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Jetzt zur wichtigsten Info:

Alle Computer liegen dieser Architektur zu Grunde, wovon vorallem wir hier im Unterricht von
Nutzen haben,
Nämlich die von-neumann-architetur. Bevor wir auf die Darstellung eingehen, erzähl ich euch erst n
bissl was. Also: John von Neumann legte 1944 ein Architektur-Konzept für einen
speicherprogrammierten Universalrechner vor. Ihm fiel nämlich auf, dass die Programmierung
von Computern mit Unmengen von Schaltern und Kabeln langsam, mühsam und unflexibel war &
erkannte, dass sich das Programm mit den Daten im Speicher des Computers in digitaler Form
darstellen lässt. Er fand heraus, dass sich die damalige Dezimalarithmetik, die in relation zu heute
sehr schwerfällig war, durch parallele Binärarithmetik ablösen lässt.

Von Neumann erreicht also mit diesem Konzept, dass der Rechner selbstständig logische
Entscheidungen treffen kann. Damit ist der Übergang vom starren Programmablauf zur flexiblen
Programmsteuerung vollzogen. & man darf jetzt eher von einer Datenverarbeitungsanlage reden
als noch von einer Rechenmaschine.

Wie weitsichtig & visionär sein Konzept war, wird daran deutlich, dass, wie eben erwähnt, auch
aktuellen Computern noch diese Architektur zugrunde liegt.

Die sogenannte Von-Neumann-Maschine (also das Teil mit der von-neumann-architetur) weist
folgende wichtige Merkmale auf:

Zuerst zum Aufbau:


1. So ein programmgesteuerter Rechner besteht aus einer
a. zentralen Recheneinheit (CPU = Central Processing Unit) bestehend aus
 einer ALU (Arithmetical Logical Unit) die arithmetische und logische
Funktionen berechnet und
 einer Steuereinheit (die die Anweisungen eines Programms interpretiert &
die Befehlsabfolge steuert, also die Signale für eine gesteuerte Bewegung
umwandelt)
a. Speicher
b. Ein– und Ausgabe-Einheiten (steuern die Ein- und Ausgabe von Daten zum
Anwender (Tastatur, Bildschirm) oder zu anderen Systemen (Schnittstellen)) &
c. den internen Datenwegen & Verbindungssystemen (BUS - Bidirectional Universal
Switch) auf unserer Darstellung sind die Busse hier unten angegeben

Jetzt zur Vorgehensweise:

2. Wie schon gesagt werden die Zahlen im Rechner binär dargestellt.


3. Die Struktur des Rechners ist unabhängig von dem zu bearbeitenden Problem (weswegen er
universell zum Einsatz kommen kann). Die verschiedenen Aufgaben werden durch
entsprechende Programme gelöst.
4. Programme und von diesen benötigte Daten werden in einem gemeinsamen Speicher
abgelegt. Die Speicherplätze sind gleich lang und werden über Adressen im Programmzähler
einzelnd angesprochen.
5. Befehle geben nur die Speicheradresse im Programmzähler an & geben halt nicht die Daten
selbst an.
Nachteile:
1. Im Speicher lassen sich Befehle und Daten anhand des Bitmusters nicht unterscheiden.
2. Im Speicher lassen sich variable und konstante Daten nicht unterscheiden.
3. Bei falscher Adressierung können Speicherinhalte verändert werden, die nicht geändert
werden dürfen, wie z.B. Befehle und Konstanten (Eine Bitänderung bei einem Befehl
erzeugt einen ganz anderen Befehl!)
--> Beim letzten Punkt bin ich mir nicht sicher ob das stimmt, wollts aber nicht außen vor lassen
Quellen: tinohempel.de
lehre.janwieners.de