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(11) EP 1 648 063 B1


(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des (51) Int Cl.:


Hinweises auf die Patenterteilung: H01T 19/04 (2006.01) B29C 59/10 (2006.01)
14.11.2007 Patentblatt 2007/46

(21) Anmeldenummer: 05020652.3

(22) Anmeldetag: 22.09.2005

(54) Vorrichtung zur Koronabehandlung von elektrisch isolierenden Materialien, insbesondere


Kunststofffolien
Corona treatment device for electrically insulating materials, particularly plastic foils
Dispositif de traîtement Corona pour des matériaux électriquement isolants, en particulier pour feuilles
en matière plastique

(84) Benannte Vertragsstaaten: • Förster, Frank, Dr. rer. nat.


AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR 22297 Hamburg (DE)
HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE SI • Palm, Peter, Dr. rer. nat.
SK TR 22589 Hamburg (DE)

(30) Priorität: 15.10.2004 DE 202004016083 U (74) Vertreter: von Eichel-Streiber, Caspar


Raffay & Fleck
(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung: Geffckenstrasse 6
19.04.2006 Patentblatt 2006/16 20249 Hamburg (DE)

(73) Patentinhaber: Softal electronic Erik Blumenfeld (56) Entgegenhaltungen:


GmbH & Co. KG DE-A1- 3 700 232 DE-A1- 3 923 101
21107 Hamburg (DE) US-A- 4 564 759 US-A- 4 636 640

(72) Erfinder:
• Prinz, Eckhard, Dipl.-Phys.
22929 Hamfelde (DE)
EP 1 648 063 B1

Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen
Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäische Patent Einspruch einlegen.
Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).

Printed by Jouve, 75001 PARIS (FR)


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Beschreibung stofffolien ermöglicht wird.


[0006] Diese Aufgabe wird grundsätzlich durch das
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung nach Kennzeichen des Anspruches 1 gelöst.
dem Oberbegriff des Anspruches 1. [0007] Erfindungsgemäß sind die Entladungskanten
[0002] Derartige Vorrichtungen sind in den unter- 5 in Quer- und Längsrichtung in einzelne vorstehende Ent-
schiedlichsten Ausgestaltungen bekannt. In der Verede- ladungszungen aufgeteilt, und diese Entladungszungen
lungsindustrie oder bei der Herstellung von Kunststoff- sind bei benachbarten Elektrodensegmenten gegenein-
folien oder -filmen werden diese durch eine Plasmabe- ander versetzt. Hierdurch wird eine sehr viel gleichmä-
handlung, auch Koronabehandlung genannt, an der ßigere Oberflächenbehandlung erreicht, da das Zünd-
Oberfläche aktiviert. Dieses geschieht häufig mit Luft als 10 verhalten der Koronaentladung verbessert wird. Konkret
Prozessgas, aber auch in einer Fremdgasatmosphäre. kann die für eine gleichmäßige Zündung der Koronaent-
Die bei den Entladungsvorgängen entstehenden Gase, ladung erforderliche elektrische Energie abgesenkt wer-
insbesondere Ozon, werden abgesaugt. Die Vorrichtung den, trotzdem bleibt die Entladung gleichmäßig und
besteht aus einer Hochspannungselektrode und einer Streifen treten nicht auf. Die Anzahl der Entladungszun-
Gegenelektrode, die normalerweise als Walze ausge- 15 gen von benachbarten Elektrodensegmenten muss nicht
führt ist und über welche die eng anliegende Kunststoff- gleich sein.
folie geführt wird. Die Hochspannungselektrode ist par- [0008] Vorteilhafterweise sind die Elektrodensegmen-
allel zur Walze angeordnet, und sie liegt an einer Hoch- te wie in Anspruch 2 unter Schutz gestellt, quer zur Lauf-
spannung von ca. 10 kV bei ca. 20 bis 40 KHz. Die Walze richtung der Kunststofffolie beabstandet und schmaler
ist mit dem Erdpotential verbunden. In dem Luftspalt zwi- 20 als in Längsrichtung. Hierdurch können die Behand-
schen der Hochspannungselektrode und der Gegenelek- lungsgase, ob nun Luft oder Fremdgase gleichmäßig
trode mit der Kunststofffolie kommt es durch die Poten- durch die Hochspannungselektrode hindurch abgesaugt
tialdifferenz zur Ausbildung einer Koronaentladung. Die werden, so dass für eine effektivere Kühlung der Seg-
Kunststofffolie wird durch die Koronaentladung aktiviert, mente gesorgt wird.
d.h. die Oberfläche wird oxidiert. 25 [0009] Schließlich ist es noch möglich, die Elektroden-
[0003] Durch die Aktivierung wird die Oberflächen- segmente quer zur Laufrichtung der Kunststofffolie zu
spannung der Kunststofffolie erhöht, um so ausreichen- kröpfen, zu schränken oder in anderer Weise aus der
de Haftung für Druckfarben und Kleber zu gewährleisten. Ebene der einzelnen Elektrodensegmente herauszuver-
Sind die Kunststofffolien das Ausgangsmaterial für Beu- setzen, so dass die Entladungszungen der Elektroden-
tel, Säcke oder Taschen, dürfen diese im Bereich von 30 segmente nicht auf einer Linie liegen. In Laufrichtung der
Siegelnähten nicht koronabehandelt werden, da hier- Kunststofffolie sind die Entladungszungen der Elektro-
durch die Siegelnahtfestigkeit stark herabgesetzt wird. densegmente versetzt, so dass ein entsprechend brei-
Um dieses zu erreichen muss die Koronaentladung in terer "Behandlungsstreifen" entsteht, der für eine weitere
Laufrichtung der Kunststofffolie in diesem Bereich aus- Vergleichmäßigung der Oberflächenbehandlung sorgt.
geblendet werden. Erreicht wird dieses durch Segmen- 35 [0010] Im folgenden wird die Erfindung unter Hinweis
tierung der Hochspannungselektrode und wegdrehen, auf die Zeichnung anhand zweier Ausführungsbeispiele
herausschwenken oder wegschieben einzelner, lücken- näher erläutert.
los nebeneinander angeordneter Elektrodensegmente.
In den oder dem ausgeblendeten Bereich kommt es Es zeigt:
durch den Abstand zur Gegenelektrode zu keiner Koro- 40
naentladung. Die Potentialdifferenz ist hier nicht ausrei- [0011]
chend. In den nicht ausgeblendeten Bereichen wird die
Kunststofffolie behandelt, da sie hier meist bedruckt oder Fig. 1 einen schematischen Querschnitt durch eine
mit einem Kleber versehen wird. Ausführungsform einer Vorrichtung nach der
[0004] Bei bekannten Segmentelektroden ist die Ober- 45 Erfindung;
flächenaktivierung in Laufrichtung der Kunststofffolie
nicht gleichmäßig, d.h. es treten Streifen auf die eine Fig. 2 eine Ansicht auf die Hochspannungselektrode
verringerte Oberflächenspannung aufweisen, und in de- der Ausführungsform nach Fig. 1 von unten;
nen die Druckhaftung nicht gewährleistet ist. Diese Un-
gleichmäßigkeit der Aktivierung ist durch die Seitenflan- 50 Fig. 3 eine Ansicht auf die Hochspannungselektrode
ken der nebeneinander angeordneten Elektrodenseg- der Fig. 1 von links; und
mente bedingt, da an den scharfen Kanten der Stoßstel-
len quer zur Laufrichtung eine stärkere Entladung statt- Fig. 4 eine der Fig. 2 entsprechende Ansicht, jedoch
findet. einer anderen Ausführungsform mit nicht ge-
[0005] Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, 55 kröpften Elektrodensegmenten.
eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaf-
fen, durch die eine gleichmäßige Koronabehandlung von [0012] Die in den Figuren 1 bis 3 dargestellte Vorrich-
elektrisch isolierenden Materialien, insbesondere Kunst- tung besteht aus einer Hochspannungselektrode 1, die

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in einem Unterdruckgehäuse 3 mit Absaugstutzen 4 an- 0,5 bis 10 mm, vorzugsweise bei 1,5 mm.
geordnet ist. Der Hochspannungselektrode 1 gegenüber [0018] Normalerweise wird bei Atmosphärendruck ge-
liegt die Gegenelektrode 2, bei der es sich um eine Wal- arbeitet. Es ist aber auch möglich, einen Unterdruck im
zenelektrode handelt. Über diese Gegenelektrode 2 wird Bereich von 500 Millibar zu erzeugen, oder auch mit
die zu behandelnde Kunststofffolie (nicht gezeigt) ge- 5 Überdruck zu arbeiten.
führt. [0019] Die Elektroden liegen an einer Hochspannung
[0013] Die Hochspannungselektrode 1 besteht aus ei- von 10 bis 60 kV, wobei mit einer Frequenz von 5 bis 100
ner Vielzahl von Elektrodensegmenten 6, deren Entla- KHz gearbeitet wird.
dungskanten in Laufrichtung der zu behandelnden [0020] Dadurch, dass die Elektrodensegmente einzel-
Kunststofffolie verlaufen, d.h. senkrecht zur Achsrich- 10 ne in Laufrichtung beabstandete Entladungszungen auf-
tung der als Walze ausgebildeten Gegenelektrode 2. Die weisen, die bei nebeneinander liegenden Elektroden-
einzelnen Elektrodensegmente 6 sind auf einer Welle 8 segmenten gegeneinander versetzt sind, wird eine sehr
schwenkbar oder drehbar befestigt, so dass sie aus einer viel gleichmäßigere Oberflächenaktivierung erreicht. Die
Behandlungsstellung in eine Nichtbehandlungsstellung Kröpfung oder Schränkung der einzelnen Elektroden-
6a geschwenkt werden können. Dieses ist in Fig. 1 deut- 15 segmente sorgt für eine "Überlappung" der Behand-
lich erkennbar. In der Nichtbehandlungsstellung wird ei- lungszonen und damit für eine weitere Vergleichmäßi-
ne Oberflächenaktivierung nicht vorgenommen, so dass gung. Der Abstand zwischen den einzelnen Elektroden-
ein späteres Versiegeln oder dgl. ohne Einbußen möglich segmenten ermöglicht eine bessere und gleichmäßigere
ist. Mit 9 ist eine Anschlagstange bezeichnet, gegen die Luftströmung zum Kühlen und Absaugen.
die einzelnen Elektrodensegmente 6 in die Behand- 20
lungsstellung schwenkbar sind und in dieser genau ar-
retiert werden. Jedes Elektrodensegment 6 weist eine Patentansprüche
entsprechende Nase 10 auf, die an der Anschlagstange
9 in der Behandlungsstellung zur Anlage gelangt. Ein 1. Vorrichtung zur Koronabehandlung von elektrisch
Halter 5 zur Lagerung der Welle 8 bildet ein ortsfestes 25 isolierenden Materialien, insbesondere Kunststoff-
Teil des Gehäuses. folien, mit einer Gegenelektrode, über die die zu be-
[0014] Die Entladungskanten der Elektrodensegmen- handelnde Kunststofffolie geführt wird, und mit einer
te 6 weisen Entladungszungen 7 auf, die in Laufrichtung quer zur Laufrichtung der Kunststofffolie verlaufen-
der Kunststofffolie beabstandet sind und in Richtung auf den Hochspannungselektrode, die durch eine Viel-
diese vorstehen. Der Abstand der Zungen kann 1 bis 20 30 zahl von Elektrodensegmenten gebildet ist, die in
mm betragen, vorzugsweise 5 bis 10 mm. Die Entla- Laufrichtung der zu behandelnden Kunststofffolie
dungszungen 7 von zwei nebeneinander liegenden Elek- gerichtet und quer zur Laufrichtung aus dem Be-
trodensegmenten 6 sind in Laufrichtung der Kunststoff- handlungsbereich heraus schwenkbar sind, da-
folie gegeneinander versetzt, d.h. sie stehen auf Lücke, durch gekennzeichnet, dass die Entladungskan-
wie dieses beim Betrachten der Figuren 1 und 2 deutlich 35 ten der
wird. Hierdurch wird eine sehr viel gleichmäßigere Ober- Elektrodensegmente (6) in einzelne in Laufrichtung
flächenbehandlung erreicht. der Kunststofffolie beabstandete und in Richtung auf
[0015] Weiterhin sind bei der Ausführungsform nach die Kunststofffolie vorstehenden Entladungszungen
den Figuren 2 und 3 die Entladungskanten mit den Ent- (7) aufgeteilt sind, und
ladungszungen 7 seitlich aus der Ebene dieser Entla- 40 dass die Entladungszungen (7) benachbarter Elek-
dungskanten heraus gekröpft oder geschränkt, so dass trodensegmente in Laufrichtung der Kunststofffolie
die Entladungszungen in Laufrichtung der Kunststofffolie derart gegeneinander versetzt sind, dass sie auf
nicht auf einer Linie liegen. Hierdurch wird der Behand- Lücke stehen.
lungsstreifen breiter und durch das "Überlappen" wird
die Behandlung weiterhin vergleichmäßigt. 45 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn-
[0016] Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 fehlt es zeichnet, dass die nebeneinander liegenden Elek-
an der Kröpfung aus der Ebene der Entladungskanten trodensegmente (6) quer zur Laufrichtung der Kunst-
heraus. Hier sind lediglich die Entladungszungen 7 ge- stofffolie beabstandet sind.
geneinander versetzt, d.h. bei nebeneinander liegenden
Elektrodensegmenten 6 stehen sie auf Lücke, so wie 50 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekenn-
auch in Fig. 1 gezeigt. zeichnet, dass der Abstand zwischen den Elektro-
[0017] Es sind normalerweise 2 bis 20, vorzugsweise densegmenten (6) in der Größenordnung der ein-
5 bis 7 Entladungszungen vorhanden. Ein Elektroden- bis dreifachen Dicke der Elektrodensegmente liegt.
segment hat eine Dicke von 1 bis 10 mm, vorzugsweise
1,5 bis 2,5 mm. Der Abstand zwischen benachbarten 55 4. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorste-
Segmenten beträgt 1 bis 20 mm, vorzugsweise 2,5 bis henden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
5 mm. Der Abstand zwischen den Elektrodensegmenten dass die Elektrodensegmente quer zur Laufrichtung
und der Kunststofffolie auf der Gegenelektrode liegt bei der Kunststofffolie gekröpft oder geschränkt sind.

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5. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorste- ractérisé en ce que les arêtes de décharge des
henden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, segments d’électrode (6) sont divisées en différen-
dass die einzelnen Segmente aus Edelstahl herge- tes lames de décharge (7) faisant saillie dans la di-
stellt sind. rection de la feuille en matière plastique et écartées
5 dans la direction de course de la feuille en matière
plastique et en ce que les lames de décharge (7)
Claims des segments d’électrode voisins sont décalées les
unes des autres dans la direction de course de la
1. Device for the corona treatment of electrically insu- feuille en matière plastique de manière à ce qu’elles
lating materials, particularly plastic sheets, having a 10 se trouvent sur des creux.
counterelectrode guided over the plastic sheet to be
treated, and having a high voltage electrode running 2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en
transversely to the plastic sheet running direction ce que les segments d’électrode (6) adjacents sont
and which is formed by a plurality of electrode seg- écartés à la transversale de la direction de course
ments directed in the running direction of the plastic 15 de la feuille en matière plastique.
sheet to be treated and pivotable out of the treatment
area transversely to the running direction, charac- 3. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en
terized in that the discharge edges of the electrode ce que l’écart entre les segments d’électrode (6) est
segments (6) are subdivided into individual dis- de l’ordre d’une à trois fois l’épaisseur des segments
charge tongues (7) spaced in the plastic sheet run- 20 d’électrode.
ning direction and projecting in the direction of the
plastic sheet and that the discharge tongues (7) of 4. Dispositif selon une ou plusieurs des revendications
adjacent electrode segments are so mutually dis- précédentes, caractérisé en ce que les segments
placed in the plastic sheet running direction that they d’électrode sont coudés ou pliés en croisé à la trans-
are staggered. 25 versale de la direction de course de la feuille en ma-
tière plastique.
2. Device according to claim 1, characterized in that
the juxtaposed electrode segments (7) are spaced 5. Dispositif selon une ou plusieurs des revendications
transversely to the plastic sheet running direction. précédentes, caractérisé en ce que les différents
30 segments sont fabriqués en acier spécial.
3. Device according to claim 2, characterized in that
the spacing between the electrode segments (6) is
of the order of magnitude of one to three times the
thickness of the electrode segments.
35
4. Device according to one or more of the preceding
claims, characterized in that the electrode seg-
ments are offset or crossed transversely to the plas-
tic sheet running direction.
40
5. Device according to one or more of the preceding
claims, characterized in that the individual seg-
ments are made from high quality steel.

45
Revendications

1. Dispositif de traitement Corona pour des matériaux


électriquement isolants, en particulier pour des
feuilles en matière plastique, doté d’une contre-élec- 50
trode permettant de guider la feuille en matière plas-
tique à traiter et d’une électrode haute tension s’éten-
dant à la transversale de la direction de course de
la feuille en matière plastique, formée par un grand
nombre de segments d’électrode orientés dans la 55
direction de course de la feuille en matière plastique
à traiter et pouvant pivoter hors de la zone de traite-
ment à la transversale de la direction de course, ca-

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