigung
0 α oben)
für α
für a ≤≤
> 15°
15°ist istms =µs0 = aus einer Zusatzlast zu
0
für a
berechnen, > 15° ist m = aus einerder Zusatzlast zuauf
berechnen,
dem zu die
für α > 15° die ists aus
µs =50 % aus größten
einer Zusatzlast
aus 50 %
oberen Dachdie der größten
berechnetenauf dem oberen
Schneelast Dach berechneten
entspricht.
berechnen, aus 50 % der größten auf dem
h

α1 α2 α1 α2 Schneelast entspricht.
oberen Dach berechneten Schneelast entspricht.
→ µs = 0,5 ⋅ µoben ⋅ boben ⋅ 2 /  s = µoben ⋅ boben /  s
→ µs = 0,5 ⋅ µoben ⋅ boben ⋅ 2 /  s = µoben ⋅ boben / 2.4-4) s (2.4-4)
α=0,5(α1s+α2)
und 2.4-4)
µund
undw = Formbeiwert des herangewehten
µw = Schnees
Formbeiwert mit des herangewehten
mw = Formbeiwert des herangewehten Schnees mit
Bild 2.4-7 Hintereinandergereihte Dächer /7/ Schnees mit
µw = ( b1 + b2 ) / (2h ) ≤ γ s h / sk
Bild 2.4-7 Hintereinandergereihte Dächer /7/ μµ w = =( b 1b+ +b2b) /)(2 h ) ≤ γ sγh /hs/k s
γws = (Raumgewicht
1 2 / (2h ) ≤ Schnee
s kmit 2, 0 kN / m ³
Bild 2.4-7 Hintereinandergereihte Dächer /7/
γ ⋅h γ sγ = =Raumgewicht Schnee mit 2,kN
2,0 / m/ 3m ³
max. µ2 = + µ1 ≤ 1,6 (2.4-3)
(2.4-3) 0, 8s ≤ Raumgewicht
µ 4 = µs + µw ≤Schnee 4,0 mit 0 kN
γs⋅kh 0,, 8
max. µ2 = + µ1 ≤ 1,6 (2.4-3) 0 8 ≤ ≤μ 4µ 4= =μsµ+s +μwµw≤ ≤4,04,0 (2.4-5)
(2.4-5)
sk
(2.4-5)
DieseAnsätze
Diese Ansätze können
können auchauch für nebeneinander
für nebeneinander liegende Die Verteilungsbreite ℓs des Verwehungskeiles ist
liegende
Dachgauben
Diese Dachgauben
Ansätze könnenmit
mit dazwischen dazwischen
liegender
auch liegender
Kehle in Ansatz
für nebeneinander Die Verteilungsbreite ℓs des Verwehungskeiles ist dabei
dabei
Die auf eine Länge ℓ s des
Verteilungsbreite = 2 hVerwehungskeiles
anzunehmen, wobei ist
gebracht
Kehle in werden.
liegende Ansatz Sind
Dachgauben dabei
gebracht die Dachflächen
mitwerden. Sind dabei
dazwischen der aufei-
liegenderdie auf eine Länge ℓs = 2 hs anzunehmen, wobei weiter für
weiter auf
dabei für eine
dieseLänge
Längeℓsgilt: = 2 h anzunehmen, wobei
nanderfolgenden
Dachflächen derDächer steiler als 60°,
aufeinanderfolgenden
Kehle in Ansatz gebracht werden. Sind dabei dann sinddie
Dächer ge- diese Länge gilt:
weiter für diese Länge gilt:
sonderte
steiler Überlegungen
als 60 °, dann anzustellen
sind (→
gesonderte
Dachflächen der aufeinanderfolgenden Dächer Sheddächer
Überlegun- /7/). 5m ≤ ℓs ≤ 15 m (2.4-6)
55mm ≤≤ ℓℓ s ≤ 15mm
gen anzustellen (2.4-6)
steiler als 60 °, (dann
 Sheddächer /7/). Überlegun-
sind gesonderte s ≤ 15 (2.4-6)
gen anzustellen (  Sheddächer /7/). Anmerkung der Fachkommission Bautechnik,
2.4.4.6. Anmerkung der Nr.
Fachkommission Bautechnik, DIBT, Sitzung
2.4.4.6 Höhensprünge
Höhensprüngean anDächern
Dächer DIBT,
Anmerkung Sitzung 170: Im Lastfall
der Fachkommission ständige
Bautechnik, / vorü-
Nr. 170:
bergehende Im Lastfall ständige
Bemessungssituation / vorübergehende
gilt zusätzlich Bemes-
Entlang Höhensprünge
2.4.4.6 von Höhensprüngen an an Dächern ist neben
Dächer DIBT, Sitzung Nr. 170: Im Lastfall ständige / vorü-
Entlang von Höhensprüngen an Dächern ist neben der sungssituation gilt zusätzlich die Begrenzung: 0,8 ≤ mw +
der gleichförmigen
Entlang von oder unsymmetrischen
Höhensprüngen an Dächern Schnee-
ist neben die Begrenzung:
bergehende 0,8 ≤ µw + µgilt
Bemessungssituation s ≤zusätzlich
2.
gleichförmigen oder unsymmetrischen Schneevertei- ms ≤ 2. Bei größeren Höhensprüngen mit 3 ≤ mw + ms ≤ 4
verteilung
der auch
gleichförmigen das Herabrutschen
oder unsymmetrischen vom
lung auch das Herabrutschen vom höherliegenden Dach höherlie-
Schnee- Bei
die
ist die
größeren
Begrenzung: Höhensprüngen0,8 ≤ µw + µs ≤
Situation als außergewöhnlicher 2.
Lastfall zu behan-
genden
verteilung
und Dachauch
das Heranwehen und das
das Heranwehen
Herabrutschen
von von
vomSchnee
höherlie-
Schnee zu berücksichtigen. zu mit
Bei 3 ≤seitlich
deln.größeren
Bei µs ≤ 4 undistzugänglichen
µw +Höhensprüngen
offenen die Situation als
Vordächern mit
berücksichtigen.
genden
Bei den Dach und das Heranwehen
Formbeiwerten wird folglichvon Schnee
zwischen zu
einem mit
b2 ≤ 3m ≤ µw + nur
außergewöhnlicher
3 braucht µs ≤die4Lastfallist die
ständige zu behandeln.
Situation
/ vorübergehende als Situati-
Bei denfür
Beiwert Formbeiwerten
berücksichtigen.
den abgerutschten wird Schnee
folglichmzwischen
sowie für ei-
den on mit m ≤ 2 behandelt Lastfall
außergewöhnlicher werden. zu behandeln.
s
nemden
Bei Beiwert
angewehten für den
Formbeiwerten
Schnee abgerutschten
mw unterschieden.
wird folglich Die Schnee
zwischen ei-
Verteilungs-
µs
breite beider Einwirkungen
nem ℓBeiwert
s
wird gleich angenommen
für den abgerutschten Schnee µs
und die Schneelast reduziert sich am Ende der Vertei- 2.4.4.7. Schneeverwehungen an Wänden und
lungsbreite auf das Maß des Formbeiwertes m1 für das Aufbauten
tiefer liegende Dach.
Bei starkem Wind kann es auf Dächern mit Aufbauten
in deren Windschatten zu Schneeanhäufungen durch
α Verwehung kommen. Es werden die Formbeiwerte der
h≥0,5m

Schneelast und die Länge des Verwehungskeiles ℓs nach


der folgenden Darstellung angenommen:

Dabei gelten für die Formbeiwerte:

b1 m1= 0,8 (unteres Dach als flach unterstellt)


m2= γs · h / sk mit
γs= Raumgewicht Schnee ca. 2,0 kN/m³
μsSk

μ4=μw+μs und

0,8 ≤ μ2 ≤ 2,0 (2.4-7)


μ4Sk
μwSk

μ1Sk

Die Verteilungsbreite ℓs des Verwehungskeiles ist dabei


ls auf eine Länge ℓs = 2 h anzunehmen, wobei gilt:

Bild 2.4-8 Schneelasten bei Höhensprüngen /7/ 5m ≤ ℓs ≤ 15 m (2.4-8)

14
Die Verteilungsbreite ℓs des Verwehungskeiles ist Raumgewicht von Schnee getroffen wurde, sind
dabei auf eine Länge ℓs = 2 h anzunehmen, wobei für besondere Untersuchungen nachfolgende
gilt : Raumgewichte zu verwenden (aus /13/):
5m ≤ ℓs ≤ 15 m (2.4-8)
für Neuschnee:
2.4.4.10. Eislasten γs = 1,0 kN/m³
für abgelagerten Schnee (bis mehrereTage):

h≥0,5m
Auch Eislasten bzw. der γEisansatz
s auf tragende
= 2,0 kN/m³ Quer-
schnitte
für ist nach
Altschnee DIN 1055-5
(Wochen geregelt.
bis Monate):
In der Regel ist jedoch nicht
γs davon
= 2,5auszugehen,
.. 3,5 kN/m³ dass
Konstruktionen in Nagelplattenbauart frei bewittert und
für Nassschnee: γs = 4,0 kN/m³
ls ls mit Eisansatz belastet werden. Von Eislasten werden da-
nach nur sehr filigrane und leichte Bauteile maßgebend
2.4.4.10 Eislasten
beeinflusst.
Auch
Eine Ausnahmebzw.
Eislasten der Konstruktionen
Eisansatz auf imtragende

μ2Sk
bilden näheren
μ1Sk

Querschnitte ist nach DIN 1055-5 geregelt.


Umfeld von Seen – z.B. Bodensee, Chiemsee usw. Hier
Inkönnten
der Regel istWitterungseinflüsse
lokale jedoch nicht davon zu auszugehen,
extremen Eisan-
Bild 2.4-9 Schneeanwehung an Dachaufbauten
dass
sätzenKonstruktionen
führen. in Nagelplattenbauart frei
bewittert und mit Eisansatz belastet werden. Von
Eislasten werden danach nur sehr filigrane und
Bild 2.4-9 Schneeanwehung an Dachaufbauten
2.4.4.8. Schneeüberhang an der Traufe leichte Bauteile maßgebend beeinflusst.
Eine Ausnahme bilden Konstruktionen im näheren
2.4.4.8 Schneeüberhang an der Traufe
Bei auskragenden
auskragenden Teilen Umfeld von Seen – z.B. Bodensee, Chiemsee
Bei Teilenvon
vonDächern
Dächernististzusätzlich
zusätz- zur
Schneelast entlang der Traufe eine Linienlast zu berück- usw. Hier könnten lokale Witterungseinflüsse zu
lich zur Schneelast entlang der Traufe eine Linien-
sichtigen: extremen Eisansätzen führen.
last zu berücksichtigen:
µ12 sk 2
Se = k ⋅ (2.4-9)
(2.4-9)
γ
mit
mit
Se = Schneelast des Überhanges
Sme1 = =Formbeiwert
Schneelast desdes Überhanges
Daches
µg1= =Raumgewicht
Formbeiwert Schnee (3,0 kN/m³)
des Daches
γk = =Beiwert für lokale Dachsituation
Raumgewicht Schnee (3,0 kN/m³)
k = Beiwert für lokale Dachsituation
Anmerkung Fachkommission Bautechnik:
Die Randlast darf mit k = 0,4 abgemindert werden. Sofern Bild 2.4-11 Eislasten an einem See
über die Dachfläche verteilt Schneefanggitter oder vergleich-
Anmerkung Fachkommission Bautechnik:
bare Einrichtungen angeordnet werden, die das Abgleiten
Die
von Randlast darf mitverhindern,
Schnee wirksam k = 0,4 abgemindert
kann auf denwerden.
Ansatz der
Bei vorhandenen
Linearlast Schneefangeinrichtungen
ganz verzichtet darf fürder
werden. Für die Bemessung
den Schneeüberhang auch k = 0 gesetzt
Schneefangeinrichtung ist m1 = 0,8 anzusetzen. werden.
Für die Bemessung der Schneefangeinrichtung ist
µ1 = 0,8 anzusetzen. Bild 2.4-11 Eislasten an einem See

Se

Bild 2.4-10 Schneelast am Vordach

2.4.4.9. Annahmen zum Raumgewicht von Schnee

Abgesehen von den Fällen, in denen im Rahmen der


vorausgegangen Erläuterungen Angaben zum Raumge-
wicht von Schnee getroffen wurden, sind für besondere
Untersuchungen nachfolgende Raumgewichte zu ver-
wenden (aus /13/):

für Neuschnee: gs = 1,0 kN/m³


für abgelagerten Schnee
(bis mehrere Tage): gs = 2,0 kN/m³
für Altschnee
(Wochen bis Monate): gs = 2,5 .. 3,5 kN/m³
für Nassschnee: gs = 4,0 kN/m³ Bild 2.4-12 Eiszonenkarte aus /7/

15
2.4.4.11. Beispiel 1 zu Schneelastannahmen Randordinate für dreiecksförmige Anwehung:
ms · s k = 3,5 · 2 / 5 = 1,4 kN/m entspricht
Nachfolgend wird ein Beispiel mit Anwehung und Herab- ms = 1,4 / 1,1 = 1,28 oder
rutschung vorgestellt. direkt nur aus den Beiwerten mit
ms = 0,5 · 0,8 · 8,0 · 2/5 = 1,28 (2.4-12)

Heranwehen:
mw = (10 + 8 + 6) / 2 · 2,0 = 6,00
bzw. = 2,0 · 2,0/ 1,1 = 3.63

m4 = 1,28 + 3,63 = 4,91


m4 = 4,0 > 2 à außergewöhnl. LF à
s · mw = 4,0 · 1,1 = 4,4 kN/m
(max.-Wert an der Ecke) (2.4-13)

Schneefanggitter (falls vorhanden):


S 3 = 0,27 · 1,1 · 6 · sin 50° = 1,36 kN/m (2.4-14)
Bild 2.4-13 Beispiel zu Schneelasten, Geometrie
Trauflasten:
Geometrie: am Pultdach:
b1 = 10m, b2 = 8m, b3 = 6m, h = 2m = Höhensprung Se,1 =(0,8 · 1,1)² / 3,0 = 0,26 kN/m
Eine Abminderung mit dem Faktor k wird hier
Schneelast: nicht angesetzt.

sk= = 1,1 kN/m² am Satteldach


a1 = = 10 ° à m1 = 0,8 Se,3 = (0,8 · 1,1)² / 3,0 = 0,26 kN/m (2.4-15)
a2 = = 29 ° à m1 = 0,8
a3 = = 50 ° (ohne Schneefang)
à m1,3 = 0,8 · (60-50) / 30 = 0,8 · 10/30 = 0,27
2.4.5. Windlasten
(2.4-10)
somit: Die DIN 1055-4 /6/ enthält Regeln und Verfahren für die Be-
rechnung von Windlasten auf Bauwerke bis zu einer Höhe
s1 = s2 = 0,8 · 1,1 = 0,88 kN/m² von 300 m. Wohn-, Büro- und Industriegebäude mit einer
s3 = 0,27 · 1,1 = 0,30 kN/m² Höhe bis zu 25 m dürfen als nicht schwingungsanfällig
(2.4-11) angenommen werden. Das allgemeine Vorgehen ist in
nachfolgendem Schema dargestellt.

Windzonenkarte
Anhang A

Gebäudehöhe Nein Beurteilung der


< 25m ? Schwingungsanfälligkeit
nach Kap. 6.2 (Gl. 1)

Ja

Nein Bauwerk
Böegeschwindigkeitsdruck q Schwingungs-
nach Kap. 7 anfällig ?

Ja
Aerodynamische Druck- oder Kraftbeiwerte cp, cf
nach Kap. 12

Böenwinddruck bzw. –kraft Geschwindigkeitsdruck qm


nach Kap 8,9 nach Anhang B

Bild 2.4-14 Schneelastordinaten


Statische Bemessung Böereaktionsfaktor: Anh. C
W = cp,f W = G cf q m

Herabrutschen:
S = 0,5 · 0,88 · 8m = 3,5 kN = herabrutschender Schnee ENDE
mit einer Verteilbreite von
h = 2m à ℓs = 2 · h = 4 à 5m = min ℓs Bild 2.4-15 Ermittlungsschema Windlast

16
Gehöften, Häusern oder
Bäumen, z. B.
lanfwirtschaftliches Gebiet
zo = 0,05 m

2.4.5.1. Windzonen und Kategorien


Geländekategorie III
Dem Geschwindigkeitsdruck, der bei nicht schwingungs-
Vorstädte, Industrie- oder
anfälligen Konstruktionen angewendet wird, liegt eine Geerbegebiete; Wälder
Böengeschwindigkeit zugrunde, die über eine Böen­ zo = 0,30 m
dauer von 2 bis 4 Sekunden gemittelt ist.

Geländekategorie IV
Stadtgebiete, bei denen
mindestens 15 % der Fläche mit
Gebäuden bebaut sind, deren
mittlere Höhe 15 m überschreitet
zo = 1,00 m

Tab. 2.4-17 Geländekategorien aus /6/ mit zo = untere


Profilgrenze

Zur Lastannahme des Windstaudruckes stehen zwei Ver-


fahren zu Auswahl:

2.4.5.1.1. Vereinfachtes Verfahren

Der Geschwindigkeitsdruck wird über die Höhe


(h ≤ 25m) als konstant angenommen. Maßgebend ist
der Geschwindigkeitsdruck an der höchsten Stelle des
Gebäudes. Der Staudruck darf nicht entsprechend der
Gebäudehöhe über Gelände gestaffelt werden.

Wind- Referenz- Geländeprofil Geschwindigkeitsdruck


zone geschwin- q in kN/m² bei einer
digkeits- Gebäudehöhe h in den
druck Grenzena) von
h≤ 10m < h 18m < h
qref [kN/m²]
10m ≤ 18m ≤ 25m
1 0,32 Binnenland 0,50 0,65 0,75
Binnenland 0,65 0,80 0,90
2 0,39 Küste und
Inseln der 0,85 1,00 1,10
Ostsee
Binnenland 0,80 0,95 1,10
Bild 2.4-16 Windzonenkarte aus /6/
3 0,47 Küste und
Inseln der 1,05 1,20 1,30
Der Böengeschwindigkeitsdruck ist abhängig von: Ostsee
Binnenland 0,95 1,15 1,30
• der Windzone (1-4) Küste der
• der Gebäudehöhe Nord- und
• der Geländekategorie in Abhängigkeit der Ostsee und 1,25 1,40 1,55
4 0,56
Boden­rauhigkeit Inseln der
Ostsee
Inseln der
Geländekategorie I 1,40 – –
Nordsee
Offene See; Seen mit
mindestens 5 km freier Fläche in a)
Eine Interpolation der Werte ist nicht zulässig
Windrichtung; glattes, flaches
Land ohne Hindernise Tab. 2.4-18 Windstaudruck aus /6/ Referenzwert und
zo = 0,01 m
vereinfachtes Verfahren

2.4.5.1.2. Regelverfahren
Geländekategorie II
Gelände mit Hecken, einzelnen
Gehöften, Häusern oder Der Böengeschwindigkeitsdruck qz wird abhängig von
Bäumen, z. B. der Gebäudehöhe z gestaffelt. Abhängig vom Mischpro-
lanfwirtschaftliches Gebiet fil sind in Tab. 2.4-19 Formeln aus /6/ angegeben. Der an-
zo = 0,05 m zusetzende Referenzgeschwindigkeitsdruck qref  ist von
der Windzone abhängig und in Tab. 2.4-18 aufgeführt.

Geländekategorie III
Vorstädte, Industrie- oder
Geerbegebiete; Wälder 17
zo = 0,30 m
Geschwindigkeitsdruck q
Der Wind wirkt auf alle Außenwände, auch Seitenwände
Geländeprofil parallel zu Windrichtung. Bei Fassaden wurde in einem
in Abhängigkeit der Höhe z
schmalen Streifen an der Gebäudekante der Sog auf der
q(z) = 1,5∙qref für z ≤ 7m Seitenwand berücksichtigt. Öffnungen (Fenster, Türen,
Im Binnenland
(Mischprofil der Tore) sind als geschlossen zu betrachten. Ausnahme:
q(z) = 1,7∙qref(z/10)0,37 für 7m < z ≤ 50m
Geländekategorien Gebäude der Rettungskräfte.
II und III)
q(z) = 2,1∙qref(z/10)0,24 für 50m < z ≤ 300m
d
Ansicht A für e<d
In küstennahen q(z) = 1,8∙qref für z ≤ 4m
Gebieten sowie auf A B C

h
den Inseln der Ost- q(z) = 2,3∙qref(z/10)0,27 für 4m < z ≤ 50m
see (Mischprofil der
Geländekategorien 1/5e 4/5e
I und II) q(z) = 2,6∙qref(z/10)0,19 für 50m < z ≤ 300m Wind
D E e d-e

b
auf den Inseln q(z) = 1,1 kN/m² für z ≤ 2m d
der Nordsee
(Geländekategorie I) q(z) = 1,5kN/m²∙(z/10) 0,19
für 2m < z ≤ 300m

Wind
A B C

h
Tab. 2.4-19 Windstaudruck Regelverfahren /6/
A
2.4.5.2. Geländelagen Bild 2.4-20 Wind auf Wandflächen

Wenn der Bauwerksstandort oberhalb von 800m über


NN liegt, ist der Geschwindigkeitsdruck mit dem Faktor: Bereich A B C D E
h/d cpe,10 cpe,1 cpe,10 cpe,1 cpe,10 cpe,1 cpe,10 cpe,1 cpe,10 cpe,1
(0,2+Hs /1000) (2.4-16) ≤5 - 1,4 - 1,7 - 0,8 - 1,1 - 0,5 - 0,7 + 0,8 + 1,0 - 0,5 - 0,7
≤1 - 1,2 - 1,4 - 0,8 - 1,1 - 0,5 + 0,8 + 1,0 - 0,5
zu erhöhen, wobei Hs die Höhe über NN bezeichnet. ≤ 0,25 - 1,2 - 1,4 - 0,8 - 1,1 - 0,5 + 0,7 + 1,0 - 0,3 - 0,5
Für Kamm- und Gipfellagen der Mittelgebirge oberhalb
Für einzeln in offenem Gelände können im Sogbereich auch größere
Hs = 1100m sowie in Küstennähe sind besondere Über- Sogkräfte auftreten
legungen erforderlich. Zwischenwerte dürfen linear interpoliert werden.
Für Gebäude mit h/d < 0,1 darf der Bereich F entfallen

2.4.5.3. Windlast auf Wandflächen Tab. 2.4-21 Wind auf Wandflächen

Es wird zwischen einem Winddruck auf der Außenflä- Es ist grundsätzlich die Lasteinwirkung Sog auch auf
che und der Innenfläche eines Bauwerks unterschieden. den Seitenwänden zu untersuchen.
Wind auf der Innenfläche entsteht dann, wenn ein offe- Die Außenwände eines rechteckigen Gebäudes werden
nes Bauwerk oder durchlässige Außenflächen vorhan- nach Bild 2.4-20 in die Zonen A bis E eingeteilt:
den sind. Die Durchlässigkeit der Außenfläche wird über • A bis C: Seitenwände
den Faktor μ = Verhältnis offene Fläche / Gesamtfläche • D: Wand in Luv
gebildet. • E: Wand in Lee
In der praktischen Anwendung für die Windsogannah-
Mit 1 % < μ < 30 % ist der Innendruck nach DIN 1055, men der seitlichen Wände sind dabei drei Fälle zu un-
Bild 10 anzusetzen. Der Innendruck wirkt gleichzeitig mit terscheiden:
dem Außendruck und hat auf allen Innenflächen das
gleiche Vorzeichen (Druck/Sog) e ≤ d Bereiche A, B, C
d < e ≤ 5 d Bereiche A, B)
• Winddruck auf der Innenfläche: e > 5 d Bereich A (2.4-19)
Wpi = cpi . q (zi) (2.4-17)
Bei > 5d handelt es sich z.B. um schlanke, hohe (ggf.
• Winddruck auf der Außenfläche: schwingungsanfällige) Gebäude.
Wpe = cpe . q (ze) (2.4-18)
Für diese vertikalen Wände A bis E werden die Außen-
cpe, cpi :  aerodynamischer Druckbeiwert druckbeiwerte für die Flächengrößen A = 1  m² bzw. A
q (zi) = q (ze) : Böengeschwindigkeitsdruck = 10 m² für verschiedene Verhältnisse h/d angegeben.
Sobald die Lasteinzugsfläche des betroffenen Bauteils
Der Winddruck wirkt immer senkrecht zur Bauteilober- größer als 10 m² ist, kann der cpe,10 – Wert verwendet wer-
fläche. Die Werte für Lasteinzugsflächen < 10m² (unmit- den. Bei Flächen von 1–10 m² sind die Werte nach DIN
telbar betroffene Bauteile) sind ausschließlich für die 1055 T4, Abschn. 12.1.1, Gl. 18 zu interpolieren.
Bemessung von Sogverankerungen und ihrer Unter-
konstruktion erforderlich. Bei Flächen von 1–10 m² sind Bezüglich der Bemessung der Giebelkonstruktion ist
die Werte nach DIN 1055 T4, Abschn. 12.1.1, Gl. 18 zu diese Einwirkung konstruktionsabhängig (Anschluss
interpolieren. Pfetten und Fassadenriegel) und individuell zu prüfen.

18
2.4.5.4. Wind auf Dachflächen 2.4.5.4.2. Pultdächer Neigung 5° bis 75°

In der Norm werden aerodynamische Beiwerte für Pultdächer von 5 – 75° sind explizit in /6/ aufgeführt und
folgende Dachformen angegeben: sind in der nachfolgenden Abbildung dargestellt.

2.4.5.4.1. Flachdächer (Neigung < 5° gemäß DIN 1055-4) Wind α Wind α


θ=0° θ=180°

h
Hier wird zusätzlich nach der Art der Attika bzw. der
Traufe unterschieden (Scharfkantig oder abgerundet).

Grundriss b
Traufbereich
hp

e/4
α F
Ze

Ze=h
h

niedrige Traufe
hohe Traufe
Attika abgerundeter oder
abgeschrägter Traufbereich Wind
G H

b
θ=0°
Legende
e=b oder 2h, der kleinere Wert ist maßgebend H

e/2
B: Abmessung quer zum Wind

e/4
F
d Fhoch G Ftief
e/4 e/4

e/10
e/10
F
e/4

Wind
θ=90°

Bild 2.4-24 Winddruckbeiwerte für Pultdächer aus /6/


Wind I
G H
b

Anströmrichtung θ = 0° Anströmrichtung θ = 180°

Nei- Bereich Bereich


e/4

F gungs- F G H F G H
winkel
e/10 α cpe,10 cpe,1 cpe,10 cpe,1 cpe,10 cpe,1 cpe,10 cpe,1 cpe,10 cpe,1 cpe,10 cpe,1

e/2 5o - 1,7 - 2,5 - 1,2 - 2,0


- 0,6
- 1,2 - 2,3 - 2,5 - 1,3 -2,0 -0,8 -1,2
+ 0,2

- 0,4
10o - 1,3 - 2,2 - 1,0 - 1,7 - 0,7 - 2,4 - 2,6 - 1,3 -2,0 -0,8 -1,2
Bild 2.4-22 Winddruckbeiwerte für Flachdächer aus /6/ + 0,2

- 0,9 - 2,0 - 0,8 - 1,5 - 0,3


15o -2,5 - 2,8 -1,3 -2,0 -0,8 - 1,2
+ 0,2 + 0,2 + 0,2 + 0,2 + 0,2
Bereich
- 0,5 - 1,5 - 0,5 - 1,5 - 0,2
F G H I 30o -1,1 - 2,3 -0,8 -1,5 -0,8
+ 0,7 + 0,7 + 0,7 + 0,7 + 0,4
c pe,10 c pe,1 c pe,10 c pe,1 cpe,10 c pe,1 c pe,10 c pe,1
+ 0,2 45o + 0,7 + 0,7 + 0,6 -0,6 - 1,3 - 0,5 -0,7
Scharfkantiger Traufbereich - 1,8 - 2,5 - 1,2 - 2,0 - 0,7 - 1,2
- 0,6
+ 0,2
h p /h = 0,025 - 1,6 - 2,2 - 1,1 - 1,8 - 0,7 - 1,2
- 0,6
60 o
+ 0,7 + 0,7 + 0,7 - 0,5 -1,0 - 0,5 -0,5
+ 0,2
mit Attika h p /h = 0,05 - 1,4 - 2,0 - 0,9 - 1,6 - 0,7 - 1,2 75o + 0,8 + 0,8 + 0,8 - 0,5 -1,0 - 0,5 -0,5
- 0,6
+ 0,2
h p /h = 0,10 - 1,2 - 1,8 - 0,8 - 1,4 - 0,7 - 1,2
- 0,6
r/h = 0,05 - 1,0 - 1,5 - 1,2 - 1,8 - 0,4 ± 0,2
Abgerundeter Anströmrichtung θ = 90°
r/h = 0,10 - 0,7 - 1,2 - 0,8 - 1,4 - 0,3 ± 0,2
Traufbereich
r/h = 0,20 - 0,5 - 0,8 - 0,5 - 0,8 - 0,3 ± 0,2
Nei- Bereich
a = 30
o
- 1,0 - 1,5 - 1,0 - 1,5 - 0,3 ± 0,2
Abgeschrägter gungs- Fhoch Ftief G H I
a = 45
o
- 1,2 - 1,8 - 1,3 - 1,9 - 0,4 ± 0,2
Traufbereich winkel
a = 60
o
- 1,3 - 1,9 - 1,3 - 1,9 - 0,5 ± 0,2
α cpe,10 cpe,1 cpe,10 cpe,1 cpe,10 cpe,1 cpe,10 cpe,1 cpe,10 cpe,1
Bei Flachdächern mit Attika oder abgerundetem Traufbereich darf für Zwischenwerte h p /h und r/h
linear interpoliert werden. 5o - 2,1 - 2,6 - 2,1 - 2,4 - 1,8 - 2,0 - 0,6 - 1,2 - 0,6 / + 0,2
Bei Flachdächern mit mansardendachartigem Traufbereich darf für Zwischenwerte von a zwischen
o o o o
a = 30 , 45 und 60 linear interpoliert werden. Für a > 60 darf zwischen den Werten für a = 60
o 10o - 2,2 - 2,7 - 1,8 - 2,4 - 1,8 - 2,2 - 0,7 - 1,2 - 0,6 / + 0,2
und den Werten für Flachdächer mit rechtwinkligem Traufbereich interpoliert werden. 15o - 2,4 - 2,9 - 1,6 - 2,4 - 1,9 - 2,5 - 0,8 - 1,2 - 0,7 - 1,2
Für die Schräge des manardendachartigen Traufbereichs selbst werden die Außendruckbeiwerte in
o
30o - 2,1 - 2,9 - 1,3 - 2,0 - 1,5 - 2,0 - 1,0 - 1,3 - 0,8 - 1,2
Tabelle 6 „Außendruckbeiwerte für Sattel- und Trogdächer” Anströmrichtung θ = 0 , Bereiche F und
G, in Abhängigkeit von dem Neigungswinkel des mansardendachartigen Traufbereichs angegeben. 45o - 1,5 - 2,4 - 1,3 - 2,0 - 1,4 - 2,0 - 1,0 - 1,3 - 0,9 - 1,2
Für den abgerundeten Traufbereich selbst werden die Außendruckbeiwerte entlang der Krümmung 60o - 1,2 - 2,0 - 1,2 - 2,0 - 1,2 - 2,0 - 1,0 - 1,3 - 0,7 - 1,2
durch lineare Interpolation entlang der Kurve zwischen dem Wert an der vertikalen Wand und auf
dem Dach ermittelt. 75o - 1,2 - 2,0 - 1,2 - 2,0 - 1,2 - 2,0 - 1,0 - 1,3 - 0,5

Tab. 2.4-23 Winddruckbeiwerte für Flachdächer aus /6/ Tab. 2.4-25 Winddruckbeiwerte für Pultdächer aus /6/

19
2.4.5.4.3. Sattel- und Trogdächer 2.4.5.4.4. Walmdächer

Sattel- und Trogdächer mit einer Neigung von –45° bis Hier ist wie in den anderen Fällen auch, nach dem Wind
+75° sind ebenfalls in /6/ geregelt. auf die Traufe bzw. Wind auf den Giebel zu unterscheiden
Ansicht
Wind Wind
Wind α α θ=0° α0 θ=90° α 90
b h
θ=0° e= min
2h
α>0° h
b
e= min
b 2h
Grundriss

e/10
F e/10
e/4

First oder Kehle

e/4
M
I I F L N
First oder Kehle

Wind
G H J I b
Wind θ=90°
G H J I
b

F L N

e/4
θ=0° M

e/10
F F e/10
e/2

e/2
e/4

F
F G G F
e/4 e/4
e/10

e/10 e/10 e/10

e/4 F M
Wind L J

e/10
θ=90°
Wind
G H K I
Bild 2.4-26 Winddruckbeiwerte für Satteldächer θ=0°

e/10
L J
Anströmrichtung θ = 0o e/4 F M
Nei- Bereich
gungs- F G H I J e/10
winkel
cpe,10 cpe,1 cpe,10 cpe,1 cpe,10 cpe,1 cpe,10 cpe,1 cpe,10 cpe,1
α
-45° -0,6 -0,6 -0,8 -0,7 -1,0 -1,5
Bild 2.4-28 Winddruckbeiwerte für Walmdächer
-30° -1,1 -2,0 -0,8 -1,5 -0,8 -0,6 -0,8 -1,4
-15° -2,5 -2,8 -1,3 -2,0 -0,9 -1,2 -0,5 -0,7 -1,2
Schließlich sind in /6/ noch geregelt:
-5o - 2,3 - 2,5 - 1,2 - 2,0 - 0,8 - 1,2 - 0,6 / + 0,2 - 0,6 / + 0,2
5 o
- 1,7 - 2,5 - 1,2 - 2,0 - 0,6 - 1,2 - 0,6 / + 0,2 - 0,6 / + 0,2
• Sheddächer
10o - 1,3 - 2,2 - 1,0 - 1,7 - 0,4 - 0,8 / + 0,2 - 0,8 / + 0,2
• Offene Dächer / Überdachungen
- 0,9 - 2,0 - 0,8 - 1,5 - 0,3
15o - 0,4 - 1,0 - 1,5 • Beiwerte für angeströmte Profile
+ 0,2 + 0,2 + 0,2
- 0,5 - 1,5 - 0,5 - 1,5 - 0,2
30o - 0,4 - 0,5
+ 0,7 + 0,7 + 0,4
45 o
+ 0,7 + 0,7 + 0,6 - 0,4 - 0,5
2.4.5.5. Beispiel zu Windlasten
60o + 0,7 + 0,7 + 0,7 - 0,4 - 0,5
75o + 0,8 + 0,8 + 0,8 - 0,4 - 0,5
Windlasten auf eine Halle mit Split-Roof
Gebäudedaten:
Anströmrichtung θ = 90o
Bereich
Neigungs-
F G H I
winkel α
cpe,10 cpe,1 cpe,10 cpe,1 cpe,10 cpe,1 cpe,10 cpe,1
-45° -1,4 -2,0 -1,2 -2,0 -1,0 -1,3 -0,9 -1,2
-30° -1,5 -2,1 -1,2 -2,0 -1,0 -1,3 -0,9 -1,2
-15° -1,9 -2,5 -1,2 -2,0 -0,8 -1,2 -08 -1,2
-5° -1,8 -2,5 -1,2 -2,0 -0,7 -1,2 -06 -1,2
5o - 1,6 - 2,2 - 1,3 - 2,0 - 0,7 - 1,2 - 0,6 / + 0,2
10o - 1,4 - 2,1 - 1,3 - 2,0 - 0,6 - 1,2 - 0,6 / + 0,2
15o - 1,3 - 2,0 - 1,3 - 2,0 - 0,6 - 1,2 - 0,5
30o - 1,1 - 1,5 - 1,4 - 2,0 - 0,8 - 1,2 - 0,5
45o - 1,1 - 1,5 - 1,4 - 2,0 - 0,9 - 1,2 - 0,5
60o - 1,1 - 1,5 - 1,2 - 2,0 - 0,8 - 1,0 - 0,5
75° - 1,1 - 1,5 - 1,2 - 2,0 - 0,8 - 1,0 - 0,5

Tab. 2.4-27 Winddruckbeiwerte für Satteldächer Bild 2.4-29 Gebäude Split-Roof

20
Wind-Teilflächen nach DIN 1055-4 Winddruckbeiwerte Wind auf Giebel

      
              

   
  

 
           
         
  
     
 
      
   
     
  
   
  
 
   
     

   

Bild 2.4-30 Winddruckflächen Wind - links Bild 2.4-33 Winddruckbeiwerte Wind auf Giebel

2.4.6. Aussteifungslasten
Winddruckbeiwerte für Wind von links
Aussteifende Bauteile dienen der Aufnahme von hori-
zontal wirkenden Einwirkungen. Dabei wird unterschie-
den:
  
  
     Zu den „inneren“ Einwirkungen zählen Stabilisierungs-
kräfte und deren Reaktionen. Diese entstehen am im-


          
       
perfekten System an Bauteilen mit Druck (Knicken) oder

   
  
Biegung (Kippen). In einem geschlossenen System sind
alle „inneren“ Einwirkungen im Gleichgewicht, es wird
  

   also keine Kraft an die Unterkonstruktion weitergege-


  
   ben.
  

  
  
Zu den „äußeren“ Einwirkungen zählen Wind, Erdbe-
ben, Anprall sowie aus Schiefstellung der planmäßig
vertikal stehenden Binder und Stützen. Reaktionen aus
„äußeren“ Einwirkungen werden an die Unterkonstruk-
tion weitergeleitet.
Bild 2.4-31 Winddruckbeiwerte Wind - links
Falls kein genauerer Nachweis geführt wird, dürfen die
„inneren“ Einwirkungen zu Gleichstreckenlasten und
zu Gleichgewicht bildenden entgegengesetzt wirken-
den Einzelkräften (Reaktionen) vereinfacht werden. DIN
Winddruckflächen Wind auf die Giebelseite 1052:2008-12 /1/ Kapitel 8.4.

e
f
          


First



 
  


 

 





 

Bild 2.4-32 Winddruckflächen Giebel Traufe

R=½∑F
21
Traufe dauer beschränken.
malwerte jeder vorkommenden Lasteinwirkungs- Hierbei ist
dauer beschränken.
Die „inneren“ Einwirkungen sind mit den charakte- Einwirkung
Traufe
Hierbei ist
ist DIN 414
R=½∑F ristischen „äußeren“ Einwirkungen aus Wind wk zu Einwirkung
Die „inneren“Dabei
überlagern. Einwirkungen
ist daraufsind mit den ob
zu achten, charakte-
in der
ristischen „äußeren“ Einwirkungen aus Wind k zu
wEinwir- ist DIN 414
angesetzt (A), als vorherrschende
Lastkombination, veränderliche
aus der Nd entnommen wurde,
R=½∑F überlagern. Dabei ist darauf zu achten, ob in der
kungWind
der (B) oder alsangesetzt
nicht begleitende veränderliche
(A), Einwirkung
als vorherrschende
Lastkombination,
(C) angesetzt wurde.aus der
Auf der N d entnommen
sicheren Seite
veränderliche Einwirkung (B) oder als begleitende wurde,
darf ange-
der
nommenWindwerden:
veränderliche nichtEinwirkung
angesetzt(C)(A),angesetzt
als vorherrschende
wurde.
veränderliche Einwirkung (B)
Auf der sicheren Seite darf angenommenoder als begleitende
werden:
veränderliche Einwirkung
Für Lastkombinationen (C)
nach angesetzt
2.2.2.1 wurde.
(DIN1055):
Auf
Für der sicheren Seite darf
Lastkombinationen nachangenommen werden:
2.2.2.1 (DIN1055):
A : qd = qs,d
Für Lastkombinationen nach 2.2.2.1 (DIN1055):
B
A :: q
qd = qs,d + 1,5 ⋅ w k
=q (2.4-22)
(2.4-22)
R=½∑F d s ,d

R=½∑F C
B :: q
qd = qs,d +
=q 0,5⋅⋅w
+ 1,5 1,5 ⋅ w k (2.4-22)
d s ,d k

C : qd = qs,d + 0,5 ⋅ 1,5 ⋅ w k


qs,d
Für Lastkombinationennach
Für Lastkombinationen nach2.2.2.2
2.2.2.2 (DIN1052):
(DIN1052):
Qs,d qs,d A : qd = qs,d
Für Lastkombinationen nach 2.2.2.2 (DIN1052):
Qs,d B
A :: qqd =
=q
d
qs,d + 1,5 ⋅ w k
s ,d
(2.4-23)
C
B :: q
qd = qs,d +
=q 1,35⋅ w⋅ w k
+ 1,5 (2.4-23)
(2.4-23)
d s ,d k

C : qd = qs,d + 1,35 ⋅ w k
Die zu der jeweiligen Lasteinwirkungsdauer und
Nutzungsklasse zugehörigen kmod –Werte sind zu
Die zu der jeweiligen Lasteinwirkungsdauer und
beachten.
Die zu der jeweiligen Lasteinwirkungsdauer und Nut-
Nutzungsklasse zugehörigen kmod –Werte
zungsklasse zugehörigen kmod – Werte
sind zu
sind zu beachten.
beachten.
Hinweis: Die Einhaltung der Verformung bei den
Hinweis: Die Einhaltung
Verbänden ist Gebotder Verformung
der Tragsicherheit.bei den Verbänden
Es ist
Hinweis: Die Einhaltung der Verformung bei den
Qs,dQs,d ist Gebot
darauf zuder Tragsicherheit.
achten, dass unter Es ist
den darauf
obenzuerwähnten
achten, dass
Verbänden
unter den obenist Gebot
erwähnten der Tragsicherheit.
Lastkombinationen
Lastkombinationen die auftretende Verformung Es
die ist
auftre-
darauf
tende Wert
den zu achten,
Verformung l/500 den dassWert
nicht unter
ℓ/500den nicht
überschreitet. oben erwähnten
überschreitet.
Dabei ent-Da-
Nagelplattenkonstruktionen
Bild 2.4-34 Aussteifungslasten nach DIN 1052:2008
und Reaktionen Lastkombinationen
bei entspricht der Wert die
ℓ/500 auftretende
nach DIN Seitein21
Verformung
1052:2008 etwa Bild 2.4-35
Nagelplattenkonstruktionen
Eine Informationsschrift der GIN nache.V.DIN 1052:2008 spricht der Wert l/500 nach DINStand 1052:2008 in etwa
Seite
18.01.2009 21
den Wert
dem gleichen l/500 nicht
Sicherheitsniveau
dem gleichen SicherheitsniveauStand überschreitet.
wie der Wert
wie der Dabei ent-
von ℓ/1000
Wert von Bild 2.4-35
Eine Informationsschrift der GIN e.V. nach DINder
spricht 1052:1988.
Wert 18.01.2009
Formel 2.4-20
Formel 2.4-20 berücksichtigt
berücksichtigtdie dieStabilisierungskräfte
Stabilisierungs- ℓ/1000 nach
2.4.7 DIN l/500
Erdbebenlasten
nach DIN 1052:2008
1052:1988. in etwa
vorhandener Druckgurte. Grundlage ist die Annahme dem gleichen Sicherheitsniveau wie der Wert von
Formelvorhandener
kräfte 2.4-20 berücksichtigt
Druckgurte. die Stabilisierungs-
Grundlange ist die 2.4.7 Erdbebenlasten
Aussteifungslasten
ℓ/1000 nach infolge von Erdbebenbean-
DIN 1052:1988.
einer Vorkrümmung von ℓ /400 und einer Verbands-
kräfte vorhandener
Annahme Druckgurte.
einer Vorkrümmung von ℓ /400 und ist
Grundlange die
einer Aussteifungslasten
spruchung
2.4.7. sind aus der
Erdbebenlasten infolge von DIN
aktuellen Erdbebenbean-
4149 (Erd-
durchbiegung von ℓ /500.
Annahme einer Vorkrümmung
Verbandsdurchbiegung von ℓ /400 und einer
von ℓ /500. spruchung
beben) sind aus derDie
zu entnehmen. aktuellen
zugehörige DIN Erdbeben-
4149 (Erd-
Verbandsdurchbiegung von ℓ /500. Aussteifungslasten
beben)
zonenkarte zu istentnehmen. infolge
nachfolgend von
Diezuzugehörige
finden. Erdbebenbeanspru-
Erdbeben-
n ⋅N chung sind
zonenkarte
Zusätzlich ausnachfolgend
ist
muss der aktuellen
auch zu DIN
finden.
die Geologiekarte 4149 (Erdbeben)
verwendet zu
qs,d = k ⋅ n ⋅ Nd (2.4-20)
(2.4-20)
entnehmen. Die auch
zugehörige Erdbebenzonenkarte verwendet ist
qs,d = k ⋅ 30 ⋅ d (2.4-20) Zusätzlich
werden. Für mussden die Geologiekarte
Nachweis wird Bodengutachten
30 ⋅  nachfolgend
werden. Für
benötigt, um diezu finden.
den genaue
Nachweis wird Bodengutachten
Beschaffenheit des Bo-
mit:
mit: benötigt,
Zusätzlich
dens um
muss
zu kennen. dieauch
genaue Beschaffenheit
die Geologiekarte des Bo-
verwendet wer-
qmit:
s,d = Ersatzlast für innere Einwirkungen den.
dens
Für Für den Nachweis
zuEinordnung
die kennen. wird
in die ein Bodengutachten
Duktilitätsklasse ist übli-benö-
ℓqqs,d
s,d
== Stützweite
= ErsatzlastAussteifungskonstruktion
Ersatzlast fürinnere
für innereEinwirkungen
Einwirkungen tigt,die
Für
cherweiseumEinordnung
die dasgenaue
ganzeBeschaffenheit
inGebäude des Bodens
die Duktilitätsklasse
zu betrachten. ist zuübli-ken-
ℓℓ = Stützweite Aussteifungskonstruktion nen.eine ausreichende
==Bogenlänge
Stützweite Aussteifungskonstruktion
der Vorkrümmung cherweise
Auf das ganze Gebäude zu betrachten.
und duktile Verankerung
= Bogenlänge der Vorkrümmung
Nd == Bogenlänge der Vorkrümmung
mittlere Druckkraft über den gesamten Auf
der eineEinordnung
ausreichende
FürAussteifungskräfte
die in und
in die die duktile Verankerung
Unterkonstruktion
Duktilitätsklasse ist
ist üblicher-
Nd = mittlere Druckkraft über den gesamten

N d = mittlere
gedrückten Druckkraft
Gurtbereich über den gesamten
je angesetzter
gedrückten Gurtbereich je angesetzter
Vor- der
hierbei
weise Aussteifungskräfte
besonders
das ganze Gebäude in zu
zu achten. diebetrachten.
Unterkonstruktion ist
gedrückten
krümmungslinie Gurtbereich je angesetzter
(Verbandsstützweite).
Vorkrümmungslinie (Verbandsstützweite). Vor- Auf
hierbei
In eine ausreichende
besonders
Erdbebenzone 2zuund und
achten.duktileman
3 sollte Verankerung
ggf. auf stäh-der Aus-
kkℓ =krümmungslinie
Beiwert zum (Verbandsstützweite).
Vorkrümmungsansatz
= Beiwert zum Vorkrümmungsansatz da die da die steifungskräfte
In Erdbebenzone in die
2 undUnterkonstruktion
3
lerne Rispenbänder im Dachbereich verzichtensollte man ist
ggf. hierbei
auf stäh-be-

kℓ = Beiwert
Vorverformung zum von
Vorverformung Vorkrümmungsansatz
langen
von Trägern
langen < ℓ/400
Trägern da die
< ℓ/400 sonders
lerne
und zu achten.
Rispenbänder
besser die Aussteifungim Dachbereich
der Dachebene verzichten mit
Vorverformung
zu erwarten ist. von
zu erwarten ist. langen Trägern < ℓ/400 und
einer besser
Scheibe die Aussteifung
ausbilden oder der
Rispen
In Erdbebenzone 2 und 3 sollte man ggf. auf stählerne Dachebene
(Druck / Zug)mit
zu erwarten ist. einer
aus Scheibe
Holz
Rispenbänder ausbilden. ausbilden
im Dachbereich oderverzichten
Rispen (Druck und besser/ Zug)die
{
k = min 1 ; 15 /  } (2.4-21) aus Holz ausbilden.
Aussteifung der Dachebene mit einer Scheibe oder Ris-
{
k = min 1 ; 15 /  } (2.4-21)
(2.4-21) pen (Druck / Zug) aus
Nachweisformate im Holz ausbilden.
Lastfall Erdbeben sind als
Nachweisformate
außergewöhnliche
Nachweisformate im im Lastfall
LastfallErdbeben
Einwirkung zuErdbeben
führen.sindsind als
als außer-
Dabei ist für die anzusetzenden Lastkombinatio-
außergewöhnliche
gewöhnliche Einwirkung Einwirkung zu führen.
zu führen.
Dabei
nen
dabei ististfür
der fürdiedie anzusetzenden
Bemessungswert
anzusetzenden Lastkombinatio-
derLastkombinationen
mittleren Gurtkraftder  
Nnen
d fürder
jede
Bemessungswert Bemessungswert
der Kombinationen
der mittleren der mittleren
nach
Gurtkraft 2.2.2Gurtkraft
Nd für zu be-der
jede Ed , AE = ∑ Gk , j ⊕ Pk ⊕ γ 1 ⋅ AE d ⊕ ∑ψ 2,i ⋅ Qk ,i 
Nd für jede der
rücksichtigen.
Kombinationen ManKombinationen
nach darf
2.2.2 sich nachauf
dabei 2.2.2
zu berücksichtigen. zu
die Man be-
Maxi-darf Ed , AE =  ∑ Gk , j ⊕ Pk ⊕ γ 1 ⋅ AE d ⊕ ∑ψ 2,i ⋅ Qk ,i
j ≥1 i > 1

rücksichtigen.
malwerte
sich dabei jeder Man
auf die darf sich dabei
vorkommenden
Maximalwerte auf die Maxi-
Lasteinwirkungs-
jeder vorkommenden
 j ≥1 i >1 
(2.4.24)
malwerte
dauer jeder vorkommenden
beschränken.
Lasteinwirkungsdauer beschränken.Lasteinwirkungs- (2.4.24)
dauer beschränken. Hierbei ist γ1 (0,8 … 1,4) der Wichtungsfaktor(2.4-24) für
Die „inneren“
Die Einwirkungen sind
„inneren“ Einwirkungen sind mit
mit den
den charakteristi-
charakte- Hierbei ist γ1 aus
Einwirkungen (0,8 Erdbeben.
… 1,4) derDer Wichtungsfaktor
Wichtungsfaktor für
schen „äußeren“
Die „inneren“ Einwirkungen
Einwirkungen ausmit
sind Windden wcharakte-
zuwüberla- Hierbei
Einwirkungen
ist DIN 4149,ist g1 Tab.(0,8
aus 3 … zu1,4)
Erdbeben. der Wichtungsfaktor
entnehmen Der Wichtungsfaktor
/ 11 / für Ein-
ristischen „äußeren“ Einwirkungen aus Windk k zu
gern. Dabei„äußeren“
ristischen
überlagern. ist darauf
Dabei zu achten,zu ob
istEinwirkungen
darauf in der
aus
achten, Lastkombi-
Wind
ob zu
inwkder wirkungen
ist DIN 4149, aus Erdbeben.
Tab. Der Wichtungsfaktor
3 zu entnehmen / 11 / ist DIN
nation,
überlagern.aus der Ndaus
Dabei entnommen
ist darauf wurde, derobWind nicht 4149, Tab. 3 zu entnehmen / 11 /
Lastkombination, der Nd zu achten,
entnommen in der
wurde,
Lastkombination,
der Wind nicht angesetzt aus der(A), entnommen
Nd als wurde,
vorherrschende
der Wind nicht
veränderliche angesetzt(B)
Einwirkung (A),oder
als als
vorherrschende
begleitende
22
veränderliche Einwirkung
veränderliche Einwirkung(C) (B)angesetzt
oder als wurde.
begleitende
veränderliche
Auf der sicheren Einwirkung
Seite darf(C) angesetzt wurde.
angenommen werden:
Auf der sicheren Seite darf angenommen werden:
Für Lastkombinationen nach 2.2.2.1 (DIN1055):
Für
A : Lastkombinationen
qd = qs,d nach 2.2.2.1 (DIN1055):
Bild 2.4-37 hydrostatische Druckhöhe

An weiteren Einflüssen für den Frischbetondruck müs-


sen nach DIN EN 12812 die Rütteltiefe, die Frischbeton-
temperatur und die Frischbetonrohdichte berücksichtigt
Bild 2.4-35 Erdbebenzonen aus DIN 4149 /11/ werden:

2.4.8.1. Die Rütteltiefe


2.4.8. Betonier- und Schalungslasten
Wird bei Verwendung von Innenrüttlern mit Rütteltiefen
Lastannahmen für lotrechte Schalungen nach DIN 18218
hr > hs gearbeitet, so ist bis zur Tiefe hr mit dem hydro-
(9.80) bzw. DIN EN 12812
statischen Druck zu rechnen, das heißt, der maximale
Frischbetondruck ergibt sich dann zu pb = 25 · hr. Das
Lotrechte Schalungen werden neben Wind- und Arbeits-
Gleiche gilt für Außenrüttler, die auf einen Bereich hr >
betrieb vor allem durch Frischbetondruck pb belastet.
hs wirken.

2.4.8.2. Frischbetontemperatur
hs
hs
hs

h≤5vb

5vb

Beträgt sie beim Einbringen des Betons weniger als


5vb

h>5vb

+15°C oder kann diese Temperatur (z. B. infolge nied-


hs

riger Außentemperatur) nicht bis zum Ende der Erstar-


5vb

rungszeit beibehalten werden, so müssen pb und hs für


Pb jedes 1 °C, um den die Frischbetontemperatur unter
+15°C sinkt, um 3% erhöht werden.
Pb
Pb Kann bis zum Erstarrungsende eine höhere Frischbeton-
temperatur als +15°C beibehalten werden, so darf der
Schalungsdruck entsprechend ermäßigt werden, insge-
Bild 2.4-36 Frischbetondruck samt jedoch höchstens um 30% (entsprechend +25°C).

Die hydrostatische Druckhöhe hs ist dabei abhängig von 2.4.8.3. Frischbetonrohdichte


der Betonkonsistenz und der Steiggeschwindigkeit vb.
Bei Verwendung von Schwerbeton muss der Betonier-
druck pb je 1 kN/m³, um den die Rohdichte über 25 kN/
m³ liegt, um 4 % erhöht werden. Bei Leichtbeton darf
um die gleichen Werte ermäßigt werden. hs bleibt un-
verändert.

23
und (2.5-3) σ cc,0,d
,0,d = 480
und
σ σ m,y ,d σ m,z,d (2.5-3) 0,35480
σ tt ,0,d
⋅σ 0,35
d + k red m,y ,d + σ ≤1 0,140,35
⋅ 14,53
σf t ,0,
,0,d + k red ⋅ σfmm,y,y,d,d + σfmmm,z,,zz,d,,dd ≤ 1 0,14 ⋅ 14,53
ft ,0,d + kred ⋅ fm,y ,d + fm,z,d ≤ 1
t ,0,d
0,14 ⋅ 14,53
ft ,0,d fm,y ,d fm,z,d
Die Verwendung von Erstarrungsverzögerern führt je Beispiel:
nach Betonkonsistenz und Zeitraum der Erstarrungsver- Beispiel:
Untergurt, 6/22cm in C24 (Stab 3) 2.5.4 Kip
zögerung bis zu den doppelten Schalungsdrücken (s. im
Beispiel: 2.5.4 Kip
Untergurt,
Beispiel:
A = 132 cm²; 6/22cm
W = 484 in cm³
C24 (Stab 3) 2.5.4 Kip
Einzelnen Tab. 1 der Norm). Untergurt, 6/22cm in C24 (Stab 3)
A
N ==132
Untergurt,
59,5 cm²;
kN = W
6/22cm = 484
59500in cm³(Stab 3)
C24
N
A d= 132 cm²; W = 484 cm³ σ m,d
N
A = = 59,5
132
Mdd == 59,5 kN
cm²;
2,97 kNm =
W 59500
= 484 N
cm³ σ m,d
Entsprechend DIN1055-8:2003-01 „Einwirkungen auf N kN ==595002970 NmN k σ m⋅ f,d
≤1
≤1
Nddd == 59,5
M 2,97 kN
kNm = 2970NNm
= 59500 kmm ⋅ fmm,,dd ≤ 1
Tragwerke“ Teil 8: Einwirkungen während der Bauaus- Md = 2,97 kNm = 2970 Nm km ⋅ fm,d
M d = 2,97 für
Nachweis kNm = 2970 Nm
einachsige Biegung mit
führung und im Besonderen Lastannahmen bei lotrech- mit
Nachweis für einachsige Biegung mit 
ten Schalungen nach DIN EN 12812 (Entwurf) gelten Nachweis für einachsige Biegung
Nachweis für einachsige Biegung
59500 
beispielsweise im Abschnitt 6.1 (2) die Betonierlasten σ t ,0,d = 595002 = 4,50N / mm ²
als veränderliche Last, welche zu den Traggerüst- und 59500
σ t ,0,d = 132 102 = 4,50N / mm ² km = 1,56
σ t ,0,d = 132 ⋅⋅ 10 = 4,50N / mm ² km = 1,56
Schalhautlasten zu kombinieren sind. 132 ⋅ 10 2 km = 1,56 1
2970000  1
Die zugehörigen Verkehrslasten aus Arbeitsbetrieb sind σ m,y ,d = 2970000 = 6,13N / mm ² (2.5-4)  1
σ m,y ,d = 2970000 ⋅ 103 = 6,13N / mm ² (2.5-4) mit 
entsprechend der Kombinationsregeln im GZT anzu- σ m,y ,d = 484
484 ⋅ 1033 = 6,13N / mm ² (2.5-4) mit
hängen. 4,50 484 6,13⋅ 10 mit
⇒ 4,50 + 6,13 = 0,46 + 0,37 = 0,83 < 1 f
⇒ 9,694,50 + 6,13 = 0,46 + 0,37 = 0,83 < 1 λrel ,m = ffmm
⇒ 9,69 + 16,6 16,6 = 0,46 + 0,37 = 0,83 < 1 λrel ,m = σmm
9,69 16,6 (2.5-4)
λrel ,m = σ m
2.5. Bemessung von Stäben
σ
für Rechtecm
für Rechtec
2.5.1. Allgemeines 2.5.3 Druck, Knicken mit kc-Verfahren für Rechtec
2.5.3 Druck, Knicken mit kc-Verfahren
2.5.3 Druck, Knicken mit kc-Verfahren
Das Nachweisformat nach DIN 1052:2008 /1/ ist allge- 2.5.3.
σ c ,0,d Druck, Knicken mit kc-Verfahren Dabei sind
σ c ,0,d ≤ 1 mit Dabei sind
mein formuliert mit: Ed ≤ Rd . Moduli sind
Dabei einz
kσ ⋅cf,0,dd d ≤ 1 mit Moduli einz
kccσ⋅cf,0,cc ,0, ≤ 1 mit des Anhan
Moduli einz
kc ⋅ fc ,0,d ≤ 1 mit
,0,d
des Anhan
Bezogen auf einen Spannungsnachweis folgt damit: kc ⋅ fc ,0,d   Lastangriffs
des Anhan
 1  Lastangriffs
kc = min  1 ,1 = Knickbeiwert mit lagerungen
Lastangriffs
kc = min  k + k 211− λ 2 ,1 = Knickbeiwert mit lagerungen
kmod ⋅ fk kkc = min  k + k 2 − λ 2rel ,c ,1 ,1 Knickbeiwert
= Knickbeiwertmitmit lagerungen
σd ≤ fd mit fd = c = min  
γm
(2.5-1)  kk + + kk 22 −− λλ22rel ,c
rel ,c 
+ λ 2  E0,05
k = 0,5 ⋅ 1 + βc ⋅ ( λrel ,c −rel0,3
k = 0,5 ⋅ 1 + βc ⋅ ( λrel ,c − 0,3 )) + λ 22rel
,c
,c   E0,05
kk == 0,5 ⋅⋅ 1 +β βc ⋅⋅ (λλrel ,c −− 0,3 0,3 ) ++ λλ2 rel ,c   E0,05
Angenommen wird ein Binder in NKL 2, maßgebend ist
wobei
wobei
0,5 1 + c ( rel ,c ) rel ,c 
rel ,c G05 =
G05 =
wobei
βwobei = 0,2 für Vollholz und Balkenschichtholz G05 =
der Lastfall g + s bzw. g + s + w mit einem kmod Faktor
βcc = 0,2 für Vollholz und Balkenschichtholz
von 0,9 (unter 1000m ü.N.N. ). Als Holz kommt KVH in β
βccc = = 0,2 0,2 für
0,1 für Brettschichtholz
für Vollholz und
Vollholz und Balkenschichtholz
Balkenschichtholz
und Holzwerkstoffe
Qualität C24 zum Einsatz. βc = 0,1 für Brettschichtholz und Holzwerkstoffe
ββc == 0,1 für
0,1 für Brettschichtholz und Brettschichtholz und Holzwerkstoffe
Holzwerkstoffe (2.5-5)
→ Bemessungswerte des Widerstands
Nagelplattenkonstruktionen
Nagelplattenkonstruktionen
Nagelplattenkonstruktionen nach
nach DINnach
nachDIN
DIN /1/
1052:2008
1052:2008
1052:2008 c
Seite
Seite (2.5-5)
Seite 23
23
23
Nagelplattenkonstruktionen
Nagelplattenkonstruktionen nach
nach DIN
DIN 1052:2008 Seite 23
(2.5-5)
Eine
Eine Informationsschrift
EineInformationsschrift
Informationsschrift
Nagelplattenkonstruktionen
Eine der
Informationsschriftder
der GIN
derGIN
GIN
nach e.V. 1052:2008
e.V.
GINe.V.
e.V.
DIN 1052:2008 Stand
Stand
Stand
Stand
Seite
18.01.2009
18.01.2009
18.01.2009
Seite23
18.01.2009
23
(2.5-5)
23
Nagelplattenkonstruktionen
Eine Informationsschrift der nach
GIN DIN
e.V. 1052:2008 Stand Seite
18.01.2009
Eine Informationsschrift der GIN e.V.
Eine Informationsschrift der GIN e.V. Stand
Stand 18.01.2009 18.01.2009
Beispiel:
0,9
0,9
0,9 24
⋅⋅⋅⋅24⋅ 24
24 Beispiel:
Beispiel:
Beispiel:
Beispiel:
ffmffmmf,,dmd,d,d=== ==0,9
0,9 24 ===16,61
16,61N
16,61 NNN///mmmm
/ mm
mm ²²² ² Biegung
BiegungBiegung
Biegung Füllstab 6/8 cm in C24 (Stab 25)
Beispiel:
0,9
1,3
1,3 ⋅ 24 = 16,61
1,3 Biegung Füllstab
Füllstab6/8
Füllstab
Beispiel: 6/8 6/8cm cm
cm cm in C24
inin64
C24C24 (Stab
(Stab25)
(Stab 25)
25)25)
fmm,,dd =0,91,3 ⋅1,3 24 = = 16,61
16,61 N N // mm mm ²² Biegung
Biegung Füllstab
A A
A = 486/8
Beispiel:
Füllstab
A == = 48
48 48 cm²;
cm²; 6/8
cm²;
cm²;
Wcm
W
Win
W ==
=
in
= 64
C24
C24
64
64
cm³
cm³cm³
cm³
(Stab
(Stab 25)
fm,d = 0,9 1,3⋅⋅14
0,9
0,9 = 16,61 N / mm ²
⋅ 14
14 Biegung Füllstab
AAl = =48
Füllstab cm²;
= 3,48m; 6/8
6/8 cm W cm =in64
Knicken in C24
C24 cm³um (Stab
(Stab starke 25)
25)Achse
ff ftt,0,f,0,t ,0, 1,3
===0,9 ⋅⋅14 9,69
9,69
9,69 NN N// mm/
mm mm ²² ² Zug
Zug
Zug Faser
Faser
Faser 48 cm²; W
W== 64 cm³
tf,0,d = 0,9
dd d= 0,9
1,3
1,3 1,3
14 ==
⋅ 14 ==9,69
=
9,69 NN//mm mm ²² Zug
Zug �����Faser
Zug ⎟⎟ Faser
Faser AllA l==
ll== 3,48m;
48
3,48m;
3,48m;
=3,48m;48 cm²;
= 348/(0.289
cm²;
Knicken
Knicken
Knicken
Knicken
W =64 · 64 um
um
8)=151
umcm³cm³ starke
umstarke starkeAchse
starke Achse
AchseAchse
ftt ,0, d =0,9 1,3 ⋅ 14 = 9,69 N / mm ² Zug � Faser llλλ =
= == =3,48m;
348/(0.289
348/(0.289
3,48m;
348/(0.289 Knicken
Knicken ** 8)=151
* um
8)=151
um
8)=151 starke
starke Achse
Achse
ft ,0,d = 0,9 1,3 λ N = 1,72 kN = 1720 N
⋅ 21= 9,69 N / mm ² Zug � Faser lλλ===3,48m; d 348/(0.289 Knicken **8)=151 um starke Achse
,0, d
0,9
0,9 1,3 2121
===0,91,3 ⋅⋅⋅⋅21 N NN dd== d==348/(0.289
1,72
=1,72 1,72kN
1,72
348/(0.289 kN
kNkN====1720 1720 8)=151
1720
*17208)=151 NNN
ffcffcc,0,f,0,
,0,c ,0, dd d= 0,9 21 =14,53
14,53N
14,53
==14,53
= NNN / mm
//mm/ mm
mm ²²² ² Druck
Druck Faser
Druck����Faser
Druck Faser
Faser λNλ = d =
348/(0.289
1,72 kN * 8)=151 N
0,9 ⋅ 21 = 14,53 N / mm ² N für= 1720
DruckN
1,3 1,3 d
,0,d =
d
0,9 1,3
1,3 21 Druck Faser
�Druck ⎟⎟ Faser N Nachweis = 1,72 kN = 1720 N nach dem Ersatzstabverfahren
fcc ,0, = 1,3 ⋅ = 14,53 N / mm ² Druck � Faser Nd(k=-Verfahren)
d 1,72 kN = 1720 N
fc ,0,d d = 0,9 1,3
0,9
0,9 2,5=
2,5
2,5 14,53 N / mm ² Druck � Faser Nachweis
Nachweis fürfür Druck
Druck nachnach dem Ersatzstabverfahren
demErsatzstabverfahren
Ersatzstabverfahren
1,3⋅⋅⋅2,5 ⋅ ⋅ Nachweis für Druck nach dem Ersatzstabverfahren
ffcffcc,90,
f,90, dd d= ==0,9
0,9 2,5 === =1,73
1,73N
1,73
=1,73 NNN mm
////mm/ mm
mm ²²²² ² Druck
Druck
Druck⊥
Druck ⊥⊥⊥ Faser
Faser
Faser Nachweis
Nachweis
c für
für Druck
Druck nach
nach dem
dem Ersatzstabverfahren
d == 0,9 ⊥Faser
,90,
c ,90,
1,3 1,3
1,3⋅ 2,5 1,73 N mm Druck Faser (k (k (k
Nachweis -Verfahren)
-Verfahren)
-Verfahren) für Druck nach dem Ersatzstabverfahren
(k (kcc-Verfahren)
d =0,91,3
cc c
fcc ,90, 2,5 1,73 N / mm ² Druck Faser Nachweis für Druck nach dem Ersatzstabverfahren
Druck ⊥ Faser⊥ Faser
⋅ =
1,3 = 1,73 N / mm ² Druck
⊥ -Verfahren)
fc ,90, ,90,d =
c-Verfahren)
d 0,9
0,9
0,9
0,9 1,3⋅⋅1,3
2,0
⋅ 2,0
2,0
⋅2,0 (k(kc-Verfahren)
ffvffvv,,dfd,vd,d=====0,9 ⋅ 2,0 ===1,38
0,91,3
1,3
1,38N
=1,38
1,38
⋅ 2,0 = 1,38 NN//mm
1,3
NN//mm / mm
mm ²²² ² Schub
Schub aus
Schubaus
Schub Querkraft
ausQuerkraft
aus Querkraft
Querkraft
ββββccβc c=====0,2 0,2 0,2für
0,2 für für Vollholz
fürVollholz
Vollholzund
Vollholz und
und Balkenschichtholz
undBalkenschichtholz
Balkenschichtholz
Balkenschichtholz
fvv ,,dd =0,91,3 ⋅1,3 2,0 = 1,38 N / mm mm ²² Schub Schub aus
aus Querkraft
Querkraft c = 0,2 0,2 für
für Vollholz
Vollholz und
und Balkenschichtholz
Balkenschichtholz
fv ,d = 1,3 = 1,38 N / mm ² Schub aus aus
Schub Querkraft
Querkraft
(2.5-2)
(2.5-2)
(2.5-2) β
β c = 0,2λλλλfürffVollholz f,0,
fc ,0, und Balkenschichtholz
1,3 (2.5-2)
c
kk k 151
c ,0, 151
151 151 21
21
21 21
(2.5-2)
(2.5-2) λλλλrel λrelrel
,c,c,c= ==λ ⋅⋅⋅ ⋅ cfcc,0,,0, k =
k = 151
== ⋅⋅⋅ ⋅ 21 2,57
====2,57 2,57
2,57
(2.5-2)
rel
,c == π λ
ππ⋅⋅ fE f
EEcE k = π 151 ππ ⋅⋅ 2 ⋅21 22 2 21
11000
⋅ 11000=
11000
⋅11000 2,57
(2.5-2) λ rel ,c =λ π ,0,
0,050,05
0,05 = 151π 2 3 3 3
⋅ = 2,57
λrelrel,c,c = π ⋅ E c ,0, k
0,05
0,05 = π ⋅ 23 ⋅ 11000= 2,57
2.5.2
2.5.2
2.5.2 Biegung
Biegung++++Zug
Biegung ZugZug(Doppelbiegung)
Zug (Doppelbiegung)
(Doppelbiegung)
(Doppelbiegung) ππ⋅⋅⋅111 EE 0,05 ππ −−−0,3 2 3 ⋅ 11000
⋅ 11000
2.5.2 Biegung kk
kk ==0,5 k = = =0,5
0,5 0,5 ++ +0,2
0,20,2
0,05
1+ 0,2 ⋅ ( 2,57 − 0,3
 ⋅ ⋅((
⋅2,57
( 2,57
2,57 0,3
0,3 3))3)++)++ 2,57²2,57²
2,57² ====4,03
4,03
4,03
4,03
2.5.2
2.5.2
2.5.2
Biegung
(z.B.(z.B.
(z.B.
Biegung
(z.B.
Biegung
Zuggurt
Zuggurt
Zuggurt
Zuggurt
+
+Zug
+und
Zug
Zug + + +
++(Doppelbiegung)
(Doppelbiegung)
abgehängter
(Doppelbiegung)
abgehängter Decke
abgehängterDecke
abgehängter oder
Deckeoder
Decke oder
oder k = 0,5
0,5
⋅ ⋅⋅ 1 1 +
+ 0,2
0,2 ⋅⋅ ( 2,57
( 2,57 −
− 0,3
0,3 )) ++2,57²
2,57²
2,57² 
 =
= 4,03
4,03
2.5.2. Biegung Zug k = 0,5 ⋅ 1+ 0,2 ⋅ ( 2,57 = 4,03
(z.B.
Dachlatten
Dachlatten
Dachlatten
(z.B.
Dachlatten
Zuggurt
Zuggurt mit
mit mit
mit zweiachsiger
+ zweiachsiger
+zweiachsiger
abgehängter
zweiachsiger
abgehängter Decke
Biegung)
Biegung)
Biegung)
Decke
abgehängterBiegung)
oder
oder  11− 0,3 ) + 2,57²
111   0,14
(z.B.
Dachlatten Zuggurt mit zweiachsiger Decke oder
Biegung)   0,14
0,14
0,14 ===0,14
4,03 ===min
1
kkkkcckc c=== min
minmin min min 0,14
0,14
2 2
Dachlattenmit mitzweiachsiger
zweiachsigerBiegung) Biegung) == min 4,03
4,03
4,03 +++ 4,03 4,03
14,03
4,03 2
−−2,57²
2 − 2,57² 
2 − 2,57²
2,57² min 0,14
Dachlatten
c = min   4,03 + + 4,03 2 − 2,57²
 = min0,14

=
   111==0,14
0,14
1 0,14
σσσmm,my,y,d,yd,d k min min
2,57²= min  1 = 0,14 0,14
σσσ 4,03++ 4,03 4,03
σσtt,0,,0,t ,0, σσσmm,mz,z,,d,zd,d kc c = min 4,03 112 −−2,57² = =
t ,0,d +
dd d σ
t ,0,d + σ
++σmm,y,y,d,d ++++kkkred kredred⋅⋅⋅σσ
⋅ mm,z,z,d,d ≤≤≤≤ 111
11  111   1 
σ
σfftftt,0,tf,0,dddd + σfffmmmmf,,my,y,y,y,dd,y,dd,d + kkredred ⋅⋅σffm
σ
fmmmf,,mzz,,z,,zd,d,z,dd,d ≤ 
1720
1720 
1720 1   1 
t,0,
,0, td
,0,,0, + +
fft ,0,dd + ffmm,y,y,d,d + kredred⋅ ffmm,z,z,d,d ≤ 1 ≤ 1 σ σ σ == 1720
=  == =0,35
0,350,35 1NN N // mm
/mmmm ² ² ² 
σσccc,0, dd d 1720 = 0,35N / mm ²
d = 4800
,0,c ,0,
und
fund und
t ,0,d fmm,y,,yd,d fmm,z,,zd,d (2.5-3)
(2.5-3)
(2.5-3)
,0,
c ,0,d =
1720
17204800 4800= 0,35N / mm ²
und
t ,0,d
und (2.5-3)
(2.5-3)
(2.5-3) σ 4800
d == 4800==0,35 0,35NN/ /mm mm² ²
und (2.5-3) σ c,0,d0,35 c ,0,
0,35
0,35 4800
σσ
und σ σσ σ σσ σ (2.5-3) 0,35 4800===0,18 0,18
0,18 ≤ 11 1
σσtt,0, ++kkkredred⋅⋅⋅σσ ⋅ mm,y,y,d,d ++++σσ 0,35 ≤ ≤
t,0, dd d
t ,0,
,0, mm,m y,y,d ,yd,d m m,m z,z,,d ,zd,d
d +
t ,0,d + k red
m,z,d ≤
m,z,d ≤ 1
≤≤111 0,14
0,14 0,14 0,35 ⋅ 14,53==0,18
14,53
14,53 0,18 ≤ 11
σ
f f
σfttt,0, tf ,0, d + kred ⋅σ σ
ff f
m , y , d +
,yd,d σ m
σ
ff mf , z , d ≤ 1 0,140,14
0,35 ⋅⋅⋅⋅14,53
14,53 =0,180,18≤≤ ≤11
ft,0,,0,ddd ++kkredred⋅ ⋅ fffmmm,,yy,y,,dd,d ++ fffmmm,,zz,z,,dd,d ≤≤11 (2.5-6)
t,0, dd d
t ,0,
,0, red m
m,m,yy,d m,m z,z,,d ,zd,d =
0,14⋅ 14,53 ⋅ 14,53 (2.5-6)
(2.5-6)
(2.5-6)
ftf,0,t ,0,d d fmm,y,,yd,d fmm,z,,zd,d 0,14 (2.5-6)
(2.5-6)
(2.5-6)
(2.5-6)
Beispiel:
Beispiel:
Beispiel:
Beispiel: 2.5.4
2.5.4
2.5.4 Kippen mit
mitkkkm
Kippenmit
Kippen mit km-Verfahren
-Verfahren
-Verfahren
Beispiel:
Untergurt,
Untergurt,
Beispiel: 6/22cm
Untergurt,6/22cm 6/22cmin
6/22cm in C24
ininC24 (Stab
C24(Stab
C24 3)
(Stab3)
(Stab 3)3) 2.5.4
2.5.4 Kippen
Kippen mit km-Verfahren
m
24
Untergurt,
Beispiel: 2.5.4 Kippen mit k m-Verfahren
-Verfahren
AUntergurt,
AA====132132
Untergurt, cm²;
132cm²;
132 6/22cm
cm²;
cm²; WW
6/22cm in
W====484
484484
484
in C24
cm³
C24 cm³
cm³ (Stab
(Stab 3)
3) 2.5.4 Kippen mit km-Verfahren
m
A
Untergurt, W
6/22cm in C24cm³ (Stab 3)
NA
NN
A =d==132
dd= 59,5
=59,5
59,5
132 cm²;
59,5kNkN==W
kN
cm²; =
59500
==59500
W 484
59500
59500
= 484cm³ N
Ncm³
N
cm³ σσσσσmm,md,d,d
N
AN d== 132
= 59,5 kN
cm²;kN W = = 484
59500 NN
m,d
kmσm⋅⋅mm⋅,fdff⋅,,mddmf,md,d,d≤≤111
≤≤≤ 11
M
M
N
MM
N d d=
dd===
ddd==59,5
2,97
59,5
2,97 kNm
2,97kNm
2,97 kN
kN
kNm
kNm ==
==59500
2970
==2970
2970
2970
59500 NN
NmNm
Nm
Nm kkkkσm
mm ≤ 1
M 2,97 kNm = 2970 Nm m ⋅⋅ ffm,d ≤ 1
m ,d
M = 2,97 kNm = 2970 Nm kmit
mit
mit
kmit
Md d= 2,97 kNm = 2970 Nm m ⋅ fm,d
m m,d
-3) 4800
0,35 ffc,0
= 0,18 ≤ 1
0,14 ⋅ 14,53 c ,0

(2.5-6) Bild
Bild 2.5-1
2.5-1 Obergurt
Obergurt mit
mit Biegung
Biegung und
und Längskraft
Längskraft
2.5.4. Kippen mit km-Verfahren Material 1,0
Material undund Querschnitt:
Querschnitt: 1,0
2.5.4 Kippen mit km-Verfahren 6 / 24
6 / 24cm, A
cm , = 144
A= 144cm cm ²,
²,Wy
Wy = = 576 cm ³,
576cm = 24
³, ffmm,,kk = 24N N // mm
mm ²²
 
2
2 11000 = 7333MN / m 22 ,
E0,05 =
E
σ m,d 0,05 = 3 11000 = 7333MN / m ,
≤1 3
km ⋅ fm,d 22 2.5
2.5
G
G05 = 690 = 460MN / m 22
05 = 3 690 = 460MN / m
mit 3
h 3,82 ⋅ 0,24
 ef h ττ d
 1 für λrel ,m ≤ 0,75 Überschlag: 3,82 ⋅ 0,24 254 > 140 ⇒ k m < 1
Überschlag: bef22 = = 0,0622 =
d
= 254 > 140 ⇒ k m < 1 ffv ,d
 b 0,06
km = 1,56 − 0,75 ⋅ λrel ,m für 0,75 ≤ λrel ,m ≤ 1,4 v ,d
 1/ λrel ,m 2 für 1,4 ≤ λrel ,m Rechteckquerschnitt:
h
 ef h ffmm,,kk
-4)  Rechteckquerschnitt: λ λrel ,m =
= ef
b2 2 ⋅

E0,05 ⋅⋅ G G05 Be
rel ,m π
πb E Be
mit 0,05 05 Au
Au
2
254
54 ⋅ 24
24 Vd ,r
fm,k  ef fm,k =
= π ⋅ 7333 = 9,00
= 9,00 ⋅⋅ 0,1143
0,1143 = = 1,029 < 1,4
1,029 < 1,4 Vd ,r
λrel ,m =
σ m ,k
=
π ⋅ b2

E0,05 ⋅ G05
π 7333 ⋅⋅ 460
460 fv ,d
(2.5-7) ⇒ fv ,d
⇒ kkm == 1,56
m − 0,75
1,56 − 0,75 ⋅⋅ λ
λrel ,m ==1
1,56
,56 −
rel ,m − 0,75
0,75 ⋅⋅ 1
1,029 = 0,788
,029 = 0,788
für Rechteckquerschnitte der Breite b (2.5-9)
(a) Bei BSH-Stäben darf das Produkt aus E(2.5-7)
0,05
und G 05
mit (2.5-9)
(2.5-9) ττ d
dem Faktor 1,4 vergrößert werden. d
Nachweis
Nachweis nur nur Kippen
Kippen mitmit M
Mdd =
=++ 2,80
2,80 KNm
KNm ττ d
Dabei Dabei
sind die Fraktilwerte der E-Moduli und G-
sind die Fraktilwerte der E-Moduli und G-Moduli
d
M
M 280 kNcm fv ,d
Modulieinzusetzen
einzusetzen 280 kNcm fv ,d
undund die Kipplängen mit des
Hilfe d
die Kipplängen mit Hilfe Anhanges σ
σ mm,,dd == Wd = = 576cm ³ = 0,486kN
= 0,486 kN // cm
cm ²² = 4,86N
= 4,86N // mm
mm ²²
des Anhanges
DIN 1052 DIN 1052
und in und in Abhängigkeit
Abhängigkeit des
des Lastangriffspunktes W 576cm ³
Lastangriffspunktes bzw.der
bzw. der Abstände derGabellagerungen
Abstände der Gabel-
zu bestimmen: kkmod ⋅⋅ ffm,k 0,9
0,9 ⋅⋅ 24
24
lagerungen zu bestimmen: ffmm,,dd =
= modγ m,k = = 1,3 = 16,61N
= 16,61 N // mm
mm ²²
γm
m 1,3
σ
σ mm,,dd 4,86
4,86 = 0,37 < 1
E0,05 = 2 ⋅ 11000 N / mm ² =
kkm ⋅⋅ ffm,d = 0,788 16,61 = 0,37 < 1
0,788 ⋅⋅ 16,61
3
(2.5-8) (2.5-8) m m,d
2 (2.5-10)
(2.5-10)
G05 = ⋅ 690 N / mm ² (2.5-10)
3

2.5.5. Biegung und Druck (Biegedrillknicken)


e
Beispiel:
-5) Kann an jedem Obergurt (ggf. auch Untergurt) auftreten
und ist bei h/b > 4 zu beachten.

Im Beispiel von oben: Bild


Bild

!
(2.5-11)

ca. 2-3 ∑ Lattenabstand=1,0m
(2.5-12)
ca. 2-3 ∑ Lattenabstand=1,0m

Bild 2.5-1 Obergurt mit Biegung und Längskraft (2.5-13)

25
(z.
²
(2.5-13) σ c,90,d Fc,90,d
≤ 1 mit σ c ,90,d = b
(2.5-16) Für den N
kc,90 ⋅ fc ,90,d Aef
Positionen
2.5.6
2.5.6. Querkraft
Querkraft rechtwinkli
l1 l fahren ang
τd
1 ≤1 (2.5-14)
(2.5-14)
fv ,d 2.5.9 Bi
(S
Beispiel:
Beispiel:
Auflagerkraft Ad = 15,5kN, davon Dieser Nac

h
Vd ,rechts = 10,5kN nach Theo
2
Vd ,links kmod ⋅ fv ,kkN 0,9 ⋅ 2,0
= 10,5  σ t ,0,d 
8
fv ,d = = = 1,38N / mm ²   +
kmod m⋅ fv ,k 0,91,3
γ
⋅ 2,0  ft ,0,d 
9) fv ,d = V = 10,5kN= 1,38N / mm 2
τ d = 1,5 ⋅γ md = 1,5 ⋅ 1,3
A 6 ⋅ 20cm ²
= 0,131kN / cm ² = 1,31N / mm ² l und
V 10,5kN  σ t ,0,d
2

ττd d = =1,51,31
⋅ d==0,95 1,5 ⋅< 1 = 0,131kN / cm 2
fv ,d 1,38 A 6 ⋅ 20cm 2 b) Auflagerdruck   +
m²  ft ,0,d 
τd 1,31 (2.5-15)
= = 0,95 < 1 Bild 2.5-3 Druck quer zur Faser
fv ,d 1,38 (2.5-15) mit kred =
Vollholz, B
Dabei gilt: Druck quer zur Faser (Schwellendruck)
Bild 2.5-3 ansonsten
Aef = wirksame Querdruckfläche
kDabei
c,90
gilt: ein Querdruckbeiwert
=
0) 2.5.10 Na
Aef = wirksame Querdruckfläche
Für
kc,90die =Ermittlung der wirksamen Querdruckfläche darf
ein Querdruckbeiwert
das Maß der tatsächlichen Aufstandsfläche in Faser- Bei Nachw
längsrichtung an jedem
Für die Ermittlung Rand um 30
der wirksamen mm, jedoch nicht
Querdruckfläche Imperfektio
mehr als ℓ verlängert werden. lungen zu
darf das Maß der tatsächlichen Aufstandsfläche in
Faserlängsrichtung an jedem Rand um 30 mm, Beim Nach
Der Querdruckbeiwert kc,90 Stabilisieru
jedoch nicht mehr als ℓ verlängert werden.
Bild 2.5-2 Querkraft und Querdruck am Auflager stab abhän
- Bei Schwellendruck:
kDer Querdruckbeiwert kc,90 mit ℓ ≥ 2 h
= 1,25 für Nadelholz
stabes der
c,90 1
k-c,90
Bei Schwellendruck:
= 1,50 für BS-Holz mit ℓ1 ≥ 2 h ansonsten
kc,90 = 1,25 für Nadelholz mit ℓ1 ≥ 2 h der Steifigk
-kBei = 1,50
c,90 Auflagerdruck: für BS-Holz mit ℓ1 ≥ 2 h
k-c,90
Bei Auflagerdruck:
= 1,50 für Nadelholz mit ℓ1 ≥ 2 h Als Reche

kc,90 = 1,50 undfür beiNadelholz mit ℓ1 von
Auflagerknoten ≥2h nommen w
Nagelplattenbindern und bei Auflagerknoten von
kc,90 = 1,75 für BS-Holz mit ℓ1 ≥ 2 h
Nagelplattenbindern e = 0,0025
Bild 2.5-2 Querkraft und Querdruck am Auflager
kc,90 = 1,75 für BS-Holz mit ℓ1 ≥ 2 hSeite 25 mit ℓ = S
Nagelplattenkonstruktionen nach DIN 1052:2008 --in
Eine Informationsschrift der GIN e.V. inallen
allenanderen
anderenFällen:
Fällen: Stand 18.01.2009
kkc,90 == 1,00
1,00 Für die Sc
c,90
2.5.7. Querdruck und Auflagerpressung men getrof
2.5.7 Querdruck + Auflagerpressung 2.5.8
Im Beispiel Querzug + Verstärkung
von oben:
Im Beispiel von Bild 2.5-2:
(z.B. Untergurtknoten)
A ef = 6 ⋅ ( 3+4+4+3 ) = 6 ⋅ 14 = 84cm ² ϕ = 0,005
σ c,90,d Fc,90,d
≤ 1 mit σ c ,90,d = (2.5-16)
(2.5-16) Für den 15,5 Nachweis
kN nach DIN 1052:2008 sind die
kc,90 ⋅ fc ,90,d Aef = 0,185kN zu
σ c,90,d = der Einzelnägel / cm ² = 1,85N / mm ² Für ϕ = 0,005 ⋅
Positionen 84 cm 2 berücksichtigen.
rechtwinklige Anschlussflächen ist in /30/ ein Ver-
fahren cm > 2h = 40cm ⇒ kc ,90 = 1,5
 1 = 42angegeben. Bei den L
l l1 k ⋅f 0,9 ⋅ 2,5 dass jede
fc,90,d = mod c,90,k = = 1,73N / mm ² ter Lastfall
γm 1,3
2.5.9 Biegung + Druck
1,85
σ c,90,d(Spannungsnachweis)
= = 0,71 < 1
kc,90 ⋅ fc ,90,d 1,5 ⋅ 1,73
Dieser Nachweis wird i.A. nur für einen Nachweis
(2.5-17)
(2.5-17)
nach Theorie II. Ordnung erforderlich.
h

2
 σ t ,0,d  Querzug
2.5.8. σ m,y ,d σ
  + + kred ⋅ m,z,d ≤ 1
 f  f fm,z,d
b t ,0,d m , y ,d
Für den Nachweis nach DIN 1052:2008 sind die Positio-
(2.5-18)lige
undder Einzelnägel zu berücksichtigen. Für rechtwink­
nen
a) Schwellendruck Anschlussflächen
2 ist in /20/ ein Verfahren angegeben.
 σ t ,0,d  σ m,y ,d σ m,z,d
l1 l   + kred ⋅ + ≤1
 ft ,0,d  fm,y ,d fm,z,d
26
mit kred = 0,7 für Rechteckquerschnitt h/b<4 für
Vollholz, Brettschichtholz und Balkenschichtholz,
Bild 2.5-3 Druck quer zur Faser (Schwellendruck) ansonsten kred = 1,0
h
2.5.9 Biegung + Druck
(Spannungsnachweis)

Dieser Nachweis wird i.A. nur für einen Nachweis


2.5.9. Druck und Biegung (Spannungsnachweis)
nach Theorie II. Ordnung erforderlich.
2
 σ t ,0,d Nachweis
Dieser σ m,y ,d wird i.A.σ m,znur
,d
bei einer Berechnung
 Theorie
nach + kred ⋅ verwendet.
 + II. Ordnung ≤1
 ft ,0,d  fm,y ,d fm,z,d
und (2.5-18)
2
 σ t ,0,d  σ m,y ,d σ m,z,d
  + kred ⋅ + ≤1
 ft ,0,d  fm,y ,d fm,z,d
(2.5-18)

mit kred = 0,7 für Rechteckquerschnitt h/b<4 für


Vollholz, Brettschichtholz und Balkenschichtholz,
endruck) ansonsten kred = 1,0
mit kred = 0,7 für Rechteckquerschnitt h/b<4 für Vollholz,
Brettschichtholz und Balkenschichtholz, ansonsten
k2.5.10
red
= 1,0 Nachweis Theorie II. Ordnung.

Bei Nachweisen nach Theorie II. Ordnung sind


2.5.10. Nachweis Theorie II. Ordnung Bild 2.6-1 Nagelplattengeometrie und Kräfte
uckfläche Imperfektionen, Verkrümmungen und Schrägstel-
fläche in lungen zu berücksichtigen.
Bei Nachweisen nach Theorie II. Ordnung sind Imper-
0 mm, Beim Nachweis von Einzelstäben, bzw. wenn die Plattenversagen kann nur in den Fugen zwischen den
fektionen, Verkrümmungen und Schrägstellungen zu
Stabilisierung eines Tragwerkes von einem Einzel- Hölzern auftreten. Bereiche bei denen Nägel frei liegen
. berücksichtigen.
stab abhängt, beulen noch vor Erreichen der Höchstlast und dürfen
Beim Nachweis ist vonfürEinzelstäben,
die Steifigkeit
bzw.dieses
wenn Einzel-
die Sta-
stabes dereines5 %Tragwerkes
Fraktilwertvon 1/γF einzusetzen,
miteinem deshalb nur bis zu einem von der Dicke und der Bean-
bilisierung Einzelstab ab-
spruchung abhängigen Wert in Rechnung gestellt wer-
ansonsten
hängt, ist fürgelten die durch
die Steifigkeit γF geteilten
dieses Mittelwerte
Einzelstabes der 5 %
den. Ein Beulen der freien Plattenbereiche kann durch
2h der Steifigkeiten.
Fraktilwert mit 1/gM einzusetzen, ansonsten gelten die
eingepasste Holzkeile verhindert werden.
h durch gM geteilten Mittelwerte der Steifigkeiten.
Als Rechenwert für die Ausmitte e sollte ange- Wegen den unterschiedlichen Modifikations- und Teil-
2h Als Rechenwert
nommen für die Ausmitte e sollte angenommen
werden: sicherheitsbeiwerten für Nagel- und Plattennachweis
n von werden:
können verschiedene Einwirkungskombinationen maß-
e = 0,0025 ℓ gebend werden.
emit
= 0,0025 ℓ
ℓ = Stablänge oder Abstand d. Knotenpunkte
h Werden die Bedingungen nach DIN 1052 /1/ 8.1(10) einge-
mit ℓ = Stablänge oder Abstand d. Knotenpunkte
halten, darf der Systembeiwert kl =1,1 verwendet werden.
Für die
Für die Schrägstellung
Schrägstellungjϕkönnen
könnenfolgende
folgendeAnnahmen
Annah-
men getroffen werden: Für die Bemessung einer Fläche oder einer Fuge sind
getroffen werden:
die in dem jeweiligen Schwerpunkt wirkenden Kräfte zu
bestimmen.
ϕ = 0,005 für h ≤ 5m
(2.5-19)
(2.5-19) Widerstandswerte für Nagelplatten sind dem Anhang
mm ² ϕ = 0,005 ⋅ 5 h für h > 5m
bzw. den Zulassungen zu entnehmen.

Bei
Bei den
denLastkombinationen
Lastkombinationenistist
darauf zu zu
darauf achten, dass
achten,
jede mögliche Lastkombination als gesonderter
dass jede mögliche Lastkombination als gesonder-Lastfall 2.6.2. Nachweis der Nagelanschlussfläche
² nach Th. II. zu betrachten ist.
ter Lastfall nach Th. II. zu betrachten ist.
h2
2.6. Bemessung von Nagelplattenverbindungen
2.6.1. Allgemeines:
(2.5-17)
s2
Das nachfolgende Nachweisverfahren darf für alle in
rmax1
h1

der Systemebene wirkenden Schnittkräfte angewendet 2


s1 ax
s2

werden. Also auch z.B. für Schubverbindungen und für


s1

rm
Rahmenecken.

Die äußeren Einwirkungen Md und Fa,b,d sind die Einwir- sg


kungen, die auf eine Nagelplatte wirken, d.h. die am sta- g
rmax
tischen System ermittelten Schnittkräfte sind durch 2 zu
teilen. Das Moment Md kann dabei durch ein Kräftepaar hg
FM,d im Abstand 0,5 ℓs ersetzt werden. Das Kräftepaar
wirkt senkrecht zur Fuge. Die in den Fugen(teilen) über-
tragenen Kräfte müssen mit den im Schwerpunkt der
Anschlussfläche eingeleiteten Kräften (MA,d, NA,d, VA,d) im
Gleichgewicht stehen. Bild 2.6-2 Geometrie Anschlussflächen

27
2.6.2.4 Nagelwiderstände In jeder Sc
richtung d
2.6.2.4
In Nagelwiderstände
den Zulassungen auf Grundlage DIN 1052:2008 richtung d
aufzuteilen
In den Zulassungen
werden auf Grundlage
die Widerstände DIN 1052:2008
der Nagelplatten tabella- aufzuteilen
nungen zu
werden
risch, die Widerstände
abhängig der Nagelplatten tabella-
von α , β, dargestellt. nungen zu
risch, abhängig von α , β, dargestellt.
2.6.2.1. Anschlussfläche, Grundwerte 2.6.2.5. Nachweisformat
2.6.2.5 Nachweisformat
Die wirksame Anschlussfläche Aef ist die gesamte Kon- Unter Vernachlässigung
2.6.2.5 Nachweisformatdes Querkraftverlaufes über die
Unter Vernachlässigung des Querkraftverlaufes
taktfläche zwischen Nagelplatte und Holz, reduziert um Länge e
Unterdie im Stab gilt
Vernachlässigung somit für die Schnittgrößen am
über 1
Länge e2 im Stabdes
giltQuerkraftverlaufes
somit für die Schnitt-
einen 5mm breiten Streifen an den faserparallelen Holz- Anschluss eines Stabendes, welches über ein Nagel-
über dieam
größen Länge e2 im Stab
Anschluss gilt
eines somit für die
Stabendes, Schnitt-
welches
rändern und um einen Streifen zu den Stabenden (Hirn- plattenpaar verbunden wird:
größen
über einam Anschluss eines
Nagelplattenpaar Stabendes,
verbunden welches
wird
holz) mit einer Breite von der sechsfachen Dicke der
Nagelplatte. Aus der Geometrie folgen die Grundwerte:
über ein Nagelplattenpaar verbunden wird
N A,d = Nd = Fα ,β ,d ⋅ cos β
Aef effektiv wirkende Anschlussfläche (mm²) N =N =F ⋅ cos β
QAA,,dd = Qdd = Fαα,,ββ,,dd ⋅ sin β (2.6-1) Bild 2.6-3
QA,d = Qd = Fα ,β ,d ⋅ sin β (2.6-1)
(2.6-1) Bild 2.6-3
rmax max. Abstand r eines Eckpunktes der rech- M A,d = Md + e1 ⋅ Nd − Qd ⋅ e2
nerisch wirksamen Anschlussfläche bis zum M A,d = Md + e1 ⋅ Nd − Qd ⋅ e2 Es wird em
Es wird
ren und em
für
Drehpunkt = Schwerpunkt von Aef.
Die NagelbelastungentτF Fund
Die Nagelbelastungen undtτMMjejePlatte
Platteergeben
ergebensich ren und
ten) für
zu unte
Die Nagelbelastungen
damit
sich zu: zu:
damit τF und τM je Platte ergeben ten) zu unt
Ip Polares Flächenmoment 2. Grades für die An-
sich damit zu: Fα ,β
schlussfläche als Steifigkeitsmaß für die be-
anspruchte Fläche aus einer Verdrehung (Mo- F sx,o,d = Fα ,β
FA,α⋅,βF,dA,α ,β ,d
τ F = 0,5 sx,o,d =  s
mentenwirkung)
ττ FF =
= 0,5 ⋅ AA,αef,β ,d
A

Fα ,βs
je Platte (2.6-2)
ef MAef ⋅ r je Platte
je Platte (2.6-2) sx,u,d = Fα ,β
M ⋅ ⋅ rA,d ⋅ rmax
τ M = 0,5 sx,u,d =  s
2.6.2.2. Einbindetiefe = 0,5A,d⋅ M max
ττ MM = A,dI max
(2.6-2) 
IP IP Fα ,βs
P sy ,o,d = Fα ,β
Die Einbindetiefe s ist das Maß von der Fuge bis zum Dabei stellt der Term Ip / rmax das polare, elastische sy ,o,d =  s
Schwerpunkt der effektiven Anschlussfläche und muss Dabeistellt
stellt der
derTerm
TermIW /r rmax
Ip/ pel das polare,elastische
elastische 
Widerstandsmoment
Dabei derdasAnschlussfläche
polare, dar.Wi- Fα ,βs
in jedem angeschlossenen Stab, also auch bei Füllstä- Widerstandsmoment
p
W pel
max
derAnschlussfläche
Anschlussfläche dar.Die sy ,u,d = Fα ,β
Die Geometriewerte
derstandsmoment Wp,(Schwerpunkt
der S, Fläche A,
dar.
ben, rechtwinklig zu jeder Berührungsfuge mindestens Die Geometriewerte
polares Trägheitsmoment
Geometriewerte
el
(Schwerpunkt
(Schwerpunkt S, Fläche
Ip , maximaler
S, Fläche A, A,
Abstandpolares
sy ,u,d =  s
den Wert 1/ 6 der Stabhöhe bzw. 30mm betragen. s
rpolares Trägheitsmoment
Trägheitsmoment
max zum Schwerpunkt Ip , )maximaler , maximaler
fürIpeine alsAbstandAbstand
Polygon rdefi-
max
zum
rmax zum
Schwerpunkt
nierte Schwerpunkt
) für eine als
Anschlussfläche )lässt
für eine
sichals
Polygon Polygon
definierte
allgemein imdefi-
Anschluss- Die Bieges
nierte lässt
fläche Anschlussfläche
elastischen sich allgemein
und plastischen lässtim sich
Fall allgemeinund
elastischen
berechnen im
/53/.plasti- Die Bieges
tischen Wid
2.6.2.3. Winkelzuordnung tischen Wid
schen Fall berechnen
elastischen /43/.
und plastischen Fall berechnen /53/. 2
Die Winkelzuordnung der Kraft- und Plattenrichtungen Der Nachweis für die Anschlussfläche (Nagel- Wplast = ℓs 2 /
Der
DerNachweis
Nachweis für
fürdie
dieAnschlussfläche
Anschlussfläche(Nagelnachweis)
(Nagel- Wplast = ℓs
im Vergleich zur Faserrichtung des Holzes und der Fu- nachweis) folgt dann zu:
wird geführt mit:
nachweis) folgt dann zu: ermittelt. W
genrichtung zur Plattenrichtung sind in Bild 2.6-1 er-
sichtlich. ermittelt.
in Rechnun W
τ F ,d
τ F ,d ≤ 1 in Rechnu
Scheren un
Die auf die Platte im Schwerpunkt S der Plattenfläche
fa,α ,β ,d ≤ 1 Scheren
sind un
die Gle
fa,α ,β ,d sind die Gl
Aef angreifenden Kräfte, zerlegt in Längs- und Querkräf- τ M ,d
te des Stabes können in S zu einer Resultierenden Kraft τ M ,d ≤1 je Platte (2.6-3)
2 ⋅ fa,90,90,d ≤ 1
je Platte
je Platte (2.6-3)
Fa,b,d zusammengefasst werden. Diese Kraft F weist ge-
2⋅f
genüber der Stabachse = Holz-Faserrichtung einen typi- τ F ,d a+,90,90,
τ M ,dd
schen Winkel = b = Kraft-Faser-Winkel auf. τ F ,d + τ M ,d ≤ 1
1,5 ⋅ fa,0,0,d ≤ 1
1,5 ⋅ fa,0,0,d (2.6-3)
Je nach Ausrichtung der Platte bezogen auf die Stab-
Längsachse kann damit auch der Winkel zwischen Plat-
tenrichtung (Längsrichtung = x-Achse) und Kraftresultie-
renden F bestimmt werden. Mit diesem Winkel a = Win- Die Beanspruchung aus Fd,a wirkt im allgemeinen haupt-
kel-Kraft-Platte kann damit die äußere Beanspruchung sächlich in Richtung der Stabachse, somit lässt sich
der Platte in Plattenlängsrichtung und – querrichtung unter Hinweis auf die plastischen Reserven auch die 3.
aufgeteilt werden. Gleichung mit der Addition der Beanspruchung aus Fd
und Md erklären.
Je nach Stabzuschnitt und Plattenanordnung ist damit
auch der Winkel zur Plattenfuge = Fuge zwischen den zu
verbindenden Teilen = g gegeben. Es gilt 0 ≤ g ≤ 90°. 2.6.3. Nachweis der Plattenbeanspruchung
2.6.3.1. Nachweis der Platte für eine Einzelfuge
2.6.2.4. Nagelwiderstände
In jeder Schnittlinie sind die Kräfte in die Hauptrichtung
der Nagelplatte und rechtwinklig dazu aufzuteilen und
In den Zulassungen auf Grundlage DIN 1052:2008 wer-
die daraus resultierenden Spannungen zu bestimmen.
den die Widerstände der Nagelplatten tabellarisch, ab-
hängig von a , b, dargestellt.

28
hältnis von Zug bzw. Drucktragfähigkeit zu Schub-  x
richtung der Nagelplatte und rechtwinklig dazu tragfähigkeit.
tragfähigkeit.  ffx
aufzuteilen und die daraus resultierenden Span-  x
052:2008
n tabella- nungen zu bestimmen. In
In den
den Zulassungen
Zulassungen sind
sind die
die Eckwerte
Eckwerte der
der Platten-
Platten- Da
Da
tragfähigkeit sowie die Konstanten kvv und γγ00 ange-
tragfähigkeit sowie die Konstanten k und ange- Dru
Dru
geben.
In den Zulassungen sind die Eckwerte der Plattentragfä-
geben. Vor
Vor
higkeit für Zug, Druck und Scheren sowie die Konstan-
Der
Derkvschräge
ten Schnitt
Schnitt entlang
entlang der
und g0 angegeben.
schräge der Fuge
Fuge wird
wird verein-
verein- Hin
Hin
laufes facht
facht als
als abgetreppte
abgetreppte Struktur
Struktur dargestellt.
dargestellt. Eine
Eine an
an Nor
Nor
e Schnitt- einem
einem Teilbereich angreifende Kraft F steht im
Der Teilbereich
schräge Schnitt angreifende
entlang der Kraft
Fuge F
wird steht
vereinfacht
im sun
sun
welches als abgetreppte mit
Gleichgewicht
Gleichgewicht Struktur
mit dem dargestellt.
dem an einem Eine
an einem an einem
Teildreieck
Teildreieck Teil-
wir-
wir-
d bereich
kenden angreifende
Längs- und Kraft F steht im Gleichgewicht mit
Schubspannungen.
kenden Längs- und Schubspannungen.
dem an einem Teildreieck wirkenden Längs- und Schub-
spannungen. 2.6.
2.6.
Die
Die Spannungen
Spannungen in in x-Richtung
x-Richtung wecken wecken entlang entlang
Die Spannungen in x-Richtung wecken entlang des Dec
Dec
des
des Schnittes sowohl Längswiderstände ffax,0
Schnittes sowohl Längswiderstände als
ax,0 als mü
(2.6-1) Bild 2.6-3 Plattenbeanspruchung Schnittes
auch sowohl Längswiderstände f als auch Schub- mü
Bild 2.6-3 Plattenbeanspruchung auch Schubwiderstände
Schubwiderstände ffv,0 . Die Spannungen
v,0. Die Spannungen in y-
ax,0 in y-
bes
widerstände
Richtung f
wecken . Die Spannungen
entlang des in y-Richtung
Schnittes wecken
sowohl bes
Richtung wecken entlang des Schnittes sowohl
v,0
geh
Es wird empfohlen die Gleichungen zu kombinie- Längswiderstände
entlang des Schnittesffay,90sowohlals Längswiderstände
auch Schubwiderstän- fay,90 als geh
Es Längswiderstände ay,90 als auch Schubwiderstän- 2.6-
renwird
undempfohlen die Gleichungen
für beide Hälften der Fugezu
ℓs kombinieren
(oben / un- und de
auchf . Der maßgebende
Schubwiderstände f .Widerstand
Der maßgebende f bzw. fy,d
Wider- 2.6-
ergeben für beide Hälften der Fuge ℓs (oben / unten) zu unter- v,90. Der maßgebende
de fv,90 v,90 Widerstand fx,d x,d bzw. fy,d bei
ten) zu unterscheiden. Somit folgt: entspricht
stand f mindestens
bzw. f entsprichtdem größeren
mindestens dem Wert aus
größeren bei
scheiden. Somit folgt: entspricht x,d mindestens
y,d dem größeren Wert aus
Schub-
Wert
Schub- ausoder Schub-
oder Längstragfähigkeit
oder Längstragfähigkeit
Längstragfähigkeit und
und folgt und
folgt zu:
zu:folgt zu:
Fα ,β ,d Die
Die
4 ⋅ Md
sx,o,d = ⋅ cos α + ⋅ sin γ gen
gen
s s2 f ,0,dd ⋅⋅ sin sin (( γγ − sin(2γγ )) ))
− γγ 00 ⋅⋅ sin(2
max fnn,0,
Bea
Bea
ffx ,d =
Fα ,β ,d x ,d = max f cos γ Fug
(2.6-2) 4 ⋅ Md fvv ,0, ⋅
,0,d ⋅ cos γ
d Fug
sx,u,d = ⋅ cos α − ⋅ sin γ (2.6-6)
(2.6-6)
(2.6-6) Zu
Zu
s s2 ffnn,90, d ⋅ cos γ Ufe
(2.6-4)
(2.6-4) ffy ,d = max  ,90,d ⋅ cos γ Ufe
Fα ,β ,d 4 ⋅ Md = max  k ⋅ f d ⋅⋅ sin
k ⋅ fvv ,90,
y ,d γ
sy ,o,d = ⋅ sin α + ⋅ cos γ ,90,d sin γ
s s2 Zug
Zug
elastische (Be
äche dar. Fα ,β ,d mit
mit (Be
4 ⋅ Md mit pre
sy ,u,d = ⋅ sin α −
⋅ cos γ fft ,0,d bei pre
che A, s s2 ffn,0,d = bei ZugZug inin x-Richtung
x-Richtung Pla
Pla
Abstand Nagelplattenkonstruktionen nach DIN 1052:2008 n,0,d =
 t ,0,d Seite 28
f
fcc,0,,0,d bei
bei Druck in x-Richtung
Druck in x-Richtung reic
reic
on defi- Eine Informationsschrift
Die der GIN e.V.mit dem plasti- d
(2.6-7)
Stand 18.01.2009 Kra
n im Die Biegespannungen
Biegespannungen werden
werden dabei
dabei mit dem plas- fft ,90,d beibei ZugZug inin y-Richtung
y-Richtung
(2.6-7)
(2.6-7) Kra
schen Widerstandsmoment: ffn,90,d =
n /53/. Nagelplattenkonstruktionen
tischen Widerstandsmoment:nach DIN 1052:2008 =  t ,90,d
fc,90,d bei einer Seite 28
Dien,90,Berücksichtigung
d
fc,90,d bei Druck Druckgleichzeitigen
in y-Richtung
in y-RichtungWirkung
Eine Informationsschrift der GIN e.V.  Stand 18.01.2009
W = ℓ 2 2/ 4 (2.6-5) der Schub- und Längstragfähigkeit wird durch k
agel- plast = sℓs / 4
Wplast (2.6-5)
bzw.Berücksichtigung
die Konstanten keiner v undgleichzeitigen
γ0 erreicht. Wirkung der
Die Berücksichtigung einer gleichzeitigen Wirkung
ermittelt. Wird Kontaktdruck rechtwinklig zur Fuge in Schub- und und Längstragfähigkeit wirdwird
durch k bzw.
ermittelt. Wird
Rechnung Kontaktdruck
gestellt oder werdenrechtwinklig zur Scheren
für Druck und Fuge der Schub- Längstragfähigkeit durch k die
die
Konstanten1 + kKonstanten
v × kvsin(2
und γg0) erreicht.
bei Zug in x-Richtung
unterschiedliche Fugenlängen verwendet, sind dieund
in Rechnung gestellt oder werden für Druck Glei- bzw.
k= k v und γ 0 erreicht.
Scheren sinngemäß
chungen unterschiedliche Fugenlängen verwendet,
zu erweitern. 1 bei Druck in x-Richtung
sind die Gleichungen sinngemäß zu erweitern. 1 + kv × sin(2γ ) bei Zug in x-Richtung (2.6-8)
k=
(2.6-3) 1 bei Druck in x-Richtung (2.6-8)
Der Ausdruck sin(2γ) muss positiv sein, deshalb
(2.6-8)
gilt 0
Der ≤ γ ≤ 90°
Ausdruck sin(2g) muss positiv sein, deshalb gilt
0 ≤ g ≤ 90°
Der Ausdruck sin(2γ) muss positiv sein, deshalb
Mit Hilfe der Konstanten γ0 und kv werden die Wi-
gilt
Mit ≤ γ der
0Hilfe ≤ 90°
Konstanten g0 und kv sie
werden diemit
Wider-
derstandswerte angepasst, damit besser in
Bild 2.6-4 Plattenbeanspruchung an einer standswerte
Versuchen für angepasst, damit sie
verschiedene besser
Winkel γ mit in Versu-
ermittelten
Plattenfuge im Detail Mit
chenHilfe der Konstanten
für verschiedene γ0 und
Winkel kv werdenBruchlasten
g ermittelten die Wi-
Bruchlasten
derstandswerte übereinstimmen. γ0 reduziert dabei die
übereinstimmen.angepasst,
g0 reduziert damit sie Festigkeit
dabei die besser mit
in in
Teil-
Bild 2.6-4 Plattenbeanspruchung an einer Festigkeit in Teilbereichen, während kv die Festig-
α = Winkel Kraft – Platte Versuchen für verschiedene
bereichen, während Winkelspeziell
kv die Festigkeit γ ermittelten
bei Zug-
Plattenfuge im Detail keit speziell bei Zugscheren erhöht.
γ = Winkel Platte – Fuge scheren erhöht.
Bruchlasten übereinstimmen. γ0 reduziert dabei die
Festigkeit in Teilbereichen, während kv die Festig-
α = Winkel Kraft – Platte Die folgende
Die folgendeBedingung
Bedingungistist inbeiden
beidenFugenhälften
Fugenhälf- ein-
Die Widerstände der Beanspruchungen pro Län- keit speziell bei Zugschereninerhöht.
γ = Winkel Platte – Fuge ten einzuhalten.
zuhalten.
geneinheit der Fuge in x- bzw. y-Richtung sind
abhängig von der Struktur der Platte und dem Ver- Die folgende 2
Bedingung
2 ist in beiden Fugenhälf-
Die2.6-4
Bild Widerstände der Beanspruchungen
Plattenbeanspruchung pro Län-
an einer Plattenfuge im ten   s y ,d 
 sxeinzuhalten.
hältnis von Zug bzw. Drucktragfähigkeit zu Schub- ,d
geneinheitDetail
der Fuge in x- bzw. y-Richtung sind   +   ≤1

(2.6-9)
(2.6-9)
tragfähigkeit.  fx ,d 2  fy ,d 2
abhängig von der Struktur der Platte und dem Ver-
ahältnis
= Winkel
vonKraft
Zug– bzw.
PlatteDrucktragfähigkeit zu Schub-  sx ,d   sy ,d 
In den Zulassungen
gtragfähigkeit.
 = Winkel Platte – Fugesind die Eckwerte der Platten- Da +  ≤1
 die charakteristischen Festigkeiten (2.6-9)
Da fx ,ddie  fy ,d 
 charakteristischen Festigkeitenfür
für Zug
Zug // Druck
tragfähigkeit sowie die Konstanten kv und γ0 ange- unterschiedlich  sind, sind bei wechselnden Vorzeichen
Druck unterschiedlich sind, sind bei wechselnden
geben. beide Fälle nachzuweisen.
In den Zulassungen sind die Eckwerte der Platten- Vorzeichen beide Fälle nachzuweisen.
Die Widerstände der Beanspruchungen pro Längenein- Da die charakteristischen Festigkeiten für Zug /
tragfähigkeit sowie die y-Richtung kv und
Konstantensind γ ange-
heit
Derder Fuge in
schräge x- bzw.
Schnitt entlang der Fuge wird0 verein-
abhängig von Druck
Hinweis: unterschiedlich
Alternativ zusind, dem sind bei wechselnden der
Nachweisverfahren
geben. Hinweis: Alternativ zu dem Nachweisverfahren der
der Struktur
facht der Platte und
als abgetreppte dem Verhältnis
Struktur von Eine
dargestellt. Zug bzw.
an Norm kann auch
Vorzeichen beideinFälle
der bauaufsichtlichen
nachzuweisen. Zulassung ein
Drucktragfähigkeit zu Schubtragfähigkeit.
Norm kann auch in der bauaufsichtlichen Zulas-
abweichendes Verfahren geregelt sein.
einem Teilbereich angreifende Kraft F steht im
Der schräge Schnitt entlang der Fuge wird verein- sung ein abweichendes Verfahren geregelt sein.
Gleichgewicht mit dem an einem Teildreieck wir- Hinweis: Alternativ zu dem Nachweisverfahren der
facht als abgetreppte Struktur dargestellt. Eine an
kenden Längs- und Schubspannungen. Norm kann auch in der bauaufsichtlichen Zulas-
einem Teilbereich angreifende Kraft F steht im
sung ein abweichendes Verfahren geregelt sein. 29
Gleichgewicht mit dem an einem Teildreieck wir- 2.6.3.2 Nachweis der Platte bei mehreren Fugen
Die Spannungen in x-Richtung wecken entlang
kenden Längs- und Schubspannungen. Deckt die Nagelpatte mehrere Fugen ab, dann
des Schnittes sowohl Längswiderstände fax,0 als
müssen die Kräfte in jedem geraden Fugenteil so
auch Schubwiderstände fv,0. Die Spannungen in y- 2.6.3.2 Nachweis der Platte bei mehreren Fugen
Die Spannungen in x-Richtung wecken entlang bestimmt werden, dass das Gleichgewicht ein-
Richtung wecken entlang des Schnittes sowohl Deckt die Nagelpatte mehrere Fugen ab, dann
des Schnittes sowohl Längswiderstände f als gehalten ist und die Bedingungen der Gleichung
2.6.3.2. Nachweis der Platte bei mehreren Fugen • Man beginnt an einem Stab und verteilt die Kräfte
und Momente auf die den Stab umgrenzenden Fu-
Deckt die Nagelpatte mehrere Fugen ab, dann müssen genteile. Dann geht man zum nächsten Stab und
die Kräfte in jedem geraden Fugenteil so bestimmt wer- schafft dort Gleichgewicht. Sind wiederum mehrere
den, dass das Gleichgewicht eingehalten ist und die Fugen vorhanden, wird wieder beliebig aufgeteilt.
Bedingungen der Gleichung 2.6-9 in jedem geraden Es ist auch erlaubt, eine durchgehende Fuge in meh-
Fugenteil erfüllt wird. Hierbei sind alle maßgebenden rere hintereinander liegende gerade Fugenteile auf-
Schnitte zu überprüfen. zuteilen (Bild 2.6-6 rechts).

Die für den Nachweis einer Fuge oder eines Fugen-


teils erforderlichen Schnittkräfte sind unter Beachtung
von Exzentrizitäten im Schwerpunkt der Fuge oder des
Fugen­teils zu bestimmen.
Zu beachten ist, dass die Spannungen an beiden Ufern
jeder Fuge übereinstimmen.

Zug- und druckbeanspruchte, freie Plattenbereiche


(Bereiche in denen die Nägel nicht ins Holz einge-
presst werden) dürfen nur bis zum achtfachen der
Plattendicke, scherbeanspruchte freie Plattenberei-
che bis zum vierzigfachen der Plattendicke zur Kraft-
übertragung in berücksichtigt werden.

Schnittlinien
Schnittlinien Kontaktfugen
Kontaktfugen Bild 2.6-7 Symmetrie

8 x Plattendicke • Bei symmetrischer Geometrie und symmetrischen


Schnittgrößen kann davon ausgegangen werden,
dass sich die Kräfte auch symmetrisch auf die Fu-
Keil
gen verteilen. In Bild 2.6-7 wird also die Füllstabkraft
gleichmäßig auf die beiden an die Obergurte angren-
zenden Fugen verteilt. Damit ist auch die Kraft fest-
gelegt, die über die Fuge zwischen den Obergurten
Bild 2.6-5 Länge von Fugen übertragen wird.

Da der Stahl der Nagelplatte sich im Bruchzustand plas-


tisch verformen kann, gilt der Tragfähigkeitsnachweis
als erfüllt, wenn eine Kraftverteilung gefunden wird, bei
der die Spannungsnachweise in allen Fugen erfüllt sind.

Es gibt keine eindeutige Kraftverteilung, deshalb sind


verschiedene Vorgehensweisen möglich:

Durchgehende Fuge zuerst Ein Stab zuerst

Bild 2.6-8 Große Kraft

• Wird bei einem Knoten wie in Bild 2.6-8 die durch-


gehende Fuge zuerst bemessen, so wird man fest-
Bild 2.6-6 durchgehende Fuge oder Stab zuerst stellen, dass auf Grund der großen Exzentrizität
Durchgehende Fuge zuerst Ein Stab zuerst
eine große Beanspruchung der Platte resultiert.
Hier ist es sinnvoller zuerst das Fugenteil zwischen
• Man beginnt mit einer durchgehenden Fuge Die den beiden Gurten auf eine Zugkraft in der Größen-
im Schwerpunkt dieser Fuge wirkenden Kräfte sind ordnung der zu übertragenen Gurtkraft zu bemessen.
eindeutig bestimmbar. Mit den Formeln aus 2.6-4 Die restliche Gurtkraft des linken Gurtes ist dann
werden die Spannungen bestimmt. Dann werden über die Fuge zum linken Füllstab weiterzuleiten. Die
die in den restlichen Fugen zu übertragenden Kräf- restliche Kraft des linken Füllstabs ist dann auf das
te unter Beachtung des Kräftegleichgewichts und Fugenteil zwischen den Füllstäben und das Fugenteil
der Spannungsverteilung in der durchgehenden zwischen linkem Füllstab und rechtem Gurt beliebig
Fuge ermittelt und die restlichen Fugen nachge- zu verteilen. Zuletzt kommt man zu der Fuge zwi-
wiesen (Bild 2.6-6 links). schen rechtem Gurt und rechtem Füllstab.

30
2.6.3.3. Beispiel zum Stoß im Knoten 2.6.4. Montagenachweise

Bei Transport und Montage werden Binder durch Eigen-


3 4 gewicht und Trägheitskräfte auch aus der Binderebene
beansprucht /40/ und /46/. Die daraus entstehenden Be-
anspruchungen für Holz und Nagelplatten könnten mit
einer dreidimensionalen Berechnung bestimmt werden.

Für übliche Konstruktionen darf für den Extremfall, dass


der Binder an den Enden aufliegt und in der Mitte hoch-
Md gehoben wird, eine Abschätzung an einem Zweifeldträ-
ger gemacht werden. Dabei wird die Annahme getrof-
Fu,β,d fen, dass der Binder der Länge ℓ über den Untergurt
1 2 drehen kann. Eventuelle Behinderung, z.B. durch den
überstehenden Kragarm sind zu berücksichtigen.
Bild 2.6-9 Beispiel mehrere Fugen

Anhand von dem im Bild 2.6-9


Nagelplattenkonstruktionen dargestellten
nach Beispiel
DIN 1052:2008 Seite 30
wird im Folgenden einer der möglichen
Eine Informationsschrift der GIN e.V. Lösungswege Stand 18.01.2009
beschrieben.

ge
Erst wird die durchgehende Fuge 1 nachgewiesen. rlän
Erst wird die durchgehende Fuge 1 nachgewiesen. In de
In dieser
dieser FugeFuge
wird wird die Summe
die Summe der der Kräfte
Kräfte der der Füll-
Füllstäbe Bin
stäbe auf die beiden Untergurte übertragen.
auf die beiden Untergurte übertragen.

AlsAlsnächstes
nächstes wirddie
wird dieFuge
Fuge22behandelt.
behandelt.Dabei
Dabei ist
ist zu
zu berücksichtigen
berücksichtigen dass dass einder
ein Teil TeilSpannungen
der Spannungen
in Fuge
in Fuge
1 links von1 Fuge
links 2,
von derFuge
Rest2,rechts
der Rest
von rechts
Fuge 2von
übertra-
genFuge 2 übertragen
wird. Die Integrationwird.dieser
Die Integration dieserist den
Teilspannungen
Teilspannungen
jeweiligen Stabkräftenist den jeweiligen Stabkräften
zu überlagern zu in
und ergibt die
überlagern
Fuge und ergibtSchnittkraft.
2 zu übertragende die in FugeDas2 zuErgebnis
übertragen-
sollte
Bild 2.6-11 Anheben des Binders am First
de Schnittkraft.
links Das sein.
und rechts gleich Ergebnis sollte links und Bild 2.6-11 Anheben des Binders am First
rechts gleich sein.
Bei sehr großen Binderlängen ist ein Transport mit
Auch die Kräfte in den Fugen 3 und 4 sind durch die Bei
Schnittkräfte und in
dieden
Spannungsverteilung nur sehr
einemgroßen Binderlängen
Anschlagpunkt ausist praktischen
ein TransportGrün-
mit nur
Auch die Kräfte Fugen 3 und 4 sindin Fuge 1
durch einem Anschlagpunkt aus praktischen Gründen nicht
festgelegt. den nicht möglich. Wenn sichergestellt wird, dass
die Schnittkräfte und die Spannungsverteilung in möglich. Wenn sichergestellt wird, definierten
dass der Binder
der Binder immer an mehreren An-
Fuge 1 festgelegt. immer an mehreren
Sind die Kräfte im Schwerpunkt einer Schnittfuge be- schlagpunkten (mit definierten Anschlagpunkten
steifer Traverse) angehoben (mit
steifer Traverse) angehoben wird, so dürfen die Schnitt-
stimmt (für Kräfte
eine einzelne Nagelplatte), soSchnittfuge
können die wird, so dürfen die Schnittkräfte für den Montage-
Sind die im Schwerpunkt einer kräfte für den Montagenachweis auch an einem Mehr-
Nachweise nachweis auch an einem Mehrfeldträger mit Aufla-
bestimmtnach(für Kapitel 2.6.3 geführt
eine einzelne werden. so kön-
Nagelplatte), feldträger mit Auflagern an den Anschlagpunkten und
gern an den Anschlagpunkten und den Traufpunk-
nen die Nachweise nach Kap. 2.6.3 geführt wer- den Traufpunkten ermittelt werden.
ten ermittelt werden.
Angaben dazu sind auch in der Montageempfehlung
den.
2.6.3.4. Kontaktdruck Angaben
der GIN zudazu sind auch in der Montageempfeh-
finden.
lung der GIN zu finden.
Bei Kontaktdruck kann der Druckspannungsanteil auf
2.6.3.4 Kontaktdruck
die Hälfte reduziert werden. Um das Gleichgewicht zu
wahren, sollten auch die für den Nachweis der Nagelbe- 2.6.4.1. Schnittkräfte am für die Abschätzung
2.6.4.1 Schnittkräfte am für die Abschätzung ver-
Bei Kontaktdruck
lastung kann
erforderlichen der Druckspannungsanteil
Schnittkräfte mit den reduzierten verwendeten Zweifeldträger:
wendeten Zweifeldträger:
Spannungen ermittelt werden. Es istUm
auf die Hälfte reduziert werden. das Gleichge-
außerdem nachzu-
wicht zu wahren, sollten auch die für
weisen, dass der volle Druckspannungsanteil den Nach-
über Kon-
weis der Nagelbelastung erforderlichen Schnitt- qd ⋅  2 5⋅q ⋅
taktdruck übertragen werden kann. Md =
(2.6-10) 32
[N / m ]; Vd = d [N ] (2.6-10)
kräfte mit den reduzierten Spannungen ermittelt 16
werden. Es ist außerdem nachzuweisen, dass der
volle Druckspannungsanteil über Kontaktdruck mit qd in N/m und der Binderlänge ℓ in m
übertragen werden kann. mit qd in N/m und der Binderlänge ℓ in m
Mit der Binderdicke b, der mittleren Gurthöhe h,
Mit der Binderdicke b, der mittleren Gurthöhe h, einem
einem Eigengewicht von Holz von 5kN/m³ und
Eigengewicht von Holz von 5kN/m³ und einem Teilsi-
einem Teilsicherheitsbeiwert von 1,35 für Eigen-
cherheitsbeiwert von 1,35 für Eigengewichte ergibt sich
gewichte ergibt sich der Bemessungswert der Ein-
der Bemessungswert der Einwirkung:
Spannungsanteil
0,5sd,c 0,5sd,c wirkung:
Nagelplatten

qd = 1,35 ⋅ b ⋅ h ⋅ 5,0 ⋅ 10 −3 [N / m]
(2.6-11) (2.6-11)

Bild 2.6-10 Kontaktdruck in Fugen mit


mit bb und
und hh in
in mm
mm
Bild 2.6-10 Kontaktdruck in Fugen

2.6.4.2 Biegespannung im Holz infolge Md:


2.6.4 Montagenachweise 31
Bei Transport und Montage werden Binder durch M ⋅ 103 ⋅ 6 2
σ m,d = d 2 = 1,2656 [N / mm ²] (2.6-12)
Eigengewicht und Trägheitskräfte auch aus der b ⋅h b
Binderebene beansprucht /50/ und /56/. Die dar-
d tel beschriebenen Verfahren nachzuweisen. Die
Ermittlung der Bemessungswerte der Widerstände Fmin,d = 500
mit b und h in mm erfolgt mit dem Teilsicherheitsbeiwert γM = 1,25

Für den Nachweis der Nageltragfähigkeit ist zu- mit der Bin
2.6.4.2 Biegespannung
2.6.4.2. Biegespannung im
im Holz infolge Mdd: Für den Nachweis
sätzlich der Nageltragfähigkeit
zur Beanspruchung der Nägel aufist Absche-
zusätzlich
zur
renBeanspruchung der Nägel auf
eine Beanspruchung auf Abscheren eine Bean-
Herausziehen zu Der Bemes
ch Md ⋅ 10 ⋅ 6 3
 2 spruchung auf Herausziehen
berücksichtigen. Am für diezuAbschätzung
berücksichtigen. Am für
verwen- mit den W
σ m,d = = 1,2656 [N / mm ²] (2.6-12)
(2.6-12) die Abschätzung verwendeten System beträgt die Quer- kurz und d
er 2
b ⋅h b deten System beträgt die Querkraft, die Heraus-
ar- kraft, die Herausziehen verursacht: telt werden
ziehen verursacht:
nd mit bb in
in mm
mm und
und der
der Binderlänge
Binderlänge ℓl in
inm
m
mit
en Vd = 2,11⋅ b ⋅ h ⋅  ⋅ 10 −3 [N ] (2.6-17)
(2.6-17)
Fmin,d
Mit dem
Mit dem Bemessungswert
BemessungswertderderBiegefestigkeit
Biegefestigkeit
beibei
sehr Aef ⋅ fa,90,90,
Nagelplattenkonstruktionen
sehr kurzer
kurzer Beanspruchung: nach DIN 1052:2008
Beanspruchung: diese Seite 31
all, diese wird zur Berücksichtigung
wird zur Berücksichtigung von
von Trägheitskräften
Trägheitskräf-
Eine Informationsschrift der GIN e.V. etwas erhöhterhöht
und auf eine Stand 18.01.2009
er Nagelplattenkonstruktionen nach DIN 1052:2008 ten etwas und aufNagelplatte bezogen,bezo-
eine Nagelplatte somit
Seite 31
fm.k ⋅ 1,1 σ ergibt sich:
an Nagelplattenkonstruktionen
Eine
fergibt Informationsschrift und m,d ≤ der 1,0 nach
GIN e.V.DIN 1052:2008
(2.6-13) gen, somit ergibt sich: Stand 18.01.2009 Seite 31
m,d = sich: (2.6-13) Vd = 1,25 ⋅ b ⋅ h ⋅  ⋅ 10 −3 [N ] (2.6-18)
rd Nagelplattenkonstruktionen
1,3 2
Nagelplattenkonstruktionen
Eine Informationsschrift fm,d dernach GIN DIN
nach DIN 1052:2008
e.V. 1052:2008 Stand 18.01.2009Seite
Seite 31
31
Eine Informationsschrift
ge Eine Informationsschrift
b ≥ 1,4957
ergibt sich: [mm ] . der der GIN
GIN e.V.
e.V. (2.6-14) Vdd = 1,25 ⋅ b ⋅ h ⋅  ⋅ 10 [N ] −
−33 Stand
Stand 18.01.2009
18.01.2009 (2.6-18)
(2.6-18)
e- ergibtsich:
ergibt sich: m f 2 mit der Binderlänge ℓ in m und b, h in mm
 2.k Vd = 1,25 ⋅ b ⋅ h ⋅  ⋅ 10−3−3 [N ] (2.6-18)
b ≥ 1,4957
ergibt
ergibt sich:  2 [mm ] .
sich: (2.6-14) VVd ==1,25 ⋅⋅bb⋅⋅hh⋅⋅⋅⋅10
m
fmm22..kk [mm ] . mit
d der 1,25Binderlänge 10 −ℓ3[[in
NN]]m und b, h in mm (2.6-18) (2.6-18)
b ≥ 1,4957
In der Praxis  bewährt hat sich eine Erhöhung (2.6-14)
auf: Dieder
mit Beanspruchung
Binderlänge ℓ in der m Nägel
und b, auf h in Abscheren
mm be-
1,4957 fm.k[[mm
bb ≥≥1,4957 mm]] .. (2.6-14)
(2.6-14)
(2.6-14) mit
trägt: der Binderlänge ℓ in m und b, h in mm
In der Praxis
ffm.k
m.kbewährt hat sich eine Erhöhung auf:
mitDieder
mit der Binderlänge ℓℓ in
Binderlänge
Beanspruchung
F der
in m und
und b,
mNägel hh in
b,auf mm
inAbscheren
mm be-
2 trägt:
Die d
Beanspruchung
τ F ,dBeanspruchung
= [N / mm ²]derder Nägel auf Abscheren (2.6-19) be-
b ≥der
In 1,8Praxis [mm ]
bewährt hat sich eine Erhöhung (2.6-15)
auf: Die Aef Nägel auf Abscheren beträgt:
In
In der
Inder fm22.k bewährt
Praxis
derPraxis
Praxis bewährt
bewährt hat
hat
hat sich
sich
sich eine
eine
eine Erhöhung
Erhöhung
Erhöhung auf:
auf:auf: Die
Die
trägt: Beanspruchung
Beanspruchung
Fdd der
der Nägel
Nägel auf auf Abscheren
Abscheren be- be-
 τ FF ,,dd =
trägt: [N / mm ²] (2.6-19)
b ≥ 1,8 2 [mm] (2.6-15) trägt: Fd
A
fm2 .k τ F ,d F=dFFin
mit ef
ef N[Nund / mm der²] effektiven Anschlussfläche (2.6-19) Aef
b 1,8 [ mm ]
mit derBinderlänge ℓ in m und fm,k in N/mm²
≥ m 2. k (2.6-15) (2.6-19)
ττin == Addef[[N N // mm mm²]²] (2.6-19)
(2.6-19)
1,8 fm.k[[mm
bb ≥≥1,8 mm]] (2.6-15)
(2.6-15)
(2.6-15) FF,d,dmm²
f .k
mit derfmmBinderlänge
.k ℓ in m und fm,k in N/mm² mit FddAAin efef N und der effektiven Anschlussfläche Aef ef
m,k
mit der Nachweis
Binderlänge ℓ First-
in m und in
mit mm² F
DieFdBeanspruchung in N N
in und derder effektiven
der fugennahen Anschlussfläche Nägel
Aef in auf Aef
2.6.4.3 von undfm,k in N/mm²
Stoßplatten mit
mit
mit FFdd in
d
in N
und
N und der
effektiven
der effektiven
undberechnet effektiven
Anschlussfläche
Anschlussfläche
Anschlussfläche AAefef
mm²
mit
mit der Binderlängeℓℓℓinin
Binderlänge
derBinderlänge inmm und
mund
undfm,k inin
ffm,k N/mm²
N/mm²
m,k in N/mm²
in mm²
Herausziehen sich zu:
in
inDie
Die
mm²
mm² Beanspruchung
Beanspruchung derder fugennahen
fugennahen NägelNägel auf Heraus- auf
2.6.4.3 Nachweis von First- und Stoßplatten
2.6.4.3 Nachweis von First- und Stoßplatten Herausziehen
Die Beanspruchung
ziehen berechnet
V berechnet
sich zu:der sich zu:
fugennahen Nägel auf
2.6.4.3.
2.6.4.3 Nachweis von
2.6.4.3 Nachweis
Nachweis von First-
First- und
von First- undStoßplatten
und Stoßplatten
Stoßplatten Die
Diesax,dBeanspruchung
Herausziehen = d [N / berechnet
Beanspruchung mm ] der fugennahen
der sichfugennahen
zu: Nägel
Nägel auf
(2.6-20)auf
Herausziehen
Herausziehen Vs,1 berechnet
berechnet sich sich zu: zu:
Md Vd Md sax = d
d [N / mm ] (2.6-20)
ax ,,d d V
 ssd,1,1 [N / mm ]
+Fd +Fd s
mit ax ,dV Vin N und den von der Platte überdeckten
= (2.6-20)
(2.6-20)
ssax,d ==d Vdds,1[[N N // mm
mm ]] (2.6-20)
(2.6-20)
Bereich
ax ,d  ,1der Fuge abzüglich Randabstand s,1 in
mit Vdd sin
mm
s ,1 N und den von der Platte überdeckten

Bild 2.6-12 Kräfte an den Platten von First und Bereich


mit
mit VV d d inder
in N N und Fuge
unddenden abzüglich
von derRandabstand
der Platte
von überdeckten
Platte überdecktenBereich
s,1 in
s,1
mit
der
mit
mm
Bereich V
Fuge
V dd in in derN
abzüglich
N und
und
Fuge den
den von
Randabstand
von
abzüglich der
der Platte
ℓPlatte
in mm
Randabstand überdeckten
überdeckten  in
Stoß Die charakteristische Festigkeiten der Nägels,1auf s,1

Bild 2.6-12 Kräfte an den Platten von First und Bereich


Bereich
mm der
der Fuge
Fuge abzüglich
abzüglich Randabstand
Randabstand s,1 in
in
-F -Fdvon First und Abscheren
Die fa,α,β,k und die charakteristische aufFestig-
s,1
Bild dem2.6-12 Stoßd
Kräfte an den Platten mm
mmDiecharakteristische
charakteristische Festigkeiten
Festigkeiten der Nägelder Nägel Absche-
auf
Aus
Bild
Bild 2.6-12
2.6-12
Moment
Kräfte
Kräfte
Stoß
erhält
an
an den
den V
man die Zugkraft
Platten
dPlatten von
von First
der oben
First nachund
und
keit
ren
Die
Abscheren f der Nägel
und
charakteristische
a,a,b,k f dieaufcharakteristische
Herausziehen
und Festigkeiten
die
ax,k sind der
fFestigkeit
charakteristische der der
Nägel
jewei-
Nägel
Festig- auf
liegenden Nagelplatten. Die Nachweise Dieligen
auf bauaufsichtlichen
Herausziehen
charakteristische
a,α,β,k
a,α,β,k
fax,k sind Zulassung
der jeweiligen
Festigkeiten zu entnehmen.
der bauaufsicht-
Nägel auf
Aus dem Stoß
Stoß
Moment erhält man die Zugkraft der oben Die
keit charakteristische
der Nägel auf Festigkeiten
Herausziehen
undentnehmen. f
die charakteristische der
sind Nägel
der auf
jewei-
Bild 2.6-12 Kräfte an
DIN1052:2008 den Platten
werden von First
ohnehin mitund denStoß Kräften Abscheren
Die Ermittlung
lichen Zulassung
fa,α,β,kderzu Bemessungswerte ax,k
ax,k der Festig-
Die Ermittlung Wider- der
liegenden Nagelplatten. Diedie Nachweise nach Abscheren
ligen ffa,α,β,k
bauaufsichtlichen und die charakteristische
Zulassung zu Festig-
entnehmen.
Aus
einerdem Moment
Nagelplatte erhält man
geführt, deshalb Zugkraft
beträgt: der oben Abscheren
keit
stände
Bemessungswerte der Nägel
erfolgt mitund
auf
a,α,β,k kmod
der
diefür
Herausziehen charakteristische
Widerstände KLEDfax,k = sind
sehr
erfolgt der Festig-
kurz
mit jewei-
k und für
Aus dem
DIN1052:2008
Aus dem
liegenden Moment
Moment erhält
werden
erhält
Nagelplatten. man
ohnehin
man die
die
Die Zugkraft
mit
Zugkraft
Nachweise dender
der oben
Kräften
oben
nach keit
Die
keit
ligen der
der Nägel
Ermittlung
Nägel aufder
auf Herausziehen
Bemessungswerte
Herausziehen ffax,k sind der
der jewei-
der
sindentnehmen. Wider-
jewei-
mod
Aus dem Moment erhält man die Zugkraft der oben lie- dem
KLED =bauaufsichtlichen
Teilsicherheitsbeiwert
sehr kurz und dem Zulassung = ax,k zu
1,3
Teilsicherheitsbeiwert
γ g = 1,3
liegenden
einer
liegenden Nagelplatte
DIN1052:2008
genden Nagelplatten.
Nagelplatten.
Nagelplatten.
3 geführt,
werdenDie Die
Die Nachweise
deshalb
ohnehin
Nachweise beträgt:
Nachweise
mit
nach den nach
nach
Kräften
DIN1052:2008 ligen
stände
ligen
Die Ermittlung bauaufsichtlichen
erfolgt mit
bauaufsichtlichen derkmod Zulassung
für KLED =zu
Zulassung
Bemessungswerte
M entnehmen.
zusehr kurz
entnehmen.
der
M
Wider-und
M
DIN1052:2008 ⋅ 10 mod
DIN1052:2008
einer
werden d
Fd = Nagelplatte
ohnehin ≈werden
werden
0,2
mit geführt,
⋅den ohnehin
h ⋅  2Kräften
ohnehin
[Ndeshalb
] mit
mit
einer den Kräften
den (2.6-16)
beträgt: Kräften
Nagelplatte ge- Die
Die
stände
dem
Für
Fürdie
Ermittlung
Ermittlungerfolgt
Teilsicherheitsbeiwert
diegleichzeitige
gleichzeitige
der
der
mit kBemessungswerte
Bemessungswerte
für
Beanspruchung
mod γKLED
Beanspruchung
M
M = 1,3 = sehr der
der
auf Abscheren
Wider-
Wider-
kurz
auf Absche- und und
einer
einer deshalb
führt, b
Nagelplatte
Nagelplatte
Mdd ⋅ 10 beträgt:
3
3 geführt, deshalb
geführt,2 deshalb beträgt: beträgt: stände
stände
dem erfolgt
erfolgt
Teilsicherheitsbeiwert mit
mit kkmod für
für KLED
KLED = 1,3== sehr
sehr kurz
kurz und
und
Herausziehen
ren und Herausziehen der Nägel der Nägel
mod ist folgende
γ M Bedingung
ist folgende Be- einzu-
Fdd = ≈ 0,2 ⋅ h ⋅  2 [N ] (2.6-16) demFür Teilsicherheitsbeiwert
die gleichzeitige γγMM == 1,3
Md b⋅ 103 3
3 ≈ 0,2 ⋅ ℓ
2
dem
halten:
dingung einzuhalten: Beanspruchung
Teilsicherheitsbeiwert 1,3 auf Absche-
mit
Fd =der
M Binderlänge
⋅ 10 h ⋅in
 m[ N und
] der Höhe h in mm
(2.6-16) ren
Für und HerausziehenBeanspruchung
die gleichzeitige der Nägel ist folgende auf Absche- Be-
FFd == Mdd ⋅b10 ≈≈ 0,2 0,2⋅⋅hh⋅⋅ 2[[N
2
N]] (2.6-16)
(2.6-16)
(2.6-16) Für die gleichzeitige Beanspruchung auf Absche-
d bb dingung
Für
ren die
und einzuhalten:
gleichzeitige
Herausziehen Beanspruchung
der Nägel ist auf
folgendeAbsche- Be-
mit
Die derKraftBinderlänge
ist in der Richtungℓ in m und der Höhe
einer möglichen h in mm Dre- ren τ Fund sax ,d
ren
dingung und+Herausziehen
,d
Herausziehen
einzuhalten: ≤ 1,0 der
der Nägel
Nägel ist ist folgende
folgende Be-
Be-
(2.6-21)
(2.6-21)
mit Binderlänge ℓDies
deranzunehmen. in mist und der Höhe h in recht- mm faτ,α ,β ,d einzuhalten:
hung
mit
Die
mit
mit der
der
der Binderlänge
Kraft ist Fuge
Binderlänge
Binderlänge ℓℓRichtung
inin
in derℓzwischen inmm mund und
normalerweise
der
einer
undder der Höhe
Höhe hh in
möglichen
Höhe h in in
mm mm
mm Dre-
dingung
dingung
F ,,d
F sfax
einzuhalten:
,d
ax ,,d
ax
winklig zur den Gurten. Als An- d
+ d
≤ 1,0 (2.6-21)
hung anzunehmen.
Die Kraft istder
griffspunkt in Kraft Dies
der Richtung ist
darf der einer normalerweise
möglichen
Schwerpunkt recht-
der Dre-
ef- faaτ,,ααF,,,ββd,,dd sfax ax ,d
Die Kraft ist ττFF,d,d +ssaxax,d,d ≤ 1,0 ax ,
, d
d (2.6-21)
Die
Die
hung Kraft
winklig
Kraft
fektiven ist
zuristinin
anzunehmen. der
inder
Fuge
Anschlussfläche
Richtung
derRichtung
zwischen
Richtung
Diesangenommen
ist einer
einer
den
einer möglichen
möglichen
Gurten.
möglichen
normalerweise Als
werden.
Dre-
DrehungAn-
Dre-
recht- fa,α ,β ,d ++ fax,d ≤≤1,0 1,0 (2.6-21)
(2.6-21)
hung anzunehmen. Dies 2.6.4.4.
2.6.4.4
ffa,α ,β ,d ffax,d Mindestanschlusskraft
Mindestanschlusskraft
anzunehmen.
griffspunkt
hung
winklig zur der
anzunehmen. Dies
Fuge ist
Kraft darf ist
Dies
zwischen dernormalerweise
normalerweise
ist rechtwinklig
Schwerpunkt
normalerweise
den Gurten. Alsrecht-
der
recht-zur
ef-
An- a,α , β ,d ax ,d
winklig
Fuge
fektiven
winklig
griffspunkt zur
zwischen Fuge den
Anschlussfläche
zur Fuge
der zwischen
Gurten.
Kraftzwischen
darf Als den
angenommen
der den Gurten.
Angriffspunkt
Gurten.
Schwerpunkt Als
der
werden.
Als der An-
Kraft
An-
ef- Alle Anschlussflächen einer Nagelplatte sind für
Damit ist die Plattentragfähigkeit der Fuge zwi- 2.6.4.4
Alle Mindestanschlusskraft
Anschlussflächen
eine Mindestkraft in beliebiger einer Nagelplatte Richtung sind mitfürdem eine
griffspunkt
darf der
der Schwerpunkt
griffspunkt der Kraft
Kraftgemäßdarf
der
darf der
effektiven
der Schwerpunkt
Anschlussfläche der ef-
an-
fektiven
schen den
genommen
Anschlussfläche
Gurten
werden. demSchwerpunkt
angenommenim vorherigenwerden.derKapi-
ef- Alle
2.6.4.4
Mindestkraft Anschlussflächen
Mindestanschlusskraft
Bemessungswert Fmin,d nachzuweisen: in beliebiger einer
RichtungNagelplatte
mit dem sindBemes- für
fektiven
Damit
fektiven Anschlussfläche
ist die Plattentragfähigkeit
Anschlussfläche angenommen
angenommen werden.
derwerden.
Fuge zwi- 2.6.4.4 Mindestanschlusskraft
tel beschriebenen Verfahren nachzuweisen. Die eine
2.6.4.4
sungswert Mindestkraft
Alle Anschlussflächen Mindestanschlusskraft in beliebiger
Fmin,d nachzuweisen: Richtung mit
einer Nagelplatte sinddem für
schen
Damit
Ermittlung den
ist Gurten
die gemäß
Plattentragfähigkeit
derPlattentragfähigkeit
Bemessungswerteder dem im vorherigen
der
derFuge Fuge Kapi-
Widerstände zwi- Alle
Bemessungswert
Alle
eine Anschlussflächen
Anschlussflächen
Mindestkraft F in einer Nagelplatte
nachzuweisen:
einer
beliebiger Nagelplatte
Richtung sind
sind
mit für
demfür
Damit
Damit ist
ist die
die Plattentragfähigkeit der zwischen Fmin,d = 500 + 50 ⋅  [N ] min,d (2.6-22)
tel
Damit
schen beschriebenen
ist
den die
Gurten Verfahren
Plattentragfähigkeit
gemäß derγ Fuge
dem nachzuweisen.
im vorherigen Fuge Kapi- zwi-
Die
zwi- eine
eine Mindestkraft
Mindestkraft in
min,d
beliebiger
Finmin,d
beliebiger Richtung
Richtung mit mit dem dem
erfolgt
den Gurtenmit gemäß
dem Teilsicherheitsbeiwert
dem im vorherigen M = 1,25
Kapitel beschrie- Bemessungswert nachzuweisen:
schen
tel den
Ermittlung
schen den
beschriebenenGurten
der
Gurten gemäß
Bemessungswerte
gemäß
Verfahren dem
dem im
im vorherigen
der Widerstände
vorherigen
nachzuweisen. Kapi-
Kapi-
Die Bemessungswert FF nachzuweisen:
benen Verfahren nachzuweisen. Die Ermittlung der Be- Bemessungswert
Fmin, = 500 + 50 ⋅  [
min,dN
min,d nachzuweisen:
] (2.6-22)
(2.6-22)
tel
tel beschriebenen Verfahren nachzuweisen. Die d
Binderlänge ℓ[N
Fürbeschriebenen Verfahren nachzuweisen. Die mit
Fmin,der in] m
min,d
erfolgt
Ermittlung
den
messungswertemitNachweis
dem
der der Teilsicherheitsbeiwert
Bemessungswerte
der Nageltragfähigkeit
Widerstände der γmit
erfolgt M =dem1,25
WiderständeistTeilsi-
zu- d = 500 + 50 ⋅  (2.6-22)
M
Ermittlung
Ermittlung der Bemessungswerte der
der Widerstände
erfolgt
sätzlichmit
cherheitsbeiwertzurder
dem Bemessungswerte
gTeilsicherheitsbeiwert
Beanspruchung
= 1,25 der Nägel γWiderstände
auf
M = 1,25
Absche- F
mit
Fmit
min,ddder
min, der == 500
Binderlänge
500 ++50
Binderlänge 50⋅⋅ ℓ[[N ℓin]] m
N in m
(2.6-22)
(2.6-22)
erfolgt
Für
erfolgt mit
denmit dem
Nachweis
dem Teilsicherheitsbeiwert
M
der Nageltragfähigkeit
Teilsicherheitsbeiwert γγMM == 1,25
1,25 ist zu- Der Bemessungswert des Widerstands sollte dabei
ren eine Beanspruchung auf Herausziehen zu
sätzlich
Für den zur Beanspruchung
Nachweis der
berücksichtigen. Am für die Abschätzung verwen- der Nägel
Nageltragfähigkeit auf Absche-
ist zu- mit
mitder der
den Winkeln α =ℓ in
Binderlänge 90,m β = 90, k
mod für KLED =
Für
ren
Für den
sätzlicheine
den Nachweis
Beanspruchung
Nachweis
zur Beanspruchung der
der die Nageltragfähigkeit
auf Herausziehen
Nageltragfähigkeit
der Nägel ist
ist zu-
auf Absche- zu
zu-
mitDerder
mit Binderlänge ℓℓ in
Binderlänge
Bemessungswert m
indes
m Widerstands sollte dabei
deten System beträgt Querkraft, die Heraus- kurz und dem Teilsicherheitsbeiwert γM = 1,3 ermit-
32 mod für KLED
sätzlich
sätzlich
ren einezur
berücksichtigen.
zur
ziehen verursacht:
Beanspruchung
Am
Beanspruchung
Beanspruchung für die der Nägel
Abschätzung
der
auf Nägel auf
auf
Herausziehen Absche-
verwen-
Absche- zu Der
mit
Derwerden.
telt den Winkeln
Bemessungswert Folgende α = 90, des
Bedingung = 90, muss
βWiderstands kmod sollte
erfüllt sein:=
dabei
ren
deten
ren eine
eineSystem
berücksichtigen. Beanspruchung
beträgt
BeanspruchungAm fürdie dieauf Herausziehen
Querkraft,
auf die Heraus-
Herausziehen
Abschätzung verwen- zu
zu mit Bemessungswert
Der
kurz Bemessungswert
den undWinkeln α = des
dem Teilsicherheitsbeiwert90, Widerstands
des Widerstands
β = 90, kmod γM
M
sollte
sollte
für
= 1,3 dabei
KLEDdabei
ermit- =
berücksichtigen. Am mittelt den
mit den
werden. Winkeln
Winkeln Folgende αα == 90,90, ββ == 90,
Bedingung 90, kmuss
kmod für
für KLED
KLED
erfüllt sein: ==
berücksichtigen.
ziehen System
deten verursacht: Am für fürdie die Abschätzung
die Querkraft,
Abschätzung die verwen-
verwen- kurz und dem Teilsicherheitsbeiwert γ = 1,3 ermit-
⋅ beträgt Heraus- mod
Vd = 2,11  ⋅ 10 −3 [N
⋅ b ⋅ h beträgt ] Querkraft, (2.6-17) kurz Fundmin,d dem Teilsicherheitsbeiwert γ = 1,3 ermit-
M
deten
deten System
ziehenSystemverursacht: beträgt die Querkraft, die Heraus-
die die Heraus- kurz
telt werden. und demFolgende≤ Teilsicherheitsbeiwert
1,0 Bedingung muss γMM =erfüllt
1,3 ermit-
(2.6-23)
sein:
ziehen verursacht: −3 telt
teltAefwerden. ⋅ fa,90,90,d Folgende
werden. Folgende Bedingung Bedingung muss muss erfüllterfüllt sein:
sein:
Fmin,d = 500 + 50 ⋅  [N ] (2.6-22) fa,0,18,d = = = 1,845N / mm ² iBM
= 1,25 γM 1,3
geg
0,943
τ F ,d 2.5-25
Formel zu
eit ist zu- mit der Binderlänge ℓ in m = = 0,51 ≤ 1,0 → ok
fa,0,18,d 1,845 gel
f Absche- Die
iehen zu