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Gymnasium  Klasse 6  Biologie Datum: _____________ 0827


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Im Laufe der Stammesgeschichte ändern sich Erbanlagen


zufällig; Lebewesen mit günstigen neuen Erbanlagen
(im Rahmen der verbessern dadurch ihre Fähigkeit, in einer bestimmten
Evolution) natürlichen Umgebung zu überleben und sich fortzupflanzen

Lebewesen, die in allen ihren wesentlichen Merkmalen untereinander und


mit ihren Nachkommen übereinstimmen und die miteinander fruchtbare
Nachkommen haben können, gehören zu einer Art.

Übertragung von Pollen einer Blüte auf die Klebrige Narbe


einer anderen Blüte der gleichen Art.

Insektenbestäubung: Tiere erhalten eiweißhaltigen Pollen oder


zuckerhaltigen Nektar
Tiere werden durch auffällige oder duftende
Blüten/Blütenstände angelockt

Windbestäubung: Blüten unscheinbar, oft ohne Kron- und


Kelchblätter
Narben stehen frei im Wind
männliche Blütenstände hängen frei im Wind
Pollen wird in riesigen Mengen gebildet
Pollen oft mit Luftsäcken

Kunstwort aus Biologie und Technik: Der Mensch versucht, die


Vorbilder aus der Natur für seine Technik nutzbar zu machen.

Fruchtblatt: mehrere Fruchtblätter sind verwachsen zum Stempel (=


Narbe + Griffel + Fruchtknoten)
Staubblatt (= Staubbeutel mit Pollen + Staubfaden)
Blütenblatt (= Kronblatt)
Kelchblatt

= Samenpflanzen
Nacktsamer
Bedecktsamer
Nacktsamer: Blätter meist nadelförmig (Ausnahme: Ginkgo)
meist immergrün (Ausnahme: Lärche)
unscheinbare Blüten
Samenanlagen sind nicht von einem Fruchtblatt
umgeben; liegen frei (=nackt) auf einer (meist
verholzten) Fruchtschuppe
Frucht- und Deckschuppen stehen meist in dichten
Kreisen um eine Achse und bilden so einen
weiblichen Blütenstand (Zapfen)

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Bedecktsamer: auffällige Blüten
Samen sind geschützt in einem Fruchtknoten
entwickelten sich im Laufe der Erdgeschichte
aus Nacktsamern

Geschützte Unterbringung der Eier in der Nähe


geeigneter Nahrung

Pflege von Eiern und Jungtieren:


Nahrungssuche und Füttern der Jungtiere
Körperpflege
Ablenken eines Feindes und Verteidigung, Führen der
Jungtiere

die Entwicklung der Lebewesen im Laufe der Erdgeschichte.


(biologisch)

geschlechtlich: Vereinigung von zwei


Geschlechtszellen (Eizelle und
Spermium) zu einer Zygote (=
befruchtete Eizelle), die sich
durch Teilungen und
Zellspezialisierungen zum
neuen Lebewesen entwickelt.
Das Ergebnis sind erblich
verschiedene Nachkommen.
ungeschlechtlich: Fortpflanzung ohne die
Ausbildung von
Geschlechtszellen, die
Nachkommen sind erbgleich
(z.B. Kartoffelknolle).

Die Frucht entsteht nach der Befruchtung aus dem Fruchtknoten und
enthält die Samen bis zur Reife.

Nach Wasseraufnahme (Quellung) entwickelt sich der Embryo


zum Keimling, vorausgesetzt Temperatur und Lichtversorgung
sind ausreichend.

Erscheinungsform eines Tieres in der Jugend mit besonderen


Organen, welche dem geschlechtsreifen Tier fehlen.

Verwandlung der Larve zum erwachsenen Tier, wobei


eine Gestaltänderung durch Rückbildung,
Umwandlung und Neubildung von Organen erfolgt.
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Nahrungskette: Ein Reihe von aufeinander folgenden
Nahrungsbeziehungen zwischen
verschiedenen Lebewesen:
Pflanzen  Pflanzenfresser 
Fleischfresser

Nahrungsnetz: Verknüpfung mehrerer Nahrungsketten

Gibt es bei verschiedenen Tieren


oder Pflanzen entscheidende
Gemeinsamkeiten (z.B.
hinsichtlich Körperbau oder
Fortpflanzungsorganen), so kann
man von einer natürlichen
Verwandtschaft, d.h. von
gemeinsamen Vorfahren dieser
Lebewesen ausgehen und sie zu
Gruppen zusammenfassen.

Hahnenfußgewächse: viele Fruchtblätter


viele Staubblätter
oft giftig
viele unter Naturschutz stehende Pflanzen
z.B. Akelei, Küchenschelle, Adonisröschen,
Eisenhut

Kreuzblütler: 4-zählige Blüten


4 kurze + 2 lange Staubblätter
Frucht eine Schote
z.B. Wiesenschaumkraut, Radieschen,
Rettich, Raps, Senf, Meerrettich, Nachtviole

Rosengewächse: 5 Blütenblätter
viele Staubblätter
Blätter oft mit unterschiedlich großen
Fiederblättchen
z.B. Kirsche, Apfel, Pflaume, Schlehe,
Rosen

Schmetterlingsblütler: Blütenblätter umgebildet zu Fahne, Flügeln,


Schiffchen
Blätter gefiedert
Frucht eine Hülse
z.B. Erbse, Bohne, Wicke, Besenginster

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Lippenbl Kronblätter
ütler: verwachsen. Ober-
und Unterlippe
Stängel vierkantig
Blätter gekreuzt
gegenständig
Fruchtknoten 4-
teilig
z.B. Oregano,
Thymian, Salbei,
Rosmarin,
Pfefferminze,
Bohnenkraut,
Taubnessel

Korbblütler: viele kleine Blüten in einem „Körbchen“ aus


Hochblättern
Kelchblätter oft fehlend oder umgebildet zu
Schuppen oder Haaren (. Pusteblume!)
z.B. Sonnenblume, Gänseblümchen,
Margerite, Kamille, Wegwarte
(Zichorienkaffee)

Süßgräser: Hüll-, Deck-, Vorspelze


z.B. Weizen, Roggen, Gerste, Hafer,
Wiesengräser (Heuduft durch das Cumarin im
Ruchgras)

Bauteile einer Blütenpflanze


Spross: Blüte  Fortpflanzung
Blätter  Photosynthese
Stamm/Stängel  Transport, Stabilität

Wurzel: Wurzel: Aufnahme von Wasser und Mineralstoffen


aus dem Boden, Verankerung im Boden, z.T.
Speicherung von Nährstoffen.

Unter Photosynthese versteht man die Herstellung


von energiereichem Traubenzucker und Sauerstoff
aus Wasser und Kohlenstoffdioxid mit Hilfe der
Energie des Sonnenlichtes und Blattgrün
(Chlorophyll).

Ein mit Vorratsstoffen umgebener Embryo im Ruhezustand. Er


enthält Spross und Wurzel der neuen Pflanze. Aus jedem Samen
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kann durch Keimung eine junge Pflanze hervorgehen.

Samenverbreitung durch:
Tiere (z.B. Lock- oder Haftfrüchte)
Wind (z.B. Schirm- oder Propellerflieger)
Wasser (z.B. Schwimmfrüchte)
Pflanze selbst (z.B. Schleuderfrüchte)

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männliches Fortpflanzungsorgan, bestehend aus Staubfaden
und Staubbeutel mit Pollensäcken, in denen sich der Pollen
(Blütenstaub) befindet.

weibliches Fortpflanzungsorgan, bestehend aus Narbe, Griffel und


Fruchtknoten mit Samenanlage, in der sich die Eizelle befindet.

Einordnung von Lebewesen nach


Verwandschaftsverhältnissen

Verwandtschaft anhand abgestufter


Ähnlichkeit:
Reich (z.B. Tiere)
Stamm (z.B. Wirbeltiere)
Klasse (z.B. Säugetiere)
Ordnung (z.B. Paarhufer)
Familie (z.B. Hirsche)
Gattung (z.B. Echte Hirsche)
Art (z.B. Rothirsch)

Zustand niedriger Aktivität gleichwarmer Tiere ohne


Abfall der Körpertemperatur (z.B. Dachs und Bär).

Herabsetzung der Körpertemperatur gleichwarmer Tiere


(bei Säugetieren) auf einen niedrigeren, ebenfalls konstanten Wert; die
Stoffwechseltätigkeit ist verlangsamt; das Tier erwacht
bei zu starker Abkühlung.

Das Absinken der Körpertemperatur führt zu


Bewegungslosigkeit. Die Tiere erwachen nicht und
können daher bei zu tiefen Temperaturen erfrieren.

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knöchernes Skelett mit gegliederter Wirbelsäule
geschlossener Blutkreislauf
Nervensystem mit Gehirn und Rückenmark

Wirbeltierklassen: Amphibien, Fische, Reptilien, Säugetiere, Vögel

Amphibien: nackt,; dünne, stark durchblutete Haut mit Schleimschicht


äußere Befruchtung
Eiablage und Larvenentwicklung meist im Wasser,
Metamorphose:
Larve (= Kaulquappe) mit Kiemenatmung, erwachsenes
Tier mit Lungen-, Mund- und Hautatmung
wechselwarm

Fische: kein Extremitätenskelett


paarige Brust- und Bauchflossen, unpaarige Rücken-,
Schwanz-, Afterflosse
Haut mit Knochenschuppen und Schleimschicht
Seitenlinienorgan
stromlinienförmig
meist mit Schwimmblase
äußere Befruchtung
Larven mit Dottersack (Nährstoffvorrat)
Kiemenatmung
wechselwarm

Reptilien: Haut mit Hornschuppen und Hornplatten. Häutungen


innere Befruchtung
Eiablage am Land
nährstoffreiche Eier meist mit weicher Pergamentschale
Lungenatmung (einfache Lunge)
wechselwarm

Säugetiere: Haarkleid (Fell) aus Horn


Weibchen besitzen Milchdrüsen zum Säugen der Jungen
lebend gebärend
gleichwarm

Gleichwarme Tiere: weitgehende konstante Körpertemperatur


unabhängig von der Außentemperatur voll aktiv
Einrichtungen zur Regelung der Wärmeabgabe,
Kühlung und Wärmeerzeugung

Wechselwarme Tiere: die Körpertemperatur ändert sich mit der


Außentemperatur
der Stoffwechsel wird herabgesetzt
tages- und jahreszeitliche Schwankungen der
Aktivität

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