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Kinematik Grundgroessen

Zeit, Ort, Geschwindigkeit, Beschleunigung


Aufgaben Versuche Ausblicke
Geschwindigkeit Längenmessung- Geschichte
Geräte Zeitmessung
Beschleunigung
Längenmessung Geschichte
Direkte
Längenmessung
Proportionalität Messchieber
Geschwindigkeit-
Beispiele
Einheitenumrechnung Fahrradgeschwindigkeit
messen
Geschwindigkeitsmessung
Zehnerpotenzen Geschwindigkeit
messen Beschleunigung-
Diagramme
Beispiele
Praktikum
Musteraufgaben Geschwindigkeit Anhalteweg

LEIFI-Tests à Schallgeschwindigkeit Der freie Fall


10 Fragen Galilei
Geschwindigkeitsumrechner
Zusatzaufgaben Tachograph

Großer Preis
Geschwindigkeit

Physik-Web 7. Klasse - Rupprecht-Gymnasium - (C) LEIFI -


Letzte Aktualisierung: Siehe Datei "Neues" auf Index-Seite

http://leifi.physik.uni-muenchen.de/web_ph07_g8/materialseiten/07_t_s_v_a.htm [28.08.2007 18:40:25]


Grundwissen

Grundwissen Einheitenumrechnung bei


Geschwindigkeit

Theorie:
Eine physikalische Größe kann als Produkt von Zahlenwert und Einheit
aufgefasst werden:

v = 10 kann auch in der Form v= 10 · 1 oder v = 10 · geschrieben


werden.

Will man nur die Einheit einer Größe angeben, so schreibt man [v] = 1 = .

Die Einheiten sind meist im sogenannten SI-System angegeben. Man sagt


hierzu auch MKSA-System (Meter, Kilogramm, Sekunde, Ampere System).
Daneben sind aber auch noch andere Einheiten üblich, wie z.B. die
Geschwindigkeitsangabe in

Musterbeispiel:
Wie viel sind 10
? Kurz: 10 =?

1. Schritt:
Drücke die gegebene
Größe 10 in der
gesuchten Einheit
aus.

10 = 10 · = 10·

http://leifi.physik.uni-muenchen.de/web_ph07_g8/grundwissen/07einheitumr/einheit1.htm (1 von 3) [28.08.2007 18:40:32]


Grundwissen

Hinweis:
1000 m = 1 km also 1
m= km;
3600 s = 1 h also 1 s =
h;

2. Schritt:
Beseitige eventuelle
Doppelbrüche.

10 · = 10 ·

= 10 · 3,6
;

Ergebnis: 10 = 36

Aufgaben:
a) 100 =? [27,8 ]

http://leifi.physik.uni-muenchen.de/web_ph07_g8/grundwissen/07einheitumr/einheit1.htm (2 von 3) [28.08.2007 18:40:32]


Grundwissen

b) 120 =? [7,20 ]

c) 720 =?

Hinweis:
Die Zahl der gültigen Stellen muss bei der Umwandlung erhalten bleiben (vgl.
Grundwissen: Genauigkeit bei Zahlenangaben)

http://leifi.physik.uni-muenchen.de/web_ph07_g8/grundwissen/07einheitumr/einheit1.htm (3 von 3) [28.08.2007 18:40:32]


Grundwissen

Grundwissen
Wichtige Größen der
Bewegungslehre (Kinematik)

● Auf den folgenden Seiten, die aufeinander aufbauen, erfährst du das


Wichtigste über die Größen, welche man in der Physik zur Beschreibung
von Bewegungen verwendet. Wenn du noch wenig Ahnung hast, ist es
am besten, wenn du die Seiten - mit der Einführung beginnend - der
Reihe nach durcharbeitest.
● Wenn dich nur die Festlegungen der einzelnen Größen interessieren,
kannst du direkt zu diesen Festlegungen gelangen.

Einführung
Mittlere Geschwindigkeit
Momentangeschwindigkeit
Mittlere Beschleunigung

http://leifi.physik.uni-muenchen.de/web_ph07_g8/grundwissen/07beschleunigung/index.htm [28.08.2007 18:40:38]


Grundwissen

Grundwissen
Mittlere Geschwindigkeit -
Momentangeschwindigkeit 1

Wenn du die Grundwissensseite über die gleichförmige Bewegung


durchgearbeitet hast, wirst du sofort erkennen, dass der folgende Graph,
welcher die geradlinige Fahrt eines Autos dokumentiert, keine gleichförmige
Bewegung beschreibt.

Aufgabe:
Charakterisiere die mit dem Graph dargestellte Bewegung in Worten.

Zur Lösung und Fortsetzung Zur Übersicht

http://leifi.physik.uni-muenchen.de/web_ph07_g8/grundwissen/07beschleunigung/beschleunig01.htm [28.08.2007 18:40:43]


Grundwissen

Grundwissen
Mittlere Geschwindigkeit -
Momentangeschwindigkeit 2

● Die Bewegung beginnt bei x = 0.


● Im ersten Abschnitt zwischen t = 0 und t = t1 (0 < t < t1) wird das Auto
immer schneller. Man kann dies daran erkennen, dass die zurückgelegten
Wegstrecken ∆x bei fester Zeitspanne ∆t zunehmen.
● Im zweiten Abschnitt (t1 < t < t2) wird das Auto wieder langsamer (vgl.
Animation unten).
● Im dritten Abschnitt (t2 < t < t3) steht das Auto, da mit fortscheitender
Zeit keine Ortsänderung stattfindet.

http://leifi.physik.uni-muenchen.de/web_ph07_g8/grundwissen/07beschleunigung/beschleunig02.htm (1 von 2) [28.08.2007 18:40:46]


Grundwissen

Es ist offensichtlich, dass bei der betrachteten Bewegung Zeit und Ort nicht
zueinander direkt proportional sind, dass also keine gleichförmige Bewegung
vorliegt.

Um die "Schnelligkeit" einer nicht gleichförmigen Bewegung beschreiben zu


können, haben die Physiker die Begriffe mittlere Geschwindigkeit (auch
Durchschnittsgeschwindigkeit genannt) und Momentangeschwindigkeit v
geschaffen.

Weiter Zurück Zur Übersicht

http://leifi.physik.uni-muenchen.de/web_ph07_g8/grundwissen/07beschleunigung/beschleunig02.htm (2 von 2) [28.08.2007 18:40:46]


Grundwissen

Grundwissen
Mittlere Geschwindigkeit -
Momentangeschwindigkeit 3

Zur Berechnung der mittleren


Geschwindigkeit in einem Zeitraum (z.B.
zwischen t = 0 und t = t3) dividiert man
den zurückgelegten Weg ∆x durch die
benötigte Zeit ∆t.

Mittlere Geschwindigkeit
(Durchschnittsgeschwindigkeit):

Hinweise:

● Wahrscheinlich wirst du dir denken, dass diese


Festlegung genauso ist, wie die Festlegung der
Geschwindigkeit bei der gleichförmigen
Bewegung. Die Definition der mittleren
Geschwindigkeit ist jedoch nicht nur auf die
gleichförmige Bewegung beschränkt, sondern
ist auf alle Bewegungstypen anwendbar.
● xe bzw. te ist die Ortskoordinate bzw. der
Zeitpunkt am Ende des betrachteten Zeitraums,
xa und ta sind die entsprechenden Größen am
Anfang des Zeitraums.

Die folgende Abbildung zeigt die Graphen zweier Bewegungen, deren mittlere
Geschwindigkeiten (bezogen auf den gesamten Bewegungszeitraum) übereinstimmen, die
aber trotzdem sehr verschieden sind:

http://leifi.physik.uni-muenchen.de/web_ph07_g8/grundwissen/07beschleunigung/beschleunig03.htm (1 von 2) [28.08.2007 18:40:57]


Grundwissen

Um Details in der "Schnelligkeit" einer Bewegung beschreiben zu können, hat man in der
Physik den Begriff der Momentangeschwindigkeit eingeführt. Die
Momentangeschwindigkeit beschreibt die "Schnelligkeit" in einem Zeitpunkt, die mittlere
Geschwindigkeit charakterisiert die "Schnelligkeit" in einem (meist größeren) Zeitraum.

Wenn wir die Momentangeschwindigkeit beim links dargestellten Bewegungsablauf mit


einfachen Werkzeugen ermitteln wollen, werden wir unsere Kenntnisse über die mittlere
Geschwindigkeit einsetzen.

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http://leifi.physik.uni-muenchen.de/web_ph07_g8/grundwissen/07beschleunigung/beschleunig03.htm (2 von 2) [28.08.2007 18:40:57]


Grundwissen

Grundwissen Mittlere Beschleunigung

● Zur Beschreibung wie schnell eine Ortsänderung in einer bestimmten Zeit stattfindet, hat man in
der Physik die Größe "Geschwindigkeit" eingeführt.
● Zur Beschreibung wie schnell eine Geschwindigkeitsänderung in einer bestimmten Zeit
stattfindet, führt man die Größe "Beschleunigung" ein.

Je größer die Momentangeschwindigkeitszunahme in einer bestimmten Zeit ist, desto größer soll die
Beschleunigung sein. Die Beschleunigung in den Autoprospekten wird in folgender Form angegeben:

Porsche Carrera:

Von 0 auf 100 km/h ins 3,9 s

Fiat Punto:

Von 0 auf 100 km/h in 14,5 s

In der Physik wird die Beschleunigung etwas kompakter


und in Anlehnung an die Definition der Geschwindigkeit
festgelegt:

Hinweis:
Nimmt die Geschwindigkeit im betrachteten Zeitraum ab, so wird ∆v
Diagramm 1
negativ und damit auch die mittlere Beschleunigung. Man spricht dann
meist von negativer Beschleunigung oder Verzögerung.

Aufgabe:
http://leifi.physik.uni-muenchen.de/web_ph07_g8/grundwissen/07beschleunigung/beschleunig05.htm (1 von 2) [28.08.2007 18:41:17]
Grundwissen

a) Berechne die mittlere Beschleunigung eines Fiat Punto und eines Porsche Carrera im Bereich
zwischen 0 km/h und 100 km/h in der Einheit 1 m/s2.

b) Beschreibe in Worten den Verlauf der Beschleunigung im Diagramm 1.

Zurück Lösung Zur Übersicht

http://leifi.physik.uni-muenchen.de/web_ph07_g8/grundwissen/07beschleunigung/beschleunig05.htm (2 von 2) [28.08.2007 18:41:17]


Grundwissen

Grundwissen
Mittlere Beschleunigung -
Lösung

a) Umrechung der Geschwindigkeit 100 km/h:

Berechnung der mittleren Beschleunigungen:

b) ● Zunächst liegt eine beschleunigte Bewegung vor, die Geschwindigkeit


nimmt zu (a > 0).
● Dann (im Bereich des höchsten Teils der Kurve) bleibt die
Geschwindigkeit für einen kurzen Zeitraum konstant. Es liegt hier
eine gleichförmige Bewegung vor (a = 0).
● Im rechten Kurventeil ist die Bewegung wieder beschleunigt.
Allerdings nimmt die Geschwindigkeit ab (a < 0).

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http://leifi.physik.uni-muenchen.de/web_ph07_g8/grundwissen/07beschleunigung/beschleunig05_l.htm [28.08.2007 18:41:27]


Index - Aufgaben

Ph 07
Zusatzaufgaben Übersicht

L Schienenstöße M LED - Leuchte als Rücklicht


L Landendes Flugzeug M Zeichnen von Diagrammen
M Interpretation von Diagrammen S Jäger und Hund
M Radfahrer S Bewegung auf der Autobahn
M Autotour O Fahrradtour

http://leifi.physik.uni-muenchen.de/web_ph07_g8/zusatzaufgaben/07t_s_v_a/index.htm [28.08.2007 18:45:46]


Zusatzaufgabe

Interpretation von Diagrammen


Von einem Sportwagen, der bei A startet ist das folgende t-v-Diagramm
bekannt.

a) Charakterisiere die Fahrt des Sportwagens zwischen A und E und gehe


dabei insbesondere (qualitativ) auf die Beschleunigungen ein.

b) Welche Höchstgeschwindigkeit (in km/h) erreicht der Sportwagen? [109


km/h]

c) Berechne die mittlere Beschleunigung im Abschnitt zwischen A und C. [1,5


m/s2]

http://leifi.physik.uni-muenchen.de/web_ph07_g8/zusatzaufgaben/07t_s_v_a/diagramm/diagramm.htm (1 von 2) [28.08.2007 18:45:53]


Zusatzaufgabe

d) Welche Strecke legt der Wagen zwischen C und D zurück? [0,40 km]

e) Zwischen A und E liegt die Strecke von ca. 950 m. Mit welcher mittleren
Geschwindigkeit durchfuhr der Wagen diese Strecke? [22 m/s]

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http://leifi.physik.uni-muenchen.de/web_ph07_g8/zusatzaufgaben/07t_s_v_a/diagramm/diagramm.htm (2 von 2) [28.08.2007 18:45:53]


Zusatzaufgabe

Radfahrer

a. Entscheide, welches Bild zu welchem der Bewegungsabschnitte 1, 2 oder 3 gehört und begründe
deine Entscheidung.
b. Welche Geschwindigkeit (in km/h) hat der Fahrer in den einzelnen Bewegungsabschnitten?
c. Welche Durchschnittsgeschwindigkeit (in km/h) hat der Fahrer im Zeitintervall [0s; 1000s]?
[4,3km/h]

Zur Übersicht

http://leifi.physik.uni-muenchen.de/web_ph07_g8/zusatzaufgaben/07t_s_v_a/radfahrer/radfah1.htm [28.08.2007 18:46:06]


Zusatzaufgabe

Zeichnen von Diagrammen

Die in der folgenden Tabelle sind die Startdaten für einen Rennwagen
aufgelistet.

Zeit in s 0 1,0 2,0 3,0 4,0 6,0 8,0 10 12 14


Geschwindigkeit in m/s 0 10 20 29 37 50 59 64 65 65

a) Zeichne das Zeit-


Geschwindigkeitsdiagramm für
das Rennauto.

b) Wie groß ist die Beschleunigung


bei t = 13 s? [0 m/s2]

c) Wie groß ist die Beschleunigung


bei t = 1,0 s? [10 m/s2]

Zur Übersicht

http://leifi.physik.uni-muenchen.de/web_ph07_g8/zusatzaufgaben/07t_s_v_a/zeichnen/zeichnen.htm [28.08.2007 18:46:14]


Zusatzaufgabe

Bewegung auf der Autobahn


Zur Verfügung gestellt von: Gerald Hell, Grafenau

Von einem
Helikopter wurden
die Positionen einer
großen Anzahl von
Fahrzeugen auf der
linken Spur
andauernd registriert
und in einem Zeit-
Weg-Diagramm
dargestellt. Das
Ergebnis sieht wie
rechts dargestellt aus:

a. Was bedeutet
das Erscheinen
und
Verschwinden
von Linien?
b. Wie schnell sind
die Fahrzeuge
im Mittel vor
und nach dem
auffallenden
"Ereignis" in der
Mitte des
untersuchten
Bereiches?
c. Welche
Bedeutung hat
dieses
"Ereignis"?
Welche
Eigenschaften
hat es?

http://leifi.physik.uni-muenchen.de/web_ph07_g8/zusatzaufgaben/07t_s_v_a/bewegautob/autobahn.htm (1 von 2) [28.08.2007 18:46:19]


Zusatzaufgabe

Zur Übersicht

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Verschiedene Geschwindigkeiten

Ph Verschiedene
07 Geschwindigkeiten in m/s
Ausblick

Wachstum eines Fingernagels


0,000 000 001

Schnecke 0,000 002

Fußgänger 1,5

Sprinter 10

Schnellzug 80

http://leifi.physik.uni-muenchen.de/web_ph07_g8/umwelt_technik/07geschwindigkeiten/beispiele.htm (1 von 2) [28.08.2007 18:46:38]


Verschiedene Geschwindigkeiten

Flugzeug 250

Schall in Luft 340

Licht 300 000 000

http://leifi.physik.uni-muenchen.de/web_ph07_g8/umwelt_technik/07geschwindigkeiten/beispiele.htm (2 von 2) [28.08.2007 18:46:38]


Verschiedene Beschleunigungen

Ph
07 Verschiedene Beschleunigungen
Ausblick

Radfahrer 1- 2 m/s2

Beschleunigung von "Normalautos" 3 - 4 m/s2

9,81 m/s2 = 1 g
die so häufig vorkommende Fall-
beschleunigung wird mit 1g abgekürzt.
frei fallende Körper
Oft werden Beschleunigungen als
Vielfache von g angegeben.

Hochspringer beim Absprung 3g

3 - 4g
Beschleunigungen bei der Formel 1

Beschleunigung, die der Mensch ohne


10g
größere Schäden aushält

http://leifi.physik.uni-muenchen.de/web_ph07_g8/umwelt_technik/07beschleunigungen/beispiele.htm (1 von 2) [28.08.2007 18:46:48]


Verschiedene Beschleunigungen

Wäsche beim Schleudern 300g

Floh beim Absprung 300g

Nadel bei Nähmaschine 5000g

Golfball 12000g

http://leifi.physik.uni-muenchen.de/web_ph07_g8/umwelt_technik/07beschleunigungen/beispiele.htm (2 von 2) [28.08.2007 18:46:48]


Geschwindigkeitsmessung

Ph 07
Geschwindigkeitsmessung
Ausblick

Geschwindigkeitsmessung bei Schiffen


(historisch)

Früher wurde die Geschwindigkeit von Schiffen


mit dem sogenannten Handlog gemessen:
Ein bleibeschwertes Brett wurde vom Schiffheck
an einer Leine zu Wasser gelassen. Aufgrund des
großen Reibungswiderstands blieb das Brett
nahezu ortsfest im Wasser. Je schneller das Schiff
fuhr, desto rascher wurde die Logleine von der
Logrolle abgerollt. In Abständen von ca. 7,2 m Sanduhr
Handlog mit Rolle
befanden sich auf der Leine Knoten. Man legte
nun fest, dass das Schiff die Geschwindigkeit 1
Knoten hat, wenn in 14s gerade die Strecke
zwischen zwei Knoten abgerollt wurden.

Hinweis:
Mit dem Fortschreiten der Technik ist man auf diese Art der
Geschwindigkeitsmessung nicht mehr angewiesen. Heute
verwendet man das Radar oder das GPS.

Geschwindigkeitsmessung beim
Flugzeug (mit dem Staurohr)

Die Geschwindigkeit von


Flugzeugen kann man mit einem
sogenannten Staurohr (Pitotrohr)
messen.
Die auf das Staurohr zuströmende
Luft bewirkt in der mittleren, mit
dem Inneren der Druckdose

http://leifi.physik.uni-muenchen.de/web_ph07_g8/...elt_technik/07geschwindigkeitsmess/g_messung.htm (1 von 3) [28.08.2007 18:47:07]


Geschwindigkeitsmessung

verbundenen Röhre den


Gesamtdruck. Mit Hilfe der blau
gezeichneten Röhre, die mit dem
luftdicht schließenden Gehäuse
des Anzeigeinstruments
verbunden ist, misst man den
statischen Druck. Die
Ausdehnung der Druckdose,
welche zur Auslenkung des
Zeigers führt, wird durch die
Differenz aus Gesamtdruck und
statischem Druck bewirkt. Dieser
Differenzdruck ist von der
Geschwindigkeit der
anströmenden Luft abhängig und
somit ein Maß für die
Geschwindigkeit.

Geschwindigkeitsmessung mit dem Tachometer

Bei herkömmlichen Tachometern wird die


Drehbewegung des Rades über eine sogenannte
Tachometerwelle zur Drehung eines Magneten
eingesetzt. Durch elektromagnetische Effekte, die an
dieser Stelle noch nicht erklärt werden können, erreicht
man einen Ausschlag der Tachometernadel.

Hinweis:
Modernere Tachometer messen die Geschwindigkeit auf elektronischem
Wege.

http://leifi.physik.uni-muenchen.de/web_ph07_g8/...elt_technik/07geschwindigkeitsmess/g_messung.htm (2 von 3) [28.08.2007 18:47:07]


Geschwindigkeitsmessung

Geschwindigkeitsmessung bei der Verkehrsüberwachung

Zur Überprüfung, ob Geschwindigkeitsbeschränkungen eingehalten


werden, benutzt die Polizei häufig Radargeräte.

Dabei wird ein Radarsignal auf das fahrende Auto gesendet und das
vom Auto reflektierte Signal analysiert. Je nachdem wie schnell das
Auto fährt, verändert sich das reflektierte Signal in seiner Qualität,
was einen Rückschluss auf die Geschwindigkeit zulässt.

Erläuterung (gehört nicht zum Pflichtstoff):


Man kann sich Licht und auch ein Radarsignal - mit Einschränkungen - als Welle vorstellen. Treffen Wellenberge der
ausgesandten Radarwelle (grüne Striche) auf das Auto, so werden diese reflektiert (blaue Striche). Die Geschwindigkeit der hin-
und rücklaufenden Welle ist gleich. Aufgrund der Geschwindigkeit des Autos sind aber die Abstände zwischen den reflektierten
Wellenbergen (blauer Doppelpfeil) kleiner als die Abstände zwischen den auftreffenden Wellenbergen (grüner Doppelpfeil). In
der Animation wird beim Eintreffen eines "grünen" Wellenberges beim Auto ein akustisches Signal ausgelöst.

http://leifi.physik.uni-muenchen.de/web_ph07_g8/...elt_technik/07geschwindigkeitsmess/g_messung.htm (3 von 3) [28.08.2007 18:47:07]


Tachograph

Ph 07 Tachograph oder Fahrtenschreiber


Technik

Seit 1953 ist der Tachograph in Deutschland für LKW und Busse
mit mehr als 3,5 t Gesamtgewicht vorgeschrieben. Er dient zur
Dokumentation der Fahr-Daten eines ganzen Tages. Zunächst
wurden die mechanischen Fahrtenschreiber eingeführt mit denen
sich diese Seite vornehmlich beschäftigt. In den Jahren 2005-
2007 sollen die mechanischen Tachographen durch elektronische
Tachographen, welche die Signale in digitaler Form verarbeiten,
ersetzt werden. Bei ihnen erhofft man sich dass Manipulationen
erschwert werden.

Mechanischer Fahrtenschreiber
Der mechanische Tachograph beschreibt eine kreisförmige
Scheibe, die von einem Uhrwerk in 24 Stunden um 360° gedreht
wird.

Mit Hilfe des (unmanipulierten) Tachographen kann geprüft


werden, ob die Höchstgeschwindigkeit bei einem LKW (z.B. 80
km/h) eingehalten wurde. Auch die Überprüfung der
vorgeschriebenen Ruhezeiten des Fahrers ist möglich.

● Der äußere Rand der


Scheibe ist mit Zahlen
von 1 bis 24
beschriftet. Dies sind
die Stundenmarken
eines Tages.
● Über der Scheibe
befindet sich eine
Schreibernadel, die
sich vom
Scheibenmittelpunkt
um so weiter entfernt,
je höher die
Geschwindigkeit ist.
Unter dieser Nadel
dreht sich die Scheibe
mit fortschreitender
Zeit weiter. Auf diese
Weise wird ein t-v-
Diagramm
geschrieben.
● Auf inneren
konzentrischen
Ringen wird

http://leifi.physik.uni-muenchen.de/web_ph07_g8/umwelt_technik/07tachograph/tachograph.htm (1 von 3) [28.08.2007 18:47:35]


Tachograph

zusätzlich
aufgezeichnet, wann
das Auto fährt bzw.
wann das Auto ruht.
Auf diese Weise ist
eine Überprüfung
möglich, ob die
Höchstfahrdauer eines
Fahrers (dessen Daten
in das Zentrum der
Scheibe geschrieben
werden müssen)
eingehalten wird.
● Auf dem innersten
konzentrischen Ring
wird die
zurückgelegte
Wegstrecke
dokumentiert. Um
Platz zu sparen kehrt
die Schreibernadel
immer dann ihre
Richtung um, wenn 5
km zurückgelegt
worden sind. Ist die
Bild aus Wikipedia
Zick-Zack-Kurve
"eng" bedeutet dies,
dass das Fahrzeug
schnell unterwegs ist.

Aufgabe:

a) Prüfe, ob der Fahrer die für das Fahrzeug zulässige Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h eingehalten
hat.

b) Der Fernfahrer Brummi-Schlau ist noch weit von seinem Bestimmungsort entfernt. Um diesen
möglichst schnell zu erreichen überschreitet er die zulässige Höchstgeschwindigkeit deutlich. Damit
dies auf dem Fahrtenschreiber nicht dokumentiert wird, hindert er die Schreibernadel mechanisch mit
einem Gummi daran den 80 km/h - Kreis zu überschreiten. Könnte ihn ein schlauer Polizist trotzdem
anhand des ansonsten korrekten Fahrtenschreibers überführen?

c) In dem folgenden Bild ist das Diagramm über den zurückgelegten


Weg stark vergrößert herausgezeichnet. Wie schnell (Angabe in
km/h) fuhr der LKW?

http://leifi.physik.uni-muenchen.de/web_ph07_g8/umwelt_technik/07tachograph/tachograph.htm (2 von 3) [28.08.2007 18:47:35]


Tachograph

Elektronische Fahrtenschreiber
Mit den neuen elektronischen Fahrtenschreibern ist die Auswertung der
Fahrtdaten durch eine geeignete Software wesentlich einfacher. Man
glaubt auch, dass diese Fahrtenschreiber weniger manipulierbar sind.

Zur Lösung

http://leifi.physik.uni-muenchen.de/web_ph07_g8/umwelt_technik/07tachograph/tachograph.htm (3 von 3) [28.08.2007 18:47:35]


Tachograph

Ph 07 Tachograph oder
Technik Fahrtenschreiber - Lösung

a) Der Fahrer hat die zulässige Höchstgeschwindigkeit mehrfach


überschritten, da der t-v-Graph wiederholt über den 80 km/h-Kreis
hinausragt.

b) Selbst wenn die Nadel für die t-v-Aufzeichnung blockiert wird, kann man
aus der Steilheit der Zick-Zack-Kurve für die Wegaufzeichnung auf die
Geschwindigkeit schließen (vgl. Teilaufgabe c).

c) In 15 Minuten legt das Fahrzeug 20


km zurück. Somit legt es in 60
Minuten 80 km zurück. Also ist
v = 80 km/h. An der gleichmäßigen
"Steilheit" der Zick-Zack-Abschnitte
kann man erkennen, dass die
Geschwindigkeit konstant ist.

Zur Aufgabe

http://leifi.physik.uni-muenchen.de/web_ph07_g8/umwelt_technik/07tachograph/tachograph_l.htm [28.08.2007 18:47:45]


Freier Fall

Ph 07
Der freie Fall
Ausblick

Der freie Fall ist eine der wichtigsten beschleunigten Bewegungen, die
wir im Alltag beobachten können. Gleitet uns eine Tasse aus der Hand,
fällt sie frei zum Boden mit bekanntem Ergebnis. Wenn wir beim Gehen
nicht aufpassen, fallen wir u. U. ein kleines Wegstück frei mit oft
unangenehmen Folgen.

Schon im Altertum beschäftigte man sich mit diesem Bewegungstyp und


entwickelte Vorstellungen, die erheblich von den heutigen
Überzeugungen abweichen, die aber als Fehlvorstellungen beim
Lernenden häufig zu finden sind.

In den Schriften des Aristoteles werden die Vorstellungen vom Aufbau


des Kosmos und daraus resultierend die Erklärung des Ablaufs von
Bewegungen dargestellt. Mit geringen Abänderungen hielt sich die
Lehre der alten Griechen bis etwa in das 16. Jahrhundert also ca. 2000
Jahre lang.
Erst mit einer neuen Herangehensweise an naturwissenschaftliche
Fragestellungen, bei denen das Experiment eine entscheidende Rolle
spielte, gelangte man zu deutlich abweichenden Erkenntnissen, die aber -
Aristoteles (384 - 322 v. Chr.),
scheinbar - mit unseren Erfahrungen aus dem täglichen Leben nicht so griechischer Philosoph
ohne weiteres in Einklang zu bringen sind.

Der Kosmos der


alten Griechen und
deren Aussagen
zum freien Fall
Im Mittelpunkt des
Kosmos steht die
Erde. Die irdische
Sphäre besteht aus
den vier Elementen
Erde, Wasser, Luft
und Feuer. Über der
irdischen Sphäre
erhebt sich die
himmlische Sphäre
mit den Gestirnen.
http://leifi.physik.uni-muenchen.de/web_ph07_g8/umwelt_technik/07freier_fall/frei_fall.htm (1 von 4) [28.08.2007 18:47:54]
Freier Fall

Die Bewegungen in
den verschiedenen
Sphären werden
unterschiedlich
erklärt:

● Himmlische
Bewegungen
Sie erfolgen
harmonisch
nach einer
"ewigen
Ordnung". Die
Gestirne
bewegen sich
von selbst
gleichförmig
auf idealen
Kreisbahnen.

● Irdische Bewegungen
Sie erfolgen nicht auf regelmäßigen, "göttlichen" Bahnen und müssen eine Ursache
haben.

❍ Bewegung von Lebewesen


Die Ursache für die Bewegung eines Körpers ist dessen "Lebendigkeit".
Beispiele: Das Schwimmen der Fische, das Fliegen der Vögel, das Gehen der Menschen.

❍ Natürliche Bewegungen
Durch die natürliche Bewegung wird eine
gestörte Ordnung wieder hergestellt. Schwere
Körper sind "unten" angeordnet und leichte
Körper "oben". Daher hat ein schwerer Stein
das natürliche Bestreben nach unten zu fallen
und der leichte Rauch steigt nach oben.
Verschieden schwere Körper streben
unterschiedlich stark nach unten: Je höher die
Gewichtskraft eines Körpers ist, desto größer
ist seine Fallgeschwindigkeit.

http://leifi.physik.uni-muenchen.de/web_ph07_g8/umwelt_technik/07freier_fall/frei_fall.htm (2 von 4) [28.08.2007 18:47:54]


Freier Fall

❍ Erzwungene Bewegungen
Im Gegensatz zu den natürlichen
Bewegungen erfordern erzwungene
Bewegungen einen aktiven äußeren Beweger,
bzw. eine ständig wirkende Kraft. Nur
dadurch kann sich ein Körper von seinem
natürlichen Ort entfernen oder von einer
natürlichen Bewegung abweichen. Als
typisches Beispiel wird hier immer der
Ochsenkarren angeführt, der sich nur bewegt,
wenn der Ochs zieht.

Die Untersuchung des freien Falls durch Galilei


Als ein sehr wichtiger Vertreter der im 16. Jahrhundert
aufkommenden naturwissenschaftlichen Arbeitsweise gilt Galileo
Galilei, der sich u. a. auch mit dem freien Fall beschäftigte. Dabei
kam er zu den folgenden Ergebnissen:

● Der freie Fall ist eine konstant beschleunigte Bewegung mit der
Beschleunigung a = 9,81 m/s2. Man schreibt für die
Erdbeschleunigung zu Ehren Galileis auch g = 9,81 m/s2.
● Im Gegensatz zu Aristoteles fallen nach Galilei alle Körper -
unabhängig von ihrer Gewichtskraft - gleich schnell.
Galilei (1564 - 1642)
● Schon bei Galilei taucht die vage Vermutung auf, dass zwischen
irdischer und himmlischer Bewegungslehre kein Unterschied ist.

Zur experimentellen
Stützung seiner Aussagen
konnte Galilei den freien
Fall nicht direkt
untersuchen, da die
genaue Messung der
kurzen Fallzeiten zu seiner
Zeit noch nicht möglich
war. Er untersuchte daher
einen "verlangsamten
freien Fall" indem er eine
Kugel eine schiefe Ebene

http://leifi.physik.uni-muenchen.de/web_ph07_g8/umwelt_technik/07freier_fall/frei_fall.htm (3 von 4) [28.08.2007 18:47:54]


Freier Fall

herabrollen ließ. Die dabei


gewonnenen Erkenntnisse
übertrug er auf den
lotrechten Fall, da die
Bewegung einer Kugel auf
einer immer steiler
geneigten schiefen Ebene
dem freien Fall sehr nahe
kommt.

Mit welchen
experimentellen
Schwierigkeiten Galilei zu
kämpfen hatte geht aus
seinem "Laborbericht"
hervor.

Darüber hinaus gelang es


Galilei durch ein
geschicktes
Gedankenexperiment, die
These des Aristoteles, dass
schwerere Körper
schneller fallen müssen als
leichtere, zur widerlegen.

In unserer Zeit ist es


möglich, mit einer schnell
laufenden Kamera die
Fallbewegung zum filmen.

Zum
Zum Laborbericht Zum Video
Gedankenexperiment

http://leifi.physik.uni-muenchen.de/web_ph07_g8/umwelt_technik/07freier_fall/frei_fall.htm (4 von 4) [28.08.2007 18:47:54]


Galilei

Ph
07 Galileo Galilei (1564 - 1642)
Geschichte

Galileo Galilei wurde am 15.


Februar 1564 in Pisa geboren.
Hier lernte er während seines
Studiums die Schriften des
Archimedes kennen und erhielt
1589 auch die Professur für
Mathematik in Pisa. Die
Fallversuche am schiefen Turm
sind historisch nicht belegt.
Wegen besserer Bezahlung in
Padua übernahm der dort 1592
eine Mathematikprofessur. Die
Fallgesetze leitete er 1609 her.
Er baute das in Holland
erfundene Fernrohr nach. Er
verkauft seine "Erfindung" zu
einem respektablen Preis an den
Dogen von Venedig, der als -
auch militärischer - Machthaber
an diesem Instrument sehr
interessiert war. Galilei macht
mit dem neuen Instrument
astronomische Beobachtungen
und veröffentlichte diese 1610
in seinem "Nuncius Sidereus",
der "Sternenbotschaft".
Galilei entdeckte die
Gebirgslandschaft des Mondes,
den Sternenreichtum der
Milchstraße, die Phasen der
Venus und die Jupitermonde.
http://leifi.physik.uni-muenchen.de/web_ph07_g8/geschichte/07galilei/galilei.htm (1 von 4) [28.08.2007 18:48:14]
Galilei

Im Jahre 1610 trat der als


Hofmathematiker in die Dienste
des Großherzogs von Florenz.
Er beachtete nicht, was es
bedeutete, den Schutz des freien
Venedigs gegen die Tätigkeit
eines Hofmathematikers des
unter klerikalen Einfluss
stehenden toskanischen
Fürstenhauses einzutauschen.
Eitelkeit und Streben nach
Einfluss scheinen ihm zu
diesem, für ihn folgenschweren
Schritt bewogen zu haben.
Galilei war ein guter Katholik
und sah es wohl für seine
Berufung an, die kirchliche
Lehre zur Aussöhnung und in
Galileo Galilei
Einklang mit den
naturwissenschaftlichen Fakten
zu bringen. In seinen Dialogen
versucht er dies mit
bewundernswerter didaktischer
Leidenschaft. Er vergaß, dass
1600 Giordano Bruno für
ähnliches Bemühen auf dem
Scheiterhaufen sterben musste.

Galilei wurde am 26. Februar


1616 von dem Heiligen
Offizium ermahnt, davon
abzulassen, die Wahrheit der
kopernikanischen Lehre (nicht
die Erde sondern die Sonne
steht im Zentrum unseres
Systems) zu behaupten. Die

http://leifi.physik.uni-muenchen.de/web_ph07_g8/geschichte/07galilei/galilei.htm (2 von 4) [28.08.2007 18:48:14]


Galilei

Berechnung von
Planetenpositionen nach der
kopernikanischen Hypothese,
bei der es sich nicht um
Wahrheit, sondern um eine
"mathematische Fiktion"
handelte, war erlaubt. In diesem
Sinne erlaubt man auch Galilei,
das kopernikanische System in
seinem "Dialogo" zu behandeln
(1632). Auf päpstliche
Anordnung wurde jedoch der
Verkauf des Buches untersagt,
weil man Galilei vorwarf, sich
nicht an die Ermahnung von
1616 gehalten und verabredete
Änderungen des Textes nicht
durchgeführt zu haben.
Der Inquisitionsprozess gegen
Galilei endete mit seiner
Abschwörung und Verurteilung
am 22. Juni 1633. Sein
angeblicher Ausspruch "Eppur
sie muove" d.h. "Und sie (die
Erde) bewegt sich doch", ist
eine Legende. Galilei wurde zu
unbefristeter Haft verurteilt, die
er in seinem Landhaus zu Arceti
bei Florenz verbrachte. Hier
entstand das für die weitere
Entwicklung der Physik
wichtigste Werk die "Discorsi",
die 1638 in Leiden gedruckt
wurde. Es enthält die Lehre
vom Fall und Wurf. Galilei
wollte seine wissenschaftlichen Galilei vor dem Heiligen Offizium

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Galilei

Erkenntnisse in weiten Kreisen


des Volkes bekannt machen.
Deshalb schreibt es als erster
Wissenschaftler seine Dialoge
nicht mehr in der
Gelehrtensprache Latein,
sondern in seiner Muttersprache
Italienisch.
Er stirbt am 8. Januar 1642 in
Arceti. Ein Jahr später wird
Newton geboren, der das Werk
Galileis vollenden sollte. Im
Jahre 1993 rehabilitiert Papst
Johannes Paul II den großen
Wissenschaftler.

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